Schlagwort-Archive: Kunstflug

Himmel und Erde tauschen die Plätze

Der Freiberger Dieter Geipel steigt seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig in die Lüfte. Als 70-Jähriger hat er nun einen Weltmeistertitel geholt. Was muss das für ein Gefühl sein? Man saust in einem einsitzigen Motorflugzeug durch den Himmel, vollführt waghalsige Loopings. Himmel und Erde tauschen die Plätze. Auf den eigenen Körper wirken immense Kräfte. Dies alleine auszuführen, ist schon eine Leistung. Aber mit einem Partner in einer zweiten Maschine unterwegs zu sein, etwa einen Spiegelflug zu zeigen, bei dem sich die Cockpits beinahe zu berühren scheinen, ist die hohe Schule des Kunstflugs. So zumindest sagt es Dieter Geipel, und er muss es wissen. Der 70-jährige Freiberger steigt seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig in die Lüfte. Seit wenigen Wochen ist er gemeinsam mit seinem Flugpartner Michael Storek aus Gera Weltmeister im Verbandskunstflug der Oldtimer. Das bedeutet, dass er jene komplexen Figuren am Himmel in einer älteren Maschine absolviert. In seinem Fall ist das eine tschechische Zlin 526 AFS aus dem Jahr 1971. „Eigentlich sind zu solch einem Wettkampf nur Flugzeuge zugelassen, die mindestens 50 Jahre alt sind“, sagt Geipel. „Da bei uns aber nur eineinhalb Jahre fehlten, wurde ein Auge zugedrückt.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Freien Presse‚.

Kunstflugmeisterschaft am Spitzerberg

Vom 17. bis 24. August fanden die Meisterschaften am Spitzerberg statt, wo der Kunstflug wieder sehr willkommen war und gebührend im Mittelpunkt stand. 38 Piloten stellten dabei ihr Können vor den Augen der strengen Richter unter Beweis. Ein Team mit fünf Teilnehmern reiste dafür extra aus Argentinien an. Nachdem das Wetter zu Beginn der Meisterschaft mit Gewittern und starken Winden erste Flüge verhinderte, wurde es mit jedem der folgenden Tage besser. Somit konnte der Wettbewerb wider Erwarten einen Tag früher mit allen Wertungsflügen abgeschlossen werden. Quelle: ‚austrianwings.info‚.

Kopfüber auf der Schwäbischen Alb

Ein Programm „turnen“ nennen die Segelflieger eine Abfolge von Kunstflug-Figuren. Piloten des Aero Clubs Krefeld haben jetzt über der Schwäbischen Alb im Rahmen eines zweiwöchigen Flieger-Lagers den „Rückenflug“ trainiert. Looping, Rolle oder Kleeblatt: Die Kunstflug-Piloten des Aero Clubs Krefeld haben jetzt das Sommer-Fliegercamp auf der Schwäbischen Alb genutzt, um diese besonderen Figuren zu trainieren. „Wer gern Achterbahn fährt, wird den Kunstflug lieben“, meint Frank Werthebach, Pressebeauftragter des Clubs. Bei einem dieser Kunststückchen in der Luft kann sogar ein Moment der Schwerelosigkeit erzeugt werden – nichts für schwache Nerven oder Mägen. Für die Kunstflieger sind besonders die Morgen- und Abendstunden attraktiv, wenn wenig Thermik herrscht. „Die Maschine wird dann auf rund 1200 Meter hochgeschleppt“, erklärt Werthebach. „Die Kunstflug-Piloten überlegen sich im Vorfeld des Flugs ein Programm, das sie ‚abturnen’, so nennen wir das in der Fliegersprache.“ Dafür wird eine gedachte Box von rund 1000 Meter Kantenlänge zu Grunde gelegt, in der die Piloten die geplante Abfolge von Figuren fliegen. Zwei bis drei Minuten haben sie dafür Zeit, dann ist die „Höhe verbraucht“, wie Werthebach erklärt. Wichtig ist auch die Geschwindigkeit. Die Endgeschwindigkeit einer Figur soll die Startgeschwindigkeit der nächsten Figur sein. Ein Looping wird beispielsweise mit 200 Stundenkilometern geflogen. Nach einer Abfolge von sieben bis zehn Figuren fliegt die Maschine auf rund 400 Metern. „Danach wird in der Regel sofort gelandet, weil der Kunstflug sehr anstrengend ist und der Körper sehr hohen Belastungen ausgesetzt wird“, erklärt Frank Werthebach. Für den „Rückenflug“, bei dem das Segelflugzeug für einige Sekunden auf den Kopf gedreht wird, sei es sehr wichtig, dass der Pilot „ordentlich angeschnallt“ ist und beim Überkopf-Flug somit auch tatsächlich im Sitz bleibt. Das spektakuläre Foto ist mit Hilfe einer auf der Tragfläche fixierten Kamera mit Fernauslöser entstanden. Im Verein haben rund 20 von 100 Piloten den Kunstflug-Schein, drei von ihnen trainieren die Manöver regelmäßig. Quelle: ‚RP-Online.de‚.

Große Flugtage in Wesel

Wie auch in den letzten Jahren, wartet am 24. und 25. August ein tolles Programm auf die Besucher. In der Luft und auf dem Boden ist jede Menge los. Zahlreiche Vorführung vom Oldtimer bis zum modernen Kunstflugzeug werden gezeigt. Es werden auch wieder Mitfluggelegenheiten in den unterschiedlichstem Fluggerät angeboten. Auch Gäste mit eigenem Flugzeug sind herzlich willkommen. Die Piloten zeigen Rasante Kunstflüge, in echten Oldtimer-Flugzeugen. Auch Modellbaufans kommen auf ihre Kosten. Rundflüge gibt es bereits ab 30 Euro. Quelle: ‚lokalkompass.de‘. Fotos: Axel Schepers, Fotografie.

Loopings und Drehungen in der Box

Ein Looping, eine Schleife oder doch lieber ein großes U? Am Himmel lassen sich alle möglichen Figuren fliegen. Zum Beispiel mit einem Segelflieger. So ein kleines, leichtes Flugzeug wird in der Regel an einem Seil von einem Motorflugzeug gezogen, um in den Himmel zu steigen. Denn ein Segelflugzeug hat keinen Motor. Oben in der Luft nutzt der Pilot oder die Pilotin Aufwinde, um möglichst lange fliegen zu können. Aufwinde sind bestimmte Luftmassen auf denen die Segelflieger gleiten. Und wer will, kann dann da oben eben auch Figuren fliegen. Das konnte man am Wochenende zum Beispiel im Bundesland Niedersachsen sehen. Denn dort fingen die Landesmeisterschaften im Segelkunstflug an. Dabei müssen die Piloten ihre Figuren in einem bestimmten Raum am Himmel vorführen, auch Box genannt. Das lässt sich vom Boden aus gut sehen und bewerten. Quelle: ‚Mindener Tageblatt‚.

Pilotenkameraden helfen gerne

Kollegiale Hilfe leistete die Fliegergruppe Freudenstadt beim Verein Uhlenfulg in Peine. Jörg Müller half dort bei einem Kunstfluglehrgang für Segelflieger aus. Noch verhalten verlief bislang der Flugbetrieb auf dem Fluggelände in Musbach. Jörg Müller hat dagegen mit dem Ultraleichtflugzeug schon reichlich Flugstunden gesammelt. Die Flieger aus Peine hatten beim Vorsitzenden Axel Reich von der Fliegergruppe Freudenstadt nachgefragt, ob die Musbacher Luftsportler nicht eine Woche mit ihrem Flugzeug aushelfen können. Der Motorsegler des dortigen Vereins war nach einer größeren Wartung nicht rechtzeitig zum Lehrgang fertig geworden. Jörg Müller hatte Zeit und machte sich auf den Weg nach Niedersachsen. Die Strecke von 462 Kilometern Luftlinie bewältigte er in zweieinhalb Stunden. Der Gegenwind hatte ihn etwas gebremst. Das die „Dynamic“ schnell unterwegs sein kann, belegte der Heimflug, den Müller in gut zwei Stunden schaffte. Mehr im Bericht von Lothar Schwark im ‚Schwarzwälder Boten‚.

80 Jahre Flugplatz Emmen

Am Samstag, 25. Mai feierte der Militärflugplatz Emmen bei Luzern seinen 80jährigen Geburtstag mit einem ‚Tag der Öffentlichkeit‘. Die Organisatoren boten den trotz wechselhaften Wetters erschienenen ca. 26’000 Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm mit der Patrouille Suisse, Kunstflug-Vorführungen mit der Pilatus PC-9, Flugvorführungen des Transport-Helikopters ‚Super Puma‘ sowie eine Demonstration der Schlagkraft der Flughafen-Feuerwehr. Finden Sie in der ‚Luzerner Zeitung‘ mehr Impressionen.

Kunstflieger trainieren am Welzower Flugplatz

Die Deutsche Meisterschaft im Motorkunstflug ist zwar erst im Juli, aber schon jetzt wird fleißig trainiert – auch auf dem Flugplatz in Welzow sind Flugkünstler aus ganz Deutschland zusammen gekommen. Eine ganze Woche lang gastierten gleiche mehrere Piloten mit ihren Maschinen am Welzower Flugplatz, um sich auf die kommende Deutsche Meisterschaft im Motorkunstflug vorzubereiten. Angeleitet werden die tollkühnen Piloten von Klaus Schrodt, der als Koryphäe in der Szene der Kunstflieger gilt. Quelle: ‚lr-online.de‚.