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Hybrid-Electric Pipistrel Panthera starts Test Campaign

In mid-October 2021 the “MAHEPA Panthera”, integrated with the novel, SAF-capable, hybrid-electric powertrain developed during the project, took off from Cerklje airport, in Slovenia, successfully demonstrating the possibility of local zero-emission flights by performing all-electric take-offs. Expectations set by prior ground tests were only confirmed by the powerful, yet quiet performance of the MAHEPA Panthera, which has all the characteristics to become a flying test-bed for future developments in hybrid aviation. With the achievement of this essential milestone, the MAHEPA project is, with its numerous novel technologies developments and exemplary results, again contributing to a cleaner, quieter and more sustainable aviation, making the Europe Green Deal’s goals one step closer to reality. MAHEPA consortium, composed of Pipistrel Vertical Solutions, Compact Dynamics, DLR, H2Fly, Politecnico di Milano, TU Delft, University of Maribor and the University of Ulm is a pioneer project in the development of hybrid-electric technologies which will serve the next generation of greener aircraft. Source: ‘Pipistrel‘.

Aus Cessna (Denali) wird Beechcraft

Cessna wollte mit der neuen Turboprop Denali eigentlich durchstarten. Dann verzögerte sich die Entwicklung und die Zulassung rückte in weite Ferne. Nun bekommt die Einmotorige einen anderen Hersteller. Konkurrenz belebt das Geschäft. Das dachten sich wohl die Verantwortlichen beim amerikanischen Flugzeugbauer Cessna, als sie auf den Siegeszug der schweizerischen Turboprop Pilatus PC-12 aufmerksam wurden. Die Eidgenossen verkauften von der Maschine bis heute mehr als 1800 Exemplare. Dieser Erfolg weckt deshalb wohl auch jenseits des Atlantiks Begehrlichkeiten. Das Rezept der Eidgenossen: Platz entweder für bis zu zehn Passagiere, Fracht oder eine Kombination aus beidem, eine Druckkabine sowie günstige Betriebskosten durch lediglich eine Propellerturbine machen die PC-12 für viele Einsatzzwecke attraktiv. Dazu ihre Fähigkeit, neben Asphalt auch auf Gras-, Schotter- oder Sandpisten starten und landen zu können. Das ließ sie in der Klasse druckbelüfteter Turbinen-Singles bisher konkurrenzlos sein.

Vor vier Jahren schmiedeten die Chefs von Cessna daher ambitionierte Pläne. Eine neue einmotorige Turboprop mit Namen Denali sollte rasch neue Käuferschichten erschließen. Der 530 km/h schnelle Tiefdecker mit Druckkabine würde für unbefestigte Pisten und den Transport von maximal zehn Passagieren geeignet sein. Und rein zufällig sieht die Maschine nahezu identisch aus wie eine PC-12. Im Sommer 2021 ist nun aber Ernüchterung angesagt: Der Erstflug der Denali fand nach etlichen Verzögerungen immer noch nicht statt, eine Zulassung ist in weiter Ferne. Unterdessen verkauft sich das Schweizer Konkurrenzprodukt weiter wie geschnitten Brot.

Mitte Juli hat die Denali plötzlich und für viele überraschend nun sogar einen neuen Hersteller bekommen. Statt Cessna wird künftig Beechcraft als Erbauer der Maschine fungieren. Dieses Badge-Engineering genannte Verfahren, in der Autobranche lange gängige Praxis, ist in der Aviatik sonst unüblich. Zwar hat etwa Airbus aus der Bombardier CS-300 nach der Übernahme des kanadischen Unternehmens einen Airbus A220 gemacht oder Cessna aus der Columbia 400 nach dem Kauf des einstigen Rivalen eine Cessna Corvalis, aber es bleibt die Ausnahme.

Die Denali soll vom guten Ruf profitieren
Da Cessna und Beechcraft zwei Traditionsfirmen sind, zudem beide zum Textron-Konzern gehören, ist das Marketing-Manöver aber womöglich sinnvoll. Denn Cessna ist berühmt für seine Kolbenmotor-Klassiker der Typen 172 oder 182, zudem für seine zweistrahligen Businessjets der Citation-Reihe. Beechcraft hingegen gilt als „Mercedes“ unter den General-Aviation-Flugzeugen. Kolbenmotor-Klassiker des Herstellers wie die Bonanza werden bereits seit 1947 mehr als unglaubliche 73 Jahre ununterbrochen gebaut, ein Jahrhundertentwurf. Berühmt ist Beechcraft aber vor allem für seine Zweimotorigen mit Propellerturbine. Die Flugzeuge der King-Air-Familie sind legendär und werden ebenfalls schon seit 1963 ohne Pause durchgängig in Wichita im US-Bundesstaat Kansas produziert. Die Denali soll also künftig vom guten Ruf der zweimotorigen Turboprop-Flugzeuge von Beechcraft profitieren und dem potentiellen Käufer so womöglich auch ein höherwertiges Image suggerieren.

Wie aber kann sich der Herausforderer überhaupt mit der neuen Maschine profilieren? Zuerst Cessna und nun Beechcraft setzen ihre Hoffnungen auf eine nagelneue Propellerturbine vom Typ Catalyst des Herstellers General Electric. Sie soll weniger Kerosin schlucken als die Pratt-&-Whitney-PT-6-Turbine in der PC-12. Die ist allerdings ob ihrer Zuverlässigkeit berühmt. Konkurrent General Electric will mit seinem neuen 1200-PS-Triebwerk auch mit geringeren Wartungskosten gegenüber der Schweizer Maschine punkten.

Der Erstflug ist nach Verzögerungen für dieses Jahr geplant
Das klappte bislang allerdings gar nicht. Das neue Catalyst-Triebwerk bereitete Probleme und konnte nicht geliefert werden. Statt also wie geplant bis Jahresende 2018 zum Erstflug abzuheben, hoffen die Verantwortlichen bei Beechcraft nun, dass die Maschine noch dieses Jahr zum ersten Mal in die Luft geht. Frühestens 2023 wäre dann die Luftfahrtzulassung erst durch die amerikanische FAA und danach die europäische EASA zu erwarten. Dabei hatte Cessna eigentlich genügend Zeit, die Konkurrenz zu studieren. Denn bereits vor 30 Jahren hob erstmals eine PC-12 in der Schweiz ab.

Ob Beechcraft auch das revolutionäre Sicherheitssystem „Autoland“ in der Denali anbieten wird, ist noch unbekannt. Dieses optionale System landet das Flugzeug nach Knopfdruck etwa eines Mitfliegers mittels Hightech-Autopilot vollautomatisch auf dem nächsten geeigneten Flugplatz, falls beispielsweise der Pilot ausfällt. Damit hätte die Denali ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Schweizer Konkurrentin. Auch die beiden deutlich kleineren Turboprops Piper M600 SLS und Daher TBM 940 haben dieses neueste Sicherheitsfeature seit Ende 2020 an Bord, ebenso der einstrahlige Businessjet Cirrus Vision. Autoland funktioniert allerdings nur bei Flugzeugen, die mit einer Cockpit-Avionik vom Typ Garmin 3000 ausgerüstet sind. Die Beechcraft Denali hat diese ebenfalls an Bord. Quelle: ‘Jürgen Schelling in der FAZ‘.

Significant progress in Miniliner designs

Pipistrel is proud to announce that conceptual design studies that had been conducted are indicating significant market potential on the premise of identified technological and infrastructural feasibility. Our Miniliner concept will deliver a leading solution for future small regional aircraft that will enable clean, fast, and cost-effective transportation. The Miniliner is a new kind of zero-emission airplane in the 20-seat size class, capable of operating quietly from runways shorter than 1 km, including grass airstrips at small aerodromes. These aeroplanes have therefore the potential to disrupt aerial mobility, connecting currently unserved populations at 200 to 1,000 km range, but also catering for microfeeder services from small airports to large hubs. Having started considering larger zero-emission aircraft already as a part of the MAHEPA project several years ago, Pipistrel is now actively performing conceptual design studies in-house, as well as partnering with universities under the also EU-funded UNIFIER19 project.

While several powertrain solutions are being evaluated, advanced hydrogen-based propulsion systems answer the non-negotiable requirements of zero-emission, quiet and safe operations. Current aircraft in this segment rely on 40-year-old designs, powered by fuel-burning, noisy and maintenance-intensive turboprop engines. Pipistrel’s Miniliners allow for a Direct Operating Cost (DOC) reduction of 30 to 40% on a per-seat metric relative to today’s solutions, even with the introduction of new zero-emission propulsion, real-time emissions monitoring and advanced flight control automation technologies. The latter will, at the same time, facilitate single-pilot operations.

Pipistrel aims for an EIS (Entry into Service) of 2028-2030, as the proposed concepts are geared towards not requiring large infrastructural investments. To overcome current challenges on the regulatory, operational, and technological domains, Pipistrel is engaging with Europe’s Clean Aviation, SESAR, and EASA, as well as setting up multiple industry partnering initiatives. We are excited to be surrounded by like-minded organisations which will achieve regulatory adaptations to next-generation single-pilot cockpits and commuter operations from unpaved runways. Microfeeder flights will leverage advanced air traffic control systems to safely integrate the miniliners into the busy airspaces around large airports. With airports becoming zero-emission multimodal nodes, as directed by EC Sustainable and Smart Mobility Strategy, hydrogen powered zero-emission miniliners are every day closer to reality and will Springboard the developments to bring Clean Aviation closer to communities. Quelle: ‘Pipistrel‘.

Mooney Aircraft am Ende – Entlassungen

Zwei Wochen vor Thanksgiving hat das in Kerrville, Texas, ansässige Unternehmen Mooney Aircraft Berichten zufolge seinen Betrieb eingestellt und sein gesamtes Personal entlassen, berichtet die Kerrville Daily Times. Das Voicemail-System von Mooney meldet: “Zu diesem Zeitpunkt wurden alle Mooney-Mitarbeiter entlassen und wir können deshalb Ihren Anruf nicht entgegennehmen.” Wir konnten keinen der Mitarbeiter oder das Management von Mooney erreichen und wir verstehen. Für jene, welche die Verkaufszahlen von Mooney in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres verfolgen, ist der Stillstand keine große Überraschung. Laut GAMA-Verkaufsprotokollen verkaufte Mooney in den ersten beiden Quartalen jeweils zwei Acclaim Ultras, nachdem sie 2018 14 Flugzeuge im Wert von 10,7 Millionen US-Dollar verkauft hatte. Verglichen damit verkaufte Cirrus in der ersten Jahreshälfte 2019 203 Flugzeuge, während Mooney’s Produktion hinter Extra, Pipistrel und Quest’s zurückblieb. Bei AirVenture 2018 sagte Mooney, dass es beabsichtigt, in diesem Jahr 20 Flugzeuge zu bauen, dass die Verkaufszahlen 2019 aber auf 40 ansteigen und ab 2020 50 Flugzeuge pro Jahr produziert würden. Die Arbeiter von Mooney wurden 2017 beurlaubt, vier Jahre, nachdem sie die Produktion unter dem neuen Besitzer Soaring America Aircraft wieder aufgenommen hatten. Mooney hatte zuvor fast fünf Jahre lang keine neuen Flugzeuge mehr produziert. Die letzten Acclaim Ultras, welche die Hallen in Kerrville verliessen, wurden mit jeweils fast 850.000 Dollar bewertet.