Schlagwort-Archive: Flugzeug

Flugzeug durchbricht Zaun

Ein einmotoriges Flugzeug ist am Freitag, 26. Juni, kurz nach 17 Uhr auf der Brandensteinsebene in Coburg in einem Gebüsch gelandet. Nach Angaben der Polizeiinspektion Coburg traten beim Start der mit zwei Personen besetzten Maschine Probleme mit dem Motor auf, es kam zu einem Leistungsverlust. Deshalb setzte das Flugzeug mehrfach auf der Startbahn auf, rollte durch den Zaun am Ende des Flugplatzes und blieb in einem Gebüsch hängen. Der Pilot erlitt, so die Polizei, „glücklicherweise nur leichte Verletzungen“, sein Passagier blieb unverletzt. Beide konnten ohne fremde Hilfe aus der beschädigten Maschine aussteigen. Der Sachschaden an der Maschine und am Zaun wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Coburg sicherten das Flugzeug ab, um einen Brand zu verhindern, und fingen auslaufenden Kraftstoff auf. Mit Hilfe des Technischen Hilfswerks Coburg wurde die Propellermaschine geborgen. Quelle: ‚Neue Presse‚.

Flugzeug plötzlich verschwunden

Um die Mittagsstunden gab es in Ramspau (Kreis Regensburg) einen Großeinsatz für die Rettungsdienste. Ein Anwohner meldete, dass er beobachtet hatte, wie ein Flugzeug seiner Meinung nach einen Motoraussetzer hatte und sich dem Wald schnell näherte. Kurz darauf konnte der Anwohner das Flugzeug nicht mehr sehen. Er wählte aus Sorge den Notruf. Die großangelegte Suche nach dem möglicherweise abgestürzten Sportflugzeug hat einige Feuerwehren aus der Umgebung beschäftigt. Auch Bergwacht und Technisches Hilfswerk (THW) waren eingebunden.

Die Einsatzkräfte suchten unter anderem mit einem Rettungs- sowie einem Polizeihubschrauber mehrere Waldgebiete rund um Ramspau ab. Nach eineinhalb Stunden kam die Entwarnung. Ein Pilot, der mit seinem Flugzeug unterwegs war, konnte ausfindig gemacht werden. Dieser konnte die Lage schnell beruhigen und bestätigen, dass er ohne Probleme sein Sportflugzeug landen konnte. Wie die Polizei mitteilte, übte der Pilot während eines Schulungsfluges einer Piper Sinkflug und Durchstarten. Quelle: ‚onetz.de‚.

Flugzeugabsturz in Reinsfeld

Der 49jährige Pilot sass alleine in seiner zweimotorigen Propellermaschine. Er stürzte am Mittwoch, 17. Juni, in der Nähe eines Sportplatzes und nicht weit von Häusern ab. Mehrere Zeugen beobachteten das Unglück. Kurz zuvor nahmen sie laut Polizei einen lauten Knall wahr.

Der Halterner war mit dem Flugzeug auf dem Weg nach Colmar (Frankreich). Die Leiche des 49 Jahre alten Piloten soll obduziert werden. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler laut Polizei davon aus, dass die Maschine in der Luft in mehrere Teile zerbrach. Dies erkläre einerseits den lauten Knall vor dem Absturz sowie das große Trümmerfeld am Unglücksort nahe Reinsfeld im Kreis Trier-Saarburg.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) sollen nun die genaue Unglücksursache klären. Wie das Medienhaus Bauer berichtet, ist der Halterner am Mittwoch (17. Juni) um 12.10 Uhr am Flugplatz Loemühle in Marl gestartet. Das bestätigte Dr. Raimund Utsch, Geschäftsführer des Flugplatzes, auf Nachfrage. Demnach galt der 49-Jährige als erfahrener Pilot. Quelle: ‚Halterner Zeitung‚.

Flugzeug von Windböe erfasst

In Großostheim (Lkr. Aschaffenburg) ist die Landung eines Ultraleichtflugzeugs missglückt. Das Flugzeug verfehlte den Landeplatz und rutschte auf ein angrenzendes Feld. Die Insassen blieben unverletzt. Gegen 12.30 Uhr befand sich am Sonntag das zweisitzige Leichtflugzeug auf dem Landeanflug, als es kurz vor dem Aufsetzen von einer Windböe erfasst und buchstäblich vom Gelände des Flugplatzes geblasen wurde. Das Fluggerät prallte gegen einen Baum, drehte sich um die eigene Achse und kam abseits des Flugplatzareals auf einem Feld zum Liegen. Die beiden Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Das Ultraleichtflugzeug hat nach dem Unfall nur noch Schrottwert. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen bei etwa 55.000 Euro liegen. Quelle: ‚Bayerischer Rundfunk‚.

In der Duracher Pilotengruppe ist jedes Alter vertreten

Unter strengen hygienischen Sicherheitsvorschriften – so darf zum Beispiel in Doppelsitzern nur mit Mund- und Nasenschutz geflogen werden und bei jedem Pilotenwechsel wird das Cockpit desinfiziert – ist seit Kurzem auch der Segelflugsport wieder erlaubt. In einer Altersmischung wie kaum in einer anderen Sportart trifft sich wieder eine Pilotengruppe jedes Wochenende auf dem Flugplatz in Durach. Mit 14 Jahren, dem Mindestalter für den Schulungsbeginn, saß Gregor Nenning zum ersten Mal auf dem Pilotensitz eines Segelflugzeuges. Der Fluglehrer auf dem hinteren Sitz der Schulungsmaschine ermunterte ihn, zunächst nur die Steuerungsbewegungen am Knüppel und an den Pedalen mitzufühlen. Schon nach wenigen Schulungsflügen übernahm der Lehrer nur noch während des Start- und des Landevorganges die vollständige Kontrolle über das Flugzeug, während in der Luft der Schüler die Steuerungsorgane selbst bedienen durfte. So entwickelte er nach und nach das Gefühl, wie ein solches Flugzeug sicher und zuverlässig zu manövrieren ist.

Heute ist Gregor mit 18 Jahren der jüngste Pilot unter den Duracher Segelfliegern, nachdem er vor zwei Jahren die letzten Prüfungen mit hervorragendem Erfolg absolviert hat. Er ist nunmehr dabei, die grandiose Bergwelt der Alpen auf den ersten Erkundungsflügen zu erschnuppern. Seine Kollegen wünschen ihm dazu viel Freude und Erfolg. Einer dieser Kollegen kennt diese Bergwelt bereits wie seine Hosentasche. Er war außerdem dreimal Europameister im Sandbahnrennen, dreimal deutscher Meister im Motorflug, war begeisterter Skiläufer und Allroundsportler, ist aber heute mit 86 Jahren nach eigenen Angaben „am liebsten auf dem Kanapee, weils klemmt“.

Aber Segelflug betreibt er noch immer. Die Rede ist von Wack Hofmeister, der als ältester Segelflugpilot des Vereines so gut wie jedes Wochenende mit seiner „Libelle“ unterwegs ist. Natürlich nicht ganz so extrem wie zu Zeiten, aus denen er gerne erzählt: „Wenn dich die Föhnwelle auf 7000 Meter getrage hat, dann siehst du unter dir etwas, das wie eine kleine Erderhebung aussieht. Erstaunt stellst du fest, dass es sich um den Mont Blanc handelt.“

Aber noch heute fliegt er an guten Tagen ins Engadin oder in die andere Richtung in die von Segelfliegern ebenso beliebte Gegend von Zell am See. Und noch immer schwärmt er nach einem solchen Flug voll Ehrfurcht von der erhabenen Schönheit der alpinen Bergwelt wie sie sich besonders der Perspektive des Fliegenden darstellt. Eines eindrucksvolleren Beweises, dass Segelfliegen ein Sport für ein ganzes Leben ist, bedarf es wohl nicht. Von 18 bis 86 ist bei den Duracher Segelfliegern jedes Alter vertreten und jeder ist herzlich eingeladen, den Pilotenschein für Segelflugzeuge zu machen. Quelle: ‚Kreisbote.de‘.

Segelflugzeug gefunden

Einen Tag nach dem Fund des Wracks einer vermissten Discus 2ct in Zederhaus starten die Ermittlungen der Unfallkommission des Bundes. Die Ortsbewohner rätseln noch immer über den Absturz. Der deutsche Pilot war am Mittwoch von Bayern nach Salzburg gestartet und nicht mehr von seinem Flug zurückgekehrt. Mittwochfrüh war der Motorsegler des Typs Discus 2cT mit deutschem Luftfahrzeugkennzeichen aus Bayern Richtung Salzburg abgehoben. Gegen 14.30 Uhr riss dann das Signal der Maschine bei Mauterndorf im Lungau ab. Seither galt das Flugzeug als vermisst. Pongauer Bergretter aus Kleinarl, Wagrain sowie Einsatzkräfte aus Muhr im Lungau starteten gemeinsam mit der Alpinpolizei eine Suchaktion. Doch erst am Freitag um 12.31 Uhr konnte das Verschwinden des Segelfliegers geklärt werden. „Von einem Polizeihubschrauber aus wurde das stark beschädigte Flugzeug im Ödenkar bei Zederhaus gefunden“, schildert Bergrettungseinsatzleiter Hannes Kocher von der Ortsstelle Tamsweg. Der Pilot war beim Absturz gestorben. Weitere Ermittlungen laufen. Quelle: ‚Krone.at‚.

Geglückte Notlandung auf Landstrasse

Am Freitag, 22. Mai, gegen 18.00 Uhr, wurde die Feuerwehr von Temple (TX) zu einem möglicherweise abgestürzten Flugzeug losgeschickt. Nach einer kurzen Durchsuchung des Gebiets stellte die Rettungsmannschaft fest, dass ein kleines Flugzeug eine Notlandung auf der Prairie View Rd, direkt vor der North Belton Middle School, gemacht hatte.

Der Pilot gab an, dass er Triebwerksprobleme aufgrund einer defekten elektrischen Leitung hatte und während des Fluges Strom verloren habe. Das Flugzeug erlitt erheblichen Schaden am Propeller, aber die Beteiligten meldeten keine Verletzungen.

Der Pilot war in der Lage, das ansonsten intakte Flugzeug selber auf einen Anhänger zu verladen und vom Einsatzort abzuschleppen. Quelle: Alex Torres auf facebook.

Pilatus: Höhenflug im Jahr 2019

Das Geschäftsjahr 2019 war für Pilatus wieder sehr erfolgreich: Mit über 1.1 Milliarden Schweizer Franken Umsatz wurde die Milliardengrenze erneut übertroffen. Es konnten ein Betriebsergebnis von 153 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet sowie Bestelleingänge von 1.1 Milliarden Schweizer Franken verbucht werden. Auch die Pilatus Mitarbeitenden haben vom Erfolg profitiert und einen essentiellen Bonus erhalten – auch in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeit. Quelle: ‚AeCS‚.

Notlandung auf Autobahn

Ein Video zeigt, wie das kleine Flugzeug immer tiefer sinkt, sich dem Boden nähert – doch die Autos auf der Autobahn 40 bei Quebec bremsen nicht, sie rollen weiter. Als auch das Flugzeug zum Landen aufsetzt, stoppt zunächst keiner sein Auto. Zwischen den Wagen rollt das Flugzeug weiter, bis es auf dem Seitenstreifen zum Stehen kommt. Bei dieser glücklichen Landung am Donnerstagvormittag (Ortszeit) unweit des Quebec Jean Lesage International Airports schaffte es der Pilot, dass sämtliche Beteiligte unverletzt blieben – er setzte genau zwischen den Autos auf und fuhr im etwa gleichen Tempo wie die vorausfahrenden Autos, sodass es zu keinem Zusammenstoß kam. Warum das Flugzeug zu einer Notlandung – und dann noch an solch einem ungewöhnlichen Ort – ansetzen musste, ist laut kanadischen Medienberichten noch unklar. Die Nachrichtenseite “Toronto City News” meldet, dass die Autobahn für rund eine Stunde gesperrt wurde, um das Flugzeug zu untersuchen und von der Straße wegzutransportieren. Quelle: ‚RND‚.

St.Gallen-Altenrhein: Betrieb fast eingestellt

In Folge der am 16. März 2020 vom Schweizer Bundesrat veröffentlichten COVID19-Verordnung-2, wurden die Schweizer Flughafenbetreiber vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) aufgefordert, Vereinsaktivitäten (Schulungen, Rundflüge etc.) einzustellen und sämtliche private, nicht zwingende Flüge auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch sah sich die Geschäftsleitung des Flughafen St.Gallen-Altenrhein gezwungen, den Betrieb erheblich einzuschränken. Der Airport St.Gallen-Altenrhein war seit 18. März 2020 für alle Flugzeuge und Helikopter mit einem maximalen Abfluggewicht unter drei Tonnen geschlossen. Flugzeuge und Helikopter mit einem maximalen Abfluggewicht über 3 Tonnen mussten seither angemeldet und bewilligt werden. Quelle: ‚airsportzentrale.de‚.

Maschinen überall am Boden

Der Flugverkehr ist im ganzen Land extrem eingeschränkt. Die Betriebspflicht am Flugplatz Hessental ist ausgesetzt. Vereinzelte Flüge sind erlaubt. Hessental. Um die Mittagszeit landet Bernhard Stooß in Hessental. Möglicherweise ist dies die einzige Landung an diesem Tag. Quelle: ‚fnweb.de‚.

Kleinflugzeug zeichnet Schweizer Grenze nach

Am Sonntagmittag ist ein Privatflugzeug in Bern gestartet und umrundete die Schweiz. Und das mehr oder weniger genau der Grenze entlang. Auf Flightradar24 ist der Pilot bereits aufgefallen. Am Samstag «malte» bereits ein Flugzeug ein Herz an den Himmel über dem Kosovo. Flug GM6042 der Schweizer Fluggesellschaft Chair war auf dem Weg von Zürich in die kosovarische Hauptstadt. Der Schweizer Pilot habe dafür von der Flugsicherung in Pristina die Erlaubnis eingeholt und bekommen, wie es auf Twitter heisst. Er wolle damit seine Unterstützung für den Kosovo im Kampf gegen das Coronavirus ausdrücken, wie AirRadar Kosovo LLC twittert. Quelle: ‚Der Bund‚. Bild: Twitter.

Pizza und Bier jetzt mit dem Flugzeug!

Gary Frost betreibt das Autobahn-Restaurant „Dunmarra Wayside Inn“, das zirka 315 Kilometer südlich der Stadt Katherine im Norden Australiens liegt. Frost ist auch leidenschaftlicher Pilot eines Kleinflugzeugs. Und das brachte ihn jetzt auf die Idee, sehr speziell auf die geltenden Corona-Ausgangsbeschränkungen im australischen Bundesstaat Northern Territory zu reagieren. So liefert Gary Frost jetzt Pizzen und Bier per Flieger aus. „Bis zu 100 Kilometer Entfernung biete ich diesen Service derzeit an“, sagte er im Gespräch mit dem australischen Fernsehsender ABC News. Wenn das Angebot weiterhin so gut genutzt wird, will Frost sogar 400 Kilometer weit fliegen. Auf die Frage hin, wie sich die Aktion für ihn rentieren kann, findet Frost deutliche Worte. Denn ums Geld geht es dem Restaurantbetreiber nicht. „Wir tun es nur als freundliche Geste, um den Menschen zu helfen und die richtige Atmosphäre zu schaffen“, sagte er gegenüber ABC News. Deshalb berechnet Frost keine Liefergebühr. Eigenen Recherchen nach will Frost der einzige in der Welt sein, der etwas Derartiges anbietet. Möglich ist dieser Service indes nur, weil er, ähnlich wie in Deutschland, im Rahmen seiner Arbeit das Haus verlassen darf, während seine Kunden keine großen Wege fahren dürfen, um etwas zu essen. Da sein Restaurant an einer Autobahn ins australische Outback liegt, kommen nun kaum noch Leute in das Lokal. Gary Frost reagierte auch auf weltweite Schlagzeilen und bietet an, einzelne Toilettenpapierrollen auszuliefern, sollte einmal der eigene Vorrat zu Ende gehen. Quelle: ‚tag24.de‚.

Landung neben der Piste. Ursache unklar.

Ein Flugzeug landete im März 2018 in Beromünster neben der Piste. Weil der Pilot nicht wie vorgeschrieben die Unfallmeldestelle benachrichtigte, bleibt die Ursache nun im Dunkeln. Der Pilot war am 24. März 2018 als Schlepppilot für die Segelfluggruppe Pilatus eingeteilt. Da die Landung auf der Graspiste bei einem der Schleppflüge eher lang ausfiel, versuchte er dies beim nachfolgenden Flug zu korrigieren. In der Folge setzte das Flugzeug bereits rund fünf Meter vor Beginn der Piste in weichem Wiesland auf. Das Flugzeuges wurde derart stark abgebremst, dass ein grosser Riss auf der Flügelunterseite entstand. Auch auf der rechten Tragfläche und der rechten Rumpfwand kam es zu Schäden. Das anschliessende Ausrollen auf der Piste erfolgte dann normal. Auch der Pilot blieb unverletzt. Der Mann gab an, dass das Flugzeug in technisch einwandfreiem Zustand gewesen sei. Der schwere Vorfall ist damit auf eine zu kurz geratene Landung aus betrieblichen Gründen zurückzuführen, wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) in ihrem Abschlussbericht schreibt. Der Pilot hatte den schweren Vorfall – nicht wie gesetzlich vorgeschrieben – umgehend gemeldet. Die Sust konnte deshalb keine unmittelbaren Abklärungen vor Ort treffe. Daher «muss offenbleiben, ob es möglicherweise weitere Faktoren gegeben hatte, die den Verlauf des schweren Vorfalls beeinflusst hatten», wie es im Bericht heisst. Quelle: ‚Zentralplus.ch‚. Bild: ‚SUST‘.

20 Flieger in Formation auf dem Rollfeld

Trotz geschlossenem Flugplatz haben sich im Birrfeld 20 Flieger in Formation aufgestellt. Dabei habe es sich um ein Fotoshooting gehandelt, so der Flugplatzleiter. Aufgrund der Coronapandemie ist der Flugplatz Birrfeld in Lupfig seit dem 21.März auf unbestimmte Zeit für das Publikum geschlossen. Auf Flüge und Veranstaltungen wird also verzichtet. Umso mehr staunten Spaziergänger am vergangenen Samstagnachmittag, als sie die in Reih und Glied auf den beiden Rollfeldern aufgestellte Flugzeugformation entdeckten. So auch der 85-jährige Roger Jenni aus Baden, der mit seiner pflegebedürftigen Ehefrau unterwegs war. Als die Piloten die Motoren starteten, machte Jenni ein Video. Auch ein Feuerwehrauto war vor Ort. Auf Anfrage der AZ sagt Flugplatzleiter Martin Andenmatten, dass es sich um eine Fotosession mit allen 20 Flugzeugen der Fliegerschule Birrfeld AG gehandelt habe. Ursprünglich sei sie für den diesjährigen Buss- und Bettag geplant gewesen. «Gemäss der aktuellen Situation, dass der Flugplatz geschlossen ist und schönes Wetter herrschte, hatten wir uns kurzfristig entschieden, die Fotosession vorzuverlegen», so Andenmatten weiter. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Ultraleichtflugzeug tief über Brixen

Ein Ultraleichtflugzeug, das am Wochenende über die Wohnhäuser von Brixen gekreist ist, hat nicht nur bei der Bevölkerung für Aufregung gesorgt. Seit Montag ermitteln die Carabinieri, um den Piloten auszuforschen. Das Flugzeug soll am Samstagnachmittag über Brixen geflogen sein. Somit dürfte der Pilot einerseits mit seinem Flugzeug gegen die Ausgangssperre zur Eindämmung des Covidvirus und vermutlich auch gegen das Flugverbot über besiedeltem Gebiet verstoßen haben, berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Dienstag. Manfred Mussner von der Behörde für Zivile Luffahrt ENAC in Bozen erklärt, dass es sich bei dem Flieger auf den Aufzeichnungen um ein Ultraleichtflugzeug handelt. Hierfür sei kein Pilotenschein einer Luftfahrtbehörde vorausgesetzt, sondern lediglich eine Art Flugattestat wie sie für das Paragleiden oder Drachenfliegen ausgestellt werden. Quelle: ‚stol.it‚.

Kleinflugzeug überschlägt sich und macht Bruchlandung

Leicht verletzt hat ein Pilot die Bruchlandung seines Kleinflugzeugs in Beelen im Kreis Warendorf überstanden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte der 60-Jährige die Landebahn angesteuert. Beim Anflug habe eine Windböe das Flugzeug erfasst, es sei durchgesackt und habe den Boden berührt. Dadurch überschlug sich die kleine Maschine und blieb schwer beschädigt auf dem Dach liegen. Der Pilot, der allein im Flugzeug war, konnte aus dem Wrack klettern. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus, das er aber nach kurzer Behandlung wieder verlassen konnte. Der Unfall ereignete sich am Samstagmittag. Quelle: ‚rp-online.de‚; Bildquelle: ‚wa.de‚.

Julia Wanninger übernimmt das Steuer

Die Vorstandschaft des Flugsportclubs Schwandorf (FLC) hatte die Mitglieder am Samstagabend zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ins Vereinsheim nach Charlottenhof eingeladen. Mit zwei neuen vereinseigenen Flugzeugen und vielen Verbesserungen an der Infrastruktur des Flugplatzes, war die letzte Wahlperiode sehr erfolgreich. Neben der Neuwahl ging es auch um den Kauf eines Grundstücks. Durch den Erwerb von Grundstücken, die sich direkt westlich an der Start- und Landebahn befinden, könne der Flugbetrieb auch in Zukunft gesichert werden. Es drehe sich herbei um etwa 1,5 Hektar Wiesen- und Ackerfläche. Würde es nicht erworben werden, so hätten die Besitzer die Macht den Flugplatz zu schließen. Es sei eine schwierige Situation wie Hans Buhlmann schilderte. Die Stadt Schwandorf, ein Mitglied und der Verein selbst, werden nun als Käufer auftreten. Mit einstimmigen Beschluss der Versammlung, wurde dem Kauf zugestimmt. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Modellflieger kollidiert fast mit Passagierflugzeug

Gegen 11.30 Uhr meldete der Pilot des Passagierflugzeugs, welches mit 463 Stundenkilometern in circa 2700 Metern Höhe im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen war und aus Berlin kam, dass es beinahe einen Zusammenstoß mit dem Modellflugzeug gegeben hätte. „Normalerweise dürfen Drohnen oder andere Luftobjekte in Flughafennähe lediglich maximal 100 Meter hoch fliegen“, sagt Polizeisprecher Alexander Schlüter. Wie das Modellflugzeug eine solche Höhe erreichen konnte, ist noch unklar. Schlüter macht jedoch darauf aufmerksam, dass man bei der Höhe und der Geschwindigkeit des Passagierflugzeugs nicht genau feststellen könne, wie hoch das Modellflugzeug tatsächlich gewesen ist. Da sich das Flugzeug im Luftraum über Bad Soden-Salmünster befand, geht die Polizei davon aus, dass auch der Besitzer aus dem Bereich Bad Soden-Salmünster stammt. Quelle: ‚Fuldaer Zeitung‚. Bild: ‚Fraport‚.

Ein Flugzeug in 15 Sek

Mit dem Carplane entwickelte ein kleines Team deutscher Ingenieure ein bimodales Elektrofahrzeug, das in der Lage ist sich sowohl auf der Straße als auch in der Luft fortzubewegen. Das Ingenieursteam aus Braunschweig setzt bei dem Carplane verschiedene Techniken ein, die dafür sorgen sollen, dass sowohl die Emissionen als auch die Geräuschentwicklung extrem gering ausfallen. Das Carplane benötigt nur eine Strecke von 85 Metern für den Start oder die Landung. Als Elektrofahrzeug soll das Carplane am Boden eine Geschwindigkeit von 176 km/h erreichen. Die Verwandlung vom Auto in ein Flugzeug soll in nur 15 Sekunden passieren. Quelle: ‚carplane / youtube‚.

Schweizer CO2-Gesetz in vorberatender Kommission

Im Unterschied zum Entscheid des Ständerats will die vorberatende Nationalratskommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) gemäss ihrer am 15.1.2020 publizierten Medienmitteilung die Leicht- und Sportaviatik von der neuen Lenkungsabgabe (Privatflugabgabe) ausnehmen. Der Aufwand zur Erhebung der Abgabe sei angesichts der meist geringen Kosten solcher Flüge unverhältnismässig, sagt Kommissionspräsident Bastien Girod (grüne, Zürich). Hier geht es beispielsweise um Schulungs- oder Rundflüge. Entscheidend wird das Gewicht des Flugzeugs sein: Flugzeuge unter 5,7 Tonnen sind nicht abgabepflichtig. Der AeCS hat dazu auch ein Positionspapier ausgearbeitet und im Rahmen seiner Interessenvertretung im Parlament publiziert. Der Antrag des AeCS, die Leicht- und Sportaviatik von einer weiteren Abgabe und damit einer Doppelbesteuerung auszunehmen, neben der bereits bestehenden Mineralölsteuerabgabe von 73 Rp, ist in der UREK-N zustimmend aufgenommen worden. Hoffen wir nun auch auf das Plenum des NR wie auch in der Differenzbereinigung auf einen besonnenen Ständerat. Quelle: ‚AeCS‚.

Flugzeug-Notlandung in See

Ein Kleinflugzeug ist in einen See im US-amerikanischen Massachusetts ‚erfolgreich‘ notgelandet. Der Pilot konnte unverletzt geborgen werden. Da in der Region Minusgrade herrschen, mussten sich die Retter durch eine Eisschicht kämpfen. Anwohner haben den Absturz beobachtet und paddelten mit einem Kanus zur Unfallstelle. Dort konnten sie den Piloten aus dem Wrack helfen und ihn aufs Land befördern. Der Pilot des verunglückten Flugzeuges wurde vorsichtshalber von Ärzten untersucht. Laut Polizei stellten sich „unglaublicherwiese“ fest, dass der Pilot wohlauf ist. Quelle: Youtube.

Pipistrel completes aircraft order to Indian govt

Pipistrel, the Slovenia-based ultralight electric aircraft maker, has delivered nearly 200 aircraft to the Indian ministry of defence, the company announced on Tuesday, saying that it was happy to finish the delivery despite warnings from other players in the industry that this was too tall an order for the company. Pipistrel said in a press release that it had delivered to the final shipment of aircraft from the order that totalled 194 planes. Pipistrel boss and owner Ivo Boscarol said that he had been warned by „big players in the aviation industry that it was impossible to work with India and that we will never be able to finish the contract successfully“. „But all of us, working together as a strong team, have managed to do just that,“ said Boscarol. „This has brought us great respect not only in India but also in the military-related environment in general. This contract will have opened a lot of doors for us in the future.“ The press release said that Pipistrel had met the delivery conditions, while services like maintenance, customer support and supply of spare parts will be provided for a long time after this first stage is completed. When the contract was signed in 2015, it was the largest order of ultralight aircraft ever in the world. Pipistrel did not reveal the figures but Indian media reported that the contract was worth US$20 million. Pipistrel delivered the virus SW 80 Garud aircraft to 85 locations throughout India, where its team assembled and tested them before handing them over to the buyer. Pipistrel also provided training for a large number of technicians and engineers in India. The high-performance aircraft will be used in pilot training. Pipistrel won the deal in strong international competition. Quelle: ‚Slovenia Times‚.

Evitas Staatsmaschine fliegt wieder

Der Fieseler Fi 156, wegen der langen Fahrwerksbeine besser bekannt unter dem Namen Storch, ist wegen seiner Kurzstart- und Landeeigenschaften nicht nur in der Schweiz legendär. 50 Meter reichen oft zum Abheben, manchmal schon 20 zum Aufsetzen. Zudem kann der Dreisitzer unglaublich langsam fliegen. Selbst bei lediglich 50 Kilometern pro Stunde hält er sich noch in der Luft. Hat es genügend Gegenwind, steht er wie ein Helikopter am Himmel. Das erreicht er durch ein Profil mit hohem Auftrieb und sogenannte feste Vorflügel auf der Tragfläche, die über die komplette Spannweite von rund 14 Metern reichen. Mitte November stehen gleich fünf dieser Oldtimer frisch aus dem Fachbetrieb Royal Star im polnischen Krosno zur Vorbereitung der HB-Zulassung bereit. In jeder Restaurierung stecken einige tausend geleistete Arbeitsstunden durch die osteuropäischen Flugzeugbauer. Alle Klassiker sollen nach der Zertifizierung durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt bereits 2020 in der Schweiz fliegen. Der Verein Freunde des Fieseler Storch aus Oetwil am See als Initiator der Restaurierung hat sich zum Ziel gesetzt, mehrere Fieseler Störche auf Schweizer Luftfahrtveranstaltungen vorzufliegen. Warum er das macht? Er will, dass diese technisch herausragenden Flugzeuge mit grosser eidgenössischer Aviatiktradition wieder flugtauglich und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Denn zwischen 1940 und 1963 leisteten mehrere Fieseler Störche Dienst bei der Fliegertruppe als Verbindungs-, Beobachtungs- oder Sanitätsflugzeuge. Deshalb sollen die Klassiker an Flugtagen, Meetings und anderen Luftfahrtveranstaltungen in der Schweiz teilnehmen. Auch wenn die fünf wieder aufgebauten Oldtimer durch ihre originalgetreue Militärlackierung aus den 1940er Jahren fast gleich aussehen, unterscheiden sie sich in der Technik teilweise deutlich. Denn mehr als ein Viertel aller fast 2900 gebauten Störche wurden im und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht bei den deutschen Fieseler-Werken in Kassel, sondern ab 1943 vom französischen Flugzeugbauer Morane-Saulnier produziert. Nach 1945 entstanden diese Störche der Baureihen MS-500 bis MS-506 mit französischen oder amerikanischen Sternmotoren anstelle des deutschen V8 noch bis in die 1960er Jahre. Quelle: Jürgen Schelling in der ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung

Bundesstrafgericht spricht Pilot schuldig

Das Bundesstrafgericht hat den Piloten des im August 2016 in Löhningen abgestürzten Kleinflugzeugs wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.Das Bundesstrafgericht erachtet es als erwiesen, dass der Pilot bei der Berechnung des Startgewichts und des Schwerpunkts des Flugzeugs seinen Pflichten nicht nachgekommen ist. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten, begründeten Urteil hervor. Der 52-jährige Mann wollte im August 2016 vom Schmerlat aus einen Rundflug mit drei Personen antreten. Die Frau und die beiden männlichen Flugpassagiere gaben dem Piloten ihr Gewicht an. Anhand einer Excel-Tabelle berechnete der Pilot, ob das Gewicht aller Personen, des Flugzeugs und des Treibstoffs das maximale Startgewicht von 1000 kg überschreitet oder nicht. Das verwendete Computer-Programm spuckte ein Gewicht von 966 Kilogramm und damit ein «Go» aus. Das Flugzeug kam beim Start jedoch kaum vom Boden weg, neigte sich und stürzte nach einer Flugzeit von rund einer Minute ab. Alle Insassen wurden verletzt. Die Frau verstarb nach mehreren Tagen im Spital. Quelle: ‚Schaffhauser Nachrichten‚.

‚Landung‘ in Hochspannungsleitung

Dieser Pilot hatte scheinbar seine Schutzengel auf beiden Flügeln sitzen. Thomas Koskovich flog mit seinem einmotorigen Sportflugzeug in eine Hochspannungsleitung. Das Wunder: Er überlebte völlig unverletzt. Laut der Polizei von Shakopee war Koskovich auf dem Weg nach Minneapolis gewesen. Gegen 16 Uhr krachte er mit seiner Piper Cub in die Hochspannungsleitung in einem Feld. Die Maschine blieb in der Luft an den Leitungen hängen. Polizeichef Luke Hennen: „Wir haben den Strom abgestellt, um den Piloten sicher bergen zu können. Er hatte keine Verletzungen davon getragen. Es ist unglaublich, dass dieser Absturz keine schlimmeren Folgen hatte.“ Warum der 65-Jährige so tief geflogen und in die Stromleitung gekracht war, soll eine Untersuchung der Flugsicherheitsbehörde FAA feststellen. Quelle: ‚express.de‚.

Aero-Club macht Flieger winterfest

Die Saison auf der Gustorfer Höhe neigt sich dem Ende zu. Langeweile kommt für die rund 60 Mitglieder des Aero-Club Grevenbroich-Neuss aber keine auf. Flug- und Fahrzeuge wollen ebenso gewartet werden wie Flugplatz und Gebäude. Günter Keser, Vorstand des Vereins, blickt auf eine „durchwachsene“ Saison zurück. Dass die Segelflieger im Winter nicht abheben, liege vor allem an mangelnder Thermik, erklärt Keser. Ohne Aufwinde können die Flugzeuge nicht in der Luft bleiben, jeder Flug wäre nach wenigen Minuten wieder vorbei. Im Sommer seien einige Mitglieder bis zu 500 Kilometer weit geflogen – bis ins Sauerland, von da aus zur Eifel und wieder zurück. Rund 1250 Starts und 450 Flugstunden seien so in diesem Jahr auf das Konto des Vereins gegangen. Damit die teils mehrere Jahrzehnte alten Segelflieger in jeder Saison flugtüchtig sind, müssen die Mitglieder im Winter selbst ran. Quelle: ‚rp-online.de‚.

Das Flugzeug fliegt ja trotzdem!

Es heißt nun von allen Seiten, wir sollten weniger mit dem Flugzeug reisen. Das ist im Prinzip in Ordnung, doch eine Frage drängt sich auf: Wieso soll die Entscheidung einer einzelnen Person, nicht zu fliegen, etwas bringen? Das Flugzeug fliegt ja trotzdem. Ab wie vielen Absagen bleibt ein Flieger mit 180 Sitzplätzen am Boden? Bei 30, 40 oder 50? Wo ist die Schmerzgrenze für die Airline? Ab wann wird die Flugfrequenz in eine gefragte Stadt reduziert? Ein paar Vorschläge für Einsparungsmöglichkeiten: Es fallen mir die Fußballfan-Flüge ein, mit denen bis zu 20.000 Fans zu einem Match in einer großen Stadt anreisen: Würden Fifa und Uefa sich dazu durchringen, einfach keine Karten für Auslandsfans aufzulegen, wäre der Flugwahnsinn bald vorbei. Den Vereinen kann es sogar recht sein, denn wenn diese 20.000 stattdessen das Spiel im Fernsehen anschauen, verdienen sie sogar noch daran, denn es werden, weil mehr Werbegelder, auch mehr Gelder ausgeschüttet. Sicher nicht populär, aber effizient! Reisen zu Destinationen innerhalb eines bestimmten Radius sollten langfristig mit der Bahn gemacht werden. Die Strecke Wien–München nimmt derzeit per Bahn und Flugzeug beinah gleich viel Zeit in Anspruch. Aber auch Reisen darüber hinaus sollten forciert werden. Dazu müsste aber etwa in die Nachtzug-Schienen investiert werden: mehr Schlafwägen, bessere Qualität, mehr Einzelkabinen. Kreuzfahrten: Alle wichtige Häfen, wie Venedig, Dubrovnik, Barcelona, etc. sollten gemeinsame Forderungen an die Reedereien stellen: innerhalb einer Jahresfrist Umstellung auf sauberen Antrieb, oder Anlegeverbot. Gleichzeitig drastische Erhöhung der Hafengebühren und damit konsequenterweise der Kreuzfahrten. Vielleicht werden wir in ein paar Jahren Angebote von chinesischen Reisebüros haben, mit einem Segelschiff nach China zu fahren und dort die nachgebauten Tourismusattraktionen wie Hallstatt etc. zu besichtigen. So werden keine Einwohner belästigt, und man hat mehrere Ziele in Reichweite! Quelle: ‚Die Presse‚.

Inselflieger sind bequem – aber zu laut?

Die offene Bürgerrunde des Bürgervereins nutzte eine Wangeroogerin, um ihrem Ärger über den Anstieg der Flugbewegungen und dem einhergehenden Lärm Luft zu machen. Besonders in den vergangenen zwei Sommern, die sehr lang und sehr warm waren, seien ihr mehr und mehr Flugzeuge am Himmel aufgefallen. Und nicht nur das: Auch der Tragschrauber, mit dem sich Touristen und Insulaner über die Insel fliegen lassen können, sei oft und unangenehm laut über den Ort geflogen, meinte die Wangeroogerin. Auch Bürgermeister Marcel Fangohr bestätigte auf Nachfrage, dass Fluglärm auf der Insel ein Problem ist. Allerdings sei der Flugverkehr als Ergänzung zum tideabhängigen Fährverkehr bei den Insulanern beliebt. „Für einen Facharztbesuch etwa fliegen manche lieber, als aufgrund ungünstiger Überfahrzeiten auf dem Festland übernachten zu müssen“, sagte Fangohr. Auch die Verbindungen mit der Bahn seien oft nicht so zuverlässig wie die Flüge. Quelle: ‚Jeversches-Wochenblatt.de‚.

Brennstoffzellenflugzeug mit 800 km Reichweite

Das größte Flugzeug mit einem Brennstoffzellenantrieb fliegt in den USA: Das kalifornische Unternehmen Zeroavia hat einen sauberen Antriebsstrang für Flugzeuge entwickelt und erfolgreich getestet. In wenigen Jahren sollen kleinere Maschinen auf kurzen Strecken damit emissionsfrei fliegen. Zeroavia hat den Antriebsstrang in eine Piper M-Class eingebaut. Das Geschäftsreiseflugzeug hat ein Startgewicht von zwei Tonnen und bietet Platz für sechs Insassen. Anfang des Jahres hat Zeroavia die Lizenz der US-Luftaufsicht Federal Aviation Administration bekommen, das Flugzeug zu testen. eroavia will zuerst Flugzeuge für bis zu 20 Passagiere, die Strecken von einer Länge bis zu 800 Kilometern fliegen, damit ausstatten. Dieses Segment macht laut dem Unternehmen fast die Hälfte der kommerziellen Flüge weltweit aus. 2022 soll der Antrieb auf den Markt kommen. Quelle ‚Golem.de‚.