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Tourismus-Professor pendelt mit Flugzeug zur Arbeit

Während rund um den Globus derweil Schülerinnen und Schüler mit Klimastreiks Aufsehen erregen, nimmt es der HTW-Professor gelassen: «Natürlich kann man die Nachhaltigkeit einer gelegentlichen An- und Abreise zur Arbeit mit dem Flugzeug in Frage stellen, das sollte man sogar», sagt Thorsten Merkle laut Insta-Post über seine Art zu pendeln. Und weiter: Pendeln sei per se nicht nachhaltig. An anderer Stelle kompensiere er aber doch: «Die ökologischen Folgen des (Hobby-) Fliegens kompensiere ich dadurch, dass ich kein Auto besitze.» Auf einer sozialen Ebene lägen die Vorteile auf der Hand. Und einen 50-jährigen Oldtimer zu betreiben, schaffe Arbeitsplätze in der Region. Merkle lebt im Wallis und pendelt mehrmals in der Woche zwischen Wohn- und Arbeitsort quer durch die Schweiz, heisst es weiter in dem Post. Merkle ist Studienleiter Tourismus im Institut für Tourismus und Freizeit (ITF). Seine Fachgebiete: Service Innovation im Tourismus, Tourismusentwicklung, Lebensraum. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Flugzeugabsturz überlebt

Ein Leichtflugzeug ist am Freitagnachmittag einige Hundert Meter vom Flugplatz Heist entfernt abgestürzt. Zwei Personen befanden sich an Bord der Maschine des Herstellers Van’s Aircraft, die in einem kleinen Waldstück niederging. Beide konnten sich zum Glück unverletzt befreien. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde um 16.13 Uhr alarmiert. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dennis Renk war die Maschine kurz vorher in Heist gestartet, als es zu Leistungsproblemen kam. Der Pilot soll noch gemeldet haben, dass er zu einer Notlandung ansetzen wolle. Doch offenbar gab es dafür kein geeignetes Areal, sodass die kleine Maschine in einem Waldstück niederging und auf die Seite kippte. Die Kanzel blieb dabei unbeschädigt, sodass sich der Pilot und sein Passagier selbst aus der Maschine befreien konnten. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‘.

Motorschaden groundete Dewoitine

Das historische Flugzeug Dewoitine D 26 scheint vom Pech verfolgt. Nach einem zum Glück glimpflich verlaufenen Unfall bei der Landung im August 2016, bei der sich das Flugzeug überschlug, kam es am 1. September 2018 in Thun zu einem weiteren Zwischenfall, der sich nach der Landung als schwerwiegender Motorschaden erwies. Die Dewoitine steht seither im Hangar in Thun und ist bis auf weiteres gegroundet. Der Pilot startete mit dem ehemaligen militärischen Trainingsflugzeug HB-RAG, in Formation mit der baugleichen HB-RAI auf der Graspiste 32 in Thun. Nach dem Start stellte der Pilot auf 600 Fuss über Grund unübliche Vibrationen fest. Er verringerte die Leistung, führte eine Platzrunde durch und landete das Flugzeug sicher auf der Graspiste. Am Folgetag wurde vom Unterhaltsbetrieb an der Kurbelwelle ein tiefer, korrodierter Riss festgestellt. Dieser lag unterhalb des Propellerkonus und war erst nach Demontage des Propellers sichtbar. Die weitere Demontage führte dann sogar zum Bruch der Kurbelwelle an dieser Stelle. Mehr Informationen im Bericht des Grenchener Tagblattes.

Binder-Week – Weltpremiere in St.Gaudens

In dieser Woche haben wir alle Flugbedingungen vorgefunden: Hangflug, Gebirgsthermik, Welle, Konvergenz und klassische Bedingungen im Flachland und über dem Vorland. Die abwechslungsreichen meteorologischen Gegebenheiten sind der Charme dieses Ortes und darüber hinaus die Chance, das ganze Jahr Segelflug betreiben zu können. Die erfahrensten Piloten, unter ihnen der Weltmeister Michael Sommer, haben teilgenommen, um von diesem noch nie dagewesenen Zusammentreffen, das unter dem Vorzeichen von Freundschaft und Sportsgeist stand, zu profitieren. Insgesamt waren neun Nationen vertreten: Frankreich, Schweden, England, Niederlande, Deutschland, Österreich, Belgien, Saudi Arabien und sogar Australien. Mehr auf der Webseite von Binder-Flugzeugbau.

Überladung und Föhn schuld an Flugzeugabsturz

Bei dem Absturz in Innsbruck vergangenen April kamen der Schweizer Pilot sowie sein slowenischer Begleiter ums Leben. Nun steht die Ursache des Unglücks fest. Am 29. April war vormittags ein Kleinflugzeug beim Hubschrauber-Stützpunkt des Innsbrucker Flughafens in der Wiese aufgeschlagen. Der Schweizer Pilot und sein slowenischer Begleiter waren auf der Stelle tot. Laut Luftfahrtbehörde der Landesverkehrsabteilung war das Flugzeug aus der Schweiz gekommen: „Um zu tanken, legte der Pilot in Innsbruck einen Zwischenstopp ein.“ Als 60 Liter in den Tank gefüllt waren, wollte der Pilot den Flug fortsetzen. Ziel war Portoroz an der slowenischen Adria-Küste. Wie bei Föhnwetter üblich, startete die leichte Maschine Richtung Osten und gewann rasch an Höhe. Dann wendete der Schweizer die Maschine und drehte nach Westen ab. Sekunden später stürzte das Kleinflugzeug aus etwa 200 Metern Höhe auf die Wiese. Nun liegt der Ermittlungsergebnis exklusiv vor – lesen Sie ihn im Originalbericht der Tiroler Tageszeitung.

Studenten bauen Motorflugzeug

Ein Motorflugzeug, das innerhalb einer Lehrveranstaltung von Studierenden der Fakultät Technik gebaut wurde, ist bereit zum Abheben. In zehn Semestern haben 160 Reutlinger Studierende des Wirtschaftsingenieur-Studiengangs International Project Engineering (IP) in wechselnden Teams unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Brune in 20’000 Arbeitsstunden ein Flugzeug aus 36.000 Einzelteilen gebaut. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Hochschule Reutlingen.