Schlagwort-Archive: Absturz

Absturz in den Bodensee

Am Donnerstag, 28. April 2022, ist ein Kleinflugzeug bei Staad in den Bodensee gestürzt. Der Pilot, ein 72-jähriger Schweizer, dürfte allein unterwegs gewesen sein. Er ist beim Unfall verstorben. Bei der verunfallten Maschine handelt es sich um ein Kleinflugzeug, welches nach dem Start beim Flughafen Altenrhein bei Staad in den See gestürzt ist.

Am 18. Februar 2021 ereignete sich ebenfalls bei bei Staad kurz vor der Landung bei Nebel ein Unfall mit Absturz einer zweimotorigen Maschine in den Bodensee. Damals konnte der Pilot sich aus der Maschine retten.

Segelflieger in Osttirol bei Absturz umgekommen

Beim Absturz eines Segelflugzeugs in den Bergen Südtirols in Italien sind zwei Mitglieder des Luftsportvereins Neuwied ums Leben gekommen. Die beiden waren laut Bergrettung am Dienstag von Osttirol in Österreich nach Südtirol geflogen. Die Bergrettung Hochpustertal hat auf SWR-Anfrage bestätigt, dass es sich bei den beiden Männern um einen 71-jährigen Fluglehrer und seinen 17-jährigen Schüler handelt. Beide seien Mitglieder des Luftsportvereins Neuwied. Die Behörden im italienischen Südtirol untersuchen nach Angaben der Bergrettung derzeit den Absturz des Segelflugzeugs in den Dolomiten am Berg Lutterkopf.

Große Suchaktion in den Dolomiten
Nach Angaben der Bergrettung sind die beiden Segelflieger aus dem Kreis Neuwied am Dienstag von Osttirol in Österreich nach Südtirol in Italien geflogen. Am Dienstagabend seien sie nicht wieder auf den Flugplatz in Lienz im österreichischen Tirol zurückgekehrt. Daraufhin habe es eine große Suchaktion gegeben, an der unter anderem mehrere Hubschrauber und die örtlichen Bergrettungsdienste beteiligt waren. Die Suche musste aber in der Nacht abgebrochen werden. Nach Angaben des Flugplatzes Lienz-Nikolsdorf, an dem das Flugzeug gestartet war, gab es den letzte Kontakt mit dem Flugzeug über das Ortungssystem FLARM zwischen 15:30 Uhr und 16 Uhr. Das System sendet kontinuierlich Standortdaten um Kollisionen zwischen zwei Flugzeugen in der Luft zu verhindern.

Absturzursache ist noch unklar
Durch Handyortung sei das Wrack des Flugzeugs dann am Mittwochmorgen auf rund 2000 Metern Höhe gefunden worden. Warum das Segelflugzeug abstürzte, ist noch unklar und wird derzeit untersucht. Die Staatsanwaltschaft in Bozen hat den Angaben zufolge die Obduktion der Toten angeordnet.

Große Betroffenheit im Luftsportverein Neuwied
Die beiden Männer haben zusammen mit einigen Mitgliedern des Luftsportvereins Neuwied an einem Segelflugcamp im österreichischen Lienz teilgenommen. Der zweite Vorsitzende des Vereins sagte dem SWR, es herrsche eine große Betroffenheit im Verein. Die Mitglieder seien erschüttert von dem, was passiert sei. Quelle: ‘SWR‘.

Kontrollverlust im Hangflug

…der Pilot schien Schwierigkeiten zu haben, einen Aufwind zu finden. Er bewegte sich ungefähr auf gleicher Höhe wie der Crémon-Gipfel (1760 m ü. M.) und verlor dann 200 m Höhe. Mermals flog er südwärts Richtung des Mont Teillon und kehrte dann zurück, um die Aufwinde unterhalb des Crémon zu nutzen. Der erste Zeuge berichtete, dass der Pilot durch abwechselnde Achten und Kreise eine etwa gleichbleibende Höhe hielt, aber offenbar Schwierigkeiten hatte, das Segelflugzeug in den Aufwinden zu zentrieren. Es gelang ihm dann, bis auf die Höhe des Bergkamms aufzusteigen, und er flog in östlicher Richtung ab, bevor der Zeuge ihn aus den Augen verlor.

Etwa zehn Minuten später sah ein zweiter Zeuge das Segelflugzeug in geringer Höhe in der Nähe des Kamms von La Grau fliegen. Das Segelflugzeug flog “mit zwei oder drei Umdrehungen” auf den Gipfel zu und verschwand dann hinter dem Dorf Angles, wo der Zeuge einen lauten Knall hörte. Gegen 17 Uhr alarmiert er die Rettungskräfte. Das Wrack des Segelflugzeugs und der Pilot werden gegen 20:40 Uhr gefunden.

Schlussfolgerungen
Als der Pilot nach mehr als fünf Stunden Flugzeit keine Höhe gewinnen konnte, um das Teillon-Massiv zu überqueren und zum Flugplatz Fayence zu gelangen, traf er wahrscheinlich die Entscheidung, sich dem nördlich seiner Position gelegenen Aussenlandefeld von La Mûre zu nähern. Auf dem Weg dorthin verließ er den “Sicherheits-Trichter” zu La Mûre und flog im Hangflug entlang des Bergkamms von La Grau, der sich zu diesem Zeitpunkt im Lee eines anderen Bergkamms befand und vermutlich Verwirblungen ausgesetzt war. Es ist möglich, dass der Pilot nach einer Reihe ungünstiger Entscheidungen in geringer Höhe am Rande der Schlucht die Kontrolle über das Flugzeug verlor, wo es wahrscheinlich thermische Konvektion gab, die er in geringer Höhe auszunutzen versuchte. Die Höhe des Segelflugzeugs und der Abstand zum Hang zu diesem Zeitpunkt ermöglichten es ihm nicht, die Kollision mit dem Relief zu vermeiden. Quelle und vollständiger Bericht (Französisch): ‘BEA

Influencer sterben bei Flugzeugabsturz

Am Donnerstag, 3. Februar 2022 startet eine Cessna mit drei Touristen an Bord zu einem Rundflug über den Thingvellir-Nationalpark auf Island. Das Kleinflugzeug stürzt in einen See, erst drei Tage später werden die sterblichen Überreste der Insassen gefunden. Zwei von ihnen waren bekannte Influencer.

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf Island sind zwei Influencer ums Leben gekommen. Bei dem Unglück vergangene Woche starben der 22-jährige US-Downhill-Skateboarder und YouTuber Josh Neuman und der 32jährige belgische Reiseblogger Nicola Bellavia, wie isländische Medien berichteten. Auch ein 27jähriger Niederländer sowie der 49jährige isländische Pilot kamen ums Leben. Neuman hatte mehr als eine Million Abonnenten auf Youtube. Bellavia war bekannt für seine Reisefotos auf Instagram und YouTube.

Das Flugzeug, eine Cessna C172, war in Reykjavik zu einem zweistündigen Rundflug gestartet. Nach einer Stunde brach der Kontakt ab, ein Notruf wurde nicht abgesetzt. Einsatzkräfte suchten im Thingvellir-Nationalpark bei eisigem Winterwetter nach der mutmaßlich abgestürzten Maschine. Einen Tag später wurde das Wrack auf dem Grund des Thingvallavatn-Sees östlich der isländischen Hauptstadt gefunden. Die Toten entdeckten Suchmannschaften jedoch erst am Sonntagabend mithilfe eines ferngesteuerten Mini-U-Boots. Die Polizei geht davon aus, dass die Passagiere nach dem Aufprall auf dem fast gefrorenen Wasser die Maschine noch verlassen konnten. Darauf würden die rund 300 Meter vom Flugzeug entfernt gefundenen Leichen hindeuten. Fast 1000 Menschen seien an den Rettungsarbeiten nahe des bei Touristen beliebten Thingvellir-Nationalparks beteiligt gewesen. Quelle: ‘NTV‘.

Kleinflugzeug in Coburg abgestürzt

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs an einem Flugplatz in Coburg ist am Freitag ein 62-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der zweite Insasse, ein 34-jähriger Mann, wurde schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Maschine war ersten Erkenntnissen zufolge beim Landeanflug abgestürzt. Die genaue Ursache war noch unklar. Ein Polizeisprecher vor Ort sagte, es habe sich um eine Flugstunde gehandelt: Der 62-Jährige sei der Fluglehrer, der 34-Jährige der Flugschüler gewesen. Wer das Flugzeug zum Unfallzeitpunkt tatsächlich steuerte, sei noch unklar. Der Rettungsdienst brachte die beiden Männer nach dem Absturz in eine Klinik. Der 62-Jährige sei in der Notaufnahme gestorben, teilte die Polizei mit. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt zu den genauen Hintergründen. Quelle: ‘RND‘. Foto: ‘BR‘.

Zu nah. Zu langsam. Abgelenkt.

Der Pilot startete eine Minute und 26 Sekunden vor der Geländeberührung die Videoaufnahme mit seinem Mobiltelefon. Dieses führte er mit der rechten Hand, während er mit der linken Hand das Flugzeug steuerte. Es kann davon ausgegangen werden, dass er als Rechtshänder nicht die gleiche Routine im Steuern mit der linken Hand hatte. Die angezeigte Fluggeschwindigkeit betrug sechs Sekunden vor dem Unfall 80 km/h. Diese Geschwindigkeit ist in Geländenähe zu gering. Damit bestanden keine Sicherheitsreserven mehr. Wie die Kameraführung zeigt, war der Pilot an Stellen, bei denen er die drohende Bodenberührung und die zu geringe Geschwindigkeit hätte erkennen können, mit der Videoaufnahme beschäftigt. Die Kameraführung lenkte den Piloten offensichtlich vom Fliegen ab. Die eher tiefe Sitzposition des Piloten schränkte die durch den Instrumentenpilz verdeckte Sicht nach vorne und unten zusätzlich ein. Er konnte ab einem gewissen Zeitpunkt den ansteigenden Grat nicht mehr sehen. Das Fliegen über einem Grat erfordert genügende Geschwindigkeitsreserven, einen ausreichenden Abstand zum Gelände sowie eine aktive Geländebeobachtung. Die im vorliegenden Fall angewandte Flugtaktik entsprach diesen Anforderungen nicht und schuf damit eine wesentliche Voraussetzung zur Entstehung des Unfalls. Quelle: ‘SUST‘.

Im Nebel gestartet

Im Gemeindegebiet von Dornbirn stürzte am Donnerstagvormittag, 11.November, ein Sportflugzeug mit einer Person an Bord ab. Die einmotorige Maschine war nach Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) bei Nebel vom Flugplatz Hohenems gestartet und prallte nach Polizeiangaben aus bisher unbekannter Ursache gegen die Breitenberg-Wand. Die Bergung des toten Piloten gestaltete sich schwierig. Die Retter mussten sich teilweise zu der Absturzstelle abseilen. Ein Augenzeuge berichtete im Gespräch mit ORF Vorarlberg, dass er bemerkte, wie niedrig die Maschine flog. Anschließend hörte er nur noch den Knall des Aufpralls. Mittlerweile wurde das abgestürzte Flugzeug mittels Drohne und Wärmebildkamera im Gebiet des Steinbruches Unterklien gefunden. Das Wrack ist laut Polizei-Pressesprecher Horst Spitzhofer ausgebrannt.

Erfahrener Pilot
Der 51-jährige Dornbirner, der ums Leben kam, sei ein erfahrener Pilot gewesen. Fest steht, er konnte aufgrund des Nebels nicht auf Sicht starten. Für das Starten mit Hilfe der Instrumente sei der Pilot ausgebildet gewesen. Warum der 51-Jährige nach dem Start Richtung Memmingen nicht geradeaus geflogen ist, sondern eine Kurve Richtung Breitenberg gemacht hat, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Austro Control: Schwierig im Nebel zu starten
Der Sprecher der Austro Control, Markus Pohanka, betont aber, wie schwierig es für Piloten sein kann, sich im Nebel zu orientieren. Man könne den Flug im Nebel mit Skifahren im Nebel vergleichen. Der Absturz in Hohenems-Dornbirn wird nun von der Flugunfall-Kommission umfassend untersucht. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis der Abschlussbericht vorliegt. Nach Polizeiangaben handelt es sich bei der Maschine um eine einmotorige Cessna P210N. An Bord befand sich ein 51-jähriger Mann aus Dornbirn. Sein Ziel war der Flughafen Memmingen in Bayern. Quelle: ‘ORF Vorarlberg‘.

PC-12 stürzt in Bürogebäude bei Mailand

Ein Leichtflugzeug ist im Süden der Stadt Mailand kurz nach dem Start in Linate abgestürzt und in ein leerstehendes Bürogebäude gekracht. Beim Absturz der Pilatus PC-12 kamen der Pilot, ein weiteres Besatzungsmitglied und alle sechs Passagiere ums Leben. Die Todesopfer kamen alle aus dem Ausland. Unter den Toten ist auch ein Kind, wie die Staatsanwältin am Ort des Unglücks mitteilte. Das Gebäude in San Donato Milanese am Stadtrand der norditalienischen Millionenstadt fing nach dem heftigen Aufprall des Flugzeugs Feuer. Wegen Renovierungsarbeiten befanden sich aber keine Menschen in den Büros.

Die Unglücksmaschine ist eine Pilatus PC-12
Das Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12 war um 13:04 Uhr vom zweitgrössten Mailänder Flughafen Linate abgehoben, um nach Olbia auf Sardinien zu fliegen. Kurz nach dem Start stürzte es dann im Südosten von Mailand ab. Das geht aus den Flugdaten des Internetdienstes Flightradar24.com hervor. Demnach verlor das Flugzeug nach der Startphase und einer ersten Schleife plötzlich an Höhe und stürzte nur Sekunden später in das Gebäude in San Donato Milanese. Der Grund für den Absturz ist noch unklar. Augenzeugen berichteten, dass ein Motor der Maschine gebrannt habe und das Flugzeug daraufhin im Sturzflug zu Boden ging, ohne dass ein Manöver ersichtlich waren. Die Retter konnten den Flugschreiber für weitere Auswertungen finden. Quelle: ‘SRF’.

Unfall am Kuchelberggrat

Ein 60-jähriger Pilot aus dem Landkreis ist am Mittwoch, 11. August, mit seinem Segelflugzeug an einer Felswand im Bereich des Kuchelberggrates tödlich verunglückt. Die Bergung des Verstorbenen gestaltete sich als äußerst schwierig. Warum der Flieger abstürzte, ermittelt die Kriminalpolizei. Am Mittwoch machte sich der Einheimische mit einem Kleinflugzeug in Ohlstadt zu einem Rundflug auf. Am Abend kehrte er nicht mehr zurück. Jeglicher Kontaktversuch verlief ins Leere. Um 22 Uhr blieb dem Flugbetriebsleiter des Flugplatzes Ohlstadt-Pömetsried nichts anderes mehr übrig, als via Notruf bei der Integrierten Leitstelle den Segelflieger als vermisst zu melden. Sofort suchten der Polizeihubschrauber Edelweiß 3 und ein SAR-63-Helikopter nach dem verschollenen Fluggerät. Sie rechneten den letzten Standort aus: In den Ammergauer Alpen in der Nähe des Kuchelbergkopfes. Bis Donnerstag, 2 Uhr morgens, blieb die Fahndung erfolglos.

Pilot kann lang nicht geborgen werden
Im Laufe des Donnerstagvormittags setzten die Einsatzkräfte die Suche im hochalpinen Gelände sowohl auf bayerischer als auch auf Tiroler Seite mit drei Hubschraubern fort. Um kurz nach 11 Uhr entdeckte die Besatzung des Polizeihelikopters Edelweiß 8 das verunfallte Wrack des vermissten Motorseglers im nördlichen Bereich des Kuchelberggrates. In unmittelbarer Nähe zum Wrack sichtete sie auch den leblosen Körper des Piloten.

Ein Vordringen zur Absturzstelle war selbst für die beiden Polizeibergführer und die drei Einsatzkräfte der Bergwacht Oberammergau aufgrund des extrem steilen und brüchigen Felsgeländes zunächst nicht möglich. Zudem brach der Polizeihubschrauber mehrere Anflugversuche unmittelbar zum Wrack wegen widriger Witterungsbedingungen ab. Eine Rettungstruppe aus fünf Personen musste deshalb vorerst auf dem Grat ausharren. Erst gegen 16 Uhr ließ es das Wetter für kurze Zeit zu, einen Polizeibergführer an einem 50 Meter langen Seil per Rettungswinde vom Hubschrauber aus abzusetzen. Dann konnte endlich der Tote geborgen werden. Zur Klärung der Unfallursache hat die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung von Luftfahrtsachverständigen die Ermittlungen übernommen. Noch sei die Absturzursache unklar, teilt Polizeipressesprecher Martin Emig vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Quelle: ‘Merkur‘.

Absturz beim Flugplatz Oerlinghausen

Ein Segelflugzeug ist am Mittwoch, 18. August 2021, in Oerlinghausen im Kreis Lippe abgestürzt, der Pilot kam ums Leben. Die Maschine sei in einem Waldgebiet in der Nähe des Segelflugplatzes aus noch ungeklärter Ursache verunglückt. Nach dem Notruf einer Zeugin leiteten Polizei und Feuerwehr eine Suchaktion ein. Der Notarzt habe aber nur noch den Tod des 74-jährigen Piloten feststellen können, teilte die Polizei mit. Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte das Segelflugzeug kurz nach dem Start ab. Der Pilot war alleine. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen Ermittlungen zur Unglücksursache auf. Quelle: ‘Die Zeit‘.

Doppel-Absturz in den Hautes-Alpes

Zwei einmotorige Flugzeuge stürzten am Sonntag, dem 22. August, im Abstand von nur wenigen Stunden in der Region Vars in den Hautes-Alpes ab. Fünf Verletzte, vier Männer und eine Frau aus Deutschland, sind dabei zu beklagen. Sie gehören zu einer Gruppe, die in Richtung Barcelonnette geflogen ist. Bei den Rettungsdiensten herrschte anfangs Unsicherheit, ob eines oder sogar ein zweites Flugzeug abgestürzt sei? Die Ungewissheit legte sich jedoch schnell: Die Rettungsdienste mussten in der Tat noch am selben Nachmittag einen zweiten Flugzeugunfall bewältigen, es handelte sich um ein zweites Flugzeug, das zur gleichen deutschen Gruppe gehörte. Beim ersten Absturz um 13.30 Uhr wurden zwei Personen verletzt, beim zweiten gegen 16.30 Uhr dann drei weitere Personen. Quelle: ‘LeDauphiné‘ sowie ‘BFM‘.

Zwischenbericht zu Unfall in Horn-Bad Meinberg

Gut drei Monate nach dem tödlichen Unglück eines aus Steinheim stammenden Piloten liegt ein Zwischenbericht vor. Demnach ist die Ursache für den Absturz des Segelflugzeugs in Horn-Bad Meinberg weiter offen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat keine Vorschäden an der Maschine gefunden. Auch Hinweise auf medizinische Probleme oder Fremdverschulden gibt es nicht. Die Auswertung eines Kollisions-Warngeräts ergab jetzt, dass der Flug nach dem Start in Steinheim-Vinsebeck eine halbe Stunde lang unauffällig verlief. Die Maschine erreicht eine Höhe von etwa 2000 Metern. In den vier Minuten vor dem Aufprall verlor sie dann stetig an Höhe, schwankte dabei und überschritt zeitweise die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Zeugen berichteten über starke Pfeifgeräusche. Der Pilot verfügte laut dem Zwischenbericht über eine Erfahrung von mehr als 3.400 Flügen. Der 74-Jährige trug einen Rettungsfallschirm, den er aber nicht auslöste. Die Untersuchungen zu dem tödlichen Unglück laufen weiter. Quelle: ‘Radiohochstift.de‘.

Löschflugzeug abgestürzt

Bei Löscharbeiten in der Türkei gab es ein tödliches Unglück: Ein russisches Löschflugzeug stürzte ab, mindestens acht Menschen starben. Im Norden ringt man derweil mit den Folgen der Überschwemmungen. Beim Absturz eines russischen Löschflugzeuges in der Türkei sind acht Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu mit. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, an Bord hätten sich fünf russische Soldaten und drei Türken befunden. Laut russischen Regierungsangaben war die Maschine im Einsatz gewesen, um einen Waldbrand in der Provinz Kahramanmaras nahe der Grenze zu Syrien zu löschen. Die Ursache für den Absturz ist unklar. Nach russischen Angaben ereignete sich das Unglück bei der Landung. Luftaufnahmen der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zeigten Feuer und Rauch, die aus dem mutmaßlichen Wrack des Flugzeugs aufstiegen. Seit Ende Juli gab es landesweit etwa 300 Brände. Die meisten konnten mittlerweile gelöscht werden. Mehrere Länder – darunter Russland, Spanien und Katar – unterstützten die Löscharbeiten. Russlands Präsident Wladimir Putin sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Spezialisten aus beiden Ländern seien an einem wichtigen humanitären Einsatz beteiligt gewesen. Quelle: ‘Tagesschau.de‘. Foto: ‘TASS‘.

Leichtsinn des Piloten

Der Absturz der T-28 Trojan der Flying Bulls in Tschechien am 20. Juni dieses Jahres ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Das geht aus einem Bericht der tschechischen Unfallermittler hervor. Das Flugzeug der Flying Bulls befand sich gemeinsam mit mehreren anderen Flugzeugen auf dem Rückflug von einer Flugschau in Polen, als die T-28B in ein Waldstück stürzte. Der Pilot, Rainer Steinberger, kam dabei ums Leben, der mitfliegende Fotograf Miro M. erlitt schwerste Verletzungen. Mittlerweile konnte er in seine slowenische Heimat überstellt werden und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der tschechische Luftfahrtexperte Pavel Krejčí hatte kurz nach dem Unglück von einem Triebwerksproblem und einer missglückten Notlandung gesprochen, wir berichteten.

Doch jetzt veröffentlichte die tschechische Flugunfalluntersuchungskommission eine Zusammenfassung von Flugunfällen im ersten Halbjahr 2021. Darin sind auch die bisher bekannten Fakten zum Absturz der T-28B Trojan der Flying Bulls bei Jickovice okr. Písek angeführt. Die Ermittler kommen zu einem klaren Ergebnis: Ein Fehler des Piloten der Trojan hat den Absturz verursacht.

Kontrolle verloren, Absturz nach Rolle in niedriger Höhe
Demnach habe der Pilot in niedriger Höhe in der Formation hinter der B-25 verschiedene Manöver geflogen, die von der B-25 aus gefilmt worden seien. Laut Augenzeugen sei schließlich in nur etwa 60 Metern über dem Grund ein Kunstflugmanöver (Faßrolle) eingeleitet worden. Bei diesem Manöver verlor die Pilot die Kontrolle über das Flugzeug und kollidierte schließlich mit dem Boden. Dieses Szenario deckt sich auch mit der Schilderung von Personen, die in Tschechien an der Absturzstelle waren. Diese Zeugen berichteten in tschechischen Fliegerkreisen, dass die Maschine mit hoher Geschwindigkeit und kinetischer Energie aufgeschlagen sein müsse. Bei einer Notlandung infolge von Motorproblemen oder Triebwerksausfall dagegen wäre die Geschwindigkeit im kontrollierten Flug deutlich geringer gewesen. Ein endgültiger Abschlussbericht der tschechischen Behörden wird voraussichtlich für 2022 erwartet. Quelle: ‘Austrianwings.info‘.

Segelflugzeug in Donau gestürzt

Am Donnerstagmittag ist in Linz ein Segelflugzeug im Bereich des Segelflugplatzes in die Donau gestürzt. Der Pilot konnte von couragierten Unfallzeugen gerettet werden, die ins Wasser sprangen, um ihn aus dem Fluss zu ziehen. Das Flugzeug ging kurz darauf unter. Kurz nach dem Start vom Segelflugplatz in Linz-Urfahr stürzte die DG 800, ein einsitziges Motorsegelflugzeug, in die Donau. Laut Augenzeugen fiel der Motor aus. Der 69-jährige Pilot aus Leonding flog zu diesem Zeitpunkt in einer Höhe von rund 60 Metern, versuchte noch zu landen, stürzte dann aber steil in den Fluss. So schildert ein Vereinskollege des Verunglückten, im Interview mit Radio Oberösterreich den Unfall. Der Augenzeuge handelte sofort, fuhr zur Donau und sprang ins Wasser, um den Piloten zu retten. Der schwer verletzte Pilot wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus gebracht und wird dort auf der Intensivstation behandelt. Er soll laut Auskunft der Mediziner Rippenbrüche, Lungen- sowie eine Augenverletzung erlitten haben, aber nicht in Lebensgefahr sein.

Keine Gefahr für Schifffahrt
Die Suche nach der DG 800 wurde am Donnerstagnachmittag ergebnislos abgebrochen. Obwohl ein Echolot und eine Drohne zum Einsatz kamen, konnte das Flugzeug nicht gefunden werden. Der Einsitzer wird in der Nähe der Steyregger Eisenbahnbrücke in einem rund zwei Kilometer langen Flussabschnitt vermutet. Das Flugzeug liege in acht Meter Tiefe und stelle keine Gefahr für die Schifffahrt oder das darunterliegende Kraftwerk Abwinden-Asten dar, sagte die Schifffahrtsaufsicht Linz auf Nachfrage von ORF Oberösterreich. Die Wasserrechtsbehörde bzw. die Flugunfallkommission müssen nun entscheiden, ob weiter nach dem Wrack gesucht werden soll.

Retter zweifacher Schutzengel
Der couragierte Augenzeuge ist übrigens schon erfahren im Retten von Piloten. Er zog erst im Juli des Vorjahres einen verunglückten Kollegen aus dem Wasser. Auch da war der Pilot eines Segelflugzeugs bei Linz in die Donau gestürzt. Der Leondinger sprang, wie beim Unfall Donnerstagmittag, in den Fluss und drehte mit weiteren Ersthelfern die Maschine im Wasser so um, dass sie den Verunglückten bergen konnten. Auch da trug der Lebensretter den schwer verletzten Piloten ans Ufer. Der 52-jährige Pilot überlebte den Flugunfall. Quelle: ‘ORF’.

Rätsel um Flugzeugabsturz bei Steinenbronn

War es menschliches Versagen oder gab es ein technisches Problem? Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges bei Steinenbronn (Kreis Böblingen) gibt es jetzt neue Erkenntnisse. Die genaue Absturzursache ist zwar weiter unklar, aber laut der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BDU) war das Flugzeug im “Instrumentenflug” unterwegs. Das bedeutet, die beiden Piloten flogen nicht auf Sicht, sondern ließen sich von Fluglotsen leiten, die den Kurs vorgaben.

Zwei Piloten an Bord
An Bord waren demnach zwei Piloten. Ein 62-jähriger Mann aus Ludwigsburg und sein Co-Pilot, ein 73 Jahre alter Mann aus Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen). Sie und ein Fluggast, vermutlich die Ehefrau einer der Piloten, kamen bei dem Absturz ums Leben.

Zwischenbericht erst im September erwartet
Das Kleinflugzeug vom Typ “Piper” war am Samstagvormittag am Stuttgarter Flughafen in Richtung Nienburg nahe Magdeburg gestartet. Wenige Minuten später stürzte es in einem Wald bei Steinenbronn ab. Zuvor soll der Pilot einen ersten Startversuch abgebrochen haben. Warum ist noch unklar. Bis es weitere Details zu dem Unglück gibt, könnte es noch etwas dauern. Die BDU rechnet erst im September mit einem Zwischenbericht. Das bestätigte ein Sprecher dem SWR. Quelle: ‘SWR‘.

Wie sicher sind Kleinflugzeuge?

In den vergangenen Tagen machten Abstürze von Kleinflugzeugen Schlagzeilen: So kam es in Böblingen (Baden-Württemberg), Renneritz (Sachsen-Anhalt) und Hildesheim (Niedersachsen) zu Unfällen mit Toten. Das wirft Fragen nach der Sicherheit auf.

„Ich erachte Fliegen als sicher – unter gewissen Voraussetzungen“, sagt Professor Gordon Konieczny vom Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Konieczny, der selbst Pilot ist und eine Berufspilotenlizenz besitzt, weist darauf hin, dass für einen sicheren Flug mit einem Kleinflugzeug drei Punkte wichtig seien: das Flugzeug, der Pilot und das Wetter.

Das Flugzeug
Für jedes Flugzeug gibt es vorgesehene Wartungsintervalle. So müsse etwa ein Kleinflugzeug nach 50, 100 oder 200 Stunden zur Wartung, wo dann festgelegte Checks vorgenommen werden, so Konieczny. Durch ein Bordbuch, in das jeder Pilot des Flugzeuges die Flugzeit einträgt, wisse man vor dem Start, wann die nächste Wartung anstehe und ob ein Flug durchgeführt werden könne.

Außerdem bewertet Konieczny die Zuverlässigkeit der Sicherheitschecks: „Die Flugzeuge sind meines Erachtens unter einer sehr strikten Kontrolle.“ Zwei Organisationen beaufsichtigen, überprüfen und koordinieren die Wartungsprozesse: zum einen die Continuing Airworthiness Management Organisation (CAMO), die für die Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen zuständig ist, und zum anderen die Maintenance Organisation (MO) – die Wartungsorganisation.

Der „Human Factor“
In seiner Arbeit an der Hochschule in Hamburg beschäftigt sich Konieczny auch mit dem sogenannten „Human Factor“ beim Fliegen. „Wenn Sie fliegen wollen, müssen Sie natürlich fit sein – gesundheitlich und fliegerisch fit“, sagt er. Deshalb greifen auch hier verschiedene Kontrollmechanismen. So überprüfen Ärzte regelmäßig die Gesundheit der Piloten. Quelle: ‘RND

Freispruch für Pilot

Die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts hat den Piloten eines im August 2016 bei Schaffhausen abgestürzten Kleinflugzeugs freigesprochen. Gutachten zeigen, dass die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) falsche Berechnungen bei ihrer Unfalluntersuchung machte.

Die erstinstanzliche Verurteilung durch die Strafkammer des Bundesstrafgerichts basierte in wesentlichen Punkten auf dem Sust-Schlussbericht. Dieser wurde in der Zwischenzeit zurückgezogen. Bisher liegt kein neuer Schlussbericht vor, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Urteil der Berufungskammer hervor geht. Die Kammer gab deshalb ein eigenes Gutachten in Auftrag. Und auch ein vom Piloten eingereichtes Privatgutachten wurde bei der Entscheidungsfindung wesentlich berücksichtigt. Die Berufungskammer hält fest, dass dem Piloten keine strafrechtlich relevante Sorgfaltspflichtverletzung vorzuwerfen sei. Der Mann habe nicht fahrlässig gehandelt, als er sich bei der Berechnung des maximalen Startgewichts auf die Angaben der Passagiere verlassen habe. Gemäss Gutachter gab es kein den Piloten verpflichtendes Verfahren, wie das Gewicht von Passagieren zu bestimmen gewesen wäre. Es war üblich, auf die Angaben der jeweiligen Personen zu vertrauen. Dies habe der Pilot getan.

Kein Flugfehler
Das Gerichts- und das Privatgutachten ergaben weiter, dass dem Piloten kein Flugfehler nachgewiesen werden könne und er die Startrollstrecke von 355 Metern mit den ihm zur Verfügung stehenden Angaben korrekt berechnet habe. Die Sust war von einer Rollstrecke von 455 Metern ausgegangen, was laut Gutachter falsch ist. Beim Flugunfall vom August 2016 wurden der Pilot, eine Frau und zwei weitere Passagiere erheblich verletzt. Die Passagierin erlag später ihren Verletzungen. Das Flugzeug kam damals beim Start kaum vom Boden weg, neigte sich und stürzte nach rund einer Minute Flugzeit ab. Die Strafkammer verurteilte den Piloten im August 2019 wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 750 Franken. Quelle: ‘Top-online‘.

Unglück nach dem Start

In Nordholz im Landkreis Cuxhaven ist am Donnerstagmorgen, 8. Juli, ein Sportflugzeug abgestürzt. Zwei Menschen sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. Wie die Polizei bestätigte, prallte die Maschine nach dem Start auf dem Sportflugplatz in ein Waldstück und wurde zerstört. Der Flugunfall ereignete sich um kurz nach 10 Uhr. Die beiden Insassen seien im brennenden Flugzeug ums Leben gekommen, heißt es dort weiter. Es soll sich dabei um ein Leichtflugzeug gehandelt haben. Die Identität der Opfer stünde nach Polizeiangaben zunächst nicht fest. Es soll sich beim Piloten um ein Vereinsmitglied des Sportflughafens mit langjähriger Flugerfahrung gehandelt haben. Warum das Leichtflugzeug kurz nach dem Start abstürzte, ist noch unklar. Informationen zur Absturzursache liegen zunächst nicht vor. Die Bundesstelle für Flugunfallforschung in Braunschweig sei in Kenntnis gesetzt worden. Quelle: ‘Fehmarn24‘.

Segelflugzeug-Bruchlandung

Ein 34jähriger aus Hannover hat am Samstagabend eine Bruchlandung in Lofer im Salzburger Pinzgau verletzt überstanden. Der Mann war im Bereich Chiemsee in Bayern gestartet und wollte in Richtung Zell am See und wieder retour fliegen. Im Grenzgebiet zwischen Waidring (Tirol) und Lofer verlor er stark an Thermik und entschied sich für eine Notlandung. Das Fluggerät setzte steil auf und zerbrach in mehrere Teile, berichtete die Polizei. Der Deutsche geriet kurz nach 20.00 Uhr in Turbulenzen. Herbeigeeilte Retter fanden den Verletzten im Flugzeug sitzend und gesichert. Er war ansprechbar und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Salzburg. Quelle: ‘Die Presse‘.

Segelflieger stürzt in Bad Breisig ab

Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Samstagnachmittag ein Segelflieger beim Landeanflug auf den Flugplatz Mönchsheide abgestüzt. Der Flieger mit einem Pilot an Bord stürzte gegen 16.20 Uhr in ein an den Flugplatz angrenzendes Waldstück. Wie die Polizei mitteilte, konnte sich der 60 Jahre alte Pilot selbst aus dem Flugzeug befreien und wurde nicht lebensbedrohlich verletzt. Die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen zogen sich bis in den späten Nachmittag. Der nur leicht verletzte Pilot wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. An dem Segelflugzeug entstand erheblicher Sachschaden. Im Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Ortschaften, das DRK, First Responder, Notarzt, Rettungshubschrauber sowie die Polizei Remagen und ein Polizeihubschrauber. Quelle: ‘General-Anzeiger‘.

Pilot überlebt dank Fallschirm

Am Donnerstag, 17. Juni 2021 stürzt in der Oberpfalz ein Flugzeug ab. Der Pilot erleidet dabei schwere Verletzungen. Es hätte für ihn aber noch viel schlimmer kommen können. Am Freitag teilt die oberpfälzische Polizei mit: Der Mann befinde sich derzeit in einem stabilen Zustand. Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass ein solches Fluggerät am Nachmittag in der Nähe des Kurortes Bad Neualbenreuth im oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth abgestürzt war. Der Mann konnte kurz vor dem Aufprall noch mit dem Fallschirm abspringen, blieb in einem Baum hängen und wurde in eine Klinik gebracht, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bergwacht waren bei der aufwendigen Rettungsaktion im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort.

Der Absturz hatte sich am Nachmittag in einem Waldgebiet zwischen Rosall und Ottengrün ereignet. Dabei handelte es sich um einen Motorsegler, der kurz vor dem Absturz noch einen Notruf absetzen konnte. Der 59-jährige Pilote rettete sich im letzten Moment mit einem Sprung mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug. Er erlitt ein Hängetrauma, als er sich in einem Baum verfing. Die Einsatzkräfte versorgten den Mann und brachten ihn mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus. Weitere Verletzte gab es nicht. Am Freitagnachmittag berichtet die oberfpfälzische Polizei, dass sich der Mann in einem stabilen Zustand befindet.

Wie die Polizei am Abend mitteilte, war der Pilot wohl am Donnerstagmorgen in Erfurt gestartet. Zunächst war unklar, ob weitere Personen an Board waren. Rund 500 Meter vom Verletzten entfernt fanden die Einsatzkräfte das Wrack. Im Pressebericht hieß es, dass das Flugzeug nach dem Absprung des Piloten noch wenige Hundert Meter selbstständig weitergeflogen sei, bis es auf den Boden prallte. Wie die Polizei zudem mitteilte, wurde das Flugzeug völlig zerstört. Eine „Search and Rescue“-Einheit (RAS) war im Einsatz, da laut Meyer unklar war, ob von den Trümmern eine Explosionsgefahr ausging. Warum das Flugzeug abgestürzt ist, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt. Es befänden sich mehrere Flugsachverständige vor Ort. Das Wrack wurde vor Ort sichergestellt und wird vom Technischen Hilfswerk aus dem Dickicht geborgen. Quelle: ‘Frankenpost‘.

Zwei Flugunfälle oberhalb Bivio

  • Bei zwei Flugunfällen oberhalb von Bivio (GR) sind am Samstag fünf Menschen getötet worden.
  • Ein Motorflieger und ein Segelflugzeug stürzten ab.
  • Dabei kamen die beiden Piloten und drei Passagiere ums Leben, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte.
  • Ein Zusammenhang der beiden Abstürze ist nicht ausgeschlossen.

Der Pilot des Segelflugzeuges war am Samstag im Kanton Thurgau gestartet, der Pilot des Motorflugzeuges in Begleitung eines Kindes, einer Frau und eines Mannes ebenfalls am Samstag in Neuenburg. Die Rega teilte gegenüber SRF mit, sie habe am Samstag eine Verdachtsmeldung erhalten, wonach ein Segelflugzeug abgestürzt sei. Rega-Sprecher Adrian Schindler: «Als der Einsatzleiter die Verdachtsmeldung auf der Karte verorten konnte, schickte er sofort die nächstgelegene Crew zum Einsatzort. Diese hat die Absturzstelle gefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Piloten feststellen».

Einen Tag später das zweite Flugzeug entdeckt
Gegen 21.30 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden dann die Meldung der Rega, dass oberhalb Bivio ein Segelflugzeug abgestürzt und der Pilot verstorben sei. Aufgrund der Witterung waren keine weiteren Bergungsarbeiten an der auf rund 2700 m ü. M. befindlichen Absturzstelle möglich. Die Rega bestätigte, das andere Flugzeug hätten die Leute der Rega an dem Abend nicht gesehen. Im Verlaufe der Bergungsarbeiten wurde einen Tag später, also am Sonntag, in einer Entfernung von rund einem Kilometer ein ebenfalls abgestürztes Motorflugzeug aufgefunden. Auch diese vier Flugzeuginsassen hatte sich beim Absturz tödliche Verletzungen zugezogen. Bei den Bergungsarbeiten waren Mitglieder der SAC Sektion Bernina, die Feuerwehr Samedan-Pontresina, die Heli Bernina, die Feuerwehr des Engadin Airport sowie die Kantonspolizei Graubünden involviert.

Unfallursache noch in Abklärung
Die Zuständigkeit für die Untersuchung liegt bei der Bundesanwaltschaft (BA) und wird vom Bundesamt für Polizei (fedpol) unterstützt. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat die Abklärungen zur Unfallursache aufgenommen. Wann die beiden Maschinen abgestürzt sind, sei zur Zeit noch nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen, sagte Polizeisprecher Roman Rüegg. Auch die Ursache der Abstürze müsse noch abgeklärt werden. So wisse man noch nicht, ob die Flugzeuge zusammen stiessen, sich ausweichen mussten oder ob es überhaupt keinen Zusammenhang gebe. Die Sust teilte derweil mit, man sei am Abklären, Ergebnisse dürfte es im Verlauf der Woche geben. Quelle: ‘SRF‘.

Kleinflugzeug-Absturz bei Lupfig

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Birrfeld wurde am 17. Juni 2021 der Pilot schwer verletzt. Die Ursache ist noch unbekannt. Der Unfall ereignete sich kurz vor 18.30 Uhr in Lupfig. Eine Drittperson meldete, dass soeben ein Kleinflugzeug in der Nähe des Flugplatz Birrfeld abgestürzt sei. Umgehend wurde die Rettungskräfte aufgeboten. Als die Polizei vor Ort eintraf, konnte festgestellt werden, dass der Pilot alleine unterwegs war und schwer verletzt jedoch ansprechbar im Flugzeug saß. Zur Bergung wurde die Feuerwehr aufgeboten. Der 48-jährige Pilot wurde mittels Rettungshelikopter ins Spital überführt. Wie es zum Absturz kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Die Kantonspolizei hat in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Flugunfall-Untersuchungsstelle des Bundes, die Ermittlungen aufgenommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Quelle: ‘Fireworld.at’ und ‘Tele M1‘.

Segelflugzeug-Unfall-Untersuchung

Im Landkreis Kassel ist am Sonntag, 16. Mai, ein Segelflugzeug abgestürzt. Die Rettungskräfte suchten 90 Minuten nach dem Flugzeug. Der Pilot kam ums Leben. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig (BFU) hat bei der Untersuchung des am vergangenen Sonntag beim Flugplatz Dingel bei Hümme abgestürzten Segelflugzeug keine technischen Probleme festgestellt. Die Experten aus Braunschweig hatten das komplette Wrack und vor allem die Steuerung untersucht, aber keine Hinweise auf eine Fehlfunktion entdeckt. Die Untersuchung war allerdings nach Angaben eines BFU-Sprechers wegen des hohen Zerstörungsgrades des Wracks schwierig.

Ein Zwischenbericht wird voraussichtlich Ende Juli veröffentlicht. Fest stehe, dass das Flugzeug nach dem Windenstart über dem angrenzenden Wald abkippte und dann zwischen den Bäumen auf dem Boden aufschlug. Der 61-jährige Pilot wurde dabei, wie berichtet, tödlich verletzt. Laut BFU liege es nun daran, ob eine Obduktion der Leiche Hinweise auf möglicherweise gesundheitliche Beeinträchtigungen würde.

Die wiederum schloss die Kasseler Kriminalpolizei nach den bisher vorliegenden Ergebnissen aus. Wie deren Pressesprecher Matthias Mänz gestern auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, hätten die ersten vorläufigen Obduktionsergebnisse keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, auf äußere Einflüsse oder auf einen medizinischen Notfall ergeben. Für weitere Ergebnisse wären weitere Untersuchungen nötig. Bis da ein Ergebnis vorliege, könne es aber noch mehrere Wochen dauern. Man müsse deshalb bei dem Absturz von einem Unfall ausgehen. Quelle: ‘HNA‘ und Bericht im ‘Westfalen-Blatt‘.

“Wir sind alle geschockt”

Im Landeanflug auf einen Flugplatz in Grefrath im Kreis Viersen ist ein Leichtflugzeug abgestürzt. Der 32 Jahre alte Flugschüler ist tot. Nach dem Absturz eines Leichtflugzeuges in Grefrath am Niederrhein haben Experten der Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchungen (BFU) am Donnerstag mit der Suche nach der Ursache begonnen. Die Maschine war am Mittwochabend im Landeanflug auf den dortigen Flugplatz aus geringer Höhe plötzlich nach links weggekippt und abgestürzt. Ein 32 Jahre alter Flugschüler kam dabei ums Leben. Der 60 Jahre alte Fluglehrer wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wie die Polizei in Viersen am Mittwochabend mitgeteilt hatte.

„Es ist für uns völlig rätselhaft“
Das Flugzeug sei kurz vor dem Unfall noch in einer aufwendigen großen Inspektion gewesen und dafür komplett demontiert, gecheckt und wieder zusammengebaut worden, sagte der Geschäftsführer der Flugschule am Grefrather Flugplatz, Stefan Krabbe. Motor und Propeller seien fast neu gewesen. „Es ist für uns völlig rätselhaft.“ Krabbe schätzte die Höhe der Maschine beim Absturz auf 60 bis 100 Meter. „Die waren im Endanflug.“ Mehrere Zeugen hätten den Absturz gesehen, darunter ein Pilot, der mit seinem Flugzeug hinter der Maschine herflog und nach ihr landen wollte. Wer das Flugzeug zum Unfallzeitpunkt geflogen hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Allerdings sei die Maschine mit einem Doppelsteuer ausgestattet. Es könnten also beide Piloten gleichzeitig die Hand am Steuer gehabt haben, sagte Krabbe. Der aus Grefrath stammende Flugschüler war laut Polizei noch am Unfallort gestorben. Der Schulungsbetrieb sei vorerst gestoppt, sagte Krabbe. „Wir sind alle geschockt.“ Quelle: ‘FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

Segelflugzeug auf der Koralpe abgestürzt

Am Freitag startete ein 60-jähriger Wolfsberger mit seinem Segelflugzeug gegen 12 Uhr am Flugfeld St. Marein in der Gemeinde Wolfsberg. Dazu wurde er von einem Motorflugzeug auf eine derzeit noch unbekannte Höhe geschleppt. Kurz vor 12.30 Uhr hörten Zeugen in Rieding – Siedlungs- und Waldgebiet an der Koralpe, ein dumpfes Geräusch. Da weitere Zeugen beobachtet hatten, dass ein Segelflugzeug kurz zuvor sehr tief über die Baumwipfel segelte, nahmen diese einen Unfall an. In einem Waldstück außerhalb von Rieding entdeckten sie das Flugzeugwrack. Der 60-Jährige gab an, er habe lediglich leichte Verletzungen. Im LKH Wolfsberg wurde jedoch festgesellt, dass er beim Absturz doch schwere Verletzungen davongetragen hatte. Die Klärung der Unfallursache wird durch die Flugunfallskommission am Samstag durchgeführt werden. Derzeit steht noch nicht fest, was zum Absturz geführt haben könnte. Quelle: ‘Krone-Zeitung‘.

Gyrocopter schießt über Graspiste

Ein Schutzengel flog mit, als ein 65-Jähriger mit seinem Ultraleicht-Fluggerät in eine Kiesgrube bei Peiting stürzte. Der Dießener wurde nur mittelschwer verletzt. Warum der Gyrocopter über die Graspiste sauste und nicht abhob, ist noch unklar. Fest steht aber, dass der Pilot den Start hätte abbrechen können. Es waren bange Momente für alle Beteiligten, als der Gyrocopter der Kiesgrube entgegenrollte und einfach nicht nach oben wollte. „Normalerweise hätte er nach 200 Metern in der Luft sein müssen“, berichtet der Betreiber der 400 Meter langen und 25 Meter breiten Graspiste nahe der Bundesstraße 17 bei Peiting-Kurzenried. Offiziell wird der Flugplatz als „Sonder-Landeplatz“ geführt, zehn bis zwölf Piloten starten und landen auf ihm regelmäßig mit ihren Ultraleichtflugzeugen.

65-Jähriger hatte sich mit Fluggerät einen Traum für die Pension erfüllt
Zu ihnen zählt der 65-jährige Dießener, der am Sonntagnachmittag über die Graspiste hinausschoss. „Er ist ein ,junger’ Pilot und hat sich einen Traum für die Pension erfüllt“, weiß der 63-jährige Flugplatz-Besitzer aus Altenstadt, der namentlich nicht in Erscheinung treten möchte. Er kennt den Dießener als „ruhigen und bedachten Menschen“, nicht als einen „von den Spinnern, die wir hier Gott sei Dank nicht am Platz haben“.

Pilot hatte den Eindruck, dass die Maschine „noch kommt“
Dennoch hat der 65-jährige am Sonntag wohl einen Fehler gemacht, als er mit seinem Gyrocopter auf die Kiesgrube zurollte und verzweifelt versuchte, das Hubschrauber-ähnliche Fluggerät in die Luft zu bekommen. Vermutlich war es ein technischer Defekt, der das verhinderte. „Normalerweise gibt es eine Deadline“, sagt der Flugplatzchef, der die dramatischen Szenen mit eigenen Augen beobachtete. „Der Pilot hätte die Entscheidung treffen müssen, den Start nach 300 Metern abzubrechen“, weiß der Altenstadter. Doch der Dießener tat das nicht. „Er hatte den Eindruck, die Maschine kommt noch.“ Der Eindruck täuschte, die Entscheidung, weiter Gas zu geben, war fatal. Der Gyrocopter schoss über die Graspiste hinaus über eine Wiese und passierte noch eine Schotterfläche, bevor er in die Grube stürzte.

Flugplatzchef und Rettungssanitäterin eilen zur Unglücksstelle
Am Flugplatz herrschte blankes Entsetzen. Sofort wurde ein Notruf abgesetzt, der Platzchef setzte sich zusammen mit einer an dem Tag zufällig anwesenden Rettungs-Sanitäterin auf ein Allrad-Quad, um dem 65-Jährigen zur Hilfe zu eilen. Sie mussten mit dem Schlimmsten rechnen. An der Unglücksstelle angekommen, konnten sie durchatmen. Der Dießener hatte den Sturz in die Kiesgrube überlebt und sich sogar selbst aus dem Wrack befreien können. Wie sich herausstellte, brach sich der 65-Jährige bei dem Crash nur zwei Rippen. Dazu kommen noch Prellungen und ein paar Schnittwunden. Die Sanitäterin versorgte den Verletzten, der Flugplatzbetreiber klemmte die Benzinleitung des Fluggeräts ab.

Mit dem Rettungshubschrauber geht‘s in die Unfallklinik
Anschließend kam der Dießener dann doch noch zu einem sonntäglichen Flug, den er sich natürlich ganz anders vorgestellt hatte. Der angeforderte Rettungshubschrauber brachte den 65-Jährige in die Unfallklinik nach Murnau. Zu größeren Umweltschäden kam es bei dem Unfall offenbar nicht. Nach Angaben von Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg waren nur geringe Mengen Betriebsstoff ausgelaufen. Der betroffene Bereich wurde abgegraben und von Mitarbeitern des Peitinger Bauhofs entsorgt. Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes nahmen vor Ort Wasserproben. Quelle: ‘Merkur.de‘.

Pilot und Experte stürzen bei Lärmmessung ab

Ein Eigenbau-Kleinflugzeug ist am Samstag in Oberramsern SO bei einer Lärmmessung abgestürzt. Der Pilot und der Experte der Schallmessgruppe sind beim Aufprall verstorben. Bei einem Lärmmessflug kamen am Samstagnachmittag, 8. Mai, in Oberramsern SO zwei Männer ums Leben: Bei einem Verstorbenen handelt es sich um einen der Erbauer des Flugzeuges. Der 49-Jährige war mit einem motorisierten Kleinflugzeug in Grenchen gestartet. Mit an Bord sei ein Experte (57) der Schallmessgruppe des Vereins Experimental Aviation of Switzerland (EAS) gewesen, sagt Vereinspräsident Werner Maag.

Bisher sei es bei einer Lärmmessung noch nie zu einem Zwischenfall gekommen. Diese wird seit 20 Jahren regelmässig durch den Verband EAS durchgeführt: «Es handelt sich um einen Routinetest, den jedes Flugzeug machen muss, um zugelassen zu werden», sagt EAS-Präsident Werner Maag. Beim Test soll das Starten der Maschine simuliert werden, bei dem das Flugzeug am lautesten ist. Der Test beginne auf einer Flughöhe von 200 bis 300 Metern über dem Boden, erklärt Maag. «Rund zweieinhalb Kilometer vor dem Mikrofon gibt der Pilot vollen Schub und leitet eine steile Steigung ein.» Das Mikrofon werde dann bei maximaler Flughöhe überflogen. Das Ganze werde sechs Mal wiederholt um einen Mittelwert festzustellen. «Die Übung dauert rund 30 Minuten und ist für einen erfahrenen Piloten nicht besonders anspruchsvoll.» Damit der Pilot nicht schummeln könne, sei jeweils ein unabhängiger Beobachter im Cockpit dabei.

Prämiertes Eigenbau-Flugzeug
Beim Flugzeug handelte es sich um einen Eigenbau. Dieses wurde letztes Jahr an einem Event des Vereins EAS gar als «elegantestes» und «bestes Kit-Flugzeug» prämiert. Und bereits vor dem Erstflug wurde der Flieger im Fachmagazin Aero-Revue als «Innovationsträger» bezeichnet. Der verstorbene Pilot und ein Kollege hatten viel Aufwand in den Eigenbau investiert, schreibt Aero-Revue. Das Flugzeug habe dadurch eine «beachtliche Flugleistung» erlangt. Das Fachwissen zum Flugzeugbau hatten die zwei Männer aus ihrem Beruf, wie das Magazin schreibt. Der Elektroingenieur gab gar Kurse für den Verein und publizierte mehrere wissenschaftliche Arbeiten in seinem Fachbereich. Bislang ist unklar, weshalb das Flugzeug abgestürzt ist. Die Sicherheits-Uuntersuchungsstelle (SUST) untersucht dies nun. Für EAS-Präsidenten Maag sieht der Absturz nach einem Kontrollverlust des Piloten aus. «Wie es zum Unfall kam und weshalb der Pilot die Kontrolle über die Maschine verloren hat, wissen wir noch nicht.» Quelle: ‘20Min‘.

Segelflugzeug stürzt am “Butterberg” ab

In NRW ist es am Wochenende zu einem tödlichen Unfall bei einem Flugzeugabsturz gekommen. In Bad Meinberg nahe Paderborn und Bielefeld ist es am Wochenende zu einem Flugzeugunfall mit Todesfolge gekommen. Ein Segelflieger ist dort am Samstag gegen 14 Uhr abgestürzt. Pilot der Maschine war ein 74-jähriger Mann. Er kam bei dem Flugzeugunfall ums Leben, wie die Polizei im Kreis Lippe berichtet. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Maschine mit einem Sitzplatz. Dementsprechend gab es keine weiteren Opfer. Der Mann war mit seinem Segelflieger am sogenannten „Butterberg“ an der Hamelner Straße in Bad Meinberg abgestürzt. Für den aus Rheda-Wiedenbrück stammenden Mann kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch am Unfallort.

Der 74-Jährige war laut Angaben der örtlichen Polizei in Vinsbeck (Steinheim) nur etwa sechs Kilometer südöstlich der Unfallstelle mit seinem Segelflieger gestartet. Was die Ursache für den Absturz ist, ist noch unklar. Die Polizei geht allerdings von einem Unfall aus. Die Kriminalpolizei ermittelt aktuell zur genauen Todesursache. „Die Staatsanwaltschaft Detmold ordnete eine Beschlagnahme des Leichnams sowie eine Obduktion an“, schreibt die Polizei Lippe in einer Stellungnahme. Das Luftfahrtbundesamt aus Braunschweig übernimmt die technische Ursachenprüfung des Flugzeugabsturzes. Quelle: ‘ruhr24.de‘.