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Waldkraiburg bleibt wohl in der Flugplatz GmbH

Mit gut 11’000 Euro hält die Stadt Waldkraiburg 44 Prozent des Stammkapitals der Flugplatz Ampfing-Waldkraiburg GmbH (25 564 Euro). Die Nachbargemeinde Ampfing, auf deren Gebiet der Verkehrslandepolatz liegt, hat einen Anteil von 46 Prozent, dazu kommen einige private Gesellschafter. Die Beteiligung der Stadt stand zuletzt auf der Kippe. Seit 2006 ein Fallschirmsportverein, der bis dahin Hauptnutzer des Landesplatzes war, den Flugplatz verließ, waren erhebliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Zum Ausgleich der Fehlbeträge mussten die Gesellschafter immer wieder Finanzhilfen nachschießen. In den vergangenen Jahren waren laut Bürgermeister Robert Pötzsch mehr Starts und Landungen zu verzeichnen. Allein in der ersten Jahreshälfte 2019 lag die Zahl bei über 5400. Trotzdem werden erneut Betriebskostenzuschüsse erforderlich, weil die Personalkosten steigen. Vor diesem Hintergrund sprach sich jetzt der Haupt- und Finanzausschuss mit einer Mehrheit von 8 gegen 5 Stimmen für einen Verbleib in der GmbH aus. Bis 2022 soll das gelten, dann neu über eine Veräußerung der Anteile entschieden werden. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat, der in der Sitzung am 15. Oktober zusammentritt. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚ovb-online.de‚.

Tolles Saison-Rückblick-Video

Patrick Gabler zeigt in seinem Video Ausschnitte aus seinen tollen Flügen im Jahr 2019 in den Alpen – Originalton: „ein wunderschönes Jahr mit spannenden Flügen und tollen Erlebnissen“.

Löschflugzeug-Flotte gegen Waldbrände

Mehr als 300 Menschen starben in den vergangenen beiden Jahren bei verheerenden Waldbränden in mehreren Ländern Europas. Eine neue Flotte von Löschflugzeugen soll solche Katastrophen in Zukunft verhindern. Sieben Löschflugzeuge und sechs Helikopter: Das ist der erste Teil der sogenannten „rescEU“-Flotte. Bereitgestellt werden die ersten Maschinen von fünf EU-Mitgliedsstaaten (Spanien, Italien, Frankreich, Schweden, Kroatien) für andere europäische Länder und Anrainerstaaten. Sie können im Ernstfall darauf zugreifen und die Maschinen zur Bekämpfung von Waldbränden anfordern. Spanien stellt zwei sogenannte „Canadairs“ dafür ab, Löschflugzeuge der größten und effektivsten Kategorie. Sie fassen über 6.000 Liter Wasser und können ihre Löschtanks in nur zehn Sekunden auffüllen. In den kommenden Jahren soll die Flotte weiter ausgebaut und das Equipment bestmöglich in Europa verteilt werden. Quelle: ‚dw.com‚. Bildquelle: ‚Fotocommunity‚.

Finale der 10. Sailplane Grand Prix Serie in St. Auban

Das Managementteam der Sailplane Grand Prix hat den Austragungsort für das 10. FAI/SGP-Finale im September 2021 in St. Auban in Frankreich bekannt gegeben: St. Auban / Château Arnoux. Bereits das erste FAI/SGP-Finale fand im September 2005 in St. Auban statt und war eine erfolgreiche Veranstaltung, die den Grundstein für die zukünftige Serie der FAI/SGP legte. Der Flugplatz wird vom französischen Segelflugverband betrieben und beherbergt das nationale französische Segelflugzentrum. Die zehnte Serie der nationalen FAI/SGP-Veranstaltungen findet bis 2019 und 2020 statt, nachdem das Finale der neunten Reihe im spanischen La Cerdanya sehr erfolgreich verlaufen ist. Eine vollständige Liste der Qualifikationsveranstaltungen finden Sie unter www.sgp.aero.
Teilnehmer aus der ganzen Welt werden an den zehn nationalen Veranstaltungen teilnehmen, um sich für das Finale zu qualifizieren. Die zwanzig besten Piloten, die sich für das Event qualifizieren, werden in der 18m-Klasse um den begehrten Titel des FAI Sailplane Grand Prix World Champions kämpfen.

Türöffner-Tag bei der LSG Bayreuth

Lange Zeit war Bayreuth ein weißer Fleck auf der Karte des Türöffner-Tages der Sendung mit der Maus. Doch die LSG Bayreuth ergriff in diesem Jahr die Chance und öffnete damit Türen, die sonst den Kindern verschlossen bleiben. Auch wenn das Wetter es nicht gut mit den Bayreuthern meinte, hatten 16 Kinder trotzdem einen tollen Tag. Die Kinder begleiteten die Piloten den ganzen Tag lang und durften ihnen bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Dabei lernten sie alles über die Vorbereitung eines Flugzeugs für den Start, die Durchführung des Flugbetriebs am Tower bis hin zum Aufräumen in der Halle. Neben den Segelflugzeugen gab es für die Kinder noch einiges mehr zu entdecken. Zum Beispiel das Überschall-Ausbildungsflugzeug der DDR-Luftwaffe. 1990 absolvierte es seinen letzten Flug und vier Jahre später konnten es die Mitglieder der LSG Bayreuth vor dem Verschrotten retten. Seitdem steht die MiG 21 auf dem Gelände des Flugplatzes Bayreuth und kann dort bestaunt werden. Quelle: ‚Bayreuther Tagblatt‚. Video-Botschaft.

NASA testet Elektro-Flugzeug X-57

Die US-Raumfahrtagentur NASA hat unter der Bezeichnung X-57 ein nur elektrisch angetriebenes Flugzeug entwickeln lassen. Damit sollen bald bemannte Flüge starten, wie die NASA mitteilt. Das kalifornische Unternehmen Empirical Systems Aerospace (ES Aero) aus San Luis Obispo hat den Prototyp für die Raumfahrtorganisation gebaut. Der vollständige Name des elektrischen Experimentierflugzeuges lautet X-57 Maxwell Modification II (Mod II). Die X-57 traf jetzt auf dem NASA Armstrong Flight Research Center in Kalifornien ein. Zunächst einmal finden dort Tests auf dem Boden statt, doch bald soll das Elektro-Flugzeug auch Testflüge mit Menschen an Bord absolvieren. Die NASA will damit die Möglichkeiten und Probleme elektrischer Antriebe für Flugzeuge erkunden, aber auch spezielle Szenarien wie senkrechte Starts und Landungen ausprobieren. Dabei denkt die NASA langfristig vor allem an den Einsatz von Elektro-Flugzeugen für Kurzstreckenflüge und innerstädtische Flüge. Technische Basis ist das zweimotorige Leichtflugzeug Tecnam P2006T. Nur dass deren zwei Verbrennungsmotoren durch den Elektroantrieb mit 14 Elektromotoren ersetzt wurden. Quelle: ‚pcwelt.de‚. Projekt-Website der NASA.

Der Tower (mil)

Die Arbeit in einem militärischen Kontrollturm stellt sich anders dar als an einem zivilen Flughafen. Auch hier geht es natürlich um die zügige Abfertigung von Rollfreigaben bis zum Start. Auch hier müssen Landungen gegen Starts abgewogen werden, wobei die Landungen grundsätzlich Vorrang haben sollten. Allerdings ist der Anteil der Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR), die genauso behandelt werden wie der Verkehr mit den Airlinern, wesentlich geringer. Die militärischen Towerlotsen werden meist mit Flügen nach Sichtflugregeln (VFR) konfrontiert. Und statt einem Flugzeug starten dann gleichzeitig zwei, drei oder vier Maschinen unter demselben Rufzeichen in Formation. Besonders der Jetflugbetrieb mit Tornado, Hornets oder Taifun und was immer unsere NATO-Partner fliegen, ist ungleich schneller, wendiger und flexibler. Nach dem Start melden sich die Formationen ab und fliegen in ihre Übungsgebiete. Dort wird unter der Leitung der Luftverteidigung Luftkampf geübt, oder sie fliegen zu einem Schießgebiet, wo Übungsmunition abgeworfen wird. Kommen sie dann zurück, werden aus vier Formationen schon mal 16 Flugzeuge, von denen jede Maschine vor der Landung noch etwas anderes will, um die taktischen Anforderungen zu erfüllen: Übungsanflüge, Durchstartmanöver, Anflüge mit simulierter Triebwerksstörung, radargeführte Präzisionsanflüge, eine Platzrunde nach der anderen, solange, bis das ideale Landegewicht erreicht ist. Dazwischen ist langsam fliegender Transporterverkehr einzufädeln, der natürlich stets zur unpassendsten Zeit kommt, oder Landungen von Gasthubschraubern und Durchflüge von Fightern befreundeter Nationen. Quelle: ‚Airsportzentrale.de‚. Bild: Luftwaffe/Vanita Jeglinski.

Himmlische Bilder aus luftiger Höhe

Bilder des Stader Fotografen Martin Elsen sind regelmäßig im WOCHENBLATT abgedruckt – und zwar immer dann, wenn es darum geht, Berichte mit einem anschaulichen Foto aus luftiger Perspektive zu illustrieren. Der 50-Jährige dürfte mittlerweile jeden Winkel des Landkreises vom Flugzeug aus aufgenommen haben. Längst hat er seinen Aktionsradius weit über unsere Region hinaus ausgedehnt – und hat sich mit seinen faszinierenden Aufnahmen aus großer Höhe einen Namen als der „Luftbildfotograf“ gemacht. Die Ergebnisse seiner jüngsten fliegerischen Streifzüge sind in seinem neuen Bildband abgedruckt, der gerade erschienen ist: In „Faszination Nordseeküste“ präsentiert Elsen auf 240 Seiten die einzigartige Küstenlandschaft zwischen Borkum und Sylt, darunter auch die Elbmündung bis Hamburg hinauf. Martin Elsens Buch „Faszination Nordseeküste“ (ISBN: 978-3-7822-1356-1) kostet 29,95 Euro. Quelle: ‚Kreiszeitung-Wochenblatt‚. ‚Youtube-Videos‚.

Jonkers JS2 SL Projekt-Update

Nach monatelanger Designarbeit und ausführlichen Designprüfungen wurde im August das endgültige Design festgelegt und die Produktion des ersten Prototyps kann nun fortgesetzt werden. Jedes Teil, jedes Verbindungselement, jeder Draht, jede Armatur und jede Befestigung wurden entworfen und in das Endmontagemodell importiert, um mögliche Versagensmodi zu überprüfen und Lösungen zu finden, bevor die Fertigungsphase beginnt. Der Erstflug des Prototyps ist für Ende dieses Jahres geplant, die Serienproduktion kann bereits im Juli 2020 beginnen. Quelle: Jonkers.

Die Luftraum-Aufräumer

Die Alarmrotte der Luftwaffe steigt auf, wenn ein Flugzeug über Deutschland unterwegs ist, dessen Piloten sich nicht melden oder keine Route angegeben haben. Nun sichert die Staffel auch den Himmel über dem Baltikum. Wittmund ist neben dem bayerischen Neuburg an der Donau einer von zwei Standorten, an denen Deutschlands Eurofighter-Alarmrotte (Englisch: Quick Reaction Alert, „QRA“) stationiert ist: die Kampfflugzeuge, die den bundesdeutschen Luftraum kontrollieren, sichern – und im Krisen- oder gar Kriegsfall verteidigen helfen. In Deutschland werden rund 90 Prozent der Luftraumverletzungen von Maschinen der zivilen Luftfahrt begangen, die Gründe für diese „Verletzungen“ sind aber meist eher harmlose Verfehlungen. Meistens bricht über einen längeren Zeitraum die Funkverbindung ab. Das kann ein technischer Defekt sein, oder die Piloten haben eine falsche Funkfrequenz eingestellt. Oder sie haben einfach ihre Flugroute zuvor nicht angegeben. Quelle: ‚Frankfurter Rundschau‚. Bild: ‚Augsburger Allgemeine‚.

Die Faszination des Fliegens wird bleiben

Hier beginnt die Vorbereitung meines Gastfluges: Ich bekomme einen Rucksack mit Fallschirm überreicht, lege die Gurte an, und erhalte eine Einweisung. „Wenn ich ‚Spring‘ sage, musst du die Gurte lösen, das Fenster aufreißen und springen“, erklärt Hanßen. „Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass das passiert.“ Meine Merkliste ist folglich überschaubar; ihre hingegen umfasst die aufmerksame Überprüfung von Funkfrequenz, Brems- und Landeklappen sowie Steuerknüppel. „Es ist eine Routine, aber die Faszination bleibt“, beurteilt die 18-Jährige ihr Flugerlebnis. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

Mitglieder der Deutschen Nationalmannschaften 2020

Am 7. Oktober gab die Bundeskommission Segelflug die Mitglieder der Nationalmannschaften der Männer, Frauen und Junioren für das Wettbewerbsjahr 2020 bekannt.

Standard: Jan Omsels, Enrique Levin, Freddy Hein, Sebastian Nägel
15m: Steffen Schwarzer, David Bauder, Georg Theisinger, Oliver Springer
Club: Stefan Langer, Uwe Wahlig, Uwe Melzer, Lukas Blattmann
18m: Holger Karow, Thomas Melde, Sebastian Huhmann, Christoph Nacke
Offene: Michael Sommer, Felipe Levin, Markus Frank, Oliver Binder
Doppelsitzer: Markus Geisen/Michael Pfennig, Jan-Frederic Müller/Bastian Hörber, Uli Gmelin/Chrissi Grote

Frauen:
15m: Steffi Mühl, Sandra Malzacher, Chrissi Grote
Standard: Serena Triebel, Conny Schaich, Ulrike Teichmann
Club: Sarah Drefenstedt, Ines Engelhardt, Angelika Mayr, Katrin Senne, Sabrina Vogt

Junioren und C-Kader:
Club NM: Maximilian Dorsch, Tobias Pachowsky, Philipp Lauer, Markus Uhlig, Hauke Schmoranzer, Lukas Blattmann
Club C-Kader: Max Böswald, Nils Fecker, Philip Goralski, Mike Bauer, Paul Emmerich, sowie Elena Mascus und David Barth
Standard NM: Simon Schröder, Simon Briel, Robin Sittmann, Johannes Dibbern, Robin Diesterweg und Kilian Biechele
Standard C-Kader: Eva Schröder, sowie Serena Triebel und Laurenz Theisinger

Auffälliger Tiefflug

Ein tieffliegendes Flugzeug über dem Sankt Augustiner Zentrum hat am Mittwochmittag für Aufsehen gesorgt. Die Maschine flog teilweise nur wenige hundert Meter über dem Boden. Bei dem Flug handelte es sich um einen Trainingsflug. Mehrmals ist am Mittag eine Embraer 190 in etwa 250 bis 400 Metern Höhe unter anderem über dem Sankt Augustiner Zentrum geflogen. Es handelt sich dabei um ein zweistrahliges Kurzstreckenflugzeuge für 100 Passagiere und gehört zur WDL Aviation, die am Köln/Bonner Flughafen ansässig ist. Die WDL Aviation ist eine deutsche Charterfluggesellschaft – eine Tochtergesellschaft der Zeitfracht-Gruppe. Leser berichten, dass das Flugzeug in so geringer Höhe über Augustin flog, dass Autofahrer unvermittelt stehenblieben und schauten, warum so ein großes Flugzeug so tief über das Zentrum fliegt. Auch die vom Piloten gewählten Routen über Overath und das Bergische Land sind keine üblichen Routen für den Anflug oder Abflug auf Köln/Bonn. Ein Sprecher des Flughafens teilte auf Anfrage des GA mit, dass es sich um einen „ganz normalen Trainingsflug im Rahmen der Pilotenausbildung“ handelte. Eine Rückfrage bei der Deutschen Flugsicherheit (DFS) habe ergeben, dass „alles regelkonform gelaufen ist“. Das Unternehmen äußerte sich bislang nicht zu dem Flugeinsatz. Quelle: ‚General-Anzeiger‚.

Flugplatz Hohenems: spektakulärer Einbruch

Zwei Österreicher im Alter von 15 und 28 Jahren kamen in der Nacht auf Montag, 30. Sept. auf eine richtige Schnapsidee. Sie brachen beim Flugplatz Hohenems in zwei Hangar ein. Ihr Ziel: Ein Flugzeug zu stehlen, um in die USA zu fliegen. Die angerückten Polizisten konnten die beiden jedoch auf frischer Tat ertappen. Die beiden Einbrecher gingen dabei laut Aussendung der Polizei mit Brachialgewalt vor. Mit einem auf dem Flughafengelände abgestellten Quad hätten sie die Schiebetüre des ersten Hangers aufgerissen und gelangten so in das Gebäude. Anschliessend hätten die Einbrecher noch einen zweiten Hangar aufgesucht. Auch hier versuchten sie, eine Tür mit dem Quad aufzureissen, was jedoch scheiterte. Daraufhin fuhr der 28-jährige laut Polizeiangaben so lange mit dem Quad gegen das Rolltor des Hangers, bis auch dieses aufbrach. Dort räumten die beiden Männer einen Kühlschrank aus und verstauten Lebensmittel und Getränke in einem im Hangar abgestellten Privatflugzeug – ihr Ziel abzuheben und nach Amerika zu fliegen. Daraus wurde jedoch nichts, denn um 05.30 Uhr setzten die Beamten der Polizeiinspektion Hohenems dem Treiben ein Ende und nahmen die Möchtegern-Auswanderer auf frischer Tat fest. Quelle: ‚Volksblatt.li‚.

Kritik an 500-Franken-Abgabe auf Privatflüge

Der Ständerat hat eine Klimaabgabe auf Privatflüge beschlossen. Bürgerliche St.Galler Nationalräte fürchten deswegen um den Flugplatz Altenrhein. Die Branche selber ist alarmiert. Flugtickets verteuern zugunsten des Klimas, schön und gut. Aber was ist eigentlich mit Privatflugzeugen? Diese Frage warf der parteilose Schaffhauser Ständerat (und Vogelschützer) Thomas Minder vergangene Woche in der Beratung des CO2-Gesetzes auf. Und landete einen Coup: Sein Antrag, 500 Franken Klimaabgabe auf jeden Privatflug mit Start in der Schweiz zu verlangen, fand im Ständerat überraschend eine Mehrheit. 18 zu 16 Stimmen bei sechs Enthaltungen lautete das Resultat. Der Bundesrat und die Umweltkommission hatten den Antrag abgelehnt. Wen die Abgabe genau betreffen soll, blieb unklar. Minder selber hatte in seinem Votum von Privatjets gesprochen, wie sie beispielsweise während des Weltwirtschaftsforums in Davos jedes Jahr zu Hunderten in der Deutschschweiz landen. Allerdings sind auch Leichtflugzeuge nicht von seiner Forderung ausgenommen. Ausnahmen könne dann der Bundesrat definieren, «ich habe das bewusst offengelassen», so der Schaffhauser, der in der SVP-Fraktion politisiert. Auch wenn es sich um einen Nebenschauplatz in der grossen Klimadebatte handelt: Der Entscheid der kleinen Kammer wirbelt Staub auf. «Ich glaube, diese 500-Franken-Abgabe hätte erhebliche negative Auswirkungen auf den privaten Flugverkehr – und auf Regionalflugplätze wie Altenrhein», sagt der St.Galler FDP-Nationalrat Marcel Dobler. Der Ständerat habe der Abgabe offenbar zugestimmt, ohne die Folgen zu thematisieren. «500 Franken pro Start sind zu viel. Vor allem für die Piloten in Ausbildung, die Segelfliegerei und die Sportfliegerei mit kleinen Maschinen.» Verärgert zeigt sich der SVP-Nationalrat und Rorschacher Stadtpräsident Thomas Müller. Der Ständerat habe in der Klimadebatte «den Kompass verloren und sich der Glaubensgemeinschaft der Greta-Anbeter angeschlossen». Für Flugplätze wie Altenrhein, Lugano und Sion bedeute die 500-Franken-Abgabe «Lichterlöschen», ebenso für die Pilotenausbildung in der Schweiz. «Ich hoffe, dass wir den Entscheid im Nationalrat korrigieren können.» Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.

LSC Condor sucht Sponsoren für neue Seilwinde

Ganze Generationen haben in den vergangenen fast 70 Jahren beim Luftsportclub (LSC) „Condor“ in Grube das Segelfliegen erlernt. Doch die Ausbildung war plötzlich gefährdet, als in diesem Sommer die alte Seilwinde, die die Segelflugzeuge in den Himmel aufsteigen lässt, ihren Dienst quittierte. Nach 70 000 Starts gab es einen kapitalen Getriebeschaden. Doch Ersatz ist gefunden. Aber es fehlt noch ein Restbetrag des Kaufpreises, der über einen Bankkredit finanziert worden ist. Der Verein hofft jetzt auf Sponsoren. Quelle: ‚ln-online.de‘.

Lockheed Super Star – Königin der Lüfte im Lager

Willkommen in Bremen“ steht auf dem schlanken Flugzeugrumpf. Die etwa 60 Jahre alte Lockheed L-1649A Super Star sieht aus wie ein Delfin – liegt aber leider auf dem Trockenen auf einem Hafenkai. Mit dem Schiff ist der Flugzeug-Oldtimer der Lufthansa aus den USA nach Deutschland gekommen – zerlegt in Rumpf, Tragflächen, Motoren und andere Teile. Es ist das Ende eines hochfliegenden Techniktraums. Zehn Jahre, von 2008 bis 2018, hat die Lufthansa-Technik in Auburn im US-Bundesstaat Maine versucht, die Maschine zu restaurieren und mit moderner Navigationstechnik auszustatten. Retroflüge der Luxusklasse wollte die Airline anbieten. Jetzt droht der einstigen Königin der Lüfte ein Exil von ungewisser Dauer in einem Lager im Bremer Hafen. 2018 zog der Lufthansa-Vorstand die Reißleine. „Zu aufwendig und komplex“ seien die Wiederherstellung und ein möglicher Betrieb des Flugzeugs, von einer kommerziellen Nutzung ganz zu schweigen. Die Restaurierung war „selbst für eine große Luftfahrtgesellschaft zu komplex“, sagt Servay rückblickend. Die Lufthansa hatte drei ausrangierte Super Star gekauft, um daraus eine flugfähige Maschine zusammenzusetzen. Doch der Optimismus wurde strapaziert. Teile waren korrodiert, erwiesen sich als untauglich und mussten nachgebaut werden. So bekam der alte Rumpf neue Türen. Jedes neue Teil brauchte eine Zulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA. Die Behörde war aber nicht das Hauptproblem, so Servay, sondern man scheiterte an der „Gesamtkomplexität des Projekts“. So bleibt nur der Weg ins Museum. Quelle: ‚Neue Zürcher Zeitung‚.

Der Donau entlang ans Schwarze Meer

Sechs Piloten des Sportfliegerclubs Ried flogen vor kurzem mit zwei Maschinen, einer Beech Bonanza F33A und einer Cessna 182 Skyline, von Kirchheim ans Schwarze Meer. Ihr Ziel war, der Donau ab Linz so weit wie möglich bis zur Mündung ins Schwarze Meer zu folgen. An einem Samstag um 7 Uhr morgens ging es los. Keine drei Stunden später war man schon – immer in Sichtweite der Donau – in Oradea in Rumänien angelangt, wo zum ersten Mal getankt wurde. Weitere drei Stunden später landeten die Innviertler in Tulcea im Donaudelta. Dort machten sie einen Tag Pause, an dem sie einen Bootsausflug ins Donaudelta machten. Nach einem „Hüpfer“ zur Hafenstadt Constanta (Konstanza) folgten zwei Tage mit Stadtbesichtigung, Baden und einem ungeplanten Kurzbesuch einer Hochzeit. Am Mittwoch ging es mit einem wunderschönen Flug über das Karpatengebirge in Rumänien zum Plattensee und tags darauf wieder Richtung Heimat. Insgesamt legten sie bei dieser Reise 1.549 Nautische Meilen (2.869 Kilometer) zurück und kamen auf eine reine Flugzeit von rund 15 Stunden. Quelle: ‚tips.at‚.

Fischbek fliegt jetzt elektrisch

An das leise Surren von Elektroautos hat man sich mittlerweile im Straßenverkehr gewöhnt — aber funktioniert Elektromobilität auch bei Flugzeugen? Die Antwort auf diese Frage findet man seit wenigen Wochen auf dem Segelflugplatz in der Fischbeker Heide: Ein äußerlich eher kleines, kompaktes und einsitziges Segelflugzeug ist der neueste Zugang des dortigen Clubs: Die „LAK-17B FES mini“ fällt zunächst mit ihren gebogenen Flügelspitzen auf, die an moderne Verkehrsflugzeuge erinnern. Erst bei näherem Hinsehen entdeckt man dann die für Laien erstaunlich kleinen Propeller, die sich glatt an die Nase schmiegen und erst beim Starten ausklappen. Mit zwei jeweils nur 16 Kilogramm schweren Batterien und einem 30-PS-Elektromotor kann die „D-KOYA“ bei einer Reisegeschwindigkeit von rund 95 Kilometern pro Stunde fast 100 Kilometer in der Luft bleiben. Und der Motor schafft es auch, dass der Segelflugpilot ohne Winde oder den Schlepp durch einen Motorsegler in der Heide starten kann. Elektromotoren als „Heimkehrhilfe“ in der Luft gibt es in der Segelfliegerei zwar hin und wieder schon, die „Eigenstartfähigkeit“ ist nun der nächste Schritt in der Entwicklung. Als Vereinsflugzeug dieser Art ist der Fischbeker Flieger damit einer der ersten deutschen überhaupt und der erste in Norddeutschland, sagt Torben Jacob, der Flugzeugbau-Ingenieur und technischer Leiter im Segelflugclub Fischbek ist. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‚.

What’s a sailplane?

A sailplane or glider is an airworthy vehicle that flies without an engine, manned by a pilot. To make that possible, the secret is in the takeoff. If you’re flying a kite, and you have a tight string and pull on it, (the kite) goes up. If you pull on that line really quickly, it will go up really quickly. It’s the same thing for the gliders. Without an engine, the flight of a sailplane is silent. A glider has no motor, so it’s always falling. If you have wind that’s going up, you can keep flying. Good pilots know where to find that. To someone who doesn’t know, it looks like magic, but if you know, as long as you can find that current, you stay up. Most days in San Diego, we have the ocean next to us, which remains cool, cooling the air above it, while the desert to the east is heating the air. That combination creates a sea breeze from 1 to 4 p.m. almost every afternoon traveling west to east. When it hits the tall and almost perpendicular Torrey Pines cliffs, it has to go up and then goes over the cliff, and that upward current extends very high over the cliffs, and further than you might think. Source: ‚lajollalight.com‚.

Aus für Flugplatz-Projekt im Coburger Land?

Die Projektgesellschaft, die jahrelang den Neubau eines Verkehrslandeplatzes bei Neida vorangetrieben hat, wird vermutlich 2020 aufgelöst. Das teilte am Donnerstag der Coburger OB mit. Das Luftamt Nordbayern teilte der Projektgesellschafts Verkehrslandeplatz mit, dass neben der bereits vorliegenden Plangenehmigung für die Verlängerung der Anflugbefeuerung am Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene am 26. August 019 auch der Plan für den Instrumentenflugbetrieb am Sonderlandeplatz Bamberg-Breitenau genehmigt wurde. Damit sind aus Sicht der Projektgesellschaft die rechtlichen Voraussetzungen für die sog. Kombi-Lösung geschaffen. Insofern wird der Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bis Mitte Oktober 2019 zurückgenommen. Man könne davon ausgehen, dass spätestens im Frühjahr 2020 der Sonderlandeplatz Bamberg-Breitenau tatsächlich für den IFR-Verkehr ertüchtigt werde. Auf die Frage, wann die Projektgesellschaft VLP Coburg GmbH aufgelöst wird, antwortete Tessmer: „Entsprechend §§ 60 ff GmbHG wird die Gesellschaft dann im Laufe des Jahres 2020 aufgelöst.“ Quelle: ‚infranken.de‚.

Himmel und Erde tauschen die Plätze

Der Freiberger Dieter Geipel steigt seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig in die Lüfte. Als 70-Jähriger hat er nun einen Weltmeistertitel geholt. Was muss das für ein Gefühl sein? Man saust in einem einsitzigen Motorflugzeug durch den Himmel, vollführt waghalsige Loopings. Himmel und Erde tauschen die Plätze. Auf den eigenen Körper wirken immense Kräfte. Dies alleine auszuführen, ist schon eine Leistung. Aber mit einem Partner in einer zweiten Maschine unterwegs zu sein, etwa einen Spiegelflug zu zeigen, bei dem sich die Cockpits beinahe zu berühren scheinen, ist die hohe Schule des Kunstflugs. So zumindest sagt es Dieter Geipel, und er muss es wissen. Der 70-jährige Freiberger steigt seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig in die Lüfte. Seit wenigen Wochen ist er gemeinsam mit seinem Flugpartner Michael Storek aus Gera Weltmeister im Verbandskunstflug der Oldtimer. Das bedeutet, dass er jene komplexen Figuren am Himmel in einer älteren Maschine absolviert. In seinem Fall ist das eine tschechische Zlin 526 AFS aus dem Jahr 1971. „Eigentlich sind zu solch einem Wettkampf nur Flugzeuge zugelassen, die mindestens 50 Jahre alt sind“, sagt Geipel. „Da bei uns aber nur eineinhalb Jahre fehlten, wurde ein Auge zugedrückt.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Freien Presse‚.

Neue Segelflugpiloten am Himmel über Offenburg

Im Leben eines Segelflugzeugpiloten ist das ein unvergessliches Erlebnis: Ganz auf sich alleine gestellt, im Schlepp hinter einem Motorflugzeug zu starten, um auf Höhe gezogen zu werden. Nach dem Ausklinken des Schleppseils dann alleine einige Minuten kreisen, die Höhe abgleiten, um dann den Landeanflug zu planen, der gelingen muss, denn im Segelflugzeug hat man nur eine Chance. Lea Ullrich, Mario Gmelin und Jakob Wemlinger haben das nun im Laufe der Sommerferien auf dem Offenburger Flugplatz geschafft. Jeweils drei gute Landungen haben sie alleine gemeistert und können sich nun Piloten nennen. Dafür bedarf es einer gründlichen Ausbildung, die durch den sehr erfahrenen Fluglehrer der Fliegergruppe, Ralf Fischer, ehrenamtlich geleistet wird, heißt es in einer Pressemitteilung der Fliegergruppe. Das bedeutet, für etwa ein Jahr die meisten Wochenenden auf dem Flugplatz zu verbringen, zu theoretischer Ausbildung im Winter und praktischen Übungsflügen im Sommer. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Flugplatz Ganderkesee spürt Auftrieb

Für den unternehmerischen Auftrieb sorge neben der guten Lage zwischen Bremen und Oldenburg vor allem die ausgebaute Infrastruktur mit Flugtankstelle, Restaurant, Hotel und verlässlich besetztem Tower. Rund 100 Voll- und Teilzeitbeschäftigte verdienen durch die Angebote rund um die Fliegerei ihren Lohn oder ihr Gehalt. „Der Flugplatz hat die Gemeinde weit hinaus in Fliegerkreisen bekannt gemacht“, betonte Flugplatzsprecher Klein. Wirtschaftlich steht das Airfield, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert hat, stabil da. Die Attraktivität zeige sich auch an der Belegung. „Alle 75 Stellplätze für Flugzeuge sind vergeben“ , stellte Klein fest. Der Erfolg weckt den Wunsch zu Expansion. Langfristig könnte ein zweiter Hangar entstehen, kündigte der Flugplatz-Sprecher an. Dafür hat die Flugschule des Airfields eine besondere Zertifizierung bestanden, die wichtig zur Erweiterung des fliegerischen Angebots war. „Wir sind jetzt dazu berechtigt, Piloten auch im Instrumentenflug zu schulen“, erklärte der Flugplatzsprecher seinen Gästen. Bereits kurz nach Einführung werde der neue Unterricht schon gut angenommen. Quelle: ‚Nordwest Zeitung‚.

elfin 20e von RS.aero – 25% leichtere Rumpfschale

Die Prototyprumpfschale erreicht das Gewichtsziel von mehr als 25% Gewichtsreduktion – verglichen mit Nasslaminatverfahren und vorherigen Bauweisen. In Zahlen: Eine Seite in der gewählten Prepregbauweise, inkl. Sandwich und schalenseitig integrierten Stringern wiegt für ein Flugzeug mit mehr als 280 km/h VNE nur noch 25 kg! Die Bauteile werden mehrere Stunden in mehreren Schritten bis auf 130° C erhitzt. Das ist deutlich höher als bei der bisherigen Fertigungstechnik des Nasslaminats (ca. 80 °C). Aber es wird nicht nur bei deutlich höheren Temperaturen getempert, sondern auch besonders schnell aufgeheizt. Um die geforderten knapp 2 °C pro Minute zu erreichen ist ein Ofen notwendig, der mehr Leistung hat als das Antriebssystem der elfin. Erfahren Sie mehr im Newsletter von RS.aero.

Stellungnahme AeCS zu Antrag Minder im Ständerat

Gemäss dem verabschiedeten Entwurf von Ständerat Minder sollen alle Flüge, die nicht von der Ticketabgabe erfasst werden und mit Flugzeugen, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden, mit einer Pauschalabgabe von CHF 500.- pro Flug belegt werden. Das würde bedeuten, dass Flüge der Aviatikvereine mit einer solchen Taxe belegt würden und damit in ihrer Existenz vor dem Aus stünden und keine Überlebenschance hätten. Das hiesse, dass jeder Segelflieger vor dem Schleppflug 500.- zahlen müsste, um starten zu dürfen. Die Ausbildung von Piloten und Luftfahrzeugmechanikern, welche die schweizerische Luftfahrtindustrie dringend benötigt und verzweifelt sucht, würde durch solche Massnahmen geradezu grobfahrlässig und bewusst untergraben. Sportliche Aktivitäten im Segelflug oder im Motorflug fördern zudem die Innovation und Entwicklung von neuen Systemen und Verfahren und bieten hochqualifizierten Mitarbeitenden wie Ingenieuren, Mechanikern und Piloten wertvolle Arbeitssplätze und sichert dem Bund, Kantonen und Gemeinden Steuereinnahmen. Jetzt unter dem Deckmantel des Klimaschutzes die Wettbewerbsfähigkeit der allgemeinen Luftfahrt mit der Geschäftsluftfahrt und der Leicht- und Sportaviatik mit einer neuen Abgabe über diesen sinnlosen Vorstoss Minder, notabene völlig ohne Effekt auf das Klima zu schwächen, lehnt der Aero-Club der Schweiz entschieden ab. Nehmen Sie am 20. Oktober die Chance wahr, die der Luftfahrt positiv verbundenen Politiker ins eidgenössische Parlament zu wählen, die aktuelle Aero-Revue Ausgabe 9/2019, empfiehlt ihnen diese Volksvertreter.

Das grosse ‚M‘

Zeitgemässes und doch informatives Video über den Segelflug: Mit der Kraft der Natur: Text und Komposition: Martin Balzer. Aufgenommen, produziert, gemischt und gemastert im Randomworks Homestudio vom grossen M. Rap, Beats, Rhodes, Orgel, Synthesizer: Das grosse ‚M‘.

Historische Luftbildaufnahmen

Zu den Pionieren der Flugbildfotografie mit internationaler Ausstrahlung zählte der Toggenburger Ballonfahrer Eduard Spelterini, der schon im späten 19. Jahrhundert eindrückliche Aufnahmen von Städten und Gebirgsformationen machte. Ihm folgte der gebürtige St. Galler Walter Mittelholzer, der als Flugzeugpilot und Fotograf nicht nur die Schweiz, sondern auch Afrika aus der Luft erkundete. Der vor wenigen Monaten verstorbene Journalist und Fotokünstler Georg Gerster verstand es schliesslich, aus dem Flugzeug aufgenommene Landschaften und Siedlungsgebiete in magische, fast schon abstrakte Bildkompositionen zu überhöhen. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‚ und ‚Schweizerische Nationalbibliothek‚.

Auch Trudeln will gelernt sein

Ende September treffen sich Segelflieger aus der Region und der Schweiz auf dem Blumberger Fluggelände, um ihre fliegerischen Kunstfertigkeiten zu vervollständigen. Wie verhält sich der Segelflieger in den Lüften, wenn sein Segelflugzeug unter dem Himmel ins Trudeln kommt und Richtung Erde absackt und somit schwer zu kontrollieren ist? Um diese Frage drehte sich der Lehrgang auf dem Doppelsitzer des Kunstflugfördervereins Blumberg. In einer gewissen Höhe wurde der Segler ausgeklinkt, geezielt ins Trudeln – und von den Piloten des Segelflugzeug elegant und gekonnt wieder unter Kontrolle gebracht. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.