Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten aus dem Motorflug.

Giftsuche unter Neuruppins Flugplatz

Die Neuruppiner Stadtverwaltung setzt große Hoffnungen in ein Wohngebiet, das auf dem ehemaligen Militärflugplatz entstehen soll. Raum für bis zu 260 Wohneinheiten sieht Sabine Supke, die Leiterin des Amts für Stadtentwicklung. Nicht unwichtig ist auch, dass die Hälfte der Fläche, um die es geht, der Stadt gehört. Statt privater Investoren könnte so also die Kommune selbst von der Entwicklung des Areals profitieren. Doch bevor es losgehen kann, muss ein großes Problem gelöst werden: die Hinterlassenschaften. Aufgrund der jahrzehntelange Nutzung der Fläche durch die sow­jetischen Streitkräfte, aber auch durch eine Müllkippe wird einiges an Schadstoffen im Boden und im Grundwasser vermutet. Mit Mineralölen, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen wird dort gerechnet, aber auch mit Schuttablagerungen und anderen Hinterlassenschaften. Gewissheit soll eine orientierende Untersuchung geben, die seit Dienstag auf einer etwa zehn Hektar großen Fläche läuft. Jeweils 100 000 Euro haben die Stadt und das Land bereitgestellt, um zu erfahren, wie es um die Kontamination des Gebiets bestellt ist. Dafür werden auf der Fläche zuerst einmal bis zu einer Tiefe von 35 Zentimetern mit Grabungen in einem in 100 Einzelstücke unterteilten Raster Bodenproben genommen. Quelle: ‚moz.de‚.

Zwischenfälle am Flughafen Grenchen häufen sich

Ein Geschäftsreiseflugzeug und einmotoriges Kleinflugzeug sind sich beim Anflug auf den Flugplatz Grenchen im Mai 2018 gefährlich nahe gekommen. Dies schreibt die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Zum schweren Vorfall kam es am 1. Mai 2018 um 17.05 Uhr. Das Geschäftsreiseflugzeug des Herstellers Embraer war vom Flughafen Belfast (Irland) gestartet und befand sich im Anflug auf Grenchen. Dort wollte auch ein einmotoriges Leichtflugzeug landen, das vom Flugplatz Wangen-Lachen SZ gestartet war. Mehr Informationen im Original-Artikel des ‚Grenchner Tagblattes‚.

Verhindern Hagelflieger Hagel?

Früher versuchte man, das Ungetüm mit Gebeten, Glockengeläut und anderem Lärm zu verjagen, seit einigen Jahrzehnten nun sind Raketen und kleine Motorflieger im Einsatz gegen dunkle Wolkentürme. Hagelabwehr nennt sich dieser Versuch der Wetterbeeinflussung, und sie breitet sich in Süddeutschland immer weiter aus. Die Mission besteht darin, das Entstehen schwerer Hagelkörner in Gewitterwolken zu verhindern. Mit kleinen Flugzeugen sollen Gewitter »geimpft« werden, so der Fachjargon. In der Theorie scheint die Methode plausibel. Das Silberjodid-Azeton-Gemisch, das Hagelflieger in die Wolke einbringen, zerstäubt in Billionen von Kriställchen, die wunderbar als Eiskeim wirken. Sie setzen sich an die feinen Wassertröpfchen und binden viel Feuchtigkeit. So bilden sich zwar mehr Hagelkörner, dafür aber kleinere, die auf dem Flug zum Boden häufig tauen. Auf diese Weise sollen große, bedrohliche Eisklumpen verhindert werden. So weit die Theorie. Doch ob die Methode wirklich wirkt, ist stark umstritten. Die Befürworter berufen sich auf Studien, die eine Reduzierung von Schadensfällen angeblich fundiert belegten. Kritiker sind von der Wirksamkeit hingegen keineswegs überzeugt. Quelle: ‚Spektrum.de

Oeventrop erwartet Antonov-Doppeldecker

Am Samstag und Sonntag, 24. und 25. August, lädt der Luftsportclub Oeventrop zum großen Flugplatzfest auf den Ruhrwiesen in Oeventrop ein. Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr die Antonov AN 2. Der größter Doppeldecker der Welt wird zu Rundflügen über dem Sauerland abheben. Daneben wird es viel weitere Möglichkeiten geben, in den Oeventroper Himmel zu starten, vom vereinseigenen Motorsegler bis zu einem viersitzigen Motorflugzeug. Veranstaltungsbeginn ist Samstag um 13 Uhr und Sonntag um 11 Uhr. Der Eintritt beträgt für Besucher drei Euro für beide Tage. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Parkplätze stehen im Bereich der Oeventroper Schützenhalle kostenlos zur Verfügung. Der LSC Oeventrop lädt alle Freunde des Luftsports herzlich ein und freut sich schon heute auf zahlreiche Gäste ob als Zuschauer oder Fluggast. Quelle: ‚Westfalenpost‚.

Flugplatzfest auf der Eisenhardt in Siegen

Am Wochenende vom 10./11. August stieg das jährliche Fest vom Luftsportverein Siegerland. Auf dem Fluggelände Eisenhardt waren viele populäre Flieger zu sehen. Die Zuschauer des traditionellen Flugplatzfestes staunten nicht schlecht über die Segelflugzeuge „ASK 21“ und den Motorsegler „G103“. Diese Flieger und weitere wurden für Rundflüge angeboten. Ein großes Highlight wäre dies in dem legendären „Wilga“ gewesen. Außerdem präsentierte sich der generalüberholte Oldtimer-Doppeldecker „FW 44j“ Stieglitz den Interessierten. Dieses Flugzeug kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Quelle: ‚Westfalenpost‚.

Mächtig Flugbetrieb über der Stadt

Es ist immer wieder faszinierend, wenn ein Flugzeug abhebt. Egal welche Größe oder Motorisierung es hat. Das Flugzeug VL3 evolution der Firma JMB Aircraft rollt in Richtung Start. Delta-Mike-Xray-Alpha-Alpha, buchstabiert nach dem Nato-Alphabet, ist die internationale Flugzeugkennung. 190 Staaten sind dem sogenannten Luftfahrzeugregister angeschlossen. Der Rotax-Motor 912 ULS beschleunigt den bis zu 300 km/h schnellen Ultraleichtflieger. Als Besonderheit hat er ein Einziehfahrwerk mit Schachtabdeckung. Das traditionelle Flugplatzfest der Luftsportgruppe Sulzbach-Rosenberg ist auch am regnerischen Samstag gut besucht. Die Rundflüge sind stets ausgebucht. Es ist eine gute Gelegenheit, den Blick von oben auf die Herzogstadt außerhalb von Google Maps persönlich und live zu erleben. Das Sonntagsprogramm startete mit dem traditionellen Kinder-Flugplatzlauf. Quelle: ‚onetz.de‚.

Erfolgreiche Flugtage in Bautzen

Rund 13’000 Besucher fanden sich am vergangenen Wochenende an den Flugtagen in Bautzen ein. Von der Antonow bis zur Sterman – alles war bei den Flugtagen in Bautzen dabei. Auch die Bundespolizei ermöglichte den Besuchern einen Blick in den Polizeihubschrauber Eurocopter EC 155. Mit über 600 Flugbewegungen wurde am Samstag sogar ein Rekord gebrochen.

Passagiermaschine muss Landung wegen Kleinflugzeug abbrechen

Ein Kleinflugzeug ist am Dienstag ohne Genehmigung in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn geflogen. Dadurch musste eine Passagiermaschine durchstarten, die sich gerade im Landeanflug befand. Weil ein Kleinflugzeug verbotenerweise in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn geflogen ist, musste eine Passagiermaschine ihren Landeanflug abbrechen. Der Fluglotse habe das Kleinflugzeug des Typs Cessna über Funk nicht erreichen können und deshalb den Piloten der Boeing 737 angewiesen, seinen Landeanflug abzubrechen. Das sagte am Donnerstag ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung in Düsseldorf. Quelle: ‚t-online.de‚.

Tiefflug über Dresden: Pilot erwartet hohe Strafe

Ein kleines Passagierflugzeug ist in Dresden mit einer sehr geringen Flughöhe von nur etwa 100 Metern durch das Elbtal und über Häuser geflogen. Der Tiefflug sei der Deutschen Flugsicherung bekannt, teilte ein Sprecher der Landesdirektion Sachsen am Mittwoch mit. „Wir bestätigen die geringe Flughöhe“. Demnach war die „zweistrahlige Kleinmaschine“ am Samstag gegen 20 Uhr über der sächsischen Landeshauptstadt unterwegs. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ist eingeleitet worden. Anwohner hatten sich beim Lokalsender Radio Dresden gemeldet. Das Flugzeug sei „extrem tief über die Hausdächer gedonnert“ und habe das Kulturfest „Palais Sommer“ in der Innenstadt gestört, teilte der Sender mit. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung (Online-Ausgabe) flog die Maschine an den Elbschlössern vorbei bis nach Heidenau. Dort soll der Flieger eine Schleife gedreht haben, um dann nach Neustadt und schließlich nach Klotzsche zu fliegen. Auf den Pilot kann eine Strafe von bis zu 30’000 Euro zukommen, erklärte der Sprecher der Landesdirektion Sachsen. Wer die Maschine flog und welchen Zweck der Tiefflug hatte, war zunächst unklar. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚. Bild: ‚Die Presse‚.

Bundeswehr nutzt Fliegerhorst Diepholz „dauerhaft“

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig ist von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schriftlich darüber informiert worden, dass die Liegenschaft „Flugplatz Diepholz“ neu bewertet worden ist. „Der ‚Flugplatz Diepholz‘ wird für die Zwecke der Bundeswehr dauerhaft benötigt. Eine Teilrückgabe an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist daher nicht mehr vorgesehen. Nach derzeitiger Planung ist der ‚Flugplatz Diepholz‘ zur Aufnahme von Kräften der Organisationsbereiche Luftwaffe und Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr vorgesehen. Darüber hinaus werden auch mögliche Bedarfe weiterer Organisationsbereiche geprüft.“ Der Flugplatz Diepholz ist nun einer von elf Standorten in Deutschland, die entgegen ursprünglicher Planungen nicht ganz oder teilweise geschlossen werden. Quelle: ‚Kreiszeitung.de‚.

Oldtimer der Lüfte

Das jüngste Flugzeug, die T28, traf zuerst auf dem Gelände ein. Dieses historische Modell wurde 1954 als Kampfflugzeug gebaut, erklärte Hans Huemer, Leiter der Flugzeugflotte von „The Flying Bulls“ aus Österreich. Die beiden anderen Modelle, der B25 Mitchell und F4U Corsair, wurden hingegen schon 1945 als Bombenflugzeuge eingesetzt. Der bayrische Pilot Hans Pallaske gab den Blick ins Cockpit der T28 frei. Zwar wurden die Flugzeuge alle bereits von Grund auf restauriert, sagte er, die alte Technik aber blieb erhalten. So sind es vor allem mechanische Schubhebel, die hier immer noch zum Einsatz kommen. „Gerade das macht den Reiz der alten Flieger aus. Man muss noch mit eigener Kraft fliegen“, so der Pilot. Anders als moderne Reihenzylinder, fahren diese Oldtimer noch mit Sternmotoren, erklärte Hans Pallaske weiter. Weshalb auch der Klang ein ganz anderer, ein viel schönerer, sei. „Man hört die Kraft regelrecht heraus“, meinte er – und Kraft haben diese Kriegsflugzeuge in der Tat: Sie können eine Geschwindigkeit von etwa 380 km/h erreichen, erklärte Pallaskes Kollege Eric Goujon, der die Maschine Corsair navigierte. Zum Vergleich: Ein einfaches Segelflugzeug erreicht durchschnittliche 80 bis 100 km/h. „Wir könnten in einer Höhe von etwa 8000 Metern fliegen, aber das macht nicht so viel Spaß. Deshalb fliegen wir lieber auf Bodenhöhe, damit wir einen schönen Ausblick genießen können“, erzählte der Pilot. Quelle: ‚MOZ.de‚.

Was verdienen Fluglotsen?

Fluglotsen sorgen dafür, dass sich Flugzeuge am Himmel und am Boden nicht zu nahekommen. Dabei müssen sie Starts und Landungen im Blick behalten, aber auch die Flieger, die gemächlich zum Startpunkt rollen. Das heißt: volle Konzentration am Arbeitsplatz. Der Job ist anstrengend – denn Fluglotsen tragen eine große Verantwortung. Aber was verdienen diese Menschen? Die Ausbildung zum Fluglotsen dauert drei bis vier Jahre. Voraussetzung ist das Abitur, sehr gute Englischkenntnisse, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, hohe Belastbarkeit und Technik-Knowhow sowie mathematisches Talent. Wer all das mitbringt, wird in der Ausbildung theoretisch an der Akademie für Flugsicherung und praktisch in einem Tower eines internationalen Flughafens arbeiten. Die Ausbildung wird gut vergütet: Am Anfang gibt es mehr als 1000 Euro, am Ende der Ausbildung erhalten Fluglotsen-Azubis mehr als 3000 Euro Brutto-Gehalt. Derzeit sucht die Deutsche Flugsicherung in Lange bei Frankfurt am Main Bewerber für ein duales Studium zum Fluglotsen. Allerdings müssen die Bewerber einen harten Auswahltest bestehen. Sie dürfen nicht älter als 24 Jahre alt sein, das Englisch muss sehr gut sein und auch unter enormer Anstrengung müssen sie einen kühlen Kopf bewahren. Daher werden die Bewerber einem Auswahlverfahren unterzogen, das mehrere Tage in Anspruch nimmt. Quelle: ‚Stern.de‚.

Airport Mengen wird Teststrecke für autonomes Fliegen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert mit dem Projekt E-Fliegen den Aufbau einer Testumgebung für elektrisches, energieeffizientes und autonomes Fliegen mit 1,3 Millionen Euro. Als Standorte wurden der Regio Airport in Mengen sowie der Flugplatz in Lahr im Schwarzwald ausgewählt. Ziel des Projekts „E-Fliegen“ ist es, ein geeignetes Testumfeld für die Demonstration und die Erprobung von Drohnen und Flugtaxis in Baden-Württemberg zu identifizieren. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht der ‚Schwäbischen‚.

Hangelar: Anwohner vom Fluglärm genervt

Während die Sportflieger und Flugschüler am Flugplatz Hangelar die gute Sicht nutzen, müssen die Anwohner den unvermeidlichen Lärm ertragen, besonders an den Wochenenden. Lärmgegner schlagen Kontingente und höhere Gebühren vor. Die Kritik ist dabei immer dieselbe, zuletzt zu hören bei einer Bürgerversammlung. „Der Lärm ist unerträglich“, sagte eine Anwohnerin aus Vilich. „Man kann noch nicht einmal in Ruhe draußen frühstücken“, so eine andere. Was das Lärmproblem noch verschärft: Hangelar ist ein reiner Sichtflughafen. „Hier wird also nicht nachts und bei Regen, sondern nur bei gutem Wetter geflogen.“ Und weil der meiste Flugverkehr an freien Tagen abgewickelt wird – denn dann kommen die Schüler zu den Flugstunden und haben Privatleute Zeit zu fliegen – herrscht an den sonnigen Wochenenden Hochkonjunktur. „Aber auch die wirtschaftliche Lage hat Auswirkungen auf den Flugverkehr“, sagt Unterberg. Nur wenn die Menschen Geld hätten, könnten sie sich die vergleichsweise teure Fliegerei leisten. So und durch Wettereinflüsse würden sich die jährlichen Schwankungen erklären. Quelle: ‚General-Anzeiger, Bonn‚.

Große Flugtage in Wesel

Wie auch in den letzten Jahren, wartet am 24. und 25. August ein tolles Programm auf die Besucher. In der Luft und auf dem Boden ist jede Menge los. Zahlreiche Vorführung vom Oldtimer bis zum modernen Kunstflugzeug werden gezeigt. Es werden auch wieder Mitfluggelegenheiten in den unterschiedlichstem Fluggerät angeboten. Auch Gäste mit eigenem Flugzeug sind herzlich willkommen. Die Piloten zeigen Rasante Kunstflüge, in echten Oldtimer-Flugzeugen. Auch Modellbaufans kommen auf ihre Kosten. Rundflüge gibt es bereits ab 30 Euro. Quelle: ‚lokalkompass.de‘. Fotos: Axel Schepers, Fotografie.

Sixpack im Cockpit?

Künstlicher Horizont? LAPL? ICAO-Karten? Den Teilnehmern am ersten »Pilotsday« sind beim Theorieunterricht kuriose Begriffe um die Ohren geflogen. Antworten dazu gab es am Samstagmorgen auf dem Flugplatz Main­bullau. Gerhard Ewald, Geschäftsführer vom Flugsportclub, organisierte für Fluginteressierte zum ersten Mal den »Pilotsday – Pilot für einen Tag«, bei dem die Teilnehmer in die Welt der Fliegerei hineinschnuppern konnten. Das Sahnehäubchen für alle war am Ende ein Flug mit den Fluglehrern, bei dem sie auch selbst ans Steuer durften. Die Flugschüler sitzen von Anfang an mitten im Propellermeer, denn der erste Programmteil, der Theorieunterricht, findet im Hangar inmitten der dort abgestellten Flugzeuge statt. Knapp zwei Stunden referieren drei Fluglehrer über das Gröbste, was man über die Fliegerei wissen muss. Quelle: ‚main-echo.de‚.

Smartflyer-Challenge Grenchen

Die Smartflyer Challenge auf dem Flughafen Grenchen (LSZG) findet am 14./15. September 2019 statt. Der Anlass ist das einzige Fly-In für Luftfahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieben in Europa. Als Neuheit kommt dieses Jahr ein Award zur Ausschreibung. Mit einem Pokal und einem Preisgeld wird jenes Team ausgezeichnet, das den weitesten Anflug nach Grenchen mit reinem Elektroantrieb schafft. Der Award wird von der Firma Waterjet in Aarwangen gestiftet. Ebenso neu ist ein Jugendanlass, der mit dem Kiwanis Club Grenchen als Partnerorganisation durchgeführt wird. Den Jugendlichen soll die Faszination der technischen Berufe aufgezeigt werden, dies in der besonderen Verbindung mit der Luftfahrt. Verschiedene Teams und Konstrukteure haben ihre Teilnahme bestätigt, um ihre Projekte der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Palette reicht vom eigenstartfähigen E-Segelflugzeug bis zu senkrechtstartenden Flugtaxis. Die Luftfahrzeuge sind sowohl in der Ausstellung am Boden wie in der Luft zu sehen. In Fachvorträgen werden die neusten Entwicklungen in Technik und Regulation aufgezeigt sowie spannende Projekte vorgestellt.

Walldorfer Luftsportler haben ein Herz für kleine Patienten

Junge Menschen liegen dem AeC Walldorf e.V. besonders am Herzen. Dies nahmen acht Piloten mit sechs Maschinen des Vereins sowie weiteren befreundeten Luftsportlern Mitte Juli zum Anlass, beim 9. Benefizfliegen mit 23 krebskranke Jugendliche und Kindern sowie deren Betreuern des Heidelberger Waldpiraten-Camps zu Rundflügen in die Lüfte zu gehen. Dabei bekamen die Jugendlichen unverwechselbare Eindrücke, die sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Walldorfs Stadtoberhaupt Christine Staab zeigte sich hocherfreut über das große gesellschaftliche Engagement der Luftsportler. Quelle: ‚WiWa-lokal.de‚.

Schwierige Zeiten für fliegende Oldtimer

Nach dem Absturz einer «Tante Ju» im vergangenen Jahr nehmen die Behörden die Oldtimerfliegerei in der Schweiz genauer unter die Lupe. Der Flugbetrieb in Altenrhein erhält gute Noten – ist aber trotzdem nicht ohne Zukunftssorgen. Für Freunde historischer Flugzeuge in der Schweiz ist die Eröffnung des FFA-Museums ein willkommener Lichtblick. Die vergangenen zwölf Monate brachten Hiobsbotschaften am laufenden Band. Der Absturz einer 79-jährigen Junkers Ju 52 im August 2018 im Bündnerland erschütterte die Szene bis über die Landesgrenzen hinaus – und rief die Behörden auf den Plan. Das Museum in Altenrhein hat zwar keine Maschinen von der Dimension der «Tante Ju» oder der «Super Connie». Doch Passagierflüge für Vereinsmitglieder sind hier schon lange Teil des Angebots – von der gemütlichen, kleinen Propellermaschine Piper L4 (129 Franken für 60 Minuten) über den klassischen Doppeldecker Boeing Stear­man (550 Franken für 40 Minuten) bis zum Kampfjet Hawker Hunter (7200 Franken für 30 Minuten). Die insgesamt elf Maschinen der «FMA Flyers» fliegen rund 330 Stunden pro Jahr in der Schweiz und im nahen Ausland. Mehr Informationen im ‚St. Galler Tagblatt‚.

Tannheimer Flugplatz: Aktionstag

Der Flugplatz Tannheim steht im Mittelpunkt bei der nächsten Aktion der Reihe „Die Welt mit Kinderaugen“ am Sonntag, 4. August. Von 11 Uhr bis circa 13 Uhr wird auf dem Flugplatz der Tower besucht, die Teilnehmer können den Funkverkehr hören und bekommen die Flugbewegungen erklärt. Eine weitere Station sind die Hallen, in denen die Flugzeuge angeschaut werden können. Außerdem kann in einer Maschine Platz genommen und mit dem Headset gefunkt werden. Auch einen Spielplatz gibt es. Die Reihe „Die Welt mit Kinderaugen“ wird von der „Schwäbischen Zeitung“ zusammen mit der Kreissparkasse Biberach, dem Energieversorger Ewa Riss aus Biberach sowie der Firma Nic-Spielzeuge aus Laupheim veranstaltet. Quelle: ‚Schwäbische Zeitung‚.

Kinder der „Aktion Tschernobyl“ steigen in die Luft

Die ukrainischen Gastkinder aus Tschernobyl erleben Heiligenhaus von ganz oben. Möglich macht das ein Besuch auf dem Flugplatz Meiersberg. Zwei Drittel der Zeit sind für die jugendlichen Besucher aus Kiew und Umgebung, die im Rahmen der „Aktion Tschernobyl“ für drei Wochen nach Heiligenhaus gekommen sind, schon vorbei – kürzlich stand auf dem Flugplatz Meiersberg ein Motorflugzeug bereit, um den Gästen die Gegend einmal von oben zu zeigen. Mehr Informationen in ‚WAZ.de‚.

Entscheidendes Jahr für den Flugplatz Riesa

Die Förderung der Stadtwerke läuft aus – Flieger müssen durchstarten! Auch wenn der Betrieb des Verkehrslandeplatzes in Riesa-Göhlis in den vergangenen drei Jahren gut funktioniert hat, kommt es bei den beiden neuen Chefs, Reinhold Eger und Peter Traub, besonders auf die kommenden Monate an. Denn ab diesem Jahr müssen sie quasi auf eigenen Beinen stehen und auf die Zuschüsse der Riesaer Stadtwerke verzichten. Seit 2016 haben die Stadtwerke als Eigentümer des Flugplatzes jährlich 17000 Euro für den Betrieb des Verkehrslandeplatz zugeschossen. Diese Förderung läuft nach dem gültigen Pachtvertrag jetzt aus. Künftig zahlen die beiden Flugplatzbetreiber einen symbolischen Euro Monatspacht an die Stadtwerke Riesa. Die Einnahmen kommen wie angekündigt aus den gewerblichen Flügen, den Start- und Landegebühren sowie den Standplatzvermietungen. Der Hangar ist gut gefüllt. Viele der möglichen Standplätze für die Kleinflugzeuge, Helikopter oder Ultraleichtflieger sind bereits belegt. Mehr Informationen im ‚Wochenkurier‚.

Neues Flieger- und Fahrzeugmuseum eröffnet

Nicht nur beim Airport in Altenrhein, auch auf den Strassen, Plätzen und Hügeln in der weiteren Region Rorschach blicken zahlreiche Menschen gebannt in den Himmel. Drei Propellermaschinen vom Flieger- und Fahrzeugmuseum in Altenrhein ziehen dort ihre Kreise. Wenn sie nach unten schiessen und nach einer engen Kurve wieder beinahe senkrecht nach oben steigen, dann lässt das Dröhnen die Menschen sorgenvoll zusammenzucken, zumal die Piloten in Formation fliegen und sich die Flügel dabei beinahe zu berühren scheinen. Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.

Take off für die „Prinzessin“ über Lübeck

Das Dröhnen der Motoren des Rosinenbombers ist schon von weitem zu hören. Dreimal hebt die „Prinses Amalia“, der einstige Flieger des niederländischen Königshauses, ab Blankensee ab. Am Sonnabend war das Dröhnen der beiden Motoren des sogenannten Rosinenbombers schon von Weitem zu hören. Dreimal hob die „Prinses Amalia“, der einstige Regierungsflieger des niederländischen Königshauses, ab Blankensee ab. Etwa 50 Fluggäste nutzten die jeweils 30-minütigen Rundflüge für unvergessliche Erlebnisse und Fotos aus der Vogelperspektive. Dreimal hebt der Rosinenbomber ab Blankensee ab, um seine Runden über die Altstadt weiter in Richtung Timmendorfer Strand und am Strand entlang mit einer Rechtskurve über Travemünde zurück zu drehen. So können die Passagiere für kurze Zeit die Regatten der 130. Travemünder Woche aus der Vogelperspektive bewundern. Quelle: ‚LN-online.de‚.

Über den Rauchwolken

Über dem Erdinger Flugplatz ist keine Wolke zu sehen, die Tragflügel der Segelflieger blitzen in der Sonne. Von hier aus befliegen 21 Piloten vom Fliegerclub Erding die Landkreise Erding, Rosenheim und Traunstein. In der Maschine sitzen stets zwei Personen, der Pilot und ein Luftbeobachter vom Katastrophenschutz. Erding ist damit einer von insgesamt sieben Stützpunkten, die im Freistaat bei Waldbrandgefahr ausrücken. Aus den Zahlen der LRS lässt sich herauslesen, dass es in Bayerns Wäldern zwischen 2008 und 2017 durchschnittlich 30 mal pro Jahr gebrannt hat, mit einer Schwankung zwischen sieben und 70 Fällen. Vergangenes Jahr entdeckten die Fliegerstaffeln bayernweit 529 Stellen, an denen sich Rauch entwickelte, 80 davon entpuppten sich als Wald- und Flächenbrände – so viel wie lange nicht. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

Ferienspielkinder fliegen über Wetzlar

Im Rahmen der Ferienpassaktion durften am Mittwoch insgesamt 26 Kinder im Grundschulalter mit dem Flugzeug über Wetzlar aufsteigen. Die Piloten Thorsten Laufer und Hans-Peter Reiser nahmen jeweils drei Kinder mit in die Luft. Veranstaltet wurde die Aktion vom Aero-Club Lützellinden. Der Dom und die vielen kleinen Fachwerkhäuser der Altstadt sind schon von Weitem zu erkennen und auch in 900 Metern Höhe entdecken die Kinder das Forum, das von oben aussieht wie eine kleine weiße Schachtel. Wenn Wetzlar und die umliegenden Orte Hüttenberg, Naunheim oder Dutenhofen aussehen wie im Miniaturmuseum, dann fliegen die Kinder vom Wetzlarer Ferienpass über die Stadt. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

„Flugwelt“-Verein macht Luftfahrt erlebbar

Eigentlich sollten die Tore am Sonntag erst um 10 Uhr geöffnet werden. Doch die ersten Besucher kamen lange vorher. Und so öffnete der Verein „Flugwelt Altenburg-Nobitz“ die Türen zum einzigen Luftfahrt Museum Thüringens schon etwas früher. Die jüngste Errungenschaft ist ein K26, ein Hubschrauber sowjetischer Bauart. Desolat dümpelte er in Polen herum. Drei Jahre dauerte es, um seinen Ankauf und Transport zu organisieren. Nur ein paar Monate brauchte der Verein, um die Einzelteile aufzuarbeiten und zusammenzufügen – jetzt kann der K26 pünktlich zum Sommerfest erstmals im Freigelände bewundert werden. Die Ausstellungsfläche draußen – sie ermöglicht es dem Verein, Luftfahrt wirklich erlebbar zu machen. Gleich neben dem Museumsgebäude steht unter anderem eine Maschine, die bis 2010 als U-Boot-Jäger bei der Marine im Einsatz war. Hier dürfen Gäste hereinklettern, sich die Innenausstattung ansehen und erklären lassen. Quelle: ‚MDR Thüringen‘.

Flugzeug-Exoten über dem Ammerland

Es ist eine besondere, ursprüngliche Form des Fliegens in einer Cessna T303 Crusader. Liebhaber der seltenen Maschinen treffen sich Anfang September auf dem Flughafen in Felde. Nur 297 Flugzeuge des Typs Cessna T303 Crusader wurden zwischen 1981 und 1986 gebaut. Eines von 21 in Deutschland fliegenden Exemplaren gehört Rolf Vahlenkamp, dem Betreiber des Flugplatzes in Felde. Vom 6. bis 8. September findet dort ein großes T303-Treffen statt. 15 Teilnehmer aus Europa haben sich bereits angemeldet. Das US-amerikanische Fabrikat wurde einst als klassisches Geschäftsflugzeug konzipiert. Es verfügt über sechs Sitze, eine geräumige Kabine, eine Treppe und zwei 250 PS starke Motoren. „Das ist natürlich deutlich sicherer als die kleineren Einmotorigen“, sagt Vahlenkamp, der seine Liebe fürs Fliegen 1978 in einer Bundeswehrsportgruppe entdeckt hat. Denn: „Selbst wenn ein Motor ausfällt, ist die Maschine gar nicht so viel langsamer und kann immer noch bis zu 1000 Fuß (rund 300 Meter) pro Minute steigen.“ Mehr Informationen bei ’nwzonline.de‘.

Piloten kritisieren Airport Mannheim

Der Mannheimer City Airport ist beim diesjährigen Flughafenranking der deutschen Piloten durchgefallen. Er schnitt mit der schlechtesten Note ab. In ihrem am Donnerstag vorgestellten „Flughafencheck 2019“ kritisiert die Vereinigung Cockpit (VC) vor allem, dass in Mannheim die von der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO empfohlene größere Auslaufzone am Ende der Landebahn fehle. Zugleich bescheinigt die VC aber allen Flughäfen in Deutschland den gesetzlichen Vorschriften sowie in den meisten Fällen auch höheren Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Mannheim kommt dabei aber nur auf eine Durchschnittsnote von 3,6, während die Flughäfen München und Leipzig mit jeweils 1,6 an der Spitze stehen. Ungeachtet dessen sei der Flugplatz Mannheim sicher, betonte die Betreiberin Rhein-Neckar Flugplatz GmbH. „Der City Airport Mannheim ist seit 2017 nach dem höchsten europäischen Sicherheitsstandard zertifiziert“, heißt es in einer Stellungnahme von Geschäftsführer Reinhard Becker und Dirk Eggert, dem Leiter der Flugsicherung am City Airport. Die am Anfang und Ende einer Start- und Landebahn zusätzlich verfügbaren Freiflächen seien in Mannheim zwar geringer als an anderen Flugplätzen. Dies kompensiere man aber durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die es an anderen Flugplätzen so nicht gebe. Quelle: ‚SWP‚.

Ziellandung schließt Navigation ab

Die Fliegergruppe Mengen hat sich am Samstag als perfekter Gastgeber beim „61. Südwestdeutschen Rundflug“ bewiesen. Ausrichter war der Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV). Mengen wurde auf Anregung von Jörg Menge, Geschäftsführer Flugplatz Mengen-Hohentengen GmbH, als Veranstaltungsort bestimmt. Die Infrastruktur hatte die Flugplatz GmbH zur Verfügung gestellt. Diese Flugsportveranstaltung fand zum ersten Mal am Regio Airport statt. 13 Mannschaften hatten sich in Mengen eingefunden um miteinander in den fliegerischen Wettbewerb einzusteigen, einen Qualifikationswettbewerb, der als ein Baustein zur deutschen Motorflugmeisterschaft gilt. Am Start waren einmotorige Kleinflugzeuge, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge. Diese traditionelle „Flugrallye“ ist als offener Landeswettbewerb im Navigationsflug für Luftfahrzeuge der E-, K- und M-Klasse gedacht bei dem es keinesfalls um die Geschwindigkeit geht. Nur exaktes Fliegen, exakte Navigation, Sicherheit und Präzision waren die Zielvorgabe dieses Wettbewerbs. Es galt die fliegerische Sicherheit und die Geschicklichkeit der Piloten unter Beweis zu stellen und auch den Spaß am Fliegen und die Fliegerkameradschaft zu fördern. Anfangs war Kartenarbeit erforderlich, bei der unter anderem die Flugroute festgelegt wurde. Der praktische Teil beinhaltete Pünktlichkeitsstarts im Drei-Minuten-Takt, Ziellandung am Zwischenlandeplatz Laupheim mit Durchstartverfahren und abschließend eine Ziellandung (ausgewiesener Bereich) in Mengen. Pilot und Navigator waren permanent mit Überwachung der Route und Suche nach Bodenzeichen beschäftigt, die mit dem GPS-Logger festgehalten wurden. Auch Wendepunkte mussten zeitgenau überflogen werden. Im theoretischen Teil mussten die Mannschaften Navigationsaufgaben lösen, Windberechnungen durchführen und die Einhaltung von Luftstraßen erarbeiten. Zwei Wettbewerbs-Leistungsklassen waren am Start. Die Einsteigerklasse mit einfacheren Vorgaben und die Wettbewerbsklasse (Fortgeschrittene). Um leistungsgerechte Ergebnisse zu erhalten wurde Ganze von Zielfeldrichtern der Fliegergruppe Mengen genau verfolgt, beobachtet und bewertet. Quelle: ‚Schwäbische‚.