Das legendäre Glasflügel Fly-In kommt erstmals in den Norden Deutschlands: Vom 25. bis 28. Juni 2026 trifft sich die Glasflügel-Gemeinde auf dem Flugplatz Goch-Asperden (EDLG) nahe der niederländischen Grenze.
Ausrichter ist der Glasflügel-Verein e.V., Gastgeber der LSV Goch, der seit sechs Jahrzehnten Segelflug am Platz betreibt. Erwartet werden zahlreiche flugfähige Klassiker wie Libelle, Hornet, Mosquito oder Kestrel – ebenso wie viele Besucher, welche die eleganten Oldtimer der Marke Glasflügel am Boden und in der Luft erleben möchten.
Nach Fly-Ins in Bad Saulgau, Tannheim und weiteren süddeutschen Plätzen rückt die Veranstaltung 2026 erstmals für Piloten und Fans aus Norddeutschland und den Niederlanden in die Nähe. Der Flugplatz bietet ausreichend Stellflächen für Flugzeuge, Anhänger, Wohnwagen und Zelte.
Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Detaillierte Informationen zum Flugplatz sowie zu den geltenden TMZ-Regelungen stellt der LSV Goch online bereit.
Die Akaflieg Darmstadt hat im Jahr 1938 die D-30 „Cirrus“ gebaut. Damals war eine Spannweite von 20,10 Meter und eine Streckung von 33,6 für die damaligen Verhältnisse „dramatisch“. Heute wird ein Nachbau des Rumpfes im Maßstab 1:1, nach wieder gefundenen Original-Plänen, realisiert. Der Rumpf wird in der Werkstatt des Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug gebaut. In dem Museum soll er später auch ausgestellt werden.
Bevor die Rumpfbeplankung fertig gestellt werden kann, muß die Steuerung eingebaut werden. Bevor diese eingebaut werden kann, muß sie erst einmal hergestellt werden. Die entsprechenden Zeichnungen sind da…
Wer traut es sich zu, so etwas herzustellen und für den Weiterbau der D-30 dem Museum „zu spenden“? Der komplette Bau passiert ehrenamtlich, das Museum übernimmt die Materialkosten. Hier freut man sich natürlich auch über jede Spende…
Es werden auch noch Leute gesucht, die dünne Bleche und dünne Rohre schweißen können. Anfragen kann ich gerne weiterleiten, oder noch viel besser direkt an das Museum.
Endlich hat es geklappt: Bei herrlichem Herbstwetter in Dittingen konnte der Zögling der Stiftung Segelfluggeschichte gemeinsam mit der SG Dittingen in die Luft gebracht werden. Der gegenseitige Austausch war für beide Seiten bereichernd – und auch einmal einen fremden Zögling zu fliegen, erwies sich als spannende Erfahrung.
Dank der zertifizierten Auto-Schlepp-Anlage von Thomas Fässler erhielten Philipp Glogg und Michael Jermann die Gelegenheit, die Startart „Autoschlepp“ kennenzulernen. Was vom Boden aus spektakulär wirkt, ähnelt für den Piloten in der Praxis einem Windenstart – nur dass die „Winde“ dabei davonfährt.
Eine zweiwöchige Flugreise durch Deutschland mit einer 65 Jahre alten Piper PA-22 Triple Pacer wurde Ende Juli zu einer fliegerischen Herausforderung. Die Piloten starteten in Freiburg (EDTF) und wählten Detmold (EDLJ) als Basis, um von dort aus je nach Wetterlage die nächsten Etappen zu planen.
Die erste Etappe nach Detmold gelang mit thermischer Unterstützung und Rückenwind in nur drei Stunden. Trotz unsicherer Wetterprognosen wurde die Reise am übernächsten Tag nach Leipzig fortgesetzt. Aufgrund niedriger Wolken über dem Harz wählte die Besatzung eine nördlichere Route und landete sicher in Böhlen (EDOE). Der Weiterflug nach Berlin-Schönhagen (EDAZ) am folgenden Tag war von ähnlichen Wetterbedingungen geprägt.
Nach einem mehrtägigen Aufenthalt, der von Regenschauern und einem Ausflug zum Tempelhofer Feld geprägt war, zwang eine Schlechtwetterfront die Piloten zur schnellen Rückkehr nach Detmold. Ein schmales Zeitfenster ermöglichte den Flug, kurz bevor ein Gewitter über Schönhagen niederging.
In Detmold folgte eine fünftägige Zwangspause aufgrund von Dauerregen. Eine kurze Wetterlücke erlaubte schließlich den Weiterflug nach Süden mit einer Zwischenlandung in Bad Dürkheim (EDRF). Die letzte Etappe führte die Besatzung am nächsten Tag zurück nach Freiburg.
Insgesamt legte die Crew in 12 Flugstunden rund 850 nautische Meilen (ca. 1.600 km) zurück. Die Reise unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Flug- und Wetterplanung bei Flügen nach Sichtflugregeln unter unbeständigen Wetterbedingungen, insbesondere mit einem Oldtimer-Flugzeug.
Das EAA AirVenture 2025 hat mit einem Besucherrekord erneut als das wichtigste Ereignis der internationalen Luftfahrtszene positioniert. Vom 17. bis 28. Juli 2025 strömten 704’000 Luftfahrt-Enthusiasten aus 94 Ländern zum Wittman Regional Airport in Oshkosh, Wisconsin, um an der „World’s Greatest Aviation Celebration“ teilzunehmen. 2024 hatte das EAA AirVenture bereits 686.000 Besucher angelockt.
Luftverkehr auf Rekordniveau
Die Dimension des Events wird anhand der Flugbewegungen erkennbar: Über 10’000 Flugzeuge landeten während der AirVenture-Woche auf dem Wittman Regional Airport und den umliegenden Flugplätzen. Allein in Oshkosh registrierte die Federal Aviation Administration (FAA) vom 17. bis 28. Juli insgesamt 16.246 Flugbewegungen.
Homebuilts im Mittelpunkt
Zu den Höhepunkten des EAA AirVenture 2025 gehörten die selbstgebauten Flugzeuge. Von den 2’543 zur Besichtigung freigegebenen Fluggeräten entfielen 910 auf die Kategorie «Homebuilt».
995 Vintage Aircraft (Oldtimer) repräsentierten die goldene Ära der Luftfahrt, während 361 Warbirds die militärische Luftfahrtgeschichte lebendig werden ließen. Darüber hinaus waren 101 Ultraleichtflugzeuge, 75 Kunstflugzeuge und 74 Wasser- und Amphibienflugzeuge zu bewundern.
Highlights
Zu den Attraktionen gehörten in diesem Jahr der fliegende Triebwerksprüfstand Boeing 747SP von Pratt & Whitney, ein Zeppelin NT als Goodyear Blimp, eine Lockheed Constellation, eine Douglas DC-8 sowie der fliegende Nachbau einer Messerschmitt Me 262.
Warbirds-Community im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit verdient die aktive Warbirds-Community, die vom 21. bis 27. Juli spezielle Aktivitäten organisierte. Die EAA Warbirds of America sponserte eine Funkstation W9W, die täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr in Betrieb war und auf den Frequenzen 7225 MHz, 14250 MHz, 21235 MHz und 28425 MHz sendete.
Für Warbird-Piloten standen spezielle Services zur Verfügung, darunter ein eigener Campingplatz für 39 Dollar pro Nacht, Flugzeug-Voranmeldung, spezielle NOTAM-Hinweise und ein Aircraft-Judging-Programm mit anschließender Preisverleihung. Diese durchdachte Organisation unterstreicht die besondere Wertschätzung historischer Militärflugzeuge innerhalb der EAA-Community.
Ehrenamtliches Engagement als Fundament
Das EAA AirVenture wäre ohne das außergewöhnliche Engagement von 6’000 Freiwilligen nicht möglich. Die Volunteers leisteten in diesem Jahr fast 300’000 Arbeitsstunden und erledigten zahlreiche Aufgaben. Dieses Engagement ist ein wesentlicher Baustein für den Erfolg der Veranstaltung.
Die EAA
Die Experimental Aircraft Association (EAA) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Oshkosh, Wisconsin, die sich der Förderung der Luftfahrt widmet. Die EAA organisiert nicht nur das weltberühmte AirVenture, sondern betreibt auch ein Luftfahrtmuseum, Bildungsprogramme und unterstützt die lokale Luftfahrt.
Ursprünglich für Pfingstsonntag geplant, musste die Rigi Air Classic wetterbedingt abgesagt werden. Neuer Termin ist der 1. August. Auf dem Rigi-Gipfel werden über ein Dutzend historische Flugzeuge auf Augenhöhe der Zuschauer vorbeifliegen.
Nach dem Aus der OldtimAir auf dem Stanserhorn schliessen Pilot Jean Voegelin mit seiner An-2 und drei Kollegen vorerst die Lücke. Gezeigt werden u. a. der Pilatus Porter «Yeti», P-2, P-3, PC-7, PC-9, zwei Bücker Jungmann, Piper Cubs, Antonov An-2, Messerschmitt Bf 108, Yak-18T sowie moderne Maschinen wie der Lightwing AC-4 mit Moswey-Segler. Höhepunkte sind zwei Junkers F13-Nachbauten und die dynamische North American P-51 Mustang. Beginn am 1. August um 13.30 Uhr auf dem Rigi-Kulm. Die Entscheidung zur Durchführung finden Sie hier.
Am Pfingstsonntag, 8. Juni, ab 13.30 Uhr zeigen über ein Dutzend historische Flugzeuge spektakuläre Vorbeiflüge auf Augenhöhe – zur Feier von 150 Jahren Arth-Rigi-Bahn. Die historische Flotte der Rigi Bahnen ist vereint auf Parallelfahrten zwischen Rigi Staffel und Rigi Kulm unterwegs. Die sehr selten stattfindende Fahrzeugparade ist ein Spektakel für Bahnfans. So entsteht die einmalige Möglichkeit, historische Fahrzeuge auf Schiene und in der Luft gleichzeitig zu erleben. Kombinieren lässt sich das Erlebnis mit einer Anreise im historischen Trans-Europ-Express (TEE-Zug) nach Arth-Goldau.
Fliegerische Highlights: der Pilatus Porter «Yeti», Flugzeuge aus Stanser Produktion (P-2, P-3, PC-7, PC-9), Bücker Jungmann, Piper Cubs, eine Antonov An-2, eine P-51 Mustang und zwei Junkers-F13-Nachbauten. Auch moderne Maschinen wie die Lightwing AC-4 mit einem Moswey-Segler am Schleppseil sind dabei. Ersatzdatum: 1. August. Ob der Anlass stattfindet, wird hier ab 7. Juni, 14 Uhr publiziert.
Vom 4. bis 11. Juni 2025 richtet der Luftsportverein Regensburg e.V. das 43. Grunau Baby Treffen auf dem Segelflugplatz in Oberhinkofen aus. Erwartet werden rund 15 historische Segelflugzeuge und etwa 35 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden.
Das Grunau Baby, ein Segelflug-Klassiker der 1930er-Jahre, steht im Mittelpunkt des Treffens. Der Flugbetrieb startet am Donnerstag, 5. Juni, und läuft täglich per Windenstart und F-Schlepp. Abends trifft man sich zum gemeinsamen Essen auf dem Flugplatz. Am Samstag beginnt der Tag traditionell mit einem Weißwurstfrühstück. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Abend mit Verabschiedung und Rückblick.
Mit der Veranstaltung reiht sich Oberhinkofen in die Liste traditionsreicher Austragungsorte ein – von Aachen-Merzbrück, Blaubeuren, Königsdorf, Strausberg, Lüsse bis zum ‚Geburtsort‘ des Grunau Babys in Grunau im Riesengebirge – heute Jeżów Sudecki. Dank engagierter Vereinsarbeit bietet der Flugplatz ideale Bedingungen für das beliebte Oldtimer-Treffen.
Das Schulflugzeug mit der Werknummer 6299, Baujahr 1961 bedarf einer grundlegenden Restaurierung. Es müssen sämtliche Bespannungen und Farbgebungen neu aufgebracht werden. Ebenso müssen alle Einbauteile restauriert werden.
Ziel ist es, ein grundüberholtes Segelflugugzeug für die Flugschüler sowie Scheinpiloten zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie den LSV Forchheim unterstützen möchten, dann folgen Sie bitte dem Link zur Spendenaktion bei der VR Bank Bamberg-Forchheim. Das gesammelte Geld wird zu 100% für die Restaurierung verwendet. Materialkauf, Kauf von Werkzeugen und Fremdvergabe von Arbeitsleistungen, die nicht in Eigenregie durchgeführt werden können.
Dass die Fliegerkameradschaft weiterhin besteht, belegte vergangenes Wochenende das zweitägige „Fly In“ auf dem Musbacher Flugplatz. Eingeladen hatte die Fliegergruppe Freudenstadt zum 95jährigen Jubiläum. Auch präsentierte sich der Verein der Allgemeinheit mit zwei Tagen der offenen Tür.. Zumindest am Samstag hielt sich bei brütender Hitze die Besucherzahl in Grenzen. Besser sah es am Sonntag aus, wo doch eine größer Anzahl von Besuchern die Möglichkeit zum Flug mit der Vereins-DR 400, und den Ultraleichtflugzeugen FK 9 sowie Dynamic WT 9 nutzte. Segelflug fand sporadisch nur am Samstag zu Überlandflügen statt.
Überwiegend schwebten Gäste mit Ultraleichtflugzeugen in Musbach ein. Dabei wurden neuste Ultraleicht-Baumuster gesichtet, deren Gewicht teils bis auf 600 Kg Abflugmasse angehoben wurde. Manche Muster besitzen ein Einziehfahrwerk. Das bringt bei geringen Spritverbrauch eine enorme Verbesserung der Reisegeschwindigkeit. Rund 50 Besatzungen nutzten am Samstag die Gelegenheit, mit ihren Gyrocopter, Motorseglern, Motorflugzeugen und Ultraleichtflugzeugen einmal in Musbach landen zu dürfen.
Die weiteste Anreise hatten Piloten aus Nordrhein-Westfalen und aus Österreich. Mehrere Oldtimer Flugzeuge waren ein Blickfang. Star war sicherlich die Cessna 140 A mit der Kennnummer N 5393 C, die ansonsten in Kehl-Sundheim stationiert ist. Mit ihrem Continental-C90-Motor ist sie bei einer Reisegeschwindigkeit von rund 169 km/h gemütlich unterwegs. Stolz berichtet ihr Pilot Albert Nuber, dass diese Cessna 140 A bereits 1950 gebaut wurde. Vor rund 20 Jahren wurde der Metallvogel aus den USA nach Deutschland überführt.
Ebenfalls ein Blickfang war die Dallach D 2 Sunrise. Der zweisitzige Tiefdecker verfügt über ein offenes Cockpit. Konstruiert wurde das Ultraleichtflugzeug vom langjährigen Konstrukteur und Kunstflieger Wolfgang Dallach, der leider verstorben ist. Bei einer Reisegeschwindigkeit von nur 105 km/h lässt man es gemütlich angehen. Hier steht der Fluggenuss an erster Stelle. Ein echter Oldtimer war der feuerrote Doppeldecker Stampe, der aus Backnang anflog. Zu Besuch waren die Fliegerkameraden vom LSV Schwarzwald. Sie hatten auch eine schnittige Beach Bonanza dabei, um rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang den Rückweg nach Winzeln-Schramberg anzutreten. Zuvor saß man in trauter Runde vor der Flugzeughalle zusammen, um etwas Fliegerlatein zu pflegen. Auch sonst reisten mehrere befreundete Piloten mit dem PKW an, um in Musbach alte Freunde zu treffen.
Am Sonntag wurden weitere zehn Gastflieger empfangen. Hier hatten zahlreiche Regenschauer und Gewitter weiteren anfliegenden Teilnehmer den Weg nach Musbach blockiert. Als Flugleiter hatte der Vorsitzende der Fliegergruppe Axel Reich allerhand zu tun. Unterstützt wurde er vom 2. Vorsitzenden Karl Pfau, der das Fly In und die Tage der offenen Tür mit Reich und Kassier Tobias Abraham maßgeblich mitorganisiert hat. Auch sonst packten die Mitglieder der Fliegergruppe Freudenstadt an allen Ecken mit an. Mit viel Motivation war die Jugendgruppe dabei.
Am Samstagabend spielte die Band „Potluck“ auf. Dazu konnten zahlreiche Musbacher Bürger begrüßt werden, die einen lauen Sommerabend genossen. Wichtig war es der Fliegergruppe Freudenstadt, interessierten Bürgern ihr Fluggelände und auch den Flugzeugpark vorzustellen. Denn ein gutes Miteinander mit den Musbacher Bewohnern und weiteren Anwohnern liegt der Fliegergruppe auch in Zukunft am Herzen. Dazu trugen auch zahlreiche Gespräche und Begegnungen bei. Quelle: ‚Lothar Schwark, FG Freudenstadt‚.
Anfangs wird es vielleicht noch etwas rauchen und knallen, aber spätestens, wenn alle Brennräume heiß gelaufen sind und nur noch violettes Feuer aus dem Auspuff züngelt, dann sind wir wieder am Start, wenn wir vom 12. bis 14. September 2025 das Oldtimertreffen in seine 20. Runde schicken.
Die Aufwendungen für die Veranstaltung sind immens, und im Falle von schlechtem Wetter oder, noch schlimmer, eines Unfalls (2019 kamen wir noch mit einem blauen Auge davon), bedeutet das für unseren Verein ein existenzielles Risiko. Aus diesem Grund haben wir uns bei vielen Treffen und Gesprächen im Vorfeld dazu entschlossen, die Veranstaltung entsprechend abzusichern. Und da kommt Ihr ins Spiel!
Wie schon beim OTT 2016 hoffen wir auf Euch als Supporter. Der Erlös aus Euren Spenden wird direkt in die Finanzierung einer entsprechenden Versicherung fließen, mit deren Hilfe wir unser finanzielles Risiko im Fall der Fälle minimieren werden. Das macht es uns einfacher, unbeschwert in die Organisation zu starten und Euch wieder das zu bieten, was Ihr erwartet! Das Orgateam im Verein hat sich kaum verändert. Das Oldtimertreffen soll das bleiben, was es war. Das ist uns wichtig!
Wie funktioniert das mit der Supporteraktion? Wer das Oldtimertreffen supporten will, der kann das ab sofort nicht nur tun, sondern auch zeigen! Gegen einen Obolus von mindestens 15 € könnt Ihr bei uns einen exklusiven Aufkleber erwerben, mit dem Ihr unseren Verein und das Oldtimertreffen unterstützt. Diesen wird es sonst nirgends zu kaufen geben. Der Erlös fließt ohne Umwege direkt in Versicherung. Dazu bekommt Ihr bei Eurem Besuch, nach Vorlage des Supporter-Ausweises zusätzlich ein Programmheft und eine Überraschung von uns. Bestimmt werden wir uns auch noch weitere „Goodies“ für Euch einfallen lassen!
Wir freuen uns auf Euch, wenn es 2025 endlich wieder heißen wird: Augenweide, Ohrenweide – Hahnweide! Gemeinsam mit Euch werden wir der Fliegerei vergangener Tage huldigen, Europas Luftfahrenthusiasten am Platz vereinen und die Luft über der Hahnweide wieder in ein Mekka der Fliegerei verwandeln! Schaut immer mal wieder auf unserer Homepage vorbei, um neue Infos zu erhalten und haltet Euch den Termin 12.-14. September 2025 frei. Quelle: ‚Fliegergruppe Wolf Hirth e.V.‚.
Die QUAX-Idee Im Vordergrund des Quax-Verein zur Förderung von historischem Fluggerät e.V. steht der Spaß – beim Fliegen, Schrauben, Fachsimpeln, Treffen, Reisen, etc. Es gibt keine Baustundenregeln. Jeder bringt sich mit dem ein, was er oder sie kann und wie es sich mit Privat- und Berufsleben vereinbaren lässt. Um einen Oldtimer zu betreiben, gehört wesentlich mehr als ihn nur zu erwerben. Sowohl die recht aufwändige Technik als auch der nicht alltägliche Betrieb dieser Flugzeug lässt einen alleine schnell an Grenzen stoßen. Auf vielen Schultern lässt sich mehr tragen als auf den eigenen. Ebenso ist geteilte Freude mit mehreren Gleichgesinnten eine umso Größere!
Die Flugzeuge Der Quax-Verein betreibt mehrere Flugzeuge. Die Flieger sind teilweise im Vereins-Eigentum, teilweise gehören sie Privatpersonen, die Quax den vollständigen Betrieb dieser Flugzeuge anvertraut haben. Dadurch, dass wir unsere Mittel nur für das Wesentliche ausgeben und kein Mitglied eine Vergütung erhält, können wir die Flugzeuge trotz höchstem Sicherheits- und Wartungsstandard sehr günstig betreiben. Quelle: ‚Quax-Flieger‚.
Bei besten Wetterbedingungen trafen sich auf dem Flugplatz Biel-Kappelen rund 20 ehemalige Schweizer Militärflugzeuge zu einem Fly-In. Unterstützung gab es durch das Super Puma Display Team der Schweizer Luftwaffe sowie die IG Warbird. Organisator Paul Misteli kann zufrieden sein: Der Flugplatz Biel-Kappelen wurde von Besuchern am Boden und aus der Luft regelrecht überrannt. Von der Nieuport 23, pilotiert von Isidor von Arx, bis zur Do 27 aus Altenrhein gab es für die zahlreichen Besucher jede Menge historischer Schweizer Militärflugzeuge zu bestaunen.
Die Vorführung des Super Puma der Schweizer Luftwaffe sorgte für Begeisterung. Etwas ausserhalb des regulären Programms überraschten Danielle und Emiliano Del Buono mit einer Wingwalker-Show mit der Super Stearman. Über die Mittagszeit bewunderten die Zuschauer eine Vorführung von Piloten der IG Warbird, die ihre perfekt gebauten Modelle von Schweizer Militärflugzeugen am Himmel präsentierten. Quelle: ‚Aeroclub Schweiz, AeCS, Bilder Roger Steiner‚.
Der „Bazillus“ flog erstmals im Jahre 1957, nach längerer Pause möchte das historische Flugzeug vom Typ Ka2b wieder in die Luft. Das historische Segelflugzeug wurde aufwendig restauriert und soll für die Nachwelt erhalten bleiben.
„Wir danken allen Helfern und freuen uns über Unterstützungen für den Erhalt der „Legende“ Bazillus„. Das Flugzeug war ein Eigenbau und verfügte als erste Ka 2 über eine verlängerte Spannweite von 16m, erhielt aber als einzige 16-Meter-Version den seltenen, kurzen Rumpf.
Von April bis September können Sie jedes Wochenende einen Rundflug mit der einzigen flugfähigen DC-3-Dakota der Niederlande, der “Princess Amalia”, unternehmen. Ein einzigartiges Erlebnis, um die Vielfalt der niederländischen Landschaft in einer Höhe von etwa 300 Metern zu genießen. Zumal 2024 die letzte Saison ist, in der Sie einen Rundflug mit diesem historischen Flugzeug unternehmen können.
Von Schiphol Ost, der Heimatbasis der DDA, fliegen wir über die bunten Zwiebelfelder, die nordholländische Küste, Städte wie Amsterdam und Haarlem und ‘t Gooi mit dem Muiderslot und Pampus. Von Rotterdam aus beobachten wir das rege Treiben in den Häfen und das interessante Spektakel der Deltawerke und des Biesbosch in 300 Metern Höhe. In Groningen durchquert die Route das Wattenmeer und die Inseln sowie die Groninger Landschaft mit ihren besonderen Borgen, wie die Landhäuser genannt werden. Das spektakuläre Spiel von Wind und Wasser ist über dem Wattenmeer deutlich zu sehen. Maastricht ist ein fester Bestandteil unserer Rundflüge. Das Geul-Tal, der Drielandenpunt und die Ardennen faszinieren immer wieder, vor allem, wenn am Wochenende in Spa-Francorchamps Rennen gefahren werden.
Der Höhepunkt des Jahres wird die D-Day-Gedenkfeier in der Normandie sein. Die PH-PBA darf dort nicht fehlen. Sie wird zwei Wochen lang in Caen bleiben und täglich die Strände überfliegen, an denen die Alliierten vor 80 Jahren gelandet sind. Auch die Operation Market Garden liegt in diesem Jahr 80 Jahre zurück. Wir gedenken dieses Ereignisses mit Rundflügen über Groesbeek und seine Umgebung, dem damaligen Landeplatz. Diese Rundflüge starten vom Flughafen Schiphol aus. Neben Caen wird unsere königliche DC-3 Dakota auch andere ausländische Flughäfen wie Ostende, Lübeck und Weeze ansteuern.
Kurzum, ein sehr abwechslungsreiches Flugprogramm für die letzte Rundflugsaison dieses historischen Flugzeugs. Prüfen Sie schnell, welchen Flug Sie auf keinen Fall verpassen wollen und buchen Sie einen Platz auf Ihrer Lieblingsstrecke.
Oliver Ittensohn vom Stadtarchiv St.Gallen hat die Geschichte der Fliegerei in der Ostschweiz aufgearbeitet.
-> Teil 1, Götter und Natur -> Teil 2, die ersten Ballone -> Teil 3, mit Fluggeräten um die Welt -> Teil 4, St.Galler Flugpioniere und das Fliegen in der Schweiz -> Teil 5, der erste und letzte Flughafen in St.Gallen – Das Breitfeld -> Teil 6, Die Schweizer Luftwaffe hebt ab -> Teil 7, Die zivile Luftfahrt – Swissair
Beim Mini–Flugtag mit derKa 6 war nicht das Cabriofliegen die größte Herausforderung. Der Dresscode war schon mal eine kleine Hürde. Aber lest selbst.
Besondere Vorgaben:
Geflogen wird im F-Schlepp ausschließlich mit Cabrio Haube Anforderungen an die Kleidung:
Sportliche Spätsommerkleidung mit Brille, bzw. Sonnenbrille, Lederkappe oder Pudelmütze
Pilotenanforderung:
Gültige Lizenz mit Alleinflugberechtigung verbunden mit der Freude auch an historischen Flugzeugen
Die Ka 6, D- 4120 von Hanns Braatz wurde nach der Grundüberholung im Mai 2021 auf dem Segelfluggelände Grambeker Heide wieder in Dienst gestellt. Seitdem wird sie geflogen und von einer Reihe von Mitgliedern liebevoll und fachmännisch erhalten. Zuletzt hatte Sigi Wagner eine fast fertige Cabrio-Haube im Internet gefunden. Rolf Beier nahm sich der Sache an und zauberte die Haube passgerecht auf die Ka 6.
Wie gut, dass es solche Fachleute bei uns im Verein noch gibt. Hoffentlich begleiten sie uns noch sehr lange.
An einem Spätsommertag haben wir uns getroffen. Die „RH“ wurde zum Schleppen vorbereitet und die Ka 6 – mit der Cabrio Haube – gecheckt und an den Start geschoben. Dann ging es los – vom ersten Moment weht dir der Wind um die Ohren. Geflogen wird ohne Faden – eigentlich dem wichtigsten Instrument an einem Segelflugzeug. Macht nix – Du hörst ganz genau, wenn du schiebst oder unsauber fliegst. Wenn du zu unsauber fliegst, ist die Pudelmütze weg. Das Fliegen mit der Ka 6 ist neben dem Fliegen mit unseren Hochleistungsflugzeugen ein besonderer Spaß, es ist wie früher – als wir noch mindestens 50 Stunden Alleinflugzeit brauchten, um eine Ka 6 fliegen zu dürfen. Quelle: ‚Ka 6-Freunde / LSV Grambeker Heide‚.
Am 9. Juli fliegt Markus Schweiger ab seinem Startflugplatz Ohlstadt-Pömetsried in seinem L-Spatz um Wendepunkte am Malojapass (Engadin/Schweiz) und Cortina d’Ampezzo (Dolomiten/Italien) ein 498.4 km langes FAI-Dreieck. Der Flug dauerte fast neun Stunden und Markus Schweiger erreichte mit seinem Oldtimer eine Schnittgeschwindigkeit von 54.34 km/h. Gratulation zum erneuten, grossartigen Flug. Quelle: ‚OLC / online-contest‚.
Der Moswey zählt unter Experten zu den schönsten jemals in der Schweiz gebauten Segelflugzeug-Oldtimern. Hans René Comte erreichte Ende 1951 damit in Johannesburg eine absolute Höhe von 10’800 m ü.M. In diesem PDF finden Sie zahlreiche Details zur Geschichte dieses Flugzeuges.
(…) Der Moswey 4 ist aus dem altbewährten Moswey 3 entstanden, wobei der Konstrukteur G. Müller am neuen Typ verschiedene wichtige Verbesserungen angebracht hat. So wurden die Schnellflugleistungen verbessert, die Festigkeit und die Stabilität erhöht, eine Trimmklappe angebracht, die Steuerung neu durchkonstruiert u.a.m. Der so entstandene neue Vogel hat sich dann, wie in einem früheren Artikel erwähnt, allgemein sehr gut bewährt und gehörte in Schweden zu den drei meistbestaunten Segelflugzeugen. Quelle: ‚Swiss-composite.ch‚.
Durch Vermittlung des Bundesausschuss Historie und Technik erhält der DAeC den Kranich III, das „fliegende Denkmal“, als Schenkung. Ab Mai können Mitgliedsvereine das Segelflugzeug zu Schulungszwecken ausleihen. Die Jugendbildungsstätte JuBi Ratzeburg war seit 2008 eine gute Adresse für ältere Segelflugzeuge. Unter Anleitung erfahrener Werkstattleiter reparierten und überholten junge Menschen Flugzeuge in Holz- und Gemischtbauweise. Über 25 Flugzeuge – vom SG 38 über Goevier, Grunau Baby, Elfe und zahlreiche Klassiker wie Ka2, Ka6, K7, K8 sowie ASK 13 und sogar einige Motorsegler – wurden dort fertiggestellt. Gleichzeitig stand den jungen Restauratoren immer auch einer der überholten Segelflug-Oldtimer für Schulungszwecke zur Verfügung. In den letzten Jahren war dies der Kranich III, der 2016 als technisch bewegliches Denkmal die Denkmalplakette des Landes Schleswig-Holstein erhielt.
Die Jugendbildungsstätte ist nach einigen personellen Wechseln zumindest für den Flugzeugbau Geschichte. Doch der Kranich III soll auch zukünftig für die Förderung junger Menschen eingesetzt werden. Möglich wird das durch eine Schenkung an den DAeC, die der Bundesausschuss Historie und Technik vermittelt hat. Da der Rumpf des Kranich III erst im Sommer 2022 gründlich überholt wurde, steht den DAeC-Mitgliedsvereinen nun ein perfekt gewartetes Segelflugzeug zur Verfügung. Interessierte können sich an den Bundesausschuss Technik wenden. Verliehen werden soll das Flugzeug nur für längere Zeiträume, d. h. für mehrere Wochen oder Monate. Die Entleiher müssen für die laufenden Kosten aufkommen sowie einen Beitrag leisten, damit die Jahresnachprüfung und die Winterwartung finanziert werden können.
Der Kranich III als Schulflugzeug Auch wenn der Kranich III bereits 70 Jahre alt ist, so ist er keineswegs ein schwer fliegbares oder gar leistungsschwaches Fluggerät. Mit seinen gewaltigen Ausmaßen (18 Meter Spannweite) ist das Segelflugzeug in Holz- und Gemischtbauweise besonders eigenstabil und gutmütig in der Luft. Der Kranich III besitzt nicht nur gute und einfach zu handhabende Flugeigenschaften, sondern verfügt auch über recht geringe Ruderkräfte. Mit seinen nach oben und unten ausfahrenden Luftbremsen lässt sich der Anflug leicht steuern. Der Kranich III verfügt über ein Haupt-, Bug- und ein kleines Spornrad, wodurch es bequem im Flugzeugschlepp auf Grasplätzen starten kann. Ein Windenstart ist mit den Seitenwandkupplungen möglich.
Geschichte des Oldtimers Diese letzte Entwicklung von Hans Jacobs aus dem Jahr 1952 entstand bei den Focke-Wulf-Flugzeugwerken in Bremen. Zu seiner Zeit war der Doppelsitzer ein „High-End“-Produkt. Leider war er für die damalige Nachkriegszeit zu teuer, so dass letztlich nur 40 Stück gebaut wurden. Diese jedoch schreiben ein Stück Segelflugsport-Geschichte! Wenige Wochen nach dem Erstflug nahmen Ernst Frowein und Hanna Reitsch jeweils mit einem Doppelsitzer an den Segelflugweltmeisterschaften in Spanien teil. Auch wenn der Segelflug damals erst seit kurzem in Deutschland wieder erlaubt war, belegten sie dennoch den zweiten und dritten Platz. Der spätere Segelflugweltmeister Heinz Huth errang 1955 mit dem Flugzeug die Deutsche Meisterschaft. Einige akademische Fliegergruppen (Akaflieg) kratzen alles Geld zusammen, nur um einen Kranich III kaufen zu können. Wegen seiner gewaltigen Ausmaße und der besonderen Flugeigenschaften konnte die DLR mit einem Vorbau auf der Rumpfnase die Profile neuer Flugzeuge im Freiflug erproben. Als Helmut Reichmann mit der SB 11 Segelflugweltmeister wurde, untersuchte man das Tragflächenprofil zuvor mit einem Kranich III. Quelle: ‚DAeC‚.
Die „Stiftung Segelfluggeschichte Schweiz“ (SSFG) präsentiert hier ein Video vom Treffen auf der Alp Scheidegg im Zürcher Oberland beim Gummiseilstart. Drei Oldtimer-Segelflugzeuge werden 75 Jahre nach dem letzten Treffen in den Himmel katapultiert. Ein Augenschmaus für Oldtimer-Fans.