Schlagwort-Archive: Flugschule

Schweiz: ab 11. Mai darf geschult werden

Der Schweizer Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 weitere Lockerungen im Rahmen der COVID-19-Verordnung-2 beschlossen. Demnach werden per 11. Mai 2020 Präsenzveranstaltungen in Ausbildungsstätten wieder zulässig sein, sofern nicht mehr als fünf Personen daran teilnehmen und zudem alle nowendigen Schutzmassnahmen getroffen und umgesetzt werden. D.h., dass personenbezogene Ausbildungstätigkeiten und damit auch die praktische Flugschulung, ab 11. Mai wieder möglich sein werden. Gleiches gilt nach Auffassung des AeCS auch für die theoretische Flugschulung. Das BAZL hat dies inzwischen bestätigt und wird die entsprechende Mitteilung auf seiner Webseite noch publizieren. Die Umsetzung der Schutzkonzepte wird von den Kantonen überprüft. Der Aero-Club der Schweiz hat auf seiner Website eine Liste wichtiger Kriterien für die individuelle Erarbeitung eines Schutzkonzepts für Vereine, Fluggruppen, Infrastrukturen und Flugschulen publiziert.

Wasserkuppe: Weniger fremde Piloten

Das Flugzeug-Unglück im Oktober 2018 hat drei Menschen – eine Mutter (39) und ihre beiden Kinder (11 und 12 Jahre) – aus dem Leben gerissen. Das Unglück hat sich in unterschiedlicher Art und Weise auf den Flugbetrieb auf Hessens höchstem Berg ausgewirkt. Eine Auswirkung ist: Der Verkauf von Gutscheinen für Rundflüge, ein gefragtes Weihnachtsgeschenk in den Vorjahren, ist im Herbst 2018 eingebrochen. Ab dem Frühjahr hat sich dies allerdings wieder normalisiert: Dann seien wieder in alter Zahl Rundflüge gebucht worden. Das berichtet Flugschulleiter Harald Jörges. Auch aufgrund der neuen Bestimmungen, die nach dem Unglück getroffen wurden, hat sich viel geändert. Die neue Regel lautete, dass fremde Piloten nur nach einer Einweisung der Fliegerschule auf der Wasserkuppe landen dürfen. Dadurch ist die Zahl der Landungen fremder Piloten drastisch zurückgegangen, sagt Jörges. „Nur zehn auswärtige Piloten haben im vergangenen Jahr den höchsten deutschen Flugplatz angeflogen.“ In den Jahren zuvor seien es jährlich jeweils rund 500 gewesen. „Für uns ist es nicht weiter schlimm“, sagt er, weist aber darauf hin, dass viele der Crew-Mitglieder Kaffee getrunken, etwas gegessen oder Souvenirs gekauft hätten. Sie seien ein Wirtschaftsfaktor auf der Wasserkuppe. Quelle: ‘Fuldaer Zeitung‘.

Fliegerisches Dankeschön in Unterwössen

Einmal im Jahr sagt die Deutsche Alpensegelflugschule Unterwössen den Menschen und Institutionen im Achental Danke für die gute Zusammenarbeit. Dann bieten sie die Möglichkeit des Einheimischenfliegens für die Bewohner des Achentals, den Rundflug zu stark ermäßigten Preisen. Dazu stellt sich der Flugplatz in den Dienst der Gäste. Piloten und Fluglehrer ließen rund 200 Besucher abheben. „Wir Flieger freuen uns sehr über die starke Resonanz auf unser Angebot“,erzählt Thomas Ager, der geschäftsführende Vorsitzende der DASSU. Quelle: ‘OVB-online.de‘.

Neumarkt: Flieger reaktivieren Flugschule

Der Pachtvertrag mit der Stadt Neumarkt läuft zwar Ende 2020 aus – doch die Flugsportvereinigung gibt nicht auf. Die Flugsportvereinigung hat ihre Flugschule wieder aktiviert – ab dieser Woche kann auf dem Flugplatz in der Nürnberger Straße wieder geschult werden, teilte die Flugsportvereinigung am Wochenende mit. Und das, wo doch der Pachtvertrag mit der Stadt im Dezember 2020 ausläuft. Denn die Stadt möchte das Gelände dort neu überplanen, es ist von einem Mix aus Wohnen und Gewerbe die Rede. „Nach unserer Ansicht ist ein Weiterbetrieb nach 2020 im Einklang mit Bebauung möglich“, erklären die Flieger auf ihrer Homepage. Schließlich sei es auch bisher in all den Jahren zu keinerlei Beschwerden der Bürger wegen des Flugbetriebs gekommen, im Gegenteil seien die Neumarkter nach Rundflügen über ihre Heimat immer wieder voll begeistert. In den Konzepten für eine Stadtentwicklung sei immer die Notwendigkeit von Frischluftschneisen zu finden. „Wir können uns vorstellen, dass wir unsere beiden Interessen hier vereinbaren können“, appellieren die Flieger. Quelle: ‘Mittelbayerische‘.

Cessna 172 macht 25’000 Landungen

Kürzlich gab es beim Rieser Flugsportverein die 25’000ste Landung mit dem meistgebauten Flugzeugtyp der Welt, einer Cessna 172. Das Flugzeug mit dem Baujahr 1973 und der Kennung D-ECWB wird als Ausbildungsflugzeug in der Flugschule des Rieser Flugsportvereins eingesetzt. Wegen ihrer gutmütigen und sicheren Flugeigenschaften, verbunden mit vergleichsweise niedrigen Betriebs- und Wartungskosten, wird die C 172 in vielen Vereinen verwendet. Die Maschine wird alle 50 Flugstunden in der Werft gewartet und erhielt im Jahr 2015 einen neuen Motor sowie einen neuen Propeller. Die 25’000ste Landung der Cessna absolvierte Reinhard Berndt, der seit 45 Jahren die Privat-Piloten-Lizenz besitzt und erst vor kurzem für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft im Flugsportverein geehrt wurde. Quelle: ‘Augsburger-Allgemeine‘.

Am Himmel über Oerlinghausen

Die günstige Thermik an der Bergkette zog von Anfang an Luftsportfreunde aus ganz Ostwestfalen an. Schnell gründeten sich Segelflugvereine, die auf dem Oerlinghauser Gelände, das anfangs noch an der Bleiche unweit des Kalkwerks lag, ihren abenteuerlichen Sport betrieben. Auch die hiesigen Segelflieger schlossen sich im Flugverein zusammen – unter anderem im 1932 gegründeten Verein „Sturmvogel“. Aus dem rustikalen Flugplatzgelände der Nachkriegszeit hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein großer Luftsportstandort entwickelt, der weit über das reine Segelfliegen hinausgeht. Denn auf dem Oerlinghauser Flugfeld starten heute auch Motorsegler, Ultraleicht-, Motor- und Modellflugzeuge, Drachen, Gleitschirme und Ballone. Den 13 Vereinen aus OWL mit insgesamt etwa 1.000 Mitgliedern bietet das heutige Luftsportzentrum die Fliegerei in all ihren Varianten an. Und es sind mehr als 100 Segelflugzeuge in Oerlinghausen stationiert. Einen großen Schub für das Luftsportzentrum Oerlinghausen und das Segelfliegen brachte vor einigen Jahren eine Entscheidung der Bundeswehr. Die Bergstadt wurde ein wichtiger Standort für die deutsche Luftwaffe, denn das Militär beschreitet seit neuestem völlig neue Wege in der Ausbildung seiner Luftwaffen-Offiziere. Das Verteidigungsministerium verordnete seinen angehenden Luftwaffenoffizieren – auch denjenigen, die später nicht zum fliegenden Einsatz kommen – eine Segelflugausbildung. Quelle: ‘nw.de‘.