Schlagwort-Archive: Flugplatz

Flugplatz Sallanches schliesst am 15. Mai

Der Plan geisterte leider schon seit einige Jahre durch die Politik im Tal von Chamonix. Jetzt ist entschieden, dass der Flugplatz Sallanches am 15. Mai endgültig geschlossen wird. Zu geringe Kapazität und Frequenzen sind die Ursachen – und die Stadt möchte das Land für einen Naturpark zurückgewinnen. Auf dem Flugplatz ist der Flugclub Sallanches beheimatet. Sallanches ist vor allem auch eine wichtige Notlandestelle für Flugzeuge, die sich in der Region des Mont-Blanc bewegen, Alternativen für Aussenlandungen sind dort sehr dünn gesät.

Flugplatz Konstanz bleibt in Betrieb

Der Verkehrslandeplatz Konstanz bleibt bestehen – wenn auch in abgespeckter Form. Das hat der Petitionsausschuss des Landtags in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen. In einer Petition hatten sich Bürger gegen Pläne der Stadt gewandt, die Start- und Landebahn in Gewerbefläche umzuwandeln. Flugpiste und Rollbahn sollen verschoben und die restliche Fläche zu einem Gewerbegebiet umgewidmet werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart als koordinierende Mittelbehörde des Landesverkehrsministeriums, die Stadt Konstanz und Vertreter des Landeplatzes einigten sich auf den Kompromiss, Flugpiste und Rollbahn auf 995 Meter Länge und 40 Meter Breite zu verschmälern und den frei werdenden Geländestreifen nach Süden Richtung Bahnhaltepunkt Konstanz-Wollmatingen für gewerbliche Nutzung vorzusehen. Der Gemeinderat hat dem Vorschlag zugestimmt, das Änderungsverfahren läuft. Flugsicherung und Flugplatzbetreiber gaben grünes Licht. Quelle: ‚Wochenblatt‘.

Land soll Kreis-Flugplatz mitfinanzieren

Der Flugplatz Schönhagen kostet den Kreis Teltow-Fläming viel Geld. Deshalb will die Verwaltung nun das Land Brandenburg finanziell in die Pflicht nehmen. Hauptargument: Das Land profitiert besonders vom Flugplatz. Beteiligen soll sich das Land aber nicht an den allgemeinen Kosten für den Betrieb. Bei der Bitte um Mitfinanzierung geht es um die Kosten, die mit den Aufgaben der Daseinsvorsorge zusammenhängen. Denn nicht nur Hobbypiloten und Vereine nutzen die Anlage in Schönhagen. Der Flugplatz entlastet als größter Verkehrslandeplatz in den neuen Bundesländern auch die beiden Berliner Flughäfen in Tegel und Schönefeld. Mehr im Bericht der ‚maz-online.de‚.

Ziviler Luftverkehr begann in Johannisthal

Viele Fenster sind kaputt, das Mauerwerk der alten Hallen bröckelt. Ein Schornstein ragt in die Höhe. Auf dem denkmalgeschützten, aber verfallenen Gelände in Treptow sind noch Spuren des früheren Flugplatzes Johannisthal zu sehen. Aus dem einstigen Flugfeld ist ein Erholungspark geworden. Ein paar Spaziergänger führen ihre Hunde aus. Gar nicht so weit vom pannengeplagten Hauptstadtflughafen BER entfernt begann dort vor 100 Jahren die Geschichte des zivilen Luftverkehrs mit Streckenflügen in Deutschland. Mehr im Bericht der ‚Berliner Zeitung‘.

Innovation auf dem Flugplatz Birrfeld

Die Brugger Energieversorgerin ist ausgezeichnet worden mit dem begehrten Schweizer Energiepreis Watt d’Or 2019 in der Kategorie Energietechnologien. Die Übergabe der Trophäe, einer Schneekugel, fand in Bern statt (die AZ berichtete). Diesen Mittwochabend sind Projektbeteiligte sowie Behördenvertreter – anwesend waren gegen 50 Gäste – auf den Flugplatz Birrfeld eingeladen worden zur Watt-d’Or-Feier mit der Präsentation der innovativen Strom-Infrastruktur: Photovoltaikanlage auf dem Hangar, Steuerungs-Plattform GridEye sowie öffentliche Ladestation für Elektroautos. Bereits 2013 war die Brugger Energieversorgerin ausgezeichnet worden mit dem Watt d’Or als Partnerin des Projekts Brennstoffzellenpostauto. Auf den Lorbeeren ausruhen will man sich allerdings nicht. Ziel sei es in den kommenden Jahren, sich wieder zu bewerben für den Energiepreis, sagte Pfiffner – um aufzuzeigen, dass Innovation wirklich stattfinde in der Energiebranche und miteinander Lösungen gefunden werden könnten. Mehr im Bericht der Aargauer Zeitung.

Völtendorf: Keine Ausbau-Chance

Könnte die S 34 zu einer Vergrößerung des Flugplatzes Völtendorf führen? Diese Sorgen haben zumindest Anrainer sowie Ober-Grafendorfs Bürgermeister Rainer Handlfinger. Denn der umstrittene Bau der Traisental-Schnellstraße sieht auch eine Unterführung des Flugplatzes vor. Dadurch würde die L 5181, die für die S 34 Platz machen wird, keine Grenze mehr darstellen. Doch die Sorge ist unbegründet, wie Baudirektor Kurt Rameis erklärt: „Zum Leidwesen der Fliegerei hat der Flugplatz kein Vergrößerungspotential. Einer der Gründe dafür ist, dass der An- und Abflug über Siedlungen erfolgen müsste, was heutzutage kaum eine Chance auf eine behördliche Bewilligung hat“. Mehr im Bericht der ‚NÖN.at‘.

Drewitz in Warteschleife?

„Neue Hoffnung für Flugplatz Drewitz“ titelte die RUNDSCHAU am 12. Februar 2018 und verkündete damit eine Wende im Insolvenzverfahren, denn ein Käufer-Konsortium konnte mit seinem Konzept den Insolvenzverwalter überzeugen. Ein Jahr später hat sich diese Hoffnung nach bisherigen Erkenntnissen nicht erfüllt. Die neuen Eigentümer nun haben auf RUNDSCHAU-Nachfrage unumwunden zu verstehen gegeben, dass sie bislang und auch künftig nicht auf dem Flugplatz tätig werden wollen. Das ist ein herber Schlag ins Gesicht all jener, die sich mit dem Eigentümer-Wechsel große Hoffnungen gemacht hatten. Mehr im Bericht von ‚LR-online.de‘.

Schänis: Spatenstich für Betriebsgebäude

Schänis, das grösste Segelflug-Zentrum der Schweiz, erhält 2019 ein neues Betriebsgebäude. Am Dienstag, 29. Januar konnte gemeinsam der erste Spatenstich durchgeführt werden. Bis Ende dieses Jahres soll das neue Gebäude, das ein modernes Restaurant mit Aussichts-Terrasse, Theorie- und Briefing-Räume und ein zeitgemässes Büro beherbergen wird, eröffnet werden. Die Baukosten sind mit rund CHF 2.2 Mio. geplant, CHF 100’000 wurden dabei über ein viel beachtetes Crowdfunding gesammelt, ca. CHF 800’000 über eine Aktienkapital-Erhöhung, an der sich ausser zahllosen privaten Aktionären auch die Anrainer-Gemeinden beteiligten. Die restliche Summe ist über einen Bankkredit finanziert.

Flughafen Budweis: Start im Sommer

Der Flughafen Budweis wird derzeit auf Hochtouren vom Flugplatz zum vollausgestatteten South Bohemia Airport umgebaut. Der alte Flugplatz, bis 2005 im Besitz des Militärs, ist nicht mehr wiederzuerkennen und der Baubetrieb am 120 Hektar großen Areal weit fortgeschritten. In der derzeit befindlichen zweiten Bauphase wird das komplette Innenleben des Ankunft-Abflug-Bereichs fertiggestellt, um ab Mai 2019 mit dem operativen Testbetrieb zu starten. Mehr im Bericht von ‚meinbezirk.at‘.

Dübendorf für WEF gewappnet?

Die Störaktionen mit Drohnen an Flughäfen in England haben auch Auswirkungen auf die Risiko-Beurteilung des Flugplatzes Dübendorf. Eventuell kommen während des WEF-Flugbetriebs moderne Drohnenabwehr-Systeme zum Einsatz. Ein Fluggerät, das unerlaubt in einen gesperrten Luftraum eindringt, kann von einer Drohnenabwehr-Anlage abgefangen werden. Neuste Systeme, wie etwa des deutschen Herstellers Aaronia, sind in der Lage, Drohnen über deren Signale, die sie an den Piloten sendet, präzis zu Orten. Je nach Beurteilung der Bedrohung kann der Störsender des Systems eingesetzt werden. Dieser bewirkt, dass die Steuersignale des Piloten nicht mehr bei der Drohne ankommen, was zum Absturz oder zu einer automatischen Landung führt. Mehr im Bericht der Aargauer Zeitung.