Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Pilatus: erfolgreiches 2023

Das Geschäftsjahr 2023 war für Pilatus von grossen Erfolgen gezeichnet. Trotz einer nach wie vor herausfordernden Zeit konnten dank einer ungebrochen hohen Nachfrage 148 Flugzeuge ausgeliefert werden. Mit einem Umsatz von 1,478 Milliarden Schweizer Franken, einem EBIT von 240 Millionen Schweizer Franken sowie einem Bestelleingang von 1,513 Milliarden Schweizer Franken schliesst Pilatus das vergangene Jahr mit einem Spitzenergebnis ab.

Pilatus hat im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen 2022 ein Umsatz-Plus von zehn Prozent sowie ein um sechs Prozent höheres Betriebsergebnis erzielt. Auch die Gesamtzahl der ausgelieferten Flugzeuge ist beeindruckend: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 47 PC-24 und 101 PC-12 der Kundschaft übergeben.

Hohe Nachfrage in beiden Geschäftsbereichen
Im Geschäftsbereich der Government Aviation konnte Pilatus einen Folgeauftrag verbuchen: Die renommierte Spanische Luftwaffe hat sich entschieden, 16 weitere PC-21 zu kaufen. Im Mai wurde zudem der 2000. PC-12 an den langjährigen Kunden PlaneSense ausgeliefert – und im Oktober schliesslich feierte Pilatus den Launch des neuen PC-24, welcher mit wesentlich mehr Zuladung und Reichweite aufwartet.

Neben diesen Highlights, welche das vergangene Jahr geprägt haben, hatte Pilatus aber auch mit einigen Turbulenzen zu kämpfen: Die anhaltenden Probleme mit den Lieferketten und Versorgungsengpässe haben die Produktion negativ beeinflusst.

Bob Reeve und die Checkliste

«Wer die Checkliste nicht benutzt, kommt in des Teufels Küche» – eine nostalgische, aber wahre Geschichte.

Bob Reeve war ein überaus erfolgreicher Flugpionier und Buschpilot in Alaska. Als Betreiber einer Fluglinie wandte sich Reeve, der mit vollem Namen Robert Campbell Reeve hiess, bei einer Pilotenversammlung im Jahr 1950 an seine Piloten: »Meine Herren», sagte er, «seit drei Jahren bin ich hinter Ihnen her mit der Checkliste. Heute warne ich Sie zum letzten Mal. Der nächste, den ich dabei erwische, dass er seine Checkliste nicht benützt, kommt in des Teufels Küche.»

«Aber Bob», protestierte einer der Piloten, «wozu eine Checkliste, wenn wir die Mühle doch längst auswendig kennen?» «Gut», erwiderte Bob listig. «Wissen Sie, was wir jetzt machen? Ich werde Ihnen beweisen, dass Sie Ihr Flugzeug nicht auswendig kennen. Gelingt mir das, verpflichten Sie sich mit Ihrem Wort, Ihre Checkliste nie wieder unbeachtet zu lassen.»

Die Piloten waren mit diesem fairen Vorschlag einverstanden und folgten Reeve zu einem Flugzeug draussen auf dem Platz. Reeve nahm sich einen Piloten vor: «Okay, nun treffen Sie Ihre Startvorbereitung und machen Sie Ihren Start ohne einen Blick auf die Checkliste!» Der Pilot ging 23 von 24 Punkten nach dem Gedächtnis durch, dann sagte er: «Ich bin gestartet und befinde mich in der Luft.» «Keineswegs», warf Reeve sofort ein. «Sie haben vergessen zu prüfen, ob Ihre Steuerung nicht noch verriegelt ist. Sie ist es nämlich, und Sie haben beim Start bereits Bruch gemacht und dabei 24 Menschen, Sie selbst eingeschlossen, getötet.» Der zweite Kandidat brachte es auf 18 Punkte, dann sagte er freimütig: «Ich gebe auf.» Ein weiterer, sehr erfahrener Pilot stieg daraufhin erst gar nicht mehr in die Führerkabine. Von da an herrschte in diesem Punkt völlige Übereinstimmung. Quelle: ‚Newsletter Birrfeld‚. Foto: ‚Russ Dow Papers, Archives and Special Collections, Consortium Library, University of Alaska, Anchorage‚.

Lehrgang für Luftaufsichtspersonal

Das Fachreferat Luftraum, Flugsicherheit und Flugbetrieb im DAeC lädt zu einem weiteren Lehrgang für Luftaufsichtspersonal ein. Das Seminar vereint gemäß NFL I 170/01 Theorie und Praxis für Verbandsmitglieder. Der Lehrgang wird vom 05. bis 07. und 12. sowie 13. April in der Bundesgeschäftsstelle in Braunschweig stattfinden. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

  • Zeitraum: 5 Tage, vom 05. – 07.04. und 12. – 13.04.2024
  • Kosten: für Vereinsmitglieder 550,00 € zzgl. der gesetzlichen MwSt.
  • Für Nicht-Mitglieder betragen die Kosten 965.– zzgl. der gesetzlichen MwSt.
  • Teilnehmerzahl: max. 12 Teilnehmer

Vorrausetzung für die Teilnahme: Teilnehmer sollten im Besitz eines Luftfahrerscheines sein oder eine ähnliche Qualifikation aufweisen und im Besitz des BZF I oder II sein.

Für Rückfragen steht Ihnen Andreas Bucher zur Verfügung. E-Mail: a.bucher[a]web.de

-> Hier geht`s zur Anmeldung.

Zu tiefer Anflug auf Genf

Knapp 230 Meter haben gefehlt, und ein Airbus A320 von Easy Jet wäre im vergangenen November mit mehr als 150 Passagieren an Bord in den Genfersee gestürzt. Am 5. November 2023 kam eine Easy-Jet-Maschine dem Genfersee näher als geplant. Beim Anflug auf Landebahn 22 des Genfer Flughafens sank der Airbus A320 mit 157 Passagieren an Bord «deutlich tiefer als die Sinkfluglinie», stand in einem Communiqué der Schweizerischen Sicherheits-Untersuchungsstelle (Sust) am 16. Januar. Diese Woche wurde bekannt, was hinter der kurzen Meldung steckte: Das Flugzeug befand sich laut einem Artikel der «Tribune de Genève» kurzzeitig 230 statt 750 Meter über der Wasseroberfläche.

Wäre der Airbus auf dieser Höhe weitergeflogen, wäre er in weniger als 30 Sekunden ins Wasser gestürzt, heisst es im Artikel. Doch Fluglotsen im Kontrollturm des Flughafens bemerkten den falschen Kurs und informierten die Piloten, die daraufhin durchstarteten und die Maschine auf eine sichere Höhe bringen konnten. Der zweite Landeanflug habe laut Tribune de Genève problemlos funktioniert. Warum die Piloten viel zu tief flogen, ist nicht bekannt. Die SUST untersucht den Vorfall. Die Easy-Jet-Piloten wurden laut «Tribune de Genève» vorübergehend freigestellt. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‚.

Zehn-Schlösser-Rallye

Das Flugsportzentrum Spitzerberg (FSZ) veranstaltet mit Unterstützung durch den Österreichischen Aero-Club und den Landesverbänden Wien und NÖ eine „Zehn-Schlösser-Rallye“ und ladet dazu alle Pilotinnen und Piloten sowie deren Angehörige und Freunde recht herzlich ein.

Programm von Samstag, 08. Juni 2024
09:30 Begrüßung und Briefing beider Gruppen (im Lehrsaal)
11:00 Beginn Flugplanung 1. Gruppe
12:15 Start 1.Gruppe

bei doppelter Verwendung eines Flugzeuges:
13:00 Beginn Flugplanung 2. Gruppe
14:15 Start 2.Gruppe

bei einer Gruppe:
ab 14:30 Ausgabe der individuellen Ergebnisse
ab 15:00 Aushang der Ergebnisse

bei zwei Gruppen:
ab 16:30 Ausgabe der individuellen Ergebnisse
ab 17:00 Aushang der Ergebnisse

Allgemeines

  • Der Bewerb wird nach Sichtflugregeln (VFR) geflogen. Die Entscheidung über das ausreichende Vorhandensein der für den Flug gesetzlich erforderlichen Wetterminima, sowohl vor dem Start als auch während des gesamten Fluges, obliegt alleine dem für das jeweilige Luftfahrzeug verantwortlichen Piloten.
  • Zur Teilnahme zugelassen sind einmotorige Flächenflugzeuge (auch Motorsegler und UL) mit einem Höchstabfluggewicht von maximal 2.000 kg. Die Flugzeuge können doppelt verwendet werden (1. und 2. Gruppe).
  • Die Flugzeuge können von einem Piloten allein oder zusammen mit einem Navigator, welcher keine Fluglizenz haben muss, geflogen werden. Dafür gibt es keine Fehlerpunkte-Aufschläge. Die Wettbewerbsgeschwindigkeit beträgt min. 60 kts und ist nach oben um jeweils 5 kts gestuft.
  • Der Bewerb besteht aus der Flugplanung, dem Navigationsflug und einer Ziellandung und wird nach den im Folgenden angeführten Regeln ausgetragen.

Cosmic wants to build an electric aircraft flying 1’000 km

Cosmic Aerospace (Cosmic), a US-European aerospace startup, has raised $4.5 million in seed financing to accelerate the development of the world’s first electric aircraft capable of flying up to 1,000 kilometers (more than 600 miles), representing a step change in range among current electric aircraft offerings.

Instead of relying on future battery improvements, Cosmic is focusing its engineering efforts on the development of a highly efficient airframe and propulsion system, unlocking flight ranges that elevate electric aircraft from a niche product into the mainstream aviation market.

The company has already built and tested a full-scale operational electric engine in record time. The new funds will boost the development of Cosmic’s unique embedded wing design, a key enabler for achieving the breakthrough energy efficiency that the company is targeting. The first full-scale flight demonstrator is on track for its first flight in 2026, with entry into service targeted at the end of the decade.

Christopher Chahine, co-founder and CEO of Cosmic, asserts that the technology exists to build long-range electric aircraft, but needs to be developed into a commercial product that is certifiable in current and future regulatory frameworks.

The seed round was led by climate tech-focused venture capital firm Pale Blue Dot with participation from deep tech and fellow climate tech investors including Aera VC, Visionaries Club TOMORROW, Fifty Years, Possible Ventures, Syndicate One, Course Corrected, Understorey Capital and Samurai Incubate.

“We are incredibly impressed by the pragmatic development approach the team at Cosmic has demonstrated and are convinced that this is the right way forward to enable a truly meaningful decarbonization of aviation. We are excited to back Cosmic and believe the team has what it takes to lead the aviation industry into a sustainable future”, said Joel Larsson, General Partner at Pale Blue Dot.

Cosmic is in conversation with various airlines and other key stakeholders across the aviation industry. The team brings a unique blend of experiences across technology, industry, and certification, which puts them in an exceptional position to lead the transition toward sustainable electric aviation. Source: ‚Cosmicaerospace‚.

Rottweil: Flugplatz ist Ausschlusskriterium für Windräder

Windkraftanlagen im Oberen Schlichemtal wird es keine geben. Wohl aber sogenannte Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Das geht aus den Planentwürfen des Regional-Verbands Neckar-Alb hervor, die sich aktuell in der Anhörungsphase befinden. Am kommenden Mittwoch wollen die Schömberger Gemeinderäte über die Thematik beraten.

Mindestens zwei Prozent der Fläche Baden-Württembergs soll für erneuerbare Energien bereitgestellt werden. Davon 1,8 Prozent für Windkraft und 0,2 Prozent für Photovoltaik. Das geht aus dem Wind-an-Land-Gesetz von 2022 und dem Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg von 2023 hervor. Bei der Windkraft bleibt das Obere Schlichemtal außen vor. Die Region ist unattraktiv für Windräder. Zu umfangreich sind die Ausschlusskriterien für Windkraftanlagen. Dabei ist eines dieser Kriterien besonders interessant: die Nähe zum Flugplatz Zepfenhan, der seit der Übernahme durch einen neuen Betreiber ob des zunehmenden Fluglärms in der Kritik der Anwohner aus Zepfenhan, Neukirch, Schömberg, Täbingen und Schörzingen steht.

Windpotenzial wäre ausreichend
Lena Dölker, beim Regionalverband Neckar-Alb in Mössingen unter anderem verantwortlich für erneuerbare Energien und das Kompetenzzentrum Windkraft, führte im Juli vergangenen Jahres die Schömberger Gemeinderäte in die Thematik ein. Sie führte damals aus, dass noch keine Aussagen über eine mögliche Anzahl von Windkraftanlage in Schömberg und Schörzingen getroffen werden könne. Aber, so sagte sie damals, das Windpotenzial sei in Schömberg und Schörzingen ausreichend.

Nun könnte gerade ein Kriterium ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass die Stadt kein Standort für Windräder sein wird. Der Flugplatz in Zepfenhan sei ein Ausschlusskriterium, bestätigt Lena Dölker auf Nachfrage unserer Zeitung. Dadurch habe sich zudem der Suchraum verkleinert. Dölker wies in der Juli-Sitzung 2023 auch darauf hin, dass das Ziel eine dezentrale Konzentration sei. Soll heißen, man wolle lieber wenige große Gebiete als viele kleine Gebiete für Windkraft ausweisen. Bei der Auswahl befinde man sich in engem Austausch mit den Nachbarlandkreisen. Dieser Austausch hat offensichtlich zwischenzeitlich stattgefunden. Gerade im Hinblick auf den Flugplatz Zepfenhan muss gesehen werden, dass sich dieser unmittelbar an der Landkreisgrenze auf Rottweiler Gemarkung befindet.

„Platzrunden“ müssen freigehalten werden
Sogenannte „Platzrunden“, abhängig von der Start- und Landebahn, müssten bei der Standortsuche freigehalten werden. Wie große der Abstand von Windrädern zu Flugplätzen sein muss, dafür gibt es unterschiedliche rechtliche Bewertungen. Der Luftsport-Landesverband Brandenburg hat die FH Aachen beauftragt, die Abstände zu bestimmen, die eingehalten werden müssen, um eine Gefährdung des Flugverkehrs auszuschließen. „Unter Berücksichtigung ausreichender Sicherheitsabstände können bei Flugplätzen mit Standardplatzrunde bis zu 4,5 km Abstand zwischen Windenergieanlage und Landebahn erforderlich sein“, heißt es dazu auf der Homepage des Verbands der Allgemeinen Luftfahrt (AOPA).

Weitere Ausschlusskriterien sind die Nähe zur Wohnbebauung, die 700 Meter nicht unterschreiten darf, Naturschutz- und Artenschutzgebiete, in denen nur in Ausnahmefällen Windräder gebaut werden dürfen, das Landschaftsbild und Wasser- oder Quellschutzgebiete. Ein weiterer Ausschlussgrund für das Obere Schlichemtal sei dann auch die Kleinflächigkeit der möglichen Gebiete.

Photovoltaik ist an mehreren Standorten möglich
Windkraft bleibt außen vor – die ehemalige Grünabfalldeponie Herrleswasen in Schörzingen ist allerdings weiter als sogenanntes Vorranggebiet Photovoltaik vorgesehen und sollte, wenn es nach der Stadtverwaltung Schömberg geht, „vor dem Hintergrund der notwendigen Energiewende der Vorrang vor dem Vorranggebiet für Naturschutz und Landschaftspflege eingeräumt werden“, heißt es im Beschlussvorschlag für den Gemeinderat. Seit nunmehr 13 Jahren haben die Stadtverwaltung und die Gemeinderäte dieses Gebiet für die Nutzung mit Photovoltaik im Auge. Bereits 2011 wollte ein privater Investor tätig werden, das Vorhaben zerschlug sich allerdings.

Weitere PV-Vorranggebiete im Oberen Schlichemtal
Zwischenzeitlich plant ein privater Investor aus Wiesbaden an der B27 zwischen Schömberg und Neukirch, unmittelbar am Ortsausgang Schömberg, einen Solarpark. Hier soll auf einem sogenannten Sondergebiet eine rund 8 Hektar große Photovoltaikanlage entstehen. Im Augenblick ist man seitens der Stadt an der Aufstellung eines Bebauungsplans. Weitere Projekte laufen im Gewann Aspen in Zimmern unter der Burg und in Dotternhausen, an der Landesstraße in Richtung Roßwangen. Quelle: ‚Zollern Alb Kurier‚.

New South Wales Ambulance fliegt ersten PC-24-Einsatz

Die australische Flugambulanz-Organisation New South Wales Ambulance (NSWA) hat den ersten PC-24 in Betrieb genommen und zeigt, wie vielfältig der Super Versatile Jet von Pilatus genutzt werden kann.

Im Jahr 2021 hat die NSWA den Kauf von zwei hochmodernen PC-24 mit Ambulanzausstattung beschlossen, um das Einsatzspektrum zu verbessern. NSWA wird die beiden PC-24 nutzen, um die Bevölkerung des australischen Bundesstaates New South Wales auf einer Fläche von gut 800 000 Quadratkilometern zu versorgen. Der Super Versatile Jet soll im ersten Jahr seines Einsatzes rund 800 Flüge durchführen und dabei gut 6500 Patientinnen und Patienten transportieren.

Flexibles Ambulanzflugzeug
Seit 30 Jahren produziert Pilatus Ambulanzflugzeuge und liefert diese an die bekanntesten und renommiertesten Flugambulanz-Organisationen der Welt. Dazu zählen der Royal Flying Doctor Service (RFDS) in Australien, Ornge in Kanada oder die Kommunalförbundet Svenskt Ambulansflyg (KSA) in Schweden. Der PC-24 ist das erste Ambulanzflugzeug mit einer separaten Ladetür für Patientinnen und Patienten. Diese können über eine elektrisch betriebene Ladevorrichtung oder alternativ über eine Rampe in den Super Versatile Jet ein- und ausgeladen werden. Noch nie war das Verladen von Patienten und Patientinnen so sicher, schnell und einfach.

Die grosszügige Druckkabine bietet neben den medizinischen Geräten Platz für Betten für drei Patientinnen und Patienten sowie zusätzliche Sitze für das Personal. Je nach Einsatz kann die Kabine flexibel und schnell verändert werden, was grössten Freiraum bietet. Für eine durchgängige Überwachung und Betreuung der Patienten und Patientinnen sorgen spezifische Sauerstoff-, Vakuum- und Stromversorgungssysteme. Das zweite separate Stromversorgungssystem für die Kabine und die umfassenden Kommunikationssysteme für die Medizincrew gewährleisten zusätzliche Sicherheit und ermöglichen eine Behandlung, die höchsten Anforderungen entspricht. Quelle: ‚Pilatus‚.

Lilium Designates Future Orlando Vertiport as Key Network Hub

The developer of the first all-electric vertical take-off and landing (“eVTOL”) jet announced its designation of the future Orlando International Airport (MCO) vertiport as a network hub for Lilium Jet operators in central Florida. Lilium also announced its support for Florida House Bill 981, which proposes the designation of the Greater Orlando Aviation Authority (GOAA) as the Advanced Air Mobility (AAM) test site for the State of Florida.

Lilium has been a driving force for AAM activity in Florida, announcing with the City of Orlando and Lake Nona the country’s first urban and regional air mobility network in 2020. As the partners engaged in the work to bring the first full-scale eVTOL vertiport to fruition, all parties agreed that the best location would be a vertiport on airport property.

The airport city of MCO and Lake Nona will be a pivotal hub for AAM operations in Florida. Situated in the center of the state, the network is strategically placed to cater to the nearly 80 million annual visitors that the region attracts. Coupled with a world-class airport and the rapidly expanding community of Lake Nona, the airport city is expected to become a true multimodal hub for all forms of transportation.

Lilium also announced its support today for Florida House Bill 981, which designates MCO as the AAM test site in Florida and enables vertiport permitting in the state ensuring that Florida is prepared for AAM. Lilium has worked directly with HB 981 bill sponsor State Representative Doug Bankson, District 39, and Florida House Transportation & Modals Subcommittee chair State Representative Fiona McFarland, District 73, to ensure Florida is a leader in the nation and adapting policy to meet the needs of Lilium and their commercial partners.

Lilium will continue working with the Greater Orlando Aviation Authority, Lake Nona, and the City of Orlando to support this project. Additionally, Lilium will continue working with state officials and the bill sponsors to support the vertiport legislation that allows for the safe and efficient approvals of vertiports throughout Florida with the appropriate community input.

The central Florida network will form part of Lilium’s vision of bringing regional air mobility to locations across the globe. The Lilium Jet aircraft is being purpose-built for regional trips to enable the connection of entire regions which is expected to create a positive economic impact for cities and their residents, as well as increased access to industry, culture, and nature. Source: ‚Lilium‚.

3 DA42-VI Schulflieger für SWISS & Edelweiss

Die European Flight Academy, die Flugschule der Lufthansa Group, erneuert und erweitert ihre Flotte von Schulungsflugzeugen in der Schweiz. Am 5. Februar erfolgte die Überführung von drei neuen Trainingsfliegern vom Typ DA42-VI für die Grundausbildung von SWISS und Edelweiss Pilot:innen sowie der Schweizer Luftwaffe. Auf dem Weg vom Flugzeugwerk Diamond Aircraft in Wien Neustadt zum finalen Ausbildungsstandort Grenchen machten die zweimotorigen Flugzeuge einen Zwischenstopp in Zürich.

Die ersten drei DA42-VI-Maschinen ersetzen bisherige Schulungsflugzeuge älteren Typs, eine weitere im Sommer geplante Auslieferung dieses hochmodernen, zweimotorigen Trainingsflugzeuges erhöht dann die Kapazitäten auf 100 Flugschüler:innen, welche pro Jahr am Schweizer Standort Grenchen ausgebildet werden können.

Schlüsselübergabe und Überflug
Am 5. Februar wurden die drei neuen Schulungsflugzeuge mit dem Logo von SWISS, Edelweiss und der Schweizer Luftwaffe auf der Heckflosse von dem auf modernste Kolbenflugzeuge spezialisierten Flugzeugwerk Diamond Aircraft in Wiener Neustadt (Österreich) in die Schweiz überführt. Vorangegangen war eine kleine Übergabezeremonie im Hangar des Flugzeugwerks, bei der die Verantwortlichen von Diamond Aircraft offiziell die Schlüssel der drei Flugzeuge an die neuen Besitzer übergaben. Quelle: ‚Swiss‚.

Bertrand Piccard stellt Climate Impulse vor

Aus dem Erbe der Stiftung Solar Impulse hervorgegangen, will Climate Impulse konkrete Technologien vorstellen, die die Luftfahrtindustrie und den Mobilitätssektor im Allgemeinen revolutionieren können.

Nach den ersten Weltumrundungen in einem Ballon und kürzlich in einem Solar-Flugzeug stellt der Schweizer Forscher Bertrand Piccard sein neues emissionsfreies Projekt vor: ein umweltfreundliches, wasserstoffbetriebenes Flugzeug, das die Erde nonstop umrunden soll, um zu zeigen, wie konkrete Lösungen zum Aufbau einer saubereren und effizienteren Welt beitragen können. Mit dem Wissenschafts-Unternehmen Syensqo als Hauptpartner dieses technologischen, ökologischen und menschlichen Abenteuers werden die Grenzen der Innovation verschoben, um die Entwicklung des Flugzeugs zu ermöglichen, das in Frankreich vom Ingenieur und Navigator Raphaël Dinelli gebaut wird.

Climate Impulse plant, im Jahr 2028 den ersten Non-Stop-Rundflug um die Welt mit einem umweltfreundlichen, wasserstoffbetriebenen Flugzeug zu absolvieren, mit dem Wissenschaftsunternehmen Syensqo als Hauptpartner. Nach zweijähriger Forschungs-, Entwicklungs- und Konstruktionsarbeit, die von Airbus, Daher, Capgemini und der Ariane Group unterstützt wurde, hat der Bau des Flugzeugs unter der Leitung von Raphaël Dinelli, Ingenieur für Verbundwerkstoffe und Navigator, begonnen und wird zwei Jahre dauern. Nach weiteren zwei Jahren der Erprobung wird dieses einzigartige Flugzeug versuchen, mit den Piloten Bertrand Piccard und Raphaël Dinelli nonstop um den Äquator zu fliegen. Ein Abenteuer für den Klimaschutz, das das Vertrauen in technologische Lösungen für das Gemeinwohl wiederherstellen soll.

Climate Impulse ist mehr als nur ein Flug, es ist ein ökologisches Flaggschiff, das dazu beitragen soll, den Luftfahrtsektor und darüber hinaus zu revolutionieren und durch innovative Lösungen in Bereichen, die traditionell als schwer dekarbonisierbar gelten, den Weg zur globalen Nachhaltigkeit zu weisen.

Climate Impulse stellt einen technologischen Durchbruch dar. Neben der Produktion von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und seiner Nutzung durch Brennstoffzellen zur Versorgung von Elektromotoren besteht die größte Herausforderung darin, flüssigen Wasserstoff während der geschätzten neun Flugtage bei -253°C zu halten. Dies erfordert revolutionäre Innovationen bei der Entwicklung angepasster Thermotanks, die neue Horizonte in der Luftfahrttechnologie eröffnen. Die Zusammenarbeit mit Syensqo wird es Climate Impulse ermöglichen, diese Spitzensysteme zu entwickeln.

Climate Impulse, ein neues Projekt in einer Reihe von Nachhaltigkeits-Forschungen
Das letzte Abenteuer von Bertrand Piccard war Solar Impulse, die beispiellose Weltumrundung in einem solarbetriebenen Flugzeug im Jahr 2016. Eine Errungenschaft mit ökologischer Zielsetzung, die direkt an die seines Großvaters Auguste, des Arztes, der die Druckkapsel zur Erforschung der Stratosphäre erfand, und seines Vaters Jacques, des Ozeanographen, der mit seinem Bathyscaphe auf den Grund des Marianengrabens vordrang, anknüpft.

Am Tag seiner Verkündigung im Jahr 2004 war Solar Impulse ein Symbol, das auf der Intuition beruhte, dass erneuerbare Energien und Cleantech-Lösungen Umweltziele erreichen können, die als unmöglich galten. Seither hat die Stiftung Solar Impulse mehr als 1’500 effiziente Lösungen identifiziert und mit einem Gütesiegel versehen, das ihren ökologischen Nutzen und ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit bescheinigt. Auf diesem Erbe aufbauend und es weiterführend, möchte Climate Impulse konkrete Technologien vorstellen, die die Luftfahrtindustrie und den Mobilitätssektor im Allgemeinen revolutionieren können.

„In dieser Welt voller Öko-Angst müssen wir die Hoffnung wiederherstellen und zum Handeln anregen, indem wir bahnbrechende Lösungen aufzeigen, die zu nachhaltigem Fortschritt führen. Climate Impulse wird nicht nur mit einem Wasserstoffflugzeug um die Welt fliegen, sondern auch neue Wege des Denkens und Handelns erforschen, um eine bessere Lebensqualität zu fördern“, sagt Bertrand Piccard: „Effiziente Lösungen werden die Menschen vereinen, von Bürgern und Umweltaktivisten bis hin zu Politikern und Wirtschaftsführern, und so das Narrativ von Opfern und Ängsten zu Enthusiasmus und Handeln verändern“.

Eine Herausforderung, die durch das Fachwissen und das technologische Know-how von Syensqo möglich wurde
Syensqo (ehemals Teil von Solvay) war der erste und wichtigste Technologiepartner von Bertrand Piccard vor fast 20 Jahren beim Flug von Solar Impulse. Auch dieses Mal wird Syensqo sein umfassendes Know-how und seine Innovationskraft in den Dienst des Abenteuers stellen, indem es die Herstellung des Flugzeugs mit maßgeschneiderten Materialien ermöglicht.

Die Verbundwerkstoffe, Folien und Additive von Syensqo werden bei der Herstellung der gesamten Struktur des Wasserstoffflugzeugs, vom Rumpf bis zu den Flügeln und Wasserstofftanks, eine entscheidende Rolle spielen. Sie werden neben den mechanischen und thermischen Eigenschaften auch für Leichtigkeit sorgen. Was den grünen Wasserstoff betrifft, so werden die Hochleistungswerkstoffe des Unternehmens (für Protonenaustauschmembranen und Bindemittel für die Elektroden der Brennstoff-Zelle) entscheidend dazu beitragen, eine außergewöhnlich hohe Leistungsdichte und Effizienz zu erzielen und gleichzeitig ein kompakteres Design des Flugzeugs zu ermöglichen. Quelle: ‚Solarimpulse Foundation‚.

FAA: 19 Near-Misses in 2023

The Federal Aviation Administration (FAA) has reported 19 serious runway incursions during the first ten months of 2023, the highest number since 2016. Experts attribute these incidents to various factors, including air traffic controller staffing shortages, pilot inexperience, and outdated technology. This surge in near-miss incidents has raised concerns about aviation safety.

One significant contributing factor is the shortage of certified air traffic controllers, with around 1,000 fewer controllers than a decade ago. Despite increased air traffic, staffing shortages have placed additional pressure on the aviation system. To address this issue, the FAA has begun forming a panel of experts, led by a former safety board official and sleep expert, to investigate air traffic controller fatigue and improve safety. This panel will commence its work in January 2024 and explore how the latest sleep science and fatigue research can be applied to controller work requirements and scheduling.

In response to these challenges, the FAA has taken steps to enhance aviation safety. The agency hired 1,500 controllers in 2023 and allocated $26 million for new technology implementations. This funding has been utilized to improve air traffic controllers’ situational awareness through automation systems that alert them to potential runway incursions. These incidents have occurred across various airports in the United States, involving a range of airlines and aircraft. Some of the near-miss events include an incident at JFK Airport, a near-miss in Sarasota, an occurrence at Hollywood Burbank Airport, and an incident at Ronald Reagan Washington National Airport, among others. Despite the FAA’s efforts to address these safety concerns, the increased number of near-miss incidents highlights the importance of ongoing vigilance and improvements within the aviation industry to ensure the safety of air travel. Source: ‚AirGuide‚.

Information zur Treibstoffsituation

Die Angst geht um, dass verbleites Flugbenzin ab Mai 2025 in der EU nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Als Konsequenz daraus müssten viele ältere Flugzeuge mit leistungsstärkeren Motoren faktisch am Boden bleiben. Im ersten Quartal dieses Jahres wird eine Entscheidung der Europäischen Kommission dazu erwartet. Was viele nicht wissen: Für viele Flugzeugmotoren gibt es bleifreie Alternativen. Wir geben einen Überblick.

Schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Motorflugzeuge im Luftsport wären aktuell vom Verbot von Tetraethylblei (TEL) im Flugbenzin betroffen. Genauere Zahlen liegen nicht vor. Für alle anderen gibt es bleifreie Alternativen zu Avgas 100LL. Mit der Zulassung von Avgas 100R könnten noch mehr Flugzeuge bleifrei tanken.

Automobilkraftstoff an Flugplätzen
Im Jahr 2001 wurde auf Antrag des DAeC die erste Ergänzende Musterzulassung (EMZ) einer Zelle für die Nutzung von Automobilkraftstoff erteilt, bei der man bislang nur Flugbenzin (Avgas) verwenden durfte. Seitdem wurden weitere Flugzeugmuster zugelassen. Damit haben/hatten in Deutschland rund 800 Flugzeuge die Möglichkeit, auf das kostengünstigere Autobenzin umzusteigen. Dabei darf jedoch der sorgfältige Umgang mit dem Kraftstoff nicht vernachlässigt werden. Insbesondere der Alkoholgehalt ist zu beachten.

Historie, Sicherheit, ergänzende Musterzulassungen und Freigaben
Seit dem 1. Januar 2011 müssen Tankstellen Kraftstoffe mit einer Beimischung von bis zu zehn Prozent Bioalkohol (E10) anbieten, das bedeutet eine Verdoppelung des bisher zulässigen Alkoholgehaltes von fünf Prozent. Zu hohe Anteile von Methanol oder Ethanol im Kraftstoff können im Flugbetrieb Probleme verursachen. Quelle: ‚DAeC‚.

Abwärtstrend gestoppt

Die Zahl der aktiven Segelflug-Pilot/-innen in der Schweiz nimmt über die vergangenen fünf Jahre betrachtet wieder zu (grüne Kurve in der Grafik unten). 2022 waren gemäss BAZL 2’323 Lizenzen «in Betrieb», ein Wert, der letztmals im Jahr 2011 erreicht wurde. Der Tiefpunkt wurde im Jahr 2017 mit 1’675 Segelflug-Piloten-Lizenzen erreicht und scheint inzwischen deutlich überwunden. Vom Höhepunkt, der mit 3’347 Pilotenlizenzen im Jahr 1994 erreicht wurde, sind die aktuell positiven Zahlen aber ein gutes Stück entfernt.

Die Motorflug-Lizenzen rutschen und rutschen
Der langjährige Abwärtstrend bei den Motorfluglizenzen, der im Jahre 2021 mit 4’363 Lizenzen am Tiefpunkt der letzten 30 Jahre landete, konnte 2022 mit einem leichten Zuwachs um 60 Lizenzen vorläufig aufgefangen werden (rote Kurve in der Grafik oben). Der Motorflug erreichte 1990 mit 8’179 aktiven Lizenzen einen Höchstwert, von dem man sich seither nahezu jährlich weiter entfernte.

Erfolgsmodell LAPL

Seit seiner Einführung im Jahr 2012 hat dagegen die Zahl der LAPL(A)-Pilotenlizenzen ständig von Null bis auf 538 Pilot/-innen im Jahr 2022 zugenommen, damit hat sich diese Lizenzart in den vergangenen zehn Jahren zum Erfolgsmodell entwickelt. Addiert man die LAPL-Lizenzen zu den PPL-Ausweisen, kann man auch im Motorflug in den vergangenen zehn Jahren von einer Trendwende sprechen.

Wachsendes «care team»

Das Fluglehrer-Personal hat im Segelflug dafür deutlich zugenommen. Seit einem Tiefpunkt im Jahre 2019 mit noch 282 Segelflug-Instruktoren hat sich deren Zahl inzwischen wieder auf 420 erholt. Die Motorflug-Lehrer erreichten 2018 einen Tiefpunkt, aber auch hier sind inzwischen wieder 625 Lizenzierte aktiv.

Piper Announces the M700 FURY

Piper Aircraft announced a new model in its PA46 line of high-performance aircraft— the Piper M700 FURY — a single-engine, 700 shaft horsepower, cabin-class turboprop. The Piper M700 FURY represents the first step towards a new generation of the M-Class family, outperforming past PA46 models and several competitive aircraft in performance, operational cost efficiencies, and overall value. Powered by the Pratt & Whitney PT6A-52 engine, the M700 FURY boasts a maximum cruise speed of 301 knots with a max range of 1,149 nm / 1,849 km (at max cruise speed, 1,424 nm at normal cruise speed) while maintaining its Basic Med compliant 6,000-pound MGTOW limit. At a 301-knot max cruise speed, the M700 FURY stands alone as the fastest single-engine aircraft in Piper’s enviable 87-year, 134’000 unit production history, and it’s the second fastest model of all time. Only the mighty Piper Cheyenne 400LS turbine twin is faster.

Airframe changes to accommodate the more powerful engine include a redesigned, more efficient intake plenum that improves ram air recovery, new engine mount assemblies, and an improved exhaust stack design that maximizes residual thrust. The new model will retain Garmin’s PlaneSync™ technology, which includes a 4G LTE Cellular and WiFi® datalink that enables new avionics capabilities to streamline an aircraft owner’s pre-flight and post-flight activities. Piper is also first-to-market with Garmin’s remote aircraft status capability enabling owners to remotely check the fuel quantity, aircraft location, oil temperature, battery voltage, the current METAR at the aircraft’s location, and more via the Garmin Pilot™ application. PlaneSync technology also automatically downloads databases wirelessly while the aircraft is powered down and the owner is away from the aircraft.

his new aircraft includes six new interior schemes, featuring new leathers and aesthetically styled seats that have been thoughtfully crafted with the customer in mind. FAA certification for the aircraft will be achieved before the end of Q1, 2024 with deliveries starting immediately thereafter. International validations for Canada, EASA, the UK, and Brazil will be achieved in the second half of 2024, with customer deliveries in those regions before the end of the year. Source: ‚Piper‚.

Drohnenregelung gut gestartet

In der Schweiz haben 2023 mehr als 46 000 Fernpilotinnen und -piloten einen Kompetenznachweis erworben. Die Umsetzung der europäischen Drohnenregelung in der Schweiz, die seit einem Jahr neue Bestimmungen vorschreibt, ist optimal verlaufen. Seit einem Jahr wendet die Schweiz die Drohnenregelung der Europäischen Union (EU) an. Für den Betrieb von Drohnen gelten seither neue Bestimmungen: Die meisten Fernpilotinnen und -piloten, die eine Drohne fliegen möchten, müssen sich registrieren und eine obligatorische Schulung absolvieren. Auch die Bewilligungsverfahren für bestimmte Betriebsformen wurden geändert.

Ungeachtet der herausfordernden Komplexität der neuen Regeln haben die Drohnenbetreiberinnen und -betreiber sich den Anforderungen angepasst. Am 31. Dezember 2023 hatten 46’300 Fernpilotinnen und -piloten den Kompetenznachweis erworben; nahezu 70’000 Personen oder Unternehmen waren auf der Plattform www.uas.gate.bazl.admin.ch registriert. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zeigt sich zufrieden mit diesen Zahlen, die sich weiter positiv entwickeln.

Um die Wirkung auf die Sicherheit im Luftverkehr messen zu können, ist es noch zu früh. Aber das Ziel ist, das Sicherheitsniveau des Schweizer Luftraums ständig zu erhöhen. Deshalb empfiehlt das BAZL auch jenen Betreiberinnen und Betreibern, die kein Zertifikat benötigen, mindestens die kostenlose Online-Schulung zu absolvieren. So machen sie sich mit den für die Nutzung von Drohnen geltenden Regeln vertraut. Quelle: ‚BAZL‚.

Heilbronn: Motorflugsparte mit Kappa-UL

Die Motorflugsparte der Fliegergruppe Heilbronn erfährt eine Erweiterung der Flugzeugpalette, indem sie ein weiteres Flugzeug in ihre Flotte aufnimmt. Der Hubschrauberlandeplatz Oedheim dient als Operationsbasis für die Sparte, die jetzt auch ein Ultraleichtflugzeug des renommierten Herstellers Kappa vorstellen kann. Diese Maschine gesellt sich zu den bereits vorhandenen Flugzeugen, einer Cessna 172 Rocket und einer Robin DR 253, und vervollständigt somit den vielfältigen Flugzeugpark der Motorflieger.

Das neueste Flugzeug, aus der Produktion in Tschechien stammend, gehört einem Vereinsmitglied, das die Maschine privat betreibt. Besonders hervorzuheben ist die Eignung des schnellen Flugzeugs mit Einziehfahrwerk für den Flugplatz Oedheim. Die kurze Start- und Landebahn stellt für das Ultraleichtflugzeug kein Hindernis dar. Mit einer bemerkenswert geringen Startstrecke von gerade einmal 100 Metern und einer Landestrecke von 140 Metern beweist die Maschine auf der 500 Meter langen Graspiste eine beeindruckende Sicherheit. Die Landung eines Ultraleichtflugzeugs in Oedheim kennzeichnet nicht nur den Beginn der Saison 2024, sondern auch die Entwicklung der Sparte, die künftig nicht nur Motorflugzeuge betreibt, sondern auch Ultraleichtflugzeuge in ihr Vereinsangebot integriert. Quelle: “Meine Stimme‚.

Flugsicherheitstraining für TMG / Motorflug / UL

Das dreitägige Flugsicherheitstraining des Luftsport-Verbandes Niedersachsen findet vom 01. bis 05. Mai in der Jugendbildungsstätte (Jubi) Theodor Wuppermann e. V. auf der Nordseeinsel Juist statt. Das Training wird durch Sicherheitspiloten auf Ihr/Euer Fluggerät beziehungsweise Luftfahrzeug individuell abgestimmt. Ziel ist es, Ihnen/Euch ein gutes Fluggefühl zu vermitteln: „Wer sicher fliegt, fliegt auch mit Freude!“

Termin: 01. – 05. Mai 2024
Ort: Flugplatz Juist (EDWJ)
Teilnehmer: min. 7/ max. 12 Luftfahrzeuge mit Besatzungen (Mitflieger).
Teilnehmergebühren für DAeC-Mitglieder 390,- €, für Nicht-Mitglieder 450,- €
Sicherheitspilot: 40,- € pro Stunde (wird vom Lehrer selbst abgerechnet)

Unterkunft in der Jubi:

  • Einzelzimmer: 70,- € pro Tag (beschränktes Kontingent)
  • Doppelzimmer: 35,50 € pro Person und Tag
  • Frühstück: 13,- € pro Tag und Person

Trainingsinhalte:

  • Kurzstart und Landungen
  • Funknavigation
  • Anflugverfahren
  • Texel/Auslandserfahrung sammeln
  • Gefahreneinweisung
  • Rettung aus schlechtem Wetter

Teilnahmegebühr und Reisekosten

  • Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung sowie die Flug- und Fluglehrerkosten sind von jedem Teilnehmer selbst zu zahlen.
  • Die Teilnahmegebühr ist bei Anmeldung an die Geschäftsstelle des Luftsport-Verbandes Niedersachsen zu überweisen:

Bankverbindung: Sparkasse Hannover
IBAN: DE52 2505 0180 0000 2164 45
SWIFT-BIC: SPKHDE2HXXX
Verwendungszweck: Sicherheitsseminar LSVNI Juist 2024

Quelle: ‚DAeC‚.

Britten-Norman Brings Aerospace Manufacutring Back to UK

UK aircraft manufacturer Britten-Norman reveals plans to increase production rates and to repatriate aircraft production to its historic home in Bembridge on the Isle of Wight. The move is a major change for the British SME which has been manufacturing its aircraft in Eastern Europe since the late 1960s.

Britten-Norman will invest in new jigs and tooling to create two additional production lines as well as modernising production and decarbonising the site with new sustainable energy initiatives.

The investment is in preparation for intensified interest in the Islander following the planned launch of an OEM, zero-emissions Islander aircraft in 2026 as well as wider interest that has resulted from the introduction of finance and leasing options for the resurgent sub-regional aircraft market.

In the coming months, the Company will be embarking on a recruitment campaign, further boosting job creation in the UK’s Solent Local Enterprise Partnership area. The focus will include aircraft fitters and technicians, production engineering, and supply chain roles. The expansion will also create new traineeship and apprenticeship opportunities on the Isle of Wight and in South Hampshire. In addition to the ramp-up in production, the company will be investing in its supply chain and spare parts stock holdings to support its existing operators.

Britten-Norman will retain its 34,000sq ft. stronghold at Solent Airport Daedalus, home of the final assembly line for the Islander. The site also provides OEM aircraft refurbishment, EASA Part 145 MRO services, international field servicing, and specialist avionics and mission systems integration. As a Garmin-approved dealer, the company offers services to the wider General Aviation community.

Künstliche Intelligenz im Luftverkehr

Die französische DSNA (Luftverkehrs-Kontrolle) übernimmt SINAPS, ein von ONERA entwickeltes KI-Tool
Bruno Sainjon, Vorstandsvorsitzender der ONERA, und Florian Guillermet, Direktor der Dienste für Luftverkehrsnavigation (DSNA) der Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC), haben im Dezember 2023 eine Vereinbarung zum Einsatz von „SINAPS„, einem KI-gestützten Entscheidungshilfe-Tool zur Optimierung der Luftverkehrs-Verwaltung, offiziell vorgestellt.

Was ist das SINAPS-Tool?
Der Algoritmus von SINAPS wurde von ONERA-Ingenieuren entwickelt: Es handelt sich um ein innovatives Tool, basierend auf „maßgeschneiderter“ künstlicher Intelligenz, welche den operativen Kräften der DSNA eine Entscheidungshilfe für die Verwaltung der Kontrollsektor-Konfigurationen bietet. Historisch wurde SINAPS innerhalb des Zentrums für Luftverkehrsnavigation (CRNA) von Bordeaux im Rahmen von SESAR-Experimenten bewertet und steht jetzt in vier Luftverkehrs-Zentren im Versuch.

Dieses Entscheidungshilfe-Tool bietet eine Reihe von Dienstleistungen, um die Konfiguration der Kontrollsektoren en-route zu optimieren und damit die Nutzung der Kapazität und der verfügbaren Ressourcen für die Verwaltung des Luftverkehrs. Mit diesem innovativen KI-Tool werden die Leiter der regionalen Kontrollzentren über eine Reihe integrierter Dienste bis hin zur optimalen Konfiguration der taktisch einzusetzenden Sektoren verfügen. SINAPS wurde im Rahmen des europäischen SESAR-Programms und der in diesem Kontext zwischen der DSNA und der ONERA etablierten Partnerschaft entwickelt.

Eine bereichernde Partnerschaft
Diese Vereinbarung umrahmt die privilegierte Partnerschaft zwischen der ONERA und der DSNA: Die Teams der DSNA arbeiten in enger Verbindung mit den Wissenschaftlern der ONERA an mehreren Themen:

  • den operativen Einsatz von SINAPS in der Arbeitsumgebung der Leiter der französischen Luftverkehrskontrollzentren;
  • eine postoperative Analyse und Überwachung durch die ONERA und die DSNA, um die Relevanz der Algorithmen und die Angemessenheit der wissenschaftlichen Methoden zu den operativen Anweisungen der Fluglotsen zu überprüfen;
  • gemeinsame Arbeiten zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses: Kenntnis der Luftverkehrsmanagementberufe durch die ONERA und erleichterter Zugang zu erstklassigen wissenschaftlichen KI-Methoden durch die DSNA.
    Die Vereinbarung sieht die Einrichtung eines Lenkungsausschusses vor, um die Arbeiten im Sinne des gemeinsamen Interesses beider Parteien zu steuern.

Eine historische Zusammenarbeit
Als historische Partner zur Verbesserung der französischen Luftfahrt arbeiten die DSNA und die ONERA seit 2008 im Rahmen des europäischen SESAR-Programms zusammen. ONERA hat auf Anfrage der DSNA das neue KI-Tool für CRNAs entwickelt. Die Vereinbarung stellt den betroffenen operativen Akteure ein unterstützendes Tool zur Verfügung, das sich bei der Verwaltung der Kontrollsektorkonfigurationen auf wissenschaftliche Algorithmen stützt – zum Vorteil des Luftverkehrs.

Training goes electric at New Vision Aviation

Nonprofit aviation education and flight school organization New Vision Aviation can now provide flight training in the group’s four Pipistrel Electro trainers thanks to an eight-year public-private collaboration to prove electric aircraft can be suitable for flight training. Located at the Fresno Chandler Executive Airport, New Vision Aviation, headed by President and CEO Joseph Oldham, has provided flight training and aviation industry education to young people from disadvantaged communities in the San Joaquin Valley in California since 2018.

New Vision Aviation has been training students in its Cessna 150, Cessna 172, and Interstate Cadet, and now, thanks to the FAA special light sport aircraft exemption, can finally use its fleet of electric Pipistrel Alpha Electros for flight training. Oldham is a general aviation pilot with a background in electric transportation who started the Sustainable Aviation Project (SAP), which received a million-dollar county transportation authority grant in 2016. New Vision Aviation was created to implement and complete the project.

The aircraft were delivered in March of 2018, FAA regulations that do not allow for electric powerplants in light sport aircraft precluded the use of those aircraft for flight training. Before issuing the exemption, the FAA told Oldham to gather data that proved the aircraft were safe. To get started, Pipistrel provided data loggers that plugged into the aircraft’s onboard computer to record flight data. That data went back to Pipistrel, where it was analyzed and put into charts that showed battery and other performance parameters. The process required Oldham to fly one of the aircraft for 100 hours to gather data, which proved difficult considering he was only able to get about 40 minutes of flight time on a full charge. Eventually, an engineer from another company working on electric aircraft suggested flying at a speed to optimize lift over drag, instead of what Pipistrel recommended for cruise speed, and eventually, Oldham was able to achieve an hour plus of flight time per charge, making the 100-hour mark more attainable. The FAA also dispatched an engineer to run specific tests with the aircraft, working in collaboration with Pipistrel to ensure the flights weren’t damaging the system in any way.

Oldham submitted the petition in September of 2019 and in June of 2023, the FAA reached out to let him know it was working on the petition and needed him to make a few small corrections. On January 22, Oldham finally received the news that his petition for exemption had been granted. Before New Vision Aviation can begin training with the Pipistrel fleet, the aircraft needs to go through an annual inspection and be recertified by an FAA-designated airworthiness representative). In the meantime, Oldham says the condition of the aircraft batteries needs to be analyzed, and some may need replacing. He hopes to have at least one of the aircraft ready to fly in 30 days. Source / entire report: ‚Niki Britton on AOPA USA‚.

Offenburger Fliegerkameraden brauchen Hilfe

Im Zusammenhang mit der Petition zur Problematik der flugmedizinischen Verwaltung im LBA entdeckte Claus Cordes zufällig den Aufruf der Offenburger Fliegergruppe und fragte nach. „Die Stadtverwaltung und allen voran der Oberbürgermeister Marco Steffens möchten den Flugplatz Offenburg EDTO – Status Sonderlandeplatz – mit seiner 910 Meter langen asphaltierten Start- und Landebahn schließen und ein Gewerbegebiet erschließen. Der Stadtverwaltung erscheint dieses Vorhaben sehr einfach, die betroffenen Grundstücke sind allesamt im Eigentum der Stadt Offenburg und die Fliegergruppe Offenburg e.V. ist nur der Pächter.

Der Flugplatz liegt in einem ökologisch sehr wertvollen und zusammenhängenden Landschafts- und Naherholungsgebiet. Ein Gewerbegebiet würde neben dem Verlust dieses von seiner Lage her einmaligen Flugplatzes am Rande des Schwarzwaldes zwischen Karlsruhe und Freiburg eine überbordende Bodenversiegelung mit unwiederbringlichem Verlust für die Umwelt und das Klima, insbesondere in den angrenzenden Stadtteilen bedeuten“, erläutert Vorstand Herbert Patsch.

Wer die Offenburger Fliegergruppe unterstützen möchte, kann die Petition hier unterzeichnen. Quelle: ‚DAeC‚.

Van’s Aircraft Business Update

As we work through the Chapter 11 planning requirements and execute our daily operations, the staff at Van’s Aircraft have been hard at work. We’ve processed a large volume of kit reorders and continue to handle related emails and phone calls. We’re shipping kits to customers every day, and we’ve started sending replacement parts to some customers with kits that contain laser-cut parts. We’re also currently finalizing the plan for customers who have open orders for Lycoming engines, Rotax powerplant kits, propellers, and avionics kits.

Many customers have emailed and called us to offer words of encouragement, and we want to say “thank you.” Your kind words always help, and are very much appreciated! We will have more news to share in the coming week. Source: ‚VansAircraft‚.

Armee zieht positive Bilanz zu WEF

Die Schweizer Armee hat im Sicherungseinsatz für den Kanton Graubünden und zugunsten der Sicherheitsmassnahmen am WEF-Jahrestreffen 2024 alle Aufträge erfüllt. Täglich standen rund 4150 Armeeangehörige im Einsatz. Im eingeschränkten Luftraum über Davos kam es zu einem einzigen Regelverstoss.

Ohne grössere Zwischenfälle
Seit 12. Januar standen täglich rund 4150 Angehörige der Armee zur Auftragserfüllung im Einsatz. Sie stellten die Wahrung der Lufthoheit sicher, schützten Objekte und Personen, unterstützten die zivilen Behörden materiell, beim Transport von völkerrechtlich geschützten Personen, im Koordinierten Sanitätsdienst, in der Führungsunterstützung und in der Abwehr von biologischen oder chemischen Gefahren.

Der Gesamteinsatz der Armee verlief ohne gravierende Zwischenfälle. Während des Jahrestreffens verzeichnete die Luftwaffe im eingeschränkten Luftraum eine einzige geringfügige Regelverletzung über Schweizer Boden und wurde über vier Regelverstösse auf österreichischem Hoheitsgebiet orientiert. Auch die erweiterten Anforderungen der zivilen Sicherheitsbehörden an die Armee wegen der vorgelagerten Konferenz für einen Frieden in der Ukraine sowie den hochkarätigen offiziellen Besuchen mit hohem Sicherheitsbedarf wurden erfüllt. Quelle: ‚Bundesrat‚.

Indiana Jones P-2 – Interview with Jacques Bourret

James Bond Goldfinger and GoldenEye, Air America, and Vitus – they are all movies in which Pilatus has appeared. Few know, however, that Pilatus also starred in what is arguably the best film of the Indiana Jones series. Pilatus Flugzeugwerke AG

Indiana Jones and the Last Crusade is the third installment of director Steven Spielberg’s popular film series in which Sean Connery plays Indiana Jones’s father as they set off on an adventure together. This is the film that gave us some memorable quotes such as when Professor Henry Jones says to Indiana Jones: “I didn’t know you could fly a plane.” To which the answer is: “Fly, yes. Land, no!”

Pilatus attracted a lot of attention through this Hollywood classic. More precisely, it was the Pilatus P-2 which starred in a fun and exhilarating chase set in Germany in 1938. We tracked down the owner of that very P-2 to find out some fascinating background information about the filming and the famous scene in which the P-2 makes its appearance.

Mr. Bourret, you’re the proud owner of a Pilatus P-2. What is it you like about this aircraft?
The Pilatus P-2 is a wonderful, very well-built Swiss training aircraft. I particularly like the twelve-cylinder V-engine and the speed it delivers. It’s also a very elegant aircraft.

When did you buy the Pilatus P-2 and what was the story behind that?
Back then, the Swiss Army was offering the aircraft (serial number 37) for sale. There was an auction in Dübendorf near Zurich. I can’t remember exactly when that was – around 40 years ago, I suppose. The aircraft itself must date from 1947. Nor can I remember how much I paid for the P-2, unfortunately, but it wasn’t overly expensive, and it was in very good condition.

However, it is not just any P-2 that Bourret bought back then. His aircraft has a very special pedigree. The Indiana Jones film production company contacted Bourret in the late 80s. Given certain similarities between the P-2 and the Messerschmitt Bf 109, the film production crew was interested in this Pilatus product. Long story short, they wanted an aircraft that looked like the Messerschmitt, and the P-2 more than fulfilled that brief. Plus, a genuine Messerschmitt would have been too fast to film from a specially converted biplane. For all those reasons, the production team finally opted for Bourret’s P-2.

21 hours for three minutes
The aerial scenes were filmed in southern Spain in 1988, partly at a large site near the city of Almería and partly at a smaller private site. Filming took place over five weeks, for a total of 21 hours of film material. In the end, however, the film included only three minutes of those many hours, says Bourret. During those three minutes, the enemy German Messerschmitt – actually a P-2 – pursues Indiana Jones and his father, who has stolen a car to escape. A narrow tunnel presents them with an opportunity to throw off the Messerschmitt! But to everyone’s surprise, the P-2 follows them into the tunnel, ripping off its two wings in the process. Now in flames, the P-2 hurtles past them, out of control. Dazed, the pilot can only look on as the two fugitives make their escape. Laughs are guaranteed in this scene!

Bourret himself piloted the P-2 during filming, although that was not the original plan. “At that time, I had logged between 500 and 600 hours in the air, and Spielberg was looking for more experienced pilots.” But Tony Bianchi, the film set chief pilot, and Bourret already knew each other from air shows at which they had flown together, and Bianchi told Spielberg he wanted to fly with Bourret during filming. All the more so since Bourret’s P-2 is relatively fragile, and he, Bourret, was thoroughly familiar with the aircraft. Spielberg was ok with that and so Bourret ended up flying in the film too. Even though he didn’t have all the desired qualifications.

Did you meet Harrison Ford, Sean Connery, and Steven Spielberg during filming?
Yes, we all stayed at the same hotel, ate together, and generally spent a lot of time together. It was a great experience! Harrison Ford was very nice and wanted to fly in the P-2. Spielberg had to cancel, however, due to insurance considerations. I no longer have any photos from that time, unfortunately.

Are you often asked about how your aircraft starred in the film?
Surprisingly, a lot of people still know I flew the Indiana Jones P-2! I always enjoy chatting about that memorable time and telling stories about it. Source: ‚Pilatus‚.

Seminar „Rettung aus Schlechtwetter“

Der Fachausschuss Motorflug/UL des BWLV bietet am 18. und 19. Mai 2023 (Donnerstag, Christi Himmelfahrt, und Freitag) mit Unterstützung der militärischen Flugsicherung Niederstetten und FIS/DFS wieder sein traditionelles Flugsicherheits-Seminar „Rettung aus Schlechtwetter“ an.

Theorie 18.05.2023:
Anflug in Niederstetten (ETHN) bis 11.30 Uhr Ortszeit
Beginn des Unterrichts: 12 Uhr (Ende ca. 21.15 Uhr)

Praxis 19.05.2023:
Simulierter IFR-Anflug unter Radarführung unter Aufsicht des begleitenden Fluglehrers.
Hinweis zur Anmeldung (mögliche Funktionen an Bord während der praktischen Veranstaltung):

Es bestehen zwei Möglichkeiten der Teilnahme.

  1. Bewerber: Sie besitzen eine gültige Fluglizenz und möchten unter Aufsicht eines Fluglehrers FI(A) einen simulierten IFR-Flug unter Radarführung absolvieren (dual-Zeit).
  2. FI(A): Sie besitzen eine gültige Lehrberechtigung FI(A) und sind in dieser Funktion an Bord tätig (PIC-Zeit).

Anmeldeschluss: 12. Mai 2023

Weitere Informationen:
Teilnehmer: Alle Motorflieger/Mose/UL (möglichst mit Fluglehrer). Falls Fluglehrer fehlen, können diese gestellt werden. (Flugschüler nur mit begleitendem Fluglehrer oder mit Einverständniserklärung des Ausbildungsleiters, siehe Anmeldeformular). Aus Kapazitätsgründen (Radar) ist der praktische Teil auf 20 Luftfahrzeuge beschränkt. Interessant ist dieses Seminar auch für Refresher oder Weiterschulungen. In den Folgetagen nach der Veranstaltung wird eine Teilnahmebestätigung per E-Mail übermittelt.

Quelle: ‚BWLV‚.

Distracted Pilot Loses Control Due To Incorrect Transponder Setting

Something as small as an incorrect transponder setting can lead to an accident if you allow yourself to become distracted. Here’s how this pilot nearly lost control on takeoff, and what you can do to avoid the same mistake.

A Chain Of Distractions
In a NASA ASRS report, a Cessna 182 Skylane pilot described the circumstances surrounding a momentary loss of control during takeoff with an incorrect transponder setting:

„After receiving my IFR clearance, I was interrupted by a passenger question while I was setting the transponder code. This caused the transponder to be set incorrectly. I failed to notice this error during the remainder of the preflight. During the takeoff roll, I looked down and saw the incorrect setting of the transponder and allowed myself to be distracted. I reached down to set the transponder. At that time the airplane veered right. Upon noticing the problem I corrected and completed the takeoff.

Two Things Went Wrong Here:
1) The pilot became distracted by a passenger question at a critical moment: while entering IFR clearance information.
2) The pilot attempted to change the transponder setting during a critical phase of flight: the takeoff roll.

What Could Have Been Done Differently
It’s easy to get distracted by passengers and their questions in any phase of flight – even on the ground. The best thing you can do is brief them about when and where it’s appropriate to ask questions. If you’re busy entering clearance information, let them know you’ll get back to their question as soon as you’re done.

Running the fine line between being perceived as rude or focused is tough. But if you explain to your passengers (before the flight) about good and bad times to talk, you’ll reduce the chance of distractions at critical phases of your flight.

When You Realize Something Is Wrong
A skill pilots develop over time is deciding what’s critical and what’s not. Changing the transponder during the takeoff roll isn’t critical to flight safety, so it’s unnecessary at that moment. Even with the passenger’s distraction, this situation could’ve been avoided had the pilot waited to reset the transponder during the climb. In most cases, ATC won’t radar identify you until you’re on with approach control or center, and that typically happens several minutes into the flight. And even if your transponder isn’t set correctly, ATC will let you know so you can correct it. It’s far more important to focus on flying the airplane when you’re at a high speed close to the ground (or on the ground). Unless something directly affects your safety or the flight characteristics of your plane, avoid becoming distracted by unnecessary „fixes“ during critical phases of flight. Source: ‚Boldmethod‚.

Support für Limbach-Motoren

Der Bundesausschuss Technik im DAeC ist in Kontakt mit der Limbach Flugmotoren GmbH und dem Luftfahrt-Bundesamt, um zu klären, wie eine zukünftige Versorgung der Halter mit Ersatz – und Verbrauchteilen von Limbach-Flugmotoren aussehen könnte. Die Limbach Flugmotoren GmbH hatte im vergangenen Jahr Medienberichten zufolge ihre Zulassung als Entwicklungs- und Instandsetzungsbetrieb aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Von den Folgen des nun fehlenden Supports sind zahlreiche Luftsportler und Luftsportlerinnen betroffen. „Die möglichen Lösungen sind nicht einfach und die Erarbeitung und Abstimmungen benötigen daher Zeit. Wir hoffen, in Kürze zumindest eine Lösung für Standard-Teile und Verbrauchsgüter veröffentlichen zu können. Wir werden auf jeden Fall über die weiteren Entwicklungen berichten“, erklärt Karsten Schröder, Referent Technik und Umwelt im DAeC.

Cirrus Aircraft Announces New Generation of SR 7 Series

Cirrus Aircraft, the company that brought you the aircraft with the parachute and the Vision Jet that lands itself with the touch of a button, today announced the newest generation of the world’s best-selling, high-performance, single-engine piston aircraft – the SR Series G7. The SR Series G7 aircraft features touchscreen interfaces, large high-resolution displays, advanced safety systems, improved visibility, increased legroom, enhanced convenience features, and the Cirrus IQ mobile app that provides remote access to real-time health and readiness indications for your aircraft so you can travel faster, safer and smarter wherever you go.

The G7 integrates an intuitive touchscreen-controlled flight deck with a comfortable and stylish cabin to create an approachable personal aviation experience. This simplified yet incredibly powerful flight deck reduces pilot workload while offering enhanced situational awareness for both pilot and passenger. Cirrus Aircraft has defined the personal aviation category with both the SR Series and the Vision Jet and has aligned the flight deck, cabin experience, and training programs, including our Private Pilot Program, to provide a clear progression from learning to fly and owning a SR Series aircraft, all the way through piloting your own Vision Jet.

The Future of Flying
First delivered in 1999 and now memorialized in the ‘We All Fly’ exhibition at the Smithsonian National Air & Space Museum, the SR20 altered the light aircraft industry with a 10” multi-function display and later added a complete glass flight deck with the very first primary flight display in a small, certified aircraft. These technological advancements revolutionized the industry and helped improve safety while simplifying the way pilots navigate around the world – forever changing the aviation landscape.

Today, the SR Series G7 features Cirrus Perspective Touch+™ by Garmin®, the most advanced flight deck in the industry, and is the first-ever piston aircraft to incorporate dual Garmin Touch Controllers. Perspective Touch+ offers larger, high-resolution displays with expanded systems integration, enabling a more intuitive flight deck experience, reducing pilot workload, and increasing situational awareness. The interior creates a refined inflight experience for the pilot and passengers, increasing the comfort for every occupant with easy-to-see and understandable flight details such as – current position, fuel level, destination arrival time, and more.

The Perspective Touch+ flight deck now integrates more systems including:

  • Larger, high-resolution 12” or optional 14” widescreen displays to streamline tasks.
  • Garmin Touchscreen Controllers with intuitive icons and a shallow menu structure.
  • CAS-linked checklists and Checklist Scroll Wheel to easily navigate through checklists.
  • Taxiway Routing and 3D SafeTaxi to simplify airport ground navigation.

Source: ‚Cirrus Aircraft‚.

Pilatus übernimmt RUAG Aerostructures

Pilatus übernimmt ab dem zweiten Quartal 2024 schrittweise alle rund 230 Mitarbeitenden sowie den Maschinenpark der RUAG Aerostructures Schweiz AG. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der vom Bundesrat vorgegebenen strategischen Ziele von RUAG International. Am Standort Emmen werden künftig Pilatus eigene Komponenten hergestellt.

Seit Anfang der 90er Jahre produziert RUAG Aerostructures Schweiz Bauteile und Komponenten für die Flugzeuge von Pilatus. Dazu zählen unter anderem PC-21 Strukturen oder das Höhenleitwerk des PC-12. Durch die Übernahme aller Mitarbeitenden und des gesamten Maschinenparks kann Pilatus die eigenen Produktionskapazitäten nicht nur ausbauen, sondern mit neuen Kompetenzen erweitern.

Fokus auf Pilatus und eigene Produkte

Pilatus wird am neuen Standort am Flugplatz Emmen ein grossflächiges Areal der RUAG Real Estate AG Schweiz mieten. Es werden zukünftig ausschliesslich eigene Bauteile und Komponenten hergestellt, welche für die Flugzeugproduktion in Stans benötigt werden. Aufträge von Drittkundinnen und -kunden, welche RUAG Aerostructures Schweiz bisher produziert hat, werden von Pilatus im Auftrag der RUAG Aerostructures Schweiz über einen begrenzten Zeitraum weitergeführt.

In einer separaten Vereinbarung zwischen RUAG Real Estate AG und Pilatus ist ausserdem die Möglichkeit einer Übernahme einer angrenzenden Bauparzelle geregelt, welche Pilatus zusätzliche Entwicklungsperspektiven bietet. Vor diesem Hintergrund wird die Partnerschaft mit RUAG vertieft und es sollen mittel- bis langfristig weitere Arbeitsplätze entstehen. Quelle: ‚Pilatus‚.