Die belgische Regierung hat das hochmoderne PC-7 MKX Trainingssystem als neue Ausbildungsplattform für die belgischen Luftstreitkräfte ausgewählt. Eine Flotte von 18 PC-7 MKX sowie ein integriertes bodengestütztes Trainingssystem werden die bislang für die Grundausbildung militärischer Piloten eingesetzten Flugzeuge ersetzen. Die ersten Auslieferungen sind für 2027 geplant.
Am 27. November 2025 hat die belgische Regierung die Vergabe eines umfassenden, 20-jährigen Dienstleistungsvertrags an Pilatus genehmigt, um auf Basis des PC-7 MKX ein vollständiges Trainingsangebot bereitzustellen.
Die Trainingslösung umfasst nicht nur die 18 Trainingsflugzeuge, sondern auch modernste bodengestützte Trainingsmittel und bildet so ein vollständig integriertes Ausbildungssystem. Pilatus stellt hochentwickelte Simulatoren, computergestützte Trainingsplattformen sowie Planungs- und Auswertungssysteme für Missionen bereit, um einen nahtlosen Trainingsablauf vom Unterrichtsraum bis ins Cockpit zu gewährleisten.
Zusätzlich zum integrierten Trainingssystem wird Pilatus gemeinsam mit den belgischen Partnern Sabena Engineering und AG Real Estate neue sowie modernisierte Einrichtungen am Fliegerhorst Bevekom/Beauvechain errichten und den operativen Support für die nächsten 20 Jahre sicherstellen. Die belgische Industrie spielt beim Bau und der laufenden Instandhaltung dieser Anlagen eine zentrale Rolle und übernimmt darüber hinaus den umfassenden In-Service-Support für die Flugzeuge.
PC-7 MKX im Einsatz
Die Ausbildung der ersten Flugschüler soll 2028 beginnen, sobald die Infrastruktur und die Flugsimulatoren bereitstehen und die Ausbilder auf dem neuen Pilotentrainingssystem geschult sind.
Belgien wird den PC-7 MKX für die Grundausbildung einführen und folgt damit der Royal Netherlands Air and Space Force sowie der französischen Armée de l’Air et de l’Espace, die sich Ende 2024 für das PC-7 MKX Trainingssystem entschieden haben.
Neues Smart-Cockpit für den Pilatus PC-7 MKX
Der Pilatus PC-7 MKX verfügt über ein modernes Cockpit, das auf der Garmin G3000 PRIME Suite basiert. Durch die Kombination von Pilatus’ langjähriger Erfahrung in der Pilotenausbildung mit der fortschrittlichen Technologie von Garmin entsteht eine besonders intuitive und zuverlässige Umgebung für die Ausbildung von Anfang an.
Diese Zusammenarbeit markiert die erste Integration der G3000 mit individuell anpassbaren Displays und schafft eine flexible Plattform, die speziell auf die Anforderungen der militärischen Pilotenausbildung zugeschnitten ist. Damit setzt der PC-7 MKX neue Massstäbe für die Ausbildung der nächsten Generation von Militärpiloten.
1976 gegründet, ist Skytech Inc. ein auf Flugzeugverkäufe und Service-Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen mit Standorten in den US-Bundesstaaten Maryland, South Carolina und Georgia. 2022 hat Pilatus das Unternehmen und die Mitarbeitenden übernommen. Per 1. Januar 2026 wird Skytech Inc. in die Pilatus Gruppe integriert und läuft künftig unter dem Namen Pilatus Aircraft USA mit Sitz in Broomfield, Colorado.
Mit der Namensänderung stärkt Pilatus die Zugehörigkeit des Unternehmens zur Gruppe und bekräftigt das Engagement für Qualität, Kundennähe und die Mitarbeitenden vor Ort. Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen, dass das bewährte Skytech-Team auch unter neuem Namen dieselbe Servicequalität, Fachkompetenz und persönliche Betreuung bietet – nun unter der Marke „Pilatus“.
Verwurzelung in den USA
Mit der Akquisition von Skytech Inc. hat Pilatus ihr Engagement im wichtigen US-Markt weiter ausgebaut. Seit 29 Jahren verfügt Pilatus zudem über eine Tochtergesellschaft in Colorado, die Endmontagearbeiten am PC-12 und PC-24 durchführt. Durch die Integration von Skytech Inc. sind weitere Investitionen in den Ausbau des Standorts sowie in neue Arbeitsplätze geplant. Pilatus sieht in den kommenden Jahren ein erhebliches Wachstumspotenzial und wird weiterhin zur wirtschaftlichen Entwicklung der Ostküste der USA beitragen. Im US-Bundesstaat Florida plant Pilatus einen weiteren Standort. Dort soll künftig die Montage von PC-12 erfolgen, die für den nord- und südamerikanischen Markt bestimmt sind.
Ab 2026 hat Pilatus Aircraft USA den Hauptsitz in Broomfield, CO (KBJC) sowie Standorte in Westminster, MD (KDMW), Rockhill, SC (KUZA) und Atlanta, GA (KPDK) mit insgesamt 400 Angestellten.
Pilatus hat den ersten PC-12 PRO in den USA übergeben. Mit neuem Cockpit, erweiterten Sicherheitsfunktionen wie dem Safety Autoland und spürbar mehr Komfort setzt die jüngste Version des Erfolgs-Turboprops neue Standards in ihrer Klasse.
Nach den ersten Auslieferungen in Australien und Europa übernahmen Ravi und Pheroza Arcot ihr Flugzeug am Standort der Pilatus-Tochter in Broomfield, Colorado – dort, wo PC-12 und PC-24 für den amerikanischen Markt endmontiert werden. Die Übergabe gilt als wichtiger Meilenstein für das Modell in den USA.
Für Ravi Arcot ist die Kombination aus bewährtem PT6-Triebwerk und der neuen G3000-PRIME-Avionik entscheidend: «Diese leistungsstarke und zuverlässige Einheit hat uns überzeugt. Neben Einsätzen für wohltätige Zwecke freuen wir uns auf viele gemeinsame Familienflüge.» Die Seriennummer 3005 wird künftig im Nordosten der USA stationiert und verstärkt die wachsende amerikanische PC-12-Flotte.
Thomas Bosshard, President & CEO von Pilatus Business Aircraft Ltd, betont: «Der PC-12 PRO vereint das, was unsere Kunden erwarten: Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Vertrauen. Mit modernster Avionik und neuen Schutzfunktionen bauen wir auf der bewährten Leistungsfähigkeit dieses Flugzeugs auf.»
Mit weltweit über 2200 ausgelieferten Exemplaren und mehr als elf Millionen Flugstunden bleibt der PC-12 ein zentraler Pfeiler der Business Aviation – geschätzt für Effizienz, Vielseitigkeit und seine aussergewöhnliche Zuverlässigkeit.
Über den PC-12 PRO Die neueste Generation des einmotorigen Bestsellers wurde im März vorgestellt. Herzstück ist das Pilatus Advanced Cockpit Environment (ACE) auf Basis des Garmin G3000 Prime mit fünf Touchscreen-Displays und integriertem Safety Autoland. In Kombination mit dem aktuellen Pratt & Whitney PT6 und dem vollautomatischen EPECS-Steuerungssystem bietet der PC-12 PRO ein Höchstmass an Effizienz und Sicherheit. Die PT6-Familie zählt über 60 000 Triebwerke im Einsatz und mehr als 400 Millionen Flugstunden – eine Referenz, zu der die PC-12-Flotte über elf Millionen Stunden beiträgt.
Pilatus hat einen PC-12 an die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrt-Gerät der deutschen Bundeswehr (WTD 61) übergeben. Der vielseitig einsetzbare einmotorige Turboprop von Pilatus ist künftig auf dem Fliegerhorst Ingolstadt/Manching in Deutschland stationiert und dient sowohl der Aus- und Weiterbildung von Testpiloten als auch dem Transport von Personal und Material.
Mit dem PC-12 erhält die WTD 61 ein leistungsfähiges Flugzeug, das kostengünstig im Betrieb und flexibel einsetzbar ist und die Einsatzbereitschaft der Dienststelle massgeblich stärken wird. Der PC-12 gilt als zuverlässig und äusserst bewährte Plattform in der zivilen und militärischen Luftfahrt und wird die Standardisierungs-Trainings der Bundeswehr-Testpiloten sowie den logistischen Transport unterstützen.
Die Bundeswehr betont die Bedeutung der neuen Maschine: «Der PC-12 unterstützt uns dabei, unsere Aufgaben im Bereich Training und Transport effizient und sicher wahrzunehmen», erklärt Barbara Reinhold, Direktorin des WTD 61.
«Wir sind überzeugt, dass der PC-12 durch seine Vielseitigkeit, moderne Avionik und bewährte Zuverlässigkeit optimal auf die Anforderungen der Bundeswehr zugeschnitten ist und einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung ihrer anspruchsvollen Aufgaben leisten wird», erklärt Ioannis Papachristofilou, Vice President Government Aviation von Pilatus.
Die Übergabe markiert den Beginn einer vielversprechenden Partnerschaft zwischen Pilatus und der Bundeswehr, die in den kommenden Jahren durch technische und logistische Unterstützung auf langfristigen Erfolg ausgelegt ist. Pilatus freut sich sehr, diesen äusserst professionellen Operator neu zu ihrem Kundenportfolio zählen zu dürfen.
Pro Star Aviation, autorisiertes Pilatus Verkaufs- & Service Center, hat am Gerald R. Ford International Airport (KGRR) in Grand Rapids, Michigan in den USA eine neue, moderne Einrichtung eröffnet. Sie umfasst rund 3’400 m2 und stärkt die Kapazitäten für Verkauf, Wartung und technische Betreuung der Pilatus Kundschaft. Der neue Komplex besteht aus einem modernen Wartungshangar mit mehreren Stellplätzen sowie einem zweigeschossigen Bürogebäude mit rund 1’600 Quadratmetern Fläche. Bei der Planung standen Funktionalität und ein angenehmes Umfeld für Mitarbeitende und Kundschaft im Vordergrund. Zu den neu geschaffenen Bereichen zählen unter anderem eine Lounge für Pilotinnen und Piloten, Bereiche zur Flugvorbereitung, eine Cafeteria sowie Rückzugs- und Ruhezonen. Grosse Fenster sorgen für viel Tageslicht und tragen zu einer offenen, einladenden Atmosphäre bei.
Ausbau der Betreuung vor Ort Der Standort in Grand Rapids ist auf den Vertrieb und technischen Support des PC-12 und PC-24 spezialisiert. Als Autorisiertes Pilatus Sales & Service Center bietet Pro Star Aviation ein breites Leistungsspektrum – vom Verkauf über Upgrades der Avionik bis hin zu Umrüstungen für Spezialmissionen. Weltweit gehören über 60 unabhängige Autorisierte Pilatus Verkaufs- & Service Center zum Servicenetzwerk von Pilatus.
Wild Aviation Dream Eigentlich hätten die jungen, vom AQUATIS Aquarium Vivarium in Lausanne gezüchteten Westafrikanischen Krokodile mit einem kommerziellen Linienflug nach Marokko transportiert werden sollen. Die Tiere waren bereits verladen und bereit für den Abflug, als das Team rund um Michel Ansermet, Direktor des AQUATIS Aquariums Vivariums, die Meldung erhielt, dass die für den Transport notwendige Temperatur nicht garantiert werden konnte. Die wechselwarmen Tiere mussten wieder ausgeladen werden – und die Verantwortlichen sassen zusammen mit den 16 Krokodilen am Flughafen Genf fest.
Transport mit dem Cargo PC-12 Quasi in letzter Minute kam Michel Ansermet und Davide Staedler, Präsident der Stiftung AQUATIS, die Idee, Fly7 zu kontaktieren. Fly7 hat eine Flotte von drei PC-24 und über 20 PC-12. Die Verantwortlichen zögerten nicht lange und schickten nach einigen Abklärungen den PC-12 Cargo von Global Airlift Solutions nach Genf. Die Krokodile wurden nach dessen Eintreffen in speziellen Transportboxen an Bord gebracht und landeten am nächsten Morgen unversehrt in Marokko. «Ohne den PC-12 Cargo und den Einsatz des Fly7 Teams wäre es kaum möglich gewesen, unsere Mission erfolgreich durchzuführen. Die Tiere hätten unnötig leiden müssen – ein jahrelanges Projekt wäre zunichte gemacht worden», erzählt Davide Staedler. Nach ihrer Ankunft wurden die jungen Krokodile in einem Naturschutzzentrum in Agadir an der südlichen Atlantikküste untergebracht, wo sie noch einige Monate unter Beobachtung bleiben. Im Juni 2025 sollen sie schliesslich in die freie Wildbahn entlassen werden – ausgerüstet mit einem GPS-Halsband, welches den WissenschaftlerInnen entsprechende Daten liefert. Beim Projekt handelt es sich um die erste Auswilderung dieser Art in Afrika und erst die zweite weltweit. Damit die Mission erfolgreich umgesetzt werden kann, ist die AQUATIS Fondation auf Spendengelder angewiesen.
Molche aus Süditalien Die Reise zur Wiederansiedlung der Westafrikanischen Krokodile war nicht die erste, bei der die AQUATIS Fondation auf den Dienst eines Pilatus Flugzeugs zählen konnte. Einige Monate zuvor hat die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Kalabrien 40 seltene Molche aus Italien nach Lausanne transportiert, damit sich die Tiere unter optimalen Bedingungen vermehren können. «Der Transport mit dem PC-12 war deshalb nötig, weil die Molche sehr empfindlich sind und eine normale Reise mit den langen Wartezeiten an Flughäfen kaum überstanden hätten», betont Davide Staedler und ergänzt: «Dank dem effizienten und sicheren Transport mit dem PC-12 haben wir nun Hunderte von jungen Molch-Exemplaren!» Im Jahr 2025 sollen die Molche wieder in ihrer Heimat im Süden angesiedelt werden. Auch für diese Mission wird die AQUATIS Fondation auf die Zuverlässigkeit eines PC-12 zählen können.
Aquatis Fondation Die Stiftung AQUATIS Fondation unter der Leitung des Präsidenten Davide Staedler unterstützt die Förderung von Umweltbildung, Artenschutz und nachhaltiger Entwicklung. Unter anderem leitet sie wissenschaftliche Projekte des grössten Süsswasseraquariums Europas AQUATIS Aquarium Vivarium in Lausanne. In Zusammenarbeit mit schweizerischen und ausländischen Universitäten und renommierten internationalen wissenschaftlichen Instituten bietet die Stiftung den BesucherInnen Wechselausstellungen zu aktuellen Umweltthemen sowie Vorträge und wissenschaftliche Tagungen an. Unter anderem dank den Bemühungen der AQUATIS Fondation konnten wichtige Erfolge im Bereich des Umweltschutzes erzielt werden. Dazu zählen – neben dem Erhaltungszuchtprogramm der Westafrikanischen Krokodile und dem Projekt zur Erhaltung der seltenen Molchart – auch ein Projekt zum Schutz des in Indonesien beheimateten Komodowarans.
Im Rahmen des ersten Pilatus Direct Showcase wird Pilatus heute Freitag den neuen «Most Advanced Single» vorstellen. Der bekannte Aviatik-Influencer Sam Chui nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch die Features. Der erste Pilatus Direct wird am Freitag, 14. März 2025 um 19:00 Uhr auf Youtube ausgestrahlt.
Der Pilatus Direct Showcase hat das Ziel, Informationen im digitalen Zeitalter zeitgemäss und effizient zu vermitteln. Das interaktive Format kombiniert dabei verschiedene Elemente wie Trailer, Produktszenen und Interviews mit Pilatus-Mitarbeitenden sowie der Kundschaft, um Fortschritte sowie überraschende Ankündigungen – von neuen Produkten bis zu Updates bestehender Flugzeuge – zu präsentieren.
Eine Pilatus Direct-Ankündigung erfolgt üblicherweise über die offiziellen Social-Media-Kanäle und die Website von Pilatus. Die Präsentationen werden als Livestream auf Plattformen wie YouTube übertragen und sind danach als Video verfügbar. Durch die regelmässige Veröffentlichung bleiben die Kundschaft und Interessierte stets auf dem neuesten Stand und können die Fortschritte und Innovationen von Pilatus «live» verfolgen.
Der erste Pilatus Direct wird heute Freitag, 14. März 2025 (19:00 CET | 13:00 EST | 10:00 PST | 04:00 AEST +1) auf dem Youtube-Kanal von Pilatus ausgestrahlt. Im Rahmen der ersten Ausstrahlung wird der «Most Advanced Single – Progressive, Proven, Professional» der Öffentlichkeit präsentiert. Jetzt ansehen auf dem Pilatus-Youtube-Kanal oder hier bei Pilatus selber.
Die französische Beschaffungsbehörde Direction Générale de l’Armement (DGA) hat den PC-7 MKX als neues Trainingssystem für die französischen Luftstreitkräfte ausgewählt. Die Flotte von 22 PC-7 MKX wird für die militärische Grundausbildung der Piloten genutzt, wobei die Auslieferung für 2027 geplant ist.
Neben den 22 Flugzeugen umfasst das Paket bodengestützte Trainings-Komponenten, die teilweise in Zusammenarbeit mit der französischen Industrie bereitgestellt werden. Im Rahmen des bodengestützten Trainingssystems wird Pilatus Simulatoren, Computer-gestütztes Training und Ausstattungen für das Missionsplanungs- und Debriefing-System liefern.
PC-21 & PC-7 MKX im Einsatz
Bereits seit 2018 führt die Armée de l’Air et de l’Espace ihre fortgeschrittene Piloten-Ausbildung auf dem Pilatus PC-21 und dem zugehörigen Trainingssystem auf der Basis Aérienne 709 in Cognac-Châteaubernard durch. Inzwischen trainieren die Piloten auf 26 PC-21, die in zwei Chargen beschafft wurden. Mit der Einführung des PC-7 MKX für die Grundausbildung setzt Frankreich nun ausschliesslich Pilatus Trainingsflugzeuge für alle Phasen der Ausbildung ein.
Neues smartes Avioniksystem
Die Pilatus PC-7 MKX Plattform verfügt über ein neues Cockpit-Design, das auf dem Garmin G3000 PRIME Avioniksystem basiert und auch mit einem Head-Up-Display ausgestattet ist. Dank der langjährigen Erfahrung von Pilatus in der Entwicklung von Pilotenausbildungssystemen bietet das Ergebnis ein äusserst zuverlässiges und intuitives Avioniksystem, das bereits in den frühen Ausbildungsphasen eine ideale Trainingsumgebung schafft. Bei der gemeinsamen Entwicklung hat Garmin erstmals seine G3000 PRIME Technologie integriert, die die Verwendung von benutzerdefinierten Displays ermöglicht. Durch die Zusammenarbeit beider Unternehmen wurde die DNA der militärischen Pilotenausbildungsphilosophie von Pilatus mit der Anpassungs-Fähigkeit und dem Fachwissen von Garmin im Bereich offener Systemarchitekturen kombiniert, um ein hochmodernes Avioniksystem zu entwickeln, das den militärischen Trainingsmarkt revolutioniert.
Pilatus hat im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen 2023 ein Umsatz-Plus von über zehn Prozent erzielt. Auch die Gesamtzahl der abgesetzten Flugzeuge ist beeindruckend: 96 PC-12 NGX, 51 PC-24 und 6 PC-21.
Hohe Nachfrage in beiden Geschäftsbereichen Im Bereich der Government Aviation gelang Pilatus ein wichtiger Vertragsabschluss: Die kanadische Luftwaffe hat 19 PC-21 sowie dazugehörige Simulatoren bestellt. Zusätzlich haben die Niederlande Anfang Februar 2025 acht PC-7 MKX gekauft, was die Bedeutung dieses fortschrittlichen Basic Trainers unterstreicht.
Im Bereich der Business Aviation fand der verbesserte PC-24 Super Versatile Jet mit erweiterter Zuladung und Reichweite einen erfolgreichen Marktstart. Zudem konnte unser «World’s Greatest Single», der PC-12, innerhalb eines Jahres als das am meisten geflogene Businessflugzeug in den USA überzeugen.
Nachhaltigkeit im Fokus Die neu gegründete Abteilung Corporate Sustainability entwickelte eine Nachhaltigkeits-Strategie, um Strukturen für Innovationen zu schaffen. Pilatus integriert Nachhaltigkeit in Prozesse und fokussiert auf neue Technologien, darunter die Investition in Synhelion, ein ETH Spin-off, das CO₂-neutrales Kerosin mit Sonnenenergie produziert. Bei Neu-Bauten und Sanierungen wird auf internationale Nachhaltigkeitsstandards geachtet – wie etwa bei der neuen Maintenance Halle beim Flugplatz Buochs und dem sich im Bau befindlichen Kunststoff- und Kompetenzzentrum in Ennetbürgen.
Trotz dieser Erfolge sah sich Pilatus weiterhin mit Lieferengpässen und Qualitäts-Problemen bei Zulieferern konfrontiert, welche Produktionsabläufe beeinträchtigten. Pilatus setzt verstärkt auf vertikale Integration und hat in das neue Werk Pilatus Aircraft Ibérica SA in Sevilla investiert, dessen Betrieb noch im ersten Quartal aufgenommen wird. Zudem wurden die Maintenance- und Verkaufsaktivitäten sowie 40 Mitarbeitende des Aero Centers Epps in Atlanta übernommen. Das geplante Verkaufs- und Service-Center in Bradenton, Florida, stärkt die Präsenz an der US-Ostküste, um direkt bei der Kundschaft vor Ort zu sein und die Qualität der Dienstleistungen sicherstellen zu können.
Die Niederländische Luftwaffe setzt als erste Kundin auf den PC-7 MKX und erhält mit dem neuen Trainingssystem eine integrierte, kostengünstige und hochmoderne Lösung für die Grundausbildung ihrer Militärpilotinnen und Militärpiloten. Der Vertrag wurde unterzeichnet – die Lieferung ist für die erste Hälfte 2027 vorgesehen.
Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung der niederländischen Beschaffungs-behörde «Material & IT Command» (COMMIT) hat Pilatus den Zuschlag für die Lieferung von acht PC-7 MKX und den dazugehörigen bodengestützten Trainingssystemen, inklusive vier Simulatoren, erhalten. Der Kauf zeigt, dass das niederländische Verteidigungsministerium überzeugt ist, dass die angehenden Crews mit dem modernen PC-7 MKX Trainingssystem essenzielle fliegerische Fähigkeiten erlernen und sich auf die weiterführende Ausbildung vorbereiten können. Dank der verstärkten Nutzung von Simulationen werden weniger Trainingsflugzeuge benötigt, was die Kosteneffektivität des integrierten Pilatus-Ausbildungssystems unterstreicht.
State-of-the-art Trainingssystem Das Paket umfasst «Virtual Reality» basierte Komponenten, welche die Immersion und das Engagement sowohl für angehende PilotInnen als auch deren AusbildnerInnen steigern. Die neue Lösung integriert interaktive Module neben herkömmlichen Trainingsmitteln und schafft so eine praxisorientierte Lernumgebung, die das Basis-Training verbessert. Eine zentrale Komponente bildet das fortschrittliche Training Management System, kombiniert mit den Tools für Missions-Planung und -Nach-Besprechung. Während diese Fähigkeiten traditionell erst in den fortgeschrittenen Phasen der Flugausbildung eingeführt werden, kommen sie nun früher zum Einsatz. Indem FlugschülerInnen und InstruktorInnen operative Einblicke und Leistungsanalysen zur Verfügung gestellt werden, erweitert die PC-7 MKX Lösung das Situations-Bewusstsein. Sie beschleunigt die Lerneffizienz und erleichtert den Übergang zu komplexeren Flugzeugen und Missionsprofilen. Pilatus hat eine lange Beziehung mit der niederländischen Luftwaffe, die 1988 mit dem Erwerb der Pilatus PC-7 Trainings-Flugzeuge ihren Anfang nahm. Basierend auf dem erfolgreichen PC-7 MkII wird das neue PC-7 MKX Trainingssystem als Ersatz für die gealterte PC-7 «Turbo Trainer» Flotte dienen und ebenfalls in Woensdrecht im Süden der Niederlande stationiert sein. Quelle: ‚Pilatus‚.
Der PC-12 ist das am häufigsten geflogene Businessflugzeug in den USA im vergangenen Jahr. Konkret wurden 316 328 Starts des «World’s Greatest Single» im Zeitraum zwischen August 2023 und Juli 2024 verzeichnet, was 8,8 Prozent aller Abflüge entspricht. Diese Zahlen stehen sinnbildlich für die Vielseitigkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz des einmotorigen Turboprops.
Die USA sind der weltweit dominierende Markt für die Geschäftsluftfahrt. Einen Überblick über die derzeit am häufigsten geflogenen Geschäftsflugzeuge gibt «AvBuyer» und beruft sich dabei auf Angaben des Flugdaten Vergleichsunternehmens «WingX Advance». Demnach steht der Pilatus PC-12 an der Spitze der Rangliste der meistgeflogenen Businessflugzeuge in den USA – mit 316 328 Starts im Zeitraum von August 2023 bis Juli 2024.
Marktleader mit bewährtem Triebwerk Statistisch betrachtet sind zu jedem Zeitpunkt gut 70 der weltweit über 2000 Mal verkauften PC-12 in der Luft. Allein im Jahr 2023 hat Pilatus 101 PC-12 im Herzen der Schweiz produziert und in die ganze Welt ausgeliefert, davon 48 in die USA. Die internationale PC-12 Flotte hat inzwischen weit über zehn Millionen Flugstunden erreicht und wird für die verschiedensten Missionen eingesetzt – etwa für Geschäftsreisen, Transportflüge oder Ambulanz- und Notfalleinsätze.
Die im Jahr 2019 lancierte Version, der PC-12 NGX, ist auf dem modernsten Stand der Technik und verfügt über das bewährteste Turboprop Triebwerk – das Pratt & Whitney Canada PT6. Statistiken zeigen, dass der PC-12 dank dieses Triebwerks eines der sichersten einmotorigen Flugzeuge ist.
Der PC-12 deckt sich auch mit dem Nachhaltigkeitsbestreben von Pilatus und kann Destinationen mit vergleichsweise wenig Treibstoffverbrauch erreichen. Das Triebwerk ist für nachhaltigen Treibstoff, sogenanntem «Sustainable Aviation Fuel» (SAF), zertifiziert und liefert damit einen weiteren Aspekt, der für einen effizienten und sicheren Einsatz spricht.
In Bradenton im Bundesstaat Florida plant Pilatus einen weiteres Verkaufs- und Service-Center für PC-12 und PC-24 in den USA. Die neue Lokalität soll für den Verkauf, Wartungsarbeiten, den Ersatzteilvertrieb und die Auslieferung dienen. Der zusätzliche Standort hat keine Auswirkungen auf die bestehenden Arbeitsplätze am Hauptsitz in Stans.
Der Vertrag mit dem Sarasota Bradenton International Airport (KSRQ) umfasst die Erschliessung von rund 17 Hektaren Land auf der Nordseite des Flughafens. Pilatus baut auf dieser Fläche ein neues, hochmodernes Verkaufs- und Service Center, das Platz für rund 50 Mitarbeitende bietet. Diese werden sich in erster Linie um den Verkauf, den Service sowie die Auslieferung von Pilatus Flugzeugen im Südosten der USA kümmern.
Der geplante, gut 5000 Quadratmeter grosse Hangar wird für Wartungsarbeiten, den Ersatzteilvertrieb und die Auslieferung neuer PC-12 und PC-24 dienen. Auf weiteren rund 1600 Quadratmetern sollen Werkstätten sowie Verwaltungs- und Büro-Räumlichkeiten Platz finden. Der Standort ist voraussichtlich Mitte 2026 betriebsbereit. In einer zweiten Phase soll in Bradenton auch die Montage von PC-12 und PC-24, welche nach Nord- und Südamerika geliefert werden, stattfinden. Bereits heute verfügt Pilatus über ein Endmontagewerk in Colorado in den USA.
Markus Bucher, CEO von Pilatus, sagt zu diesem Vorhaben: «Wir freuen uns sehr über unseren neuen zusätzlichen Standort in den USA. Es ist ein wichtiger Meilenstein, um unser Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln! Dieser Ausbau hat keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in Stans, Pilatus wird auch in Zukunft hohe finanzielle Mittel in einen nachhaltigen Denk-, Werk- und Ausbildungsplatz Schweiz investieren.»
Wichtiger US-Markt
Der Bau des neuen Verkaufs- und Servicecenters dient der Unterstützung der kontinuierlich wachsenden Flotte von mehr als 2250 Pilatus Flugzeugen, die bereits in Nord- und Südamerika betrieben werden. An der Ostküste der USA findet der Grossteil der Verkaufs- und Serviceaktivitäten von Pilatus statt, weshalb Lokalitäten vor Ort direkt bei der Kundschaft ebenfalls äusserst wichtig sind. Allein im Jahr 2022 wurden im Bundesstaat Florida mehr als 6200 Pilatus Flugoperationen durchgeführt. Im Jahr 2023 erzielte Pilatus knapp 50 Prozent des Umsatzes in Amerika – PC-12 und PC-24 sind in diesem Markt absolute Bestseller. Quelle:‘pilatus-aircraft.com‚.
Markus Bucher, CEO von Pilatus, hat gemeinsam mit Mitgliedern der Geschäftsleitung bei den «Living Legends of Aviation Europe Awards» stellvertretend für das Team von Pilatus den Preis für eine bemerkenswerte Leistung in der Aviatik entgegengenommen. Der Erhalt dieses äusserst renommierten Awards erfüllt Pilatus mit sehr viel Stolz.
Zum vierten Mal wurden die «Oscars der Luftfahrt» im Rahmen der «Living Legends of Aviation Europe Awards» im spektakulären Eventresort Scalaria am Wolfgangsee in Österreich verliehen. Bei der Veranstaltung werden jene Unternehmen und Persönlichkeiten geehrt, welche einen bedeutenden Beitrag zur Luft- und Raumfahrt geleistet haben.
In diesem besonderen Setting haben Markus Bucher und das Pilatus Team den «Sam B. Williams Technology Award» erhalten. Mit dem Award werden sie für ihren unermüdlichen Einsatz, die weltbesten und einzigartigen Flugzeuge herzustellen, ausgezeichnet. Überreicht wurde der Award von Gregg G. Williams. Er ist Eigentümer, Präsident und Chief Executive Officer von Williams International, einem der führenden Entwickler und Hersteller von Jettriebwerken. Anlässlich der Zeremonie wurde Pilatus mit einem Video geehrt, welches die Leistungen des Unternehmens widerspiegelt. Hollywoodstar Morgan Freeman, ein leidenschaftlicher Aviatiker, hat diese Ehrung vertont.
Markus Bucher, CEO von Pilatus, ist hocherfreut über den Award: «Stellvertretend für das ganze Pilatus Team bedanke ich mich bei den Veranstaltern, insbesondere auch bei Gregg Williams, für das Vertrauen und diese aussergewöhnliche Ehre! Der Preis ist eine wichtige Anerkennung für unseren jahrelangen Einsatz und die Arbeit, die wir als Team täglich leisten – und natürlich auch eine Motivation, unseren Höhenflug weiter fortzusetzen.»
«Living Legends of Aviation»
Die Organisation «Living Legends of Aviation» wurde 2003 gegründet – mit dem Ziel, das zweite Jahrhundert der Luftfahrt zu feiern und herausragende Leistungen von PilotInnen, VertreterInnen der Industrie, AstronautInnen und RekordhalterInnen zu ehren. Während die amerikanische Ausgabe jeweils im Frühjahr in Los Angeles über die Bühne geht, findet jene in Europa im spektakulären Eventresort «Scalaria» am Wolfgangsee in Österreich statt. Zu den «European Legends» gehören unter anderem berühmte Namen wie Virgin-Gründer Sir Richard Branson oder Weltraum-Jumper Felix Baumgartner. Quelle:‘pilatus-aircraft.com‚.
Der Fluglärm über dem Zepfenhaner Flugplatz ist verstummt. War es im vergangenen Sommer noch ziemlich laut, hört man aktuell fast gar nichts mehr. Was ist geschehen?
Rund 400 Personen waren im vergangenen Dezember in die Zepfenhaner Turn- und Festhalle gekommen, um sich über den Flugplatz zu informieren, aber auch, um ihrem Unmut über die dortigen Vorgänge Luft zu machen. Unter den Besuchern der Informationsveranstaltung waren auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Schömberg, Schörzingen und den umliegenden Schlichemtalgemeinden. Denn die waren über den Fluglärm, mit dem sie plötzlich zu kämpfen hatten, ebenso erbost wie ihre Nachbarn aus Zepfenhan, Neukirch oder Feckenhausen.
Der Vorwurf: Durch die Übernahme des Flugplatzes durch den neuen Besitzer Kambis Ebrahimi habe sich der Fluglärm vervielfacht. Den Grund dafür konnte man zudem genau lokalisieren. Es war eine Pilatus PC6 Porter. Diese legendären einmotorigen Maschinen, die von 1959 bis 2019 in der Schweiz hergestellt wurde, haben zwischenzeitlich Kultstatus erreicht. Nebenbei können sie einen satten Motorensound vorweisen, den man in den Gemeinden rund um den Flugplatz keineswegs genießen wollte.
Der Fluglärm auf dem Flugplatz Rottweil-Zepfenhan ist zurückgegangen (Archivfoto). (Foto: Daniel Seeburger)
Gutachten des Regierungspräsidiums Zudem hatte das Regierungspräsidium Stuttgart, das mit dem Referat Luftverkehr und Luftsicherheit unter anderem für die Genehmigung des Flugbetriebes verantwortlich ist, ein Gutachten präsentiert. Rund 2600 Flüge wurden 2023 vom Flugplatz Zepfenhan aus absolviert – allerdings durchaus nicht alle mit der Pilatus.
Diese Pilatus ist nun nicht mehr auf dem Zepfenhaner Flugplatz. Sie wurde vom Verein Black Forest Skydive abgezogen und dreht inzwischen in Tannheim bei Biberach ihre Runden. Und offensichtlich hat sich auch der Betreiber des Flugplatzes, Kambis Ebrahimi, von dem Verein getrennt.
Stadt Rottweil sucht nach Lösungen „Seit Beginn der Flugsaison 2023 sind wir aktiv mit allen Beteiligten in Gesprächen und versuchen, Lösungen zu finden. Diese Bemühungen und die gesetzlichen Rahmen-Bedingungen haben wir dann Ende 2023 mit der Bürgerinformations-Veranstaltung auch einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen versucht“, erklärt Ines Gaehn, Bürgermeisterin der Stadt Rottweil, auf Anfrage des ZOLLERN-ALB-KURIERS. Man stehe auch weiterhin im regelmäßigen Austausch mit Kambis Ebrahimi, dem Regierungs-Präsidium, den Fallschirmspringern und dem Ortschaftsrat in Zepfenhan.
Dieser wiederum hat sich in Person von Ortsvorsteher Eugen Mager bereits bei der Stadt Rottweil für die Unterstützung in diesem Fall bedankt. Der Druck, der auch mittels der Infoveranstaltung im Dezember auf den Eigentümer ausgeübt worden sei, habe sich offensichtlich ausgezahlt. Dabei haben die Zepfenhaner keineswegs etwas gegen den Flugplatz. Denn den gibt es schon seit über 50 Jahren. Und bis zum Auftauchen der lauten Maschine war das Verhältnis zwischen Flugplatzbetreiber und Bevölkerung äußerst harmonisch. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger besuchten vor allem gerne die kleine Wirtschaft, die sich auf dem Fluggelände befindet. „Die Stadtverwaltung hat bezogen auf die flugrechtlichen Genehmigungen des Flugbetriebs und die Sprungerlaubnisse keine Zuständigkeit“, führt Ines Gaehn aus und verweist auf das Regierungspräsidium. Dort würden entsprechende Entscheidungen getroffen.
In der Bürgerinformationsveranstaltung im vergangenen Dezember verwies Robert Hamm, Referatsleiter Luftverkehr und Luftsicherheit, darauf, dass der Flugbetrieb entsprechend der geltenden Genehmigungen durchgeführt werde. Außerdem gebe es keinen Handlungsspielraum seitens der Genehmigungsbehörde, hier einzugreifen. Die Anwohner seien einem Fluglärm ausgesetzt, der belastend für sie sei, gab Hamm zu. Aber, das subjektive Lärmempfinden sei das eine, eine mögliche Grenzwert-Überschreitung das andere. Und eben diese könne man für Zepfenhan nicht feststellen.
Unterhalb des Grenzwerts Der Dauerschallpegel, das hätte das Gutachten erbracht, sei in den Wohngebieten deutlich unterhalb des Grenzwerts, stellte Hamm damals fest. Er verwies auch darauf, dass sich der Flugverkehr in den vergangenen 50 Jahren halbiert habe. Klar war nach seinen Ausführungen, dass der Flugbetrieb in Zepfenhan rechtmäßig sei. Wobei zahlreiche Bürgerinnen und Bürger darauf hinwiesen, dass sich ihr subjektives Lärmempfinden in den vergangenen Jahren nicht grundlegend geändert hat. Soll heißen, es war lauter als zuvor. Und zwar vor allem an den Sonntagen. Denn hauptsächlich dort bot der Verein Black Forest Skydive die Tandemsprünge an. Die Fallschirmspringer wurden dazu mit der Pilatus Porter zum Absprungort geflogen. Dazu mussten immer Schleifen geflogen werden. Die Anwohner waren schon bald genervt. Denn just, wenn schönes Wetter war und man eigentlich am Sonntag auf der Terrasse liegen wollte, röhrte das Flugzeug am Himmel.
Vertragliche Lösung angestrebt Man habe einen Vertrag mit Kambis Ebrahimi angestrebt, heißt es seitens des Zepfenhaner Ortschaftsrats. Und zwar sei dieser Vertrag so ausgelegt gewesen, dass alles in geordneten Bahnen verlaufe, quasi ein Betrieb wie früher, als die Pilatus Porter noch nicht vor Ort gewesen ist. Die Möglichkeit, eine größere Maschine für die Tandemflüge zu nehmen und damit die Anzahl der Flüge zu reduzieren, sei aufgrund der gesetzlichen Vorgaben allerdings nicht möglich. Zwischenzeitlich ist offenbar alles wieder in geordneten Bahnen, das Flugzeug startet nicht mehr in Zepfenhan. Die Anwohner freut’s. „Man kann wieder in den Garten und hört nicht immer dieses unangenehme Brummen am Himmel“, führte ein Schörzinger im Gespräch mit dem ZOLLERN-ALB-KURIER aus. Quelle: ‚Schwäbische.de‚.
Pilatus und Synhelion gehen eine strategische Kooperation ein, mit dem Ziel, die Skalierung von Solartreibstoffen für die Luftfahrt zu beschleunigen. Pilatus möchte die Solartreibstoffe von Synhelion für den eigenen Flugbetrieb nutzen und mittelfristig auch der eigenen Kundschaft anbieten. Pilatus ist deshalb als Aktionärin bei Synhelion eingestiegen und untermauert so das Engagement, den Flugverkehr aktiv zu defossilisieren. Synhelion wurde im Jahr 2016 als «Spin-off» der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich gegründet. Das Unternehmen leistet einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors, indem es fossile Treibstoffe durch erneuerbare Solartreibstoffe ersetzen möchte.
Die Flugzeuge von Pilatus sind bereits heute für die Nutzung von «Sustainable Aviation Fuel» (SAF), der heute mehrheitlich aus Biomasse oder Abfällen hergestellt wird, zertifiziert. Aktuell als auch zukünftig wird nach heutigen Berechnungen nicht genügend Treibstoff nach dieser Produktionsmethode auf dem Markt verfügbar sein.
Synhelion baut derzeit die weltweit erste industrielle Anlage zur Produktion von Solartreibstoff in Deutschland – ab 2025 ist der Bau einer ersten kommerziellen Anlage in Spanien geplant. Dabei werden die Treibstoffe aus der Energie der Sonne hergestellt. Pilatus möchte Synhelions Solartreibstoff in Zukunft nicht nur für die eigene Flugzeug-Flotte nutzen. Auch die Kundschaft von Pilatus soll die Möglichkeit erhalten, ihre Flugreisen mit Solartreibstoff aktiv zu defossilisieren. Mit dieser Partnerschaft ist Pilatus auch als Aktionärin bei Synhelion eingestiegen. Damit wird ein langfristiges Engagement für die nachhaltige Transformation des Flugverkehrs bestärkt. Quelle: ‚Pilatus‚.
Die Flyinggroup hat einen Vertrag zur Übernahme des neunten PC-24 in ihr Flottenmanagement unterzeichnet. Die belgische Chartergesellschaft setzt bereits seit 2020 auf den Super Versatile Jet von Pilatus. Der neue PC-24 mit einzigartigem Design – einer elegant grauen Linienführung und Schweizer Edelweissblüten – wurde am 16. Mai 2024 an die Flyinggroup übergeben. Die Übernahme des PC-24 ermöglicht es der Anbieterin, ihre Flotte noch vielseitiger und leistungsfähiger zu gestalten, wovon letztendlich die Passagiere wie auch die Crews profitieren.
PC-24 Super Versatile Jet Der neue PC-24 hat eine um 272 Kilogramm (600 Pfund) höhere Zuladungskapazität. Die maximale Reichweite mit sechs Passagieren an Bord wurde um 370 Kilometer (200 nautischen Meilen) gesteigert. Bei voller Treibstoffzuladung sowie unter «Single Pilot Operation» resultiert eine maximale Nutzlast von 596 Kilogramm. Eine Optimierung, die vor allem im Charterbereich wesentliche Vorteile bringt, da mehr Passagiere und Gepäck befördert werden können. Der neue PC-24 der Flyinggroup bietet zudem eine weiterentwickelte Kabinenausstattung mit «Welcome Center» sowie zusätzlichen Stauraum in der Kabine. Der neue PC-24 sowie der PC-12 NGX werden an der Messe EBACE in Genf vom 28. bis 30. Mai 2024 ausgestellt sein. Quelle: ‚Pilatus‚.
Am 4. Mai 2024 feierten die Yeti-Flyers mit geladenen Gästen den 65. Geburtstag des Pilatus Porters PC-6. Eine Vielzahl von Fachleuten haben die Feier bunt gestaltet. Eine besondere Ehre war die Anwesenheit von Rolf Böhm, der den Erstflug am 4. Mai 1959 durchführte und von Peter Diener, der ebenfalls den Weg nach Bleienbach fand. Quelle: ‚Yeti-Flyers‚.
Das Geschäftsjahr 2023 war für Pilatus von grossen Erfolgen gezeichnet. Trotz einer nach wie vor herausfordernden Zeit konnten dank einer ungebrochen hohen Nachfrage 148 Flugzeuge ausgeliefert werden. Mit einem Umsatz von 1,478 Milliarden Schweizer Franken, einem EBIT von 240 Millionen Schweizer Franken sowie einem Bestelleingang von 1,513 Milliarden Schweizer Franken schliesst Pilatus das vergangene Jahr mit einem Spitzenergebnis ab.
Pilatus hat im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen 2022 ein Umsatz-Plus von zehn Prozent sowie ein um sechs Prozent höheres Betriebsergebnis erzielt. Auch die Gesamtzahl der ausgelieferten Flugzeuge ist beeindruckend: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 47 PC-24 und 101 PC-12 der Kundschaft übergeben.
Hohe Nachfrage in beiden Geschäftsbereichen Im Geschäftsbereich der Government Aviation konnte Pilatus einen Folgeauftrag verbuchen: Die renommierte Spanische Luftwaffe hat sich entschieden, 16 weitere PC-21 zu kaufen. Im Mai wurde zudem der 2000. PC-12 an den langjährigen Kunden PlaneSense ausgeliefert – und im Oktober schliesslich feierte Pilatus den Launch des neuen PC-24, welcher mit wesentlich mehr Zuladung und Reichweite aufwartet.
Neben diesen Highlights, welche das vergangene Jahr geprägt haben, hatte Pilatus aber auch mit einigen Turbulenzen zu kämpfen: Die anhaltenden Probleme mit den Lieferketten und Versorgungsengpässe haben die Produktion negativ beeinflusst.
Die australische Flugambulanz-Organisation New South Wales Ambulance (NSWA) hat den ersten PC-24 in Betrieb genommen und zeigt, wie vielfältig der Super Versatile Jet von Pilatus genutzt werden kann.
Im Jahr 2021 hat die NSWA den Kauf von zwei hochmodernen PC-24 mit Ambulanzausstattung beschlossen, um das Einsatzspektrum zu verbessern. NSWA wird die beiden PC-24 nutzen, um die Bevölkerung des australischen Bundesstaates New South Wales auf einer Fläche von gut 800 000 Quadratkilometern zu versorgen. Der Super Versatile Jet soll im ersten Jahr seines Einsatzes rund 800 Flüge durchführen und dabei gut 6500 Patientinnen und Patienten transportieren.
Flexibles Ambulanzflugzeug Seit 30 Jahren produziert Pilatus Ambulanzflugzeuge und liefert diese an die bekanntesten und renommiertesten Flugambulanz-Organisationen der Welt. Dazu zählen der Royal Flying Doctor Service (RFDS) in Australien, Ornge in Kanada oder die Kommunalförbundet Svenskt Ambulansflyg (KSA) in Schweden. Der PC-24 ist das erste Ambulanzflugzeug mit einer separaten Ladetür für Patientinnen und Patienten. Diese können über eine elektrisch betriebene Ladevorrichtung oder alternativ über eine Rampe in den Super Versatile Jet ein- und ausgeladen werden. Noch nie war das Verladen von Patienten und Patientinnen so sicher, schnell und einfach.
Die grosszügige Druckkabine bietet neben den medizinischen Geräten Platz für Betten für drei Patientinnen und Patienten sowie zusätzliche Sitze für das Personal. Je nach Einsatz kann die Kabine flexibel und schnell verändert werden, was grössten Freiraum bietet. Für eine durchgängige Überwachung und Betreuung der Patienten und Patientinnen sorgen spezifische Sauerstoff-, Vakuum- und Stromversorgungssysteme. Das zweite separate Stromversorgungssystem für die Kabine und die umfassenden Kommunikationssysteme für die Medizincrew gewährleisten zusätzliche Sicherheit und ermöglichen eine Behandlung, die höchsten Anforderungen entspricht. Quelle: ‚Pilatus‚.
Pilatus übernimmt ab dem zweiten Quartal 2024 schrittweise alle rund 230 Mitarbeitenden sowie den Maschinenpark der RUAG Aerostructures Schweiz AG. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der vom Bundesrat vorgegebenen strategischen Ziele von RUAG International. Am Standort Emmen werden künftig Pilatus eigene Komponenten hergestellt.
Seit Anfang der 90er Jahre produziert RUAG Aerostructures Schweiz Bauteile und Komponenten für die Flugzeuge von Pilatus. Dazu zählen unter anderem PC-21 Strukturen oder das Höhenleitwerk des PC-12. Durch die Übernahme aller Mitarbeitenden und des gesamten Maschinenparks kann Pilatus die eigenen Produktionskapazitäten nicht nur ausbauen, sondern mit neuen Kompetenzen erweitern.
Fokus auf Pilatus und eigene Produkte
Pilatus wird am neuen Standort am Flugplatz Emmen ein grossflächiges Areal der RUAG Real Estate AG Schweiz mieten. Es werden zukünftig ausschliesslich eigene Bauteile und Komponenten hergestellt, welche für die Flugzeugproduktion in Stans benötigt werden. Aufträge von Drittkundinnen und -kunden, welche RUAG Aerostructures Schweiz bisher produziert hat, werden von Pilatus im Auftrag der RUAG Aerostructures Schweiz über einen begrenzten Zeitraum weitergeführt.
In einer separaten Vereinbarung zwischen RUAG Real Estate AG und Pilatus ist ausserdem die Möglichkeit einer Übernahme einer angrenzenden Bauparzelle geregelt, welche Pilatus zusätzliche Entwicklungsperspektiven bietet. Vor diesem Hintergrund wird die Partnerschaft mit RUAG vertieft und es sollen mittel- bis langfristig weitere Arbeitsplätze entstehen. Quelle: ‚Pilatus‚.
The Royal Flying Doctor Service RFDS is a name synonymous with the vast Australian outback. Seven days a week and around the clock, the RFDS is tasked with servicing Australia’s largest “waiting room”, an area spanning 7.9 million square kilometers in some of the remotest regions of the world.
The “waiting room” is divided into states and territories, each of which is serviced by a particular RFDS chapter. The two largest chapters, Western Ops (RFDSWO) and Central Ops (RFDSCO) use the medevac version of the PC-24 to reach patients as quickly as possible in an emergency. Regular training is required to ensure readiness at all times.
An exceptional rescue exercise Last April, RFDSCO teamed up with the South Australia Police Force and State Emergency Service to conduct a training mission simulating a major road incident on the Traeger Road Strip, a section of the Stuart Highway. While simulations of this type are a regular occurrence, this one was rather special for two reasons: it was the first time a PC-24 landed on a major highway in the middle of the outback, and the RFDS is the first organization to have ordered an aeromedical PC-24.
A landing requiring total concentration Landing on the Traeger Road Strip was anything but simple. The road had to be shut down during the exercise and the pilots had to contend with challenging conditions, including crosswinds of up to twelve knots and temperatures between 104 and 122 degrees Fahrenheit. The PC-24 touched down without problem to the applause of numerous bystanders. The successful outcome of this simulation further highlighted the all-terrain suitability of the PC-24, and demonstrated yet again why organizations like the RFDS rely on our aircraft for their all-important missions.
Stuart Highway The Stuart Highway connects the Northern Territory and South Australia over 2,800 kilometers (1,740 miles) and runs through the heart of Kokatha country. Some 2.1 million people live in this vast region which extends across 2.3 million square kilometers, yet there are only 5 hospitals. In comparison, Switzerland is 56 times smaller and has approximately 276 hospitals. The RFDS plays an essential role in enabling communities to exist in such remote areas. Source: ‚Pilatus Aircraft‚. Video.
Epps Aviation wurde 1965 gegründet und ist seit 1996 ein Autorisiertes Pilatus Verkaufs- und Service Center. Pilatus wird ab 2024 dessen Pilatus Verkaufs- und Unterhaltsaktivitäten (MRO) übernehmen und eigenständig weiterführen. Der Betrieb des Pilatus Service Centers wird bis zum Abschluss der Transaktion durch Epps weitergeführt. Die rund 40 Mitarbeitenden werden durch die Pilatus Gruppe übernommen.
Aero Center Epps hat den Sitz in Atlanta am DeKalb-Peachtree Airport und bietet Verkaufsaktivtäten und Wartungsdienstleitungen für Pilatus Flugzeuge an der US-Südostküste an. Im vergangenen Jahr wurde Epps von SAR Trilogy Management, LLC übernommen. Im Zusammenhang mit dieser Akquisition hat sich die neue Eigentümerin entschlossen, die Pilatus Wartungs- und Reparaturdienstleistungen (MRO) zu veräussern, um sich besser auf ihr nicht Pilatus Flugzeuge betreffendes Wartungs- und Chartergeschäft sowie Flugzeugmanagement konzentrieren zu können.
Um den erstklassigen Support für die Kundschaft sicherzustellen, hat Pilatus entschieden, die Pilatus MRO-Dienstleistungen von SAR Trilogy Management, LLC zu erwerben. Es soll auch zukünftig ein umfassender Produktsupport über den gesamten Lebenszyklus eines Pilatus Flugzeugs garantiert werden. Dazu zählen Wartungs- und Instandhaltungsservices inklusive Avionik sowie Ersatzteilverkäufe für den einmotorigen PC-12 und den zweimotorigen PC-24 Super Versatile Jet. Quelle: ‚Pilatus‚.
Ornge, kanadischer Anbieter von Ambulanztransportdiensten, wird zwischen 2026 und 2030 die Flotte mit zwölf einmotorigen PC-12 Turbopropflugzeugen erweitern. Die Flugzeuge von Pilatus stellen den professionellen flugmedizinischen Dienst der Region sicher. Die Ankündigung zum Kauf der PC-12 wurde von Sylvia Jones, der Gesundheitsministerin von Ontario, am 7. November auf einer Pressekonferenz am Ornge Stützpunkt in Sudbury gemacht.
Ornge betreibt derzeit eine Flotte von Flächenflugzeugen und Helikoptern. Dazu zählen auch acht PC-12 NG, die mit der Anschaffung der jetzt gekauften zwölf PC-12 zukünftig ersetzt werden. Ornge betreibt die PC-12 Flotte seit 2009. Das Kontrollzentrum von Ornge in Mississauga koordiniert die gesamte Logistik der medizinischen Transporte, die von 14 Stützpunkten aus durchgeführt werden. Ornge versorgt mehr als 13 Millionen Menschen in einem Gebiet, das sich über eine Million Quadratkilometer erstreckt. Ornge betreibt die grösste Flotte von Luftrettungs- und Intensiv-Transportfahrzeugen in Kanada und führt pro Jahr mehr als 20 000 Transporte von Patientinnen und Patienten durch.
Der PC-24 verfügt ab 2024 über eine maximale Reichweite von 3704 Kilometern (2000 nautische Meilen). Pilatus hat zusätzlich eine Reihe von neuen Interieur-Optionen. Dazu zählt ein grosses Sofa, das in ein Bett umgewandelt werden kann.
Der neue PC-24 hat eine um 272 Kilogramm höhere Zuladungskapazität. Die maximale Reichweite mit sechs Passagieren an Bord wurde um 370 Kilometer (200 nautischen Meilen) gesteigert. Bei voller Treibstoffzuladung sowie unter «Single Pilot Operation» resultiert eine maximale Nutzlast von 596 Kilogramm. Auf kürzeren Flugstrecken verfügt der Super Versatile Jet über eine in seiner Klasse führende maximale Nutzlastkapazität von 1406 Kilogramm.
Die Ingenieure von Pilatus führten eine umfangreiche Flugtestkampagne durch, um den gesamten Bereich für die höheren Konstruktionsgewichte zu erweitern. Bei dem maximalen Startgewicht des PC-24 beträgt die nötige Startstrecke auf Meereshöhe nur 941 Meter (3090 Fuss), was unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit gibt, sehr kurze und sogar unbefestigte Pisten zu nutzen.
Sofa und Inflight-Entertainment-System Der Innenraum des neuen PC-24 bietet nicht nur das grösste Kabinenvolumen seiner Klasse, sondern auch eine Reihe von Verbesserungen. Der Geräuschpegel in der Kabine wurde durch diverse Optimierungen reduziert. Die Kabinenausstattung sowie das «Welcome Center» wurden weiterentwickelt, für noch mehr Ergonomie und Bewegungsfreiheit in der Kabine des PC-24. Weiter gibt es zusätzlichen Stauraum.
In Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik hat Pilatus ausserdem ein neues Inflight Entertainment System entwickelt. Es verfügt über einen 10-Zoll-Touchscreen mit 3D-Karte, welche jederzeit die Position des PC-24 in Echtzeit darstellt, vier hochwertige Kabinenlautsprecher inklusiv Subwoofer, stimmungsvolle Beleuchtung, USB-Anschlüsse und einen eigenen Medienspeicher. Zudem bietet der neue PC-24 erstmals in dieser Klasse die Option eines grossen, zur Seite gerichteten Sofas. Dieses ist knapp zwei Meter lang und kann während des Fluges in ein Bett umgewandelt werden.
Predictive Maintenance Alle PC-24 ab der Seriennummer 501 werden mit einer neuen Funktion ausgestattet, die «Predictive Maintenance» Services ermöglicht. Flugzeugdaten werden direkt nach der Landung an Pilatus übermittelt. Dort werden sie analysiert und bei Bedarf wird eine vorausschauende Empfehlung an den Betreiber abgegeben. Quelle: ‚Pilatus‚.
Pilatus ist zutiefst betroffen vom Hinschied von Oscar J. Schwenk, unserem ehemaligen, langjährigen Verwaltungsratspräsidenten. Er hat die Verantwortung über Pilatus in den 90er Jahren – in Krisenzeiten – übernommen und die Firma in den Jahrzehnten danach zu einem der erfolgreichsten Schweizer Industrieunternehmen um- und aufgebaut. Er war ein hervorragender, stets bodenständiger Unternehmer und ein unglaublich guter Visionär. Wir verdanken ihm und seinem Team den PC-7 MkII, den PC-12, den PC-21 und den PC-24. Sie alle tragen seine Handschrift und zeichnen tagtäglich seinen Spirit in den Himmel. Seine Werte leben im Unternehmen weiter und wir werden sein Erbe getreu seinem Motto weiterziehen: Einmal Pilatus, immer Pilatus! Seiner Familie und seinen Angehörigen sprechen wir unser allertiefstes Beileid aus. Wir alle sagen bye bye Osci, wir vermissen dich und danken dir von Herzen für alles. Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeitende. Quelle: ‚Pilatus‚.
Der erste PC-12 NGX wurde an das «Private Jet Membership» Unternehmen OpenSky Inc. übergeben. Ab sofort transportiert der einmotorige Turboprop mit seinem einzigartigen Design im japanischen Stil das erste Mal Passagiere zu unterschiedlichen Destinationen in Japan. OpenSky Inc. bedient mit dem modernen PC-12 NGX sowie mit dem PC-24 eine anspruchsvolle Kundschaft und bietet ihnen ein einzigartiges Reiseerlebnis, das sich vom Produkt wie auch vom Service her von seiner Konkurrenz abhebt. Der japanische Betreiber wird im Herbst 2024 zusätzlich einen zweiten PC-24 Super Versatile Jet erhalten und mit diesem ebenfalls Flüge für Geschäftsreisende anbieten.
Der PC-12 NGX beinhaltet ein völlig neues Interieur von BMW Designworks, grössere Kabinenfenster, die vom PC-24 inspiriert sind, und Passagiersitze, die in ein Flachbett umfunktioniert werden können. Das neue PT6 E-SeriesTM-Triebwerk von Pratt & Whitney Canada verfügt über ein elektronisches Propeller- und Motor-steuerungssystem. Neue Avionik-Funktionen von Honeywell wie die Touchscreen-Steuerung, taktile Rückmeldung und ein «Propeller Low Speed»-Modus sowie eine voll integrierte automatische Schubregelung («Autothrottle») sind nur einige Features des neuen Cockpits. Quelle: ‚Pilatus‚.
Im Rahmen einer grossen Zeremonie mit über 2000 Mitarbeitenden am Hauptsitz in Stans, übergab Pilatus heute den 2000. PC-12 an den langjährigen US-Kunden PlaneSense®. Das Unternehmen erhielt das Jubiläumsflugzeug als symbolischen Dank für die langjährige Treue. Es ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Schweizer Flugzeugherstellers. Seit 1995 spezialisiert sich das US-Unternehmen PlaneSense®auf Privat- und Geschäftsreiseflüge mit dem PC-12 (Fractional Ownership Modell). Die Firma betreibt aktuell 43 PC-12 und setzt parallel dazu 11 PC-24 ein. Sowohl PlaneSense®als auch die Kunden vertrauen auf Pilatus.
Langjährige Partnerschaft George Antoniadis, Gründer, Präsident und CEO von PlaneSense®, stellt klar: «Wir fühlen uns geehrt, den 2000. PC-12 zu erhalten. Wir haben unseren ersten PC-12, der 20. jemals gebaute, im Jahr 1995 entgegengenommen. Dieses einzigartige Flugzeug bildet das Rückgrat unserer Operation und war ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs des PlaneSense®-Programms. Im Laufe der Jahre hat der gegenseitige Respekt zwischen unseren Unternehmen zu einem produktiven Dialog geführt, der zur Verbesserung des PC-12 und des PlaneSense®-Programms beigetragen hat. Unsere Kunden geniessen seit 28 Jahren die Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit, den Komfort und die Effizienz des Flugzeugs. Unsere Partnerschaft mit Pilatus ist unglaublich wertvoll und wir freuen uns darauf, sie in den kommenden Jahren weiter auszubauen.»
Pilatus-Familie Das grosse Fest, welches Pilatus organisiert hat, war insbesondere auch ein Dank an die Mitarbeitenden, die sich tagtäglich für Pilatus, den PC-12 und die Kunden einsetzen. Live-Musik, gutes Essen und das Beisammensein widerspiegeln die «Pilatus Family», die das Unternehmen lebt.
Die weltweite Flotte von fast 2000 PC-12 setzt einen Meilenstein und legt über zehn Millionen Flugstunden seit der Erstauslieferung zurück. Pilatus stuft die Absatzchancen für den «World’s Greatest Single» künftig noch besser ein. Allein der in Kanada stationiere Flottenführer ist über 35’000 Stunden geflogen, während 71 weitere PC-12 jeweils mehr als 20’000 Flugstunden absolviert haben. Insgesamt hat die PC-12 Flotte mehr als 9,3 Millionen Landungen verzeichnet, wobei allein vier Flugzeuge über 50’000 Landungen aufweisen.
Neuste Version PC-12 NGX Pilatus hat im Jahr 2022 80 neue PC-12 ausgeliefert und plant die Produktion zu erhöhen, um die laufende Nachfrage zu decken. Das neuste Modell, der PC-12 NGX, ist die dritte Version und unterscheidet sich erheblich vom ursprünglichen Modell. Im Laufe der Geschichte des PC-12 wurden unter anderem die Motorleistung und die Geschwindigkeit erhöht. Es wurde zudem eine neue Kabinenausstattung für Geschäftsreisende eingeführt und die Zuladungskapazität wurde angehoben. Seit dem Jahr 2019 wird das elektronische Propeller- und Motorsteuerungssystem (EPECS) in das weltweit bewährte Pratt & Whitney PT6-Triebwerk standardmässig eingebaut.
Ein Meilenstein im PC-12 Programm «Als wir das PC-12 Programm gestartet haben, schien dieser Meilenstein noch Lichtjahre entfernt zu sein», sagte Ignaz Gretener, VP General Aviation von Pilatus. «Diese Meisterleistung verdanken wir unseren Ingenieuren, welche dieses beständige Flugzeug entwickelt haben. Wir verdanken es dem Produktionsteam, welches die aussergewöhnliche Qualität sichergestellt hat. Und ein Dank geht an das Verkaufsteam, welches zahlreiche Märkte gefunden hat, die dieses vielseitige Flugzeug aufnehmen wollten. Und natürlich geht auch ein Dank an das engagierte Support-Team, welches dafür sorgt, dass der PC-12 eine sehr hohe Verfügbarkeitsrate aufweist. Besonders dankbar sind wir auch unseren Eigentümern, die Pilatus vertrauen und uns unterstützen, damit wir den PC-12 kontinuierlich den neusten technologischen Bedingungen anpassen können, so dass er Jahr für Jahr den Spitzenplatz bei den Verkaufszahlen anführt.» Quelle: ‚Pilatus‚.
Auch dieses Jahr können Pilatus und Platoon Aviation die Übernahme von zwei weiteren PC-24 feiern. Mit der Übergabe des Super Versatile Jets mit der Seriennummer 306 wird die Flotte des deutschen Charter Betreibers innerhalb von drei Jahren auf sechs PC-24 wachsen.
Ignaz Gretener, VP General Aviation von Pilatus, freute sich anlässlich der AERO Friedrichshafen auf den Ausbau der Zusammenarbeit in naher Zukunft: «Platoon bietet mit seinen europaweiten Charters einen Service, den nur der PC-24 perfekt bieten kann. Denn schneller und direkter auch auf kleine und entlegene Flugplätze mit sehr kurzen ‘Runways’ landen zu können, bedeutet eine massive Zeitersparnis für die Kunden. Sie minimiert damit die Transferzeiten an das Reiseziel immens.»
Erfolgreicher Business-Jet Betreiber Das hervorragend ausgebildete und vor allem junge Team des Charterunternehmens hat mit der Zertifizierung als eigenständiger Air Operator (AOC) im Dezember 2022 einen weiteren wichtigen Meilenstein in der noch kurzen Unternehmensgeschichte erreicht. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg wuchs seit seiner Gründung im Jahr 2021 auf 50 Mitarbeitende und hat 35 Pilotinnen und Piloten unter Vertrag. Quelle: ‚Pilatus-Aircraft‚.
Spanien zeigt sich vom PC-21 überzeugt: Seit Sommer 2022 werden die zukünftigen Militärpiloten mit dem weltweit modernsten Trainingssystem von Pilatus ausgebildet. Nach einer sehr professionell durchgeführten Verhandlungsphase hat die Luftwaffe jetzt weitere 16 PC-21 bestellt, um die Pilotenausbildung mit zusätzlichen Pilatus Trainingsflugzeugen zu verstärken. Gleichzeitig wird die Ausbildungsbandbreite der PC-21 erweitert: Nebst dem «Basic Training» wird zukünftig auch das «Elementary Training» auf den PC-21 umgesetzt.
Oberstleutnant Ildefonso Martínez-Pardo González, Kommandant der Academia General del Aire (AGA), erwähnte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: «Das integrierte PC-21 Ausbildungssystem, welches nun seit über 18 Monaten bei uns im Einsatz ist, übertrifft unsere Erwartungen bei weitem! Das zuverlässige und effiziente Triebwerk, die Aerodynamik, die Sicherheitssysteme und die Avionik machen den PC-21 zu einem äusserst vielseitigen Trainer, der jede Phase des Flugtrainings durchführen kann. Unsere Beziehung zu Pilatus ist hervorragend und ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Umsetzung dieses Programms. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die Professionalität und das Teamwork aller Beteiligten in den vergangenen drei Jahren haben ermöglicht, den PC-21 bei uns in Rekordzeit und ohne Unterbrechung der Trainings einzuführen.»
PC-21 – effizientes Trainingssystem Angesichts immer knapper werdender finanzieller Mittel der Luftwaffen, bietet der komplett neu entwickelte PC-21 eine hocheffiziente und intelligente Plattform für die Ausbildung von Jetpiloten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat der PC-21 extrem hohe Ausstattungs- und Leistungsmerkmale. Sie ermöglichen dem einmotorigen Turboprop ein Einsatzspektrum, das bislang ausschliesslich Jets vorbehalten war. Der PC-21 lässt sich dabei viel kostengünstiger und treibstoffarmer operieren als ein Jet-Trainer. Die Erfahrungen mit bestehenden PC-21 Kunden zeigen, dass es möglich ist, die Kosten für die Ausbildung eines angehenden Militärpiloten-schülers mit dem Pilatus Trainingssystem um mehr als 50 Prozent zu senken. Quelle: ‚Pilatus‚.