Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

„Hindurchfliegen? Auf keinen Fall“

Als Pilot einer internationalen Airline fliegt Santiago Borja Lopez täglich rund um die Welt, und nicht immer lassen sich Gewitter, Unwetter und Stürme umfliegen. Für diese Fälle hat er seine Kamera im Cockpit dabei – Santiago Borja Lopez ist der „Sturmpilot“. Ihm gelingen dann atemberaubende Fotos von Naturschauspielen, vom Cockpit aus fotografiert, direkt aus dem Inneren des Sturms. Blitze aus nächster Nähe, Portraits gewaltiger Wolken, stürmische Winde, gespenstisches Licht. Und irgendwo darunter das Flackern der Zivilisation im Regen. Santiagos packende Fotos hängen in großen Galerien, erstmals sammelt er sie nun auch in einem Bildband. „Sky Portraits“ in Endzeitstimmung – spannende Texte zu Wetterphänomenen machen das Buch dabei noch kurzweiliger. Für alle, die die Gewalt des Wetters aus einer völlig neuen Perspektive erleben wollen. Für alle, die von den düsteren Fotografien des „Sturmpiloten“ nicht genug bekommen können – Santiago Borja Lopez gibt in diesem Bildband Einblicke in eine stürmische Welt.

Aachener umrundet Erde mit Kleinflugzeug

32 Tage in der Luft, 33.000 Kilometer in drei Etappen, über vier Kontinente und 28 Länder: Der Aachener Stefan Mommertz gehört zu den wenigen Menschen, die in einem Kleinflugzeug die Erde umrundet haben. Er hat unterwegs erfahren, wie groß die Flieger-Gemeinschaft ist. Von einer Weltreise träumen fast alle Hobbypiloten, aber nur die wenigsten starten. Zwei komplette Jahre hat die akribische Vorbereitung gedauert. Die Route musste gefunden, Überfluggenehmigungen beantragt werden. Welche Flugplätze lassen Auftanken und Ölwechsel zu? Welche Seerouten werden zu welcher Jahreszeit befahren, falls eine Notwasserung notwendig wird? Die Überlebensausrüstung musste zusammengestellt werden: Rettungsinsel, Neoprenanzug, Signalpistolen, spezielle Handfunkgeräte und Satellitentelefon. Auf der Webseite www.earthrounders.com sind alle Piloten aufgelistet, die in Kleinflugzeugen (bis 7000 Kilogramm) die Reise um die Welt bewältigt haben. Seit Beginn der Luftfahrt vor 100 Jahren haben nur „eine Handvoll Seelen“ diese herausfordernde Reise unternommen, steht auf der Homepage. Der Flug muss bestimmte navigatorische Kriterien erfüllen, weder Pilot noch Maschine dürfen gewechselt werden, um in den kleinen Kreis der „Earth­rounder“ aufgenommen zu werden. Stefan Mommertz ist nun einer von ihnen. Quelle: ‚Aachener Zeitung‚.

Als Schokolade vom Himmel fiel

Am 12. Mai 2019 jährt sich das Ende der Berliner Luftbrücke zum 70. Mal. Ältere erinnern sich noch daran, als die „Rosinenbomber“ die besetzte Stadt versorgten. Im Zwei-Minuten-Takt landeten amerikanische und britische Maschinen auf den Berliner Flughäfen. Sie lieferten Trockenkartoffeln, Milchpulver, Mehl, Margarine – auch Kohle und Baumaterial – und versorgten so vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 2,2 Millionen West-Berliner. Der bekannteste amerikanische Pilot war der sogenannte „Candy-Bomber“ Gail Halvorsen. Er ist heute 98 Jahre alt. Er erinnert sich: „Im Juli 1948 traf ich Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren. Sie kamen an den Stacheldrahtzaun des Flughafens Tempelhof, und ich habe mich mit ihnen unterhalten, ungefähr eine Stunde lang. Dabei haben sie sich nicht einmal beklagt, nicht genug zu essen zu haben. Sie sagten: ‚Eines Tages werden wir genug zu essen haben. Aber wenn wir unsere Freiheit verlieren, werden wir sie nie wieder erlangen. Diese Kinder veränderten mein Leben.“ Quelle: ‚Deutschlandfunkkultur‚.

50 Jahre Inselflieger

Mit einer viersitzigen einmotorigen Cessna 172 fing alles an. Mittlerweile transportieren die Inselflieger mit 15 Maschinen mehr als 130 000 Fluggäste im Jahr. Die FLN Frisia-Luftverkehr GmbH mit Sitz in Norden/Norddeich, eine Tochtergesellschaft der AG Reederei Norden-Frisia, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. 2018 konnte die neue Gesellschaft ein Rekordjahr verzeichnen. Die Zahl der Fluggäste stieg auf 133 000 – 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚nwzonline.de‚. Foto: Hansebubeforum.

Studierende bauen Schleppflugzeug

Studierende der Universität Stuttgart haben über etliche Jahre in Eigenregie und zahllosen Stunden Arbeit ein Schleppflugzeug für Segelflieger entwickelt und gebaut. Nun steht der Jungfernflug der Maschine unmittelbar bevor. Ira Widmayer steht in der Werkstatt der Akaflieg am Pfaffenwaldringund ist sichtlich zufrieden. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man sagen kann: Wir haben zusammen unser eigenes Flugzeug gebaut“, stellt die 23-jährige Studentin der Luft- und Raumfahrttechnik fest. Damit meint sie nicht den Segelflieger, der, teilweise zerlegt, hinter ihr in der Halle steht. Widmayer spricht vom Motorsegler fs35, der „Harpyie“. Das gute Stück befindet sich derzeit in Schwäbisch Hall und harrt seines Jungfernfluges. Quelle: ‚Stuttgarter Nachrichten‚.

Flugplatz Gatow: neue Ausstellung

Es ist Berlins größtes Museum und ziemlich interessant: das Luftwaffenmuseum in Gatow, tief im Süden Spandaus. Dort wird jetzt der Flugplatz selbst in den Mittelpunkt gestellt. „You can’t miss Gatow – die Geschichte eines Flugplatzes.“ So heißt die neue Ausstellung in Hangar 3 mit 80 Objekten, Fotos und Filmen, die diese Woche mit Rummtata, Festakt und Blaskapelle eröffnet wird. Ab Freitag ist die neue Schau für alle zu sehen – Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei. Quelle: ‚Tagesspiegel.de‚.

Hat Zwangsversteigerung des Hangensteiner Hofs Auswirkungen auf den Flugplatz?

Seit wenigen Wochen ist es amtlich und im Internet einsehbar: Der Hangensteiner Hof in Dürrmenz wird im Juni zwangsversteigert. Grund, dass der Aussiedlerhof unter den Hammer kommt, ist nach Angaben des Amtsgerichts Pforzheim die Aufhebung der Erbengemeinschaft. Überrascht von der Zwangsversteigerung des Aussiedlerhofs zeigte sich derweil die Stadt Mühlacker. „Davon hatten wir keine Kenntnis“, räumt Bürgermeister Winfried Abicht ein, macht aber gleichzeitig ein generelles Interesse der Stadt an landwirtschaftlichen Flächen geltend. „Wir werden uns genau anschauen, welche Flurstücke von der Zwangsversteigerung betroffen sind und dann gegebenenfalls reagieren“, kündigt Abicht an. Die Eigentümer des Hangensteiner Hofs waren am Montag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Quelle: ‚pz-news.de‚.

PFT-belastete Erde soll auf Flugplatz Bitburg gelagert werden

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant eine Lagerstätte für PFT-belastete Erde auf dem Gelände des Flugplatzes Bitburg. Umweltschützer kritisieren diese Pläne. Auf dem Flugplatzgelände soll sich nach Angaben der BImA neues Gewerbe ansiedeln. Dafür werde neu gebaut und belastete Erde abgetragen. Wie die BImA mitteilt, sind geeignete Deponien voll oder zu weit weg. Deshalb solle die PFT-Erde vor Ort im Bereich des Flugplatzes gelagert werden. Das Gelände könne mit einer Folie so gesichert werden, dass daraus keine PFT-Schadstoffe mehr ins Grundwasser gelangen können, so die BImA. Per- und polyfluorierte Tenside (PFT) werden heute häufiger unter der Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) zusammengefasst. Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden diese Industriechemikalien in vielen Bereichen benutzt, beispielsweise in Löschschaum und Imprägniermitteln. Die Stoffe sind sehr stabil und bauen sich nicht ab. Quelle: ‚SWR.de‚.

Markierungsleuchten gestohlen

Unbekannte haben zwei Markierungsleuchten des Hubschrauberlandeplatzes am Langeooger Flugplatz gestohlen. Die genaue Tatzeit ist nicht bekannt, da die Beleuchtung von der Leitstelle in Wittmund geschaltet wird und nächtliche Einsätze zuletzt selten waren. Es muss aber in den letzten zwei Wochen vorgefallen sein. Die Leuchten markieren für die Piloten nachts den Landeplatz und erleichtern das Landemanöver. Der Schaden wird mit 800 bis 1.000 Euro beziffert. Der Diebstahl wurde zur Anzeige gebracht. Die Schiffahrt der Inselgemeinde und die Polizei bitten um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Sollte der/die Täter/in die Leuchten noch haben und zurück bringen wollen, können sie gerne am Tower des Flugplatzes abgegeben werden. Quelle: ‚Langeoognews.de‚.

Ultraleichtflieger zeigten ihr Können

Am Flugtag in Jesenwang beteiligten sich Piloten aus ganz Deutschland. Sie führten den Zuschauern ihre Maschinen vor – zu diesen gehörte erstmals auch ein Hubschrauber. Der Verein Pro Luftfahrt ist mit der Veranstaltung zufrieden. Strahlender Sonnenschein hatte am Mittwoch zahlreiche Piloten und neugierige Besucher auf den Jesenwanger Flugplatz gelockt. Dort veranstaltete der Verein „Pro Luftfahrt Jesenwang“ bereits das 22. Jahr in Folge ein Ultraleichtflieger-Fly-in. Über 70 Gastpiloten stellten ihre Maschinen zur Schau. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

FGS Hammelburg baut Flotte um

Die engagierten Ehrenamtlichen der FGS Hammelburg blicken auf ein arbeitsintensives Jahr zurück. Und sie haben ein modernes Ultraleicht-Flugzeug anschafft. Fliegen, Piloten ausbilden, Jugendarbeit, Events organisieren, den familiären Zusammenhalt pflegen, und nochmals fliegen: So verging die 2017er-Flugsaison für die Hammelburger Flieger. Auf der Jahresversammlung blickten die Flieger zurück. Mit einem Ausflug mit mehreren Motormaschinen nach Polen und einem Abstecher nach Tschechien wurden langgehegte Träume verwirklicht. Die Segelflieger gönnten sich ein mehrtägiges Fluglager in Isny. Diesen Trainingsstandort im Allgäu hatte man gewählt, um Erfahrungen im Alpenflug zu sammeln. Abgesehen davon gelangen gerade jugendlichen Segelflugpiloten wieder etliche spektakuläre Streckenflüge bis zu 500 Kilometern ohne Zwischenlandung und ohne einen Tropfen Treibstoff zu verbrauchen. Solche Faszinationen teilt man gerne und veranstaltete im Sommer ein Schnupperwochenende inklusive Theorieunterricht und Selbststeuern eines Segelfliegers unter den Fittichen erfahrener Fluglehrer. 13 Teilnehmer des von der Vereinsjugend organisierten Programms waren begeistert. Quelle: ‚infranken.de‚.

Kunstflieger trainieren am Welzower Flugplatz

Die Deutsche Meisterschaft im Motorkunstflug ist zwar erst im Juli, aber schon jetzt wird fleißig trainiert – auch auf dem Flugplatz in Welzow sind Flugkünstler aus ganz Deutschland zusammen gekommen. Eine ganze Woche lang gastierten gleiche mehrere Piloten mit ihren Maschinen am Welzower Flugplatz, um sich auf die kommende Deutsche Meisterschaft im Motorkunstflug vorzubereiten. Angeleitet werden die tollkühnen Piloten von Klaus Schrodt, der als Koryphäe in der Szene der Kunstflieger gilt. Quelle: ‚lr-online.de‚.

Jet Aviation-Azubis restaurieren Wasserflugzeug

Auszubildende von Jet Aviation am Euroairport Basel-Mulhouse haben ein Wasserflugzeug restauriert. Bis vor kurzem flog es in Indonesien, nun steht sie im Museum. Zehn Auszubildende von Jet Aviation haben es mit der internationale Hilfs- und Entwicklungsorganisation Mission Aviation Fellowship (MAF) für das Verkehrshaus Schweiz wieder aufbereitet. Die Cessna 185 Hyrdoplane ist in dem Luzerner Museum nun in der Ausstellung „Die Schweiz fliegt!“, die diverse Jubiläen wie 100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz beleuchtet, zu sehen. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Antonov-Doppeldecker über dem Ruhrgebiet

Von Mai bis Oktober bietet das Team von „Air Albatros“ jedes Wochenende Rundflüge von den Flughäfen Essen/Mülheim und Dortmund an. Mit dem roten Baron – dem größten fliegenden Doppeldecker der Welt – starten die Fluggäste ihre Reise über die Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebiets. Auswählen können sie zwischen vier unterschiedlichen Routen. Professionelle Piloten umrunden die Attraktionen aus der Vogelperspektive. Die Flugtermine sind individuell buchbar, egal ob im Doppeldecker oder Heißluftballon. Jeder kann hier „seinen“ Flug – abgestimmt auf den persönlichen Terminkalender – buchen. u Zum 25-Betriebsjubiläum von „Air Albatros“ verlosen wir einen Freiflug für zwei Personen mit dem fliegenden Doppeldecker. Quelle: ‚Lokalkompass.de‚.

Super Constellation am Boden

Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Der SCFA-Vorstand musste an seiner Sitzung vom 23. April 2019 mit grossem Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass die für die Sanierung unseres Vereinsfliegers «HB-RSC» nötigen CHF 20 Mio. per Stichtag 20. April 2019 nicht garantiert wurden. Damit gilt der «Auflösungsbeschluss», der von den Association Members an ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 2. Februar 2019 gefällt wurde. Der damals gewählte Liquidator, Peter Manzoni, wird nun seine Arbeit aufnehmen und die Liquidation der SCFA, die mehrere Monate in Anspruch nehmen wird, umsetzen. Das Schicksal unserer Super Connie ist damit aber noch nicht endgültig besiegelt. Darüber, was in Zukunft mit der «Star of Switzerland» geschehen soll, wird erst in den nächsten Wochen und Monaten entschieden. Der Vorstand wird alles Mögliche unternehmen, um unsere «Star of Switzerland» auch in Zukunft allen Aviatikfreunden und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Landebahn für Motorflieger wieder frei

Mitglieder des Luftsportvereins (LSV) Cloppenburg sowie platzfremde Motorflieger dürfen ab sofort die Start- und Landebahn auf dem Flugplatz Staatsforsten wieder benutzen. Die Bahn war durch extreme Nutzung im März beschädigt worden, so dass die Motorflugpiste für den Luftsport gesperrt werden musste. 19 Mitglieder des LSV, Männer und Frauen der Fallschirmspringergruppe Wildeshausen sowie die Segelflieger, die die Sperrung nicht betraf, arbeiteten fleißig an der Reparatur. Danach wurde die Freigabe für den Luftverkehr in Absprache mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erreicht, so dass nun auch die Mitglieder des LSV und platzfremde Piloten den Landeplatz Staatsforsten wieder anfliegen können. Quelle: ‚NWZ online‚.

Flugplatz als Klassenzimmer

Mehr Physik-Unterricht auf dem Flugplatz, leisere Flugzeuge und mehr junge Mitglieder – das sind einige der Pläne, die der Aeroclub Hildesheim-Hannover nach einem Generationswechsel in der Führung verfolgt. Der 56-jährige Dirk Blume hat Jürgen Houcken nach 24 Jahren an der Spitze des Vereins abgelöst. Vor allem die Verbindung zu Schulen ist Blume dabei wichtig. Schon in Houckens Amtszeit hat der Verein begonnen, Mittelstufen-Schülerinnen am Andreanum mit Praxis-Beispielen die Naturwissenschaften näherzubringen. „Der Flugplatz als außerschulischer Lernort – das will ich ausbauen, auch auf Jungen, auch auf andere Schulen“, kündigt Blume an und schwärmt: „Die Fliegerei hat so viele Aspekte, die die Schüler weiterbringen – Mathematik, Thermodynamik, Funktechnik …“. Quelle: ‚Hildesheimer Allgemeine‘.

Africa – Flight for Every Mother

In early 2013, I heard through the grapevine that a British Obstetric Surgeon was intending to fly through Africa in a light aircraft, and offer medical training and supplies in countries along the route. Having always been fascinated with the idea of a long flight through Africa, I got in touch to find out more, and see if there was any way I could help with my experience of flying in Africa to date. Dr Sophia Webster and I ended up getting on well, and discussing the trip in more and more detail – before long, I was asked if I would come along as a more experienced pilot to deal with the aviation side of things. While Dr Webster held a Private Pilot’s Licence, she had relatively few hours of experience and more importantly would need to be devoting most of her time to the medical mission rather than flight planning. Once I had agreed that yes, I would like to go (which was not a difficult thing to convince me of) things started coming together remarkably quickly. Within the space of a few weeks the aircraft lease was organised, vaccinations acquired, flight to Europe booked, and visa and flight clearance process well under way. Find out more about this incredible trip int the Blog ‚Katamarino.co.uk‘.

60 eFlyer-Trainingsflugzeuge bestellt

Die Firma OSM Aviation 60 kauft elektrisch angetriebene Flugzeuge. „Das ist die größte Bestellung für kommerzielle Elektroflugzeuge“, kommentierte OSM-Chef Espen Høiby. Die ersten Maschinen werden 2021 ausgeliefert. OSM Aviation gehört zum Teil der Fluglinie Norwegian Air. Es will die Elektroflugzeuge in der Ausbildung einsetzen. Der eFlyer ist ein Zweisitzer mit einer Spannweite von 11,6 Metern. Der Antriebsstrang mit einem etwa 90 Kilowatt starken Elektromotor stammt von Siemens. Anfang Februar absolvierte der eFlyer 2 den ersten Testflug. Quelle: ‚Golem.de‚.

Junkers F 13 wird 100

Die Junkers F 13, das erste Ganzmetall-Verkehrsflugzeug der Welt, feiert 2019 ihren hundertsten Geburtstag. Aus diesem Anlass führen die Junkers Flugzeugwerke AG eine Jubiläumstournee mit der Junkers F 13 durch. Höhepunkt wird ein Besuch in Dessau, wo die Geschichte der Junkers Flugzeugwerke einst begann. An 20 Stationen in fünf europäischen Ländern soll die 2016 von den Junkers Flugzeugwerken in Dübendorf neue gebaute Junkers F 13 an den Luftfahrtpionier Hugo Junkers erinnern und die Begeisterung für die historische Luftfahrt befeuern. Mit der Junkers F 13 wurde erstmals ein Passagier- und Frachtflugzeug zur rein zivilen Nutzung entwickelt. Sie bot eine geschlossene Reisekabine für vier Passagiere und ein offenes Zweimann-Cockpit. Am 25. Juni 1919 hatte sie in Dessau ihren Erstflug – bereits am 13. September stellte sie einen sensationellen Höhenweltrekord über 6.750 Meter auf. Bis zu Beginn der 1930-er Jahre wurde die Junkers F 13 etwa 360 Mal in unterschiedlichen Varianten gebaut. Mehr Informationen im Originalbeitrag von ‚Austrianwings‚.

Neues Anflugverfahren führt zu Defizit

In Grenchen geht der Flugverkehr weiter zurück. Der Flughafen hat letztes Jahr rote Zahlen geschrieben. Die Zukunft der Flugsicherung ist ungewiss. Mit 63’747 Flugbewegungen (Starts und Landungen), ist der Flugverkehr auf dem Flughafen Grenchen weiter im Krebsgang. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr betrug beträchtliche 7 Prozent. Dies ist dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht 2018 des Regionalflugplatzes Jura-Grenchen AG zu entnehmen. «Zusammengefasst war das Geschäftsjahr eine grosse, permanente Herausforderung – sachlich, finanziell, rechtlich und medial», schreibt Flughafen-Verwaltungsratspräsident Erich Blösch im Vorwort zum Jahresbericht. Seit 1973 ist der Airport Grenchen in der Schweiz ein beliebter Trainingsflugplatz, um die Kommunikation mit der Flugsicherung aktiv zu üben. «Nach der Einführung einer Radio Mandatory Zone RMC 2017 und einem täglichen Regimewechsel zwischen CTR und RMZ wurden wir durch Bestrebungen der Kostenreduktion in der Flugsicherung gezwungen, im Frühjahr 2018 zusätzlich den Flight Information Zone FIZ einzuführen», so Oggier. «Die Durchmischung von drei verschiedenen Lufträumen mit anderem Pilotenverhalten waren eindeutig zu viel», folgert Oggier. Der komplizierte Luftraum über Grenchen hält die Piloten ab, den Flughafen anzufliegen. «Vor allem die von auswärts anfliegenden Flugschulen fehlen seit Frühjahr 2018 und beeinflussen den Geschäftsgang negativ.» Quelle: ‚Grenchner Tagblatt‚.

Drohne knapp verfehlt

Eine Drohne ist beim Flugplatz Grenchen SO einem Kleinflugzeug gefährlich nahe gekommen. Dass die die beiden Fluggeräte nicht zusammenprallten, war «reiner Zufall», wie die Sicherheitsuntersuchungsstelle schreibt. Das Kleinflugzeug war laut dem am Montag von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) eine einmotorige Maschine des Typs TB10 «Tobago» der Flugsportgruppe Grenchen. Nach einem Rundflug, in noch über 1000 Metern Höhe, meldete der Pilot am 4. Oktober 2018 der Platzverkehrsleitstelle in Grenchen eine Drohne. Das nach Schätzung des Piloten zwei bis drei Kilogramm schwere, schwarz-rote Gerät befand sich über der Ein- und Ausflugroute des Flugplatzes, wie es im Bericht heisst. Der Pilot schätzte den Abstand zwischen seiner Maschine und der Drohne auf 20 bis 30 Meter. Die Sust erinnert an laufende Arbeiten mit Schweizer Beteiligung an einem Luftverkehrsmanagementsystem für Drohnen und empfiehlt zusätzlich überbrückende Massnahmen. Namentlich sollten Drohnen für Piloten und Flugsicherung besser sichtbar gemacht werden. Quelle: ‚bluewin.ch‚.

«English only»: Widerstand auch aus der Westschweiz

Unterstützt von Pierre Moreillon, Anwalt und Ehrenpräsident der AEROSUISSE, machen sich Piloten aus der Westschweiz dafür stark, das auf kontrollierten Flugplätzen in der Romandie weiter französisch gefunkt werden kann. Das BAZL wird in einem Brief aufgefordert, auf die Umsetzung von «English only» zu verzichten. Es sei in einer ICAO-Norm vorgegeben, neben Englisch auch die Lokalsprache benützen zu können. Gemäss europäischem Luftrecht soll die englische Sprache auf Flugplätzen mit mehr als 50’000 IFR-Bewegungen im Jahr verwendet werden. Dies ist bei keinem Schweizer Regionalflugplatz der Fall und es steht den Staaten offen, Mehrsprachigkeit zu erlauben. Neben fehlendem Sicherheitsgewinn berufen sich die Piloten aus der Romandie darauf, dass die monopolistische Verwendung von Englisch der Verfassung, welche Mehrsprachigkeit garantiert, widerspricht.

Hangelar soll attraktiver werden

Bessere Spielplätze, mehr Gastronomie und eine Aussichtsterasse: Der Rahmenplanungsbeirat der Stadt Sankt Augustin hat Verbesserungen für Besucher und Gewerbe am Verkehrslandeplatz Bonn/Hangelar vorgestellt. Gearbeitet wird an der Rahmenplanung seit fünfeinhalb Jahren. Sie soll Perspektiven aufzeigen, wie sich Interessen von Nutzern, also Luftsportler und das luftfahrtaffinen Gewerbe vor Ort, mit Fragen zum Schutz von Flora, Fauna und Schallemissionen langfristig vereinbaren lassen lassen. Der Rahmenplan schlägt u.a. vor, die öffentlich zugänglichen Flächen für eine bessere Freizeitnutzung attraktiver zu gestalten. Aber auch die Ansiedlung oder Expansion von Gewerbebetrieben auf Freiflächen sowie Neubauten in „lärmabschirmender Gebäudeanordnung“ sind enthalten. Quelle: ‚General-Anzeiger‘. Foto: Rolf Reinhardt.

Flugzeug fliegt ohne Rumpf

Nach drei Jahren Entwicklungszeit präsentierte Horten Aircraft an der AERO Friedrichshafen einen flugerprobten Prototyp der HORTEN HX-2, ein modernes, wirtschaftliches, zweisitziges Leichtflugzeug ohne Rumpf. Aufgrund seines geringen aerodynamischen Widerstands fliegt der Nurflügel weiter und schneller als ein vergleichbares Flugzeug mit Rumpf. Das Design der Zelle ist geeignet, um neue Antriebstechnologien zu integrieren. Ersten Entwürfe für Nurflügelflugzeuge entstanden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 1910 erhielt Hugo Junkers ein Patent für seine Arbeit an Nurflügeln. Es existieren Planungen für Weiterentwicklungen, z.B. unbemannte oder mehrsitzige Versionen des aktuellen Prototypen. Die HX-2 wurde am Flugplatz Kindel (EDGE) bei Eisenach gebaut.

Jade-Weser-Airport: Sanierung

Rund 50 Jahren nach dem Bau der ersten befestigten Start- und Landebahn des heutigen Jade-Weser-Airports in Mariensiel beginnen am Montag die Bauarbeiten zur Sanierung. Der Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven haben als Anteilseigner der Jade-Weser-Airport GmbH den Auftrag erteilt und dafür je 925 000 Euro in ihren Haushalten vorgesehen. Die Arbeiten zur Erneuerung der Trag- und Deckschicht dauern voraussichtlich sechs bis sieben Wochen. Sie umfassen auch die Erneuerung der Randfeuer beiderseits der 1459 Meter langen Piste 02/20 sowie an Teilen der Rollwege und sollen nach einem vorläufigen Bauzeitenplan am 31. Mai beendet sein. In dieser Zeit soll der Flugbetrieb für die allgemeine Luftfahrt mit Einschränkungen aufrechterhalten bleiben. Quelle: ‚nwzonline.de‚. Foto: Martina Nolte.

Elektronischer VFR-Guide

Den in Papierform existierenden Schweizer VFR-Guide gibt es nicht mehr in der gewohnten, alten Form. Dafür hat Skyguide die Informationen nun elektronisch und in etwas gekürzter Form zur Verfügung gestellt. Bis Mitte 2019 kann er noch kostenlos herunterladen werden.


Flugmotorenhersteller Technify wieder in Fahrt

Vor fünf Jahren kaufte ein chinesischer Staatskonzern den damals insolventen Hersteller in St. Egidien und sorgte so für eine neue Zukunft. Die Aussichten sind gut – nicht zuletzt, weil Kleinflugzeuge zunehmend gefragt sind. Seit mehr als 18 Jahren werden in St. Egidien im Landkreis Zwickau Motoren für Kleinflugzeuge gebaut. Das Geschäft läuft nach Firmenangaben stabil – auch wenn sich in den letzten Jahren im Geschäftsbetrieb manches verändert hat. Nach dem Konkurs der einstigen Firma Thielert 2008 und einer mehrjährigen Investorensuche hatte der chinesische Staatskonzern Avic International den Hersteller vor fünf Jahren übernommen und in die konzerneigene Continental Aerospace Technologies integriert, die in den USA sitzt und ebenfalls auf Flugzeugmotoren spezialisiert ist. Seitdem bearbeitet die deutsche Tochter unter dem Namen Technify Motors GmbH gemeinsam mit der US-Firma den Markt. „Das ist gut zusammengewachsen“, sagt Geschäftsführer Jürgen Schwarz. Die Auftragslage sei gut, versichert Schwarz. Rund 30 Millionen Euro Umsatz standen bei Technify Motors zuletzt zu Buche. Nach eigenen Angaben schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. „Wir sind noch nicht vollauf zufrieden, aber wir stehen vorsichtig auf eigenen Füßen. Quelle: ‚Freie Presse‚.

Mini-Flugplatz behält internationale Flüge

Weil Air Glaciers ihre Urlaubsflüge aufgibt, drohte der kleine Flughafen Les Éplatures von La Chaux-de-Fonds seine Passagierflüge zu verlieren. Doch nun gibt es eine neue Lösung. Der Aéroport régional des Éplatures – Iata-Code ZHV – liegt im Hochjura auf 1026 Metern über Meer. Der Flughafen der Schweizer Industriestadt La Chaux-de-Fonds wird vor allem von der Privatfliegerei und für Schulungsflüge genutzt. Aber auch einige Charterflüge gab es im Sommer jeweils. Weil Air Glaciers das Geschäft mit Urlaubsflügen aufgab, drohte dieses Standbein wegzufallen. Jetzt ist klar, dass es die Flüge nach Elba, Korsika und Kroatien auch dieses Jahr geben wird. Die vor allem in der Luftbildmessung tätige Fluglinie Swiss Flight Services übernimmt mit einer neuen Beechcraft King Air 350 die 20 Flüge von La Chaux-de-Fonds in den Süden, wie das Lokalportal Arc Info kürzlich schrieb. Es sei ein Versuchsballon und es gebe 2019 nur 160 Plätze in jede Richtung, so der Chef des durchführenden Reiseveranstalter Croisitours. 2018 nutzen noch 1300 Passagiere das Angebot. Quelle: AeroTelegraph. Bild-Video-Quelle: Grégory Baer.

Aero mit Aussteller-Rekord eröffnet

Vom 10. bis 13. April sind die Ausstellungshallen des Messegeländes Friedrichshafen allem gewidmet, was Propeller, Flächen und Rotoren in die Luft bringen. Die AERO ist noch bis Samstag für das Publikum geöffnet. Die AERO geht dieses Jahr mit einem Aussteller-Rekord an den Start. Mit 757 Unternehmen aus 40 Ländern ist die Internationale Luftfahrtmesse am Bodensee so groß wie nie, auch die Auslandsbeteiligung ist entsprechend hoch: Jeder zweite Aussteller kommt aus dem Ausland. Wie Messechef Klaus Wellmann, Bereichsleiter Roland Bosch und Projektleiter Tobias Bretzel vor dem Beginn der Fachmesse berichteten, seien 50 Aussteller mehr als zur Rekord-AERO 2017 (707 Aussteller) dabei. Dies bedeutet einen Zuwachs von sieben Prozent. Alle wichtigen Firmen aus der Allgemeinen Luftfahrt sind am Bodensee präsent. „Die AERO Friedrichshafen ist Europas größte Messe für die Allgemeine Luftfahrt und hinsichtlich der Innovationen und Premieren die wichtigste Fachmesse der Branche weltweit“, betonte Klaus Wellmann bei der Pressekonferenz.