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Lüneburg: Wie hoch wird die neue Pacht?

Nachdem sich Bürgerinnen und Bürger in Lüneburg in einem Bürgerentscheid für den Erhalt des Flugplatzes ausgesprochen haben, steht ein neuer Pachtvertrag zwischen dem Luftsportverein und der Stadt im Fokus. Der Vorsitzende des Luftsportvereins, Richard Meier, hoffe nun auf faire Gespräche mit der Stadt, wenn es um die Höhe der Pacht gehe. Nach der Abstimmung am Sonntag hatte Meier Medien gegenüber sogar geäußert, er wolle prüfen, ob der Verein weiterhin Pacht entrichten müsse. Ratspolitiker unterschiedlicher Parteien und die Verwaltung der Stadt erteilten dem Wunsch allerdings eine Absage, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Eine kostenlose Nutzung des Geländes sei demnach nicht möglich. Aktuell zahle der Verein jährlich 15.000 Euro für das rund vier Fußballfelder große Areal im Stadtteil Neu Hagen. Einem Sprecher der Stadtverwaltung zufolge könnte die zukünftige Jahrespacht sogar deutlich teurer werden. Die Grünen im Rat sind dafür, das Innenministerium zu Rate zu ziehen, um eine angemessene Pachthöhe zu ermitteln. Die Stadt will bis spätestens zur Ratssitzung am 27. Oktober einen neuen Pachtvertrag aufsetzen, wie Stadtrat Markus Moßmann gegenüber NDR 1 Niedersachsen sagte. Wenige Tage später läuft der bestehende Vertrag nach 15 Jahren aus. Der Rat hatte ursprünglich geplant, nicht mit dem Luftsportverein zu verlängern und auf dem Gelände im Stadtteil Neu Hagen ein Gewerbegebiet auszuweisen. Die Entscheidung durch den Bürgerentscheid ist bindend und beinhaltet eine Verlängerung des Vertrages um weitere 15 Jahre. Bei dem Bürgerentscheid am Sonntag stimmten dem vorläufigen Gesamtergebnis zufolge mit 17.593 Wahlberechtigten etwa 82 Prozent für den Erhalt des Flugplatzes. 3.797 (knapp 18 Prozent) votierten für die Pläne der Stadt. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 35,68 Prozent. Stimmberechtigt waren 60.315 Lüneburger. Der Verlust des Flugplatzes hätte wohl das Aus für den Verein bedeutet. Die Mitglieder hatten deshalb Unterschriften gesammelt und den Bürgerentscheid erwirkt. Für die niedersächsische Feuerwehr hätte eine Entscheidung zugunsten eines Gewerbegebietes wohl einen Umzug zur Folge gehabt. In Lüneburg starten die Feuerwehrflieger zur Beobachtung der Waldbrandgefahr. Als alternativer Standort war bereits der Flugplatz in Uelzen im Gespräch, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Quelle: ‚NDR‚.

Lärmbelästigung durch Kunstflug

Anwohner im Bereich des Flugplatzes Schwarze Heide sehen die Lärmbelästigung durch den Kunstflug zunehmend kritisch. Hierzu wurde auch eine Online-Petition gestartet, die ein generelles Flugverbot fordert. Neben der Lautstärke scheint insbesondere der ungleichmäßig auf- und abschwellende Ton bei den Flugübungen problematisch zu sein. „Die Gesetzeslage bietet wenig Handlungsspielraum für Regelungen durch die kommunalen Verwaltungen“, sagt hierzu Helga Franzkowiak, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Kreistagsfraktion. „Dennoch müssen alle Beteiligte – Kunstflieger, Flughafengesellschaft und Verwaltungen – gemeinsam mit dem Lärmbeirat des Flugplatzes Lösungen für das Lärmproblem suchen und Verbesserungen im Sinne der lärmgeplagten Anwohner anstreben“, so Franzkowiak weiter. Quelle: ‚Niederrhein Anzeiger‚.

Stendal: Flugplatz droht der Absturz

Dem Flugplatz Stendal-Borstel fehlen Einnahmen. Um eine Insolvenz zu verhindern, würden die Gesellschafter 93.000 Euro zuschießen. Im nächsten Monat sollte die Segelflug-Weltmeisterschaft auf dem Borsteler Flugplatz stattfinden – abgesagt. Veranstaltungen wie das VW-Treffen und das Ostercruisen, Trödelmärkte, Fliegerlager, Fahrzeug-Sicherheitstraining – alles abgesagt. Etwa 90 Prozent des sonstigen sehr regen Flugverkehrs sind weggebrochen, die Flugschulen mussten vorübergehend schließen. Die Folge: Das aus der Vermietung des Areals, den Start-/Landegebühren sowie dem Treibstoffverkauf eingeplante Geld fehlt.

Der Betrieb geht aber weiter, denn der Stendaler Flugplatz ist der einzige Verkehrslandeplatz im Norden Sachsen-Anhalts und im Landesluftfahrtkonzept als bedeutsamer Standort für die Infrastruktur festgeschrieben. Das bedeutet: Es müssen verlässliche tägliche Betriebszeiten gewährleistet werden. Im Sommer sind es zehn Stunden von 7 bis 17 Uhr, im Winter von 8 Uhr bis zum Einsetzen der Dunkelheit. Darum sei es nicht machbar gewesen, für die Mitarbeiter – statistisch sind es 3,8 Stellen – Kurzarbeit einzuführen, erklärte Geschäftsführer Matthias Jahn am Donnerstag den Mitgliedern des Finanz- und Haushaltsausschusses. Denn die mussten ihr Votum dafür abgeben, ob der Landkreis Stendal als Gesellschafter seinen Anteil an den zusätzlichen Mehrkosten übernimmt. Der Finanzausschuss stimmte zu, in der kommenden Woche hat der Kreisausschuss das letzte Wort.

Nach jetziger Schätzung sind es zusammen 93.000 Euro, die als zusätzliches Minus anfallen könnten. Zusätzlich, denn der Betrieb des Stendaler Flugplatzes ist schon immer ein Zuschussgeschäft. „Seit 2005 ist die Gesellschaft aber immer mit dem geplanten Fehlbetrag ausgekommen“, erklärte Matthias Jahn. Die Jahre 2018 und 2019 seien wirtschaftlich sogar so gut gewesen, dass Geld zurückgelegt werden konnte. Für dieses Jahr ist für den Flugplatz Stendal-Borstel ein Zuschuss von 118.000 Euro eingeplant – doch dabei dürfte es nicht bleiben.

Im April erarbeitete Matthias Jahn eine Finanzplanung für ein Szenario, das im schlimmsten Fall eintreten könnte. Es beinhaltet, dass sich die gesamte Flugsaison nicht nennenswert erholen und die Veranstaltungssaison komplett ausfallen wird. Selbst wenn die Rücklagen aus den Vorjahren genutzt werden, blieben unter dem Strich noch die 93.000 Euro. Den Verlustausgleich müssten die Gesellschafter, wie im Vertrag vereinbart, anteilig übernehmen: der Landkreis Stendal 55 Prozent, die Hansestadt Stendal 40 Prozent und der Aero-Club Stendal fünf Prozent.

Für den Landkreis Stendal würden maximal 51 000 Euro anfallen, von denen noch 32.900 Euro abgezogen werden können. Die sind für Investitionen in Vorbereitung der Segelflug-WM eingeplant worden, aber dank der Arbeiten in den vergangenen Jahren sei der Platz so gut vorbereitet, dass keine weiteren Investitionen notwendig sind, erklärte Kämmerin Susanne Hoppe den Ausschussmitgliedern. Unter dem Strich bleiben somit 18.100 Euro, die der Landkreis aufbringen müsste.

Welche Summe am Ende tatsächlich gezahlt werden muss, ist allerdings offen. Denn die Flugplatzgesellschaft Stendal-Borstel werde weiter daran arbeiten, die Einnahmesituation zu verbessern, kündigte der Geschäftsführer an. Einige Fliegerlager seien aktuell noch geplant, zudem könnte sich der Flugverkehr wieder etwas erholen, auch wenn das sehr langsam passieren wird, sagte Matthias Jahn. Zudem werde versucht, über das Land zusätzliches Geld zu bekommen. Die langfristige Vermietung von Flächen und Gebäuden bringt auf jeden Fall Geld ein, das Autokino bescherte Mieteinnahmen. Weil die Flugplatzgesellschaft ein Unternehmen mit mehrheitlich öffentlicher Beteiligung ist, kann sie keine staatlichen Soforthilfen in Anspruch nehmen.
Ohne Zusage droht eine Insolvenz

Die Hansestadt Stendal und der Aero-Club haben bereits zugesagt, ihren Anteil zu übernehmen. Und genau darum geht es aktuell erst einmal nur: um die Zusage, dass die Gesellschafter die Lücke ausgleichen, sollte es wirklich zu dem skizzierten Ernstfall kommen. Denn nur mit dieser Versicherung, dass die Finanzierung für dieses Jahr gesichert ist, wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Jahresabschluss für 2019 testieren. Ohne die Zusage und wenn das beschriebene schlimmste Szenario eintreten sollte, wären irgendwann keine liquiden Mittel mehr da – der Geschäftsführer müsste einen Insolvenzantrag stellen. Die Zusage der Gesellschafter zur Übernahme des zusätzlichen Finanzbedarfs ist eine einmalige, die sich auf dieses Jahr beschränkt und der Corona-Situation Rechnung tragen soll. Quelle: ‚Volksstimme.de‚.

Bürger stimmen für Lüneburgs Flugplatz

Mit großer Mehrheit haben die Menschen in Lüneburg bei einem Bürgerentscheid für den Erhalt des örtlichen Sportflugplatzes gestimmt. 82 Prozent der Abstimmungsbeteiligten stimmten am Sonntag dafür, dass der Luftsportverein Lüneburg auf dem Gelände bleibt und den Platz weitere 15 Jahre betreibt. 18 Prozent waren dagegen. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 36 Prozent. Der erste in Lüneburg organisierte Bürgerentscheid ist damit verbindlich. Der Rat der Hansestadt hatte sich zuletzt im August vergangenen Jahres gegen eine erneute Verlängerung des Pachtvertrags mit einem Luftsportverein entschieden, weil sie einen Teil des Geländes für die Ansiedlung von Betrieben nutzen will. Daraus wird nun nichts. Eine Bürgerinitiative hatte vor der Abstimmung den Fluglärm moniert. Der letzte Vertrag sei ein Kompromiss zwischen dem Verein und denjenigen gewesen, die darin ein Risiko und eine Lärmbelästigung sehen, hatte eine Stadtsprecherin gesagt. Quelle: Roland Kern auf facebook.

Segelflieger in Coburg nach dem Start verunfallt

Auf dem Coburger Flugplatz ist ein Segelflieger kurz nach dem Start abgestürzt. Der 19jährige Pilot wurde nach Angaben eines Polizeisprechers lediglich leicht verletzt. Das Segelflugzeug wurde von einer motorisierten Maschine in die Luft gezogen. Gleich nach dem Start sei es zu Problemen gekommen und die Maschine stürzte in der Nähe des Flugplatzes ab. Der Pilot konnte sich danach selbst befreien und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, da er bei dem Absturz nur leicht verletzt wurde, sagte der Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk. Der Pilot sei im Besitz einer Flugerlaubnis gewesen. Wie genau es zu dem Absturz kam, werde nun durch Experten der Polizei geklärt. An dem Segelflieger entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Quelle: ‚br.de‚.

Mariazell: Österreichs höchstgelegener Flugplatz

Er ist mit 860 Metern einer der höchstgelegenen Flugplätze in Österreich, seine Landebahn bietet einen tollen Blick auf Basilika und Ortszentrum, aber für Anfänger sind die Bedingungen manchmal eine Herausforderung. Vor 20 Jahren wurde das ursprüngliche Gras-Landefeld auf einer Länge von 700 Metern asphaltiert. Mariazell ist dennoch weiterhin kein einfacher Flugplatz. So fällt die Landebahn nach beiden Seiten ab. Vor allem im Sommer bei sehr hohen Temperaturen reduzieren Hitze und Höhenluft die Motorleistung. Da können beim Starten selbst 700 Meter kurz werden, was Flugschülern manchmal Probleme bereitet. Quelle: ‚Krone.at‚.

Leutkirch: Behinderung bei Landung

Vier Fußgänger haben am Sonntag bei Leutkirch im Allgäu (Kreis Ravensburg) auf dem Flugplatz Unterzeil den Betrieb durcheinander gebracht. Die jungen Männer kamen laut Polizei über eine angrenzende Wiese und liefen die Landebahn entlang. Drei im Anflug befindliche Kleinflugzeuge mussten deshalb aus Sicherheitsgründen durchstarten. Gegenüber der Polizei gaben die Männer an, sie hätten keine entsprechende Verbot-Beschilderung gesehen. Die Vier müssen mit einer Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr rechnen. Quelle: ‚SWR.de‚.

Freude über wiedergewonnene Freiheit

Seit etwas mehr als einer Woche ist der Flugplatz Winzeln-Schramberg wieder geöffnet. Das erste Wochenende war durch bestes Flugwetter geprägt, so dass sowohl Motorflieger als auch Segelflieger des LSV Schwarzwald die zurückgewonnene Freiheit ausgiebig genießen konnten. Bereits am ersten Tag der der Öffnung nach dem Lockdown wurden 32 Flüge durchgeführt. In der ersten Woche insgesamt über 160. Die Segelflieger konnten in der ersten Woche und insbesondere am Wochenende den lange zurückgehaltenen sportlichen Ehrgeiz voll ausleben. So wurden in 21 Flügen 10.261 Kilometer zurückgelegt. Der längste Flug von Martin Kühn ging über 844 Kilometer von Fluorn-Winzeln über Bad Kissingen (nördlich von Würzburg) und Kelheim (westlich von Regensburg) wieder zurück an den Heimatflugplatz. Auch der Vatertag wurde intensiv von den Segelfliegern für Ausflüge in Süddeutschland genutzt. An diesem Tag wurden nochmals neun Flüge mit insgesamt über 5000 Kilometern an das Wettbewerbsportal OLC gemeldet. Damit hat sich der LSV Schwarzwald auch sportlich nach der Schließung wieder zurückgemeldet. Wie überall in Deutschland gelten auch am Flugplatz strenge Hygieneregeln, die insbesondere den Einsatz von Mund-Nasen-Masken und vor allem die Einhaltung von den bekannten Abstandsregeln, aber auch spezifische Desinfektionsmaßnahmen am Material vorschreiben. Die Weitläufigkeit des Flugplatzes erleichtert die Einhaltung dieser Regeln. Quelle: ‚Neue Rottweiler Zeitung‚.

Fehrbelliner Flugplatz wartet auf Signale aus Tegel

Für den Flugplatz in Fehrbellin bieten sich mit der Tegel-Schließung aber die lange ersehnten Entwicklungschancen. Milbach hofft, dass die Eigentümer kleinerer Flugzeuge oder gar Hubschrauber, diese dann in Fehrbellin unterstellen. „Die Kapazitäten haben wir. Dafür haben ich in den vergangenen Jahren drei Hallen gebaut“, so Milbach. Auch für Wartungsunternehmen und Charterbetriebe, die in Tegel keine Bleibe mehr haben, gebe es in Fehrbellin noch Platz.

Die endgültige Schließung von Tegel hätte außerdem zur Folge, dass über dem Ländchen Bellin in größeren Höhen geflogen werden darf. Das hatte die Flugsicherung wegen dem Luftverkehr von und nach Tegel bisher oft nicht zugelassen. „Noch habe ich dazu aber nichts gehört“, so Milbach, der aber in den nächsten Wochen mit Reaktionen rechnet.

Für den Flugplatz wären positive Signale jetzt gut. Wegen der Auflagen zur Corona-Pandemie sei in den vergangenen Wochen auf Gelände so gut wie nichts passiert. Der Fallschirmsport mit den Tandemsprüngen ist aufgrund der „körpernahen Dienstleistung“ noch verboten, das Sportspringen hingen wieder erlaubt. Ebenso durfte die Flugschule keinen Praxis-Unterricht geben, weil in den Flugzeugen der Mindestabstand zwischen Schüler und Lehrer nicht gewährleistet werden konnte. Quelle: ‚moz.de‚.

Flugkunst oder nur Lärm?

„Fast täglich heben Kunstflieger auf dem Flugplatz Schwarze Heide ab und stören Anwohner in Gartrop-Bühl und im Hünxerwald sowie den angrenzenden Kommunen“, teilt die SPD Hünxe mit. Sie verweist auf eine Online-Petition zum „Verbot des Kunstflug“, der sich bereits über 50 Hünxer angeschlossen haben. „Wir brauchen klare Regeln und Zeitvorgaben für die Kunstfliegerei. Es geht nicht darum, den Flugplatz Schwarze Heide infrage zu stellen. Jetzt gilt es, alle Betroffenen an einen Tisch zu holen“, meint der designierte SPD-Bürgermeisterkandidat Volker Marquard. em entgegnet die CDU Voerde kritische Worte. „Lärm ist natürlich zum einen ein ernstzunehmender Risikofaktor für die Gesundheit, eignet sich aber zum anderen auch als hervorragendes Wahlkampfthema“, schreibt CDU–Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg in einer Pressemitteilung. Der Bürgermeister hätte bereits „zu diesem Thema Kontakt mit der Bezirksregierung aufgenommen, welche im Gegensatz zum Gemeinderat wirklich für dieses Thema zuständig ist.“ Im nächsten Haupt- und Finanzausschuss (HFA) soll dann über dieses Thema berichtet werden.

Dass Fluglärm diskutiert wird, ist nichts neues auf der Schwarzen Heide. Außer dass Flugzeuge gebaut und erprobt werden müssen, sind dort noch Flugschulen aktiv. Eine betreibt beispielsweise Hans Detlef Schulz. Schulz erzählt, dass er sich wegen vormaliger Beschwerden freiwillig an bestimmte Zeitfenster halte. Geflogen werde seitens seiner Flugschule nur ab 9 Uhr und niemals nach 19 Uhr, sogar in der Mittagszeit bleiben die Maschinen am Boden, sowie am Wochenende. Schulz verweist darauf, dass auf dem Flugplatz das UPRT-Flugsicherheitstraining (Upset Prevention and Recovery Training) durchgeführt werde, ein Training, dass neuerdings für angehende Piloten von Verkehrsmaschinen vorgeschrieben ist: „Die Europäische Agentur für Flugsicherheit schreibt das UPRT vor, damit die Piloten lernen, was zu tun ist, wenn die Systeme versagen.“
Ohne UPRT kann kein Pilot das Training in Verkehrsmaschinen beginnen. Seine Flugschule bietet diese Lehrgänge (der nächste ist wieder ab dem 15. Juni) nur vier bis fünf Mal im Jahr an jeweils drei Tagen an. Geflogen werde mit einer vergleichsweise leisen Extra 200 (200 PS). Größere Maschinen würden auch größeren Lärm verursachen. Auch die Flugschule Westflug Flight Training trainiert unter der Woche auf der Schwarzen Heide. Wie aber Geschäftsführer Walter Kampsmann mitteilt, nur bis 19 Uhr, als freiwillige Selbstbeschränkung. Auch würde man den Kunstflug mit deutlich reduzierter Leistung durchführen. Je geringer die Drehzahl, desto leiser der Rotor. Die starken Geräusche seien je nach Wind unterschiedlich, und beim Kunstflug würde jede Winkelveränderung auch eine starke Geräuschveränderung verursachen, obwohl die Frequenz immer gleich bleibe. Wahrgenommen würden eher diese Veränderungen.

„Es ist ja auch so gewesen, dass während der Coronakrise weniger geflogen werden durfte“, erklärt Kampsmann. Auch die Menschen seien vermehrt zu Hause gewesen und hätten sich an die Ruhe gewöhnt. Und plötzlich werde wieder geflogen!
Alles also nur eine Sache der subjektiven Wahrnehmung und Gewöhnung? Klar ist jedenfalls: Ein Flugplatz sei grundsätzlich mit Fluglärm verbunden, ziehe aber auch begeistertes Publikum an. Für viele sei das Fliegen ein Hobby und auch Sport, so Kampsmann. Wenn man den nicht mehr ausüben dürfte, dann müsste man demnächst auch darüber nachdenken, das Motorradfahren zu verbieten. Quelle: ‚Lokalkompass.de‚.

Flaneure auf Neumarkter Flugfeld

Jedem Spaziergänger, jedem Gassigeher, der lesen kann, müsste spätestens beim Anblick der Warnschilder klar sein, dass er das Gelände des Neumarkter Flugplatzes nicht betreten darf. Doch in letzter Zeit missachten immer wieder Leute das Verbot, klagt die Flugsportvereinigung. Und trotzdem müssen Mitglieder der Flugsportvereinigung dort unbefugte Passanten vom Flugfeld scheuchen. „Da gehen welche seelenruhig spazieren oder mit dem Hund. Und das auch während des Flugbetriebs“, sagt Klaus Weiß, der Vorsitzende des Neumarkter Flugsportvereins. Sogar Radfahrer seien schon auf der Start- und Landebahn gesehen worden. „Viele sind völlig uneinsichtig, wenn man sie auf die möglichen Gefahren hinweist.“ Als Betreiber des Neumarkter Flugplatzes ist die Flugsportvereinigung besonders stolz darauf, dass es dort seit der Eröffnung im Jahr 1959 keinen schweren Unfall gegeben hat. Und das soll auch so bleiben bis zum Ende. Das Ende ist zwar vielleicht schon nah, fest steht es aber noch nicht. Ursprünglich wäre der Pachtvertrag mit der Stadt Neumarkt, der der größte Teil des Geländes gehört, Ende 2020 ausgelaufen. Inzwischen wurde der Vertrag aber um ein weiteres Jahr verlängert. Außerdem hoffen die Flieger, dass der Flugplatz als wertvolle „Frischluftschneise“ für die Innenstadt doch noch erhalten bleibt. Bis dahin hat, wie auf jedem Flugplatz, die Sicherheit oberste Priorität. Deshalb rauft sich Klaus Weiß die Haare, wenn Fremde übers Feld flanieren. Auch in Corona-Zeiten wird dort gestartet und gelandet, zum Beispiel für die Waldbrandüberwachung. Und seit 11. Mai das Fliegen im Luftsportverein generell wieder erlaubt. Quelle: ‚Nordbayern.de‚.

Über Wolken und Viren

Ein Segelflieger huscht in 40 Metern Höhe über die „Flugplatzstraße“, wie die Königsdorfer die Zufahrtsstraße zu ihrem Segelflugzentrum fast schon liebevoll nennen, das Fahrwerk ausgefahren, bereit zur Landung. Es herrscht Betrieb an einem der größten Segelflugplätze Bayerns, viel Betrieb. Es fühlt sich an, als ob der ganze Platz einmal tief durchatmen würde nach der Corona-Zwangspause der vergangenen Monate. Viele Piloten nutzen das gute Wetter an diesem sonnigen Nachmittag, am Startplatz an der Ostseite des Flugplatzes stehen mehrere Segelflieger aufgereiht, vor den Hangars werden die Flugzeuge gepflegt und auf den Start vorbereitet.

Der Pressesprecher des Segelflugzentrums, Mathias Schunk, sitzt entspannt vor dem Hangar der Segelfluggruppe Isartal (SGI). „Alles, was wir vor der Corona-Krise dieses Jahr machen konnten, waren Überprüfungsstarts“ – also Flüge, die allein der technischen Überprüfung der Fluggeräte dienen, beziehungsweise Checkflüge mit Fluglehrern. „Viele Piloten sind dieses Jahr noch gar nicht geflogen. Seit zehn Tagen herrscht am Platz jedoch wieder Betrieb,“erklärt Schunk. Was die Corona-Auflagen angeht, zeigt sich der Pressesprecher entspannt. „In Doppelsitzern“, also Segelflugzeugen mit zwei hintereinander liegenden Sitzen, „darf nur mit Mundschutz geflogen werden. Bei der Flugvorbereitung am Boden gilt ansonsten die 1,5 Meter-Regel“. Zu nah dürfen sich auch die Segelflugpiloten nicht kommen. „Es sei denn, sie leben in einem Haushalt. Dann dürfen sie, so wie die zwei hier, auch ohne Mundschutz fliegen“ sagt Schunk mit Blick auf zwei Piloten, die einem gerade gelandeten Flugzeug entsteigen.

War’s das also mit der Saison 2020 für die Königsdorfer Segelflieger? Mitnichten. Schunk weist zwar darauf hin, dass die Auflagen eingehalten werden müssen – „luftrechtlich haben wir jedoch keine Hürden.“ Genau genommen war der Platz in den vergangenen Monaten auch gar nicht gesperrt. „Wir sind kein Sportplatz im herkömmlichen Sinn, sondern eine Verkehrseinrichtung, die anderen rechtlichen Bestimmungen unterliegt. So fanden während der besonders trockenen Phase im April auch Flüge im Auftrag des Landratsamts zur Brandkontrolle statt.“ Jedoch habe der Deutsche Aero Club und der ihm angegliederte Luftsport-Verband Bayern zu Beginn der Krise eine Empfehlung ausgesprochen, den Flugsport einzustellen. „Daran haben wir uns gehalten“.

Jetzt heißt es jedoch Start frei, ab Pfingsten geht es mit der ersten und zweiten Bundesliga sowie der Landesliga weiter – auch für den 21-Jährigen Jakob Edmaier, eines der Nachwuchstalente der SGI. In den vergangenen Jahren holte Edmaier mit seinen Vereinskollegen vier Mal in Folge den deutschen Junioren-Meisterschaftstitel. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen wird der Gautinger, der beim Mindelheimer Segelflugzeug-Hersteller Grob eine Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer macht, vom Bayerischen Luftsport-Verband dieses Jahr mit einem Leihflugzeug gefördert.

Stolz holt Edmaier seinen LS-8-Segelflieger aus dem Transportanhänger. „Um mit diesem Flugzeug gefördert zu werden, musste ich mich bewerben.“ Nur die besten Junioren des D-Kaders kommen in die glückliche Situation, ein Jahr lang mit einem eigenen Flieger trainieren zu können. „Ich teile mir die LS-8 mit Tom Wetzel von der SFG Werdenfels in Ohlstadt“, sagt Edmaier. Dieser werde jedoch noch auf andere Weise unterstützt, wodurch Edmaier das Flugzeug mit 15 Meter Spannweite ganz für sich hat. „Im Herbst 2019 habe ich die Information bekommen, dass ich 2020 mit der LS-8 unterstützt werde. Als dann Corona kam, dachte ich mir nur – was für ein Mist!“ Ausgerechnet dieses Jahr musste der Gautinger bisher auf seinen Leihflieger, der ihm ein optimales, individuelles Training ermöglicht, verzichten. „Das war schon ein Schlag ins Gesicht“.

Doch jetzt kann es weitergehen bei den Königsdorfer Segelfliegern – vorerst. Wie es mit dem beliebten Flugplatzfest Anfang September aussehen wird, traut sich Mathias Schunk noch gar nicht sagen. Die Segelflieger müssen die Dinge eben nehmen, wie sie kommen. Das sind die Pilotinnen und Piloten, die wie wenig andere Sportler vom Wetter abhängig sind, bereits gewohnt. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

Neues Auto für die „Türmer“

Ein gelbes Blinklicht bewegt sich jeden Tag früh am Morgen kreuz und quer über den Flugplatz Niershorst. Dann kontrolliert die Luftaufsicht die Landebahnen und Rollwege.Wenn alles in Ordnung ist, wird der Flugplatz freigegeben.Jetzt steht den ehrenamtlichen „Türmern“ – wie die Luftaufsicht auch genannt wird – ein neues Fahrzeug zur Verfügung. In gelb-schwarzer Lackierung mit Blinklicht, Feuerlöschern, Erste-Hilfe-Kasten gehört der Skoda Fabia nun zur Ausstattung des einzigen Flugplatzes im Kreis Viersen.

Gesponsert worden ist das Fahrzeug von der Oedter Firma KLP. Lehrlinge haben den Skoda im Rahmen Ihrer Ausbildung lackiert und aufgearbeitet. Inhaber Detlef Langels stellte Fahrzeug und Material zur Verfügung. Langels, seit einem Jahr Pilot und am Flugplatz Niershorst aktiv: „Bei den gemeinsamen Arbeiten am Flugplatz habe ich gesehen, wie alle an einem Strang ziehen. Egal ob jung oder alt, Jungs oder Mädchen, alle packen gemeinsam an und halten den Flugplatz in Schuss. Da kann man mal sehen, was Gemeinschaft und Ehrenamt bewegen kann. Die Idee mit dem Fahrzeug für die Türmer lag auf der Hand, wir bringen schließlich jeden Tag Autos wieder in Schuss. Es freut mich, daß der Wagen jetzt der Gemeinschaft am Flugplatz dient.

Primäre Aufgabe der Luftaufsicht ist es, die an- und abfliegenden Flugzeuge mit Verkehrs- und Wetterinformationen zu versorgen und die Flugzeuge am Boden zu koordinieren. Dabei ist die Luftaufsicht nicht weisungsbefugt, sondern unterstützt die Piloten am und um den Flugplatz. Niershorst ist von der Kategorie ein Verkehrslandeplatz und hat damit Öffnungspflicht. Die Türmer stellen sicher, daß der Flugplatz zu den vorgeschriebenen Zeiten in Betrieb ist. Quelle: ‚rp-online.de‚.

Landung in Zell am See wird zum Politikum

Ein russischer Jet holte das Gepäck eines Oligarchen ab, eine Landung in Zell am See beschäftigt nun das Hohe Haus. Die „Krone“ berichtete über die Aufregung um eine „vermeintliche Millionärslandung am Zweitwohnsitz“. Anfang April startete in Nizza eine Privatmaschine mit mehreren Personen an Bord und setzte am Flugplatz Zell am See auf – ohne Landegenehmigung, obwohl die Region damals bereits unter Quarantäne stand und obwohl an den Grenzen wieder kontrolliert wurde. Dem Vernehmen nach waren auch Nicht-EU-Bürger dabei. Nach einem bemerkenswerten Behörden-Rundlauf durfte die Maschine schließlich in Wien landen und kehrte ohne Passagiere in den Pinzgau zurück, wo sie auch stationiert ist. Ein Zwischenstopp, der die hohe Politik beschäftigt: SPÖ-Nationalrat Alois Stöger stellte jeweils parlamentarische Anfragen an Umweltministerin Leonore Gewessler, Innenminister Karl Nehammer und Außenminister Alexander Schallenberg bezüglich der „Odyssee eines Privatflugzeugs“. Die Regierungsmitglieder haben acht Wochen für Aufklärung. Die lieferte das Gesundheitsministerium bei einem zweiten, bemerkenswerten Flug nach Salzburg: Vergangenen Samstag kam – trotz Landeverbots – eine Gulfstream-Maschine aus Moskau an und startete nur 70 Minuten später wieder. Die Maschine mit der Kennung LX-MOW nutzt auch der frühere russische Vizepremier und nunmehrige Chef der Wneschekonombank, Igor Schuwalow. „Es wurden Koffer und andere Sachen von Zweitwohnbesitzern in Österreich abgeholt“, erläuterte eine Ministeriums-Sprecherin. Möglich wurde dies durch eine Ausnahmeregelung, weil es „bei An- und Abflug jeweils keine Passagiere gegeben hat.“ Quelle: ‚Krone.at‚.

Nobitz: Testgelände für Drohnentechnik

Drohnenexperten wollen den Flugplatz in Nobitz (Altenburger Land) verstärkt als Testgelände für Drohnentechnik profilieren. Hintergrund ist, dass solche unbemannten Fluggeräte in immer mehr Bereichen Einzug halten: In der Land- und Forstwirtschaft ebenso wie bei Einsätzen von Feuerwehr und Polizei, aber auch in der Logistik und im Handwerk. Um den Einsatz zu trainieren oder neue Geräte und Anwendungen zu testen, brauche es Übungsmöglichkeiten, sagte Projektkoordinator Frank Schmitt von der Gemeinde Nobitz. Ein solches Testgelände auf dem Flugplatz-Areal werde derzeit im Rahmen eines vom Bund geförderten Projekts konzeptionell vorbereitet. Quelle: ‚insuedthueringen.de‚. Bild: ‚deacademic.com‚.

Elektromobilitäts-Pläne für Flugplatz Drewitz

Spätestens bis zum Herbst will der neue Eigentümer des Flugplatzes Drewitz (Spree-Neiße) seine Pläne für die Ansiedlung eines Gewerbegebietes vorstellen. Das sagte Tassilo Soltkahn von der Euromovement GmbH auf rbb-Nachfrage. Der Plan ist, auf dem einstigen Flugplatz normale Busse auf Elektromobilität umzurüsten. Etwa 2.000 Arbeitsplätze sollen hier im Laufe der nächsten Jahre entstehen. Bei der Frage, welche Berufe künftig gebraucht werden würden, erklärte Soltkahn, dass es vor allem traditionelle Berufe sein. Dazu gehörten zum Bespiel Karrosseriebauer, Mechatroniker und Lackierer, so Soltkhan. Geplant ist, das Areal an das Bahnnetz anzuschließen. Dafür soll eine alte Trasse wiederbelebt werden. Zum Team der Entwickler für das Areal sollen auch Verkehrsplaner der BTU Cottbus-Senftenberg gehören. Mit dem Bau der ersten Montagehallen rechnet Soltkahn frühestens im Herbst 2021. Der neue Eigentümer hatte bereits angekündigt, auf dem Gelände Busse auf Elektroantrieb umrüsten zu wollen. Es gebe zahlreiche Busse, die von öffentlichen Verkehrsbetrieben genutzt würden und die mit einer Umrüstung weitere zehn oder 20 Jahre nutzbar sein könnten, sagte Soltkahn im vergangenen Dezember dem rbb. „Ein neuer Bus kostet wesentlich mehr als ein umgebauter Bus“, erklärte er. Vorhandene Busse klimaneutral zu betreiben sei zudem nachhaltiger als ein Neukauf. Seit den 90er Jahren waren mehrere Versuche einer Privatisierung des einstigen Militärflugplatzes gescheitert. Für die kommunalen Gesellschafter – den Landkreis, die Stadt Guben, das Amt Peitz, sowie die Gemeinden Jänschwalde und Schenkendöbern – war der Flugplatz nach der Wende ein Zuschussgeschäft, deshalb wurde immer wieder nach Käufern gesucht. Quelle: ‚rbb24.de‚.

Neuer Hangar für den Flugplatz Bienenfarm

Der erste Spatenstich für den neuen Hangar am Flugplatz Bienenfarm wurde am Freitag vollbracht. Bis zum Herbst soll die neue, rund 1’800 m2 große Halle fertig sein. „Also noch vor dem BER“, sagt Alexander Stendel. Stendel hatte den ehemaligen Agrarflug- und späteren Sportflugplatz 2017, zusammen mit Dr. Benedikt Lehmann-Dronke, Prof. Dr. Martin Strik und Manuel Meger übernommen. Seitdem wird der Flugplatz zwischen Nauen und Paulinenaue zum Mekka für die Oldtimer-Fliegerei ausgebaut. Dahinter steht der Verein Quax, zu dem die neuen Eigentümer gehören und die sich der Fliegerei in historischen Maschinen verschrieben haben. Die liebevoll gepflegten Veteranen der Lüfte sind allerdings viel zu schade, um nur im Museum zu stehen. Die Vereinsmitglieder steigen mit den geschichtsträchtigen Schätzchen auch regelmäßig in den Himmel über das Havelland. Wenn sie nicht geflogen werden, brauchen die Flugzeuge einen angemessenen Stellplatz. Der wird mit dem neuen Hangar gerade geschaffen. Die Bienenfarm hat sich ebenfalls zum Treffpunkt für Flugbegeisterte entwickelt. Auf vielen Veranstaltungen konnten die Oldtimer in Aktion bewundert werden, die Treffen zogen Besucher aus dem nahezu gesamten europäischen Ausland auf die Bienenfarm. In diesem Jahr fallen die Veranstaltungen Corona-bedingt aus. Also geht man ans Bauen, Neu- und Umgestalten. Quelle: ‚moz.de‚.

Dessau kommt relativ gut durch die Krise

Der Dessauer Flugplatz ist bisher relativ gut durch die Corona-Krise gekommen. Das bestätigt Stadtwerke-Sprecher Christian Mattke. „Wir verzeichneten im März und April, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, einen moderaten Rückgang der Starts und Landungen um rund 26 Prozent“, so Mattke. Der Flugplatz Dessau wird von den hiesigen Stadtwerken betrieben. Zwei Flugleiter teilen sich wie schon vor der Krise die tägliche Betriebsaufsicht unter anderem mit der Abwicklung des Funkverkehrs, der Abrechnung von Landegebühren, Betankungen, Instandhaltungen und der Geländepflege. Nach wie vor sind Geschäftsreisen und andere Anreisen mit dem Flugzeug innerhalb Deutschlands für nichttouristische Zwecke erlaubt. Den aktuellen Corona-Bestimmungen wird auch auf dem Flugplatz Rechnung getragen. So wurden auf dem Gelände ein Handdesinfektionsautomat und ein Hygieneset, bestehend aus fünf Spendern zur Handreinigung, -pflege und -desinfektion fest installiert. Der Zugang zum Flugplatzgebäude ist nur noch eingeschränkt möglich. Persönliche Kontakte werden auf ein Minimum reduziert. Sicherheitsabstände zwischen den Flugleitern und Platzgästen sind einzuhalten. Die am Flugplatzgelände befindlichen Caravanstellplätze sind derzeit ebenfalls für Touristen gesperrt. Auswärtigen Handwerkern und Gewerbetreibenden, die im eigenen Campingmobil in Dessau übernachten möchten, ist eine Nutzung aber weiterhin gestattet. Mit der Anfang Mai in Kraft getretenen fünften Pandemie-Verordnung sind touristische Reisen nach Sachsen-Anhalt noch untersagt. Möglicherweise könnte sich das aber in den kommenden Wochen ändern, weil derzeit viel Dynamik in den öffentlichen Diskussionen zu diesem Thema erzeugt wird. „Wir werden alle dazu getroffenen Entscheidungen im Blick haben, die Situation prüfen und adäquat auf neueste Entwicklungen reagieren“, so Mattke. Ganz ausgeschlossen ist eine Nutzung der Caravanstellplätze für Touristen in 2020 also noch nicht. Das gilt auch für Rundflüge mit der Stadtwerke- eigenen Cessna. „Derzeit bieten wir das nicht an. Sobald touristische Nutzungen wieder möglich sind, schauen wir, unter welchen Voraussetzungen es umsetzbar ist“, erklärt Mattke. Während die Fallschirmspringer noch beraten, ob und wie sie in die Saison starten könnten, arbeiten die Segelflieger schon auf Hochtouren an ihrem Saisonstart, der unter Berücksichtigung und Umsetzung aller aktuellen Bestimmungen, möglichst noch im Mai erfolgen soll. Quelle: ‚Mitteldeutsche Zeitung‚.

Winzeln nimmt Betrieb wieder auf

In der ersten Erleichterungsmaßnahme für den Sport sind insbesondere Outdoor-Sportarten ohne Körperkontakt und auch der Luftsport berücksichtigt, da hierbei die geltenden Infektionsschutzregelungen leicht einzuhalten sind. Aufgrund der nach wie vor aktuellen Rahmenbedingungen durch die Covid-19-Pandemie und die in der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen wurden für die Öffnung vom Vorstand des LSV Schwarzwald strenge Vorgaben für Mitglieder und Piloten erlassen. Seit dem 19. März ruht das Leben auf dem Flugplatz Winzeln-Schramberg – wie auch ein großer Teil des öffentlichen Lebens in Deutschland. Mit dem Erlass der ersten Corona-Verordnung wurden sämtliche Sportstätten, zu denen auch der nicht gewerblich betriebene Flugplatz des LSV Schwarzwald zählt, geschlossen. Sämtliche Aktivitäten wurden eingestellt. Lediglich geschäftlich begründete Flüge einzelner Piloten (etwa der Flug zu einem Geschäftstermin) waren gestattet. Insgesamt waren dies nur wenige Flüge. Für die Wiedereröffnung erließ der Vorstand strenge Hygieneregeln in einem 14-Punkte-Plan. An diese haben sich alle am Flugbetrieb beteiligten Personen bis auf Weiteres zu halten. Neben den allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln müssen Flugzeuge und anderes Vereinsgerät nach der Nutzung desinfiziert werden. Vereinsräume dürfen nur von maximal zwei Personen gleichzeitig genutzt werden. Außerdem dürfen Flüge in mehrsitzigen Flugzeugen nur mit im gleichen Haushalt lebenden Personen oder maximal einer haushaltsfremden Person durchgeführt werden. Für Besucher, die einen Ausflug zum Flugplatz planen, ist insbesondere zu beachten, dass das Betreten des Geländes untersagt ist und Rundflüge bis auf Weiteres nicht angeboten werden. Der Aufenthalt im Zuschauerbereich um die Fliegerklause ist unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Kiosk und der Abholservice bei Ristorante Pizzeria „Da Mario“ Fliegerklause sind freitags und samstags von 15 bis 19.30 Uhr sowie sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Ab dem 18. Mai wird auch die Fliegerklause zu den dann geltenden Rahmenbedingungen wieder öffnen, heißt es in der Mitteilung weiter. Wie in der Luftfahrt üblich, stehe die Sicherheit an oberster Stelle, betont der LSV Schwarzwald. Die Maßnahmen sollen – auch im Sinne der gesellschaftlich wünschenswerten Normalisierung – den Mitgliedern die Ausübung des Luftsports ermöglichen und gleichzeitig sicherstellen, dass eine Krankheitsübertragung vermieden werden kann. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Leipziger Flugplatz wird Strom-Tanke

Zwischen Neuer Messe und B 2 verwildert auf 28’531 Quadratmetern ein Stück Leipziger Luftfahrtgeschichte: der alte Flughafen Mockau. Lange Zeit war unklar, wie es dort weitergeht. Nun gibt es ein Konzept für Tower, Fliegerheim und Gelände. Das Unternehmen „Leipziger Ladepark“ will dort ab Herbst eine Strom-Tanke für E-Autos errichten. Unternehmensgründer Christian Werner (33): „Insgesamt sollen hier bis zu 200 Ladesäulen für E-Autos entstehen. Die Ladeplätze sollen mit Solaranlagen überdacht werden.“ Werner selbst kennt sich in der Automobilbranche aus, arbeitet derzeit noch für Porsche. „Neben Ladesäulen für private Nutzer wollen wir auch Ladeflächen für Lieferdienste oder Fahrdienstleister anbieten.“ Insgesamt soll der Bau des Ladeparks 4,5 Mio. Euro kosten. Werner: „1,5 Mio. Euro an Fördermitteln hat der Bund bereits bewilligt.“ Zeitgleich soll auch die Sanierung des Fliegerheims und des Towers starten. Werner: „Bisher gehört das Grundstück der NEG AG. Wir sind derzeit in Vertragshandlungen. Als Ladepark wollen wir das Grundstück erwerben, die NEG AG wird wohl die Gebäude behalten und sanieren.“ Sowohl im Tower als auch im Fliegerheim, zusammen 4’000 Quadratmeter groß, sollen u.a. Event- und Schulungsflächen entstehen. „Der Tower ist zudem der perfekte Ort für ein Restaurant oder eine Bar mit Dachterrasse“, schwärmt der Unternehmer. Ebenso soll ein Museum entstehen, in dem die Leipziger Luftfahrtgeschichte thematisiert wird. Werner: „Für alles müssen wohl um die 11,5 Mio. Euro investiert werden. Das Geld dafür kommt von Investoren, u.a. einem deutschen Solarparkbetreiber, Banken und aus Fördermitteln.“ Sein Traum: „Es wäre doch schön, wenn aus dem alten Luftschiffhafen ein Mobilitätsstandort der Zukunft wird.“ Quelle: ‚Bild.de‚.

Gute Sicht, aber keine Vogelperspektive

Bei der Flugsportgemeinschaft (FSG) Soest herrscht weitestgehend Stillstand – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Motorflugzeuge, Motorsegler und Segelflugzeuge stehen in der Halle des Flugplatzes Soest-Bad Sassendorf in Lohne, das Vereinsleben ruht ebenfalls seit sieben Wochen. Quelle: ‚Soester Anzeiger‚.

Nur ‚Take-Away‘ am Flugplatz Bienenfarm

Nachdem am Flugplatz Bienenfarm aufgrund der Corona-Pandemie alle für 2020 geplanten großen Flug- und Publikumsveranstaltungen abgesagt und auf 2021 geschoben werden mussten, öffnet ab Freitag, 1. Mai, die Gaststube mit einem kleinen „Auf-die-Hand“-Angebot. Freitags bis Sonntags und an Feiertagen von 11 bis 21 Uhr ist eine kleine Auswahl aus warmen und kalten Getränken, sowie süßen und deftigen Speisen für Ausflügler, Fahrradfahrer und andere „Vorbeifahrende“ im Angebot. Der Flugplatz Bienenfarm wird seit 2017 zu einem Hotspot für Oldtimer-Flugzeuge entwickelt. Als „Fliegendes Museum“ sind hier vor allem Flugzeuge aus dem 1930er bis 1950er Jahren am Boden und in der Luft zu bewundern. Schon im Laufe des Winters wurde der Biergarten neu angelegt und in die Gastro-Infrastruktur investiert. Nachdem nun der Veranstaltungskalender zwangsweise ausfällt, will man das Jahr 2020 für weitere Baumaßnahmen und Modernisierungen nutzen. So wird im Zeitraum von Mai bis September eine neue Flugzeughalle als Ausstellungsfläche für die vielen historischen Flugzeuge am Platz entstehen und weitere, eigentlich für die nächsten Jahre geplanten Baumaßnahmen werden vorgezogen. Der Oldtimer-Flugplatz Bienenfarm liegt unweit des Havelland-Radweges. Wer das Wochenende für eine Fahrradtour nutzt, der kann auf dem Flugplatz bei Paulinenaue alles für ein stilvolles Picknick im Grünen bekommen. Quelle: ‚moz.de‚.

Mannheimer Flugplatz erwartet Millionendefizit

Der Mannheimer City Airport rechnet wegen der Corona-Pandemie für dieses Jahr mit einem Defizit von 1,4 Millionen Euro, berichtet der „SWR“. Derzeit fallen 95 Prozent der Geschäftsflüge aus. Auch die Linienflüge nach Hamburg und Berlin der flughafeneigenen Rhein-Neckar-Air bleiben weiter ausgesetzt. Quelle: ‚Airliners.de‚.

Laichingen: Autokino auf Flugplatz geplant

Auf dem Flugplatzgelände in Laichingen (Alb-Donau-Kreis) soll ein Autokino entstehen. Durch Abstände zwischen den Autos und kontaktloses Bezahlen könne man die Corona-Regeln einhalten, so der Veranstalter. Insgesamt sind sechs Vorführungen Anfang Mai geplant. Auch in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) könnte ein Autokino entstehen. Laut der „Gmünder Tagespost“ prüft der örtliche Kinobetreiber ein entsprechendes Konzept. Quelle: ‚SWR‚. Visualisierung: ‚Medienservice Hasebrink‚.

Bozen: Gostner rechnet mit Millionenverlust

Im Interview mit dem Tagblatt Dolomiten sagt der Geschäftsführer der privaten ABD-Holding, Josef Gostner, dass er heuer beim Flugplatz Bozen mit einem Verlust von vier Millionen Euro rechne. Charterflüge vom Flugplatz Bozen in Ferienregionen sind vorläufig bis 20./21. Juni storniert, die restlichen Charterflüge sollen laut derzeitigem Stand stattfinden. Mit den Linienflügen von Bozen nach Rom werde man frühestens im Dezember starten können, sagt Gostner. Quelle: ‚Südtirolnews‚.

Lahr: Logistiker DSV erweitert Fläche

DSV will zu seinem bestehenden Gebäude ein weiteres mit 25.000 Quadratmeter Fläche bauen. Das entspricht der Größe von etwa dreieinhalb Fußballfeldern. Die Firma, die bereits seit 2006 einen Logistikstandort auf dem Startkla(h)r-Areal betreibt, wird ihre Fläche deutlich erweitern, heißt es in einer Pressemitteilung. Dazu hat der Projektentwickler Logicor ein Grundstück mit weiteren 41.500 Quadratmetern vom Zweckverband Industrie- und Gewerbepark Raum Lahr erworben. Darauf soll ein Logistikgebäude mit einer Fläche von etwa 25.000 Quadratmetern entstehen. Das entspricht in etwa dreieinhalb Fußballfeldern. Die Verhandlungen seien trotz der vielfältigen Themen und der Größe des Projektes in kurzer Zeit abgeschlossen worden, heißt es in der Pressemitteilung. Die schnelle und kooperative Arbeit der Baurechtsbehörde der Stadt Lahr habe ermöglicht, dass die Bauarbeiten bereits jetzt – kurz nach der Beurkundung und trotz der Corona-Krise – beginnen konnten. Bereits im Herbst 2020 soll das Gebäude in Betrieb genommen werden. Laut Alexander Schmid von Logicor umfasst das Gebäude etwa 24.000 Quadratmeter Lagerfläche sowie 1000 Quadratmeter Büro- und Sozialräume. Es sollen weitere 90 Arbeitsplätze entstehen, sodass dann mehr als 300 Menschen (ohne LKW-Fahrer) direkt bei DSV in Lahr beschäftigt seien. Damit sei das Unternehmen einer der größten Arbeitgeber auf dem Areal. Aktuell lagert DSV Solutions in Lahr technische Produkte, Konsumgüter, Lebensmittel, Verpackungen und Medizinprodukte von rund 30 Kunden. „Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage und der erhöhten Serviceanforderungen stoßen wir mit den bisherigen Kapazitäten bald an unsere Grenzen“, sagt Standortleiter Friedbert Dieterle, „mit der Erweiterung sichern wir die Zukunftsfähigkeit unserer Niederlassung.“ Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Neue Wetterstation für Schöngleina

Mehrere Tausend Euro investiert der Verkehrslandeplatz Jena-Schöngleina derzeit in den Bau einer neuen Wetterstation. „Die alte Station ist völlig verschlissen und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik“, erklärt Wolfgang Kuhnert, Geschäftsführer des Verkehrslandeplatzes. Quelle: ‚otz.de‚.

Flugplatz Schwäbisch-Hall im Notbetrieb

Der Rückgang der Zahl der Starts und Landungen betrifft auch Schwäbisch Hall. Nur Flüge der Rettungsdienste, Polizei und wichtiger Versorgung sind unverzichtbar. Die Corona-Pandemie hat zu einem massiven Rückgang der Starts und Landungen auf den Flugplätzen in Baden-Württemberg geführt. Auch am Adolf-Würth-Airport in Schwäbisch Hall. Unaufschiebbare Flüge bleiben aber weiterhin möglich, teilt das Verkehrsministerium mit. Kleinere Verkehrslandeplätze seien als öffentliche Infrastruktureinrichtungen verpflichtet, in den Betriebszeiten dem Luftverkehr zur Verfügung zu stehen. In einer Situation wie momentan können aber Ausnahmen gemacht werden. Dabei können die Plätze ganz oder teilweise von der Betriebspflicht befreit und die Betriebszeiten reduziert werden. Der Flugplatz in Hall bleibt momentan grundsätzlich geschlossen, heißt es auf der Homepage des Airports. Wichtige, insbesondere unaufschiebbare Flüge der Polizei oder der Rettungsdienste sind dennoch möglich. Dies gilt auch für Frachtflüge, die für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar sind. In Zeiten, in denen keine Flüge angemeldet sind, brauchen die Flugplatzbetreiber aber weniger Personal vorzuhalten. Quelle: ‚SWP.de‚.

Flieger lüften in Schänis

Das Corona-Grounding macht Dinge möglich, die sonst jahrelang nie klappten: österliches Fliegerlüften und Vollständigkeitskontrolle der ganzen Segelflugzeug-Flotte auf dem Flugplatz Schänis. Fotos von Andi Brunner und René Lüscher.

Festhalten an Flugplätzen nicht mehr akzeptabel

Erfreulich ist, dass in Zeiten der Flächenverknappung und des Klimawandels die Notwendigkeit des Flugplatzes Freiburg erneut in Frage gestellt wird. Die mutige Gemeinderatsfraktion der Grünen hat löblicherweise diesen Stein ins Wasser geworfen. Der Flugplatz in Freiburg ist nicht nur nicht mehr zeitgemäß, wenn er es denn jemals war, er ist komplett überflüssig. Da kämpft man um den Standort eines neuen Stadtteils, opfert für Dietenbach eine gewaltige Ackerfläche und verschwendet vor der Freiburger Haustür mit dem Flugfeld eine städtebaulich hoch attraktive Fläche, die geradezu nach einer Nutzung für das Gemeinwohl schreit.

Der derzeitige Nutzungszustand ist dafür eher ein Klotz am Bein. Gleiches gilt auch für den Flugplatz im Gewerbepark Breisgau, der größere Gewerbeansiedlungen verhindert. Den Kommunen des Gewerbepark-Zweckverbands werden dadurch Gewerbesteuererlöse im fünf- bis sechsstelligen Bereich vorenthalten. Schlimmer noch, sie dürfen eine Einrichtung, die tiefrote Zahlen schreibt, auch noch quersubventionieren.

Auch der Flugplatz Freiburg kostet die Stadt jährlich einen sechsstelligen Subventionsbetrag. Fragt man sich wofür, werden Nutzungen behauptet, die jeder Grundlage entbehren. Der Organtransport wurde bereits als Unsinn entlarvt, jetzt sollen Bundesligamannschaften direkt neben dem Stadion landen. Jeder weiß, dass diese stets mit eigenem Mannschaftsbus unterwegs sind, anders ließe sich der Materialtransport kaum sinnvoll bewältigen. Die Nutzungswahrheit ist vielmehr, dass beide Flugplätze heute hauptsächlich eine Spielwiese für die eine hoch belästigende Hobby- und Spaßfliegerei sind, mit den Fallschirmspringern als schlimmstem Auswuchs.

Angesichts der Flächenknappheit und der permanenten Umwidmung von Ackerland in Siedlungsflächen ist das Festhalten an überflüssigen Flugplätzen, deren Betrieb die Allgemeinheit viel Steuergeld kostet, nur wenigen Spaß macht und sehr viele Menschen nervt, nicht mehr akzeptabel.

Quelle: ‚Badische Zeitung‚ / Autorin: Eva Starraß, Heitersheim

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