Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Hunderte Besucher entdecken Flugplatz Leye

Die Vielseitigkeit des Flugsportes entdeckten am Wochenende zahlreiche Besucher auf dem Flugplatz Leye. Der Luftsportverein (LSV) Radevormwald organisierte einen zweitägigen Tag der offenen Tür, der am Samstagnachmittag startete. Besonders interessant waren für alle Besucher die Flugvorführungen, die an beiden Tagen stattfanden und durch versierte Piloten des Rader aber auch des Schwelmer Luftsportvereins durchgeführt wurden. Einer von ihnen ist Sven Schlums, der dem Schwelmer Verein angehört, aber seine Freunde und Kollegen aus Radevormwald immer tatkräftig unterstützt. „Ich habe heute einige Flugvorführungen gezeigt und immer super Feedback bekommen. Kunstflug begeistert auch diejenigen, die nicht selber fliegen“, sagt der Pilot. Er selber hat mit 14 Jahren seinen Segelflugschein gemacht. Das ist schon viele Jahrzehnte her, aber das Interesse an dem Flugsport ist weiterhin groß. „Die Jugendabteilung in unserem Verein ist gut aufgestellt“, sagt Sven Schlums. Quelle: ‚RP-online.de‘.

Flugtag in Illertissen

Am Flugtag des Illertisser Luftsportvereins wagen sich Besucher der Lebenshilfe und des Kinder- und Jugenshospizes in schwindelerregende Höhen. Viel Sonne gab es beim Flugtag in Illertissen zwar nicht. Doch die Flieger des Luftsportvereins Illertissen hoben dennoch in Richtung Wolkendecke ab. Mit an Board waren keine Profis, sondern Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Lebenshilfe Donau-Iller und des Kinderhospizes im Allgäu. Möglich gemacht hat das der Lions Club Illertissen. „Bereits seit knapp 40 Jahren gibt es die Veranstaltung, bei dem kranke, benachteiligte oder behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Nachmittag lang etwas Außergewöhnliches erleben können,“ erzählt Dietmar Rothdach vom Lions Club. Zusammen mit dem Luftsportverein Illertissen werden jährlich wechselnde Einrichtungen aus der Region eingeladen, einen Tag auf dem Flugplatz in Illertissen zu verbringen. Dabei wird den Besuchern einiges geboten. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Augsburger Allgemeinen‘.

Aus der Traum vom Ein-Euro-Flugplatz

Die Verkaufsanzeige für den Penzinger Fliegerhorst im Internet sorgt für Wirbel. Mittlerweile ist sie wieder aus dem Internet verschwunden. Wie die Bundesbehörde ihr Vorgehen erklärt. Zu schön, um wahr zu sein: Das 270 Hektar große Penzinger Flugplatzgelände wurde seit dem Wochenende von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) auf einem großen Immobilienportal in Internet angeboten (das LT berichtete exklusiv). Als Preis war ein Euro genannt. Am Montagnachmittag war der Traum schon wieder vorbei: Das Online-Inserat wurde zurückgezogen. Dass das Verkaufsangebot auf diese Weise publik wurde, sorgte im Landkreis auch für gewisse Irritationen, wie die für Bayern und Baden-Württemberg zuständige Verkaufsleiterin bei der Bima, Monika Maucher, einräumt. Denn eigentlich laufen ja bereits Gespräche zwischen den staatlichen Immobilienvermarktern und der Gemeinde Penzing und der Stadt Landsberg. Die beiden Kommunen, auf deren Gebiet der ehemalige Flugplatz liegt, haben ein Erstzugriffsrecht auf die frei werdende Militärliegenschaft. Und in fast allen Fällen machen Kommunen auch von diesem Recht Gebrauch. Was sollte also das Verkaufsexposé im Internet bezwecken? „Die Absicht ist ganz einfach“, sagt Maucher dazu, „wir stehen vor der Expo Real 2019, da hat die Bima einen Stand. Und da ging es darum, dass man ein Angebot an Immobilien macht.“ Die Veröffentlichung sei – mit Verweis auf das Erstzugriffsrecht der Kommunen und dem Hinweis, dass der besagte Euro nur ein Platzhalter sei – als Hinweis an Investoren zu sehen, dass in Penzing etwas entstehen könne. Zusätzliche Aufmerksamkeit bei Investoren, meint dagegen der Penzinger Bürgermeister Johannes Erhard, brauche der bisherige Flugplatz eigentlich nicht: „Das Thema ist so präsent und wir werden so oft angefragt, dass wir das Gelände schon zwei- oder dreimal hätten verkaufen können.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Augsburger Allgemeinen‘.

Hoffnung auf neues Flugbenzin

„Emissionsarme Luftfahrt“ heißt das Thema, das die 340 angemeldeten Teilnehmern des Tages der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen an der Uni Potsdam umtreibt. Die deutschen Luftverkehrsgesellschaften sind zwar nach Angaben des Bundesverbandes der Luftverkehrswirtschaft BDL effizienter geworden. Seit 1990 ist der durchschnittliche Verbrauch pro Passagier auf 100 Kilometern von 6,3 Liter Kerosin auf 3,58 Liter Kerosin gesunken. Aber zugleich hat sich der Luftverkehr ab deutschen Flughäfen mehr als verdreifacht. Der Kerosinbedarf legte insgesamt um 98 Prozent zu. Bis 2050 wird weltweit mit einer Verdreifachung des Luftverkehrs gerechnet. Die Branche muss Treibhausgas-Ausstoß und Lärm drastisch verkleinern. „Lösen wir dieses Problem nicht, verspielen wir unsere Zukunft“, warnt Andreas Sedlmayr vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Diskutiert wird elektrisches Fliegen, eine Kombination von konventionellen Turbinen und Batterien und über neue Treibstoffe. Siemens zum Beispiel entwickelt seit zehn Jahren elektrische Flugmotoren. Doch werden die E-Flieger als Nischenlösung gesehen, für Flugtaxen oder kleine Kurzstreckenflieger. Für das Gros des Verkehrs – die großen Passagiermaschinen – sind E-Motoren keine Lösung. Hersteller wie Rolls Royce setzen eher auf die Verbesserung ihrer konventionellen Triebwerke – 20 bis 30 Prozent Effizienz-Steigerung seien möglich, hieß es in Potsdam. Neue Kraftstoffe sollen hingegen bei Mittel- und Langstrecken einen Durchbruch bringen, vor allem synthetische Treibstoffe. Sie könnten mit Hilfe von Windenergie aus Wasserstoff und aus Kohlendioxid aus der Luft gewonnen werden. Allerdings, so wurde in Potsdam deutlich, steht die Suche nach klimafreundlichen Alternativen ziemlich am Anfang. Die neuen Technologien sind mit vielen ungelösten Problemen verbunden. Neuartige, sparsame und leise Triebwerke sind deutlich größer und schwerer als herkömmliche oder stoßen mehr schädliche Stickoxide aus. Umweltfreundliche Treibstoffe kosten heute um das Zwei- bis Fünffache mehr als Kerosin und werden wohl auch in Zukunft teurer bleiben. Ein Antrieb mit Hilfe von Brennstoffzellen, die Wasserstoff als Treibstoff nutzen, wird von Triebwerksherstellern als Option für die fernere Zukunft gesehen. So setzt die Branche darauf, in allen Dingen – von der Logistik über Materialien bis hin zum fertigen Flugzeug – klimafreundlicher zu werden. Was fehlt, sind revolutionäre Ideen. Quelle: ‚MOZ.de‚.

AeCS gegen „Proposed Redesign CTR/TMA Zürich“

Der Aero-Club der Schweiz AeCS hat am Freitag 30.8.19 beim Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL seine umfassende und in jeder Hinsicht begründete Stellungnahme zum „Proposed Design“ des Luftraums Zürich deponiert. Ebenso wurden das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK, das Civil Aviation Safety Office CASO und die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle SUST mit dem Schreiben bedient. Ebenfalls mit dem Schreiben und einer Medienmitteilung bedient wurden die Staatskanzleien der Kantone Zürich, Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Solothurn, Luzern, Schwyz, Zug, Thurgau und Schaffhausen sowie die Landeskanzleien der beiden deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern. In den letzten Wochen und Monaten hat eine umfassende Analyse durch den AeCS und seine Luftraumexperten mit den betroffenen Regionalverbänden und deren Flugsportgruppen sowie die Luftsportorganisationen im angrenzende Ausland die Nichtdurchführbarkeit in der vorliegenden Form erkannt und bestätigt. Der AeCS weist in seiner umfassenden 12-seitigen Analyse den Entwurf entschieden und begründet zurück und retour an den Absender. Die Beilagen und Stellungnahmen der betroffenen Flugsportorganisationen umfassen weitere, hervorragend begründete 248 Seiten. Grafik: Kurt Oswald.

Flugplatz Lommis: Schliessung befürchtet

Die Motorfluggruppe Thurgau befürchtet eine Einstellung des Flugbetriebs in Lommis. Grund für die mögliche Schliessung des Flugplatzes ist die Ausweitung des Luftraums des Flughafens Zürich. In den Luftraum des Flughafens Zürich dürfen nur diejenigen hineinfliegen, die eine Erlaubnis von der Flugsicherung haben. In Zukunft soll der Luftraum bis ins Toggenburg ausgedehnt werden und in geringerer Höhe beginnen als bisher, schreibt die «Thurgauer Zeitung». Ballonfahrer, Gleitschirmflieger und Segelflieger haben Angst, dass sie sich bald nicht mehr frei in der Luft bewegen können. Beim Flughafen Lommis haben die Verantwortlichen sogar Angst, dass sie den Flugplatz schliessen müssen. Die Flieger müssten in Zukunft tiefer fliegen, was wegen dem Lärm kaum akzeptabel wäre. Zudem leide auch die Sicherheit, wenn die Flugzeuge in tieferen Lagen fliegen. Der Bund zeigt sich derweil erstaunt über die harschen Töne. Der Bund betont, dass es sich beim ausgeweiteten Luftraum erst um einen Entwurf handle. Quelle: ‚Toponline.ch‚.

Oldie-Flieger kommen ins Lager

Die Lufthansa lagert zwei historisch bedeutsame Flugzeuge in Bremen ein. Eine Junkers Ju-52 und eine Lockheed Super Star. So hat es der Vorstand beschlossen. Für Liebhaber historischer Flugzeuge ist es eine schmerzliche Nachricht: Zwei Oldtimer der Lufthansa, eine Junkers Ju-52 – liebevoll „Tante Ju“ genannt – und eine teilrestaurierte Lockheed Super Star, die Ende der 1950er Jahre zwischen Deutschland und Nordamerika verkehrte, werden wohl nie mehr abheben. Sie sollen in Bremen eingelagert werden. Das habe der Vorstand beschlossen, wie Lufthansa am Freitag mitteilte. Später sollen sie in ein Museum gelangen. Welches lässt der Konzern offen. Lufthansa will das Votum als Bekenntnis zur Traditionspflege verstanden wissen: „Die Entscheidung zeigt, dass das Unternehmen dem historischen Wert der beiden Flugzeuge eine sehr hohe Bedeutung einräumt.“ Als Lufthansa zu Jahresbeginn erklärte, den defizitären Flugbetrieb der Ju-52 nicht mehr finanziell zu unterstützen, hatte es einen Aufschrei in der Szene der Flugnostalgiker gegeben. In der Luft waren die Flugzeuge zuletzt sowieso nicht. Die Ju-52 war noch im August 2018 abgehoben, damals rechnete keiner der Unterstützer damit, dass es der letzte Flug gewesen sein könnte. Doch der Instandhaltungsbedarf war hoch. Nach dem Absturz einer Ju-52 in der Schweiz gab es intern wohl auch die Sorge, dass mit einem teuren Geschäft ein Risiko verbunden sei. Der Super-Star-Flieger ist für den Konzern ohnehin zur teuren Angelegenheit geworden. Er wurde aus Altteilen zusammengesetzt und sollte eines Tages mit moderner Technik starten. Weil die Kosten hochschnellten, Schätzungen zufolge auf mehr als 100 Millionen Euro, hatte der Konzern schon die Reißleine gezogen. Die nächste Reise treten Rumpf und Flügel per Schiff an, das sie aus Auburn in den Vereinigten Staaten nach Bremen bringt, wo sie am 5. Oktober ankommen sollen. Quelle: ‚FAZ‚.

St. Florian in Basel

Offensichtlich seien die Debatte um Klimaschutz, „der zunehmende Lärm mit entsprechenden Anrainerreaktionen“ und daraus drohende Einschränkungen, Anlass genug mit der Initiative, hinter der vor allen Wirtschafts- und Tourismusverbände stehen, „eine Lanze für den Flughafen zu brechen“, kommentiert die BISF die Gründung der „Alliance GloBâle“. Zwar könne auch sie fast alle Ziele dieser Allianz unterschreiben. Die Entwicklung hin zu einem Flughafen mit fortschrittlicher Infrastruktur sei eines „der Hauptanliegen der Anrainer“. Ob die „Alliance GloBâle“ das im Sinn habe, bleibe aber unklar. „Erstaunt“ zeigt sich die BISF zum Beispiel über die Haltung der Handelskammer-Allianz in Sachen Betriebszeiten. So hatte sich Letztere von deren pauschalen Kürzungen distanziert und Verbote als „falschen Weg“ bezeichnet. Genau solche seien aber Praxis am EAP und limitierten dessen Wachstum „signifikant“, hält die BISF fest. Indes beträfen diese alle den Schweizer Luftraum. Ein Beispiel sei die Begrenzung der Direktstarts gen Süden auf acht pro Tag. Einen weiteren Widerspruch sieht die BISF darin, dass die Kammer-Allianz die im Schweizer Luftraum geltenden Einschränkungen der Betriebszeiten für den gesamten EAP ausgeschlossen sehen will. Das sei eine „Haltung nach St. Florian“. Der EAP möge expandieren; dann aber möge der Betreiber, sprich die Schweiz, „konsequenterweise“ die Belastung übernehmen. Quelle: ‚Badische Zeitung‘.

Tausende Mercedes auf dem Flugplatz

Ordentlich aufgereiht stehen Tausende Neuwagen von Mercedes-Benz auf der zweieinhalb Kilometer langen Start- und Landebahn des Flughafens Ahlhorn (Landkreis Oldenburg). Der ehemalige Militärflughafen ist als solcher derzeit außer Betrieb und wird stattdessen vom Daimler-Konzern als Abstellplatz für Autos genutzt. Wie verschiedene Medien berichten, können die Autos wegen diverser Mängel nicht an die Kunden ausgeliefert werden. Laut Daimler ist die Zwischenlagerung von Autos jedoch ein ganz normaler Vorgang. Kleinere Nacharbeiten oder die Vorbereitung auf die Markteinführung neuer Modelle könnten Gründe für die Zwischenlagerung sein, teilte der Konzern mit. Quelle: ‚NDR.de‚.

Flugplatz Schwarze Heide als Wirtschafts-Standort

Unternehmer und Freiberufler hatte die Wirtschaftsgemeinschaft nun zu einer Informationsveranstaltung auf dem Flugplatz Schwarze Heide eingeladen. Hünxes Bürgermeister Dirk Buschmann war ebenso dabei wie seine Stellvertreterin Ingrid Meyer – und Vertreter aus Industrie (Walter Winkelbauer, Referent des Zentralverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie) und Politik (CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik). Zu Beginn der Veranstaltung ging Hans Nover, der Vorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe, auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Luftfahrt ein. Demnach würden elektrische wie hybrid-elektrische Antriebe künftig Teil der Luftfahrt werden. Der Erstflug des rein elektrisch betriebenen Kunstflugzeugs „Extra 330 LE“ in Hünxe sei beispielsweise ein wichtiger Meilenstein für den Umstieg auf elektrische Antriebe gewesen, erzählte Nover. Elektroflugzeuge für 80 Personen seien derzeit in der Entwicklung. Darüber hinaus habe die Luftverkehrswirtschaft das klimaneutrale Fliegen zum Ziel erhoben. Schon heute werde in der Raffinerie Heide mit überschüssiger Windenergie aus Wasser und CO2 Kerosin hergestellt. André Hümpel, der Geschäftsführer der Flugplatzes, stellte den Gästen anschließend den Verkehrslandeplatz Schwarze Heide näher vor. Quelle: ‚nrz.de‚.

Ostschweizer Sportflugszene: «Es geht um die Existenz»

Der Linienverkehr rund um den Flughafen Zürich soll mehr Platz erhalten. Die Ostschweizer Sportflugszene geht dagegen auf die Barrikaden: Sie fürchtet, verdrängt zu werden. Es ist einfach zu kompliziert. Zu diesem Schluss kamen die Experten, als sie den Luftraum rund um den Flughafen Zürich unter die Lupe nahmen. Piloten und Fluglotsen müssen mit etwa 20 ineinander verschachtelten Kontrollzonen fertig werden. Das Geflecht erstreckt sich von Basel bis nach Arbon und vom Zugersee bis nach Süddeutschland. Seit Jahren versucht der Bund zusammen mit der Branche, das Durcheinander zu entwirren und mit einem einfacheren System zu ersetzen, das weniger Risiken birgt. Inzwischen läuft der zweite Versuch. Im Frühling schlug das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) eine neue Variante vor – und bereits ist wieder Feuer im Dach. Organisationen aus der Sport- und Leichtaviatik wehren sich, darunter sind auch diverse Ostschweizer Vereine. Der Grund: Der kontrollierte Luftraum – den man nur mit Erlaubnis der Flugsicherung befliegen darf – soll zwar strukturell vereinfacht, aber auch ausgedehnt werden. Er soll vielerorts in geringerer Höhe beginnen als heute und auch horizontal erweitert werden, etwa ins Toggenburg. Deshalb fürchten nun Ballonfahrer, Gleitschirmpiloten, Segelflieger andere Vertreter der Leichtaviatik um ihre Bewegungsfreiheit. Der Tenor in den Rückmeldungen ans Bazl: Der Bund reserviere ohne Not reichlich Platz für die grossen Maschinen, die in Zürich und Dübendorf landen und starten – auf Kosten der Kleinen. Schon jetzt sei der kontrollierte Luftraum «überdimensioniert», schreibt der Aeroclub Ostschweiz. Was nun geplant sei, bedrohe gar einzelne Vereine und Flugplätze in ihrer Existenz. Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‘.

Kunstflug begeistert bei Flugplatzfest Albstadt

Heuer verhalf herrliches Spätsommerwetter dem LSV Degerfeld am Wochenende zu einem eindrucksvollen und gelungenen Flugplatzfest. Flugkunst in allen Variationen lockte die Besucher in Scharen an. Aus Sicht des gastgebenden Vereins ist diese Traditionsveranstaltung seit Jahren ein Vereinsfest für die Region mit familiärem Charakter. Das zweitägige Programm, über das Moderator Uwe Nestle die Besucher stets fachmännisch und mit so mancher Episode gespickt informierte, hielt zahlreiche Attraktionen am Himmel parat. Absoluter Höhepunkt war dabei die Vorführung der tschechischen Vierer-Kunstflugformation „The Flying Bulls Aerobatic Team“. Mit vier Maschinen des Typs Xtrem Air XA42 zeigte das Team spektakuläre Manöver als Kunstflug der Extraklasse: wahre Luftakrobaten. Seit Jahren gehört das französische „Cap 10-Team“ mit Marianne, Kunstfluglehrerin und siebenfache französische Aerobatic-Medaillengewinnerin, und Partner Adam, die mehr als zehntausend Flugstunden hinter sich haben, mit zu den Höhepunkten. Uwe Nestle bezeichnete deren Kunstflug mit Rauchfahnen als „Liebeserklärung am weißblauen Himmel“. Dazu zählen ebenso die lautlosen Spuren des Segelflugkunstflugs des Franken-Teams. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Linz: ‚No limits in the Air‘

Die Flugsportgruppe Union Linz gestaltet jährlich einen tollen Tag für beeinträchtigte Kinder sowie deren Eltern und Betreuer. Heuer findet dieser am Sonntag, 8. September ab 9.45 Uhr vormittags am Segelflugplatz Linz statt. Um 10 Uhr beginnt der Festakt, bei dem etwa Jessie Ann de Angelo das Lied „Strahlendes Licht“ von der Kinderklangwolke singen wird. Um kurz nach elf Uhr werden Fallschirmspringer mit Rauchpatronen am Flugplatz landen. Um 11.30 Uhr wird mit den Flügen begonnen. Dazwischen locken zahlreiche Spielestationen, bei denen man etwa Papierflieger basteln, Dosen werfen oder Rollstuhl-Hockey spielen kann. Es gibt ganztägige Verpflegung aller Beteiligten und am Abend eine gemütliche Runde mit Showcooking und Einlagen der OÖ. Schuhplattler. „Den ersten Flugtag gab es 2009 mit 40 Teilnehmern, 2018 war unser stärkstes Jahr – wir absolvierten 110 Starts an der Winde“, weiß Regina Stumptner von der Flugsportgruppe Union Linz. Quelle: ‚tips.at‚.

Fakten zum Lahrer Flugplatz

Wem gehört der Flugplatz? Welche Flüge sind möglich? Was genau besagen die Fluglizenzen? Das 600 Hektar große Areal ist organisatorisch viergeteilt. Ein etwa 320 Hektar großes Industriegebiet im Westteil gehört dem Zweckverband IGP Raum Lahr, das 65 Hektar umfassende Gebiet im Osten sowie das Gebiet Rheinstraße Süd (fünf Hektar) der Stadt Lahr. Bis 2013 war die Flugbetriebsfläche als vierter Teil mit der 3000 Meter langen Landebahn und etwa 210 Hektar großen Fläche im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die sie 2011 zusammen mit den luftverkehrsrechtlichen Genehmigungen zum Verkauf anbot. Im Dezember 2012 kaufte die Stadt Lahr das Flughafengelände, im September 2013 die Betriebslizenzen und das Anlagevermögen. Nutzt die Lahr die Flugbetriebsflächen bis zum Jahr 2028 anders und höherwertiger – also zum Beispiel als Gewerbegebiet –, muss sie an die Bima nachzahlen. Beim Kaufpreis von 3,4 Millionen Euro wären das derzeit rund 2,55 Millionen Euro. Seit dem 1. Oktober 2013 betreibt die Lahrer Flugbetriebs GmbH & Co. KG den Flughafen. Geschäftsführer-Gesellschafter ist der Schwanauer Tunnelbohr-Unternehmer Martin Herrenknecht mit Unterstützung des Europa-Parks Rust. Über die genauen Inhalte gibt die Stadtverwaltung auf BZ-Anfrage keine Auskunft. Der Pachtvertrag sei allerdings nicht befristet. Die Stadt hat eine Kündigungsfrist von sechs Monaten, die Flugbetriebs GmbH als Pächterin von drei Monaten. Der Vertrag ist laut Stadtverwaltung 2016 in Bezug auf die Unterhaltspflicht zugunsten der Flugbetriebsgesellschaft angepasst worden. In diesem Zusammenhang erfolgte die Zusage von Martin Herrenknecht, den Flughafen noch bis 2021 zu betreiben. Seit wenigen Tagen gibt es laut Stadt die Aussage von Herrenknecht, den Flugbetrieb darüber hinaus fortführen zu wollen. „Im Hinblick auf eine langfristige Aufrechterhaltung des Flugbetriebs, einschließlich der notwendigen Investitionen, ist eine Zusage erwünscht, die unabhängig von einer natürlichen Person abgegeben wird“, heißt es in der Stellungnahme. Im Rahmen des Pachtvertrages könnte zum Beispiel die Zahl der Flüge festgeschrieben werden. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Bielefeld soll Flugplatz aufgeben und bebauen

Fliegen gehört zu den klimaschädlichsten Fortbewegungsarten. Die Maschinen stoßen Kohlendioxid aus, Areosole und Wasserdampf vergrößern den Treibhauseffekt. Auch die Stadt Bielefeld hat im Juli offiziell anerkannt, dass die Eindämmung der Klimakrise eine Aufgabe mit höchster Priorität ist. Die Ratsfraktion der Linken will jetzt erste Pflöcke einschlagen – am Flugplatz Bielefeld in Windelsbleiche. Der innerdeutsche Flugverkehr muss auf den Prüfstand, sind sich die Linken mit den Grünen einig. Und daher fordert die Bernd Vollmer, sachkundiger Bürger der Linken im Stadtentwicklungsausschuss, dass der Flugbetrieb in Bielefeld auslaufen soll. Stattdessen könnte die Stadt die freiwerdenden Flächen für Wohnungsbau nutzen, ein Gebiet, dass mit Weiterbau der Linie 1 sogar nahen Stadtbahnanschluss hätte. Vollmer schlägt vor, dass Geschäftsleute ihre Privatjet in Hannover parken und mit der Bahn dorthin fahren – wenn sie denn schon fliegen müssten. Eine Aufgabe des Flugplatzes habe neben Anwohnerschutz auch noch eine andere positive Nebenwirkung, so Vollmer. Auf dem Gelände befänden sich Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke, die angesichts des Flugbetriebes nur eingeschränkt genutzt werden könnten. Ein notwendiges Wasserschutzgebiet sei wegen des Nutzungskonfliktes bisher nicht ausgewiesen worden. Das passe angesichts des Klimawandels nicht mehr in die Zeit. „Auch Bielefeld muss mit seinen Trinkwasservorräten sorgsam umgehen“, argumentiert Bernd Vollmer. Quelle: ‚Neue Westfälische‚.

Anklamer Flugplatz lockt mit Attraktionen

Wie das mit Höhepunkten so ist: Zumeist gehen sie viel zu schnell vorbei. So auch das Duell Flugzeug gegen Auto beim Tag der offenen Tür auf dem Anklamer Flugplatz. Der Kunstflieger geht nach seiner Show hoch oben in den Tiefflug über die Start- und Landebahn, das PS-Monster von Auto startet, und ein, zwei Augenblicke später ist auch schon alles wieder vorbei. Kein Problem für die Dutzenden Zuschauer, die dafür extra bis zur Landebahn gepilgert waren und auch nicht für Anja Lehrkamp, Geschäftsführerin des Anklamer Flugplatzes. Das Rennen sei ohnehin eher als Gag zu verstehen gewesen. Die Idee dazu sei mit Leuten von den „Airport-Days“ entstanden, einer Veranstaltung, die bereits seit zwei Jahren zu Pfingsten die Fans starker Motoren auf den Flugplatz lockt. Als Attraktion hat das ungewöhnliche Duell aber ebenso gut funktioniert wie die Antonow vom Typ AN 2. Schon ab dem Vormittag drehte der Doppeldecker seine Runden über der Stadt und sorgte bei den Passagieren für helle Begeisterung. Sogar der passionierte Ballonfahrer Peer Wittig erklärte nach dem Rundflug: „Das war top! Das war Fliegen live.“ Und auch Anja Lahrkamp war sehr zufrieden mit der Resonanz auf den Tag der offenen Tür. Nachdem die Zahl der Besucher im vergangenen Jahr etwas geschwächelt habe, seien an diesem Sonnabend wieder mehr Leute auf dem Flugplatz unterwegs gewesen. Woran vermutlich eben auch die Antonow und die Kunstflugmaschine Zlin 226 T von Pilot Ingo Janicke ihren Anteil hatten. Quelle: ‚Nordkurier‚.

Pendeln mal anders

Die Flügel wackeln im Wind. Der Motor knattert. Mit 150 Stundenkilometern fliegt Elmar Kleinert (58) in seiner zweisitzige „Piper PA18“ die Landebahn am Airport Bremen an, setzt behutsam auf. Seit einem Jahr leitet der Top-Manager den Flughafen am Neuenlander Feld. Davor war Kleinert Geschäftsleiter bei der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg, zuständig für Schönefeld und Tegel. Weil seine Familie noch in der Hauptstadt lebt, pendelt er eben. Der Wirtschaftsingenieur: „Ich bin zweieinhalb Stunden unterwegs, umfliege jeden Stau.“ Dabei verbraucht die Piper (135 PS) mit ihrem vier-Zylinder-Boxermotor etwa 40 Liter Treibstoff. Nicht mehr, als ein VW-Käfer. Seit 18 Jahren hat Kleinert den Pilotenschein, vor zwölf Jahren schaffte er sich für 33 000 Euro die Maschine an – ein fliegender Oldtimer, Baujahr 1953! „Meine Piper war in ihrem früheren Leben ein Aufklärungsflugzeug der US-Army“, sagt er. Auch im Urlaub hebt der Airport-Chef gerne ab, am liebsten Richtung Polen. Kleinert: „Dieses Jahr habe ich das Seengebiet der Masuren überflogen. Dort gibt es viele Flugplätze für Sportflieger. Ein Traum, dort zu landen und anschließend im nächsten Gasthaus einen Pfannkuchen mit Blaubeeren zu essen.“ Quelle: ‚Bild-Zeitung‚.

Von Kägiswil nach Königsberg

Die Fluggruppe Sarnen-Kägiswil (FGSK) nimmt dieses Wochenende am 100-Jahr-Jubiläum des Flughafens Devau in Kaliningrad teil – und reist dazu auf dem Luftweg an. Von Kägiswil aus sind die Piloten in die russische Exklave zwischen Polen und Litauen geflogen. Die drei Maschinen sind die einzigen Flugzeuge aus der Schweiz, die auf dem 1919 eröffneten Flughafen erwartet werden. Devau war der erste deutsche zivile und einer der ersten Verkehrsflughäfen der Welt. 1922 startete dort das erste Passagierflugzeug, das Deutschland und Russland verband. Die Maschine deckte die Strecke Moskau-Riga-Kaliningrad ab. Zu jener Zeit hiess die Stadt jedoch noch Königsberg. Das Gebiet stand bis 1945 unter preussischer Herrschaft. Sechs Stunden beträgt die reine Flugzeit ab Kägiswil in die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Kaliningrad. Die sechs Piloten der FGSK legten die Strecke in zwei Tagen zurück. Mit dabei ist Vorstandsmitglied Dennis Rybaczyk. «Unsere Flugzeuge schaffen das nicht am Stück. Wir müssen unterwegs Sprit tanken. Und natürlich will jeder Pilot einmal fliegen», führt er aus. Die Gruppe startete Mittwoch und gelangte am ersten Tag bis nach Dresden. Am Donnerstag ging es dann über Danzig in Polen ins seit 1992 zur russischen Föderation gehörende Kaliningrad. Die Hauptstadt liegt an einer Bucht, die durch eine Halbinsel von der Ostsee abgegrenzt wird. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‚.

Freizeit-Piloten fliegen von Albstadt ans Nordkap

Günter Horn und Pit Kerndl vom Luftsportverein Degerfeld gönnten sich erst einmal einen Rostbraten nach der langen Reise mit der 52 Jahre alten Robin DR220. Nach neuntägigem Flug kehrte das erfolgreiche Team wohlbehalten in die Heimat zurück. Die beiden langjährigen und flugerfahrenen Piloten hatten in den Vorjahren schon Flüge rund um Deutschland, bis nach Ungarn sowie nach Elba, Korsika und Sardinien erfolgreich absolviert. Aber dieses Jahr wollten sie einen echten Langstreckenflug angehen: Bis ans Nordkap sollte die Reise mit der 52 Jahre alten Robin DR220 mit der Kennung D-EIAE gehen. Das Flugzeug wird von beiden seit 12 Jahren gemeinsam gewartet sowie liebevoll und zeitaufwändig gehegt und gepflegt. Inzwischen mit modernen Instrumenten ausgerüstet, jedoch mit einem nur 100 PS starken Flugmotor ausgestattet bietet der zweisitzige Oldtimer Platz für 2 Piloten plus Gepäck. Sie mussten mit wetterbedingten Unterbrechungen rechnen und sich jedoch wegen des Gewichts einschränken. Denn die Zuladung ist begrenzt. Dazu umfangreiches Flugkartenmaterial sowie Unterlagen zur Flugsicherheit und allen auf der Strecke liegenden Flugplätzen. Quelle: ‚Zollern Alb Kurier‚.

Pionierarbeit neben der Gletscherspalte

Im August 1919 gelang dem Militärpilot Robert Ackermann, auf dem Jungfraujoch die wohl erste Gebirgslandung der Geschichte. Zuerst verlief alles nach Plan, als Oberleutnant Robert Ackermann mit seinem zweisitzigen Doppeldecker Typ Häfeli DH-3 mit Passagier, dem Major Arnold Isler, am frühen Morgen des 17. August 1919 auf der Thuner Allmend abhob. Ziel der ersten Hochgebirgslandung war das Jungfraujoch auf 3400 Meter, wo eine Bahn zur Verfügung stand, falls etwas schiefgehen würde. Und es ging etwas schief. Das Militär wollte Erfahrungen sammeln für die Anlage von Flugplätzen in den Alpen. Am Vortag hatten Männer auf dem Joch eine rund 200 Meter lange und 15 Meter breite Piste in den Schnee gestampft. Deren Ende markierten sie mit Flaggen, unmittelbar dahinter befand sich eine tiefe Gletscherspalte. Doch nach 65 Minuten Flugzeit verlor der Motor wegen der dünnen Luft an Leistung, und Ackermann gelang es trotz Vollgas nicht, die Höhe zu halten. Mehr erfahren Sie im Originalbericht des ‚Langenthaler Tagblatts‚.

Verein gegen die Teil-Umnutzung des Konstanzer Flugplatzes

Die Planungen am Flugplatz sind eigentlich weit fortgeschritten. Ein Teil der Fläche soll zu Gewerbegebiet umgewandelt werden, so will es die Stadt. Ein Kompromissvorschlag sieht vor, den größten Teil des Areals für den Flugbetrieb zu erhalten. Dem Verein Landeplatz gefällt diese Planung aber nicht. Er will den Flugplatz für die Bevölkerung mit Veranstaltungen beleben und keine Gewerbebebauung im Norden. Quelle: ‚Südkurier‚.

Chinesen haben Interesse am Flugplatz Lahr

Die Stadt Lahr ist in Gesprächen mit chinesischen Investoren, die Interesse haben, den Lahrer Flugplatz zu betreiben. Noch gibt es aber keine konkrete Festlegung. Laut Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller befinden sich die Gespräche in der Phase der Sondierung. Kritik kommt vom derzeitigen Flugplatzbetreiber Martin Herrenknecht und aus den Gemeinderatsfraktionen.cZunächst einmal geht es nicht darum, dass Chinesen oder andere Investoren das Flugplatzareal oder das gesamte Gelände kaufen wollen. Die in einer Lahrer Tageszeitung „zitierten Verkaufsabsichten und Verkaufsbeträge entbehren jeglicher Grundlage“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Stellungnahme. Auch sei von Seiten der Stadt möglichen Investoren mitgeteilt worden, dass kein Interesse bestehe, die Flugbetriebsflächen und die Lizenzen zu veräußern. Es seien aber vorbereitende Gespräche unter der Leitung von Wolfgang G. Müller geführt worden: „Dies im Hinblick auf den derzeitigen Pachtvertrag, der 2021 ausläuft, um eine stabile Nachfolgeregelung zu erhalten.“ Gegenüber der BZ spricht Müller von der „Sicherstellung der fliegerischen Nutzung durch eine stabile Betreiberschaft, verbunden mit den notwendigen Investitionen“. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Erhöhter Trainingsbetrieb in Dübendorf

Die Ausbildungs- und Trainingswoche der Lufttransportstaffel 3 findet während der Kalenderwoche 35 auf dem Flugplatz Dübendorf ZH statt. Im Rahmen einer Trainingswoche ist mit erhöhtem militärischem Flugbetrieb auf dem Flugplatz Dübendorf zu rechnen. Die Einsätze finden von Montag, 26. August, bis Freitag, 30. August 2019, während der ordentlichen Flugbetriebszeiten statt. Trainingsort ist, unter anderen, der Luftraum über dem Flugplatz Dübendorf. Ergänzend findet am Sonntag, 01.09.2019, tagsüber der Ausflug ziviler Kleinflugzeuge statt. Quelle: ‚nau.ch

LSG-B lässt sein erstes 600kg-UL zu

Das Luftsportgeräte-Büro hat die AVEKO VL-3 zugelassen. Der tschechische Tiefdecker (GFK/CFK) hat je nach Ausstattung ein Leergewicht bis maximal 380 kg. Die zulässige maximal Abflugmasse beträgt 600 kg. Musterbetreuer ist die JMB Aircraft Germany GmbH in Bautzen. „Wir sind dankbar und stolz, dass die VL3 Evolution die erste in Deutschland beim DAeC veröffentlichte Musterzulassung erhalten hat.“ sagt Lisa Zosel, Kommunikationschefin von JMB Aircraft. „Es liegen viele Monate Arbeit hinter uns, dem Hersteller sowie allen, die hierbei mitgewirkt haben – jede einzelne Minute hat sich gelohnt!“ Die gute Nachricht für die Kunden: Alle VL3 ab Baunummer 100, die unter JMB Aircraft produziert wurden können auf 600kg aufgelastet werden. Der Weg zur 600kg Klasse war lang und mühsam. Die deutschen Luftsportverbände und Europe Air Sports hatten sich seit Jahren für Anhebung des maximalen Abfluggewichts auf 600-Kilogramm beharrlich engagiert. Quelle: ‚DAeC‘.

LSV Günther Groenhoff eröffnet Café

Es hat sich einiges getan auf dem ehemaligen Militärflugplatz. Der Luftsportverein hat zuletzt in zahlreichen Stunden das Vereinsheim aufgemöbelt und ein eigenes kleines Café eingerichtet. Anlässlich der Eröffnung des „Beechcafés“ waren einige Gäste mit ihren Flugzeugen des Herstellers Beechcraft, von dem auch der Name des Cafés abgeleitet ist, angereist. Der Gast mit der weitesten Anreise kam sogar aus Polen angeflogen. Gegen eine kleine Spende gibt es im Café während der Öffnungszeiten des Flugplatzes Getränke und Snacks. Und die Vereinsmitglieder sind noch lange nicht fertig mit dem Umbau. Im Außenbereich soll ein Strandbereich mit Liegestühlen entstehen. „Das Beechcafé soll eine Anlaufstelle sein, wo man Flugzeuge angucken und klönen kann“, so Kühl. „Wir möchten den Platz beleben“, sagt die Vize-Vorsitzende. Doch der habe Verein nicht vor, den Flugplatz für größere Maschinen frei zu geben. „Dafür ist der Platz auch nicht gedacht. Die Vereinsmitglieder gehen hier nur ihrem Hobby nach – und das soll auch so bleiben“, sagt Kühl. In der Woche starte auf dem Flugplatz daher gerade mal ein Flugzeug, gelegentlich auch ein Firmenflugzeug mit Geschäftsleuten. Am Wochenende werde es schon lebhafter, besonders wenn das Wetter gut ist. Quelle: ‚Kreiszeitung-Wochenblatt‚.

Giftsuche unter Neuruppins Flugplatz

Die Neuruppiner Stadtverwaltung setzt große Hoffnungen in ein Wohngebiet, das auf dem ehemaligen Militärflugplatz entstehen soll. Raum für bis zu 260 Wohneinheiten sieht Sabine Supke, die Leiterin des Amts für Stadtentwicklung. Nicht unwichtig ist auch, dass die Hälfte der Fläche, um die es geht, der Stadt gehört. Statt privater Investoren könnte so also die Kommune selbst von der Entwicklung des Areals profitieren. Doch bevor es losgehen kann, muss ein großes Problem gelöst werden: die Hinterlassenschaften. Aufgrund der jahrzehntelange Nutzung der Fläche durch die sow­jetischen Streitkräfte, aber auch durch eine Müllkippe wird einiges an Schadstoffen im Boden und im Grundwasser vermutet. Mit Mineralölen, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen wird dort gerechnet, aber auch mit Schuttablagerungen und anderen Hinterlassenschaften. Gewissheit soll eine orientierende Untersuchung geben, die seit Dienstag auf einer etwa zehn Hektar großen Fläche läuft. Jeweils 100 000 Euro haben die Stadt und das Land bereitgestellt, um zu erfahren, wie es um die Kontamination des Gebiets bestellt ist. Dafür werden auf der Fläche zuerst einmal bis zu einer Tiefe von 35 Zentimetern mit Grabungen in einem in 100 Einzelstücke unterteilten Raster Bodenproben genommen. Quelle: ‚moz.de‚.

Zwischenfälle am Flughafen Grenchen häufen sich

Ein Geschäftsreiseflugzeug und einmotoriges Kleinflugzeug sind sich beim Anflug auf den Flugplatz Grenchen im Mai 2018 gefährlich nahe gekommen. Dies schreibt die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Zum schweren Vorfall kam es am 1. Mai 2018 um 17.05 Uhr. Das Geschäftsreiseflugzeug des Herstellers Embraer war vom Flughafen Belfast (Irland) gestartet und befand sich im Anflug auf Grenchen. Dort wollte auch ein einmotoriges Leichtflugzeug landen, das vom Flugplatz Wangen-Lachen SZ gestartet war. Mehr Informationen im Original-Artikel des ‚Grenchner Tagblattes‚.

Verhindern Hagelflieger Hagel?

Früher versuchte man, das Ungetüm mit Gebeten, Glockengeläut und anderem Lärm zu verjagen, seit einigen Jahrzehnten nun sind Raketen und kleine Motorflieger im Einsatz gegen dunkle Wolkentürme. Hagelabwehr nennt sich dieser Versuch der Wetterbeeinflussung, und sie breitet sich in Süddeutschland immer weiter aus. Die Mission besteht darin, das Entstehen schwerer Hagelkörner in Gewitterwolken zu verhindern. Mit kleinen Flugzeugen sollen Gewitter »geimpft« werden, so der Fachjargon. In der Theorie scheint die Methode plausibel. Das Silberjodid-Azeton-Gemisch, das Hagelflieger in die Wolke einbringen, zerstäubt in Billionen von Kriställchen, die wunderbar als Eiskeim wirken. Sie setzen sich an die feinen Wassertröpfchen und binden viel Feuchtigkeit. So bilden sich zwar mehr Hagelkörner, dafür aber kleinere, die auf dem Flug zum Boden häufig tauen. Auf diese Weise sollen große, bedrohliche Eisklumpen verhindert werden. So weit die Theorie. Doch ob die Methode wirklich wirkt, ist stark umstritten. Die Befürworter berufen sich auf Studien, die eine Reduzierung von Schadensfällen angeblich fundiert belegten. Kritiker sind von der Wirksamkeit hingegen keineswegs überzeugt. Quelle: ‚Spektrum.de

Oeventrop erwartet Antonov-Doppeldecker

Am Samstag und Sonntag, 24. und 25. August, lädt der Luftsportclub Oeventrop zum großen Flugplatzfest auf den Ruhrwiesen in Oeventrop ein. Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr die Antonov AN 2. Der größter Doppeldecker der Welt wird zu Rundflügen über dem Sauerland abheben. Daneben wird es viel weitere Möglichkeiten geben, in den Oeventroper Himmel zu starten, vom vereinseigenen Motorsegler bis zu einem viersitzigen Motorflugzeug. Veranstaltungsbeginn ist Samstag um 13 Uhr und Sonntag um 11 Uhr. Der Eintritt beträgt für Besucher drei Euro für beide Tage. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Parkplätze stehen im Bereich der Oeventroper Schützenhalle kostenlos zur Verfügung. Der LSC Oeventrop lädt alle Freunde des Luftsports herzlich ein und freut sich schon heute auf zahlreiche Gäste ob als Zuschauer oder Fluggast. Quelle: ‚Westfalenpost‚.

Flugplatzfest auf der Eisenhardt in Siegen

Am Wochenende vom 10./11. August stieg das jährliche Fest vom Luftsportverein Siegerland. Auf dem Fluggelände Eisenhardt waren viele populäre Flieger zu sehen. Die Zuschauer des traditionellen Flugplatzfestes staunten nicht schlecht über die Segelflugzeuge „ASK 21“ und den Motorsegler „G103“. Diese Flieger und weitere wurden für Rundflüge angeboten. Ein großes Highlight wäre dies in dem legendären „Wilga“ gewesen. Außerdem präsentierte sich der generalüberholte Oldtimer-Doppeldecker „FW 44j“ Stieglitz den Interessierten. Dieses Flugzeug kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Quelle: ‚Westfalenpost‚.