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Hangelar soll attraktiver werden

Bessere Spielplätze, mehr Gastronomie und eine Aussichtsterasse: Der Rahmenplanungsbeirat der Stadt Sankt Augustin hat Verbesserungen für Besucher und Gewerbe am Verkehrslandeplatz Bonn/Hangelar vorgestellt. Gearbeitet wird an der Rahmenplanung seit fünfeinhalb Jahren. Sie soll Perspektiven aufzeigen, wie sich Interessen von Nutzern, also Luftsportler und das luftfahrtaffinen Gewerbe vor Ort, mit Fragen zum Schutz von Flora, Fauna und Schallemissionen langfristig vereinbaren lassen lassen. Der Rahmenplan schlägt u.a. vor, die öffentlich zugänglichen Flächen für eine bessere Freizeitnutzung attraktiver zu gestalten. Aber auch die Ansiedlung oder Expansion von Gewerbebetrieben auf Freiflächen sowie Neubauten in „lärmabschirmender Gebäudeanordnung“ sind enthalten. Quelle: ‚General-Anzeiger‘. Foto: Rolf Reinhardt.

CH-Bundesrat soll korrigieren

Radiotelefonie nicht nur in Englisch: Nationalrat Matthias Jauslin, Zentralpräsident des Aero-Club der Schweiz (AeCS) hat am 21. März 2019 während der Frühlingssession des Parlaments die Motion 19.3286 eingereicht. Mit dessen Annahme und Überweisung durch das Parlament in einer kommenden Session soll der Bundesrat beauftragt werden, die am 1. Januar 2019 in Kraft getretene Änderung des Luftfahrtgesetzes (LFG) so umzusetzen, dass sie dem Willen des Gesetzgebers entspricht und eine praxistaugliche Lösung ermöglicht. Die Motion wurde von 25 weiteren Nationalräten unterschrieben. Gemäss Schreiben vom BAZL vom 4. März 2019 sei es der Wille des Gesetzgebers, dass die Radiotelefonie mit dem Flugsicherungsdienst im Luftraum über der Schweiz auf Englisch stattfindet. Schliesslich einigten sich die Räte darauf, dass der Funkverkehr grundsätzlich in Englisch zu erfolgen hat, der Bundesrat aber Ausnahmen definieren soll. Bei unteren-Lufträumen, für die allgemeine Luftfahrt, Militärflugplätze und Regionalflugplätze soll die entsprechende Landessprache plus Englisch gelten.

Soaring expert flights bei SchänisSoaring

Genug vom Fliegen im Flachland?

Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer Arcus M von SchänisSoaring eröffnet neue fliegerische Horizonte – wie etwa diesen königlichen Blick auf die ‚Drei Zinnen‘ im Pustertal.

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In der kommenden Saison können Sie im bekannten Schweizer Segelflug-Kompetenz-Zentrum am Fusse der Schweizer Alpen mit einem erfahrenen Fluglehrer und im selbststartenden Arcus M die Alpen kennen lernen. Das klassische Fluggebiet umfasst dabei das Schweizer und Österreichischen Alpen-Vorland sowie die Alpenregionen von Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich.

Von Experten lernen

Schänis ist über die Schweizer Landesgrenzen hinaus als Segelflug-Kompetenz-Zentrum weitherum bekannt – nicht nur wegen seiner langen Flüge im Südföhn vom höchsten europäischen Gipfel bis vor die Tore Wiens, sondern auch von einzigartigen Thermik-Erlebnissen im Alpenraum.

Im Rahmen der renommierten Flugschule, gelegen zwischen Zürich und Chur und unmittelbar am Fusse der Alpen, engagieren sich rund 30 Fluglehrer – darunter international bekannte Wettbewerbs-Piloten – aber ausnahmslos erfahrene und Alpenflieger, welche sich weiter über den Flugplatz-Rand hinaus bestens auskennen. Da kann es durchaus vorkommen, dass Sie von einem mehrfachen Landesmeister auf dem hinteren Sitz persönlich gecoacht werden.

Das Matterhorn ist an einem normalen Thermiktag auf einem Soaring Expert Flight in Griffnähe.

Massgeschneiderte, persönliche fliegerische Weiterbildung

SchänisSoaring offeriert auch 2019 bereits die dritte Saison in Folge professionelle und gleichzeitig individuelle Segelflug-Weiterbildung mit dem selbststartenden Arcus M. Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer erlaubt bei regionalen Wetter-Einschränkungen auch das Einfliegen in ein vielversprechenderes Wetterfenster und offeriert damit mehr Flexibilität bei der Gestaltung des individuellen fliegerischen Weiterbildungsprogrammes. Dieses wird auf jeden Fall eng auf die fliegerischen Bedürfnisse des Fluggastes abgestimmt.

Theoretische Experten-Tips direkt selber in der Praxis umsetzen

Der Segelflug in den Alpen unterscheidet sich erheblich vom Fliegen im Flachland – die gute Nachricht ist, dass Sie nicht jede (schlechte) Erfahrung selber machen müssen – für einmal können Sie vom Know How anderer direkt profitieren. SchänisSoaring nimmt Sie mit dem Soaring Expert Flights-Angebot ‚an die Hand‘ und führt Sie in diesem persönlichen und auf Ihre fliegerischen Bedürfnisse zugeschnittenen Weiterbildungsprogramm sicher an und durch die Herausforderungen des Alpen-Segelfliegens und des Streckenfliegens in einer anspruchsvollen Gebirgs-Region.

Auch die südfranzösischen Hochalpen sind ab Schänis an einem guten Thermiktag erreichbar. Diese Aufnahme stammt von einem sommerlichen Thermiktag und zeigt neben den beiden strahlenden Piloten den Lac du Mont Cenis im Hintergrund.

Die folgenden Themen sind üblicherweise – immer abhängig von der Wetter-Situation – Bestandteil Ihres Aufenthaltes in Schänis:

  • Persönliche Streckenflug-Optimierung
  • Erkennen und Nutzen der Katabatik auf einem engen Endanflug
  • Wie befreit man sich aus einer Talinversion?
  • Sicheres Ausschöpfen des Potenzials eines Eigenstarters
  • Fliegen in Hang-, Thermik-, Wellen-Aufwinden
  • Nutzen von Konvergenzlinien
  • Erkennen und Nutzen von Talwind-Systemen
So ist Ihre Aussicht im Short Final aus dem Arcus M auf den Start- und Ziel-Flugplatz von Schänis in der Schweiz.

Know How-Transfer

Während der Soaring Expert Flights erweitern die TeilnehmerInnen ihr Know How nachhaltig und reifen selber zum Experten. Die Kosten pro Tag liegen bei CHF 850.-, das Angebot enthält den Flugzeug Charter, einen Fluglehrer mit ausgewiesener Alpen-Expertise, Briefing, den Flug selber sowie ein persönliches De-Briefing mit dem Ziel, dass die TeilnehmerInnen persönlich möglichst viele Erfahrungen mit nach Hause nehmen können.

Teilnahme an Wettbewerben

SchänisSoaring offeriert übrigens je nach Verfügbarkeit auch Teilnahmen mit dem Arcus M und einem Experten in Europa – auch hier können Sie auf ein breit abgestütztes Know How Ihres ‚personal coaches‘ in den Fluggebieten Mittel- und Südeuropas zählen. Auskunft und Anmeldung ist möglich unter: info@schaenissoaring.ch oder Tel: +41 55 619 60 40

Flugzeug fliegt ohne Rumpf

Nach drei Jahren Entwicklungszeit präsentierte Horten Aircraft an der AERO Friedrichshafen einen flugerprobten Prototyp der HORTEN HX-2, ein modernes, wirtschaftliches, zweisitziges Leichtflugzeug ohne Rumpf. Aufgrund seines geringen aerodynamischen Widerstands fliegt der Nurflügel weiter und schneller als ein vergleichbares Flugzeug mit Rumpf. Das Design der Zelle ist geeignet, um neue Antriebstechnologien zu integrieren. Ersten Entwürfe für Nurflügelflugzeuge entstanden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 1910 erhielt Hugo Junkers ein Patent für seine Arbeit an Nurflügeln. Es existieren Planungen für Weiterentwicklungen, z.B. unbemannte oder mehrsitzige Versionen des aktuellen Prototypen. Die HX-2 wurde am Flugplatz Kindel (EDGE) bei Eisenach gebaut.

Jade-Weser-Airport: Sanierung

Rund 50 Jahren nach dem Bau der ersten befestigten Start- und Landebahn des heutigen Jade-Weser-Airports in Mariensiel beginnen am Montag die Bauarbeiten zur Sanierung. Der Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven haben als Anteilseigner der Jade-Weser-Airport GmbH den Auftrag erteilt und dafür je 925 000 Euro in ihren Haushalten vorgesehen. Die Arbeiten zur Erneuerung der Trag- und Deckschicht dauern voraussichtlich sechs bis sieben Wochen. Sie umfassen auch die Erneuerung der Randfeuer beiderseits der 1459 Meter langen Piste 02/20 sowie an Teilen der Rollwege und sollen nach einem vorläufigen Bauzeitenplan am 31. Mai beendet sein. In dieser Zeit soll der Flugbetrieb für die allgemeine Luftfahrt mit Einschränkungen aufrechterhalten bleiben. Quelle: ‚nwzonline.de‚. Foto: Martina Nolte.

ASG 29-Nachfolger – die AS 33

13 Jahre nach dem Erstflug der ASG 29 stellt Alexander Schleicher die AS 33 vor. Die Innovationen bei der numerischen Strömungssimulation ermöglichen bessere Flugleistungen. Der neu entwickelte Flügel sorgt mit nur 10m² Flügelfläche (18m) für sehr hohe Flächenbelastungen für beste Gleitleistungen im hohen Geschwindigkeitsbereich. Basierend auf den letzten Erkenntnissen der Aerodynamik wurden neue Tragflügelprofile entwickelt und im Windkanal vermessen. Die Schleicher-typische Querruder- und Wölbklappenüberlagerung soll ausserdem für ein sicheres Steigen selbst in turbulenten Aufwinden sorgen.

Änderungen im Schweizer Luftraum 2019

Hier finden Sie die neueste Version der gewohnten Luftraum-Präsentation von Kurt Oswald. Es hat für die Saison 2019 nur marginale Änderungen gegeben (was nicht heisst, dass man diese vor dem nächsten Flug nicht studieren soll). Die ehemaligen Segelflugzonen und Segelflugräume heissen nun alle LS-R-xx.

Elektronischer VFR-Guide

Den in Papierform existierenden Schweizer VFR-Guide gibt es nicht mehr in der gewohnten, alten Form. Dafür hat Skyguide die Informationen nun elektronisch und in etwas gekürzter Form zur Verfügung gestellt. Bis Mitte 2019 kann er noch kostenlos herunterladen werden.


Übersicht Schweizer Flugplatzdaten

Rechtzeitig auf die neue Saison hat die SG Fricktal verdankenswerterweise ihre praktische Übersicht der Schweizer Flugplatzdaten aktualisiert, auch mit den neuen Frequenzen.

Flugmotorenhersteller Technify wieder in Fahrt

Vor fünf Jahren kaufte ein chinesischer Staatskonzern den damals insolventen Hersteller in St. Egidien und sorgte so für eine neue Zukunft. Die Aussichten sind gut – nicht zuletzt, weil Kleinflugzeuge zunehmend gefragt sind. Seit mehr als 18 Jahren werden in St. Egidien im Landkreis Zwickau Motoren für Kleinflugzeuge gebaut. Das Geschäft läuft nach Firmenangaben stabil – auch wenn sich in den letzten Jahren im Geschäftsbetrieb manches verändert hat. Nach dem Konkurs der einstigen Firma Thielert 2008 und einer mehrjährigen Investorensuche hatte der chinesische Staatskonzern Avic International den Hersteller vor fünf Jahren übernommen und in die konzerneigene Continental Aerospace Technologies integriert, die in den USA sitzt und ebenfalls auf Flugzeugmotoren spezialisiert ist. Seitdem bearbeitet die deutsche Tochter unter dem Namen Technify Motors GmbH gemeinsam mit der US-Firma den Markt. „Das ist gut zusammengewachsen“, sagt Geschäftsführer Jürgen Schwarz. Die Auftragslage sei gut, versichert Schwarz. Rund 30 Millionen Euro Umsatz standen bei Technify Motors zuletzt zu Buche. Nach eigenen Angaben schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. „Wir sind noch nicht vollauf zufrieden, aber wir stehen vorsichtig auf eigenen Füßen. Quelle: ‚Freie Presse‚.

LSV Detmold feiert runden Geburtstag

Derzeit geht es hauptsächlich um den Fortbestand des sicheren Sport-Flugbetriebs im Rahmen von Gemeinnützigkeit und Jugendförderung (Segelfliegen ab 14 Jahren). Die vorhandenen, teilweise 50 Jahre alten Gebäude sind laut dem Verein dringend zu sanieren. Die Segelflug-Werkstatt (Wartung der Flugzeuge in Eigenleistung) in denen die jungen Piloten ihre Pflicht-Baustunden ableisten, muss komplett erneuert werden. Die Bilanz für das vergangenen Jahr fällt positiv aus – insbesondere in den Sportgruppen (Segel-, Motorsegel- und Motorflug). „Wegen des langen, heißen Flugsommers 2018 konnten die Piloten die sieben Segelflugzeuge, zwei Motorsegler und drei Motormaschinen erheblich stärker nutzen als im Vorjahr“, heißt es in dem Bericht des Vereins. Einziger Wermutstropfen: In einem Motorsegler und einem Motorflieger mussten die Motoren ersetzt werden, was ohne Sponsoring zwangsläufig zu einer Motorflug-Beitragserhöhung führt. Mehr Informationen im Bericht der ‚lz.de‘.

Segelflug-Saison in Cham eröffnet

Doppelten Grund zur Freude hatten die Mitglieder des Segelflug-Sportvereins: Zum einen wurde mit dem Anfliegen die Saison offiziell eröffnet. Zum anderen wurde die ASK13 fast auf den Tag genau 50 Jahre alt. Am Vormittag brachten die Ausbildungsleiter Klaus Schroller (Segelflug) und Mike Goldhahn (Motorflug) die aktiven Flieger mit einer Sicherheitseinweisung auf den neuesten Stand. Es folgten die Überprüfungsstarts, bei denen die Fluglehrer jeden Teilnehmer in der Luft auf seine Qualifikation durchcheckten. Mehrmals kam auch die ASK13 zum Einsatz, die der Verein am 2. April 1969 angeschafft hatte. 25’462 Starts und 5’171 Flugstunden sind im Bordbuch dokumentiert worden. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Mini-Flugplatz behält internationale Flüge

Weil Air Glaciers ihre Urlaubsflüge aufgibt, drohte der kleine Flughafen Les Éplatures von La Chaux-de-Fonds seine Passagierflüge zu verlieren. Doch nun gibt es eine neue Lösung. Der Aéroport régional des Éplatures – Iata-Code ZHV – liegt im Hochjura auf 1026 Metern über Meer. Der Flughafen der Schweizer Industriestadt La Chaux-de-Fonds wird vor allem von der Privatfliegerei und für Schulungsflüge genutzt. Aber auch einige Charterflüge gab es im Sommer jeweils. Weil Air Glaciers das Geschäft mit Urlaubsflügen aufgab, drohte dieses Standbein wegzufallen. Jetzt ist klar, dass es die Flüge nach Elba, Korsika und Kroatien auch dieses Jahr geben wird. Die vor allem in der Luftbildmessung tätige Fluglinie Swiss Flight Services übernimmt mit einer neuen Beechcraft King Air 350 die 20 Flüge von La Chaux-de-Fonds in den Süden, wie das Lokalportal Arc Info kürzlich schrieb. Es sei ein Versuchsballon und es gebe 2019 nur 160 Plätze in jede Richtung, so der Chef des durchführenden Reiseveranstalter Croisitours. 2018 nutzen noch 1300 Passagiere das Angebot. Quelle: AeroTelegraph. Bild-Video-Quelle: Grégory Baer.

Piloten in den Startlöchern

Am Samstag, 13. April, startet die Fliegergruppe Freudenstadt in die neue Saison. Bis Ende Oktober wollen die Piloten bei schönen Wetter an den Wochenenden und Feiertagen wieder mit ihren Flugzeugen abheben. Jeder Pilot muss nach der langen Winterpause zwei Flüge mit einem Fluglehrer absolvieren. Auch Training ist für die Flieger wichtig. Denn besonders beim Start und bei der Landung ist hohe Konzentration gefragt. Bei der Fliegergruppe Freudenstadt wird viel ehrenamtlich gearbeitet. So erledigte Werkstattleiter Michael Lamparth kürzlich die letzten Prüfungen der Vereinssegelflugzeuge. Ein amtlich bestätigter Prüfer vom Baden-Württembergischen Luftfahrtverband nahm die Flugzeuge genau unter die Lupe. Samstags beginnt der Schulflugbetrieb um 14 Uhr. Die Überlandflieger können, je nach Wetterlage, bereits ab 10 Uhr abheben. Sonntags beginnt der Flugbetrieb um 10 Uhr. Quelle: ‚Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten.‚.

Albstadt: LSV Degerfeld investiert

Bau einer Kleinkläranlage, Dachsanierung am Gaststättengebäude und neue Versorgungsleitungen sowie ein neues Doppelsitzer-Segelflugzeug für den Ausbildungs- und Trainingsbetrieb: Der Luftsportverein (LSV) Degerfeld steht vor einem Jahr voller Investitionen. Die Weichen dafür haben die Mitglieder in der Hauptversammlung gestellt. „Wir investieren relativ viel in Infrastruktur, Flugzeugpark und Instrumentierung unserer Maschinen“, ergänzte der Vorsitzende Guido Voss. Dass der LSV gut unterwegs ist, zeigten die Berichte der Führungsmannschaft. Ausbildungsleiter Martin Schick vermeldete 20 Flugschüler (plus sieben), von denen sechs kurz vor dem Scheinerhalt ständen. Zwei Schüler werden im Motorflug ausgebildet. Mehr Infos im Originalbericht des ‚Schwärzwälder Bote‘. Bild: Olga Ernst.

Aero mit Aussteller-Rekord eröffnet

Vom 10. bis 13. April sind die Ausstellungshallen des Messegeländes Friedrichshafen allem gewidmet, was Propeller, Flächen und Rotoren in die Luft bringen. Die AERO ist noch bis Samstag für das Publikum geöffnet. Die AERO geht dieses Jahr mit einem Aussteller-Rekord an den Start. Mit 757 Unternehmen aus 40 Ländern ist die Internationale Luftfahrtmesse am Bodensee so groß wie nie, auch die Auslandsbeteiligung ist entsprechend hoch: Jeder zweite Aussteller kommt aus dem Ausland. Wie Messechef Klaus Wellmann, Bereichsleiter Roland Bosch und Projektleiter Tobias Bretzel vor dem Beginn der Fachmesse berichteten, seien 50 Aussteller mehr als zur Rekord-AERO 2017 (707 Aussteller) dabei. Dies bedeutet einen Zuwachs von sieben Prozent. Alle wichtigen Firmen aus der Allgemeinen Luftfahrt sind am Bodensee präsent. „Die AERO Friedrichshafen ist Europas größte Messe für die Allgemeine Luftfahrt und hinsichtlich der Innovationen und Premieren die wichtigste Fachmesse der Branche weltweit“, betonte Klaus Wellmann bei der Pressekonferenz.

Piloten warnen von Unfallgefahr in Paderborn

Die Pilotengewerkschaft Cockpit befürchtet ein erhöhtes Risiko von Zusammenstößen in der Luft am Flughafen Paderborn . Hintergrund der Warnung ist eine Lockerung der Luftraumregeln durch das Bundesverkehrsministerium. Im Kern geht es um den Verzicht auf Funkkontakt. »Diese Entscheidung gefährdet Piloten und Passagiere«, kritisiert Cockpit-Vorstandsmitglied Björn Reimer. Gerade mit Blick auf einen Zwischenfall im Juli 2018 sei diese Entscheidung nicht hinzunehmen. Bei dem Vorfall kam es über dem sauerländischen Meschede zu einer Beinahekollision zwischen einem Segelflieger und einer Passagiermaschine des Typs Embraer 190, die sich im Landeanflug auf den Flughafen in Büren befand. Bei der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung dokumentierte man den Fall als »eine schwere Störung«. Dennoch wurden die Regeln im Paderborner Luftraum von Klasse D auf E gelockert. Damit müssen sich Piloten – egal ob in einer Passagiermaschine oder in einem Segelflugzeug – über Funk nicht mehr beim dortigen Tower melden. Quelle: ‚Westfalen-Blatt‚.

Gebrüder Gostner kaufen Bozener Flugplatz

Die Bietergemeinschaft um die Gebrüder Gostner kann voraussichtlich schon in wenigen Wochen zu 100 Prozent die Flughafenbetreibergesellschaft ABD übernehmen. Der Bozner Flugplatz wird damit privat geführt, berichtet die Tageszeitung Alto Adige. Medienberichten zufolge hat das Land laut Ausschreibung 3,8 Millionen Euro für die Übernahme der Flughafengesellschaft verlangt. Offiziell ist das Angebot der Bietergemeinschaft nicht bekannt, gemunkelt wird allerdings von vier Millionen Euro. Der Energie-Unternehmer Josef Gostner, zu dessen Partnern der österreichische Unternehmer Hans-Peter Haselsteiner mit Wohnsitz in Bozen und der Tiroler Investor Rene Benko zählen, haben sich offiziell zu ihren Plänen noch nicht geäußert. Quelle: ‚Südtirolnews.it‚.

Neuerscheinung: ‚Faszination Gebirgssegelflug‘

Der bekannte österreichische Segelflug-Pilot Helmut Lindpointner publizierte am 29. März im Motorbuch-Verlag sein Buch mit dem Titel ‚Faszination Gebirgssegelflug – Geschichten, Voraussetzungen, Tips‘. Erhältlich ist das mit 191 Seiten und 1’035 Gramm gewichtige Werk im Buchhandel, bei Amazon, Thalia und regionalen Websites mit der ISBN-Nr. 978-3-613-04191-2. Der Autor begleitet damit nicht nur die Gebirgssegelflieger, sondern auch die Piloten ab der Ausbildung bis zum Leistung- und Langstreckenflug.

Segelfluggruppe Bern erhält Kündigung

Von den neuesten Plänen des Flughafens Bern ist auch die Segelfluggruppe Bern (SG) betroffen. Ende März hat sie vom Flughafen die Kündigung erhalten. Demnach endet der Mietvertrag nach einer Frist von zwei Jahren im Jahr 2021. «Wir sind sehr enttäuscht», sagt Präsident Stefan Zlot. Beat Brechbühl, Präsident des Flughafens, bestätigt die Kündigung. «Weil wir diesen Raum für die Immobilienentwicklung benötigen, mussten wir aufgrund der Fristen vorsorglich kündigen.» Die SG ist im westlichen Teil des Flughafens zu Hause, vom Terminal aus gesehen auf der gegenüberliegenden Seite der Flugpiste. Laut Zlot sind bei der SG zwölf Segelflugschüler in Ausbildung. Jährlich würden zwei bis drei eine Karriere als Berufspilot antreten. Er gibt sich kämpferisch. «Wir sind fest davon überzeugt, dass es für unsere Flugschule und den Verein auch bei einem Ausbau im Belpmoos weiterhin Platz hat.» Quelle: ‚Berner Zeitung‚.

Egelsberg und seine Flieger

Der Flughafen in Traar hat eine lange Geschichte. Am 1. Juni 1969, erhielt der Landesplatz Egelsberg den Ritterschlag: Er wurde offiziell zum Verkehrslandeplatz. Die lang erwartete Genehmigung des Regierungspräsidenten lag vor. Auf dem Traarer Egelsberg, geologisch eine Hinterlassenschaft der Eiszeit, starteten begeisterte Flieger schon früh erste Flugversuche. 1912 und 1914 fanden Flugtage statt, die zahlreiche Besucher anlockten. 1915 befand sich hier eine Militärfliegerschule. Dann aber wandte sich das Interesse der Flieger einem 400 Morgen großen Gebiet in Bockum zu. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

TU-Studenten lernen wieder an eigenem Flugzeug

Erstmals seit 30 Jahren können Studenten der Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin wieder an einem uni-eigenen Flugzeug lernen. Für Lehre und Forschung stehe jetzt ein Ultraleichtflugzeug bereit, sagte Andreas Bardenhagen, Professor für Luftfahrzeugbau und Leichtbau, am Montag (1. April 2019) der Deutschen Presse-Agentur. «Ein eigenes Flugzeug können wir nach unseren Wünschen gestalten. Spezielle Messvorrichtungen, Kabelschächte und Anbauvorrichtungen konnten wir während des Flugzeugbaus anfertigen lassen und nun nutzen. Bei einem geliehenen Modell wäre dies undenkbar», erläutert Bastian Göbel, Pilot und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚berlin.de‘.

Der Nahverkehr geht in die Luft

Die Zukunft der Mobilität hat angefangen. Airbus präsentierte seine Passagierdrohne. Was surreal klingt, ist in Guangzhou Realität. Fliegende Autos begleiten die Menschen in Kinofilmen wie beispielsweise in „Blade Runner“ seit Jahren. Nun ist man der Revolution einen Schritt näher gekommen: Flugzeugbauer Airbus stellte seinen „CityAirbus“ in Ingolstadt vor. Probeflüge der Passagierdrohne erfolgen anfangs auf einem Testgelände in Bayern, Mitte des Jahres folgen Praxistests. Günter Emberger vom Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien findet es einen spannenden Ansatz: „Technologisch ein interessantes Ding.“ Dennoch sieht der Verkehrsplaner Probleme für das innovative Vorhaben. „Technische Daten habe ich dazu keine gefunden. Massenhaft kann ich es mir nicht vorstellen.“ Der hohe Energieaufwand sei ein zentrales Problem. Während Airbus wie Boeing glauben, einen Zukunftsmarkt entdeckt zu haben und eine Alternative zu fahrenden Taxis, Bussen und U-Bahnen zu schaffen, gibt Emberger zu bedenken: „Die Verlässlichkeit bei schlechtem Wetter oder auch starkem Wind oder Föhn, wie es zum Beispiel oft in Tirol der Fall ist, ist fraglich. Dann bräuchte man erst recht wieder einen Zug und muss beide Infrastrukturen aufrechterhalten.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Tiroler Tageszeitung‘.

15-jähriger macht Segelflugschein

„Das war wirklich ein unbeschreibliches Gefühl“, schwärmt Niklas Strohmaier von seinem ersten Alleinflug. Das ist Teil der Segelflugausbildung, die der Gymnasiast aus Wallerfing im Sommer 2017 am Flugplatz Stauffendorf begonnen hat. Fliegen und alles, was damit zu tun hat, das ist Niklas große Leidenschaft. „Ich erinnere mich, dass ich schon als kleiner Junge Stunden damit verbringen konnte, im Gras zu liegen und in den Himmel zu schauen, um dort oben die Flugzeuge zu beobachten.“ Selbst eines Tages Pilot zu sein – ein Traum, der Niklas nie mehr loslässt. Dass sich dieser nun bald schon erfüllen wird, verdankt der Schüler auch seinen Eltern, die er nach einem Segelflugschnuppertag vor knapp drei Jahren mit seinem Wunsch konfrontiert hat. „Naja, also auf Riesenbegeisterung ist mein Plan, den Flugschein zu machen, zunächst nicht gerade gestoßen. Sie hatten schon Bedenken, was meine Sicherheit betrifft“, erzählt der 15-Jährige. „Ich bin halt der Erste, der in meiner Familie fliegt.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Plattlinger Zeitung‘.

Tourismus-Professor pendelt mit Flugzeug zur Arbeit

Während rund um den Globus derweil Schülerinnen und Schüler mit Klimastreiks Aufsehen erregen, nimmt es der HTW-Professor gelassen: «Natürlich kann man die Nachhaltigkeit einer gelegentlichen An- und Abreise zur Arbeit mit dem Flugzeug in Frage stellen, das sollte man sogar», sagt Thorsten Merkle laut Insta-Post über seine Art zu pendeln. Und weiter: Pendeln sei per se nicht nachhaltig. An anderer Stelle kompensiere er aber doch: «Die ökologischen Folgen des (Hobby-) Fliegens kompensiere ich dadurch, dass ich kein Auto besitze.» Auf einer sozialen Ebene lägen die Vorteile auf der Hand. Und einen 50-jährigen Oldtimer zu betreiben, schaffe Arbeitsplätze in der Region. Merkle lebt im Wallis und pendelt mehrmals in der Woche zwischen Wohn- und Arbeitsort quer durch die Schweiz, heisst es weiter in dem Post. Merkle ist Studienleiter Tourismus im Institut für Tourismus und Freizeit (ITF). Seine Fachgebiete: Service Innovation im Tourismus, Tourismusentwicklung, Lebensraum. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

SFC Betzdorf: zukunftsfähiger Flugplatz, moderne Flugzeuge

Sicherer, leiser, wirtschaftlicher und komfortabler – das sind die Ziele, die sich der Segelflugclub Betzdorf-Kirchen anlässlich seiner Jahreshauptversammlung für die nächsten Jahre gesetzt hat. In seinem Jahresbericht informierte Vorsitzender Armin Brast daher ausführlich über die beschlossene „Runderneuerung“ des Flugzeugparks und den Fortschritt der Arbeiten zur Flugplatzmodernisierung. So hat der Verein für beide Sparten, Segelflug und Motorflug, die Anschaffung moderner Hochleistungsflugzeuge entschieden. Für die Segelflieger wird ein neuer Doppelsitzer vom Typ Arcus-T angeschafft, der den Mitgliedern wieder die Möglichkeit gibt, auf Meisterschaften mit einem wettbewerbsfähigen Flugzeug anzutreten. Der neue Flieger mit 20 m Spannweite und einem ausklappbaren Hilfstriebwerk kann bei ruhiger Luft aus einer Höhe von 1 km über 50 km weit gleiten. Mehr Informationen im Originalbericht des ‚ak-kurier.de‚.

Dauerhafte Lösung für den Coburger Flugplatz

Die Anflugbefeuerung darf verlängert werden. Damit ist ein dauerhafter Instrumentenflugbetrieb auf der Brandensteinsebene sichergestellt. Das Luftamt Nordbayern der Regierung von Mittelfranken hat die Verlängerung der Anflugbefeuerung am Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene genehmigt. „Damit können die bisherigen Instrumentenflugverfahren über den 31. Dezember 2019 hinaus unbefristet und ohne Einschränkungen genutzt werden. Mit dieser Lösung kommen wir den Bedürfnissen der international agierenden Wirtschaft von Oberfranken West im Luftverkehr nach“, verkündete am Mittwoch Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU). Quelle: ‚infranken.de‘.

Zu Matterhorn und Mont Blanc

Auf Tuchfühlung mit einem Weltrekordhalter und einem absoluten Star in der Segelflug-Szene: Eine Gruppe von vier Segelfliegern des Flugsportverein (FSV) Schameder Wittgenstein traf zum Fliegen in Aosta (Italien) auf eine herrliche Landschaft und den Weltrekordhalter im Streckensegelflug, Klaus Ohlmann. Da die Wittgensteiner den Beginn der Flugsaison in Deutschland nicht abwarten konnten, machten sie sich mit drei Flugzeugen – zwei Einsitzern und einem Doppelsitzer – auf den Weg ins Aosta-Tal in den Italientischen Alpen. Die Flugsaison beginnt hier früher als im Wittgensteiner Mittelgebirge und lässt aufgrund besonderer thermischer und Wellenwind-Systeme Flüge in grosse Höhen zu. Die heimischen Piloten erreichten mehr als 5’900 Meter und waren mit Sauerstoff und bei Temperaturen von -20° C mit warmer Kleidung ausgestattet. Aufgrund der guten Bedingungen waren Flüge bis zum Matterhorn und auch zum Mont Blanc möglich. Mehr Informationen im Originalbericht der Siegener Zeitung. Foto: Flyserres.com.

Segelflug-Unfälle im März

Monatliche Übersicht über Vorkommnisse im Segelflug im März 2019 in Europa – fliegen Sie bitte vorsichtig – und passen Sie bei jedem Flug von Neuem auf sich auf…

Peyruis (F)

Verzago (I)

Caiolo / Sondrio (I)

Belluno (I)

Bicester (UK)

Thiene (I)

Hahnweide (D)

Igualada-Òdena (E)

Castroncello (I)

Germagnano (I)

Rubiana (I)

Twin Otter aus Eis gerettet

Eine Twin Otter musste nach einer missglückten Landung in der kanadischen Arktis im Eis ausharren. Nun wurde sie per Hubschrauber gerettet. Die de Havilland DHC-6 Twin Otter ist die kleine Alleskönnerin unter den Flugzeugen. Egal ob auf kurzen Schotterpisten, bei Ebbe auf Stränden oder mit Schwimmern auf dem Wasser: Der Schulterdecker kann nahezu überall starten und landen. Er hat sich in den letzten 50 Jahren den Ruf als robustes Arbeitstier erarbeitet. Genau deshalb ist die Twin Otter noch immer sehr gefragt, wenn es darum geht, abgelegenere Gegenden per Flugzeug zu erreichen. Doch ganz unverwüstlich ist der legendäre Flieger nicht, wie sich im vergangenen Monat zeigte. Ein Exemplar strandete in der kanadischen Arktis, weil das Fahrwerk bei einer missglückten Landung brach. Der beschädigte Turbopropflieger konnte jetzt auf dem Luftweg aus der Eiswüste gerettet werden – jedoch nicht aus eigener Kraft, sondern am Seil eines Transporthubschraubers. Ungefähr 140 Kilometer nördlich von Inuvik, Kanadas größter Stadt über dem Polarkreis, blieb die Twin Otter der Royal Canadian Air Force RCAF stecken. Das Flugzeug übte dort am 11. März das Landen auf dem zugefrorenen Meer. Mehr Infos im Originalbericht des aerotelegraphs – und ein Youtube-Video.