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Sportsoldat zurück im normalen Leben

In seinem Jahr als Sportsoldat bei der Bundeswehr hat sich der Wessumer täglich mit dem Segelfliegen beschäftigt. Jetzt sieht sein Alltag wieder etwas anders aus. Mit über 550 Stunden und 31.100 geflogenen Kilometern im Segelflugzeug beendete Christoph Kahler erfolgreich sein Segelflug-Sportsoldaten-Jahr. Der 21-Jährige Wessumer widmete sich ein Jahr lang seiner großen Leidenschaft: dem Segelfliegen. Möglich war das vor allem durch die Sportfördergruppe Segelflug der Bundeswehr, die junge Nachwuchspiloten unterstützt. Christoph Kahler begann mit 13 Jahren seine Segelflugausbildung bei den Segelfliegern in Stadtlohn. Mit 16 Jahren hielt er bereits seine Pilotenlizenz in den Händen und startete seine Karriere im leistungsorientierten Streckenflug. Um intensiv trainieren und sich weiterentwickeln zu können, entschied sich er für das Sportsoldaten-Jahr. Sein ganzes Jahr war durchgeplant. Zu Beginn stand die militärische Grundausbildung in Hannover. Mit drei weiteren Sportsoldaten war er während der gesamten Zeit in Oerlinghausen stationiert, jedoch vom Soldatendienst freigestellt, sodass das Segelfliegen jeden Tag im Fokus stand. Im Frühjahr ging es dann richtig los: Der erste Stop war ein fünfwöchiges Alpenflugtraining in Puimoisson (Südfrankreich). Während des Sommers nahm er an verschiedenen Wettbewerben unter starker Konkurrenz teil – mit Erfolg. Er erzielte teils sehr gute Platzierungen und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaften der Junioren 2020. Zwischendurch trainierte er aber auch immer wieder in Oerlinghausen und auf dem Heimatflugplatz Stadtlohn-Vreden. Im Herbst folgte Kahlers persönliches Highlight: Ein zweites Mal in einem Jahr ging es nach Südfrankreich. Da er dort bereits Erfahrungen im Frühjahr gesammelt hatte, waren nun auch anspruchsvollere Flüge möglich. „Eine der schönsten Erinnerung an das Jahr ist ein Flug von Südfrankreich aus, welcher zum Furkapass in die Schweiz ging, mit Wendepunkten wie dem Matterhorn und dem Mont Blanc“, berichtet der 21-Jährige begeistert. Aber auch Flüge in 6.000 Metern über geschlossener Wolkendecke lassen noch heute seine Augen strahlen. Ein perfekter Abschluss war dann seine letzte Station: drei Wochen Segelfliegen in Südafrika. Quelle: ‚Ruhrnachrichten‚.

Flugzeug-Notlandung in See

Ein Kleinflugzeug ist in einen See im US-amerikanischen Massachusetts ‚erfolgreich‘ notgelandet. Der Pilot konnte unverletzt geborgen werden. Da in der Region Minusgrade herrschen, mussten sich die Retter durch eine Eisschicht kämpfen. Anwohner haben den Absturz beobachtet und paddelten mit einem Kanus zur Unfallstelle. Dort konnten sie den Piloten aus dem Wrack helfen und ihn aufs Land befördern. Der Pilot des verunglückten Flugzeuges wurde vorsichtshalber von Ärzten untersucht. Laut Polizei stellten sich „unglaublicherwiese“ fest, dass der Pilot wohlauf ist. Quelle: Youtube.

Wettkampf vor Feuerkulisse

Die Sicht ist trüb, teilweise fehlt die Thermik, also das Luftpolster, das das Flugzeug nach oben hievt. Das macht das Fliegen ohne Motor anstrengend. Katrin Senne berichtet von einer Wüstenlandschaft, die sich den Fliegern offenbart. Vor drei Jahren war die Region zur selben Jahreszeit mit Gras bedeckt. Trockenheit und Hitze haben den anliegenden Stausee zu einer Pfütze schrumpfen lassen. Nur mit 0,6 Prozent des maximalen Vermögens ist der Lake Keepit gefüllt. Die Wetterextreme, die das Land seit Oktober heimsuchen, erschweren den Wettkampf. Winde blasen den Rauch, der bei den Feuern im Süden entsteht, in den Norden. Das könnte sich demnächst weiter zuspitzen. Nachdem die Temperaturen einige Tage lang abgekühlt waren, stiegen sie an der Südostküste des Landes am Mittwoch wieder. Meteorologen sagen für die Ostküste neue Hitzewellen voraus, die die heftigen Brände in der Region anzufachen drohen. So könnten die Weltmeisterschaften ein Ende finden, bevor überhaupt die Siegerinnen feststehen. Damit die Wettbewerbe sicher geflogen werden, hat der Weltverband seit dem Beginn einen Safety-Piloten im Einsatz. Dieser steigt am Mittag in das Flugzeug und prüft vorab die Strecke. Wenn sich die Sicht weiter verschlechtern sollte, wird der Wettbewerb abgebrochen. Ob es im Falle eines Falles zu einer Pause kommt oder der Wettbewerb ganz abgeblasen wird, steht nicht fest. Noch aber steigen die Frauen Tag für Tag in die Luft. Am frühen Morgen, wenn die Luft kühl ist, gehen manche Sportlerinnen joggen. Am Abend fallen sie erschöpft ins Bett ihres Wohnwagens am Stausee, von wo man Kängurus sieht, die von einem Schattenplatz zum anderen hüpfen. „Trotz der Hitze genießen wir es“, sagt Katrin Senne. Nach Jahren gemeinsamer Teilnahmen an internationalen Wettkämpfen ist der Fliegerzirkus für viele wie eine Art Familie. Man kennt sich und freut sich aufs Wiedersehen. Daran kann auch das Wetter nichts ändern. Quelle: Stuttgarter Nachrichten.

Gleitschirm vs. Beechcraft 1900

Ein Passagierflugzeug der Schweizer Luftwaffe flog am 15. Juni 2018 im zürcherischen Knonau nur 50 Meter unterhalb eines Gleitschirmfliegers vorbei. Wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) am Montag mitteilte, führte der Gleitschirmflieger keinen eingeschalteten Transponder mit sich. Der Gleitschirmflieger und die Besatzung des Flugzeuges kamen bei dem von der Sust als schwer bezeichneten Vorfall nicht zu Schaden. Die Sust geht aber davon aus, dass ein eingeschalteter Transponder den Vorfall verhindert hätte. Da es schon früher zu solchen Beinahekollisionen zwischen Gleitschirmfliegern und Verkehrsflugzeugen gekommen war, empfahl das Sust bereits vor sechs Jahren, dass das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) das Mitführen eines eingeschalteten Transponders vorschreibt. Das Sust verzichtete darauf, weitere Untersuchungshandlungen durchzuführen. Quelle: ‚Südostschweiz‚. Bild: Philip Lueger.

Eine Vampire mit Verspätung

Der Kampfjet, der während zehn Jahren über dem Flughafenkreisel thronte, ist stärker beschädigt, als vermutet. Im Hangar des Fliegermuseums Altenrhein wird er von Heinz Bärfuss auf Vordermann gebracht. Über 300 Stunden hat der 69-Jährige inzwischen in die Sanierung des zweieinhalb Tonnen schweren Düsenjet investiert. Ehrenamtlich, für einen Händedruck und einen Kaffee, wie er mit einem Schmunzeln feststellt. Am Schluss dürften es gegen 400 Stunden sein. Über dreimal mehr, als ursprünglich eingeplant. «Die Holzkonstruktion hat unter der Witterung enorm gelitten. Das Balsaholz zwischen den Sperrholzflächen war so faul, dass ich es von Hand herauslösen konnte», sagt Bärfuss und nimmt ein Stück Kunststoff in die Hand, das er nun anstelle des Basalholzes für die Füllung verwendet hat. «Im Hangar wurde rasch sichtbar, dass wir den Termin nicht einhalten können», sagt Heinz Bärfuss. «Wir hoffen nun, dass wir die Vampire Ende März wieder auf das Stahlgerüst stellen können.» Quelle: ‚Tagblatt‚.

Im Doppelsitzer durch die Schweizer Alpen

Video über einen Doppelsitzer-Frühlingsflug entlang der Schweizer Voralpen bis Martigny im Wallis und zurück in die Ostschweiz über die Hochalpen-Rennstrecke, den Furkapass und das Vorderrheintal.

Mit kleinen Fliegern an große Flughäfen

Einmal in Frankfurt oder Heathrow landen und zwischen großen Jets rollen. Das ist der Traum vieler Privatpiloten. Ist das möglich? Wenn wir als Gäste am Flughafen sitzen und aus den großen Glasfenstern schauen, sehen wir eher einen Airbus A380 als eine kleine Cessna 172. Tatsächlich ist die Entdeckung eines kleinen Privatflugzeuges an großen Airports aber realistischer, als wir denken. Doch wer als Privatpilot an einem Drehkreuz landen will, für den gibt es einen Haken: die Kosten. Es gibt durchaus einige größere Flughäfen, wo es nicht nur Spaß macht, zu landen, sondern auch Sinn – etwa weil es einen schnellen Anschluss an die Stadt gibt. Der Stuttgarter Flughafen ist einer davon, aber auch Friedrichshafen, Kassel oder Sylt sind sehr spannend. Betrachtet man die durchschnittliche Landegebühr von rund 10 bis 50 Euro für eine typische Cessna 172, so ist es auch erschwinglich. Dann gibt es aber auch Flughäfen wie Frankfurt. Manch ein Pilot träumt davon. Es ist tatsächlich eine einmalige Erfahrung, zwischen den riesigen Maschinen zu rollen und sich fast ebenbürtig zu fühlen. Aber lohnen sich dafür Kosten im oberen, dreistelligen Euro-Bereich? Diese Frage muss jeder Pilot für sich selber beantworten. Eines ist sicher: möglich ist es. Möchte man die Erfahrung machen, aber nicht ganz so viel ausgeben, so lohnen sich eher kleinere, aber dennoch internationale Flughäfen wie Düsseldorf, Köln oder Berlin-Tegel. Und wer die Kosten scheut: warum den Flughafen anfliegen, wenn man auch einfach über ihn hinweg fliegen kann? Das sogenannte Midfield Crossing, wie der Name schon sagt, ist eine Praxis, die viele Piloten nutzen, um sich das Leben eines Flughafens mal von oben anzusehen. Hier wird ein Überflug in sicherer Höhe quer über den Platz durchgeführt. Aber Achtung: auch das ist nicht einfach so möglich. Solch ein Überfliegen muss in jedem Fall vom Kontrollturm genehmigt werden. Oft passiert es, dass die Anfrage abgelehnt wird. Manchmal ist eben einfach zu viel los. Das muss man akzeptieren und damit leben. Wo dieses Crossing am meisten Spaß macht? In London-Heathrow. Je nach Tageszeit erlauben die Lotsen einem hier den Überflug am Anfang der Piste 27L im Osten. Eine geniale und zugleich einmalige Erfahrung. Quelle: ‚aerotelegraph.com‚.

Segelfliegen an der Volkshochschule

Wer schon immer wissen wollte, wie es sich anfühlt, ohne Motor zu fliegen, welche Naturkräfte ein Flugzeug in der Luft halten, wie die ganze Technik funktioniert und wie der Taunus aus der Vogelperspektive aussieht, der könnte sich für das Seminar „Segelfliegen in Theorie und Praxis“ der Volkshochschule Bad Homburg interessieren. An fünf Abenden am Donnerstag, im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 26. März, werden Piloten des Luftsportclubs Bad Homburg (LSC) einen Einblick in ihren Sport geben. Segelflugzeuge fliegen ohne Motor, fast geräuschlos und nur mit der Kraft der Sonne. Von warmer, aufsteigender Luft bis unter die Wolken hochgetragen, gleiten sie anschließend weite Strecken über Land. „Ein sehr schönes, anspruchsvolles und vor allem naturnahes Erlebnis“, wirbt LSC-Pressesprecher Horst Walter Schwager. In dem Kurs lernen die Teilnehmer die Grundlagen von Aerodynamik und Flugwetterkunde (Meteorologie) kennen. Sie erfahren, wie die Segelflugzeuge konstruiert sind, wie Flugzeuginstrumente und Steuerung funktionieren, aber auch, wie ein Segelflieger über der Landschaft navigiert. Ebenso kommen Luftrecht und medizinische Grundlagen zur Sprache. Quelle: ‚Usinger-Anzeiger‘.

Bozen: Startbahn-Verlängerung

Am Flugplatz fahren die Bagger auf, titelt heute das Tagblatt Dolomiten. Am Montag starten die Arbeiten zur Verlegung jenes Konsortialwegs nach St. Jakob, der das Flugplatzareal südlich der heutigen Landebahn quert. Sind diese Arbeiten erledigt, soll darauf die Verlängerung der Startbahn erfolgen, wie Josef Gostner, Geschäftsführer der privaten ABD-Holding erklärt. Um 132 Meter (Beton) und 200 Meter (Sicherheitsstreifen) soll der Bozner Flughafen wachsen. „Wir sind laut Ausschreibung des Flugplatzes zur Verlängerung verpflichtet“, erinnert Gostner an die Wettbewerbsvorgaben der Landesregierung. Ziel der ABD-Holding sei ein funktionierender Flugplatz mit einer Linie nach Rom sowie Charterflügen. Quelle: ‚Südtirol News‚.

Fliegerklub Brandenburg richtet DM der Frauen aus

Vom 3. bis zum 11. Juli wird die deutsche Segelflugwelt alle Augen nach Brandenburg an der Havel richten. In diesem Zeitraum findet die Deutsche Segelflugmeisterschaft der Frauen 2020 auf dem Flugplatz Mühlenfeld statt. Kombiniert wird diese Meisterschaft mit einem geschlechterübergreifenden Qualifikationswettbewerb für die allgemeine Deutsche Meisterschaft 2020. Beides gemeinsam ist das Offene Märkische Vergleichsfliegen. Bereits wenige Tage nach Öffnung des Anmeldefensters waren alle 75 Startplätze belegt, die Warteliste ist lang und schon jetzt ist klar: Deutschlands Segelflugelite wird sich Anfang Juli in Brandenburg versammeln, um sich in einer der wohl schönsten Segelflugregionen Deutschlands in dem motorlosen Fliegen rein mit der Kraft der Sonne zu messen. Das große Interesse an dem Brandenburger Wettbewerb macht auch an Ländergrenzen keinen Halt, weshalb erstmals auch ausländische Pilotinnen teilnehmen werden. Die vom Fliegerklub Brandenburg ehrenamtlich organisierte Veranstaltung verspricht also große Strahlkraft – weit über den kleinen Flugplatz hinaus – auf die gesamte Region zu haben. Mit einer öffentlichen Eröffnungszeremonie auf dem Neustädtischen Markt möchten sich die Veranstalter in Brandenburg präsentieren, den Wettbewerb in die Stadt tragen und gemeinsam mit allen Interessierten sowie den ungefähr 250 Helfenden und 75 Pilotinnen und Piloten den Beginn des Wettbewerbes feiern. Quelle: ‚meetingpoint-brandenburg.de‚.

Lüneburg: Naturschützer für Flugplatz-Erhalt

Der Luftsportverein in Lüneburg bekommt bei seinem Engagement für den Erhalt des Flugplatzes und gegen die Ansiedlung eines Gewerbegebietes auf dem Areal neue Unterstützung: Umweltschützer warnen vor einer entsprechenden Bebauung der Fläche. Dies könnte das Aus für viele seltene Pflanzen und Tiere bedeuten, sagte Karl-Wilhelm Kirsch dem NDR. In der gesamten Umgebung gebe es nichts Vergleichbares in der Landschaft. Der Lüneburger Ornithologe hat das Areal direkt neben der Start- und Landebahn über mehrere Jahre beobachtet und dort seltene Vögel wie Feldlerche, Bachstelze und Nachtigall entdeckt. Diese würden dort auch brüten, sagte Kirsch. Die Stadt Lüneburg will die Beobachtungen des Naturschützers, der diese nach eigenen Angaben in einer Broschüre dokumentiert, nicht bewerten. Ein Stadtsprecher teilte dem NDR mit, man habe selbst zwei unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollen bis Ende des Jahres eine objektive Einschätzung geben. Umweltschützer befürchten, dass die Stadt ihre Pläne dennoch durchsetzen werde. Der Lüneburger Rat hatte im Sommer 2019 beschlossen, den Pachtvertrag für das Flugplatzgelände über Oktober 2020 hinaus nicht mehr zu verlängern. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Der rund 70 Jahre alte Luftsportverein geht dagegen vor. Mit Unterschriftensammlungen wollen die Mitglieder erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Quelle: ‚NDR‚.

DM im Segelflug 2020 in Bayreuth

Das Jahr 2020 hält auch im bayerischen Luftsport einen Höhepunkt bereit: Der Flugplatz Bayreuth-Bindlacher Berg ist Austragungsort der Deutschen Segelflug-Meisterschaften 2020. Bis zu 110 Piloten treten in den Pfingstferien zu einem zwölftägigen Luftrennen durch ganz Süddeutschland an. Darunter sind viele Welt- und Europameister, die mit um die Deutschen Meistertitel kämpfen wollen.

In Bayreuth geht es um die Titel der Offenen, der 18-Meter- und der Doppelsitzerklasse und um den Einzug in die neue Nationalmannschaft. Los geht es am Pfingstsonntag, 31. Mai mit dem Eröffnungsbriefing, es folgen zwölf Wertungstage bis zur Siegerehrung am 13. Juni.

Der Wettbewerbsraum umfasst ganz Süddeutschland und das angrenzende Tschechien: Die äußersten Wendepunkte liegen südlich von Dresden, am Ende des Bayerischen Waldes, bei Kassel, kurz vor Karlsruhe und auf der Schwäbischen Alb.

Unter den angemeldeten Piloten befinden sich natürlich die bisherigen Mitglieder der Nationalmannschaft, angeführt von Weltmeister Michael Sommer (LSV Regensburg) und seinem Vize Felipe Levin (LSV Homberg/Ohm), die aktuell beide Deutsche Meister der Offenen Klasse sind. Eine der spannendsten Fragen wird daher, ob sie das Kunststück eines punktgleichen Wettbewerbs wiederholen können und somit eine gemeinsame Titelverteidigung erreichen.

Wenn Ihnen nicht die anderen Piloten der Offenen einen Strich durch die Rechnung machen: Die ehemaligen Welt- und Europameister Markus Frank (LSR Aalen), Bruno Gantenbrink (LSV Ruhr-Lenne-Iserlohn) und Uli Schwenk (LSV Münsingen) werden den Titelverteidigern sicherlich das Leben schwer machen wollen, ebenso wie die 25 anderen Teilnehmer der Offenen.

In der 18-Meter-Klasse tauchen einige Namen auf, die bislang eher aus anderen Klassen bekannt waren: Die Gastgeber freuen sich vor allem auf ein Wiedersehen mit dem Offene-Klasse-Weltmeister der Bayreuth-WM 1999 Holger Karow (FG Wolf Hirth / LSV Landshut), aber auch Tassilo Bode (LSV Gifhorn), Europameister der Offenen 2002, tritt in der 18-Meter-Klasse an, ebenso wie Ex-Clubklasse-Weltmeister Matthias Sturm (LSV Schwarzwald), Ex-Standardklasse-Europameister Mario Kießling (FG Wolf Hirth) und Frauen-Weltmeisterin Katrin U. Senne (FSV Sindelfingen). In der 18-Meter-Klasse treten insgesamt 40 Piloten an.

In der Doppelsitzerklasse, die erstmals bei einem Wettbewerb in Bayreuth ausgetragen wird, gehen 30 Flieger an den Start, angeführt von Titelverteidiger Markus Geisen (LSV Mönchsheide).

Einzelne Startplätze sind wie jedes Jahr wieder für ausländische Gäste vorgesehen, hier wird sich wohl erst im Vorfeld der diesjährigen WM in Stendal klären, wer die letzte große Gelegenheit zum Training in Deutschland nutzen möchte. Schirmherr der DM ist Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann.

Einschränkungen während WEF Davos

In Davos findet in der Zeit vom 21. Januar bis zum 24. Januar 2020 das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Um die Sicherheit zu garantieren, sind auf Antrag der Bündner Regierung verschiedene Sicherheitsmassnahmen ergriffen worden. Unter anderem ist am 17. Januar und in der Zeit vom 20. Januar bis 25. Januar die freie Benützung des Luftraums und der Flugplätze in der Region Davos eingeschränkt. In einem Radius von 25 nautischen Meilen (rund 46 Kilometer) um das Zentrum von Davos wird der Flugverkehr über schweizerischem Hoheitsgebiet eingeschränkt. Ähnliche Beschränkungen gelten für grenznahe Gebiete in Österreich und Italien. An- und Abflüge zu den Flugplätzen innerhalb der Sicherheitszone unterliegen besonderen Regeln und Verfahren, welche die Luftwaffe in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt erarbeitet hat. Für die innerhalb der R-Area gelegenen Plätze Bad Ragaz, Balzers und Samedan gelten spezielle Regeln und Verfahren für den Flugbetrieb. Alle Flüge zu und von diesen Flugplätzen bedürfen einer vorherigen Bewilligung durch die Luftwaffe. Die Luftfahrt besteht nicht nur aus Helikoptern oder Flächenflugzeugen. So sind ab dem 17. Januar 2020 auch die andern Luftraumbenutzer Beschränkungen unterworfen. Die Regelungen für Flüge mit Modellflugzeugen, Drohnen, Deltaseglern oder Gleitschirmen erlässt die Kantonspolizei des Kanton Graubünden.

Auf dem Winzerweg Veltlin – Südtirol – Dolomiten

In dieser Fluggebiets-Präsentation stelle ich Ihnen die Besonderheiten der Flugregion zwischen den Lienzer Dolomiten und dem Veltlin vor. Wir streifen dabei durch die unendlichen Kalkzacken der nördlichen Dolomiten, queren das thermisch problematische Bozener Becken und erreichen bei ansteigender Operationshöhe die höchsten Eisgipfel Graubündens im Engadin. Erschliessen Sie sich mit dem ‚Winzerweg‘ durch die Südalpen das Know How, wie Sie das Bozener Becken queren können und erleben Sie zahlreiche landschaftliche Höhepunkte zwischen Lienz und St. Moritz.

Akrobatik-Flugzeug kommt Cessna nahe

Bei Zell LU sind eine Cessna und ein Akrobatik-Flugzeug fast kollidiert, obwohl beide Maschinen Kollisionswarnsysteme hatten. Piloten dürften nicht blind den Warnsystemen vertrauen, sondern müssten trotz diesen den Luftraum gut überwachen, hält die Sust dazu fest. Die gefährliche Annäherung ereignete sich am frühen Nachmittag des 27. Februar 2019 westlich von Zell in einer Höhe von knapp 2000 Metern. Fünf bis sechs Kilometer davon entfernt befindet sich das Funkfeuer Willisau. Dieses wird von Piloten oft als Wegpunkt benutzt, wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) in ihrem am Dienstag publizierten Bericht schreibt. An jenem Nachmittag flog ein 73-jähriger Pilot mit einer Passagierin an Bord seine Cessna von Sion nach Birrfeld AG. Kurz vor dem Erreichen des Funkfeuers Willisau habe er links ein rotes Akrobatik-Flugzeug entdeckt, das von unten her senkrecht in die Höhe stieg und gefährlich nahe über ihm über den rechten Flügel abkippte, schreibt die Sust. Der Cessna-Pilot habe sofort eine Rechtskurve eingeleitet. Das Kunstflugzeug, ein Doppeldecker Pitts Model, wurde von einem 64-jährigen Piloten gesteuert, der von Triengen LU aus einen Rundflug machte, um ein paar Kunstfiguren durchzuführen. Er gab an, während seines Fluges nie ein anderes Flugzeug in gefährlicher Nähe gesehen zu haben. Gemäss Sust bestand der Abstand zwischen den beiden Flugzeugen horizontal nur 270 Meter, das Kunstflugzeug befand sich dabei knapp 100 Meter über der Cessna. Die Flugzeuge waren mit Kollisionswarngeräten ausgestattet, die nach Aussagen der Piloten aber keine Warnung auslösten. Dies mache deutlich, dass solche Warnsystem die Piloten nicht von der Pflicht einer guten Luftraumüberwachung entbinden würden, schreibt die Sust. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Fliegen und Fotografie verbunden

400 bis 500 Meter über dem Erdboden: So hoch oben fühlt sich Martin Bildstein wohl. Der 60-jährige Ettenheimer fliegt leidenschaftlich gerne – egal ob mit dem Segel- oder dem Motorflugzeug. Martin Bildstein fliegt, so oft es die Zeit zulässt. Seit 1988 führt er den von seinem Vater, dem bekannten Kunstmaler Kurt Bildstein, gegründeten gleichnamigen Maler- und Restaurationsbetrieb. Zur Fotografie kam er während seiner Ausbildung, dank eines Zusatzfachs der Fachschule für Gestaltung an der Malerfachschule in Lahr. Die Leidenschaft für die Fotografie ist geblieben. Die Luftaufnahmen, die bei seinen Rundflügen über die Region entstehen, liefert er auch an die BZ. „Die Kamera“, erklärt er, „habe ich vor dem Flug fertig voreingestellt, sodass ich während des Fliegens nur noch auf den Auslöser drücken muss.“ Wenn er Passagiere befördert, fotografiert er aber nicht, sagt er. „Bei meinen Flügen schaue ich immer, was sich verändert hat, zum Beispiel, wo es was Neues, zum Beispiel neue Baumaßnahmen, gibt.“ Eine Lieblingsroute hat er nicht. „Über den Kaiserstuhl fliege ich gerne“, sagt er nach kurzem Überlegen. „Aber auch der Schwarzwald und die Bodensee-Region sind sehr schön.“ Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Mit Schnupperflug Fliegervirus erhalten

Hans Marthalers Passion ist das Segelfliegen – trotz Berufspiloten- und Motorfluglizenz. Faszinierend findet er als Fluglehrer vor allem die Interaktion zwischen Mensch, Technik und Natur. Alles begann mit einem Segelflugschnupperflug, den Hans Marthaler vor rund 20 Jahren geschenkt bekommen hat. «Da hat mich das Fliegervirus infiziert», erklärt er lachend. Aus der Faszination wurde bald Leidenschaft und so schloss sich der damals 30-Jährige der Segelfluggruppe Solothurn (SGS) an und absolvierte dort die Ausbildung zum Segelflugpiloten. Als schliesslich beim Verein Not am Mann war und zuerst ein Schlepppilot und anschliessend ein Fluglehrer benötigt wurden, machte Marthaler kurzerhand auch noch das Motorflugbrevet, gefolgt von der Ausbildung zum Segelfluglehrer. «Dann habe ich längere Zeit nichts Neues mehr gemacht», erklärt der Berufschullehrer. Dies änderte sich, als ihn seine Anstellung unverhofft über den Grossen Teich führte: Zwei Jahre verbrachte er für die Firma Synthes im US-Bundesstaat Colorado. Dort eignete er sich in seiner Freizeit das Berufspilotenbrevet für mehrmotorige Flugzeuge und Instrumentenflug an. Als Marthaler im Jahre 2010 in die Schweiz zurückkehrte, erwarb er die Berufspilotenlizenz auch hierzulande und hängte sogleich noch den Motorfluglehrer hintendran. «Ich decke mittlerweile als Fluglehrer fast die gesamte Palette ab, nur mit Helikoptern habe ich (noch) nichts am Hut», erzählt der Allrounder. Quelle: ‚Grenchner Tagblatt‚.

Pipistrel completes aircraft order to Indian govt

Pipistrel, the Slovenia-based ultralight electric aircraft maker, has delivered nearly 200 aircraft to the Indian ministry of defence, the company announced on Tuesday, saying that it was happy to finish the delivery despite warnings from other players in the industry that this was too tall an order for the company. Pipistrel said in a press release that it had delivered to the final shipment of aircraft from the order that totalled 194 planes. Pipistrel boss and owner Ivo Boscarol said that he had been warned by „big players in the aviation industry that it was impossible to work with India and that we will never be able to finish the contract successfully“. „But all of us, working together as a strong team, have managed to do just that,“ said Boscarol. „This has brought us great respect not only in India but also in the military-related environment in general. This contract will have opened a lot of doors for us in the future.“ The press release said that Pipistrel had met the delivery conditions, while services like maintenance, customer support and supply of spare parts will be provided for a long time after this first stage is completed. When the contract was signed in 2015, it was the largest order of ultralight aircraft ever in the world. Pipistrel did not reveal the figures but Indian media reported that the contract was worth US$20 million. Pipistrel delivered the virus SW 80 Garud aircraft to 85 locations throughout India, where its team assembled and tested them before handing them over to the buyer. Pipistrel also provided training for a large number of technicians and engineers in India. The high-performance aircraft will be used in pilot training. Pipistrel won the deal in strong international competition. Quelle: ‚Slovenia Times‚.

Mit dem Motorflieger von Altdorf nach Marokko

Es ist nicht der erste Versuch von Wendelin Hug und Holger Obergföll. Die beiden passionierten Piloten haben schon in den vergangenen Jahren vergleichbare Flugreisen unternommen. Dabei waren sie schon bis nach Istanbul oder Spanien geflogen. Ihr Flugzeug ist eine moderne zweisitzige Maschine vom Typ Diamond Katana DV20. Mit sparsamen 16 Litern kommen sie etwa 200 Kilometer in einer Stunde voran. Voraussetzung für einen erfolgreichen Flug ist eine gute Wetterlage, die den Piloten die Navigation nach Sichtflugregeln erlaubt. So manche Wetterlage hat den beiden schon einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Das exakte Einhalten des geplanten Kurses ist gerade auf den langen Flügen mit über drei Stunden in der Luft ein wichtiger Punkt“, erzählt Holger Obergföll, der auch Fluglehrer der Fliegergruppe ist, „sonst kommt die ganze Treibstoffberechnung durcheinander.“ Wenn sich Windverhältnisse ändern oder es beim Tanken zu Verzögerungen kommt, muss man sich bewusst für andere Optionen entscheiden. Eine gute Flugvorbereitung ist auch zur Erledigung der Zollformalitäten erforderlich. Schließlich fliegt das Duo beim Überqueren der Meerenge von Gibraltar außerhalb der Europäischen Union. Dafür wird bereits in Lissabon beim Stopp die Freigabe für den Weiterflug nach Tanger in Marokko eingeholt. Dort geht es dann ins märchenhaft Fès im Landesinneren. Von dort aus wollen die Piloten einige Tagesreisen mit dem Flugzeug unternehmen und berühmte Städte wie Casablanca anfliegen oder das Atlasgebirge erkunden. Die Rückreise muss dann ebenfalls wieder genau geplant und den Wetterbedingungen angepasst werden. Die Route verläuft eher durch den Süden Spaniens an der Mittelmeerküste entlang. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Amlikon: Piloten riskierten zu viel

Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass die beiden Insassen – ein Pilot und ein Fluglehrer – zu viele Risiken eingingen, und zwar schon beim Start. Der Flug endete bereits eine Minute nach dem Anrollen: Das Flugzeug hob zwar ab, sackte dann aber durch und schlug hart auf den Boden auf. Währen der Pilot auf dem vorderen Sitz unverletzt blieb, brach sich der Fluglehrer auf dem hinteren Sitz einen Rückenwirbel. Beide konnten das beschädigte Flugzeug aus eigener Kraft verlassen. Wie es im Bericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) heisst, ging der Fluglehrer davon aus, dass ein Eigenstart mit der Nimbus-4DM «problemlos» wäre – wegen seines aktuellen Trainings auf anderen Typen, und wegen seiner positiven Einschätzung des Piloten. Den Start mit dem Klappmotor zu trainieren, war an diesem Tag allerdings nicht das Ziel der beiden. «Der Pilot und der Fluglehrer wollten in erster Linie gemeinsam einen Streckenflug unternehmen», schreiben die Autoren des Berichts. «Den Eigenstart nahmen sie in Kauf, weil keine Möglichkeit für eine andere Startmethode bestand.» Der Fluglehrer habe allerdings letztmals drei Jahre zuvor Eigenstarts mit einer Nimbus-4DM absolviert, der Pilot sei noch gar nie mit Klapptriebwerk gestartet. «Damit waren die Voraussetzungen für diesen Flug risikobehaftet», heisst es im Bericht. Das Startverfahren bedinge «eine spezielle und typenspezifische Ausbildung». Beim Eigenstart mit diesem Flugzeugtyp muss der Pilot gleichzeitig das Flugzeug steuern, den Motor bedienen und dann auch noch im richtigen Moment die Wölbklappen am Flügel verstellen. Das ist gemäss Bericht selbst für erfahrene Segelflugpiloten «anspruchsvoll». Am Tag des Unfalls kam noch hinzu, dass keine Hilfsperson anwesend war, die den Flügel des Flugzeugs beim Anrollen hätte waagrecht halten können. Durch das Anrollen mit der Flügelspitze am Boden habe die Besatzung «eine zusätzliche Erschwernis» in Kauf genommen, schreiben die Experten der SUST. Das Flugzeug hob zwar plangemäss ab, doch dann hielt der Pilot wohl das Höhensteuer zu stark gezogen – was der Fluglehrer nicht bemerkte, weil er mit der Überwachung des Motors beschäftigt war. Der Anstellwinkel des Flugzeugs wurde zu steil, und es sackte durch. Zu geringe Erfahrung und «mangelndes Risikobewusstsein» hätten zum Unfall geführt, schreibt die SUST. Sie empfiehlt den zuständigen Behörden eine Verschärfung der Ausbildungsvorschriften für Segelflugzeuge mit Klappmotor. Quelle: ‚Tagblatt‚. Symbol-Bild: Aleksandr Markin.

Himmel noch lange nicht am Limit

Immer mehr Flugzeuge starten, die Sorge vor Kollisionen steigt. Trotzdem ist noch Platz am Himmel, sagen Experten. Aber nur, wenn das Verkehrsministerium endlich handle. Mehr als 170-mal hätte es in den vergangenen vier Jahren im deutschen Luftraum beinahe gekracht, zitiert der NDR aus einer Studie der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Ist der Himmel also so voll, dass man sich beim Fliegen Sorgen um einen Zusammenstoß machen muss? Kein abwegiger Gedanke, schließlich sind im vergangenen Jahr so viele EU-Bürger mit dem Flugzeug verreist wie noch nie zuvor. „Der Himmel ist im Moment vergleichbar mit der Autobahn zur Urlaubszeit“, sagt Christian Hoppe von der Deutschen Flugsicherung. In einigen Sektoren sei der Luftraum zeitweise überlastet. Doch von akuter Kollisionsgefahr will Hoppe trotzdem nicht sprechen. Wie passt das zusammen? Ein Blick in die Studie, die der NDR zitiert, zeigt: Von den 177 „potenziell gefährlichen Annäherungen“ zwischen Flugzeugen hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nur 15 überhaupt als „Störung“ eingestuft. Das kann bedeuten, dass Flugzeuge einander ausweichen mussten, damit es nicht zur Kollision kommt. Eine solche Störung kann auch mit dem Betrieb eines Flugzeugs zusammenhängen. Fast zum Unfall gekommen ist es also nicht unbedingt. So weit kam es nur in elf Fällen. Bei den restlichen Annäherungen konnten sich die Flugzeuge entweder gegenseitig selbst orten oder wurden von einem Fluglotsen umgelenkt. Die Pilotinnen und Piloten änderten ihren Flugweg, die Annäherung wurde dokumentiert – ein Vorgang, der zum Flugalltag gehört. Jede dieser gefährlichen Annäherungen ist eine zu viel. Doch aus ihnen kann man kein akutes Sicherheitsrisiko für den deutschen Luftverkehr ableiten, sagt Hoppe von der Flugsicherung. Dennoch sei die Gefahr eines Zusammenstoßes vorhanden – besonders mit und zwischen kleineren, privaten Flugzeugen und Segelfliegern, die nach den sogenannten Sichtregeln fliegen. Sie werden nicht von einem Lotsen am Boden über potenzielle Gefahren informiert, sondern müssen selbst prüfen, dass ihre Flugroute frei ist. Sollte sich ein Flugzeug annähern, muss eines von beiden ausweichen. Quelle: ‚Die Zeit‚. Bild: ‚Berliner Kurier‚.

Polieren gehört auch dazu

Spätestens Anfang März haben einige Einsitzer ihre Jahresabnahme, die nach bestimmten Kriterien erfolgt. Abgenommen werden die Segelflugzeuge von speziell ausgebildeten Flugzeugprüfern. Verantwortliche Arbeiten dürfen nur Mitglieder der Fliegergruppe ausführen, die an technischen Lehrgängen des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands (BWLV) teilgenommen haben. Dazu hat der BWLV vor drei Jahren eine neue technische Betriebs- und Werkstatthalle auf dem Klippeneck (Landkreis Tuttlingen) erstellt. Dort werden nun alle technischen Lehrgänge des Verbands veranstaltet. Flugzeugwarte, Werkstattleiter und Motorenwarte werden dort in teils mehrwöchigen Lehrgängen mit der Materie vertraut gemacht. Neben der praktischen Arbeit wird auch großer Wert auf theoretisches Fachwissen gelegt. Nach dem erfolgreichen Ablegen der Prüfung dürfen dann spezielle Wartungen an den Flugzeugen ausgeführt werden. Größere Reparaturen dürfen aber nur von zugelassenen luftfahrttechnischen Betrieben vorgenommen werden. Von größeren Schäden blieb die FG Freudenstadt zum Glück verschont. So werden in diesem Winter überwiegend Lackschäden ausgebessert, die Bespannung erneuert und Schleppkupplungen sowie Instrumente zur Wartung ausgebaut und zu den Fachfirmen geschickt. Hunderte ehrenamtliche Arbeitsstunden werden bis Anfang März erbracht. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Flugplatz Breitenau soll Naturschutzgebiet werden

Der jahrzehntelange Kampf des Bundes Naturschutz steht kurz vor einem Erfolg: Der Sonderlandeplatz Breitenau soll größtenteils zum Naturschutzgebiet werden. Der Aero-Club hält dies für unnötig und fürchtet um die Sicherheit. FDP-Stadtrat Martin Pöhner um Arbeitsplätze. Gerne beobachte er im Frühling die Vögel, die dank der Vielzahl miteinander verzahnten Biotope in Ruhe auf dem Flugplatz Breitenau brüten können, sagt Hanno Stock. Würden sich die verschiedenen Bodenbrüter näher an der Landebahn niederlassen, würde das die Flugsicherheit gefährden: Wenn sie bei Start oder Landung erschreckt abheben, geraten sie in die Triebwerke. Aber: „Die sind schlau und haben sich angepasst“, sagt der Vorsitzende des Aero-Clubs. Sandmagerrasen und weitere wertvolle Biotop-Flächen sind nicht trotz sondern gerade wegen des Flugbetriebs entstanden und erhalten worden – weil dadurch weder Flächen bebaut noch etwa durch starke Nutzung beschädigt wurden. Dadurch wachsen seltene Sandnelken auf dem Flugplatz, und neben Bodenbrütern leben dort rund 300 Nachtfalter-, 17 Heuschrecken- und 15 Fledermaus-Arten. Außerdem die stark gefährdete Kreuzkröte. Quelle: ‚infranken.de‚.

Gefährlich nahe am Hang

Bruno Vassel zeigt in diesen zwei Cockpitvideos, wie er (zu) nahe an den Bergen kurbelt und dabei das Segelflugzeug fast in die Felsen und Bäume stürzt. Das erste Video wurde auf dem Mount Nebo in der Nähe von Nephi in Utah aufgenommen. Das zweite Video, ein zu tiefer Bergkreten-Überflug, wurde auf der Westseite des Elkhorn Peak nördlich von Malad Idaho gefilmt. Beide gezeigten Fälle wären reine Pilotenfehler gewesen und Bruno Vassel sagt selber, er habe Glück gehabt, die gefährlichen Momente zu überleben, immerhin seien sie eine gute Lektion gewesen. Man dürfe nicht vergessen, den Wind beim Eindrehen einzuberechnen. Im Video ist eine ASW 20 BL in der 15-Meter-Version im Einsatz.

Mit Rückenwind ins neue Jahr

Während die Zukunft des Flugplatzes Neumarkt wegen des auslaufenden Pachtvertrages ungewiss ist, erlebt die Flugsportvereinigung einen regelrechten Boom beim Publikum. Klar seien sie bestrebt, dass es eine Verlängerung des Pachtvertrages gebe, sagt der Vorsitzende der Flugsportvereinigung, Klaus Weiß. Denn der Flughafen brummt. Auch am Sonntag: Die Flieger hatten zu einem letzten öffentlichen Flugtag in diesem Jahr geladen, und die Neumarkter standen vor dem Tower Schlange. Der Pachtvertrag für den Flugplatz läuft am 31. Dezember 2020 aus. Wie es dann weiter geht? Derzeit offen, sagte Weiß, der sich nur ein bisschen in die Karten schauen ließ: Man stehe in Kontakt zum Beispiel mit den Berchingern, wo es ein derzeit ruhendes Flugfeld gebe. Aber, sagte Weiß auch: Eine Kommune von der Größe Neumarkts sollte einen Flugplatz wie den an der Nürnberger Straße nicht aufgeben. Er werde gebraucht, es gebe Geschäftskunden Neumarkter Firmen, die hier landeten. Einen Platz wie diesen bekomme man heute nirgendwo mehr genehmigt, sagte er. Und: Der Flugplatz brauche nicht das ganze Areal, sondern nur einen Bruchteil davon. „Und Neumarkt braucht eine Frischluftschneise“, sagte er und verwies auf die immer dichter werdende Bebauung in der Innenstadt. Quelle: ‚Nordbayern.de‚.

Warum macht Fliegen so viel Spass?

„Fliegen ist mein Lebenselixier – bis heute“, sagt Günter Lorenz. Warum das so ist, welchen Hintergrund der Begriff ‚Almabtrieb‚ in der LSG Hersbrucker Alb hat und wie er sich diesen Menschheitstraum seit Jahrzehnten bei der Luftsportgemeinschaft Hersbruck erfüllt, hat er seinem Vereinskollegen Matthias Lösch verraten – für dessen Video „Erzähl doch mal“. Quelle: ‚N-Land.de‚.

Köthener Flugplatz als Hort der Geschichte

In Köthen starteten die Segelflieger der Fluwiac ab 1923 oder ab 1927 dann auch die Motorflieger „Rosemarie“ und „Agathe“. 1936 beginnt dann die Geschichte des Fliegerhorsts in Köthen und damit die Verankerung Köthens auf der Landkarte der militärischen Fliegerei. Erst im Mai 1991 war damit Schluss. Nachdem 1945 die letzten Heinkel 111 der deutschen Luftwaffe in Richtung Verschrottung verschwanden, zogen später die letzten MiG 29-Jagdflugzeuge der GSSD gen Osten ab. Und der Flugplatz stand nun wieder der ausschließlich zivilen Nutzung zur Verfügung. Im Sommer gelte PPR auch in der Woche . „Es kommen hier schon einige Flugzeuge an“, sagt der Vereinschef. Fremde Flieger, auch Flugschulen nutzen den Sonderlandeplatz Köthen gern. Und die Vereinsmitglieder halten ihrerseits gern die Stellung an Tower, Bahn und Hangar. Quelle: ‚mz-web.de‚.

Drohnen-Abwehrsystem für Flughäfen

Am Hamburger Flughafen will das Verkehrsministerium ein Abwehrsystem testen, um Drohnenangriffe zu vermeiden. An dem Projekt ist auch die Lufthansa beteiligt. Das Bundesverkehrsministerium will einem Zeitungsbericht zufolge deutsche Flughäfen besser vor illegalen Drohnen schützen. Als Modellprojekt soll der Hamburger Flughafen dienen. Es soll getestet werden, wie in den Luftraum eindringende Drohnen aufgespürt, identifiziert und notfalls abgefangen werden können, damit der Flugverkehr nicht gestört werde. Das Abwehrsystem mit dem Namen „Falke“ werde vom Verkehrsministerium mit 2,1 Millionen Euro gefördert. Mit die Erfahrungen am Hamburger Flughafen soll ein Gesamtkonzept zur Abwehr illegaler Drohen entwickelt werden: Wer ist verantwortlich für das Entdecken von Drohnen, wer entscheidet im Fall eines Eindringens in den Luftraum wann und ob diese abgeschossen wird oder nicht? Diese Entscheidungsabläufe sollen standardisiert werden, damit das Konzept als Blaupause auch für andere Flughäfen dienen kann. Quelle: ‚Handelsblatt‚.