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Antonov An-2 in Tirschenreuth

Der Segelflug-Club Stiftland e.V. lädt im Rahmen seines Flugplatzfestes am 25. und 26. Juli 2026 zu einem besonderen Luftfahrterlebnis ein: Die legendäre Antonov An-2 wird als Stargast in Tirschenreuth erwartet und bietet Rundflüge für Besucher an.

Fotos: oldtimerflug.de

Interessierte können sich bereits im Voraus einen Sitzplatz sichern. Da der Verein keinen klassischen Onlineshop betreibt, erfolgt die Reservierung über einen Online-Terminplaner.

Die Antonov An-2 gilt als größter einmotoriger Doppeldecker der Welt und ist bis heute ein außergewöhnlicher Klassiker der Luftfahrt. Angetrieben von einem rund 1’000 PS starken Sternmotor vermittelt sie ein ursprüngliches Flugerlebnis, das sich deutlich von modernen Verkehrsflugzeugen unterscheidet.

Die Rundflüge dauern jeweils etwa 15 Minuten und kosten 95 Euro pro Person. Für Luftfahrtbegeisterte bietet sich damit die seltene Gelegenheit, einen Flug mit der historischen „Anna“ zu erleben und die Region aus der Perspektive des größten einmotorigen Doppeldeckers der Welt zu entdecken.

-> Weitere Infomationen und Reservierung

Flugfunkfrequenzen richtig nutzen

Flugfunkfrequenzen sind eine begrenzte Ressource und Voraussetzung für eine sichere Kommunikation zwischen Luftfahrzeugen und Flugsicherungsstellen. Austro Control weist deshalb auf einige grundlegende Regeln für den sicheren und störungsfreien Funkverkehr hin.

Jede veröffentlichte Frequenz ist einem bestimmten Dienst und Einsatzbereich zugeordnet und sollte ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden. Nicht betriebsrelevante Gespräche belasten die Frequenzen unnötig und können wichtige Funkmeldungen beeinträchtigen.

Ebenso wichtig ist die Beachtung des räumlichen Geltungsbereichs einer Frequenz. Flugplatzfrequenzen sind nur für den unmittelbaren Platzbereich vorgesehen. Da identische Frequenzen andernorts erneut vergeben werden können, kann ihre Nutzung in großer Flughöhe weit entfernte Flugplätze oder Flugsicherungsstellen stören.

Für betriebliche Gespräche zwischen Luftfahrzeugen steht in Österreich die Inter-Pilot-Frequenz 123.065 MHz zur Verfügung. Andere Frequenzen sollten hierfür nicht genutzt werden.

25-kHz- und 8.33-kHz-Kanalraster

In Europa wird heute überwiegend das 8.33-kHz-Kanalraster verwendet. Es schafft deutlich mehr verfügbare Kanäle innerhalb des Flugfunkbandes.

25-kHz-Kanalraster8.33-kHz-Kanalraster
1. 118.000 MHz1. 118.000 MHz
2. 118.025 MHz2. 118.005 MHz
3. 118.050 MHz3. 118.010 MHz
4. 118.075 MHz4. 118.015 MHz
—5. 118.025 MHz

Die eingestellte Frequenz muss stets exakt der veröffentlichten Frequenz entsprechen. So sind beispielsweise 118.000 MHz und 118.005 MHz zwei unterschiedliche Kanäle. Falsch eingestellte Frequenzen oder ältere Funkgeräte ohne 8.33-kHz-Unterstützung können benachbarte Kanäle stören.

Auch Frequenzwechsel sollten sorgfältig kontrolliert werden, um Fehlanrufe und unnötige Frequenzbelegungen zu vermeiden.

Not- und Sonderfrequenzen – insbesondere die internationale Notfrequenz 121.500 MHz – dürfen nur für ihren vorgesehenen Zweck verwendet werden.

Eine kurze, präzise und standardisierte Kommunikation sowie die konsequente Einhaltung der veröffentlichten Frequenzen leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem sicheren und effizienten Flugbetrieb.

«Wings and Friends» in Grenchen

Am 10. und 11. Juli wird der Flughafen Grenchen zum Treffpunkt für Aviatikbegeisterte. Die «Wings and Friends» bietet ein abwechslungsreiches Flugprogramm mit historischen Klassikern, modernen Flugzeugen und der Patrouille Suisse als Publikumsmagnet.

Zu den Höhepunkten zählt zweifellos der Auftritt der Patrouille Suisse. Doch auch darüber hinaus erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm. Die in Grenchen beheimatete Classic Formation präsentiert eindrucksvolle Formationsflüge mit ihrer Douglas DC-3 und drei Beechcraft B-18. Ein besonderes Spektakel verspricht der Absetzflug der militärischen DC-3-Version, der C-47, deren Fallschirmspringer eine Landung im Stil der historischen Normandie-Invasion demonstrieren.

Classic Formation 2024 – Rückblick auf die Flugshow-Saison 2024 – Video von Ian Lienhard

Ergänzt wird das Flugprogramm durch zahlreiche Oldtimer wie die Pilatus P-2 und P-3, die Antonov An-2 oder die Nieuport 23 C-1 sowie Vorführungen moderner Luftfahrzeuge.

Auch am Boden hat die Veranstaltung einiges zu bieten. Der Flughafen Grenchen präsentiert sich in einem grossen Ausstellungsbereich, während ein vielfältiges Gastronomieangebot für das leibliche Wohl sorgt. Der Vorverkauf für die Veranstaltung hat bereits begonnen.

Die Classic Formation ist eine Schweizer Formation, die mit einer Douglas DC-3 und drei Beechcraft B-18 regelmässig an Flugshows in der Schweiz und im europäischen Ausland auftritt. Mit ihren präzisen Formationsflügen zählt sie zu den bekanntesten Warbird-Displays Europas.

-> Mehr Informationen und Ticketverkauf hier

Täglich historische Flugzeuge

Vom 20. bis 24. Juli 2026 findet während des EAA AirVenture Oshkosh die beliebte Veranstaltungsreihe „Warbirds in Review“ statt. Jeweils um 10:00 Uhr und 13:00 Uhr stehen auf der Warbirds-Rampe im Bereich der EAA Warbirds of America historische Militärflugzeuge und ihre bewegenden Geschichten im Mittelpunkt.

Zu den vorgestellten Mustern zählen unter anderem die Curtiss P-40 Warhawk, Chance Vought F4U-4 Corsair, Lockheed Martin F-35A Lightning II, Lockheed P-38 Lightning, Consolidated PBY-5A Catalina, North American P-51 Mustang, MiG-29UB Fulcrum, Northrop F-5 Tiger II, Douglas A-26 Invader sowie die Hubschrauber Hiller UH-12B und Sikorsky UH-34D.

Piloten, Veteranen, Restauratoren und Historiker geben dabei spannende Einblicke in die Geschichte und den Erhalt dieser legendären Flugzeuge. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet am Freitag die traditionelle Veterans Tribute Parade.

-> Vollständiges Programm mit Referenten und Zeiten

Mehr Besucher an der ILA

Die ILA Berlin 2026 am Flughafen BER schloss mit rund 110.000 Teilnehmenden ab. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber der Veranstaltung im Jahr 2024. Die Messe zählte 765 Aussteller aus 37 Nationen, die auf über 200.000 Quadratmetern Innovationen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt sowie Sicherheit und Verteidigung präsentierten.

Rund 100 Fluggeräte wurden am Boden und in der Luft gezeigt. Zu den ausgestellten Modellen gehörten im Bereich der zivilen Luftfahrt der Airbus A350-1000, der Airbus Helicopters Racer, die Emirates A380 sowie die Airbus Beluga. Im militärischen Bereich wurden unter anderem das See-Fernaufklärungsflugzeug P-8A Poseidon, das unbemannte Testflugzeug MQ-28 Ghost Bat sowie die Kampfhubschrauber Leonardo AW249 und EC665 Tiger präsentiert.

Ein zentrales Thema der Messe war das klimaverträgliche Fliegen, einschliesslich der Nutzung von Sustainable Aviation Fuels (SAF) und Wasserstofftechnologien. Im Bereich Raumfahrt lag der Fokus auf Satellitentechnologien, Erdbeobachtung und kommerziellen Anwendungen. Das Segment Verteidigung befasste sich mit moderner Luftverteidigung, vernetzter Operationsführung und unbemannten Systemen, wofür ein separater Bereich für Drohnen eingerichtet wurde.

Zudem nutzten 330 Delegationen aus 60 Ländern die Veranstaltung für den politischen und wirtschaftlichen Austausch. Auf drei Bühnen fanden Diskussionen mit über 400 Referierenden statt. Die nächste ILA Berlin ist für den 17. bis 21. Mai 2028 geplant.

Skyguide verkleinert Geschäftsleitung

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide reduziert ihre Geschäftsleitung per 1. Januar 2027 von neun auf fünf Mitglieder. Mit der neuen Führungsstruktur will das Unternehmen effizienter werden und den Fokus stärker auf sein Kerngeschäft legen: die sichere, zuverlässige und effiziente Führung des Flugverkehrs in der Schweiz und den angrenzenden Lufträumen.

Künftig werden die operativen Aufgaben in den Bereichen Betrieb, Technologie sowie Sicherheit gebündelt. Ergänzt wird die Geschäftsleitung durch einen Chief People & Financial Officer. Neu geschaffen wird zudem die Funktion eines Chiefs of Staff, der direkt dem CEO unterstellt ist, jedoch nicht der Geschäftsleitung angehört.

Die Anpassung ist Teil eines laufenden Effizienzprogramms, mit dem Skyguide ihre Strukturen vereinfachen und Ressourcen gezielter einsetzen will. Laut CEO Peter Merz soll die neue Organisation schnellere Entscheidungswege ermöglichen und gleichzeitig die operative sowie finanzielle Stabilität des Unternehmens stärken.

Bis zum Inkrafttreten der neuen Struktur bleiben die bestehenden Führungs- und Betriebsabläufe unverändert. Die Flugsicherheit habe während des gesamten Transformationsprozesses oberste Priorität, betont Skyguide.

17% mehr Vorfälle

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bearbeitete 2025 knapp 15 000 Meldungen zu Vorfällen – deutlich mehr als in früheren Jahren. Dies geht aus dem kürzlich publizierten Annual Safety Report hervor. Die Meldungen dienen dazu, die Sicherheit am Boden und in der Luft stetig weiterzuentwickeln.

Rund 17% mehr gemeldete Vorfälle in der kommerziellen Luftfahrt und der Leichtaviatik als im Vorjahr; mehr Kratzer an Flugzeugen und am Boden falschrollende Pilotinnen, Piloten und Bodenpersonal auf stetig komplexeren Flugplätzen mit engeren Platzverhältnissen; mehr falsch beladene Flugzeuge; mehr Beinahe-Zusammenstösse in der Luft; mehr Luftraumverletzungen wegen neuen Luftraumstrukturen; mehr Konflikte zwischen Flugzeugen, Helikoptern und Drohnen; mehr GPS-Störungen; mehr fluchende und gewalttätige Passagierinnen und Passagiere; weniger Laserattacken; immer noch Kollisionen von Helikoptern mit Kabeln; weniger Unfälle bei der Arbeit mit Helikoptern; mehr Meldungen zur Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen; kein Unfall mit Todesfolge in der kommerziellen Luftfahrt, vier Unfälle mit insgesamt sechs Todesopfern in der Leichtaviatik, ein Helikopterunfall mit einem Todesopfer und einem Verletzten bei einem Einsatz in der Landwirtschaft: So die Kürzestfassung der Vorfallstatistik 2025 in der Schweizer Zivilaviatik.

Im Berichtsjahr 2025 bearbeitete das BAZL insgesamt 14’972 Vorfälle. Kategorisieren, analysieren und daraus Massnahmen definieren: Aus den eingegangenen Meldungen identifiziert das BAZL für die fünf Bereiche Flugplätze, Flugsicherung, Flugbetrieb, Helikopter und Flugtechnik die wichtigsten Ursachen und beurteilt sie nach dem Schweregrad.

Die Sicherheitskultur der zivilen Luftfahrt baut auf Erfahrungen von Pilotinnen und Piloten, Fluglotsinnen und Fluglotsen sowie dem Bodenpersonal auf. Von den gemeldeten sicherheitsrelevanten Vorfällen leitet das BAZL Präventionsmassnahmen ab und erarbeitet Empfehlungen.

Seit 2019 nehmen die Vorfallmeldungen zu. Die Hauptursachen: die bessere Meldekultur; die Zunahme des kommerziellen Luftverkehrs sowie mehr Konfliktregionen mit grossflächig gestörten GPS-Signalen in Flugzeugen.

Im Schweizer Luftraum hat das Vermeiden von Kollisionen höchste Priorität. Die Analyse der Vorfallmeldungen liefert dabei wichtige Hinweise zu Schweregrad und Ort der Ereignisse. Zusammen mit der Schweizer Luftfahrtbranche sowie der Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erarbeitet das BAZL im Projekt Future Aviation Surveillance Services and Technologies (FASST-CH) Lösungen. Ziel ist es, moderne Überwachungstechnologien einzuführen, damit alle im Luftraum sichtbar sind.


Seit über zehn Jahren betreibt das BAZL die Sicherheitskampagne «Staysafe.aero». Die Zielgruppe: Pilotinnen und Piloten sowie Akteure der Leichtaviatik. Über das Internet und die sozialen Medien veröffentlicht das BAZL wöchentlich neue Beiträge zu aktuellen sicherheitsrelevanten Themen.

EAS warnt vor neuer Regelflut

Bei der diesjährigen Generalversammlung von Europe Air Sports (EAS) in Madrid standen die künftige Entwicklung der Allgemeinen Luftfahrt, neue regulatorische Herausforderungen und die Flugsicherheit im Mittelpunkt. Gastgeber war der Königliche Spanische Aero Club (RACE).

EASA-Vertreter Vladimir Foltin stellte den „GA Flightpath 2030“ vor. Das Programm soll die Sicherheitskultur stärken, die Digitalisierung vorantreiben und nachhaltiges Wachstum in der Allgemeinen Luftfahrt ermöglichen. Zu den Schwerpunkten gehören elektronische Sichtbarkeit, vereinfachte Verfahren und effizientere Flugoperationen.

Mit Sorge betrachtet EAS neue Überlegungen der EU-Kommission zur Luftsicherheit. Im Rahmen einer laufenden Studie wird untersucht, ob zusätzliche Maßnahmen wie die Vorabübermittlung von Passagierdaten, erweiterte Flugplanpflichten oder Anforderungen an die elektronische Erkennbarkeit auch für die Sport- und Freizeitfliegerei eingeführt werden sollen. EAS setzt sich dafür ein, dass die Besonderheiten der Allgemeinen Luftfahrt angemessen berücksichtigt werden.

Breiten Raum nahm das Thema elektronische Sichtbarkeit ein. Experten betonten, dass moderne Systeme das bewährte Prinzip „Sehen und Ausweichen“ nicht ersetzen, sondern durch ein verbessertes Situationsbewusstsein ergänzen. Als vielversprechender Standard für den unkontrollierten Luftraum gilt derzeit ADS-L. Unterstützt wird die Entwicklung durch Netzwerke wie das Open Glider Network (OGN), das Positionsdaten verschiedener Systeme zusammenführt.

Diskutiert wurde zudem die Einführung von Pilot Medical Declarations (PMD), die bereits in den USA und Großbritannien erfolgreich angewendet werden. Die EAS sieht darin Potenzial für eine Vereinfachung medizinischer Anforderungen ohne Einbußen bei der Sicherheit.

Kritisch bewertet die Organisation hingegen einen neuen EASA-Vorschlag, wonach künftig bereits bei der erstmaligen medizinischen Untersuchung für LAPL- und Klasse-2-Piloten verpflichtende Alkohol- und Drogentests vorgesehen sein könnten. Dies würde die Ausbildungskosten deutlich erhöhen.

Im Rahmen der Versammlung wurde außerdem Patrick Naegeli in den Vorstand von Europe Air Sports gewählt. Der erfahrene Pilot und ehemalige Präsident der European Gliding Union gilt als ausgewiesener Kenner europäischer Luftfahrtregulierung.

Mit besonderem Dank verabschiedete die Organisation den Belgier Patrick Pauwels aus dem Vorstand. Der langjährige Segelflieger und Luftsportfunktionär prägte über Jahrzehnte die Interessenvertretung des europäischen Luftsports und erhielt für sein Engagement unter anderem die renommierte Lilienthal-Medaille der FAI.

Die nächste EAS-Generalkonferenz findet 2027 in den Niederlanden statt.

Fly-in Speck – Aviation Day in Fehraltorf

Am Samstag, 4. Juli 2026, lädt der Flugplatz Speck (Fehraltorf) zum traditionellen Fly-in Speck ein. Parallel dazu findet der Openday statt – ein idealer Anlass für einen abwechslungsreichen Aviation Day in der Zürcher Region.

Fly-in / Fly-out

  • Fly-in ab 08:00 Uhr LT, Landungen auch über Mittag möglich
  • Fly-out am Samstag und Sonntag während der regulären Betriebszeiten
  • Keine Starts zwischen 12:15 und 13:45 Uhr LT

Infrastruktur & Angebot

  • Gastronomie im Restaurant Speck
    • Samstag: 10:00–23:00 Uhr
    • Sonntag: 09:00–22:00 Uhr
  • Übernachtung im eigenen Zelt direkt beim Flugzeug möglich
  • Sanitäranlagen und Duschen stehen zur Verfügung
  • Treibstoffversorgung: Avgas, Mogas 98 sowie Jet A-1

Hinweise

Der Flugplatz Flugplatz Speck Fehraltorf ist PPR – eine vorgängige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Landegebühren sowie ein Konsumationsgutschein für die Crew werden offeriert.

Der Veranstalter freut sich auf zahlreiche anfliegende Crews, spannende Begegnungen und einen lebendigen Tag rund um die Allgemeine Luftfahrt.

-> Anmeldung

Jubiläumsfest auf der Hahnweide

Der Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV) feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen und lädt aus diesem Anlass am Samstag, 27. Juni 2026, zum großen Jubiläumsfest auf den Sonderlandeplatz Hahnweide bei Kirchheim/Teck ein.

Vor der eindrucksvollen Kulisse der Schwäbischen Alb mit der Burg Teck erwartet die Besucherinnen und Besucher ein ganztägiges Luftsportprogramm auf einem der traditionsreichsten Fluggelände Süddeutschlands. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Verpflegungsstände am Tag, am Abend folgt ein Festakt mit Dinner im besonderen Ambiente des Backstein-Hangars.

Programm-Highlights (vorläufig)

  • ab 09:00 Uhr: Fly-In und Beginn des Besucherbetriebs mit Kaffeebar
  • 11:00 Uhr: Eröffnung mit Fallschirmsprung (Klaus Renz), Musik der Steinlach Stompers, Infostände
  • bis 13:00 Uhr: Anflug der Fly-In-Teilnehmer
  • 13:30–17:00 Uhr: Flugprogramm (Segel- und Motorkunstflug, Fallschirmspringen, Modellflug)
  • 18:30 Uhr: Siegerehrung Air Navigation Race
  • 19:00 Uhr: Ballonaufbau und Start
  • 19:30 Uhr: Elektroflug-Vorführung Velis Electro und Ballonstart
  • ab 20:00 Uhr: Abendveranstaltung mit Festakt, Buffet, Musik und Unterhaltung
  • Open End

Das Flugprogramm steht unter dem Vorbehalt geeigneter Wetterbedingungen.

Teilnahme und Anmeldung

Für den Tagesbesuch ist keine Anmeldung erforderlich – der BWLV freut sich auf alle Luftsportlerinnen und Luftsportler sowie Gäste, die spontan vorbeischauen und das Programm erleben möchten.

Für den Abend mit Festakt und Dinner ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Die Vereinsvorstände erhalten hierzu separate Informationen zur gebündelten Anmeldung über ein Online-Portal.

Fly-In

Die Anreise per Flugzeug ist möglich, jedoch ausschließlich nach vorheriger Anmeldung. Diese erfolgt per E-Mail an: betriebsleitung-hahnweide(at)bwlv.de

Anflüge sind am 27. Juni zwischen 09:00 und 13:00 Uhr, Abflüge ab 17:00 Uhr (Lokalzeit) bzw. am darauffolgenden Sonntagmorgen vorgesehen.

Der BWLV freut sich auf ein grosses Jubiläumsfest mit zahlreichen Gästen, spannenden Flugvorführungen und gelebter Luftsportgemeinschaft.

France Air Expo 2026

Die France Air Expo findet vom 4. bis 6. Juni 2026 auf dem Flugplatz Lyon-Bron Airport statt. Als führende Messe der Allgemeinen Luftfahrt in Frankreich und zweitgrösste Veranstaltung Europas vereint sie die Branche für drei Tage rund um Geschäft, Networking und fachlichen Austausch.

Ausstellung auf 60’000 m²
Im Zentrum steht eine grossflächige statische Ausstellung mit breitem Spektrum: von Ultraleichtflugzeugen über zertifizierte Ein- und Zweimots bis hin zu Turboprops, Business-Jets und elektrischen Mustern. Ergänzt wird das Angebot durch Dienstleistungen und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Ausbildung und Ausrüstung bis zu Versicherung, Finanzierung und MRO.

Konferenzen mit Branchenfokus
Ein vielseitiges Vortragsprogramm greift zentrale Themen der Branche auf, darunter technologische Innovationen, Umweltfragen, regulatorische Entwicklungen sowie Marktchancen.

Nachwuchs im Fokus
Gemeinsam mit der Aeronautical and Space Academy setzt die Messe mit dem „Careers & Training Village“ gezielt auf die Förderung des Nachwuchses – als Plattform für Karrierewege, Ausbildung und den direkten Austausch zwischen jungen Talenten und Unternehmen.

Rundgang durch die Aero

Die 32. Ausgabe der AERO in Friedrichshafen, die vom 22. bis 25. April 2026 stattfand, verzeichnete eine Rekordbeteiligung. Mit 860 Ausstellern aus 50 Nationen und rund 37.000 Besuchern aus 88 Ländern wurden die Zahlen des Vorjahres übertroffen. Die Veranstaltung festigte ihre Position als Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt, die Business Aviation und den Luftsport.

Business Aviation als Wachstumstreiber

Ein zentraler Bereich der Messe war die Business Aviation. Der Business Aviation Dome im Static Display wurde im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent vergrößert. Die Aussteller belegten die Hallen A1, A2 und Teile der A3. Die präsentierten Fluggeräte umfassten Ultralangstreckenjets wie den Bombardier Global 6500 und die Dassault Falcon 6X, Leichtjets, Turboprops und Kolbenmotor-Flugzeuge.

Zu den Premieren in diesem Segment zählte der Midsize Business Jet Cessna Citation Ascend von Textron Aviation, der erstmals auf einer europäischen Messe gezeigt wurde. Auch die Cessna SkyCourier und die Turboprops TBM 980 und Kodiak 900 von Daher Aircraft feierten ihre europäische Messepremiere. Ein bemerkenswerter Geschäftsabschluss war die Bestellung von neun Cessna Citation Latitude durch das Hamburger Charterunternehmen Luminair.

Neuheiten bei Ultraleichtflugzeugen und Trainern

Im Bereich der Ultraleichtflugzeuge und Schulflugzeuge gab es mehrere Neuvorstellungen. Der italienische Hersteller Promecc Aerospace präsentierte das schnelle Ultraleichtflugzeug Terrone, einen Tiefdecker mit ausgefeilter Aerodynamik und Sidestick-Steuerung. Kaelin Aerospace Technologies enthüllte die B-100C, ein einmotoriges Schulflugzeug mit Tandem-Sitzanordnung.

Junkers Aircraft erhielt während der Messe die Musterzulassung des Deutschen Ultraleichtflugverbandes (DULV) für die A60. Das Modell, eine Weiterentwicklung der A50 Junior, verfügt über nebeneinander angeordnete Sitze und eine geschlossene Haube. Tecnam zeigte die P2012 VIP, eine Luxusversion des Traveller, sowie aktualisierte Versionen der P2010 MK3 und der P92 MKII. Cirrus Aircraft stellte die neuesten Versionen der SR-Serie (G7+) und des Vision Jets vor, die nun mit dem Garmin Emergency Autoland System ausgestattet sind.

Nachhaltigkeit und neue Antriebskonzepte

Ein Schwerpunkt der AERO 2026 lag auf der nachhaltigen Luftfahrt. In der Halle A7, der neuen Innovation Stage, wurden Projekte zu elektrischen und hybriden Antrieben sowie Wasserstoff-Technologien präsentiert. Der „Sustainable Aviation Trail“ kennzeichnete über 100 Aussteller mit nachhaltigen Lösungen.

Volocopter stellte das Modell VoloXPro vor, ein zweisitziges, batterie-elektrisches eVTOL-Fluggerät für den Privatmarkt. Der Hersteller plant die Musterzulassung als Ultraleichtflugzeug noch in diesem Jahr. Weitere Aussteller in diesem Bereich waren AURA AERO, Elektra Solar und Zuri. Der Hydrogen & Battery Summit bot Fachvorträge und Diskussionen zu den Potenzialen von Wasserstoff- und Batterietechnologien in der Luftfahrt.

Rahmenprogramm und Airshow

Das Rahmenprogramm umfasste die AERO Career Days, die junge Menschen mit potenziellen Arbeitgebern zusammenbrachten, sowie Konferenzen zu Themen wie „Women in Aviation“. Am Samstag fand der AERO Family Day statt, dessen Höhepunkt die Airshow war. Die Vorführungen beinhalteten Segelkunstflug, Formationsflüge und Hubschrauber-Kunstflug, unter anderem durch die Flying Bulls mit einer BO-105.

Die nächste AERO in Friedrichshafen ist für den 14. bis 17. April 2027 geplant.

magniAIR präsentiert Elektromotor

magniX hat einen luftgekühlten Elektromotor vorgestellt. Der Antrieb ist für die Allgemeine Luftfahrt konzipiert und richtet sich zunächst an den Markt für Experimental-, Leicht- und Schulflugzeuge.

Der Motor bietet eine Leistung von 175 kW bei einem Gewicht von 55 kg. Er ist Teil eines integrierten Antriebsstrangs, der neben dem Motor auch die Steuerungselektronik und die hauseigenen Samson-Batterien umfasst. Laut Herstellerangaben soll der Motor ab 2027 verfügbar sein. magniX integriert den Antriebsstrang derzeit in ein Bausatz-Flugzeug des Typs Van’s Aircraft RV-10. Der Erstflug dieses Flugzeugs ist für das laufende Jahr geplant.

Der Hersteller positioniert den magniAIR als Alternative zu herkömmlichen 120- bis 175-kW-Kolbenmotoren. Zu den potenziellen Vorteilen zählen niedrigere Betriebskosten und ein reduzierter Wartungsaufwand im Vergleich zu Verbrennungsmotoren.

Ein wesentliches Anwendungsgebiet sieht magniX in der Elektrifizierung von Trainingsflugzeugen. Dies könnte dazu beitragen, die Kosten in der Flugausbildung zu senken. Weitere mögliche Einsatzbereiche umfassen eVTOLs und Anwendungen im Verteidigungssektor. Das Unternehmen rechnet zudem mit neuen Möglichkeiten durch die geplante Erweiterung der LSA-Definition (Light Sport Aircraft) im Rahmen der MOSAIC-Regularien der US-Luftfahrtbehörde FAA.

NfL frei zugänglich

Die DFS stellt die Nachrichten für Luftfahrer (NfL) ab sofort kostenfrei online zur Verfügung. Als offizielles Amtsblatt der deutschen Luftfahrt enthalten die NfL verbindliche Regelungen, aeronautische Hinweise sowie ergänzende Informationen für Pilotinnen und Piloten, Luftfahrtunternehmen und weitere Akteure der Branche.

Bereits bislang bietet die DFS verschiedene luftfahrtbezogene Daten kostenfrei digital an. Mit der aktuellen Erweiterung können nun auch die jeweils gültigen NfL online eingesehen werden – analog zur Aeronautical Information Publication (AIP). Damit steht allen Luftraumnutzern ein zentraler und kostenfreier Zugang zu wesentlichen Luftfahrtinformationen zur Verfügung. Grundlage hierfür ist eine entsprechende Weisung des Bundesverkehrsministeriums. Unverändert bleiben die NfL – einschließlich außer Kraft gesetzter Ausgaben – über die etablierten Vertriebskanäle abrufbar.

Zürich U-Space: Schrittweise Einführung

Mit dem U-Space entsteht im Raum Zürich der erste dedizierte Drohnenluftraum der Schweiz im kontrollierten Luftraum. Die Einführung ist für Ende 2026 vorgesehen, aktuell laufen Tests zu Prozessen und Dienstleistungen.

Das Gebiet liegt innerhalb der CTR Zürich und umfasst rund 10 × 17 Kilometer. Hintergrund ist die stark gestiegene Drohnenaktivität: U-Space-Dienste sollen künftig für mehr Sicherheit, Transparenz und eine geordnete Integration in den bestehenden Luftverkehr sorgen. Der Bundesrat hat das Vorhaben als zentrale Massnahme für einen sicheren Drohnenbetrieb definiert.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Da viele Dienste noch in Entwicklung sind, wird das System in mehreren Phasen erprobt und optimiert. Koordiniert wird dies durch das BAZL gemeinsam mit Flugsicherung, Service Providern und weiteren Partnern. Ein erster Feldtest fand im November 2025 statt und diente der Überprüfung von Technik, Abläufen und Interoperabilität.

Mit der definitiven Einführung Ende 2026 wird die Nutzung von U-Space-Diensten im definierten Gebiet für alle Drohnenpilotinnen und -piloten verpflichtend. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung bei einem zertifizierten U-Space Service Provider (USSP) sowie die Anbindung der Drohne an das System. Ein begleitendes „Operator Manual“ stellt die korrekte Anwendung der Dienste sicher.

Zehn eViator für Indien

Die MD Aircraft GmbH aus Friedeburg hat eine Absichtserklärung (LOI) mit der indischen Firma Makmor über den Verkauf von zehn Elektroflugzeugen des Typs MDA1 eViator unterzeichnet. Makmor mit Sitz in Bangalore wird damit zu einem regionalen Betreiber für nachhaltige Luftfahrt in Indien.

Der MDA1 eViator ist ein für neun Passagiere ausgelegtes eCSTOL-Flugzeug (electric Conventional Short Take-Off and Landing). Gregor Müller, CEO von MD Aircraft, sieht in der Vereinbarung ein wachsendes globales Interesse an diesem Flugzeugkonzept.

Ravi Andrews, Gründer von Makmor, will mit dem eViator die grüne Luftmobilität in Indien voranbringen. Er bringt Erfahrung aus seiner früheren Tätigkeit bei Honeywell Aerospace und Airbus Defence & Space mit.

MD Aircraft ist ein deutsches Luft- und Raumfahrtunternehmen, das sich auf die Entwicklung von emissionsfreien, leisen und kosteneffizienten Elektroflugzeugen für die regionale Luftmobilität spezialisiert hat. Die ersten Flugtests des MDA1 eViator sind für Anfang 2028 geplant, die kommerzielle Zulassung und Indienst-Stellung für 2030.

Luftraum-Einschränkungen beim G7-Gipfel in Évian

Vom Mittwoch, 10. Juni, 13:00 Uhr Ortszeit, bis Donnerstag, 18. Juni, 03:00 Uhr Ortszeit kommt es im Raum Évian, Lausanne und Flughafen Genf zu erheblichen Luftraumeinschränkungen. Anlass ist der G7-Gipfel 2026 in Évian-les-Bains (FR).

Betroffen sind Sichtflüge (VFR), nichtkommerzielle Instrumentenflüge (IFR) sowie unbemannte Luftfahrzeuge. Die Schweizer Luftwaffe, die Genfer Kantonspolizei und die französische Armée de l’Air et de l’Espace sorgen für Luftpolizeidienst und verstärkte Luftraumüberwachung.

Der AeCS bemüht sich um mögliche Erleichterungen für einzelne Flugplätze, empfiehlt aber allen Piloten, die Einschränkungen bereits jetzt in der Flugplanung zu berücksichtigen.

Weitere Details zu zeitlichen und räumlichen Grenzen werden rechtzeitig veröffentlicht.

AERO mit Rekordbeteiligung

Die AERO in Friedrichshafen vom 22. bis 25. April 2026 trifft auf ein robustes Marktumfeld. Der Herstellerverband General Aviation Manufacturers Association (GAMA) meldet für 2025 weltweit 3’230 ausgelieferte Flugzeuge (+2,2 %) und 938 zivile Hubschrauber (-1,9 %). Der Umsatz stieg deutlich: Flugzeughersteller erzielten 31 Milliarden US-Dollar (+16,1 %), Hubschrauberproduzenten 4,7 Milliarden US-Dollar (+5,5 %). Mit insgesamt über 35 Milliarden US-Dollar erreicht die Branche einen historischen Höchstwert – und liegt in allen Segmenten weiterhin über dem Niveau von 2019.

Entsprechend dynamisch entwickelt sich die Messe: Der Anmeldestand für 2026 liegt mehr als 25 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Führende Hersteller wie Textron Aviation, Cirrus Aircraft, Diamond Aircraft, Piper Aircraft, Tecnam, Elixir Aircraft und Robin Aircraft haben ihre Teilnahme zugesagt. Zahlreiche Welt-, Europa- und Messepremieren sind angekündigt.

So umfangreich wie nie präsentiert sich 2026 die Business Aviation. Der AERO Business Aviation Show Hub wird ausgebaut, der Business Aviation Dome erweitert. Zusätzlich zu den Hallen A2 und A3 belegt das Segment erstmals auch die Halle A1. Gemeinschafts-Stände internationaler Verbände – darunter die German Business Aviation Association, Austrian Business Aviation Association, International Aircraft Dealers Association und die Air Charter Association – unterstreichen die wachsende Bedeutung.

Tickets sind bereits online erhältlich. Die AERO 2026 verspricht, Impulsgeber und Marktplatz der Branche zugleich zu werden.

-> Weitere Informationen zur AERO 2026 in Friedrichshafen 

Junkers wieder in St. Moritz

Am 27. Januar 2026 markierte die Junkers A50 Heritage St. Moritz Edition einen seltenen und historischen Moment, als sie auf dem zugefrorenen St. Moritzersee landete. Das Ereignis erinnert an die legendären Landungen der Junkers F13 zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit denen wohlhabende internationale Gäste per Flugzeug ins Engadin gelangten und St. Moritz als Winterdestination von Weltrang etablierten.

Ein Vermächtnis von Eleganz und Innovation

Die Junkers F13 revolutionierte vor fast 100 Jahren das luxuriöse Reisen in der Luft und verband die europäische Elite direkt mit St. Moritz. Die damaligen Landungen auf dem See standen für Fortschritt, Abenteuer und Raffinesse. Mit der A50 Heritage lebt diese Ära erneut auf – als Hommage an die zeitlose Verbindung von Innovation, Handwerkskunst und stilvollem Reisen.

Präzise geplante Landung auf dem St. Moritzersee

Die Operation erfolgte mit grosser Sorgfalt und in enger Abstimmung mit den Behörden:

  • Genehmigung durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) auf Basis der historischen F13-Landungen
  • Flugzeugvorbereitung, Tragflächenmontage und Triebwerksinspektion am Flughafen Engadin
  • Zusammenarbeit mit der SeeInfra AG bei der Einrichtung der 400 Meter langen Eisbahn unter Leitung von CEO Patrick Blarer
  • Überflug und Luftinspektion der Landezone vor der Landung

Die erfolgreiche Landung stiess auf grosses öffentliches Interesse und fand international Beachtung.

Ein Unikat für einen besonderen Anlass

Die Junkers A50 Heritage – St. Moritz Edition wurde exklusiv für dieses Ereignis gefertigt:

  • Einzelstück mit spezieller „Glacier Blue“-Lackierung, inspiriert vom gefrorenen See
  • 7-Zylinder-Sternmotor mit 124 PS
  • Handgefertigter Holzpropeller
  • Hochwertige Logos und bestickte Sitzkissen
  • Harmonisches Zusammenspiel von Flugzeug, Alpenkulisse und Winterlandschaft

Auftritt bei der I.C.E. St. Moritz 2026

Präsentiert im Rahmen der I.C.E. St. Moritz 2026, verband die A50 Heritage Luftfahrtgeschichte mit einem der exklusivsten Winterevents Europas.

Hommage an die Luftfahrtpioniere

Die Landung auf dem St. Moritzersee ehrt den Pioniergeist der frühen Luftfahrt und das bleibende Erbe von Junkers Aircraft. Sie zeigt eindrucksvoll, wie Tradition und moderne Technik zusammenfinden können, um emotionale und bedeutungsvolle Erlebnisse zu schaffen.

Über Junkers Aircraft

Junkers Aircraft steht für die Wiederbelebung einer legendären Marke mit Fokus auf höchste Handwerkskunst, ikonisches Design und zeitgemässe Technologie. Jedes Flugzeug ist ein individuell gefertigtes Unikat für Piloten, die Authentizität, Innovation und das Besondere schätzen.

LBA: Neue Leitung für Referat L6

Das Luftfahrt-Bundesamt hat die Leitung des Referats L6 neu besetzt. Patrick Meinecke übernimmt die Leitung des für Flugmedizin zuständigen Referats, das in der Vergangenheit wiederholt in der Kritik stand.

Personalwechsel im Problemreferat

Die Leitungsstelle des Referats L6 war längere Zeit vakant. Seit 16. Januar 2026 ist die Stelle nun wieder planmäßig besetzt. Patrick Meinecke ist Jurist und war bisher beim LBA als Referent für Grundsatz-Angelegenheiten und stellvertretender Leiter des Referats L4 tätig. In diesem Referat wurden Lizenzierungsfragen und bis 2020 auch die Rechtsangelegenheiten der Abteilung L bearbeitet. Die Zuständigkeit für Rechts-Angelegenheiten ist laut LBA-Jahresbericht 2023 auf das Referat L6 übergegangen.

Hintergrund der Kritik
Das Referat L6 steht seit Jahren in der Kritik. Dokumentiert sind über Jahre verschleppte Verfahren, Untauglichkeitsentscheidungen entgegen externer medizinischer Fach-Expertise sowie Auflagen in Medicals, die mitunter technisch und flugbetrieblich nicht umsetzbar sind. Laut EASA-Auditbericht besteht diese Situation weitgehend unverändert seit mehr als zehn Jahren.

Im September 2025 nahm die Debatte erneut Fahrt auf, als eine Juristin aus dem Referat L6 ausstieg und öffentlich Kritik an der internen Spruchpraxis übte. Sie klagte über intransparente Verfahren, Verstöße gegen Verwaltungs- und Europarecht sowie ein Klima des „Verhindernwollens“. Umfragen der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit und des Luftfahrtmagazins aerokurier dokumentierten mehr als 700 problematische Fälle.

Organisationsstruktur
Das aktuelle Organigramm zeigt die Gliederung der Behörde in verschiedene Abteilungen und Referate. Die Abteilung L ist für Lizenzierung und Personal zuständig, zu der auch das Referat L6 gehört.

Ausblick
Ob die Neubesetzung der Referatsleitung zu einer Verbesserung der Situation führt, bleibt abzuwarten. Das Bundes-Verkehrs-Ministerium hatte im Dezember 2025 ein „Maßnahmenbündel“ angekündigt, mit dem die Probleme im LBA angegangen werden sollen.

Detailinformationen wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Das Ministerium teilte mit, die ersten Erkenntnisse und Ergebnisse Anfang 2026 auch mit den Verbänden beraten zu wollen.

Luftraum Echo: Erkenntnisse aus Umfrage

STAY SAFE.aero hat im Frühjahr 2025 eine Umfrage zum Luftraum Echo durchgeführt. Rund 1’700 VFR- und IFR-Pilotinnen und -Piloten beteiligten sich. Der Luftraum mit gemischtem Verkehr wird als herausfordernd wahrgenommen, zugleich zeigt sich ein hohes Sicherheitsbewusstsein. Gleichzeitig legt die Umfrage Wissenslücken und strukturelle Defizite offen. Ausgeprägt ist der Wunsch nach technischen Hilfsmitteln zur Verkehrs-Erkennung sowie nach einfacheren Luftraumstrukturen und klareren Regeln.

IFR und VFR im selben Luftraum
Die Auswertung zeigt Defizite im Verständnis von Definition, Regeln und Dienst-Leistungen im Luftraum Echo – bei VFR wie IFR. Zwar ist „see and avoid“ breit akzeptiert, bei IFR-Pilotinnen und -Piloten zeigt sich jedoch teils eine zu starke Abhängigkeit von ATC, insbesondere im Gebirge. Konsens besteht darin, dass elektronische Sichtbarkeit für alle Luftfahrzeuge erforderlich ist.

Ausbildung: Theorie vorhanden, Praxis ausbaufähig
Als Risiken nennen die Teilnehmenden u. a. nicht elektronisch sichtbare tieffliegende Militärflugzeuge, lückenhafte Funk- und Radarabdeckung, schwer erkennbare Segel-Flugzeuge sowie Drohnen. In der Ausbildung wird vor allem die praktische Anwendung bemängelt – etwa im Zusammenspiel mit ATC oder beim Einsatz moderner Verkehrs-Erkennung. Viele empfinden den Schweizer Luftraum als komplex und erwarten mit wachsendem Drohnenverkehr zusätzliche Herausforderungen.

Schlüssel zur Sicherheit
Das Fazit von staysafe.aero ist eindeutig: „See and avoid“ bleibt grundlegend. Ergänzend sind verpflichtende i-Conspicuity, regelmässiges Recurrent Training und die ständige Auffrischung von Luftraumwissen zentrale Hebel für mehr Sicherheit im Luftraum Echo.

Ausblick
Die Ergebnisse fliessen 2026 als Schwerpunkt in die Safety Promotion von staysafe.aero ein. Der Dialog mit der VFR- und IFR-Community wird gezielt gesucht – unter anderem an der AERO 2026, beim Flight Safety Dialog 2026 sowie bei Season Openers von Flugschulen und Vereinen.

Top-Airshow-Darsteller für Oshkosh

Für dieEAA AirVenture Oshkosh 2026 haben sich zahlreiche der weltweit renommiertesten Airshow-Performer angekündigt. Die größte Luftfahrtveranstaltung der Welt findet vom 20. bis 26. Juli 2026 am Wittman Regional Airport statt und bietet an sieben Tagen insgesamt neun Flugshows – darunter zwei spektakuläre Nacht-Airshows am 22. und 25. Juli.

Die täglichen Nachmittags-Airshows werden von Daher präsentiert, die Nacht-Airshow am 22. Juli von Covington Aircraft, jene am 25. Juli von Hartzell Propeller. Inhaltlich steht die Veranstaltung auch im Zeichen des 250-jährigen Bestehens der Vereinigten Staaten.

Zu den bereits bestätigten Highlights zählen namhafte Kunstflugpiloten, Warbird-Ikonen und Formationen, darunter Michael Goulian (Extra), Skip Stewart (Prometheus 2), die Red Bull Air Force, das Titan Aerobatic Team, die USAF F-16- und F-22-Demoteams sowie zahlreiche klassische Muster wie P-51, P-47, Corsair, MiG-17 oder T-33. Auch Fallschirmteams wie die Golden Knights der US Army und internationale Kunstflug-Formationen sind Teil des Programms.

Bereits zuvor angekündigt wurden zudem die P-38 und die DC-6 der Flying Bulls aus Österreich, deren einziger öffentlicher US-Auftritt 2026 in Oshkosh stattfinden wird.

Weitere Darsteller – darunter exklusive „Oshkosh-only“-Acts – sollen in den kommenden Monaten folgen. Die detaillierten Tagesprogramme werden nach Abschluss der Planung veröffentlicht.

FAA Flugverbot für N-registrierte Flugzeuge

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Registrierungszertifikate von rund 800 Flugzeugen für ungültig erklärt, welche über die britische Firma Southern Aircraft Consultancy Inc. (SACI) als Treuhänder registriert waren. Dies führt zu einem weltweiten Flugverbot für die betroffenen Luftfahrzeuge.

Die Maßnahme, die am 13. Januar 2026 bekannt gegeben wurde, betrifft eine breite Palette von Luftfahrzeugen, darunter auch Geschäftsreiseflugzeuge, Turboprops und Hubschrauber . Die FAA begründet den Schritt damit, dass SACI die US-Staatsbürgerschafts-Anforderungen für Treuhänder nicht erfüllt.

Hintergrund der FAA-Entscheidung

Nach den Vorschriften der FAA muss ein Treuhänder, der ein Luftfahrzeug für einen Nicht-US-Bürger registriert, entweder selbst US-Staatsbürger sein oder als „resident alien“ in den USA ansässig sein . Die FAA kam zu dem Schluss, dass SACI, ein im Vereinigten Königreich ansässiges Unternehmen, diese Voraussetzung nicht erfüllt. SACI selbst führt die Entscheidung der FAA darauf zurück, dass die Verwaltung der Treuhandverhältnisse von Personal in Großbritannien durchgeführt wurde . Die FAA hat SACI angewiesen, alle betroffenen Registrierungszertifikate innerhalb von 21 Tagen zurückzugeben .

Auswirkungen auf die Halter

Für die Halter der betroffenen Flugzeuge bedeutet die Entscheidung ein sofortiges Startverbot. Die britische Zivilluftfahrtbehörde CAA hat bestätigt, dass ohne ein gültiges Registrierungszertifikat die rechtliche Grundlage für den Flugbetrieb entfällt . Dies hat auch potenzielle Auswirkungen auf den Versicherungsschutz der Luftfahrzeuge .

Betroffene Halter haben nun zwei Möglichkeiten, ihre Flugzeuge wieder legal in Betrieb zu nehmen:

  1. Neuregistrierung in einem anderen Land: Das Luftfahrzeug kann im Register eines anderen Staates eingetragen werden.
  2. Neuregistrierung in den USA: Eine erneute Registrierung bei der FAA ist möglich. Hierfür muss ein neuer, konformer Treuhänder benannt oder eine andere Eigentümerstruktur gewählt werden. Für die Neuregistrierung sind ein Eigentumsnachweis und die Entrichtung einer Gebühr von 5 US-Dollar erforderlich. Die FAA stellt daraufhin eine temporäre Betriebsgenehmigung für Flüge innerhalb der USA aus. Für internationale Flüge kann eine beschleunigte Bearbeitung beantragt werden, eine sofortige Genehmigung für Flüge außerhalb der USA gibt es jedoch nicht .

Reaktion von Southern Aircraft Consultancy

SACI zeigte sich von der Entscheidung der FAA überrascht und kündigte an, diese rechtlich anzufechten . Gleichzeitig hat das Unternehmen eine Lösung für seine Kunden in die Wege geleitet. Am 15. Januar 2026 gab SACI bekannt, dass eine Vereinbarung mit der US-amerikanischen Treuhandgesellschaft Valiair getroffen wurde. Valiair soll das Geschäft von SACI übernehmen, mit dem Ziel, die Konformität wiederherzustellen und die betroffenen Flugzeuge so schnell wie möglich wieder in die Luft zu bekommen. Im Idealfall würde dies für die Kunden lediglich einen Wechsel des Treuhänders bedeuten, ohne dass eine komplette Neuregistrierung erforderlich wäre .


Einordnung

Die AOPA UK betont, dass es sich bei der Maßnahme der FAA um ein rein administratives und regulatorisches Problem handelt und keine Bedenken hinsichtlich der Lufttüchtigkeit, der Wartungsstandards oder der Flugsicherheit der betroffenen Flugzeuge bestehen .

Frankreich: Neuer Flugplatz-Nutzer-Verband

Mit der Hinterlegung der Statuten am 23. November 2025 ist in Marignane die Fédération nationale des usagers des aérodromes FNUAD offiziell an den Start gegangen. Ziel des neuen Dachverbands ist es, die Interessen der Nutzer französischer Flugplätze gebündelt zu vertreten – gegenüber Behörden wie der DGAC ebenso wie auf politischer und juristischer Ebene.

Der Verband besteht ausschließlich aus juristischen Personen, die Flugplatznutzer repräsentieren. In den für vier Jahre gewählten Vorstand wurden Jacques Clostermann (Präsident), Gilles Mosse (Sekretär) und Bertrand Menvielle (Schatzmeister) berufen.

Präsident : Jacques Clostermann

Hintergrund der Gründung sind zahlreiche Konflikte zwischen Nutzern und Flugplatzbetreibern, die sich seit der Privatisierung vieler Plätze im Zuge des Gesetzes von 2004 verschärft haben. Besonders betroffen waren in den vergangenen Jahren unter anderem Aix-les-Milles, Biarritz, Salon-Eyguières und Reims-Prunay. Aus einer lokalen Initiative in Aix-les-Milles entwickelte sich rasch eine landesweite Bewegung zur Verteidigung der Allgemeinen Luftfahrt.

Kurzfristig will die FNUAD nun eine umfassende Bestandsaufnahme der bestehenden Probleme vornehmen und dazu den Dialog mit Nutzervereinigungen in ganz Frankreich intensivieren. Der Start der Verbandswebsite steht unmittelbar bevor, eine Kontaktadresse ist bereits eingerichtet. Damit erhält die französische General Aviation erstmals eine nationale, strukturierte Interessenvertretung.

Muster-Zulassung für P2012 in Ecuador

Tecnam baut seine Präsenz in Südamerika weiter aus: Die ecuadorianische Luftfahrtbehörde DGAC hat die komplette P2012-Familie des italienischen Herstellers validiert. Damit sind alle Varianten – Traveller, STOL und Sentinel SMP, jeweils mit Lycoming- oder Continental-Triebwerken – ab sofort unter ecuadorianischer Registrierung einsatzbereit.

Die Entscheidung folgt auf die erste Auslieferung eines P2012 Traveller im Juli 2025 an Transair Leasing, Tecnam-Vertreter für Ecuador, Kolumbien, Peru und Panama. Mit der nun erteilten Gesamtzulassung steht Betreibern im Land die gesamte Bandbreite der P2012-Plattform offen – von Passagier– und Frachtflügen über Medevac bis hin zu Spezialmissionen.

Gerade für Ecuadors anspruchsvolle Topografie mit Anden, Amazonasgebiet, Küste und Galápagos ist die Kombination aus STOL-Fähigkeit, zweimotoriger Sicherheit und moderner Avionik von strategischer Bedeutung. Transair Leasing rechnet entsprechend mit stark wachsendem Interesse lokaler Betreiber.

DieP2012 bietet Platz für bis zu neun Passagiere plus Crew, ist nach aktuellen CS-23/FAR-23-Standards zertifiziert und als vielseitiger Ersatz für ältere zweimotorige Muster konzipiert. Mit der DGAC-Freigabe ist der Weg für einen breiten Markteintritt von Tecnam in Ecuador und der Andenregion frei.

Flugplatz Drütte ist Geschichte

Zum Jahreswechsel hat der Motorflugclub (MFC) Salzgitter den Verkehrslandeplatz Drütte räumen müssen. Nach der Kündigung des Pachtvertrags durch die Salzgitter AG, die auch juristisch bestätigt wurde, endet ein traditionsreicher Luftfahrtstandort. Die sechs Vereins-Flugzeuge sind nach Braunschweig überführt worden, wo dem Club künftig eine Halle zur Verfügung steht.

„Die Enttäuschung ist groß, aber wir müssen uns damit abfinden“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Volkmar Plewa. Besonders betroffen sind auch zwei Flugschulen, die ihren Betrieb in Salzgitter einstellen mussten. Für laufende Flugschüler ist die Zukunft derzeit noch offen.

Abschied aus Salzgitter: MFC-Mitglied Harald Bode und der stellv. Vorsitzende Volkmar Plewa im Tower auf dem Verkehrslandeplatz Drütte.

Langjähriges Mitglied Harald Bode spricht trotz breiter Unterstützung aus Politik und Bevölkerung von einer ernüchternden Entscheidung. Mit dem Flugplatz verliere Salzgitter nicht nur eine Ausbildungsstätte für den fliegerischen Nachwuchs, sondern auch einen wichtigen Teil seiner öffentlichen Luftverkehrs-Infrastruktur. Geschäfts- und Tourismusflüge seien von und nach Salzgitter künftig nicht mehr möglich – ein schwerer Verlust für die Region.

Zurück zu manuellem Fliegen

Angesichts der Automatisierung im Cockpit ruft die Air Line Pilots Association (ALPA) zu einer stärkeren Pflege manueller Flug-Fähigkeiten auf. Auf dem Skift Aviation Forum in Fort Worth betonte ALPA-Vize-Präsidentin Wendy Morse, selbst Boeing 787-Kapitänin, dass Piloten über ihre gesamte Laufbahn hinweg aktiv „fliegen“ müssten, um ihre Kompetenzen zu erhalten.

Sicherheitsdaten zeigten, dass praktische Fertigkeiten bei zu starker Abhängigkeit von Automatiksystemen nachlassen. ALPA empfiehlt daher bewusst mehr manuelles Fliegen, auch in Reiseflughöhen. Gleichzeitig bekräftigte Morse die Ablehnung von Konzepten mit reduzierter Cockpitbesatzung und verwies auf die Kampagne „Safety Starts With Two“. Technologie und neue Assistenzsysteme seien wertvoll, wenn sie Piloten unterstützen, nicht ersetzen. Auch künstliche Intelligenz könne beim Lernen und bei der Auswertung von Daten helfen – müsse jedoch sorgfältig überwacht werden. Für ALPA bleibt klar: Flugsicherheit beginnt mit soliden Grundlagen und zwei Piloten im Cockpit.

AOPA-Seminar: Fliegen in Nordamerika

Am 7. Februar 2026 lädt die AOPA zu einem ganztägigen Seminar zum Thema Fliegen in Nordamerika, Kanada und der Karibik ein. Martina und Michael Höcker berichten dabei aus erster Hand von ihrer 20-wöchigen Reise mit dem eigenen Flugzeug durch diese Regionen.

Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung, Planung und Durchführung eines solchen Langstreckenabenteuers. Behandelt werden unter anderem fliegerische und organisatorische Besonderheiten, Erfahrungen an Flugplätzen und Destinationen, das benötigte Equipment, finanzielle Aspekte sowie die Crew-Vorbereitung. Eine umfangreiche Bilddokumentation ergänzt die praxisnahen Einblicke.

Das Seminar richtet sich sowohl an Pilotinnen und Piloten als auch an Nicht-Piloten und verbindet Reisebericht mit konkreter Entscheidungshilfe für eigene Projekte.
Anmeldeschluss ist der 26. Januar 2026. Die Teilnahmegebühr beträgt 160 Euro für AOPA-Mitglieder und 200 Euro für Nichtmitglieder (inkl. MwSt.).

-> Anmeldung

Coulson Aviation startet Airtanker-Programm

Coulson Aviation USA hat den Start seines Boeing-767-Very-Large-Airtanker-(VLAT-)Programms bekannt gegeben. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Lücke in der Luftbrandbekämpfung, die durch die Ausmusterung von MD-11- und DC-10-Löschflugzeugen entstanden ist.

Die 767 VLAT soll ältere Großraumplattformen ersetzen und dabei höhere Nutzlast, bessere Treibstoffeffizienz und langfristige Verfügbarkeit bieten. Als weltweit etablierter Flugzeugtyp punktet die Boeing 767 mit moderner Systemtechnik, guter Ersatzteilversorgung und wirtschaftlichem Betrieb.

Ausgerüstet wird das Flugzeug mit der größten Version des firmeneigenen RADS-Löschmittelsystems. Die geplante Tankkapazität übertrifft alle derzeit eingesetzten VLAT, bei gleichzeitig hoher Einsatzflexibilität und verbesserter Wartungsfreundlichkeit. Die technische Auslegung, Strukturanalyse und Systemintegration sind bereits angelaufen.

Mit der 767 VLAT erweitert Coulson seine bestehende Flotte aus C-130H Hercules und 737 Fireliner um ein Löschflugzeug der nächsten Generation. Damit erhalten Feuerwehren weltweit ein zusätzliches strategisches Mittel für lang andauernde, großvolumige Luftlöscheinsätze.

Gemeinsam Luftfahrtregulierung vereinfachen

Die EASA macht noch bis Ende Jahr eine Umfrage, um Möglichkeiten zur Vereinfachung der Regulierung zu identifizieren. Das ist eine willkommene Initiative und Ihre Teilnahme ist wichtig, damit die Stimme der Segelfliegergemeinschaft gehört wird. Die Umfrage ist nur noch bis zum 31. Dezember geöffnet, nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Vorstellungen zu wichtigen Themen einzubringen.

-> Zur Umfrage (English)

Sie können in der Umfrage gerne auch eigene Themen vorschlagen. Es ist zu beachten, dass die EGU bereits drei Schlüsselthemen vorbereitet hat, an denen sie seit mehreren Jahren aktiv arbeitet:

  • Ersatz der Klasse 2 / LAPL, ärztlichen Untersuchung durch eine ärztliche Selbsterklärung des Piloten, wie sie bereits in einigen Ländern (Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten) und für ULM in Frankreich existiert.
  • Anpassung und Vereinfachung der Part-66L, damit sie tatsächlich den Anforderungen der Segelflugzeugwartung entspricht.
  • Weiterentwicklung und Vereinfachung der SPL-Regulierung, um die tatsächliche Praxis für den Segelflug zu verbessern.