Schlagwort-Archive: Flugplatz

Arnsberg-Menden wird 50

Anlass für die Zusammenkunft war das 50jährige Bestehen des Flugplatzes Arnsberg-Menden in diesem Jahr sowie die Präsentation von vielen Investitionen. Auch wurde über Maßnahmen für die zukünftige weitere Sicherheitserhöhung durch eine etwaige Landebahnverlängerung sowie ein sogenanntes GPS-Anflugverfahren informiert. Anschließend stellte Architekt Paul Schüpstuhl aus Wimbern die Neubaupläne eines Bürogebäudes am Flugplatz vor, das zukünftig der OBO Bettermann Gruppe zur Verfügung steht. Auch berichtete der Architekt, dass man aus Sicherheitsgründen und aufgrund europäischer Vorgaben die Start- und Landebahn verlängern möchte. Die geforderte Landebahnbreite soll – wie vorgesehen – von 20 auf 25 Meter hergestellt werden. Auf Nachfrage von Bürgermeistern, ob mit diesen Maßnahmen eine Steigerung der Start- und Landevorgänge einhergehe, brachte der Architekt klar zum Ausdruck, dass alle diese Maßnahmen und ein mögliches GPS-Navigationsanflugverfahren nur der Sicherheitserhöhung dienten und auch in Zukunft keine größeren Maschinen als heute landen könnten sowie damit keine Steigerung der Starts und Landungen einherginge. Quelle: ‚Lokalkompasse.de

Flugbenzin auf Wormser Flugplatz ausgelaufen

Aus einem kleinen Vereinsflugzeug, das in einer Halle auf dem Wormser Flugplatz abgestellt war, ist am Samstagabend Flugbenzin ausgelaufen. Als das Malheur entdeckt wurde, verständigten Vereinsmitglieder sofort die Feuerwehr. Das war auch richtig so, denn es waren etwa 40 Liter ausgelaufen. Und bei einer solchen Menge besteht schon Brand- und Explosionsgefahr“, berichtete Einsatzleiter Ralf Schnabel. Die Kollegen banden den Kraftstoff und hatten damit die Gefahr rasch beseitigt. Das Flugzeug war vorher vollgetankt und dann im Hangar abgestellt worden. Der Treibstoff ist nach Einschätzung der Feuerwehr durch einen technischen Defekt ausgelaufen. Quelle: ‚Wormser Zeitung‚.

Fliegerjugend will gemeinsam abheben

Normalerweise geht es auf dem Auerbacher Flugplatz Anfang des Jahres ruhiger zu. Das zurückliegende Wochenende machte eine Ausnahme. 25 Hobbypiloten reisten zum 2. Sächsischen Luftsport-Jugendtreffen an und tauschten sich aus. Alle zwölf Vereine aus dem Freistaat schickten Nachwuchs-Vertreter. Vom gastgebenden Auerbacher Fliegerklub reihten sich fünf ein. Weil der Einstieg in die Fliegerei mit Seglern beginnt, war diese Disziplin besonders zahlreich vertreten. „Es ist aber aus jeder Sparte jemand hier – inklusive Modellflug“, sagte Max Wießner in seiner Funktion als Landesjugendleiter Sachsen. Ziel solcher Treffen ist es, sich bei Workshops und Vorträgen kennenzulernen, Erfahrung weiterzugeben, das bestehende Netzwerk auszubauen und Pläne zu schmieden. Mit dem Ergebnis, dass man in den nächsten Jahren bei Fluglagern noch enger zusammenrücken und gemeinsam Wettbewerbe ausrichten möchte. Quelle: ‚FreiePresse.de‚.

Airbus A 220 zwischengeparkt

Auf dem ehemaligen Flugplatz Twente sind Ende vergangener Woche zwei funkelnagelneue Flugzeuge vom Typ Airbus A 220 gelandet. Die Maschinen werden dort vorübergehend geparkt, so die Zeitung Tubantia. Normalerweise landen auf stillgelegten Twente-Airport nur noch Maschinen, die dort vom Unternehmen AELS (Aircraft End-of-Live Solutions) demontiert werden (WN berichteten). Die Maschinen, die in der vergangenen Woche dort landeten, sind indes nagelneu und kommen direkt aus der Produktion in Kanada. Bestimmt waren die Flieger für eine russische Fluggesellschaft, die sie leasen wollte, es sich dann aber anders überlegte. Da die Airbus-Flugzeuge aber schon Bau waren, wurden sie nach der Fertigstellung auf den Flughaften Twente gebracht, wo sie jetzt auf einen neuen Kunden warten. Auf dem Maastrichter Flughafen stehen vier weitere Maschinen dieses Typs, so die Tubantia in ihren Bericht weiter. Quelle: ‚AZonline.de‚.

Viel Arbeit für ein paar Sekunden Segelflug

Ein Dutzend Helfer – die als „Gummihunde“ bezeichnete Truppe an den Zugseilen plus Haltemannschaft – war erforderlich, um den Flieger in die Luft zu bringen. Nach anfangs maximal einer Minute endete der Gleitflug im Tal, dann waren wieder etliche Helfer vonnöten, um das rund 130 Kilogramm schwere Flugzeug den Hang hinaufzuschaffen. Manche Landung endete mit Bruch: „Am Wallmichrath ist aber nie jemand ernsthaft zu Schaden gekommen“, so Lohbeck. Der laut Zeitungsbericht „beste Segelflugplatz des Bergischen Landes“ blühte auf, Fliegergruppen aus der ganzen Region nutzten ihn. Zwei Hallen und ein zur Gaststätte umgenutztes Wohnhaus bildeten die Infrastruktur. Die Gleichschaltung unter den Nationalsozialisten bedeutete das Ende der Vereine, im Nationalsozialistischen Fliegerkorps lagen die Schwerpunkte auf der Vorbereitung für die Luftwaffe. Ende 1944 war auf dem Wallmichrath Schluss mit der Segelfliegerei. Nach Kriegsende waren die Alliierten konsequenter als 27 Jahre zuvor – sie verboten jegliches Fliegen. Die verbliebenen sechs Segelflugzeuge waren verschollen, als 1951 das Verbot gelockert und auch in Langenberg wieder geflogen wurde. Doch schon 1952 endete endgültig die Ära des Segelflugs auf dem Wallmichrath – der Start mit Gummiseilen war nicht mehr zeitgemäß, und für Windenstarts und erst recht Flugzeug- oder Autoschlepp war das Gelände, das heute komplett bewaldet ist, vollkommen ungeeignet. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

Flugplatz-Restaurant Schänis eröffnet mit neuem Wirt

Von der „Fuederegg“ auf den Flugplatz Schänis
Das Betriebsgebäude des Flugplatzes Schänis wurde in den letzten 18 Monaten gebaut und wird auf die Flugsaison eröffnet. Der neue Pächter des Restaurants „Flugplatz“ in Schänis heisst Kilian Senti. Der Gastronomie-Profi betreibt in der Region mehrere Restaurants.

Tolle Lösung rechtzeitig zum Saisonstart
In den letzten Wochen ist das zweistöckige Gebäude von den Segelfliegern bezogen worden. Aber bis vor kurzem hat eine wichtige Person gefehlt: Der Pächter des Restaurants „Flugplatz“. Nun konnte die Betriebsgesellschaft des Flugplatzes mit Kilian Senti diesen wichtigen Posten besetzen. Matthew Reiter, Präsident der ASSAG: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Kilian Senti einen ausgewiesenen Restaurantbetreiber aus der Region gefunden haben, der gut zu uns passt.“

In der Region verwurzelt
Kilian Senti betreibt bereits Restaurants in der Region: Die „Traube“ in Benken, das Hotel Restaurant „Post“ in Biberbrugg und das Berggasthaus „Fuederegg“ in Oberiberg. Für Kilian Senti ein Glücksfall: „Mit der „Fuederegg“ haben wir eine Skihütte, die im Winter viele Besucher anzieht. Dieselbe Mannschaft wird nun im Sommer das Restaurant Flugplatz betreiben“.

Generalprobe ab April
Das Restaurant ist ab 1. April geöffnet. Das Team wird sich in der neuen Küche und dem Gebäude einarbeiten. Gäste sind willkommen und auch der Abenteuerspielplatz ist offen. Geflogen wird, sobald es das Wetter zulässt.  Am 16. Mai werden Gebäude und Restaurant offiziell eröffnet.

Breite Finanzierung
Das Projekt wurde vor fünf Jahren gestartet. Um das neue Gebäude bauen zu können, haben rund 100 neue und bisherige Aktionäre das ASSAG-Aktienkapital erhöht. „Beim Crowdfunding haben rund 180 Einheimische, Aviatiker und Gäste mitgemacht. „Die breite Projekt-Unterstützung zeigt die starke Verbundenheit der Region mit dem Flugplatz Schänis“, so Matthew Reiter.

Wichtiger Treffpunkt in der Region
Das neue Restaurant wird dank modernem, gut durchdachtem Raumkonzept lokalen Vereinen und Firmen die Möglichkeit bieten, Versammlungen, Sitzungen & Seminare durchzuführen. Beim Bau wurde viel Wert auf warme Materialien gelegt, sodass man sich im neuen Restaurant wohlfühlt. Die grosszügige Terrasse bietet freien Blick auf das Fluggeschehen, während sich die Kinder auf dem bewährten Spielplatz vergnügen.

Ist der Freiburger Flugplatz noch zeitgemäß?

Eine knappe Mehrheit im Gemeinderat will über die Zukunft des Freiburger Flugplatzes diskutieren. Die dortige Flugschule betont indessen die überregionale Bedeutung des Fluggeländes. Ein Vierteljahrhundert nach dem Beschluss des Gemeinderats, den Flugplatz zu schließen, unternimmt eine knappe Mehrheit einen erneuten Versuch. Sie beauftragte die Stadtverwaltung in der Sitzung am Dienstag, die Kosten zu ermitteln, die bei einer Stilllegung im Jahr 2031 anfallen würden – dann laufen die Pachtverträge aus. „Für uns Grüne ist ein Flugplatz in der Stadt nicht mehr zeitgemäß“, sagte tags darauf Fraktionschefin Maria Viethen. „Es gibt keine Stadt in dieser Größenordnung, die keinen Flugplatz hat“, sagt Udo Harter, Inhaber einer Flugschule. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Donaueschingen: Hotel Concorde schliesst

Das Schicksal von Hotel und Gastronomie ist es, sich ständig nach dem auszurichten, was die Besucher und Gäste wollen. Funktioniert ein bestimmtes Angebot nicht mehr, dann ist es notwendig, umzudenken und die Sache mit einem neuen Konzept anzugehen. Das will Karl Heinz Müller, Geschäftsführer der Hotel Concorde GmbH und Co. KG, allerdings nicht mehr. Daher wird der Betrieb eingestellt. Den Schritt geht nicht nur Müller schweren Herzens, der mit seiner Familie seit 1994 den Betrieb des Hotels gesichert hat. „Diese Entscheidung ist uns mit Blick auf unsere engagierten Mitarbeiter, die das Haus verlassen werden, nicht leichtgefallen“, erklärt der Geschäftsführer. Momentan sind im Concorde noch 19 Vollzeit-, sowie Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte angestellt. Es sei sowohl für Mitarbeiter wie die Geschäftsführung nicht leicht gewesen. Positiv sei hier allerdings die Situation am Arbeitsmarkt: „Da der Arbeitsmarkt in der Region derzeit gute Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, erhoffen wir uns gleichwohl, dass unsere Mitarbeiter wieder gute Anstellungen finden werden. Wir werden dabei auch behilflich sein“, so Müller. Aber wie ist es überhaupt zu der Entscheidung gekommen, das Hotel zu verkaufen? Die Marktverhältnisse im Raum Donaueschingen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, erklärt Müller. Veränderungen hat das Hotel schon früher erlebt. „Für eine konzeptionelle Neuausrichtung sind erhebliche Investitionen erforderlich, die von unserer Betriebsgesellschaft, auch angesichts meiner näher rückenden Altersgrenze, nicht mehr übernommen werden können“, sagt der 62-jährige Geschäftsführer. „Das Hotel muss strategisch neu ausgerichtet werden. Da muss jemand richtig rangehen“, erklärt er. Ins Spiel komme da dann durchaus ein Millionenbetrag. „Wir werden das nicht mehr machen. Wer investiert, betreibt ja auch nachhaltig das Konzept wieder weiter.“ Laut Müllers Einschätzung wäre das etwa ein Wandel hin zur einer Ausrichtung im Economy-Bereich, also für Gäste günstiger. „Wir waren immer im höherwertigen Segment angesiedelt“, so Müller. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Flugplatz Lahr in Buchform

Das Buch „Zeitenwende“ beschreibt die Entwicklung Lahrs über die vergangenen 25 Jahre. Die Beiträge von BZ-Redakteuren und -Mitarbeitern werden in gekürzter Form veröffentlicht. 1998 wurde der Gewerbepark Raum Offenburg gegründet, im Mai 1999 gründeten die Städte Ettenheim und Mahlberg den Zweckverband Gewerbepark Ettenheim/Mahlberg. Beide Städte gehörten schon von Anfang an dem letztlich konkurrierenden Zweckverband für das westliche Flugplatzgelände an. Schließlich schlossen sich Kehl und Neuried 2002 zum interkommunalen Gewerbepark Basic zusammen. Der Flächenwettbewerb selbst in der Nachbarschaft nahm zu. Es gab Grundstücke in Hülle und Fülle. Mehr Infos im Originalbericht der ‚Badischen Zeitung‚ (Registrierung).

Fliegende Kisten flottmachen

Ein süddeutscher Familienbetrieb restauriert PS-starke Flugzeugklassiker. Auch Schweizer Piloten schätzen das Angebot auf dem Flugplatz Eschbach unweit von Basel. Wer einen Blick in die Montagehalle von Meier Motors am südbadischen Flugplatz Eschbach etwa vierzig Kilometer nördlich von Basel wirft, kommt ins Staunen. Hier sind etliche sogenannte Warbirds zu sehen, also Propellerflugzeuge, die im Zweiten Weltkrieg oder danach zum Einsatz kamen. Spitfire, P-51 Mustang, Messerschmitt 109 und Corsair sind nur die bekanntesten Namen. Für Luftfahrt-Enthusiasten ist die Entdeckung etwa so, wie eine Halle voll mit alten Ferraris, Bugattis und Kompressor-Mercedes für Autoliebhaber. Dass alles so kam, war nicht unbedingt vorherzusehen: Mitte der 1990er Jahre arbeitet Achim Meier als Fluglehrer, Bruder Elmar als Werkstattleiter in einer Mercedes-Vertretung im süddeutschen Freiburg. Ihr Vater, aktiver Privatpilot und Oldtimer-Besitzer, hat die Söhne von Kindsbeinen an mit der klassischen Aviatik in Berührung gebracht. 1992 kaufen die beiden einen Doppeldecker vom Typ Boeing Stearman, Baujahr 1943, und restaurieren ihn vollkommen. Dann gelingt es den Brüdern Meier zusammen mit einem Bekannten, ein ehemaliges Trainingsflugzeug des amerikanischen Militärs vom Typ North American T-6 aus den 1940er Jahren aufzutreiben. Auch diese 450 PS starke Maschine wird von ihnen bis heute in Eigenregie geflogen und gewartet. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‚.

Bozen: Startbahn-Verlängerung

Am Flugplatz fahren die Bagger auf, titelt heute das Tagblatt Dolomiten. Am Montag starten die Arbeiten zur Verlegung jenes Konsortialwegs nach St. Jakob, der das Flugplatzareal südlich der heutigen Landebahn quert. Sind diese Arbeiten erledigt, soll darauf die Verlängerung der Startbahn erfolgen, wie Josef Gostner, Geschäftsführer der privaten ABD-Holding erklärt. Um 132 Meter (Beton) und 200 Meter (Sicherheitsstreifen) soll der Bozner Flughafen wachsen. „Wir sind laut Ausschreibung des Flugplatzes zur Verlängerung verpflichtet“, erinnert Gostner an die Wettbewerbsvorgaben der Landesregierung. Ziel der ABD-Holding sei ein funktionierender Flugplatz mit einer Linie nach Rom sowie Charterflügen. Quelle: ‚Südtirol News‚.

Lüneburg: Naturschützer für Flugplatz-Erhalt

Der Luftsportverein in Lüneburg bekommt bei seinem Engagement für den Erhalt des Flugplatzes und gegen die Ansiedlung eines Gewerbegebietes auf dem Areal neue Unterstützung: Umweltschützer warnen vor einer entsprechenden Bebauung der Fläche. Dies könnte das Aus für viele seltene Pflanzen und Tiere bedeuten, sagte Karl-Wilhelm Kirsch dem NDR. In der gesamten Umgebung gebe es nichts Vergleichbares in der Landschaft. Der Lüneburger Ornithologe hat das Areal direkt neben der Start- und Landebahn über mehrere Jahre beobachtet und dort seltene Vögel wie Feldlerche, Bachstelze und Nachtigall entdeckt. Diese würden dort auch brüten, sagte Kirsch. Die Stadt Lüneburg will die Beobachtungen des Naturschützers, der diese nach eigenen Angaben in einer Broschüre dokumentiert, nicht bewerten. Ein Stadtsprecher teilte dem NDR mit, man habe selbst zwei unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollen bis Ende des Jahres eine objektive Einschätzung geben. Umweltschützer befürchten, dass die Stadt ihre Pläne dennoch durchsetzen werde. Der Lüneburger Rat hatte im Sommer 2019 beschlossen, den Pachtvertrag für das Flugplatzgelände über Oktober 2020 hinaus nicht mehr zu verlängern. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Der rund 70 Jahre alte Luftsportverein geht dagegen vor. Mit Unterschriftensammlungen wollen die Mitglieder erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Quelle: ‚NDR‚.

Fliegerklub Brandenburg richtet DM der Frauen aus

Vom 3. bis zum 11. Juli wird die deutsche Segelflugwelt alle Augen nach Brandenburg an der Havel richten. In diesem Zeitraum findet die Deutsche Segelflugmeisterschaft der Frauen 2020 auf dem Flugplatz Mühlenfeld statt. Kombiniert wird diese Meisterschaft mit einem geschlechterübergreifenden Qualifikationswettbewerb für die allgemeine Deutsche Meisterschaft 2020. Beides gemeinsam ist das Offene Märkische Vergleichsfliegen. Bereits wenige Tage nach Öffnung des Anmeldefensters waren alle 75 Startplätze belegt, die Warteliste ist lang und schon jetzt ist klar: Deutschlands Segelflugelite wird sich Anfang Juli in Brandenburg versammeln, um sich in einer der wohl schönsten Segelflugregionen Deutschlands in dem motorlosen Fliegen rein mit der Kraft der Sonne zu messen. Das große Interesse an dem Brandenburger Wettbewerb macht auch an Ländergrenzen keinen Halt, weshalb erstmals auch ausländische Pilotinnen teilnehmen werden. Die vom Fliegerklub Brandenburg ehrenamtlich organisierte Veranstaltung verspricht also große Strahlkraft – weit über den kleinen Flugplatz hinaus – auf die gesamte Region zu haben. Mit einer öffentlichen Eröffnungszeremonie auf dem Neustädtischen Markt möchten sich die Veranstalter in Brandenburg präsentieren, den Wettbewerb in die Stadt tragen und gemeinsam mit allen Interessierten sowie den ungefähr 250 Helfenden und 75 Pilotinnen und Piloten den Beginn des Wettbewerbes feiern. Quelle: ‚meetingpoint-brandenburg.de‚.

Flugplatz Breitenau soll Naturschutzgebiet werden

Der jahrzehntelange Kampf des Bundes Naturschutz steht kurz vor einem Erfolg: Der Sonderlandeplatz Breitenau soll größtenteils zum Naturschutzgebiet werden. Der Aero-Club hält dies für unnötig und fürchtet um die Sicherheit. FDP-Stadtrat Martin Pöhner um Arbeitsplätze. Gerne beobachte er im Frühling die Vögel, die dank der Vielzahl miteinander verzahnten Biotope in Ruhe auf dem Flugplatz Breitenau brüten können, sagt Hanno Stock. Würden sich die verschiedenen Bodenbrüter näher an der Landebahn niederlassen, würde das die Flugsicherheit gefährden: Wenn sie bei Start oder Landung erschreckt abheben, geraten sie in die Triebwerke. Aber: „Die sind schlau und haben sich angepasst“, sagt der Vorsitzende des Aero-Clubs. Sandmagerrasen und weitere wertvolle Biotop-Flächen sind nicht trotz sondern gerade wegen des Flugbetriebs entstanden und erhalten worden – weil dadurch weder Flächen bebaut noch etwa durch starke Nutzung beschädigt wurden. Dadurch wachsen seltene Sandnelken auf dem Flugplatz, und neben Bodenbrütern leben dort rund 300 Nachtfalter-, 17 Heuschrecken- und 15 Fledermaus-Arten. Außerdem die stark gefährdete Kreuzkröte. Quelle: ‚infranken.de‚.

Mit Rückenwind ins neue Jahr

Während die Zukunft des Flugplatzes Neumarkt wegen des auslaufenden Pachtvertrages ungewiss ist, erlebt die Flugsportvereinigung einen regelrechten Boom beim Publikum. Klar seien sie bestrebt, dass es eine Verlängerung des Pachtvertrages gebe, sagt der Vorsitzende der Flugsportvereinigung, Klaus Weiß. Denn der Flughafen brummt. Auch am Sonntag: Die Flieger hatten zu einem letzten öffentlichen Flugtag in diesem Jahr geladen, und die Neumarkter standen vor dem Tower Schlange. Der Pachtvertrag für den Flugplatz läuft am 31. Dezember 2020 aus. Wie es dann weiter geht? Derzeit offen, sagte Weiß, der sich nur ein bisschen in die Karten schauen ließ: Man stehe in Kontakt zum Beispiel mit den Berchingern, wo es ein derzeit ruhendes Flugfeld gebe. Aber, sagte Weiß auch: Eine Kommune von der Größe Neumarkts sollte einen Flugplatz wie den an der Nürnberger Straße nicht aufgeben. Er werde gebraucht, es gebe Geschäftskunden Neumarkter Firmen, die hier landeten. Einen Platz wie diesen bekomme man heute nirgendwo mehr genehmigt, sagte er. Und: Der Flugplatz brauche nicht das ganze Areal, sondern nur einen Bruchteil davon. „Und Neumarkt braucht eine Frischluftschneise“, sagte er und verwies auf die immer dichter werdende Bebauung in der Innenstadt. Quelle: ‚Nordbayern.de‚.

Köthener Flugplatz als Hort der Geschichte

In Köthen starteten die Segelflieger der Fluwiac ab 1923 oder ab 1927 dann auch die Motorflieger „Rosemarie“ und „Agathe“. 1936 beginnt dann die Geschichte des Fliegerhorsts in Köthen und damit die Verankerung Köthens auf der Landkarte der militärischen Fliegerei. Erst im Mai 1991 war damit Schluss. Nachdem 1945 die letzten Heinkel 111 der deutschen Luftwaffe in Richtung Verschrottung verschwanden, zogen später die letzten MiG 29-Jagdflugzeuge der GSSD gen Osten ab. Und der Flugplatz stand nun wieder der ausschließlich zivilen Nutzung zur Verfügung. Im Sommer gelte PPR auch in der Woche . „Es kommen hier schon einige Flugzeuge an“, sagt der Vereinschef. Fremde Flieger, auch Flugschulen nutzen den Sonderlandeplatz Köthen gern. Und die Vereinsmitglieder halten ihrerseits gern die Stellung an Tower, Bahn und Hangar. Quelle: ‚mz-web.de‚.

Airpark Buochs: Niederlage für Kritiker

Hochfliegende Pläne existieren für das Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Ennetbürgen und Stans: Auf einem rund 90000 Quadratmeter grossen Areal soll ein Industriepark entstehen, ausgerichtet auf Unternehmen der Luftfahrtbranche. Das Projekt der Nidwalden AirPark AG, an der unter anderem die Ruag Real Estate AG beteiligt ist, stösst allerdings auf Gegenwehr. Nachdem der Gestaltungsplan 2015 im kantonalen Amtsblatt ausgeschrieben worden war, erhob eine Korporation als Eigentümerin zweier angrenzender Parzellen in Ennetbürgen eine Einwendung. Nacheinander landete der Fall bei den Gemeinderäten, bei der kantonalen Baudirektion und vor dem Nidwaldner Verwaltungsgericht, wobei das Ergebnis immer das gleiche war: Die Korporation blitzte ab. In letzter Instanz hatte nun das Bundesgericht über den Gestaltungsplan für den Air Park zu entscheiden. Aus dem gestern veröffentlichten Urteil geht hervor, welche Argumente die Korporation gegen das Projekt ins Feld führt. Ihr Hauptkritikpunkt: Zu Unrecht sei auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung verzichtet worden. Dabei spielt die Nähe zum Flugplatz Buochs eine wichtige Rolle. Die Korporation macht geltend, zwischen dem Flugplatz und dem geplanten Air Park bestehe ein enger räumlicher und funktionaler Zusammenhang, weshalb es sich um eine Gesamtanlage handle und eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben sei. Quelle: ‚Luzerner Zeitung‚.

Boden-Ablagerung auf dem Flugplatz Barnsen

Der Tower ist verwaist, die Flugzeughallen geschlossen, ein kalter Wind weht über das menschenleere Gelände am Ortsrand von Barnsen. Der Flugplatz befindet sich im Winterschlaf. Doch die Stille trügt. Wolfgang Hahnemann (SPD) und Hermann Meyer (FWG), Mitglieder des Gerdauer Rates, sind emotional aufgewühlt. „Ich bin entsetzt, wie hier versucht wird, Dinge unter den Teppich zu kehren“, schimpft Meyer in Richtung des Landkreises Uelzen. Auch 21 Jahre, nachdem die Start- und Landebahn des Flugplatzes verlängert wurde, gibt es nach Ansicht der beiden Ratsherren noch viele offene Fragen. Zum Beispiel: Ist damals beim Einbau von mehr als 30.000 Tonnen Boden, darunter Gleisschotter, mit Schadstoffen kontaminiertes Material ins Erdreich gelangt? Und geht davon eine Gefahr für Uelzens Trinkwasser aus? „Was denkt sich der Landkreis dabei, das Material da einfach reinzufahren? Das ist doch unverantwortlich“, empört sich Meyer. Hahnemann und er haben Akteneinsicht bei der Kreisbehörde bekommen und sich ein 2018 erstelltes Schadstoffgutachten genau angesehen. Aus Sicht der vom Landkreis beauftragten Professor Burmeier Ingenieurgesellschaft (BIG) ist eine Gefährdung des Grundwassers am westlichen Stadtrand von Uelzen nicht gegeben. Doch genau diese Aussage bezweifeln Hahnemann und Meyer. Besonders besorgt sind er und Meyer über die Konzentration des Pflanzenschutzmittels Ethidimuron, das wegen möglicher Gesundheitsgefahren in Deutschland nicht mehr zugelassen ist. Im Stauwasser bei Barnsen wurden in zwei Proben 0,56 und 0,68 Mikrogramm pro Liter Ethidimuron nachgewiesen, der Schwellenwert liegt aber nur bei 0,1. Meyer verweist auf die Stadtwerke Burgdorf, die 2011 und 2012 ihre Trinkwasserförderung aus mehreren Tiefbrunnen wegen Verunreinigungen mit Ethidi-muron zeitweise eingestellt haben. Keine Gefahren fürs Grundwasser sieht hingegen der Landkreis Uelzen. In Burgdorf seien sehr hohe Ethidimuron-Werte in der Vorfeldmessstelle nachgewiesen worden. Doch die im BIG-Gutachten genannten Messdaten „lassen bereits keine Auffälligkeiten an der hier zugeordneten Vorfeldmessstelle erkennen“, erklärt Kreissprecher Martin Theine auf AZ-Anfrage. Aufgrund des „insgesamt nur geringen Schadstoffpotenzials“ komme das Gutachten zu dem Ergebnis, dass eine Überschreitung der gesetzlichen Prüfwerte für das Sickerwasser auszuschließen sei. Dieser Einschätzung schließt sich Gerdaus Bürgermeister Stefan Kleuker (CDU) übrigens an. „Ich vertraue dem Gutachten, ich bin da absolut beim Landkreis“, sagt er im AZ-Gespräch. Quelle: ‚AZ-online.de‚.

Anklam wickelt Flugplatz ab

Das Ringen um den Flugplatz Anklam hat ein Ende: Die städtische Gesellschaft wird ab Jahresende abgewickelt. Die Gesellschaft wird es Ende 2020 nicht mehr geben. Auch die Liquidatoren, welche an die Stelle der Geschäftsführer treten, sind benannt. Anklams Ordnungsamtschef Bernd Lange wird die Geschicke des Flugplatzes bis zur endgültigen Abwicklung leiten. Die bisherige Geschäftsführerin Anja Lehrkamp ist damit abberufen. Ihre Anstellung als Flugleiterin soll sie aber auch künftig innehaben. Quelle: ‚Nordkurier‚.

Unglaubliche Geschichte des Flugplatzes, der wegen einer Notlandung gegründet wurde

Am 5. Juli 1947 landete Pilot Walter Friedli bei Beromünster an der Aargauer Kantonsgrenze, seine Piper Super Cub zur Not. Das war natürlich eine Sensation für die Bevölkerung. Die Anwohner merkten: „Wir haben eigentlich ein Flugfeld vor der Haustür“. In den 50er-Jahren wird das Flugfeld immer wieder von Privatfliegern genutzt. 1960 besteht ein Projekt für einen «internationalen» Flugplatz für Charter- und Touristikflüge mit einer Hartbelagpiste von 1’200 Metern Länge. Co-Initiant ist der Luzerner Juwelier und Privatpilot Erich Bucherer. Im Februar 1965 kauft die Flugplatz-Genossenschaft zwei ausrangierte Piper Super Cub 18/125 der Schweizer Luftwaffe. Doch die Flug-Enthusiasten haben wenig Glück: Am 20. März 1966 kommt es zu einem der spektakulärsten Flugunfälle der Schweiz. Die neu gekauften Maschinen mit der Immatrikulation HB-OYB und HB-OYC verkeilen sich beim Landeanflug in der Luft und sacken in einer Vrille aus 20 Metern zusammen ab. Beide Piper Super Cubs zerschellen am Boden. Wie durch ein Wunder bleiben die beiden Piloten unverletzt. Dieser Unfall bricht der Flugplatz-Genossenschaft, welche stets von finanziellen Engpässen geplagt war, das Genick. Als Nachfolger-Gesellschaft wird am 7. Januar 1966 im Hotel Hirschen in Beromünster die Flubag (Flugbetriebs AG) gegründet. 1970 kaufen Kanton und Stadt Luzern das Flugplatzgelände. Mehrere Versuche, den Flugplatz zu einem Regionalflugplatz mit einer Hartbelagpiste auszubauen, scheiterten am Widerstand von Fluggegnern. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Lahr: Investoren aus China melden sich nicht mehr

Im Wahlkampf war das Thema erst groß aufgeploppt, dann aber wieder schnell in der Versenkung verschwunden, nachdem sich alle OB-Kandidaten dagegen ausgesprochen hatten: eine Übernahme des Lahrer Flugplatzes durch eine chinesische Investorengruppe. Seither haben sich die Chinesen nicht mehr in Lahr gemeldet. Ein Engagement der Investorengruppe aus Fernost sei derzeit für ad acta gelegt. Mit dem derzeitigen Betreiber, dem Schwanauer Tunnelbohrunternehmer Martin Herrenknecht, sei in dieser Angelegenheit noch kein Gespräch anberaumt. Herrenknecht, der sich entschieden gegen die chinesischen Betreiber ausgesprochen hatte, hat bereits im August gegenüber der Badischen Zeitung erklärt, sich über das Vertragsende 2021 hinaus als Betreiber des Flughafens einzubringen und zu engagieren. Basis seien Gespräche mit den Vertretern der Stadt, nach der Wahl des neuen Oberbürgermeisters, so Herrenknecht damals. Dazu würden klare Konzepte und Überlegungen zur Entwicklung benötigt: „Daran ist ebenso die Frage gekoppelt, wer die passenden und besten Partner für die weitere Entwicklung des Flughafens und dessen Betrieb über 2021 hinweg sind.“ Im neuen Jahr will sich Martin Herrenknecht zu den weiteren Schritten äußern. Quelle: ‚Badische-Zeitung‚ (Registrierung).

Peinlicher Fehler des Bundes in Dübendorf

Ein gravierender Fehler des Bundes beschädigt in Sachen Flugplatz Dübendorf das Vertrauen der Bevölkerung in den Prozess. Fünf Jahre, nachdem er den Betrieb nach einer Ausschreibung an eine Firma übergeben hat, stellt sich heraus, dass er dies in einem entscheidenden Punkt unter falschen Annahmen getan hat. Die Überflugrechte, die für die Luftwaffe galten, gelten für ein privates Unternehmen nicht. Ein fundamentaler Punkt wurde vor der Ausschreibung nicht geklärt oder falsch beurteilt. Der Fehler ist folgenschwer. Er wirft das Vorhaben, die Business-Jets nach Dübendorf auszulagern, um Jahre zurück. Zwar lässt sich das Problem der Überflugrechte technisch lösen, indem der Bund der Betreiberfirma eine Konzession erteilt. Rechtliche Einspruchsmöglichkeiten dagegen gibt es nicht, soweit dies heute abschätzbar ist. Es ist aber absehbar, dass dies bei der betroffenen Bevölkerung als Bevormundung aufgefasst werden wird. Damit ist das eigentliche Problem benannt, das sich aus der rechtlichen Fehleinschätzung ergibt: Es führt zu einem Vertrauensverlust. Die Bevölkerung in den Anrainergemeinden wehren sich seit Jahren gegen den Business-Flugplatz. 2017 stimmte sie an der Urne dagegen und für ein Alternativkonzept, das die Gemeindeexekutiven ausgearbeitet hatten. Die Abstimmung wurde von manchen als Farce kritisiert, weil damals wie heute klar war, dass einzig der Bund am Flugplatz Dübendorf das Sagen hat. Das Gefühl der Bevormundung dürfte sich jedoch verstärken, sollte dieser sich dazu entscheiden, den Weg der Konzession zu beschreiten. Einen Vertrauensverlust hinterlässt der jetzige Marschhalt nicht nur bei den Feinden, sondern auch bei den Freunden des Dübendorfer Flugplatzprojekts. Uvek-Vorsteherin Simonetta Sommaruga gilt nicht als Fan der Aviatik. In den Augen jener, die sie kritisch sehen, hat sich dieses Bild verstärkt. Das Uvek hinterlässt tatsächlich nicht den Eindruck, das Dübendorfer Flugplatzprojekt mit unbedingtem Willen voranzutreiben. Davon zeugt beispielsweise, dass beim weiteren Vorgehen auf die Zusammenarbeit mit dem Kanton verwiesen wird und vieles im Ungefähren bleibt – obwohl der Bund in der Fliegerei fast alle Gestaltungsmittel in der Hand hat und vorwärtsmachen könnte. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‘.

Schänis: Pilotinnentag

Sechs Pilotinnen nahmen die Gelegenheit wahr, in die Faszination «Segelfliegen» einzutauchen. Der Event wurde von Susanne Styger, Béatrice Echter, Mirjam Stemmler und Mike Hürlimann aus der SG Lägern organisiert. Dank einer kurzen Regenpause kamen doch noch alle Pilotinnen in den Genuss eines Schnupperfluges. Der Tag begann mit einem Theorieblock von Beat Straub. In der Werkstatt konnten sich die Teilnehmerinnen auch am Simulator üben. Dabei wurden sie von Mitgliedern der SG Lägern betreut. Mit dieser Aktion will die SG Lägern Frauen den Segelflugsport näherbringen.

Hamm: Startbahn deutlich länger

Der Hammer Luftsportclub (LSC) baut die Start- und Landebahn seines Flugplatzes aus. Die Ziele sind weniger Fluglärm und mehr Sicherheit. Wenn bislang ein Pilot am Hammer Flugplatz seine Maschine in die Lüfte zog, hatte er die ersten Turbulenzen schon hinter sich. Über Kaninchenlöcher und Maulwurfshügel hatte er sich in der ersten Startphase hinweggehoppelt, bis er endlich den befestigten Teil der Piste erreicht hatte und richtig beschleunigen konnte. Das war nicht nur wenig komfortabel, sondern auch mit gewissen Gefahren und Lärmbelästigungen für die Anlieger verbunden. Die motorgetriebenen Maschinen steuerten nämlich in Flugrichtung Westen in relativ geringer Höhe auf das Hamtec zu und verursachten eben wegen dieser geringen Flughöhe am Boden wahrnehmbaren Lärm. Die alte, 630 Meter lange Piste wird derzeit nach Osten hin verlängert, und zwar um 120 Meter. 750 Meter maß die Hammer Start- und Landebahn offiziell zwar schon immer, aber darin eingerechnet waren die 120 Meter auf der Buckelpiste. Wie schon auf dem alten Teil, soll auch beim neuen Teilstück ein Ökostein verpflastert werden. Er führt nicht zur Versiegelung der Fläche, sondern ist wasserdurchlässig. 150.000 Euro wird die Maßnahme kosten. Sie wird zum Teil vom Land NRW gefördert – wegen des erhöhten Sicherheitsaspekts und des geringeren Fluglärms. Denn klar ist: Die Maschinen erreichen in Zukunft schneller ihre Abfluggeschwindigkeit und fliegen entsprechend höher über das Hamtec hinweg. Nichts ändern wird sich an den Dimensionen der für den Hammer Flugplatz zugelassenen Maschinen. Bei mehr als einer Tonne Gewicht wird weiterhin Schluss sein. Quelle: ‚wa.de‚.

Füssener Flieger fürchten um Existenz

Wegen der Nähe des Flugplatzes zum gebauten Neubaugebiet hat der Luftsportverein Sorge wegen möglicher Klagen gegen Fluglärm. Thomas Bäurle ist Vorsitzender des Luftsportvereins Füssen und in Sorge: „Durch so ein Szenario sieht sich die Pilotengemeinschaft am Fluglatz in ihrer Existenz bedroht“, so der Vereinschef. Das „Szenario“, das ist das geplante Neubaugebiet im Füssener Norden auf den Flächen des ehemaligen „Allgäuer Dorfs“. In drei bis fünf Jahren sollen dort bekanntlich die ersten Bagger anrollen. Weil die Flugroute des benachbarten Füssener Flugplatzes genau über das geplante Wohngebiet führt, befürchten die Flieger Klagen künftiger Anwohner und damit über kurz oder lang das Aus für ihren Verein. „Die Politik ist in der Pflicht, die künftigen Eigentümer darauf hinzuweisen“, appelliert deshalb der LSV-Vorsitzende. Wie bereits mehrfach ausführlich im Kreisbote berichtet, ist auf den Flächen im Füssener Norden bekanntlich ein neues modernes Stadtquartier geplant, das den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden soll. Die Überlegungen sehen ein „Generationenübergreifendes Wohnen, Arbeiten und Leben“ vor. So sollen rund 60 Prozent der Fläche für Wohnen und 40 Prozent für Gewerbe genutzt werden. Von den Mietwohnungen – Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen – sollen 40 Prozent im bezahlbaren Segment angeboten werden. Auf den geplanten Gewerbeflächen – die an der B310 entstehen könnten – soll ein Mix aus klassischem verarbeitenden Gewerbe, Medien- und Kreativwirtschaft sowie Dienstleistungsbetrieben entstehen. Angedacht ist, das neue Quartier Abschnitt für Abschnitt umzusetzen, wobei jeder Abschnitt für sich voll funktionsfähig sein müsse. Dass im Füssener Norden in wenigen Jahren Menschen leben sollen, hat jetzt den Luftsportverein alarmiert, der quasi gleich nebenan zusammen mit dem Flugsportverein Marktoberdorf und den Starrflügelpiloten der „Pfrontener Falken“ einen Flugplatz betreibt. Bei diesem handelt es sich um den einzigen noch verbliebenen Flugplatz im Ostallgäu. Die wichtigste Abflugroute von dort führt allerdings genau über das künftige Baugebiet, wie Vorsitzender Thomas Bäurle gegenüber unserer Zeitung erläuterte. Quelle: ‚Kreisbote.de‚.

Weiter keine neue Halle für Mainzer Flugplatz

Der Finther Flugverein war auch vor dem Stadtrechtsausschuss erfolglos – veraltete Pläne sprechen gegen einen Bau. Allerdings verheißt der künftige Flächennutzungsplan Hoffnung. Derzeit wird von der Stadt und dem Zweckverband Layenhof/Münchwald an einem Ersatz für den veralteten Flächennutzungsplan gearbeitet. „Irgendwann in sechs Monaten sind wir so weit“, vermutet Merk. Tritt der neue Plan in Kraft, könnte das letzte Hindernis für die Halle überwunden sein. Allerdings gibt es auch hier noch ein Problem. Das Verhältnis zwischen Zweckverband und den Luftfahrern ist gespannt. Im Verband gibt es, wie eine Vertreterin berichtete, Ärger über Fluglärm. Zudem würden immer wieder Vorwürfe laut, dass auf dem Flugplatz geltende Beschränkungen übertreten würden. Der Luftfahrtverein kann also nicht unbedingt auf Entgegenkommen beim Zweckverband rechnen. Quelle:
Allgemeine Zeitung‚.

Pläne für Flugplatz Coburg vom Tisch

Das Planfeststellungsverfahren zum Neubau eines Verkehrslandeplatzes im Coburger Land ist jetzt auch offiziell eingestellt worden. Die Gegner des Projekts jubeln „aus vollem Herzen“. Die Meldung kommt nicht überraschend, und doch hatten vor allem die Gegner eines neuen Flugplatzes bei Meeder sehnsüchtig darauf gewartet, um sich endgültig sicher zu sein: Das Luftamt Nordbayern hat den Bescheid erlassen und das Planfeststellungsverfahren zum Neubau des Verkehrslandeplatzes Coburg eingestellt. Auch Dagmar Escher, die Sprecherin des Bündnisses „Bürger für ihre Region – gegen den neuen Verkehrslandeplatz“ zeigte sich am Mittwoch erleichtert: „Wir sind sehr glücklich über diesen letzten Akt.“ 15 Jahre lang hätten Menschen in acht Bürgerinitiativen für dieses Ziel gekämpft. Außerdem kündigt Escher ein „großes Freudenfest“ an. Vermutlich werde das aber erst in der „warmen Jahreszeit“ stattfinden. Quelle: ‚infranken.de‚.

Renningen: Bosch baut, die Flieger suchen weiter

Bei Bosch in Renningen wird kräftig gebaut. Unter anderem entstehen dort ein Gebäude für die Werkfeuerwehr sowie ein Rechenzentrum. Wer angesichts der Bauarbeiten Angst um den Renninger Flugplatz hatte, kann aufatmen. Der wird dem Sportfliegerclub Leonberg vorerst auch weiter zur Verfügung stehen. Eine langfristige Lösung muss trotzdem noch her. Während die Bundeswehr sich auf den Standort bei Nagold weitgehend festgelegt hat, hofft der Leonberger Verein auf andere Alternativen. Eine Möglichkeit wäre natürlich, auf einen bereits existierenden Flugplatz zu gehen. Zum Beispiel existieren welche in Pattonville bei Kornwestheim, in Vaihingen oder Mühlacker. Mit den Nutzern der genannten Standorte hat der Verein auch schon Kontakt aufgenommen. Das Problem ist jedoch: Die Flugplätze liegen von Leonberg ein ganzes Stück entfernt. Das Modell Bundeswehr-Flugverein auf einem Platz war eine sehr gute Lösung. Der Verein setzt daher seine Hoffnung darauf, dass die Bundeswehr doch einen anderen Standort wählt als Nagold. Quelle: ‚Leonberger Kreiszeitung‚.

Video zum Flugplatz-Einbruch in Hohenems

Vom spektakulären Einbruch in einen Hangar auf dem Flugplatz Hohenems Ende September ist auf youtube nun ein Überwachungs-Video aufgetaucht. Zwei junge Männer wollten damals einen Pilatus PC-12 stehlen und damit gleich in die USA fliegen. Soweit kam es allerdings gar nicht. Die Täter wurden von der Polizei auf frischer Tat ertappt und an Ort und Stelle verhaftet. Hier sehen Sie, wie sie bei ihrem filmreifen Vorhaben vorgegangen sind.

Fliegerisches Dankeschön in Unterwössen

Einmal im Jahr sagt die Deutsche Alpensegelflugschule Unterwössen den Menschen und Institutionen im Achental Danke für die gute Zusammenarbeit. Dann bieten sie die Möglichkeit des Einheimischenfliegens für die Bewohner des Achentals, den Rundflug zu stark ermäßigten Preisen. Dazu stellt sich der Flugplatz in den Dienst der Gäste. Piloten und Fluglehrer ließen rund 200 Besucher abheben. „Wir Flieger freuen uns sehr über die starke Resonanz auf unser Angebot“,erzählt Thomas Ager, der geschäftsführende Vorsitzende der DASSU. Quelle: ‚OVB-online.de‚.