Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Pilot für einen Tag

Wer schon immer mal neidisch in den Himmel geschaut und sich gedacht hat, wie es wohl wäre, selbst in einem Flieger zu sitzen, der hat am Samstag, 27. Juli, Gelegenheit dazu. Der Flugsportclub Mainbullau bietet an diesem Tag einen Schnupperkurs – ihren Pilotsday – auf dem Flugplatzgelände an. Interessierte bekommen dann einen kleinen Einblick in die spannende Welt der Fliegerei. Los geht es um 10 Uhr. Fluglehrer, wie zum Beispiel Pilot Klaus Wolf, der selbst lange Zeit Airbus-Pilot gewesen ist, oder Tibor Füle, ein leidenschaftlicher Flieger und Fluglehrer, vermitteln theoretische Grundkenntnisse. Wie zum Beispiel, warum ein Flugzeug eigentlich fliegt, welche Rolle das Wetter spielt oder wie ein Flugbetrieb funktioniert. Weiterhin wird geklärt, wo und wann man fliegen fliegen darf, was der Unterschied zwischen Ultraleicht und Echo-Klasse ist und was das Fliegen kostet. Quelle: ‚Main-echo.de‚.

Regionalflughäfen in Not

Vor allem kleine Airports können sich nur schwer selbst finanzieren. Sie sind deshalb auf staatliche Hilfen angewiesen. Doch die sollen bald entfallen. Die Pleiten haben die Airport-Betreiber besonders hart getroffen: Mit den Insolvenzen der Fluggesellschaften Germania und Flybmi verlor der Regionalflughafen Rostock-Laage innerhalb weniger Tage fast den gesamten kommerziellen Luftverkehr. Das Land Mecklenburg-Vorpommern musste kurzfristig mit 1,4 Millionen Euro aushelfen. Der Flughafen schreibt pro Jahr rund zwei Millionen Euro Verluste, die drohen durch die Pleiten nun noch größer zu werden. Jährlich müssen die Hansestadt Rostock, der Landkreis Rostock und die Stadt Laage mit zusammen 1,8 Millionen Euro aushelfen. Rostock-Laage ist ein typisches Beispiel dafür, wie schwierig es derzeit um die Airports steht. Laut Flughafenverband ADV haben im vergangenen Jahr weniger als die Hälfte der dort organisierten 22 Flughäfen einen Nettogewinn erzielen können. Besserung ist nicht Sicht. Nicht nur treffen die Airline-Pleiten besonders kleinere Flughäfen hart, wie Rostock-Laage zeigt. Ralph Beisel, der Hauptgeschäftsführer des ADV, nennt einen weiteren Grund: „Die Entwicklung in den letzten Jahren war gekennzeichnet durch den Einbruch des Regionalluftverkehrs und die Wanderung des Low-Cost-Segments aus der Fläche an die großen Standorte.“ Das sei meist zu Lasten der kleineren Flughäfen mit einem begrenzten Einzugsgebiet gegangen. Quelle: ‚Handelsblatt‚.

Altenrhein sieht Existenzgefahr

Der schweizerische Regionalflughafen Altenrhein sieht seine Existenz in Gefahr, sollte die Schweiz ihre Subventionen streichen. Die „überteuerten“ Sicherheits- und Wetterdienstkosten seien dann nicht mehr finanzierbar. Derzeit überprüft die Schweiz, an welche der elf Regionalflughäfen überhaupt noch staatliche Gelder fließen sollen. Radio Liechtenstein zitiert einen Sprecher des Airports, der auf die Wichtigkeit der Subventionen für den Flughafen hinwies. Würden diese nicht mehr fließen, könne man sich die „überhöhten Kosten“ für die Flugsicherheitsfirma Skyguide und den Wetterdienst Meteoswiss nicht mehr leisten. Bislang verfügen diese beiden Firmen über ein Monopol. Demnächst sollen auch ausländische Wettbewerber zugelassen sein, beispielsweise aus Deutschland. Davon verspricht sich Altenrhein – im Besitz der People’s Air Group – eine deutliche Reduzierung seiner Ausgaben. Den Angaben des Airports zufolge erhält dieser alles in allem sieben Millionen Franken (etwa 6,3 Mio. Euro) jährlich vom Bund. Quelle: ‚fvw.de‚.

Legendärer Nonstop-Flug über den Ozean

In einem umgebauten Weltkriegsbomber wagen sich 1919 die beiden Briten John Alcock und Arthur Whitten Brown von Neufundland auf den Atlantik hinaus. 3000 Kilometer offene See liegen vor ihnen. Wenn sie Irland erreichen, gewinnen sie ein Vermögen. Begehen sie einen Fehler, verlieren sie ihr Leben. Turbulenzen und Wirbelwinde schleudern die Vickers hin und her, lassen den Rumpf des propellergetriebenen Doppeldeckers erbeben, die Tragflächen erzittern. Verzweifelt versucht der Pilot John Alcock, die Kontrolle über die Maschine wiederzugewinnen, doch wegen dichter Nebelschwaden hat er jede Orientierung verloren. Alcock sieht keinen Horizont, kein Gestirn, keinen Himmel. Aus dem offenen Cockpit kann er nicht einmal mehr die Flügelspitzen der Maschine erkennen, selbst der Bug verschwindet im Dunst. Der Pilot weiß nicht, ob er das Flugzeug überhaupt noch gerade in der Luft hält. Den kompletten Bericht über diesen abenteuerlichen Flug finden Sie bei ‚geo.de‘.

Patrouille-Suisse-Flugshow am falschen Ort

Eigentlich hätte die Patrouille Suisse die Gemeinde Langenbruck BL überfliegen sollen. Wegen «unglücklicher Umstände» irrte sie sich aber im Ort. Die Patrouille Suisse hätte am 6. Juli im Rahmen der Gedenkfeier zum 100. Todestag von Oskar Bider über Langenbruck BL eine Flugshow abhalten sollen. Bei der Gemeinde handelt es sich um den Geburtsort des Schweizer Flugpioniers. Der Überflug hätte einige Feierlichkeiten im Ort ergänzen sollen, laut einem Leser-Reporter seien etliche Gäste insbesondere für die Flugvorführung angereist. Doch die Patrouille-Suisse-Fans wurden enttäuscht. Anstelle von Langenbruck führte die Fliegerstaffel den Überflug über dem Nachbarort Mümliswil-Ramiswil durch. Dort findet an diesem Wochenende gerade das 31. Nordwestschweizerische Jodlerfest statt. «Die Patrouille Suisse hielt dies wahrscheinlich für den korrekten Austragungsort», vermutet der Leser-Reporter. Dies habe zu Enttäuschungen unter den Gästen in Langenbruck geführt. Armee-Sprecher Daniel Reist bestätigt, dass die Patrouille Suisse die Flugshow über der falschen Gemeinde durchgeführt hat. Grund dafür seien «unglückliche Umstände» gewesen. «Zwischen Mümliswil-Ramiswil und Langenbruck liegen Luftlinie nur wenige Kilometer. Der Leader der Patrouille Suisse sah im Anflug das grosse Festareal mit Festzelt in Mümliswil – die Patrouille Suisse überflog dieses Gelände», sagt Reist. Quelle: ‚20 Minuten‚.

JU-AIR organisiert sich neu

Die JU-AIR konzentriert sich künftig auf den Flugbetrieb ihrer drei historischen JU-52 als Kerngeschäft. Der Wartungsbetrieb wird geschlossen; der Unterhalt der Flugzeuge und Motoren wird an die JUNKERS Flugzeugwerke und einen externen Motorenpartner übergeben. Im Laufe der Reorganisation wird Mitbegründer und CEO Kurt Waldmeier die operative Leitung der JU-AIR in neue Hände legen. Parallel zur Grundüberholung ihrer drei historischen JU-52 unterzieht die Dübendorfer JUAIR auch ihre Organisation einer kompletten Erneuerung. Die Fluggesellschaft, welche zum Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe (VFL) gehört, wird sich künftig auf den Flugbetrieb als Kerngeschäft konzentrieren. Die neue Organisation wird aus den Bereichen Operation (Piloten und Kabinenpersonal), Ausbildung und Sicherheit, Bodendienste (Passagiere, Einsatzplanung, Handling) und Administration bestehen. «Nicht nur die Flugzeuge, sondern auch die JU-AIR selbst wird komplett erneuert. Die JUAIR, die ab 2021 wieder fliegt, wird eine neue JU-AIR sein», sagt Kurt Waldmeier dazu. «Die neue JU-AIR konzentriert sich auf den eigentlichen Flugbetrieb, die Passagiere und die Freiwilligen.» Zwar steht die Reorganisation in keinem Zusammenhang mit dem Unfall vom vergangenen August, sagt Waldmeier, «aber die Erkenntnisse der noch ausstehenden Unfalluntersuchung durch die SUST werden in die neue Organisation und ihre Reglemente
mit einfliessen. Die JU-AIR wird aus dem Unfall weiter lernen.»

100 Jahre Flughafen Heringsdorf

Einer der ältesten Flughäfen Deutschlands feiert sein 100-jähriges Jubiläum: der Airport Heringsdorf. Am 5. Juli 1919 wurde der Linienflugverkehr auf dem so genannten Landeflugplatz aufgenommen. Aus dem Exerzierplatz der Swinemünder Garnison – die polnische Stadt liegt nur einen Katzensprung weit entfernt – wurde der erste Flugplatz Pommerns. Er gilt als zweitältester auf dem Gebiet der ostdeutschen Bundesländer, nach Leipzig-Mockau, und als einer der ältesten in Deutschland. 100 Jahre. Vor 100 Jahren wurde der Vertrag von Versailles unterschrieben und Max Planck bekam den Nobelpreis für Physik. Rund 20 000 Linienpassagiere werden hier im Schnitt pro Jahr abgefertigt. Noch einmal so viele Geschäfts- und Privatleute nutzen jährlich die 2,3 Kilometer und die 600 Meter langen Lande- und Startbahnen. „Hier landen keine Millionäre mit ihren Maschinen, sondern vor allem ,normale’ Gäste“, betont Zabel. Ebenso gehören medizinische Flüge dazu. Der größte Flieger, der derzeit regelmäßig auf dem Areal landet, ist ein A 320 mit 150 Passagieren an Bord. Die Linienflüge kommen und gehen nach Frankfurt/Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Zürich. Quelle: ‚Ostsee-Zeitung‚.

„Sehender“ Autopilot landet erstmals Flieger

Forscher der TU München haben ein Autopilot-System entwickelt, das ein Flugzeug selbstständig landen kann – ganz ohne Unterstützung vom Boden aus. Was vor wenigen Jahren wie Science-Fiction klang, könnte schon bald möglich sein. An der Technischen Universität München gelang es Forschern jetzt, einen Flugzeug-Autopiloten zu bauen, der vollkommen selbstständig, ohne die Unterstützung von am Boden stationierten Navigations-Systemen, landen kann. Der elektronische Pilot „sieht“ mit einem speziell entwickelten Kamerasystem, inklusive einer Infrarotkamera, die bei schlechten Sichtverhältnissen helfen soll. Diese optischen Informationen gleicht er mit einem GPS ab, um die Landebahn wirklich genau treffen zu können. Das System kann zudem zwischen den verschiedenen Phasen der Landung unterscheiden und passt den Flug diesen an. Für die Zukunft seien, laut Forschern, automatisierte Landungs-Mechanismen essenziell, denn bis jetzt fehlten kleineren Flughäfen die Infrastruktur, Autopiloten durch bodengebundene Kontrollen landen zu lassen. Flugzeuge per Autopilot konnten bisher mit GPS-Signalen nur bis zu einer Höhe von knapp etwa 60 Meter geflogen werden. Diese Methode sei bisher außerdem sehr unverlässlich. Mit den neuen „sehenden“ Kamerasystem ist es jetzt bei einem Testflug gelungen, den Flieger ohne Bodenkontrolle präzise landen zu lassen. Quelle: ‚heute.at‚ und dieses Youtube-Video.

Lotsen im Lechfeld-Tower

Der Kontrollturm am Lechfeld bringt nicht nur Flugzeuge sicher zum Boden, sondern auch das lokale Wetter in alle Handys. Rund 3000 Flugbewegungen betreute der Tower in der ersten Jahreshälfte von 2019. Dazu zählen Starts und Landungen, Durchstartübungen mit und ohne Aufsetzen oder Überflüge unterhalb von rund tausend Meter über Grund. Das ist freilich wenig im Vergleich zu den aktivsten Zeiten des aufgelösten Jagdbombergeschwaders 32 vor dem Jahr 2013. Da wurden im Halbjahr rund 4300 Starts und Landungen gezählt. Mit allen Übungsflügen lagen die Rekordzahlen nach 2001 schon bei 40 000 bis gut 50 000 Flugbewegungen im Halbjahr. Als Ausweichflugplatz ist die Piste am Lechfeld nach wie vor Ziel von Militärmaschinen. Vor allem für Übungen und Trainingsflüge wird der Fliegerhorst weiter gebraucht. In Übung bleibt somit auch das Personal. Lebhaftere Zeiten werden wiederkommen – spätestens wenn der Flugplatz ab 2028 Heimatbasis für Transportmaschinen vom Typ A400M wird. Denn die Bundeswehr hat schon mehrfach verdeutlicht, dass sie den Standort Lechfeld als letzte Luftwaffen-Basis südlich der Donau nicht aufgeben wird. So hält die Flugplatzstaffel hier stets alles einsatzbereit. Quelle: ‚Augsburger Allgemeine‚.

Super Constellation HB-RSC verlässt die Schweiz

Die Super Connie L-1049 geht an eine deutsche Investorengruppe von Flugbegeisterten, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Maschine in den nächsten drei Jahren zu sanieren und wieder in die Luft zu bringen. Dies teilt die Super Constellation Flyers Association (SCFA) im Anschluss an die ausserordentliche Mitgliederversammlung mit. Die Investorengruppe besitze bereits mehrere flugfähige, historische Flugzeuge und übernehme sämtliche im Zusammenhang mit der Connie entstehenden Kosten (Mechanikerlöhne, Hangarmiete, Demontage- und Transportkosten, etc.) sowie alle Ersatzteile und Werkzeuge. Trotz enormem Engagement des Vorstandes bis zur letzten Minute kam die favorisierte «Schweizer Lösung» nicht zustande: Sanierung der Flügel in der Schweiz und Wiederaufnahme des Flugbetriebes aus der Schweiz, eventuell durch einen neu zu gründenden Verein. «Die geplante Wiederaufnahme des Flugbetriebes mit unserer Connie in Bremgarten/D ist das hoffnungsvolle Fazit der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom Donnerstag 4. Juli 2019 in Olten, an der immerhin 26 von 50 Association Members (Connie-Besitzer) teilgenommen hatten», schreibt die SCFA. Quelle: ‚Cockpit‚.

Autoteststrecke auf ehemaligem Flugplatz

BMW will sein Fahrsicherheitszentrum am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck auf FFH-Flächen erweitern. Dagegen regt sich Widerstand. Pläne liegen trotz einer Vereinbarung mit den Anrainerkommunen noch nicht vor. Der Juni ist vergangen, und was nicht auf dem Tisch liegt, ist ein vollständiges Plankonzept von BMW für die Erweiterung ihres Fahrsicherheitszentrums auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Das aber hätten Fürstenfeldbruck und Maisach als Anliegerkommunen und Vertragspartner von BMW erwartet. Weil es keine konkrete Planung gibt, wird unter anderem vom Bund Naturschutz Kritik laut, dass sich eine Erweiterung des Fahrsicherheitszentrums in ein geschütztes Fauna-Flora-Habitat-Gebiet negativ auswirken würde. Dass die Folgen massiv sein könnten, scheint nicht unbegründet zu sein. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Süddeutschen‚.

Drohnen sollen europaweit einheitlich fliegen

Die EU hat neue Bestimmungen für die private und kommerzielle Nutzung von Drohnen erlassen. Bis 2020 müssen sie in nationales Recht umgesetzt werden. „Mit Blick auf einen einheitlichen europäischen Luftraum ist das ein großer Schritt vorwärts“, sagt Timo Stellpflug von der Kanzlei Taylor Wessing, einer der wenigen Experten für das Recht der unbemannten Luftfahrzeugsysteme (unmanned aircraft system, UAS). „Wer Geschäftsmodelle mit Drohnen plant, hat nun die notwendige Sicherheit.“ Die Zeit bis zum Geltungsbeginn der Verordnung könne allerdings zur Hängepartie zwischen alter Rechtslage und neuen Regelungen werden. Der Verband Unbemannte Luftfahrt (VUL) teilte auf Anfrage mit: „Wir begrüßen insbesondere, dass die Betreiber von Drohnen nun in vielen Fällen einen Kompetenznachweis erbringen müssen.“ Gelobt wird auch, dass Drohnen künftig durch einen Transponder im Luftraum erkennbar gemacht werden sollen (Fernidentifikation) und die Betreiber vor Luftraumverletzungen gewarnt werden (Geo-Sensibilisierung). Künftig soll es drei Kategorien von Drohnen geben, die sich am Betriebsrisiko orientieren: offen, speziell und zulassungspflichtig. Hier gelten dann unterschiedliche Regelungen. Darüber hinaus müssen die Staaten digitale Register schaffen, in die Betreiber zumindest von zulassungspflichtigen Drohnen eingetragen werden. Quelle: ‚Handelsblatt‚.

Historische Flugzeuge am Himmel über Bienenfarm

Zu der traditionellen Veranstaltung „Stearman & Friends“ wird vom 5. bis 7. Juli nach Paulinenaue auf den Flugplatz Bienenfarm eingeladen. Mehr als 50 Oldtimer-Flugzeuge sind zu bewundern. Fans der Fliegerei und vor allem Liebhaber alter Flugzeuge kommen am bevor stehenden Wochenende wieder auf dem Flugplatz Bienenfarm in Paulinenaue auf ihre Kosten. Vom 5. bis 7. Juli findet dort erneut die Veranstaltung Stearman & Friends statt. Die Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm. Am Samstag und Sonntag besteht die Gelegenheit, Rundflüge mit offenen Doppeldeckern vom Typ Boeing Stearman und einem Bell 47 Hubschrauber zu machen. Die Doppeldecker sind echte Ikonen der Luftfahrt und bieten ein unvergleichliches Gefühl vom Cabrio-Fliegen, verspricht der Veranstalter. Quelle: ‚Märkische Allgemeine‚.

Buschpiloten im Training

Die Spitze des Flugzeugs neigt sich nach unten. Landeanflug. Die Landebahn liegt nur noch wenige Meter unter der Cessna, die Jan Klassen heute fliegt. Die Maschine gleitet eine ganze Strecke knapp über dem Boden. Doch anstatt sie nach unten zu steuern, streckt der Fünfundzwanzigjährige seinen Kopf nach oben und blickt über das Armaturenbrett aus der Frontscheibe. Die Hände hält er fest am Steuerhorn des Flugzeugs, das dem Lenkrad eines Rennwagens ähnelt. Klassen hat die Landebahn fest im Blick, sucht nach Unebenheiten. Er kontrolliert, ob sich Menschen oder Tiere dort befinden. Aber hier ist alles sicher. Die Bahn ist frei. Ein paar Meter vor dem Ende der 750 Meter langen Piste zieht Klassen die Nase seiner Cessna wieder nach oben, die Maschine steigt hoch in die Luft. Noch eine kleine Runde drehen, dann kann er landen. Klassen trainiert für den Ernstfall. Denn wenn er in einem knappen Jahr für die Organisation Mission Aviation Fellowship (MAF) als Buschpilot fliegen wird, steuert er Pisten an, die anders als in Deutschland nicht von Behörden kontrolliert werden. Selten gibt es einen Tower, der über die Gegebenheiten vor Ort informiert. Stattdessen sind die Landebahnen häufig schon lange ungenutzt. Das liegt auch an den Zielen, die von den Buschpiloten angesteuert werden: „Wir unterscheiden uns von der Businessfliegerei, weil wir nicht dorthin fliegen, wo es Luxus ist, sondern wo es lebensnotwendig ist“, sagt Klassen. Quelle: ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ‚.

So gefährlich ist der Innsbrucker Landeanflug

Es gibt Flughäfen, die aufgrund ihrer Lage extreme Anforderungen an Piloten stellen. Einer davon ist der Flughafen Innsbruck in Österreich. FOCUS Online hat eine Pilotin beim Simulator-Training begleitet und zeigt, warum er so gefährlich ist – und worauf Piloten achten müssen. Ein großes Problem sind die Berge, die den drittgrößten Flugplatz Österreichs umschließen. Nördlich von Innsbruck liegt das Karwendelgebirge, im Süden der knapp 2.250 Meter hohe Hausberg Patscherkofel. Durch die Lage in einem Föhntal müssen die Piloten und Pilotinnen außerdem oft mit starken Böen rechnen. Das macht den Flugplatz zu einem der gefährlichsten weltweit. Bei der Landung bleibt deshalb kein Raum für Fehler. Aus diesem Grund müssen selbst erfahrene Piloten, bevor sie überhaupt dort starten und landen dürfen, ein ausführliches Extratraining absolvieren. Quelle: ‚focus.de‚.

Immer weiter hoch hinaus

Wer den Traum hat, als Pilot der großen Fluglinien wie Lufthansa und Co. die gesamte Welt zu bereisen, muss für den Startschuss solch einer Karriere ganz und gar nicht in die Ferne schweifen: das geht auch in der Neckarstadt. „In den vergangenen Jahren haben zwölf Piloten, die inzwischen den Schritt zu Airlines gemacht haben, in unserer Flugschule erste Erfahrungen gesammelt“, sagt sichtlich stolz Mustafa Özbek (im Bild links). Damit spricht der neue Abteilungsleiter der Motorflieger innerhalb der Sportfliegergruppe Schwenningen eines seiner Aushängeschilder an. „Viele wissen nicht, dass wir hier eine der besten Schulen der Region haben. Zum Teil kommen auch Leute aus dem Raum Stuttgart hierher, um das Fliegen zu lernen“, sagt Özbek. Um auf die Flugschule und den Verein aufmerksam zu machen sowie um ihre Leidenschaft Interessierten näherzubringen, veranstalten die Sportflieger jährlich im September ihr Flugplatzfest. An diesem Tag – aber auch auf Anfrage im Lauf eines Jahres – kann man bei Schnupperrunden mit Vereinsmitgliedern mitfliegen. „Wer ernsthaftes Interesse hat, Mitglied zu werden und in die Flugschule zu gehen, bekommt solch eine Runde mit unserem Flugschulenleiter Armin Schneider“, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter Oliver Müller (im Bild rechts). Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Walter Mittelholzer – Der fliegende Fotograf

Walter Mittelholzer war Pilot, Buchautor, Unternehmer, Medienstar, Mitgründer der Swissair und Fotograf. Der St. Galler hatte viele Talente und verkaufte diese ohne Berührungsängste. Dank einem ausgeprägten Geschäftssinn und viel Selbstvertrauen entstanden nicht nur Bücher, Reportagen und Filme, sondern auch unzählige Landschaftsbilder aus der Vogelperspektive. Doch Mittelholzer begnügte sich nicht mit der Schweiz, es zog ihn in die grosse, weite Welt. 1926 flog der Ostschweizer als Erster mit einem Wasserflugzeug von Zürich nach Kapstadt. 1930 überquerte Walter Mittelholzer in der Luft den Kilimandscharo. Eine Weltpremiere! Seine Abenteuer hat der fliegende Fotograf stets gut dokumentiert und noch besser vermarktet. Weil in der Medienwelt schon damals der Grundsatz «Zeit ist Geld» herrschte, wurden Bilder und Texte bereits von unterwegs an Zeitungen und Zeitschriften in die Schweiz geschickt. Mittelholzer war nicht nur ein schneller Lieferant für die Presse, sondern konnte dank einer Dunkelkammer in seinem Flugzeug sogar auf Lichtverhältnisse reagieren oder verwackelte Aufnahmen wiederholen. Quelle: ‚fotointern.ch‚.

Karsbach lehnt Erweiterung des Flugbetriebs ab

Der Betreiber des bestehenden Fluggeländes für Ultraleicht-Trike und Paraglider-Trike oberhalb des Naturdenkmales Ringelbachschlucht und den Fischteichen bei Gössenheim möchte dort den Flugbetrieb erweitern. „Gössenheim bleibt verschont und Karsbach bekommt’s ab“, so fassten einige Gemeinderäte ihre Argumente gegen den dann steigenden Fluglärm zusammen. Denn die Flugroute bei Starts und Landungen gehe meist Richtung Homburg und Uhlberg, also über Karsbach. Einstimmig lehnte deshalb der Gemeinderat Karsbach in seinem jüngsten Treffen die Erweiterung des Flugbetriebes auf dem Flugfeld in der Gemarkung Gössenheim ab. Quelle: ‚Mainpost.de‚.

Freiburg: Lärmschutz soll verschärft werden

Das Verkehrsministerium möchte die Lärmschutzverordnung für Landeplätze verschärfen. Welche Folgen hat das für die Ultraleichtflieger und Tragschrauber auf dem Freiburger Flugplatz? Stuttgart hatte sich für den Schutz vor Lärm eingesetzt, weil es in Nordbaden Beschwerden über den nahen Flugplatz Speyer in der Pfalz gab. Tiefe Ultraleichtflieger und relativ laute Gyrokopter – Drehflügler, die aussehen wie abgespeckte Hubschrauber – fielen laut Ministerium besonders unangenehm auf. Diese Luftsportgeräte fallen bisher nicht unter die Verordnung, doch das soll sich ändern und das förmliche Verfahren auf Bundesebene nun starten. Das könnte heißen, dass Gyrokopter auf mehr Landeplätzen als bisher in Schutzzeiten nicht mehr fliegen dürfen. Die Verordnung schränkt den Flugbetrieb an Landeplätzen mit über 15 000 Flugbewegungen im Jahr bereits ein: Kleinere Flugzeuge ohne Lärmzeugnis dürfen zum Beispiel zwischen 13 und 15 Uhr sowie wochenends zwischen 13 und 9 Uhr nicht starten und landen; solche mit Zeugnis dürfen frühestens nach einer Stunde Flug wieder zurückkehren. Landeplätze sind ein Mittelding zwischen Flughafen und Segelflugplatz. Der Freiburger hat zwar die Adresse „Am Flughafen“, ist aber auch nur ein Verkehrslandeplatz. Der registriert 30 000 Starts und Landungen im Jahr, sagte Geschäftsführer Michael Broglin am Montag im Tower. Damit falle der Flugplatz schon unter die Verordnung. Freiburg betreffe die geplante Änderung jedoch nicht: „Wir halten das schon alles ein“, sagte Broglin. Ohnehin seien Ultraleichtflugzeuge sehr leise. Quelle: ‚Badische-Zeitung‚.

Bölkow-Treffen am Flugplatz in Melle

Das Treffen der Bölkow-Freunde findet einmal im Jahr auf private Initiative hin statt. „Weil ich bei unserem Treffen im vergangenen Jahr an der Müritz vermeintlich das schönste Flugzeug vorweisen konnte, weil ich es extra gewaschen hatte, wurde ich ausgewählt, diesen Wochenende hier in Eicken zu organisieren,“ erzählt Heiner Wilms aus Buer augenzwinkernd, dessen Bölkow BO 207 gewissermaßen schon als Reisemaschine gelten kann, weil sie viersitzig zu nutzen ist. In Serie wurde dieses Flugzeug nur 92 mal gebaut. Quelle: ‚Neue Osnabrücker Zeitung‚.

Seeholzer und seine fliegende Yak-Rotte

Beim Flugplatzfest in Moosburg war das Team mit beiden Maschinen zu Gast. Eine ist in Erding stationiert, die andere in Landshut. Die baugleichen Maschinen haben unterschiedliche Luftschrauben. Hans Seeholzer aus Erding, 72 Jahr alt, früher Kieferorthopäde und heute Luftbildfotograf, ist Teamleiter der Flugzeug-Enthusiasten und erklärt: „Ich habe für meine Maschine einen Propeller mit drei Blättern beschafft, weil dieser leiser ist und damit umweltfreundlicher.“ Dass die Maschinen mit polnischen und ungarischen Kennzeichnungen unterwegs sind, hat politische Gründe. In Deutschland ist für ehemalige Militärmaschinen praktisch keine Zulassung zu bekommen. Und ihre militärische Herkunft können und wollen diese Maschinen auch nicht verleugnen. Als Schulungsflugzeug war große Reichweite nicht gefragt, sodass der Aktionsradius auf 250 Kilometer begrenzt blieb. Seeholzer klopfte nicht ganz ohne Stolz auf die Tragfläche: „Das ist noch echtes Blech!“ Fliegerische Eleganz sieht anders aus: „Die Russen schauen zwar nicht schön aus, aber sie funktionieren!“ Tatsächlich ist der Sternmotor auch mit schlechtem Sprit zufrieden, bei dem hochgezüchtete moderne Triebwerke längst passen müssen: Bis auf 85 Oktan darf es hinuntergehen. Zum Vergleich: Super an der Tankstelle hat 95 Oktan. Weit über 1000 Maschinen dieses Typs sind zunächst in Russland, später bei mehreren Lizenznehmern gebaut worden. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des ‚Merkur‚.

Piloten und Navigatoren zeigen ihr Können

Präzise navigieren, auf einem Landefeld möglichst genau landen: Beim 61. Südwestdeutschen Rundflug auf dem Flugplatz Mengen am Samstag, 6. Juli, können Motorflugzeug-Piloten ihr fliegerisches Geschick im Navigationsflug unter Beweis stellen. Ausrichter des Rundflugs ist der Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV), Gastgeber ist die Fliegergruppe Mengen. Die Veranstaltung findet auf dem Flugplatz statt, die Flugplatz Mengen-Hohentengen GmbH stellt das Areal dafür zur Verfügung. Am Start sind einmotorige Kleinflugzeuge, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge. Geflogen wird in zwei Klassen, der Wettbewerbsklasse, also Fortgeschrittene, und in der Einsteigerklasse. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Schwäbischen‚.

Ultraleicht-Piloten-Treffen in Eggenfelden

Eine Zeit lang hatte Ludwig Stinglhammer beim Blick auf den Himmel über dem Flugplatz Eggenfelden-Zainach ein bisschen Bauchschmerzen bekommen: Der Vorsitzende des Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs Rottal-Inn (DGFC) machte sich Sorgen, ob das Wetter „herhalten“ würde beim großen Treffen der Ultraleicht-Piloten. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Teilnehmern, die mit ihren Ultraleicht-Flugzeugen teils weite Anflugstrecken in Kauf genommen hatten, um bei einem der größten Treffen im deutschsprachigen Raum dabei zu sein. „Wir hatten wieder Besucher aus ganz Deutschland sowie den verschiedensten Ländern Europas, die Stimmung war toll und wir konnten eine Reihe von technischen Neuigkeiten präsentieren, die für die Piloten wirklich interessant waren“, bilanzierte Stinglhammer. So habe man die ersten Maschinen gezeigt, die gegenüber den bisherigen Modellen einen entscheidenden Vorteil haben: „Das erlaubte Gesamtgewicht wurde bei diesen Ultraleicht-Flugzeugen deutlich erhöht“, so der Vereinsvorsitzende. Präsent beim großen UL-Treffen war auch das Unternehmen Scalewings, das seit einigen Wochen eine Dependance am Flugplatz Eggenfelden-Zainach betreibt. „Hingucker“ war der Nachbau einer amerikanischen „Mustang“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Das schnittige Ultraleichtflugzeug ist optisch vom Original kaum zu unterscheiden, aber mit modernster Technik unterwegs, wie Scalewings-Gründer Hans Schöller betont. Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Solar-Impulse-Pilot entwickelt Elektroflugzeug

André Borschberg, der den Solarflieger Solar Impulse entwickelt hat, macht sich nun an die Lancierung seines elektrisch betriebenen Flugzeugs H55 aEro1. In der Schweiz steht ein neues Stromflugzeug vor der Einführung. Das elektrisch angetriebene Flugzeug des Schweizer Luftfahrtpioniers André Borschberg soll bald in Produktion gehen, wie die „SonntagsZeitung“ berichtet. Am kommenden Freitag will der Solar-Impulse-Pilot das Trainingsflugzeug H55 mit Elektroantrieb am Flughafen Sitten „enthüllen“. Dabei handelt es sich um eine zweiplätzige Maschine, die bei Flugschulen und zum Training von Piloten zum Einsatz kommen soll. Produziert werden soll die Maschine vom tschechischen Familienunternehmen BRM Aero, einem Hersteller von Kleinflugzeugen des Typs Bristell. Das Schweizer System baut dem Bericht zufolge auf den Erfahrungen mit dem Solarflugzeug Solar Impulse auf. André Borschberg und der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard schafften in den Jahren 2015 und 2016 in mehreren Etappen die erste Weltumrundung mit einem Solarflugzeug. Stromflugzeuge sind punkto Umweltbelastung gegenüber Maschinen mit herkömmlichen Antrieben nicht nur beim Schadstoffausstoss im Vorteil. Sie verursachen auch deutlich weniger Lärm. Quelle: ‚Cash‚.

Ubercopter verbindet Straße mit Luftraum

Es klingt wie Science-Fiction: Taxis, die nicht fahren, sondern fliegen, hoch über den verstopften Straßen der Stadt. Aber in New York soll etwas in dieser Art schon bald Wirklichkeit werden. Ab Juli will das Unternehmen Uber über seine App nicht mehr nur Fahrten in Autos vermitteln, sondern auch Flüge in Hubschraubern. Zu Beginn werde eine der geschäftigsten Strecken der Metropole bedient, wie Uber-Manager Eric Allison bei einer Veranstaltung in Washington sagte. „Alles funktioniert im Grunde so wie heute bei den Autos“, erklärte Allison, Chef der Firmensparte Uber Elevate, die für die Entwicklung fliegender Taxis zuständig ist. „Man bucht mit dem Smartphone einen Hubschrauber und kann kurz darauf einsteigen.“ Eine Autofahrt von Manhattan zum Flughafen JFK dauert rund eine Stunde, zu Stoßzeiten manchmal doppelt so lange. Mit der Bahn braucht man 50 bis 75 Minuten. Der sogenannte Uber Copter soll die Strecke – Luftlinie: rund 20 Kilometer – in acht Minuten schaffen. Das Angebot steht aber nicht allen Uber-Kunden offen, sondern nur denjenigen, die im Treueprogramm den Status Platinum oder Diamond erreicht haben. Quelle: ‚Die Welt‚.

Schweizer landen auf Mont Blanc – Anwohner und Politiker empört

Der Mont Blanc ist hoch – vielleicht fanden zwei Schweizer ihn zu hoch: Das Duo landete mit einem Kleinflugzeug unterhalb des Gipfels, was bei Behörden und Bewohnern gar nicht gut ankam. Zwei Schweizer Bergsteiger sind am Dienstag am Mont Blanc in den französischen Alpen von der Polizei abgefangen worden, nachdem sie mit einem Kleinflugzeug auf 4’450 Metern Höhe gelandet waren und sich auf den Weg zum Gipfel gemacht hatten. Der Bürgermeister von Chamonix-Mont-Blanc, Eric Fournier, sprach angesichts der umweltfeindlichen Landung mit dem Flugzeug von einer «Provokation» der beiden Schweizer. Die Polizei erklärte, man suche noch nach einem passenden Wort für das Vergehen. Eine Identitätsüberprüfung bei den beiden Insassen des Flugzeugs habe ergeben, dass es sich um zwei Schweizer handle. Die Polizisten verwiesen die Bergsteiger des Platzes, worauf diese gleich wieder abhoben. Bürgermeister Fournier sprach von einer «nicht tolerierbaren Schädigung der Umwelt im Hochgebirge und der existierenden Massnahmen, um diese zu schützen». Quelle: ‚bluewin.ch

Mit selbst gebautem Flugzeug über den Atlantik

Vor sieben Jahren hat es Hermann Schiele so richtig gepackt: Aus den USA hat er sich damals einen Bausatz für ein Flugzeug geholt und in ungezählten Stunden eine schmucke Kunstflugmaschine zusammengebaut. Jetzt wurde Nummer zwei fertig. Mit seiner RV-8 von Van’s Aircraft aus Oregon/USA wagt der Lufthansa-Flugkapitän in kleinen Etappen den Luftsprung über den Großen Teich nach Kanada und den Vereinigten Staaten. Einmal über dem Großen Teich geht es dann von Seattle an der Pazifikküste nach San Francisco und Florida endlich zum eigentlichen Ziel von Schieles Unternehmung: In Oshkosh im US-Staat Wisconsin findet alljährlich im Juli das größte Treffen aller Luftfahrtenthusiasten statt. Über 15’000 Maschinen werden ausgestellt, gut 600’000 Gäste sehen beispielsweise Flugshows und Ausstellungen. Quelle: ‚Augsburger-allgemeine.de‚.

Mit der Mooney zum Vereinstreff

Die EMPOA (European Mooney Pilots and Owners Association) war zu Gast auf dem Fluggelände der Motorfluggruppe Regensburg. Der Flugzeugtyp wurde in den USA in den 50er-Jahren entwickelt. Der Viersitzer gilt als schnellstes Flugzeug mit Kolbenmotor. Mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 400 Kilometern pro Stunde fliegen die Maschinen durch die Luft. Die Jahreshauptversammlung der EMPOA findet jedes Jahr an einem anderen europäischen Ort statt. Organisiert wurde das Mooney-Treffen dieses Jahr vom einheimischen Mitglied Fritz Kaiser aus Bodenwöhr. Er koordinierte an diesem Tag zudem als Fluglotse die Landeanflüge der ankommenden Teilnehmer. Quelle (plus Video vom Fliegertreffen): ‚Mittelbayerische.de‚.

Solo2Darwin – Amanda Harrison

Die britische Pilotin Amanda J. Harrison fliegt mit einer Tiger Moth vom Vereinigten Königreich nach Darwin in Australien. Verfolgen Sie ihre fliegerischen Abenteuer in ihrem Blog.

Bundesheer-Eurofighter eskortieren DA-40

Am Dienstagabend war beim österreichischen Bundesheer Eile angesagt, denn ein Flugzeug, das keinen Funkkontakt zur Austro Control hielt, musste abgefangen werden. Es handelte sich laut Angaben der Streitkräfte um eine Diamond DA-40, die sich auf dem Weg von Bayern nach Ungarn befand. Das Privatflugzeug drang versehentlich in den regulierten Luftraum über dem Linzer Flughafen auf und meldete sich nicht entsprechend bei der Flugsicherung Austro Control. Da kein Kontakt hergestellt werden konnte, wurde das MCC des Bundesheeres kontaktiert. Am Fliegerhorst Zeltweg steigen zwei Eurofighter auf, die das Privatflugzeug eskortierten. Der Funkkontakt konnte dann wiederhergestellt werden. „Das Kleinflugzeug, das im Sichtflug von Bayern in Richtung Ungarn unterwegs war, ist ohne Freigabe und ohne über Funk erreichbar zu sein in den freigabepflichtigen Luftraum rund um den Flughafen Linz eingeflogen, daher informierten die Fluglotsen umgehend das Bundesheer im Military Control Centre (MCC)“, erklärt ein Austro-Control-Sprecher auf Anfrage. Quelle: ‚Austrianaviation.net‚. Bild: ‚DiamondAircraft‚.