Schlagwort-Archiv: Motorflug

Motorflug-Wettbewerbslehrgang

Am Freitag, den 17. April 2026, findet um 16:00 Uhr am Flugplatz Wiener Neustadt Ost (LOAU) ein Einführungslehrgang für Motorflug-Wettbewerbe statt. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über allgemeine Motorflugbewerbe sowie das Air Navigation Race (ANR).

Der kostenlose Theoriekurs dauert etwa ein bis eineinhalb Stunden. Teilnehmer erhalten Einblicke in die Regeln und erarbeiten gemeinsam eine Trainingsroute. Kartenmaterial wird zur Verfügung gestellt. Für die Vorbereitung werden ein Kursdreieck, verschiedenfarbige Stifte und ein Marker empfohlen. Ein Flugzeug ist für diesen Teil nicht erforderlich.

Am darauffolgenden Samstag, den 18. April 2026, besteht die Möglichkeit, die geplante Route in der Praxis abzufliegen. Walter Dworschak, Landessektionsleiter Motorflug im ÖAeC/LV NÖ, steht für Fragen, Hilfestellungen und die Auswertung zur Verfügung. Auf Wunsch begleitet er Teilnehmer auch im Cockpit. Für den Flug wird eine gut ablesbare Uhr mit Sekundenanzeige benötigt, Logger können ausgeliehen werden.

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Pilotinnen und Piloten. Da die Teilnehmerzahl aufgrund der Raumgröße begrenzt ist, wird um Anmeldung bei Walter Dworschak per E-Mail (walter_dworschak@hotmail.com) oder WhatsApp (+43 676 6702332) gebeten. Weitere Informationen zum Rahmenprogramm in LOAU sind unter www.fsv2000.at abrufbar.

NfL frei zugänglich

Die DFS stellt die Nachrichten für Luftfahrer (NfL) ab sofort kostenfrei online zur Verfügung. Als offizielles Amtsblatt der deutschen Luftfahrt enthalten die NfL verbindliche Regelungen, aeronautische Hinweise sowie ergänzende Informationen für Pilotinnen und Piloten, Luftfahrtunternehmen und weitere Akteure der Branche.

Bereits bislang bietet die DFS verschiedene luftfahrtbezogene Daten kostenfrei digital an. Mit der aktuellen Erweiterung können nun auch die jeweils gültigen NfL online eingesehen werden – analog zur Aeronautical Information Publication (AIP). Damit steht allen Luftraumnutzern ein zentraler und kostenfreier Zugang zu wesentlichen Luftfahrtinformationen zur Verfügung. Grundlage hierfür ist eine entsprechende Weisung des Bundesverkehrsministeriums. Unverändert bleiben die NfL – einschließlich außer Kraft gesetzter Ausgaben – über die etablierten Vertriebskanäle abrufbar.

Birrfeld setzt auf Archers

Die Fliegerschule Birrfeld hat im Rahmen ihrer strategischen Flottenentwicklung zwei weitere Piper Archer übernommen. Die Flugzeuge mit den Immatrikulationen HB-PMT und HB-PIV stammen aus der Flotte der Motorfluggruppe Zürich (MFGZ) und wurden nach Birrfeld überführt. Sie ergänzen die bestehenden Maschinen HB-PLY und HB-PPT.

Gleichzeitig wird die Piper Arrow HB-PIX aus der Flotte der Fliegerschule verabschiedet. Grund dafür sind die in den letzten Jahren gesunkenen Flugstunden, die zu höheren Mietkosten führten. Das Flugzeug bleibt jedoch am Flugplatz Birrfeld stationiert und wird dort weiterhin betrieben.

Mit den Neuzugängen verfügt die Fliegerschule nun über eine einheitliche Flotte von vier Piper Archer für Ausbildungs- und Reiseflüge. Die bestehenden Maschinen erhalten demnächst ein Cockpit-Upgrade. Für die HB-PMT und HB-PIV ist diese Modernisierung für den Winter 2026 oder das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Zudem plant die Fliegerschule, sich im Zuge der Beschaffung neuer zweisitziger Flugzeuge schrittweise von den Modellen Piper Warrior und Cadett zu trennen, um die Flottenstruktur weiter zu vereinheitlichen.

Rallye zwischen den Meeren 2026

Der Luftsportverband Schleswig-Holstein e.V. und die Sportfluggruppe Husum
e.V. veranstalten vom 15. bis 17. Mai 2026 die „Rallye zwischen den Meeren“. Der
Navigationsflug-Wettbewerb findet am Flugplatz Husum-Schwesing (EDXJ) statt
und gilt als offene Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein.

Zugelassen sind Motorflugzeuge, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge der
Klassen E, M und K. Flugzeuge der Klassen M und K müssen doppelsitzig sein. Das
Teilnehmerfeld ist auf maximal 30 Mannschaften begrenzt. Geflogen wird in zwei
Kategorien: einer Wettbewerbsklasse und einer Einsteigerklasse mit reduzierten
Aufgaben.

Der Wettbewerb umfasst einen Streckenflug mit Start und Ziel in Husum-
Schwesing sowie eine Ziellandung. Ziel der Veranstaltung ist die fliegerische
Weiterbildung und die Erhöhung der Flugsicherheit.

Das Programm beginnt am Freitag, den 15. Mai, mit der Anreise und einer
Abend-Veranstaltung. Am Samstag finden nach dem Briefing um 09:30 Uhr der
Wettbewerb und abends die Siegerehrung statt. Die Abreise erfolgt am Sonntag.
Das Nenngeld beträgt 140 Euro pro Besatzung (zwei Personen). Anmeldeschluss
ist der 3. Mai 2026. Hier finden Sie weitere Informationen und das Nennformular des Luftsportverbandes Schleswig-Holstein.

AIRlebnistage in Ried-Kirchheim

Der Sportfliegerclub Ried lädt im Juli 2026 zu den AIRlebnistagen am Flugplatz Ried-Kirchheim ein und feiert dabei sein 66-jähriges Bestehen. Das zweitägige Flugplatzfest verbindet fliegerische Highlights mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und bietet Pilot/-innen sowie der interessierten Öffentlichkeit ein eindrucksvolles Wochenende rund um die Luftfahrt.

Der traditionsreiche Standort im Innviertel hat sich über Jahrzehnte kontinuierlich entwickelt. Heute profitieren Mitglieder und Gäste von moderner Infrastruktur, einem zeitgemäßen Sicherheits- und Zugangssystem sowie dem neuen Gastronomiebereich „genussWERK“. Mit über 200 Mitgliedern ist der Verein fest in der Region verankert und pflegt zugleich aktiv den Austausch mit Nachbarschaft und Gemeinden.

Samstag, 11. Juli 2026 – Fly-In und Flugvorführungen
Ab 15:00 Uhr beginnt das Fly-In für anreisende Gastpiloten und Crews. Im Zentrum des Tages stehen erste Flugvorführungen, die einen Vorgeschmack auf das Programm des Folgetages geben. Am Abend sorgt die Fliegerbar mit Musik für einen geselligen Ausklang in fliegerischer Atmosphäre. Für Gäste besteht die Möglichkeit, am Flugplatz kostenlos zu zelten oder zu campen.

Sonntag, 12. Juli 2026 – Feldmesse und umfangreiches Flugprogramm
Der Sonntag startet mit einer Feldmesse, gefolgt von einem Frühschoppen mit musikalischer Begleitung durch eine Musikkapelle sowie einem Mittagstisch. Den fliegerischen Höhepunkt bilden vielfältige Vorführungen aus unterschiedlichen Bereichen der Luftfahrt: Kunstflug-Demonstrationen, Drohnen- und Modellflug sowie Rundflüge stehen ebenso auf dem Programm wie eine große Tombola mit attraktiven Preisen.

Mit den AIRlebnistagen setzt der Sportfliegerclub Ried ein sichtbares Zeichen für gelebte Fliegertradition, technisches Engagement und Gemeinschaft – und verbindet das 66-jährige Vereinsjubiläum mit einem Wochenende voller Luftfahrt-Erlebnisse.

Windenstart- und Fallschirmplätze nicht überfliegen

Flugplätze sind im Sichtflug gut erkennbare Geländemerkmale. Dennoch sind sie nur bedingt als Referenzpunkte geeignet – besonders, wenn Segelflugbetrieb mit Windenstart oder Fallschirmbetrieb stattfindet. Hier besteht eine erhebliche Kollisionsgefahr, sowohl für überfliegende Luftfahrzeuge als auch für startende Segelflugzeuge.

Dabei ist die Situation für das startende Segelflugzeug an der Winde besonders kritisch:

  • Vor und während des Starts ist die Himmelssicht stark eingeschränkt.
  • Im steilen Windenstart besteht kaum horizontale Sicht nach vorne, seitlich nur eingeschränkt und keine Sicht nach hinten oben.
  • Richtung und Geschwindigkeit sind weitgehend festgelegt, ein Ausweichen ist praktisch unmöglich.
  • Eine Warnkette über Startleiter und Windenfahrer ist bei plötzlich einfliegendem Verkehr häufig zu langsam.

Dadurch entsteht eine besonders gefährliche Situation, wenn Luftfahrzeuge den Platz in geringer Höhe überfliegen oder unkoordiniert durch die Platzrunde fliegen.

Kommunikation erhöht die Sicherheit
Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor ist die rechtzeitige Funkkontaktaufnahme mit dem betreffenden Flugplatz. Durch aktives Mithören und eigene Positionsmeldungen lässt sich die Verkehrslage besser einschätzen. Wer einen Flugplatz in der Nähe überfliegen will, sollte daher:

  • rechtzeitig die Platzfrequenz rasten,
  • den Funkverkehr aufmerksam verfolgen,
  • bei Bedarf eine Positionsmeldung absetzen,
  • sich bei jeder gehörten Meldung gedanklich die Position des anderen Luftfahrzeugs vorstellen.

Sicherheitsabstand beachten
Da Windenstarts meist nicht über die Flugplatzfrequenz angekündigt werden, sollte der Flugplatzbereich inkl. Volten nie unter einer Höhe 600 m / 2000ft  AGL überflogen werden. Noch besser ist es, Flugplätze – insbesondere mit bekanntem Windenbetrieb und Fallschirmbetrieb – grosszügig zu umfliegen. Denn es ist auch mit intensivem Platzrundenverkehr zu rechnen. Vorausschauendes Handeln, konsequente Luftraum-Beobachtung und klare Kommunikation sind die entscheidenden Beiträge zur Flugsicherheit. Quelle: ‘Staysafe.aero’.

Tecnam-Flotte für neue Flugschule

Mit der Gründung einer neuen Approved Training Organisation (ATO) stärkt Blue Skies Aviation Solutions die Pilotenausbildung in Südasien. Für den Aufbau der Blue Skies Aviation Academy setzt das Unternehmen konsequent auf eine reine Tecnam-Flotte und beschafft drei P-Mentor sowie eine zweimotorige P2006T NG.

Die Akademie startet mit 15 Flugschülern und plant vier Kurse pro Jahr. Die Kapazität liegt bei bis zu 60 Kadetten jährlich. Angeboten werden PPL- und CPL-Lehrgänge sowie VFR- und IFR-Ausbildungen. Durch die Standardisierung auf die P-Mentor und die P2006T NG entsteht ein durchgängiger Ausbildungsweg vom Erstflug bis zur mehrmotorigen Instrumenten-Berechtigung – basierend auf moderner Glascockpit-Avionik und einheitlicher Systemphilosophie.

Nach Angaben von Blue Skies bildet die Flottenentscheidung das Fundament für ein skalierbares Trainingsmodell nach internationalen Standards. Neben Effizienz und moderaten Betriebskosten spielen auch regulatorische Aspekte eine Rolle: Die EASA-CS-23-Zertifizierung der Muster erleichtert Zulassungsprozesse und unterstützt die internationale Ausrichtung der Schule.

Mit dem Projekt positioniert sich Sri Lanka als wachsender Standort für professionelle Pilotenausbildung in der südasiatischen Region – getragen von moderner Technik, klarer Strategie und internationaler Partnerschaft.

Das Geheimnis des roten Knopfs

Jeder kennt ihn, manche haben Respekt und einige auch schon Ihren Motor damit beschädigt: der Gemischknopf in unseren Flugzeugen. Aber wie geht man wirklich richtig damit um?

Umfang des Tagesseminars:

  • Warum überhaupt leanen?
  • Was spricht dagegen?
  • Aufräumen mit Gerüchten, stattdessen Fakten und Aufklärung
  • Voraussetzungen für korrektes Leanen
  • Geld sparen ohne Reue
  • Korrekter und schonender Motorbetrieb
  • Einsatz der Motorüberwachungsinstrumente

Dozent ist Jörg Beck, er fliegt seit über 30 Jahren mit PPL und ATPL. In über 25 Jahren Halterschaft verschiedenster Flugzeuge hat er tiefe Motor- und Wartungskenntnisse gesammelt. Auch als Fluglehrer ist er den AOPA-Seminar-Teilnehmern bekannt. Bei geführten Touren durch USA oder Europa schätzen die Teilnehmer/-innen seine lokalen Kenntnisse.

Anmeldeschluss: heute (09.03.2026).
Kosten / Teilnahmegebühr pro Person: 160 EUR für AOPA-Mitglieder, 200 EUR für Nichtmitglieder, (Preise inklusive MwSt.)

-> Anmeldeformular

Luftraum-Einschränkungen beim G7-Gipfel in Évian

Vom Mittwoch, 10. Juni, 13:00 Uhr Ortszeit, bis Donnerstag, 18. Juni, 03:00 Uhr Ortszeit kommt es im Raum Évian, Lausanne und Flughafen Genf zu erheblichen Luftraumeinschränkungen. Anlass ist der G7-Gipfel 2026 in Évian-les-Bains (FR).

Betroffen sind Sichtflüge (VFR), nichtkommerzielle Instrumentenflüge (IFR) sowie unbemannte Luftfahrzeuge. Die Schweizer Luftwaffe, die Genfer Kantonspolizei und die französische Armée de l’Air et de l’Espace sorgen für Luftpolizeidienst und verstärkte Luftraumüberwachung.

Der AeCS bemüht sich um mögliche Erleichterungen für einzelne Flugplätze, empfiehlt aber allen Piloten, die Einschränkungen bereits jetzt in der Flugplanung zu berücksichtigen.

Weitere Details zu zeitlichen und räumlichen Grenzen werden rechtzeitig veröffentlicht.

AERO mit Rekordbeteiligung

Die AERO in Friedrichshafen vom 22. bis 25. April 2026 trifft auf ein robustes Marktumfeld. Der Herstellerverband General Aviation Manufacturers Association (GAMA) meldet für 2025 weltweit 3’230 ausgelieferte Flugzeuge (+2,2 %) und 938 zivile Hubschrauber (-1,9 %). Der Umsatz stieg deutlich: Flugzeughersteller erzielten 31 Milliarden US-Dollar (+16,1 %), Hubschrauberproduzenten 4,7 Milliarden US-Dollar (+5,5 %). Mit insgesamt über 35 Milliarden US-Dollar erreicht die Branche einen historischen Höchstwert – und liegt in allen Segmenten weiterhin über dem Niveau von 2019.

Entsprechend dynamisch entwickelt sich die Messe: Der Anmeldestand für 2026 liegt mehr als 25 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Führende Hersteller wie Textron Aviation, Cirrus Aircraft, Diamond Aircraft, Piper Aircraft, Tecnam, Elixir Aircraft und Robin Aircraft haben ihre Teilnahme zugesagt. Zahlreiche Welt-, Europa- und Messepremieren sind angekündigt.

So umfangreich wie nie präsentiert sich 2026 die Business Aviation. Der AERO Business Aviation Show Hub wird ausgebaut, der Business Aviation Dome erweitert. Zusätzlich zu den Hallen A2 und A3 belegt das Segment erstmals auch die Halle A1. Gemeinschafts-Stände internationaler Verbände – darunter die German Business Aviation Association, Austrian Business Aviation Association, International Aircraft Dealers Association und die Air Charter Association – unterstreichen die wachsende Bedeutung.

Tickets sind bereits online erhältlich. Die AERO 2026 verspricht, Impulsgeber und Marktplatz der Branche zugleich zu werden.

-> Weitere Informationen zur AERO 2026 in Friedrichshafen 

Österreichflug 2026

Der Österreichische Aero-Club, Sektion Motorflug, veranstaltet vom 22. bis 25. Mai 2026 den „Österreichflug 26“. Der Wettbewerb dient der Übung und Bewertung von navigatorischen Fähigkeiten unter erleichterten Wettbewerbsbedingungen und soll gleichzeitig zur Erhöhung der Sicherheit im allgemeinen Flugbetrieb beitragen. Die Veranstaltung führt die Teilnehmer über eine Route von Graz über Fürstenfeld, den Spitzerberg und Krems bis nach Ried.

Navigationswettbewerb für Motorflieger im Mai

Der Wettbewerb ist auf 40 Besatzungen limitiert und wird ausschließlich unter Sichtflug-Bedingungen (VFR) durchgeführt. Zugelassen sind motorbetriebene Flächenflugzeuge, einschließlich Motorsegler, Ultraleicht- und Light-Sport-Aircraft, mit einem Höchst-Abfluggewicht bis zwei Tonnen.

Hier finden Sie eine Übersicht über den Ablauf der Veranstaltung, Die Anmeldung zum Österreichflug 26 ist hier möglich.

Der Nennschluss ist am Sonntag, den 22. März 2026. Die Nenngebühr staffelt sich wie folgt: 150 € für Alleinflieger, 200 € für eine Besatzung von zwei Personen und 50 € für jedes weitere Besatzungsmitglied. Diese Gebühren decken die Kosten für Organisation, Wettbewerbsunterlagen, Transfers zwischen den Flugplätzen und Hotels sowie die Teilnahme an den Festakten.

Die Teilnehmer sind für die Buchung und Abrechnung ihrer Unterkünfte selbst verantwortlich. Informationen zu Hotels sind auf der Veranstaltungswebseite zu finden. Für die Betankung der Luftfahrzeuge mit AVGAS 100 LL und MOGAS 95 ist an den jeweiligen Flugplätzen gesorgt, wobei in Graz nur Barzahlung möglich ist.

Junkers wieder in St. Moritz

Am 27. Januar 2026 markierte die Junkers A50 Heritage St. Moritz Edition einen seltenen und historischen Moment, als sie auf dem zugefrorenen St. Moritzersee landete. Das Ereignis erinnert an die legendären Landungen der Junkers F13 zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit denen wohlhabende internationale Gäste per Flugzeug ins Engadin gelangten und St. Moritz als Winterdestination von Weltrang etablierten.

Ein Vermächtnis von Eleganz und Innovation

Die Junkers F13 revolutionierte vor fast 100 Jahren das luxuriöse Reisen in der Luft und verband die europäische Elite direkt mit St. Moritz. Die damaligen Landungen auf dem See standen für Fortschritt, Abenteuer und Raffinesse. Mit der A50 Heritage lebt diese Ära erneut auf – als Hommage an die zeitlose Verbindung von Innovation, Handwerkskunst und stilvollem Reisen.

Präzise geplante Landung auf dem St. Moritzersee

Die Operation erfolgte mit grosser Sorgfalt und in enger Abstimmung mit den Behörden:

  • Genehmigung durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) auf Basis der historischen F13-Landungen
  • Flugzeugvorbereitung, Tragflächenmontage und Triebwerksinspektion am Flughafen Engadin
  • Zusammenarbeit mit der SeeInfra AG bei der Einrichtung der 400 Meter langen Eisbahn unter Leitung von CEO Patrick Blarer
  • Überflug und Luftinspektion der Landezone vor der Landung

Die erfolgreiche Landung stiess auf grosses öffentliches Interesse und fand international Beachtung.

Ein Unikat für einen besonderen Anlass

Die Junkers A50 Heritage – St. Moritz Edition wurde exklusiv für dieses Ereignis gefertigt:

  • Einzelstück mit spezieller „Glacier Blue“-Lackierung, inspiriert vom gefrorenen See
  • 7-Zylinder-Sternmotor mit 124 PS
  • Handgefertigter Holzpropeller
  • Hochwertige Logos und bestickte Sitzkissen
  • Harmonisches Zusammenspiel von Flugzeug, Alpenkulisse und Winterlandschaft

Auftritt bei der I.C.E. St. Moritz 2026

Präsentiert im Rahmen der I.C.E. St. Moritz 2026, verband die A50 Heritage Luftfahrtgeschichte mit einem der exklusivsten Winterevents Europas.

Hommage an die Luftfahrtpioniere

Die Landung auf dem St. Moritzersee ehrt den Pioniergeist der frühen Luftfahrt und das bleibende Erbe von Junkers Aircraft. Sie zeigt eindrucksvoll, wie Tradition und moderne Technik zusammenfinden können, um emotionale und bedeutungsvolle Erlebnisse zu schaffen.

Über Junkers Aircraft

Junkers Aircraft steht für die Wiederbelebung einer legendären Marke mit Fokus auf höchste Handwerkskunst, ikonisches Design und zeitgemässe Technologie. Jedes Flugzeug ist ein individuell gefertigtes Unikat für Piloten, die Authentizität, Innovation und das Besondere schätzen.

Luftraum Echo: Erkenntnisse aus Umfrage

STAY SAFE.aero hat im Frühjahr 2025 eine Umfrage zum Luftraum Echo durchgeführt. Rund 1’700 VFR- und IFR-Pilotinnen und -Piloten beteiligten sich. Der Luftraum mit gemischtem Verkehr wird als herausfordernd wahrgenommen, zugleich zeigt sich ein hohes Sicherheitsbewusstsein. Gleichzeitig legt die Umfrage Wissenslücken und strukturelle Defizite offen. Ausgeprägt ist der Wunsch nach technischen Hilfsmitteln zur Verkehrs-Erkennung sowie nach einfacheren Luftraumstrukturen und klareren Regeln.

IFR und VFR im selben Luftraum
Die Auswertung zeigt Defizite im Verständnis von Definition, Regeln und Dienst-Leistungen im Luftraum Echo – bei VFR wie IFR. Zwar ist „see and avoid“ breit akzeptiert, bei IFR-Pilotinnen und -Piloten zeigt sich jedoch teils eine zu starke Abhängigkeit von ATC, insbesondere im Gebirge. Konsens besteht darin, dass elektronische Sichtbarkeit für alle Luftfahrzeuge erforderlich ist.

Ausbildung: Theorie vorhanden, Praxis ausbaufähig
Als Risiken nennen die Teilnehmenden u. a. nicht elektronisch sichtbare tieffliegende Militärflugzeuge, lückenhafte Funk- und Radarabdeckung, schwer erkennbare Segel-Flugzeuge sowie Drohnen. In der Ausbildung wird vor allem die praktische Anwendung bemängelt – etwa im Zusammenspiel mit ATC oder beim Einsatz moderner Verkehrs-Erkennung. Viele empfinden den Schweizer Luftraum als komplex und erwarten mit wachsendem Drohnenverkehr zusätzliche Herausforderungen.

Schlüssel zur Sicherheit
Das Fazit von staysafe.aero ist eindeutig: „See and avoid“ bleibt grundlegend. Ergänzend sind verpflichtende i-Conspicuity, regelmässiges Recurrent Training und die ständige Auffrischung von Luftraumwissen zentrale Hebel für mehr Sicherheit im Luftraum Echo.

Ausblick
Die Ergebnisse fliessen 2026 als Schwerpunkt in die Safety Promotion von staysafe.aero ein. Der Dialog mit der VFR- und IFR-Community wird gezielt gesucht – unter anderem an der AERO 2026, beim Flight Safety Dialog 2026 sowie bei Season Openers von Flugschulen und Vereinen.

Tiroler Luftfahrertag 2026

Der Tiroler Aero-Club eröffnet die Saison mit dem Tiroler Luftfahrertag am 21. Februar 2026 ab 15 Uhr im Reschenhof in Mils.

Der Landesverbandstag findet wieder mit einem Rahmenprogramm statt, in dem nahezu alle Flugsparten vertreten sind. Ab 15:00 Uhr startet das mit Vorträgen aus allen Tiroler Luftsport-Sektionen. Zusätzlich gibt es Aktuelles aus dem Präsidium, geplante Aktivitäten zum 125-Jahr-Jubiläum und die Flugsicherung Innsbruck erläutert aktuelle Themen.

Im Anschluss an die Veranstaltung stehen Neuwahlen an (Stimmberechtigt sind die Vertreter der Tiroler Vereine). Aus organisatorischen Gründen melden Sie sich bitte hier per eMail an: lv-tirol@aeroclub.at

-> Programm.

Top-Airshow-Darsteller für Oshkosh

Für dieEAA AirVenture Oshkosh 2026 haben sich zahlreiche der weltweit renommiertesten Airshow-Performer angekündigt. Die größte Luftfahrtveranstaltung der Welt findet vom 20. bis 26. Juli 2026 am Wittman Regional Airport statt und bietet an sieben Tagen insgesamt neun Flugshows – darunter zwei spektakuläre Nacht-Airshows am 22. und 25. Juli.

Die täglichen Nachmittags-Airshows werden von Daher präsentiert, die Nacht-Airshow am 22. Juli von Covington Aircraft, jene am 25. Juli von Hartzell Propeller. Inhaltlich steht die Veranstaltung auch im Zeichen des 250-jährigen Bestehens der Vereinigten Staaten.

Zu den bereits bestätigten Highlights zählen namhafte Kunstflugpiloten, Warbird-Ikonen und Formationen, darunter Michael Goulian (Extra), Skip Stewart (Prometheus 2), die Red Bull Air Force, das Titan Aerobatic Team, die USAF F-16- und F-22-Demoteams sowie zahlreiche klassische Muster wie P-51, P-47, Corsair, MiG-17 oder T-33. Auch Fallschirmteams wie die Golden Knights der US Army und internationale Kunstflug-Formationen sind Teil des Programms.

Bereits zuvor angekündigt wurden zudem die P-38 und die DC-6 der Flying Bulls aus Österreich, deren einziger öffentlicher US-Auftritt 2026 in Oshkosh stattfinden wird.

Weitere Darsteller – darunter exklusive „Oshkosh-only“-Acts – sollen in den kommenden Monaten folgen. Die detaillierten Tagesprogramme werden nach Abschluss der Planung veröffentlicht.

Daher stärkt TBM- und Kodiak-Programm mit neuer TBM 980

Daher Aircraft hat 2025 seine Marktexpansion mit den turbopropgetriebenen Flugzeugen TBM und Kodiak weiter ausgebaut. Insgesamt wurden 76 Flugzeuge ausgeliefert: 51 TBM 960 aus Tarbes, Frankreich, und 25 Kodiak aus Sandpoint, USA, darunter die Kodiak 100 und 900. Ein Highlight war die 600. Auslieferung eines TBM-Flugzeugs, was die Beliebtheit der 900er-Serie seit 1990 unterstreicht.

Die TBM 960 überzeugt durch digitales Motor- und Propeller-Management (EPECS) und die e-copilot®-Funktionen inklusive HomeSafe™-Notlandungsautopilot. Besonders erfolgreich war der Einsatz als „Birddog“-Flugzeug bei Conair in Kanada zur Luftbrandbekämpfung in British Columbia. Nord- und Südamerika bleiben die Hauptmärkte für TBM-Auslieferungen, Europa folgt mit 23 % Anteil.

Der Kodiak fand 2025 vor allem bei Strafverfolgungsbehörden Einsatz, darunter Polizeikräfte in Virginia, New York, San Jose und Arizona. Die Kodiak 900 wurde erstmals für Brandbekämpfung in Montana verwendet. Die globale Flotte zählt bis Ende 2025 rund 1’294 TBM und 390 Kodiak mit etwa drei Millionen Flugstunden.

Parallel stellte Daher die TBM 980 vor – die neueste Generation der TBM-Familie mit Garmin G3000® PRIME-Avionik, verbessertem Innenraumkomfort und allen bewährten Sicherheitsfunktionen der 900-Serie. Die TBM 980 ist EASA- und FAA-zertifiziert und wird in Kürze ausgeliefert.

Mit der Gründung einer brasilianischen Niederlassung stärkt Daher zudem seine Präsenz in Lateinamerika und unterstreicht das kontinuierliche Engagement für Innovation und internationale Expansion.

FAA Flugverbot für N-registrierte Flugzeuge

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Registrierungszertifikate von rund 800 Flugzeugen für ungültig erklärt, welche über die britische Firma Southern Aircraft Consultancy Inc. (SACI) als Treuhänder registriert waren. Dies führt zu einem weltweiten Flugverbot für die betroffenen Luftfahrzeuge.

Die Maßnahme, die am 13. Januar 2026 bekannt gegeben wurde, betrifft eine breite Palette von Luftfahrzeugen, darunter auch Geschäftsreiseflugzeuge, Turboprops und Hubschrauber . Die FAA begründet den Schritt damit, dass SACI die US-Staatsbürgerschafts-Anforderungen für Treuhänder nicht erfüllt.

Hintergrund der FAA-Entscheidung

Nach den Vorschriften der FAA muss ein Treuhänder, der ein Luftfahrzeug für einen Nicht-US-Bürger registriert, entweder selbst US-Staatsbürger sein oder als „resident alien“ in den USA ansässig sein . Die FAA kam zu dem Schluss, dass SACI, ein im Vereinigten Königreich ansässiges Unternehmen, diese Voraussetzung nicht erfüllt. SACI selbst führt die Entscheidung der FAA darauf zurück, dass die Verwaltung der Treuhandverhältnisse von Personal in Großbritannien durchgeführt wurde . Die FAA hat SACI angewiesen, alle betroffenen Registrierungszertifikate innerhalb von 21 Tagen zurückzugeben .

Auswirkungen auf die Halter

Für die Halter der betroffenen Flugzeuge bedeutet die Entscheidung ein sofortiges Startverbot. Die britische Zivilluftfahrtbehörde CAA hat bestätigt, dass ohne ein gültiges Registrierungszertifikat die rechtliche Grundlage für den Flugbetrieb entfällt . Dies hat auch potenzielle Auswirkungen auf den Versicherungsschutz der Luftfahrzeuge .

Betroffene Halter haben nun zwei Möglichkeiten, ihre Flugzeuge wieder legal in Betrieb zu nehmen:

  1. Neuregistrierung in einem anderen Land: Das Luftfahrzeug kann im Register eines anderen Staates eingetragen werden.
  2. Neuregistrierung in den USA: Eine erneute Registrierung bei der FAA ist möglich. Hierfür muss ein neuer, konformer Treuhänder benannt oder eine andere Eigentümerstruktur gewählt werden. Für die Neuregistrierung sind ein Eigentumsnachweis und die Entrichtung einer Gebühr von 5 US-Dollar erforderlich. Die FAA stellt daraufhin eine temporäre Betriebsgenehmigung für Flüge innerhalb der USA aus. Für internationale Flüge kann eine beschleunigte Bearbeitung beantragt werden, eine sofortige Genehmigung für Flüge außerhalb der USA gibt es jedoch nicht .

Reaktion von Southern Aircraft Consultancy

SACI zeigte sich von der Entscheidung der FAA überrascht und kündigte an, diese rechtlich anzufechten . Gleichzeitig hat das Unternehmen eine Lösung für seine Kunden in die Wege geleitet. Am 15. Januar 2026 gab SACI bekannt, dass eine Vereinbarung mit der US-amerikanischen Treuhandgesellschaft Valiair getroffen wurde. Valiair soll das Geschäft von SACI übernehmen, mit dem Ziel, die Konformität wiederherzustellen und die betroffenen Flugzeuge so schnell wie möglich wieder in die Luft zu bekommen. Im Idealfall würde dies für die Kunden lediglich einen Wechsel des Treuhänders bedeuten, ohne dass eine komplette Neuregistrierung erforderlich wäre .


Einordnung

Die AOPA UK betont, dass es sich bei der Maßnahme der FAA um ein rein administratives und regulatorisches Problem handelt und keine Bedenken hinsichtlich der Lufttüchtigkeit, der Wartungsstandards oder der Flugsicherheit der betroffenen Flugzeuge bestehen .

Muster-Zulassung für P2012 in Ecuador

Tecnam baut seine Präsenz in Südamerika weiter aus: Die ecuadorianische Luftfahrtbehörde DGAC hat die komplette P2012-Familie des italienischen Herstellers validiert. Damit sind alle Varianten – Traveller, STOL und Sentinel SMP, jeweils mit Lycoming- oder Continental-Triebwerken – ab sofort unter ecuadorianischer Registrierung einsatzbereit.

Die Entscheidung folgt auf die erste Auslieferung eines P2012 Traveller im Juli 2025 an Transair Leasing, Tecnam-Vertreter für Ecuador, Kolumbien, Peru und Panama. Mit der nun erteilten Gesamtzulassung steht Betreibern im Land die gesamte Bandbreite der P2012-Plattform offen – von Passagier– und Frachtflügen über Medevac bis hin zu Spezialmissionen.

Gerade für Ecuadors anspruchsvolle Topografie mit Anden, Amazonasgebiet, Küste und Galápagos ist die Kombination aus STOL-Fähigkeit, zweimotoriger Sicherheit und moderner Avionik von strategischer Bedeutung. Transair Leasing rechnet entsprechend mit stark wachsendem Interesse lokaler Betreiber.

DieP2012 bietet Platz für bis zu neun Passagiere plus Crew, ist nach aktuellen CS-23/FAR-23-Standards zertifiziert und als vielseitiger Ersatz für ältere zweimotorige Muster konzipiert. Mit der DGAC-Freigabe ist der Weg für einen breiten Markteintritt von Tecnam in Ecuador und der Andenregion frei.

Flugplatz Drütte ist Geschichte

Zum Jahreswechsel hat der Motorflugclub (MFC) Salzgitter den Verkehrslandeplatz Drütte räumen müssen. Nach der Kündigung des Pachtvertrags durch die Salzgitter AG, die auch juristisch bestätigt wurde, endet ein traditionsreicher Luftfahrtstandort. Die sechs Vereins-Flugzeuge sind nach Braunschweig überführt worden, wo dem Club künftig eine Halle zur Verfügung steht.

„Die Enttäuschung ist groß, aber wir müssen uns damit abfinden“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Volkmar Plewa. Besonders betroffen sind auch zwei Flugschulen, die ihren Betrieb in Salzgitter einstellen mussten. Für laufende Flugschüler ist die Zukunft derzeit noch offen.

Abschied aus Salzgitter: MFC-Mitglied Harald Bode und der stellv. Vorsitzende Volkmar Plewa im Tower auf dem Verkehrslandeplatz Drütte.

Langjähriges Mitglied Harald Bode spricht trotz breiter Unterstützung aus Politik und Bevölkerung von einer ernüchternden Entscheidung. Mit dem Flugplatz verliere Salzgitter nicht nur eine Ausbildungsstätte für den fliegerischen Nachwuchs, sondern auch einen wichtigen Teil seiner öffentlichen Luftverkehrs-Infrastruktur. Geschäfts- und Tourismusflüge seien von und nach Salzgitter künftig nicht mehr möglich – ein schwerer Verlust für die Region.

Mit der Katana nach Galicien

Autor: Xavier Ballansat

Wir träumen schon lange davon, mit unserer„Fliege“ – der Katana HB-SCZ – nach Galicien zu reisen. Unser Ziel: eine kleine Piste am See im Naturpark Mazaricos. Wochenlang planen wir sorgfältig zwölf Etappen über ebenso viele Ferientage im Mai 2025 – mit genauen Kriterien: mindestens 700 m Pistenlänge, Übernachtungs- oder ÖV-Möglichkeiten, Treibstoff, Öffnungszeiten und Handling-Bestimmungen.

Tag 1: Birrfeld – Annemasse
Schon am ersten Tag wird klar: Fliegen heisst flexibel bleiben. Das Wetter spielt verrückt –Sonne, Kaltfront, Regen, Gewitter. Nach vielem Abwägen entscheiden wir uns, so weit wie sicher möglich zu fliegen und vor der Front zu landen. Plan: Birrfeld – Grenoble Realität: Birrfeld – Yverdon (Kaffeepause und Gratis-Flugzeugwäsche), dann am Nachmittag weiter nach Annemasse bei Rückseitenwetter. Entspannt statt verbissen – das ist die richtige Entscheidung.

Tag 2: Annemasse – Grenoble
Tief unter einer zähen Wolkendecke schlängeln wir uns zwischen Quellwolken hindurch. Die Landschaft unter uns ist spektakulär – Seen, Hügel, Sonnenflecken. In Grenoble erwartet uns ein herzlicher Empfang, ein Mittagessen mit Cidre und ein traumhafter Aufenthalt im Domaine de Dony – sehr zu empfehlen für fliegende Gäste!

Tag 3: Grenoble – Montauban
Endlich Sonne! Der Pilot findet seine Routine, Navigation funktioniert auch ohne App. Wir landen auf einem Flugplatz ohne Landegebühr, essen Pizza und übernachten gratis auf dem Tarmac.

Tag 4: Montauban – Santa Cilia
Die Pyrenäen – majestätisch und einschüchternd zugleich. Die Wetterlage zwingt uns, die Route über Andorra zu ändern. In engen Tälern bahnen wir uns den Weg durch Regen und Wolken. Für den Piloten Routine, für die Copilotin eine Grenzerfahrung. Nach einer sicheren Landung in Santa Cilia geniessen wir Tapas und Gastfreundschaft – inklusive Leihwagen vom Flugplatz.

Tag 5: Santa Cilia – Burgos – Mazaricos
Das Wetter klart auf. In Burgos legen wir eine Pause ein – ein Flugplatz voller Flugschüler, aber ohne Linienbetrieb. Dann, nach zwei Stunden Turbulenzen, sehen wir endlich das Meer! Der kleine See von Mazaricos glitzert in der Sonne – unser Ziel ist erreicht. Ein Paradies: Jacuzzi mit Blick auf den Flugplatz, Ruhe, Natur und das Gefühl, angekommen zu sein.

Tag 6: Mazaricos – Vilaframil – Rinlo
Ein kurzer Flug über den See, dann weiter an die Küste. Auf einem fast verlassenen Flugplatz treffen wir nur einen Modellflieger – unser eigentlicher Kontakt reist extra an, um uns den Schlüssel für den Hangar zu übergeben. Im nahegelegenen Dorf Rinlo tauschen wir spontan ein Ladegerät gegen Luftaufnahmen: Wir fotografieren das Dorf aus der Luft, die Ladenbesitzerin macht daraus Souvenirmagnete. Eine winzige Geste – und doch ein schönes Beispiel, wie Fliegen Menschen verbindet.

Tag 7–8: Vilaframil – Asturias –San Sebastián
Eine neue Front zwingt uns zu Änderungen. Wir folgen der Nordküste Spaniens, vorbei an spektakulären Klippen und leeren Stränden. In Asturias läuft das Handling etwas chaotisch – also essen wir improvisiert unter dem Flügel im Schatten, ganz ohne Bürokratie. Das Crossing über Bilbao bringt uns tief über die Stadt – aufregend, aber unvergesslich. In San Sebastián verbringen wir zwei Tage Pause: Pintxos, Txakoli, Regen und viel Genuss.

Tag 9: San Sebastián – Aire-sur-l’Adour
Nach Gewitter und Hagel in Frankreich nutzen wir eine kurze Wetternische, um sicher weiterzufliegen. Frankreich zeigt sich von seiner besten Seite: Viele kleine Flugplätze, unkompliziert und charmant.

Tag 10–12: Aire-sur-l’Adour – Valence –Birrfeld
Starker Gegenwind zwingt uns zu einem Tag Pause in Valence – zum Glück bei Freunden. Am nächsten Tag geht’s heimwärts: 11–17 kt Wind, Böen bis 25 kt, aber klare Sicht und gute Laune. Nach zwölf Tagen, 2’500 km und unzähligen Eindrücken kehren wir glücklich ins Birrfeld zurück.

Nach Kroatien und Dänemark war dies unsere dritte grosse Reise mit der Katana HB-SCZ. Sie hat uns einmal mehr gezeigt, was Reisen mit einem Kleinflugzeug wirklich bedeutet: Freiheit, Verantwortung, Teamarbeit und Erlebnisse, die man nie vergisst. Ein grosses Dankeschön an die Fliegerschule Birrfeld, die uns die „Fliege“ für dieses Abenteuer anvertraut hat.

Zurück zu manuellem Fliegen

Angesichts der Automatisierung im Cockpit ruft die Air Line Pilots Association (ALPA) zu einer stärkeren Pflege manueller Flug-Fähigkeiten auf. Auf dem Skift Aviation Forum in Fort Worth betonte ALPA-Vize-Präsidentin Wendy Morse, selbst Boeing 787-Kapitänin, dass Piloten über ihre gesamte Laufbahn hinweg aktiv „fliegen“ müssten, um ihre Kompetenzen zu erhalten.

Sicherheitsdaten zeigten, dass praktische Fertigkeiten bei zu starker Abhängigkeit von Automatiksystemen nachlassen. ALPA empfiehlt daher bewusst mehr manuelles Fliegen, auch in Reiseflughöhen. Gleichzeitig bekräftigte Morse die Ablehnung von Konzepten mit reduzierter Cockpitbesatzung und verwies auf die Kampagne „Safety Starts With Two“. Technologie und neue Assistenzsysteme seien wertvoll, wenn sie Piloten unterstützen, nicht ersetzen. Auch künstliche Intelligenz könne beim Lernen und bei der Auswertung von Daten helfen – müsse jedoch sorgfältig überwacht werden. Für ALPA bleibt klar: Flugsicherheit beginnt mit soliden Grundlagen und zwei Piloten im Cockpit.

AOPA-Seminar: Fliegen in Nordamerika

Am 7. Februar 2026 lädt die AOPA zu einem ganztägigen Seminar zum Thema Fliegen in Nordamerika, Kanada und der Karibik ein. Martina und Michael Höcker berichten dabei aus erster Hand von ihrer 20-wöchigen Reise mit dem eigenen Flugzeug durch diese Regionen.

Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung, Planung und Durchführung eines solchen Langstreckenabenteuers. Behandelt werden unter anderem fliegerische und organisatorische Besonderheiten, Erfahrungen an Flugplätzen und Destinationen, das benötigte Equipment, finanzielle Aspekte sowie die Crew-Vorbereitung. Eine umfangreiche Bilddokumentation ergänzt die praxisnahen Einblicke.

Das Seminar richtet sich sowohl an Pilotinnen und Piloten als auch an Nicht-Piloten und verbindet Reisebericht mit konkreter Entscheidungshilfe für eigene Projekte.
Anmeldeschluss ist der 26. Januar 2026. Die Teilnahmegebühr beträgt 160 Euro für AOPA-Mitglieder und 200 Euro für Nichtmitglieder (inkl. MwSt.).

-> Anmeldung

CS-23-Standard für die moderne Flugausbildung

Mit der P2008JC NG (Next Generation) bringt Tecnam eine konsequent weiterentwickelte Version seines Schulflugzeugs auf den Markt. Erstmals nach EASA CS-23 zertifiziert, kombiniert die NG-Version höchste Sicherheitsstandards mit moderner Einspritztechnik und einer bewährten Hybridzelle.

Herzstück ist der Rotax 912 iSc mit Kraftstoffeinspritzung. Er senkt den Verbrauch auf rund 14 l/h, reduziert die Betriebskosten deutlich und ermöglicht einen um bis zu 30 % geringeren CO₂-Ausstoss gegenüber klassischen AvGas-Trainern.

Charakteristisch bleibt die Tecnam-Hybridbauweise: aerodynamischer Kohlefaserrumpf für eine breite, komfortable Kabine, kombiniert mit robusten Metallflügeln – reparaturfreundlich und ideal für den harten Schulbetrieb. Damit positioniert sich die P2008JC NG als „No-Compromise“-Trainer zwischen älteren Metallflotten und empfindlichen Vollverbundmustern.

Im Cockpit setzt Tecnam auf ein modernes Garmin G3X Touch-Glascockpit und eine verbesserte Ergonomie. Weitere NG-Updates umfassen eine neu gestaltete Mittelkonsole, ein überarbeitetes Fenster-Design sowie komfortablere 3-Punkt-Gurte mit Trägheits-Aufrollern.

Für Flugschulen bietet die P2008JC NG zudem strategische Vorteile: In Kombination mit P-Mentor und P2006T NG lässt sich eine durchgängige, „All-Injected“-Flotte vom Ab-initio- bis zum Mehrmotoren-Training realisieren.

Die Tecnam P2008JC NG ist ab sofort bestellbar und in allen EASA-Staaten zugelassen – als wirtschaftlicher, nachhaltiger und sicherheitsorientierter Trainings-Standard der nächsten Generation.

Kodiak 900 erhält brasilianische Zulassung

Das Mehrzweckflugzeug Kodiak 900 von Daher hat die brasilianische Lufttüchtigkeitsbescheinigung der ANAC erhalten. Damit ist die größere und leistungsstärkere Weiterentwicklung der Kodiak 100 nun auch für den anspruchsvollen Einsatzmarkt Brasilien zugelassen.

Die Kodiak 900 kombiniert das bewährte „Go-anywhere“-Konzept mit spürbaren Leistungszuwächsen: verlängerter Rumpf, höhere Reisegeschwindigkeit von 210 KTAS, größere Nutzlast sowie eine Reichweite von bis zu 1.129 NM. Gleichzeitig sank der spezifische Treibstoffverbrauch um rund neun Prozent – ein Plus für Wirtschaftlichkeit und Betriebskosten.

Angetrieben wird die Kodiak 900 von einem PT6A-140A-Turboprop mit 900 shp, ausgelegt für Hot-and-High-Bedingungen. Serienmäßig an Bord ist das Garmin G1000 NXi. Dank robustem Fahrwerk und STOL-Eigenschaften eignet sich das Flugzeug für Einsätze abseits klassischer Flughäfen – von regionalem Transport über öffentliche Aufgaben bis zu humanitären Missionen.

Nach der FAA-Zertifizierung 2022 und der EASA-Zulassung 2023 markiert die brasilianische Freigabe einen weiteren Schritt im internationalen Ausbau der Kodiak-Familie. Daher stärkt seine Präsenz in Lateinamerika zusätzlich mit einer neuen Niederlassung in São Paulo.

Übersicht, Planung, Werkzeuge

SkyDemon hat im vergangenen Jahr zahlreiche Funktionen weiterentwickelt. Im Fokus standen eine einfachere Bedienung, bessere Übersicht und praxisnahe Unterstützung für Pilotinnen und Piloten.

Der neu gestaltete Flugzeugprofil-Editor erleichtert die korrekte Konfiguration deutlich. Ein integrierter Assistent ermöglicht es, Flugzeugprofile schnell von Grund auf zu erstellen und anschließend individuell zu verfeinern. Ergänzend wurde eine Checklisten-Funktion eingeführt: Eigene Checklisten lassen sich Flugzeugprofilen zuordnen, vor und während des Fluges aufrufen und interaktiv abarbeiten.

Umfassend überarbeitet wurde auch das Pilot-Logbuch. Das neue Layout passt sich flexibler an verschiedene Bildschirm- und Druckformate an. Hinzugekommen sind optionale Spalten wie „Luftraum über“ zur besseren Höhenplanung sowie „Mindesttreibstoff“ für mehr Sicherheit an Wendepunkten. Mit der neuen Funktion „Trip Overview“ erhalten Piloten bei mehrteiligen Flügen eine kompakte Gesamtübersicht zu Strecke, Flugzeit und Treibstoffbedarf.

Zu den weiteren Neuerungen zählen „Waypoints Ahead“, welches das Auffinden gemeldeter Wegpunkte erleichtert, sowie Erinnerungen für Wendepunkte direkt aus dem Menü „Was ist hier?“

Für die Zukunft setzt SkyDemon vor allem auf Feinschliff statt Funktionsflut: Die Bedienoberfläche für Flugprotokolle soll weiter vereinfacht werden, größere neue Features sind aktuell nicht geplant. Gespräche mit Jeppesen über die mögliche Integration georeferenzierter Anflugkarten laufen. Ab Herbst 2026 wird zudem voraussichtlich Android 7.1 die Mindestvoraussetzung für neue Versionen sein.

Abgerundet wird das Engagement durch mehrere Stipendienprogramme, mit denen SkyDemon auch 2025 aktiv den fliegerischen Nachwuchs unterstützt.

Magdeburg-Cochstedt erweitert UAS-Testgebiet

Am nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrzeuge in Magdeburg-Cochstedt gilt seit dem 27. November 2025 ein neues geografisches Gebiet, das den UAS-Betrieb in der offenen Kategorie deutlich erleichtert. Dort sind künftig Flüge

  • außerhalb der direkten Sichtweite (BVLOS),
  • mit UAS über 25 Kilogramm sowie
  • über 120 Meter über Grund

möglich – vorausgesetzt, Betreiber erfüllen die Vorgaben der „Erklärung des UAS-Betreibers und Risikobewertung für die Nutzung des geografischen Gebiets“.

Das Luftfahrt-Bundesamt wird damit spürbar entlastet, da Einzel-Genehmigungen in der speziellen Kategorie entfallen, ohne dass die operationelle Sicherheit sinkt.

Update vom 8. Dezember 2025: Die Landesluftfahrtbehörde Sachsen-Anhalt veröffentlichte per NfL 2025-1-3710 eine Allgemeinverfügung zum Einflug in das geografische Gebiet rund um den Flughafen. Wer die dort festgelegten Nebenbestimmungen erfüllt, benötigt keine separate Genehmigung nach § 21h Abs. 3 Nr. 2 LuftVO mehr. Quelle: dipul.de

Startsteigflug endet tragisch

Am Sonntagnachmittag des 27. März 2022 herrschten über dem Flugplatz Konstanz eigentlich ideale Sichtflugbedingungen. Für ein zweisitziges Leichtflugzeug der American Aviation AA-1B endete der Flug jedoch kurz nach dem Start dramatisch: Die Maschine verlor an Höhe, kollidierte mit Bäumen und prallte auf den Boden. Pilot und Fluggast wurden schwer verletzt, das Flugzeug zerstört.

Unfallstelle – Quelle: Polizei, Bearbeitung BFU

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) übernahm die Ermittlungen. Jetzt liegt der Abschlussbericht vor – er zeigt, wie eine Kombination aus Erfahrungslücken, Flugvorbereitungsmängeln und ungünstigen Rahmenbedingungen zu dem Unfall führte.

Der 44-jährige Pilot verfügte über eine Privatpilotenlizenz und insgesamt 246 Flugstunden. Seine Erfahrung mit der AA-1B, die er erst im Juni 2021 erworben hatte, war jedoch begrenzt: Bis zum Unfall hatte er rund 43 Stunden auf diesem Flugzeug-Muster gesammelt. Laut BFU war das Flugzeug beim Start auf der 760 Meter langen Graspiste zunächst nur „zögerlich abgehoben“ und erreichte keine stabile Steiggeschwindigkeit. Ein Zeuge beschrieb, dass die Maschine „nur schwer an Höhe gewann“ und im Steigflug leicht die Richtung änderte, bevor sie über die rechte Tragfläche kippte. Ein Leistungsverlust des Triebwerks wurde ausgeschlossen.

Flugweg- und Geschwindigkeitsdaten – Quelle BFU

Laut Bericht hätte der Pilot den Start noch abbrechen können. Mehrere Faktoren trugen letztlich zum Unfall bei: Überschreitung der maximal zulässigen Abflugmasse, unzureichende Kenntnisse der Flugeigenschaften in Grenzflugzuständen, mangelhafte Flugvorbereitung, Hindernisse im Abflugsektor und das Versäumnis, den Start rechtzeitig abzubrechen.

Dank des schnellen Eingreifens des Flugleiters und der Rettungskräfte überlebten die Insassen den Absturz trotz schwerer Verletzungen. Die BFU betont, dass die Kollision mit Bäumen und die Endlage des Wracks in einer Geländesenke die Überlebenschancen entscheidend erhöhten.

Der Unfallbericht macht deutlich: Auch bei scheinbar harmlosen Starts können ungenügende Vorbereitung und begrenzte Erfahrung schnell zu kritischen Situationen führen – eine mahnende Erinnerung an die Bedeutung von Trainingsstand, Startabbruch-Disziplin und sorgfältiger Flugplanung.

-> Vollständiger Untersuchungsbericht der BFU

Ausflug zur Flugwerft Schleißheim

Am Sonntag, 10. August nutzten Hans Günther und Marc (SG Siemens München) das ideale Flugwetter für einen Ausflug mit der KYSI zur Flugwerft Schleißheim (EDNX). Anlass war ein Aktionswochenende zum 80. Jahrestag der Übernahme des Flugplatzes durch die US Army.

Vor Ort bot sich ein vielfältiges Programm: Zwei UH-72 Lakota der US Army standen zur geführten Besichtigung bereit, die Bundespolizei präsentierte an beiden Tagen einen Super Puma, dazu kamen historische Militärfahrzeuge sowie eine Bo105 der Heeresflieger. Für das leibliche Wohl sorgten Biergarten und Grill – für die Crew selbstverständlich alkoholfrei.

Der Hinflug führte, betreut durch Langen ATC, via Rosenheim über München, entlang des Deutschen Museums und des Englischen Gartens nach Oberschleißheim. Von dort ging es über die große Platzrunde zum Endanflug aus Osten. Praktisch: Die Flugwerft verfügt über einen eigenen Taxiway zur historischen Halle, die Landegebühren können bequem online bezahlt werden.

Nach einer ausführlichen Erkundung der Ausstellung, der Helikopter und einer kurzen Stärkung startete die KYSI am Nachmittag wieder Richtung Heimat. Die Rückroute führte über Bad Tölz zu den Alpen, weiter entlang von Tegernsee und Schliersee, vorbei an Wendelstein und Kampenwand zurück zum Platz.

Ein Bad in der Tiroler Achen und die spätere Motorradfahrt nach München – begleitet von einem Abendessen im Biergarten der Brauerei Aying – rundeten diesen gelungenen Sommerausflug ab.

Zum Schluss ein Dank an das gesamte Betreuungsteam der KYSI: Ihre Arbeit macht solche Flüge erst möglich.

Leichtfliegerei-Aufbruch dank MOSAIC

Mit dem Inkrafttreten der neuen MOSAIC-Vorschriften (Modernization of Special Airworthiness Certification) hat die FAA (USA) die Regeln für Leichtflugzeuge grundlegend modernisiert. Die neue Verordnung ersetzt bisherige Gewichts-Beschränkungen durch leistungsbasierte Kriterien und erlaubt künftig unter anderem bis zu vier Sitze, einziehbares Fahrwerk, konstante Propellerdrehzahl, Nachtflug sowie zweimotorige Konfigurationen.

Tecnam begrüßt die Reform als Aufbruch in eine neue Ära der allgemeinen Luftfahrt. „MOSAIC ist auf unsere Mission zugeschnitten, das Fliegen einfacher, sicherer und zugänglicher zu machen“, erklärt Geschäftsführer Giovanni Pascale Langer. Die Neuerungen eröffnen Chancen für Piloten, Flugschulen und Unternehmen – von effizienteren Ausbildungswegen bis hin zu erweiterten Einsatzmöglichkeiten für Spezialmissionen.