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Unter den Wolken

Im Flugzeug selbst sitzt außer dem Piloten zwar maximal noch eine weitere Person. „Trotzdem, Segelfliegen ist ein Mannschaftssport”, sagt Dechow mit Nachdruck. Denn damit ein Flugzeug in die Luft steigen kann, müssen mindestens fünf weitere Personen anwesend sein – und auch mit anpacken. Flugleiter, Lepofahrer, der die Seile wieder einsammelt, Fluglehrer, Starthelfer, jeder hat seine Aufgabe, die er an einem bestimmten Tag ausübt. Den einsamsten Job hat der Windenfahrer. Der sitzt am anderen Ende der Start- und Landebahn und beaufsichtigt die Winde, mit der die Flieger in die Luft gezogen werden. „Wir haben einen Schichtplan, jedes Vereinsmitglied hat mal Dienst und übernimmt mal jede Schichten”, erklärt Dechow. Denn jeder, der Fliegen möchte, kann das auf dem Flugplatz in Wanlo zu relativ geringen Kosten machen. Dechow möchte mit dem Vorurteil aufräumen, dass Segelfliegen ein elitärer Sport sei. „Im Schnitt zahlt ein Mitglied bei uns im Jahr zwischen 400 und 600 Euro. Das schließt sowohl die Mitgliedschaft als auch die Flüge ein”, sagt er. Das funktioniere aber eben nur, weil alle im Verein ehrenamtlich mit anpacken. Auch ein eigenes Flugzeug wird nicht benötigt, alle Piloten und Schülerkönnen die Vereinsflugzeuge nutzen. Quelle: ‚rp-online.de‘.

Oldtimer der Lüfte

Das jüngste Flugzeug, die T28, traf zuerst auf dem Gelände ein. Dieses historische Modell wurde 1954 als Kampfflugzeug gebaut, erklärte Hans Huemer, Leiter der Flugzeugflotte von „The Flying Bulls“ aus Österreich. Die beiden anderen Modelle, der B25 Mitchell und F4U Corsair, wurden hingegen schon 1945 als Bombenflugzeuge eingesetzt. Der bayrische Pilot Hans Pallaske gab den Blick ins Cockpit der T28 frei. Zwar wurden die Flugzeuge alle bereits von Grund auf restauriert, sagte er, die alte Technik aber blieb erhalten. So sind es vor allem mechanische Schubhebel, die hier immer noch zum Einsatz kommen. „Gerade das macht den Reiz der alten Flieger aus. Man muss noch mit eigener Kraft fliegen“, so der Pilot. Anders als moderne Reihenzylinder, fahren diese Oldtimer noch mit Sternmotoren, erklärte Hans Pallaske weiter. Weshalb auch der Klang ein ganz anderer, ein viel schönerer, sei. „Man hört die Kraft regelrecht heraus“, meinte er – und Kraft haben diese Kriegsflugzeuge in der Tat: Sie können eine Geschwindigkeit von etwa 380 km/h erreichen, erklärte Pallaskes Kollege Eric Goujon, der die Maschine Corsair navigierte. Zum Vergleich: Ein einfaches Segelflugzeug erreicht durchschnittliche 80 bis 100 km/h. „Wir könnten in einer Höhe von etwa 8000 Metern fliegen, aber das macht nicht so viel Spaß. Deshalb fliegen wir lieber auf Bodenhöhe, damit wir einen schönen Ausblick genießen können“, erzählte der Pilot. Quelle: ‚MOZ.de‚.

Was verdienen Fluglotsen?

Fluglotsen sorgen dafür, dass sich Flugzeuge am Himmel und am Boden nicht zu nahekommen. Dabei müssen sie Starts und Landungen im Blick behalten, aber auch die Flieger, die gemächlich zum Startpunkt rollen. Das heißt: volle Konzentration am Arbeitsplatz. Der Job ist anstrengend – denn Fluglotsen tragen eine große Verantwortung. Aber was verdienen diese Menschen? Die Ausbildung zum Fluglotsen dauert drei bis vier Jahre. Voraussetzung ist das Abitur, sehr gute Englischkenntnisse, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, hohe Belastbarkeit und Technik-Knowhow sowie mathematisches Talent. Wer all das mitbringt, wird in der Ausbildung theoretisch an der Akademie für Flugsicherung und praktisch in einem Tower eines internationalen Flughafens arbeiten. Die Ausbildung wird gut vergütet: Am Anfang gibt es mehr als 1000 Euro, am Ende der Ausbildung erhalten Fluglotsen-Azubis mehr als 3000 Euro Brutto-Gehalt. Derzeit sucht die Deutsche Flugsicherung in Lange bei Frankfurt am Main Bewerber für ein duales Studium zum Fluglotsen. Allerdings müssen die Bewerber einen harten Auswahltest bestehen. Sie dürfen nicht älter als 24 Jahre alt sein, das Englisch muss sehr gut sein und auch unter enormer Anstrengung müssen sie einen kühlen Kopf bewahren. Daher werden die Bewerber einem Auswahlverfahren unterzogen, das mehrere Tage in Anspruch nimmt. Quelle: ‚Stern.de‚.

Große Flugtage in Wesel

Wie auch in den letzten Jahren, wartet am 24. und 25. August ein tolles Programm auf die Besucher. In der Luft und auf dem Boden ist jede Menge los. Zahlreiche Vorführung vom Oldtimer bis zum modernen Kunstflugzeug werden gezeigt. Es werden auch wieder Mitfluggelegenheiten in den unterschiedlichstem Fluggerät angeboten. Auch Gäste mit eigenem Flugzeug sind herzlich willkommen. Die Piloten zeigen Rasante Kunstflüge, in echten Oldtimer-Flugzeugen. Auch Modellbaufans kommen auf ihre Kosten. Rundflüge gibt es bereits ab 30 Euro. Quelle: ‚lokalkompass.de‘. Fotos: Axel Schepers, Fotografie.

Schwierige Zeiten für fliegende Oldtimer

Nach dem Absturz einer «Tante Ju» im vergangenen Jahr nehmen die Behörden die Oldtimerfliegerei in der Schweiz genauer unter die Lupe. Der Flugbetrieb in Altenrhein erhält gute Noten – ist aber trotzdem nicht ohne Zukunftssorgen. Für Freunde historischer Flugzeuge in der Schweiz ist die Eröffnung des FFA-Museums ein willkommener Lichtblick. Die vergangenen zwölf Monate brachten Hiobsbotschaften am laufenden Band. Der Absturz einer 79-jährigen Junkers Ju 52 im August 2018 im Bündnerland erschütterte die Szene bis über die Landesgrenzen hinaus – und rief die Behörden auf den Plan. Das Museum in Altenrhein hat zwar keine Maschinen von der Dimension der «Tante Ju» oder der «Super Connie». Doch Passagierflüge für Vereinsmitglieder sind hier schon lange Teil des Angebots – von der gemütlichen, kleinen Propellermaschine Piper L4 (129 Franken für 60 Minuten) über den klassischen Doppeldecker Boeing Stear­man (550 Franken für 40 Minuten) bis zum Kampfjet Hawker Hunter (7200 Franken für 30 Minuten). Die insgesamt elf Maschinen der «FMA Flyers» fliegen rund 330 Stunden pro Jahr in der Schweiz und im nahen Ausland. Mehr Informationen im ‚St. Galler Tagblatt‚.

Tannheimer Flugplatz: Aktionstag

Der Flugplatz Tannheim steht im Mittelpunkt bei der nächsten Aktion der Reihe „Die Welt mit Kinderaugen“ am Sonntag, 4. August. Von 11 Uhr bis circa 13 Uhr wird auf dem Flugplatz der Tower besucht, die Teilnehmer können den Funkverkehr hören und bekommen die Flugbewegungen erklärt. Eine weitere Station sind die Hallen, in denen die Flugzeuge angeschaut werden können. Außerdem kann in einer Maschine Platz genommen und mit dem Headset gefunkt werden. Auch einen Spielplatz gibt es. Die Reihe „Die Welt mit Kinderaugen“ wird von der „Schwäbischen Zeitung“ zusammen mit der Kreissparkasse Biberach, dem Energieversorger Ewa Riss aus Biberach sowie der Firma Nic-Spielzeuge aus Laupheim veranstaltet. Quelle: ‚Schwäbische Zeitung‚.

Piloten mit Riesenglück

Nach einer spektakulären Hanglandung in steilem Gelände am Cheval Blanc ereignete sich in den letzten Tagen am Blayeul ebenfalls in der Haute Provence erneut ein schwerer Unfall. Beiden Ereignissen ist gemeinsam, dass der Pilot den Unfall überleben konnte, was angesichts der Schadenbiler wie ein Wunder erscheint. Fotos und mehr Informationen bei Gendarmerie P.G.H.M Jausiers.

Hobby zum Abheben

Der Tag war heiß, die Thermik gut. Beim Segelflugtag auf dem Flugplatz Porta Westfalica konnten die Besucher einfach abheben und mit Flügeln durch die Luft schweben. Die Piloten der Vereine LSV Vlotho, Aero-Club Minden und Bad Oeynhausen-Löhne haben die Gäste mit nach oben genommen. Auf dem Flugplatz ist an diesem Tag auch ein Helikopter vom Heeresflugplatz Bückeburg zu Gast. Seine Piloten parken die Maschine vor den Hangars der Luftsportvereine. »Einige unserer Vereinsmitglieder sind bei der Bundeswehr«, sagt Tobias Drewno. Die haben den Besuch möglich gemacht. Die EC 135, Variante T1 mit zwei 640 PS starken Triebwerken, gilt als der Sportwagen unter den Hubschraubern. Sein gelenkloses Rotorsystem macht den Hubschrauber agil und wenig. Nachtsichtgeräte ermöglichen Flüge bei Dunkelheit. Insgesamt kann die EC 135 T1 ein Startgewicht von 2,8 Tonnen in die Luft heben. Die Besucher zeigen an dem Cockpit, Design und an den Fähigkeiten des Hubschraubers großes Interesse. Chris Siemonsmeier besucht den Segelflugtag mit seiner Familie. »Als kleiner Junge war ich schon mal hier auf dem Segelflugtag. Die Flugzeuge haben mich fasziniert. Das möchte ich heute meinem Sohn mitgeben«, sagt der 41-Jährige. Quelle: ‚Westfalen-Blatt.de‚.

Ferienspielkinder fliegen über Wetzlar

Im Rahmen der Ferienpassaktion durften am Mittwoch insgesamt 26 Kinder im Grundschulalter mit dem Flugzeug über Wetzlar aufsteigen. Die Piloten Thorsten Laufer und Hans-Peter Reiser nahmen jeweils drei Kinder mit in die Luft. Veranstaltet wurde die Aktion vom Aero-Club Lützellinden. Der Dom und die vielen kleinen Fachwerkhäuser der Altstadt sind schon von Weitem zu erkennen und auch in 900 Metern Höhe entdecken die Kinder das Forum, das von oben aussieht wie eine kleine weiße Schachtel. Wenn Wetzlar und die umliegenden Orte Hüttenberg, Naunheim oder Dutenhofen aussehen wie im Miniaturmuseum, dann fliegen die Kinder vom Wetzlarer Ferienpass über die Stadt. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

Karsbach lehnt Erweiterung des Flugbetriebs ab

Der Betreiber des bestehenden Fluggeländes für Ultraleicht-Trike und Paraglider-Trike oberhalb des Naturdenkmales Ringelbachschlucht und den Fischteichen bei Gössenheim möchte dort den Flugbetrieb erweitern. „Gössenheim bleibt verschont und Karsbach bekommt’s ab“, so fassten einige Gemeinderäte ihre Argumente gegen den dann steigenden Fluglärm zusammen. Denn die Flugroute bei Starts und Landungen gehe meist Richtung Homburg und Uhlberg, also über Karsbach. Einstimmig lehnte deshalb der Gemeinderat Karsbach in seinem jüngsten Treffen die Erweiterung des Flugbetriebes auf dem Flugfeld in der Gemarkung Gössenheim ab. Quelle: ‚Mainpost.de‚.

Seeholzer und seine fliegende Yak-Rotte

Beim Flugplatzfest in Moosburg war das Team mit beiden Maschinen zu Gast. Eine ist in Erding stationiert, die andere in Landshut. Die baugleichen Maschinen haben unterschiedliche Luftschrauben. Hans Seeholzer aus Erding, 72 Jahr alt, früher Kieferorthopäde und heute Luftbildfotograf, ist Teamleiter der Flugzeug-Enthusiasten und erklärt: „Ich habe für meine Maschine einen Propeller mit drei Blättern beschafft, weil dieser leiser ist und damit umweltfreundlicher.“ Dass die Maschinen mit polnischen und ungarischen Kennzeichnungen unterwegs sind, hat politische Gründe. In Deutschland ist für ehemalige Militärmaschinen praktisch keine Zulassung zu bekommen. Und ihre militärische Herkunft können und wollen diese Maschinen auch nicht verleugnen. Als Schulungsflugzeug war große Reichweite nicht gefragt, sodass der Aktionsradius auf 250 Kilometer begrenzt blieb. Seeholzer klopfte nicht ganz ohne Stolz auf die Tragfläche: „Das ist noch echtes Blech!“ Fliegerische Eleganz sieht anders aus: „Die Russen schauen zwar nicht schön aus, aber sie funktionieren!“ Tatsächlich ist der Sternmotor auch mit schlechtem Sprit zufrieden, bei dem hochgezüchtete moderne Triebwerke längst passen müssen: Bis auf 85 Oktan darf es hinuntergehen. Zum Vergleich: Super an der Tankstelle hat 95 Oktan. Weit über 1000 Maschinen dieses Typs sind zunächst in Russland, später bei mehreren Lizenznehmern gebaut worden. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des ‚Merkur‚.

Ultraleicht-Piloten-Treffen in Eggenfelden

Eine Zeit lang hatte Ludwig Stinglhammer beim Blick auf den Himmel über dem Flugplatz Eggenfelden-Zainach ein bisschen Bauchschmerzen bekommen: Der Vorsitzende des Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs Rottal-Inn (DGFC) machte sich Sorgen, ob das Wetter „herhalten“ würde beim großen Treffen der Ultraleicht-Piloten. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Teilnehmern, die mit ihren Ultraleicht-Flugzeugen teils weite Anflugstrecken in Kauf genommen hatten, um bei einem der größten Treffen im deutschsprachigen Raum dabei zu sein. „Wir hatten wieder Besucher aus ganz Deutschland sowie den verschiedensten Ländern Europas, die Stimmung war toll und wir konnten eine Reihe von technischen Neuigkeiten präsentieren, die für die Piloten wirklich interessant waren“, bilanzierte Stinglhammer. So habe man die ersten Maschinen gezeigt, die gegenüber den bisherigen Modellen einen entscheidenden Vorteil haben: „Das erlaubte Gesamtgewicht wurde bei diesen Ultraleicht-Flugzeugen deutlich erhöht“, so der Vereinsvorsitzende. Präsent beim großen UL-Treffen war auch das Unternehmen Scalewings, das seit einigen Wochen eine Dependance am Flugplatz Eggenfelden-Zainach betreibt. „Hingucker“ war der Nachbau einer amerikanischen „Mustang“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Das schnittige Ultraleichtflugzeug ist optisch vom Original kaum zu unterscheiden, aber mit modernster Technik unterwegs, wie Scalewings-Gründer Hans Schöller betont. Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Wildes Ding glänzt am Himmel

Anton Heil und Dieter Bauer haben ungezählte Stunden damit verbracht, ein schrottreifes Ultraleichtflugzeug wieder in Gang zu bringen. Insgesamt 8’000 Nieten trieben die beiden ins Leichtmetall. Dabei schien das Schicksal der Maschine nach einer Bruchlandung beinahe besiegelt. Die Rekonstruktion war Millimeterarbeit. Damit die Beplankung das Licht so spektakulär spiegelt, musste sie erneuert werden. Dazu schnitten Heil und Bauer mittels Lasertechnik 0,4 Millimeter dicke Aluminiumbleche in Form. Hilfe leistete bei vielen Arbeitsschritten ein Computer mit 3-D-Konstruktionsprogramm. Quelle: ‚infranken.de‚.

Wie sicher fühlen sich Deutsche ohne Pilot?

Der Digitalverband Bitkom ist der Frage nach dem autonomen Fliegen jetzt mit einer repräsentativen Umfrage auf die Spur gegangen. Und die Ergebnisse waren relativ eindeutig: Die Mehrheit der Deutschen lehnt autonome Flugzeuge ab. 70 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus, ein autonomes Flugzeug zu besteigen. „Während das autonome Auto schon höhere Akzeptanzwerte erzielt, ist die Vorstellung, sich in ein unbemanntes Flugzeug zu setzen, für die meisten Passagiere noch unvorstellbar oder zumindest gewöhnungsbedürftig“, sagt Christopher Meinecke, Leiter Digitale Transformation beim Bitkom. Technisch könnte ein autonomes Flugzeug aber schon längst entwickelt werden. Dabei sei dies auch nichts Neues: „Flugzeuge fliegen auch heute schon hochsicher mit Autopilot. Der Pilot hat dabei dann die Aufgabe alle Abläufe zu überwachen.“ Mehr Informationen im Originalbericht von ‚futurezone.de‘.

DJI warnt in Zukunft vor Flugzeugen in der Nähe

DJI hat angekündigt, zur Erhöhung der Flugsicherheit ab 2020 in jede neue Drohne mit einem Gewicht über 250g ein System einzubauen, welches den Pilot warnt, falls er einem Flugzeug (oder Helikopter) zu nahe kommt. Dazu erkennt der Sensor von DJIs AirSense System mittels des allen von Flugzeugen ausgesendeten ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) Signals die Positionen und die relativen Entfernungen aller Flugzeuge in der Umgebung. Hält sich eines in der Nähe auf, wird der Pilot gewarnt und aufgefordert die Flughöhe seiner Drohne zu reduzieren. DJIs AirSense System ist bereits in den größeren Drohnen wie der DJI Mavic 2 Enterprise oder der Matrice 200 integriert – war aber bisher auf diese höherpreisigen Modelle beschränkt. Dort geht die Nutzung der ADS-B Signale noch weiter: Piloten sehen dort in der DJI Pilot App auf Wunsch ständig eine Echtzeitübersicht des umgebenden Luftraums samt allen sich im Umfeld befindlichen Flugzeugen.

D-Day Flugzeug kehrt in Normandie zurück

Das Flugzeug, das 1944 die Landung der Alliierten in der Normandie anführte, wird zum 75. Jahrestag der Invasion nach Frankreich zurückkehren. Die „That’s All, Brother“ wäre fast für immer zerstört worden. Zwei Historiker fanden das historische Flugzeug auf einem Schrottplatz in Wisconsin und retteten es so für die Nachwelt. Es soll bei der Zeremonie zum „D-Day“ im Juni Fallschirmspringer absetzen. Zuvor werde es die ursprüngliche Reise noch einmal machen, heißt es auf der Website des Flugzeugs. „Das wird ziemlich beeindruckend“, so der Pilot Tom Travis, der das Flugzeug fliegen wird. „Wir werden um die Freiheitsstatue fliegen und dann nach Labrador. Dann nach Grönland um zu tanken und nach Island um zu übernachten. Dann nach Schottland und Duxford, England.“ Quelle: ‚Euronews.com‚.

Studierende bauen Schleppflugzeug

Studierende der Universität Stuttgart haben über etliche Jahre in Eigenregie und zahllosen Stunden Arbeit ein Schleppflugzeug für Segelflieger entwickelt und gebaut. Nun steht der Jungfernflug der Maschine unmittelbar bevor. Ira Widmayer steht in der Werkstatt der Akaflieg am Pfaffenwaldringund ist sichtlich zufrieden. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man sagen kann: Wir haben zusammen unser eigenes Flugzeug gebaut“, stellt die 23-jährige Studentin der Luft- und Raumfahrttechnik fest. Damit meint sie nicht den Segelflieger, der, teilweise zerlegt, hinter ihr in der Halle steht. Widmayer spricht vom Motorsegler fs35, der „Harpyie“. Das gute Stück befindet sich derzeit in Schwäbisch Hall und harrt seines Jungfernfluges. Quelle: ‚Stuttgarter Nachrichten‚.

Jet Aviation-Azubis restaurieren Wasserflugzeug

Auszubildende von Jet Aviation am Euroairport Basel-Mulhouse haben ein Wasserflugzeug restauriert. Bis vor kurzem flog es in Indonesien, nun steht sie im Museum. Zehn Auszubildende von Jet Aviation haben es mit der internationale Hilfs- und Entwicklungsorganisation Mission Aviation Fellowship (MAF) für das Verkehrshaus Schweiz wieder aufbereitet. Die Cessna 185 Hyrdoplane ist in dem Luzerner Museum nun in der Ausstellung „Die Schweiz fliegt!“, die diverse Jubiläen wie 100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz beleuchtet, zu sehen. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Niederländische Studenten entwerfen Wasserstoffflugzeug

AeroDelft, ein Team aus Studenten der Technischen Universität in Delft, entwickelt zurzeit das erste mit Flüssigwasserstoff und Brennstoffzellen betriebene Flugzeug der Welt. Am Mittwoch, 24. April 2019 hat das Team einen Protoypen des Flugzeugs vorgestellt, das ausschließlich Wasserdampf produziert und somit keine umweltschädlichen Stoffe ausstößt.

In den vergangenen 120 Jahren hat sich die Luftfahrt vom Traum weniger Pioniere hin zu einer alltäglichen Industrie entwickelt, die jährlich auf 38,1 Millionen Flügen rund 4 Milliarden Menschen befördert. Dadurch ist die Luftfahrtindustrie heutzutage allerdings für zwei Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich, vor allem, weil Flugzeuge fossile Brennstoffe verbrennen. Die Luftfahrt ist somit maßgeblich an der Erderwärmung beteiligt. Fliegen mit Wasserstoffantrieb steckt noch in den Kinderschuhen. Doch die Studenten erhoffen sich, mit ihrem Konzept zur Entwicklung dieser Antriebsform beizutragen.

Flüssigwasserstoff

Die Studenten entwickeln ein Antriebsmodell, durch das die im Wasserstoff enthaltene Energie den „Phoenix“ – so der Name des Flugzeuges – antreiben soll. Grundsätzlich ist dieser Treibstoff als Antrieb logisch: Wasserstoff ist das leichteste Element und enthält dreimal mehr Energie pro Kilogramm als Kerosin. Guillaume Faury, der Vorstandsvorsitzende des Flugzeugbauers Airbus, hob kürzlich in einem Interview die Effizienz und Geräuscharmut von Brennstoffzellen hervor. Daher entschieden sich viele Transportunternehmen für den Einsatz von Wasserstoff, außerdem gebe es bereits Busse und Personenfahrzeuge, die auf diese Art angetrieben würden. Wasserstoff als Treibstoff für Transportmittel verschiedenster Art ist somit nicht unrealistisch.

Der Wasserstoff wird im Konzept des Studententeams in flüssiger Form an Bord des Flugzeuges gespeichert, da dies viel weniger Platz einnimmt als die gasförmige Lagerung. Die Herausforderung ist, die Flüssigkeit bei -253 Grad zu halten, damit der Aggregatzustand unverändert bleibt. Hierfür ist der Tank des Flugzeugs mit einer mindestens 20 Zentimeter dicke Isolierschicht umhüllt. Während des Betriebs wird der Wasserstoff in der Brennstoffzelle mit Sauerstoff vermischt, wodurch Energie freigesetzt und Wasserdampf produziert wird. So kann man die Emission des Flugzeugs sogar trinken.

Inspiration

Doch der Einsatz von Wasserstoff hat nicht nur Vorteile. Aufgrund des hohen Energiegehalts birgt Treibstoff durchaus das Risiko einer Explosion. Um die strengen Sicherheitsvorgaben der Luftfahrt zu erfüllen und die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, hat das Team Sicherheitsmechanismen entworfen. Ein Konzept sieht vor, den Wasserstoff im Notfall aus dem Tank zu entlassen, um eine Explosion zu vermeiden. Dank der Batterie, die sich auch an Bord befindet, können die Piloten ihr Flugzeug noch eine gewisse Zeit weiterfliegen und sicher landen.

Eine weitere Herausforderung ist die ökologische Produktion von Wasserstoff, die aufgrund der Verflüssigung sehr energieaufwendig ist. Das Team von AeroDelft möchte mit der Präsentation des Flugzeugentwurfs das Potential von Wasserstoff als Treibstoff verdeutlichen. Henri Werij, Dekan der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Delft, sagt dazu: „Die Luftfahrtindustrie steht vor einer großen Herausforderung, da nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, ökologische Lösungen in die Tat umzusetzen. Dafür ist die Kreativität einer neuen Generation von Ingenieuren nötig, die fest daran glaubt, die Welt verändern zu können. Genau das zeichnet die Stundeten von AeroDelft aus“. Mit dem Beweis, dass Fliegen mit Wasserstoff sicher und realistisch ist, erhofft sich das Team mehr Engagement und Investitionen im Rest der Industrie, um die Effizienz der Produktion dieses Treibstoffs zu verbessern.

14 Millionen Löcher

Die Ingenieure im Team von AeroDelft haben berechnet, dass die erste Version des Flugzeuges in seiner vollen Größe mit einer Tankfüllung von Delft bis nach Marokko fliegen können. Das gelingt nur, wenn das Flugzeug so effizient wie möglich fliegt. Eine revolutionäre Erfindung, die hierzu ihren Beitrag leistet, ist die „Laminare Grenzschichtabsaugung“. Hierbei wird über 14 Millionen kleine Löcher auf der Flügeloberfläche ein Teil der sogenannten dünnen Grenzschicht, die bei einem normalen Flugzeug am Flügel „klebt“, abgesaugt. Dadurch wird der Luftwiderstand um 15 % verringert und weniger Treibstoff verbraucht.

Testflug

Das 35-köpfige Team aus 23 verschiedenen Nationen wird am 7. September 2019 die verkleinerte, unbemannte Version des Flugzeugs zum ersten Mal testen. Im Jahr 2021 soll dann auf dem Flughafen Rotterdam der erste Testflug der finalen Version stattfinden.

Tourismus-Professor pendelt mit Flugzeug zur Arbeit

Während rund um den Globus derweil Schülerinnen und Schüler mit Klimastreiks Aufsehen erregen, nimmt es der HTW-Professor gelassen: «Natürlich kann man die Nachhaltigkeit einer gelegentlichen An- und Abreise zur Arbeit mit dem Flugzeug in Frage stellen, das sollte man sogar», sagt Thorsten Merkle laut Insta-Post über seine Art zu pendeln. Und weiter: Pendeln sei per se nicht nachhaltig. An anderer Stelle kompensiere er aber doch: «Die ökologischen Folgen des (Hobby-) Fliegens kompensiere ich dadurch, dass ich kein Auto besitze.» Auf einer sozialen Ebene lägen die Vorteile auf der Hand. Und einen 50-jährigen Oldtimer zu betreiben, schaffe Arbeitsplätze in der Region. Merkle lebt im Wallis und pendelt mehrmals in der Woche zwischen Wohn- und Arbeitsort quer durch die Schweiz, heisst es weiter in dem Post. Merkle ist Studienleiter Tourismus im Institut für Tourismus und Freizeit (ITF). Seine Fachgebiete: Service Innovation im Tourismus, Tourismusentwicklung, Lebensraum. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Flugzeugabsturz überlebt

Ein Leichtflugzeug ist am Freitagnachmittag einige Hundert Meter vom Flugplatz Heist entfernt abgestürzt. Zwei Personen befanden sich an Bord der Maschine des Herstellers Van’s Aircraft, die in einem kleinen Waldstück niederging. Beide konnten sich zum Glück unverletzt befreien. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde um 16.13 Uhr alarmiert. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dennis Renk war die Maschine kurz vorher in Heist gestartet, als es zu Leistungsproblemen kam. Der Pilot soll noch gemeldet haben, dass er zu einer Notlandung ansetzen wolle. Doch offenbar gab es dafür kein geeignetes Areal, sodass die kleine Maschine in einem Waldstück niederging und auf die Seite kippte. Die Kanzel blieb dabei unbeschädigt, sodass sich der Pilot und sein Passagier selbst aus der Maschine befreien konnten. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‘.

Motorschaden groundete Dewoitine

Das historische Flugzeug Dewoitine D 26 scheint vom Pech verfolgt. Nach einem zum Glück glimpflich verlaufenen Unfall bei der Landung im August 2016, bei der sich das Flugzeug überschlug, kam es am 1. September 2018 in Thun zu einem weiteren Zwischenfall, der sich nach der Landung als schwerwiegender Motorschaden erwies. Die Dewoitine steht seither im Hangar in Thun und ist bis auf weiteres gegroundet. Der Pilot startete mit dem ehemaligen militärischen Trainingsflugzeug HB-RAG, in Formation mit der baugleichen HB-RAI auf der Graspiste 32 in Thun. Nach dem Start stellte der Pilot auf 600 Fuss über Grund unübliche Vibrationen fest. Er verringerte die Leistung, führte eine Platzrunde durch und landete das Flugzeug sicher auf der Graspiste. Am Folgetag wurde vom Unterhaltsbetrieb an der Kurbelwelle ein tiefer, korrodierter Riss festgestellt. Dieser lag unterhalb des Propellerkonus und war erst nach Demontage des Propellers sichtbar. Die weitere Demontage führte dann sogar zum Bruch der Kurbelwelle an dieser Stelle. Mehr Informationen im Bericht des Grenchener Tagblattes.

Binder-Week – Weltpremiere in St.Gaudens

In dieser Woche haben wir alle Flugbedingungen vorgefunden: Hangflug, Gebirgsthermik, Welle, Konvergenz und klassische Bedingungen im Flachland und über dem Vorland. Die abwechslungsreichen meteorologischen Gegebenheiten sind der Charme dieses Ortes und darüber hinaus die Chance, das ganze Jahr Segelflug betreiben zu können. Die erfahrensten Piloten, unter ihnen der Weltmeister Michael Sommer, haben teilgenommen, um von diesem noch nie dagewesenen Zusammentreffen, das unter dem Vorzeichen von Freundschaft und Sportsgeist stand, zu profitieren. Insgesamt waren neun Nationen vertreten: Frankreich, Schweden, England, Niederlande, Deutschland, Österreich, Belgien, Saudi Arabien und sogar Australien. Mehr auf der Webseite von Binder-Flugzeugbau.

Überladung und Föhn schuld an Flugzeugabsturz

Bei dem Absturz in Innsbruck vergangenen April kamen der Schweizer Pilot sowie sein slowenischer Begleiter ums Leben. Nun steht die Ursache des Unglücks fest. Am 29. April war vormittags ein Kleinflugzeug beim Hubschrauber-Stützpunkt des Innsbrucker Flughafens in der Wiese aufgeschlagen. Der Schweizer Pilot und sein slowenischer Begleiter waren auf der Stelle tot. Laut Luftfahrtbehörde der Landesverkehrsabteilung war das Flugzeug aus der Schweiz gekommen: „Um zu tanken, legte der Pilot in Innsbruck einen Zwischenstopp ein.“ Als 60 Liter in den Tank gefüllt waren, wollte der Pilot den Flug fortsetzen. Ziel war Portoroz an der slowenischen Adria-Küste. Wie bei Föhnwetter üblich, startete die leichte Maschine Richtung Osten und gewann rasch an Höhe. Dann wendete der Schweizer die Maschine und drehte nach Westen ab. Sekunden später stürzte das Kleinflugzeug aus etwa 200 Metern Höhe auf die Wiese. Nun liegt der Ermittlungsergebnis exklusiv vor – lesen Sie ihn im Originalbericht der Tiroler Tageszeitung.

Studenten bauen Motorflugzeug

Ein Motorflugzeug, das innerhalb einer Lehrveranstaltung von Studierenden der Fakultät Technik gebaut wurde, ist bereit zum Abheben. In zehn Semestern haben 160 Reutlinger Studierende des Wirtschaftsingenieur-Studiengangs International Project Engineering (IP) in wechselnden Teams unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Brune in 20’000 Arbeitsstunden ein Flugzeug aus 36.000 Einzelteilen gebaut. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Hochschule Reutlingen.