Schlagwort-Archive: Flugplatz

Flugplatz auf „Stand by“

Nix los am Flugplatz Vilshofen. Seit Samstag gibt es hier kaum noch Flugbewegungen. Selbst bei strahlendem Sonnenschein: gähnende Leere auf dem Rollfeld. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu reduzieren, wurden private Flüge untersagt, wie Heinz Edholzer vom Landratsamt Passau erklärt. Gewerbliche Flüge dürften zwar stattfinden. Doch hätten die Firmen Berger Bau und Eichberger Reisen ihre regelmäßigen Flüge jetzt eingestellt, und auch andere Unternehmen hätten ihre Reisen weitgehend zurückgefahren, wie Flugleiter Peter Schmid berichtet. Lediglich eine Handvoll Starts und Landungen, die mit der Vilshofener Flugzeug-Werkstatt Rieger zusammenhängen und zu Reparatur-Zwecken dienten, hat er vom Tower aus gezählt. „Normalerweise haben wir wochentags bei schönem Wetter zwischen 50 und 100 Flugbewegungen. Am Wochenende können es pro Tag bis zu 200 sein, denn dann landen hier auch viele auswärtige Piloten, die im Stadtzentrum Kaffeetrinken oder Eisessen gehen“, sagt Peter Schmid. Das ist jetzt nicht mehr erlaubt. Quelle: ‚pnp.de‚.

Aktuelle Frequenzliste aller Flugplätze

Es scheint schwierig bis unmöglich, von einzelnen Moving-Map-Geräteherstellern eine digitale und erst noch aktuelle Flugplatz-Frequenzliste zu bekommen.

Für alle, die auf jeden Fall im Cockpit unnötigen Stress wegen fehlender Frequenz-Informationen vermeiden wollen, hat flieger.news hier eine kostenlose, topaktuelle PDF-Datei mit allen europäischen Flugplatz-Frequenzen zusammengestellt. Alphabetisch sortiert und direkt zum Ausdrucken in verschiedenen Formaten.

Bürgerforum besucht Fliegerschule Burg Feuerstein

Die Bürgermeisterkandidatin Antje Müller vom FDP / Bürgerforum Ebermannstadt besuchte mit MdL Sebastian Körber und einigen Stadtrats- und KreistagskandidatInnen den Flugplatz auf dem Feuerstein. Der Geschäftsführer des Flugplatzes Herr Peter Kügel begrüßte die Anwesenden und informierte über die Geschichte und die Probleme des Flugplatzes. So gibt es die Fränkische Fliegerschule und den Flugplatz Burg Feuerstein bereits seit 1952. Auf 510 Meter Höhe gelegen, zählt er zu den schönsten und beliebtesten Plätzen in Deutschland. Er bietet eine knapp 1000 Meter lange Asphaltbahn, zwei Graslandestreifen für Segelflugzeuge und asphaltierte Zurollwege. Jedes Jahr starten und landen am Feuerstein fast 30.000 mal Motorflugzeuge, Motorsegler, UL-Flugzeuge und Segelflugzeuge. Viele Gebäude stammen aus den 60iger Jahren und sind nun natürlich, trotz ständiger Pflege, in die Jahre gekommen. So stehen beispielsweise Dacherneuerungen dringend an. Fünf Personen in Festanstellung halten derzeit den Flugbetrieb aufrecht, da Flugplätze einer sogenannten Betriebspflicht unterliegen, d.h. sie sind in den Unterlagen für Piloten als feste Punkte für Landungen und auch für das Betanken der Flugzeuge gelistet. Quelle: ‚Wiesentbote.de‚.

Julia Wanninger übernimmt das Steuer

Die Vorstandschaft des Flugsportclubs Schwandorf (FLC) hatte die Mitglieder am Samstagabend zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ins Vereinsheim nach Charlottenhof eingeladen. Mit zwei neuen vereinseigenen Flugzeugen und vielen Verbesserungen an der Infrastruktur des Flugplatzes, war die letzte Wahlperiode sehr erfolgreich. Neben der Neuwahl ging es auch um den Kauf eines Grundstücks. Durch den Erwerb von Grundstücken, die sich direkt westlich an der Start- und Landebahn befinden, könne der Flugbetrieb auch in Zukunft gesichert werden. Es drehe sich herbei um etwa 1,5 Hektar Wiesen- und Ackerfläche. Würde es nicht erworben werden, so hätten die Besitzer die Macht den Flugplatz zu schließen. Es sei eine schwierige Situation wie Hans Buhlmann schilderte. Die Stadt Schwandorf, ein Mitglied und der Verein selbst, werden nun als Käufer auftreten. Mit einstimmigen Beschluss der Versammlung, wurde dem Kauf zugestimmt. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Bienenfarm: Bauarbeiten vor Saisonstart

Da in den vergangenen Jahren kaum in die Infrastruktur des Flugplatzes Bienenfarm investiert worden ist, wird das jetzt nachgeholt. Unter anderem entsteht eine biologische Kläranlage. Die Anwohner hoffen derweil, dass künftig die Lärmbelästigungen durch Flugzeuge reduziert werden. Quelle: ‚MAZ-online.de‚.

Bitburg: Zuversicht in der Luft

Die Umwandlung des Flugplatzes Bitburg vom Militärflugplatz der Amerikaner hin zu einem Gewerbestandort bietet Perspektiven für Unternehmen, birgt aber auch Herausforderungen. Die Planer der Konversion in Bitburg haben es nicht leicht. Zuletzt hatte der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier ART wegen der kontaminierten Erde zunächst darauf verzichtet, sein Grundstück als Müllumschlagplatz zu nutzen. Mehr Informationen im Interview mit dem Verwaltungsleiter beim Zweckverband Flugplatz Bitburg im ‚Wochenspiegel‚. Bildquelle: U.S. DefenseImagery.

Flugplatz Breitscheid als getarnter Feldflughafen

Im Herbst 1935 erhielt der damalige Breitscheider Bürgermeister Robert Bechtum hohen Besuch aus Dillenburg und vom Luftgaukommando Münster. Ihm wurde eröffnet, dass auf der „Hub“ ein als „Jungviehweide“ getarnter Flugplatz gebaut werden sollte. Die Arbeiten dauerten bis 1938 an. Dabei wurde nicht nur eine relativ ebene Start- und Landebahn geschaffen, sondern auch ein „Kommandantenhaus“, mehrere landwirtschaftlich Gebäude als Tarnung für die vorgeschobene Nutzung sowie eine größere Anzahl von Baracken. Der Flugplatz war während des Zweiten Weltkriegs nur zeitweilig belegt. Zunächst waren es Verbindungsflugzeuge von Kommandostäben der Luftwaffe. Nach der Landung der Alliierten wurde Breitscheid zum Einsatzhafen ausgebaut. Am 15. September 1944 wurden 30 Messerschmitt 109 auf die „Hub“ verlegt. Im Oktober 1944 gab es die ersten amerikanischen Angriffe auf den Flugplatz. Im März 1945 folgte nach provisorischer Instandsetzung der zerstörten Infrastruktur die Verlegung von drei Stuka-Staffeln (Junkers Ju-87) der Nachtschlachtgruppe 2 nach Breitscheid und auf die Lippe. Am 24. März 1945 war ein weiterer Angriff auf mehrere Flugplätze, darunter auch Breitscheid, geplant. Weil die Angreifer aber herausfanden, dass die Ju-87 verlegt worden waren, wurde statt Breitscheid der neue Stuka-Standort Ziegenhain angegriffen. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

SUST-Bericht: Flugzeug ohne Pilot rollt in Hangar

Ein Kleinflugzeug ist auf dem Flugplatz Kägiswil OW nach dem Starten in ein Hangar geprallt. Der Pilot hatte die ungesicherte Maschine von aussen angeworfen und schaffte es nicht mehr an Bord. Die Beschreibung im Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungstelle (Sust) liest sich wie das Drehbuch einer Filmkomödie. Beim Vorfall vom 6. März 2019 wurde niemand verletzt, das Piper-Kleinflugzeug und das Hangar wurden aber beschädigt. Wie die Sust in ihrem Bericht schreibt, den sie am Freitag veröffentlichte, schob der 66-jährige Pilot den Flieger nach dem Betanken auf den Grasabstellplatz. Weil das Flugzeug über keinen elektrischen Starter verfügt und keine weitere Person zugegen war, entschied sich der Mann, den Motor alleine anzuwerfen. Auch eine Parkbremse ist bei der Maschine nicht vorhanden, sie muss gemäss den betrieblichen Vorgaben entweder mittels einer Seilsicherung oder durch den Gebrauch von Radschuhen auf beiden Seiten gesichert werden. Weil der Mann aber dachte, das Flugzeug würde auf dem Grasboden nicht wegfahren, verzichtete er auf die Radschuhe. Als der Motor startete, realisierte er, dass zu viel Leistung gesetzt war. Er wollte den Gashebel zurück in den Leerlauf ziehen, rutschte aber auf dem Gras aus und konnte das rollende Flugzeug nicht mehr erreichen. Dieses fuhr in Richtung Hangar und berührte diesen mit dem linken Flügel. In der Folge drehte sich das Flugzeug um den linken Flügel zum Hangar hin, so dass der Propeller mit der Holzwand des Hangars kollidierte. Dann stoppte der Motor. Am Hangar entstand ein Loch von rund einem Quadratmeter. Quelle: ‚bluewin.ch‚. Aufnahme: ‚Alpöhi‚.

Flugplatz Vinon schliesst per sofort

Noel Faucheux, der Präsident der AAVA in Vinon, schreibt am Montag, 16. März, den Vereins-Mitgliedern Folgendes: „Aufgrund der aktuellen Situation und nach Rücksprache mit den Mitgliedern des AAVA-Vorstands habe ich den Beschluss gefasst, unseren Verband und unsere Einrichtungen bis auf weiteres vollständig zu schließen. Dieser Beschluss gilt ab Montag, den 16. März 2020.

Dies bedeutet, dass bis auf weiteres:

  • Die Flugaktivität eingestellt wird
  • Unser Büro ist geschlossen.
  • Die Werkstatt ist geschlossen
  • Der Empfangsbereich bleibt für jedermann geschlossen

Vielen Dank für Ihr Verständnis“. Noêl Faucheux, Präsident der AAVA, Vinon

Vom Spielfeld aufs Rollfeld

Freiburgs Flugplatz will möglich machen, dass dort schwerere Flieger landen können – und auch künftige Gegner des SC Freiburg. Die Genehmigung ist schon in Arbeit. Der Freiburger Flugplatz schafft Voraussetzungen, dass größere Maschinen leichter landen können. Ein Feuerwehrfahrzeug ist gekauft und die ersten Brandbekämpfer sind geschult, bestätigt auf BZ-Anfrage Michael Broglin, Geschäftsführer der städtischen Flugplatz GmbH. Jetzt fehlt nur noch der Instrumentenflug, die Genehmigung ist in Arbeit. Mit ihr könnten Bundesligateams dann direkt neben dem neuen SC-Stadion landen und vom Rollfeld aufs Spielfeld gelangen. Quelle: ‚Badische Zeitung‚ (Registrierung).

Leise, leise in die Lüfte

Am Flugplatz Schönhagen sollen elektrische Propellerantriebe entstehen. »Sie wissen vielleicht gar nicht, über welche Perle Sie mit diesem Flugplatz verfügen, ganz Europa beneidet Sie darum.« Mit diesen Worten wollte Andreas Timmermann, Professor und Geschäftsführer der Berlin-Brandenburg Aerospace Alliance (BBAA), den Mitgliedern der Kreistagsausschüsse für Regionalentwicklung und Bauplanung von Teltow-Fläming den besonderen Wert des Flugplatzes Schönhagen verdeutlichen. Damit meinte er weniger die einzigartige Nachbarschaft dieses bedeutenden Verkehrslandeplatzes am Rande eines Landschafts- und Vogelschutzgebietes. Ihm ging es vielmehr um die Nähe zu Berlin, dem neuen Hauptstadtairport BER und den Forschungs- und Produktionszentren der regionalen Luft- und Raumfahrtwirtschaft. Die Abgeordneten, die sich in dieser Woche zur gemeinsamen Sitzung auf dem Flugplatzgelände versammelt hatten, konnte Timmermann damit kaum beeindrucken. Quelle: „Neues Deutschland„.

Arnsberg-Menden wird 50

Anlass für die Zusammenkunft war das 50jährige Bestehen des Flugplatzes Arnsberg-Menden in diesem Jahr sowie die Präsentation von vielen Investitionen. Auch wurde über Maßnahmen für die zukünftige weitere Sicherheitserhöhung durch eine etwaige Landebahnverlängerung sowie ein sogenanntes GPS-Anflugverfahren informiert. Anschließend stellte Architekt Paul Schüpstuhl aus Wimbern die Neubaupläne eines Bürogebäudes am Flugplatz vor, das zukünftig der OBO Bettermann Gruppe zur Verfügung steht. Auch berichtete der Architekt, dass man aus Sicherheitsgründen und aufgrund europäischer Vorgaben die Start- und Landebahn verlängern möchte. Die geforderte Landebahnbreite soll – wie vorgesehen – von 20 auf 25 Meter hergestellt werden. Auf Nachfrage von Bürgermeistern, ob mit diesen Maßnahmen eine Steigerung der Start- und Landevorgänge einhergehe, brachte der Architekt klar zum Ausdruck, dass alle diese Maßnahmen und ein mögliches GPS-Navigationsanflugverfahren nur der Sicherheitserhöhung dienten und auch in Zukunft keine größeren Maschinen als heute landen könnten sowie damit keine Steigerung der Starts und Landungen einherginge. Quelle: ‚Lokalkompasse.de

Flugbenzin auf Wormser Flugplatz ausgelaufen

Aus einem kleinen Vereinsflugzeug, das in einer Halle auf dem Wormser Flugplatz abgestellt war, ist am Samstagabend Flugbenzin ausgelaufen. Als das Malheur entdeckt wurde, verständigten Vereinsmitglieder sofort die Feuerwehr. Das war auch richtig so, denn es waren etwa 40 Liter ausgelaufen. Und bei einer solchen Menge besteht schon Brand- und Explosionsgefahr“, berichtete Einsatzleiter Ralf Schnabel. Die Kollegen banden den Kraftstoff und hatten damit die Gefahr rasch beseitigt. Das Flugzeug war vorher vollgetankt und dann im Hangar abgestellt worden. Der Treibstoff ist nach Einschätzung der Feuerwehr durch einen technischen Defekt ausgelaufen. Quelle: ‚Wormser Zeitung‚.

Fliegerjugend will gemeinsam abheben

Normalerweise geht es auf dem Auerbacher Flugplatz Anfang des Jahres ruhiger zu. Das zurückliegende Wochenende machte eine Ausnahme. 25 Hobbypiloten reisten zum 2. Sächsischen Luftsport-Jugendtreffen an und tauschten sich aus. Alle zwölf Vereine aus dem Freistaat schickten Nachwuchs-Vertreter. Vom gastgebenden Auerbacher Fliegerklub reihten sich fünf ein. Weil der Einstieg in die Fliegerei mit Seglern beginnt, war diese Disziplin besonders zahlreich vertreten. „Es ist aber aus jeder Sparte jemand hier – inklusive Modellflug“, sagte Max Wießner in seiner Funktion als Landesjugendleiter Sachsen. Ziel solcher Treffen ist es, sich bei Workshops und Vorträgen kennenzulernen, Erfahrung weiterzugeben, das bestehende Netzwerk auszubauen und Pläne zu schmieden. Mit dem Ergebnis, dass man in den nächsten Jahren bei Fluglagern noch enger zusammenrücken und gemeinsam Wettbewerbe ausrichten möchte. Quelle: ‚FreiePresse.de‚.

Airbus A 220 zwischengeparkt

Auf dem ehemaligen Flugplatz Twente sind Ende vergangener Woche zwei funkelnagelneue Flugzeuge vom Typ Airbus A 220 gelandet. Die Maschinen werden dort vorübergehend geparkt, so die Zeitung Tubantia. Normalerweise landen auf stillgelegten Twente-Airport nur noch Maschinen, die dort vom Unternehmen AELS (Aircraft End-of-Live Solutions) demontiert werden (WN berichteten). Die Maschinen, die in der vergangenen Woche dort landeten, sind indes nagelneu und kommen direkt aus der Produktion in Kanada. Bestimmt waren die Flieger für eine russische Fluggesellschaft, die sie leasen wollte, es sich dann aber anders überlegte. Da die Airbus-Flugzeuge aber schon Bau waren, wurden sie nach der Fertigstellung auf den Flughaften Twente gebracht, wo sie jetzt auf einen neuen Kunden warten. Auf dem Maastrichter Flughafen stehen vier weitere Maschinen dieses Typs, so die Tubantia in ihren Bericht weiter. Quelle: ‚AZonline.de‚.

Viel Arbeit für ein paar Sekunden Segelflug

Ein Dutzend Helfer – die als „Gummihunde“ bezeichnete Truppe an den Zugseilen plus Haltemannschaft – war erforderlich, um den Flieger in die Luft zu bringen. Nach anfangs maximal einer Minute endete der Gleitflug im Tal, dann waren wieder etliche Helfer vonnöten, um das rund 130 Kilogramm schwere Flugzeug den Hang hinaufzuschaffen. Manche Landung endete mit Bruch: „Am Wallmichrath ist aber nie jemand ernsthaft zu Schaden gekommen“, so Lohbeck. Der laut Zeitungsbericht „beste Segelflugplatz des Bergischen Landes“ blühte auf, Fliegergruppen aus der ganzen Region nutzten ihn. Zwei Hallen und ein zur Gaststätte umgenutztes Wohnhaus bildeten die Infrastruktur. Die Gleichschaltung unter den Nationalsozialisten bedeutete das Ende der Vereine, im Nationalsozialistischen Fliegerkorps lagen die Schwerpunkte auf der Vorbereitung für die Luftwaffe. Ende 1944 war auf dem Wallmichrath Schluss mit der Segelfliegerei. Nach Kriegsende waren die Alliierten konsequenter als 27 Jahre zuvor – sie verboten jegliches Fliegen. Die verbliebenen sechs Segelflugzeuge waren verschollen, als 1951 das Verbot gelockert und auch in Langenberg wieder geflogen wurde. Doch schon 1952 endete endgültig die Ära des Segelflugs auf dem Wallmichrath – der Start mit Gummiseilen war nicht mehr zeitgemäß, und für Windenstarts und erst recht Flugzeug- oder Autoschlepp war das Gelände, das heute komplett bewaldet ist, vollkommen ungeeignet. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

Flugplatz-Restaurant Schänis eröffnet mit neuem Wirt

Von der „Fuederegg“ auf den Flugplatz Schänis
Das Betriebsgebäude des Flugplatzes Schänis wurde in den letzten 18 Monaten gebaut und wird auf die Flugsaison eröffnet. Der neue Pächter des Restaurants „Flugplatz“ in Schänis heisst Kilian Senti. Der Gastronomie-Profi betreibt in der Region mehrere Restaurants.

Tolle Lösung rechtzeitig zum Saisonstart
In den letzten Wochen ist das zweistöckige Gebäude von den Segelfliegern bezogen worden. Aber bis vor kurzem hat eine wichtige Person gefehlt: Der Pächter des Restaurants „Flugplatz“. Nun konnte die Betriebsgesellschaft des Flugplatzes mit Kilian Senti diesen wichtigen Posten besetzen. Matthew Reiter, Präsident der ASSAG: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Kilian Senti einen ausgewiesenen Restaurantbetreiber aus der Region gefunden haben, der gut zu uns passt.“

In der Region verwurzelt
Kilian Senti betreibt bereits Restaurants in der Region: Die „Traube“ in Benken, das Hotel Restaurant „Post“ in Biberbrugg und das Berggasthaus „Fuederegg“ in Oberiberg. Für Kilian Senti ein Glücksfall: „Mit der „Fuederegg“ haben wir eine Skihütte, die im Winter viele Besucher anzieht. Dieselbe Mannschaft wird nun im Sommer das Restaurant Flugplatz betreiben“.

Generalprobe ab April
Das Restaurant ist ab 1. April geöffnet. Das Team wird sich in der neuen Küche und dem Gebäude einarbeiten. Gäste sind willkommen und auch der Abenteuerspielplatz ist offen. Geflogen wird, sobald es das Wetter zulässt.  Am 16. Mai werden Gebäude und Restaurant offiziell eröffnet.

Breite Finanzierung
Das Projekt wurde vor fünf Jahren gestartet. Um das neue Gebäude bauen zu können, haben rund 100 neue und bisherige Aktionäre das ASSAG-Aktienkapital erhöht. „Beim Crowdfunding haben rund 180 Einheimische, Aviatiker und Gäste mitgemacht. „Die breite Projekt-Unterstützung zeigt die starke Verbundenheit der Region mit dem Flugplatz Schänis“, so Matthew Reiter.

Wichtiger Treffpunkt in der Region
Das neue Restaurant wird dank modernem, gut durchdachtem Raumkonzept lokalen Vereinen und Firmen die Möglichkeit bieten, Versammlungen, Sitzungen & Seminare durchzuführen. Beim Bau wurde viel Wert auf warme Materialien gelegt, sodass man sich im neuen Restaurant wohlfühlt. Die grosszügige Terrasse bietet freien Blick auf das Fluggeschehen, während sich die Kinder auf dem bewährten Spielplatz vergnügen.

Ist der Freiburger Flugplatz noch zeitgemäß?

Eine knappe Mehrheit im Gemeinderat will über die Zukunft des Freiburger Flugplatzes diskutieren. Die dortige Flugschule betont indessen die überregionale Bedeutung des Fluggeländes. Ein Vierteljahrhundert nach dem Beschluss des Gemeinderats, den Flugplatz zu schließen, unternimmt eine knappe Mehrheit einen erneuten Versuch. Sie beauftragte die Stadtverwaltung in der Sitzung am Dienstag, die Kosten zu ermitteln, die bei einer Stilllegung im Jahr 2031 anfallen würden – dann laufen die Pachtverträge aus. „Für uns Grüne ist ein Flugplatz in der Stadt nicht mehr zeitgemäß“, sagte tags darauf Fraktionschefin Maria Viethen. „Es gibt keine Stadt in dieser Größenordnung, die keinen Flugplatz hat“, sagt Udo Harter, Inhaber einer Flugschule. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Donaueschingen: Hotel Concorde schliesst

Das Schicksal von Hotel und Gastronomie ist es, sich ständig nach dem auszurichten, was die Besucher und Gäste wollen. Funktioniert ein bestimmtes Angebot nicht mehr, dann ist es notwendig, umzudenken und die Sache mit einem neuen Konzept anzugehen. Das will Karl Heinz Müller, Geschäftsführer der Hotel Concorde GmbH und Co. KG, allerdings nicht mehr. Daher wird der Betrieb eingestellt. Den Schritt geht nicht nur Müller schweren Herzens, der mit seiner Familie seit 1994 den Betrieb des Hotels gesichert hat. „Diese Entscheidung ist uns mit Blick auf unsere engagierten Mitarbeiter, die das Haus verlassen werden, nicht leichtgefallen“, erklärt der Geschäftsführer. Momentan sind im Concorde noch 19 Vollzeit-, sowie Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte angestellt. Es sei sowohl für Mitarbeiter wie die Geschäftsführung nicht leicht gewesen. Positiv sei hier allerdings die Situation am Arbeitsmarkt: „Da der Arbeitsmarkt in der Region derzeit gute Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, erhoffen wir uns gleichwohl, dass unsere Mitarbeiter wieder gute Anstellungen finden werden. Wir werden dabei auch behilflich sein“, so Müller. Aber wie ist es überhaupt zu der Entscheidung gekommen, das Hotel zu verkaufen? Die Marktverhältnisse im Raum Donaueschingen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, erklärt Müller. Veränderungen hat das Hotel schon früher erlebt. „Für eine konzeptionelle Neuausrichtung sind erhebliche Investitionen erforderlich, die von unserer Betriebsgesellschaft, auch angesichts meiner näher rückenden Altersgrenze, nicht mehr übernommen werden können“, sagt der 62-jährige Geschäftsführer. „Das Hotel muss strategisch neu ausgerichtet werden. Da muss jemand richtig rangehen“, erklärt er. Ins Spiel komme da dann durchaus ein Millionenbetrag. „Wir werden das nicht mehr machen. Wer investiert, betreibt ja auch nachhaltig das Konzept wieder weiter.“ Laut Müllers Einschätzung wäre das etwa ein Wandel hin zur einer Ausrichtung im Economy-Bereich, also für Gäste günstiger. „Wir waren immer im höherwertigen Segment angesiedelt“, so Müller. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Flugplatz Lahr in Buchform

Das Buch „Zeitenwende“ beschreibt die Entwicklung Lahrs über die vergangenen 25 Jahre. Die Beiträge von BZ-Redakteuren und -Mitarbeitern werden in gekürzter Form veröffentlicht. 1998 wurde der Gewerbepark Raum Offenburg gegründet, im Mai 1999 gründeten die Städte Ettenheim und Mahlberg den Zweckverband Gewerbepark Ettenheim/Mahlberg. Beide Städte gehörten schon von Anfang an dem letztlich konkurrierenden Zweckverband für das westliche Flugplatzgelände an. Schließlich schlossen sich Kehl und Neuried 2002 zum interkommunalen Gewerbepark Basic zusammen. Der Flächenwettbewerb selbst in der Nachbarschaft nahm zu. Es gab Grundstücke in Hülle und Fülle. Mehr Infos im Originalbericht der ‚Badischen Zeitung‚ (Registrierung).

Fliegende Kisten flottmachen

Ein süddeutscher Familienbetrieb restauriert PS-starke Flugzeugklassiker. Auch Schweizer Piloten schätzen das Angebot auf dem Flugplatz Eschbach unweit von Basel. Wer einen Blick in die Montagehalle von Meier Motors am südbadischen Flugplatz Eschbach etwa vierzig Kilometer nördlich von Basel wirft, kommt ins Staunen. Hier sind etliche sogenannte Warbirds zu sehen, also Propellerflugzeuge, die im Zweiten Weltkrieg oder danach zum Einsatz kamen. Spitfire, P-51 Mustang, Messerschmitt 109 und Corsair sind nur die bekanntesten Namen. Für Luftfahrt-Enthusiasten ist die Entdeckung etwa so, wie eine Halle voll mit alten Ferraris, Bugattis und Kompressor-Mercedes für Autoliebhaber. Dass alles so kam, war nicht unbedingt vorherzusehen: Mitte der 1990er Jahre arbeitet Achim Meier als Fluglehrer, Bruder Elmar als Werkstattleiter in einer Mercedes-Vertretung im süddeutschen Freiburg. Ihr Vater, aktiver Privatpilot und Oldtimer-Besitzer, hat die Söhne von Kindsbeinen an mit der klassischen Aviatik in Berührung gebracht. 1992 kaufen die beiden einen Doppeldecker vom Typ Boeing Stearman, Baujahr 1943, und restaurieren ihn vollkommen. Dann gelingt es den Brüdern Meier zusammen mit einem Bekannten, ein ehemaliges Trainingsflugzeug des amerikanischen Militärs vom Typ North American T-6 aus den 1940er Jahren aufzutreiben. Auch diese 450 PS starke Maschine wird von ihnen bis heute in Eigenregie geflogen und gewartet. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‚.

Bozen: Startbahn-Verlängerung

Am Flugplatz fahren die Bagger auf, titelt heute das Tagblatt Dolomiten. Am Montag starten die Arbeiten zur Verlegung jenes Konsortialwegs nach St. Jakob, der das Flugplatzareal südlich der heutigen Landebahn quert. Sind diese Arbeiten erledigt, soll darauf die Verlängerung der Startbahn erfolgen, wie Josef Gostner, Geschäftsführer der privaten ABD-Holding erklärt. Um 132 Meter (Beton) und 200 Meter (Sicherheitsstreifen) soll der Bozner Flughafen wachsen. „Wir sind laut Ausschreibung des Flugplatzes zur Verlängerung verpflichtet“, erinnert Gostner an die Wettbewerbsvorgaben der Landesregierung. Ziel der ABD-Holding sei ein funktionierender Flugplatz mit einer Linie nach Rom sowie Charterflügen. Quelle: ‚Südtirol News‚.

Lüneburg: Naturschützer für Flugplatz-Erhalt

Der Luftsportverein in Lüneburg bekommt bei seinem Engagement für den Erhalt des Flugplatzes und gegen die Ansiedlung eines Gewerbegebietes auf dem Areal neue Unterstützung: Umweltschützer warnen vor einer entsprechenden Bebauung der Fläche. Dies könnte das Aus für viele seltene Pflanzen und Tiere bedeuten, sagte Karl-Wilhelm Kirsch dem NDR. In der gesamten Umgebung gebe es nichts Vergleichbares in der Landschaft. Der Lüneburger Ornithologe hat das Areal direkt neben der Start- und Landebahn über mehrere Jahre beobachtet und dort seltene Vögel wie Feldlerche, Bachstelze und Nachtigall entdeckt. Diese würden dort auch brüten, sagte Kirsch. Die Stadt Lüneburg will die Beobachtungen des Naturschützers, der diese nach eigenen Angaben in einer Broschüre dokumentiert, nicht bewerten. Ein Stadtsprecher teilte dem NDR mit, man habe selbst zwei unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollen bis Ende des Jahres eine objektive Einschätzung geben. Umweltschützer befürchten, dass die Stadt ihre Pläne dennoch durchsetzen werde. Der Lüneburger Rat hatte im Sommer 2019 beschlossen, den Pachtvertrag für das Flugplatzgelände über Oktober 2020 hinaus nicht mehr zu verlängern. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Der rund 70 Jahre alte Luftsportverein geht dagegen vor. Mit Unterschriftensammlungen wollen die Mitglieder erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Quelle: ‚NDR‚.

Fliegerklub Brandenburg richtet DM der Frauen aus

Vom 3. bis zum 11. Juli wird die deutsche Segelflugwelt alle Augen nach Brandenburg an der Havel richten. In diesem Zeitraum findet die Deutsche Segelflugmeisterschaft der Frauen 2020 auf dem Flugplatz Mühlenfeld statt. Kombiniert wird diese Meisterschaft mit einem geschlechterübergreifenden Qualifikationswettbewerb für die allgemeine Deutsche Meisterschaft 2020. Beides gemeinsam ist das Offene Märkische Vergleichsfliegen. Bereits wenige Tage nach Öffnung des Anmeldefensters waren alle 75 Startplätze belegt, die Warteliste ist lang und schon jetzt ist klar: Deutschlands Segelflugelite wird sich Anfang Juli in Brandenburg versammeln, um sich in einer der wohl schönsten Segelflugregionen Deutschlands in dem motorlosen Fliegen rein mit der Kraft der Sonne zu messen. Das große Interesse an dem Brandenburger Wettbewerb macht auch an Ländergrenzen keinen Halt, weshalb erstmals auch ausländische Pilotinnen teilnehmen werden. Die vom Fliegerklub Brandenburg ehrenamtlich organisierte Veranstaltung verspricht also große Strahlkraft – weit über den kleinen Flugplatz hinaus – auf die gesamte Region zu haben. Mit einer öffentlichen Eröffnungszeremonie auf dem Neustädtischen Markt möchten sich die Veranstalter in Brandenburg präsentieren, den Wettbewerb in die Stadt tragen und gemeinsam mit allen Interessierten sowie den ungefähr 250 Helfenden und 75 Pilotinnen und Piloten den Beginn des Wettbewerbes feiern. Quelle: ‚meetingpoint-brandenburg.de‚.

Flugplatz Breitenau soll Naturschutzgebiet werden

Der jahrzehntelange Kampf des Bundes Naturschutz steht kurz vor einem Erfolg: Der Sonderlandeplatz Breitenau soll größtenteils zum Naturschutzgebiet werden. Der Aero-Club hält dies für unnötig und fürchtet um die Sicherheit. FDP-Stadtrat Martin Pöhner um Arbeitsplätze. Gerne beobachte er im Frühling die Vögel, die dank der Vielzahl miteinander verzahnten Biotope in Ruhe auf dem Flugplatz Breitenau brüten können, sagt Hanno Stock. Würden sich die verschiedenen Bodenbrüter näher an der Landebahn niederlassen, würde das die Flugsicherheit gefährden: Wenn sie bei Start oder Landung erschreckt abheben, geraten sie in die Triebwerke. Aber: „Die sind schlau und haben sich angepasst“, sagt der Vorsitzende des Aero-Clubs. Sandmagerrasen und weitere wertvolle Biotop-Flächen sind nicht trotz sondern gerade wegen des Flugbetriebs entstanden und erhalten worden – weil dadurch weder Flächen bebaut noch etwa durch starke Nutzung beschädigt wurden. Dadurch wachsen seltene Sandnelken auf dem Flugplatz, und neben Bodenbrütern leben dort rund 300 Nachtfalter-, 17 Heuschrecken- und 15 Fledermaus-Arten. Außerdem die stark gefährdete Kreuzkröte. Quelle: ‚infranken.de‚.

Mit Rückenwind ins neue Jahr

Während die Zukunft des Flugplatzes Neumarkt wegen des auslaufenden Pachtvertrages ungewiss ist, erlebt die Flugsportvereinigung einen regelrechten Boom beim Publikum. Klar seien sie bestrebt, dass es eine Verlängerung des Pachtvertrages gebe, sagt der Vorsitzende der Flugsportvereinigung, Klaus Weiß. Denn der Flughafen brummt. Auch am Sonntag: Die Flieger hatten zu einem letzten öffentlichen Flugtag in diesem Jahr geladen, und die Neumarkter standen vor dem Tower Schlange. Der Pachtvertrag für den Flugplatz läuft am 31. Dezember 2020 aus. Wie es dann weiter geht? Derzeit offen, sagte Weiß, der sich nur ein bisschen in die Karten schauen ließ: Man stehe in Kontakt zum Beispiel mit den Berchingern, wo es ein derzeit ruhendes Flugfeld gebe. Aber, sagte Weiß auch: Eine Kommune von der Größe Neumarkts sollte einen Flugplatz wie den an der Nürnberger Straße nicht aufgeben. Er werde gebraucht, es gebe Geschäftskunden Neumarkter Firmen, die hier landeten. Einen Platz wie diesen bekomme man heute nirgendwo mehr genehmigt, sagte er. Und: Der Flugplatz brauche nicht das ganze Areal, sondern nur einen Bruchteil davon. „Und Neumarkt braucht eine Frischluftschneise“, sagte er und verwies auf die immer dichter werdende Bebauung in der Innenstadt. Quelle: ‚Nordbayern.de‚.

Köthener Flugplatz als Hort der Geschichte

In Köthen starteten die Segelflieger der Fluwiac ab 1923 oder ab 1927 dann auch die Motorflieger „Rosemarie“ und „Agathe“. 1936 beginnt dann die Geschichte des Fliegerhorsts in Köthen und damit die Verankerung Köthens auf der Landkarte der militärischen Fliegerei. Erst im Mai 1991 war damit Schluss. Nachdem 1945 die letzten Heinkel 111 der deutschen Luftwaffe in Richtung Verschrottung verschwanden, zogen später die letzten MiG 29-Jagdflugzeuge der GSSD gen Osten ab. Und der Flugplatz stand nun wieder der ausschließlich zivilen Nutzung zur Verfügung. Im Sommer gelte PPR auch in der Woche . „Es kommen hier schon einige Flugzeuge an“, sagt der Vereinschef. Fremde Flieger, auch Flugschulen nutzen den Sonderlandeplatz Köthen gern. Und die Vereinsmitglieder halten ihrerseits gern die Stellung an Tower, Bahn und Hangar. Quelle: ‚mz-web.de‚.

Airpark Buochs: Niederlage für Kritiker

Hochfliegende Pläne existieren für das Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Ennetbürgen und Stans: Auf einem rund 90000 Quadratmeter grossen Areal soll ein Industriepark entstehen, ausgerichtet auf Unternehmen der Luftfahrtbranche. Das Projekt der Nidwalden AirPark AG, an der unter anderem die Ruag Real Estate AG beteiligt ist, stösst allerdings auf Gegenwehr. Nachdem der Gestaltungsplan 2015 im kantonalen Amtsblatt ausgeschrieben worden war, erhob eine Korporation als Eigentümerin zweier angrenzender Parzellen in Ennetbürgen eine Einwendung. Nacheinander landete der Fall bei den Gemeinderäten, bei der kantonalen Baudirektion und vor dem Nidwaldner Verwaltungsgericht, wobei das Ergebnis immer das gleiche war: Die Korporation blitzte ab. In letzter Instanz hatte nun das Bundesgericht über den Gestaltungsplan für den Air Park zu entscheiden. Aus dem gestern veröffentlichten Urteil geht hervor, welche Argumente die Korporation gegen das Projekt ins Feld führt. Ihr Hauptkritikpunkt: Zu Unrecht sei auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung verzichtet worden. Dabei spielt die Nähe zum Flugplatz Buochs eine wichtige Rolle. Die Korporation macht geltend, zwischen dem Flugplatz und dem geplanten Air Park bestehe ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang, weshalb es sich um eine Gesamtanlage handle und eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben sei. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‚.

Boden-Ablagerung auf dem Flugplatz Barnsen

Der Tower ist verwaist, die Flugzeughallen geschlossen, ein kalter Wind weht über das menschenleere Gelände am Ortsrand von Barnsen. Der Flugplatz befindet sich im Winterschlaf. Doch die Stille trügt. Wolfgang Hahnemann (SPD) und Hermann Meyer (FWG), Mitglieder des Gerdauer Rates, sind emotional aufgewühlt. „Ich bin entsetzt, wie hier versucht wird, Dinge unter den Teppich zu kehren“, schimpft Meyer in Richtung des Landkreises Uelzen. Auch 21 Jahre, nachdem die Start- und Landebahn des Flugplatzes verlängert wurde, gibt es nach Ansicht der beiden Ratsherren noch viele offene Fragen. Zum Beispiel: Ist damals beim Einbau von mehr als 30.000 Tonnen Boden, darunter Gleisschotter, mit Schadstoffen kontaminiertes Material ins Erdreich gelangt? Und geht davon eine Gefahr für Uelzens Trinkwasser aus? „Was denkt sich der Landkreis dabei, das Material da einfach reinzufahren? Das ist doch unverantwortlich“, empört sich Meyer. Hahnemann und er haben Akteneinsicht bei der Kreisbehörde bekommen und sich ein 2018 erstelltes Schadstoffgutachten genau angesehen. Aus Sicht der vom Landkreis beauftragten Professor Burmeier Ingenieurgesellschaft (BIG) ist eine Gefährdung des Grundwassers am westlichen Stadtrand von Uelzen nicht gegeben. Doch genau diese Aussage bezweifeln Hahnemann und Meyer. Besonders besorgt sind er und Meyer über die Konzentration des Pflanzenschutzmittels Ethidimuron, das wegen möglicher Gesundheitsgefahren in Deutschland nicht mehr zugelassen ist. Im Stauwasser bei Barnsen wurden in zwei Proben 0,56 und 0,68 Mikrogramm pro Liter Ethidimuron nachgewiesen, der Schwellenwert liegt aber nur bei 0,1. Meyer verweist auf die Stadtwerke Burgdorf, die 2011 und 2012 ihre Trinkwasserförderung aus mehreren Tiefbrunnen wegen Verunreinigungen mit Ethidi-muron zeitweise eingestellt haben. Keine Gefahren fürs Grundwasser sieht hingegen der Landkreis Uelzen. In Burgdorf seien sehr hohe Ethidimuron-Werte in der Vorfeldmessstelle nachgewiesen worden. Doch die im BIG-Gutachten genannten Messdaten „lassen bereits keine Auffälligkeiten an der hier zugeordneten Vorfeldmessstelle erkennen“, erklärt Kreissprecher Martin Theine auf AZ-Anfrage. Aufgrund des „insgesamt nur geringen Schadstoffpotenzials“ komme das Gutachten zu dem Ergebnis, dass eine Überschreitung der gesetzlichen Prüfwerte für das Sickerwasser auszuschließen sei. Dieser Einschätzung schließt sich Gerdaus Bürgermeister Stefan Kleuker (CDU) übrigens an. „Ich vertraue dem Gutachten, ich bin da absolut beim Landkreis“, sagt er im AZ-Gespräch. Quelle: ‚AZ-online.de‚.

Anklam wickelt Flugplatz ab

Das Ringen um den Flugplatz Anklam hat ein Ende: Die städtische Gesellschaft wird ab Jahresende abgewickelt. Die Gesellschaft wird es Ende 2020 nicht mehr geben. Auch die Liquidatoren, welche an die Stelle der Geschäftsführer treten, sind benannt. Anklams Ordnungsamtschef Bernd Lange wird die Geschicke des Flugplatzes bis zur endgültigen Abwicklung leiten. Die bisherige Geschäftsführerin Anja Lehrkamp ist damit abberufen. Ihre Anstellung als Flugleiterin soll sie aber auch künftig innehaben. Quelle: ‚Nordkurier‚.