Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Drohende Einschränkungen in der Ostschweiz

Die Zunahme der Linien- und Charterflüge auf dem Flughafen Zürich und eine kürzere Staffelung (1 statt 2 Min.) führen dazu, dass die An- und Abflugsektoren im Raume Triengen und Sitterdorf stärker belastet werden. Zudem hat die Verurteilung eines Fluglotsen dazu beigetragen, dass für den Fallschirmsprungbetrieb Triengen, Speck-Fehraltorf und Sitterdorf bereits für die kommende Saison massive Einschränkungen im Sprungbetrieb wirksam werden sollen. Würden die Vorschläge von BAZL und Skyguide umgesetzt, würde dies das wirtschaftliche „Aus“ für die betroffenen Fallschirmsportgruppen bedeuten. Quelle: Aero-Club Ostschweiz.

Löschflugzeuge in Welzow?

Ende letzten Jahres sorgte die Idee der Stationierung einer Löschflugzeugstaffel auf dem Flugplatz Welzow für Aufsehen. Nach den gehäuften Waldbränden 2018 in der Region, die immer wieder nur mit Unterstützung von Bundespolizei- und Bundeswehrhelikoptern bekämpft werden konnten, wurde die Idee von Initiatoren vorgestellt. Vertreter der Unternehmen Frank-Air und Dresden Aerospace stellten ihr Konzept vor, das Land Brandenburg gab der Idee im Oktober eine Absage und sah keinen Bedarf. Nun gibt es einen neuen Vorstoß, da die EU die Stationierung mit bis zu 75% fördern würde, um europäische Loschflugzeugkapazitäten auszubauen. Das Projekt hat es auch in die Liste der Kohlekommission geschafft, Gespräche mit Bürgermeistern, Fachabteilungen und Bundesministerien laufen. Mehr Infos im Bericht von ’niederlausitz-aktuell.de‚.

Ju-Air: keine kommerziellen Passagierflüge mehr

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL wird der Dübendorfer Ju-Air die Genehmigung für kommerzielle Passagierflüge entziehen. Die Ju-Air kann aber unter technischen und betrieblichen Auflagen weiterhin für ihre Vereinsmitglieder im privaten Rahmen Passagierflüge anbieten. Mit dieser Lösung will das BAZL den Weiterbetrieb auch grösserer historischer Flugzeuge grundsätzlich ermöglichen. Die Ju-Air-Oldtimer bleiben allerdings vorläufig am Boden, da diverse vom BAZL geforderte technische Massnahmen noch nicht vollständig definiert und umgesetzt sind. Quelle: BAZL.

Stendal: Erneuerter Tower

Nach der Reparatur von Sturmschäden ist der Tower auf dem Flugplatz Borstel wieder in Betrieb genommen worden. Eine einzige Gewitterzelle war es, die am 9. August 2018 über den Flugplatz Borstel hinwegfegte. „Ich habe mir das heute nochmal auf der Internetseite von Kachelmann angesehen, eine dunkellila Sturmböe ist da auf der Karte dargestellt“, erzählte Mattthias Jahn, Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft, am Dienstag. Der Sturm hatte verheerende Folgen. Das Dach wurde heruntergerissen, der Regen stürzte in den Tower und lief unten wieder heraus. Die Technik war nicht mehr zu retten. Mehr im Originalbericht der ‚Volksstimme‘.

Strafen für Falschflieger gefordert

Nicht alle Piloten scheinen den Start nach Vorschrift vom Flugplatz Trier-Föhren zu beherrschen. Einwohner klagen über Lärm. Die Beschwerden über die Falschflieger beim Flughafenpersonal seien bislang im Sand verlaufen. Dem Ortsgemeinderat wurde das zu bunt. Wer sich dauerhaft nicht an die Flugrouten hält, der muss zur Rechenschaft gezogen werden und Bussgeld bezahlen. Um die Angelegenheit und die Zuständigkeit für die Ahndung von Verstössen zweifelsfrei zu klären, hat der Ortsgemeinderat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt jetzt vor. „Verstösse gegen die erlaubten Flugrouten müssen geahndet werden. Die Föhrener müssen das an die Luftfahrtbehörde in Mainz weitergeben und können das nicht abtun.“ Das sei mit diesem Gutachten nun geklärt. Mehr im Originalbericht des ‚Volksfreundes‘.

Samedan: konkretere Ausbaupläne

Im vergangenen Sommer haben die Betreiber des Regionalflughafens Samedan die Ausbaupläne erstmals präsentiert. Gebaut werden soll beispielsweise ein neuer Tower, neue Hangars und eine neue Abflughalle. Der Baubeginn ist für 2021 geplant. Nun ist klar, wie das Projekt im Detail aussieht. Neben den neuen Gebäuden wollen die Betreiber unter anderem auch eine Verlängerung der Piste ermöglichen. Dies allerdings nur als Option für die Zukunft. Derzeit sei eine Verlängerung nicht geplant. Projektiert ist auch der Zaun rund um den Flugplatz, über den im Engadin seit Jahren diskutiert wird. Widerstand dagegen kam aus der lokalen Politik und von Landschaftsschützern vor Ort. Das Projekt liegt nun bei Bund, Kanton und der Gemeinde Samedan auf. Bis Anfang April sind Einsprachen möglich. Quelle: SRF.

60 Jahre Kurtekotten

Nach umfangreichen Erdbewegungen und Beseitigung alter Flakstellungen konnte das Gelände 1958 eingesät werden. In dem Jahr hatte die Arbeit absoluten Vorrang vor dem Flugbetrieb. Holzpfähle für 1000 Meter Drahtzaun mussten geteert und gesetzt, eine Flugleitungsbaracke mit Turm erstellt werden, eben alles, was zu einem betriebsbereiten Flugplatz notwendig war. Nach der Zulassung durch den Regierungspräsidenten Düsseldorf zelebrierte der Verein am 12. Juli 1959 die feierliche Einweihung. Zugleich war die Freigabe der Startschuss zur luftsportlichen Entwicklung und zu Leistungserfolgen, die auf Vereinsebene ihresgleichen in Deutschland suchen. Quelle: ‚rp-online.de‘.

Bremgarten 800 Meter kürzer

Die Landebahn am Flugplatz Bremgarten im Gewerbepark Breisgau ist gekürzt worden. Um Ausgleichsflächen für den Bau eines neuen Stadions für den SC Freiburg und für die Erweiterung der Universität zu schaffen, wurden beide Enden gekappt. Aus insgesamt 800 Metern Asphalt und Beton sollen ökologisch wertvolle Wiesen werden. Die Abbrucharbeiten sind heute beendet. Dafür zahlt die Stadt Freiburg 2,5 Millionen Euro, 500.000 Euro mehr, als vor zwei Jahren veranschlagt. Quelle: ‚Badische Zeitung‘.

Neuer Flugsimulator am Flugplatz St. Georgen

Der Redbird TD2 Flugsimulator (FNTP 1) steht ab sofort nicht nur den Piloten für etwaige Weiterbildungen, sondern auch Luftfahrtinteressierten zur Verfügung. So ist es zusammen mit einem erfahrenen Instruktor möglich, einen gewünschten Flug realitätsnah wie in einem Verkehrsflugzeug mit allen zugehörigen Verfahren zu simulieren. Ebenso wird es in Zukunft möglich sein, praxisnahe Garmin 1000-Kurse anbieten zu können, in denen auch externe Piloten die Möglichkeit haben, funktionsgetreu die EFIS-Schulung zu absolvieren. Mehr Infos im Bericht von ‚tips.at‚.

Leader-Projekt: Braunau von oben

Beim Oberinnviertel-Mattigtal-Projekt zeigen sich 37 Mitgliedsgemeinden aus einer luftigen Perspektive. Jeden Donnerstag können die Teilnehmer bei einem Quiz, das Fliegerei und Medien verbindet, einen Wochengewinn und am Projekt-Ende einen Hauptpreis, einen Rundflug über die Region in einer Piper Archer II, gewinnen. Mehr Infos erhalten Sie unter ‚meinbezirk.at‘ – wo Sie auch am Wettbewerb mitmachen können.

Ju-Air will an Ostern wieder starten

Die Ju-Air ist optimistisch, den Betrieb am Osterwochenende wieder aufnehmen zu können. Doch verschärfte Vorschriften und das hohe Alter der Junkers Ju-52 könnten das Vorhaben verzögern. Im November hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) für die beiden verbliebenen Oldtimer der Ju-Air ein Flugverbot erlassen. Zum Grounding kam es, nachdem am Wrack des am 4. August 2018 am Piz Segnas abgestürzten Flugzeugs Korrosionsschäden entdeckt wurden. Wie lange das Grounding dauern wird, war damals unabsehbar. Daran hat sich gemäss Bazl-Sprecher Urs Holderegger grundsätzlich nichts geändert. Mehr im Originalbericht der ‚Neuen Zürcher Zeitung‚.

Einmal nonstop um die Welt

Vor 70 Jahren brach die „Lucky Lady II“ zu einer ganz besonderen Reise auf: Das Flugzeug war das erste, in dem eine Weltumrundung ohne Zwischenstopp gelang. 37.000 Kilometer legten Maschine und Crew damals nonstop zurück. Der Flug dauerte geschlagene 94 Stunden und war nur mithilfe mehrmaliger Luftbetankung möglich. Dienen sollte der US-amerikanische Rekordflug vor allem einem Zweck: der Zurschaustellung von Macht. Mehr im online-Beitrag von ‚wissen.de‘.

Buttwil: Annäherung

Ein Archeopterix und ein Motorflugzeug sind sich im April 2018 über Buttwil gefährlich nahe gekommen. Passiert ist zum Glück nichts. Beim Eindrehen in den linken Gegenanflug bemerkte der Flugschüler einen auf gleicher Höhe fliegenden, elektrisch angetriebenen Archaeopteryx-Hängegleiter. Der Fluglehrer übernahm das Steuer des Flugzeugs und leitete einen Vollkreis nach links ein. So konnte das Motorflugzeug dem Hängegleiter ausweichen. Die beiden Luftfahrzeuge, die auf gleicher Höhe geflogen sind, haben sich laut SUST auf einer Distanz von unter 200 Metern genähert. Nach dem Zwischenfall hätten das Flugzeug und der Hängegleiter wieder problemlos auf dem Flugplatz landen können. Beide Luftfahrzeuge waren mit dem Kollisionswarngerät «Flarm» ausgerüstet. Quelle: SUST.

‚Connie-Verein‘ braucht Geld

Der Verein Super Constellation Flyers Association (SCFA), der Halter der Maschine ist, muss mit aufwendigen Untersuchungen nachweisen, dass das Flugzeug sicher ist. Auch müssen voraussichtlich die Tragflächen komplett saniert werden. Das ist ein millionenteurer finanzieller Drahtseilakt. Dass die Super Constellation auch vom Sog der Ju52-Ermittlungen erfasst wurde, hängt mit der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) zusammen. Mehr Informationen im Bericht des ‚St. Galler Tagblatts‚.

Bruck: Räte gegen grösseren Flugplatz

Auf Ablehnung stiess die Anfrage des Flugplatzbetreibers zum Bau einer neuen Halle in Bruck. Bürger sammelten Unterschriften. Nur ein Mitglied des Brucker Haupt- und Bauausschusses, Bürgermeister Hans Frankl, befürwortete das Vorhaben des Flugplatzbetreibers Helmut Matschi, eine weitere Fluggerätehalle zu bauen. Alle Vertreter der Fraktionen äußerten sich ablehnend. Anwohner hatten gleichzeitig gegen mehr Betrieb mobilisiert: „Anfangs hat uns der Flugbetrieb ja nicht gestört, es kam nur ab und zu eine Cessna, und das war noch eine Sensation. Es gab auch noch keine Flugschule. Aber seit die Gyrocopter zugelassen sind, also seit dem Jahr 2009, belästigt uns dieses Geknatter. Es geht um 9 Uhr morgens los und dauert, bis es dunkel ist. Oft fliegen drei Gyrocopter gleichzeitig“ – so die Äusserung einer Mitiniatiantin einer Unterschriften-Aktion. Quelle: ‚Mittelbayerische‘.

Skyguide bekommt Konkurrenz

Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit ist zu Jahresbeginn ein historisches Monopol gefallen. Die Flugsicherung Skyguide mit Sitz in Dübendorf muss an regionalen Flugplätzen wie beispielsweise in Bern, Lugano oder Altenrhein (SG) mit neuer Konkurrenz aus dem Ausland rechnen, dies berichtet die «Sonntagszeitung». Der Bund reagiere damit auf die Schwierigkeiten dieser Flugplätze, für die Kosten der Flugsicherung aufzukommen. Bis 2015 profitierten diese Flugplätze von einer Querfinanzierung von Gebühren, die Skyguide bei den beiden Landesflughäfen Zürich und Genf einnahm. Seit der Übernahme von europäischem Recht ein Jahr später darf das Skyguide nicht mehr. Quelle: ‚Züriost‘.

3 Gemeinden gegen Schwechater Fluglärm

Drei burgenländische Gemeinden wollen bei der Planung künftiger Flugrouten mitreden: Bruckneudorf, Parndorf und Neudorf. Sie wollen ins „Dialogforum“ aufgenommen werden, um über Flugrouten mitzureden. Anlass für den Vorstoß ist die geplante Flugregelung nach Inbetriebnahme der dritten Piste am Flughafen Schwechat. Dann sollen zwischen 22 und 5 Uhr alle Flüge über die 3. Piste abgewickelt werden. Die Ein- und Abflugschneise würde dann über Bruck und Bruckneudorf liegen. Mehr im Originalbericht von ‚BVZ.at‘.

Erste Schweizer Kampfjet-Pilotin

Fanny Chollet ist die erste Kampfjetpilotin der Schweiz. Die 28-jährige Waadtländerin hat kürzlich ihre Ausbildung auf der F/A-18 abgeschlossen. Die Schweizer Armee stellte die junge Frau auf dem Militärflugplatz Payerne VD den Medien vor. Nach sechs Jahren Ausbildung hat Chollet offiziell die Zulassung erhalten, das Flaggschiff der Schweizer Luftwaffe zu steuern. Vor rund einem Jahr hatte sie mit der Schulung auf diesem Flugzeugtyp begonnen. Mitte März absolvierte sie ihren ersten Soloflug. Quelle: ‚Der Bund‚.

Seltene Luftaufnahmen

23 Jahre lang, von 1958 bis 1981, war Hugo Moser als Luftbildfotograf im Einsatz. Unzählige Negative und Dias hat er hinterlassen. Diesen Bilderschatz hat sein Sohn Uwe nun digitalisiert. Wie viele Fotos Hugo Moser, der 1989 starb, vom Flugzeug aus geschossen hat, sein Sohn Uwe kann es gar nicht nachzählen. Allein für Kornwestheim hat er 300 verschiedene Motive ausgemacht. Und Hugo Moser hat ganz Baden-Württemberg von oben fotografiert. Haupterwerbsquelle für Hugo Moser war aber nicht der Verkauf der Luftbildaufnahmen, sondern das Fotogeschäft in der Kornwestheimer Karlstrasse, das er 1957 eröffnet hatte. Quelle: ‚Stuttgarter Nachrichten‚.

Schweizer Bundesratsjet von Pilatus

Der Privatjet ersetzt eine alte Maschine aus US-Produktion. Die Kabine bietet Platz für acht Personen sowie die Crew. Geflogen wird die PC-24 von Piloten der Schweizer Luftwaffe. Das Flugzeug wird primär für Reisen in Europa genutzt. Der Jet erreicht eine Geschwindigkeit von 815 Kilometer pro Stunde und hat eine Reichweite von 3’704 Kilometern. Eine Spezialität des PC-24 ist, dass das Flugzeug auch auf unbefestigten Pisten starten und landen kann. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Lightwing AG im Steigflug

Die Ennetbürger Lightwing AG lieferte eben eines ihrer ersten Flugzeuge an die grösste Schweizer Flugschule Horizon aus. Das Flugzeug werde in Schweizer Qualität und Präzision angefertigt. Ausserdem sei die AC4 mit ihrem Benzinverbrauch, der ein Drittel der herkömmlichen Schulungsflugzeuge betrage und dem leisen Motor auch in ökologischer und ökonomischer Hinsicht überzeugend. Der Preis für eine Schulungsstunde sinke massiv. Eine Variante mit Turbomotor als Schleppmaschine für Segelflieger sei in Planung. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‘.

Courchevel: zu spät aufgesetzt

Das Video zeigt die Landung einer Piper PA-46, die auf dem schwer und nur ohne Go-arround-Möglichkeit landbaren Altiport von Courchevel zu spät und zu schnell aufsetzt und letztlich vom Pulverschnee am Pistenende unsanft gebremst wird.

Braucht Deutschland 39 Flughäfen?

Nur zwei Airlines haben Rostock-Laage angesteuert – beide sind pleite. Der Flughafen bangt um seine Existenz und hofft auf neues Geld vom Land. Der Fall wirft erneut die Frage auf, ob der Betrieb solcher Kleinst-Airports sinnvoll ist. „Es ist für uns ein schwerer Schlag“, sagt Flughafenchefin Dörte Hausmann, „aber er kam für uns nicht unerwartet.“ Schließlich hatte Flybmi schon Anfang Januar die Verbindung nach Stuttgart gekappt. Sie rechnete sich nicht – wie so vieles sich nicht rechnet in Rostock-Laage, wo auch die Bundeswehr einen Luftwaffenstützpunkt unterhält. Braucht Deutschland wirklich 39 Verkehrsflughäfen – von Heringsdorf bis Friedrichshafen? Und: Muss unbedingt die Allgemeinheit deren Finanzlöcher stopfen? Die Antworten darauf finden Sie im Originalbericht des ‚Spiegel‚.

Flugplatz Konstanz bleibt in Betrieb

Der Verkehrslandeplatz Konstanz bleibt bestehen – wenn auch in abgespeckter Form. Das hat der Petitionsausschuss des Landtags in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen. In einer Petition hatten sich Bürger gegen Pläne der Stadt gewandt, die Start- und Landebahn in Gewerbefläche umzuwandeln. Flugpiste und Rollbahn sollen verschoben und die restliche Fläche zu einem Gewerbegebiet umgewidmet werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart als koordinierende Mittelbehörde des Landesverkehrsministeriums, die Stadt Konstanz und Vertreter des Landeplatzes einigten sich auf den Kompromiss, Flugpiste und Rollbahn auf 995 Meter Länge und 40 Meter Breite zu verschmälern und den frei werdenden Geländestreifen nach Süden Richtung Bahnhaltepunkt Konstanz-Wollmatingen für gewerbliche Nutzung vorzusehen. Der Gemeinderat hat dem Vorschlag zugestimmt, das Änderungsverfahren läuft. Flugsicherung und Flugplatzbetreiber gaben grünes Licht. Quelle: ‚Wochenblatt‘.

Baselbieter Landrat lehnt Fluglärm-Bericht ab

Der Baselbieter Landrat hat erneut einen Bericht der Fluglärmkommission zu den Bemühungen zur Verminderung der Fluglärmbelastung abgelehnt. Er hält damit den Druck für Verbesserungen am Flughafen Basel-Mülhausen aufrecht. Den Bericht 2016 hatte der Landrat im September deutlich abgelehnt. Die Lärmbelastung bliebt gemäss dem Bericht im Jahr 2017 stabil. Die geltenden Lärmschutzbestimmungen wurden durch den EuroAirport eingehalten. Teilweise wurden tiefere Lärmwerte im Vergleich zum Vorjahr registriert. Quelle: ‚bazonline.ch‘.

Fliegende Bullen kommen ins Degerfeld

Der Luftsportverein Degerfeld (LSV) meldet den ersten Kracher für das Flugplatzfest 2019: Die Kunstflug-Formation „Flying Bulls Aerobatic Team“ kommt. Die tschechischen Profis zeigen Formationskunstflug mit vier Maschinen des Typs Xtrem Air XA42. Der Luftsportverein Degerfeld (LSV) meldet den ersten Kracher für das Flugplatzfest 2019: Die Kunstflug-Formation „Flying Bulls Aerobatic Team“ kommt. Die tschechischen Profis zeigen Formationskunstflug mit vier Maschinen des Typs Xtrem Air XA42. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Bundesamt beendet Pilotprojekt Grenchen

Seit zwei Jahren läuft in Grenchen ein Pilotprojekt, Instrumentenflug auch ohne Luftverkehrskontrolle zu ermöglichen. Weil sich Piloten nicht an die Regeln gehalten haben, wird das Projekt nicht weitergeführt. Die Resultate des Pilots seien positiv, mit einer Ausnahme. Denn die Flugwege für Instrumentenflüge ab Grenchen kreuzen sich mit jenen ab Bern. «Dies erforderte, dass der in Grenchen abfliegende Pilot vor dem Start bei der Flugsicherung Bern eine Startfreigabe (Release) einholt, um nicht unangemeldet in den Kreuzungsbereich der Flugwege einzufliegen.» Bei 8 von 814 IFR Abflügen ohne ATC vergassen die Piloten allerdings, vor dem Start in Grenchen den Release in Bern einzuholen. Quelle: ‚Grenchener Tagblatt‚.

Für schräge Momente im Fliegerleben

Kommt der Wind quer, müssen Piloten ihr ganzes Können aufbieten. Im Xwind-Simulator wird Landen geübt. Die kleine Halle am norddeutschen Flugplatz Itzehoe unweit von Hamburg ist in gedämpftes Licht gerückt. Auf eine große Leinwand wird die imaginäre Landebahn projiziert. Im cockpitähnlichen Gestell eines Simulators sitzt ein Proband und macht kräftige Steuerbewegungen. Denn es gibt einen natürlichen Feind jedes Piloten – den Seitenwind. Er macht manche Landung heikel und sorgt dafür, dass die Flut an spektakulären Landevideos von Flugzeugen oder deren wacklige Durchstartmanöver nie abreisst. Mehr im Bericht der ‚FAZ‘.

Land soll Kreis-Flugplatz mitfinanzieren

Der Flugplatz Schönhagen kostet den Kreis Teltow-Fläming viel Geld. Deshalb will die Verwaltung nun das Land Brandenburg finanziell in die Pflicht nehmen. Hauptargument: Das Land profitiert besonders vom Flugplatz. Beteiligen soll sich das Land aber nicht an den allgemeinen Kosten für den Betrieb. Bei der Bitte um Mitfinanzierung geht es um die Kosten, die mit den Aufgaben der Daseinsvorsorge zusammenhängen. Denn nicht nur Hobbypiloten und Vereine nutzen die Anlage in Schönhagen. Der Flugplatz entlastet als größter Verkehrslandeplatz in den neuen Bundesländern auch die beiden Berliner Flughäfen in Tegel und Schönefeld. Mehr im Bericht der ‚maz-online.de‚.