Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Junkers F 13 wird 100

Die Junkers F 13, das erste Ganzmetall-Verkehrsflugzeug der Welt, feiert 2019 ihren hundertsten Geburtstag. Aus diesem Anlass führen die Junkers Flugzeugwerke AG eine Jubiläumstournee mit der Junkers F 13 durch. Höhepunkt wird ein Besuch in Dessau, wo die Geschichte der Junkers Flugzeugwerke einst begann. An 20 Stationen in fünf europäischen Ländern soll die 2016 von den Junkers Flugzeugwerken in Dübendorf neue gebaute Junkers F 13 an den Luftfahrtpionier Hugo Junkers erinnern und die Begeisterung für die historische Luftfahrt befeuern. Mit der Junkers F 13 wurde erstmals ein Passagier- und Frachtflugzeug zur rein zivilen Nutzung entwickelt. Sie bot eine geschlossene Reisekabine für vier Passagiere und ein offenes Zweimann-Cockpit. Am 25. Juni 1919 hatte sie in Dessau ihren Erstflug – bereits am 13. September stellte sie einen sensationellen Höhenweltrekord über 6.750 Meter auf. Bis zu Beginn der 1930-er Jahre wurde die Junkers F 13 etwa 360 Mal in unterschiedlichen Varianten gebaut. Mehr Informationen im Originalbeitrag von ‚Austrianwings‚.

Neues Anflugverfahren führt zu Defizit

In Grenchen geht der Flugverkehr weiter zurück. Der Flughafen hat letztes Jahr rote Zahlen geschrieben. Die Zukunft der Flugsicherung ist ungewiss. Mit 63’747 Flugbewegungen (Starts und Landungen), ist der Flugverkehr auf dem Flughafen Grenchen weiter im Krebsgang. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr betrug beträchtliche 7 Prozent. Dies ist dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht 2018 des Regionalflugplatzes Jura-Grenchen AG zu entnehmen. «Zusammengefasst war das Geschäftsjahr eine grosse, permanente Herausforderung – sachlich, finanziell, rechtlich und medial», schreibt Flughafen-Verwaltungsratspräsident Erich Blösch im Vorwort zum Jahresbericht. Seit 1973 ist der Airport Grenchen in der Schweiz ein beliebter Trainingsflugplatz, um die Kommunikation mit der Flugsicherung aktiv zu üben. «Nach der Einführung einer Radio Mandatory Zone RMC 2017 und einem täglichen Regimewechsel zwischen CTR und RMZ wurden wir durch Bestrebungen der Kostenreduktion in der Flugsicherung gezwungen, im Frühjahr 2018 zusätzlich den Flight Information Zone FIZ einzuführen», so Oggier. «Die Durchmischung von drei verschiedenen Lufträumen mit anderem Pilotenverhalten waren eindeutig zu viel», folgert Oggier. Der komplizierte Luftraum über Grenchen hält die Piloten ab, den Flughafen anzufliegen. «Vor allem die von auswärts anfliegenden Flugschulen fehlen seit Frühjahr 2018 und beeinflussen den Geschäftsgang negativ.» Quelle: ‚Grenchner Tagblatt‚.

Drohne knapp verfehlt

Eine Drohne ist beim Flugplatz Grenchen SO einem Kleinflugzeug gefährlich nahe gekommen. Dass die die beiden Fluggeräte nicht zusammenprallten, war «reiner Zufall», wie die Sicherheitsuntersuchungsstelle schreibt. Das Kleinflugzeug war laut dem am Montag von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) eine einmotorige Maschine des Typs TB10 «Tobago» der Flugsportgruppe Grenchen. Nach einem Rundflug, in noch über 1000 Metern Höhe, meldete der Pilot am 4. Oktober 2018 der Platzverkehrsleitstelle in Grenchen eine Drohne. Das nach Schätzung des Piloten zwei bis drei Kilogramm schwere, schwarz-rote Gerät befand sich über der Ein- und Ausflugroute des Flugplatzes, wie es im Bericht heisst. Der Pilot schätzte den Abstand zwischen seiner Maschine und der Drohne auf 20 bis 30 Meter. Die Sust erinnert an laufende Arbeiten mit Schweizer Beteiligung an einem Luftverkehrsmanagementsystem für Drohnen und empfiehlt zusätzlich überbrückende Massnahmen. Namentlich sollten Drohnen für Piloten und Flugsicherung besser sichtbar gemacht werden. Quelle: ‚bluewin.ch‚.

«English only»: Widerstand auch aus der Westschweiz

Unterstützt von Pierre Moreillon, Anwalt und Ehrenpräsident der AEROSUISSE, machen sich Piloten aus der Westschweiz dafür stark, das auf kontrollierten Flugplätzen in der Romandie weiter französisch gefunkt werden kann. Das BAZL wird in einem Brief aufgefordert, auf die Umsetzung von «English only» zu verzichten. Es sei in einer ICAO-Norm vorgegeben, neben Englisch auch die Lokalsprache benützen zu können. Gemäss europäischem Luftrecht soll die englische Sprache auf Flugplätzen mit mehr als 50’000 IFR-Bewegungen im Jahr verwendet werden. Dies ist bei keinem Schweizer Regionalflugplatz der Fall und es steht den Staaten offen, Mehrsprachigkeit zu erlauben. Neben fehlendem Sicherheitsgewinn berufen sich die Piloten aus der Romandie darauf, dass die monopolistische Verwendung von Englisch der Verfassung, welche Mehrsprachigkeit garantiert, widerspricht.

Hangelar soll attraktiver werden

Bessere Spielplätze, mehr Gastronomie und eine Aussichtsterasse: Der Rahmenplanungsbeirat der Stadt Sankt Augustin hat Verbesserungen für Besucher und Gewerbe am Verkehrslandeplatz Bonn/Hangelar vorgestellt. Gearbeitet wird an der Rahmenplanung seit fünfeinhalb Jahren. Sie soll Perspektiven aufzeigen, wie sich Interessen von Nutzern, also Luftsportler und das luftfahrtaffinen Gewerbe vor Ort, mit Fragen zum Schutz von Flora, Fauna und Schallemissionen langfristig vereinbaren lassen lassen. Der Rahmenplan schlägt u.a. vor, die öffentlich zugänglichen Flächen für eine bessere Freizeitnutzung attraktiver zu gestalten. Aber auch die Ansiedlung oder Expansion von Gewerbebetrieben auf Freiflächen sowie Neubauten in „lärmabschirmender Gebäudeanordnung“ sind enthalten. Quelle: ‚General-Anzeiger‘. Foto: Rolf Reinhardt.

Flugzeug fliegt ohne Rumpf

Nach drei Jahren Entwicklungszeit präsentierte Horten Aircraft an der AERO Friedrichshafen einen flugerprobten Prototyp der HORTEN HX-2, ein modernes, wirtschaftliches, zweisitziges Leichtflugzeug ohne Rumpf. Aufgrund seines geringen aerodynamischen Widerstands fliegt der Nurflügel weiter und schneller als ein vergleichbares Flugzeug mit Rumpf. Das Design der Zelle ist geeignet, um neue Antriebstechnologien zu integrieren. Ersten Entwürfe für Nurflügelflugzeuge entstanden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 1910 erhielt Hugo Junkers ein Patent für seine Arbeit an Nurflügeln. Es existieren Planungen für Weiterentwicklungen, z.B. unbemannte oder mehrsitzige Versionen des aktuellen Prototypen. Die HX-2 wurde am Flugplatz Kindel (EDGE) bei Eisenach gebaut.

Jade-Weser-Airport: Sanierung

Rund 50 Jahren nach dem Bau der ersten befestigten Start- und Landebahn des heutigen Jade-Weser-Airports in Mariensiel beginnen am Montag die Bauarbeiten zur Sanierung. Der Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven haben als Anteilseigner der Jade-Weser-Airport GmbH den Auftrag erteilt und dafür je 925 000 Euro in ihren Haushalten vorgesehen. Die Arbeiten zur Erneuerung der Trag- und Deckschicht dauern voraussichtlich sechs bis sieben Wochen. Sie umfassen auch die Erneuerung der Randfeuer beiderseits der 1459 Meter langen Piste 02/20 sowie an Teilen der Rollwege und sollen nach einem vorläufigen Bauzeitenplan am 31. Mai beendet sein. In dieser Zeit soll der Flugbetrieb für die allgemeine Luftfahrt mit Einschränkungen aufrechterhalten bleiben. Quelle: ‚nwzonline.de‚. Foto: Martina Nolte.

Elektronischer VFR-Guide

Den in Papierform existierenden Schweizer VFR-Guide gibt es nicht mehr in der gewohnten, alten Form. Dafür hat Skyguide die Informationen nun elektronisch und in etwas gekürzter Form zur Verfügung gestellt. Bis Mitte 2019 kann er noch kostenlos herunterladen werden.


Flugmotorenhersteller Technify wieder in Fahrt

Vor fünf Jahren kaufte ein chinesischer Staatskonzern den damals insolventen Hersteller in St. Egidien und sorgte so für eine neue Zukunft. Die Aussichten sind gut – nicht zuletzt, weil Kleinflugzeuge zunehmend gefragt sind. Seit mehr als 18 Jahren werden in St. Egidien im Landkreis Zwickau Motoren für Kleinflugzeuge gebaut. Das Geschäft läuft nach Firmenangaben stabil – auch wenn sich in den letzten Jahren im Geschäftsbetrieb manches verändert hat. Nach dem Konkurs der einstigen Firma Thielert 2008 und einer mehrjährigen Investorensuche hatte der chinesische Staatskonzern Avic International den Hersteller vor fünf Jahren übernommen und in die konzerneigene Continental Aerospace Technologies integriert, die in den USA sitzt und ebenfalls auf Flugzeugmotoren spezialisiert ist. Seitdem bearbeitet die deutsche Tochter unter dem Namen Technify Motors GmbH gemeinsam mit der US-Firma den Markt. „Das ist gut zusammengewachsen“, sagt Geschäftsführer Jürgen Schwarz. Die Auftragslage sei gut, versichert Schwarz. Rund 30 Millionen Euro Umsatz standen bei Technify Motors zuletzt zu Buche. Nach eigenen Angaben schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. „Wir sind noch nicht vollauf zufrieden, aber wir stehen vorsichtig auf eigenen Füßen. Quelle: ‚Freie Presse‚.

Mini-Flugplatz behält internationale Flüge

Weil Air Glaciers ihre Urlaubsflüge aufgibt, drohte der kleine Flughafen Les Éplatures von La Chaux-de-Fonds seine Passagierflüge zu verlieren. Doch nun gibt es eine neue Lösung. Der Aéroport régional des Éplatures – Iata-Code ZHV – liegt im Hochjura auf 1026 Metern über Meer. Der Flughafen der Schweizer Industriestadt La Chaux-de-Fonds wird vor allem von der Privatfliegerei und für Schulungsflüge genutzt. Aber auch einige Charterflüge gab es im Sommer jeweils. Weil Air Glaciers das Geschäft mit Urlaubsflügen aufgab, drohte dieses Standbein wegzufallen. Jetzt ist klar, dass es die Flüge nach Elba, Korsika und Kroatien auch dieses Jahr geben wird. Die vor allem in der Luftbildmessung tätige Fluglinie Swiss Flight Services übernimmt mit einer neuen Beechcraft King Air 350 die 20 Flüge von La Chaux-de-Fonds in den Süden, wie das Lokalportal Arc Info kürzlich schrieb. Es sei ein Versuchsballon und es gebe 2019 nur 160 Plätze in jede Richtung, so der Chef des durchführenden Reiseveranstalter Croisitours. 2018 nutzen noch 1300 Passagiere das Angebot. Quelle: AeroTelegraph. Bild-Video-Quelle: Grégory Baer.

Aero mit Aussteller-Rekord eröffnet

Vom 10. bis 13. April sind die Ausstellungshallen des Messegeländes Friedrichshafen allem gewidmet, was Propeller, Flächen und Rotoren in die Luft bringen. Die AERO ist noch bis Samstag für das Publikum geöffnet. Die AERO geht dieses Jahr mit einem Aussteller-Rekord an den Start. Mit 757 Unternehmen aus 40 Ländern ist die Internationale Luftfahrtmesse am Bodensee so groß wie nie, auch die Auslandsbeteiligung ist entsprechend hoch: Jeder zweite Aussteller kommt aus dem Ausland. Wie Messechef Klaus Wellmann, Bereichsleiter Roland Bosch und Projektleiter Tobias Bretzel vor dem Beginn der Fachmesse berichteten, seien 50 Aussteller mehr als zur Rekord-AERO 2017 (707 Aussteller) dabei. Dies bedeutet einen Zuwachs von sieben Prozent. Alle wichtigen Firmen aus der Allgemeinen Luftfahrt sind am Bodensee präsent. „Die AERO Friedrichshafen ist Europas größte Messe für die Allgemeine Luftfahrt und hinsichtlich der Innovationen und Premieren die wichtigste Fachmesse der Branche weltweit“, betonte Klaus Wellmann bei der Pressekonferenz.

Gebrüder Gostner kaufen Bozener Flugplatz

Die Bietergemeinschaft um die Gebrüder Gostner kann voraussichtlich schon in wenigen Wochen zu 100 Prozent die Flughafenbetreibergesellschaft ABD übernehmen. Der Bozner Flugplatz wird damit privat geführt, berichtet die Tageszeitung Alto Adige. Medienberichten zufolge hat das Land laut Ausschreibung 3,8 Millionen Euro für die Übernahme der Flughafengesellschaft verlangt. Offiziell ist das Angebot der Bietergemeinschaft nicht bekannt, gemunkelt wird allerdings von vier Millionen Euro. Der Energie-Unternehmer Josef Gostner, zu dessen Partnern der österreichische Unternehmer Hans-Peter Haselsteiner mit Wohnsitz in Bozen und der Tiroler Investor Rene Benko zählen, haben sich offiziell zu ihren Plänen noch nicht geäußert. Quelle: ‚Südtirolnews.it‚.

Egelsberg und seine Flieger

Der Flughafen in Traar hat eine lange Geschichte. Am 1. Juni 1969, erhielt der Landesplatz Egelsberg den Ritterschlag: Er wurde offiziell zum Verkehrslandeplatz. Die lang erwartete Genehmigung des Regierungspräsidenten lag vor. Auf dem Traarer Egelsberg, geologisch eine Hinterlassenschaft der Eiszeit, starteten begeisterte Flieger schon früh erste Flugversuche. 1912 und 1914 fanden Flugtage statt, die zahlreiche Besucher anlockten. 1915 befand sich hier eine Militärfliegerschule. Dann aber wandte sich das Interesse der Flieger einem 400 Morgen großen Gebiet in Bockum zu. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

TU-Studenten lernen wieder an eigenem Flugzeug

Erstmals seit 30 Jahren können Studenten der Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin wieder an einem uni-eigenen Flugzeug lernen. Für Lehre und Forschung stehe jetzt ein Ultraleichtflugzeug bereit, sagte Andreas Bardenhagen, Professor für Luftfahrzeugbau und Leichtbau, am Montag (1. April 2019) der Deutschen Presse-Agentur. «Ein eigenes Flugzeug können wir nach unseren Wünschen gestalten. Spezielle Messvorrichtungen, Kabelschächte und Anbauvorrichtungen konnten wir während des Flugzeugbaus anfertigen lassen und nun nutzen. Bei einem geliehenen Modell wäre dies undenkbar», erläutert Bastian Göbel, Pilot und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚berlin.de‘.

Der Nahverkehr geht in die Luft

Die Zukunft der Mobilität hat angefangen. Airbus präsentierte seine Passagierdrohne. Was surreal klingt, ist in Guangzhou Realität. Fliegende Autos begleiten die Menschen in Kinofilmen wie beispielsweise in „Blade Runner“ seit Jahren. Nun ist man der Revolution einen Schritt näher gekommen: Flugzeugbauer Airbus stellte seinen „CityAirbus“ in Ingolstadt vor. Probeflüge der Passagierdrohne erfolgen anfangs auf einem Testgelände in Bayern, Mitte des Jahres folgen Praxistests. Günter Emberger vom Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien findet es einen spannenden Ansatz: „Technologisch ein interessantes Ding.“ Dennoch sieht der Verkehrsplaner Probleme für das innovative Vorhaben. „Technische Daten habe ich dazu keine gefunden. Massenhaft kann ich es mir nicht vorstellen.“ Der hohe Energieaufwand sei ein zentrales Problem. Während Airbus wie Boeing glauben, einen Zukunftsmarkt entdeckt zu haben und eine Alternative zu fahrenden Taxis, Bussen und U-Bahnen zu schaffen, gibt Emberger zu bedenken: „Die Verlässlichkeit bei schlechtem Wetter oder auch starkem Wind oder Föhn, wie es zum Beispiel oft in Tirol der Fall ist, ist fraglich. Dann bräuchte man erst recht wieder einen Zug und muss beide Infrastrukturen aufrechterhalten.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Tiroler Tageszeitung‘.

Tourismus-Professor pendelt mit Flugzeug zur Arbeit

Während rund um den Globus derweil Schülerinnen und Schüler mit Klimastreiks Aufsehen erregen, nimmt es der HTW-Professor gelassen: «Natürlich kann man die Nachhaltigkeit einer gelegentlichen An- und Abreise zur Arbeit mit dem Flugzeug in Frage stellen, das sollte man sogar», sagt Thorsten Merkle laut Insta-Post über seine Art zu pendeln. Und weiter: Pendeln sei per se nicht nachhaltig. An anderer Stelle kompensiere er aber doch: «Die ökologischen Folgen des (Hobby-) Fliegens kompensiere ich dadurch, dass ich kein Auto besitze.» Auf einer sozialen Ebene lägen die Vorteile auf der Hand. Und einen 50-jährigen Oldtimer zu betreiben, schaffe Arbeitsplätze in der Region. Merkle lebt im Wallis und pendelt mehrmals in der Woche zwischen Wohn- und Arbeitsort quer durch die Schweiz, heisst es weiter in dem Post. Merkle ist Studienleiter Tourismus im Institut für Tourismus und Freizeit (ITF). Seine Fachgebiete: Service Innovation im Tourismus, Tourismusentwicklung, Lebensraum. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Dauerhafte Lösung für den Coburger Flugplatz

Die Anflugbefeuerung darf verlängert werden. Damit ist ein dauerhafter Instrumentenflugbetrieb auf der Brandensteinsebene sichergestellt. Das Luftamt Nordbayern der Regierung von Mittelfranken hat die Verlängerung der Anflugbefeuerung am Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene genehmigt. „Damit können die bisherigen Instrumentenflugverfahren über den 31. Dezember 2019 hinaus unbefristet und ohne Einschränkungen genutzt werden. Mit dieser Lösung kommen wir den Bedürfnissen der international agierenden Wirtschaft von Oberfranken West im Luftverkehr nach“, verkündete am Mittwoch Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU). Quelle: ‚infranken.de‘.

Twin Otter aus Eis gerettet

Eine Twin Otter musste nach einer missglückten Landung in der kanadischen Arktis im Eis ausharren. Nun wurde sie per Hubschrauber gerettet. Die de Havilland DHC-6 Twin Otter ist die kleine Alleskönnerin unter den Flugzeugen. Egal ob auf kurzen Schotterpisten, bei Ebbe auf Stränden oder mit Schwimmern auf dem Wasser: Der Schulterdecker kann nahezu überall starten und landen. Er hat sich in den letzten 50 Jahren den Ruf als robustes Arbeitstier erarbeitet. Genau deshalb ist die Twin Otter noch immer sehr gefragt, wenn es darum geht, abgelegenere Gegenden per Flugzeug zu erreichen. Doch ganz unverwüstlich ist der legendäre Flieger nicht, wie sich im vergangenen Monat zeigte. Ein Exemplar strandete in der kanadischen Arktis, weil das Fahrwerk bei einer missglückten Landung brach. Der beschädigte Turbopropflieger konnte jetzt auf dem Luftweg aus der Eiswüste gerettet werden – jedoch nicht aus eigener Kraft, sondern am Seil eines Transporthubschraubers. Ungefähr 140 Kilometer nördlich von Inuvik, Kanadas größter Stadt über dem Polarkreis, blieb die Twin Otter der Royal Canadian Air Force RCAF stecken. Das Flugzeug übte dort am 11. März das Landen auf dem zugefrorenen Meer. Mehr Infos im Originalbericht des aerotelegraphs – und ein Youtube-Video.

Einbrecher auf Flugplatz Crawinkel

In der Nacht zum Montag, 1.April, gelangten Unbekannte mit einem Fahrzeug auf das Gelände des Flugplatzes im Kreis Gotha. Sie brachen den Hangar und diverse Container auf. Entwendet wurden verschiedene Werkzeuge und Funkgeräte im Wert von ca. 6.000 Euro. Die Kriminalpolizei Gotha hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Quelle: ‚Thüringer Allgemeine‚.

Luftbrücken-Jubiläums-Flugschau auf der Kippe

Die unglaubliche Geschichte einer merkwürdigen Planung: Hinter den Kulissen des Rosinenbomber-Flugs geht es drunter und drüber. Es geht nicht um das Fest in Tempelhof, sondern um den Flug der Rosinenbomber. Gerade erst hat Bundespräsident Frank Walter Steinmeier die Schirmherrschaft zum geplanten Kolonnenflug von mehr als 30 ehemaligen „Rosinenbombern“ in zwei Gruppen zum 70. Jahrestag des Luftbrückenendes nach Berlin übernommen. Bereits in zweieinhalb Monaten sollen die Dakotas“ über der Hauptstadt einschweben. Doch ob daraus wirklich ein großes Event wird, scheint fraglich. Am Dienstagvormittag fand eine Krisensitzung statt, zu der betroffene Behörden und Organisationen den Vereinsvorstand gebeten hatten. Es habe nur „Standartantworten“ gegeben, verlautete aus Teilnehmerkreisen. Der Veranstalter wurde aufgefordert, binnen 14 Tagen alle erforderlichen Konzepte und Anträge einzureichen. Mehr Informationen im Originalbericht des ‚Tagesspiegel‚.

Offene Stellen beim DAeC

Diese offenen Stellen beim Deutschen Aero Club sind derzeit zur Neubesetzung ausgeschrieben. Der Verband vertritt die Interessen von rund 100.000 Piloten und Pilotinnen in ganz Deutschland. Wir suchen engagierte, teambegeisterte, qualifizierte und motivierte Menschen, die einen wichtigen Beitrag leisten wollen, um Luftsport und Allgemeine Luftfahrt auf Bundesebene noch weiter nach vorne zu bringen.

Flugplatz sorgt für erfolgreiche Firmen-Ansiedlungen

Der Wirtschaftsstandort Norderstedt wächst kräftig weiter. Die wachsende Stadt lockt immer mehr expandierende, erfolgreiche Unternehmen an. Nach dem Umzug des Klebemittelherstellers Tesa, der 2015 für 160 Millionen Euro seine neue Firmenzentrale mit 900 Mitarbeitern von Hamburg nach Norderstedt verlagerte, dürfte die Ansiedlung von TP Aerospace jetzt im Gewerbegebiet-Oststraße der nächste lukrative Coup für den Wirtschaftsstandort sein. TP Aerospace hat sich mit 80 Mitarbeitern als technische Europazentrale neu an der Werkstraße angesiedelt. Das erst 2008 gegründete Unternehmen wartet und überholt die Bremsen und Räder von 590 Flugzeugen. Mehr Details im Originalbericht der ‚LNonline‘.

Wird Flugplatz Speyer geschlossen?

Der Stadtrat Speyer wird sich noch vor der Kommunalwahl im Mai mit der Zukunft des Flugplatzes Speyer befassen. Bis dahin muss die Stadt Speyer prüfen, ob der Flugplatz geschlossen werden könnte. Hintergrund der Entscheidung ist ein Bericht des Landesrechnungshofes Rheinland-Pfalz. In diesem wird kritisiert, dass das Land für den Ausbau des Flugplatzes Zuschüsse in Höhe von knapp zehn Millionen Euro vergeben hat, ohne vorher die Wirtschaftlichkeit des Flugplatzes zu prüfen. Kritiker fordern schon länger eine Schließung. Sie sagen: Der Flugplatz kostet nur Geld, verursacht Lärm und nimmt viel Platz weg. Mehr Informationen finden Sie im Originalbeitrag von ’swr.de‘.

Flugzeugabsturz überlebt

Ein Leichtflugzeug ist am Freitagnachmittag einige Hundert Meter vom Flugplatz Heist entfernt abgestürzt. Zwei Personen befanden sich an Bord der Maschine des Herstellers Van’s Aircraft, die in einem kleinen Waldstück niederging. Beide konnten sich zum Glück unverletzt befreien. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde um 16.13 Uhr alarmiert. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dennis Renk war die Maschine kurz vorher in Heist gestartet, als es zu Leistungsproblemen kam. Der Pilot soll noch gemeldet haben, dass er zu einer Notlandung ansetzen wolle. Doch offenbar gab es dafür kein geeignetes Areal, sodass die kleine Maschine in einem Waldstück niederging und auf die Seite kippte. Die Kanzel blieb dabei unbeschädigt, sodass sich der Pilot und sein Passagier selbst aus der Maschine befreien konnten. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‘.

AIR Avionics: Spatenstich in Walldorf

Mit dem Spatenstich am 21. März 2019 wurde bei strahlendem Sonnenschein und in Anwesenheit geladener Gäste aus den Baugewerken und der Bauplanung, der Belegschaft von AIR Avionics Sandhausen sowie Vertretern der Stadt Walldorf der Baubeginn des neuen Firmengebäudes in Walldorf gefeiert. In dem offenen, modernen und auf energetische Nachhaltigkeit ausgelegten Gebäude mit über 1’500 m2 Fläche soll die neue Zentrale des AIR STORE sowie ein Zentrum für Kundenservice, Verwaltung und Softwareentwicklung von AIR Avionics entstehen. „Das neue Gebäude mit Showroom, großflächiger Büroinfrastruktur und hochmodernem Versandlager passt massgeschneidert in das Konzept für die Zukunft unseres Unternehmens“ sagt Johannes Garrecht von AIR Avionics. „Besonders glücklich sind wir darüber, einen tollen Bauplatz am beliebten und international bekannten Standort in Walldorf, im Herzen der Metropolregion Rhein Neckar, für uns gefunden zu haben. Das Unternehmen, das aktuell an den Standorten Bingen und Sandhausen tätig ist, plant den Bezug des Gebäudes im Verlauf des Jahres 2020 und wird alle bestehenden Arbeitsplätze des Standorts Sandhausen nach Walldorf übersiedeln.

Motorschaden groundete Dewoitine

Das historische Flugzeug Dewoitine D 26 scheint vom Pech verfolgt. Nach einem zum Glück glimpflich verlaufenen Unfall bei der Landung im August 2016, bei der sich das Flugzeug überschlug, kam es am 1. September 2018 in Thun zu einem weiteren Zwischenfall, der sich nach der Landung als schwerwiegender Motorschaden erwies. Die Dewoitine steht seither im Hangar in Thun und ist bis auf weiteres gegroundet. Der Pilot startete mit dem ehemaligen militärischen Trainingsflugzeug HB-RAG, in Formation mit der baugleichen HB-RAI auf der Graspiste 32 in Thun. Nach dem Start stellte der Pilot auf 600 Fuss über Grund unübliche Vibrationen fest. Er verringerte die Leistung, führte eine Platzrunde durch und landete das Flugzeug sicher auf der Graspiste. Am Folgetag wurde vom Unterhaltsbetrieb an der Kurbelwelle ein tiefer, korrodierter Riss festgestellt. Dieser lag unterhalb des Propellerkonus und war erst nach Demontage des Propellers sichtbar. Die weitere Demontage führte dann sogar zum Bruch der Kurbelwelle an dieser Stelle. Mehr Informationen im Bericht des Grenchener Tagblattes.

Wasserkuppe kann Betrieb wieder aufnehmen

Nach einem tödlichen Flugunfall im Herbst 2018 auf der Wasserkuppe gestatten die Behörden dem Flugplatz unter Auflagen die Wiederaufnahme des Betriebs ab dem Frühjahr. Das Regierungspräsidium (RP) Kassel vereinbarte in der Winterpause mit dem Flugplatzbetreiber weitere „Optimierungsmaßnahmen“. Beim Unglück war im Oktober ein Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgerast und hatte eine Frau und ihre beiden Kinder getötet. Der Pilot hatte versucht, nach einem Landeversuch durchzustarten, was ihm aber nicht gelang. Die Maschine durchbrach eine Schranke und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg. Mehr im Originalbericht von NTV.

Junges Team am Steuerknüppel

Der guten Stimmung unter den Mitgliedern sei es zu verdanken, dass die Vorstandsarbeit erleichtert werde, betonte der Vorsitzende Robin Hoffmeister und dankte für das Engagement. Dadurch konnte das Flugplatzfest, das von der Bevölkerung sehr gut angenommen werde, wieder erfolgreich abgehalten werden. Im Vorstand ist kein Mitglied über 40 Jahre alt. Im Bereich Technik wird momentan in Eigenregie und in der eigenen Werkstatt ein Segelflugzeug wieder aufgebaut, das aufgrund eines Unfallschadens günstig gekauft wurde. Die Fliegergruppe Lahr-Ettenheim startet Ende März den regelmäßigen Flugbetrieb. Das Flugplatzfest ist am 14. und 15. September. Mehr im Bericht der Badischen Zeitung.

Fluglotsen-Recruiting Day

Fluglotsen-Beruf-Interessierte können sich beim austro Control Recruiting Day am 23. März am Flughafen Wien von 9.00 bis 18.00 Uhr selbst ein Bild des Berufes machen. Im Rahmen exklusiver Führungen wird ein Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung gewährt. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm am Recruiting Day ab. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, mit einer brandneuen Virtual Reality Experience virtuell in den österreichischen Luftraum einzufliegen und die Welt der Flugsicherung aus der unmittelbaren Lotsenperspektive zu erleben. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Pro Jahr nimmt austro Control bis zu 40 Trainees auf. Mehr Informationen und Anmeldung bei austro Control.

Drohende Einschränkungen in der Ostschweiz

Die Zunahme der Linien- und Charterflüge auf dem Flughafen Zürich und eine kürzere Staffelung (1 statt 2 Min.) führen dazu, dass die An- und Abflugsektoren im Raume Triengen und Sitterdorf stärker belastet werden. Zudem hat die Verurteilung eines Fluglotsen dazu beigetragen, dass für den Fallschirmsprungbetrieb Triengen, Speck-Fehraltorf und Sitterdorf bereits für die kommende Saison massive Einschränkungen im Sprungbetrieb wirksam werden sollen. Würden die Vorschläge von BAZL und Skyguide umgesetzt, würde dies das wirtschaftliche „Aus“ für die betroffenen Fallschirmsportgruppen bedeuten. Quelle: Aero-Club Ostschweiz.