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Weicht CH-Ständerat CO2-Abgabe für Privatjets auf?

Nicht nur für Linienflieger, auch für Privat- und Businessjets soll eine CO2-Abgabe fällig werden. Ständeräte wollen dabei aber dem Schweizer Flugzeugbauer Pilatus entgegenkommen. Die Flugticket-Abgabe für Linienflüge ist beschlossene Sache. 30 bis 120 Franken soll ein Flug künftig mehr kosten, da sind sich National- und Ständerat einig.

Doch was ist mit all den Privat- und Geschäftsflügen, die zwei Drittel aller Flugbewegungen in der Schweiz ausmachen? Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der Ständerat beugt sich heute Montag über letzte Differenzen im neuen CO2-Gesetz – eine davon besteht bei der Flugticket-Abgabe für private Flugzeuge.

Das Parlament will Sport- und Hobbyflieger von der Abgabe befreien. Darum hat der Nationalrat entschieden, dass nur zur Kasse gebeten werden soll, wer eine Maschine fliegt, die über 5700 Kilogramm wiegt.

Die Umweltkommission des Ständerats schlägt nun aber vor, die CO2-Abgabe auch für Privatjets zu lockern. Statt bei 5700 soll die Grenze bei 8618 Kilogramm liegen. Laut dem Bundesamt für Umwelt wären so statt 18’300 Flüge pro Jahr noch 14’300 bis 15’300 von der Abgabe betroffen.

Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, sprechen Kritiker dabei von einer «Lex Pilatus». Der Stanser Flugzeugbauer hat mit einem Brief an die Kommissionsmitglieder für eine Aufweichung der Abgabepflicht gekämpft. Pilatus warnt im Schreiben, die 5700-Kilogramm-Grenze würde die Absatzchance für seinen PC-24 «beeinträchtigen», seine Konkurrenzfähigkeit würde «vermindert». Der Businessjet aus Schweizer Produktion, mit dem auch der Bundesrat fliegt, wiegt rund 8300 Kilogramm.

Das Lobbying hat gefruchtet. Per Stichentscheid des Präsidenten empfahl die Kommission eine Erhöhung der Gewichtsgrenze. «Aus Sicht der Kommission erhöht dieser Entscheid die Vollzugtauglichkeit der Abgabe und kommt den schweizerischen Flugzeugherstellern entgegen», hiess es in der Medienmitteilung der Kommission. Womit deutlich wird, dass der Entscheid massgeblich durch Pilatus beeinflusst worden ist.

Laut «Tages-Anzeiger» hat insbesondere der Solothurner Ständerat Pirmin Bischof (CVP) für die von Pilatus favorisierte Lösung plädiert. Seinen Angaben zufolge habe dies «nicht viel» mit dem Geschäft des Schweizer Flugzeugbauers zu tun, sondern damit, dass die Unterscheidung zwischen Flugzeugen unter und über 5700 Kilogramm veraltet sei. Allerdings: Die Limite ist in Europa heute nach wie vor gebräuchlich bei der Unterscheidung verschiedener Luftfahrzeug-Klassen.

Nicht nur die Frage, welche Flugzeuge abgabepflichtig sind, wird im Ständerat zu reden geben. Auch ist noch nicht festgelegt, wie hoch die Abgabe für die Privat- und Businessjets dann ausfällt. Der Nationalrat schlägt eine Bandbreite von 500 bis 5000 Franken vor – je nachdem, wie gross das Flugzeug ist. Die Umweltkommission des Ständerats unterstützt diesen Vorschlag. Umstritten ist allerdings noch, nach welchen Kriterien festgelegt wird, wer wie viel zu zahlen hat. Eine knappe Mehrheit der Kommission möchte, dass auch eine Rolle spielt, wie weit jemand mit dem Privatjet fliegt. Quelle: ‚Blick‚.

Heringsdorf: Pilatus PC-2 abgestürzt

Am 2. August wurde der Polizei gemeldet, dass am Flughafen Heringsdorf/Usedom ein Flugzeug abgestürzt ist. Beim Start zu einem Übungsflug war ein einmotoriges Flugzeug vom Hersteller Pilatus Typ PC 2 (Oldtimer) aus etwa 40 Metern Höhe zu Boden gestürzt. Dabei erlitt ein 57-jähriger Pilot tödliche Verletzungen; ein weiterer Pilot konnte schwer jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt aus dem Wrack geborgen werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Beim Absturz über einem unbebauten Gebiet unmittelbar neben dem Flugplatz Heringsdorf kamen keine weiteren Menschen zu Schaden. Am Flugzeug entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Absturzursache wird durch den Kriminaldauerdienst Anklam und alarmierte Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Braunschweig ermittelt. Quelle: ‚Presseportal / Polizeipräsidium Neubrandenburg‚.

Gefährliche Annäherung von PC-24 und Segelflieger

Am Himmel über Neuheim im Kanton Zug sind sich ein Segelflugzeug und eine Pilatus PC-24 gefährlich nahe gekommen. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat daher eine Untersuchung eröffnet. Der Vorfall ereignete sich am 8. Mai auf rund 1500 Metern über Meer, wie aus dem Vorbericht hervorgeht, den die Sust am Dienstag veröffentlichte. Das Segelflugzeug war vom Flugplatz Hausen am Albis mit einem Piloten an Bord zu einem privaten Flug gestartet. Der PC-24 der Pilatus Flugzeugwerke war derweil auf einem technischen Flug unterwegs. Mit zwei Personen an Bord war der Jet vom Flugplatz Buochs aus gestartet, für beide Flugzeuge galten die Sichtflugregeln. Die Sust stuft das Ereignis als «schweren Vorfall» ein. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‘.

Pilatus: Höhenflug im Jahr 2019

Das Geschäftsjahr 2019 war für Pilatus wieder sehr erfolgreich: Mit über 1.1 Milliarden Schweizer Franken Umsatz wurde die Milliardengrenze erneut übertroffen. Es konnten ein Betriebsergebnis von 153 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet sowie Bestelleingänge von 1.1 Milliarden Schweizer Franken verbucht werden. Auch die Pilatus Mitarbeitenden haben vom Erfolg profitiert und einen essentiellen Bonus erhalten – auch in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeit. Quelle: ‚AeCS‚.

Der tollkühne Springer

Es dauert, bis die große Gruppe perfekt ihre Ausgangsposition erreicht hat. Dann bleibt noch rund eine halbe Minute, um in der gewünschten Formation als Eskorte neben der Porter Pilatus zu fliegen und dabei auch gemeinsam eine Kurve zu beschreiben. Weil, sagt Vogl: „Sonst kommt man nicht zum Flugplatz zurück.“ Dabei gehen die Wingsuiter ein großes Risiko ein, denn der waghalsige Sprung aus dieser Höhe fordert höchste Konzentration. 4700 Meter – und ab! Die Piloten müssen sich vorsichtig an das Flugzeug herantasten, formieren, ein Bild für den Nachweis des Rekords schießen und wieder voneinander wegfliegen, um dann rechtzeitig ihren Fallschirm sicher öffnen zu können. Eine Unachtsamkeit kann für die ganze Truppe fatale Folgen haben. Die Wingsuiter haben deshalb vorher eine Art Alarmplan aufgestellt. Für den Rekordversuch gilt: Sollte ein Notfall eintreten, entfernt sich das Flugzeug nach links oben aus der Gefahrenzone, die Wingsuit-Piloten weichen nach rechts unten aus. Doch alles geht gut. Den vollständigen Bericht finden Sie in der ‚mainpost.de‚.

Pilatus mit PC 21-Grossauftrag aus Spanien

Für Pilatus geht im Geschäft mit Trainingsflugzeugen eine lange Durststrecke zu Ende. Am 30. Januar konnte die Lieferung von 24 Maschinen des Typs PC-21 an die spanischen Luftstreitkräfte im Gesamtwert von über 200 Mio. € vertraglich besiegelt werden. Damit sollten laut Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk sämtliche 700 bis 800 Arbeitsplätze gesichert sein, die im Stammwerk in Stans mit den Militärprogrammen der Firma verbunden sind. Pilatus fertigt in Stans auch die beiden Flugzeuge PC-12 und PC-24, die für den zivilen Absatzmarkt bestimmt sind. In diesem Bereich, der in den vergangenen Jahren vor allem wegen des neuen düsengetriebenen Jets PC-24 stark ausgebaut worden ist, arbeiten inzwischen 1200 Angestellte. Insgesamt zählt das Unternehmen am Stammsitz 2300 Mitarbeiter. Laut Schwenk läuft die zweite Phase der Vermarktung des PC-24 zufriedenstellend. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‚.

Pilatus erneuert Verkaufsschlager PC-12

Konjunkturschwäche und Greta Thunberg zum Trotz: Privatjets verkaufen sich nach wie vor sehr gut. Laut «Bloomberg» sollen die Auslieferungen dieses Jahr weltweit um 9 Prozent auf 690 Stück steigen. Auch im kommenden Jahr ist mit einem weiter steigenden Absatz auf 740 Exemplare zu rechnen. Hauptgrund für den anhaltenden Aufschwung ist, dass derzeit viele Hersteller mit neuen Modellen auf den Markt kommen, die effizienter und komfortabler sind. Auch der Flugzeugbauer Pilatus will sich ein Stück dieses Kuchens abschneiden. An einer Branchenmesse in Las Vegas haben die Stanser am Dienstag, 22. Oktober, die dritte Generation des Verkaufsschlagers PC-12 vorgestellt. Der neue PC-12 NGX sei der «weltweit modernste und vielseitigste einmotorige Turboprop», teilt Pilatus mit. CEO Markus Bucher bezeichnet den neuen Flieger als «weiteres Vorzeigeprojekt». Er verfüge unter anderem über ein verbessertes Triebwerk und eine komplett neu gestaltete Kabine mit grösseren Fenstern. Ausserdem verspricht Pilatus eine markante Senkung der Betriebskosten. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‚.

Schweizer Bundesratsjet von Pilatus

Der Privatjet ersetzt eine alte Maschine aus US-Produktion. Die Kabine bietet Platz für acht Personen sowie die Crew. Geflogen wird die PC-24 von Piloten der Schweizer Luftwaffe. Das Flugzeug wird primär für Reisen in Europa genutzt. Der Jet erreicht eine Geschwindigkeit von 815 Kilometer pro Stunde und hat eine Reichweite von 3’704 Kilometern. Eine Spezialität des PC-24 ist, dass das Flugzeug auch auf unbefestigten Pisten starten und landen kann. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.