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Segelflug-Oldtimer startet in zweites Leben

Alles begann vor drei Jahren, als ein Kollege des Berufspiloten Patrick Martin aus der Segelfluggruppe Basel Fricktal im Hangar des Flugplatzes Schupfart einen alten Flieger entdeckte. In eine schmutzige Plastikblache eingewickelt und eingepfercht zwischen den Dachbalken hing eine Spalinger S18, Baujahr 1937. Der Segler wurde bis 1967 geflogen und dann ausser Betrieb genommen. Dem Flugzeug fehlten mehrere Teile und Instrumente, es hatte offensichtliche Schäden und war unter all dem Schmutz kaum zu erkennen. «Es bot einen traurigen Anblick», sagt Patrick Martin. Für ihn aber war sofort klar, dass das Flugzeug wieder fliegen soll. Untersuchungen am Material zeigten, dass zwar Teile ersetzt und Schäden repariert werden müssen – die Spalinger S18 ansonsten aber «in einem verhältnismässig guten Zustand war», wie Martin sagt. «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, in diesem Segler zu sitzen», sagt Patrick Martin. Die Spalinger S18 galt zu ihrer Zeit als Spitzensegler und beherrschte die Schweizer Wettbewerbe. Mit den modernen Segelflugzeugen kann sie natürlich nicht mithalten. Mit einer Ausnahme: «Schwache Aufwinde kann sie dank ihrer geringen Geschwindigkeit besser nutzen», sagt Martin und der Stolz ist ihm anzuhören. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

30stes OSV-Treffen in Bellechasse

Das 30. Treffen der Oldtimer Segelflug Vereinigung fand wie immer gut gelaunt und in freundlicher Atmosphäre bei der Groupe de Vol à Voile de Fribourg statt. Mehrere Höhepunkte und Neuerungen konnten beobachtet werden, wie z.B. die Ankunft der letzten WLM 1 des Militärluftfahrtmuseums ‚Payerne Clin d’Ailes‘. Das aktuelle Restaurierungsprojekt der AN-66 B, HB-904, wurde von der Studentengruppe Aeropoly an der EPFL in Lausanne vorgestellt. Dieses Langzeitprojekt wird von rund zwanzig Studierenden außerhalb des offiziellen Studiengangs auf freiwilliger Basis nach dem Vorbild der deutschen Akaflieg-Projekte durchgeführt.

Himmel und Erde tauschen die Plätze

Der Freiberger Dieter Geipel steigt seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig in die Lüfte. Als 70-Jähriger hat er nun einen Weltmeistertitel geholt. Was muss das für ein Gefühl sein? Man saust in einem einsitzigen Motorflugzeug durch den Himmel, vollführt waghalsige Loopings. Himmel und Erde tauschen die Plätze. Auf den eigenen Körper wirken immense Kräfte. Dies alleine auszuführen, ist schon eine Leistung. Aber mit einem Partner in einer zweiten Maschine unterwegs zu sein, etwa einen Spiegelflug zu zeigen, bei dem sich die Cockpits beinahe zu berühren scheinen, ist die hohe Schule des Kunstflugs. So zumindest sagt es Dieter Geipel, und er muss es wissen. Der 70-jährige Freiberger steigt seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig in die Lüfte. Seit wenigen Wochen ist er gemeinsam mit seinem Flugpartner Michael Storek aus Gera Weltmeister im Verbandskunstflug der Oldtimer. Das bedeutet, dass er jene komplexen Figuren am Himmel in einer älteren Maschine absolviert. In seinem Fall ist das eine tschechische Zlin 526 AFS aus dem Jahr 1971. „Eigentlich sind zu solch einem Wettkampf nur Flugzeuge zugelassen, die mindestens 50 Jahre alt sind“, sagt Geipel. „Da bei uns aber nur eineinhalb Jahre fehlten, wurde ein Auge zugedrückt.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Freien Presse‚.

Hahnweide: Nostalgie über den Wolken

Die offizielle Eröffnung erfolgte traditionell mit dem Segelflugzeug Slingsby und Trompetenklängen. Dazu hatte Wolfgang Kizler mit seinem Signalhorn im Segler Platz genommen. „Die Musik kommt allerdings vom Band“, gestand der fliegende Trompeter. „Aus 500 Metern Höhe hört mich ja sonst keiner“, fügt der Musiker mit einem Augenzwinkern dazu. Im Anschluss wurde es laut und spannend. Als erstes zog Walter Eichhorn mit seiner North America T-6 seine Bahnen durch die Lüfte, gefolgt von weiteren waghalsigen Loopings, die das Publikum begeisterten. Eine weitere Besonderheit folgte. Die Dreierformation der Minimoa. Dieses Segelflugzeug aus dem Hause Schempp-Hirth ist mittlerweile zur Rarität geworden, und weltweit gibt es nur noch einige wenige dieser Segler. Umso mehr freuten sich die Flug-Fans, dass sich am Freitag gleich drei dieser Exemplare am Himmel zeigten. Thomas Bader zeigte auf der Extra 330 SC – ein Kunstflugzeug -, was die Freiheit über den Wolken wohl ausmacht. Mit seiner Freestyle Show begeisterte er genauso wie der Kunstflug der Zlin 526. Im Laufe des Tages füllten sich nicht nur die Parkplätze rund um die Hahnweide, auch auf dem Gelände begann es langsam eng zu werden. Die Zuschauer wurden aber mit der Ankunft weiterer Raritäten belohnt. Von den US-Streitkräften kam der einstige Jagdbomber P40, und aus Russland flog die YAK11, ein Jagdflugzeug des Warschauer Pakts, ein. Quelle: ‚Teckbote‚.

Oldtimer über dem Blumberger Ried

Ein prächtiges Bild gaben die Oldtimer-Motorsegelflieger aus der Schweiz am Wochenende in Blumberg ab, als die Piloten ihre Flugzeuge in jeweils Dreier und Viererformation den Blumberger Flugplatz anflogen. Zuvor zeigten sie sich über der Kernstadt, Zollhaus und Randen. Auf dem Fluggelände am Ried wurden die Piloten der zwölf zum Teil mehr als 70 Jahre alten Oldtimer-Flugzeuge mit ihren Präsidenten und einigen Angehörigen von Mitgliedern des Blumberger Luftsportvereins gebührend empfangen. Die Oldtimerfreunde aus den Schweizer Luftsportvereinen „Vetecano“ und „Albatros“ Birrfeld im Kanton Aargau, befanden sich auf Deutschlandtour und statteten den Blumberger Freunden einen Besuch ab. Bei der Landung und am späten Nachmittag beim Abflug zogen die Piloten der Oldtimer-Luftfahrzeuge in Formation an den Gastgebern um Kassierer Jürg Eichenberger vorbei. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Oldie-Flieger kommen ins Lager

Die Lufthansa lagert zwei historisch bedeutsame Flugzeuge in Bremen ein. Eine Junkers Ju-52 und eine Lockheed Super Star. So hat es der Vorstand beschlossen. Für Liebhaber historischer Flugzeuge ist es eine schmerzliche Nachricht: Zwei Oldtimer der Lufthansa, eine Junkers Ju-52 – liebevoll „Tante Ju“ genannt – und eine teilrestaurierte Lockheed Super Star, die Ende der 1950er Jahre zwischen Deutschland und Nordamerika verkehrte, werden wohl nie mehr abheben. Sie sollen in Bremen eingelagert werden. Das habe der Vorstand beschlossen, wie Lufthansa am Freitag mitteilte. Später sollen sie in ein Museum gelangen. Welches lässt der Konzern offen. Lufthansa will das Votum als Bekenntnis zur Traditionspflege verstanden wissen: „Die Entscheidung zeigt, dass das Unternehmen dem historischen Wert der beiden Flugzeuge eine sehr hohe Bedeutung einräumt.“ Als Lufthansa zu Jahresbeginn erklärte, den defizitären Flugbetrieb der Ju-52 nicht mehr finanziell zu unterstützen, hatte es einen Aufschrei in der Szene der Flugnostalgiker gegeben. In der Luft waren die Flugzeuge zuletzt sowieso nicht. Die Ju-52 war noch im August 2018 abgehoben, damals rechnete keiner der Unterstützer damit, dass es der letzte Flug gewesen sein könnte. Doch der Instandhaltungsbedarf war hoch. Nach dem Absturz einer Ju-52 in der Schweiz gab es intern wohl auch die Sorge, dass mit einem teuren Geschäft ein Risiko verbunden sei. Der Super-Star-Flieger ist für den Konzern ohnehin zur teuren Angelegenheit geworden. Er wurde aus Altteilen zusammengesetzt und sollte eines Tages mit moderner Technik starten. Weil die Kosten hochschnellten, Schätzungen zufolge auf mehr als 100 Millionen Euro, hatte der Konzern schon die Reißleine gezogen. Die nächste Reise treten Rumpf und Flügel per Schiff an, das sie aus Auburn in den Vereinigten Staaten nach Bremen bringt, wo sie am 5. Oktober ankommen sollen. Quelle: ‚FAZ‚.

Pendeln mal anders

Die Flügel wackeln im Wind. Der Motor knattert. Mit 150 Stundenkilometern fliegt Elmar Kleinert (58) in seiner zweisitzige „Piper PA18“ die Landebahn am Airport Bremen an, setzt behutsam auf. Seit einem Jahr leitet der Top-Manager den Flughafen am Neuenlander Feld. Davor war Kleinert Geschäftsleiter bei der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg, zuständig für Schönefeld und Tegel. Weil seine Familie noch in der Hauptstadt lebt, pendelt er eben. Der Wirtschaftsingenieur: „Ich bin zweieinhalb Stunden unterwegs, umfliege jeden Stau.“ Dabei verbraucht die Piper (135 PS) mit ihrem vier-Zylinder-Boxermotor etwa 40 Liter Treibstoff. Nicht mehr, als ein VW-Käfer. Seit 18 Jahren hat Kleinert den Pilotenschein, vor zwölf Jahren schaffte er sich für 33 000 Euro die Maschine an – ein fliegender Oldtimer, Baujahr 1953! „Meine Piper war in ihrem früheren Leben ein Aufklärungsflugzeug der US-Army“, sagt er. Auch im Urlaub hebt der Airport-Chef gerne ab, am liebsten Richtung Polen. Kleinert: „Dieses Jahr habe ich das Seengebiet der Masuren überflogen. Dort gibt es viele Flugplätze für Sportflieger. Ein Traum, dort zu landen und anschließend im nächsten Gasthaus einen Pfannkuchen mit Blaubeeren zu essen.“ Quelle: ‚Bild-Zeitung‚.

Oldtimer der Lüfte

Das jüngste Flugzeug, die T28, traf zuerst auf dem Gelände ein. Dieses historische Modell wurde 1954 als Kampfflugzeug gebaut, erklärte Hans Huemer, Leiter der Flugzeugflotte von „The Flying Bulls“ aus Österreich. Die beiden anderen Modelle, der B25 Mitchell und F4U Corsair, wurden hingegen schon 1945 als Bombenflugzeuge eingesetzt. Der bayrische Pilot Hans Pallaske gab den Blick ins Cockpit der T28 frei. Zwar wurden die Flugzeuge alle bereits von Grund auf restauriert, sagte er, die alte Technik aber blieb erhalten. So sind es vor allem mechanische Schubhebel, die hier immer noch zum Einsatz kommen. „Gerade das macht den Reiz der alten Flieger aus. Man muss noch mit eigener Kraft fliegen“, so der Pilot. Anders als moderne Reihenzylinder, fahren diese Oldtimer noch mit Sternmotoren, erklärte Hans Pallaske weiter. Weshalb auch der Klang ein ganz anderer, ein viel schönerer, sei. „Man hört die Kraft regelrecht heraus“, meinte er – und Kraft haben diese Kriegsflugzeuge in der Tat: Sie können eine Geschwindigkeit von etwa 380 km/h erreichen, erklärte Pallaskes Kollege Eric Goujon, der die Maschine Corsair navigierte. Zum Vergleich: Ein einfaches Segelflugzeug erreicht durchschnittliche 80 bis 100 km/h. „Wir könnten in einer Höhe von etwa 8000 Metern fliegen, aber das macht nicht so viel Spaß. Deshalb fliegen wir lieber auf Bodenhöhe, damit wir einen schönen Ausblick genießen können“, erzählte der Pilot. Quelle: ‚MOZ.de‚.

Große Flugtage in Wesel

Wie auch in den letzten Jahren, wartet am 24. und 25. August ein tolles Programm auf die Besucher. In der Luft und auf dem Boden ist jede Menge los. Zahlreiche Vorführung vom Oldtimer bis zum modernen Kunstflugzeug werden gezeigt. Es werden auch wieder Mitfluggelegenheiten in den unterschiedlichstem Fluggerät angeboten. Auch Gäste mit eigenem Flugzeug sind herzlich willkommen. Die Piloten zeigen Rasante Kunstflüge, in echten Oldtimer-Flugzeugen. Auch Modellbaufans kommen auf ihre Kosten. Rundflüge gibt es bereits ab 30 Euro. Quelle: ‚lokalkompass.de‘. Fotos: Axel Schepers, Fotografie.

Schwierige Zeiten für fliegende Oldtimer

Nach dem Absturz einer «Tante Ju» im vergangenen Jahr nehmen die Behörden die Oldtimerfliegerei in der Schweiz genauer unter die Lupe. Der Flugbetrieb in Altenrhein erhält gute Noten – ist aber trotzdem nicht ohne Zukunftssorgen. Für Freunde historischer Flugzeuge in der Schweiz ist die Eröffnung des FFA-Museums ein willkommener Lichtblick. Die vergangenen zwölf Monate brachten Hiobsbotschaften am laufenden Band. Der Absturz einer 79-jährigen Junkers Ju 52 im August 2018 im Bündnerland erschütterte die Szene bis über die Landesgrenzen hinaus – und rief die Behörden auf den Plan. Das Museum in Altenrhein hat zwar keine Maschinen von der Dimension der «Tante Ju» oder der «Super Connie». Doch Passagierflüge für Vereinsmitglieder sind hier schon lange Teil des Angebots – von der gemütlichen, kleinen Propellermaschine Piper L4 (129 Franken für 60 Minuten) über den klassischen Doppeldecker Boeing Stear­man (550 Franken für 40 Minuten) bis zum Kampfjet Hawker Hunter (7200 Franken für 30 Minuten). Die insgesamt elf Maschinen der «FMA Flyers» fliegen rund 330 Stunden pro Jahr in der Schweiz und im nahen Ausland. Mehr Informationen im ‚St. Galler Tagblatt‚.

Historische Flugzeuge am Himmel über Bienenfarm

Zu der traditionellen Veranstaltung „Stearman & Friends“ wird vom 5. bis 7. Juli nach Paulinenaue auf den Flugplatz Bienenfarm eingeladen. Mehr als 50 Oldtimer-Flugzeuge sind zu bewundern. Fans der Fliegerei und vor allem Liebhaber alter Flugzeuge kommen am bevor stehenden Wochenende wieder auf dem Flugplatz Bienenfarm in Paulinenaue auf ihre Kosten. Vom 5. bis 7. Juli findet dort erneut die Veranstaltung Stearman & Friends statt. Die Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm. Am Samstag und Sonntag besteht die Gelegenheit, Rundflüge mit offenen Doppeldeckern vom Typ Boeing Stearman und einem Bell 47 Hubschrauber zu machen. Die Doppeldecker sind echte Ikonen der Luftfahrt und bieten ein unvergleichliches Gefühl vom Cabrio-Fliegen, verspricht der Veranstalter. Quelle: ‚Märkische Allgemeine‚.

Segelflieger-Ass aus Tiefenbach

Gerhard Sindermann aus Tiefenbach ist einer der erfolgreichsten Segelflieger Deutschlands. In der Flugsaison 2018 ist es ihm mit seiner Ka6 (Baujahr 1961) – einem Flugzeug aus Sperrholz und mit Baumwollstoff bespannten Flügeln – gelungen, von Cham aus sieben Dreiecke mit über 500 Kilometern Strecke zu fliegen. Das Besondere: Bei der DMSt sind bis auf Sindermann auf den vorderen Plätzen weit und breit keine Holzflugzeuge mehr dabei. Seine Passion ist deswegen die OLC Oldtimer-Wertung. Dort belegt er schon seit Jahren weltweit vordere Plätze, meist unter den ersten 20 bei etwa 1300 Seglern. Im vergangenen Jahr hat er es nun mit seinen Flügen geschafft, weltweit auf Platz 1 zu kommen. „Die Oldtimer-Wertung führt aber eher ein Schattendasein. Das ist schade für alle beteiligten Piloten“, findet Sindermann. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Mittelbayerischen‚.

Blumberg: Eldorado der Oldtimer

Seit Pfingsten ist das Fluggelände bei Blumberg wieder zum El Dorado der Oldtimer-Segelflieger aus vielen Bundesländer Deutschlands und aus der benachbarten Schweiz geworden. Ein Ereignis, das sich nunmehr zum 30. Mal jährt. Im Jahr 1989 traf sich die Segelflieger-Gemeinschaft aus nah und fern, um mit ihren ehrwürdigen Seglern der vergangenen Jahrzehnte, möglichst weite Strecken zu fliegen. Diese Veranstaltung wurde sehr gut angenommen. So entschlossen sich die damals Verantwortlichen des Luftsportvereins Blumberg (LSV), ein derartiges Treffen jährlich durchzuführen. Diese Treffen fanden dann jährlich über Pfingsten und in der nachfolgenden Woche statt. Diesmal konnte der Oldtimer-Treff sein 30-jähriges Bestehen feiern. Quelle: ‚Schwarzwälder-Bote‚.

Bienenfarm: Fliegende Ostalgie

Die Veranstaltung „Stearman & Friends“, bei der US-Oldtimer der Lüfte sich ein Stelldichein auf dem Flugplatz Bienenfarm geben, wird nun durch ein Treffen der Flieger aus den ehemaligen Ostblockstaaten ergänzt. Das Ostblock-Fly-In feierte am vergangenen Wochenende Premiere. Historische Flugzeuge und Automobile, diesmal aus den ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten, gaben sich die Ehre. Herausgeputzt glänzten sie im strahlenden Sonnenschein um die Wette. Die gute Nachricht für alle, die es verpasst haben: die Veranstaltung wird fortgeführt. Der Erfolg überzeugte den Verein Quax, der auf dem Flugplatz Bienenfarm stationiert ist und mit diversen Veranstaltungen auf das Rollfeld im Grünen lockt. Das nächste Ostblock-Fly-In ist für den 15. bis 17. Mai 2020 angesetzt. Quelle: ‚moz.de‚.

Holzklasse-Weekend Schänis 11./12. Mai

Jedermann,-frau einen Flug mit einem ‚Holzflieger‘ machen. Einzige Bedingung ist ein gültiges Brevet und dass man nach dem Schlepp nicht aus dem Trichter von Schänis ‚auf Überlandflug geht‘. Für interessierte Segelflieger(innen) kostet der erste Flug CHF 30.-, entweder mit Flugleher im Doppelsitzer Ka2B oder allein in der Ka6. Jeder weitere Flug kostet CHF 60.-. Als aktives Mitglied des OCS kann man jedoch bereits für CHF 300.- 15 Stunden mit den Oldies fliegen (Schleppkosten wie üblich nicht eingerechnet). Um eine Anmeldung an info@polla.swiss wird gebeten. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr auf dem Flugplatz Schänis vor dem C-Büro.

Motorschaden groundete Dewoitine

Das historische Flugzeug Dewoitine D 26 scheint vom Pech verfolgt. Nach einem zum Glück glimpflich verlaufenen Unfall bei der Landung im August 2016, bei der sich das Flugzeug überschlug, kam es am 1. September 2018 in Thun zu einem weiteren Zwischenfall, der sich nach der Landung als schwerwiegender Motorschaden erwies. Die Dewoitine steht seither im Hangar in Thun und ist bis auf weiteres gegroundet. Der Pilot startete mit dem ehemaligen militärischen Trainingsflugzeug HB-RAG, in Formation mit der baugleichen HB-RAI auf der Graspiste 32 in Thun. Nach dem Start stellte der Pilot auf 600 Fuss über Grund unübliche Vibrationen fest. Er verringerte die Leistung, führte eine Platzrunde durch und landete das Flugzeug sicher auf der Graspiste. Am Folgetag wurde vom Unterhaltsbetrieb an der Kurbelwelle ein tiefer, korrodierter Riss festgestellt. Dieser lag unterhalb des Propellerkonus und war erst nach Demontage des Propellers sichtbar. Die weitere Demontage führte dann sogar zum Bruch der Kurbelwelle an dieser Stelle. Mehr Informationen im Bericht des Grenchener Tagblattes.

Zögling bald wieder flugtüchtig

Der Bettlacher Thomas Fessler ist nicht nur Schreinermeister und Gemeinderat, sondern auch ein Restaurator von Oldtimer-Segelflugzeugen. Bei einem Vortrag im Kultur-Historischen Museum in Grenchen stellte er sein letztes Projekt vor: Den Wiederaufbau eines Schulgleiters aus den 1940er-Jahren. Der Zögling mit der Registrierung HB-429 stand früher in den Diensten der Segel- und Motorfluggruppe Grenchen und lagerte dann jahrzehntelang im Keller des Schulhauses Kastels und in der Heizzentrale des Schulhauses IV, bevor ihn Thomas Fessler zu einem symbolischen Preis von der Stiftung Museum Grenchen übernahm und in den letzten Jahren wieder flugtüchtig restaurieren liess. Mehr im Originalbericht von Peter Brotschi im ‚Grenchener Tagblatt‘.