Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Notlandung in Allgäuer See

Im Landkreis Oberallgäu ist ein Kleinflugzeug abgestürzt – und zwar in einen See. Die vier Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Maschine versank nach dem Aufprall im Öschlesee und muss nun geborgen werden. Die vier Insassen wurden dabei teils schwer verletzt. Das bestätigte das zuständige Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auf BR-Anfrage.

Das Flugzeug vom Typ Cessna war auf dem Flugplatz in Durach im Landkreis Oberallgäu, gestartet. Der Pilot stellte schon kurz nach dem Start ein Problem an der Maschine fest, weshalb er sich zu der Notlandung auf dem Öschlesee entschloss. Beim Aufprall auf dem Wasser sei eine Person lebensgefährlich, eine weitere schwerstverletzt und die beiden übrigen Insassen leicht verletzt worden, so das Polizeipräsidium. Die Maschine sank auf den Grund des Sees.

Bergung des versunkenen Flugzeugs
Gutachter sollten sowohl die Absturzursache untersuchen als auch die Bergung des Flugzeugs vorbereiten. Neben der Polizei waren auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr sowie der Wasserwacht im Einsatz. Quelle: ‚BR24‚.

Elektro-Flugtaxi mit 600 km/h und 900 km Reichweite

Das US-Unternehmen Bye Aerospace hat ein achtsitziges Elektroflugzeug vorgestellt, das einst als Flugtaxi auch deutsche Städte miteinander verbinden könnte. Mit 600 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit und 900 Kilometern Reichweite soll es das erste vollelektrische Flugzeug sein, das „Leistung und Sicherheit eines Twin-Turboprop-Flugzeugs“ auch ohne CO2 bieten kann.

Die Leistungsdaten des eFlyer 800 stellen eine Flughöhe von knapp elf Kilometern, eine Reisegeschwindigkeit von 520 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 600 km/h in Aussicht. Die Reichweite des Elektro-Flugtaxis soll bis zu 500 nautische Meilen betragen – umgerechnet 926 Kilometer. Außerdem soll es eine Akku-Reserve geben, die eine zusätzliche Flugzeit von 45 Minuten ermöglicht.

Das Flugzeug soll Platz für sechs oder sieben Fluggäste und ein oder zwei Piloten bieten. Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören zwei an den Flügeln montierte Elektromotoren mit jeweils zwei redundanten Motorwicklungen, vier redundante Akkupacks und ein kompletter Set Fallschirme. Zu den weiteren geplanten Merkmalen gehören laut Hersteller ein automatisches Notlandungssystem, Geländevermeidung und Streckenführung für die automatische Notlandung sowie eine Option für zusätzliche Solarzellen und ein zusätzlicher Elektromotor für die Fortbewegung auf dem Boden.

Bye Aerospace verspricht sich viel von dem Flugtaxi: Der eFlyer 800 soll nur ein Fünftel der Betriebskosten herkömmlicher zweimotoriger Turboprops haben. „Der eFlyer 800 ist das erste Flugzeug mit vollelektrischer Antriebstechnologie, das die Leistung und Sicherheit eines Twin-Turboprop-Flugzeugs ohne CO2 und mit extrem niedrigen Betriebskosten erreicht“, sagte George E. Bye, CEO von Bye Aerospace. „Diese Art von bemerkenswerter Wirtschaftlichkeit und Leistung wird durch das elektrische Antriebssystem und die fortschrittliche Batteriezellentechnologie ermöglicht, die zu einer deutlich höheren Energiedichte führt.“

Der Antriebsstrang soll vom französischen Triebwerkbauer Safran kommen. Aktuell prüfen beide Unternehmen, welcher Antrieb sich am besten eignen würde. Die Lithium-Schwefel-Akkus für den Flieger sollen vom britischen Unternehmen Oxis Energy bereitgestellt werden.

Laut der Pressemitteilung haben Safran und Oxis bereits die Komponenten für die zwei- und viersitzigen Elektro-Flugzeuge eFlyer 2 und eFlyer 4 geliefert, die für den Flugunterricht und als Lufttaxi eingesetzt werden sollen. Bye Aerospace besitzt jedoch noch keine Zulassung der Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Association (FAA). Quelle: ‚eFahrer.com‚. Video.

Irrtümer bei GAFOR-Interpretation vermeiden

Um nach VFR zu fliegen, müssen in allen Lufträumen die meteorologischen Mindestbedingungen gegeben sein. Doch bei der Interpretation des GAFOR kann es zu Fehleinschätzungen kommen. Sie finden im Bericht häufige Fehler und wie Sie diese als Pilot dank einer Kurzfassung der Praxistipps „Die 6 größten Missverständnisse und Irrtümer bei der Interpretation des GAFOR“ vermeiden. Quelle: ‚RunwayMap‚.

Verspäteter Start zur Hagelsaison

In den vergangenen Wochen hat Georg Vogl, der Chef der Rosenheimer Hagelflieger viel Zeit auf dem Flugplatz in Vogtareuth verbracht. Denn bevor die Piloten in die anstehende Hagelsaison starten können, müssen die Flugzeuge und Generatoren einsatzbereit sein. Die alljährliche Wartung haben die beiden Flugzeuge bereits hinter sich. Wie jedes Jahr wurden die Maschinen im November und Dezember in Stuttgart auf Herz und Nieren geprüft. Nun werden im Hangar auf dem Flugplatz in Vogtareuth die vier Silberjodid-Generatoren gewartet. Für die Generatoren steht die fünfte Saison an. Sie werden jedes Jahr technisch aufgerüstet. Jeder Generator verfügt über einen eigenen eingebauten Computer. Der steuert eine saubere Verbrennung. Alles andere steuern die Piloten aus dem Cockpit. Sie können im Einsatz genau einstellen, wie viel Silberjodid verwendet werden soll und wie lange. Zwischen drei und acht Liter pro Stunde sind möglich. Die Menge hängt von vielen Faktoren ab, sagt Vogl.

Sind wir mit zwei Flugzeugen an einem Einsatzort, kann die Menge verringert werden. Auch wenn ich sehe, dass sich ein paar Kilometer entfernt eine weitere hagelträchtige Zelle aufbaut, verwenden die Piloten weniger Silberjodid, um noch genug Lösung für den direkt anschließenden Einsatz zu haben. Bei starkem Aufwind wird hingegen voll aufgedreht, um die größtmögliche Menge Silberjodid in die Wolken zu bekommen. Im Gegensatz zur „alten Generation“ der Generatoren können die Generatoren während eines Einsatzes mehrfach gezündet werden. Jeder Generator ist mit 20 Litern Silberjodid-Lösung gefüllt. Das reicht für zweieinhalb Stunden. Neu ist auch eine Funktion, mit der die Düse freigepustet werden kann. „Wenn Silberjodid verdampft, könne sich an der kleinen Düsenöffnung Kristalle festsetzen. Das kann dafür sorgen, dass der Generator beim Neustart nicht anspringt. Um die Düse freizumachen, kann der Pilot jetzt die Pumpe kurzzeitig auf Überdruck laufen lassen. Der Generator zündet dann nicht, pustet aber den Pfropfen weg, sodass der Generator wieder einsatzbereit ist.

Auch die Piloten selbst absolvieren über das Jahr verteilt und auch vor der Hagelsaison noch verschiedene Instrumentenflüge mit den Maschinen. Insgesamt sechs Hagelflieger gibt es derzeit. Sie stehen abwechselnd für Einsätze bereit. „Außerdem haben wir in der anstehenden Saison zwei neue Piloten, die sich beworben haben.“ Die Piloten werden im ersten Jahr nur in Begleitung eines erfahrenden Hagelfliegers unterwegs sein. „Als Pilot lernt man eigentlich, um Gewitter einen möglichst großen Boden zu machen. Als Hagelflieger fliegt man genau dort hinein.“ Die neuen Piloten können so von der Erfahrung der „alten Hasen“ profitieren. „Es sind erfahrene Piloten, die ihnen sagen, wie sie in einer brenzligen Situation richtig reagieren, wie sich Gewitter entwickeln und wie viel Silberjodid wann erforderlich ist. Es ist eine Weitergabe von Erfahrungen und Wissen.“

Offiziell beginnt die Hagelsaison am 1. Mai. „Wenn es so weitergeht, wird es aber ein verspäteter Start. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so spät im April noch so viel Schnee hatten“, sagt Vogl. Egal, wann sich die erste hagelträchtige Wolke entwickelt, die Flugzeuge und Piloten sind einsatzbereit. Wer will, kann die Hagelflieger bei ihrem Einsatz beobachten. Über die Ro-Berta App wird die Flugbahn angezeigt. Außerdem gibt es am Flugzeug zwei Kameras. Eine zeigt, was sich unter dem Flugzeug abspielt, die andere filmt ins Cockpit. Über die App können auch Wetterdaten und Bilder der Wetterlage gemeldet werden. Insgesamt 443 Bürgerinnen und Bürger aus der Region haben das in der vergangenen Saison gemacht. Die App steht für alle Handys mit Android und iOS zur Verfügung. Insgesamt 26 Mal waren die Hagelflieger im vergangenen Jahr vom Start der Hagelsaison im Mai bis September im Einsatz, um gewitterträchtige Wolken mit Silberjodid zu impfen. Dies soll verhindern, dass sich Hagelkörner entwickeln, die später am Boden große Schäden anrichten können. Quelle: ‚Rosenheim24.de‚.

Wingcopter-Logistikdrohnen

Mit neuen Regeln will die japanische Regierung innovative Fluggeräte fördern. Wingcopter aus Darmstadt profitiert davon. Die Japaner gelten als gesetzestreue Menschen. Umso wichtiger ist es, neue Märkte frühzeitig zu regulieren, damit diese erblühen können. Das deutsche Drohnen-Start-up Wingcopter profitiert nun von Japans Liebe zu Regeln. Die größte Fluggesellschaft des Landes, ANA, gab nun bekannt, im kommenden Jahr mit Wingcopters Hilfe in das Auslieferungsgeschäft mit unbemannten Flugobjekten einzusteigen. Ermöglicht wird der kommerzielle Vorstoß in den erdnahen Luftraum durch passende Gesetze.

Krypto auch schon reguliert
Hinter Wingcopters von langer Hand vorbereitetem möglichen Durchbruch steht der Glaube der japanischen Regierung, dass die Umsetzung von Innovationen in reale Geschäftsanwendungen einen verlässlichen rechtlichen Rahmen benötigt. So hat das Land schon früh Bereiche wie virtuelle Kryptowährungen, Drohnen und nun auch autonom fahrende Roboter reguliert, die global als Wachstumsmärkte angesehen werden. Denn die Wirtschaftsplaner sehen die Gefahr, dass die Pioniere der Drohnen- und Robotertechnologie auf einmal von amerikanischen oder chinesischen Newcomern abgehängt werden. Bei Drohnen hat der chinesische Weltmarktführer DJI japanische Pioniere wie Yamaha oder Sony schon lange überflügelt. Doch mit der wachsenden globalen Angst vor chinesischer Dominanz im Hightechsektor versucht die Regierung, nun auch heimische Hersteller und vor allem Dienstleister zu fördern.

Denn die Japan AG wittert einen großen Markt, von dem die Unternehmen des Landes ein Stück abhaben sollen. Das japanische Impress Research Institute schätzt, dass der Markt für Drohnendienste in der Logistik von 2019 bis 2025 von 1,5 Milliarden Yen (11,5 Millionen Euro) auf 79,7 Milliarden Yen (611 Millionen Euro) steigen wird. Schon früh wurden daher konkrete Flugregeln und Drohnenführerscheine entwickelt. Regeln sind dabei ein zweischneidiges Schwert. Zu enge Regeln können Innovationen durchaus abwürgen. Aber in den Wachstumsbereichen setzt die Regierung darauf, flexibel und schnell auf die neuen Technologien zu reagieren, um sie rascher wirtschaftlich nutzen zu können. Und bisher scheint sich die Strategie auszuzahlen.

Der Technikkonzern NEC, der Schwerindustrieriese Mitsubishi Heavy sowie japanische Start-ups entwickeln große Drohnen und Flugtaxis. Selbst Sony hat sein Drohnengeschäft neu gestartet. Gleichzeitig testen der Amazon-Rivale Rakuten sowie mehrere Logistikunternehmen die aeropostale Zustellung von Kleinpaketen. Auch ANA und Wingcopter mischten mit Testflügen mit. Wingcopters Senkrechtstarter, der nach dem Abheben mit seinen kurzen Stummelflügeln in energiesparenden Gleitflug übergehen kann, lieferte in Südjapan schon Medikamente zu entlegenen Inseln. Und ANA testete diverse Drohnen, von Wingcopters Flieger für längere Strecken bis hin zu Quadrocoptern mit kleineren Reichweiten.

Auch außerhalb der Sichtweite unterwegs
Dieses Jahr hat die Regierung nach den bisherigen Erfahrungen mit den neuen Miniflugzeugen nun beschlossen, Drohnendiensten die wirkliche Starterlaubnis zu geben. So wird die Regel abgeschafft, dass die Fluggeräte nicht außerhalb der Sichtweite des Piloten fliegen dürfen. Außerdem wird mehr des Luftraums für die kleinen Flieger freigegeben. Die Fluggesellschaft ANA will mit neuen Wingcopter-Tests nun herausfinden, welche Drohnenarten sich in welchen Regionen am besten für den Einsatz eignen.

Ein weiterer Bereich, der jetzt mit neuen Regeln unternehmerisch erschlossen werden soll, sind kleine Auslieferungsroboter. Mitte April hat ein Expertenrat der Nationalen Polizeibehörde neue Regeln für Elektromotorräder, elektrische Kickboards, elektrische Kleinfahrzeuge und Auslieferungsroboter vorgeschlagen. Elektrische Kleinfahrzeuge werden dabei als geeignetes Fortbewegungsmittel für ältere Menschen angesehen, die ihren Autoführerschein abgegeben haben. Gleichzeitig drängen japanische Unternehmen die Regierung, Auslieferungsrobotern endlich landesweit freie Fahrt zu gewähren. Bisher dürfen sie nur in ausgewählten Testzonen eingerichtet werden. Quelle: ‚heise.de‚.

Langzeit-Student

Jeder kennt Doppeldecker von Bücker. Aber ein offener Tiefdecker? Der Student ist heute ein weltweites Unikat – und fliegt seit 2020 wieder. Bücker aus Rangsdorf bei Berlin ist in den dreißiger Jahren der international wohl bekannteste Hersteller von Doppeldeckern. Piloten gewinnen auf den beiden legendären Typen Jungmann oder Jungmeister in dieser Ära unzählige Kunstflugwettbewerbe. Die Ein- oder Zweisitzer sind präzise zu fliegen, voll aerobatictauglich, aber auch als Schulflugzeuge einsetzbar. Die Jungmann wird sogar bis heute von mehreren Herstellern als Nachbau in Originalabmessungen produziert: entweder als kunstflugtauglicher Zweisitzer oder als leichteres Ultraleichtflugzeug mit schwächeren Flugleistungen.

Quasi im Windschatten der berühmten Doppeldecker entsteht 1937 auch ein kleiner Tiefdecker, der nicht kunstflugtauglich ist und für die Schulung verwendet werden soll. Deshalb erhält er den Namen „Student“. Die Bücker 180 eignet sich sowohl als Schleppflugzeug als auch zur Ausbildung angehender Piloten.

Manchmal geht eine der Maschinen mit ihren hintereinander angeordneten offenen Cockpits aber auch auf große Reise. So findet 1938 ein erfolgreicher Vorführflug nach Afrika über eine Distanz von 25.000 Kilometern statt. Vor 82 Jahren wird am 24. März 1939 sogar ein Geschwindigkeitsweltrekord des Student über 1000 Kilometer mit durchschnittlich 171,95 km/h für Leichtflugzeuge aufgestellt. Es handelt sich um eine serienmäßige Maschine mit allerdings geschlossener Kabinenhaube, die mit Pilot und einem Passagier besetzt ist. Lediglich ein Zusatztank und Radverkleidungen werden für den Rekordflug montiert. Das Außergewöhnliche: Das Flugzeug erreicht diese Leistungen mit einem gerade mal 50 PS starken Zünd­app-Reihenvierzylinder. Der Spritverbrauch des Motors ist damals mit nur acht Litern in der Stunde angegeben.

Gebaut werden vom Student nur 23 Exemplare zwischen 1937 und 1939. Eines von ihnen, das heute wieder fliegt, wird 1939 fabrikneu an einen Schweizer Kunden ausgeliefert. Das rettet der Maschine das Leben. Aber nicht etwa, weil die zivile Maschine sonst womöglich auf deutscher Seite in die Wirren des Zweiten Weltkriegs verwickelt worden wäre. Die Gefahr droht von einer ganz anderen Seite: „Baumusterbereinigung“ heißt der eigentlich harmlos erscheinende Begriff. Der hat es aber in sich. Denn ihm fallen zahlreiche zivile Flugzeuge in Deutschland zum Opfer. Materialmangel und Kriegseinsparungen führen ab März 1943 nach dieser Anordnung des Berliner Reichsluftfahrtministeriums dazu, dass die sofortige Verschrottung einer Vielzahl von zivilen Flugzeugtypen befohlen ist, die als nicht erhaltenswert eingestuft werden. Dieser Regelung fällt auch der Bü 180 Student zum Opfer. Sämtliche deutschen Maschinen dieses Typs werden ausgeschlachtet und zerstört.

Nur eine Handvoll exportierte Exemplare des Student bleiben von der deutschen Verschrottungsanordnung verschont. Unter ihnen sind zwei in die Schweiz verkaufte Maschinen. Darunter die 1939 gebaute Bü 180 mit dem früheren schweizerischen Kennzeichen HB-UTO. Die Maschine hat die Werknummer 2115 und ist heute die weltweit einzige fliegende Bücker Student. Es gibt nur noch ein weiteres Exemplar. Das ist aber nicht mehr flugfähig. Die fliegende Maschine ist nach langer Restaurierung im August 2020 fertig geworden. Seither hebt der Oldtimer mit dem Kennzeichen D-EUTO im nordrhein-westfälischen Paderborn ab. Er ist im Besitz des dortigen Quax-Vereins zur Förderung von historischem Fluggerät, der zahlreiche fliegende Oldtimer an mehreren Standorten betreibt. Die Quax-Flieger haben auch die berühmte Ju 52 D-AQUI der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung als Leihgabe in ihrem Paderborner Hangar stehen. Die wird allerdings anders als der Student wohl nie mehr abheben. Lesen Sie den gesamten Artikel von Jürgen Schelling in der ‚FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung‚.

Obwaldner Regierung will nichts gegen Fluglärm unternehmen

Passt der erhebliche Fluglärm in Obwalden zu einem Kanton, der in seiner Strategie die Mischung aus Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraum hervorhebt? Diese Frage stellt Kantonsrat Guido Cotter (SP, Sarnen) in einer Interpellation, die er am 3. Dezember eingereicht hat. Mehr als 30’000 Einwohnerinnen und Einwohner seien von zunehmendem Fluglärm betroffen, würden immer mehr darunter leiden und von der Regierung erwarten, dass sie etwas unternehme, um den Fluglärm zu reduzieren.

In ihrer Antwort macht die Regierung den Lärmgeplagten aber keine Hoffnung. Einerseits stellt sie sich auf den Standpunkt, dass der Kanton bei zivilen und militärischen Flugplätzen nicht mit den Vollzugsaufgaben der Lärmschutzverordnung beauftragt sei und deshalb diesbezüglich auch keine Massnahmen anordnen könne.

Wirtschaftlicher Nutzen der Flugplätze
Anderseits verweist sie auf den volkswirtschaftlichen Nutzen durch den Betrieb der Flugplätze, der dem Lärm gegenüber gestellt werden müsse. Auf dem Militärflugplatz Alpnach seien (Stand November 2020) 264 Mitarbeitende tätig, ohne Berücksichtigung von Skyguide, des Restaurants Alouette und der stationierten Durchdiener. «Knapp die Hälfte der Mitarbeitenden hat ihren Wohnsitz in Obwalden.» Von wichtiger Bedeutung ist der Militärflugplatz Alpnach laut der Regierung auch für das lokale Gewerbe. «Die über die letzten fünf Jahre allein an das Obwaldner Gewerbe vergebenen Arbeiten im Zusammenhang mit Sanierungen und Neubauten beliefen sich auf mehr als 12,5 Millionen Franken. Gemäss Auskunft der Luftwaffe sollen bis 2026 weitere Investitionen von rund 30 Millionen Franken getätigt werden.»

Ist Lärmzunahme eine subjektive Empfindung?
Generell ist die Regierung der Auffassung, dass die Wahrnehmung der Zunahme von Fluglärm eine subjektive Empfindung sei, zu welcher sich der Regierungsrat objektiv nicht äussern könne. Sie schreibt aber: «Entgegen dem Eindruck des Urhebers der Interpellation und der Mitunterzeichnenden lässt sich anhand der Statistiken, die dem Regierungsrat von der Luftwaffe, der Pilatus Flugzeugwerke AG und der Flugplatzgenossenschaft Obwalden zur Verfügung gestellt wurden, festhalten, dass der Flugverkehr und damit der Fluglärm im Kanton Obwalden durch diese Verursacher in den letzten Jahren nicht zugenommen haben.» Gleichzeitig hält die Regierung aber auch fest: «Es existiert aber keine Statistik über sämtliche Luftfahrzeuge, die im Luftraum über dem Kanton Obwalden verkehren.»

Auf die Frage, ob die Regierung bereit sei, sich für eine Reduktion des Fluglärms in Obwalden einzusetzen, kommt der Regierungsrat «nach Abwägen aller zur Verfügung stehenden Informationen» zum Schluss, «dass weitere Massnahmen nicht zielführend sind und überdies, gerade was den Militärflugplatz Alpnach betrifft, auch weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen hätten».

Regierung sieht keinen Handlungsbedarf
Auch dem Anliegen, die geltenden Betriebszeiten oder die Flugbewegungen von Kampfjets und Helikoptern einzuschränken, um die Lärmbelastung zu verringern, kann die Regierung nichts abgewinnen. So schreibt sie, die Betriebszeiten der Flugplätze Alpnach und Kägiswil seien so festgelegt, «dass das Ruhebedürfnis der Bevölkerung angemessen berücksichtigt wird». Die ordentlichen Betriebszeiten auf dem Militärflugplatz Alpnach seien bereits heute im Vergleich mit zivilen Flugplätzen ähnlicher Grösse eingeschränkt. «Noch grössere Einschränkungen der Betriebszeiten würden dazu führen, dass die Ausbildungsziele nicht mehr erreicht werden könnten, dass Fluglärm an andere Standorte verlagert würde oder dass gar gleich viele Bewegungen in der kürzeren zur Verfügung stehenden Zeit erfolgen würden.» Beim Flugplatz Kägiswil würden kürzere Betriebszeiten laut der Regierung zu einer stärkeren Frequenz und somit zu einer ungünstigen Verteilung der Flüge führen. Für die Flugsicherheit wäre das abträglich. Der Regierungsrat sieht aus den genannten Gründen «keinen Handlungsbedarf und im Rahmen der geltenden Rechtsordnung auch keinen Spielraum, um die Betriebszeiten weiter einzuschränken».

Interpellant ist unzufrieden
Guido Cotter ist stark enttäuscht von der Antwort auf seine Interpellation. «Die Regierung nimmt die Anliegen der Betroffenen nicht ernst, ihre Antwort ist ein Schlag ins Gesicht der Lärmgeplagten», sagt er auf Anfrage. «Von einer angemessenen Berücksichtigung des Ruhebedürfnisses der Bevölkerung kann keine Rede sein, wenn man zum Beispiel die nur sehr wenig eingeschränkten Betriebszeiten des Flugplatzes Kägiswil anschaut. Wichtig scheinen der Regierung nur die wirtschaftlichen Interessen zu sein, die Interessen der Flugplatzbetreiber und der Piloten.» Es bestreite ja niemand den wirtschaftlichen Nutzen der Flugplätze Alpnach und Buochs. «Es geht darum, dem Lärmschutz mehr Beachtung zu schenken.» Dass die rechtlichen Möglichkeiten der Regierung beschränkt seien, möge juristisch zwar stimmen. «Aber sie könnte bei den Betreibern versuchen, mehr Einfluss zu nehmen», so Guido Cotter weiter.

«Es wird dort geflogen, wo der Widerstand am geringsten ist»
Ihm sei auch unklar, wie die Regierung zum Schluss komme, es sei nur eine subjektive Wahrnehmung, dass der Lärm zugenommen habe, weil die Flugbewegungen abgenommen hätten. «Und gleichzeitig heisst es, es gebe keine Statistik der Flugbewegungen über Obwalden.» Die Regierung könnte doch von sich aus aktiv werden und diese erfassen. Tatsache sei, dass fast täglich viele Flugzeuge in Obwalden fliegen und entsprechend Fluglärm verursachen. «Meine Befürchtung ist, dass dort geflogen wird, wo es am wenigsten Widerstand gibt. Die Regierung sollte deshalb proaktiv handeln», ist Guido Cotter überzeugt. Im Kantonsrat will er seiner Enttäuschung Ausdruck geben und die Regierung nochmals auffordern, sich für Einschränkungen der Flugzeiten und für weniger Fluglärm einzusetzen. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‘.

AAUP, AUP und DABS

Hier finden Sie die tagesaktuellen Luftraummeldungen für die DACH-Region. Hinter den Abkürzungen AAUP (Austrian Airspace Use Plan), AUP (Airspace Use Plan) und DABS (Daily Airspace Bulletin Switzerland) verstecken sich wichtige Informationen über kurzfristige und meist militärische Luftraum-Einschränkungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Notlandung auf Wiese

Ein Motorflugzeug musste am Samstagmorgen, 24.April 2021 auf einer Wiese angrenzend zur Straße „Am Wiesental“ in Michelstadt notlanden. Gegen 9.45 steuerte der 60 Jahre alte Pilot das Flugzeug auf die Wiese, dabei entstanden beim Flugzeug und mehreren Weidezäunen leichte Schäden. Hintergrund war offenbar ein technischer Defekt. Der Pilot und seine 58 Jahre alte Begleiterin überstanden die Landung unverletzt. Der ausgelaufene Treibstoff des Flugzeuges wurde durch die Feuerwehr Michelstadt aufgefangen. Die Polizei war mit einem Hubschrauber an Ort und Stelle. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde laut Polizei bereits über den Vorfall informiert. Der Abtransport des Motorflugzeuges wurde noch durch den Besitzer veranlasst. Quelle: ‚op-online.de‚.

Größtes Flugzeug der Welt fliegt wieder

Der Stratolaunch gilt, gemessen an der Flügelspannweite, als das größte Flugzeug der Welt. Seinen Jungfernflug hatte das von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen entwickelte Flugzeug mit dem Spitznamen „The Roc“ eigentlich schon vor zwei Jahren. Doch aus den ursprünglichen Plänen wurde nichts, das Riesenflugzeug wurde an einen neuen Eigentümer verkauft. Nun hob es über der Mojave-Wüste in Kalifornien erstmal wieder zu einem Testflug ab. Am Donnerstag um 7.30 Uhr Ortszeit war es so weit: Unter den Augen Hunderter Schaulustiger und Fotografen hob der gigantische Stratolaunch vom Mojave Air and Space Port in Kalifornien ab. Etwa drei Stunden später war das größte Flugzeug der Welt nach verschiedenen Testflugmanövern wieder auf dem Boden, berichtet unter anderem das Branchen-Portal „Simple Flying“. Quelle: ‚Travelbook‚.

Mit einem Ultraleichtflugzeug hoch hinaus

Noch ist der Flugbetrieb auf dem Krefelder Egelsberg gemäß den Corona-Regeln für den Luftsport nur eingeschränkt möglich. Dabei stehen die Mitglieder des Vereins für Segelflug Krefeld in den Startlöchern. Die Wartung der Flugzeuge ist abgeschlossen und auch alle anderen Geräte sind überprüft, sodass die Saison losgehen kann, sobald es die Pandemielage ermöglicht.

Für Max Zeuner ging es in den vergangenen Tagen aber dennoch hoch hinaus. Eingeschränkt und mit besonderen Hygieneauflagen ist nämlich ein minimaler Flugbetrieb dennoch möglich. Der 18-jährige Nachwuchspilot konnte somit seinen ersten Ausbildungserfolg in der noch jungen Flugsaison verbuchen. Nachdem er seine Segelflugausbildung in den Jahren zuvor bereits erfolgreich abgeschlossen hatte, folgt jetzt die Ausbildung im Ultraleichtflugzeug. Dabei handelt es sich um ein besonders leichtes, zweisitziges Sportflugzeug mit einem 80PS-Motor. Die moderne Konstruktion unterscheidet sich kaum von einem „normalen“ Sportflugzeug und kann ähnliche Flugleistungen aufweisen. Mit diesem sogenannten Luftsportgerät konnte Max Zeuner jetzt unter der Aufsicht von UL-Ausbildungsleiter Ralf Froese seine ersten drei Alleinflüge erfolgreich absolvieren. Bei idealen Wetterbedingungen flog der Nachwuchspilot drei „einwandfreie Platzrunden um den Flugplatz Egelsberg und krönte jeden Flug mit einer wunderschön sanften Landung“, lobte Froese im Anschluss.

Erfolge auch bei der Funksprechausbildung
Die Leistungen des noch jungen Piloten sind aber nicht der einzige Grund für Freude beim Verein. Schließlich gibt es auch im Bereich der Funksprechausbildung Erfolge zu verbuchen, wie Pressesprecher Thomas Wiehle mitteilt. Die Ausbildung ist nötig, um sich in der Luft als gleichberechtigter Luftverkehrsteilnehmer gut mit den Fluglotsen verständigen zu können und zu dürfen. In Kooperation mit dem VfS Krefeld und dem Aeroclub Krefeld konnten gleich sieben Nachwuchspiloten die Sprechfunkprüfung BZF I (in deutsch und englisch) vor der Bundesnetzagentur ablegen: Christiann Breuer, Niklas Gassner und Max Zeuner aus Krefeld sowie Julius Kellings, Janina und Nico Stimming sowie Thomas Wiehle. Alle sieben hatten sich seit Dezember intensiv auf die Prüfung vorbereitet und waren unter anderem vom Krefelder Sprechfunklehrer Nikolas Kehr instruiert worden. Jetzt hofft der Verein, dass die Piloten das Erlernte schon bald im Flugbetrieb einsetzen und lautlos ihre Kreise am Himmel ziehen dürfen. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

Hoffen auf Genehmigung für Elektrostarts

Die Luftsportvereinigung Greiling hat beantragt, dass auf dem örtlichen Flugplatz Elektrostarts dauerhaft genehmigt sind. Der Gemeinderat will vorher aber noch zwei Fragen klären. Vertagt hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Entscheidung über den Antrag der Luftsportvereinigung (LSV) Greiling, Elektrostarts künftig generell zu genehmigen. Bislang wurde die gemeindliche Erlaubnis jeweils für ein Jahr erteilt. Allerdings machte Bürgermeister Anton Margreiter klar, dass es nur noch an Kleinigkeiten hakt: „Insgesamt können wir mit dem praktizierten Elektroflug ganz gut leben. Deshalb bin ich überzeugt, dass, wenn die restlichen Fragen geklärt werden, wir in der nächsten Sitzung auf einen guten Weg kommen.“

Bislang konnten auch die Flieger mit der gegebenen Situation ganz gut leben, doch nun macht ihnen der geplante Bau der Tölzer Nordumgehung einen Strich durch die Rechnung. Da die neue Trasse einen Teil der Landebahn abschneiden wird, verliert der Flugplatz seine Betriebserlaubnis. Um die erneute luftrechtliche Genehmigung zu erlangen, hofft der LSV auf eine Beschleunigung des Verfahrens, wenn künftig das dauerhafte gemeindliche Placet für die Durchführung von Flugbetrieb mit Elektrostarts vorliegt.

„Prinzipiell soll sich ja nichts ändern“, warb der Rathauschef für den Antrag. So soll der Flugbetrieb auch künftig nur für Fluggeräte mit Elektroantrieb zugelassen werden. Zudem gelte weiterhin, dass sich maximal fünf Fluggeräte gleichzeitig in der Luft befinden dürfen. Außen vor bleiben die Ausnahme-Genehmigungen für Motorflug, die bislang an zwei Wochenenden jährlich für Veranstaltungen mit Fallschirm-Springern erteilt worden waren.

„Da brechen wir uns keinen Zacken aus der Krone, wenn wir die dauerhafte Genehmigung erteilen“, befand Zweiter Bürgermeister Christoph Kitterle. Allerdings wollte das Gremium wissen, inwieweit sich eine dauerhafte Flugbetriebs-Erlaubnis auf das neue Genehmigungs-Verfahren auswirken würde: „Wäre das lediglich eine Verzögerung von ein paar Wochen oder würde das Luftamt Süd dann keine Genehmigung erteilen?“

Verhältnis zwischen Fliegern und Gemeinde ist mittlerweile sehr gut
Des Weiteren störten sich einige Gemeinderatsmitglieder daran, dass aus dem Antrag nicht deutlich genug hervorgehe, inwieweit das auch den Betrieb der Modellflug-Gruppe des Vereins mit einschließt und ob Letztere eventuell noch mit den sehr lauten Benzin-Motoren fliegen.

Diese beiden Kernfragen sollen nun noch abgeklärt werden. „Da wollen wir uns einfach nur rückversichern, ob es von unserer Zustimmung abhängt, ob die neue Flugplatz-Betriebserlaubnis nur verzögert oder verhindert wird“, erklärte Margreiter. Insgesamt betonte er, dass das Verhältnis mit den Fliegern mittlerweile „außerordentlich gut ist. Ganz anders als früher, als vieles noch sehr kontrovers diskutiert wurde.“ Quelle: ‚Merkur.de‚.

Flugzeugbergung im Bodensee

Die erste Aktion zur Bergung des abgestürzten Flugzeugs vor Staad ist im Februar missglückt. Nun wagt die Kantonspolizei St.Gallen einen neuen Versuch. Für die Klärung der Ursache ist eine Bergung nicht mehr zwingend nötig. Das Wrack könnte aber schädlich für das Ökosystem sein. Noch immer liegt die «Piper», das Kleinflugzeug, das am 18. Februar über dem Bodensee abgestürzt ist, 84 Meter unter der Wasseroberfläche. Eine Woche nach dem Absturz versuchte ein interdisziplinäres Team von Experten, das Wrack an die Oberfläche zu holen. Die Bergungsaktion missglückte. Es gab Komplikationen, die vor allem mit der Wassertiefe am Ort des gesunkenen Wracks zusammenhingen. Gegen Abend wurde entschieden, die Bergung abzubrechen, um hinsichtlich der Sicherheit der Taucher kein Risiko einzugehen, erklärte der Mediensprecher der Kantonspolizei Hanspeter Krüsi. Für die Rekonstruktion des Unfallhergangs ist die Bergung des Flugzeugs gemäss Angaben der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) nicht mehr notwendig. Laut Kantonspolizei St.Gallen geht es lediglich um das Sicherstellen des Materials.

Der Bergungsversuch eine Woche nach dem Absturz wurde im Auftrag der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) durchgeführt. Wie Untersuchungsleiter Martin Pohl gegenüber «FM1 Today» sagt, habe die SUST durch die Auswertung von Funksprüchen, Radardaten, Piloten- und Zeugenaussagen genug Informationen. Er sagt: «Aus unserer Sicht ist die Bergung des Wracks nicht notwendig.»

Der austretende Treibstoff könnte schädlich für die Umwelt sein
Die Maschine wird aber so oder so aus dem Wasser geborgen. Das hat das Baudepartement des Kantons St.Gallen am Donnerstag festgelegt. Das Flugzeug im Bodensee zu lassen, sei keine Option, sagt Marco Paganoni, Kommunikationsmitarbeiter des Baudepartements. Es befinden sich nach wie vor Treibstoff und andere Substanzen im Wrack, die früher oder später austreten und das Wasser verschmutzen könnten.

Dem definitiven Entscheid zur Bergung des Wracks sind verschiedene Abklärungen vorausgegangen. So wurden etwa Berufsfischer am Bodensee angefragt, ob ihnen das Flugzeugwrack beim Fischen in die Quere kommen würde. Im Gegensatz zur ersten Bergungsaktion ist dieses Mal die Kantonspolizei St.Gallen federführend. Auch wenn sie die Hauptverantwortung an die Kapo abgegeben hat, wird sich die SUST am zweiten Bergungsversuch wieder beteiligen.

Viele verschiedene Faktoren müssen stimmen
Auch beim zweiten Mal werden viele Parteien involviert sein. Neben der SUST und der Kantonspolizei braucht es Spezialisten aus der ganzen Schweiz sowie das Bergungsschiff, das vom deutschen Ufer kommt. Und dann müssen auch noch das Wetter und die Sicht mitspielen. Marco Paganoni vom Baudepartement sagt: «Die Bergung des Flugzeugs ist keine banale Angelegenheit. Sehr vieles muss zusammenspielen.»

Deshalb laufen bereits die Vorbereitungen für den zweiten Einsatz. Laut Hanspeter Krüsi könnte die Aktion diesmal über mehrere Tage verteilt werden. In diesem Fall würden Profitaucher vorgängig die Gurte am Wrack befestigen. Krüsi sagt: «So müssten am Tag X nur noch die Haken am Flugzeug befestigt und das Wrack vom Kran hinaufgezogen werden.» Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.

Kein Hinweis auf technisches Versagen

Warum stürzte Anfang Februar eine einmotorige Maschine bei Bitburg ab? Die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben einen Zwischenbericht mit den näheren Umständen des Unglücks veröffentlicht. Der Absturz eines Anfang Februar bei Sefferweich in der Eifel abgestürzten Kleinflugzeugs ist möglicherweise auf menschliches Versagen zurückzuführen. Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gibt es „keine Hinweise darauf, dass der Absturz eine technische Ursache gehabt hätte“. Der Cessna sei zuletzt einen Tag vor dem Unfall eine sogenannte Lufttüchtigkeit bescheinigt worden. Laut BFU kollidierte die Maschine, während der Pilot aufgrund des dichten Nebels in der Eifel nach Sichtflugregeln geflogen sei, mit dem Erdboden. Eine Kollision mit einem der Windräder, die im Bereich der Absturzstelle stehen, sei auszuschließen. Der 27-jähige Pilot war bei dem Absturz ums Leben gekommen. Laut Obduktion verstarb er an einem Polytrauma infolge des Absturzes.

Das Propellerflugzeug war am 5. Februar nahe Sefferweich nördlich von Bitburg abgestürzt. Zum Unglückszeitpunkt war starker Nebel. Das Trümmerfeld bei einem Windpark erstreckte sich über mehrere 100 Meter. Die Maschine war eine halbe Stunde vor dem Unglück auf dem 124 Kilometer Luftlinie entfernten belgischen Genk-Zwartberg Airfield gestartet. Dort war die Cessna gewartet worden. Zielflughafen war der Airport im österreichischen Hohenems-Dornbirn am Bodensee. Quelle: ‚Volksfreund‚.

Luftraumänderungen 2021. Podcast.

Schweiz: Für das Jahr 2021 ergeben sich insgesamt sechs Veränderungen der Luftraumstruktur, sowohl Lockerungen als auch Einschränkungen. In einem knapp sieben minütigen Video-Podcast erläutern wir die Neuerungen im Detail. Quelle: ‚BAZL‚.

Aero auf 2022 verschoben

Mitteilung der Messe Friedrichshafen GmbH: „Als wir die AERO 2020 im letzten Jahr aufgrund der sich anbahnenden weltweiten Ausmaße der Pandemie absagen mussten, war dies für die ganze Branche der General Aviation ein Schock. Wir waren fest davon überzeugt, dass 2021 alles wieder ins Lot kommt. Aber schon früh im Jahr mussten wir den angepeilten April-Termin in Richtung Sommer verschieben. Nun steht genau an dem Tag, an dem die AERO 2021 ursprünglich gestartet wäre, fest, dass wir auch die Summer Edition der AERO nicht halten können. Die aktuelle Pandemiesituation inner- und außerhalb Europas, sowie das im Rahmen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg definierte Veranstaltungsverbot, lassen eine Durchführung der AERO erneut nicht zu. Der Umstand, dass die General Aviation relativ gut durch die Pandemie gekommen ist, lässt uns aber trotzdem optimistisch in die Zukunft blicken. Daher freuen wir uns die GA Community vom 27. bis 30. April 2022 auf der AERO Friedrichshafen 2022 endlich wieder zusammenzuführen. Trotz und gerade wegen der aktuellen Pandemie, die die ganze Welt beherrscht, ist ein direkter Austausch innerhalb der Luftfahrtbranche essenziell. Mit der AERO Friedrichshafen als führende Messe im Bereich der General Aviation möchten wir Ihnen allen wieder eine Plattform für diesen so wichtigen persönlichen Dialog bieten. Daher konzentrieren wir uns nun voller Optimismus und Elan auf die nächste AERO Friedrichshafen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die kommende Edition erfolgreich und in gewohnter Größe stattfindet“.

Konstanz: visionäre Ideen für Flugplatz unerwünscht

Manuel Miller wollte in den Flugplatz investieren – statt ihn anzuhören, schlug die Stadt dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft einen Interimsgeschäftsführer vor. Der soll den Betrieb bis Ende des Jahres führen, während der Gemeinderat noch bis zum Sommer eine Entscheidung treffen soll, wie es mit dem Platz weitergeht. Manche Räte würden ihn am liebsten dicht machen. Quelle: ‚Südkurier‘ (Registrierung).

Promo video of the Pipistrel Panthera

A video that tells the story of the flying beauty of the Pipistrel Panthera from her birth at the Pipistrel production facility all the way to her sunlit cruise flights over the Bay of Piran – and wider, all over the world. Source: ‚Pipistrel‚.

Textron Aviation names 2021 top hawk participants

Textron Aviation has named four participants for its 2021 Top Hawk program that places the world’s leading training aircraft, the Cessna Skyhawk, with top pilot training programs around the country, promoting general aviation and encouraging young people to pursue aviation as a career. The 2021 Top Hawk participants are SoCal Pilot Center, Mike Smith Aviation, Louisville Aviation and Lanier Flight Center.

As a Top Hawk participant, these schools and Cessna Pilot Centers (CPCs) receive a factory-new, custom-branded Cessna Skyhawk to use for the duration of the program for student pilot training and to promote pilot training at air shows, aviation contests and recruiting events. Throughout the past six years, Textron Aviation has placed 26 Cessna Skyhawks with participating Top Hawk schools and CPCs around the country, training more than 1,000 students to help fill the pipeline of skilled aviators.

The Cessna Skyhawk platform is the world standard for pilot training and is renowned for offering the best combination of modern features, including the leading Garmin G1000 NXi avionics system with wireless connectivity, a standard angle-of-attack display system, and proven dependability. More Skyhawks have been delivered to customers around the world than any other type of aircraft, with more than 45,000 delivered. Source: ‚Cessna / Beechcraft‚.

DA62 SurveyStar exceeds all expectations

Expectations were high and so was the pressure, after the glorious roll-out of the new DA62 SurveyStar. The entire Aerial Survey Industry was having an eye on the first steps of the DA62 SurveyStar.

Meanwhile the first aircraft has accomplished well over 100 mission hours with GeoFly and has already proven its efficiency and versatility. In fact, the aircraft is outperforming all expectations and has marked a couple of cornerstones worth to highlight:

  • Endurance: Equipped in the multi-sensor setup including the Riegl VQ-780i and the Vexcel Ultra cam Eagle M3, an endurance of 7:17 hours was achieved with fuel remaining for almost two more hours, resulting in a max total endurance of 8:20 hours + 0:45 hours of reserve.
  • Autonomy: With the help of the three-axis digital autopilot and a special procedure (see below) the aircraft is able to fly survey missions almost fully autonomously; thus even ultra-long missions become less exhausting for the crew.
  • Efficiency: Due to the extremely low fuel burn of the jet-fuel engines, efficiency is that good, that the aircraft can even compete with turbine-powered aircraft in high and fast missions, assuming your acquisition window (weather/atc, etc.) big enough. However, the flight takes longer due to lower speeds, the cost below the line are way cheaper when compared with classical turbo-prop aircraft.
  • Versatility: In light of the above, GeoFly already ordered the integration of its Vexcel Ultra cam Osprey series, including the new 4.1 on the DA62 SurveyStar, which is usually used on turbo-prop aircraft.

Garmin G1000 flight line loading:
Loading the photo-mission flight lines into the Garmin G1000 is done by converting latitude and longitude points of project-specific files and constructed them into a Garmin „.fpl“ file. The information is gathered from the Aerial Flight Management software used by GeoFly, and thereafter converted to a „.fpl“ file after setting the parameters required by the equipment or higher (e.g., such as starting line number, turn bearing offset, and offset distance). The „.fpl“ file is thereafter loaded into the MFD via Bluetooth using Garmin Flight Stream, or through an SD card and loaded in as any other flight plan.

The IGI CCNS5 used on this particular flight uses a 1 nautical mile extension of the line for the establishment and to enable recording and mount movement prior to line start. Therefore, in this particular project, the waypoints „A“ (Start of the line) to point „B“ (End of the line) were calculated with 1 additional nautical mile. For turns, the same principle is used with an estimated spacing distance and bearing offset to allow the aircraft to make the turn on its own. Due to unknown actual head-, tail- or crosswind, some manual overrides were required in the turns. Source: ‚Diamond website‚.

Suche nach Kupfer – auch mit dem Flugzeug

Seit einem Monat sucht eine Spezialfirma im Landkreis Schmalkalden-Meiningen aus der Luft nach Bodenschätzen. Die Experten interessieren sich vor allem für Kupfererz. Jetzt sind die Messflüge abgeschlossen. Doch sie sind erst der Anfang – bis Klarheit herrscht, können Jahre vergehen. Beim Landkreis stößt das Vorhaben auf wenig Gegenliebe, die Landrätin will einen möglichen Kuper-Bergbau in der Region „im Keim ersticken“. Die Schatzsuche hat begonnen. Doch schlummern zwischen Meiningen, Schmalkalden und Kaltennordheim wirklich Bodenschätze? In den nächsten Monaten erhoffen sich die Spezialisten der Kupfer Copper Germany GmbH aus Mannheim ein genaueres Bild darüber.

Messflüge in Südthüringen abgeschlossen
Anfang März fiel der Startschuss für die Messflüge im sogenannten Werra-Revier. Damit beauftragt: das Unternehmen Bell Geospace aus den USA. Gesucht wurde per Flugzeug. Zum Einsatz kam eine umgebaute DC 3 aus dem Jahr 1943. Die zweimotorige Propellermaschine ist vergleichbar mit dem bekannten „Rosinenbomber“. Nach dem Umbau läuft sie unter der Bezeichnung Basler Turbo 67. Mit einer so alten Maschine klingt die Suche fast schon abenteuerlich, aber die alte Technik hat Vorteile. „Das Flugzeug fliegt sehr langsam. Das ist der Vorteil bei alten Maschinen. Neuere Flugzeuge sind schneller und fliegen höher. Aber das wäre für uns kontraproduktiv“, sagt Geophysiker Stefan Kuna, der die Messflüge an Board begleitet hat.

„Trotz des Alters ist das Flugzeug sehr sicher. Selbst wenn ein Propellertriebwerk ausfällt, würde das andere ausreichen, um sicher zu landen. Aber die Arbeit im Cockpit ist nur etwas für absolute Profis. Es gibt zum Beispiel keinen Autopiloten. Geflogen wird auf Sicht. Trotzdem fliegen die Piloten sehr genau, das ist auch wichtig für die Messungen“, sagt Kuna.

Im Tiefflug auf Suche nach Kupfer
Geflogen wurde in geringer Höhe, zum Teil nur 80 Meter über dem Boden. Das Unternehmen ist auf die Suche spezialisiert. Stefan Kuna sagt: „Wir fliegen auf der ganzen Welt. Wir waren schon überall. In Indien, in Malaysia, in den USA und Kanada. Wir können alle möglichen Mineralien suchen. Gold, Diamanten, Eisenerz – alles ist möglich.“ Zum Einsatz kam ein sogenannter Schwerkraftgradiometer. Die Technologie wurde in den 70er-Jahren vom Militär entwickelt für U-Boote des US-Militärs. „Wir messen unter anderem, wie dicht das Gestein ist. Die Geologen interpretieren dann die Daten. Es sind kleine Anhaltspunkte, es ist ein bisschen auch Detektivarbeit“, so Kuna. „Wir erwarten, dass die Mineralien wieder wertvoller werden. Deswegen rechnen wir damit, dass das Auftragsvolumen im Bereich Eisenerz und Kupfer steigt.“

Eine teure Wette
Diese Hoffnung hat auch die Kupfer Copper Germany GmbH. Deswegen lässt sich das Unternehmen die Suche auch Einiges kosten. Rund 4,4 Millionen Euro sind für die ersten drei Jahre eingeplant. „Wir wollen mit den Flügen einen Einblick bekommen, was unter der Oberfläche geschieht“, sagt Sebastian Stelter, der die Messungen begleitet und als Geschäftsführer des Mannheimer Unternehmens fungiert. „Wir wissen, dass es hier Kupferschiefer gibt. Inwieweit diese Formation auch Kupfer enthält, das ist die Frage. Wir versuchen uns da anzunähern. Das Suchgebiet hat eine Größe von 30 mal 40 Kilometern. Die Suche ist vergleichbar mit der Nadel im Heuhaufen.“

Erste Ergebnisse der Messflüge
Nach den Messflügen steht noch lange nicht fest, ob sich im Suchgebiet Kupfererz befindet. Die Spezialisten tasten sich langsam heran. Die Messflüge haben erste Anhaltspunkte geliefert, die genauer untersucht werden müssen. Vermutlich erst im nächsten Jahr sind die Daten so weit, dass die nächsten Schritte geplant werden können. Sichtbar werden in den Daten schon jetzt die Bergkuppen und Höhenzüge der Rhön. „Sie geben ein hohes magnetisches Signal“, so Stelter. Ein Beweis, dass es hier Kupfererz gibt, ist das aber noch nicht.

Erkenntnisse aus DDR fließen ein
Auch zu DDR-Zeiten gab es schon Bestrebungen, in der Rhön nach Kupfer zu suchen. Die Erkenntnisse von damals fließen in die Bewertung ein. Am Ende müssen dies Messungen am Boden und Bohrungen weiter eingrenzen. Fünf bis zehn Jahre kann es dauern, bis abschließend klar ist, ob sich ein Abbau lohnen könnte. „Kommt man schon früher aufgrund der Messdaten zu dem Entschluss, dass sich die Suche nicht weiter lohnt, könnte auch schon früher abgebrochen werden“, sagt Geschäftsführer Stelter. „Man sagt, aus 1.000 Projekten wird am Ende nur eines umgesetzt. Das ist das Risiko, welches wir tragen. Die Ungewissheit spielt immer mit. Es kann quasi jeden Moment vorbei sein oder es geht in die nächste Phase.“

Landrätin: „Ansinnen im Keim ersticken“
Die Landrätin ist von der Vorstellung, dass es im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wieder Bergbau geben könnte, nicht begeistert. „Grundsätzlich sehe ich momentan kaum Chancen für einen Kupferabbau im Werratal und das ist gut so. Denn unser Ziel ist es, das Werratal touristisch weiterzuentwickeln, da wären derartige Eingriffe in die sensible Natur mehr als hinderlich“, sagt Peggy Greiser. „Gemäß Landes-Entwicklungs-Programm Thüringen sind im Regionalplan Südwestthüringen Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für den Abbau von Rohstoffen ausgewiesen. Der Abbau von Kupfer ist im Regionalplan nicht vorgesehen. Deswegen sind wir sehr zuversichtlich, dass wir derartige Ansinnen im Keim ersticken können“, so Greiser weiter.

Bären statt Kupfer gesichtet?
Es bleibt also spannend. Die Bodenschätze werden in rund 500 Metern Tiefe vermutet. Ob sie jemals gehoben werden? Verlässliche Aussagen darüber sind momentan noch ein bisschen wie Lotto spielen. Wie die Geschichte weitergeht, wird vielleicht auch Stefan Kuna verfolgen. Der Geophysiker hat die Flüge über dem Werratal genossen. „Die Landschaft ist unheimlich schön. Große Wälder und Felder. Wenig bebaut. Wir fliegen so niedrig, dass wir sogar Rehe von oben sehen können. Unser Pilot behauptet sogar, dass er einen Bären gesehen hätte. Ich glaube aber, dass war dann wohl doch eher ein großer Hund“, sagt Kuna mit einem Lächeln im Gesicht und steigt wieder ein in die alte Propeller-Lady, die übrigens den Namen „Mia“ trägt. Quelle: ‚MDR‚.

Frachtflugzeug fliegt autonom von Gate zu Gate

Ein Computer steuert Cessna Caravans von Flughafengate zu Flughafengate. Den Flugfunk übernimmt ein Mensch. Er sitzt weit weg am Boden. Das US-Startup Xwing strebt eine Teillösung an: Autonome Frachtflüge mit Cessna Grand Caravan für Distanzen von bis zu 800 Kilometern. Bei gutem Wetter hat Xwing bereits gezeigt, dass sein Computer eine Cessna Grand Caravan 208B vom Gate autonom zur Startbahn fahren, starten, fliegen, landen, und wieder zum Gate zurückkehren kann. Gelungen ist das bereits im Februar, wie Xwing am Donnerstag bekannt gab. Zur Sicherheit war ein Pilot an Bord, der aber nicht eingreifen musste. Schon im Vorjahr hatte Xwing autonome Flüge mit Passagieren an Bord absolviert, damals aber noch ohne das Taxiing am Boden. Die Flugzeuge sind mit Kameras, Radar und Lidar ausgestattet, sowie mit Servomotoren für die Steuerung.

Bodenstation übernimmt den Funk
Überwacht werden die autonomen Flüge von einer Bodenstation im kalifornischen Concord. Die Datenverbindungen sind den Angaben zu Folge redundant ausgelegt. Personal der Bodenstation übernimmt auch den Flugfunkverkehr zwischen Flugzeug und Tower respektive anderen Bodenstationen. Xwing plant nicht, diesen Teil durch ein Spracherkennungs- und -ausgabe-System zu ersetzen. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Xwing eine Lizenz für Experimentalflüge erteilt. Diese Lizenz hat die Behörde letztes Jahr um eine spezielle Genehmigung für Flüge, bei denen Piloten optional sind, erweitert. Der technische Erfolg kommt bei Investoren gut an. Sieben Finanzinvestoren kaufen nun zehn Prozent des Unternehmens für 40 Millionen US-Dollar. Insgesamt hat Xwing damit seit Gründung 2016 55 Millionen Dollar Kapital erhalten. Geld verdient das Unternehmen derzeit mit Frachtflügen mit menschlichen Piloten, insbesondere mit der Lieferung medizinischer Güter und COVID-Impfstoffen zu entlegenen Siedlungen in den Vereinigten Staaten. Quelle: ‚heise.de‚.

Zu starke Böen in Barcelonnette

Das Ubayetal wurde kürzlich von Windböen heimgesucht. Auf dem Flugplatz Saint-Pons/Barcelonnette blieb das leider nicht folgenlos. Während sich das Ultraleichtflugzeug von Pierre Turrel kurzzeitig vor dem schutzbietenden Hangar befand, um Platz für andere Flugzeuge, welche zur Startbahn rollen wollten, freizumachen, legte eine Böe von 100 km/h das Flugzeug aus Barcelonnette buchstäblich auf den Rücken. Der 300 kg schwere Zweisitzer landete auf dem Dach und auf den Tragflächen. Der Schaden ist so gross, dass das Flugzeug schrottreif sein dürfte. Ein harter Schlag für den Enthusiasten, der zwei Jahre lang für das Fliegen trainiert hat. Quelle: ‚La Provence‚.

Im Winter sind die Berge höher

Schneebedeckte Berge haben eine faszinierende und anziehende Wirkung. An einem Tag wie heute, gibt es für Piloten nichts Schöneres als einen Flug über die weisse Alpenlandschaft. Doch sollten wir uns vor all der weissen Schönheit nicht blenden lassen. Ein Flug übers Hochgebirge und insbesondere über Kreten hat seine Tücken und birgt etliche Risiken, im Winter wie im Sommer.

Vor rund einer Woche haben wir einen kurze Blitzumfrage zu diesem Thema gemacht. Vielen Dank für eure Teilnahme. Unter den rund 90 Teilnehmenden hat die grosse Mehrheit (81%) richtig getippt. Für alle anderen hier eine kleine “Eselsbrücke”. «Im Winter sind die Berge höher».

Was heisst das? Kalte Luft ist dichter als warme Luft. Bezogen auf die Druckflächen verändern sich deren Höhe also mit der Temperatur. Der Höhenmesser im Flugzeug ist jedoch nicht in der Lage, auf die Temperatur zu reagieren, weshalb Differenzen zwischen der angezeigten und der wirklichen Flughöhe entstehen.

Für unser Praxisbeispiel heisst das: Gemäss Standardatmosphäre wäre die Temperatur auf 8‘600 ft ca. -2°C (15 – 17 [8,6 x 2°]). Pro 5°C Abweichung zur Standardatmosphäre ändert sich die Höhe um 2%. In unserem Beispiel ergibt dies ein Abweichung um 8% (Diff. zw. -22° und -2°). Demnach überfliegen wir den Julierpass tatsächlich nur auf 7‘912 ft, was eine Höhe über Grund von 419 ft ergibt. Wichtig: fliegt Pässe und Kreten mit genügend Sicherheitsabstand von 1’000 ft AGL (300 m) zum Boden an. Quelle: ‚BAZL‚; Bild: ‚St. Moritz.com‚.

Eisenschmidt auf dem Flugplatz Mainz-Finthen

Am 1. April 2021 eröffnete Eisenschmidt einen Verkaufsstand auf dem Verkehrslandeplatz Mainz-Finthen EDFZ. Dort wird es bis zum 31. Mai 2021 Produkte für Motor- und UL-Piloten sowie Segelflieger geben. Öffnungszeiten sind Donnerstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr. Ein Pilotshop fehlt bisher an dem attraktiven Flugplatz Mainz-Finthen EDFZ. Dies hat Eisenschmidt, Luftfahrtbedarfshändler aus Egelsbach, erkannt und eröffnet dort einen temporären Verkaufsstand. In bester Lage, direkt am Vorfeld wird es Bedarf für Flugvorbereitung und Flugdurchführung sowie schöne Produkte für den Pilotenalltag geben. Geplant ist der Store für acht Wochen bis Ende Mai.

Eisenschmidt bringt einen Teil aus seinem umfangreichen Sortiment für die Allgemeine Luftfahrt mit nach Mainz: ICAO-Karten, Flugbücher, Taschen, Flugzeug-Zubehör und vieles mehr. Ebenso wird es speziellen Bedarf für Segelflugzeuge geben. Der Eisenschmidt-Verkaufswagen steht in der vordersten der neu gebauten Hallen auf der westlichen Seite des Flugplatzes.

Der Zugang erfolgt über den Haupteingang am Tower. Besucher und Kunden bewegen sich sicher auf dem Betriebsgelände, indem sie sich an die ausgewiesene Wegbeschreibung halten. Das Ladengeschäft in Egelsbach bleibt auch in dieser Zeit weiterhin wie gewohnt geöffnet. Als Verlagsbuchhandlung darf Eisenschmidt sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz nach derzeitigem Stand seine Stores öffnen. Das Team von Eisenschmidt freut sich auf den zweiten Standort in Mainz-Finthen und auf den Besuch von vielen Pilot/innen und Luftfahrtbegeisterten.

Flugplatz soll Sachsens größtes Gewerbegebiet werden

Das ist eine echte Nummer: Im Industrie- und Gewerbegebiet Flughafen Großenhain wartet eine der größten zusammenhängenden Industrieflächen in Sachsen auf einen Großinvestor à la Tesla. Die Stadt hätte gegen eine Aufsplitterung auch nichts einzuwenden. „Wir sind Stück für Stück auf der Zielgeraden“, sagt der Großenhainer OB Sven Mißbach (42, parteilos). Eigentlich handelt es sich nur um ein Stück. Aber das ist ganz schön mächtig: 230 Hektar, 145 davon sind bebaubare Fläche. Es ist ein Teil des traditionsreichen Flughafens, der momentan noch für den Flugbetrieb genutzt wird. Aber nicht mehr lange.

Der Freistaat, dem das Gelände gehört, arbeitet auf eine industrielle Großansiedlung hin. Geschätzter Grundstückswert: mindestens im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich. Geschätzter Mehrwert: unbezahlbar. Wenn die Stadt den Bebauungsplan noch 2021 beschließt, ist das Gelände vermarktungsreif, sagt Martin Oberacher vom Zentralen Flächenmanagement des Freistaats. Anfragen habe es bereits aus dem In- und Ausland gegeben, so Sven Mißbach, der sich einen Investor à la Tesla vorstellen könnte. „Wasserstofftechnologie vielleicht oder ein Batteriezellenproduzent.“

Am Großenhainer Flughafen fehlt nur noch der Großinvestor
Gerade in diesem Bereich wird der Bedarf immens steigen. Stichwort: Elektromobilität. Erst am Freitag hat die EU eine aktualisierte Prioritätenliste für den Aufbau einer Batterieproduktion beschlossen. In Sachsen laufen bereits Projekte in Kamenz, Großröhrsdorf und Döbeln. Eine Großansiedlung hat aber auch Nachteile. Gerät das Unternehmen in Schwierigkeiten, bricht die Gewerbesteuer in einem Stück weg. Bei der Stadt könnte man sich deshalb auch eine Teilung des Grundstücks vorstellen. Mehrere Unternehmen, weniger Risiko. Aber allein wird der künftige Großinvestor ohnehin nicht sein. Im Industrie- und Gewerbegebiet Flughafen siedeln bereits jetzt über 30 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Fehlt nur noch der Großinvestor.

Großenhainer Flugplatz hat lange Geschichte
Der Flugplatz ist keiner von vielen. Tatsächlich ist er einer der ältesten noch in Betrieb befindlichen Flugplätze in Deutschland. Heute sind unter anderem Rundflüge möglich oder Segelfliegen. In den ehemaligen Flugzeughallen fertigt der Airbus-Zulieferer 3D ICOM. Eine echte Attraktion ist das „Fliegende Museum“, eine der größten Privatsammlungen historischer Flugzeuge in Europa. Auch als Drehort für Spielfilme ist das Areal mitunter gefragt. Quelle: ‚Tag24.de‚.

Keine Gesuche für Flugplatz Kägiswil

Im Zusammenhang mit der Immobilienstrategie des Kantons Obwalden kam am Donnerstag im Kantonsrat auch der Flugplatz Kägiswil zur Sprache. Im Zusammenhang mit der Immobilienstrategie erkundigte sich Guido Cotter (SP, Sarnen) nach dem Stand der Dinge beim Flugplatz Kägiswil. Wie Baudirektor Josef Hess erklärte, beschloss der Bundesrat am 2. September 2020 die Eintragung des Flugplatzes Kägiswil als zivilen Flugplatz im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL), dem Planungs- und Koordinationsinstrument des Bundes für die zivile Luftfahrt. Die Flugplatzgenossenschaft Obwalden (FGOW) muss nun ein Gesuch für eine definitive Betriebsbewilligung und ein Betriebsreglement beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einreichen. Dies ist noch nicht erfolgt.

Der Mietvertrag des Kantons mit der FGOW gilt bis zum Vorliegen der rechtskräftigen Betriebsbewilligung und des genehmigten Betriebsreglements durch den Bund, längstens aber bis zum 31. Dezember 2023. Liegen diese bis dann nicht vor, verfällt der Baurechtsvertrag Armasuisse-Kanton und die Armasuisse kann den vorzeitigen Heimfall der Parzelle geltend machen. Der Zeitplan hänge also im Wesentlichen davon ab, wann die FGOW ihr Gesuch um eine Betriebsbewilligung und ein Betriebsreglement beim BAZL einreiche, sagte Josef Hess. Anschliessend erfolge die Beurteilung durch das BAZL und die öffentliche Auflage im Kanton Obwalden.

Kosten für Rückbau und Rekultivierung sind erheblich
Die Piste soll 60 bis 90 Meter kürzer und auf 560 Metern von 40 auf 22 Meter verschmälert werden. Damit lassen sich etwa 1,4 Hektaren rekultivieren. Die Kosten dafür seien erheblich, so Josef Hess weiter. Es müssen rund 10’000 Kubikmeter Belag und teilweise kontaminierter Untergrund entfernt und entsorgt werden. Die Fläche muss anschliessend mit gutem Erdmaterial rekultiviert werden. Solches würde zum Beispiel bei den in diesem Bereich geplanten Aufweitungen der Sarneraa anfallen. Ferner müssen die Dränageleitungen an die neue Situation angepasst werden. Eine Kostenschätzung liege vor und rechne mit Kosten von rund 1,2 Millionen Franken.

Die Kostenübernahme sei Gegenstand von Verhandlungen des Kantons mit Armasuisse, die eben erst angelaufen sind. Es sei auch denkbar, einen Teil der Kosten durch eine allfällige Mietzinserhöhung von der FGOW refinanzieren zu lassen. Die Kosten für einen allfälligen Rückbau der Militärunterstände und des Hangars liegen beim Kanton. Dieser hat die Bauten beim Abschluss des Kaufvertrages erworben und ist Eigentümer. Für Josef Hess ist klar, dass die dabei beim Kanton entstehenden Kosten, zu denen noch keine Schätzungen vorliegen, über einen künftigen Mietvertrag refinanziert werden müssten. Auswirkungen auf die Bautätigkeit in der unmittelbaren Umgebung des Flugplatzes hätte zudem die Hindernisbegrenzung, so Hess weiter. Bei der derzeit vorgesehenen Bebauung mit 2- bis 3-stöckigen Gebäuden sei das Konfliktpotenzial aber gering. Beschränkungen für die betroffenen Parzellen seien bereits seit der Zeit des Militärflugplatzes auf den betroffenen Parzellen im Grundbuch vermerkt. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‚.

Emmen fit für 24/7-Luftwaffeneinsätze

In Emmen LU werden derzeit Abläufe getestet. Seit 1. Januar 2021 ist die Schweizer Luftwaffe rund um die Uhr und jeden Tag für Einsätze im Luftraum mit zwei bewaffneten Kampf-Flugzeugen einsatzbereit. Haupteinsatzbasis dafür ist der Militärflugplatz Payerne. Aber auch der Militärflugplatz Emmen LU macht sich jetzt fit für die Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft: Die Schweizer Luftwaffe führt am Montag, 15. und am Dienstag 16. März 2021 einen sogenannten 24-Stunden-Test ab dem Militärflugplatz Emmen durch. Ziel sei die «Erprobung der Abläufe ab der neuen Halle 7 (ZLE)», heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Emmen. Oberstleutnant Roland Studer, Chef des Operationscenters, präzisierte auf Anfrage von 20 Minuten: «Zwei F/A-18-Kampfjets werden in Alarmbereitschaft in Emmen stationiert. Das heisst, dass sie in der Lage sein müssen, innert einer Viertelstunde von ihrer Box auf dem Militärflugplatz Emmen in der Luft zu sein.» Hierzu würden nun sämtliche Abläufe getestet, von den Funkverbindungen bis hin zu den Schlafplätzen der Crew auf dem Flugplatz Emmen.

Als Infrastruktur steht in Emmen der fast 60 Millionen Franken teure Neubau «Zentrum Luftfahrtsysteme Emmen» (ZLE) zur Verfügung, der im Dezember 2020 eingeweiht wurde. Armasuisse teilt sich den Komplex mit der Luftwaffe in den Bereichen des neuen Aufklärungsdrohnen-Systems (ADS 15) und des Luftpolizeidienstes 24.

Auch Hot Missions sind ab Emmen möglich
Von 18. Juni bis 19. Juli 2021 wird der Militärflugplatz Emmen zum neunten Mal zum Jet-Hauptflugplatz der Schweizer Luftwaffe für sämtliche Flüge mit dem Kampfjet F/A-18, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde Emmen weiter. Auch die Einsätze zu Gunsten des 24/7-Luftpolizeidienstes werden in dieser Zeit ab Emmen erfolgen. «Im Falle eines Vorkommnisses im Schweizer Luftraum kann es im Rahmen des Luftpolizeidienstes auch zu Hot Missions ausserhalb den normalen Flugbetriebszeiten kommen. Die Souveränität im Schweizer Luftraum wird damit jederzeit gewährleistet», schreibt das Flugplatzkommando Emmen weiter. Quelle: ‚20 Minuten‚.

Norwegen plant elektrischen Inland-Flugverkehr

Norwegen plant 16 Flughäfen in der Nähe des Polarkreises schon in wenigen Jahren ausschliesslich mit elektrisch betriebenen Flugzeugen vernetzen. Später soll der gesamte Inlandsflugverkehr mit E-Fliegern funktionieren.

Norwegen will bereits 2030 auf einigen Kurzstrecken auf rein elektrische Flugzeuge setzen und somit in einer weiteren, innovativen und umweltfreundlichen Sparte Vorreiter sein. 16 Flughäfen sollen dabei von den E-Fliegern bedient werden, die in einer Reichweite von unter 350 Kilometern liegen. Nur zehn Jahre später sollen gar alle im Inland eingesetzten Flugzeuge rein elektrisch fliegen. Das berichtet unter anderem rnd.de.

„Es liegt am Transportsektor, die Emissionen am stärksten zu reduzieren“
An der Spitze Norwegens gibt es 16 Flughäfen im Radius für Kurzstreckenflüge von weniger als 350 Kilometern. Die ersten Flugzeuge, die mit Batterien betrieben werden, sollen vor 2030 verfügbar sein und könnten sich sehr gut für das Netzwerk von jenen Flughäfen innerhalb des Polarkreises eignen, so jedenfalls der Plan der norwegischen Zivilluftfahrtbehörde. Der entsprechende Bericht wurde diese Woche dem Verkehrsminister Knut Arild Hareide vorgestellt, der dazu kommentierte: „Die Welt steht vor einer Klimakrise und es liegt an uns im Transportsektor, die Emissionen am stärksten zu reduzieren. Dazu beizutragen ist meine Hauptaufgabe als Minister für Verkehr und Kommunikation. Wir müssen diese Aufgabe erfüllen, und Elektroflugzeuge können ein Teil der Lösung sein“.

Einige Hersteller entwickeln derzeit elektrisch betriebene Regionalflugzeuge
Direktor Dag Falk-Pedersen von Avinor, dem staatlichen Unternehmen des Landes, das die meisten Flughäfen betreibt, wies bei der Vorstellung der emissionsfreien Aufladung der Flugzeuge auf den reichhaltigen Zugang Norwegens zu erneuerbarer Elektrizität hin. Der Bericht verweist auf mehrere Hersteller, die derzeit Flugzeuge mit bis zu 19 Sitzen entwickeln, die nur mit Batterien betrieben werden. Ein Prototyp-Flugzeug der israelischen Firma Eviation hat bereits ein 9-sitziges Passagierflugzeug mit einem Batteriepaket von 900 kWh, einer Höchstgeschwindigkeit von 500 km/h und einer Reichweite von fast 1.000 Kilometern vorgestellt. Das würde in der Praxis, aufgrund des Bedarfs an zusätzlicher Reichweite bei schlechtem Wetter, eine Reichweite von 200 bis 300 Kilometern bedeuten. Die Entfernungen zwischen den Flughäfen in Troms und der Region Finnmark betragen oft nicht mehr als 10 bis 30 Flugminuten. Alle beschriebenen 16 Flughäfen, die heute täglich kommerzielle Linienflüge durchführen, liegen demnach innerhalb einer Reichweite von 350 Kilometern.

Fazit zu den Plänen Norwegens zur E-Fliegerei
Die Norweger wollen auch beim Thema Elektroluftfahrt die Nase vorn haben und den Plänen nach, dürfte jenes Vorhaben auch schon in ein paar Jahren soweit sein. Dann wird sich auch zeigen, wie sich elektrisch betriebene Flugzeuge im Alltag, sprich im Liniendienst, bewähren und könnten somit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung und etwaigen Einsätze leisten. Quelle: ‚Reisetopia‚.

Friedrichshafen nach Kleinflugzeug-Bruchlandung gesperrt

Am Mittwoch, 31. März, wurde ein Kleinflugzeug bei der Landung so stark beschädigt, dass es erst neben der Flugbahn zum Stillstand kam. Verletzt wurde laut Flughafen Friedrichshafen niemand, allerdings musste der Bodensee-Airport rund eineinhalb Stunden lang gesperrt werden, bis das Flugzeug geborgen werden konnte. Es ist der zweite Unfall am Flughafen innerhalb weniger Tage. Quelle: ‚Südkurier‚. Bild: Alexander Hofmann, Flughafen Friedrichshafen.