Schlagwort-Archive: Ultraleicht

Sportflugzeug muss nahe Windorf notlanden

Nahe Windorf (Lkr. Passau) hat der Pilot eines Ultraleichtflugzeugs eine Notlandung einleiten müssen. Er war vom Flugplatz in Vilshofen aufgebrochen und bemerkte nach einigen Minuten in der Luft einen technischen Defekt. Er blieb unverletzt. Am Freitag musste der Pilot einer einmotorigen Sportmaschine in Hochreith nahe Windorf (Lkr. Passau) notlanden. Das bestätigte die Polizeiinspektion Vilshofen auf Anfrage des BR. Der 49-jährige Pilot war vom Flugplatz in Vilshofen zu einem Lokalflug gestartet und bemerkte nach einigen Minuten in der Luft die technischen Probleme der Maschine. Der Pilot ging laut Polizei davon aus, dass er es nicht mehr zum Flugplatz zurückschaffen würde. Daher leitete er kurz nach 13 Uhr die Notlandung auf einem Feld ein – etwa drei Kilometer östlich vom Flugplatz Vilshofen. Er blieb unverletzt. Obwohl er laut eigener Aussage gegenüber der Polizei „sanft auf der Wiese aufsetzte“, kam es dennoch zu einer Beschädigung des Flugzeugs. Er war wohl in einer Mulde gelandet, vermutet die Polizei Vilshofen. Es ist anscheinend das Hauptfahrwerk gebrochen. Der Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die defekte Maschine wurde vom Luftsportverein Vilshofen geborgen. Es waren ein Polizeihubschrauber, zwei Streifenwagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Windorf vor Ort im Einsatz. Die Aufarbeitung des Unfalls übernimmt der Unfall-Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Vilshofen. Quelle: ‚BR24.de‚.

Ultraleichtflugzeug tief über Brixen

Ein Ultraleichtflugzeug, das am Wochenende über die Wohnhäuser von Brixen gekreist ist, hat nicht nur bei der Bevölkerung für Aufregung gesorgt. Seit Montag ermitteln die Carabinieri, um den Piloten auszuforschen. Das Flugzeug soll am Samstagnachmittag über Brixen geflogen sein. Somit dürfte der Pilot einerseits mit seinem Flugzeug gegen die Ausgangssperre zur Eindämmung des Covidvirus und vermutlich auch gegen das Flugverbot über besiedeltem Gebiet verstoßen haben, berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Dienstag. Manfred Mussner von der Behörde für Zivile Luffahrt ENAC in Bozen erklärt, dass es sich bei dem Flieger auf den Aufzeichnungen um ein Ultraleichtflugzeug handelt. Hierfür sei kein Pilotenschein einer Luftfahrtbehörde vorausgesetzt, sondern lediglich eine Art Flugattestat wie sie für das Paragleiden oder Drachenfliegen ausgestellt werden. Quelle: ‚stol.it‚.

DB Schenker steigt bei Volocopter ein

Der Logistikriese investiert in den Flugtaxi-Hersteller Volocopter. Das gaben die beiden Unternehmen am Freitag bekannt. Volocopter entwickelt autonom fliegende, elektrische Ultraleicht-Fluggeräte – für menschliche Passagiere und für Fracht. Mit der DB-Schenker-Investition soll unter anderem die zweite Generation der Lastdrohne Volodrone zur Marktreife geführt werden. Die hatte das Bruchsaler Unternehmen im Oktober präsentiert, sie befindet sich noch in der Testphase. Mit wie viel Geld sich Bahn-Logistiktochter Schenker beteiligt, wurde nicht mitgeteilt. An der aktuellen Finanzierungsrunde nahmen noch weitere Investoren teil. Insgesamt hat Volocopter bislang 122 Millionen Euro von verschiedenen Geldgebern eingesammelt. Mit der Integration der Volodrone in unsere zukünftigen Lieferketten können wir den Wunsch unserer Kunden nach schneller, emissionsneutraler Auslieferung auch an schlecht erreichbaren Orten bedienen“, sagte Jochen Thewes, Vorstandsvorsitzender von DB Schenker. Quelle: ‚Stuttgarter Zeitung‘.

UL für Sontraer Flugsportverein

Im Mittelhessischen Verein für Flugsport herrscht erwartungsfrohe Stimmung. Im Mai/Juni soll das bestellte ultraleichte Motorflugzeug vom Typ „Dynamic WT 9“ ausgeliefert werden. „Das eröffnet uns ganz neue Möglichkeit“, sagt Sprecher Michael Kramer gegenüber unserer Zeitung. Die Vorfreude auf die neue Saison, die im März startet, wachse dadurch noch mehr. Für den 87 Jahre alten Verein bedeutet das neue Flugzeug einen großen Fortschritt. Denn das schnelle und wendige Flugzeug ist auch mit einer F-Schleppkupplung ausgerüstet. Das bedeutet, dass es die Segelflieger des Vereins in die Höhe ziehen kann. Das gab es so bisher noch nicht auf dem Dornberg bei Sontra. Bislang waren hier für die Segelflieger nur Starts mit der Winde in eine Richtung möglich. „Bei ungünstigen Windverhältnissen konnten wir überhaupt nicht starten“, erzählt Kramer. Oft haben die Piloten die anderen Flugzeuge im nahe gelegenen Thermik-Paradies Thüringer Wald gesehen. „Für uns oft unerreichbar.“ Demnächst zieht das Motorflugzeug die Segelflieger auf eine Höhe von etwa 1000 Meter und alles soll gut werden. Quelle: ‚Werra-Rundschau‚.

Pipistrel completes aircraft order to Indian govt

Pipistrel, the Slovenia-based ultralight electric aircraft maker, has delivered nearly 200 aircraft to the Indian ministry of defence, the company announced on Tuesday, saying that it was happy to finish the delivery despite warnings from other players in the industry that this was too tall an order for the company. Pipistrel said in a press release that it had delivered to the final shipment of aircraft from the order that totalled 194 planes. Pipistrel boss and owner Ivo Boscarol said that he had been warned by „big players in the aviation industry that it was impossible to work with India and that we will never be able to finish the contract successfully“. „But all of us, working together as a strong team, have managed to do just that,“ said Boscarol. „This has brought us great respect not only in India but also in the military-related environment in general. This contract will have opened a lot of doors for us in the future.“ The press release said that Pipistrel had met the delivery conditions, while services like maintenance, customer support and supply of spare parts will be provided for a long time after this first stage is completed. When the contract was signed in 2015, it was the largest order of ultralight aircraft ever in the world. Pipistrel did not reveal the figures but Indian media reported that the contract was worth US$20 million. Pipistrel delivered the virus SW 80 Garud aircraft to 85 locations throughout India, where its team assembled and tested them before handing them over to the buyer. Pipistrel also provided training for a large number of technicians and engineers in India. The high-performance aircraft will be used in pilot training. Pipistrel won the deal in strong international competition. Quelle: ‚Slovenia Times‚.

Erstaunliche Leichtigkeit des Fliegens

Es dauerte längere Zeit, bis in der Schweiz sogenannte Ecolight-Flugzeuge zugelassen werden konnten. Anders als etwa die Regierungen in allen europäischen Nachbarländern sträubte sich der Bundesrat lange dagegen, diese besonders leichten Motorflugzeuge zu erlauben. Nach hartnäckigen Anstrengungen der Swiss Microlight Flyers, des zuständigen Spartenverbands des Aero-Clubs der Schweiz, gelang es aber von Juli 2005 an, Ecolight-Flugzeuge zuzulassen. Seit 2015 gilt das auch für Ecolight-Tragschrauber, wenn sie die entsprechenden Regularien erfüllen. Es ist neben den günstigen Anschaffungs- und Unterhaltskosten auch ihre Vielfalt, die Ecolights beliebt macht. So gibt es sie als Hoch- oder Tiefdecker, mit Bug- oder Spornrad, als sogenannten Touring-Motorsegler oder als motorisiertes Segelflugzeug mit Klapptriebwerk. Zudem werden sie gerne als sparsame und leise Schleppmaschinen für Segelflugzeuge eingesetzt. Ecolight-Flugzeuge sind beliebt, weil sie einen preiswerten Einstieg in die motorisierte Aviatik ermöglichen. So verbrennen ihre zwischen etwa 50 und 120 PS starken Viertaktmotoren bleifreien Autotreibstoff und nicht das verbleite und deutlich teurere Flugbenzin Avgas, das Cessna, Piper und Co. benötigen. Ausserdem ist ein Treibstoffverbrauch von nur 12 bis 16 Litern je Stunde üblich. Damit kommt ein modernes Ecolight in einer Stunde aber 200 Kilometer weit. Deshalb beträgt der Verbrauch nur etwa sechs bis acht Liter auf 100 Kilometer. Inzwischen sind auch elektrische Antriebe für Ecolight-Flugzeuge und -Tragschrauber zugelassen. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Neuen Zürcher Zeitung‚.

LSV Hude kauft Pipistrel Taurus

Mit einem neuen Segelflieger will der Luftsportverein Hude versuchen, sowohl den alten, als auch neuen Mitgliedern eine neue Attraktion zu liefern. Was das 100.000 Euro teure Flugzeug kann, zeigte der LSV am Sonntag. Der Luftsportverein Hude hat sich einen neuen Segelflieger angeschafft – und zwar einen besonderen, wenn den Vereinsmitgliedern zu glauben ist: Der Flieger erfüllt nicht nur alle modernsten technischen Anforderungen und kann mit eigenem Triebwerk alleine in die Luft starten, er besitzt – anders als die meisten Segelflugzeuge – auch zwei Plätze nebeneinander, nicht hintereinander. Der Flieger ist deshalb besonders, weil es sich der Zulassung nach nicht um ein Segelflugzeug handele, sondern um ein Ultraleichtflugzeug. Es könne alles, was ein Segelflugzeug kann – „nur besser“, sagen die Mitglieder. „Es reagiert ungewöhnlich gut aufs Ruder, kann sich sehr gut aufs Wetter anpassen“, so Christoph Hoffmann, der schon die ersten Stunden im Taurus-Cockpit hinter sich gebracht hat. Zunächst sei es ungewohnt, man müsse viel sensibler fliegen. Wer sich aber gewöhnt habe, der komme viel weiter. Quelle: ‚Neue Osnabrücker Zeitung‚.

LSG-B lässt sein erstes 600kg-UL zu

Das Luftsportgeräte-Büro hat die AVEKO VL-3 zugelassen. Der tschechische Tiefdecker (GFK/CFK) hat je nach Ausstattung ein Leergewicht bis maximal 380 kg. Die zulässige maximal Abflugmasse beträgt 600 kg. Musterbetreuer ist die JMB Aircraft Germany GmbH in Bautzen. „Wir sind dankbar und stolz, dass die VL3 Evolution die erste in Deutschland beim DAeC veröffentlichte Musterzulassung erhalten hat.“ sagt Lisa Zosel, Kommunikationschefin von JMB Aircraft. „Es liegen viele Monate Arbeit hinter uns, dem Hersteller sowie allen, die hierbei mitgewirkt haben – jede einzelne Minute hat sich gelohnt!“ Die gute Nachricht für die Kunden: Alle VL3 ab Baunummer 100, die unter JMB Aircraft produziert wurden können auf 600kg aufgelastet werden. Der Weg zur 600kg Klasse war lang und mühsam. Die deutschen Luftsportverbände und Europe Air Sports hatten sich seit Jahren für Anhebung des maximalen Abfluggewichts auf 600-Kilogramm beharrlich engagiert. Quelle: ‚DAeC‘.

Karsbach lehnt Erweiterung des Flugbetriebs ab

Der Betreiber des bestehenden Fluggeländes für Ultraleicht-Trike und Paraglider-Trike oberhalb des Naturdenkmales Ringelbachschlucht und den Fischteichen bei Gössenheim möchte dort den Flugbetrieb erweitern. „Gössenheim bleibt verschont und Karsbach bekommt’s ab“, so fassten einige Gemeinderäte ihre Argumente gegen den dann steigenden Fluglärm zusammen. Denn die Flugroute bei Starts und Landungen gehe meist Richtung Homburg und Uhlberg, also über Karsbach. Einstimmig lehnte deshalb der Gemeinderat Karsbach in seinem jüngsten Treffen die Erweiterung des Flugbetriebes auf dem Flugfeld in der Gemarkung Gössenheim ab. Quelle: ‚Mainpost.de‚.

Ultraleicht-Piloten-Treffen in Eggenfelden

Eine Zeit lang hatte Ludwig Stinglhammer beim Blick auf den Himmel über dem Flugplatz Eggenfelden-Zainach ein bisschen Bauchschmerzen bekommen: Der Vorsitzende des Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs Rottal-Inn (DGFC) machte sich Sorgen, ob das Wetter „herhalten“ würde beim großen Treffen der Ultraleicht-Piloten. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Teilnehmern, die mit ihren Ultraleicht-Flugzeugen teils weite Anflugstrecken in Kauf genommen hatten, um bei einem der größten Treffen im deutschsprachigen Raum dabei zu sein. „Wir hatten wieder Besucher aus ganz Deutschland sowie den verschiedensten Ländern Europas, die Stimmung war toll und wir konnten eine Reihe von technischen Neuigkeiten präsentieren, die für die Piloten wirklich interessant waren“, bilanzierte Stinglhammer. So habe man die ersten Maschinen gezeigt, die gegenüber den bisherigen Modellen einen entscheidenden Vorteil haben: „Das erlaubte Gesamtgewicht wurde bei diesen Ultraleicht-Flugzeugen deutlich erhöht“, so der Vereinsvorsitzende. Präsent beim großen UL-Treffen war auch das Unternehmen Scalewings, das seit einigen Wochen eine Dependance am Flugplatz Eggenfelden-Zainach betreibt. „Hingucker“ war der Nachbau einer amerikanischen „Mustang“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Das schnittige Ultraleichtflugzeug ist optisch vom Original kaum zu unterscheiden, aber mit modernster Technik unterwegs, wie Scalewings-Gründer Hans Schöller betont. Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Treffpunkt von Piloten aus ganz Europa

Wenn die Wetterfrösche recht behalten, dann sieht es am kommenden Wochenende sehr gut aus für das Treffen der Ultraleicht-Flieger am Flugplatz in Eggenfelden. Die Großveranstaltung, die immer wieder mehr als 100 Piloten aus ganz Europa in den Landkreis Rottal-Inn lockt, findet heuer am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Juni statt. Veranstalter ist wie immer der Drachen- und Gleitschirmfliegerflugclub (DGFC). Dessen Vorsitzender Ludwig Stinglhammer ist schon jetzt begeistert von der positiven Resonanz auf die ersten Bekanntgaben des Termins: „Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir hier in Rottal-Inn ein echter Hot-Spot für die Ultraleicht-Fliegerei sind. Dies liege sicher zu einem guten Teil an der guten Arbeit des DGFC, aber auch an den passenden Voraussetzungen für so ein Event. Stinglhammer: „Der Flugplatz in Eggenfelden-Zainach hat in der Fliegerszene einfach einen sehr guten Namen, das Rottal ist ein schöner Ort nicht nur zum Überfliegen, sondern auch zum Landen.“ Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Wildes Ding glänzt am Himmel

Anton Heil und Dieter Bauer haben ungezählte Stunden damit verbracht, ein schrottreifes Ultraleichtflugzeug wieder in Gang zu bringen. Insgesamt 8’000 Nieten trieben die beiden ins Leichtmetall. Dabei schien das Schicksal der Maschine nach einer Bruchlandung beinahe besiegelt. Die Rekonstruktion war Millimeterarbeit. Damit die Beplankung das Licht so spektakulär spiegelt, musste sie erneuert werden. Dazu schnitten Heil und Bauer mittels Lasertechnik 0,4 Millimeter dicke Aluminiumbleche in Form. Hilfe leistete bei vielen Arbeitsschritten ein Computer mit 3-D-Konstruktionsprogramm. Quelle: ‚infranken.de‚.

Flugzeug-Schau in Jesenwang

Ihre eigene Maifeier hielten zahlreiche Piloten wieder auf dem Jesenwanger Flugplatz ab. Bereits zum 22. Mal veranstaltete der Verein „Pro Luftfahrt“ das Treffen für Ultraleichtflieger, das traditionell parallel zum Aufstellen der Maibäume stattfindet. Das schöne Wetter mit weißblauem Himmel und viel Sonne hat Wendelin Haberkorn mit seinem ultraleichten Fluggerät heuer erstmals nach Jesenwang gelockt. Quelle: ‚Merkur.de‚.

Füssen: Flieger dürfen aufstocken

Auf dem Füssener Segelfluggelände dürfen sechs Ultraleichtflugzeuge stationiert werden. Einem Antrag des Luftsportvereins Füssen stimmte der Stadtrat zu. Bislang dürfen maximal drei Ultraleichtflugzeuge starten und landen und eigentlich ist der Luftsportverein Füssen mit seinem Flugplatz vor allem für Segelflieger gedacht. Jetzt hat der Verein beim Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern eine Aufstockung auf maximal sechs UL-Flugzeuge auf seinem Platz beantragt. Ähnlich wie das Luftamt Süd hat auch die Stadtverwaltung keine Probleme mit dem Antrag des Vereins – wenn dadurch nicht mehr als 2’400 Starts pro Jahr erfolgen werden. Zuletzt waren es 1’180 Starts im Jahr. „Wir sind zur Überzeugung gekommen, dass eine Aufstockung möglich ist“, fasste Bürgermeister Paul Iacob (SPD) eine Besichtigung des Flugplatzes zusammen. Zu einer höheren Lärmbelastung der Anwohner werde es durch mehr UL-Flugzeuge nicht kommen, ergänzte Bauamtsleiter Armin Angeringer. Das hätten Vorführungen bei der Besichtigung gezeigt. „Der Motor ist nur während der Startphase zu hören“, erklärte er. Quelle: ‚Kreisbote‘.