Schlagwort-Archive: Flugplatz

Schänis: Betriebsgebäude ’schiesst‘ aus dem Boden

In wenigen Tagen ist auf dem Flugplatz Schänis das neue, zweistöckige Betriebsgebäude ‚aus dem Boden gewachsen‘. Möglich wird das durch einen Holz-Elementbau. Der Rohbau ist demnächst abgeschlossen, der Innenausbau wird allerdings noch etwas Zeit benötigen, die Segelflieger südlich von Zürich rechnen mit einer Inberiebnahme des neuen Gebäudes im Herbst dieses Jahres.

Neues Anflugverfahren führt zu Defizit

In Grenchen geht der Flugverkehr weiter zurück. Der Flughafen hat letztes Jahr rote Zahlen geschrieben. Die Zukunft der Flugsicherung ist ungewiss. Mit 63’747 Flugbewegungen (Starts und Landungen), ist der Flugverkehr auf dem Flughafen Grenchen weiter im Krebsgang. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr betrug beträchtliche 7 Prozent. Dies ist dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht 2018 des Regionalflugplatzes Jura-Grenchen AG zu entnehmen. «Zusammengefasst war das Geschäftsjahr eine grosse, permanente Herausforderung – sachlich, finanziell, rechtlich und medial», schreibt Flughafen-Verwaltungsratspräsident Erich Blösch im Vorwort zum Jahresbericht. Seit 1973 ist der Airport Grenchen in der Schweiz ein beliebter Trainingsflugplatz, um die Kommunikation mit der Flugsicherung aktiv zu üben. «Nach der Einführung einer Radio Mandatory Zone RMC 2017 und einem täglichen Regimewechsel zwischen CTR und RMZ wurden wir durch Bestrebungen der Kostenreduktion in der Flugsicherung gezwungen, im Frühjahr 2018 zusätzlich den Flight Information Zone FIZ einzuführen», so Oggier. «Die Durchmischung von drei verschiedenen Lufträumen mit anderem Pilotenverhalten waren eindeutig zu viel», folgert Oggier. Der komplizierte Luftraum über Grenchen hält die Piloten ab, den Flughafen anzufliegen. «Vor allem die von auswärts anfliegenden Flugschulen fehlen seit Frühjahr 2018 und beeinflussen den Geschäftsgang negativ.» Quelle: ‚Grenchner Tagblatt‚.

Übersicht Schweizer Flugplatzdaten

Rechtzeitig auf die neue Saison hat die SG Fricktal verdankenswerterweise ihre praktische Übersicht der Schweizer Flugplatzdaten aktualisiert, auch mit den neuen Frequenzen.

Gebrüder Gostner kaufen Bozener Flugplatz

Die Bietergemeinschaft um die Gebrüder Gostner kann voraussichtlich schon in wenigen Wochen zu 100 Prozent die Flughafenbetreibergesellschaft ABD übernehmen. Der Bozner Flugplatz wird damit privat geführt, berichtet die Tageszeitung Alto Adige. Medienberichten zufolge hat das Land laut Ausschreibung 3,8 Millionen Euro für die Übernahme der Flughafengesellschaft verlangt. Offiziell ist das Angebot der Bietergemeinschaft nicht bekannt, gemunkelt wird allerdings von vier Millionen Euro. Der Energie-Unternehmer Josef Gostner, zu dessen Partnern der österreichische Unternehmer Hans-Peter Haselsteiner mit Wohnsitz in Bozen und der Tiroler Investor Rene Benko zählen, haben sich offiziell zu ihren Plänen noch nicht geäußert. Quelle: ‚Südtirolnews.it‚.

Dauerhafte Lösung für den Coburger Flugplatz

Die Anflugbefeuerung darf verlängert werden. Damit ist ein dauerhafter Instrumentenflugbetrieb auf der Brandensteinsebene sichergestellt. Das Luftamt Nordbayern der Regierung von Mittelfranken hat die Verlängerung der Anflugbefeuerung am Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene genehmigt. „Damit können die bisherigen Instrumentenflugverfahren über den 31. Dezember 2019 hinaus unbefristet und ohne Einschränkungen genutzt werden. Mit dieser Lösung kommen wir den Bedürfnissen der international agierenden Wirtschaft von Oberfranken West im Luftverkehr nach“, verkündete am Mittwoch Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU). Quelle: ‚infranken.de‘.

Video-Interview mit Klaus Ohlmann

Klaus Ohlmann spricht in einem kurzen, aber offenen Interview am Pistenrand von Aosta über seinen derzeit grössten vorstellbaren Flug in Europa, über die Voraussetzungen, die aussergewöhnliche Leistungen möglich machen und über interessante, gefiederte Beobachter seines Flugstils. Schauen Sie hinein, es lohnt sich. Original Interview made by Aniko Molnar.

Einbrecher auf Flugplatz Crawinkel

In der Nacht zum Montag, 1.April, gelangten Unbekannte mit einem Fahrzeug auf das Gelände des Flugplatzes im Kreis Gotha. Sie brachen den Hangar und diverse Container auf. Entwendet wurden verschiedene Werkzeuge und Funkgeräte im Wert von ca. 6.000 Euro. Die Kriminalpolizei Gotha hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Quelle: ‚Thüringer Allgemeine‚.

Generationswechsel auf dem Dümpel

Auf der Hauptversammlung der knapp 250 Mitglieder des Luftsport-Clubs Dümpel wurde der Generationswechsel in der Vereinsführung eingeläutet. Nach mehr als zehn Jahren engagierter Vorstandsarbeit übergab Jürgen Salewsky den Staffelstab des zweiten Vorsitzenden an Boris Gorski (41). Weiter im Amt ist der erste Vorsitzende Jürgen Cronrath, der sich im nächsten Jahr allerdings auch aus der Vorstandsarbeit zurückziehen will. „So kann im Verein ein reibungsloser Generationswechsel sichergestellt werden“, wie es in einer Mitteilung des LSC heißt, der laut eigenen Angaben der zweitgrößte Luftsportverein in NRW ist. Quelle: ‚rundschau-onlin.de‘.

Ein neues Flugzeug muss her

Menschen mit Behinderung sollen künftig auf dem Flugplatz Scharnhorst die Pilotenlizenz erwerben können. Und das sogar im umweltschonenden Segelflugzeug. „Wir bekommen immer wieder entsprechende Nachfragen“, informiert Vorstandsmitglied Sebastian Hayen. „Mit dem Erwerb eines neuen Ausbildungsflugzeuges ist es uns möglich, die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Sogar Menschen mit Querschnittslähmung können auf dem Pilotensitz Platz nehmen.“ Kein ganz billiges Unterfangen, wie der Verein zugibt. Deshalb hofft man auf Unterstützung aus der Bevölkerung und setzt auf ein sogenanntes Crowdfunding (Spenden-Kampagne). Mehr dazu gibt es im Internet unter flugplatz-verden.de.

Wird Flugplatz Speyer geschlossen?

Der Stadtrat Speyer wird sich noch vor der Kommunalwahl im Mai mit der Zukunft des Flugplatzes Speyer befassen. Bis dahin muss die Stadt Speyer prüfen, ob der Flugplatz geschlossen werden könnte. Hintergrund der Entscheidung ist ein Bericht des Landesrechnungshofes Rheinland-Pfalz. In diesem wird kritisiert, dass das Land für den Ausbau des Flugplatzes Zuschüsse in Höhe von knapp zehn Millionen Euro vergeben hat, ohne vorher die Wirtschaftlichkeit des Flugplatzes zu prüfen. Kritiker fordern schon länger eine Schließung. Sie sagen: Der Flugplatz kostet nur Geld, verursacht Lärm und nimmt viel Platz weg. Mehr Informationen finden Sie im Originalbeitrag von ’swr.de‘.

Zukunftsfragen am Neumarkter Flugplatz

Eine der drängendsten Fragen an der Jahresversammlung war jene, wie es mit dem Flugplatzgelände in der Nürnberger Straße weitergeht. Der FSG-Vorsitzende Brandl berichtete von Gesprächen mit der Stadt. „Wir haben unsere Ideen vorgestellt, wie das Flugplatzgelände im Rahmen der zukünftigen Stadtentwicklung im Einvernehmen mit den Anliegern weiter bestehen könnte. Unsere Ideen wurden gut aufgenommen, eine Entscheidung dazu gab es aber nicht.“ Als Alternative, falls der Flugplatz ein Ende findet, steht eine Fusion mit den Fliegerfreunden auf dem Ottenberg im Raum. Gespräche laufen auch mit Fliegern aus der Region um Berching. Ebenfalls vorstellbar wäre ein anderes Gelände in Neumarkt. „Menschlich und fliegerisch am interessantesten wäre eine Fusion mit Ottenberg. 100 Prozent der Piloten sind dafür.“ Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Freiburger Segelflieger ziehen Stadion-Klage zurück

Der Anwalt der Flieger setzt auf gute Nachbarschaft mit dem SC Freiburg: Nachdem die neue Grasbahn für den Segelflug genehmigt worden ist, wurde die Klage zurückgezogen. Die Segelflieger haben ihre Klagen gegen das SC-Stadion auf dem Flugplatz zurückgezogen. Damit endet ein Konflikt, der beim Bürgerentscheid vor gut vier Jahren seinen Höhepunkt erreichte und auch im vergangenen Jahr noch die Gemüter erhitzte. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Drohende Einschränkungen in der Ostschweiz

Die Zunahme der Linien- und Charterflüge auf dem Flughafen Zürich und eine kürzere Staffelung (1 statt 2 Min.) führen dazu, dass die An- und Abflugsektoren im Raume Triengen und Sitterdorf stärker belastet werden. Zudem hat die Verurteilung eines Fluglotsen dazu beigetragen, dass für den Fallschirmsprungbetrieb Triengen, Speck-Fehraltorf und Sitterdorf bereits für die kommende Saison massive Einschränkungen im Sprungbetrieb wirksam werden sollen. Würden die Vorschläge von BAZL und Skyguide umgesetzt, würde dies das wirtschaftliche „Aus“ für die betroffenen Fallschirmsportgruppen bedeuten. Quelle: Aero-Club Ostschweiz.

Löschflugzeuge in Welzow?

Ende letzten Jahres sorgte die Idee der Stationierung einer Löschflugzeugstaffel auf dem Flugplatz Welzow für Aufsehen. Nach den gehäuften Waldbränden 2018 in der Region, die immer wieder nur mit Unterstützung von Bundespolizei- und Bundeswehrhelikoptern bekämpft werden konnten, wurde die Idee von Initiatoren vorgestellt. Vertreter der Unternehmen Frank-Air und Dresden Aerospace stellten ihr Konzept vor, das Land Brandenburg gab der Idee im Oktober eine Absage und sah keinen Bedarf. Nun gibt es einen neuen Vorstoß, da die EU die Stationierung mit bis zu 75% fördern würde, um europäische Loschflugzeugkapazitäten auszubauen. Das Projekt hat es auch in die Liste der Kohlekommission geschafft, Gespräche mit Bürgermeistern, Fachabteilungen und Bundesministerien laufen. Mehr Infos im Bericht von ’niederlausitz-aktuell.de‚.

Sturm und Wildschweine

Am Flugplatz Altena-Hegenscheid haben Wildschweine erneut ganze Arbeit geleistet: Die Landebahn ist verwüstet. Damit nicht genug: Der Sturm des letzten Wochenendes hat am Tower erhebliche Schäden angerichtet. Neben den Schäden durch den neuerlichen Wildschwein-„Besuch“ müssen sich die Verantwortlichen der Flugplatz Hegenscheid GmbH mit den Schäden befassen, die das stürmische Wetter am Tower verursacht hat. Dort wurden Antennen abgerissen. Landen dürfen auf dem Flugplatz Altena-Hegenscheid Motorsegler, Segelflugzeuge, Hubschrauber, Ballone und Ultraleicht-Flugzeuge, wobei teilweise das vorherige Einholen einer entsprechenden Genehmigung erforderlich ist. Mehr im Originalbericht von ‚come-on.de‚.

60 Jahre Kurtekotten

Nach umfangreichen Erdbewegungen und Beseitigung alter Flakstellungen konnte das Gelände 1958 eingesät werden. In dem Jahr hatte die Arbeit absoluten Vorrang vor dem Flugbetrieb. Holzpfähle für 1000 Meter Drahtzaun mussten geteert und gesetzt, eine Flugleitungsbaracke mit Turm erstellt werden, eben alles, was zu einem betriebsbereiten Flugplatz notwendig war. Nach der Zulassung durch den Regierungspräsidenten Düsseldorf zelebrierte der Verein am 12. Juli 1959 die feierliche Einweihung. Zugleich war die Freigabe der Startschuss zur luftsportlichen Entwicklung und zu Leistungserfolgen, die auf Vereinsebene ihresgleichen in Deutschland suchen. Quelle: ‚rp-online.de‘.

Bremgarten 800 Meter kürzer

Die Landebahn am Flugplatz Bremgarten im Gewerbepark Breisgau ist gekürzt worden. Um Ausgleichsflächen für den Bau eines neuen Stadions für den SC Freiburg und für die Erweiterung der Universität zu schaffen, wurden beide Enden gekappt. Aus insgesamt 800 Metern Asphalt und Beton sollen ökologisch wertvolle Wiesen werden. Die Abbrucharbeiten sind heute beendet. Dafür zahlt die Stadt Freiburg 2,5 Millionen Euro, 500.000 Euro mehr, als vor zwei Jahren veranschlagt. Quelle: ‚Badische Zeitung‘.

Neuer Flugsimulator am Flugplatz St. Georgen

Der Redbird TD2 Flugsimulator (FNTP 1) steht ab sofort nicht nur den Piloten für etwaige Weiterbildungen, sondern auch Luftfahrtinteressierten zur Verfügung. So ist es zusammen mit einem erfahrenen Instruktor möglich, einen gewünschten Flug realitätsnah wie in einem Verkehrsflugzeug mit allen zugehörigen Verfahren zu simulieren. Ebenso wird es in Zukunft möglich sein, praxisnahe Garmin 1000-Kurse anbieten zu können, in denen auch externe Piloten die Möglichkeit haben, funktionsgetreu die EFIS-Schulung zu absolvieren. Mehr Infos im Bericht von ‚tips.at‚.

Petition für Flugplatz Sallanches (Chamonix)

Der Bürgermeister kündigt die für 15. Mai 2019 geplante Schliessung des Flughafens Sallanches (LFHZ) an. Die Gemeinde will Land für ein Naturschutzgebiet zurückgewinnen. Auf diesem 1974 errichteten Flugplatz befindet sich der Fliegerclub Mont Blanc mit etwa zehn Flugzeugen. Sallanches wird hauptsächlich als Rettungsplatz für viele Flugzeuge – ULM’s, Flugzeuge, Hubschrauber und Segelflugzeuge – genutzt. Die einzige alternative Landemöglichkeit im Tal ist der Altiport von Mégève, der aufgrund seiner Lage und Höhe keine vernünftige Notlandestelle ist. Hier können Sie die Petition jetzt mitunterzeichnen.

Bruck: Räte gegen grösseren Flugplatz

Auf Ablehnung stiess die Anfrage des Flugplatzbetreibers zum Bau einer neuen Halle in Bruck. Bürger sammelten Unterschriften. Nur ein Mitglied des Brucker Haupt- und Bauausschusses, Bürgermeister Hans Frankl, befürwortete das Vorhaben des Flugplatzbetreibers Helmut Matschi, eine weitere Fluggerätehalle zu bauen. Alle Vertreter der Fraktionen äußerten sich ablehnend. Anwohner hatten gleichzeitig gegen mehr Betrieb mobilisiert: „Anfangs hat uns der Flugbetrieb ja nicht gestört, es kam nur ab und zu eine Cessna, und das war noch eine Sensation. Es gab auch noch keine Flugschule. Aber seit die Gyrocopter zugelassen sind, also seit dem Jahr 2009, belästigt uns dieses Geknatter. Es geht um 9 Uhr morgens los und dauert, bis es dunkel ist. Oft fliegen drei Gyrocopter gleichzeitig“ – so die Äusserung einer Mitiniatiantin einer Unterschriften-Aktion. Quelle: ‚Mittelbayerische‘.

Flugplatz Sallanches schliesst am 15. Mai

Der Plan geisterte leider schon seit einige Jahre durch die Politik im Tal von Chamonix. Jetzt ist entschieden, dass der Flugplatz Sallanches am 15. Mai endgültig geschlossen wird. Zu geringe Kapazität und Frequenzen sind die Ursachen – und die Stadt möchte das Land für einen Naturpark zurückgewinnen. Auf dem Flugplatz ist der Flugclub Sallanches beheimatet. Sallanches ist vor allem auch eine wichtige Notlandestelle für Flugzeuge, die sich in der Region des Mont-Blanc bewegen, Alternativen für Aussenlandungen sind dort sehr dünn gesät.

Flugplatz Konstanz bleibt in Betrieb

Der Verkehrslandeplatz Konstanz bleibt bestehen – wenn auch in abgespeckter Form. Das hat der Petitionsausschuss des Landtags in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen. In einer Petition hatten sich Bürger gegen Pläne der Stadt gewandt, die Start- und Landebahn in Gewerbefläche umzuwandeln. Flugpiste und Rollbahn sollen verschoben und die restliche Fläche zu einem Gewerbegebiet umgewidmet werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart als koordinierende Mittelbehörde des Landesverkehrsministeriums, die Stadt Konstanz und Vertreter des Landeplatzes einigten sich auf den Kompromiss, Flugpiste und Rollbahn auf 995 Meter Länge und 40 Meter Breite zu verschmälern und den frei werdenden Geländestreifen nach Süden Richtung Bahnhaltepunkt Konstanz-Wollmatingen für gewerbliche Nutzung vorzusehen. Der Gemeinderat hat dem Vorschlag zugestimmt, das Änderungsverfahren läuft. Flugsicherung und Flugplatzbetreiber gaben grünes Licht. Quelle: ‚Wochenblatt‘.

Land soll Kreis-Flugplatz mitfinanzieren

Der Flugplatz Schönhagen kostet den Kreis Teltow-Fläming viel Geld. Deshalb will die Verwaltung nun das Land Brandenburg finanziell in die Pflicht nehmen. Hauptargument: Das Land profitiert besonders vom Flugplatz. Beteiligen soll sich das Land aber nicht an den allgemeinen Kosten für den Betrieb. Bei der Bitte um Mitfinanzierung geht es um die Kosten, die mit den Aufgaben der Daseinsvorsorge zusammenhängen. Denn nicht nur Hobbypiloten und Vereine nutzen die Anlage in Schönhagen. Der Flugplatz entlastet als größter Verkehrslandeplatz in den neuen Bundesländern auch die beiden Berliner Flughäfen in Tegel und Schönefeld. Mehr im Bericht der ‚maz-online.de‚.

Ziviler Luftverkehr begann in Johannisthal

Viele Fenster sind kaputt, das Mauerwerk der alten Hallen bröckelt. Ein Schornstein ragt in die Höhe. Auf dem denkmalgeschützten, aber verfallenen Gelände in Treptow sind noch Spuren des früheren Flugplatzes Johannisthal zu sehen. Aus dem einstigen Flugfeld ist ein Erholungspark geworden. Ein paar Spaziergänger führen ihre Hunde aus. Gar nicht so weit vom pannengeplagten Hauptstadtflughafen BER entfernt begann dort vor 100 Jahren die Geschichte des zivilen Luftverkehrs mit Streckenflügen in Deutschland. Mehr im Bericht der ‚Berliner Zeitung‘.

Innovation auf dem Flugplatz Birrfeld

Die Brugger Energieversorgerin ist ausgezeichnet worden mit dem begehrten Schweizer Energiepreis Watt d’Or 2019 in der Kategorie Energietechnologien. Die Übergabe der Trophäe, einer Schneekugel, fand in Bern statt (die AZ berichtete). Diesen Mittwochabend sind Projektbeteiligte sowie Behördenvertreter – anwesend waren gegen 50 Gäste – auf den Flugplatz Birrfeld eingeladen worden zur Watt-d’Or-Feier mit der Präsentation der innovativen Strom-Infrastruktur: Photovoltaikanlage auf dem Hangar, Steuerungs-Plattform GridEye sowie öffentliche Ladestation für Elektroautos. Bereits 2013 war die Brugger Energieversorgerin ausgezeichnet worden mit dem Watt d’Or als Partnerin des Projekts Brennstoffzellenpostauto. Auf den Lorbeeren ausruhen will man sich allerdings nicht. Ziel sei es in den kommenden Jahren, sich wieder zu bewerben für den Energiepreis, sagte Pfiffner – um aufzuzeigen, dass Innovation wirklich stattfinde in der Energiebranche und miteinander Lösungen gefunden werden könnten. Mehr im Bericht der Aargauer Zeitung.

Völtendorf: Keine Ausbau-Chance

Könnte die S 34 zu einer Vergrößerung des Flugplatzes Völtendorf führen? Diese Sorgen haben zumindest Anrainer sowie Ober-Grafendorfs Bürgermeister Rainer Handlfinger. Denn der umstrittene Bau der Traisental-Schnellstraße sieht auch eine Unterführung des Flugplatzes vor. Dadurch würde die L 5181, die für die S 34 Platz machen wird, keine Grenze mehr darstellen. Doch die Sorge ist unbegründet, wie Baudirektor Kurt Rameis erklärt: „Zum Leidwesen der Fliegerei hat der Flugplatz kein Vergrößerungspotential. Einer der Gründe dafür ist, dass der An- und Abflug über Siedlungen erfolgen müsste, was heutzutage kaum eine Chance auf eine behördliche Bewilligung hat“. Mehr im Bericht der ‚NÖN.at‘.

Drewitz in Warteschleife?

„Neue Hoffnung für Flugplatz Drewitz“ titelte die RUNDSCHAU am 12. Februar 2018 und verkündete damit eine Wende im Insolvenzverfahren, denn ein Käufer-Konsortium konnte mit seinem Konzept den Insolvenzverwalter überzeugen. Ein Jahr später hat sich diese Hoffnung nach bisherigen Erkenntnissen nicht erfüllt. Die neuen Eigentümer nun haben auf RUNDSCHAU-Nachfrage unumwunden zu verstehen gegeben, dass sie bislang und auch künftig nicht auf dem Flugplatz tätig werden wollen. Das ist ein herber Schlag ins Gesicht all jener, die sich mit dem Eigentümer-Wechsel große Hoffnungen gemacht hatten. Mehr im Bericht von ‚LR-online.de‘.

Schänis: Spatenstich für Betriebsgebäude

Schänis, das grösste Segelflug-Zentrum der Schweiz, erhält 2019 ein neues Betriebsgebäude. Am Dienstag, 29. Januar konnte gemeinsam der erste Spatenstich durchgeführt werden. Bis Ende dieses Jahres soll das neue Gebäude, das ein modernes Restaurant mit Aussichts-Terrasse, Theorie- und Briefing-Räume und ein zeitgemässes Büro beherbergen wird, eröffnet werden. Die Baukosten sind mit rund CHF 2.2 Mio. geplant, CHF 100’000 wurden dabei über ein viel beachtetes Crowdfunding gesammelt, ca. CHF 800’000 über eine Aktienkapital-Erhöhung, an der sich ausser zahllosen privaten Aktionären auch die Anrainer-Gemeinden beteiligten. Die restliche Summe ist über einen Bankkredit finanziert.

Flughafen Budweis: Start im Sommer

Der Flughafen Budweis wird derzeit auf Hochtouren vom Flugplatz zum vollausgestatteten South Bohemia Airport umgebaut. Der alte Flugplatz, bis 2005 im Besitz des Militärs, ist nicht mehr wiederzuerkennen und der Baubetrieb am 120 Hektar großen Areal weit fortgeschritten. In der derzeit befindlichen zweiten Bauphase wird das komplette Innenleben des Ankunft-Abflug-Bereichs fertiggestellt, um ab Mai 2019 mit dem operativen Testbetrieb zu starten. Mehr im Bericht von ‚meinbezirk.at‘.

Dübendorf für WEF gewappnet?

Die Störaktionen mit Drohnen an Flughäfen in England haben auch Auswirkungen auf die Risiko-Beurteilung des Flugplatzes Dübendorf. Eventuell kommen während des WEF-Flugbetriebs moderne Drohnenabwehr-Systeme zum Einsatz. Ein Fluggerät, das unerlaubt in einen gesperrten Luftraum eindringt, kann von einer Drohnenabwehr-Anlage abgefangen werden. Neuste Systeme, wie etwa des deutschen Herstellers Aaronia, sind in der Lage, Drohnen über deren Signale, die sie an den Piloten sendet, präzis zu Orten. Je nach Beurteilung der Bedrohung kann der Störsender des Systems eingesetzt werden. Dieser bewirkt, dass die Steuersignale des Piloten nicht mehr bei der Drohne ankommen, was zum Absturz oder zu einer automatischen Landung führt. Mehr im Bericht der Aargauer Zeitung.