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Flugplatz Latsch erhitzt die Gemüter

Der Flugplatz Latsch ist in letzter Zeit immer wieder im Gespräch. Die Unfälle der letzten Wochen haben für Aufsehen gesorgt. Anwohner aber sind schon seit geraumer Zeit genervt vom Fluglärm und sorgen sich um Sicherheit und Kosten. Wie die AG Grün.Bunt.Weiden auf Anfrage bei der Stadtverwaltung erfahren hat, sei die Anzahl der Ultraleichtflüge von 2.092 im Jahr 2018 auf 19.326 im Jahr 2020 gestiegen.

“Wir brauchen dringend Transparenz!”
Georg Erl, neuer CSU-Vorsitzender beim Ortsverband Neunkirchen-Frauenricht, erklärte bei einem Gespräch zwischen CSUlern und Anwohnern, dass die Menschen viele Fragen hätten. Deshalb sei es wichtig, alle Daten rund um den Flugplatz Latsch in übersichtlicher Form zu veröffentlichen. „Wir brauchen hier dringend Transparenz“, betonte Erl. Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer forderte daraufhin einen Runden Tisch, an dem alle Beteiligten und Betroffenen teilnehmen sollten. Die Geräuschkulisse müsse auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Der CSU-Fraktionsvorsitzende Dr. Benjamin Zeitler unterstreicht: „Nur so werden wir in Weiden eine dauerhafte Akzeptanz für den Verkehrslandeplatz bekommen“. Quelle: ‘Oberpfalzecho‘.

Touch & go mit Kontrollverlust

Beim dritten touch-and-go verliess das Flugzeug nach einer unauffälligen Landung die Pistenmittellinie nach links, kurz nachdem der Flugschüler wieder Gas gegeben hatte. Das Flugzeug bewegte sich sodann auf den linken Pistenrand zu. Als der Flugschüler feststellte, dass ein Überrollen des linken Pistenrandes nicht mehr zu verhindern war, brach er den Startvorgang ab und betätigte die Radbremse. Dabei kippte das Flugzeug nach vorne rechts und es kam zum Bodenkontakt des rechten Flügelrandbogens und des Propellers. Kurz nach dem Verlassen der Piste überschlug sich das Flugzeug nach vorne und kam auf dem Rücken liegend zum Stillstand. Der Pilot konnte das Flugzeug unverletzt und aus eigener Kraft verlassen. Quelle: ‘SUST‘.

19jährige startet Solo-Weltumrundung

In ihrem Ultraleichtflugzeug ist Zara Rutherford von Belgien aus zu ihrem Flug rund um die Erde gestartet. Drei Monate wird sie voraussichtlich unterwegs sein – und wenn alles nach Plan läuft, einen neuen Weltrekord aufstellen. Die 19-jährige Zara Rutherford hat von Belgien aus ihren Flug um die Erde gestartet. Die belgisch-britische Pilotin hob in ihrem Ultraleichtflugzeug aus der Stadt Kortrijk ab. Wenn alles nach Plan läuft, wird sie rund drei Monate unterwegs sein und in 90 Stopps den Planeten umrunden. “Ich bin sehr nervös, glaube ich”, sagte Rutherford vor dem Start, “mein nächster Schritt ist es, das Wetter nochmal zu prüfen”. Rutherford startete unter ungünstigen Wetterbedingungen. Normalerweise würde sie am Abend Schottland erreichen, aber sie sei sich nicht sicher, ob das funktionieren würde. “Aber ich werde mein Bestes geben, während ich auf Sicherheit achte”, so die junge Pilotin weiter.

Fünf Kontinente, 52 Länder
Rutherford möchte den Rekord der Amerikanerin Shaesta Waiz brechen, die 2017 mit 30 Jahren den bisherigen Rekord für die Weltumrundung der Frauen aufgestellt hat. Rutherford will dafür über fünf Kontinente und 52 Länder fliegen. Sie wäre dann die jüngste Frau, der eine Solo-Weltumrundung gelingt, womit sie nach eigenen Angaben ein Signal an alle Mädchen und Frauen auf der Welt aussenden will. Männlicher Rekordhalter ist ein 18-jährige Brite Travis Ludlow.

Das Fliegen in die Wiege gelegt
Rutherford selbst wurde das Fliegen in die Wiege gelegt. Sowohl ihre belgische Mutter als auch ihr englischer Vater sind Piloten. Schon mit wenigen Monaten wusste sie deshalb, wie das Cockpit eines Flugzeugs von innen aussieht. Etliche Flugmeilen folgten. Mit 14 lernte die Schülerin, wie man einen Flieger steuert, und arbeitete auf ihren ersten Flugschein hin. “In dem Moment, in dem ich abhebe, vergesse ich alles andere”, erzählte Rutherford einige Tage vor ihrem Start. Das Ultraleichtflugzeug, das die Schulabgängerin um die Welt fliegen will, gehört zur “Shark”-Serie und damit laut Herstellerangaben zu den schnellsten der Welt. Es wurde extra für die Weltumrundung umgebaut. Normalerweise hat das Modell zwei Sitze. Auf einem davon befindet sich in Rutherfords Flugzeug ein zusätzlicher Treibstofftank. Finanzieren wird Rutherford ihre Reisen mithilfe von Sponsoren und Ersparnissen. Quelle: ‘Tagesschau.de‘.

Fahrwerk weggeknickt

Am 9. Juli 2019 flog der Pilot mit dem einmotorigen Ultraleichtflugzeug JMB Aircraft VL-3, eingetragen als D-MPCS, alleine an Bord vom Flugplatz Saarmund (EDCS) in Deutschland nach Locarno (LSZL). Nach einem ereignislosen Flug begann er den Anflug auf die Hartbelagpiste 26R in LSZL und fuhr wie üblich zuerst das Fahrwerk und anschliessend die Landeklappen aus. Gemäss Pilot wechselte die Fahrwerksanzeige sowohl für die beiden Hauptfahrwerke als auch für das Bugfahrwerk von Rot auf Grün, was der Anzeige für ein ausgefahrenes und verriegeltes Fahrwerk entspricht. Der Ausschwebevorgang (landing flare) erfolgte normal, ebenso die darauffolgende Landung um 11:21 Uhr auf der Piste 26R, die zuerst auf dem Hauptfahrwerk erfolgte. Der Pilot gab an, dass er anschliessend auch das Aufsetzen des Bugrades auf der Piste aufgrund einer leichten Unwucht im Rad wahrnehmen konnte.

Als er die Radbremsen betätigte, begann das Bugfahrwerk langsam einzuknicken. Er habe sofort den elektrischen Fahrwerksschalter kurz nach oben in die Stellung für ein eingefahrenes Fahrwerk und zurück nach unten in die Stellung für ein ausgefahrenes Fahrwerk gebracht. Damit habe er die Hydraulik für das Fahrwerkssystem aktivieren wollen, um dem Einknicken des Bugfahrwerkes entgegenzuwirken. Dies gelang aber nicht, so dass der Propeller den Boden berührte und das Flugzeug auf dem vorderen Rumpfboden schleifend nach kurzer Distanz auf der Piste zum Stillstand kam. Der Pilot blieb unverletzt und konnte das Flugzeug aus eigener Kraft verlassen. Es brach kein Feuer aus. Das Flugzeug wurde am Bugfahrwerk, am vorderen Rumpfboden, am Propeller und am Motor schwer beschädigt. Quelle: ‘SUST‘.

Deutschland-Premiere beim LSC Wuppertal

Der Luftsportclub Wuppertal hat ein neues (Eurostar)-Ultraleichtflugzeug – das erste seiner Klasse mit ganz neuen Möglichkeiten. Die ortsansässige Freiwillige Feuerwehr legte einen Sprühnebel, unter dem die D-WUPP nach der Landung schnittig hindurchtauchte. Die Piloten Harald Priese und Christian Ramjoué strahlten, obwohl Motor- und Segelflieger Regen und Nebel ansonsten gar nicht mögen. Doch am Freitag hatte sich beim Luftsportclub Wuppertal auf dem Flugplatz Radevormwald-Leye ein besonderes Empfangskomitee sozusagen zur Taufe aufgestellt. Die war noch dazu eine echte Deutschland-Premiere. Denn der LSC Wuppertal hat das erste Ultra-Leichtflugzeug der neuen 600-Kilogramm-Klasse erworben, die in Deutschland erst seit Neuestem zugelassen ist.

„Durch Corona haben wir etwas länger darauf warten müssen, zwischendurch hatte der Hersteller in Slowenien sogar mal die Arbeit ganz eingestellt“, berichtete der LSC-Vorsitzende Christian Ramjoue, nachdem er dem glänzenden neuen Vogel entstiegen war. Jetzt endlich konnte sich der LSC die Maschine beim deutschen Ausrüster im sächsischen Kamenz abholen, wo noch einige Umbauten für die deutsche Zulassung hatten erledigt werden müssen. „Ein sehr schöner Flug. Gegenüber der alten Elberfeld fliegt sie wie auf Schienen“, meinte Harald Leise, der auch Chefausbilder im Verein ist. „Elberfeld hieß das bisherige Ultraleichtflugzeug des Vereins, hatte wie alle Ultraleichtflugzeuge bis dato nur ein zulässiges Gesamtgewicht von 472 Kilo, und da konnte es schon einmal eng werden, wenn zwei Personen mit vollem Tank und leichtem Gepäck flogen.

Mit der neuen D-WUPP ist das keine Frage mehr. Die in Höxter auf zwei Drittel der insgesamt knapp 500 Kilometer langen Strecke eingelegte Pause diente auch eigentlich nur dazu, die Ankunftszeit für das Empfangskomitee genau justieren zu können. Mit ihrem 100-Liter-Tank schafft die neue Errungenschaft locker 700 Kilometer. Und alle, die im Verein den Schein für Ultraleichtflugzeuge besitzen, brennen schon darauf, sie auszuprobieren, denn zuletzt war nicht nur coronabedingt Abstinenz angesagt gewesen. Die alte Elberfeld war im Vorgriff auf die Neuanschaffung bereits im Frühjahr verkauft worden.

„Wir sind sicher, dass sich die Anschaffung lohnt und hoffen, damit vielleicht auch ein paar neue Mitglieder anzulocken“, sagt Christian Ramjoué. Die D-WUPP soll den Mitgliedern schließlich nicht nur als Reiseflugzeug dienen, sondern ist auch für die Ausbildung gedacht. Und man soll damit auch Segelflugzeuge in die Höhe ziehen können. Dafür besitzt der Verein ansonsten ein Motorflugzeug, das mit 235 PS kräftig Saft hat, aber auch das Dreifache des Leichtflugzeugs verbraucht. „Wir brauchen für die Neue nur noch eine Zulassung als Schleppflugzeug und müssen das hintere Seitenruder unten noch etwas anschrägen, damit sich die Schleppleine darin nicht verfangen kann“, erklärt Harald Priese die technischen Details.

Durch Corona war die Vereinsarbeit stark beeinträchtigt worden, nicht nur weil die Jahreshauptversammlung auf August verschoben werden musste. Auch die Ausbildung lief nur stark reduziert, weil nur noch die Schüler ihren Flugschein zu Ende machen durften, die schon die Hälfte absolviert hatten. Demnächst hofft man beim LSC auch wieder Schulklassen aus Wuppertal begrüßen zu können, die man vor Corona regelmäßig eingeladen hatte, um über sich und die Fliegerei zu informieren. Bevorzugt sind da sogenannte „Mint“-Klassen, also Schüler mit naturwissenschaftlicher Orientierung. Auch für sie dürfte das neue Flugzeug mit seinen schönen Linien, seinem geordneten Innern und dem sparsamen Motor reizvoll sein. Genauso wie die Segelflugzeuge im Hangar, die naturgemäß (außer beim Anschleppen) nur die Kraft des Windes und der Thermik benötigen. Quelle: ‘Westdeutsche Zeitung‘.

Pilot landet mit Flugzeug im Maisfeld

Glück im Unglück hatte am Samstag ein 68-jähriger Pilot im Landkreis Deggendorf, der mit seinem Ultraleichtflugzeug eigentlich auf dem Flug nach Dresden war. Doch Hunderte Kilometer vor seinem Ziel, musste er seine Maschine bereits in Plattling zu Boden bringen. Seinem fliegerischen Können ist es zu verdanken, dass nur ein geringer Sachschaden entstand. Nachdem der laut Polizei erfahrene Pilot sein Flugzeug in Eggenfelden aufgetankt hatte, geriet er gegen 13.40 Uhr im Bereich Plattling in Schwierigkeiten. Über den Bayerischen Wald wollte er in den Steigflug gehen, doch er bemerkte, dass der Motor an Leistung verlor. Deshalb nahm der 68-Jährige bereits Kontakt mit dem nächsten Flugplatz in Stauffendorf auf und versuchte diesen anzusteuern. Da der Pilot aber feststellte, dass er die dortige Landebahn nicht mehr erreichen werde, brachte er das Flugzeug in einem Maisfeld bei der Ortschaft Rohr kontrolliert zu Boden. Der Pilot blieb dabei unverletzt. An seiner Maschine und am Maisfeld entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 600 Euro.

“Aufgrund der mannshohen Maispflanzen gestaltete es sich äußerst schwierig, das Flugzeug zu lokalisieren”, heißt es im Polizeibericht. Zur Unterstützung wurde deswegen die Freiwillige Feuerwehr Stephansposching mit deren Drohne angefordert. Von dem nur etwa 300 Kilogramm leichten Flugzeug wurden die Flügel abmontiert, um anschließend mit dem Besitzer in einem Anhänger die Heimreise antreten zu können. Quelle: ‘pnp.de‘.

Beim Landen in die Böschung

Flugunfall in Westerstede-Felde: Ein Ultraleichtflugzeug ist am Donnerstagnachmittag, 13. Mai, beim Landen verunglückt. Wie es von Seiten der Westersteder Polizei heißt, seien die beiden Insassen so verletzt worden, dass sie in die Ammerland-Klinik gebracht werden mussten. Bei dem Piloten handelt es sich um einen 57-Jährigen aus dem ostfriesischen Hinte. Als Passagier befand sich ein 73-Jähriger aus Aurich im Flugzeug. Die Maschine war beim Landen von der Bahn gerutscht und in eine Böschung geprallt. Quelle: ‘NWZonline.de‘.

Notlandung im Getreidefeld

Bei einer Notlandung in einem Getreidefeld an der Derner Straße bei Kamen ist der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges am Samstagmorgen leicht verletzt worden. Der 47-Jährige habe beim Landeanflug auf den Segelflugplatz Kamen-Heeren offenbar ein technisches Problem gehabt, teilten Polizei und Feuerwehr am Samstag mit. Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Das verunfallte Flugzeug: Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Der Mann aus Schwerte habe nach der Landung noch selbstständig aus der motorisierten Propellermaschine aussteigen können und einen Notruf abgesetzt. Er sei notärztlich versorgt und anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Quelle: ‘T-online‘.

“Currywurst Fly In” bricht Flugplatz-Rekord

Rekordandrang im Luftraum über Hodenhagen: Zum Auftakt in die vierte “Currywurst Fly-In”-Saison auf dem Flugplatz in Hodenhagen flogen hungrige Pilotinnen und Piloten aus allen Richtungen an. Rechnete der Aero Club zunächst mit um die 100 Besatzungen, waren es am Ende 152 verschiedene Luftfahrzeuge aus ganz Deutschland. Die Auswahl an Fotomotiven deckte nahezu jede Luftfahrzeugkategorie ab vom Segelflugzeug, Motorsegler, Ultraleichtflugzeug, Gyrocopter, Flugzeug (Echo-Klasse), zweimotorigen Flugzeugen bis hin zum Hubschrauber mit Kolbentriebwerk und Turbine.

Da die endgültige Entscheidung, das Fly-In coronabedingt überhaupt stattfinden zu lassen, erst am Dienstag fiel, mussten die Organisatoren alle möglichen Hebel in Gang setzen, um die Ankündigung der ersten fliegerischen Veranstaltung im norddeutschen Raum in diesem Jahr unter die Menschen zu bringen. Auch das Wetter spielte mit, und so waren die ersten zehn Flieger bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn auf dem Vorfeld geparkt. Immer wieder mussten die Stellflächen erweitert werden, bis schließlich sogar ein dauerhafter Autoshuttle zwischen Flugplatz-Gaststätte und der Parkflächen eingerichtet wurde.

Als dann auch noch die Artdeco Aviation mit ihrer Lockheed Electra in Hodenhagen eintraf, gab es sogar noch einen besonderen Blickfang auf dem Gelände, sehr zur Freude für viele Piloten und Gäste an diesem Tag. Zudem gingen mehr als 300 Currywürste, 80 Kilogramm Pommes und viele Getränke an dem Tag über den Tresen.

Der Aero-Club Hodenhagen freut sich über die große Resonanz, das bisherige höchste Aufkommen waren 71 verschiedene Luftfahrzeuge, und weist gleich auf das nächste “Currywurst Fly In” am 9. Juli ab 15.30 Uhr auf dem Hodenhagener Flugplatz hin. Willkommen sind dazu übrigens alle Gäste, egal ob die Anreise mit dem Luftfahrzeug, dem Auto, dem Motorrad, der Bahn, zu Fuß, dem Fahrrad oder auch per Brieftaube erfolgt. Quelle: ‘Walsroder Zeitung‘.

Ultraleichtes, karibisches Inselhüpfen

Dieses Video zeigt einen Flug von St. Croix auf den Virgin Islands nach Grenada. Das Pilotenpaar lässt sich dabei von den unvermeidlichen Wasserstrecken nicht aufhalten. Quelle: ‘Youtube‘.

“Landung” auf Firmendach

Ein 57jähriger ist am Montagnachmittag in Lüneburg bei einem missglückten Landemanöver mit seinem Ultraleichtflugzeug auf dem Dach eines Gebäudes zum Stehen gekommen. Der Mann war mit seinem Flieger beim Anflug auf den Lüneburger Flugplatz von einer Windböe erfasst worden. Als er versuchte, erneut an Höhe zu gewinnen, krachte er mit seinem Flieger auf ein Gebäude neben der Landebahn. Der Pilot wurde leicht verletzt. Die Feuerwehr rettete ihn mit einer Drehleiter. Das Flugzeug soll voraussichtlich im Laufe des Dienstags geborgen werden. Quelle: ‘NDR‘.

Mit einem Ultraleichtflugzeug hoch hinaus

Noch ist der Flugbetrieb auf dem Krefelder Egelsberg gemäß den Corona-Regeln für den Luftsport nur eingeschränkt möglich. Dabei stehen die Mitglieder des Vereins für Segelflug Krefeld in den Startlöchern. Die Wartung der Flugzeuge ist abgeschlossen und auch alle anderen Geräte sind überprüft, sodass die Saison losgehen kann, sobald es die Pandemielage ermöglicht.

Für Max Zeuner ging es in den vergangenen Tagen aber dennoch hoch hinaus. Eingeschränkt und mit besonderen Hygieneauflagen ist nämlich ein minimaler Flugbetrieb dennoch möglich. Der 18-jährige Nachwuchspilot konnte somit seinen ersten Ausbildungserfolg in der noch jungen Flugsaison verbuchen. Nachdem er seine Segelflugausbildung in den Jahren zuvor bereits erfolgreich abgeschlossen hatte, folgt jetzt die Ausbildung im Ultraleichtflugzeug. Dabei handelt es sich um ein besonders leichtes, zweisitziges Sportflugzeug mit einem 80PS-Motor. Die moderne Konstruktion unterscheidet sich kaum von einem „normalen“ Sportflugzeug und kann ähnliche Flugleistungen aufweisen. Mit diesem sogenannten Luftsportgerät konnte Max Zeuner jetzt unter der Aufsicht von UL-Ausbildungsleiter Ralf Froese seine ersten drei Alleinflüge erfolgreich absolvieren. Bei idealen Wetterbedingungen flog der Nachwuchspilot drei „einwandfreie Platzrunden um den Flugplatz Egelsberg und krönte jeden Flug mit einer wunderschön sanften Landung“, lobte Froese im Anschluss.

Erfolge auch bei der Funksprechausbildung
Die Leistungen des noch jungen Piloten sind aber nicht der einzige Grund für Freude beim Verein. Schließlich gibt es auch im Bereich der Funksprechausbildung Erfolge zu verbuchen, wie Pressesprecher Thomas Wiehle mitteilt. Die Ausbildung ist nötig, um sich in der Luft als gleichberechtigter Luftverkehrsteilnehmer gut mit den Fluglotsen verständigen zu können und zu dürfen. In Kooperation mit dem VfS Krefeld und dem Aeroclub Krefeld konnten gleich sieben Nachwuchspiloten die Sprechfunkprüfung BZF I (in deutsch und englisch) vor der Bundesnetzagentur ablegen: Christiann Breuer, Niklas Gassner und Max Zeuner aus Krefeld sowie Julius Kellings, Janina und Nico Stimming sowie Thomas Wiehle. Alle sieben hatten sich seit Dezember intensiv auf die Prüfung vorbereitet und waren unter anderem vom Krefelder Sprechfunklehrer Nikolas Kehr instruiert worden. Jetzt hofft der Verein, dass die Piloten das Erlernte schon bald im Flugbetrieb einsetzen und lautlos ihre Kreise am Himmel ziehen dürfen. Quelle: ‘Westdeutsche Zeitung‘.

Flugplatz Kamenz trotz Corona-Krise gut im Geschäft

Auf dem Flughafen in Dresden herrscht wenig Betrieb, da viele Linienflüge momentan ausfallen und die Urlauber zu Hause bleiben. Private Flieger dagegen sind trotzdem unterwegs, zum Beispiel auf dem kleinen Flugplatz in Kamenz. Hier arbeitet man fast im Normalbetrieb.

Große Maschinen können auf dem Flugplatz Kamenz zwar nicht landen. Dafür wird er von Piloten kleinerer Flugzeuge wegen seiner Nähe zu Dresden geschätzt. Auch Segelflieger heben hier gerne wegen der guten Thermik ab. Das hat sich auch während der Corona-Pandemie nicht geändert, sagt Flugleiter Ralf Wettig. Durchschnittlich 50 Starts und Landungen gebe es hier täglich. Dabei sei das Publikum gemischt und reicht vom Flugschüler bis zum Geschäftsreisenden.

Spezialisten für Ultraleichtflugzeuge
Außerdem schaffen viele Piloten von Ultraleichtflugzeugen ihre Maschinen in Kamenz zur Wartung. Deshalb finden auch zahlreiche Werkstattflüge statt, erklärt Gerd-Peter Kuhn vom Flugsportzentrum Bautzen. Das Unternehmen hat in Kamenz eine zweite Basis.

Kuhn hat mit einem Ultraleichtflieger gerade eine Proberunde nach der Wartung gedreht. “Wir haben umfangreiche Kontrollen gemacht und Teile ausgetauscht. Deshalb ist es zwingend notwendig, sich selbst ein Bild zu machen, dass alles in Ordnung ist.” Wenn das der Fall ist, kann der Flieger zurück zu seinem Besitzer nach Zell am See in Österreich.

Kompetenzzentrum für autonomes Fliegen geplant
Das Flugsportzentrum ist nur einer von mehreren Luftfahrt-Dienstleistern, die sich auf dem Flugplatz angesiedelt haben. In den kommenden Jahren soll es weiter aufwärts gehen. So sind unter anderem neue Hangars geplant. Große Hoffnungen setzt der Flugplatz, der Eigentum der Stadt Kamenz ist, auch auf ein geplantes Kompetenzzentrum für autonomes und elektrisches Fliegen. Neben dem Fraunhofer-Institut sind auch die Stadt Kamenz, die TU Dresden und internationale Partner an dem Projekt beteiligt. Quelle: ‘MDR‘.

Nur ultraleicht fliegen ist schöner

Gleich mehrere Stunden dauerte die Hauptversammlung des Flugsportvereins. Dass solche Veranstaltungen durchaus einen ganzen Abend beanspruchen können, ist bekannt, aber die Länge dieses Termins ist doch überdurchschnittlich. Allerdings gab es auch einiges zu besprechen beim Flugsportverein. Am Ende gab es zwei neue Vorsitzende und eine nicht ganz billige Investitionsentscheidung.

Ohne Stichwahl
Hauptkassierer Christian Melzer sowie Schriftführer Thomas Brütting wurden in ihren Ämtern bestätigt. Laut dem Beauftragten für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Oliver Berner, verlief die Abstimmung kampflos und ohne Stichwahl. Da keine Gegenkandidaten zur Wahl standen, wurde diese nur von der Vorstellung der beiden neuen Vorsitzenden,vor allem des recht jungen Stellvertreters, begleitet. Das große Thema der Hauptversammlung war jedoch die Entscheidung über die Anschaffung eines neuen Ultraleichtflugzeugs.

Höhere
Seit etwa 13 Jahren steht den Vereinsmitgliedern die Flugmaschine TL-96 Sting zur Verfügung. Diese soll nun verkauft und dafür in ein neues Fluggerät investiert werden. Grund dafür ist die Erhöhung der maximalen Abflugmasse der Ultraleicht-Maschinen von 472,5 auf 600 Kilogramm. „Es ist ein Anliegen des Vereins, dass wir ein neues Ultraleichtflugzeug bekommen, welches das erhöhte Gewichtslimit von 600 Kilogramm erfüllt“, so der Pressesprecher.

Mehr Stauraum
Zu den Vorteilen dieser schwereren Ultraleichtflugzeuge zählen mehr Stauraum für Gepäck, aber vor allem ein größerer Tank. Dadurch können die Piloten auch längere Stecken zurücklegen. „Mit einem Flugzeug dieser Bauart können bis zu 1200 Kilometer zurückgelegt werden, sodass man damit auch mal über die Alpen oder bis an die Ostsee fliegen kann“, erklärt Berner und fügt hinzu, dass es im Verein durchaus ambitionierte Piloten gibt, die sich gerne über die Fränkische Schweiz hinaus bewegen würden.

Mehrere Modelle
Bei der Versammlung am Sonntag hat der Vorstand mehrere Modelle vorgestellt, die für einen Kauf zur Auswahl stehen. Der Verein sei dazu bereits mit einigen Herstellern im Gespräch. In der näheren Auswahl standen ein Ultraleichtflugzeug der Marke Breezer oder eine Tomark Viper SD4. Die Tendenz gehe derzeit zur Viper, so Berner.

100.000 Euro teuer
Die Kosten für ein solches neues Flugzeug liegen in etwa bei 100.000 Euro. Dies sei auch im Bereich des Möglichen für den Verein, so Berner. Der Verein hat zudem beschlossen, das aktuell genutzte Flugzeug zu verkaufen und die Verkaufssumme in den Neukauf zu investieren. Oliver Berner bekräftigt zudem, dass der Kauf eines neuen Flugzeugs den Verein nicht in die roten Zahlen treiben wird und dass auch die Mitglieder keine höheren Beiträge deshalb erwarten müssen.

Aufrüstung zu aufwendig
Die Alternative zum Flugzeug-Neukauf wäre die Aufrüstung des aktuellen Modells auf 600 Kilogramm gewesen. Ein Unterfangen, das laut Berner ein aufwendiges Zulassungsverfahren mit sich bringt. Grund dafür könnte das Bestreben der Hersteller sein, ihre neueren 600 Kilogramm Flugzeuge zu verkaufen, anstatt die älteren nachzurüsten. Eine solche Aufrüstung kann sich jedoch auch durchaus etwas hinziehen. „Wir wollen aber sicherstellen, dass wir ein 600-Kilogramm-Flugzeug bereitstellen können, wenn die Flugsaison im Frühjahr 2021 wieder losgeht“, bekräftigt Berner.

Konstruktive Diskussion
Im Anschluss an eine „sehr konstruktive Diskussion“, wie es in der Pressemitteilung zur Hauptversammlung heißt, haben sich der Vorstand und die 25 anwesenden Mitglieder nach einer Abstimmung für den Neukauf einer Maschine entschieden. In Pegnitz gibt es derzeit mehr Ultraleicht-Piloten, denen der Verein mit der Kaufentscheidung auch entgegen gekommen ist. Es sei aber auch im Interesse des Vereins, den weiteren Motorflug zu unterstützen sowie den Segelflugsport wieder aufleben zu lassen, so der Pressebeauftragte.

Ein Mannschaftssport
„Segelflug ist ein Mannschaftssport, der davon lebt, dass alle mit anpacken und sich einbringen. Man braucht immer ein Team von etwa vier oder fünf Personen, die einem dabei helfen“, erklärt Berner. Die Voraussetzungen hierfür sind auf dem Flugplatz am Zipser Berg eigentlich fast alle gegeben. Neben den benötigten Schleppmaschinen gibt es auch zwei Mitglieder, die eine Segelfluglehrer-Lizenz haben. Zwar besitzt der Verein mit dem Falke SF25 einen eigenen Motorsegler, allerdings kein eigenes Segelflugzeug. „Wenn die Sparte ernsthaft interessierten Zuwachs erhalten würde, wäre der Verein auch nicht abgeneigt, wieder einen eigenen Segler anzuschaffen. Das ist für heute gesprochen allerdings noch Zukunftsmusik“, so Berner.

Es wird ruhiger
Auch befreundete Flugsportvereine wie der Segelflug Club aus Lauf/Lillinghof nutzen die Möglichkeiten am Flugplatz in Pegnitz, etwa für Segelflug-Schulungen. In den kommenden Monaten dürfte es jedoch etwas ruhiger am Zipser Berg werden. Eine wirkliche Saison gebe es zwar nicht, aber die Flugleitung ist in der Regel nur an den Wochenenden von April bis Oktober besetzt. Danach fliegen die Piloten nur noch durch die Lüfte, wenn es die kalte Jahreszeit zulässt. Quelle: ‘Kurier‘.

Sportflugzeug muss nahe Windorf notlanden

Nahe Windorf (Lkr. Passau) hat der Pilot eines Ultraleichtflugzeugs eine Notlandung einleiten müssen. Er war vom Flugplatz in Vilshofen aufgebrochen und bemerkte nach einigen Minuten in der Luft einen technischen Defekt. Er blieb unverletzt. Am Freitag musste der Pilot einer einmotorigen Sportmaschine in Hochreith nahe Windorf (Lkr. Passau) notlanden. Das bestätigte die Polizeiinspektion Vilshofen auf Anfrage des BR. Der 49-jährige Pilot war vom Flugplatz in Vilshofen zu einem Lokalflug gestartet und bemerkte nach einigen Minuten in der Luft die technischen Probleme der Maschine. Der Pilot ging laut Polizei davon aus, dass er es nicht mehr zum Flugplatz zurückschaffen würde. Daher leitete er kurz nach 13 Uhr die Notlandung auf einem Feld ein – etwa drei Kilometer östlich vom Flugplatz Vilshofen. Er blieb unverletzt. Obwohl er laut eigener Aussage gegenüber der Polizei “sanft auf der Wiese aufsetzte”, kam es dennoch zu einer Beschädigung des Flugzeugs. Er war wohl in einer Mulde gelandet, vermutet die Polizei Vilshofen. Es ist anscheinend das Hauptfahrwerk gebrochen. Der Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die defekte Maschine wurde vom Luftsportverein Vilshofen geborgen. Es waren ein Polizeihubschrauber, zwei Streifenwagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Windorf vor Ort im Einsatz. Die Aufarbeitung des Unfalls übernimmt der Unfall-Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Vilshofen. Quelle: ‘BR24.de‘.

Ultraleichtflugzeug tief über Brixen

Ein Ultraleichtflugzeug, das am Wochenende über die Wohnhäuser von Brixen gekreist ist, hat nicht nur bei der Bevölkerung für Aufregung gesorgt. Seit Montag ermitteln die Carabinieri, um den Piloten auszuforschen. Das Flugzeug soll am Samstagnachmittag über Brixen geflogen sein. Somit dürfte der Pilot einerseits mit seinem Flugzeug gegen die Ausgangssperre zur Eindämmung des Covidvirus und vermutlich auch gegen das Flugverbot über besiedeltem Gebiet verstoßen haben, berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Dienstag. Manfred Mussner von der Behörde für Zivile Luffahrt ENAC in Bozen erklärt, dass es sich bei dem Flieger auf den Aufzeichnungen um ein Ultraleichtflugzeug handelt. Hierfür sei kein Pilotenschein einer Luftfahrtbehörde vorausgesetzt, sondern lediglich eine Art Flugattestat wie sie für das Paragleiden oder Drachenfliegen ausgestellt werden. Quelle: ‘stol.it‘.

DB Schenker steigt bei Volocopter ein

Der Logistikriese investiert in den Flugtaxi-Hersteller Volocopter. Das gaben die beiden Unternehmen am Freitag bekannt. Volocopter entwickelt autonom fliegende, elektrische Ultraleicht-Fluggeräte – für menschliche Passagiere und für Fracht. Mit der DB-Schenker-Investition soll unter anderem die zweite Generation der Lastdrohne Volodrone zur Marktreife geführt werden. Die hatte das Bruchsaler Unternehmen im Oktober präsentiert, sie befindet sich noch in der Testphase. Mit wie viel Geld sich Bahn-Logistiktochter Schenker beteiligt, wurde nicht mitgeteilt. An der aktuellen Finanzierungsrunde nahmen noch weitere Investoren teil. Insgesamt hat Volocopter bislang 122 Millionen Euro von verschiedenen Geldgebern eingesammelt. Mit der Integration der Volodrone in unsere zukünftigen Lieferketten können wir den Wunsch unserer Kunden nach schneller, emissionsneutraler Auslieferung auch an schlecht erreichbaren Orten bedienen“, sagte Jochen Thewes, Vorstandsvorsitzender von DB Schenker. Quelle: ‘Stuttgarter Zeitung’.

UL für Sontraer Flugsportverein

Im Mittelhessischen Verein für Flugsport herrscht erwartungsfrohe Stimmung. Im Mai/Juni soll das bestellte ultraleichte Motorflugzeug vom Typ „Dynamic WT 9“ ausgeliefert werden. „Das eröffnet uns ganz neue Möglichkeit“, sagt Sprecher Michael Kramer gegenüber unserer Zeitung. Die Vorfreude auf die neue Saison, die im März startet, wachse dadurch noch mehr. Für den 87 Jahre alten Verein bedeutet das neue Flugzeug einen großen Fortschritt. Denn das schnelle und wendige Flugzeug ist auch mit einer F-Schleppkupplung ausgerüstet. Das bedeutet, dass es die Segelflieger des Vereins in die Höhe ziehen kann. Das gab es so bisher noch nicht auf dem Dornberg bei Sontra. Bislang waren hier für die Segelflieger nur Starts mit der Winde in eine Richtung möglich. „Bei ungünstigen Windverhältnissen konnten wir überhaupt nicht starten“, erzählt Kramer. Oft haben die Piloten die anderen Flugzeuge im nahe gelegenen Thermik-Paradies Thüringer Wald gesehen. „Für uns oft unerreichbar.“ Demnächst zieht das Motorflugzeug die Segelflieger auf eine Höhe von etwa 1000 Meter und alles soll gut werden. Quelle: ‘Werra-Rundschau‘.

Pipistrel completes aircraft order to Indian govt

Pipistrel, the Slovenia-based ultralight electric aircraft maker, has delivered nearly 200 aircraft to the Indian ministry of defence, the company announced on Tuesday, saying that it was happy to finish the delivery despite warnings from other players in the industry that this was too tall an order for the company. Pipistrel said in a press release that it had delivered to the final shipment of aircraft from the order that totalled 194 planes. Pipistrel boss and owner Ivo Boscarol said that he had been warned by “big players in the aviation industry that it was impossible to work with India and that we will never be able to finish the contract successfully”. “But all of us, working together as a strong team, have managed to do just that,” said Boscarol. “This has brought us great respect not only in India but also in the military-related environment in general. This contract will have opened a lot of doors for us in the future.” The press release said that Pipistrel had met the delivery conditions, while services like maintenance, customer support and supply of spare parts will be provided for a long time after this first stage is completed. When the contract was signed in 2015, it was the largest order of ultralight aircraft ever in the world. Pipistrel did not reveal the figures but Indian media reported that the contract was worth US$20 million. Pipistrel delivered the virus SW 80 Garud aircraft to 85 locations throughout India, where its team assembled and tested them before handing them over to the buyer. Pipistrel also provided training for a large number of technicians and engineers in India. The high-performance aircraft will be used in pilot training. Pipistrel won the deal in strong international competition. Quelle: ‘Slovenia Times‘.

Erstaunliche Leichtigkeit des Fliegens

Es dauerte längere Zeit, bis in der Schweiz sogenannte Ecolight-Flugzeuge zugelassen werden konnten. Anders als etwa die Regierungen in allen europäischen Nachbarländern sträubte sich der Bundesrat lange dagegen, diese besonders leichten Motorflugzeuge zu erlauben. Nach hartnäckigen Anstrengungen der Swiss Microlight Flyers, des zuständigen Spartenverbands des Aero-Clubs der Schweiz, gelang es aber von Juli 2005 an, Ecolight-Flugzeuge zuzulassen. Seit 2015 gilt das auch für Ecolight-Tragschrauber, wenn sie die entsprechenden Regularien erfüllen. Es ist neben den günstigen Anschaffungs- und Unterhaltskosten auch ihre Vielfalt, die Ecolights beliebt macht. So gibt es sie als Hoch- oder Tiefdecker, mit Bug- oder Spornrad, als sogenannten Touring-Motorsegler oder als motorisiertes Segelflugzeug mit Klapptriebwerk. Zudem werden sie gerne als sparsame und leise Schleppmaschinen für Segelflugzeuge eingesetzt. Ecolight-Flugzeuge sind beliebt, weil sie einen preiswerten Einstieg in die motorisierte Aviatik ermöglichen. So verbrennen ihre zwischen etwa 50 und 120 PS starken Viertaktmotoren bleifreien Autotreibstoff und nicht das verbleite und deutlich teurere Flugbenzin Avgas, das Cessna, Piper und Co. benötigen. Ausserdem ist ein Treibstoffverbrauch von nur 12 bis 16 Litern je Stunde üblich. Damit kommt ein modernes Ecolight in einer Stunde aber 200 Kilometer weit. Deshalb beträgt der Verbrauch nur etwa sechs bis acht Liter auf 100 Kilometer. Inzwischen sind auch elektrische Antriebe für Ecolight-Flugzeuge und -Tragschrauber zugelassen. Mehr Informationen im Originalbericht der ‘Neuen Zürcher Zeitung‘.

LSV Hude kauft Pipistrel Taurus

Mit einem neuen Segelflieger will der Luftsportverein Hude versuchen, sowohl den alten, als auch neuen Mitgliedern eine neue Attraktion zu liefern. Was das 100.000 Euro teure Flugzeug kann, zeigte der LSV am Sonntag. Der Luftsportverein Hude hat sich einen neuen Segelflieger angeschafft – und zwar einen besonderen, wenn den Vereinsmitgliedern zu glauben ist: Der Flieger erfüllt nicht nur alle modernsten technischen Anforderungen und kann mit eigenem Triebwerk alleine in die Luft starten, er besitzt – anders als die meisten Segelflugzeuge – auch zwei Plätze nebeneinander, nicht hintereinander. Der Flieger ist deshalb besonders, weil es sich der Zulassung nach nicht um ein Segelflugzeug handele, sondern um ein Ultraleichtflugzeug. Es könne alles, was ein Segelflugzeug kann – „nur besser“, sagen die Mitglieder. „Es reagiert ungewöhnlich gut aufs Ruder, kann sich sehr gut aufs Wetter anpassen“, so Christoph Hoffmann, der schon die ersten Stunden im Taurus-Cockpit hinter sich gebracht hat. Zunächst sei es ungewohnt, man müsse viel sensibler fliegen. Wer sich aber gewöhnt habe, der komme viel weiter. Quelle: ‘Neue Osnabrücker Zeitung‘.

LSG-B lässt sein erstes 600kg-UL zu

Das Luftsportgeräte-Büro hat die AVEKO VL-3 zugelassen. Der tschechische Tiefdecker (GFK/CFK) hat je nach Ausstattung ein Leergewicht bis maximal 380 kg. Die zulässige maximal Abflugmasse beträgt 600 kg. Musterbetreuer ist die JMB Aircraft Germany GmbH in Bautzen. “Wir sind dankbar und stolz, dass die VL3 Evolution die erste in Deutschland beim DAeC veröffentlichte Musterzulassung erhalten hat.“ sagt Lisa Zosel, Kommunikationschefin von JMB Aircraft. „Es liegen viele Monate Arbeit hinter uns, dem Hersteller sowie allen, die hierbei mitgewirkt haben – jede einzelne Minute hat sich gelohnt!“ Die gute Nachricht für die Kunden: Alle VL3 ab Baunummer 100, die unter JMB Aircraft produziert wurden können auf 600kg aufgelastet werden. Der Weg zur 600kg Klasse war lang und mühsam. Die deutschen Luftsportverbände und Europe Air Sports hatten sich seit Jahren für Anhebung des maximalen Abfluggewichts auf 600-Kilogramm beharrlich engagiert. Quelle: ‘DAeC’.

Karsbach lehnt Erweiterung des Flugbetriebs ab

Der Betreiber des bestehenden Fluggeländes für Ultraleicht-Trike und Paraglider-Trike oberhalb des Naturdenkmales Ringelbachschlucht und den Fischteichen bei Gössenheim möchte dort den Flugbetrieb erweitern. “Gössenheim bleibt verschont und Karsbach bekommt’s ab”, so fassten einige Gemeinderäte ihre Argumente gegen den dann steigenden Fluglärm zusammen. Denn die Flugroute bei Starts und Landungen gehe meist Richtung Homburg und Uhlberg, also über Karsbach. Einstimmig lehnte deshalb der Gemeinderat Karsbach in seinem jüngsten Treffen die Erweiterung des Flugbetriebes auf dem Flugfeld in der Gemarkung Gössenheim ab. Quelle: ‘Mainpost.de‘.

Ultraleicht-Piloten-Treffen in Eggenfelden

Eine Zeit lang hatte Ludwig Stinglhammer beim Blick auf den Himmel über dem Flugplatz Eggenfelden-Zainach ein bisschen Bauchschmerzen bekommen: Der Vorsitzende des Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs Rottal-Inn (DGFC) machte sich Sorgen, ob das Wetter “herhalten” würde beim großen Treffen der Ultraleicht-Piloten. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Teilnehmern, die mit ihren Ultraleicht-Flugzeugen teils weite Anflugstrecken in Kauf genommen hatten, um bei einem der größten Treffen im deutschsprachigen Raum dabei zu sein. “Wir hatten wieder Besucher aus ganz Deutschland sowie den verschiedensten Ländern Europas, die Stimmung war toll und wir konnten eine Reihe von technischen Neuigkeiten präsentieren, die für die Piloten wirklich interessant waren”, bilanzierte Stinglhammer. So habe man die ersten Maschinen gezeigt, die gegenüber den bisherigen Modellen einen entscheidenden Vorteil haben: “Das erlaubte Gesamtgewicht wurde bei diesen Ultraleicht-Flugzeugen deutlich erhöht”, so der Vereinsvorsitzende. Präsent beim großen UL-Treffen war auch das Unternehmen Scalewings, das seit einigen Wochen eine Dependance am Flugplatz Eggenfelden-Zainach betreibt. “Hingucker” war der Nachbau einer amerikanischen “Mustang” aus dem Zweiten Weltkrieg. Das schnittige Ultraleichtflugzeug ist optisch vom Original kaum zu unterscheiden, aber mit modernster Technik unterwegs, wie Scalewings-Gründer Hans Schöller betont. Quelle: ‘Passauer Neue Presse‘.

Treffpunkt von Piloten aus ganz Europa

Wenn die Wetterfrösche recht behalten, dann sieht es am kommenden Wochenende sehr gut aus für das Treffen der Ultraleicht-Flieger am Flugplatz in Eggenfelden. Die Großveranstaltung, die immer wieder mehr als 100 Piloten aus ganz Europa in den Landkreis Rottal-Inn lockt, findet heuer am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Juni statt. Veranstalter ist wie immer der Drachen- und Gleitschirmfliegerflugclub (DGFC). Dessen Vorsitzender Ludwig Stinglhammer ist schon jetzt begeistert von der positiven Resonanz auf die ersten Bekanntgaben des Termins: “Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir hier in Rottal-Inn ein echter Hot-Spot für die Ultraleicht-Fliegerei sind. Dies liege sicher zu einem guten Teil an der guten Arbeit des DGFC, aber auch an den passenden Voraussetzungen für so ein Event. Stinglhammer: “Der Flugplatz in Eggenfelden-Zainach hat in der Fliegerszene einfach einen sehr guten Namen, das Rottal ist ein schöner Ort nicht nur zum Überfliegen, sondern auch zum Landen.” Quelle: ‘Passauer Neue Presse‘.

Wildes Ding glänzt am Himmel

Anton Heil und Dieter Bauer haben ungezählte Stunden damit verbracht, ein schrottreifes Ultraleichtflugzeug wieder in Gang zu bringen. Insgesamt 8’000 Nieten trieben die beiden ins Leichtmetall. Dabei schien das Schicksal der Maschine nach einer Bruchlandung beinahe besiegelt. Die Rekonstruktion war Millimeterarbeit. Damit die Beplankung das Licht so spektakulär spiegelt, musste sie erneuert werden. Dazu schnitten Heil und Bauer mittels Lasertechnik 0,4 Millimeter dicke Aluminiumbleche in Form. Hilfe leistete bei vielen Arbeitsschritten ein Computer mit 3-D-Konstruktionsprogramm. Quelle: ‘infranken.de‘.

Flugzeug-Schau in Jesenwang

Ihre eigene Maifeier hielten zahlreiche Piloten wieder auf dem Jesenwanger Flugplatz ab. Bereits zum 22. Mal veranstaltete der Verein „Pro Luftfahrt“ das Treffen für Ultraleichtflieger, das traditionell parallel zum Aufstellen der Maibäume stattfindet. Das schöne Wetter mit weißblauem Himmel und viel Sonne hat Wendelin Haberkorn mit seinem ultraleichten Fluggerät heuer erstmals nach Jesenwang gelockt. Quelle: ‘Merkur.de‘.

Füssen: Flieger dürfen aufstocken

Auf dem Füssener Segelfluggelände dürfen sechs Ultraleichtflugzeuge stationiert werden. Einem Antrag des Luftsportvereins Füssen stimmte der Stadtrat zu. Bislang dürfen maximal drei Ultraleichtflugzeuge starten und landen und eigentlich ist der Luftsportverein Füssen mit seinem Flugplatz vor allem für Segelflieger gedacht. Jetzt hat der Verein beim Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern eine Aufstockung auf maximal sechs UL-Flugzeuge auf seinem Platz beantragt. Ähnlich wie das Luftamt Süd hat auch die Stadtverwaltung keine Probleme mit dem Antrag des Vereins – wenn dadurch nicht mehr als 2’400 Starts pro Jahr erfolgen werden. Zuletzt waren es 1’180 Starts im Jahr. „Wir sind zur Überzeugung gekommen, dass eine Aufstockung möglich ist“, fasste Bürgermeister Paul Iacob (SPD) eine Besichtigung des Flugplatzes zusammen. Zu einer höheren Lärmbelastung der Anwohner werde es durch mehr UL-Flugzeuge nicht kommen, ergänzte Bauamtsleiter Armin Angeringer. Das hätten Vorführungen bei der Besichtigung gezeigt. „Der Motor ist nur während der Startphase zu hören“, erklärte er. Quelle: ‘Kreisbote’.