Schlagwort-Archive: Flugplatz

Ampel für Flugplatz

Auf dem Segelflugplatz in Erbendorf gibt es eine wichtige Neuerung. Zur Absicherung des Flugbetriebs soll eine Lichtzeichenanlage Spaziergängern und Besuchern in der Schweißlohe helfen. Der Flugplatz und damit die beiden öffentlichen Wege im Bereich des Geländes müssen laut der aktuellen Platzgenehmigung durch das Luftamt Nordbayern bei jedem Start und jeder Landung abgesichert werden. Das erfolgte 30 Jahre lang unter anderem mit den vier Schranken. Diese Schranken sind aber nur für die Wegesicherung vorhanden. Besonders im Westen des Flugplatzes führte es immer wieder dazu, dass viele ankommende Fahrzeuge aller Art diese geschlossenen Schranken über das angrenzende Grundstück, sehr zum Ärger des Besitzers, umfahren haben. Die Nutzung der öffentlichen Wege ist somit immer dann möglich, wenn gerade keine Starts und Landungen stattfinden. Das Rotlicht im Westen ist dann aus und die beiden automatischen Schranken sind offen. Bei einem Windenbetrieb, als mögliche Startart für den Segelflug, ist es durch die Behörde auch genehmigt, die Winde außerhalb des Flugplatzes aufzustellen. Bei dieser ausgelegten Seillänge erreicht man mit dem Segler eine größere Ausklinkhöhe. Jeder dieser Windenstarts ersetzt immerhin einen Start des Seglers im motorgetriebenen Flugzeugschlepp. Quelle: ‚onetz.de‚.

Gollenberg: ältester Flugplatz der Welt

Eine alte Ansichtskarte aus den 1930er Jahren deutet Luftfahrtgeschichte an. Denn die Aufnahme vom Gollenberg zeigt einen Segelflieger, womöglich dort, wo bis zum Absturz am 9. August 1896 Otto Lilienthal seine Gleiter testete. Heute befindet sich am Gollenberg eine frühere DDR-Verkehrsmaschine, unter deren Tragflächen an diesem Samstag, 10. August, der große Visionär von 12.00 bis 18.00 Uhr gefeiert wird. Sein Todestag jährt sich zum 123. Mal. Im Grunde genommen ist Lilienthal der erste Flieger gewesen und der Gollenberg dadurch der erste Flugplatz der Welt. Noch heute starten und landen dort Segelflieger. Wer mal einsteigen und ebenfalls abheben will, sollte das Fest besuchen. Zudem befindet sich im Ortskern das äußerst informative Lilienthal-Centrum. Quelle: ‚moz.de‚.

Giftsuche unter Neuruppins Flugplatz

Die Neuruppiner Stadtverwaltung setzt große Hoffnungen in ein Wohngebiet, das auf dem ehemaligen Militärflugplatz entstehen soll. Raum für bis zu 260 Wohneinheiten sieht Sabine Supke, die Leiterin des Amts für Stadtentwicklung. Nicht unwichtig ist auch, dass die Hälfte der Fläche, um die es geht, der Stadt gehört. Statt privater Investoren könnte so also die Kommune selbst von der Entwicklung des Areals profitieren. Doch bevor es losgehen kann, muss ein großes Problem gelöst werden: die Hinterlassenschaften. Aufgrund der jahrzehntelange Nutzung der Fläche durch die sow­jetischen Streitkräfte, aber auch durch eine Müllkippe wird einiges an Schadstoffen im Boden und im Grundwasser vermutet. Mit Mineralölen, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen wird dort gerechnet, aber auch mit Schuttablagerungen und anderen Hinterlassenschaften. Gewissheit soll eine orientierende Untersuchung geben, die seit Dienstag auf einer etwa zehn Hektar großen Fläche läuft. Jeweils 100 000 Euro haben die Stadt und das Land bereitgestellt, um zu erfahren, wie es um die Kontamination des Gebiets bestellt ist. Dafür werden auf der Fläche zuerst einmal bis zu einer Tiefe von 35 Zentimetern mit Grabungen in einem in 100 Einzelstücke unterteilten Raster Bodenproben genommen. Quelle: ‚moz.de‚.

Unter den Wolken

Im Flugzeug selbst sitzt außer dem Piloten zwar maximal noch eine weitere Person. „Trotzdem, Segelfliegen ist ein Mannschaftssport”, sagt Dechow mit Nachdruck. Denn damit ein Flugzeug in die Luft steigen kann, müssen mindestens fünf weitere Personen anwesend sein – und auch mit anpacken. Flugleiter, Lepofahrer, der die Seile wieder einsammelt, Fluglehrer, Starthelfer, jeder hat seine Aufgabe, die er an einem bestimmten Tag ausübt. Den einsamsten Job hat der Windenfahrer. Der sitzt am anderen Ende der Start- und Landebahn und beaufsichtigt die Winde, mit der die Flieger in die Luft gezogen werden. „Wir haben einen Schichtplan, jedes Vereinsmitglied hat mal Dienst und übernimmt mal jede Schichten”, erklärt Dechow. Denn jeder, der Fliegen möchte, kann das auf dem Flugplatz in Wanlo zu relativ geringen Kosten machen. Dechow möchte mit dem Vorurteil aufräumen, dass Segelfliegen ein elitärer Sport sei. „Im Schnitt zahlt ein Mitglied bei uns im Jahr zwischen 400 und 600 Euro. Das schließt sowohl die Mitgliedschaft als auch die Flüge ein”, sagt er. Das funktioniere aber eben nur, weil alle im Verein ehrenamtlich mit anpacken. Auch ein eigenes Flugzeug wird nicht benötigt, alle Piloten und Schülerkönnen die Vereinsflugzeuge nutzen. Quelle: ‚rp-online.de‘.

Risiko Windkraftanlagen in Flugplatznähe eindämmen

Nordrhein-Westfalen möchte den Ausbau der Windkraftenergie in Zukunft stärker reglementieren. Während ein wünschenswerter Mindestabstand von Windkraftanlagen von 1,5 Kilometern zu reinen Wohngebieten im neuen Landesentwicklungsplan festgehalten wurde, fehlt eine solche Richtlinie für Anlagen in Flugplatznähe allerdings völlig. Deshalb befürchtet der Deutsche Aero Club (DAeC), Spitzenverband des Luftsports und der Allgemeinen Luftfahrt, dass das Gefahrenpotenzial für Piloten weiter anwächst. Allgemeine Luftfahrt und Luftsport sind der größte Luftraumnutzer bundesweit mit vier Millionen Flugbewegungen pro Jahr. „Kleine Flugplätze des Luftsports werden zunehmend regelrecht umzingelt und können auf Grund begrenzter finanzieller Mittel die rechtliche Sicherung nicht wahrnehmen. Diese Entwicklung beeinträchtigt zunehmend die Flugsicherheit in Deutschland. Leider weicht die Bundesregierung bis heute einer sachgerechten Diskussion der offenen Fragen aus“, so die AG Windkraftanlagen weiter. DAeC-Präsident Stefan Klett verspricht: „Der Landesverband NRW setzt sich seit Langem vehement für die Einführung von Mindestabständen in Flugplatznähe ein. Und genau diese Diskussion werden wir auf Bundesebene weiterführen.“ Eine Prüfung der Anpassung der Regelwerke und eine Terminierung eines Arbeitstreffens im BMVI wurden deshalb bereits durch die AG Windkraftanlagen vorgeschlagen. Quelle: ‚DAeC‘. Foto: NDR / Oliver Gressieker.

Bundeswehr nutzt Fliegerhorst Diepholz „dauerhaft“

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig ist von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schriftlich darüber informiert worden, dass die Liegenschaft „Flugplatz Diepholz“ neu bewertet worden ist. „Der ‚Flugplatz Diepholz‘ wird für die Zwecke der Bundeswehr dauerhaft benötigt. Eine Teilrückgabe an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist daher nicht mehr vorgesehen. Nach derzeitiger Planung ist der ‚Flugplatz Diepholz‘ zur Aufnahme von Kräften der Organisationsbereiche Luftwaffe und Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr vorgesehen. Darüber hinaus werden auch mögliche Bedarfe weiterer Organisationsbereiche geprüft.“ Der Flugplatz Diepholz ist nun einer von elf Standorten in Deutschland, die entgegen ursprünglicher Planungen nicht ganz oder teilweise geschlossen werden. Quelle: ‚Kreiszeitung.de‚.

Hangelar: Anwohner vom Fluglärm genervt

Während die Sportflieger und Flugschüler am Flugplatz Hangelar die gute Sicht nutzen, müssen die Anwohner den unvermeidlichen Lärm ertragen, besonders an den Wochenenden. Lärmgegner schlagen Kontingente und höhere Gebühren vor. Die Kritik ist dabei immer dieselbe, zuletzt zu hören bei einer Bürgerversammlung. „Der Lärm ist unerträglich“, sagte eine Anwohnerin aus Vilich. „Man kann noch nicht einmal in Ruhe draußen frühstücken“, so eine andere. Was das Lärmproblem noch verschärft: Hangelar ist ein reiner Sichtflughafen. „Hier wird also nicht nachts und bei Regen, sondern nur bei gutem Wetter geflogen.“ Und weil der meiste Flugverkehr an freien Tagen abgewickelt wird – denn dann kommen die Schüler zu den Flugstunden und haben Privatleute Zeit zu fliegen – herrscht an den sonnigen Wochenenden Hochkonjunktur. „Aber auch die wirtschaftliche Lage hat Auswirkungen auf den Flugverkehr“, sagt Unterberg. Nur wenn die Menschen Geld hätten, könnten sie sich die vergleichsweise teure Fliegerei leisten. So und durch Wettereinflüsse würden sich die jährlichen Schwankungen erklären. Quelle: ‚General-Anzeiger, Bonn‚.

Sixpack im Cockpit?

Künstlicher Horizont? LAPL? ICAO-Karten? Den Teilnehmern am ersten »Pilotsday« sind beim Theorieunterricht kuriose Begriffe um die Ohren geflogen. Antworten dazu gab es am Samstagmorgen auf dem Flugplatz Main­bullau. Gerhard Ewald, Geschäftsführer vom Flugsportclub, organisierte für Fluginteressierte zum ersten Mal den »Pilotsday – Pilot für einen Tag«, bei dem die Teilnehmer in die Welt der Fliegerei hineinschnuppern konnten. Das Sahnehäubchen für alle war am Ende ein Flug mit den Fluglehrern, bei dem sie auch selbst ans Steuer durften. Die Flugschüler sitzen von Anfang an mitten im Propellermeer, denn der erste Programmteil, der Theorieunterricht, findet im Hangar inmitten der dort abgestellten Flugzeuge statt. Knapp zwei Stunden referieren drei Fluglehrer über das Gröbste, was man über die Fliegerei wissen muss. Quelle: ‚main-echo.de‚.

Tannheimer Flugplatz: Aktionstag

Der Flugplatz Tannheim steht im Mittelpunkt bei der nächsten Aktion der Reihe „Die Welt mit Kinderaugen“ am Sonntag, 4. August. Von 11 Uhr bis circa 13 Uhr wird auf dem Flugplatz der Tower besucht, die Teilnehmer können den Funkverkehr hören und bekommen die Flugbewegungen erklärt. Eine weitere Station sind die Hallen, in denen die Flugzeuge angeschaut werden können. Außerdem kann in einer Maschine Platz genommen und mit dem Headset gefunkt werden. Auch einen Spielplatz gibt es. Die Reihe „Die Welt mit Kinderaugen“ wird von der „Schwäbischen Zeitung“ zusammen mit der Kreissparkasse Biberach, dem Energieversorger Ewa Riss aus Biberach sowie der Firma Nic-Spielzeuge aus Laupheim veranstaltet. Quelle: ‚Schwäbische Zeitung‚.

«Segelfliegen in Grenchen» für Ferienpass-Kinder

Beim «Segelfliegen in Grenchen» verbringen Kinder einen ganzen Tag auf dem Flugplatz Grenchen und dürfen am Ende im Zweisitzer, mit dem Fluglehrer ein Segelflugzeug fliegen. Die Kinder, die am Solothurner Ferienpass-Angebot «Segelfliegen in Grenchen» teilnehmen, werden nach den Sommerferien ganz sicher die aufregendsten Aufsätze über ihre Erlebnisse des Sommers schreiben. Wer kann schliesslich von sich behaupten, schon einmal eigenständig ein Flugzeug gesteuert zu haben? Den ganzen Tag verbringen die Kinder auf dem Flugplatz Grenchen. Nach einer viertelstündigen Präsentation über das Segelfliegen schauen sie sich den Flugplatz an. Dann dürfen sie in einem Zweisitzerflieger durch die Lüfte sausen. Quelle: ‚Solothurner Zeitung‚.

Kinder der „Aktion Tschernobyl“ steigen in die Luft

Die ukrainischen Gastkinder aus Tschernobyl erleben Heiligenhaus von ganz oben. Möglich macht das ein Besuch auf dem Flugplatz Meiersberg. Zwei Drittel der Zeit sind für die jugendlichen Besucher aus Kiew und Umgebung, die im Rahmen der „Aktion Tschernobyl“ für drei Wochen nach Heiligenhaus gekommen sind, schon vorbei – kürzlich stand auf dem Flugplatz Meiersberg ein Motorflugzeug bereit, um den Gästen die Gegend einmal von oben zu zeigen. Mehr Informationen in ‚WAZ.de‚.

Entscheidendes Jahr für den Flugplatz Riesa

Die Förderung der Stadtwerke läuft aus – Flieger müssen durchstarten! Auch wenn der Betrieb des Verkehrslandeplatzes in Riesa-Göhlis in den vergangenen drei Jahren gut funktioniert hat, kommt es bei den beiden neuen Chefs, Reinhold Eger und Peter Traub, besonders auf die kommenden Monate an. Denn ab diesem Jahr müssen sie quasi auf eigenen Beinen stehen und auf die Zuschüsse der Riesaer Stadtwerke verzichten. Seit 2016 haben die Stadtwerke als Eigentümer des Flugplatzes jährlich 17000 Euro für den Betrieb des Verkehrslandeplatz zugeschossen. Diese Förderung läuft nach dem gültigen Pachtvertrag jetzt aus. Künftig zahlen die beiden Flugplatzbetreiber einen symbolischen Euro Monatspacht an die Stadtwerke Riesa. Die Einnahmen kommen wie angekündigt aus den gewerblichen Flügen, den Start- und Landegebühren sowie den Standplatzvermietungen. Der Hangar ist gut gefüllt. Viele der möglichen Standplätze für die Kleinflugzeuge, Helikopter oder Ultraleichtflieger sind bereits belegt. Mehr Informationen im ‚Wochenkurier‚.

Neues Flieger- und Fahrzeugmuseum eröffnet

Nicht nur beim Airport in Altenrhein, auch auf den Strassen, Plätzen und Hügeln in der weiteren Region Rorschach blicken zahlreiche Menschen gebannt in den Himmel. Drei Propellermaschinen vom Flieger- und Fahrzeugmuseum in Altenrhein ziehen dort ihre Kreise. Wenn sie nach unten schiessen und nach einer engen Kurve wieder beinahe senkrecht nach oben steigen, dann lässt das Dröhnen die Menschen sorgenvoll zusammenzucken, zumal die Piloten in Formation fliegen und sich die Flügel dabei beinahe zu berühren scheinen. Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.

Streit um Flugplatz nach Absturz eines Segelfliegers

Nach dem Zusammenstoß von zwei Segelfliegern am Sonntag über dem Lüneburger Stadtteil Moorfeld ist die Diskussion von Befürwortern und Gegnern des Flugbetriebs in Lüneburg neu entbrannt: Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) forderte nach dem Absturz eines Segelflugzeuges in den Vorgarten eines Einfamilienhauses ein schnelles Verbot des Flugbetriebes am Flugplatz Lüneburg. Der Stadtrat hatte bereits am 1. Oktober 2014 entschieden, dass der Pachtvertrag über den bestehenden Standort zwischen dem Luftsportverein Lüneburg (LVL) und der Hansestadt am 31. Oktober 2020 enden soll. „Der Unfall zeigt, dass wir mit unserer Entscheidung richtig liegen, dass wegen der Gefahr für die Menschen, die in den Wohngebieten im Osten Lüneburgs leben, der Flugplatz so schnell wie möglich geschlossen werden muss“, sagte der Bürgermeister am Montag. „Wir werden die Luftfahrtbehörde auffordern, keinen Flugbetrieb von Segelfliegern oder Motorsportflugzeugen über dem bewohnten Stadtgebiet mehr zuzulassen – und das möglichst mit sofortiger Wirkung.“ Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‚.

Historische Flugzeuge am Himmel über Bienenfarm

Zu der traditionellen Veranstaltung „Stearman & Friends“ wird vom 5. bis 7. Juli nach Paulinenaue auf den Flugplatz Bienenfarm eingeladen. Mehr als 50 Oldtimer-Flugzeuge sind zu bewundern. Fans der Fliegerei und vor allem Liebhaber alter Flugzeuge kommen am bevor stehenden Wochenende wieder auf dem Flugplatz Bienenfarm in Paulinenaue auf ihre Kosten. Vom 5. bis 7. Juli findet dort erneut die Veranstaltung Stearman & Friends statt. Die Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm. Am Samstag und Sonntag besteht die Gelegenheit, Rundflüge mit offenen Doppeldeckern vom Typ Boeing Stearman und einem Bell 47 Hubschrauber zu machen. Die Doppeldecker sind echte Ikonen der Luftfahrt und bieten ein unvergleichliches Gefühl vom Cabrio-Fliegen, verspricht der Veranstalter. Quelle: ‚Märkische Allgemeine‚.

Sunset-Fliegen zur Sommersonnenwende

Auch in diesem Jahr wurde der längste Tag des Jahres von den Segelfliegern des Luftsportvereins Osthofen mit einem Sunset Fliegen zur Sommersonnenwende gefeiert. Am 22. Juni, nach einem ganz normalen Flugtag, wurde mit einem kleinen Grillfest im Vereinsheim am Flugplatz Worms zunächst eine Pause eingelegt. Im Anschluss wurde gemeinsam auf der Grasbahn des Flugplatzes in einen der spätesten Sonnenuntergänge des Jahres gestartet. Rings um Worms hatten sich dunkle Schauerwolken gebildet, die Gewitterfront reichte bis zur Odenwaldkante. Auch am Flugplatz Worms tröpfelte es kurzzeitig etwas, so dass die Osthofener Piloten bereits fürchteten in diesem Jahr kein Glück mit ihrem Sonnuntergangsfliegen zu haben. Doch falsch gedacht, das Wetter besserte sich wieder und bescherte eine wunderbare Abendröte über Worms. Quelle: ‚Nibelungen Kurier‚.

Besucherrekord auf Flugplatz Lillinghof

So viele Gäste wie an diesem Pfingstsamstag gab es bisher noch nie bei „Rock im Hangar“, dem Open Air bei Lillinghof. Rund 1000 Gäste fanden sich rund um den Tower am Lillinghofer Segelflugplatz ein. Mit Bluesmusik eröffnete die „Hillman’s Blues Band“ das mittlerweile im weiten Umkreis bekannte Open-Air-Konzert. „Rock im Hangar“ wurde nun bereits in der elften Auflage in der dortigen Flugzeughalle zelebriert. Immer mit dabei: die Band „Schleppschlampen“, die fast ausschließlich aus Piloten des Segelflugclubs Lauf besteht. Den Abschluss übernahm die Band „Steady Rolling Boys“. Die Musiker aus der Region boten Rock und Blues aus den 60er- und 70er-Jahren mit Coversongs von „Cream“ bis Tom Petty. Besser hätte das Wetter dazu nicht sein können – nur der abendliche Temperaturrückgang, von rund 30 Grad Hitze auf 10 Grad Celsius bei Einbruch der Dunkelheit, ließ einige Gäste bei sternenklarer Nacht vorzeitig den Nachhauseweg antreten. Quelle: ‚Das Nürnberger Land‚.

‚interaktives‘ und regionales Emagramm für die Schweiz

Der Flugplatz Schänis offeriert auf seiner Webseite neu ein Emagramm für die Ost-, Zentral- und Westschweiz. Es basiert auf den aktuellen Temperaturen regionaler Mess-Stationen auf unterschiedlichen Höhen, von 500 bis 4000 m.ü.M. Ab einem Gradienten von 0.4 Grad/100Meter ist es fliegbar bzw. ideal, um seine eigene Thermikfliegerei zu ‚optimieren‘. Über einem Gradienten von 0.6 geht die Post ab und weite Streckenflüge sind möglich. Programmiert wurde das neue, in seinen Funktionen derzeit das beste verfügbare Emagramm von Silvan Gacond.

Treffpunkt von Piloten aus ganz Europa

Wenn die Wetterfrösche recht behalten, dann sieht es am kommenden Wochenende sehr gut aus für das Treffen der Ultraleicht-Flieger am Flugplatz in Eggenfelden. Die Großveranstaltung, die immer wieder mehr als 100 Piloten aus ganz Europa in den Landkreis Rottal-Inn lockt, findet heuer am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Juni statt. Veranstalter ist wie immer der Drachen- und Gleitschirmfliegerflugclub (DGFC). Dessen Vorsitzender Ludwig Stinglhammer ist schon jetzt begeistert von der positiven Resonanz auf die ersten Bekanntgaben des Termins: „Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir hier in Rottal-Inn ein echter Hot-Spot für die Ultraleicht-Fliegerei sind. Dies liege sicher zu einem guten Teil an der guten Arbeit des DGFC, aber auch an den passenden Voraussetzungen für so ein Event. Stinglhammer: „Der Flugplatz in Eggenfelden-Zainach hat in der Fliegerszene einfach einen sehr guten Namen, das Rottal ist ein schöner Ort nicht nur zum Überfliegen, sondern auch zum Landen.“ Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚.

Am Sonntag setzte das Breitling Team den Akzent

Selfie mit Heli, Selfie im Segelflugzeug, Selfie mit Pilot, Selfie im Simulator: Die Smartphone-Kameras waren am Heli Weekend auf dem Flughafen Grenchen tausendfach im Einsatz. Die ersten grösseren Flugvorführungen seit zehn Jahren lockten das einheimische Publikum in Scharen in die Witi und unzählige Fliegerfans aus der ganzen Schweiz an den Jurasüdfuss. Anfang der 1950er Jahre flogen die ersten Drehflügler in der Schweiz und haben sich seither als Verkehrs-, Rettungs- und Arbeitsmittel etabliert. Vor allem im Gebirge sind die Helikopter kaum mehr wegzudenken. So erstaunt es nicht, dass die Schweiz über eine relativ hohe Dichte an Hubschraubern verfügt. Seit Jahren sind rund 330 Helikopter im eidgenössischen HB-Register aufgeführt – und bei den Fans ist die Faszination für diese Art Luftfahrzeug ungebrochen. Quelle: Peter Brotschi im Grenchener Tagblatt.

Hahnweide: Himmelsrenner heben ab

In diesen Tagen steht der Kirchheimer Flugplatz Hahnweide wieder zu 100 Prozent im Zeichen des lautlosen Luftsports. Das Teilnehmerfeld der insgesamt 102 Teams aus elf Ländern zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert, den der Hahnweide-Wettbewerb in der internationalen Szene genießt. Die größte Delegation ausländischer Sportler stellen auch dieses Mal die Briten mit 16 Teams, die weiteste Anreise nehmen wie in den Vorjahren die Teilnehmer aus Australien und Neuseeland auf sich. „Es ist schon ein Phänomen, welche Anziehungskraft der Wettbewerb seit vielen Jahren weit über Deutschland hinaus hat“, sagt Wettbewerbsleiter Reinhard Diez. „Schon zu meiner Jugendzeit war es einer der wichtigsten Wettbewerbe hierzulande, und dieser Nimbus hat sich gehalten.“ Quelle: ‚Teckbote.de‚. Bild: Kathrin Wötzel. Resultate.

Flugzeug-Schau in Jesenwang

Ihre eigene Maifeier hielten zahlreiche Piloten wieder auf dem Jesenwanger Flugplatz ab. Bereits zum 22. Mal veranstaltete der Verein „Pro Luftfahrt“ das Treffen für Ultraleichtflieger, das traditionell parallel zum Aufstellen der Maibäume stattfindet. Das schöne Wetter mit weißblauem Himmel und viel Sonne hat Wendelin Haberkorn mit seinem ultraleichten Fluggerät heuer erstmals nach Jesenwang gelockt. Quelle: ‚Merkur.de‚.

Bienenfarm: Fliegende Ostalgie

Die Veranstaltung „Stearman & Friends“, bei der US-Oldtimer der Lüfte sich ein Stelldichein auf dem Flugplatz Bienenfarm geben, wird nun durch ein Treffen der Flieger aus den ehemaligen Ostblockstaaten ergänzt. Das Ostblock-Fly-In feierte am vergangenen Wochenende Premiere. Historische Flugzeuge und Automobile, diesmal aus den ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten, gaben sich die Ehre. Herausgeputzt glänzten sie im strahlenden Sonnenschein um die Wette. Die gute Nachricht für alle, die es verpasst haben: die Veranstaltung wird fortgeführt. Der Erfolg überzeugte den Verein Quax, der auf dem Flugplatz Bienenfarm stationiert ist und mit diversen Veranstaltungen auf das Rollfeld im Grünen lockt. Das nächste Ostblock-Fly-In ist für den 15. bis 17. Mai 2020 angesetzt. Quelle: ‚moz.de‚.

Waldstück am Flugplatz Oerlinghausen wird gerodet

Ein 3,5 Hektar großes Fichtenwaldstück, das an die Bremer Siedlung in der Südstadt grenzt, muss abgeerntet werden. Schuld ist ein kleiner hungriger Käfer. Das Szenario ist beinahe gespenstisch. Das Gros der Fichten, die auf dem Areal westlich des Segelflugplatzes bis hinunter zur Sennestraße und der angrenzenden „Bremer Siedlung“ wachsen, ist in einem jämmerlichen Zustand. Die Nadeln hängen vertrocknet an den Zweigen, die Rinde ist an vielen Stellen abgeplatzt. „Der Borkenkäfer“, sagt Förster Klaus Schwabedissen, „hat ganze Arbeit geleistet.“ Der Appetit der kleinen gefräßigen Tiere sei schier unermesslich. Quelle: ‚nw.de‚.

FDP: ‚Groschengrab Flugplatz zeitnah beenden‘

Der FDP-Kreisverband hat sich für einen Verkauf des Flugplatzes Nobitz oder, falls dies nicht gelinge, auch für eine Insolvenz des seit Jahren bezuschussten Betriebes ausgesprochen. Ebenso bemängeln die Liberalen, dass der Kreis gemeinsam mit den Städten und Gemeinden kein abgestimmtes Wirtschaftsförderungs- und Marketingkonzept habe. „Die Kräfte müssen endlich gebündelt werden“, heißt es. Die Stadt Altenburg leide unter der Lethargie der späten Wolf-Jahre. Neues Bauland müsse ausgewiesen und erschlossen, Baugenehmigungen müssten schneller und unbürokratischer erteilt werden. Quelle: ‚lvz.de‚.

„Landen in Landshut“ reduziert Fluglärm

Zum 1. Januar 2018 hatte die Gesellschaft „Landen in Landshut“ die Stadtwerke als Betreiber des Flugplatzes Ellermühle abgelöst. Schon im ersten Jahr konnte die GmbH einige Erfolge verbuchen. Als zielführend habe sich in dieser Hinsicht die Herausgabe einer Lärmschutzkarte erwiesen. Diese visualisiert die Wohngebiete innerhalb der Platzrunde mit dem Hinweis, Überflüge zu vermeiden und ergänzt das offizielle Sichtanflugblatt der Deutschen Flugsicherung. Damit jeder Pilot auch unmittelbar vor dem Start nochmals an die geltenden Regelungen erinnert wird, wurden diese nun auch direkt auf den Asphalt der Rollbahn geschrieben. Quelle: ‚Wochenblatt‚.

Wennema-Cup auf Flugplatz Leye

Vom 27. Mai bis 1. Juni findet auf dem Flugplatz Radevormwald der Segelflugwettbewerb „Wennema Cup“ statt.Der Name hat in den vergangenen Jahren unter den Piloten einen erfolgreichen Einzug in das Standardvokabular auf der Leye genommen, und bedeutet speziell für die Landung „Wennema tief kommst, musste da landen„. Der Wettbewerb findet am Flugplatz Radevormwald, Leye 1, statt. Der Cup ist ein Clubklasse-Wettbewerb für Einsteiger und Veteranen des Streckensegelflugs. Für die Teilnahme kann grundsätzlich jedes Segelflugzeug mit beliebig vielen Piloten gemeldet werden. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚rp-online.de‘.

Flugzeug-Oldtimer aus dem „Ostblock“

Zum ersten Ostblock-FlyIn mit Oldtimer-Maschinen aus den ehemaligen Ost-Staaten lädt der Verein Quax am Wochenende vom 18./19.Mai nach Bienenfarm ein. Dabei ist auch der größte fliegende Doppeldecker der Welt. „Wir machen keinen Flugtag im herkömmlichen Sinn , sondern ein ungezwungenes Treffen von flugbegeisterten Menschen“, erklärt Stendel. Das bedeutet, dass es keine Vorführungen und kein festes Programm gibt. „Es bedeutet aber auch, dass man wahrscheinlich nirgendwo näher und familiärer mit den alten Flugzeugen und den Piloten in Kontakt kommt.“ Die Piloten sind alle privat dabei, drehen einfach nach Lust und Laune ihre Runden und wollen mit Gästen ein paar schöne Stunden verbringen. Quelle: ‚Märkische Allgemeine‘.

Rundflüge und Loopings über Bohmte

Der traditionelle Tag der offenen Tür des Luftsportvereins Wittlage auf dem Flugplatz Bohmte zog am Maifeiertag wieder mehr als 10.000 Besucher an. Bereits morgens um 9 füllte sich rasch der Flugplatz und das erste Dröhnen vom Herannahen der verschiedenen Flugzeuge über dem Flugfeld war zu hören. „Luftsport zum Anfassen in familiärer Atmosphäre“, so lautete das Motto und das ist auf dem Bohmter Flugtag auch wörtlich gemeint – eine Großveranstaltung als Familienausflug. Der Wetter war in diesem Jahr besonders gut. Im Gegensatz zu 2018, als die Besucher in dicker Winterkleidung erschienen waren. Doch super Flugwetter traf wohl nicht für alle Regionen in Deutschland zu. Die angekündigte Piper-Staffel aus Büsum hatte als erstes bereits frühmorgens wegen Seenebels ihre Teilnahme abgesagt. Ebenso konnte das Acroteam aus Meschede mit drei kleinen Doppeldeckern vom Typ Pitts den Flug nach Bohmte nicht antreten. Die Sicht war unter 1.500 Meter. Regen und Nebel im Sauerland ließen daher einen Start nicht zu. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Osnabrücker Zeitung‚.

Flugplatz Gatow: neue Ausstellung

Es ist Berlins größtes Museum und ziemlich interessant: das Luftwaffenmuseum in Gatow, tief im Süden Spandaus. Dort wird jetzt der Flugplatz selbst in den Mittelpunkt gestellt. „You can’t miss Gatow – die Geschichte eines Flugplatzes.“ So heißt die neue Ausstellung in Hangar 3 mit 80 Objekten, Fotos und Filmen, die diese Woche mit Rummtata, Festakt und Blaskapelle eröffnet wird. Ab Freitag ist die neue Schau für alle zu sehen – Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei. Quelle: ‚Tagesspiegel.de‚.