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Privatpiloten bleiben in Sankt Augustin lieber am Boden

Strahlend blauer Himmel von Horizont bis Horizont, spektakuläre Sichtweiten, nicht zu kräftiger Wind, ein wenig Thermik für Segelflieger – für die Privatpiloten am Flugplatz Bonn/Hangelar wäre das Flugwetter der vergangenen Tage eigentlich perfekt für Panoramaflüge über die Region gewesen. Tatsächlich herrscht am Flugplatz derzeit aber nahezu gähnende Leere: Der Luftsport in den Vereinen hat, wie alle Sportvereine, gerade Zwangspause. Und selbst jene Piloten, die über ein eigenes oder mit anderen privaten Haltern geteiltes Flugzeug verfügen, bleiben in Zeiten der Corona-Pandemie auch ohne offizielle Verbote lieber am Boden, hat Flugplatz-Betriebsleiter Jürgen Unterberg festgestellt. „Die Vereine haben die Restriktionen sofort in eigener Regie umgesetzt, ohne dass wir als Flugplatz tätig werden mussten. Es gibt derzeit nur ein paar Charterflüge. Am Montag ist ein Geschäftsmann nach Süddeutschland geflogen worden. Auch der Werftbetrieb der am Flugplatz ansässigen Firmen für Wartungen und Reparaturen läuft weiter. Und natürlich halten auch wir als Flugplatz selbst den Betrieb des Verkehrslandeplatzes uneingeschränkt aufrecht“, sagt Unterberg. Anders als das private Segelfluggelände in Königswinter-Eudenbach oder der private Sonderlandeplatz Leverkusen hat der offiziell „Bonn/Hangelar“ heißende Verkehrslandeplatz in Sankt Augustin eine Betriebspflicht. Die am Flugplatz stationierte Fliegergruppe der Bundespolizei hat derweil ihre praktische Ausbildung der Piloten nahezu eingestellt, berichtet Sprecherin Fiona Roloff: „Die theoretische Ausbildung erfolgt nun im Homeoffice.“ Dank strenger Schutzmaßnahmen sei der Flugbetrieb der Einsatzhubschrauber weiterhin jederzeit sichergestellt. Quelle: ‚general-anzeiger-bonn.de‚.

BAZL: Sailplane Rulebook

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt teilt in seiner unnachahmlichen Ausdrucksweise Folgendes mit: „Mit Einführung der Durchführungsverordnung (EU) 2020/358 werden die lizenzrelevanten Bestimmungen aus Part-FCL gelöscht und im Sailplane Rulebook unter Part-SFCL neu geregelt.“

Im Klartext bedeutet das Folgendes:
LAPL existiert in Part-SFCL als Lizenzstufe nicht mehr. Die Rechte eines SPL-Lizenzträgers richten sich neu nach den durch das Medical verliehenen Rechte. Bestehende LAPL Lizenzen gelten mit Inkrafttreten der neuen Bestimmungen grundsätzlich als SPL Lizenzen. Das BAZL wird diese jedoch von Amtes wegen kostenfrei in SPL Lizenzen gemäss Part-SFCL umwandeln.

Nachweis von Erweiterungen im Flugbuch
Mit Einführung von Part-SFCL werden folgende Lizenzerweiterungen nur noch im Flugbuch nachgewiesen:

  • Aerobatic privileges
  • Sailplane cloud flying privileges
  • Launching methods
  • Privilege to carry passengers
  • Commercial operation

Der Nachweis dieser Berechtigungen muss dem BAZL auf Verlangen hin mittels Flugbuchkopien nachgewiesen werden. 

Ausbildung und Prüfung zum Erwerb der Segelfluglizenz
Mit Einführung von Part-SFCL kann die Segelfluglizenz auf Segelflugzeugen, auf TMG’s oder in einer Kombination Segelflugzeug/TMG erworben werden. Mindestausbildungsbestandteile sowohl für Segelflugzeuge wie auch für den TMG sind festgelegt.
Wird die Ausbildung kombiniert durchgeführt, muss ein Skill Test sowohl auf Segelflugzeugen wie auch auf TMG’s bestanden werden.
Durch die Möglichkeit, die Segelfluglizenz auf TMG zu erwerben, wird neu auch die Umschulung von TMG auf Segelflugzeuge definiert.

Weitere Berechtigungen und Privilegien

  • Aerobatic: Die Aerobatic privileges werden aufgeteilt in “basic aerobatic privileges” und “advanced aerobatic privileges”. Das Aerobatic Rating gemäss FCL.800 entspricht den advanced aerobatic privileges und wird bei der Umwandlung automatisch in ein solches umgewandelt.
  • Night rating: Mit Einführung von Part-SFCL wird der Trainingsinhalt für den Erwerb der Nachtfflugberechtigung definiert.
  • Sailplane cloud flying: Die Voraussetzungen und der Trainingskurs ändern. Für den Erwerb ist kein skill test mehr erforderlich. 
  • Die Fluglehrerberechtigung wird neu mittels Recencybedingungen gemäss SFCL.360 aufrechterhalten, die bisherige Revalidation entfällt. Bestehende Fluglehrerberechtigungen werden ab Verfall des FI(S) certificates mittels recency aufrechterhalten.
  • Die Prüferberechtigung ist neu 5 Jahre gültig. Das zur Verlängerung erforderliche Assessment of Competence kann in den letzten 24 Monaten vor Verfall gemacht werden.
  • Die FIE(S) Berechtigung existiert nicht mehr. Fluglehrerprüfungen können durch einen dazu berechtigten FE(S) abgenommen werden.

Theoriefach Communication
Mit Inkrafttreten von Part-SFCL am 8. April 2020 gibt es eine Praxisänderung in Bezug auf die Prüfung im Fach Kommunikation. Bisher bestand das Fach aus einer schriftlichen Theorieprüfung sowie aus der mündlichen Tischprüfung.
Beide Teile waren Bestandteil der Theorieprüfung (Fächer 010 bis 090) und mussten innerhalb von 18 Monaten erfolgreich absolviert werden.

Ab dem 8. April 2020 wird die mündliche Tischprüfung nicht mehr als Bestandteil der schriftlichen Theorieprüfung betrachtet. Dies hat zur Folge, dass die Theorieprüfung nach Abschluss des schriftlichen Teils (Fächer 010 bis 090) als bestanden gilt.
Der Erwerb einer EASA Segelfluglizenz wird in der Schweiz neu ohne Radiotelefonie-Rechte möglich sein.

Segelflugpiloten stehen ab dem Stichtag zwei Varianten zum Umgang mit der Radiotelefonie zur Verfügung:

  • Wenn ein Pilot in kontrolliertem Luftraum fliegen will, ist die Tischprüfung zu absolvieren, um die Radiotelefonie Rechte zu erlangen. Der Zeitpunkt dieser Prüfung kann nach der Praxisänderung frei gewählt werden.
  • Bewegt sich ein Pilot nur in Lufträumen, in welchen er keine Dienste der Luftsicherung (ATS) in Anspruch nehmen muss, steht ihm die Möglichkeit offen freiwillig auf die Tischprüfung zu verzichten. Blindübermittlungen sind in diesem Fall zulässig.

Für den Erwerb des TMG ratings ist die Radiotelefonieberechtigung weiterhin erforderlich.

Schempp-Hirth produziert trotz Corona-Krise

Schempp-Hirth aus Kirchheim schreibt auf seiner Webseite: „Das jüngste Risiko, mit dem wir konfrontiert wurden, war die Schließung der Zivilluftfahrt und der Flugplätze. Während in unserem Heimatland Baden-Württemberg seit einigen Tagen alle Luftsportarten zum Stillstand gekommen sind, ist die gewerbliche Luftfahrt vorerst von diesem Verbot ausgenommen, und außerdem erhielten wir die Informationen, dass wir als Flugzeugbauunternehmen noch immer neue Segelflugzeuge testen und die für die Zulassung neuer Modelle erforderliche Flugerprobung durchführen können. Unser Dank gehört zuerst unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unter den aktuell notwendigen Bedingungen flexibel und engagiert arbeiten. Eine weitere wichtigen Stütze sind unsere loyalen Kunden, und wir können ihnen in diesen schwierigen Zeiten nicht genug danken. Sie zeigen sich kooperativ und flexibel und unterstützen uns so gut es geht, vor allem auch dadurch, dass sie bereit sind, ihre bestellten Flugzeuge abzunehmen und zu bezahlen, obwohl sie sie vielleicht erstmal nicht fliegen dürfen. Das ist für uns entlastend, da wir in der Lage sind, unseren Cashflow sicherzustellen und es uns hilft, ohne zusätzliche Schwierigkeiten weiterzumachen. Vielen Dank für diese Unterstützung!“

Als der Flugplatz Erbenheim noch eine Pferderennbahn war

Bevor der Flugplatz Erbenheim der US-Army gehörte, war er zuerst eine Pferderennbahn und dann ein Linienflughafen. Ein Blick in die Geschichte. Heute bekommen nur ausgewählte Wiesbadener Einblick in die Einrichtungen der US-Army in Wiesbaden. Betreten dürfen sie nur Personen, die einen entsprechenden Ausweis besitzen, oder einen Soldaten kennen. Lediglich zum Deutsch-Amerikanischen-Freundschaftsfest und zu anderen besonderen Anlässen öffnet die US-Garnison ihre Tore. Dann dürfen die Wiesbadener manchmal auch den umzäunten Flugplatz Erbenheim betreten. So exklusiv war der Zutritt auf den Flugplatz allerdings nicht schon immer. Denn bevor er 1945 an die US-Army überging, war er erst eine beliebte Pferderennbahn und dann ein ziviler Flughafen. Das Areal des heutigen Flugplatzes hat eine rund 113-jährige Geschichte. Sie begann 1907 als der Rennclub Wiesbaden das Gelände kaufte und daraus eine Pferderennbahn machte. Unter großem Interesse der Öffentlichkeit weihte der Rennclub die Bahn im Juli 1910 ein. Darauf folgten einige Jahre, in denen die Bahn zum echten Publikumsmagnet wurde. Im Frühjahr, Sommer und Herbst fanden dort dreitägige Veranstaltungen statt, die tausende Gäste nach Wiesbaden zogen. Auf den großen Tribünen mit über 2500 Sitzplätzen konnten die Gäste den Reitern zusehen, oder sich in das zugehörige Restaurant setzen, um Hunger und Durst zu stillen. Mit dem Start des Ersten Weltkriegs ging der Glanz des Pferderennens dann langsam verloren. Nach dem Konkurs des Rennclubs im Jahr 1922/23 verlor die Bahn an Bedeutung. 1927 übernahm die mittelrheinische Flughafen GmbH den Platz und machte aus ihm einen Zivilflugplatz. Dafür riss das Unternehmen die meisten Tribünen der Rennbahn ab. Eine große Tribüne blieb jedoch stehen, sodass der Platz auch nach dem Ende der Rennbahn noch ein beliebter Treffpunkt blieb. Seit seiner Eröffnung war er immer wieder Ort für rauschende Feste und Veranstaltungen, wurde aber auch von kleinen privaten Fluggesellschaften für Post- und Linienflüge genutzt. So konnte man beispielsweise von Wiesbaden über Mannheim und Karlsruhe nach Baden-Baden fliegen, oder über Köln und Düsseldorf nach Krefeld. Ein Flug nach Krefeld kostete 26 Reichsmark, nach Baden-Baden kam man für 20 Reichsmark und nach Mannheim kostete ein Linienflug sogar nur 9 Reichsmark. Sogar einen Shuttleservice ab der Wilhelmstraße und dem Hauptbahnhof Mainz gab es damals. Mit dem Nationalsozialismus endete dann allerdings langsam die zivile Nutzung des Flughafens. Adolf Hitler besuchte den Flugplatz 1932 im Rahmen seines Wahlkampfes; später wurde der Platz mehr und mehr zum Militärflughafen und wurde auch bombardiert. Im Zweiten Weltkrieg waren dort verschiedene Abteilungen der Luftwaffe stationiert. Erst letztes Jahr erinnerte die US-Army mit einer Luftshow und Musik an die Luftbrücke vor 70 Jahren. Dabei konnte jeder, der eine Eintrittskarte bekommen hatte, Flugzeuge des Typs „C-47 Skytrain“ auf dem Platz bestaunen, mit denen Berlin von der Luft aus versorgt worden war. Eine seltene Möglichkeit für alle Wiesbadener, einmal selbst auf dem geschichtsträchtigen Boden des Flugplatzes zu stehen. Quelle: ‚Merkurist.de‚.

Der tollkühne Springer

Es dauert, bis die große Gruppe perfekt ihre Ausgangsposition erreicht hat. Dann bleibt noch rund eine halbe Minute, um in der gewünschten Formation als Eskorte neben der Porter Pilatus zu fliegen und dabei auch gemeinsam eine Kurve zu beschreiben. Weil, sagt Vogl: „Sonst kommt man nicht zum Flugplatz zurück.“ Dabei gehen die Wingsuiter ein großes Risiko ein, denn der waghalsige Sprung aus dieser Höhe fordert höchste Konzentration. 4700 Meter – und ab! Die Piloten müssen sich vorsichtig an das Flugzeug herantasten, formieren, ein Bild für den Nachweis des Rekords schießen und wieder voneinander wegfliegen, um dann rechtzeitig ihren Fallschirm sicher öffnen zu können. Eine Unachtsamkeit kann für die ganze Truppe fatale Folgen haben. Die Wingsuiter haben deshalb vorher eine Art Alarmplan aufgestellt. Für den Rekordversuch gilt: Sollte ein Notfall eintreten, entfernt sich das Flugzeug nach links oben aus der Gefahrenzone, die Wingsuit-Piloten weichen nach rechts unten aus. Doch alles geht gut. Den vollständigen Bericht finden Sie in der ‚mainpost.de‚.

Corona legt Vereinsflugplätze lahm

Am Dienstagmorgen haben die beiden Luftämter Nord- und Südbayern die Anweisung ausgegeben, dass Modellflug-, Hängegleiter-, Ultraleicht-, Außenstart- und Segelfluggelände sowie Flugschulen als „Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen“ geschlossen werden. Dem schließt sich auch der Deutsche Aero Club an. Das bedeutet, dass auch der gesamte Luftsportbetrieb in allen Disziplinen durch die Luftsportvereine vorerst einzustellen ist. „Als Luftsport-Verband Bayern bitten wir daher alle Vereinsverantwortlichen, aber auch alle Luftsportler entsprechend konsequent zu verfahren.“ Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April gelten. Danach will man nach der aktuellen Lage-Einschätzung insbesondere des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entscheiden. Diese Informationen haben am Dienstag die Flugsportvereine im Landkreis Rhön-Grabfeld erhalten und sofort an ihre Mitglieder weiter geleitet. So auch beim Flugsportverein Grabfeld in Saal an der Saale. Die Vorstandschaft verweist darauf, dass im Rahmen der Corona-Pandemie der Katastrophenfall für Bayern ausgerufen wurde. Das betrifft eben auch Vereinsheime und Sportgelände und damit die Flugsportvereine. Vorsitzender Christian Schön und Fluglehrer Peter Volz verweisen darauf, dass der Flugbetrieb bis auf Weiteres einzustellen ist, Besuche am Fluggelände auf das absolut nötige, unvermeidbare Maß zu beschränken sind und das Vereinsheim geschlossen bleibt. Dies entspricht den Vorgaben der Luftämter, des Bayerischen Luftsportverbandes und des Deutschen Aero Clubs. Das bedeutet auch eine vorübergehende Stilllegung des Vereinslebens. Quelle: ‚Mainpost‚.

Absage des Hahnweide Wettbewerbes 2020

Das Organisationskomitee des Hahnweide schreibt auf seiner Internetseite Folgendes: „Liebe Fliegerkameraden und Freunde des HWW, nach wie vor hat COVID-19 das öffentliche Leben in Europa fest im Griff. Vor diesem Hintergrund hat sich die Fliegergruppe Wolf Hirth e.V. entschieden, den Hahnweide Wettbewerb 2020 abzusagen. Eine sichere Durchführung des Hahnweide Wettbewerbes hätte einer zügigen Besserung der Lage bedurft, um unsere Teilnehmer, Zuschauer und Helfer keinem Ansteckungsrisiko auszusetzen. Diese Verbesserung hätte zudem schnell erfolgen müssen, um zu gewährleisten, daß allen Beteiligten ausreichend Vorbereitungszeit für eine sichere Durchführung des Wettbewerbs bleibt. Wenn man den momentanen Prognosen zum Fortschritt der Pandemie glaubt, ist es ausgeschlossen, dass diese Voraussetzungen gegeben sein werden. Wir wünschen Euch für die kommenden Wochen und Monate alles Gute und freuen uns schon Euch 2021 zum 54. Internationen Hahnweide Wettbewerb begrüßen zu dürfen. Bleibt gesund und passt auf Euch auf, das HWW-Orga-Team“.

Kleinflugzeug überschlägt sich und macht Bruchlandung

Leicht verletzt hat ein Pilot die Bruchlandung seines Kleinflugzeugs in Beelen im Kreis Warendorf überstanden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte der 60-Jährige die Landebahn angesteuert. Beim Anflug habe eine Windböe das Flugzeug erfasst, es sei durchgesackt und habe den Boden berührt. Dadurch überschlug sich die kleine Maschine und blieb schwer beschädigt auf dem Dach liegen. Der Pilot, der allein im Flugzeug war, konnte aus dem Wrack klettern. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus, das er aber nach kurzer Behandlung wieder verlassen konnte. Der Unfall ereignete sich am Samstagmittag. Quelle: ‚rp-online.de‚; Bildquelle: ‚wa.de‚.

Traum-Flugtag gewinnen

Auch 2020 schreibt flieger.news wieder einen attraktiven Wettbewerb aus. Alle flieger-Newsletter-Empfänger nehmen am Wettbewerb des Jahres 2020 teil. Sie können dabei folgende Preise gewinnen:

  • 1. Preis: TMG-Traum-Flugtag zum Matterhorn und zu einer Pizza ins Tessin im Wert von CHF 500.-
  • 2. bis 10. Preis: je ein flieger.news-Polo-Shirt
  • 11. bis 25. Preis: je ein flieger-news-Souvenir

So machen Sie mit: einfach hier den monatlichen Newsletter anfordern – und Sie nehmen am Wettbewerb 2020 teil. Die Verlosung findet am 31.12.2020 statt. Die GewinnerInnen werden persönlich benachrichtigt und hier publiziert. Keine Korrespondenz. Keine Barauszahlung. Rechtsweg ausgeschlossen.

Auf dem Winzerweg Veltlin – Südtirol – Dolomiten

In dieser Fluggebiets-Präsentation stelle ich Ihnen die Besonderheiten der Flugregion zwischen den Lienzer Dolomiten und dem Veltlin vor. Wir streifen dabei durch die unendlichen Kalkzacken der nördlichen Dolomiten, queren das thermisch problematische Bozener Becken und erreichen bei ansteigender Operationshöhe die höchsten Eisgipfel Graubündens im Engadin. Erschliessen Sie sich mit dem ‚Winzerweg‘ durch die Südalpen das Know How, wie Sie das Bozener Becken queren können und erleben Sie zahlreiche landschaftliche Höhepunkte zwischen Lienz und St. Moritz.

Aktuelle Frequenzliste aller Flugplätze

Es scheint schwierig bis unmöglich, von einzelnen Moving-Map-Geräteherstellern eine digitale und erst noch aktuelle Flugplatz-Frequenzliste zu bekommen.

Für alle, die auf jeden Fall im Cockpit unnötigen Stress wegen fehlender Frequenz-Informationen vermeiden wollen, hat flieger.news hier eine kostenlose, topaktuelle PDF-Datei mit allen europäischen Flugplatz-Frequenzen zusammengestellt. Alphabetisch sortiert und direkt zum Ausdrucken in verschiedenen Formaten.

Flugplatz auf „Stand by“

Nix los am Flugplatz Vilshofen. Seit Samstag gibt es hier kaum noch Flugbewegungen. Selbst bei strahlendem Sonnenschein: gähnende Leere auf dem Rollfeld. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu reduzieren, wurden private Flüge untersagt, wie Heinz Edholzer vom Landratsamt Passau erklärt. Gewerbliche Flüge dürften zwar stattfinden. Doch hätten die Firmen Berger Bau und Eichberger Reisen ihre regelmäßigen Flüge jetzt eingestellt, und auch andere Unternehmen hätten ihre Reisen weitgehend zurückgefahren, wie Flugleiter Peter Schmid berichtet. Lediglich eine Handvoll Starts und Landungen, die mit der Vilshofener Flugzeug-Werkstatt Rieger zusammenhängen und zu Reparatur-Zwecken dienten, hat er vom Tower aus gezählt. „Normalerweise haben wir wochentags bei schönem Wetter zwischen 50 und 100 Flugbewegungen. Am Wochenende können es pro Tag bis zu 200 sein, denn dann landen hier auch viele auswärtige Piloten, die im Stadtzentrum Kaffeetrinken oder Eisessen gehen“, sagt Peter Schmid. Das ist jetzt nicht mehr erlaubt. Quelle: ‚pnp.de‚.

Update from Glide Omarama

Gavin Wills posted yesterday on facebook: Glide Omarama is now shuttered down and isolated and the unfortunate glitch with CAA is behind us. The plan is that towing and training services at Omarama will reopen in September, subject of course to lockdowns and a degree of economic recovery. Luckily Glide Om has no debt so the business can survive a long period of inactivity provided we still have some instructors and tow pilots available. In the meantime, all the best to our friends and gliding community in these difficult times. We hope to see many of you again at Omarama next season!“

Anklage nach Flugunfall auf Wasserkuppe

Fast eineinhalb Jahre nach einem tödlichen Flugunfall auf der Wasserkuppe hat die Staatsanwaltschaft Fulda Anklage gegen den Piloten erhoben. Bei dem Unfall waren eine Mutter und ihre beiden Kinder ums Leben gekommen. Dem 57 Jahre alten Piloten werde fahrlässige Tötung und fahrlässige Gefährdung des Luftverkehrs vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Fulda am Dienstag mit. Das Landgericht wird als nächstes über die Zulassung der Anklage und einen Prozess entscheiden. Das Unglück ereignete sich am 14. Oktober 2018 in Gersfeld (Fulda) in der Rhön: Ein Leichtflugzeug war über die Landebahn hinaus gerast und hatte eine 39 Jahre alte Frau und ihre beiden 11 und 12 Jahre alten Kinder getötet. Der Pilot hatte nach einem missglückten Landeversuch auf Hessens höchstem Berg versucht durchzustarten, was ihm aber nicht gelang. Die Maschine durchbrach eine Schranke und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg. Zur Begründung der Anklage führte die Staatsanwaltschaft mehrere Punkte auf. Der Pilot aus Ludwigshafen habe seine Sorgfaltspflichten nicht ausreichend beachtet und dadurch den Tod der drei Menschen verschuldet. Die Maschine sei beim Flug von Mannheim in die hessische Rhön überladen gewesen. Der Pilot habe es vor dem Flug versäumt, das Gewicht der mit vier erwachsenen Passagieren besetzten Maschine zu checken. Und das obwohl sich eine Überprüfung angesichts der Anzahl der Passagiere förmlich aufgedrängt habe. Die Maschine vom Ty Cessna 172N hätte nach Angaben der Staatsanwaltschaft nur 1.043 Kilogramm wiegen dürfen. Letztlich sei sie mit 32 Kilogramm überladen gewesen. Aufgrund der damit verbundenen Leistungseinbußen der Maschine hätte der Pilot nicht fliegen dürfen. Quelle: ‚Hessenschau‚.

Bürgerforum besucht Fliegerschule Burg Feuerstein

Die Bürgermeisterkandidatin Antje Müller vom FDP / Bürgerforum Ebermannstadt besuchte mit MdL Sebastian Körber und einigen Stadtrats- und KreistagskandidatInnen den Flugplatz auf dem Feuerstein. Der Geschäftsführer des Flugplatzes Herr Peter Kügel begrüßte die Anwesenden und informierte über die Geschichte und die Probleme des Flugplatzes. So gibt es die Fränkische Fliegerschule und den Flugplatz Burg Feuerstein bereits seit 1952. Auf 510 Meter Höhe gelegen, zählt er zu den schönsten und beliebtesten Plätzen in Deutschland. Er bietet eine knapp 1000 Meter lange Asphaltbahn, zwei Graslandestreifen für Segelflugzeuge und asphaltierte Zurollwege. Jedes Jahr starten und landen am Feuerstein fast 30.000 mal Motorflugzeuge, Motorsegler, UL-Flugzeuge und Segelflugzeuge. Viele Gebäude stammen aus den 60iger Jahren und sind nun natürlich, trotz ständiger Pflege, in die Jahre gekommen. So stehen beispielsweise Dacherneuerungen dringend an. Fünf Personen in Festanstellung halten derzeit den Flugbetrieb aufrecht, da Flugplätze einer sogenannten Betriebspflicht unterliegen, d.h. sie sind in den Unterlagen für Piloten als feste Punkte für Landungen und auch für das Betanken der Flugzeuge gelistet. Quelle: ‚Wiesentbote.de‚.

Noch mehr Spaß in der Luft

Ein nagelneuer Ventus 3T bereichert seit dem vergangenen Wochenende die Flugzeugflotte des Luftsportvereins (LSV) Schwarzwald. Bereits am Sonntag hatten die Segelflugpiloten des LSV die Gelegenheit, den neuen Ventus 3T nach einer gründlichen Einweisung zu fliegen. Die Begeisterung über das Flugverhalten war groß. Im LSV fliegen schon seit Jahren Segelflugzeuge des Modells Ventus. Zuletzt zwei Ventus 2. Bereits vor sechs Jahren wurde von den Mitgliedern beschlossen, eines der beiden Flugzeuge zugunsten eines neuen Ventus 3 zu verkaufen. Rund ein Jahr später erfolgte dann die Bestellung eines fabrikneuen Ventus 3T bei Schempp-Hirth. Am 6. März 2020 war es endlich soweit: Eine Delegation des LSV Schwarzwald holte den fabrikneuen Topklasse-Flieger in Kirchheim/Teck ab und brachte ihn, dem einsetzenden Schwarzwälder Schneegestöber zum Trotz, sicher an den neuen Heimatflugplatz in Fluorn-Winzeln. Mit dem neuen Ventus 3T wird die Vereins-Philosophie des LSV konsequent fortgeführt: Ein Hochleistungsflugzeugpark soll den (Leistungs-)Segelflug in Winzeln für jedermann attraktiv, erreichbar und finanzierbar halten und machen. Jede Neuanschaffung muss sich in diese Zielsetzung einfügen. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Einmal um die Erde in einer DA 40

Er ist Mitglied im Motorflieger-Club (MFC) Bad Hersfeld und war mit seinem einmotorigen Flugzeug vom Typ Diamond DA 40 auf Weltreise. Am Samstag ist Thamer wieder wohlbehalten auf dem Flugplatz auf dem Bad Hersfelder Johannesberg gelandet. Jens Thamer ist mit seiner ganz besonderen Flugleistung nun Mitglied der „Earthrounders“, einem extrem exklusivem Club, dem weltweit nur etwa 145 Personen angehören, die die Erdumrundung im Alleinflug unter Einhaltung eines entsprechenden Regelwerk geschafft haben. „Wir sind stolz darauf einen so guten, mutigen und umsichtigen Piloten unter unseren Mitgliedern im MFC zu haben,“ sagte deshalb auch der 1. Vorsitzende des MFC, Arunas Zakaras, nach der Landung von Jens Thamer. Er wurde auf dem Johannesberg von einigen Freunden erwartet, die mit ihm auf die gelungene Erdumrundung angestoßen haben. Gestartet zum ersten Teil seiner Reise war Thamer im Oktober 2019. Damals flog er zunächst die Strecke Bad Hersfeld – Rimini – Kreta – Ägypten – Dubai – Malediven bis nach Perth in Australien. Nach einer arbeitsbedingten Pause und den Weihnachtstagen bei der Familie in Niederaula führte ihn danach der zweite Teil der Reise von Perth über den Ayers Rock – Gold Coast – die Norfolk Inseln – Tonga – Samoa – Kiribati – Hawaii nach Monterey in Kalifornien, etwa 150 Kilometer südlich von San Francisco. Über Texas – Florida – Hamilton auf den Bermudas – Azoren – Spanien erreichte er am 7. März wieder Bad Hersfeld. Hier wurde er von seiner Familie, Freunden und einigen Mitgliedern des MFC Bad Hersfeld herzlich begrüßt. Quelle: ‚Hersfelder Zeitung‚.

Julia Wanninger übernimmt das Steuer

Die Vorstandschaft des Flugsportclubs Schwandorf (FLC) hatte die Mitglieder am Samstagabend zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ins Vereinsheim nach Charlottenhof eingeladen. Mit zwei neuen vereinseigenen Flugzeugen und vielen Verbesserungen an der Infrastruktur des Flugplatzes, war die letzte Wahlperiode sehr erfolgreich. Neben der Neuwahl ging es auch um den Kauf eines Grundstücks. Durch den Erwerb von Grundstücken, die sich direkt westlich an der Start- und Landebahn befinden, könne der Flugbetrieb auch in Zukunft gesichert werden. Es drehe sich herbei um etwa 1,5 Hektar Wiesen- und Ackerfläche. Würde es nicht erworben werden, so hätten die Besitzer die Macht den Flugplatz zu schließen. Es sei eine schwierige Situation wie Hans Buhlmann schilderte. Die Stadt Schwandorf, ein Mitglied und der Verein selbst, werden nun als Käufer auftreten. Mit einstimmigen Beschluss der Versammlung, wurde dem Kauf zugestimmt. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Bienenfarm: Bauarbeiten vor Saisonstart

Da in den vergangenen Jahren kaum in die Infrastruktur des Flugplatzes Bienenfarm investiert worden ist, wird das jetzt nachgeholt. Unter anderem entsteht eine biologische Kläranlage. Die Anwohner hoffen derweil, dass künftig die Lärmbelästigungen durch Flugzeuge reduziert werden. Quelle: ‚MAZ-online.de‚.

Luftraum-Anpassungen 2020 in der Schweiz

Hier finden Sie die aktuellen Veränderungen für das Jahr 2020 im Schweizer Luftraum. Bitte beachten Sie insbesondere die Anpassungen der Segelflugzonen im Engadin aufgrund eines neuen GNSS-Anfluges auf dem Flugplatz Samedan.

Bitburg: Zuversicht in der Luft

Die Umwandlung des Flugplatzes Bitburg vom Militärflugplatz der Amerikaner hin zu einem Gewerbestandort bietet Perspektiven für Unternehmen, birgt aber auch Herausforderungen. Die Planer der Konversion in Bitburg haben es nicht leicht. Zuletzt hatte der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier ART wegen der kontaminierten Erde zunächst darauf verzichtet, sein Grundstück als Müllumschlagplatz zu nutzen. Mehr Informationen im Interview mit dem Verwaltungsleiter beim Zweckverband Flugplatz Bitburg im ‚Wochenspiegel‚. Bildquelle: U.S. DefenseImagery.

Hahnweide – Segelflieger hoffen…

Das größte Kräftemessen der Segelflug-Welt steht auf der Kippe: Wegen der Coronakrise droht die 54. Auflage des Hahnweidewettbewerbs vom 16. bis 23. Mai ins Wasser zu fallen. Offiziell abgesagt hat die veranstaltende Fliegergruppe Wolf Hirth den 105 Teilnehmern noch nicht, die Verantwortlichen haben die Entscheidungsfrist auf 1. Mai gesetzt. „Aber die Hoffnung, dass der Wettbewerb stattfinden kann, schwindet Tag für Tag“, seufzt Tilo Holighaus, Segelflug-Urgestein aus Kirchheim und einer der Organisatoren des Events. Der amtierende Weltmeister und Chef des Flugzeugbauers Schempp Hirth (siehe Artikel unten) schätzt die gesundheitlichen Risiken beim Fliegen selbst zwar eher gering ein („alleine im Cockpit stecke ich niemanden an“), weiß aber um das Gefahrenpotenzial vor und nach dem sportlichen Teil: „Beim Hahnweidewettbewerb geht es viel um das Gesellige“, weiß Holighaus, „hier kommen Flieger aus aller Welt zusammen, um Kontakte zu pflegen.“ Zumal der Wettbewerb vor den Toren Kirchheims vielen Piloten als Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften im Sommer in Stendal hätte dienen sollen. „Wir hätten eine der höchsten Leistungsdichten weltweit bei uns gehabt“, klagt Tilo Holighaus, der den Konjunktiv ganz bewusst wählt: „Wir bereiten uns seelisch und moralisch darauf vor, dass wir unserem geliebten Sport vorerst nicht nachgehen können.“ Quelle: ‚Teckbote‚.

ÖAeC mit Notbetrieb

„Das Generalsekretariat hält einen Notbetrieb mit eingeschränkter Erreichbarkeit per Email bzw. Telefon aufrecht. Wir ersuchen um Übermittlung von Anliegen per Email an ihre gewohnten Kontakte oder office[a]aeroclub.at und bitten um Verständnis für möglicherweise längere Antwortzeiten.

Lieferungen aus unserem Webshop können bis auf Weiteres nicht erfolgen. Bis auf Weiteres ist kein Parteienverkehr möglich. Das Behördenbüro hält einen Notbetrieb aufrecht. Wir ersuchen um Übermittlung von Anbringen per Email an faa[a]aeroclub.at, oder um postalische Übermittlung. Gleichzeitig ersuchen wir um Geduld – die Bearbeitung von Anbringen unterliegt noch nicht absehbaren Verzögerungen“.

COVID-19 und Luftsport in Deutschland

Auch der Deutsche Aero-Club hat für Sie auf dieser Webseite eine Liste von derzeit aktuellen Themen rund um die Virus-Pandemie zusammengestellt. Hier finden Sie Antworten auf Fragen rund um Fristenverlängerungen, Lizenzen, Berechtigungen usw.

Überirdisch gute Bilder

Christiaan van Heijst hat gleich zwei Traumjobs: Seit rund 20 Jahren arbeitet er als Pilot und fliegt Ziele auf der ganzen Welt an. Als Fotograf schießt er vom Cockpit aus außerdem Fotos, die unseren Planeten aus einer ungewohnten Perspektive zeigen. Seine Bilder haben ihn bereits zum Bestsellerautor gemacht. In diesem ‚STANDARD‘-Interview erzählt er, woher seine Leidenschaft fürs Fliegen kommt, welcher für ihn der schönste Ort von oben ist und warum er zu Hause in den Niederlanden nie fotografiert. Quelle: ‚Der Standard‘.

Ausnahmeregelung für Revalidierungen in Vorbereitung

Die Einschränkungen und Massnahmen des BAZL führten zu Verunsicherung und Fragen speziell in Bezug auf die Erneuerung von Class- und Typeratings sowie von Medicals. Das BAZL hat eine Exemption mit Fristverlängerungen für die Commercial Operation ausgearbeitet. Das Amt erachtet auch für PPL/SPL/BPL, LAPL-Lizenzen derzeit jegliche Revalidierungen als nicht opportun und arbeitet an einer ergänzenden Exemption mit gleicher Zielvorgabe. Der AeCS unterstützt das BAZL bei der Ausarbeitung einer pragmatischen und tragbaren Lösung für unsere Mitglieder und erwartet auch eine grosszügige Berücksichtigung von terminlichen Härtefällen, welche die Zeit vor Inkraftssetzung der Ausnahmeregelung betreffen.

Fragen & Antworten für die GA zur COVID-Situation

Der Schweizer AeroClub hat hier aktuelle Themen, die sich im Zusammenhang mit den Virus-Pandemie-Massnahmen stellen – wie zum Beispiel den Ablauf des medicals oder fehlendes Flugtraining für eine anstehende Ausweis-Erneuerung – zusammengetragen.