Schlagwortarchiv: Motorflug

Mit dem Flieger zum Kitzbüheler Horn

Konstantin Mahler vom Aero-Club Bamberg verbindet das Fliegen regelmässig mit Bergwanderungen. Dieses Jahr führte ihn ein Tagesausflug zum Kitzbüheler Horn, mit dem Flugplatz St. Johann in Tirol (LOIJ) als Zielflugplatz.

Hinflug: Bamberg – St. Johann in Tirol

Der Start erfolgte am 14. Juli 2026 um 06:30 Uhr lokal ab Bamberg-Breitenau mit einer WT9. Die geplante Reisezeit betrug rund 1:40 Stunden. Die Wetterlage war bewölkt, ohne Niederschlag oder starken Wind. Für den frühen Morgen bestand die Möglichkeit von Bodennebel und tiefer Wolkenuntergrenze.

Nach dem Abflug erfolgte die Freigabe über FIS für den Delta-Durchflug über Nürnberg. München Radar erteilte anschliessend die Freigabe für FL060. Mit kräftigem Rückenwind aus Norden erreichte die Maschine eine Groundspeed von 109 Knoten bei einer True Airspeed von 88 Knoten. Da die Öffnungszeit des Zielflugplatzes erst um 08:00 Uhr lokal begann, wurde das Propellersetting für einen spritsparenden Reiseflug angepasst.

Südlich von München wurde der Charlie-Luftraum mit 3000 Fuss unterquert. Der Einflug in die Alpen erfolgte planmässig über Unterwössen und Kössen. Der Meldepunkt Griesenau für St. Johann in Tirol war der letzte Orientierungspunkt vor dem Anflug auf Piste 31. Das Tal lag bei Ankunft frei von Nebel und im frühen Sonnenschein.

Wanderung: Kitzbüheler Horn

Der Flugplatz LOIJ liegt am Fuss des Kitzbüheler Horns. Vom Platz aus ist der Einstieg in den Wanderweg nach wenigen Minuten zu Fuss erreichbar. Der Aufstieg führt zunächst über Forststrassen, dann über alpine Wanderwege mit Blick auf das Inntal und die umliegenden Berge. Oberhalb der Harschbichlhütte wird das Gelände steil und alpin.

Aufgrund der Windverhältnisse und der wechselhaften Sicht am Gipfel entschied sich Mahler gegen den Klettersteig und wählte den Normalweg. Am Gipfel angekommen, war die Ruhe vorbei: Touristen, die per Gondel oder E-Bike von der Kitzbüheler Seite aufgestiegen waren, bevölkerten den Gipfelbereich. Nach einer kurzen Rast und einem Kaiserschmarren trat Mahler den Abstieg an.

Nach sechs Stunden Gesamtzeit waren knapp 21 Kilometer und 1450 Höhenmeter zurückgelegt.

Rückflug: St. Johann in Tirol – Bamberg

Der Rückflug startete nach Bezahlung der Landegebühr. Der Ausflug aus den Alpen war von Thermik geprägt, aber problemlos fliegbar. Auf dem Weg nach Norden war FIS zeitweise nicht erreichbar – ein Problem, das offenbar auch andere Piloten in der Region betrafen. Unterhalb des Münchner Charlie-Luftraums verbesserte sich die Funkverbindung wieder.

Für einen ruhigen Heimflug über den Wolken wurde über Ingolstadt Radar eine Freigabe für FL085 durch die ED-R 144 erwirkt. Die Rückflugzeit betrug ebenfalls rund 1:40 Stunden, mit etwas mehr Leistungseinsatz gegen den nun schwächeren Gegenwind. Die Landung erfolgte auf Piste 03 in Bamberg-Breitenau.

Antonov An-2 in Tirschenreuth

Der Segelflug-Club Stiftland e.V. lädt im Rahmen seines Flugplatzfestes am 25. und 26. Juli 2026 zu einem besonderen Luftfahrterlebnis ein: Die legendäre Antonov An-2 wird als Stargast in Tirschenreuth erwartet und bietet Rundflüge für Besucher an.

Fotos: oldtimerflug.de

Interessierte können sich bereits im Voraus einen Sitzplatz sichern. Da der Verein keinen klassischen Onlineshop betreibt, erfolgt die Reservierung über einen Online-Terminplaner.

Die Antonov An-2 gilt als größter einmotoriger Doppeldecker der Welt und ist bis heute ein außergewöhnlicher Klassiker der Luftfahrt. Angetrieben von einem rund 1’000 PS starken Sternmotor vermittelt sie ein ursprüngliches Flugerlebnis, das sich deutlich von modernen Verkehrsflugzeugen unterscheidet.

Die Rundflüge dauern jeweils etwa 15 Minuten und kosten 95 Euro pro Person. Für Luftfahrtbegeisterte bietet sich damit die seltene Gelegenheit, einen Flug mit der historischen „Anna“ zu erleben und die Region aus der Perspektive des größten einmotorigen Doppeldeckers der Welt zu entdecken.

-> Weitere Infomationen und Reservierung

Flugfunkfrequenzen richtig nutzen

Flugfunkfrequenzen sind eine begrenzte Ressource und Voraussetzung für eine sichere Kommunikation zwischen Luftfahrzeugen und Flugsicherungsstellen. Austro Control weist deshalb auf einige grundlegende Regeln für den sicheren und störungsfreien Funkverkehr hin.

Jede veröffentlichte Frequenz ist einem bestimmten Dienst und Einsatzbereich zugeordnet und sollte ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden. Nicht betriebsrelevante Gespräche belasten die Frequenzen unnötig und können wichtige Funkmeldungen beeinträchtigen.

Ebenso wichtig ist die Beachtung des räumlichen Geltungsbereichs einer Frequenz. Flugplatzfrequenzen sind nur für den unmittelbaren Platzbereich vorgesehen. Da identische Frequenzen andernorts erneut vergeben werden können, kann ihre Nutzung in großer Flughöhe weit entfernte Flugplätze oder Flugsicherungsstellen stören.

Für betriebliche Gespräche zwischen Luftfahrzeugen steht in Österreich die Inter-Pilot-Frequenz 123.065 MHz zur Verfügung. Andere Frequenzen sollten hierfür nicht genutzt werden.

25-kHz- und 8.33-kHz-Kanalraster

In Europa wird heute überwiegend das 8.33-kHz-Kanalraster verwendet. Es schafft deutlich mehr verfügbare Kanäle innerhalb des Flugfunkbandes.

25-kHz-Kanalraster8.33-kHz-Kanalraster
1. 118.000 MHz1. 118.000 MHz
2. 118.025 MHz2. 118.005 MHz
3. 118.050 MHz3. 118.010 MHz
4. 118.075 MHz4. 118.015 MHz
5. 118.025 MHz

Die eingestellte Frequenz muss stets exakt der veröffentlichten Frequenz entsprechen. So sind beispielsweise 118.000 MHz und 118.005 MHz zwei unterschiedliche Kanäle. Falsch eingestellte Frequenzen oder ältere Funkgeräte ohne 8.33-kHz-Unterstützung können benachbarte Kanäle stören.

Auch Frequenzwechsel sollten sorgfältig kontrolliert werden, um Fehlanrufe und unnötige Frequenzbelegungen zu vermeiden.

Not- und Sonderfrequenzen – insbesondere die internationale Notfrequenz 121.500 MHz – dürfen nur für ihren vorgesehenen Zweck verwendet werden.

Eine kurze, präzise und standardisierte Kommunikation sowie die konsequente Einhaltung der veröffentlichten Frequenzen leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem sicheren und effizienten Flugbetrieb.

Birrfeld: Neue Leitung

Auf dem Flugplatz Birrfeld ist laufend etwas in Bewegung. Ob personelle Veränderungen, Neuigkeiten aus dem Flugbetrieb, Veranstaltungen oder Geschichten aus der Flugplatzgemeinschaft – die aktuellen Meldungen geben einen Einblick in das Geschehen auf einem der grössten Regionalflugplätze der Schweiz.

Seit 1.Juli 2026 neue Flugplatzchefin Janine Meier

Der Flugplatz Birrfeld blickt auf ereignisreiche Wochen zurück. Seit dem 1. Juli 2026 leitet Janine Meier als neue Airport Authority Officer den Flugbetrieb. Sie folgt auf Peter Mathis und bringt umfassende Erfahrung aus der Schweizer Luftfahrt mit. Nach Stationen bei Skyguide sowie den Flugplätzen Samedan und St. Gallen-Altenrhein, den sie von 2020 bis 2025 leitete, kehrt sie an einen vertrauten Ort zurück: Bereits von 2002 bis 2004 arbeitete sie im AIS Birrfeld und absolvierte dort ihre PPL-Ausbildung.

Besuch von Historischen Packard-Feuerwehrfahrzeugen – Packard Club Schweiz

Nicht alltäglich war auch der Besuch des Packard Club Schweiz. Neun historische Packard-Feuerwehrfahrzeuge sowie 14 zivile Fahrzeuge der traditionsreichen US-Luxusmarke verwandelten den Flugplatz für einen Tag in ein rollendes Automobilmuseum. Die liebevoll restaurierten Klassiker stiessen bei Besuchern und Aviatikfreunden auf grosses Interesse und sorgten für eine besondere Atmosphäre.

-> Vollständiger Bericht Packard Club Schweiz

Hochzeit von Fluglehrerin Svenja und ihrem Ehemann José -Blumenschmuck von Rahel Heimberg Floral Design

Einen emotionalen Höhepunkt erlebte die Birrfeld-Gemeinschaft zudem mit der zivilen Hochzeit von Fluglehrerin Svenja und ihrem Ehemann José. Nach dem Apéro überraschten Mitarbeitende das Brautpaar mit einem festlich geschmückten Flugzeug, persönlichen Glückwünschen und Erlebnisgutscheinen. Die gelungene Überraschung unterstrich einmal mehr den familiären Zusammenhalt auf dem Flugplatz Birrfeld.

DAeC-Motorfliegertag in Göttingen

Am 30. Mai 2026 fand in Göttingen der 106. Motorfliegertag des Deutschen Aero Club (DAeC) statt. Die Frühjahrstagung der Bundeskommission Motorflug brachte Vertreter aus Fachbereichen und Landesverbänden zusammen.

Auf der Tagesordnung standen Berichte aus den Sportfachgruppen, Beschlüsse zur Sportförderung sowie Themen rund um Wettbewerbs-Organisation, Technik und Digitalisierung. Konkret beschlossen wurden die Anschaffung neuer GPS-Logger für Wettbewerbe, die weitere Unterstützung der Navigationsflugsoftware „Flightcontest“ sowie Fördermaßnahmen für den Hubschrauber-Nachwuchs. Zudem erhielt der Deutsche Kunstflugverband (DKuV) die Zustimmung zur Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften im Motorkunstflug 2026.

Die Saison 2026 ist laut den Fachgruppenberichten bereits in vollem Gange: Navigationsflug-Seminare, Rallyes, Trainings und Deutsche Meisterschaften sind im Gange. Für 2027 sind weitere Höhepunkte geplant, darunter der Deutschlandflug, die FAI GAC Plenary in Deutschland sowie die FAI World Air Navigation Race Championship in Zwickau.

Breiten Raum nahmen auch Zukunftsthemen ein: Alternative Kraftstoffe, Elektroflug, Lade-Infrastruktur, Flugsicherheit und digitale Prozesse wurden diskutiert. Die Berichte der Landes-Verbände zeigten, dass der Motorflug die laufenden Veränderungen in der Luftfahrt aktiv begleitet.

Perle der Adria

Zu Pfingsten veranstaltete die AOPA Germany unter der Leitung ihres engagierten Geschäftsführers Michael Erb traditionell ein Fly-Out zu fliegerisch attraktiven Destinationen in Europa. Im Mai 2026 führte die Reise erneut nach Mali Lošinj in Kroatien. Der Einladung folgten 33 Crews, die mit unterschiedlichsten VFR- und IFR-tauglichen Flugzeugen aus ganz Deutschland zum Flugplatz LDLO auf der Insel Lošinj anreisten. Wir selbst wählten mit unserer Aquila A210 die bewährte Route von Arnstadt/Alkersleben (EDBA) über die Ostalpen mit Tankstopp in Wiener Neustadt (LOAN).

In der geschützten Kvarner Bucht gelegen, hat sich das rund 7’500 Einwohner zählende Mali Lošinj dank seines milden Klimas zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt. Malerische Buchten, zahlreiche Wassersportmöglichkeiten sowie gut ausgebaute Spazier- und Radwege machen die Insel ebenso attraktiv wie die venezianisch geprägte Altstadt und die lebhafte Uferpromenade mit ihren Cafés, Restaurants und Boutiquen. Ein besonderer Aussichtspunkt ist der 171 Meter hohe Providenca-Hügel, von dem sich bei Sonnenuntergang ein eindrucksvoller Blick über den Archipel bietet.

Unsere Wahl fiel auf das Hotel Bellevue an der Čikat-Bucht, das sich als idealer Ausgangspunkt erwies. Hervorzuheben sind das ausgezeichnete Frühstück, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Matsunoki sowie die großzügige Hotelanlage mit Meerwasserpools und Privatstrand.

Fazit

Wenn die AOPA Germany Anfang des Jahres zu ihrem traditionellen Fly-Out einlädt, gibt es nur wenige Gründe, nicht teilzunehmen. Die größte Hürde ist meist die begrenzte Teilnehmerzahl, denn Unterkunft, Flugplatz, Abstellflächen und Treibstoffversorgung für mehr als 30 Flugzeuge müssen sorgfältig organisiert werden. Diese logistischen Herausforderungen meisterte das AOPA-Team in Egelsbach – erneut mit Unterstützung aus der Schweiz – in bewährter Weise. Dazu kam ideales Flugwetter. Mali Lošinj erwies sich einmal mehr als lohnendes Ziel und besonders in der Vorsaison als echte Empfehlung für Pilotinnen und Piloten.

Bild und Text: Dr. Andreas Schmidt, Mitglied der AOPA Germany

Elixir erhält 45 Millionen Euro

Der französische Flugzeughersteller Elixir Aircraft hat eine Finanzierungsrunde über 45 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird sie vom SPI-Fonds der französischen Förderbank Bpifrance im Rahmen des Investitionsprogramms „France 2030“ sowie von Odyssée Venture, Innovacom und weiteren Investoren. Das Kapital soll den Ausbau der Produktion, die internationale Expansion und die Entwicklung eines neuen Flugzeugtyps unter dem Projektnamen „Equinox“ finanzieren.

Elixir Aircraft baut seine Fertigung derzeit deutlich aus. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 16 Flugzeuge ausgeliefert – bereits mehr als im gesamten Jahr 2025. Aktuell sind rund 60 Elixir-Flugzeuge bei Flugschulen in Frankreich, Großbritannien, Spanien, Portugal und Griechenland im Einsatz. Nach dem ersten Flug eines Elixir in den USA soll insbesondere der amerikanische Markt weiter erschlossen werden. Mittelfristig plant das Unternehmen eine Produktionskapazität von fünf Flugzeugen pro Monat sowie die Bündelung seiner Fertigungsstandorte in der Region La Rochelle.

Das zweisitzige Schulflugzeug Elixir wurde 2020 von der EASA und 2025 von der FAA zugelassen. Die vollständig aus Kohlefaser gefertigte Zelle, ein sparsamer Antrieb sowie wartungsfreundliche Konstruktion sollen niedrige Betriebskosten ermöglichen. Zur Serienausstattung gehören unter anderem ein Gesamtrettungssystem, verbesserte Überzieheigenschaften und ein crashsicherer Kraftstofftank. Seit April 2026 ist zudem die Version Elixir+ mit erhöhter Nutzlast verfügbar.

Mit dem neuen Programm „Equinox“ will Elixir Aircraft seine Produktpalette erweitern. Das größere Flugzeug richtet sich vor allem an Flugschulen und soll auf der bestehenden Carbon-OneShot-Technologie basieren. Weitere Einzelheiten will das Unternehmen in den kommenden Monaten bekannt geben.

Auf der EAA AirVenture Oshkosh (20. bis 26. Juli) wird Elixir Aircraft neben den Modellen Elixir und Elixir+ auch einen Ausblick auf das Equinox-Programm sowie weitere Produktentwicklungen geben.

Revision des Luftfahrtgesetzes

Der (Schweizer) Nationalrat hat am Donnerstag die Revision des Luftfahrtgesetzes (LFG) mit 130 zu 60 Stimmen angenommen. Der Aero-Club der Schweiz (AeCS) begrüsst den Entscheid, der neben der Zulassung von Ultraleichtflugzeugen und Anpassungen bei den Zollflugplätzen auch die Bedeutung regionaler Flugfelder stärker im Gesetz verankert.

Als wichtigen Erfolg bezeichnet der AeCS den von Nationalrat und Zentralpräsident Matthias Jauslin eingebrachten Minderheitsantrag zu Artikel 36, der vom Nationalrat angenommen wurde. Dieser sieht vor, dass nicht nur die Landesflughäfen, sondern auch kleinere Flugfelder besser geschützt werden. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung von Pilotinnen und Piloten sowie zum Flugsport und zur Allgemeinen Luftfahrt.

Eine weitere bedeutende Neuerung betrifft die Ultraleichtflugzeuge. Künftig sollen UL-Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von bis zu 600 Kilogramm grundsätzlich zugelassen werden. Damit übernimmt die Schweiz die in weiten Teilen Europas geltenden Bestimmungen und schafft erstmals eine gesetzliche Grundlage für diese Luftfahrzeugkategorie.

Ebenfalls positiv bewertet der AeCS die geplante Aufhebung von Artikel 9 des Luftfahrtgesetzes über Zollflugplätze. Nach Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung sollen die Vorschriften für grenzüberschreitende Flüge künftig an jene des grenzüberschreitenden Strassenverkehrs angeglichen werden. Der AeCS hatte sich unter der Federführung von Matthias Samuel Jauslin im politischen Prozess intensiv für beide Anpassungen eingesetzt.

Nach der Zustimmung des Nationalrats wird die Revision des Luftfahrtgesetzes nun im Ständerat beraten.

«Wings and Friends» in Grenchen

Am 10. und 11. Juli wird der Flughafen Grenchen zum Treffpunkt für Aviatikbegeisterte. Die «Wings and Friends» bietet ein abwechslungsreiches Flugprogramm mit historischen Klassikern, modernen Flugzeugen und der Patrouille Suisse als Publikumsmagnet.

Zu den Höhepunkten zählt zweifellos der Auftritt der Patrouille Suisse. Doch auch darüber hinaus erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm. Die in Grenchen beheimatete Classic Formation präsentiert eindrucksvolle Formationsflüge mit ihrer Douglas DC-3 und drei Beechcraft B-18. Ein besonderes Spektakel verspricht der Absetzflug der militärischen DC-3-Version, der C-47, deren Fallschirmspringer eine Landung im Stil der historischen Normandie-Invasion demonstrieren.

Classic Formation 2024 – Rückblick auf die Flugshow-Saison 2024 – Video von Ian Lienhard

Ergänzt wird das Flugprogramm durch zahlreiche Oldtimer wie die Pilatus P-2 und P-3, die Antonov An-2 oder die Nieuport 23 C-1 sowie Vorführungen moderner Luftfahrzeuge.

Auch am Boden hat die Veranstaltung einiges zu bieten. Der Flughafen Grenchen präsentiert sich in einem grossen Ausstellungsbereich, während ein vielfältiges Gastronomieangebot für das leibliche Wohl sorgt. Der Vorverkauf für die Veranstaltung hat bereits begonnen.

Die Classic Formation ist eine Schweizer Formation, die mit einer Douglas DC-3 und drei Beechcraft B-18 regelmässig an Flugshows in der Schweiz und im europäischen Ausland auftritt. Mit ihren präzisen Formationsflügen zählt sie zu den bekanntesten Warbird-Displays Europas.

-> Mehr Informationen und Ticketverkauf hier

Täglich historische Flugzeuge

Vom 20. bis 24. Juli 2026 findet während des EAA AirVenture Oshkosh die beliebte Veranstaltungsreihe „Warbirds in Review“ statt. Jeweils um 10:00 Uhr und 13:00 Uhr stehen auf der Warbirds-Rampe im Bereich der EAA Warbirds of America historische Militärflugzeuge und ihre bewegenden Geschichten im Mittelpunkt.

Zu den vorgestellten Mustern zählen unter anderem die Curtiss P-40 Warhawk, Chance Vought F4U-4 Corsair, Lockheed Martin F-35A Lightning II, Lockheed P-38 Lightning, Consolidated PBY-5A Catalina, North American P-51 Mustang, MiG-29UB Fulcrum, Northrop F-5 Tiger II, Douglas A-26 Invader sowie die Hubschrauber Hiller UH-12B und Sikorsky UH-34D.

Piloten, Veteranen, Restauratoren und Historiker geben dabei spannende Einblicke in die Geschichte und den Erhalt dieser legendären Flugzeuge. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet am Freitag die traditionelle Veterans Tribute Parade.

-> Vollständiges Programm mit Referenten und Zeiten

Anspruchsvolle Jubiläumsausgabe

Der traditionsreiche Allgäuflug in Leutkirch feierte 2026 sein 60-jähriges Bestehen und bot einmal mehr einen abwechslungsreichen Rallyeflug-Wettbewerb mit Disziplinen wie ANR- und Präzisionsflug. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Crews und erfreute sich mit über 40 gemeldeten Teams großer Beliebtheit. Neben dem sportlichen Wettbewerb prägten vor allem die kameradschaftliche Atmosphäre und die Gastfreundschaft das verlängerte Wochenende.

Walter Dworschak trat erneut gemeinsam mit Lukas Galusinski für den Österreichischen Aero-Club an. Nach dem Anflug mit einer Cessna 172 nach Leutkirch absolvierte das Duo bereits am ersten Tag die ANR-Clubmeisterschaft. Am zweiten Wettkampftag folgten der offizielle Trainingsflug und die Siegerehrung, bei der die beiden sowohl im ANR als auch im Trainingsflug jeweils den vierten Rang belegten.

Zum Jubiläum hatten die Organisatoren den Rallyeflug besonders anspruchsvoll gestaltet. Zwei jeweils rund 75-minütige Wertungsflüge mit Ziellandungen, einem Zwischenstopp in Biberach sowie erst vor Ort ausgegebenen Navigationsunterlagen verlangten den Crews höchste Konzentration ab. Zahlreiche Fotowendepunkte, Bodenzeichen und Navigationsaufgaben sowie dichter Verkehr machten den Wettbewerb besonders fordernd.

Den Gesamtsieg sicherten sich die jungen „Navgeeks“ Shearer/Meindl vor Ciesielsky/Ciesielsky und dem Solo-Piloten Rimensberger. Für Walter Dworschak und Lukas Galusinski gab es ebenfalls Grund zur Freude: Sie erreichten den hervorragenden dritten Platz in der Advanced-Klasse.

Nach der feierlichen Siegerehrung klang das Jubiläumswochenende in geselliger Runde aus. Trotz wechselhafter Wetterprognosen verlief auch der Rückflug nach Stockerau problemlos. Das Fazit der beiden Piloten fiel entsprechend positiv aus: ein sportlich anspruchsvolles, erfolgreiches Wochenende mit wertvollen Erfahrungen und vielen neuen Bekanntschaften. Die nächste Austragung des Allgäuflugs ist für den 6. bis 9. Mai 2027 geplant.

Kunstflug-Merkblatt

«Wir hören euch – euer Lärm stört am Wochenende, am Mittag oder bei schönem Wetter, wiederholte Flüge am selben Ort nerven uns, und warum belasten wenige Pilotinnen und Piloten Tausende Einwohnerinnen und Einwohner?»

Um derartige Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu vermeiden und Kunstflugtraining ohne Einschränkungen zu ermöglichen, empfiehlt das (Schweizer) Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL Kunstflugpilotinnen und -piloten, die folgenden Punkte – angelehnt an den SAA-Kodex – zu befolgen:

  • Kunstflug unter der Woche nur zu Bürozeiten (08.30–12.00 und 13.30–19.00 Uhr)
  • Kunstflug an Sonn- und Feiertagen zeitlich einschränken, (09.00–12.00 und 14.00–18.00 Uhr)
  • Verzicht auf stationären Kunstflug an Sonn- und Feiertagen
  • Verwendung eines Kartensystems mit zeitlicher und örtlicher
  • Dosierung von stationärem Kunstflug
  • Wo möglich, „wandernden“ Kunstflug anwenden

Petition für Flugplatz Valbrembo

Für den Flugplatz Valbrembo bei Bergamo läuft seit dem 5. Juni 2026 eine Online-Petition. Innerhalb weniger Tage haben über 4.600 Personen unterzeichnet. Unterstützen Sie den traditionsreichen norditalienischen Flugplatz jetzt mir Ihrer Unterschrift.

Der besonders bei Besuchern von der Alpen-Nordseite im Frühjahr beliebte Flugplatz Valbrembo wurde 1969 gegründet und dient seither als Ausbildungsstätte für Segel- und Motorflugpiloten. Seit 2010 werden dort auch Linienpiloten ausgebildet. Der Betreiber, AVA Valbrembo, sieht den Flugplatz durch behördliche Massnahmen bedroht, die den Betrieb einschränken oder einstellen könnten.

Die Petition richtet sich an die zuständigen Behörden und fordert die Anerkennung des historischen und pädagogischen Wertes des Flugplatzes, die Sicherstellung des Weiterbetriebs im Rahmen der geltenden Vorschriften sowie die Einbindung aller Beteiligten in einen transparenten Dialog auf Basis technischer Daten.

Die Initiatoren weisen darauf hin, dass Falschmeldungen über eine geplante Öffnung für den kommerziellen Linienverkehr kursierten.

Der Flugplatz sei ausschliesslich für die Ausbildung bestimmt und werde auch künftig nicht für den kommerziellen Verkehr geöffnet.

17% mehr Vorfälle

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bearbeitete 2025 knapp 15 000 Meldungen zu Vorfällen – deutlich mehr als in früheren Jahren. Dies geht aus dem kürzlich publizierten Annual Safety Report hervor. Die Meldungen dienen dazu, die Sicherheit am Boden und in der Luft stetig weiterzuentwickeln.

Rund 17% mehr gemeldete Vorfälle in der kommerziellen Luftfahrt und der Leichtaviatik als im Vorjahr; mehr Kratzer an Flugzeugen und am Boden falschrollende Pilotinnen, Piloten und Bodenpersonal auf stetig komplexeren Flugplätzen mit engeren Platzverhältnissen; mehr falsch beladene Flugzeuge; mehr Beinahe-Zusammenstösse in der Luft; mehr Luftraumverletzungen wegen neuen Luftraumstrukturen; mehr Konflikte zwischen Flugzeugen, Helikoptern und Drohnen; mehr GPS-Störungen; mehr fluchende und gewalttätige Passagierinnen und Passagiere; weniger Laserattacken; immer noch Kollisionen von Helikoptern mit Kabeln; weniger Unfälle bei der Arbeit mit Helikoptern; mehr Meldungen zur Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen; kein Unfall mit Todesfolge in der kommerziellen Luftfahrt, vier Unfälle mit insgesamt sechs Todesopfern in der Leichtaviatik, ein Helikopterunfall mit einem Todesopfer und einem Verletzten bei einem Einsatz in der Landwirtschaft: So die Kürzestfassung der Vorfallstatistik 2025 in der Schweizer Zivilaviatik.

Im Berichtsjahr 2025 bearbeitete das BAZL insgesamt 14’972 Vorfälle. Kategorisieren, analysieren und daraus Massnahmen definieren: Aus den eingegangenen Meldungen identifiziert das BAZL für die fünf Bereiche Flugplätze, Flugsicherung, Flugbetrieb, Helikopter und Flugtechnik die wichtigsten Ursachen und beurteilt sie nach dem Schweregrad.

Die Sicherheitskultur der zivilen Luftfahrt baut auf Erfahrungen von Pilotinnen und Piloten, Fluglotsinnen und Fluglotsen sowie dem Bodenpersonal auf. Von den gemeldeten sicherheitsrelevanten Vorfällen leitet das BAZL Präventionsmassnahmen ab und erarbeitet Empfehlungen.

Seit 2019 nehmen die Vorfallmeldungen zu. Die Hauptursachen: die bessere Meldekultur; die Zunahme des kommerziellen Luftverkehrs sowie mehr Konfliktregionen mit grossflächig gestörten GPS-Signalen in Flugzeugen.

Im Schweizer Luftraum hat das Vermeiden von Kollisionen höchste Priorität. Die Analyse der Vorfallmeldungen liefert dabei wichtige Hinweise zu Schweregrad und Ort der Ereignisse. Zusammen mit der Schweizer Luftfahrtbranche sowie der Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erarbeitet das BAZL im Projekt Future Aviation Surveillance Services and Technologies (FASST-CH) Lösungen. Ziel ist es, moderne Überwachungstechnologien einzuführen, damit alle im Luftraum sichtbar sind.


Seit über zehn Jahren betreibt das BAZL die Sicherheitskampagne «Staysafe.aero». Die Zielgruppe: Pilotinnen und Piloten sowie Akteure der Leichtaviatik. Über das Internet und die sozialen Medien veröffentlicht das BAZL wöchentlich neue Beiträge zu aktuellen sicherheitsrelevanten Themen.

EAS warnt vor neuer Regelflut

Bei der diesjährigen Generalversammlung von Europe Air Sports (EAS) in Madrid standen die künftige Entwicklung der Allgemeinen Luftfahrt, neue regulatorische Herausforderungen und die Flugsicherheit im Mittelpunkt. Gastgeber war der Königliche Spanische Aero Club (RACE).

EASA-Vertreter Vladimir Foltin stellte den „GA Flightpath 2030“ vor. Das Programm soll die Sicherheitskultur stärken, die Digitalisierung vorantreiben und nachhaltiges Wachstum in der Allgemeinen Luftfahrt ermöglichen. Zu den Schwerpunkten gehören elektronische Sichtbarkeit, vereinfachte Verfahren und effizientere Flugoperationen.

Mit Sorge betrachtet EAS neue Überlegungen der EU-Kommission zur Luftsicherheit. Im Rahmen einer laufenden Studie wird untersucht, ob zusätzliche Maßnahmen wie die Vorabübermittlung von Passagierdaten, erweiterte Flugplanpflichten oder Anforderungen an die elektronische Erkennbarkeit auch für die Sport- und Freizeitfliegerei eingeführt werden sollen. EAS setzt sich dafür ein, dass die Besonderheiten der Allgemeinen Luftfahrt angemessen berücksichtigt werden.

Breiten Raum nahm das Thema elektronische Sichtbarkeit ein. Experten betonten, dass moderne Systeme das bewährte Prinzip „Sehen und Ausweichen“ nicht ersetzen, sondern durch ein verbessertes Situationsbewusstsein ergänzen. Als vielversprechender Standard für den unkontrollierten Luftraum gilt derzeit ADS-L. Unterstützt wird die Entwicklung durch Netzwerke wie das Open Glider Network (OGN), das Positionsdaten verschiedener Systeme zusammenführt.

Diskutiert wurde zudem die Einführung von Pilot Medical Declarations (PMD), die bereits in den USA und Großbritannien erfolgreich angewendet werden. Die EAS sieht darin Potenzial für eine Vereinfachung medizinischer Anforderungen ohne Einbußen bei der Sicherheit.

Kritisch bewertet die Organisation hingegen einen neuen EASA-Vorschlag, wonach künftig bereits bei der erstmaligen medizinischen Untersuchung für LAPL- und Klasse-2-Piloten verpflichtende Alkohol- und Drogentests vorgesehen sein könnten. Dies würde die Ausbildungskosten deutlich erhöhen.

Im Rahmen der Versammlung wurde außerdem Patrick Naegeli in den Vorstand von Europe Air Sports gewählt. Der erfahrene Pilot und ehemalige Präsident der European Gliding Union gilt als ausgewiesener Kenner europäischer Luftfahrtregulierung.

Mit besonderem Dank verabschiedete die Organisation den Belgier Patrick Pauwels aus dem Vorstand. Der langjährige Segelflieger und Luftsportfunktionär prägte über Jahrzehnte die Interessenvertretung des europäischen Luftsports und erhielt für sein Engagement unter anderem die renommierte Lilienthal-Medaille der FAI.

Die nächste EAS-Generalkonferenz findet 2027 in den Niederlanden statt.

Erste King Air 360 für die Mongolei

Der mongolische Charter- und Regionalflugbetreiber Hunnu Air hat die erste Beechcraft King Air 360 des Landes bestellt. Die Auslieferung des zweimotorigen Turboprops ist für Ende 2027 vorgesehen.

Mit dem Neuzugang will Hunnu Air ihr Angebot im Tourismus- und Geschäftsreiseverkehr ausbauen sowie VIP- und Pendlerflüge innerhalb der weitläufigen Mongolei effizienter bedienen. Nach Angaben von Textron Aviation soll die King Air 360 insbesondere durch ihre Vielseitigkeit und ihre Eignung für regionale Einsätze überzeugen.

Die Bestellung reiht sich in die laufende Flottenmodernisierung der Fluggesellschaft ein. Erst kürzlich hatte Hunnu Air zwei Passagierversionen der Cessna SkyCourier – die ersten Exemplare dieses Musters in der Mongolei – sowie eine weitere Cessna Grand Caravan EX geordert.

Die Beechcraft King Air gilt als eine der weltweit erfolgreichsten Turboprop-Familie im Geschäfts- und Regionalflugsegment. Seit der Einführung im Jahr 1964 wurden mehr als 7’900 Flugzeuge ausgeliefert, die zusammen über 66 Millionen Flugstunden absolviert haben.

Die aktuelle King Air 360 kombiniert bewährte Zuverlässigkeit mit moderner Avionik und verbessertem Passagierkomfort. Zu den Neuerungen zählen eine automatische Kabinendruck-Regelung, eine geringere Kabinenhöhe auf Reiseflughöhe sowie eine hochwertig ausgestattete Kabine für Geschäfts- und Chartereinsätze.

Kurztrip ans Meer

Was mittlerweile fast schon Tradition ist, wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt: Einige Mitglieder der Aka-Flieg Graz machten sich erneut auf zu einem gemeinsamen Kurztrip ins Ausland. Das Ziel 2026: Medulin an der kroatischen Adriaküste.

Autor: Florian Posch

Mit dabei war ein sechsköpfiges Team, verteilt auf drei Flugzeuge. Von Graz starteten Christoph mit seiner „Frosch“ sowie Gernot und Tom in einer WT9. Aus Wiener Neustadt hoben Manuel, Lukas und Florian mit einer Diamond DA40 Richtung Süden ab.

Manuel & Lukas beim Check

Bereits frühmorgens begann für die DA40-Crew die Reise mit der Anfahrt nach Wiener Neustadt, wo Manuel das passende Flugzeug organisiert hatte – ideal für den komfortablen Drei-Personen-Trip. Als Pilot in Command fungierte Manuel, trotz seiner erst 27 Jahre bereits ein erfahrener Aviatiker.

Nach Checklisten, Flugplanaufgabe und letzten Vorbereitungen hob die Maschine gegen 9.30 Uhr ab. Der Flug selbst verlief ausgesprochen ruhig: Kaum Thermik, kaum Turbulenzen – perfekte Bedingungen für einen entspannten Reiseflug in 7’500 bis 8’500 Fuß, größtenteils oberhalb der Wolken.

Crew der DA-40

Nach rund zwei Stunden erfolgte die Landung auf der Graspiste von Airport Medulin – butterweich, wie die Crew berichtet. Der bestens organisierte Flugplatz lieferte alle nötigen Informationen für einen unkomplizierten Aufenthalt.

AKA-Flieger beim Erkunden neuer Fortbewegungsmittel

Anschliessend ging es per Uber direkt nach Medulin. Ein Mittagessen an der Promenade, die spontane Organisation einer Unterkunft und der erste Sprung ins noch frische Meer machten schnell klar: Dieser Kurztrip stand ganz im Zeichen des Genusses. Gute Gesellschaft, traumhaftes Wetter, hervorragendes Essen – und natürlich die Fliegerei – machten den Ausflug einmal mehr zu etwas Besonderem.

Pula von oben

Wegen einer ungünstigen Wetterprognose fiel die Entscheidung, bereits am nächsten Morgen früh die Heimreise anzutreten. Auch der Rückflug verlief reibungslos. Ein besonderes Highlight bot sich der Crew beim Überflug der Küste rund um Pula und Rovinj – Adriapanorama inklusive.

Rovinj von oben

Gegen Mittag setzte die DA40 wieder sicher in Wiener Neustadt East Airport auf. Das Fazit der Crew fällt eindeutig aus: ein kurzer, aber rundum gelungener Flug ans Meer – und ganz sicher nicht der letzte seiner Art.

Fly-in Speck – Aviation Day in Fehraltorf

Am Samstag, 4. Juli 2026, lädt der Flugplatz Speck (Fehraltorf) zum traditionellen Fly-in Speck ein. Parallel dazu findet der Openday statt – ein idealer Anlass für einen abwechslungsreichen Aviation Day in der Zürcher Region.

Fly-in / Fly-out

  • Fly-in ab 08:00 Uhr LT, Landungen auch über Mittag möglich
  • Fly-out am Samstag und Sonntag während der regulären Betriebszeiten
  • Keine Starts zwischen 12:15 und 13:45 Uhr LT

Infrastruktur & Angebot

  • Gastronomie im Restaurant Speck
    • Samstag: 10:00–23:00 Uhr
    • Sonntag: 09:00–22:00 Uhr
  • Übernachtung im eigenen Zelt direkt beim Flugzeug möglich
  • Sanitäranlagen und Duschen stehen zur Verfügung
  • Treibstoffversorgung: Avgas, Mogas 98 sowie Jet A-1

Hinweise

Der Flugplatz Flugplatz Speck Fehraltorf ist PPR – eine vorgängige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Landegebühren sowie ein Konsumationsgutschein für die Crew werden offeriert.

Der Veranstalter freut sich auf zahlreiche anfliegende Crews, spannende Begegnungen und einen lebendigen Tag rund um die Allgemeine Luftfahrt.

-> Anmeldung

Jubiläumsfest auf der Hahnweide

Der Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV) feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen und lädt aus diesem Anlass am Samstag, 27. Juni 2026, zum großen Jubiläumsfest auf den Sonderlandeplatz Hahnweide bei Kirchheim/Teck ein.

Vor der eindrucksvollen Kulisse der Schwäbischen Alb mit der Burg Teck erwartet die Besucherinnen und Besucher ein ganztägiges Luftsportprogramm auf einem der traditionsreichsten Fluggelände Süddeutschlands. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Verpflegungsstände am Tag, am Abend folgt ein Festakt mit Dinner im besonderen Ambiente des Backstein-Hangars.

Programm-Highlights (vorläufig)

  • ab 09:00 Uhr: Fly-In und Beginn des Besucherbetriebs mit Kaffeebar
  • 11:00 Uhr: Eröffnung mit Fallschirmsprung (Klaus Renz), Musik der Steinlach Stompers, Infostände
  • bis 13:00 Uhr: Anflug der Fly-In-Teilnehmer
  • 13:30–17:00 Uhr: Flugprogramm (Segel- und Motorkunstflug, Fallschirmspringen, Modellflug)
  • 18:30 Uhr: Siegerehrung Air Navigation Race
  • 19:00 Uhr: Ballonaufbau und Start
  • 19:30 Uhr: Elektroflug-Vorführung Velis Electro und Ballonstart
  • ab 20:00 Uhr: Abendveranstaltung mit Festakt, Buffet, Musik und Unterhaltung
  • Open End

Das Flugprogramm steht unter dem Vorbehalt geeigneter Wetterbedingungen.

Teilnahme und Anmeldung

Für den Tagesbesuch ist keine Anmeldung erforderlich – der BWLV freut sich auf alle Luftsportlerinnen und Luftsportler sowie Gäste, die spontan vorbeischauen und das Programm erleben möchten.

Für den Abend mit Festakt und Dinner ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Die Vereinsvorstände erhalten hierzu separate Informationen zur gebündelten Anmeldung über ein Online-Portal.

Fly-In

Die Anreise per Flugzeug ist möglich, jedoch ausschließlich nach vorheriger Anmeldung. Diese erfolgt per E-Mail an: betriebsleitung-hahnweide(at)bwlv.de

Anflüge sind am 27. Juni zwischen 09:00 und 13:00 Uhr, Abflüge ab 17:00 Uhr (Lokalzeit) bzw. am darauffolgenden Sonntagmorgen vorgesehen.

Der BWLV freut sich auf ein grosses Jubiläumsfest mit zahlreichen Gästen, spannenden Flugvorführungen und gelebter Luftsportgemeinschaft.

France Air Expo 2026

Die France Air Expo findet vom 4. bis 6. Juni 2026 auf dem Flugplatz Lyon-Bron Airport statt. Als führende Messe der Allgemeinen Luftfahrt in Frankreich und zweitgrösste Veranstaltung Europas vereint sie die Branche für drei Tage rund um Geschäft, Networking und fachlichen Austausch.

Ausstellung auf 60’000 m²
Im Zentrum steht eine grossflächige statische Ausstellung mit breitem Spektrum: von Ultraleichtflugzeugen über zertifizierte Ein- und Zweimots bis hin zu Turboprops, Business-Jets und elektrischen Mustern. Ergänzt wird das Angebot durch Dienstleistungen und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Ausbildung und Ausrüstung bis zu Versicherung, Finanzierung und MRO.

Konferenzen mit Branchenfokus
Ein vielseitiges Vortragsprogramm greift zentrale Themen der Branche auf, darunter technologische Innovationen, Umweltfragen, regulatorische Entwicklungen sowie Marktchancen.

Nachwuchs im Fokus
Gemeinsam mit der Aeronautical and Space Academy setzt die Messe mit dem „Careers & Training Village“ gezielt auf die Förderung des Nachwuchses – als Plattform für Karrierewege, Ausbildung und den direkten Austausch zwischen jungen Talenten und Unternehmen.

Tecnam mit Modelloffensive

Auf der AERO Friedrichshafen stand Tecnam erneut im Fokus und stellte mehrere Weiter-Entwicklungen seiner Modellpalette vor. Im Zentrum standen die neue P2012 VIP, die überarbeitete P2010 MK3 sowie eine leistungsstärkere Version der P92 MKII. Ergänzt wurde der Auftritt durch die Übergabe einer P2008JC NG an die Tecnam Flight Academy.

Mit der P2012 VIP erweiterte Tecnam sein zweimotoriges Portfolio um eine auf Geschäftsreise ausgelegte Variante mit hochwertiger Kabinenausstattung und verbessertem Komfort. Die P2010 MK3 erhielt ein modernisiertes Interieur sowie neue Optionen wie Klimaanlage und ein erweitertes Garmin-Avionikpaket. Für die P92 MKII präsentierte der Hersteller zudem eine neue Motorisierung mit dem aufgeladenen Rotax 915iS, die insbesondere für Einsätze in größeren Höhen zusätzliche Leistungs-Reserven bieten sollte.

Ein emotionaler Höhepunkt war die Übergabe der P2008JC NG an die eigene Flugschule. Firmenchef Paolo Pascale Langer übergab das Flugzeug symbolisch an seine Tochter Carolina Pascale Langer, die die Tecnam Flight Academy leitet. Damit unterstrich das Familienunternehmen seinen Anspruch, Innovation und Nachwuchsförderung eng miteinander zu verbinden.

Pilatus stärkt Europageschäft

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft übernimmt die deutsche Air Alliance GmbH und baut damit seine Präsenz im europäischen Markt gezielt aus. Alle Mitarbeitenden werden weiterbeschäftigt, das bestehende Management bleibt unter der Leitung von CEO René Petersen an Bord.

Air Alliance ist seit 2014 autorisiertes Verkaufs- und Servicecenter für Pilatus und verantwortet den Vertrieb sowie den technischen Support der Modelle Pilatus PC-12 und Pilatus PC-24 in Deutschland und Österreich. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Flugschule, Wartung, Flugzeugmanagement und kommerziellen Flugbetrieb – und deckt damit die ganze Wertschöpfungskette ab.

Kein Teil der Transaktion ist die Ambulanzflug-Tochter Unicair, die weiterhin eigenständig agiert.

Mit der Übernahme vertieft Pilatus eine langjährige Partnerschaft und verfolgt das Ziel, Vertrieb, Service und operativen Betrieb enger zu verzahnen. Insbesondere in den Kernmärkten Deutschland und Österreich sollen zusätzliche Wachstumsimpulse erschlossen und die Kundennähe weiter gestärkt werden. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen.

Erfolge beim Aero-Club Kehl e.V.

Der Aero-Club Kehl e.V. kann in seiner Motorflugausbildung gleich mehrere Erfolge verzeichnen – ein schönes Zeichen für die engagierte und kontinuierliche Arbeit unserer Flugschülerinnen, Flugschüler und Ausbilder.

Bestandene Prüfung von Marvin Himmelsbach

Mit Philipp Langeneckert und Marvin Himmelsbach haben zwei Flugschüler ihre Motor-Flugausbildung erfolgreich abgeschlossen. Beide begannen ihre fliegerische Ausbildung im Jahr 2023 und konnten nun ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen. Philipp Langeneckert bestand seine praktische Prüfung am 02.04.2026, Marvin Himmelsbach folgte am 09.04.2026. Die Abnahme der Prüfungen erfolgte durch Karl-Heinz Beiser. Mit viel Einsatz, Ausdauer und Leidenschaft haben sich beide den Weg zur Lizenz erarbeitet – der Aero-Club Kehl e.V. freut sich sehr, sie nun als lizenzierte Motorflugpiloten in seinen Reihen zu wissen.

Erstes Solo von Stefan Schemel

Ein weiterer besonderer Meilenstein gelang Stefan Schemel mit seinem ersten Alleinflug am 07.04.2026. Nach Beginn seiner Ausbildung am 02.09.2025 erreichte er dieses Ziel bereits nach nur 58 Starts und zählt damit zu den schnellsten Solos der vergangenen Jahre im Verein. Der erste Alleinflug ist ein prägender Moment jeder fliegerischen Laufbahn und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Lizenz.

Der Aero-Club Kehl e.V. gratuliert Philipp Langeneckert, Marvin Himmelsbach und Stefan Schemel herzlich zu diesen starken Leistungen und wünscht ihnen weiterhin viel Freude, Erfolg und jederzeit sichere Flüge.

app2drive am Feuerstein

Am Flugplatz Feuerstein steht ab sofort ein Fahrzeug des Carsharing-Anbieters app2drive zur Verfügung. Damit erweitert der Platz sein Mobilitätsangebot um eine flexible Lösung für Pilotinnen, Piloten und Besucher.

app2drive ist ein vollständig digital organisiertes Carsharing-System. Die Buchung, Fahrzeugöffnung und Rückgabe erfolgen bequem über die Smartphone-App – kontaktlos und ohne Schlüsselübergabe.

Das Fahrzeug ist direkt an der Segelflughalle stationiert und kann somit unmittelbar nach der Landung oder für Wege rund um den Flugplatz genutzt werden. Ob Ausflug in die Region, Erledigungen oder der Weitertransport nach dem Flug: Das Angebot schafft zusätzliche Flexibilität im fliegerischen Alltag.

Weitere Informationen zur Registrierung und Nutzung sind direkt über die app2drive-App verfügbar.

-> Weitere  Standorte der app2drive-App

AVGAS sicher, JET A-1 unter Beobachtung

Die anhaltenden Spannungen rund um den Persischen Golf sorgen auch in der Allgemeinen Luftfahrt für Unsicherheit. Viele Pilotinnen und Piloten fragen sich derzeit, wie stabil die Versorgung mit Flugtreibstoffen bleibt, ob es zu Engpässen bei JET A-1 kommen könnte und wie sich die Preise entwickeln. AOPA Germany  hat dazu beim Treibstoffanbieter Bollinger Aviation nachgefragt. Das Unternehmen mit Sitz in Egelsbach beliefert nach eigenen Angaben rund 450 Flugplätze in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark mit AVGAS und JET A-1.

Die wichtigste Nachricht vorweg: Bei AVGAS 100LL sind aktuell keine Engpässe in Sicht. Nach Angaben von Geschäftsführer Martin Bollinger gilt dies ebenso für alkoholfreies Mogas beziehungsweise Super Plus sowie für die Sorten UL91 und UL94. Für die Kolbenfliegerei bedeutet das zunächst Planungssicherheit.

Auch bei den Preisen zeigt sich die Lage derzeit vergleichsweise stabil. Trotz höherer Energiesteuern auf Flugtreibstoffe, aufwendiger Logistik und umfangreicher regulatorischer Vorgaben bewegen sich die Endkundenpreise an vielen von Bollinger versorgten Flugplätzen weiterhin in einem Bereich von etwa 2,50 bis rund 3,00 Euro pro Liter inklusive Mehrwertsteuer. Mogas für den Flugbetrieb liegt teils noch darunter.

Etwas differenzierter stellt sich die Situation bei JET A-1 dar. Hier sei vor allem eine breite Beschaffungsstrategie entscheidend. Statt sich auf nur eine Raffinerie oder Bezugsquelle zu verlassen, setzt Bollinger Aviation nach eigenen Angaben auf mehrere Lieferanten. Fällt eine Quelle aus, könnten alternative Versorgungswege genutzt werden.

Für die von Bollinger belieferten Verkehrslandeplätze und Regionalflughäfen besteht damit derzeit ebenfalls kein akuter Anlass zur Sorge. Dennoch bleibt der Markt angesichts geopolitischer Spannungen volatil – insbesondere im Bereich kerosinbasierter Treibstoffe.

Für Betreiber, Vereine und Pilotinnen und Piloten heißt das aktuell: Die Versorgungslage ist stabil, der Blick auf die internationale Entwicklung bleibt jedoch wichtig.

Country-Briefing Norwegen

Die norwegische Luftfahrtbehörde veranstaltet am Mittwoch, den 15. April 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr ein kostenloses, englischsprachiges Webinar für VFR-Piloten, die Flüge nach und in Norwegen planen.

Inhalte des Webinars

Das einstündige Online-Event via Microsoft Teams vermittelt praxisnahes Wissen für das Fliegen im norwegischen Luftraum. Ziel ist es, das Situationsbewusstsein zu stärken und den sicheren Flugbetrieb zu fördern. Basierend auf dem VFR-Guide der Behörde werden bekannte Herausforderungen und Risikofaktoren behandelt.

Die Schwerpunkte umfassen:

  • • Einreisebestimmungen (Flugplan, Zoll, Sonderfälle)
  • • Flugplanung unter Berücksichtigung von Gelände, Wetter und begrenzter Infrastruktur
  • • Struktur und Anforderungen des norwegischen Luftraums
  • • Operationelle Risiken wie Hindernisse und GNSS-Interferenzen
  • • Besonderheiten bei Flügen in den Norden, einschließlich Nordkap
  • • Sinnvoller Einsatz von Technologie
  • • Vorgehen bei Notfällen (SAR und Überleben)

Referenten und Anmeldung

Durchgeführt wird das Webinar von Hans Edvard Sunde und Thomas Hytten, beides Flugbetriebsinspektoren der norwegischen Luftfahrtbehörde mit Schwerpunkt Allgemeine Luftfahrt und aktiver Erfahrung als Fluglehrer.

Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Anmeldung erfolgt über die bereitgestellte Microsoft Teams-Eventseite. Foto: ‚Garrett Fisher‚.

Motorflug-Wettbewerbslehrgang

Am Freitag, den 17. April 2026, findet um 16:00 Uhr am Flugplatz Wiener Neustadt Ost (LOAU) ein Einführungslehrgang für Motorflug-Wettbewerbe statt. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über allgemeine Motorflugbewerbe sowie das Air Navigation Race (ANR).

Der kostenlose Theoriekurs dauert etwa ein bis eineinhalb Stunden. Teilnehmer erhalten Einblicke in die Regeln und erarbeiten gemeinsam eine Trainingsroute. Kartenmaterial wird zur Verfügung gestellt. Für die Vorbereitung werden ein Kursdreieck, verschiedenfarbige Stifte und ein Marker empfohlen. Ein Flugzeug ist für diesen Teil nicht erforderlich.

Am darauffolgenden Samstag, den 18. April 2026, besteht die Möglichkeit, die geplante Route in der Praxis abzufliegen. Walter Dworschak, Landessektionsleiter Motorflug im ÖAeC/LV NÖ, steht für Fragen, Hilfestellungen und die Auswertung zur Verfügung. Auf Wunsch begleitet er Teilnehmer auch im Cockpit. Für den Flug wird eine gut ablesbare Uhr mit Sekundenanzeige benötigt, Logger können ausgeliehen werden.

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Pilotinnen und Piloten. Da die Teilnehmerzahl aufgrund der Raumgröße begrenzt ist, wird um Anmeldung bei Walter Dworschak per E-Mail (walter_dworschak@hotmail.com) oder WhatsApp (+43 676 6702332) gebeten. Weitere Informationen zum Rahmenprogramm in LOAU sind unter www.fsv2000.at abrufbar.

NfL frei zugänglich

Die DFS stellt die Nachrichten für Luftfahrer (NfL) ab sofort kostenfrei online zur Verfügung. Als offizielles Amtsblatt der deutschen Luftfahrt enthalten die NfL verbindliche Regelungen, aeronautische Hinweise sowie ergänzende Informationen für Pilotinnen und Piloten, Luftfahrtunternehmen und weitere Akteure der Branche.

Bereits bislang bietet die DFS verschiedene luftfahrtbezogene Daten kostenfrei digital an. Mit der aktuellen Erweiterung können nun auch die jeweils gültigen NfL online eingesehen werden – analog zur Aeronautical Information Publication (AIP). Damit steht allen Luftraumnutzern ein zentraler und kostenfreier Zugang zu wesentlichen Luftfahrtinformationen zur Verfügung. Grundlage hierfür ist eine entsprechende Weisung des Bundesverkehrsministeriums. Unverändert bleiben die NfL – einschließlich außer Kraft gesetzter Ausgaben – über die etablierten Vertriebskanäle abrufbar.

Birrfeld setzt auf Archers

Die Fliegerschule Birrfeld hat im Rahmen ihrer strategischen Flottenentwicklung zwei weitere Piper Archer übernommen. Die Flugzeuge mit den Immatrikulationen HB-PMT und HB-PIV stammen aus der Flotte der Motorfluggruppe Zürich (MFGZ) und wurden nach Birrfeld überführt. Sie ergänzen die bestehenden Maschinen HB-PLY und HB-PPT.

Gleichzeitig wird die Piper Arrow HB-PIX aus der Flotte der Fliegerschule verabschiedet. Grund dafür sind die in den letzten Jahren gesunkenen Flugstunden, die zu höheren Mietkosten führten. Das Flugzeug bleibt jedoch am Flugplatz Birrfeld stationiert und wird dort weiterhin betrieben.

Mit den Neuzugängen verfügt die Fliegerschule nun über eine einheitliche Flotte von vier Piper Archer für Ausbildungs- und Reiseflüge. Die bestehenden Maschinen erhalten demnächst ein Cockpit-Upgrade. Für die HB-PMT und HB-PIV ist diese Modernisierung für den Winter 2026 oder das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Zudem plant die Fliegerschule, sich im Zuge der Beschaffung neuer zweisitziger Flugzeuge schrittweise von den Modellen Piper Warrior und Cadett zu trennen, um die Flottenstruktur weiter zu vereinheitlichen.

Rallye zwischen den Meeren 2026

Der Luftsportverband Schleswig-Holstein e.V. und die Sportfluggruppe Husum
e.V. veranstalten vom 15. bis 17. Mai 2026 die „Rallye zwischen den Meeren“. Der
Navigationsflug-Wettbewerb findet am Flugplatz Husum-Schwesing (EDXJ) statt
und gilt als offene Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein.

Zugelassen sind Motorflugzeuge, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge der
Klassen E, M und K. Flugzeuge der Klassen M und K müssen doppelsitzig sein. Das
Teilnehmerfeld ist auf maximal 30 Mannschaften begrenzt. Geflogen wird in zwei
Kategorien: einer Wettbewerbsklasse und einer Einsteigerklasse mit reduzierten
Aufgaben.

Der Wettbewerb umfasst einen Streckenflug mit Start und Ziel in Husum-
Schwesing sowie eine Ziellandung. Ziel der Veranstaltung ist die fliegerische
Weiterbildung und die Erhöhung der Flugsicherheit.

Das Programm beginnt am Freitag, den 15. Mai, mit der Anreise und einer
Abend-Veranstaltung. Am Samstag finden nach dem Briefing um 09:30 Uhr der
Wettbewerb und abends die Siegerehrung statt. Die Abreise erfolgt am Sonntag.
Das Nenngeld beträgt 140 Euro pro Besatzung (zwei Personen). Anmeldeschluss
ist der 3. Mai 2026. Hier finden Sie weitere Informationen und das Nennformular des Luftsportverbandes Schleswig-Holstein.