Schlagwort-Archive: Unfall

Kleinflugzeug verunfallt in Memmingen

Mehrere zehntausend Euro Schaden sind am Donnerstag, 26. November, bei einem Flugzeugunfall auf dem Memminger Flughafen entstanden. Der Unfall selbst lief glimpflich ab. Aufgrund von Fahrwerksproblemen kam es am Donnerstagnachmittag auf dem Memminger Flughafen zu einem Unfall mit zwei Personen. Wie die Polizei Kempten mitteilt, wollten gegen 16 Uhr der Pilot und der Co-Pilot einer Zwei-Takt-Motor-Propellermaschine in Memmingen einen Zwischenstopp einlegen, als es beim Landeanflug zu Problemen mit dem Fuhrwerk kam. Das Kleinflugzeug landete mit dem Bauch der Maschine auf dem Rollfeld. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Aufgrund auslaufender Betriebsflüssigkeit war die Flughafenfeuerwehr im Einsatz. Die beiden Insassen wurden nicht verletzt und konnten sich selbstständig aus dem Flugzeug befreien. Quelle: ‚Südwest Presse‘.

Flugschüler erfasst bei der Landung ein Reh

Ein ungewöhnlicher Wildunfall hat sich am Sonntagabend auf dem Flugplatz Genderkingen ereignet. Ein Flugschüler absolvierte im Rahmen einer Flugausbildung mit seinem Fluglehrer eine Nachtflugstunde. Der Flug startete laut Polizeibericht um 17.15 Uhr und um 18.20 Uhr sollte das Sportflugzeug am Zielflughafen Genderkingen im Landkreis Donau-Ries wieder landen. Unmittelbar nachdem die Maschine auf der Landebahn aufsetzte, kreuzte jedoch ein Reh die Landebahn. „Das Reh kollidierte frontal mit dem Flugzeug und wurde durch den Propeller tödlich verletzt“, teilt die Polizei mit. Die Maschine konnte vom Flugschüler trotz der Kollision sicher auf der Landebahn zum Stehen gebracht werden. Am Propeller entstand ein Sachschaden von mindestens 5000 Euro. Quelle: ‚Stadtzeitung.de‚.

Passagierflugzeug rammt Braunbär

Ein Passagierflugzeug hat bei der Landung an einem Flughafen in Alaska einen Braunbären gerammt und getötet. Ein ungefähr zweijähriges Junges, das mit seiner getöteten Mutter über das Rollfeld des Flughafens Yakutat gelaufen war, habe unverletzt überlebt, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums von Alaska, Sam Dapcevich, am Sonntag (Ortszeit). Die Passagiere und Besatzung der Boeing 737-700 der Fluggesellschaft Alaska Airlines kamen ebenfalls mit dem Schrecken davon, das Flugzeug wurde beschädigt, wie die Zeitung „The Anchorage Daily News“ berichtete. Wie viele Passagiere an Bord waren, war zunächst nicht klar. Das Flugzeug war am Samstag in der Stadt Cordova gestartet und sollte von Yakutat weiter in die Hauptstadt Juneau fliegen. Das Flugzeug sei in Yakutat nach Einbruch der Dunkelheit gelandet und niemand vom Bodenpersonal habe die beiden Bären gesehen, bis sie vor das Flugzeug gerannt seien, sagte Dapcevich. In Alaska hatten in der Vergangenheit Flugzeuge Rehe, Gänse, Karibus und andere Tiere gerammt, aber seines Wissens noch nie einen Bären. Quelle: ‚Stuttgarter Zeitung‚. Bild: ‚Aviation24.be‚.

Cessna überschlägt sich auf Feld

Am Montag ist auf dem Flugplatz Rottinghausen bei Damme (Landkreis Vechta) ein Flugzeug verunglückt. Die Pilotin verletzte sich bei dem Absturz leicht. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall beim Landeanflug gegen 11.45 Uhr. Die Maschine vom Typ Cessna 172 schoss demnach über die Landebahn hinaus und überschlug sich auf einem angrenzenden Feld. Zeugen eilten der leicht verletzten 68 Jahre alten Pilotin zur Hilfe.

Schaden mehr als 80.000 Euro
Die Freiwillige Feuerwehr Damme war mit 30 Kräften im Einsatz. Derzeit ermittelt das Luftfahrtbundesamt zur Unfallursache. Der Flugplatz ist bis auf Weiteres gesperrt. Laut Polizei beläuft sich der Schaden auf eine Summe zwischen 80.000 und 100.000 Euro. Quelle: ‚NDR‚.

Segelflugzeugunfall bei Tienen

Ein Segelflugzeug ist am Samstag, 8. August, gegen 15.20 Uhr in der Naehe in der Nähe des Flugplatzes Gossoncourt bei Tienen abgestuerzt. Der 57-jährige Pilot und seine 18-jährige Passagierin starben, wie die Staatsanwaltschaft Leuven mitteilte. Die genauen Umstände des Unfalls werden untersucht. Der Unfall ereignete sich gegen 15.20 Uhr in der Nähe des Flugplatzes Gossoncourt. Das Segelflugzeug stürzte auf einem Feld etwa einen Kilometer vom Flugplatz entfernt ab, wie ein Journalist der Agentur Belga vor Ort berichtete. Der Pilot galt als erfahren. Quelle: ‚RTBF.be‚.

Segelflugzeug am Sommersberg verunfallt

Am Montag, 17. Juli rückte gegen 16:00 Uhr die Pritzwalker Feuerwehr zu einem Einsatz Richtung Sommmersberg aus. Im Alarm hieß es „Flugzeugunfall klein mit einer eingeklemmten Person“. Die Kameraden wurden zur Unterstützung der bereits vor Ort befindlichen Rettungskräfte, dem Notarztteam und der Polizei angefordert. Schon während der Anfahrt wurde der Einsatzbefehl für die Feuerwehr wieder aufgehoben. Eine 64-Jährige aus Nordrhein-Westfalen ist mit einem Segelflugzeug in einem angrenzenden Maisfeld gelandet. Der Flieger war offenbar zu schnell, um noch innerhalb der Landebahn zum Stillstand zu kommen. Die Pilotin blieb unverletzt. Die Höhe des am Flugzeug entstandenen Sachschadens ist unbekannt. Quelle: ‚Pritzwalker Stadtzeitung‚.

Pilot besucht betroffene Hauseigentümer

„Es sei gut so, wie es ausgegangen ist“, sagt Horst Wisser mit fester, aber leiser Stimme. Er steht in dem Studio in seinem Wohnhaus, in welches an Pfingstsamstag um 19.30 Uhr ein Kleinflugzeug gekracht ist. „Wir leben beide. Wir haben einen Schutzengel gehabt“, wendet Wisser sich an Hans-Dieter Pahl, den 54-jährigen Piloten, der die Maschine flog. Quelle: ‚Rhein-Zeitung‚.

Glück im Unglück

Am Donnerstagnachmittag, 2. Juli ereignete sich gegen 14.30 Uhr in der Gemeinde Saint-Pons (Alpes-de-Haute-Provence) im Ubaye-Tal ein Segelflugzeug-Unfall. Ein Segelflugzeug stürzte in einem Waldgebiet in einer Höhe von fast 2.000 Metern ab. Der erfahrene Pilot, 64 Jahre alt und deutscher Nationalität, blieb unverletzt. Die Rettungskräfte der Hochgebirgs-Gendarmerie (PGHM) von Jausiers wurden vor Ort vom Hubschrauber der Gendarmerie-Luftsektion (SAG) von Digne-les-Bains unterstützt. Ersten Informationen zufolge geriet der Pilot in Schwierigkeiten und war letztlich zu einer sofortigen Landung gezwungen. Der Pilot wurde von der Feuerwehr zu Kontrolluntersuchungen geführt. Um die genauen Ursachen des Unfalls zu ermitteln, wurde eine Untersuchung eingeleitet und der Brigade de gendarmerie des transports aériens (BGTA) von Marseille-Provence übertragen. Quelle: ‚La Provence‘.

Flugzeug durchbricht Zaun

Ein einmotoriges Flugzeug ist am Freitag, 26. Juni, kurz nach 17 Uhr auf der Brandensteinsebene in Coburg in einem Gebüsch gelandet. Nach Angaben der Polizeiinspektion Coburg traten beim Start der mit zwei Personen besetzten Maschine Probleme mit dem Motor auf, es kam zu einem Leistungsverlust. Deshalb setzte das Flugzeug mehrfach auf der Startbahn auf, rollte durch den Zaun am Ende des Flugplatzes und blieb in einem Gebüsch hängen. Der Pilot erlitt, so die Polizei, „glücklicherweise nur leichte Verletzungen“, sein Passagier blieb unverletzt. Beide konnten ohne fremde Hilfe aus der beschädigten Maschine aussteigen. Der Sachschaden an der Maschine und am Zaun wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Coburg sicherten das Flugzeug ab, um einen Brand zu verhindern, und fingen auslaufenden Kraftstoff auf. Mit Hilfe des Technischen Hilfswerks Coburg wurde die Propellermaschine geborgen. Quelle: ‚Neue Presse‚.

Savoyen: Segelflugunfall

Am Donnerstag, 25. Juni, stürzte in Savoyen, unweit des Tunnels Pas de la Fosse, ein zweisitziges Segelflugzeug ab. Um 17.00 Uhr wurden die Rettungsdienste mobilisiert. Zwei Verletzte wurden gefunden. Ihr Zustand ist zur Zeit unbekannt.

Der Hochgebirgs-Gendarmeriezug (PGHM) von Modane wurde für diese Intervention aufgeboten. Ein Pilot des Clubs von Chambéry alarmierte die Rettungskräfte, als er das Flugzeug am Boden sah. Die Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt. Quelle: ‚France 3‚. Bild: ‚Le Dauphiné‚.

Flugzeug von Windböe erfasst

In Großostheim (Lkr. Aschaffenburg) ist die Landung eines Ultraleichtflugzeugs missglückt. Das Flugzeug verfehlte den Landeplatz und rutschte auf ein angrenzendes Feld. Die Insassen blieben unverletzt. Gegen 12.30 Uhr befand sich am Sonntag das zweisitzige Leichtflugzeug auf dem Landeanflug, als es kurz vor dem Aufsetzen von einer Windböe erfasst und buchstäblich vom Gelände des Flugplatzes geblasen wurde. Das Fluggerät prallte gegen einen Baum, drehte sich um die eigene Achse und kam abseits des Flugplatzareals auf einem Feld zum Liegen. Die beiden Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Das Ultraleichtflugzeug hat nach dem Unfall nur noch Schrottwert. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen bei etwa 55.000 Euro liegen. Quelle: ‚Bayerischer Rundfunk‚.

Segelflieger in Coburg nach dem Start verunfallt

Auf dem Coburger Flugplatz ist ein Segelflieger kurz nach dem Start abgestürzt. Der 19jährige Pilot wurde nach Angaben eines Polizeisprechers lediglich leicht verletzt. Das Segelflugzeug wurde von einer motorisierten Maschine in die Luft gezogen. Gleich nach dem Start sei es zu Problemen gekommen und die Maschine stürzte in der Nähe des Flugplatzes ab. Der Pilot konnte sich danach selbst befreien und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, da er bei dem Absturz nur leicht verletzt wurde, sagte der Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk. Der Pilot sei im Besitz einer Flugerlaubnis gewesen. Wie genau es zu dem Absturz kam, werde nun durch Experten der Polizei geklärt. An dem Segelflieger entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Quelle: ‚br.de‚.

Segelflugzeug gefunden

Einen Tag nach dem Fund des Wracks einer vermissten Discus 2ct in Zederhaus starten die Ermittlungen der Unfallkommission des Bundes. Die Ortsbewohner rätseln noch immer über den Absturz. Der deutsche Pilot war am Mittwoch von Bayern nach Salzburg gestartet und nicht mehr von seinem Flug zurückgekehrt. Mittwochfrüh war der Motorsegler des Typs Discus 2cT mit deutschem Luftfahrzeugkennzeichen aus Bayern Richtung Salzburg abgehoben. Gegen 14.30 Uhr riss dann das Signal der Maschine bei Mauterndorf im Lungau ab. Seither galt das Flugzeug als vermisst. Pongauer Bergretter aus Kleinarl, Wagrain sowie Einsatzkräfte aus Muhr im Lungau starteten gemeinsam mit der Alpinpolizei eine Suchaktion. Doch erst am Freitag um 12.31 Uhr konnte das Verschwinden des Segelfliegers geklärt werden. „Von einem Polizeihubschrauber aus wurde das stark beschädigte Flugzeug im Ödenkar bei Zederhaus gefunden“, schildert Bergrettungseinsatzleiter Hannes Kocher von der Ortsstelle Tamsweg. Der Pilot war beim Absturz gestorben. Weitere Ermittlungen laufen. Quelle: ‚Krone.at‚.

Absturz im Gebirge

Am Montag, 18. Mai zog ein 64-jähriger Wiener mit seinem Segelflieger seine Schleifen über dem Gebirge der Schladming-Dachstein-Region. Bei strahlend schönem Wetter kam der Einsitzer plötzlich dem Südosthang des Rossfelds zu nahe, prallte gegen den Fels und zerschellte in zwei Teile. Der Pilot wurde verletzt geborgen.

Voller Bewunderung beobachteten die Wanderer vom 1850 Meter hohen Gipfel des Rossfeldes aus einen Wiener (64), der bei bestem Flugwetter mit seinem Segelflugzeug der Type Hornet seine Schleifen zog. Zuvor war das im Bezirk Liezen wohnhafte Mitglied eines Flugvereins vom Flugplatz Aigen aus gestartet. Der 64-Jährige konnte selbst die Einsatzkräfte rufen, auch eine Augenzeugin schlug Alarm. Sofort rückten die Alpinpolizei, die Bergrettung Schladming, der Rettungshubschrauber Martin 1 und die Feuerwehr aus, um den Verletzten zu bergen. Eine Taubergung war nicht möglich, die Befürchtung war zu groß, dass der Hubschrauber Wrackteile aufwirbeln könnte. Daher barg die Bergrettung den Mann, der dann zum Krankenhaus geflogen wurde. Quelle: ‚Krone.at‚.

Segelflug-Unfall am Bettlachberg

Der Pilot eines Segelflugzeugs hat sich am Sonntag bei einem Flugunfall am Bettlachberg im Kanton Solothurn erhebliche Verletzungen zugezogen. Die Meldung sei kurz nach 14.35 Uhr eingegangen, bestätigte Astrid Bucher, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn, eine Meldung von blick.ch. Auf der Onlineplattform war das Video eines Leserreporters zu sehen, das den Moment zeigt, in dem das Segelflugzeug in die Wandfluh prallt. Nach ersten Erkenntnissen hatte das Segelflugzeug zuvor eine Stromleitung touchiert, wie die Kantonspolizei Solothurn am Abend mitteilte. Anschliessend prallte es in die Felswand der Wandfluh in der Region des Bettlacherbergs. Dann stürzte das Flugzeug in den Wald oberhalb des Restaurant Bettlachberg und brach auseinander. Der Pilot war laut Angaben der Kantonspolizei alleine im Segelflugzeug. Er sei mit erheblichen Verletzungen geborgen und von der Rega ins Spital geflogen worden. Für die Bergung des Piloten standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei sowie der Stadtpolizei Grenchen im Einsatz. Aufgeboten worden sei auch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust). Zur Klärung des genauen Hergangs des Unfalls sucht die Polizei Zeugen. Laut blick.ch war das Segelflugzeug eines von drei Flugzeugen, die zuvor gemeinsam auf dem Flugplatz Grenchen SO gestartet seien. Die beiden anderen Segelflugzeuge seien nach dem Absturz unversehrt zum Flugplatz zurückgekehrt. Quelle: ‚TeleBasel‚. Video: ‚Blick / TeleM1‚.

SUST-Bericht: Flugzeug ohne Pilot rollt in Hangar

Ein Kleinflugzeug ist auf dem Flugplatz Kägiswil OW nach dem Starten in ein Hangar geprallt. Der Pilot hatte die ungesicherte Maschine von aussen angeworfen und schaffte es nicht mehr an Bord. Die Beschreibung im Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungstelle (Sust) liest sich wie das Drehbuch einer Filmkomödie. Beim Vorfall vom 6. März 2019 wurde niemand verletzt, das Piper-Kleinflugzeug und das Hangar wurden aber beschädigt. Wie die Sust in ihrem Bericht schreibt, den sie am Freitag veröffentlichte, schob der 66-jährige Pilot den Flieger nach dem Betanken auf den Grasabstellplatz. Weil das Flugzeug über keinen elektrischen Starter verfügt und keine weitere Person zugegen war, entschied sich der Mann, den Motor alleine anzuwerfen. Auch eine Parkbremse ist bei der Maschine nicht vorhanden, sie muss gemäss den betrieblichen Vorgaben entweder mittels einer Seilsicherung oder durch den Gebrauch von Radschuhen auf beiden Seiten gesichert werden. Weil der Mann aber dachte, das Flugzeug würde auf dem Grasboden nicht wegfahren, verzichtete er auf die Radschuhe. Als der Motor startete, realisierte er, dass zu viel Leistung gesetzt war. Er wollte den Gashebel zurück in den Leerlauf ziehen, rutschte aber auf dem Gras aus und konnte das rollende Flugzeug nicht mehr erreichen. Dieses fuhr in Richtung Hangar und berührte diesen mit dem linken Flügel. In der Folge drehte sich das Flugzeug um den linken Flügel zum Hangar hin, so dass der Propeller mit der Holzwand des Hangars kollidierte. Dann stoppte der Motor. Am Hangar entstand ein Loch von rund einem Quadratmeter. Quelle: ‚bluewin.ch‚. Aufnahme: ‚Alpöhi‚.

Amlikon: Piloten riskierten zu viel

Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass die beiden Insassen – ein Pilot und ein Fluglehrer – zu viele Risiken eingingen, und zwar schon beim Start. Der Flug endete bereits eine Minute nach dem Anrollen: Das Flugzeug hob zwar ab, sackte dann aber durch und schlug hart auf den Boden auf. Währen der Pilot auf dem vorderen Sitz unverletzt blieb, brach sich der Fluglehrer auf dem hinteren Sitz einen Rückenwirbel. Beide konnten das beschädigte Flugzeug aus eigener Kraft verlassen. Wie es im Bericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) heisst, ging der Fluglehrer davon aus, dass ein Eigenstart mit der Nimbus-4DM «problemlos» wäre – wegen seines aktuellen Trainings auf anderen Typen, und wegen seiner positiven Einschätzung des Piloten. Den Start mit dem Klappmotor zu trainieren, war an diesem Tag allerdings nicht das Ziel der beiden. «Der Pilot und der Fluglehrer wollten in erster Linie gemeinsam einen Streckenflug unternehmen», schreiben die Autoren des Berichts. «Den Eigenstart nahmen sie in Kauf, weil keine Möglichkeit für eine andere Startmethode bestand.» Der Fluglehrer habe allerdings letztmals drei Jahre zuvor Eigenstarts mit einer Nimbus-4DM absolviert, der Pilot sei noch gar nie mit Klapptriebwerk gestartet. «Damit waren die Voraussetzungen für diesen Flug risikobehaftet», heisst es im Bericht. Das Startverfahren bedinge «eine spezielle und typenspezifische Ausbildung». Beim Eigenstart mit diesem Flugzeugtyp muss der Pilot gleichzeitig das Flugzeug steuern, den Motor bedienen und dann auch noch im richtigen Moment die Wölbklappen am Flügel verstellen. Das ist gemäss Bericht selbst für erfahrene Segelflugpiloten «anspruchsvoll». Am Tag des Unfalls kam noch hinzu, dass keine Hilfsperson anwesend war, die den Flügel des Flugzeugs beim Anrollen hätte waagrecht halten können. Durch das Anrollen mit der Flügelspitze am Boden habe die Besatzung «eine zusätzliche Erschwernis» in Kauf genommen, schreiben die Experten der SUST. Das Flugzeug hob zwar plangemäss ab, doch dann hielt der Pilot wohl das Höhensteuer zu stark gezogen – was der Fluglehrer nicht bemerkte, weil er mit der Überwachung des Motors beschäftigt war. Der Anstellwinkel des Flugzeugs wurde zu steil, und es sackte durch. Zu geringe Erfahrung und «mangelndes Risikobewusstsein» hätten zum Unfall geführt, schreibt die SUST. Sie empfiehlt den zuständigen Behörden eine Verschärfung der Ausbildungsvorschriften für Segelflugzeuge mit Klappmotor. Quelle: ‚Tagblatt‚. Symbol-Bild: Aleksandr Markin.

Übersicht Segelflug-Unfälle 2019

(Unvollständige) Liste folgenschwerer Ereignisse im Segelflug der vergangene Monate. Bitte fliegen Sie vorsichtig – passen Sie bei jedem Flug von Neuem auf sich auf.

DatumFlugzeugtypOrt
2019_12_02Scheibe SF 25Plettenberg Bay (SA)
2019_11_10Schleicher ASK 21Husbands Bosworth (UK)
2019_11_06Schleicher ASW-15BWaynesville, Warren County (US)
2019_11_03Schleicher ASW-19Ludvíkov, Bruntal (CR)
2019_10_28Schleicher ASK 13Le Havre-Saint-Romain (F)
2019_10_26Schempp-Hirth Ventus cMeranges (ES)
2019_10_19Schleicher ASK 13Ohlstadt-Pömetsried (D)
2019_10_15Rolladen-Schneider LS7-WLPic Saint-Loup (F)
2019_10_12Schleicher ASK 21Porta-Westfalica (D)
2019_10_12SZD-42 Jantar 2BJesenik (CR)
2019_09_25Aquila AT01 (A210)Hahnweide (D)
2019_09_19Schempp-Hirth Discus-2cTBoberg (D)
2019_09_13Schleicher ASH 26 EBarcelonnette (F)
2019_09_11Schleicher ASK 21Itxassou (F)
2019_08_31Grob G104 Speed Astir IIBFadrique/Toledo (ES)
2019_08_25Glaser-Dirks DG-300 ElanWilkeson, WA (USA)
2019_08_17Schleicher ASK 13Borkenberge
2019_08_14Schweizer SGS 2-33APicton Airport (CA)
2019_08_11Scheibe SF 25C-TL Rotax-FalkeFüssen
2019_08_11LAK-17B-FESGarray (ES)
2019_08_11Schleicher ASW 19BHavlíckuv Brod
2019_08_10Ventus 2cxMMonte Vettore, Rieti
2019_08_07'Glider'Cross Fell, Kirkland, Cumbria (UK)
2019_08_06Jonkers JS1-C-21 RevelationUvalde, TX (USA)
2019_08_02Schempp-Hirth Janus BLa Vachette
2019_07_30Arcus MSisteron
2019_07_28Schleicher ASK 21Bad Gandersheim
2019_07_28Discus bTølløse Airfield
2019_07_26Standard Cirrus 75Gwernesney, Monmouthshire
2019_07_26Schleicher ASK 21Black Diamond, AB
2019_07_23SZD-50-3 PuchaczPiotrków Trybunalski Airfield
2019_07_21Grob G102 Astir CSLüneburg
2019_07_21Antares 20EaBlayeul, Haute-Provence
2019_07_20HK-36R Super DimonaWasserkuppe
2019_07_19ASG-32MiComo, Alzate Brianza
2019_07_18SZD-30 PiratPalikije, Lublin
2019_07_18Jantar Standard 3Leszno-Strzyżewice
2019_07_17Phoebus B-1Alvord Desert, OR
2019_07_16LS8-18Cheval-Blanc
2019_07_15Schleicher ASK 13Labécède, Lauragai
2019_07_07Standard CirrusSaint Aubin
2019_07_06IAR IS-29D2Sanpetru Airfield , Brasov
2019_07_06Grob G103 Twin AstirRankin County
2019_07_04Schleicher ASW 19Thaleralm, Brandenberg
2019_07_04Schleicher ASW 19Thaleralm, Brandenberg
2019_07_02Schleicher ASW 20LBad Belzig, Lüsse
2019_07_01Schempp-Hirth Arcus MNephi Municipal Airport, UT
2019_06_30Rolladen-Schneider LS4-aMoriarty, NM
2019_06_23Schleicher ASG-32Arbaz, VS
2019_06_21Grob G103C Twin III AcroHetzleser Berg
2019_06_20Glaser-Dirks DG-300WLWaldleiningen
2019_06_16Ventus 3TBeuren / Hahnweide
2019_06_15Grob AstirKrefeld-Egelsberg
2019_06_15SZD-48-1 Jantar Standard 2Ostrów Airport
2019_06_13Schleicher ASK-21Schliersee, Valepp
2019_06_03SZD-48-3 Jantar Standard 3Bojanowo, Polen
2019_06_02GliderSchmoldow
2019_06_01Grob G103, Twin AstirCentre de Vol à Voile Lyonnais (CVVL)

Piloten mit Riesenglück

Nach einer spektakulären Hanglandung in steilem Gelände am Cheval Blanc ereignete sich in den letzten Tagen am Blayeul ebenfalls in der Haute Provence erneut ein schwerer Unfall. Beiden Ereignissen ist gemeinsam, dass der Pilot den Unfall überleben konnte, was angesichts der Schadenbiler wie ein Wunder erscheint. Fotos und mehr Informationen bei Gendarmerie P.G.H.M Jausiers.

Segelflug-Unfälle im März

Monatliche Übersicht über Vorkommnisse im Segelflug im März 2019 in Europa – fliegen Sie bitte vorsichtig – und passen Sie bei jedem Flug von Neuem auf sich auf…

Peyruis (F)

Verzago (I)

Caiolo / Sondrio (I)

Belluno (I)

Bicester (UK)

Thiene (I)

Hahnweide (D)

Igualada-Òdena (E)

Castroncello (I)

Germagnano (I)

Rubiana (I)