Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Schweiz: Kein Sprachenwirrwarr über den Wolken

Im kontrollierten Luftraum wird Englisch zur Standardsprache im Funkverkehr zwischen der Flugsicherung und Luftfahrzeugen. Bundesrätin Simonetta Sommaruga hält am Grundsatz „English only“ trotz Opposition aus dem Nationalrat und aus Fliegerkreisen vorerst fest. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) wird damit die neue Regelung ab kommendem 20. Juni umsetzen. Bisher konnte auf Regionalflugplätzen mit einer Flugsicherung auch in der jeweiligen Landessprache gefunkt werden. Dies wurde vor allem von Freizeitpiloten geschätzt, die nur über eine Radiotelefonie-Ausbildung in ihrer Landessprache verfügten. Nach Auskunft des Bazl handelt es sich häufig um Segelflugpiloten. 96 Prozent der Piloten, die eine Motorflugausbildung absolvierten, verfügten bereits über eine englische Radiotelefonie-Lizenz, bei den Segelfliegern seien es knapp 80 Prozent und bei den Ballonfahrern etwa 55 Prozent. Im kontrollierten Luftraum sei es für die Flugsicherheit relevant, wenn alle Piloten, die sich in diesem Luftraum befänden, den Flugfunk zwischen der Flugsicherung und den Piloten verstünden und richtig interpretieren könnten, argumentiert das Bazl. Quelle: ‚Wirtschaft regional. Bild: MG Flyers.

Treffpunkt von Piloten aus ganz Europa

Wenn die Wetterfrösche recht behalten, dann sieht es am kommenden Wochenende sehr gut aus für das Treffen der Ultraleicht-Flieger am Flugplatz in Eggenfelden. Die Großveranstaltung, die immer wieder mehr als 100 Piloten aus ganz Europa in den Landkreis Rottal-Inn lockt, findet heuer am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Juni statt. Veranstalter ist wie immer der Drachen- und Gleitschirmfliegerflugclub (DGFC). Dessen Vorsitzender Ludwig Stinglhammer ist schon jetzt begeistert von der positiven Resonanz auf die ersten Bekanntgaben des Termins: „Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir hier in Rottal-Inn ein echter Hot-Spot für die Ultraleicht-Fliegerei sind. Dies liege sicher zu einem guten Teil an der guten Arbeit des DGFC, aber auch an den passenden Voraussetzungen für so ein Event. Stinglhammer: „Der Flugplatz in Eggenfelden-Zainach hat in der Fliegerszene einfach einen sehr guten Namen, das Rottal ist ein schöner Ort nicht nur zum Überfliegen, sondern auch zum Landen.“ Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Ein echtes Airlebnis in Ostholstein

Neujellingsdorf auf Fehmarn, Grube und Sierksdorf – Ostholstein verfügt über drei Sportflugplätze. Die Vereine und Betreiber bieten im Sommer herrliche Rundflüge über die Insel und die Ostseebäder an. Der Kreis Ostholstein hat eine Küstenlänge von fast 200 Kilometern – von der Hohwachter Bucht im Norden reicht sie über Fehmarn bis zum Brodtener Steilufer im Kreissüden. Hier reihen sich die Ostseebäder auf wie die Perlen auf einer Schnurr. Aber auch das Hinterland bietet jede Menge Vielfalt: sanfte Hügel, Wälder und herrlich weite Felder. Ostholstein ist schön – man kann es zu Fuß erkunden und per Fahrrad, oder eben aus der Luft. Drei Sportflugplätze auf Fehmarn, bei Grube und bei Sierksdorf bieten echte „Airlebnisse“ für alle, die einmal abheben wollen. Quelle: ‚ln-online.de‚.

Am Sonntag setzte das Breitling Team den Akzent

Selfie mit Heli, Selfie im Segelflugzeug, Selfie mit Pilot, Selfie im Simulator: Die Smartphone-Kameras waren am Heli Weekend auf dem Flughafen Grenchen tausendfach im Einsatz. Die ersten grösseren Flugvorführungen seit zehn Jahren lockten das einheimische Publikum in Scharen in die Witi und unzählige Fliegerfans aus der ganzen Schweiz an den Jurasüdfuss. Anfang der 1950er Jahre flogen die ersten Drehflügler in der Schweiz und haben sich seither als Verkehrs-, Rettungs- und Arbeitsmittel etabliert. Vor allem im Gebirge sind die Helikopter kaum mehr wegzudenken. So erstaunt es nicht, dass die Schweiz über eine relativ hohe Dichte an Hubschraubern verfügt. Seit Jahren sind rund 330 Helikopter im eidgenössischen HB-Register aufgeführt – und bei den Fans ist die Faszination für diese Art Luftfahrzeug ungebrochen. Quelle: Peter Brotschi im Grenchener Tagblatt.

Promis mit Pilotenschein

Für Promis ist der Trip im Flugzeug fast schon Alltag. Gerade international bekannte Schauspieler legen für die Premieren ihrer Filme tausende Flugkilometer zurück. Und so mancher VIP besitzt sogar einen Pilotenschein. Ein Top-VIP mit Pilotenschein ist Tom Cruise. Der Amerikaner verdankt den Start seiner Weltkarriere ausgerechnet einer Rolle als Pilot. 1986 spielte er im Kultfilm „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ einen Militärpiloten. Auch privat konnte er von der Fliegerei nicht lassen und machte 1994 den Pilotenschein. Der Schauspieler verfügt mittlerweile über eine veritable Sammlung von Flugzeugen, darunter ist laut Medienberichten auch ein Business-Jet Gulfstream IV. Wer sonst noch selber hinterm Steuerhorn sitzt, finden Sie im Originalbericht von ‚t-online.de‚.

Sorgen mit Drohnen und historischen Flugzeugen

Es ist ziemlich eindeutig: Im jüngsten Annual Safety Report 2018 des Bundesamtes für Zivilluftfahrt Bazl nimmt der Absturz einer Ju-52 im August 2018 mit 20 Toten eine herausragende Rolle ein. Es war aber auch laut dem Bazl-Bericht «das schwerste Unglück in der kommerziellen Luftfahrt in der Schweiz seit vielen Jahren». Trotz dieses tragischen Absturzes ist die Sicherheitslage im Flugverkehr mit eidgenössisch registrierten Flugzeugen und Helikoptern insgesamt aber eher besser geworden. Denn laut dem Bericht sank 2018 die Zahl der nicht-kommerziellen Unfälle in der Schweiz deutlich. Ein weiteres Augenmerk des neuen Safety Report widmet sich den Drohnen. So scheint sich in der Schweiz laut dem Bericht «der steigende Trend von Vorfallmeldungen und Vorfällen in Zusammenhang mit Drohnen im laufenden Jahr» fortzusetzen. 2018 gab es eine Kollision zwischen einer Drohne und einem Helikopter im Tessin. Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich glücklicherweise keine. Das Bazl fordert in diesem Zusammenhang alle Akteure im Schweizer Luftverkehr dazu auf, Vorfälle im Zusammenhang mit Drohnen zu melden. Dadurch solle künftig ein möglichst vollständiges und objektives Bild dieses Problems entstehen. Quelle: ‚Neue Zürcher Zeitung‚.

30-min.-Flug mit 100-Kilo-Batterie

Das Elektroflugzeug F-2e ist leiser als ein Rasenmäher und fliegt schadstofffrei. Im nächsten Jahr soll es in Serie produziert werden. Noch braucht der Vor-Prototyp der F-2e ein Ausgleichsgewicht am Heck, um den kleinen Flieger trotz 100-Kilogramm-Batterie im Rumpf waagerecht zu halten, doch schon im nächsten Jahr wird an dieser Stelle ebenfalls eine Akkumulator montiert sein: Die F-2e wird dann das erste Elektroflugzeug Europas sein, das in Serie gebaut wird. Dann wird sich das Batteriegewicht vervierfacht haben und die Reichweite, geht es nach den Entwicklern des Antriebs, der Siemens eAircraft Erlangen, von 30 Minuten auf mindestens zwei Stunden gestiegen sein. Ab einer Stunde werde sie interessant für Flugschulen, heißt es. Quelle: ‚Moz.de‘.

JU-AIR beginnt Grundüberholung ihrer JU-52

Die Arbeiten werden von zertifizierten Spezialunternehmen durchgeführt und sollen rund zwei Jahre dauern. Zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Frühling 2021 wird auch die Wartung der Flugzeuge neu organisiert. Nach mehreren Monaten Planung hat die Grundüberholung der historischen JU-52 der JU-AIR begonnen. Als Erstes werden die Flugzeuge und ihre Einzelteile digital vermessen, um dreidimensionale, computerisierte Baupläne herstellen zu können. Das Grossprojekt wird von den JUNKERS Flugzeugwerken durchgeführt, die dafür zahlreiche Spezialunternehmen aus dem In- und Ausland verpflichtet haben. Alle Arbeitsschritte werden vom Bundesamt für Zivilluftfahrt vor, während und nach der Durchführung begleitet. Am Ende der umfangreichen Arbeiten werden die drei Flugzeuge technisch praktisch neuwertig sein. Sämtliche sicherheitsrelevanten, tragenden Teile der Flügelkonstruktion werden aufgrund ihres Alters vorbeugend ersetzt. Da neue Teile für die achtzigjährigen Flugzeuge nicht mehr erhältlich sind, müssen hunderte von Einzelteilen durch dafür autorisierte Partner neu hergestellt werden. Dazu werden zuerst die Originalteile digital vermessen. Danach werden Bauteile wie Flügel, Leitwerke und Steuerung im Computer nachmodelliert. Mit diesen Daten werden dann die Einzelteile nachgebaut. Rund 90 Prozent der Flügelteile werden so ersetzt.

Flieger, grüß mir die Bretagne

Als vor fast 40 Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Günzburg und Lannion angebahnt wurde, kamen die Vertreter Schwabens ebenfalls über die Luft in die Bretagne – die 1250 Kilometer bis in die Partnerstadt waren so einfach schneller zurückzulegen als über die Autobahn. Den Piloten und Passagieren, die sich jetzt am Donnerstagmorgen in Richtung Bretagne auf den Weg machen, geht es nicht um die Schnelligkeit, sondern um den Genuss: 15 Flugzeuge werden am Günzburger Flugplatz starten. Für Davi Held, die Organisatorin der Reise und Zweite Vorsitzende des Günzburger Luftsportvereins, ist es eine besondere Herzensangelegenheit, auf den Spuren ihres Mentors Rolf Hermann. „Es wäre sein Wunsch gewesen, dass wir diese Tour einmal machen“, sagt Davi Held. Mehr Infos im Bericht der ‚Augsburger Allgemeinen‚.

Wildes Ding glänzt am Himmel

Anton Heil und Dieter Bauer haben ungezählte Stunden damit verbracht, ein schrottreifes Ultraleichtflugzeug wieder in Gang zu bringen. Insgesamt 8’000 Nieten trieben die beiden ins Leichtmetall. Dabei schien das Schicksal der Maschine nach einer Bruchlandung beinahe besiegelt. Die Rekonstruktion war Millimeterarbeit. Damit die Beplankung das Licht so spektakulär spiegelt, musste sie erneuert werden. Dazu schnitten Heil und Bauer mittels Lasertechnik 0,4 Millimeter dicke Aluminiumbleche in Form. Hilfe leistete bei vielen Arbeitsschritten ein Computer mit 3-D-Konstruktionsprogramm. Quelle: ‚infranken.de‚.

Finanzspritze für Flugplatz Lugano

Die beiden Regionalflughäfen Bern-Belp und Lugano-Agno erleiden ähnliche Schicksale. Sie befinden sich im Sinkflug und sollen durch Finanzspritzen der öffentlichen Hand aufgepäppelt werden. Gestern hat die Stadt Lugano als Mehrheitsbesitzerin ihre Pläne für einen Relaunch des Airports vorgestellt. Lugano-Agno verfügt nur noch über einen einzigen Linienflug (nach Zürich). Die stets schlecht ausgelastete Verbindung zwischen Lugano und Genf entfiel als Folge des Konkurses der Darwin-Airline Ende 2017 und konnte bis heute nicht durch einen neuen Carrier ersetzt werden. Ironischerweise war die Berner Skywork als aussichtsreichster Kandidat zur Übernahme dieser Verbindung im Gespräch. Doch sie machte selbst Pleite. Nun soll eine Kapitalerhöhung stattfinden, und der Kanton Tessin soll seinen Anteil an der Lugano Airport SA (LASA) von 12,5 auf 40 Prozent steigern. Zudem sind in einer ersten Tranche Investitionen der Stadt Lugano in Höhe von 5 Millionen vorgesehen. Der Stadtrat von Lugano beruft sich in seiner Strategie auf einen Masterplan des «Center for Aviation Competence» der Uni St.Gallen. In diesem wird dem Flugplatz Zukunftspotential in Bezug auf Beschäftigung und als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln auf Strasse und Schiene eingeräumt. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Wie sicher fühlen sich Deutsche ohne Pilot?

Der Digitalverband Bitkom ist der Frage nach dem autonomen Fliegen jetzt mit einer repräsentativen Umfrage auf die Spur gegangen. Und die Ergebnisse waren relativ eindeutig: Die Mehrheit der Deutschen lehnt autonome Flugzeuge ab. 70 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus, ein autonomes Flugzeug zu besteigen. „Während das autonome Auto schon höhere Akzeptanzwerte erzielt, ist die Vorstellung, sich in ein unbemanntes Flugzeug zu setzen, für die meisten Passagiere noch unvorstellbar oder zumindest gewöhnungsbedürftig“, sagt Christopher Meinecke, Leiter Digitale Transformation beim Bitkom. Technisch könnte ein autonomes Flugzeug aber schon längst entwickelt werden. Dabei sei dies auch nichts Neues: „Flugzeuge fliegen auch heute schon hochsicher mit Autopilot. Der Pilot hat dabei dann die Aufgabe alle Abläufe zu überwachen.“ Mehr Informationen im Originalbericht von ‚futurezone.de‘.

Rund um die Welt in einer Cessna 182

Der Brite Ross Edmondson hat im März in den USA sein jüngstes Abenteuer begonnen: die Umrundung der Erde in einer Cessna 182. Auf facebook finden Sie die neusten Nachrichten, wie es ihm und seinem Flugzeug gerade geht. Und hier finden Sie die gesamten Informationen samt einer schönen Bildauswahl – ein toller Blog für alle Flugbegeisterten.

Airbus forscht am grünen Flugzeug

Schon in gut zehn Jahren will Airbus das vollelektrische Fliegen anbieten. Wie der Konzern dieses Ziel erreichen will – und wie weit die Flugzeugbauer damit sind. Airbus-Chef Guillaume Faury spürt den Druck. Keine Klimadebatte dieser Tage kommt ohne den kritischen Blick auf die Luftfahrt aus. Fliegen wird immer lauter als Klimakiller angeprangert. Kein Verkehrsträger belastet das Klima mehr. Airbus steuert gegen: Am Rande der „Airbus Innovation Days 2019“ in Toulouse verkündet der neue Vorstandsvorsitzende seine Prioritätenliste. Ganz oben steht, den Ausstoß von CO2 zu verringern. Aber Guillaume Faury weiß auch, dass das Projekt noch Zeit braucht. Erst einmal wird es darum gehen, alte durch moderne Flugzeuge zu ersetzen. Darüber hinaus könnten durch verbessertes Luftverkehrsmanagement bis zu 15 Prozent des Treibstoffverbrauchs und entsprechend auch CO2-Emissionen eingespart werden. Dazu müsse der Einsatz von nachhaltigen Bio-Treibstoffen ausgebaut werden. Klar ist dem Franzosen aber auch: All das wird allein nicht ausreichen, um das emissionsfreie Fliegen zu erreichen. Quelle: ‚tagesschau.de‚.

Das ging aber schnell…

Zweimal täglich verbindet ein Flieger die Orkney-Inseln Westray und Papa-Westray. Viel Zeit, die Aussicht zu genießen, haben die Passagiere nicht: Die Strecke ist nur knapp drei Kilometer lang. Für die Einheimischen ist dieser Flug ein alltäglicher. Für die Touristen aber, sagt Alex Rendall, ein junger Schotte, sei es das eben ganz und gar nicht. „Aus der ganzen Welt kommen sie angereist.“ Oft sind seine Gäste Menschen, denen Eintragungen im Guinness-Buch der Rekorde etwas bedeuten. Der 28-Jährige ist Pilot auf den Orkney-Inseln, dem Archipel vor der schottischen Nordküste. Rendall, selbst gebürtiger Orkadier, fliegt für die regionale Fluggesellschaft Loganair. Zum regulären Flugplan gehört der 1,7-Meilen-Flug von Westray nach Papa Westray. Und wer die 2735 Meter Luftstrecke in seiner lauten Britten-Norman Islander bewältigt hat, war somit Passagier beim kürzesten Linienflug der Welt. Eine Minute Flugzeit – Start und Landung inklusive. Danach kann, wer will, die Urkunde mit der Aufschrift „World’s shortest scheduled air service“ abholen. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

Wuppertal Schönheit auf den zweiten Blick

Wuppertal wird häufig in einem Atemzug mit der Schwebebahn genannt. Tauschreporter Michael Fischer lernt, dass die Stadt weitaus mehr zu bieten hat und erkundet sie von oben aus der Vogelperspektive. An einem sonnigen Vormittag gleitet eine weisse Cessna durch die Luft und macht die große Welt ganz klein. Menschen werden zu Streichhölzern, Häuser zu Pappkartons, das Leben unten wirkt wie von einem leidenschaftlichen Modellbauer kunstvoll zusammengestellt, als hätte ein Maler ein buntes Wimmelbild aus allen Farben dieser Welt malen wollen. Quelle: ‚wz.de‚. Foto Michael Fischer.

80 Jahre Flugplatz Emmen

Am Samstag, 25. Mai feierte der Militärflugplatz Emmen bei Luzern seinen 80jährigen Geburtstag mit einem ‚Tag der Öffentlichkeit‘. Die Organisatoren boten den trotz wechselhaften Wetters erschienenen ca. 26’000 Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm mit der Patrouille Suisse, Kunstflug-Vorführungen mit der Pilatus PC-9, Flugvorführungen des Transport-Helikopters ‚Super Puma‘ sowie eine Demonstration der Schlagkraft der Flughafen-Feuerwehr. Finden Sie in der ‚Luzerner Zeitung‘ mehr Impressionen.

Flugzeug-Schau in Jesenwang

Ihre eigene Maifeier hielten zahlreiche Piloten wieder auf dem Jesenwanger Flugplatz ab. Bereits zum 22. Mal veranstaltete der Verein „Pro Luftfahrt“ das Treffen für Ultraleichtflieger, das traditionell parallel zum Aufstellen der Maibäume stattfindet. Das schöne Wetter mit weißblauem Himmel und viel Sonne hat Wendelin Haberkorn mit seinem ultraleichten Fluggerät heuer erstmals nach Jesenwang gelockt. Quelle: ‚Merkur.de‚.

Bienenfarm: Fliegende Ostalgie

Die Veranstaltung „Stearman & Friends“, bei der US-Oldtimer der Lüfte sich ein Stelldichein auf dem Flugplatz Bienenfarm geben, wird nun durch ein Treffen der Flieger aus den ehemaligen Ostblockstaaten ergänzt. Das Ostblock-Fly-In feierte am vergangenen Wochenende Premiere. Historische Flugzeuge und Automobile, diesmal aus den ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten, gaben sich die Ehre. Herausgeputzt glänzten sie im strahlenden Sonnenschein um die Wette. Die gute Nachricht für alle, die es verpasst haben: die Veranstaltung wird fortgeführt. Der Erfolg überzeugte den Verein Quax, der auf dem Flugplatz Bienenfarm stationiert ist und mit diversen Veranstaltungen auf das Rollfeld im Grünen lockt. Das nächste Ostblock-Fly-In ist für den 15. bis 17. Mai 2020 angesetzt. Quelle: ‚moz.de‚.

D-Day Flugzeug kehrt in Normandie zurück

Das Flugzeug, das 1944 die Landung der Alliierten in der Normandie anführte, wird zum 75. Jahrestag der Invasion nach Frankreich zurückkehren. Die „That’s All, Brother“ wäre fast für immer zerstört worden. Zwei Historiker fanden das historische Flugzeug auf einem Schrottplatz in Wisconsin und retteten es so für die Nachwelt. Es soll bei der Zeremonie zum „D-Day“ im Juni Fallschirmspringer absetzen. Zuvor werde es die ursprüngliche Reise noch einmal machen, heißt es auf der Website des Flugzeugs. „Das wird ziemlich beeindruckend“, so der Pilot Tom Travis, der das Flugzeug fliegen wird. „Wir werden um die Freiheitsstatue fliegen und dann nach Labrador. Dann nach Grönland um zu tanken und nach Island um zu übernachten. Dann nach Schottland und Duxford, England.“ Quelle: ‚Euronews.com‚.

Unterstützung für Flughafen Bern

Der Flughafen Bern ist ein wichtiger Standortfaktor für Wirtschaft und Tourismus. Mit dem Gesetz über die Beteiligung an der Flughafen Bern AG will der Kanton die Rechtsgrundlage schaffen für eine dauerhafte finanzielle Unterstützung für dessen Leistungen im öffentlichen Interesse. Die Vernehmlassung dauert bis Mitte August.Der Kanton Bern hat in den vergangenen Jahren den Flughafen Bern bereits mehrfach mit Investitionen beim Ausbau der Infrastruktur sowie mit Leistungen im Bereich der Sicherheit unterstützt. Grundlage dafür bildete jeweils ein Grossratsbeschluss gestützt auf das Gesetz über die Steuerung von Finanzen und Leistungen (FLG). Für eine dauerhafte Unterstützung ist hingegen eine neue gesetzliche Grundlage nötig. Diese soll mit dem Gesetz über die Beteiligung an der Flughafen Bern AG geschaffen werden. Quelle: ‚be.ch‚. Foto: ‚Wikipedia‚.

Fluglehrer darf nicht mehr abheben

Eine Vorstrafe wegen Veruntreuung ist entscheidend für Zweifel an der Zuverlässigkeit des Piloten. Das Amtsgericht hatte bei seinem Urteil 152 Fälle von Veruntreuung zwischen 2008 und 2013 aufgelistet. Der leidenschaftliche Pilot hatte als Flugleiter und Trainer Flugschüler ausgebildet und Fortbildungen durchgeführt. Schließlich brachte er es 2013 zum Ausbildungsleiter im Verein. Das Gericht betonte, dass es bei einem Entzug der Fluglizenz nicht auf einen luftverkehrstechnischen Bezug der Straftat ankomme. Sein Engagement in der Fliegerei, verdeutlichte die Richterin, könne die Zweifel an seiner Zuverlässigkeit nicht entkräften. Und bei der luftverkehrstechnischen Zuverlässigkeit würden strenge Maßstäbe angelegt, denn als Pilot sei ein hohes Maß an Verantwortung und Selbstbeherrschung erforderlich. Schon geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit wiesen auf charakterliche Mängel hin. Quelle: ‚WAZ.de‚.

Eggenfelden saniert Start- und Landebahn

Die Flugplatz Eggenfelden GmbH für mehr als eine Million Euro eine Sanierung, um die Zukunft des Regionalflughafens zu sichern. Nach mehreren Beschlüssen von Kreisausschuss und Stadtrat ist das Vorhaben, das noch heuer über die Bühne gehen soll, jetzt endgültig in trockenen Tüchern. Start- und Landebahn sowie das Vorfeld werden erneuert. Während der Arbeiten muss der Flugplatz voraussichtlich zwei Wochen, also bis 14. September, gesperrt werden, sofern das Wetter mitspielt. Rund 22.000 Starts und Landungen pro Jahr verzeichnet der Flugplatz im Schnitt. Quelle: ‚pnp.de‚.

Irrflug über Kloten

Irgendwie war da ein Echo. Ab und zu wurde es auf dem Radar sichtbar. Dem Mann im Tower des Flughafens Zürich gefiel das nicht. Denn mit dem unbekannten Flugzeug auf seinem Bildschirm, dem Grund für das Signal, bestand kein Funkkontakt. Das «Ufo» näherte sich dem Nahverkehrsbereich des Flughafens in Kloten ZH mit beängstigendem Tempo. Der Zeitpunkt für die Überraschung war denkbar ungeeignet. Denn gerade hatte der Flugverkehrsleiter im Tower Piste 14 für einen Edelweiss-Airbus aus Las Vegas (USA) freigegeben. Und der Ferienflieger meldete tatsächlich ein nicht identifiziertes Flugzeug auf Kollisionskurs: einen Motorsegler mit Pilot und Passagier. Eine Dreiviertelstunde geisterte der Hobby-Flugzeugführer durch den Schweizer Luftraum. Seinen Transponder hatte er die ganze Zeit ausgeschaltet. Zurück in deutschen Gefilden, vermied er es zunächst tunlichst, sein Schweizer Abenteuer zu melden. Die ganze Geschichte finden Sie im Originalbericht von ‚blick.ch‚.

Im Motorflugzeug-Cockpit

In den Kopfhörern rauscht es. Die ferne Stimme eines Mannes ist zu hören. Sie gibt unverständliche Formeln wieder, Zahlen, Abkürzungen. Moritz Altmann, Pilot und Fluglehrer am Kassel Airport in Calden, sitzt in seinem Flugzeug und antwortet in ähnlich mysteriösen Formulierungen. Doch als er für unser Video erklärt, um was es in der Unterhaltung zwischen Tower und Piloten geht, klingt es nicht mehr so mysteriös, sondern nach einem ausgeklügelten System, mit dem in aller Kürze wichtige Informationen zwischen Fluglotsen und Piloten ausgetauscht werden. Diese Kommunikation ist Teil der Vorbereitung auf einen Flug. Denn einsteigen und losfliegen, so einfach ist es nicht. Wer mit einem Motorflugzeug abheben will, muss seinen Trip in die Luft vorbereiten. Wetterbericht prüfen, Besonderheiten des Zielflughafens recherchieren. Die Maschine kontrollieren: Sind Tragflächen und Propeller unbeschädigt, ist genug Benzin im Tank? Das ist nur ein Auszug aus den Vorbereitungen eines Piloten. Quelle: ‚hna.de‚.

FDP: ‚Groschengrab Flugplatz zeitnah beenden‘

Der FDP-Kreisverband hat sich für einen Verkauf des Flugplatzes Nobitz oder, falls dies nicht gelinge, auch für eine Insolvenz des seit Jahren bezuschussten Betriebes ausgesprochen. Ebenso bemängeln die Liberalen, dass der Kreis gemeinsam mit den Städten und Gemeinden kein abgestimmtes Wirtschaftsförderungs- und Marketingkonzept habe. „Die Kräfte müssen endlich gebündelt werden“, heißt es. Die Stadt Altenburg leide unter der Lethargie der späten Wolf-Jahre. Neues Bauland müsse ausgewiesen und erschlossen, Baugenehmigungen müssten schneller und unbürokratischer erteilt werden. Quelle: ‚lvz.de‚.

„Landen in Landshut“ reduziert Fluglärm

Zum 1. Januar 2018 hatte die Gesellschaft „Landen in Landshut“ die Stadtwerke als Betreiber des Flugplatzes Ellermühle abgelöst. Schon im ersten Jahr konnte die GmbH einige Erfolge verbuchen. Als zielführend habe sich in dieser Hinsicht die Herausgabe einer Lärmschutzkarte erwiesen. Diese visualisiert die Wohngebiete innerhalb der Platzrunde mit dem Hinweis, Überflüge zu vermeiden und ergänzt das offizielle Sichtanflugblatt der Deutschen Flugsicherung. Damit jeder Pilot auch unmittelbar vor dem Start nochmals an die geltenden Regelungen erinnert wird, wurden diese nun auch direkt auf den Asphalt der Rollbahn geschrieben. Quelle: ‚Wochenblatt‚.

Elektro-Flugtaxi hebt erstmals ab

Das deutsche Start-up Lilium plant die Serienfertigung seines elektrischen Flugtaxis. Gründer Daniel Wiegand erklärt in diesem Interview, warum Fliegen bald so billig ist wie Taxifahren, dass Flugzeuge in seiner Vision dank Senkrechtstart in jeder Innenstadt landen werden und Passagiere dort wie an einer heutigen Bushaltestelle zusteigen und in kurzer Zeit in einer anderen Grossstadt landen werden.

Flugzeug-Oldtimer aus dem „Ostblock“

Zum ersten Ostblock-FlyIn mit Oldtimer-Maschinen aus den ehemaligen Ost-Staaten lädt der Verein Quax am Wochenende vom 18./19.Mai nach Bienenfarm ein. Dabei ist auch der größte fliegende Doppeldecker der Welt. „Wir machen keinen Flugtag im herkömmlichen Sinn , sondern ein ungezwungenes Treffen von flugbegeisterten Menschen“, erklärt Stendel. Das bedeutet, dass es keine Vorführungen und kein festes Programm gibt. „Es bedeutet aber auch, dass man wahrscheinlich nirgendwo näher und familiärer mit den alten Flugzeugen und den Piloten in Kontakt kommt.“ Die Piloten sind alle privat dabei, drehen einfach nach Lust und Laune ihre Runden und wollen mit Gästen ein paar schöne Stunden verbringen. Quelle: ‚Märkische Allgemeine‘.

Dürftige Beweislage für Hagelflieger-Wirksamkeit

Nichts fürchten Landwirte mehr als Hagel. Das Impfen der Wolken mit Chemikalien soll sie vor schweren Schäden schützen. Doch ob die Methode wirklich wirkt, ist stark umstritten. Ebenfalls seit der Antike versucht der Mensch, aufziehende Gewitter zu bekämpfen. Nur die Methoden haben sich geändert: Früher versuchte man, das Ungetüm mit Gebeten, Glockengeläut und anderem Lärm zu verjagen, seit einigen Jahrzehnten nun sind sogar Raketen und kleine Motorflieger im Einsatz gegen dunkle Wolkentürme. Hagelabwehr nennt sich dieser Versuch der Wetterbeeinflussung, und es breitet sich in Süddeutschland immer weiter aus – jetzt gibt es auch eine Hagelabwehr in Südbaden. Die Mission besteht darin, das Entstehen schwerer Hagelkörner in Gewitterwolken zu verhindern. Mit Hagelfliegern sollen Gewitter geimpft werden, so der Fachjargon. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.