Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Bundesstrafgericht spricht Pilot schuldig

Das Bundesstrafgericht hat den Piloten des im August 2016 in Löhningen abgestürzten Kleinflugzeugs wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.Das Bundesstrafgericht erachtet es als erwiesen, dass der Pilot bei der Berechnung des Startgewichts und des Schwerpunkts des Flugzeugs seinen Pflichten nicht nachgekommen ist. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten, begründeten Urteil hervor. Der 52-jährige Mann wollte im August 2016 vom Schmerlat aus einen Rundflug mit drei Personen antreten. Die Frau und die beiden männlichen Flugpassagiere gaben dem Piloten ihr Gewicht an. Anhand einer Excel-Tabelle berechnete der Pilot, ob das Gewicht aller Personen, des Flugzeugs und des Treibstoffs das maximale Startgewicht von 1000 kg überschreitet oder nicht. Das verwendete Computer-Programm spuckte ein Gewicht von 966 Kilogramm und damit ein «Go» aus. Das Flugzeug kam beim Start jedoch kaum vom Boden weg, neigte sich und stürzte nach einer Flugzeit von rund einer Minute ab. Alle Insassen wurden verletzt. Die Frau verstarb nach mehreren Tagen im Spital. Quelle: ‚Schaffhauser Nachrichten‚.

Was Manager von Piloten lernen können

Führungskräfte haben es nicht leicht. Sie sind für alles verantwortlich und müssen schwierige Entscheidungen treffen, die über die Zukunft des Unternehmens entscheiden – und das oft unter Zeitdruck. Um diese Aufgabe zu bewältigen, muss man krisenfest sein und vor allem auf seine Mitarbeiter zählen können. Wie (überlebens-)wichtig das Vertrauen in die eigenen Stärken ist, weiß Berufspilot Philip Keil aus eigener Erfahrung. 2009 kann er buchstäblich in letzter Sekunde einen Absturz mit 189 Passagieren an Bord verhindern. Keil beschreibt, wie dieser Moment sein Leben veränderte und was er ihn gelehrt hat. Der Experte für Teamwork und positive Fehlerkultur hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Erfolgsgeschichte aus der Luftfahrt auf die Unternehmenswelt zu übertragen. Mehr Infos im Originalbericht des ‚Handelsblattes‚. Bild: ‚Swiss Blog‚.

Zum Abheben

Flugtaxis, Drohnen, vernetzte Mobilität – das Netzwerk für Urban Air Mobility (UAM) hat seit seiner Gründung im Jahr 2018 schon zwölf Millionen Euro an Fördergeldern gesammelt. Die Daimler-Tochter Volocopter hat in Singapur erfolgreich einen bemannten Testflug durchgeführt. Werden die Lufttaxis und Transportdrohnen, die künftig elektrisch-emissionsfrei weltweit über die Dächer der Metropolen wie Singapur oder Paris schweben? Das Londoner Unternehmen Skyports, in Partnerschaft mit der Daimler-Tochter Volocopter, hat bei dem UAM-Netzwerktreffen die passende Infrastruktur vorgestellt: einen Vertiport für Flugtaxis, wie er nach Singapur auch auf dem Ingolstädter Hauptbahnhof entstehen könnte. Im Rahmen der UAM-Initiative soll ab 2020 untersucht werden, welche Standorte für solche Landeplätze geeignet sind. Ein kompliziertes Vorhaben, wie Skyports-Infrastruktur-Manager Damian Kysely erläuterte. „Die Zertifizierung ist sehr schwierig und wird gerade von der EASA entwickelt.“ Der smarte Jungmanager, beseelt von Pioniergeist, erklärte, es brauche eine Vorlaufzeit von zwei bis drei Jahren, um einen Vertiport zu bauen. „Ingolstadt kann unser erster Markt werden“, sagte er. Quelle: ‚Donaukurier.de‚.

MFS 2020: Perfekte Startbahn

13 Jahre nach dem Flight Simulator X schwingt sich Microsoft erneut in die Lüfte, größer und ambitionierter als je. Rund 200 Team-Mitglieder waren an diesem Projekt beteiligt, neben »normalen« Spieleentwicklern auch Experten anderer Microsoft-Abteilungen wie Bing (Suchmaschine und Karten) oder Azure (Microsofts Cloud-Service). Der neue Microsoft Flight Simulator soll neben Traumgrafik auch einen hohen Realismusgrad bieten. Die Robin im Bild zeigt das schon ganz gut: Man beachte die Schattenwürfe der Wolken sowie die Sandbänke rechts im Bild. Quelle: ‚Gamestar‚.

Uniklinik Greifswald: Drohnen sollen Leben retten

Wenn Hubschrauber und Rettungswagen unterwegs sind, sieht es für weitere Erkrankte bei Herzstillstand schlecht aus. In Vorpommern könnten Drohnen helfen und Defibrillatoren zu den Helfern vor Ort bringen. Die ersten Erfahrungen in Penkun, ganz im Osten von Vorpommern-Greifswald, sind positiv. Quelle: ‚Ostsee-Zeitung‚ (Registrierung).

Gefährliche Annäherung

Ein Passagierflugzeug und ein privates Motorflugzeug sind sich beim Flughafen Zürich gefährlich nahe gekommen. Deshalb hat die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust eine Untersuchung eröffnet. Im Vorbericht heisst es, der Vorfall habe sich am 13. Oktober rund 35 Kilometer nordwestlich des Flughafens Zürich ereignet. Es geht um einen Airbus von British Airways, der von London Heathrow nach Zürich unterwegs war, und eine Privatmaschine, die von Locarno nach Donaueschingen-Villingen in Deutschland gesteuert wurde. Quelle: ‚Zentralplus.ch‚.

Hundertjährige hebt ab

Natürlich steige ich ein!“ Mit diesem Satz zerstreute Martha Schenk bei ihrer Schwiegertochter jeglichen Zweifel. Die hatte gerade zum 100. Geburtstag ihrer Schwiegermutter die Briefe geöffnet und die Glückwünsche vorgelesen. In einem davon steckte eine Überraschung zum Abheben. Barbara Böttcher, die Hausärztin von Martha Schenk, hatte ihr einen Rundflug geschenkt. Die Schwiegertochter fragte zweifelnd: „Unsere Mutter soll über Hennigsdorf fliegen?“ Für die Jubilarin war das gar keine Frage. „Ich freue mich schon!“, rief sie in die Geburtstagsrunde. Immerhin sollte es erst der zweite Flug ihres Lebens sein. „Zum 90. Geburtstag habe ich von meinen Kindern eine Flugreise nach Teneriffa geschenkt bekommen. Damals war ich noch rüstig“, erzählt die Dame am Telefon in einem Ton, der keinen Zweifel daran lässt, dass sie noch immer unternehmungslustig ist. Offensichtlich hatte die Hennigsdorferin ihrer Ärztin derart begeistert von diesem Erlebnis erzählt, dass diese auf die Idee für das ungewöhnliche Geschenk kam. „Ich wusste gar nicht, was ich sagen soll. So ein großes Geschenk!“, staunt die Hundertjährige noch immer über die Überraschung. Quelle: ‚moz.de‚.

„English-only“ vom Tisch

Der Ständerat hat am 5. Dezember 2019 oppositionslos einer Motion des Nationalrates zugestimmt, wonach der Funkverkehr für den nichtgewerbsmässigen Sichtflug in der Schweiz neben Englisch weiterhin auch in der ortsüblichen Landessprache stattfinden darf. Anlässlich der Herbstsession 2019 hatte sich schon der Nationalrat – entgegen dem Antrag des Bundesrates – mit 138 zu 13 Stimmen bei 23 Enthaltungen überaus klar für die Annahme der KVF-N Motion ausgesprochen. Dem ist die Schwesterkommission des Ständerates (KVF-S) gefolgt. Nach dem aktuellen Entscheid des Ständerates muss nun der Bundesrat entsprechende Korrekturen vornehmen. Der Aero-Club der Schweiz hat sich seit anfangs Jahr gegen «English only» gewehrt. Mit grossem politischen Engagement, allen voran durch den AeCS-Zentralpräsidenten Matthias Jauslin, unterstützt durch die Gruppe «English only no!» aus der Romandie konnte nun die Wende herbeigeführt werden. Allen, die aktiv mitgewirkt haben, gebührt ein grosser Dank. Quelle: ‚Aero-Club der Schweiz‚.

Lahr: Investoren aus China melden sich nicht mehr

Im Wahlkampf war das Thema erst groß aufgeploppt, dann aber wieder schnell in der Versenkung verschwunden, nachdem sich alle OB-Kandidaten dagegen ausgesprochen hatten: eine Übernahme des Lahrer Flugplatzes durch eine chinesische Investorengruppe. Seither haben sich die Chinesen nicht mehr in Lahr gemeldet. Ein Engagement der Investorengruppe aus Fernost sei derzeit für ad acta gelegt. Mit dem derzeitigen Betreiber, dem Schwanauer Tunnelbohrunternehmer Martin Herrenknecht, sei in dieser Angelegenheit noch kein Gespräch anberaumt. Herrenknecht, der sich entschieden gegen die chinesischen Betreiber ausgesprochen hatte, hat bereits im August gegenüber der Badischen Zeitung erklärt, sich über das Vertragsende 2021 hinaus als Betreiber des Flughafens einzubringen und zu engagieren. Basis seien Gespräche mit den Vertretern der Stadt, nach der Wahl des neuen Oberbürgermeisters, so Herrenknecht damals. Dazu würden klare Konzepte und Überlegungen zur Entwicklung benötigt: „Daran ist ebenso die Frage gekoppelt, wer die passenden und besten Partner für die weitere Entwicklung des Flughafens und dessen Betrieb über 2021 hinweg sind.“ Im neuen Jahr will sich Martin Herrenknecht zu den weiteren Schritten äußern. Quelle: ‚Badische-Zeitung‚ (Registrierung).

Egelsbach: Triwo AG übernimmt von NetJets

Der größte allgemeine Verkehrslandeplatz der Bundesrepublik und die zugehörige Betriebsgesellschaft bekommen neue Hausherren – da will man in der Lokalpolitik möglichst rasch herausfinden, mit wem man es zu tun hat. Vieles, was der Triwo-Vorstand vorträgt, dürfen seine Gegenüber als beruhigend zur Kenntnis nehmen: Die Triwo AG habe kein Problem damit, den sogenannten Vertrag über die Entwicklung und den Ausbau des Flugplatzes Frankfurt-Egelsbach – abgeschlossen anno 2009 zwischen den HFG-Verkäufern und NetJets – einzuhalten, der wesentliche Betriebsbestimmungen im Sinne der Anrainerkommunen reglementiert. Vielmehr habe man langfristiges Interesse, den Flugplatz voranzubringen und die Infrastruktur zu ertüchtigen, so Adrian. Weder strebe man die Verlängerung der Piste noch der Betriebszeiten an noch die Erhöhung des höchstzulässigen Abfluggewichts. Das liegt aktuell bei 14 Tonnen, NetJets hätte gern 25 gehabt. „14 Tonnen reichen für diesen Flugplatz absolut“, stellt Adrian fest. Abgesehen davon herrsche in der Triwo-Chefetage Konsens: „Deutlich mehr Flugbewegungen dürften kein Faktor für wirtschaftlichen Erfolg in Egelsbach sein.“ Quelle: ‚op-online.de‚.

Peinlicher Fehler des Bundes in Dübendorf

Ein gravierender Fehler des Bundes beschädigt in Sachen Flugplatz Dübendorf das Vertrauen der Bevölkerung in den Prozess. Fünf Jahre, nachdem er den Betrieb nach einer Ausschreibung an eine Firma übergeben hat, stellt sich heraus, dass er dies in einem entscheidenden Punkt unter falschen Annahmen getan hat. Die Überflugrechte, die für die Luftwaffe galten, gelten für ein privates Unternehmen nicht. Ein fundamentaler Punkt wurde vor der Ausschreibung nicht geklärt oder falsch beurteilt. Der Fehler ist folgenschwer. Er wirft das Vorhaben, die Business-Jets nach Dübendorf auszulagern, um Jahre zurück. Zwar lässt sich das Problem der Überflugrechte technisch lösen, indem der Bund der Betreiberfirma eine Konzession erteilt. Rechtliche Einspruchsmöglichkeiten dagegen gibt es nicht, soweit dies heute abschätzbar ist. Es ist aber absehbar, dass dies bei der betroffenen Bevölkerung als Bevormundung aufgefasst werden wird. Damit ist das eigentliche Problem benannt, das sich aus der rechtlichen Fehleinschätzung ergibt: Es führt zu einem Vertrauensverlust. Die Bevölkerung in den Anrainergemeinden wehren sich seit Jahren gegen den Business-Flugplatz. 2017 stimmte sie an der Urne dagegen und für ein Alternativkonzept, das die Gemeindeexekutiven ausgearbeitet hatten. Die Abstimmung wurde von manchen als Farce kritisiert, weil damals wie heute klar war, dass einzig der Bund am Flugplatz Dübendorf das Sagen hat. Das Gefühl der Bevormundung dürfte sich jedoch verstärken, sollte dieser sich dazu entscheiden, den Weg der Konzession zu beschreiten. Einen Vertrauensverlust hinterlässt der jetzige Marschhalt nicht nur bei den Feinden, sondern auch bei den Freunden des Dübendorfer Flugplatzprojekts. Uvek-Vorsteherin Simonetta Sommaruga gilt nicht als Fan der Aviatik. In den Augen jener, die sie kritisch sehen, hat sich dieses Bild verstärkt. Das Uvek hinterlässt tatsächlich nicht den Eindruck, das Dübendorfer Flugplatzprojekt mit unbedingtem Willen voranzutreiben. Davon zeugt beispielsweise, dass beim weiteren Vorgehen auf die Zusammenarbeit mit dem Kanton verwiesen wird und vieles im Ungefähren bleibt – obwohl der Bund in der Fliegerei fast alle Gestaltungsmittel in der Hand hat und vorwärtsmachen könnte. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‘.

Neue Ausgangslage beim Flugplatz Dübendorf

Im Zusammenhang mit der Umnutzung des Militärflugplatzes Dübendorf in ein ziviles Flugfeld sind wichtige Fragen aufgetaucht, die bei der Planung des Projekts 2013 nicht berücksichtigt worden sind. Zum einen haben Abklärungen ergeben, dass der vorgesehene Flugbetrieb in Dübendorf aus Sicherheitsgründen grösseren Koordinationsbedarf mit dem Flughafen Zürich auslöst als ursprünglich angenommen worden ist. Zum anderen hat sich gezeigt, dass Grundstücke derart tief überflogen würden, dass die Eigentumsrechte der Grundeigentümer entgegen den bisherigen Planungen allenfalls beschränkt werden müssten. Die Flugplatz Dübendorf AG, die vom Bund 2014 den Zuschlag für den Betrieb erhalten hatte, verfügt jedoch nicht über die dazu nötige Befugnis zur Enteignung. Dafür wäre eine Konzession erforderlich. Das UVEK hat den Kanton Zürich über diese Entwicklungen und die neue Ausgangslage informiert. Zu den sicherheitstechnischen Aspekten wird das UVEK zudem eine Studie in Auftrag geben. Der Bund wird das weitere Vorgehen in Rücksprache mit dem Kanton Zürich klären, um tragfähige Lösungen für die Zukunft der zivilen Luftfahrt in Dübendorf zu entwickeln. Der Aufbau des Innovationsparks ist von den neuen Entwicklungen nicht betroffen.

‚Landung‘ in Hochspannungsleitung

Dieser Pilot hatte scheinbar seine Schutzengel auf beiden Flügeln sitzen. Thomas Koskovich flog mit seinem einmotorigen Sportflugzeug in eine Hochspannungsleitung. Das Wunder: Er überlebte völlig unverletzt. Laut der Polizei von Shakopee war Koskovich auf dem Weg nach Minneapolis gewesen. Gegen 16 Uhr krachte er mit seiner Piper Cub in die Hochspannungsleitung in einem Feld. Die Maschine blieb in der Luft an den Leitungen hängen. Polizeichef Luke Hennen: „Wir haben den Strom abgestellt, um den Piloten sicher bergen zu können. Er hatte keine Verletzungen davon getragen. Es ist unglaublich, dass dieser Absturz keine schlimmeren Folgen hatte.“ Warum der 65-Jährige so tief geflogen und in die Stromleitung gekracht war, soll eine Untersuchung der Flugsicherheitsbehörde FAA feststellen. Quelle: ‚express.de‚.

Hamm: Startbahn deutlich länger

Der Hammer Luftsportclub (LSC) baut die Start- und Landebahn seines Flugplatzes aus. Die Ziele sind weniger Fluglärm und mehr Sicherheit. Wenn bislang ein Pilot am Hammer Flugplatz seine Maschine in die Lüfte zog, hatte er die ersten Turbulenzen schon hinter sich. Über Kaninchenlöcher und Maulwurfshügel hatte er sich in der ersten Startphase hinweggehoppelt, bis er endlich den befestigten Teil der Piste erreicht hatte und richtig beschleunigen konnte. Das war nicht nur wenig komfortabel, sondern auch mit gewissen Gefahren und Lärmbelästigungen für die Anlieger verbunden. Die motorgetriebenen Maschinen steuerten nämlich in Flugrichtung Westen in relativ geringer Höhe auf das Hamtec zu und verursachten eben wegen dieser geringen Flughöhe am Boden wahrnehmbaren Lärm. Die alte, 630 Meter lange Piste wird derzeit nach Osten hin verlängert, und zwar um 120 Meter. 750 Meter maß die Hammer Start- und Landebahn offiziell zwar schon immer, aber darin eingerechnet waren die 120 Meter auf der Buckelpiste. Wie schon auf dem alten Teil, soll auch beim neuen Teilstück ein Ökostein verpflastert werden. Er führt nicht zur Versiegelung der Fläche, sondern ist wasserdurchlässig. 150.000 Euro wird die Maßnahme kosten. Sie wird zum Teil vom Land NRW gefördert – wegen des erhöhten Sicherheitsaspekts und des geringeren Fluglärms. Denn klar ist: Die Maschinen erreichen in Zukunft schneller ihre Abfluggeschwindigkeit und fliegen entsprechend höher über das Hamtec hinweg. Nichts ändern wird sich an den Dimensionen der für den Hammer Flugplatz zugelassenen Maschinen. Bei mehr als einer Tonne Gewicht wird weiterhin Schluss sein. Quelle: ‚wa.de‚.

BER soll am 31. Oktober 2020 öffnen

Die Betreiber des BER trauen sich mit einem neuen Eröffnungstermin an die Öffentlichkeit: Am 31. Oktober 2020 soll der neue Hauptstadtflughafen in Betrieb gehen. Angesichts jahrelanger Verzögerung und mehrerer geplatzter Termine bleiben viele skeptisch. Es ist der letzte mögliche Tag innerhalb eines selbst gesteckten Zeitraums: Am 31. Oktober des kommenden Jahres soll der Hauptstadtflughafen BER eröffnen, verkündeten die Betreiber am Freitag. Sollten sie den Termin diesmal halten können, ginge der Flughafen mit rund neun Jahren Verspätung, mehr als verdreifachten Kosten und nach diversen geplatzten Terminen an einem Samstag ans Netz. Dass es im Oktober des kommenden Jahres endlich soweit sein soll, war schon länger bekannt. Der genaue Tag hingegen war bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis. Rund eine Woche vorher enden in Berlin die Herbstferien. Laut dem BER-Chef bedeutet das für den geplanten Tag der Eröffnung rund ein Drittel weniger Fluggäste als während der Ferien oder im Sommer. „Dadurch war es schon naheliegend, dass wir ans Ende Oktober gehen.“ Quelle: ‚RP-online.de‚.

Flugplatz Drewitz wird verkauft

Der Verkehrslandeplatz Cottbus-Drewitz in der Nähe von Peitz (Landkreis Spree-Neiße) soll verkauft werden. Das teilte die Amtsdirektorin von Peitz, Elvira Hölzner (parteilos), am Donnerstag auf rbb-Nachfrage mit. Ein Weiterbetrieb als Flugplatz sei von den wahrscheinlichen neuen Eigentümern, einer Investorengruppe, nicht vorgesehen. Stattdessen setze die Gruppe auf Elektromobilität. Das Amt erhoffe sich neue Industriearbeitsplätze für die Region. „Die jetzigen drei Eigentümer haben sich lange bemüht dort etwas zu etablieren in Richtung Fliegen, was leider nicht geklappt hat“, erklärt Elvira Hölzner. Die Landesregierung habe schriftlich erklärt, dass Drewitz kein Ausweichflugplatz für den BER werde. „Das war natürlich der Todesstoß“, meint sie. Das Gelände soll in der nächsten Woche offiziell verkauft werden. Dann beginnen laut Hölzner die Planungen für die weitere Nutzung des Geländes. „Wir müssen einen neuen Bebauungsplan aufstellen, wir müssen den Flächennutzungsplan ändern, das ist schon eine Zeitspanne von eineinhalb Jahren“, so Hölzner. Quelle: ‚rbb24.de‚.

FDP Würzburg: Stadt soll Flugzeugkauf unterstützen

Der Flugsportclub Würzburg (FSCW) möchte sich gerne ein neues, leiseres Schleppflugzeug für Segelflieger kaufen, kann aber die Kosten in Höhe von 160’000 Euro für das Ultraleichtflugzeug nicht alleine aufbringen. Die Stadt Würzburg hatte als Zuschuss für den Erwerb der neuen Maschine 25’000 Euro im Haushalt für 2019 eingestellt. Für die an diesem Donnerstag beginnenden Haushaltsberatungen für 2020 (Beginn um 10 Uhr im Ratssaal) beantragt die Stadtratsfraktion von FDP/Bürgerforum, die städtische Förderung auf 50’000 Euro zu verdoppeln, damit der Erwerb des Flugzeugs zeitnah sichergestellt werden kann. FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim Spatz sagte auf Anfrage, dass er den höheren Zuschuss für angemessen und berechtigt halte, weil das neue Flugzeug einen erheblichen Beitrag zur Minderung des Fluglärms leisten werde. Keineswegs handele es sich bei dem städtischen Zuschuss um eine Investition in den Flugsport, sagte Spatz. Das Luftamt Nordbayern hat vor einigen Jahren den Lärm des jetzigen Fliegers gemessen und festgestellt, dass er im zumutbaren Bereich liege. Aus eigener Anschauung könne er bestätigen, dass das neue Flugzeug erheblich leiser fliege als das derzeit im Einsatz befindliche. Diesen subjektiven Eindruck hätten auch Lärmmessungen bestätigt, so der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion. Quelle: ‚mainpost.de‚.

Regionalflugplätze unzufrieden mit Skyguide

Mehrere Regionalflugplätze, darunter Grenchen und St. Gallen-Altenrhein, sind nicht zufrieden mit der Flugsicherung von Skyguide. «Technisch und personell läuft es gut», erklärt Conrad Stampfli vom Flugplatz Grenchen. Nicht einverstanden ist er mit den Kosten und deren Transparenz. «Wir zahlen 680’000 Franken für Wetterdaten, pro Jahr. Damit finanzieren wir mehr, als wir müssten; unter anderem den Wetterdienst von Flugplätzen ohne Flugsicherungsdienst», so Stampfli, der als Vizepräsident des Verwaltungsrates amtet. Das sei eine Quersubventionierung, die nicht fair und gemäss neuem Recht auch nicht erlaubt sei. Ausserdem führe das zu hohen Kosten bei den Regionalflugplätzen: Im Jahr 2018 habe Grenchen über 7 Millionen Franken für die Flugsicherung von Skyguide ausgegeben. Das sei ein hoher Budgetposten – besonders in Zeiten, in denen man sparen müsse. «Doch wie sollen wir sparen, wenn wir nicht einmal wissen, wofür wir alles zahlen müssen», meint Stampfli und kritisiert auch die Transparenz der Skyguide-Rechnungen. Die Schweizer Flugsicherung Skyguide dementiert: Transparenz sei da, jede Rechung sei einsehbar. Und wenn die Regionalflugplätze gerne genauer sehen möchten, wie beispielsweise der Wetterdienst im Detail verrechnet werde, «der kann jederzeit den Telefonhörer in die Hand nehmen, uns anrufen und sich anmelden. Wir schauen das gerne im Detail an», ergänzt Skyguide-Mediensprecher Vladi Barossa. Quelle: ‚SRF‚.

Mainz und die Luftfahrt

Bis 1914 war Mainz das Zentrum der deutschen Luftfahrt. Daran soll die Sonderausstellung „Ballone- Luftschiffe- Flugmaschinen“ im Stadthistorischen Museum Mainz erinnern. Die Geschichte der Luftfahrt in Mainz begann mit der Erfindung des lenkbaren Luftschiffes, der heutige Zeppelin. Den ließ sich der Mainzer Ingenieur Paul Haenlein 1865 patentieren. 1907 wurde dann der „Mittelrheinische Verein für Luftschifffahrt“ von Koblenz nach Mainz verlegt. Der führte bis 1914 circa 140 Ballonfahrten durch. Anthony Fokkers erstes Flugzeug wurde in den Werkstätten der Automobilfachschule in Zahlbach, die 1907 von Aschaffenburg dorthin zog, und dem Flugplatz in Dotzheim. In Niederwalluf gründete der Mainzer Jacob Goedecker dann seine Flugmaschinenwerke. Anthony Fokker wurde zu seinem ersten Fluglehrer und Werkspiloten, die Testflüge wurden im Gonsenheimer Sand durchgeführt. 1912 verlegte Goedecker seine Produktion nach Gonsenheim. Außerdem war Mainz ein wichtiger Flugplatz zur damaligen Zeit. Der erste deutsche Überlandflug 1910 von Frankfurt nach Mannheim führte zum Beispiel über Mainz. Passend zur Sonderausstellung zeigt das Stadthistorische Museum in Kooperation mit dem Luftfahrtverein Mainz e.V. im CAPITOL Mainz am Sonntag, den 24. November 2019, um 17 Uhr den Spielfilm „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ aus dem Jahre 1965. Der Film zeigt nach Originalplänen nachgebaute Flugzeuge und beschäftigt sich mit den damals sehr beliebten Flugzeugwettbewerben. Quelle: ‚antenne-mainz.de‚. Bild: ‚sensor-magazin.de‚.

Das fliegende Bärchen

Vor rund 80 Jahren entstand die Piper Cub, ein fliegender Oldtimer mit Kultstatus. In der Schweiz hat der Klassiker eine riesige Fangemeinde. Entstanden in seiner Urform ist das Flugzeug bereits Anfang der 1930er Jahre. Ab 1938 liefen die ersten Piper J-3C vom Band. Sie hatten vorwiegend Vierzylinder-Boxermotoren, deren Zylinder frei im Fahrtwind standen und so gut gekühlt wurden. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wurde das Konzept des zweisitzigen Hochdeckers aber immer weiter verfeinert und verbessert. Zudem ist die Cub ein sogenannter STOL-Flieger. Das ist die Abkürzung für Short Take-off and Landing und bedeutet Kurzstart- und landefähigkeit. Nicht mal 100 Meter brauchen die meisten Maschinen zum Abheben, das Landen geht noch kürzer. Die Cub ist ausserdem universell einsetzbar. Sie fliegt in der Schweiz mit normalen Rädern von Pisten oder auf Schwimmern etwa vom Vierwaldstädter- oder Zürichsee aus. Mit Skikufen geht es auf Schnee oder beispielsweise dem oft erwähnten Hüfi-Gletscher. Zudem eignet sich die Cub gut zum Hochschleppen von Segelflugzeugen. Anders als bei den meisten Flugzeugen sitzen die beiden Insassen nicht nebeneinander, sondern hintereinander. So hat der Pilot perfekte Sicht nach allen Seiten. Gleichzeitig ist die Cub auf Wunsch auch ein fliegendes Cabrio. Denn während des Flugs ist es möglich, die zweigeteilte Einstiegstüre aufzuklappen. Dann kommt zwar nicht von oben, aber zumindest von der Seite jede Menge Licht und Luft ins Cockpit. Gratis dazu gibt es einen ungestörten Blick nach unten auf die vorbeiziehende Landschaft. Quelle: ‚NZZ‚.

Diamond DA50 1st flight with retractable gear

On 28 October 2019 Diamond Aircraft’s single-engine 5-seater DA50, equipped with Continental CD-300 engine made its first flight with retractable gear. Sören Pedersen, Head of Flight Test, Diamond Aircraft Austria: “The first flight was conducted by the crew as planned and all systems were working as expected. Since all new elements are already well known from other aircraft out of the Diamond aircraft family, the DA50 made a very mature impression from the first lift off on. A first cruise performance test point showed that the expectation could be met easily. The DA50 showed a good agility and an “easy to fly” behavior, meaning that the handling qualities were very satisfying on the first impression.” The all carbon fibre DA50 with an extra-large luxurious cabin and excellent payload will be ideal for single piston pilots needing more seats and space and for charter operators looking for a low cost alternative. Diamond Aircraft is aiming for basic certification from the European Union Aviation Safety Agency (EASA) for the 5-seat version equipped with CD-300 engine and retractable gear in Summer 2020.

Flugunternehmen mit Herz

Ein christlich-humanitäres Flugunternehmen präsentierte im Birrfeld eine neue Maschine ihrer Flotte. Die Cessna stoppte auf ihrem Weg in den Süd-Sudan auf aargauischem Boden. Am Zielort soll sie bei der Auslieferung von Hilfsgütern helfen. Weite Distanzen, schlechte Strassen und hohe Dringlichkeiten fordern in zahlreichen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens Lufttransporte, um die Menschen mit Gütern zu versorgen. Eine neu erworbene Cessna Caravan des christlich-humanitären Flugunternehmens Mission Aviation Fellowship (MAF) – mit Sitz in Aarau – befindet sich derzeit auf der Reise in den Südsudan, wo sie die bestehende Flotte ergänzen wird. Das Flugzeug mit 14 Plätzen und rund 1,2 Tonnen Nutzlast wurde am Mittwoch auf dem Flugplatz Birrfeld der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die robuste Maschine ist dafür ausgelegt, auf kurzen, unbefestigten Pisten zu starten und zu landen. Da sich die politische Lage im Südsudan etwas stabilisiert hat, ist die Aktivität von NGOs stark angestiegen und somit auch der Bedarf an Lufttransporten. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚ (Registrierung).

Luftbestattungen in den Schweizer Alpen

Deutsche Bestatter nutzen den Schweizer Luftraum, um mit der Verstreuung menschlicher Asche das grosse Geld zu machen. Aber ist das erlaubt? In Deutschland besteht Friedhofspflicht. Die Asche eines Verstorbenen in der Luft zu verstreuen, ist illegal. Die Lösung für deutsche Bestatter, die ihr Angebotsfeld erweitern möchten: Sie fliegen in die Schweiz und leeren die Urnen dort. Ein Bestatter aus Deutschland fliege demnach rund 30 Mal im Jahr mit seinem Kleinflugzeug in die Bündner Alpen im Kanton Graubünden. Dort führe er dann bis zu zehn Luftbestattungen durch. Wenn von den Hinterbliebenen gewünscht, halte er die Ascheverstreuung sogar auf Film fest. 400 Euro soll solch eine Flugbestattung kosten. Obwohl im Internet Meldungen kursieren, Luftbestattungen seien in der Schweiz legal, vertreten die Behörden des Kantons Graubünden eine andere Meinung. Georg Thomann vom Amt für Natur und Umwelt Graubünden sagt: Bestattungen dieser Art seien „ganz klar nicht erlaubt und damit illegal“. Wer menschliche Asche im Schweizer Luftraum entsorgt, begehe „illegale Abfallentsorgung“, so Thomann weiter. Es müsse gehandelt werden. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt will künftig Verwarnungen aussprechen oder fehlbaren Bestattern aus Deutschland Bussen verordnen. Quelle: ‚gmx.ch‚.

Weiter keine neue Halle für Mainzer Flugplatz

Der Finther Flugverein war auch vor dem Stadtrechtsausschuss erfolglos – veraltete Pläne sprechen gegen einen Bau. Allerdings verheißt der künftige Flächennutzungsplan Hoffnung. Derzeit wird von der Stadt und dem Zweckverband Layenhof/Münchwald an einem Ersatz für den veralteten Flächennutzungsplan gearbeitet. „Irgendwann in sechs Monaten sind wir so weit“, vermutet Merk. Tritt der neue Plan in Kraft, könnte das letzte Hindernis für die Halle überwunden sein. Allerdings gibt es auch hier noch ein Problem. Das Verhältnis zwischen Zweckverband und den Luftfahrern ist gespannt. Im Verband gibt es, wie eine Vertreterin berichtete, Ärger über Fluglärm. Zudem würden immer wieder Vorwürfe laut, dass auf dem Flugplatz geltende Beschränkungen übertreten würden. Der Luftfahrtverein kann also nicht unbedingt auf Entgegenkommen beim Zweckverband rechnen. Quelle:
Allgemeine Zeitung‚.

Pläne für Flugplatz Coburg vom Tisch

Das Planfeststellungsverfahren zum Neubau eines Verkehrslandeplatzes im Coburger Land ist jetzt auch offiziell eingestellt worden. Die Gegner des Projekts jubeln „aus vollem Herzen“. Die Meldung kommt nicht überraschend, und doch hatten vor allem die Gegner eines neuen Flugplatzes bei Meeder sehnsüchtig darauf gewartet, um sich endgültig sicher zu sein: Das Luftamt Nordbayern hat den Bescheid erlassen und das Planfeststellungsverfahren zum Neubau des Verkehrslandeplatzes Coburg eingestellt. Auch Dagmar Escher, die Sprecherin des Bündnisses „Bürger für ihre Region – gegen den neuen Verkehrslandeplatz“ zeigte sich am Mittwoch erleichtert: „Wir sind sehr glücklich über diesen letzten Akt.“ 15 Jahre lang hätten Menschen in acht Bürgerinitiativen für dieses Ziel gekämpft. Außerdem kündigt Escher ein „großes Freudenfest“ an. Vermutlich werde das aber erst in der „warmen Jahreszeit“ stattfinden. Quelle: ‚infranken.de‚.

Fluglotsen am Limit

Fliegen boomt, mit Folgen für die Infrastruktur. Besonders die Fluglotsen arbeiten häufig an der Belastungsgrenze. Und das sorgt für Schuldzuweisungen. Insgesamt rund 2.000 Fluglotsen in Deutschland sorgen für einen reibungslosen Flugverkehr. Ein stressiger Job. Andreas Schick macht ihn schon 17 Jahre. Bis zu elf Maschinen hat er in Langen gleichzeitig im Blick: „Es ist anspruchsvoll, weil man sehr belastungsresistent sein muss. Weil man bei Verkehrsspitzen unter Druck arbeitet und natürlich im Hintergrund weiß, dass Fehler zu Katastrophen führen können.“ Ausgerechnet in diesem sensiblen Bereich arbeiten zu wenig Leute. Derzeit fehlen laut DFS bundesweit rund 250 Fluglotsen. Für Andreas Schick und seine Kollegen bedeutet das mehr Arbeit: „Ich arbeite sehr häufig an der Belastungsgrenze, weil die Verkehrszahlen über einen höheren Zeitraum ausgereizt werden.“ Zu wenig Personal für zu viele Flieger. Ein grundsätzliches Problem: Auch bei den Sicherheitskontrollen und in der Boden- und Gepäckabfertigung fehlt Personal in Deutschland. Und so kommt es immer wieder zu überfüllten Flughäfen, Verspätungen und Flugausfällen. Für die Fluggäste nervig, für die Flugbranche ein Desaster. 80 gestrichene Flüge pro Tag – noch nie gab es so große Probleme wie im Chaosjahr 2018. Und auch in diesem Jahr läuft das System trotz aller Versprechungen von Politik und Luftverkehrswirtschaft im roten Bereich. Bis Oktober, so das Fluggastrechteportal EUclaim, sind fast 18.000 Flüge ausgefallen. Das System stoße an seine Grenzen, sagt der Mobilitätsforscher Prof. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin. Er spricht von „Notoperationen“, die stattgefunden hätten. Sobald „auch nur ein bisschen was passiert, ist sozusagen das Chaos da“, sagt er. Dass vor allem die Fluglotsen dafür verantwortlich gemacht werden, will Matthias Maas so nicht stehen lassen. Der Chef der Fluglotsengewerkschaft sieht vielmehr eine falsche Personalplanung bei der DFS als Problem: „Das ist der Sparzwang. Sie wollen am Ende ihre Bilanz gut dastehen haben. Man hatte sich einen Fünf-Jahresplan gesetzt – der ging leider nicht auf! Der war also total falsch kalkuliert. Ist für mich ein ganz klarer Managementfehler!“ Quelle: ‚ZDF‚.

Aktivisten blockierten Flughafenterminal für Privatjets

Rund 30 (…) Aktivisten sassen am Boden und hielten sich fest, um jegliche Ein- oder Ausfahrt an den drei Zugängen zum Terminal zu verhindern, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtet hatte. Die anderen hielten Plakate mit weissen Wolken und Fahnen mit ihrem Logo in die Höhe. «Wir verurteilen dieses komplett absurde Verkehrsmittel», sagte Micaël Metry, ein Sprecher der Bewegung. Denn ein Privatjet produziere 20 Mal mehr CO2 als ein normales Passagierflugzeug. Die Bewegung Extinction Rebellion will mit Aktionen zivilen Ungehorsams den Druck auf die Regierungen erhöhen, mehr gegen den Klimawandel zu tun. Die Bewegung fordert unter anderem, dass die nationalen Regierungen sofort den Klimanotstand ausrufen. Die Genfer Polizei stellte den Demonstranten ein Ultimatum von zwei Stunden, um die Blockade aufzulösen. Quelle: ‚SRF‚ sowie ‚NZZ‚ (Bild).

Video zum Flugplatz-Einbruch in Hohenems

Vom spektakulären Einbruch in einen Hangar auf dem Flugplatz Hohenems Ende September ist auf youtube nun ein Überwachungs-Video aufgetaucht. Zwei junge Männer wollten damals einen Pilatus PC-12 stehlen und damit gleich in die USA fliegen. Soweit kam es allerdings gar nicht. Die Täter wurden von der Polizei auf frischer Tat ertappt und an Ort und Stelle verhaftet. Hier sehen Sie, wie sie bei ihrem filmreifen Vorhaben vorgegangen sind.

Grefrath-Niershost – neue Piste in Betrieb

Folgende Meldung von Heiko Meertz hat uns eben erreicht: „Unsere Bahn ist jetzt in einem hervorragenden Zustand und für die nächsten Jahre gewappnet“. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Mooney Aircraft am Ende – Entlassungen

Zwei Wochen vor Thanksgiving hat das in Kerrville, Texas, ansässige Unternehmen Mooney Aircraft Berichten zufolge seinen Betrieb eingestellt und sein gesamtes Personal entlassen, berichtet die Kerrville Daily Times. Das Voicemail-System von Mooney meldet: „Zu diesem Zeitpunkt wurden alle Mooney-Mitarbeiter entlassen und wir können deshalb Ihren Anruf nicht entgegennehmen.“ Wir konnten keinen der Mitarbeiter oder das Management von Mooney erreichen und wir verstehen. Für jene, welche die Verkaufszahlen von Mooney in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres verfolgen, ist der Stillstand keine große Überraschung. Laut GAMA-Verkaufsprotokollen verkaufte Mooney in den ersten beiden Quartalen jeweils zwei Acclaim Ultras, nachdem sie 2018 14 Flugzeuge im Wert von 10,7 Millionen US-Dollar verkauft hatte. Verglichen damit verkaufte Cirrus in der ersten Jahreshälfte 2019 203 Flugzeuge, während Mooney’s Produktion hinter Extra, Pipistrel und Quest’s zurückblieb. Bei AirVenture 2018 sagte Mooney, dass es beabsichtigt, in diesem Jahr 20 Flugzeuge zu bauen, dass die Verkaufszahlen 2019 aber auf 40 ansteigen und ab 2020 50 Flugzeuge pro Jahr produziert würden. Die Arbeiter von Mooney wurden 2017 beurlaubt, vier Jahre, nachdem sie die Produktion unter dem neuen Besitzer Soaring America Aircraft wieder aufgenommen hatten. Mooney hatte zuvor fast fünf Jahre lang keine neuen Flugzeuge mehr produziert. Die letzten Acclaim Ultras, welche die Hallen in Kerrville verliessen, wurden mit jeweils fast 850.000 Dollar bewertet.