Schlagwort-Archive: Absturz

Kleinflugzeug touchiert Baumspitze

Bei einem Flugunfall im Greyerzerland sind am Dienstag der Pilot und sein Passagier leicht verletzt worden. Erste Untersuchungen deuten laut Polizei darauf hin, dass das Flugzeug im Landeanflug eine Baumspitze touchiert hatte. Der Vorfall ereignete sich am Waldrand neben dem Flugplatz in Gruyères, wie die Freiburger Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Der Pilot und der Passagier konnten sich nach dem Absturz aus eigener Kraft aus dem Flugzeugwrack befreien. Sanitäter leisteten den beiden vor Ort erste Hilfe. Der Pilot ist laut Behördenangaben ein flugerfahrener 73-Jähriger aus der Region. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST hat eine Untersuchung zu den Umständen des Unfalls eingeleitet. Die Wrackteile des Flugzeugs konnten geborgen werden. Quelle: ‚Blick‚.

Segelflieger im Münsterland abgestürzt

Beim Absturz zweier Segelflugzeuge im Münsterland sind wohl beide Piloten ums Leben gekommen. Ein Zusammenstoß in der Luft wird nicht ausgeschlossen. Einer der Toten wurde am Samstagmittag an einem Wald zwischen Haltern und Dülmen bei den Wracks entdeckt, der andere im Wald. Die Ursache für den Absturz in der Nähe des Flugplatzes Borkenberge war noch nicht geklärt. Ein Zusammenstoß in der Luft oder auch Berührungen mit Baumwipfeln seien möglich, hieß es.

Die beiden Wracks lagen nach Polizeiangaben am Waldrand einige hundert Meter auseinander. Trümmerteile wurden im direkten Umfeld gefunden. Polizisten durchkämmten außerdem nahe liegende Getreidefelder und stießen auch dort auf Teile. „Die werden jetzt erst einmal markiert und dann gucken sich die Experten das an und entscheiden, wie die weiter vorgehen können“, sagte Polizeisprecherin Ramona Hörst.

Zur Identität der Opfer machte die Polizei vorerst keine Angaben. Zunächst sollten die Angehörigen informiert werden. Zeugen hatten nach dem Unglück die Polizei alarmiert. Die Luftaufsicht der Bezirksregierung und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden den Angaben zufolge sofort informiert. Quelle: ‚FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung‚.

Hangelar: 17-jährige Segelfliegerin abgestürzt

Ein gerissenes Zugseil ist offenbar verantwortlich für den Absturz eines Segelfliegers am Flugplatz Hangelar. Die 17 Jahre alte Pilotin wurde bei dem Absturz am Samstagnachmittag schwer verletzt. Sie musste aus dem Flieger befreit werden. euerwehr und Rettungsdienst waren am Samstagnachnittag am Flugplatz Hangelar im Einsatz: Dort war um kurz nach 15 Uhr ein Segelflugzeug abgestürzt. Die 17 Jahre alte Pilotin wurde bei dem Absturz schwer verletzt. Offenbar war ein Zugseil beim Start des Segelfliegers gerissen, wie zwei Augenzeugen bestätigten. Demnach sei das Flugzeug gerade mit Seilwinde in die Luft gezogen worden, als das Seil riss. Laut der Augenzeugen sei die Maschine nach links gekippt und ins Trudeln geraten. Die unmotorisierte Maschine stürzte schließlich aus mehreren hundert Metern ab.

Durch Zufall war gerade ein Rettungshubschrauber der deutschen Luftrettung samt Notarzt aus Berlin sowie ein Rettungswagen mit Rettungsassistenten aus Sankt Augustin auf dem Flugplatzgelände. Ein Patient aus Berlin wurde an den Rettungsdienst zum Weitertransport in eine Klinik übergeben, während der Flugunfall passierte. Als die Teams den Absturz sahen, eilten sie direkt an die Unglücksstelle und leisteten Erste Hilfe. Parallel dazu forderten sie weitere Rettungskräfte an.

Die junge Pilotin wurde nach dem Absturz in dem Segelflieger eingeschlossen und musste von den Rettungskräften befreit werden. Rund 60 Feuerwehrkräfte der Einheiten aus Hangelar, Mülldorf, Niederpleis und Menden, ein Notarzt aus Siegburg und Polizeibeamte rückten daraufhin zu dem etwas abgelegenen Bereich des Flugplatzes aus. Mit hydraulischem Schneidgerät trennten die Feuerwehrkräfte den Steuerknüppel der Maschine ab, um die junge Frau befreien zu können. Die schwer verletzte Pilotin wurde nach der Erstversorgung zunächst in einem Rettungswagen weiterbehandelt. Anschließend wurde die junge Pilotin mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Eine Gruppe von Flugschülern, die Augenzeugen des Absturzes wurden, wurden durch einen Notarzt und einen hinzu alarmierten Feuerwehr-Seelsorger vorsorglich betreut.

Experten der Flugsicherung haben die Ermittlungen übernommen. Mit einer Drohne nahm dazu die Feuerwehr Bilder vom Absturzort auf. Nach dem Absturz wurde der Flugbetrieb direkt eingestellt. Dieser sollte auch erst nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Experten wieder aufgenommen werden. Die 17-jährige Pilotin war keine Flugschülerin, sondern hatte bereits ihren Flugschein. Diesen darf man bereits mit 16 Jahren machen. Quelle: ‚General-Anzeiger‚.

Segelflugzeug stürzt ab – Pilot wird schwer verletzt

Auf dem Flugplatz Bad Gandersheim kam es am Montag, 13. Juli, zu einem Flugunfall, bei dem ein 65-jähriger Däne schwer verletzt wurde. Der 65-jährige dänische Staatsangehörige wollte demnach gegen 13.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Flugplatz Bad Gandersheim zu einem Rundflug starten. Hierzu sollte das Flugzeug mittels einer Seilwinde in die Luft gezogen werden. Offenbar aufgrund einer Fehleinschätzung beim Startvorgang geriet der Segelflieger zunächst in Schräglage, sodass eine der Tragflächen den Untergrund berührte. In der Folge verlor der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug und stürzte aus circa 15 Metern Höhe auf das Flugplatzgelände, berichtet die Polizei. Der 65-jährige zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsmedizin Göttingen gebracht. Am Flugzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen wurden durch das Polizeikommissariat Bad Gandersheim aufgenommen. Ein technischer Defekt oder Fehlverhalten dritter Personen könne derzeit allerdings ausgeschlossen werden, so die Polizei abschließend. Quelle: ‚Harzkurier‚. Bild: Polizeikommissariat Bad Gandersheim.

Pilot besucht betroffene Hauseigentümer

„Es sei gut so, wie es ausgegangen ist“, sagt Horst Wisser mit fester, aber leiser Stimme. Er steht in dem Studio in seinem Wohnhaus, in welches an Pfingstsamstag um 19.30 Uhr ein Kleinflugzeug gekracht ist. „Wir leben beide. Wir haben einen Schutzengel gehabt“, wendet Wisser sich an Hans-Dieter Pahl, den 54-jährigen Piloten, der die Maschine flog. Quelle: ‚Rhein-Zeitung‚.

Savoyen: Segelflugunfall

Am Donnerstag, 25. Juni, stürzte in Savoyen, unweit des Tunnels Pas de la Fosse, ein zweisitziges Segelflugzeug ab. Um 17.00 Uhr wurden die Rettungsdienste mobilisiert. Zwei Verletzte wurden gefunden. Ihr Zustand ist zur Zeit unbekannt.

Der Hochgebirgs-Gendarmeriezug (PGHM) von Modane wurde für diese Intervention aufgeboten. Ein Pilot des Clubs von Chambéry alarmierte die Rettungskräfte, als er das Flugzeug am Boden sah. Die Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt. Quelle: ‚France 3‚. Bild: ‚Le Dauphiné‚.

Bäume gestreift

Kurz nach 17.00 Uhr kam es Samstag, 13. Juni, in Lohne Wietmarschen zu einer Bruchlandung eines Segelflugzeuges, bei der eine Person verletzt wurde. Ersten polizeilichen Angaben zufolge war ein Segelflugzeug des Types Schleicher ASH25 im Landeanflug auf den Flugplatz. In ca. 80 m Entfernung zum Flugplatz streifte das Segelflugzeug einige Baumwipfel und führte daraufhin eine Bruchlandung durch. Der Rumpf des Segelflugzeuges wurde hierbei stark beschädigt. Der 62-jährige Pilot konnte sich ersten Angaben nach selber befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache oder auch zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Quelle: ‚NordNews.de‚.

Flugzeugabsturz in Reinsfeld

Der 49jährige Pilot sass alleine in seiner zweimotorigen Propellermaschine. Er stürzte am Mittwoch, 17. Juni, in der Nähe eines Sportplatzes und nicht weit von Häusern ab. Mehrere Zeugen beobachteten das Unglück. Kurz zuvor nahmen sie laut Polizei einen lauten Knall wahr.

Der Halterner war mit dem Flugzeug auf dem Weg nach Colmar (Frankreich). Die Leiche des 49 Jahre alten Piloten soll obduziert werden. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler laut Polizei davon aus, dass die Maschine in der Luft in mehrere Teile zerbrach. Dies erkläre einerseits den lauten Knall vor dem Absturz sowie das große Trümmerfeld am Unglücksort nahe Reinsfeld im Kreis Trier-Saarburg.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) sollen nun die genaue Unglücksursache klären. Wie das Medienhaus Bauer berichtet, ist der Halterner am Mittwoch (17. Juni) um 12.10 Uhr am Flugplatz Loemühle in Marl gestartet. Das bestätigte Dr. Raimund Utsch, Geschäftsführer des Flugplatzes, auf Nachfrage. Demnach galt der 49-Jährige als erfahrener Pilot. Quelle: ‚Halterner Zeitung‚.

Segelflieger in Coburg nach dem Start verunfallt

Auf dem Coburger Flugplatz ist ein Segelflieger kurz nach dem Start abgestürzt. Der 19jährige Pilot wurde nach Angaben eines Polizeisprechers lediglich leicht verletzt. Das Segelflugzeug wurde von einer motorisierten Maschine in die Luft gezogen. Gleich nach dem Start sei es zu Problemen gekommen und die Maschine stürzte in der Nähe des Flugplatzes ab. Der Pilot konnte sich danach selbst befreien und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, da er bei dem Absturz nur leicht verletzt wurde, sagte der Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk. Der Pilot sei im Besitz einer Flugerlaubnis gewesen. Wie genau es zu dem Absturz kam, werde nun durch Experten der Polizei geklärt. An dem Segelflieger entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Quelle: ‚br.de‚.

Segelflieger stürzt bei Kleingärten ab

Beim Absturz eines Segelflugzeugs in der Kleingartenanlage Johannisau in Fulda ist am Montag der 66-jährige Pilot aus Petersberg ums Leben gekommen. Der Chef der Feuerwehr Fulda Thomas Helmer, der den Einsatz am Aueweiher leitete, berichtet vom gestrigen Tag: Man habe leider nur noch das brennende Flugzeug löschen können. Für den Piloten, der sich noch auf seinem Platz im Cockpit befand, kam jede Hilfe zu spät. „Wir haben sofort mit den Löscharbeiten begonnen, aber den Piloten konnten wir nicht mehr retten.“ Wie Helmer betonte, könne man bei aller Tragik des Unfalls noch von Glück sprechen, dass das Flugzeug auf einer unbebauten Wiese vor den ersten Hütten der Kleingärten abgestürzt sei. Nur wenige Meter weiter wären in den an Pfingsten gut besuchten Gärten die Besucher gefährdet gewesen. „Da hätten wir mit vielen Opfern rechnen müssen.“ Auch auf dem Weg um die Kleingärten – knapp 20 Meter vor der Unfallstelle – waren zur Zeit des Absturzes viele Radler und Spaziergänger unterwegs. Helmer dazu: „Die Menschen haben an diesem Morgen sehr viel Glück gehabt.“ Wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, Christine Seban, berichtet, werde es einige Monate dauern, bis die Ursache geklärt ist. Experten haben die Ermittlungen aufgenommen. Damit soll geklärt werden, ob ein technischer Defekt oder ein Pilotenfehler den Absturz verursachte. Mit dem Ergebnis sei erst in einigen Monaten zu rechnen, sagte Seban. Bis eine vollständige Analyse vorliegt, dürfte sogar ein ganzes Jahr vergehen. Quelle: ‚Fuldaerzeitung.de‚.

Segelflugzeug gefunden

Einen Tag nach dem Fund des Wracks einer vermissten Discus 2ct in Zederhaus starten die Ermittlungen der Unfallkommission des Bundes. Die Ortsbewohner rätseln noch immer über den Absturz. Der deutsche Pilot war am Mittwoch von Bayern nach Salzburg gestartet und nicht mehr von seinem Flug zurückgekehrt. Mittwochfrüh war der Motorsegler des Typs Discus 2cT mit deutschem Luftfahrzeugkennzeichen aus Bayern Richtung Salzburg abgehoben. Gegen 14.30 Uhr riss dann das Signal der Maschine bei Mauterndorf im Lungau ab. Seither galt das Flugzeug als vermisst. Pongauer Bergretter aus Kleinarl, Wagrain sowie Einsatzkräfte aus Muhr im Lungau starteten gemeinsam mit der Alpinpolizei eine Suchaktion. Doch erst am Freitag um 12.31 Uhr konnte das Verschwinden des Segelfliegers geklärt werden. „Von einem Polizeihubschrauber aus wurde das stark beschädigte Flugzeug im Ödenkar bei Zederhaus gefunden“, schildert Bergrettungseinsatzleiter Hannes Kocher von der Ortsstelle Tamsweg. Der Pilot war beim Absturz gestorben. Weitere Ermittlungen laufen. Quelle: ‚Krone.at‚.

Nogaro: Pilotin übersteht Absturz in Wald leicht verletzt

Ein Segelflugzeug stürzte am Freitag, dem 29. Mai, am frühen Nachmittag kurz nach dem Start in einem Wald bei Nogaro ab. Die Pilotin des Segelflugzeugs hatte großes Glück, sie wurde nur leicht verletzt.

Die Pilotin überstand den Unfall unverletzt. Sie konnte sich selber aus dem Cockpit befreien, bevor das Rettungsteam eintraf. Die leicht verletzte Frau klagte über Rückenschmerzen und wurde zur Beobachtung in eine Klinik gebracht.

Nach ersten Informationen des Aeroclubs Bas Armagnac und der SDIS 32-Feuerwehr startete das von einem Schleppflugzeug gezogene Segelflugzeug fünf Minuten früher vom Flugplatz Nogaro. In einer Höhe von 500 Metern sei das Schleppseil gerissen. Der Segler, der mit zu geringer Geschwindigkeit flog, stürzte danach ab. Die Pilotin gelang es, das Flugzeug aufzurichten und in den Bäumen zu landen, wodurch ein Absturz in einem nahe gelegenen Wohngebiet vermieden werden konnte. Quelle: ‚francebleu.fr‚.

Rangierhilfe hing noch am Segelflieger

Schwere Verletzungen hat sich der 40-jährige Pilot eines doppelsitzigen Segelflugzeuges vom Typ Schleicher bei einem Absturz aus rund 30 Metern zugezogen. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 11.30 Uhr auf dem Segelfluggelände im Süden Markdorfs. Wie die Polizei berichtet, war der Pilot alleine im Flugzeug und bemerkte beim Windenstart nicht, dass am Heck die Rangier- und Transporthilfe noch angebracht war. Während der Startphase klinkte sich der Pilot in einer Höhe von etwa 30 Metern vorzeitig vom Zugseil aus. Mutmaßlich deshalb, weil die Hilfe noch am Flugzeug angebracht war. Daraufhin stürzte das Flugzeug ab. Das Flugzeug schlug zunächst mit dem Heck auf und rutschte später rund 65 Meter über die Wiese. Am Rand der Piste kam der Segelflieger schließlich zum Stillstand. Der Pilot wurde unfallbedingt schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nach derzeitigen Erkenntnissen beim Piloten jedoch nicht. Am Luftfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde das Segelflugzeug für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Vor Ort waren neben der Polizei noch Rettungskräfte der Feuerwehr und des DRK. Da der Pilot nicht eingeklemmt worden ist, konnte der Rettungsdienst den 40jährigen schnell aus dem Flugzeug befreien. Quelle: ‚Schwäbische.de‚.

Segelflug-Unfall in Barcelonnette

Der Pilot eines Segelflugzeugs wurde bei dem Absturz seines Flugzeugs am Donnerstag, 21. Mai 2020, gegen 15 Uhr am Ende der Startbahn des Flugplatzes Barcelonnette-Saint-Pons im Ubaye-Tal (Alpes-de-Haute-Provence) schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich während der Landephase.

Der Verunfallte, ein 57jähriger Pilot aus dem Dorf Saint-Pons, erlitt schwere Kopfverletzungen, schaffte es aber, das Flugzeug zu verlassen, das 80 Meter von der Landebahn entfernt notlandete. Das Segelflugzeug kam auf dem Rücken in Höhe der Straße am Ende der Startbahn auf der Ostseite des Flugplatzes zum Stehen.

Der 50jährige wurde von der Feuerwehr übernommen und mit dem Hubschrauber der Gendarmerie ins Krankenhaus von Nord-Marseille evakuiert. Eine Erklärung für den Hergang des Unfalles ist bisher nicht bekannt. Quelle: ‚La Provence‚.

Absturz im Gebirge

Am Montag, 18. Mai zog ein 64-jähriger Wiener mit seinem Segelflieger seine Schleifen über dem Gebirge der Schladming-Dachstein-Region. Bei strahlend schönem Wetter kam der Einsitzer plötzlich dem Südosthang des Rossfelds zu nahe, prallte gegen den Fels und zerschellte in zwei Teile. Der Pilot wurde verletzt geborgen.

Voller Bewunderung beobachteten die Wanderer vom 1850 Meter hohen Gipfel des Rossfeldes aus einen Wiener (64), der bei bestem Flugwetter mit seinem Segelflugzeug der Type Hornet seine Schleifen zog. Zuvor war das im Bezirk Liezen wohnhafte Mitglied eines Flugvereins vom Flugplatz Aigen aus gestartet. Der 64-Jährige konnte selbst die Einsatzkräfte rufen, auch eine Augenzeugin schlug Alarm. Sofort rückten die Alpinpolizei, die Bergrettung Schladming, der Rettungshubschrauber Martin 1 und die Feuerwehr aus, um den Verletzten zu bergen. Eine Taubergung war nicht möglich, die Befürchtung war zu groß, dass der Hubschrauber Wrackteile aufwirbeln könnte. Daher barg die Bergrettung den Mann, der dann zum Krankenhaus geflogen wurde. Quelle: ‚Krone.at‚.

Amlikon: Piloten riskierten zu viel

Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass die beiden Insassen – ein Pilot und ein Fluglehrer – zu viele Risiken eingingen, und zwar schon beim Start. Der Flug endete bereits eine Minute nach dem Anrollen: Das Flugzeug hob zwar ab, sackte dann aber durch und schlug hart auf den Boden auf. Währen der Pilot auf dem vorderen Sitz unverletzt blieb, brach sich der Fluglehrer auf dem hinteren Sitz einen Rückenwirbel. Beide konnten das beschädigte Flugzeug aus eigener Kraft verlassen. Wie es im Bericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) heisst, ging der Fluglehrer davon aus, dass ein Eigenstart mit der Nimbus-4DM «problemlos» wäre – wegen seines aktuellen Trainings auf anderen Typen, und wegen seiner positiven Einschätzung des Piloten. Den Start mit dem Klappmotor zu trainieren, war an diesem Tag allerdings nicht das Ziel der beiden. «Der Pilot und der Fluglehrer wollten in erster Linie gemeinsam einen Streckenflug unternehmen», schreiben die Autoren des Berichts. «Den Eigenstart nahmen sie in Kauf, weil keine Möglichkeit für eine andere Startmethode bestand.» Der Fluglehrer habe allerdings letztmals drei Jahre zuvor Eigenstarts mit einer Nimbus-4DM absolviert, der Pilot sei noch gar nie mit Klapptriebwerk gestartet. «Damit waren die Voraussetzungen für diesen Flug risikobehaftet», heisst es im Bericht. Das Startverfahren bedinge «eine spezielle und typenspezifische Ausbildung». Beim Eigenstart mit diesem Flugzeugtyp muss der Pilot gleichzeitig das Flugzeug steuern, den Motor bedienen und dann auch noch im richtigen Moment die Wölbklappen am Flügel verstellen. Das ist gemäss Bericht selbst für erfahrene Segelflugpiloten «anspruchsvoll». Am Tag des Unfalls kam noch hinzu, dass keine Hilfsperson anwesend war, die den Flügel des Flugzeugs beim Anrollen hätte waagrecht halten können. Durch das Anrollen mit der Flügelspitze am Boden habe die Besatzung «eine zusätzliche Erschwernis» in Kauf genommen, schreiben die Experten der SUST. Das Flugzeug hob zwar plangemäss ab, doch dann hielt der Pilot wohl das Höhensteuer zu stark gezogen – was der Fluglehrer nicht bemerkte, weil er mit der Überwachung des Motors beschäftigt war. Der Anstellwinkel des Flugzeugs wurde zu steil, und es sackte durch. Zu geringe Erfahrung und «mangelndes Risikobewusstsein» hätten zum Unfall geführt, schreibt die SUST. Sie empfiehlt den zuständigen Behörden eine Verschärfung der Ausbildungsvorschriften für Segelflugzeuge mit Klappmotor. Quelle: ‚Tagblatt‚. Symbol-Bild: Aleksandr Markin.

Bundesstrafgericht spricht Pilot schuldig

Das Bundesstrafgericht hat den Piloten des im August 2016 in Löhningen abgestürzten Kleinflugzeugs wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.Das Bundesstrafgericht erachtet es als erwiesen, dass der Pilot bei der Berechnung des Startgewichts und des Schwerpunkts des Flugzeugs seinen Pflichten nicht nachgekommen ist. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten, begründeten Urteil hervor. Der 52-jährige Mann wollte im August 2016 vom Schmerlat aus einen Rundflug mit drei Personen antreten. Die Frau und die beiden männlichen Flugpassagiere gaben dem Piloten ihr Gewicht an. Anhand einer Excel-Tabelle berechnete der Pilot, ob das Gewicht aller Personen, des Flugzeugs und des Treibstoffs das maximale Startgewicht von 1000 kg überschreitet oder nicht. Das verwendete Computer-Programm spuckte ein Gewicht von 966 Kilogramm und damit ein «Go» aus. Das Flugzeug kam beim Start jedoch kaum vom Boden weg, neigte sich und stürzte nach einer Flugzeit von rund einer Minute ab. Alle Insassen wurden verletzt. Die Frau verstarb nach mehreren Tagen im Spital. Quelle: ‚Schaffhauser Nachrichten‚.

Piloten mit Riesenglück

Nach einer spektakulären Hanglandung in steilem Gelände am Cheval Blanc ereignete sich in den letzten Tagen am Blayeul ebenfalls in der Haute Provence erneut ein schwerer Unfall. Beiden Ereignissen ist gemeinsam, dass der Pilot den Unfall überleben konnte, was angesichts der Schadenbiler wie ein Wunder erscheint. Fotos und mehr Informationen bei Gendarmerie P.G.H.M Jausiers.

Streit um Flugplatz nach Absturz eines Segelfliegers

Nach dem Zusammenstoß von zwei Segelfliegern am Sonntag über dem Lüneburger Stadtteil Moorfeld ist die Diskussion von Befürwortern und Gegnern des Flugbetriebs in Lüneburg neu entbrannt: Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) forderte nach dem Absturz eines Segelflugzeuges in den Vorgarten eines Einfamilienhauses ein schnelles Verbot des Flugbetriebes am Flugplatz Lüneburg. Der Stadtrat hatte bereits am 1. Oktober 2014 entschieden, dass der Pachtvertrag über den bestehenden Standort zwischen dem Luftsportverein Lüneburg (LVL) und der Hansestadt am 31. Oktober 2020 enden soll. „Der Unfall zeigt, dass wir mit unserer Entscheidung richtig liegen, dass wegen der Gefahr für die Menschen, die in den Wohngebieten im Osten Lüneburgs leben, der Flugplatz so schnell wie möglich geschlossen werden muss“, sagte der Bürgermeister am Montag. „Wir werden die Luftfahrtbehörde auffordern, keinen Flugbetrieb von Segelfliegern oder Motorsportflugzeugen über dem bewohnten Stadtgebiet mehr zuzulassen – und das möglichst mit sofortiger Wirkung.“ Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‚.

Flugzeugabsturz überlebt

Ein Leichtflugzeug ist am Freitagnachmittag einige Hundert Meter vom Flugplatz Heist entfernt abgestürzt. Zwei Personen befanden sich an Bord der Maschine des Herstellers Van’s Aircraft, die in einem kleinen Waldstück niederging. Beide konnten sich zum Glück unverletzt befreien. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde um 16.13 Uhr alarmiert. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dennis Renk war die Maschine kurz vorher in Heist gestartet, als es zu Leistungsproblemen kam. Der Pilot soll noch gemeldet haben, dass er zu einer Notlandung ansetzen wolle. Doch offenbar gab es dafür kein geeignetes Areal, sodass die kleine Maschine in einem Waldstück niederging und auf die Seite kippte. Die Kanzel blieb dabei unbeschädigt, sodass sich der Pilot und sein Passagier selbst aus der Maschine befreien konnten. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‘.

Überladung und Föhn schuld an Flugzeugabsturz

Bei dem Absturz in Innsbruck vergangenen April kamen der Schweizer Pilot sowie sein slowenischer Begleiter ums Leben. Nun steht die Ursache des Unglücks fest. Am 29. April war vormittags ein Kleinflugzeug beim Hubschrauber-Stützpunkt des Innsbrucker Flughafens in der Wiese aufgeschlagen. Der Schweizer Pilot und sein slowenischer Begleiter waren auf der Stelle tot. Laut Luftfahrtbehörde der Landesverkehrsabteilung war das Flugzeug aus der Schweiz gekommen: „Um zu tanken, legte der Pilot in Innsbruck einen Zwischenstopp ein.“ Als 60 Liter in den Tank gefüllt waren, wollte der Pilot den Flug fortsetzen. Ziel war Portoroz an der slowenischen Adria-Küste. Wie bei Föhnwetter üblich, startete die leichte Maschine Richtung Osten und gewann rasch an Höhe. Dann wendete der Schweizer die Maschine und drehte nach Westen ab. Sekunden später stürzte das Kleinflugzeug aus etwa 200 Metern Höhe auf die Wiese. Nun liegt der Ermittlungsergebnis exklusiv vor – lesen Sie ihn im Originalbericht der Tiroler Tageszeitung.