Schlagwort-Archive: Flugplatz

Diebe am Nobitzer Flugplatz

Ungewöhnliche Beute machten in den vergangenen Tagen Langfinger am Flugplatz Nobitz. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, nahmen sie die Umfriedung eines Firmengeländes auseinander, entfernten über 400 Schrauben von insgesamt 87 Zaunsfeldern. Ob die Täter tatsächlich nur die Schrauben brauchten oder gar den kompletten Zaun stehlen wollten, ist bislang nicht geklärt. Ebenso unklar ist die Identität der Diebe und der exakte Tatzeitpunkt. Der mögliche Zeitraum wird auf den 11. bis 15. September abgesteckt – offenbar ist der Schraubenklau nicht sofort aufgefallen. Die Altenburger Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben. Die mögen sich unter der Telefonnummer +49 3447 4710 bei der Polizei melden. Quelle: ‚Leipziger Volkszeitung‚.

Wo Träume wahr werden

Seit einem halben Jahrhundert gibt es den Flugplatz Buttwil. Immer dabei: die Familie Eichenberger. Zwölf Motorflieger und vier Helikopter umfasst die Flotte der Flugschule Eichenberger. In Buttwil kann man den Traum von der «grenzenlosen Freiheit über den Wolken» leben. Quelle: ‚Wohler Anzeiger‚.

Spielplatzsanierung in Fluorn-Winzeln

Nachdem die Hauptversammlung des Luftsportvereins Schwarzwald (LSV) Ende März coronabedingt ausfallen musste, konnte sie nun nachgeholt werden. Bei bestem Sommerwetter versammelten sich fast 100 Mitglieder des LSV unter etwas ungewohnten Bedingungen, um zunächst die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen, um dann Wahlen und Abstimmungen durchzuführen. Ursprünglich für den 27. März eingeplant, fiel die Hauptversammlung den sich überschlagenden Ereignissen zu Beginn der Covid-19-Pandemie zum Opfer. Nachdem die Bedingungen nun für eine Durchführung sprachen und die Versammlung in der neu gerichteten Motorflughalle stattfinden konnte, war die Einhaltung der Abstandsregeln möglich.

Zunächst führten die drei Präsidenten Lars Willems, Daniel Bienger und Nicolaj Trick durch die Ereignisse des abgelaufenen Jahres. Neben einigen Infrastrukturprojekten wurden auch einige Veranstaltungen durchgeführt. Ein Highlight war die Ausrichtung des Jugendtreffens des Baden-Württembergischen Landesverbandes. Die erste Jahreshälfte 2020 war geprägt durch die Ereignisse rund um Covid-19. So wurde der Flugplatz für fast zwei Monate nahezu komplett gesperrt. Die notwendige Abstimmung im Präsidium fand in dieser Zeit erstmals virtuell in Videokonferenzen statt.

Ein aktuelles Großprojekt ist die Sanierung des Kinderspielplatzes am Flugplatz. Die Planung lief bereits 2018 an und das Projekt steht Mitte 2020 kurz vor der Fertigstellung. Die erheblichen finanziellen Investitionen konnten mit der Unterstützung durch das LEADER-Programm und Eigenleistung in einem für den LSV machbaren Rahmen aufgebracht werden. Aktuell wird ein Modell ausgearbeitet, um Sponsoren die Gelegenheit zu geben, sich in das Projekt mit einzubringen.

Sportliche Erfolge gab es auch 2019 zu vermelden. Joachim Schwenk konnte bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften der Clubklasse Platz neun belegen. Bei weiteren Wettbewerben konnten durch die Mitglieder sehr gute Platzierungen erflogen werden. So erreichte Volker Herzog den dritten Platz und Sascha Costabel den zweiten Platz in ihren Klassen beim Klippeneckwettbewerb. Martin Kühn konnte den ersten Platz der Steirischen Meisterschaft erringen. In der Segelflugbundesliga konnte ein guter Mittelfeldplatz erreicht werden. Michael Schlaich aus Fluorn-Winzeln wurde Deutscher Meister im Streckensegelflug und der Steirische Meister Martin Kühn schaffte es auf Platz sechs. Die Mitgliederanzahl des Vereins ist mit 361 seit Jahren stabil, was dem Verein eine sehr gute Basis für die Zukunft verleiht. Besonders die Nachwuchsarbeit in der eigenen Flugschule mit aktuell 28 Flugschülern sichert dies mittel-/langfristig ab. Aus den Berichten der Abteilungs-Kassierer und der Hauptkassiererin wurde deutlich, dass der Verein auf soliden Beinen steht. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Schweinfurt will Flugplatz nicht mehr mitfinanzieren

Kaum ein Thema hat die Ratsgremien der Stadt Haßfurt und des Landkreises Haßberge in den vergangenen Jahren so regelmäßig beschäftigt wie der Verkehrslandeplatz in Haßfurt. Den Einen fließt schon jetzt viel zu viel Geld hinein, die Anderen sehen darin einen unverzichtbaren Standortvorteil. Noch in diesem Herbst wird die Diskussion darum wohl von neuem entbrennen. Denn der Stadtrat Schweinfurt hat vor der Sommerpause in nicht-öffentlicher Sitzung entschieden, sich ab dem Jahr 2021 aus dem Verbund Verkehrslandeplatz Schweinfurt-Haßfurt auszusteigen – und damit aus der Finanzierung der Einrichtung.

Am Haßfurter Flugplatz beteiligt sind aktuell der Landkreis Haßberge, die Stadt Haßfurt und die Stadt Schweinfurt mit jeweils 30 Prozent. Neun Prozent trägt die Verkehrslandeplatz Haßfurt Schweinfurt GmbH und ein Prozent der Motorflugclub Haßfurt. Die drei großen Gesellschafter hatten dabei erst im Juli des vergangenen Jahres die Zuschüsse für den Flugplatz von je 25 000 Euro auf 50 000 Euro verdoppelt, um die kosten zu decken. Schon vor dieser Entscheidung hatte unter anderem die Grünen-Kreistagsfraktion eine Neuausrichtung der Finanzierung gefordert – sonst werde man künftig gegen eine Finanzierung stimmen. Auch im Stadtrat Schweinfurt hatte sich Widerstand geregt.

Eine finanzielle Beteiligung der Regierung von Unterfranken sei laut Landratsamt jedoch aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. Auch der Bezirk Unterfranken scheide aus, weil eine Beteiligung „nicht als dessen Aufgabe angesehen werden“ könne. Als „wahrscheinlichste Lösung“ für das Dilemma sähe Landrat Wilhelm Schneider (CSU) den Zuschuss der Stadt Schweinfurt auf die Stadt Haßfurt und den Landkreis Haßberge aufzuteilen, was für beide eine Erhöhung der Zahlungen auf 75 000 Euro jährlich bedeuten würde. Allerdings würden laut Landrat „Gespräche auf verschiedenen Ebenen“ auch über die von vielen geforderte Neuausrichtung und finanzielle Stabilisierung des Flugplatzes geführt.

„Grundsätzlich ist der Beschluss des Schweinfurter Stadtrates zu bedauern“, sagt Wilhelm Schneider. „Der Flugplatz Haßfurt ist eine wichtige Infrastruktureinrichtung für die gesamte Region Main-Rhön. Deshalb sollte es auch die Aufgabe aller Beteiligten sein, sich für den Erhalt dieser Einrichtung stark zu machen. Aktuell stecke man mitten in der Diskussion, um eine Lösung zu finden, so das Landratsamt. In der nächsten Sitzung des Kreistages und des Haßfurter Stadtrates soll der Punkt auf die Tagesordnung. Quelle: ‚Neue Presse‚.

Aktuelle Frequenzliste aller Flugplätze

Für alle, die im Cockpit wegen fehlender Frequenz-Informationen Stress vermeiden wollen, hat flieger.news hier eine kostenlose, aktuelle PDF-Datei mit allen europäischen Flugplatz-Frequenzen zusammengestellt. Alphabetisch sortiert und direkt zum Ausdrucken in verschiedenen Formaten.

Internationale Kunstflieger in der Lausitz

Auf dem Flugplatz Welzow (Spree-Neiße) finden bis zum Wochenende internationale Wettbewerbe im Kunstflug statt. Daran nehmen zwölf Piloten aus sechs Ländern teil. Darunter aus der Schweiz, Österreich und aus Luxemburg. Nach Veranstalterangaben sind wegen der Corona-Pandemie große Turniere wie Welt- und Europameisterschaften abgesagt worden, deshalb gebe es in Welzow eine abgespeckte Variante, erklärt Wettkampfdirektor Klaus Schrodt.

Corona verhindert Anreise von Russen und Franzosen
Ursprünglich sollten auch Flieger aus Russland und Frankreich in Welzow starten. Das gehe aber nicht wegen der Corona-Beschränkungen, sagt Wettkampfdirektor Klaus Schrodt. Für den Schweizer Kunstflieger Marcus Leibundgut biete Welzow eine schöne Variante, ersetze aber nicht große internationale Wettbewerbe, bei denen Schiedsrichter die Flugleistungen kommentieren und benoten. Höhepunkt sei der Sonnabend, verspricht Schrodt. Da werde von jedem Piloten bis vier Minuten Freestyle geflogen. Dazu gehören Figuren, die beim klassischen Kunstflug nicht auf dem Programm stehen. Die Freestyle-Figuren nennen sich beispielsweise „Purzelbäume“ und „Radschlagen“. Außerdem werde mit Rauch geflogen und damit Bilder am Himmel gemalt, kündigt der Wettkampfdirektor an. Die Hygieneregeln erlauben maximal 1.000 Zuschauer, so der Veranstalter. Quelle: ‚rbb24.de‚.

Illegaler Flugplatz in Engelnstedt?

Ganz unerwartet wird Sascha Krause am 17. Juli von einem Piloten angerufen. Es wird gefragt, ob dieser in der Gustav-Hagemann-Straße in Engelnstedt auf dem Gelände der ehemaligen Zahnklinik, dessen Besitzer Krause ist, landen dürfe. Krause ist im Stress, er hat noch einen Termin, und bejaht kurzer Hand. Doch nach der Landung ist die Polizei schnell vor Ort. „Dem Verantwortlichen des Grundstückes wird eine Duldung zur Landung vorgeworfen, dem Piloten eine unerlaubte Außenlandung ohne eine erforderliche Erlaubnis der Luftfahrtbehörde“, teilt die Polizei auf Anfrage mit. Lesen Sie den ganzen, kostenpflichtigen Artikel in der ‚Salzgitter-Zeitung‚.

Cessna fliegt bei Start in drei Autos

Bei einem Unfall auf dem Naberner Flugplatz sind der 81-jährige Pilot eines Leichtflugzeugs sowie drei Passagiere, darunter zwei Kinder, teils schwer verletzt worden. Bei einem Startunfall auf dem Naberner Flugplatz am Mittwochnachmittag sind der Pilot einer Cessna sowie drei Passagiere zum Teil schwer verletzt worden. Der 47 Jahre alte Mitflieger wurde laut Polizeimeldung mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Vor Ort äußerten Helfer, bei dem Schwerverletzten handele es sich um den Piloten. Die zwei Söhne (sieben und zehn Jahre alt) des 47-Jährigen sind ebenfalls verletzt worden. Sie wurden ins Göppinger Krankenhaus gebracht. Über das Ausmaß der Verletzung des 81-jährigen Piloten ist nichts bekannt. Der Unfallhergang ist noch nicht vollständig ermittelt worden. Ein völlig demoliertes Flugzeug auf einem Firmenparkplatz kurz hinter der Startbahn lässt jedoch darauf schließen, dass das Leichtflugzeug nach dem Anrollen nicht genügend an Höhe gewonnen hatte, knapp über dem Boden durch mehrere Büsche flog und dann ein Auto rund zehn Meter mit dem Propeller mitriss und zwei weitere beschädigte. „Es hat einen dumpfen Schlag gegeben, dann war Stille“, sagt ein Mitarbeiter der angrenzenden Firma.

Das beschädigte Fahrzeug wurde durch den Zusammenprall um 270 Grad gedreht und schwer beschädigt. Auch das Flugzeug muss sich gedreht haben, da es nach dem Unfall gegen die Startrichtung auf dem Parkplatz stand, mit abgerissener Motorhaube und Propeller. „Wir sind um 14.38 Uhr wegen eines Flugzeugabsturzes alarmiert worden“, berichtet Stadtbrandmeis- ter Michael Briki von der Kirchheimer Feuerwehr. Man hatte zudem vermutet, dass die Passagiere eingeklemmt seien und Brandgefahr herrsche. Vor Ort angekommen, hatte ein Kind das Leichtflugzeug nach dem Unfall eigenständig verlassen und den anderen Verletzten hatte ein Mitarbeiter des Sonderlandeplatzes ins Freie geholfen. Alle Verunglückten waren nach Angaben der Polizei ansprechbar. Sieben Feuerwehrfahrzeuge mit 23 Mann Besatzung aus Kirchheim und Nabern waren vor Ort im Einsatz. „Gott sei Dank hatte es auch nicht gebrannt. Nur einige Betriebsmittel waren ausgelaufen“, sagt Michael Briki. Nach Angaben der Polizei kamen sowohl Pilot als auch Mitflieger aus Nürtingen. Ob sie untereinander bekannt waren, ist nicht mitgeteilt worden. Die Cessna wird auf dem Flugplatz, der zum Betriebsgelände eines Flugzeugbauers gehört, lediglich geparkt und von dem Piloten gelegentlich geflogen. Eine sichtbar geschockte Mitarbeiterin sagte, ihr sei der Mann nicht persönlich bekannt. Außer für Testflüge werde der Platz auch von auswärtigen Piloten für Start und Landung genutzt.

Zur Ermittlung der genauen Ursache bezieht die Polizei nun einen Sachverständigen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen mit ein. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird nach einer ersten Schätzung mit 60 000 Euro beziffert. „Ich habe mein Auto gerade erst für 10 000 Euro repariert“, sagt Markus Lepadusch, der bei der angrenzenden Spedition Seifert arbeitet und dort sein Fahrzeug abgestellt hat. Sein Fahrzeug hat aber noch relativ wenig abbekommen. Der Schaden an der Cessna dürfte sich auf 30 000 Euro belaufen. Quelle: ‚Teckbote‚.

Volocopter testet auf Flugplatz Lahr

In drei Jahren soll der Betrieb der Flugtaxis aufgenommen werden. Diese werden derzeit auf dem Lahrer Flugplatzgelände getestet und weiterentwickelt. In zwei bis drei Jahren soll der kommerzielle Start der Volocopter sein, die von einem Bruchsaler Unternehmen auf dem Lahrer Flugplatz entwickelt und getestet werden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß, Oberbürgermeister Markus Ibert sowie IGZ-Geschäftsführer Daniel Halter besuchten das Unternehmen. „Volocopter möchte der führende Urban-Air-Mobilitätsdienstleister sein“, wird das Unternehmen in dem Pressebericht zitiert, „das bedeutet, dass wir Städte dabei unterstützen, ihre Mobilitätskonzepte durch Flugtaxis nachhaltig zu transformieren. Der Volocopter spart Zeit, ist extrem sicher, emissionsfrei und leise.“

Der Standort Lahr sei dabei eine ideale Erweiterung zum bestehenden Testfeld in Bruchsal. Es gebe ausreichend Platz und die Möglichkeit, insbesondere sogenannte Performancetests auszuführen. Dabei werden längere Strecken und höhere Geschwindigkeiten getestet. Diese Tests sind laut Pressebericht wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur Zertifizierung des Flugtaxis durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). „Die Entscheidung der Landesregierung, ein Testfeld am Flughafen Lahr einzurichten, werte ich als wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes, das sich nun bestätigt“, wird Oberbürgermeister Ibert in dem Pressebericht zitiert, „es ist eine Chance, technologisch innovative Unternehmen auf unsere Region aufmerksam zu machen.“ Und der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß formuliert die Vision, eines Clusters mehrerer sich gegenseitig befruchtender Unternehmen zum Thema Urban Mobility auf dem Lahrer Flughafenareal. In drei Jahren will Volocopter kommerziell an den Markt gehen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Weiterentwicklungen und Konzepte, die langfristig das autonome Fliegen ermöglichen sollen. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Flugplatz Höxter-Holzminden: Positive Bilanz

Zehn Jahre nachdem er den Betrieb auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden übernommen hat, zieht der Verein „Luftsport Höxter“ eine positive Bilanz. Die Nachfrage sei kontinuierlich gestiegen, so dass es auf dem Räuschenberg in Höxter-Brenkhausen mittlerweile rund 8.000 Starts- und Landungen pro Jahr gäbe. Dem Verein hätten sich mittlerweile 77 Mitglieder angeschlossen. Jedes Jahr würden auf dem Flugplatz vier bis fünf Piloten an Motorfliegern, und bis zu acht an Segelfliegern ausgebildet. Quelle: ‚Radiohochstift.de‚.

Biergarten am Flugplatz

Auf 400 Quadratmetern ist der „Isenbeck Biergarten am Flugplatz“ mit einem wohl einmaligen Ausblick entstanden: Hinter dem Flugfeld präsentiert sich die Skyline der Hammer Innenstadt und die startenden und landenden Flugzeuge sorgen für echte Urlaubsatmosphäre. Damit präsentiert der Luftsportclub Hamm ein neues Angebot, mit dem er sich an alle Interessierte wendet. „Natürlich mussten auch wir coronabedingt in diesem Sommer auf vieles verzichten, so auch auf das Flugplatzfest“, sagt der Geschäftsführer Patrick Lademann. Schon im vergangenen Jahr war das Fest kurzfristig abgesagt worden, weil ein Doppeldecker für Rundflüge nicht in die Luft gehen durfte. So hätten wichtige Einnahmen gefehlt. Für diesen Sommer habe sich der Verein nun entschlossen, das gastronomische Angebot ergänzend zur vorhandenen Terrasse mit diesem Biergarten zu erweitern, sagt Club-Präsident Walter Oppenheim. Mit der Errichtung des Biergartens sei die eigentliche Planungszeit für das Flugplatzfest jetzt sinnvoll genutzt worden. Die Idee kam im Verein und bei allen Partnern von Beginn an gut an: Robert Schünke, Gebietsverkaufsleiter der Warsteiner Brauerei, sagte sofort die erforderlichen Sonnenschirme und Banner zu, Getränkelieferant Bruno Bispinghoff unterstützte die Planungen ebenfalls. Und als die Genehmigung der Stadt vorlag, wurden die Ideen in die Praxis umgesetzt. Quelle: ‚wa.de‚.

Fluglager zu Corona-Zeiten kein Problem

„Ein Fluglager zu Corona-Zeiten ist doch kein Problem, wenn ein Hygienekonzept vorliegt und sich die Gäste an die vorgegebenen Regeln halten“, sagt Julia Nöth, Vorsitzende des Flugsportverein Grabfeld in Saal. In diesem Tagen sind deshalb Gäste des Luftsportverein Wittlage-Osnabrück zu Gast. „Und das nicht zum ersten Mal“, weiß Günter Heinrich. Er ist mit seinen 79 Jahren der älteste Gast aus Osnabrück ist. Im Jahr 1996 seien die Norddeutschen zum ersten Mal zu einem Fluglager nach Saal gekommen. „Und seither schauten wir bis auf wenige Ausnahmen jährlich im Grabfeld vorbei“, so Heinrich.

Gemeinsam zusammen sitzen, natürlich mit dem entsprechenden Abstand, das gehört bei einem Fluglager dazu. Während die einen „in die Luft gehen,“ wird am Boden Geselligkeit gepflegt. Gemeinsam zusammen sitzen, natürlich mit dem entsprechenden Abstand, das gehört bei einem Fluglager dazu. Während die einen „in die Luft gehen,“ wird am Boden Geselligkeit gepflegt. Foto: Hanns Friedrich

„Es ist die perfekte Lage des Flugplatzes, die herrliche Gegend und vor allem auch die Möglichkeit, bekannte Gegenden und Städte kennenzulernen“, wissen die Niedersachsen. So fliegen sie unter anderem Dresden in diesen Tagen direkt von Saal aus an. Ein großes Lob habe sie für die Mitglieder des Flugsportvereins Grabfeld, gerade was die Betreuung betrifft. Nachdem eine Verköstigung zu Corona-Zeiten nicht möglich ist, wird der Partyservice von Christian Düring aus Saal in Anspruch genommen.

Mit zehn Flugzeugen sind die Gäste aus Wittlage-Osnabrück nach Saal gekommen, darunter fünf vereinseigene Flieger. Julia Nöth berichtet, dass man sich natürlich bei den zuständigen Stellen am Landratsamt Rhön-Grabfeld zuvor informierte und die notwendigen Genehmigungen eingeholt hat. Dazu gehörte das Erstellen eines Hygienekonzepts. Das sieht die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und beim Fliegen vor, um nur eine der Vorschriften zu nennen.

Tagsüber wird geflogen oder es werden die Flugzeuge gewartet und am Abend pflegt man die Kameradschaft. Nach wie vor sind am Platz des Flugsportvereins keine Zuschauer zugelassen. Allerdings können Flüge gebucht werden. Corona verhindert in diesem Jahr auch das Ferienfliegen oder Schnupperkurse. Nachdem aber Fluglager möglich sind, kommen nun als nächstes Gäste des FC Antersberg und danach welche aus Holland. Auch sie sind langjährige Freunde des Flugsportvereins Grabfeld. Quelle: ‚Main Post‚.

Villingen-Schwenningen schreibt schwarze Zahlen

Der seit gut einem Jahr amtierende Geschäftsführer Eckhard Pauly erläuterte im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss des Kreistages das Zahlenwerk. Die Bilanzsumme von 1,946 Millionen Euro liegt nur knapp unter dem Ergebnis des Vorjahres. Zwei neu gebaute Flugzeughallen tragen mit den Mieteinnahmen wesentlich zu diesem positiven Ergebnis bei. Gleichwohl stehen damit auch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in der Bilanz. 2019 sind das insgesamt rund 1,2 Millionen Euro, und schon gut 40 000 Euro weniger als im Vorjahr. Fragen nach anstehendem Sanierungsaufwand, konnte Pauly vorerst verneinen.

An der Landebahn mit dem etwas sumpfigen Untergrund müsse in den nächsten fünf Jahren nichts getan werden. Als beruhigend wurde auch wahrgenommen, dass es in jüngster Zeit keine Unfälle gegeben habe. Gleichwohl räumte Pauly aber einige kritische Situationen ein. Auch an den Wochenenden, bei schönem Wetter mit vielen Privatflügen und Stau im Luftraum, gebe es kein Kollisionsrisiko.

Auf Nachfrage informierte Pauly über den Sachstand zum Hotel Concorde, das sich in der Mitte der seit den 1970er Jahren allmählich entstandenen Gebäudezeile parallel zur B 31 und entlang der Landebahn errichteten Gebäude befindet. Das Hotel, so Pauly, wurde Ende 2019 an die Immobilienfirma Pro Invest in Bad Dürrheim verkauft. Die Pächtersuche gestalte sich schwierig. Mit der Wiedereröffnung des für den Flugplatz wichtigen Übernachtungsangebotes rechne man im Frühjahr 2021. Das Bistro „Fliegerstüble“ habe man aus dem Hotelvertrag herausnehmen können, es werde in Eigenregie von eigenen Mitarbeitern betrieben. Dieses Angebot sei wichtig für den Flugplatz im Blick auf Privatleute und Ausflügler, die zum Verkehrslandeplatz kommen.

Was von engagierten Umweltschützern wie von Bewohnern der Ostbaar, die vom heimischen Flugverkehr direkt betroffen sind, zuweilen kritisch hinterfragt wird, die Entwicklung der Flugbewegungen und vor allem das Verhältnis von Geschäfts- und Privat-/Sportflügen, dazu äußerte sich Pauly erst auf Nachfrage am Rande der Sitzung. Insgesamt stieg die Zahl der Flugbewegungen von 2018 zu 2019 um 9,48 Prozent auf 20 378 Starts- und Landungen. Davon entfallen 17 Prozent, so Pauly, auf Geschäftsflüge. Der große Rest ist Privat-/Sportfliegerei.

Etwas unklar bleibt die Einstufung als „gewerblich“, wenn Pilot und Passagier als Firmenangestellte im eigenen Flugzeug unterwegs sind. Spaziergänger am Aasener Weiherwald sind zuweilen irritriert, wenn ein und dasselbe Flugzeug kurzfristig mehrfach startet und landet. Aber das hat offensichtlich mit der seit Jahren hier angesiedelten Flugschule zu tun beziehungsweise der Notwendigkeit Privat-/Sportfluglizenzen zu sichern.

Die umweltbewussten Grünen, sonst immer kritisch zur Sportfliegerei positioniert, äußerten sich diesmal in der Sache überhaupt nicht. Lediglich beim einstimmigen Beschluss, den Jahresüberschuss der Gewinnrücklage zuzuführen und den Geschäftsführer zu entlasten, enthielten sich Wolfgang Kaiser und Armin Schott. Persönlich darauf angesprochen hieß es: Nach zehn Jahren sei man es leid, immer wieder erfolglos auf den hohen Anteil von privatem Sportflugverkehr hinzuweisen. Auch wenn die Geschäftsflüge auf dem Verkehrslandeplatz in Donaueschingen nicht einmal 20 Prozent ausmachen, hält man diese Einrichtung für die Wirtschaft doch für wichtig.

Der Flugplatz, so Landrat Sven Hinterseh, „tut der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gut. Die Nutzer kommen aus der gesamten Region, insbesondere aus der regionalen Wirtschaft“. Durchgängig zufrieden äußerte man sich in der Diskussion zum Bau der beiden neuen Rundhallen am Ende der Flughafengebäude in Richtung Donaueschingen. Die Vorstellung, die Stellplätze zügig vermieten zu können, und dabei hatte man damals auch die Sportflieger aus der Schweiz im Blick, hat sich offensichtlich erfüllt und inzwischen positiv in der Bilanz niedergeschlagen.

Zur Gesellschaft der Flugplatz GmbH zählen mit Geschäftsanteilen von jeweils 27 Prozent oder 30 700 Euro die Städte Donaueschingen und Villingen-Schwenningen und der Schwarzwald-Baar-Kreis, der Landkreis Tuttlingen mit 10 250 Euro, die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg mit 7700 Euro und Erbprinz Christian zu Fürstenberg mit 3600 Euro. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‘.

Über und unter den Wolken

Der Flugplatz Greiz hat eine neue Start- und Landebahn. Und ein Promi hat sie eingeweiht: Westdeutschlands erster Astronaut Ulf Merbold benutzte als Erster das 752 Meter lange Band aus Asphalt – an seinem 79. Geburtstag. Die „Einweihung“ liegt fast fünf Wochen zurück.

Den Flugplatz in Greiz-Obergrochlitz gibt es seit 1927, der Luftsportverein wurde nach der Wende gegründet. Gester zufolge streben die 28 Vereinsmitglieder keine Rekorde auf Teufel komm‘ raus an. „Bei uns steht die Freude am Fliegen im Vordergrund.“
Beim Streckensegelflug wird nach seinen Worten eine Normalgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern erreicht. „Wir fliegen bis zur Wolkengrenze, in einer durchschnittlichen Höhe von 1500 bis 1800 Metern Höhe. Warum? Weil es über den Wolken keinen Auftrieb gibt. Und wir fliegen immer nach Sicht – mit Kompass und Karte. Alle elektrischen Hilfsmittel dienen ausschließlich der Sicherheit.“ Der 71-jährige Gester hat nach eigenem Bekunden erst mit 50 Jahren mit dem Segelflugsport begonnen. „Mittlerweile blicke ich auf 1100 Starts zurück und war etwa 900 Stunden in der Luft.“

Und noch etwas Besonderes gibt es auf dem Flugplatz: Der Verein hat einen Reisemotorsegler angeschafft. „Der kann selbst starten und auch Segelflugzeuge hoch schleppen“, sagt Gester. „Der Reisemotorsegler ist leise, braucht wenig Benzin und macht die neue Landebahn noch wertvoller: Er erreicht schneller Höhe, was Emissionen und Lärmbelästigung der Anwohner weiter senkt.“
Dann kommt der Startbahn-Einweihungsflug Ulf Merbolds nochmals zur Sprache: Nach Gesters Schilderung stieg Ehrenvorsitzender Heinz Peinl mit zu Merbold ins Flugzeug. „Merbold feierte an dem Tag 79. Geburtstag, Peinl seinen 82. Geburtstag. Beide Geburtstagskinder drehten eine Flugplatzrunde.“ Außerdem habe Peinl von seinen Vereinskameraden einen Zeppelinflug ab Friedrichshafen am Bodensee geschenkt bekommen. Quelle: ‚Vogtland Anzeiger‚.

„Noch halten wir durch“

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den Flugplatz Manching. Zumindest auf den Betrieb von Private Wings. Geschäftsführer Peter Paul Gatz bestätigte, dass wegen der wirtschaftlichen Situation „knapp 20 Prozent der Angestellten“ entlassen worden sind. Und er malt ein düsteres Szenario an die Wand: „Wenn sich die Lage nach den Sommerferien nicht entspannt, wird es ganz eng. “ Gatz schließt dann eine Standortschließung nicht aus.

Private Wings wurde von Gatz und Andreas Wagner 1991 in Berlin gegründet. Dort befindet sich auch der Hauptsitz. Manching ist laut Gatz der Hauptstandort. Hier waren zuletzt Shuttleflüge für die Automobilindustrie, also für Audi und Volkswagen, das Kerngeschäft. Im Portfolio sind aber auch andere geschäftliche Charter- sowie Frachtflüge.

Corona hat das Geschäft nahezu zusammenbrechen lassen. „Im gesamten April hatten wir exakt einen Flug“, sagt Gatz. Sonst seien es mehrere Hundert. „Uns ergeht es genauso wie der Lufthansa und anderen Fluggesellschaften. “ Und er habe von Großkunden gehört, einige wollten in Bezug auf die Flüge nach Corona „nicht mehr zu alter Stärke“ zurückkehren.

Kündigungen unter den rund 70 Mitarbeitern waren laut Gatz unumgänglich. „Boden- oder Reinigungspersonal, auch Piloten mussten coronabedingt gekündigt werden. Wir brauchen zum Beispiel nicht so viele Servicetechniker wie bisher, wenn unsere Flugzeuge nicht regelmäßig fliegen, sondern nur am Boden stehen. “ Einen Teil der Flotte hat Private Wings inzwischen in Oberpfaffenhofen „dauerhaft abgestellt“. In Manching stehen laut Gatz „noch fünf, sechs flugfähige Maschinen“. Private Wings verfügt insgesamt über zwölf Flugzeuge. „Noch halten wir durch“ betont der Geschäftsführer. „Wir hoffen aber auf Audi und VW.“ Quelle: ‚Ingolstadt Today‘. Bild: ‚Augsburger Allgemeine‚.

Sportflugzeug fliegt in Lotsenturm

Ein Kleinflugzeug ist in Müncheberg östlich von Berlin in den Tower des dortigen Flugplatzes geflogen – und zunächst steckengeblieben. Die beiden Insassen des Flugzeugs – Vater und Sohn – hatten am Sonntag Glück im Unglück. Sie wurden von Einsatzkräften gerettet und mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Der 68 Jahre alte Pilot und sein 46-jähriger Sohn seien verletzt, sagte eine Polizeisprecherin. Wie stark die Verletzungen waren, blieb zunächst unklar.

Die Ursache der Kollision des Ultraleichtflugzeugs am Flugplatz Eggersdorf in einem Ortsteil von Müncheberg (Landkreis Märkisch-Oderland) blieb ebenfalls vorerst offen. Dies soll bei einer Flugunfalluntersuchung herausgefunden werden. Die Experten waren laut Polizei am Sonntag am Ort. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Im Turm befand sich zwar zum Zeitpunkt der Kollision ein Mann, er blieb aber unverletzt. Die Hülle des Towers sei nicht beschädigt, Scheiben seien nicht zu Bruch gegangen.

Das Flugzeug konnte zunächst noch nicht geborgen werden. „Es hängt noch dort oben am Tower“, sagte die Polizeisprecherin. Der Grund sei, dass das Ultraleichtflugzeug eine Rakete als Bestandteil eines Rettungssystems habe, die bei einer Notlandung aktiviert werde. Um sie zu sichern und zu entfernen, sei ein Munitionsbergungsdienst am Ort. Der frühere Militärflugplatz ist seit diesem Jahr ein Sonderlandeplatz und nicht mehr Verkehrslandeplatz, nur bestimmte Nutzer dürfen dort landen. Der Turm war nach Angaben des Flugplatzes erst im Jahr 2013 errichtet worden. Quelle: ‚Berliner Morgenpost‘.

Segelflugzeug stürzt ab – Pilot wird schwer verletzt

Auf dem Flugplatz Bad Gandersheim kam es am Montag, 13. Juli, zu einem Flugunfall, bei dem ein 65-jähriger Däne schwer verletzt wurde. Der 65-jährige dänische Staatsangehörige wollte demnach gegen 13.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Flugplatz Bad Gandersheim zu einem Rundflug starten. Hierzu sollte das Flugzeug mittels einer Seilwinde in die Luft gezogen werden. Offenbar aufgrund einer Fehleinschätzung beim Startvorgang geriet der Segelflieger zunächst in Schräglage, sodass eine der Tragflächen den Untergrund berührte. In der Folge verlor der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug und stürzte aus circa 15 Metern Höhe auf das Flugplatzgelände, berichtet die Polizei. Der 65-jährige zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsmedizin Göttingen gebracht. Am Flugzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen wurden durch das Polizeikommissariat Bad Gandersheim aufgenommen. Ein technischer Defekt oder Fehlverhalten dritter Personen könne derzeit allerdings ausgeschlossen werden, so die Polizei abschließend. Quelle: ‚Harzkurier‚. Bild: Polizeikommissariat Bad Gandersheim.

In Neumarkt Pilot werden

Drei Männer leben beim Flugsportverein den Traum vom Fliegen. Denn seit April dürfen auch Anfänger unterrichtet werden. Olaf Schumann ist durch Zufall zum Fliegen gekommen. „Ich habe in einem Café ein Handy gefunden, und der Besitzer hat mich zum Dank eine Runde über Neumarkt geflogen. Das war so schön. Das muss ich auch lernen“, sagte er sich. Wie die Flugschüler Udo Dufe und Peter Gleissner, die beim Fototermin verhindert waren, will der 46-Jährige nun den Segelflugschein mit der Berechtigung für Touring-Motorsegler erwerben. Klaus-Peter Weiß, Vorstand der Neumarkter Flieger, sagt: „Wir legen Wert darauf, dass sich praktisch jeder das Fliegen leisten kann“. Gewerbliche Flugschulen verlangten pro Flugstunde bis zu 180 Euro. Seine Vereinsmitglieder zahlen nur 45 Euro.

Fluglehrer Egfried Trautenberg rechnet vor, dass für seine Flugschüler die Lizenz zum Fliegen inclusive Mitgliedsbeitrag und der teueren flugärztlichen Untersuchung in zwei Jahren für 2500 bis 4000 Euro zu haben ist. Die Ausbildung erfordert 20 bis 25 Flugstunden im „SF25cFalke“-Motorsegler mit 80 PS aus dem gut gewarteten, umgebauten VW-Motor im Hangar des Vereins: „Am Ende der ersten Woche können die Schüler alleine fliegen, wenn das Wetter mit macht. Dann müssen sie navigieren lernen und ein intensives Notfalltraining machen.“ Damit seine Schüler auch mit Motorschaden landen lernen, schaltet er in der Luft sogar den Motor aus.

Seine Leidenschaft fürs Fliegen hat der pensionierte Mathe- und Physiklehrer mit zehn Jahren in Hersbruck bei der Taufe eines „Schulgliders“ entdeckt. „Für mich war es schwierig, dort als Heimatvertriebener in den Fliegerverein zu kommen“, erinnert sich der in Karlsbad geborene Pilot mit 61 Jahren Flugerfahrung. „Für mich ist das Fliegen die beste Erholung. Im Flugzeug schalte ich von allem anderen ab. Die Gedankenkreise, die man sonst immer hat, werden durchbrochen“.

Er sei immer „ein anderer Mensch“ gewesen, wenn er wieder zurückkam, habe ihn seine Frau ermutigt, als er noch Kurse bei einer gewerblichen fränkischen Fliegerschule gab. Heute unterrichtet Trautenberg in Amberg Segelflug und will nun zusammen mit Michael Jahn, dem zweiten Fluglehrer in Neumarkt, die „eingeschlafene“ Flugschule an der Nürnberger Straße wieder beleben.

„Wir legen Wert auf eine sehr solide Ausbildung“, sagt Jahn. Seine Leidenschaft für die Fliegerei hat schon mit zwei Jahren begonnen. „Da musste mich die Mutter aus dem Fenster halten, wenn Hubschrauber vorbei geflogen sind. Die Initialzündung war dann mit zwölf Jahren die Modellfliegerei.“ Mit achtzehn war Jahn Gründungsmitglied der Berchinger Flugfreunde und mit fünfundzwanzig Jahren ging er in die Luft.

Vor einem Jahr haben die Neumarkter ihre Flugschule nach einer Pause wieder gestartet. Zu Beginn durften sie nur Schüler mit Segelflugschein weiterbilden, aber „seit April ist es uns wieder erlaubt, Fußgänger auszubilden“, freuen sich die Piloten. „Und jetzt dürfen Lehrer und Schüler im Cockpit auch wieder nebeneinandersitzen, natürlich mit Maske. Jeder Pilot desinfiziert nach seinem Flug und der nächste Pilot vor dem Flug“ erklären sie die Corona-Regeln im Motorsegler.

Einige weitere Interessenten haben schon in der Neumarkter Flugschule angeklopft und Vorstand Weiß hofft: „Es wäre erstrebenswert, dass wir das 100-jährige Vereinsjubiläum in 30 Jahren hier in Neumarkt feiern können, obwohl viele schon meinten, den Flugplatz gebe es gar nicht mehr.“ Die Flieger hätten schon einen guten Draht zur Stadt. Die habe sie bei der jüngsten Nutzungsverlängerung des Flugplatzes unterstützt und die Flieger revanchierten sich mit kostenlosen Rundflügen für ein Werbevideo der Stadt. „So wollen wir die nächsten Jahre weiter machen“, heißt es. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Vor 20 Jahren eröffnet: Flugplatz Diepholz-Dümmerland

Der zivile Flugplatz Diepholz-Dümmerland (fdd) hat am Montag, 6. Juli, „runden Geburtstag“: Vor genau 20 Jahren öffnete sich das 20 Meter breite Rolltor zwischen dem militärischen Flugplatz Diepholz und dem neu erbauten zivilen Bereich der fdd im Süden des Fliegerhorstes zum ersten Mal, um einem zivilen Luftfahrzeug das Rollen zur 1 283 Meter langen Piste zum Start zu ermöglichen. Wolfgang Zellhorst, damaliger Geschäftsführer des fdd, erinnert sich und schrieb für unsere Zeitung diesen Bericht: „Auslöser für die Erweiterung des militärischen Fliegerhorstes zu einem auch zivil genutzten Flugplatz war die Wende im Jahr 1989. Plötzlich war Deutschland nicht mehr potenzielles Ziel des Warschauer Paktes (dem östlichen Gegenüber der Nato) und die Notwendigkeit, die militärischen Sicherheitsbereiche gegen jeden Zutritt von außen zu schützen, war nicht mehr gegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es nur für einen sehr eingeschränkten Kreis von Mitgliedern des Aeroclubs Diepholz (Motorsportflieger) und dem Diepholzer Luftsportverein (Segelflieger) die Möglichkeit gegeben, unter Einhaltung strenger Sicherheitsbestimmungen ihren Sport auf dem militärischen Gelände auszuüben. Quelle: ‚Kreiszeitung‚.

Anklamer Flugplatz bald in städtischer Hand?

Die Pläne, den Anklamer Flugplatz während der laufenden Liquidation an einen externen Betreiber abzugeben, scheinen sich zerschlagen zu haben. Jetzt wird die Notlösung im Rathaus vorbereitet. Eigentlich war Anklams Bürgermeister Michael Galander (IfA) recht optimistisch, einen neuen externen Betreiber für den Anklamer Flugplatz zu finden. Die städtische GmbH befindet sich derzeit im Liquidationsverfahren und wird bis zum Jahresende abgewickelt. Der Flugbetrieb sollte dennoch auch in Zukunft aufrechterhalten werden – aber eben nicht durch die Stadt. Jetzt sieht es allerdings so aus, dass sich die Stadt wohl doch nicht so leicht vom Flugplatz lösen kann und sogar die Notvariante ziehen muss: Der Flugplatz könnte künftig als direkte nachgeordnete Einrichtung der Stadt Anklam betrieben werden. Die Corona-Krise habe hier direkten Einfluss gehabt, erklärte der Bürgermeister. Ein potenzieller Interessent für den Anklamer Flugplatz, mit dem man im Rathaus bereits Gespräche geführt habe, sei nun wieder abgesprungen. Das Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, das unter anderem mit Geschäftsflügen sein Geld verdient, wollte Anklam zu einem seiner Stützpunkte machen. Daraus wird erst einmal nichts. „Die gesamte Flugbranche ist derzeit von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie stark betroffen“, so Galander. Er selber vermöge damit nicht zu sagen, ob und wann sich dieser Geschäftszweig erholen und weiterentwickeln wird. Welche Auswirkungen der direkte Betrieb des Flugplatzes durch die Stadt auf Anklams städtische Kassen hat, scheint derweil ebenso unklar. Derzeit arbeite man zusammen mit Liquidator Bernd Lange an einem Plan, welches Personalkonzept künftig notwendig sein wird, um den Flugbetrieb fortzuführen. Erst dann könnten auch konkrete Kosten benannt werden, so der Bürgermeister. Fakt sei, künftig sollen nur noch Tätigkeiten, die unmittelbar mit dem Fliegen zu tun haben, darüber abgesichert werden. Die Vermietung und Verpachtung der Immobilen am Flugplatz soll dagegen die städtische Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (GWA) übernehmen. Dadurch, so Galander, würden auch die Einnahmen daraus abzüglich einer entsprechenden Bearbeitungsgebühr wieder direkt auf dem Stadtkonto landen. Ob das allerdings die Kosten für die Absicherung des Flugbetriebes ausgleicht, wenn die Angestellten dort künftig als Mitarbeiter der Stadt gelten, ist noch völlig offen. Quelle: ‚Nordkurier‚.

Lüneburg: Wie hoch wird die neue Pacht?

Nachdem sich Bürgerinnen und Bürger in Lüneburg in einem Bürgerentscheid für den Erhalt des Flugplatzes ausgesprochen haben, steht ein neuer Pachtvertrag zwischen dem Luftsportverein und der Stadt im Fokus. Der Vorsitzende des Luftsportvereins, Richard Meier, hoffe nun auf faire Gespräche mit der Stadt, wenn es um die Höhe der Pacht gehe. Nach der Abstimmung am Sonntag hatte Meier Medien gegenüber sogar geäußert, er wolle prüfen, ob der Verein weiterhin Pacht entrichten müsse. Ratspolitiker unterschiedlicher Parteien und die Verwaltung der Stadt erteilten dem Wunsch allerdings eine Absage, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Eine kostenlose Nutzung des Geländes sei demnach nicht möglich. Aktuell zahle der Verein jährlich 15.000 Euro für das rund vier Fußballfelder große Areal im Stadtteil Neu Hagen. Einem Sprecher der Stadtverwaltung zufolge könnte die zukünftige Jahrespacht sogar deutlich teurer werden. Die Grünen im Rat sind dafür, das Innenministerium zu Rate zu ziehen, um eine angemessene Pachthöhe zu ermitteln. Die Stadt will bis spätestens zur Ratssitzung am 27. Oktober einen neuen Pachtvertrag aufsetzen, wie Stadtrat Markus Moßmann gegenüber NDR 1 Niedersachsen sagte. Wenige Tage später läuft der bestehende Vertrag nach 15 Jahren aus. Der Rat hatte ursprünglich geplant, nicht mit dem Luftsportverein zu verlängern und auf dem Gelände im Stadtteil Neu Hagen ein Gewerbegebiet auszuweisen. Die Entscheidung durch den Bürgerentscheid ist bindend und beinhaltet eine Verlängerung des Vertrages um weitere 15 Jahre. Bei dem Bürgerentscheid am Sonntag stimmten dem vorläufigen Gesamtergebnis zufolge mit 17.593 Wahlberechtigten etwa 82 Prozent für den Erhalt des Flugplatzes. 3.797 (knapp 18 Prozent) votierten für die Pläne der Stadt. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 35,68 Prozent. Stimmberechtigt waren 60.315 Lüneburger. Der Verlust des Flugplatzes hätte wohl das Aus für den Verein bedeutet. Die Mitglieder hatten deshalb Unterschriften gesammelt und den Bürgerentscheid erwirkt. Für die niedersächsische Feuerwehr hätte eine Entscheidung zugunsten eines Gewerbegebietes wohl einen Umzug zur Folge gehabt. In Lüneburg starten die Feuerwehrflieger zur Beobachtung der Waldbrandgefahr. Als alternativer Standort war bereits der Flugplatz in Uelzen im Gespräch, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Quelle: ‚NDR‚.

Lärmbelästigung durch Kunstflug

Anwohner im Bereich des Flugplatzes Schwarze Heide sehen die Lärmbelästigung durch den Kunstflug zunehmend kritisch. Hierzu wurde auch eine Online-Petition gestartet, die ein generelles Flugverbot fordert. Neben der Lautstärke scheint insbesondere der ungleichmäßig auf- und abschwellende Ton bei den Flugübungen problematisch zu sein. „Die Gesetzeslage bietet wenig Handlungsspielraum für Regelungen durch die kommunalen Verwaltungen“, sagt hierzu Helga Franzkowiak, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Kreistagsfraktion. „Dennoch müssen alle Beteiligte – Kunstflieger, Flughafengesellschaft und Verwaltungen – gemeinsam mit dem Lärmbeirat des Flugplatzes Lösungen für das Lärmproblem suchen und Verbesserungen im Sinne der lärmgeplagten Anwohner anstreben“, so Franzkowiak weiter. Quelle: ‚Niederrhein Anzeiger‚.

Stendal: Flugplatz droht der Absturz

Dem Flugplatz Stendal-Borstel fehlen Einnahmen. Um eine Insolvenz zu verhindern, würden die Gesellschafter 93.000 Euro zuschießen. Im nächsten Monat sollte die Segelflug-Weltmeisterschaft auf dem Borsteler Flugplatz stattfinden – abgesagt. Veranstaltungen wie das VW-Treffen und das Ostercruisen, Trödelmärkte, Fliegerlager, Fahrzeug-Sicherheitstraining – alles abgesagt. Etwa 90 Prozent des sonstigen sehr regen Flugverkehrs sind weggebrochen, die Flugschulen mussten vorübergehend schließen. Die Folge: Das aus der Vermietung des Areals, den Start-/Landegebühren sowie dem Treibstoffverkauf eingeplante Geld fehlt.

Der Betrieb geht aber weiter, denn der Stendaler Flugplatz ist der einzige Verkehrslandeplatz im Norden Sachsen-Anhalts und im Landesluftfahrtkonzept als bedeutsamer Standort für die Infrastruktur festgeschrieben. Das bedeutet: Es müssen verlässliche tägliche Betriebszeiten gewährleistet werden. Im Sommer sind es zehn Stunden von 7 bis 17 Uhr, im Winter von 8 Uhr bis zum Einsetzen der Dunkelheit. Darum sei es nicht machbar gewesen, für die Mitarbeiter – statistisch sind es 3,8 Stellen – Kurzarbeit einzuführen, erklärte Geschäftsführer Matthias Jahn am Donnerstag den Mitgliedern des Finanz- und Haushaltsausschusses. Denn die mussten ihr Votum dafür abgeben, ob der Landkreis Stendal als Gesellschafter seinen Anteil an den zusätzlichen Mehrkosten übernimmt. Der Finanzausschuss stimmte zu, in der kommenden Woche hat der Kreisausschuss das letzte Wort.

Nach jetziger Schätzung sind es zusammen 93.000 Euro, die als zusätzliches Minus anfallen könnten. Zusätzlich, denn der Betrieb des Stendaler Flugplatzes ist schon immer ein Zuschussgeschäft. „Seit 2005 ist die Gesellschaft aber immer mit dem geplanten Fehlbetrag ausgekommen“, erklärte Matthias Jahn. Die Jahre 2018 und 2019 seien wirtschaftlich sogar so gut gewesen, dass Geld zurückgelegt werden konnte. Für dieses Jahr ist für den Flugplatz Stendal-Borstel ein Zuschuss von 118.000 Euro eingeplant – doch dabei dürfte es nicht bleiben.

Im April erarbeitete Matthias Jahn eine Finanzplanung für ein Szenario, das im schlimmsten Fall eintreten könnte. Es beinhaltet, dass sich die gesamte Flugsaison nicht nennenswert erholen und die Veranstaltungssaison komplett ausfallen wird. Selbst wenn die Rücklagen aus den Vorjahren genutzt werden, blieben unter dem Strich noch die 93.000 Euro. Den Verlustausgleich müssten die Gesellschafter, wie im Vertrag vereinbart, anteilig übernehmen: der Landkreis Stendal 55 Prozent, die Hansestadt Stendal 40 Prozent und der Aero-Club Stendal fünf Prozent.

Für den Landkreis Stendal würden maximal 51 000 Euro anfallen, von denen noch 32.900 Euro abgezogen werden können. Die sind für Investitionen in Vorbereitung der Segelflug-WM eingeplant worden, aber dank der Arbeiten in den vergangenen Jahren sei der Platz so gut vorbereitet, dass keine weiteren Investitionen notwendig sind, erklärte Kämmerin Susanne Hoppe den Ausschussmitgliedern. Unter dem Strich bleiben somit 18.100 Euro, die der Landkreis aufbringen müsste.

Welche Summe am Ende tatsächlich gezahlt werden muss, ist allerdings offen. Denn die Flugplatzgesellschaft Stendal-Borstel werde weiter daran arbeiten, die Einnahmesituation zu verbessern, kündigte der Geschäftsführer an. Einige Fliegerlager seien aktuell noch geplant, zudem könnte sich der Flugverkehr wieder etwas erholen, auch wenn das sehr langsam passieren wird, sagte Matthias Jahn. Zudem werde versucht, über das Land zusätzliches Geld zu bekommen. Die langfristige Vermietung von Flächen und Gebäuden bringt auf jeden Fall Geld ein, das Autokino bescherte Mieteinnahmen. Weil die Flugplatzgesellschaft ein Unternehmen mit mehrheitlich öffentlicher Beteiligung ist, kann sie keine staatlichen Soforthilfen in Anspruch nehmen.
Ohne Zusage droht eine Insolvenz

Die Hansestadt Stendal und der Aero-Club haben bereits zugesagt, ihren Anteil zu übernehmen. Und genau darum geht es aktuell erst einmal nur: um die Zusage, dass die Gesellschafter die Lücke ausgleichen, sollte es wirklich zu dem skizzierten Ernstfall kommen. Denn nur mit dieser Versicherung, dass die Finanzierung für dieses Jahr gesichert ist, wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Jahresabschluss für 2019 testieren. Ohne die Zusage und wenn das beschriebene schlimmste Szenario eintreten sollte, wären irgendwann keine liquiden Mittel mehr da – der Geschäftsführer müsste einen Insolvenzantrag stellen. Die Zusage der Gesellschafter zur Übernahme des zusätzlichen Finanzbedarfs ist eine einmalige, die sich auf dieses Jahr beschränkt und der Corona-Situation Rechnung tragen soll. Quelle: ‚Volksstimme.de‚.

Bürger stimmen für Lüneburgs Flugplatz

Mit großer Mehrheit haben die Menschen in Lüneburg bei einem Bürgerentscheid für den Erhalt des örtlichen Sportflugplatzes gestimmt. 82 Prozent der Abstimmungsbeteiligten stimmten am Sonntag dafür, dass der Luftsportverein Lüneburg auf dem Gelände bleibt und den Platz weitere 15 Jahre betreibt. 18 Prozent waren dagegen. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 36 Prozent. Der erste in Lüneburg organisierte Bürgerentscheid ist damit verbindlich. Der Rat der Hansestadt hatte sich zuletzt im August vergangenen Jahres gegen eine erneute Verlängerung des Pachtvertrags mit einem Luftsportverein entschieden, weil sie einen Teil des Geländes für die Ansiedlung von Betrieben nutzen will. Daraus wird nun nichts. Eine Bürgerinitiative hatte vor der Abstimmung den Fluglärm moniert. Der letzte Vertrag sei ein Kompromiss zwischen dem Verein und denjenigen gewesen, die darin ein Risiko und eine Lärmbelästigung sehen, hatte eine Stadtsprecherin gesagt. Quelle: Roland Kern auf facebook.

Segelflieger in Coburg nach dem Start verunfallt

Auf dem Coburger Flugplatz ist ein Segelflieger kurz nach dem Start abgestürzt. Der 19jährige Pilot wurde nach Angaben eines Polizeisprechers lediglich leicht verletzt. Das Segelflugzeug wurde von einer motorisierten Maschine in die Luft gezogen. Gleich nach dem Start sei es zu Problemen gekommen und die Maschine stürzte in der Nähe des Flugplatzes ab. Der Pilot konnte sich danach selbst befreien und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, da er bei dem Absturz nur leicht verletzt wurde, sagte der Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk. Der Pilot sei im Besitz einer Flugerlaubnis gewesen. Wie genau es zu dem Absturz kam, werde nun durch Experten der Polizei geklärt. An dem Segelflieger entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Quelle: ‚br.de‚.

Mariazell: Österreichs höchstgelegener Flugplatz

Er ist mit 860 Metern einer der höchstgelegenen Flugplätze in Österreich, seine Landebahn bietet einen tollen Blick auf Basilika und Ortszentrum, aber für Anfänger sind die Bedingungen manchmal eine Herausforderung. Vor 20 Jahren wurde das ursprüngliche Gras-Landefeld auf einer Länge von 700 Metern asphaltiert. Mariazell ist dennoch weiterhin kein einfacher Flugplatz. So fällt die Landebahn nach beiden Seiten ab. Vor allem im Sommer bei sehr hohen Temperaturen reduzieren Hitze und Höhenluft die Motorleistung. Da können beim Starten selbst 700 Meter kurz werden, was Flugschülern manchmal Probleme bereitet. Quelle: ‚Krone.at‚.

Leutkirch: Behinderung bei Landung

Vier Fußgänger haben am Sonntag bei Leutkirch im Allgäu (Kreis Ravensburg) auf dem Flugplatz Unterzeil den Betrieb durcheinander gebracht. Die jungen Männer kamen laut Polizei über eine angrenzende Wiese und liefen die Landebahn entlang. Drei im Anflug befindliche Kleinflugzeuge mussten deshalb aus Sicherheitsgründen durchstarten. Gegenüber der Polizei gaben die Männer an, sie hätten keine entsprechende Verbot-Beschilderung gesehen. Die Vier müssen mit einer Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr rechnen. Quelle: ‚SWR.de‚.

Freude über wiedergewonnene Freiheit

Seit etwas mehr als einer Woche ist der Flugplatz Winzeln-Schramberg wieder geöffnet. Das erste Wochenende war durch bestes Flugwetter geprägt, so dass sowohl Motorflieger als auch Segelflieger des LSV Schwarzwald die zurückgewonnene Freiheit ausgiebig genießen konnten. Bereits am ersten Tag der der Öffnung nach dem Lockdown wurden 32 Flüge durchgeführt. In der ersten Woche insgesamt über 160. Die Segelflieger konnten in der ersten Woche und insbesondere am Wochenende den lange zurückgehaltenen sportlichen Ehrgeiz voll ausleben. So wurden in 21 Flügen 10.261 Kilometer zurückgelegt. Der längste Flug von Martin Kühn ging über 844 Kilometer von Fluorn-Winzeln über Bad Kissingen (nördlich von Würzburg) und Kelheim (westlich von Regensburg) wieder zurück an den Heimatflugplatz. Auch der Vatertag wurde intensiv von den Segelfliegern für Ausflüge in Süddeutschland genutzt. An diesem Tag wurden nochmals neun Flüge mit insgesamt über 5000 Kilometern an das Wettbewerbsportal OLC gemeldet. Damit hat sich der LSV Schwarzwald auch sportlich nach der Schließung wieder zurückgemeldet. Wie überall in Deutschland gelten auch am Flugplatz strenge Hygieneregeln, die insbesondere den Einsatz von Mund-Nasen-Masken und vor allem die Einhaltung von den bekannten Abstandsregeln, aber auch spezifische Desinfektionsmaßnahmen am Material vorschreiben. Die Weitläufigkeit des Flugplatzes erleichtert die Einhaltung dieser Regeln. Quelle: ‚Neue Rottweiler Zeitung‚.

Fehrbelliner Flugplatz wartet auf Signale aus Tegel

Für den Flugplatz in Fehrbellin bieten sich mit der Tegel-Schließung aber die lange ersehnten Entwicklungschancen. Milbach hofft, dass die Eigentümer kleinerer Flugzeuge oder gar Hubschrauber, diese dann in Fehrbellin unterstellen. „Die Kapazitäten haben wir. Dafür haben ich in den vergangenen Jahren drei Hallen gebaut“, so Milbach. Auch für Wartungsunternehmen und Charterbetriebe, die in Tegel keine Bleibe mehr haben, gebe es in Fehrbellin noch Platz.

Die endgültige Schließung von Tegel hätte außerdem zur Folge, dass über dem Ländchen Bellin in größeren Höhen geflogen werden darf. Das hatte die Flugsicherung wegen dem Luftverkehr von und nach Tegel bisher oft nicht zugelassen. „Noch habe ich dazu aber nichts gehört“, so Milbach, der aber in den nächsten Wochen mit Reaktionen rechnet.

Für den Flugplatz wären positive Signale jetzt gut. Wegen der Auflagen zur Corona-Pandemie sei in den vergangenen Wochen auf Gelände so gut wie nichts passiert. Der Fallschirmsport mit den Tandemsprüngen ist aufgrund der „körpernahen Dienstleistung“ noch verboten, das Sportspringen hingen wieder erlaubt. Ebenso durfte die Flugschule keinen Praxis-Unterricht geben, weil in den Flugzeugen der Mindestabstand zwischen Schüler und Lehrer nicht gewährleistet werden konnte. Quelle: ‚moz.de‚.

Flugkunst oder nur Lärm?

„Fast täglich heben Kunstflieger auf dem Flugplatz Schwarze Heide ab und stören Anwohner in Gartrop-Bühl und im Hünxerwald sowie den angrenzenden Kommunen“, teilt die SPD Hünxe mit. Sie verweist auf eine Online-Petition zum „Verbot des Kunstflug“, der sich bereits über 50 Hünxer angeschlossen haben. „Wir brauchen klare Regeln und Zeitvorgaben für die Kunstfliegerei. Es geht nicht darum, den Flugplatz Schwarze Heide infrage zu stellen. Jetzt gilt es, alle Betroffenen an einen Tisch zu holen“, meint der designierte SPD-Bürgermeisterkandidat Volker Marquard. em entgegnet die CDU Voerde kritische Worte. „Lärm ist natürlich zum einen ein ernstzunehmender Risikofaktor für die Gesundheit, eignet sich aber zum anderen auch als hervorragendes Wahlkampfthema“, schreibt CDU–Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg in einer Pressemitteilung. Der Bürgermeister hätte bereits „zu diesem Thema Kontakt mit der Bezirksregierung aufgenommen, welche im Gegensatz zum Gemeinderat wirklich für dieses Thema zuständig ist.“ Im nächsten Haupt- und Finanzausschuss (HFA) soll dann über dieses Thema berichtet werden.

Dass Fluglärm diskutiert wird, ist nichts neues auf der Schwarzen Heide. Außer dass Flugzeuge gebaut und erprobt werden müssen, sind dort noch Flugschulen aktiv. Eine betreibt beispielsweise Hans Detlef Schulz. Schulz erzählt, dass er sich wegen vormaliger Beschwerden freiwillig an bestimmte Zeitfenster halte. Geflogen werde seitens seiner Flugschule nur ab 9 Uhr und niemals nach 19 Uhr, sogar in der Mittagszeit bleiben die Maschinen am Boden, sowie am Wochenende. Schulz verweist darauf, dass auf dem Flugplatz das UPRT-Flugsicherheitstraining (Upset Prevention and Recovery Training) durchgeführt werde, ein Training, dass neuerdings für angehende Piloten von Verkehrsmaschinen vorgeschrieben ist: „Die Europäische Agentur für Flugsicherheit schreibt das UPRT vor, damit die Piloten lernen, was zu tun ist, wenn die Systeme versagen.“
Ohne UPRT kann kein Pilot das Training in Verkehrsmaschinen beginnen. Seine Flugschule bietet diese Lehrgänge (der nächste ist wieder ab dem 15. Juni) nur vier bis fünf Mal im Jahr an jeweils drei Tagen an. Geflogen werde mit einer vergleichsweise leisen Extra 200 (200 PS). Größere Maschinen würden auch größeren Lärm verursachen. Auch die Flugschule Westflug Flight Training trainiert unter der Woche auf der Schwarzen Heide. Wie aber Geschäftsführer Walter Kampsmann mitteilt, nur bis 19 Uhr, als freiwillige Selbstbeschränkung. Auch würde man den Kunstflug mit deutlich reduzierter Leistung durchführen. Je geringer die Drehzahl, desto leiser der Rotor. Die starken Geräusche seien je nach Wind unterschiedlich, und beim Kunstflug würde jede Winkelveränderung auch eine starke Geräuschveränderung verursachen, obwohl die Frequenz immer gleich bleibe. Wahrgenommen würden eher diese Veränderungen.

„Es ist ja auch so gewesen, dass während der Coronakrise weniger geflogen werden durfte“, erklärt Kampsmann. Auch die Menschen seien vermehrt zu Hause gewesen und hätten sich an die Ruhe gewöhnt. Und plötzlich werde wieder geflogen!
Alles also nur eine Sache der subjektiven Wahrnehmung und Gewöhnung? Klar ist jedenfalls: Ein Flugplatz sei grundsätzlich mit Fluglärm verbunden, ziehe aber auch begeistertes Publikum an. Für viele sei das Fliegen ein Hobby und auch Sport, so Kampsmann. Wenn man den nicht mehr ausüben dürfte, dann müsste man demnächst auch darüber nachdenken, das Motorradfahren zu verbieten. Quelle: ‚Lokalkompass.de‚.