Schlagwort-Archive: Fluglehrer

Eine Liebe für’s Leben

Ein besonderes Jubiläum konnte Fluglehrer Egfried Trautenbergvon der Luftsportgruppe Amberg im Juli begehen: Seine Fliegerkarriere begann vor 60 Jahren. In seinen 45 Jahren als Fluglehrer (Segel- und Motorflug) hat er allein im Amberger Verein um die einhundert Schüler betreut. Ein Großteil der heute aktiven Mitglieder hat das Fliegen bei ihm gelernt. Neben der Ausbildung des Nachwuchses war er immer auch Streckenflieger. Die weiteste Strecke mit seinem Cirrus betrug 650 Kilometer. Sein reiches Wissen gab Trautenberg nicht nur in der Schulung an die Jungpiloten weiter, er war auch 14 Jahre als Trainer auf den LIMA-Lehrgängen dabei. Diese finden einmal jährlich statt und führen junge Flugscheininhaber an den Streckenflug heran. Der pensionierte Mathematik- und Physiklehrer hat bisher circa 16 000 Starts absolviert, etwa 100 verschiedene Flugzeugmuster geflogen (je zur Hälfte Segel- und Motorflugzeuge), ungefähr 100 verschiedene Flugplätze kennengelernt und 30 Außenlandungen gut überstanden. Das sind Landungen auf zum Beispiel einer Wiese, wenn der Aufwind nicht bis zum nächsten Flugplatz reicht. Quelle: ‚onetz.de‚.

Pilot für einen Tag

Wer schon immer mal neidisch in den Himmel geschaut und sich gedacht hat, wie es wohl wäre, selbst in einem Flieger zu sitzen, der hat am Samstag, 27. Juli, Gelegenheit dazu. Der Flugsportclub Mainbullau bietet an diesem Tag einen Schnupperkurs – ihren Pilotsday – auf dem Flugplatzgelände an. Interessierte bekommen dann einen kleinen Einblick in die spannende Welt der Fliegerei. Los geht es um 10 Uhr. Fluglehrer, wie zum Beispiel Pilot Klaus Wolf, der selbst lange Zeit Airbus-Pilot gewesen ist, oder Tibor Füle, ein leidenschaftlicher Flieger und Fluglehrer, vermitteln theoretische Grundkenntnisse. Wie zum Beispiel, warum ein Flugzeug eigentlich fliegt, welche Rolle das Wetter spielt oder wie ein Flugbetrieb funktioniert. Weiterhin wird geklärt, wo und wann man fliegen fliegen darf, was der Unterschied zwischen Ultraleicht und Echo-Klasse ist und was das Fliegen kostet. Quelle: ‚Main-echo.de‚.

Jüngste Flugschülerin der Luftsportgruppe Amberg

„Segelfliegen ist genial, fühlt sich an wie Schweben“, sagt Caroline Wellnhofer, während sie sich auf ihren 74. Flug vorbereitet. Bald darf sie alleine starten. Caroline Wellnhofer ist mit ihren 14 Jahren die jüngste Flugschülerin bei der Luftsportgruppe Amberg. Doch bevor sie das erste Mal alleine in die Luft steigen kann, stehen zunächst noch einige Stunden mit Fluglehrer Christoph Debler auf dem Programm. Wie diese ablaufen, weiß vorher niemand so genau – das kommt beim Segelfliegen immer auf die Thermik an. Und darauf, wie gut der Pilot es schafft, sich diese zunutze zu machen. Die Sonne strahlt vom weiß-blauen Himmel, das Thermometer zeigt 20 Grad, es herrscht starker, böiger Westwind. Fast ideales Flugwetter – aber nur fast. „Das könnte heute etwas ruppiger werden“, sagt Fluglehrer Christoph Debler. Quelle: ‚onetz.de‚.

18jähriger jüngster Fluglehrer in Bad Sobernheim

Wie in einer anderen Welt fühlt man sich im Segelflugzeug. An diesem Samstagvormittag ist das Wetter jedoch trüb, es regnet leicht, keine guten Bedingungen für den Segelflug. Das prüft Jonathan Sutor anhand von Wetterkarten im Internet. Mit gerade einmal 18 Jahren ist er der jüngste Fluglehrer im Flugsportverein auf dem Domberg. Wie Ausbildungsleiter Dr. Thomas Rathmann verbringt er seine Freizeit auf dem kleinen Flughafen über Bad Sobernheim. Jonathan Sutor ist ein Flughafengewächs und verbringt mit seiner Familie viel Zeit auf dem Domberg. Es braucht für das Segelfliegen ein gutes Gespür fürs Wetter. „Man sucht nach dem Start die erste Thermik“, schildert der junge Flieger. Kumuluswolken geben Hinweise darauf, aber auch die Vögel, deren Kreise der Segelflieger im Flugzeug beobachtet. „Wenn ein Vogel kreist, ist das ein Hinweis auf Aufwinde. Die Tiere haben mir so schon oft geholfen.“ Sutors Ziel ist es, möglichst viele Gegenden zu erkunden. Den Ort für sein Studium, das er bald antritt, sucht er auch nach dem Kriterium „gute Thermik“ aus. Quelle: ‚Allgemeine-zeitung.de‚.

Fluglehrer darf nicht mehr abheben

Eine Vorstrafe wegen Veruntreuung ist entscheidend für Zweifel an der Zuverlässigkeit des Piloten. Das Amtsgericht hatte bei seinem Urteil 152 Fälle von Veruntreuung zwischen 2008 und 2013 aufgelistet. Der leidenschaftliche Pilot hatte als Flugleiter und Trainer Flugschüler ausgebildet und Fortbildungen durchgeführt. Schließlich brachte er es 2013 zum Ausbildungsleiter im Verein. Das Gericht betonte, dass es bei einem Entzug der Fluglizenz nicht auf einen luftverkehrstechnischen Bezug der Straftat ankomme. Sein Engagement in der Fliegerei, verdeutlichte die Richterin, könne die Zweifel an seiner Zuverlässigkeit nicht entkräften. Und bei der luftverkehrstechnischen Zuverlässigkeit würden strenge Maßstäbe angelegt, denn als Pilot sei ein hohes Maß an Verantwortung und Selbstbeherrschung erforderlich. Schon geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit wiesen auf charakterliche Mängel hin. Quelle: ‚WAZ.de‚.

Wasserkuppe für Ortsfremde gesperrt

Rund ein halbes Jahr nach dem schweren Unfall mit drei Toten auf dem Flugplatz auf der Wasserkuppe bleiben Landungen für ortsfremde Piloten auf Hessens höchstem Berg vorerst verboten. Fremdanflüge sind noch nicht erlaubt, wie Flugplatzleiter Harald Jörges sagte. Für Piloten, die unter Aufsicht der örtlichen Flugleitung stünden, laufe dagegen der Saisonbetrieb bereits wieder seit dem 25. März. Als Reaktion auf den Flugunfall im Herbst 2018 hatte das Regierungspräsidium (RP) Kassel als zuständige Behörde mit dem Flugplatzbetreiber „Optimierungsmaßnahmen“ vereinbart. Ortsfremde Piloten motorgetriebener Luftfahrzeuge müssen vor einer ersten Landung auf Hessens höchstem Berg künftig ein Training mit einem Fluglehrer absolvieren, der mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist. Zudem wurden zwei Fangzäune am Pistenende zur Landstraße hin errichtet. Sie sollen Segelflugzeuge stoppen, die nicht rechtzeitig zum Stehen kommen. Quelle: ‚NTV‚.

Segelflug-Saison in Cham eröffnet

Doppelten Grund zur Freude hatten die Mitglieder des Segelflug-Sportvereins: Zum einen wurde mit dem Anfliegen die Saison offiziell eröffnet. Zum anderen wurde die ASK13 fast auf den Tag genau 50 Jahre alt. Am Vormittag brachten die Ausbildungsleiter Klaus Schroller (Segelflug) und Mike Goldhahn (Motorflug) die aktiven Flieger mit einer Sicherheitseinweisung auf den neuesten Stand. Es folgten die Überprüfungsstarts, bei denen die Fluglehrer jeden Teilnehmer in der Luft auf seine Qualifikation durchcheckten. Mehrmals kam auch die ASK13 zum Einsatz, die der Verein am 2. April 1969 angeschafft hatte. 25’462 Starts und 5’171 Flugstunden sind im Bordbuch dokumentiert worden. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Flugschüler für einen Tag

Seit einigen Tagen überprüfe ich regelmäßig den Wetterbericht. Ich versuche mir einzureden, die Vorhersage auf mein bevorstehendes Segelflugtraining anwenden zu können. Diese Illusion endet mit der Erkenntnis, dass mein bruchstückhaftes Wissen über Thermik und Luftströme nicht ausreicht, um den Wetterbericht deuten zu können. Am Ende meines Probetages beim Luftsportverein (LSV) Schneverdingen sollte ich, „das Segelflugzeug über weite Strecken ohne Hilfe des Fluglehrers steuern können“. Mehr Informationen im Originalbericht des Hamburger Abendblattes.