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Karsbach lehnt Erweiterung des Flugbetriebs ab

Der Betreiber des bestehenden Fluggeländes für Ultraleicht-Trike und Paraglider-Trike oberhalb des Naturdenkmales Ringelbachschlucht und den Fischteichen bei Gössenheim möchte dort den Flugbetrieb erweitern. „Gössenheim bleibt verschont und Karsbach bekommt’s ab“, so fassten einige Gemeinderäte ihre Argumente gegen den dann steigenden Fluglärm zusammen. Denn die Flugroute bei Starts und Landungen gehe meist Richtung Homburg und Uhlberg, also über Karsbach. Einstimmig lehnte deshalb der Gemeinderat Karsbach in seinem jüngsten Treffen die Erweiterung des Flugbetriebes auf dem Flugfeld in der Gemarkung Gössenheim ab. Quelle: ‚Mainpost.de‚.

Ultraleicht-Piloten-Treffen in Eggenfelden

Eine Zeit lang hatte Ludwig Stinglhammer beim Blick auf den Himmel über dem Flugplatz Eggenfelden-Zainach ein bisschen Bauchschmerzen bekommen: Der Vorsitzende des Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs Rottal-Inn (DGFC) machte sich Sorgen, ob das Wetter „herhalten“ würde beim großen Treffen der Ultraleicht-Piloten. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Teilnehmern, die mit ihren Ultraleicht-Flugzeugen teils weite Anflugstrecken in Kauf genommen hatten, um bei einem der größten Treffen im deutschsprachigen Raum dabei zu sein. „Wir hatten wieder Besucher aus ganz Deutschland sowie den verschiedensten Ländern Europas, die Stimmung war toll und wir konnten eine Reihe von technischen Neuigkeiten präsentieren, die für die Piloten wirklich interessant waren“, bilanzierte Stinglhammer. So habe man die ersten Maschinen gezeigt, die gegenüber den bisherigen Modellen einen entscheidenden Vorteil haben: „Das erlaubte Gesamtgewicht wurde bei diesen Ultraleicht-Flugzeugen deutlich erhöht“, so der Vereinsvorsitzende. Präsent beim großen UL-Treffen war auch das Unternehmen Scalewings, das seit einigen Wochen eine Dependance am Flugplatz Eggenfelden-Zainach betreibt. „Hingucker“ war der Nachbau einer amerikanischen „Mustang“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Das schnittige Ultraleichtflugzeug ist optisch vom Original kaum zu unterscheiden, aber mit modernster Technik unterwegs, wie Scalewings-Gründer Hans Schöller betont. Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Treffpunkt von Piloten aus ganz Europa

Wenn die Wetterfrösche recht behalten, dann sieht es am kommenden Wochenende sehr gut aus für das Treffen der Ultraleicht-Flieger am Flugplatz in Eggenfelden. Die Großveranstaltung, die immer wieder mehr als 100 Piloten aus ganz Europa in den Landkreis Rottal-Inn lockt, findet heuer am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Juni statt. Veranstalter ist wie immer der Drachen- und Gleitschirmfliegerflugclub (DGFC). Dessen Vorsitzender Ludwig Stinglhammer ist schon jetzt begeistert von der positiven Resonanz auf die ersten Bekanntgaben des Termins: „Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir hier in Rottal-Inn ein echter Hot-Spot für die Ultraleicht-Fliegerei sind. Dies liege sicher zu einem guten Teil an der guten Arbeit des DGFC, aber auch an den passenden Voraussetzungen für so ein Event. Stinglhammer: „Der Flugplatz in Eggenfelden-Zainach hat in der Fliegerszene einfach einen sehr guten Namen, das Rottal ist ein schöner Ort nicht nur zum Überfliegen, sondern auch zum Landen.“ Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Wildes Ding glänzt am Himmel

Anton Heil und Dieter Bauer haben ungezählte Stunden damit verbracht, ein schrottreifes Ultraleichtflugzeug wieder in Gang zu bringen. Insgesamt 8’000 Nieten trieben die beiden ins Leichtmetall. Dabei schien das Schicksal der Maschine nach einer Bruchlandung beinahe besiegelt. Die Rekonstruktion war Millimeterarbeit. Damit die Beplankung das Licht so spektakulär spiegelt, musste sie erneuert werden. Dazu schnitten Heil und Bauer mittels Lasertechnik 0,4 Millimeter dicke Aluminiumbleche in Form. Hilfe leistete bei vielen Arbeitsschritten ein Computer mit 3-D-Konstruktionsprogramm. Quelle: ‚infranken.de‚.

Flugzeug-Schau in Jesenwang

Ihre eigene Maifeier hielten zahlreiche Piloten wieder auf dem Jesenwanger Flugplatz ab. Bereits zum 22. Mal veranstaltete der Verein „Pro Luftfahrt“ das Treffen für Ultraleichtflieger, das traditionell parallel zum Aufstellen der Maibäume stattfindet. Das schöne Wetter mit weißblauem Himmel und viel Sonne hat Wendelin Haberkorn mit seinem ultraleichten Fluggerät heuer erstmals nach Jesenwang gelockt. Quelle: ‚Merkur.de‚.

Füssen: Flieger dürfen aufstocken

Auf dem Füssener Segelfluggelände dürfen sechs Ultraleichtflugzeuge stationiert werden. Einem Antrag des Luftsportvereins Füssen stimmte der Stadtrat zu. Bislang dürfen maximal drei Ultraleichtflugzeuge starten und landen und eigentlich ist der Luftsportverein Füssen mit seinem Flugplatz vor allem für Segelflieger gedacht. Jetzt hat der Verein beim Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern eine Aufstockung auf maximal sechs UL-Flugzeuge auf seinem Platz beantragt. Ähnlich wie das Luftamt Süd hat auch die Stadtverwaltung keine Probleme mit dem Antrag des Vereins – wenn dadurch nicht mehr als 2’400 Starts pro Jahr erfolgen werden. Zuletzt waren es 1’180 Starts im Jahr. „Wir sind zur Überzeugung gekommen, dass eine Aufstockung möglich ist“, fasste Bürgermeister Paul Iacob (SPD) eine Besichtigung des Flugplatzes zusammen. Zu einer höheren Lärmbelastung der Anwohner werde es durch mehr UL-Flugzeuge nicht kommen, ergänzte Bauamtsleiter Armin Angeringer. Das hätten Vorführungen bei der Besichtigung gezeigt. „Der Motor ist nur während der Startphase zu hören“, erklärte er. Quelle: ‚Kreisbote‘.