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Lahr: Investoren aus China melden sich nicht mehr

Im Wahlkampf war das Thema erst groß aufgeploppt, dann aber wieder schnell in der Versenkung verschwunden, nachdem sich alle OB-Kandidaten dagegen ausgesprochen hatten: eine Übernahme des Lahrer Flugplatzes durch eine chinesische Investorengruppe. Seither haben sich die Chinesen nicht mehr in Lahr gemeldet. Ein Engagement der Investorengruppe aus Fernost sei derzeit für ad acta gelegt. Mit dem derzeitigen Betreiber, dem Schwanauer Tunnelbohrunternehmer Martin Herrenknecht, sei in dieser Angelegenheit noch kein Gespräch anberaumt. Herrenknecht, der sich entschieden gegen die chinesischen Betreiber ausgesprochen hatte, hat bereits im August gegenüber der Badischen Zeitung erklärt, sich über das Vertragsende 2021 hinaus als Betreiber des Flughafens einzubringen und zu engagieren. Basis seien Gespräche mit den Vertretern der Stadt, nach der Wahl des neuen Oberbürgermeisters, so Herrenknecht damals. Dazu würden klare Konzepte und Überlegungen zur Entwicklung benötigt: „Daran ist ebenso die Frage gekoppelt, wer die passenden und besten Partner für die weitere Entwicklung des Flughafens und dessen Betrieb über 2021 hinweg sind.“ Im neuen Jahr will sich Martin Herrenknecht zu den weiteren Schritten äußern. Quelle: ‚Badische-Zeitung‚ (Registrierung).

Peinlicher Fehler des Bundes in Dübendorf

Ein gravierender Fehler des Bundes beschädigt in Sachen Flugplatz Dübendorf das Vertrauen der Bevölkerung in den Prozess. Fünf Jahre, nachdem er den Betrieb nach einer Ausschreibung an eine Firma übergeben hat, stellt sich heraus, dass er dies in einem entscheidenden Punkt unter falschen Annahmen getan hat. Die Überflugrechte, die für die Luftwaffe galten, gelten für ein privates Unternehmen nicht. Ein fundamentaler Punkt wurde vor der Ausschreibung nicht geklärt oder falsch beurteilt. Der Fehler ist folgenschwer. Er wirft das Vorhaben, die Business-Jets nach Dübendorf auszulagern, um Jahre zurück. Zwar lässt sich das Problem der Überflugrechte technisch lösen, indem der Bund der Betreiberfirma eine Konzession erteilt. Rechtliche Einspruchsmöglichkeiten dagegen gibt es nicht, soweit dies heute abschätzbar ist. Es ist aber absehbar, dass dies bei der betroffenen Bevölkerung als Bevormundung aufgefasst werden wird. Damit ist das eigentliche Problem benannt, das sich aus der rechtlichen Fehleinschätzung ergibt: Es führt zu einem Vertrauensverlust. Die Bevölkerung in den Anrainergemeinden wehren sich seit Jahren gegen den Business-Flugplatz. 2017 stimmte sie an der Urne dagegen und für ein Alternativkonzept, das die Gemeindeexekutiven ausgearbeitet hatten. Die Abstimmung wurde von manchen als Farce kritisiert, weil damals wie heute klar war, dass einzig der Bund am Flugplatz Dübendorf das Sagen hat. Das Gefühl der Bevormundung dürfte sich jedoch verstärken, sollte dieser sich dazu entscheiden, den Weg der Konzession zu beschreiten. Einen Vertrauensverlust hinterlässt der jetzige Marschhalt nicht nur bei den Feinden, sondern auch bei den Freunden des Dübendorfer Flugplatzprojekts. Uvek-Vorsteherin Simonetta Sommaruga gilt nicht als Fan der Aviatik. In den Augen jener, die sie kritisch sehen, hat sich dieses Bild verstärkt. Das Uvek hinterlässt tatsächlich nicht den Eindruck, das Dübendorfer Flugplatzprojekt mit unbedingtem Willen voranzutreiben. Davon zeugt beispielsweise, dass beim weiteren Vorgehen auf die Zusammenarbeit mit dem Kanton verwiesen wird und vieles im Ungefähren bleibt – obwohl der Bund in der Fliegerei fast alle Gestaltungsmittel in der Hand hat und vorwärtsmachen könnte. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‘.

Schänis: Pilotinnentag

Sechs Pilotinnen nahmen die Gelegenheit wahr, in die Faszination «Segelfliegen» einzutauchen. Der Event wurde von Susanne Styger, Béatrice Echter, Mirjam Stemmler und Mike Hürlimann aus der SG Lägern organisiert. Dank einer kurzen Regenpause kamen doch noch alle Pilotinnen in den Genuss eines Schnupperfluges. Der Tag begann mit einem Theorieblock von Beat Straub. In der Werkstatt konnten sich die Teilnehmerinnen auch am Simulator üben. Dabei wurden sie von Mitgliedern der SG Lägern betreut. Mit dieser Aktion will die SG Lägern Frauen den Segelflugsport näherbringen.

Hamm: Startbahn deutlich länger

Der Hammer Luftsportclub (LSC) baut die Start- und Landebahn seines Flugplatzes aus. Die Ziele sind weniger Fluglärm und mehr Sicherheit. Wenn bislang ein Pilot am Hammer Flugplatz seine Maschine in die Lüfte zog, hatte er die ersten Turbulenzen schon hinter sich. Über Kaninchenlöcher und Maulwurfshügel hatte er sich in der ersten Startphase hinweggehoppelt, bis er endlich den befestigten Teil der Piste erreicht hatte und richtig beschleunigen konnte. Das war nicht nur wenig komfortabel, sondern auch mit gewissen Gefahren und Lärmbelästigungen für die Anlieger verbunden. Die motorgetriebenen Maschinen steuerten nämlich in Flugrichtung Westen in relativ geringer Höhe auf das Hamtec zu und verursachten eben wegen dieser geringen Flughöhe am Boden wahrnehmbaren Lärm. Die alte, 630 Meter lange Piste wird derzeit nach Osten hin verlängert, und zwar um 120 Meter. 750 Meter maß die Hammer Start- und Landebahn offiziell zwar schon immer, aber darin eingerechnet waren die 120 Meter auf der Buckelpiste. Wie schon auf dem alten Teil, soll auch beim neuen Teilstück ein Ökostein verpflastert werden. Er führt nicht zur Versiegelung der Fläche, sondern ist wasserdurchlässig. 150.000 Euro wird die Maßnahme kosten. Sie wird zum Teil vom Land NRW gefördert – wegen des erhöhten Sicherheitsaspekts und des geringeren Fluglärms. Denn klar ist: Die Maschinen erreichen in Zukunft schneller ihre Abfluggeschwindigkeit und fliegen entsprechend höher über das Hamtec hinweg. Nichts ändern wird sich an den Dimensionen der für den Hammer Flugplatz zugelassenen Maschinen. Bei mehr als einer Tonne Gewicht wird weiterhin Schluss sein. Quelle: ‚wa.de‚.

Füssener Flieger fürchten um Existenz

Wegen der Nähe des Flugplatzes zum gebauten Neubaugebiet hat der Luftsportverein Sorge wegen möglicher Klagen gegen Fluglärm. Thomas Bäurle ist Vorsitzender des Luftsportvereins Füssen und in Sorge: „Durch so ein Szenario sieht sich die Pilotengemeinschaft am Fluglatz in ihrer Existenz bedroht“, so der Vereinschef. Das „Szenario“, das ist das geplante Neubaugebiet im Füssener Norden auf den Flächen des ehemaligen „Allgäuer Dorfs“. In drei bis fünf Jahren sollen dort bekanntlich die ersten Bagger anrollen. Weil die Flugroute des benachbarten Füssener Flugplatzes genau über das geplante Wohngebiet führt, befürchten die Flieger Klagen künftiger Anwohner und damit über kurz oder lang das Aus für ihren Verein. „Die Politik ist in der Pflicht, die künftigen Eigentümer darauf hinzuweisen“, appelliert deshalb der LSV-Vorsitzende. Wie bereits mehrfach ausführlich im Kreisbote berichtet, ist auf den Flächen im Füssener Norden bekanntlich ein neues modernes Stadtquartier geplant, das den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden soll. Die Überlegungen sehen ein „Generationenübergreifendes Wohnen, Arbeiten und Leben“ vor. So sollen rund 60 Prozent der Fläche für Wohnen und 40 Prozent für Gewerbe genutzt werden. Von den Mietwohnungen – Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen – sollen 40 Prozent im bezahlbaren Segment angeboten werden. Auf den geplanten Gewerbeflächen – die an der B310 entstehen könnten – soll ein Mix aus klassischem verarbeitenden Gewerbe, Medien- und Kreativwirtschaft sowie Dienstleistungsbetrieben entstehen. Angedacht ist, das neue Quartier Abschnitt für Abschnitt umzusetzen, wobei jeder Abschnitt für sich voll funktionsfähig sein müsse. Dass im Füssener Norden in wenigen Jahren Menschen leben sollen, hat jetzt den Luftsportverein alarmiert, der quasi gleich nebenan zusammen mit dem Flugsportverein Marktoberdorf und den Starrflügelpiloten der „Pfrontener Falken“ einen Flugplatz betreibt. Bei diesem handelt es sich um den einzigen noch verbliebenen Flugplatz im Ostallgäu. Die wichtigste Abflugroute von dort führt allerdings genau über das künftige Baugebiet, wie Vorsitzender Thomas Bäurle gegenüber unserer Zeitung erläuterte. Quelle: ‚Kreisbote.de‚.

Weiter keine neue Halle für Mainzer Flugplatz

Der Finther Flugverein war auch vor dem Stadtrechtsausschuss erfolglos – veraltete Pläne sprechen gegen einen Bau. Allerdings verheißt der künftige Flächennutzungsplan Hoffnung. Derzeit wird von der Stadt und dem Zweckverband Layenhof/Münchwald an einem Ersatz für den veralteten Flächennutzungsplan gearbeitet. „Irgendwann in sechs Monaten sind wir so weit“, vermutet Merk. Tritt der neue Plan in Kraft, könnte das letzte Hindernis für die Halle überwunden sein. Allerdings gibt es auch hier noch ein Problem. Das Verhältnis zwischen Zweckverband und den Luftfahrern ist gespannt. Im Verband gibt es, wie eine Vertreterin berichtete, Ärger über Fluglärm. Zudem würden immer wieder Vorwürfe laut, dass auf dem Flugplatz geltende Beschränkungen übertreten würden. Der Luftfahrtverein kann also nicht unbedingt auf Entgegenkommen beim Zweckverband rechnen. Quelle:
Allgemeine Zeitung‚.

Pläne für Flugplatz Coburg vom Tisch

Das Planfeststellungsverfahren zum Neubau eines Verkehrslandeplatzes im Coburger Land ist jetzt auch offiziell eingestellt worden. Die Gegner des Projekts jubeln „aus vollem Herzen“. Die Meldung kommt nicht überraschend, und doch hatten vor allem die Gegner eines neuen Flugplatzes bei Meeder sehnsüchtig darauf gewartet, um sich endgültig sicher zu sein: Das Luftamt Nordbayern hat den Bescheid erlassen und das Planfeststellungsverfahren zum Neubau des Verkehrslandeplatzes Coburg eingestellt. Auch Dagmar Escher, die Sprecherin des Bündnisses „Bürger für ihre Region – gegen den neuen Verkehrslandeplatz“ zeigte sich am Mittwoch erleichtert: „Wir sind sehr glücklich über diesen letzten Akt.“ 15 Jahre lang hätten Menschen in acht Bürgerinitiativen für dieses Ziel gekämpft. Außerdem kündigt Escher ein „großes Freudenfest“ an. Vermutlich werde das aber erst in der „warmen Jahreszeit“ stattfinden. Quelle: ‚infranken.de‚.

Renningen: Bosch baut, die Flieger suchen weiter

Bei Bosch in Renningen wird kräftig gebaut. Unter anderem entstehen dort ein Gebäude für die Werkfeuerwehr sowie ein Rechenzentrum. Wer angesichts der Bauarbeiten Angst um den Renninger Flugplatz hatte, kann aufatmen. Der wird dem Sportfliegerclub Leonberg vorerst auch weiter zur Verfügung stehen. Eine langfristige Lösung muss trotzdem noch her. Während die Bundeswehr sich auf den Standort bei Nagold weitgehend festgelegt hat, hofft der Leonberger Verein auf andere Alternativen. Eine Möglichkeit wäre natürlich, auf einen bereits existierenden Flugplatz zu gehen. Zum Beispiel existieren welche in Pattonville bei Kornwestheim, in Vaihingen oder Mühlacker. Mit den Nutzern der genannten Standorte hat der Verein auch schon Kontakt aufgenommen. Das Problem ist jedoch: Die Flugplätze liegen von Leonberg ein ganzes Stück entfernt. Das Modell Bundeswehr-Flugverein auf einem Platz war eine sehr gute Lösung. Der Verein setzt daher seine Hoffnung darauf, dass die Bundeswehr doch einen anderen Standort wählt als Nagold. Quelle: ‚Leonberger Kreiszeitung‚.

Video zum Flugplatz-Einbruch in Hohenems

Vom spektakulären Einbruch in einen Hangar auf dem Flugplatz Hohenems Ende September ist auf youtube nun ein Überwachungs-Video aufgetaucht. Zwei junge Männer wollten damals einen Pilatus PC-12 stehlen und damit gleich in die USA fliegen. Soweit kam es allerdings gar nicht. Die Täter wurden von der Polizei auf frischer Tat ertappt und an Ort und Stelle verhaftet. Hier sehen Sie, wie sie bei ihrem filmreifen Vorhaben vorgegangen sind.

Grefrath-Niershost – neue Piste in Betrieb

Folgende Meldung von Heiko Meertz hat uns eben erreicht: „Unsere Bahn ist jetzt in einem hervorragenden Zustand und für die nächsten Jahre gewappnet“. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Fliegerisches Dankeschön in Unterwössen

Einmal im Jahr sagt die Deutsche Alpensegelflugschule Unterwössen den Menschen und Institutionen im Achental Danke für die gute Zusammenarbeit. Dann bieten sie die Möglichkeit des Einheimischenfliegens für die Bewohner des Achentals, den Rundflug zu stark ermäßigten Preisen. Dazu stellt sich der Flugplatz in den Dienst der Gäste. Piloten und Fluglehrer ließen rund 200 Besucher abheben. „Wir Flieger freuen uns sehr über die starke Resonanz auf unser Angebot“,erzählt Thomas Ager, der geschäftsführende Vorsitzende der DASSU. Quelle: ‚OVB-online.de‚.

Letzte Höhenflüge fallen aus

Der Herforder Verein für Luftfahrt (HVfL) hat an Allerheiligen die Segelflugsaison beendet. Tief über dem Oerlinghauser Flugplatz hängende Wolken und straffer Seitenwind ließen zunächst wenigstens noch einen eingeschränkten Flugbetrieb zu. Später jedoch trieb der Regen die Mitglieder in die Flugzeughalle. Unter großer Beteiligung der Flieger wurden dort die Segelflugzeuge auseinandergebaut und in ihre Transportanhänger verladen. Wie in jedem Jahr versüßte der 2. Vorsitzende des HVfL, Michael Reich, den temporären Abschied von der aktiven Fliegerei mit Stollen, Plätzchen und heißen Getränken. Nun beginnt die Winterarbeit an den Segelflugzeugen im Clubheim des HVfL im Herforder Sportpark Waldfrieden. Die Flugzeuge müssen während der dunklen Jahreszeit gewartet und instandgesetzt werden, um im kommenden März nach der Abnahme durch einen Sachverständigen wieder in den Himmel über Ostwestfalen und weit darüber hinaus zu starten. Quelle: ‚Westfalen-blatt.de‚.

Investitionen auf dem Flugplatz Münster-Telgte

Um den Flugplatz Münster-Telgte fit für die nächsten Jahre zu machen, investiert der Aero-Club Münster-Münsterland derzeit viel Geld. Momentan werden die Rollwege saniert, über die die Flugzeuge von den Hallenvorplätzen zur Start- und Landebahn gelangen. Der Aero-Club Münster-Münsterland investiert derzeit viel Geld in den Flugplatz Münster-Telgte, um diesen fit für die nächsten Jahre zu machen. Wie Wolfgang Müller, Präsident des Aero-Clubs, auf WN-Anfrage erläuterte, werden derzeit die sogenannten Rollwege saniert. Das sind die Verbindungswege zwischen den Hallenvorplätzen sowie der Start- und Landebahn. Denn nach rund 40 Jahren, so alt seien die Rollwege und die Startbahn in etwa, hätten sich an einigen Stellen Risse gebildet. Das sei nach Ansicht der Experten wahrscheinlich dadurch bedingt, dass der Unterbau seinerzeit nicht an allen Stellen ausreichend stark ausgeführt worden sei. Das Manko betreffe vor allem den östlichen Bereich der Rollwege. Dort wurde in den vergangenen Tagen bereits, wo notwendig, der Unterbau verstärkt, um Sicherheit für die Zukunft zu haben. Im westlichen Bereich der Rollwege musste die Decke nur abgefräst und anschließend erneuert werden. Die Maßnahme, die rund 100.000 Euro kostet, wird vom Land mit rund 60 Prozent bezuschusst, da es sich um wichtige Sicherheitsmaßnahmen handelt. Der Förderzusage vorausgegangen war nach Angaben des Aero-Clubs ein aufwendiges Prüfverfahren. Während die Rollwege derzeit saniert werden, finden an der Start- und Landebahn keine Arbeiten statt. Dort ist nach Aussagen des Clubs alles in Ordnung. Quelle: ‚azonline.de‚.

Kritik nach NetJets-Flugplatzanteils-Verkauf

Die Amerikaner steigen aus, ein neuer Eigentümer aus dem Nachbarbundesland ist schon im Anflug: Die Firma NetJets Europe steht im Begriff, ihren knapp 88-prozentigen Mehrheitsanteil an der Hessischen Flugplatz GmbH Egelsbach (HFG) zu verkaufen. Den größten allgemeinen Verkehrslandeplatz der Bundesrepublik übernehmen wird die Triwo-Gruppe aus Trier, ein Immobilienunternehmen, zu dessen Geschäftsfeldern der Betrieb von Flugplätzen zählt. Beide Seiten sind sich handelseinig, das ist spruchreif und wurde gestern so von NetJets öffentlich gemacht. Als offizieller Übernahmetermin bieten sich der Jahreswechsel und das Ende des HFG-Geschäftsjahrs an, doch im Detail ausgearbeitet und in trockene Tücher gebracht werden soll die Transaktion so bald als möglich im November oder Dezember. Das bringt die beiden Minderheitsgesellschafter, die Kommunen Egelsbach (6,61 Prozent HFG-Anteil) und Langen (5,66), ebenfalls mit an den Tisch. Und nach  Monaten der Funkstille in NetJets-Manier wurden deren Vertreterinnen in der HFG-Gesellschafterversammlung Mitte Oktober kurzfristigst zur Sitzung eingeladen. Die Art und Weise dieses vor vollendete Tatsachen Stellens in Verbindung mit einer weiteren Kapitalerhöhung in Millionenhöhe hat die Juniorpartner einmal mehr vergrätzt. Mehr Infos finden Sie im Originalbericht von ‚op-online.de‚.

Niershorst: Gitter für die Startbahn

Auf dem Grefrather Flugplatz Niershorst ruht zurzeit der Flugverkehr. Grund sind umfassende Sanierungsarbeiten auf der Start- und Landebahn. Erledigt werden sie von Mitgliedern des Luftsportvereins Niederrhein (LVN) – und zwar ehrenamtlich. Am Sonntag haben sie mit der Arbeit begonnen, am kommenden Wochenende wollen sie fertig sein. Die Idee, die Bahn zu sanieren, habe man bereits vor zwei Jahren gehabt, sagt Meertz, man habe allerdings vor der Realisierung eine Menge Genehmigungen einholen müssen. Nun sei alles mit den beteiligten Behörden abgestimmt, der Naturschutzbund habe zugestimmt, auch die Bezirksregierung habe hervorragend mitgespielt und sich sehr kooperativ verhalten. Bereits vor Jahresfrist begannen die vorbereitenden Arbeiten. Auf einer Fläche von 40 mal 700 Metern wurde Mutterboden aufgetragen, damit jetzt die Gitter problemlos verlegt werden und in den Boden eingewalzt werden können. Quelle: ‚RP-online.de‚.

Flugplatz Uetersen/Heist mit 35’000 Flugbewegungen

Er zählt zu den größten öffentlichen Verkehrslandeplätzen in Deutschland – der Flugplatz Uetersen/Heist. Vor allem in den wärmeren Monaten starten und landen hier insbesondere an den Wochenenden Segelflieger, kleine Motorflugzeuge und Hubschrauber am laufenden Band. Jetzt, im Herbst, wird es ruhiger auf dem Gelände und ringsum. Unterdessen zieht Ralph Post, der Geschäftsführer des Flugplatzbetreibers, eine positive Bilanz der Sommersaison. Er erläutert, dass das Unternehmen mit bis zu 35.000 Flugbewegungen im gesamten Jahr seine Position auf den vorderen Plätzen erneut behaupten konnte. Finanziell wird das nach seinen Worten „einen Umsatz von etwa 850.000 Euro“ bedeuten. Die Einnahmen setzen sich nicht nur aus den Landegebühren zusammen, von denen nach seinen Schätzungen etwa 70 Prozent aus den Landungen an den Sommer-Wochenenden stammen. Für Umsatz sorgen auch die Vermietung und Verpachtung von Büros und dem Restaurant in den gesellschaftseigenen Räumlichkeiten und einer Tankstelle für die Flugzeuge. Für Landungen zahlen die Piloten – je nach Gewichtsklasse ihres Flugzeugs – ab 7 Euro. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚SHZ‘ (Registrierung).

Flugplatz Bamberg erhält Instrumentenflugbetrieb

Am Flugplatz Bamberg können in Zukunft Maschinen auch bei schlechtem Wetter starten und landen. Dazu wird auf dem Verkehrslandeplatz ein Instrumentenflugbetrieb eingerichtet, teilte das Verkehrsministerium mit. Am Flugplatz Bamberg können Flugzeuge bislang nur bei guter Sicht starten und landen. Künftig soll das auch bei schlechtem Wetter möglich sein. Dazu wird am Verkehrslandeplatz ein Instrumentenflugbetrieb eingerichtet, teilte das Verkehrsministerium mit. Um diesen zu ermöglichen, ist der Einbau einer sogenannten Mittellinienbefeuerung auf der Start- und Landebahn vorgesehen. Außerdem muss eine Anflugbefeuerung installiert werden. Die Baumaßnahme werde mit zwei Millionen Euro gefördert, heißt es in der Mitteilung weiter. Insgesamt müssen 3,3 Millionen vom Bauherren investiert werden. Der Bauherr sind die Stadtwerke Bamberg Verkehrs- und Park GmbH. Die Ab dem Frühjahr 2020 sollen Flugzeuge mit bis zu zehn Tonnen Gewicht in Bamberg bei schlechter Sicht abheben und landen können. 2018 erfolgten 6.000 Starts am Flugplatz. Für Unternehmen in Oberfranken, die Geschäftspartner im Ausland haben, gilt der Instrumentenflugbetrieb am Flugplatz Bamberg als Standortvorteil. Quelle: ‚BR24.de‚.

LSV Lüneburg Bürgerentscheid soll Flugplatz retten

Der Luftsportverein in Lüneburg plant einen Bürgerentscheid, um das Aus für den örtlichen Flugplatz doch noch abzuwenden. Das sagte der Vorsitzende des Vereins, Richard Meier, zu NDR 1 Niedersachsen. Bei der Stadt sei das Vorhaben bereits angezeigt. Damit es zu einem Entscheid kommt, müssen die Initiatoren nun knapp 6.000 Unterschriften sammeln. Der Lüneburger Rat hatte im August beschlossen, den Pachtvertrag für das Gelände nicht mehr zu verlängern. In einem Jahr soll der Flugplatz schließen. Geplant ist dort ein Gewerbegebiet. Quelle: ‚NDR‚.

Provence (Puimoisson und Vinon) 2019 – eine Nachlese

Bilder und Text von Hans Reis

Zahlreiche Gespräche mit Habitués in Vinon zeigten: Die Segelflugsaison 2019 geht in Südfrankreich als überdurchschnittlich gute in die Annalen ein. Vor allem die Monate Juli und August boten oft ausgezeichnete Bedingungen, wenig Gewitter, trocken, aber auch sehr heiss. Entsprechend sind auch die finanziellen Ergebnisse auf dem Flugplatz Vinon und vermutlich auch anderswo.

Puimoisson überzeugt

Ein erneuter dreiwöchiger Aufenthalt anfangs Juli bot in Puimoisson Gelegenheit, sich einmal mehr von der Professionalität auf diesem Platz zu überzeugen. In den letzten 10 Jahren haben die Verantwortlichen dort sehr viel in die Infrastruktur investiert, und die darf sich heute sehen lassen. Chefpilot Fréderic Menella hat den Laden im Griff und seine straffen Briefings in Englisch sind von besonderer Qualität. Er kommt vom Flugplatz St. Remy, hat dort sehr jung das Segelfliegen gelernt und war schon früh Fluglehrer und Schlepppilot. Auch während seiner Militärzeit war er Fluglehrer für angehende Piloten in Salon beim Training auf Segelflugzeugen. Er ist Prüfungsrat für Segelflieger und schleppt auch mit UL.

Anfangs Juli beim Flugplatz Puimoisson: Lavendel soweit das Auge reicht…

Frédéric kennt die Gegend und das Wetter der Provence wie die eigene Hosentasche. Er hat nach seiner Militärdienstzeit Jura studiert und danach als Jurist gearbeitet, ist aber mit etwa 38 Jahren ausgestiegen, um mit seiner Lebensgefährtin Stéphanie Brunet sieben Jahre lang mit einem kleinen Boot um die Welt zu segeln. Im Frühjahr 2018 hat er sich wieder ganz der Fliegerei verschrieben und ist zusammen mit Stéphanie buchstäblich in Puimoisson gelandet. Für sie beide war 2019 bereits die zweite Saison. Stéphanie ist ebenfalls Juristin und hat wie Frédéric das Leben und die Arbeit am Flugplatz für sich entdeckt. Sie führt das ganze Backoffice perfekt – eine ideale Ergänzung.

Zufahrtsstrasse als Kritikpunkt

Ein Punkt, der in Puimoisson ab und zu bemängelt wird, ist der Zustand der Zufahrtsstrasse zum Flugplatz, auch wenn sie diesen Sommer in einem etwas besseren Zustand war als Jahre zuvor. Aber Naturstrassen haben ihre Tücken: Starke Niederschläge, oft verbunden mit heftigen Gewittern, waschen sie buchstäblich aus und hinterlassen entsprechende Rinnen.

Eine Sanierung (Asphaltierung) ist aus Sicht der Betreiber des Flugplatzes, des Centre de Vol a Voile de Puimoisson (CVVP), ziemlich kompliziert. Die Strasse liegt grösstenteils auf Gemeindegrund, ist also nicht im Besitz des CVPP. Von Seiten der Gemeinde Puimoisson hat das CVVP allerdings die Erlaubnis, die Strasse zu «befestigen», was immer das auch heissen mag. Alfred Spindelberger, Geschäftsführer des CVVP, kann nicht von sich aus einfach mit dem privaten CVVP-Geld eine Gemeinde-Aufgabe finanzieren, nämlich die Komplettsanierung – sprich Asphaltierung – der Strasse und so die Gemeinde subventionieren. Er liess deshalb unter den 16 Gesellschaftern abstimmen. Die Mehrheit war dafür. Allerdings haben Unterlegene angedroht, dass sie ihre Minderheitsrechte auf dem Rechtsweg durchsetzen möchten. Bis diese Frage rechtlich endgültig geklärt ist, ruht die Sache und der Staub der Strasse verschwindet nicht sofort.

Internet – Unterschiede

In vergangenen Jahren war auf dem Flugplatz Puimoisson das Internet ab und zu ein Kritikpunkt. Das trifft heute nicht mehr zu, weil es gut funktioniert. Eine direkte Richtstrahlverbindung von Puimoisson zum Flugplatz hat eine erhebliche Verbesserung gebracht. Anders in Vinon: Dort ist das Internet heute vermutlich der meistgehörte Kritikpunkt – vor allem von den Piloten, die auf dem Fluplatzcamping wohnen. Früher war es ab und zu die Sauberkeit in den sanitären Anlagen. Letzteres hat sich extrem verbessert, ist heute praktisch perfekt, seitdem der Auftrag an eine Dame mit eigenem Reinigungsinstitut ging. Sie arbeitet äusserst professionell, ist sehr gewissenhaft und ist dank ihrem Charme eine gewinnende Persönlichkeit, der man bei ihrer Arbeit auch gerne begegnet.

Man könnte meinen, der Monte Viso sei ein Vulkan…

Kritisiert wird punkto Internet in Vinon, dass man nur im Clubhaus oder in dessen unmittelbarer Umgebung eine funktionierende Verbindung hat, nicht aber im eigenen Wohnwagen oder Mobil-Home auf dem Flugplatz. Noêl Faucheux, den Präsidenten der Association Aéronautique Verdon Alpilles (AAVA), habe ich auch dieses Jahr wieder zweimal darauf angesprochen. Er sagte, er wisse es. Beim ersten Mal fügte er in hinzu: «Ce n’est pas une question d’argent, c’est une question de technologie». Es sei keine Frage des Geldes, sondern der Technik und beim zweiten Mal meinte er einfach, er hätte keine Lösung. Schade! Vor Jahren funktionierte z.B. das Netz «Camping 3», ein Empfang im Wohnwagen war möglich. Inoffiziell heisst es, man hätte es gekappt, weil verbotene Dinge heruntergeladen wurden, wofür auch der Betreiber hafte. Ob das zutrifft, müsste speziell abgeklärt werden.

Vinon: grosse Investitionen in Flugzeugpark  

In seiner letzten E-Mail erwähnte Noêl Faucheux diverse Anschaffungen, die dank des guten finanziellen Resultats in Vinon möglich werden. Darunter ist ein Schleppflugzeug als Ersatz einer Morane Rallye. Die SF 28, die nach Canada verkauft wurde, soll durch einen neuen TMG ersetzt werden. Hinzu kommen Segelflugzeuge, nämlich eine bereits angeschaffte DG 1001 18/20 als Ersatz für die ASK-13, die nach Belgien geht und der Kauf eines weiteren polyvalent einsetzbaren Segelflugzeugs mit 15/18 m Spannweite. Mit dem Erwerb einer LS-4 und LS-8 zu Beginn dieser Saison realisiert die AVVA mit den für 2020 geplanten Anschaffungen ein Investitionsvolumen wie schon lange nicht mehr. Mitarbeitende auf dem Flugplatz fordern zudem die Anstellung von zwei zusätzlichen Personen. Allerdings gäbe es Leute im Conseil d’Administration, die dafür eher taube Ohren hätten, weil sie der Clubbetrieb nicht besonders interessiere, sondern sie vor allem für sich selbst besorgt seien. Was daraus wird? On verra 2020.

Vinon im Juli/August – fast wüstenähnlich…

Flauer September

Die drei Wochen ab 15. September brachten zumindest in Vinon fliegerisch nicht mehr viel, vor allem im Vergleich zu den beiden Vormonaten: sehr stabil, starke Inversionen, Plateau Valensole kaum oder nur sehr tief befliegbar, am Wochenende vom 22./23. September auch starke Niederschläge, vermutlich schon in der ersten Septemberhälfte. Der Flugplatz präsentierte sich Mitte September viel grüner als noch Ende August. Es war eindeutig Wetter zum Velofahren, für Ausflüge oder das Geniessen der herbstlichen Stimmung mit dem besonderen Licht der Provence. Die beiden Aufnahmen des parkierten Flugzeugs zeigen die Unterschiede August/September. Im September ist das Flugzeug fast ein Waisenkind auf dem Abstellplatz, wo im Juli/August emsiges Treiben herrscht. Im September hatte man die Hilfspiste, die «piste 28 auxiliaire», buchstäblich für sich.

Und im September: grün und gespenstische Ruhe, verglichen mit dem «busy summer».

Schlechte Unfallbilanz 2019

Weit weniger gut als die Segelflugbedingungen und die Erträge ist die Unfallbilanz 2019. Allein mit Startort Vinon sind diesen Sommer sieben Piloten verunglückt, keiner tödlich, aber einige erheblich verletzt mit Total- oder grösseren Schäden an den Flugzeugen. Drei der Verunglückten sind Schweizer, einer flog einen Antares mit Elektromotor. Der Cheffluglehrer Jonathan Withers – genannt John – sprach im September bei einem Drink von einer überdurchschnittlichen Unfallhäufigkeit 2019, und er fragte sich verärgert darüber, was man wohl noch dagegen tun könne. Es würden immer wieder «Basics» nicht beachtet, obwohl man es immer wieder sage. Zwei der sieben ab Vinon Verunglückten waren Eigenstarter mit dem «Klassiker» als Unfallursache: Motor spät ausgefahren, kein Landefeld unter den Flügeln, Motor springt nicht an und dann landet es irgendwo… Der eine sei in einem Gartenrestaurant in Le Vernet zum Stillstand gekommen, nicht allzu weit vom Flugplatz Seyne entfernt – erheblich verletzt, Totalschaden. Der andere habe in der Nähe des Château Rousset aufgesetzt, auch an einem Ort, der gemäss John zum Landen ungeeignet war – nur Materialschaden. Im September verunglückte ein Pilot mit Startort Puimoisson bei Barcelonnette tödlich. Er hätte tief gekreist bis «zum geht nicht mehr», sagte John, statt früh dort zur Landung anzusetzen. Das sind nur einige der Beispiele.

Der Mont Ventoux (1’912 m), immer wieder ein begehrter Wendepunkt – aufgenommen aus 2’500 m.ü.M.

Einen interessanten Nachtrag gibt es noch zum verunglückten Antares. Das Wrack lag Mitte September immer noch am Unglücksort, knapp unterhalb der Crête de Liman am Blayeul und ist noch nicht geborgen. Man hätte drei Gesellschaften für den Abtransport angefragt, alle hätten abgesagt, so die Aussage von John. Es liess sich offenbar auch kein Helipilot finden, der den Flug mit dem Wrack machen würde. Es bestehe die Gefahr einer Explosion oder eines Brandes der Lithium-Batterien, so die Befürchtungen. Man prüfe nun Alternativen, z.B. Sprengung im Winter o. ä. Diese Situation mit grossen Lithium-Batterien in einem Segelflugzeug ist für die «sapeurs pompiers» wohl auch noch neu und ungewohnt.

«Le Planeur» gut frequentiert

Das jetzt ausserhalb des Flugplatzgeländes Vinon domizilierte Restaurant «Le Planeur» ist recht gut frequentiert. Man mag das Christina gönnen, hat sie doch das aus Eigeninitative aufgebaut. Das vorherige innerhalb des Flugplatzes gelegene gleichnamige Restaurant musste weichen, weil es die französische Gesetzgebung offenbar nicht erlaubt, auf öffentlichem Grund – und das ist der Fluplatz Vinon – einen solchen Restaurationsbetrieb zu führen. Die lokalen Wirte und Hoteliers sind beim Maire (Bürgermeister) von Vinon vorstellig geworden, was dann zu dieser Verlegung geführt hat. Nicht mehr im Cockpit ist die frühere Chefin, vor allem wegen finanziellen Unregelmässigkeiten. Einmal mehr kann man sagen: Wenn es Südfrankreich zum Segelfliegen nicht gäbe, man müsste es erfinden…

Sonnenuntergang in Puimoisson.

Bern: Wieder mit der Winde in den Wind

Erstmals nach vielen Jahren führte die Segelfluggruppe Bern ihre Windentage im Belpmoos durch. Wie von Geisterhand gezogen setzt sich das Segelflugzeug in Bewegung. Es holpert über die Graspiste, wird immer schneller, kurz darauf hebt es ab und steigt steil in die Luft – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern je Stunde. Auf etwa 250 Metern Höhe dreht es ab, macht einen Bogen über dem Belpmoos und setzt nach rund fünf Minuten schon wieder auf. Dieses Bild zeigte sich am Wochenende dutzendfach auf dem Flughafen Bern-Belp. Wieder einmal. Traditionell veranstaltet die Segelfluggruppe Bern am Bettagswochenende ihre Windentage. «In den letzten Jahren mussten wir jeweils auf einen anderen Flugplatz ausweichen», sagt Stefan Zlot, Präsident der Segelfluggruppe Bern. Zum Beispiel Yverdon. Wegen «betrieblicher Umstände» hätten sie in Bern jeweils keine Bewilligung erhalten. Nun aber, seit dem Grounding der Fluggesellschaft Skywork, herrscht nicht mehr viel Betrieb im Belpmoos. Und so konnte die Segelfluggruppe erstmals seit über fünfzehn Jahren wieder daheim ihre Winden­tage durchführen – auf der Piste vor dem eigenen Hangar und dem Clubhaus, der Villa Thermik. Die Winde wurde für dieses Wochenende aus Ambri im Tessin nach Belp transportiert. Zlot hofft, dass im Belpmoos künftig regelmässig Windentage durchgeführt werden können. Quelle: ‚Berner Zeitung‚.

Waldkraiburg bleibt wohl in der Flugplatz GmbH

Mit gut 11’000 Euro hält die Stadt Waldkraiburg 44 Prozent des Stammkapitals der Flugplatz Ampfing-Waldkraiburg GmbH (25 564 Euro). Die Nachbargemeinde Ampfing, auf deren Gebiet der Verkehrslandepolatz liegt, hat einen Anteil von 46 Prozent, dazu kommen einige private Gesellschafter. Die Beteiligung der Stadt stand zuletzt auf der Kippe. Seit 2006 ein Fallschirmsportverein, der bis dahin Hauptnutzer des Landesplatzes war, den Flugplatz verließ, waren erhebliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Zum Ausgleich der Fehlbeträge mussten die Gesellschafter immer wieder Finanzhilfen nachschießen. In den vergangenen Jahren waren laut Bürgermeister Robert Pötzsch mehr Starts und Landungen zu verzeichnen. Allein in der ersten Jahreshälfte 2019 lag die Zahl bei über 5400. Trotzdem werden erneut Betriebskostenzuschüsse erforderlich, weil die Personalkosten steigen. Vor diesem Hintergrund sprach sich jetzt der Haupt- und Finanzausschuss mit einer Mehrheit von 8 gegen 5 Stimmen für einen Verbleib in der GmbH aus. Bis 2022 soll das gelten, dann neu über eine Veräußerung der Anteile entschieden werden. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat, der in der Sitzung am 15. Oktober zusammentritt. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚ovb-online.de‚.

Flugplatz Hohenems: spektakulärer Einbruch

Zwei Österreicher im Alter von 15 und 28 Jahren kamen in der Nacht auf Montag, 30. Sept. auf eine richtige Schnapsidee. Sie brachen beim Flugplatz Hohenems in zwei Hangar ein. Ihr Ziel: Ein Flugzeug zu stehlen, um in die USA zu fliegen. Die angerückten Polizisten konnten die beiden jedoch auf frischer Tat ertappen. Die beiden Einbrecher gingen dabei laut Aussendung der Polizei mit Brachialgewalt vor. Mit einem auf dem Flughafengelände abgestellten Quad hätten sie die Schiebetüre des ersten Hangers aufgerissen und gelangten so in das Gebäude. Anschliessend hätten die Einbrecher noch einen zweiten Hangar aufgesucht. Auch hier versuchten sie, eine Tür mit dem Quad aufzureissen, was jedoch scheiterte. Daraufhin fuhr der 28-jährige laut Polizeiangaben so lange mit dem Quad gegen das Rolltor des Hangers, bis auch dieses aufbrach. Dort räumten die beiden Männer einen Kühlschrank aus und verstauten Lebensmittel und Getränke in einem im Hangar abgestellten Privatflugzeug – ihr Ziel abzuheben und nach Amerika zu fliegen. Daraus wurde jedoch nichts, denn um 05.30 Uhr setzten die Beamten der Polizeiinspektion Hohenems dem Treiben ein Ende und nahmen die Möchtegern-Auswanderer auf frischer Tat fest. Quelle: ‚Volksblatt.li‚.

Aus für Flugplatz-Projekt im Coburger Land?

Die Projektgesellschaft, die jahrelang den Neubau eines Verkehrslandeplatzes bei Neida vorangetrieben hat, wird vermutlich 2020 aufgelöst. Das teilte am Donnerstag der Coburger OB mit. Das Luftamt Nordbayern teilte der Projektgesellschafts Verkehrslandeplatz mit, dass neben der bereits vorliegenden Plangenehmigung für die Verlängerung der Anflugbefeuerung am Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene am 26. August 019 auch der Plan für den Instrumentenflugbetrieb am Sonderlandeplatz Bamberg-Breitenau genehmigt wurde. Damit sind aus Sicht der Projektgesellschaft die rechtlichen Voraussetzungen für die sog. Kombi-Lösung geschaffen. Insofern wird der Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bis Mitte Oktober 2019 zurückgenommen. Man könne davon ausgehen, dass spätestens im Frühjahr 2020 der Sonderlandeplatz Bamberg-Breitenau tatsächlich für den IFR-Verkehr ertüchtigt werde. Auf die Frage, wann die Projektgesellschaft VLP Coburg GmbH aufgelöst wird, antwortete Tessmer: „Entsprechend §§ 60 ff GmbHG wird die Gesellschaft dann im Laufe des Jahres 2020 aufgelöst.“ Quelle: ‚infranken.de‚.

Flugplatz Ganderkesee spürt Auftrieb

Für den unternehmerischen Auftrieb sorge neben der guten Lage zwischen Bremen und Oldenburg vor allem die ausgebaute Infrastruktur mit Flugtankstelle, Restaurant, Hotel und verlässlich besetztem Tower. Rund 100 Voll- und Teilzeitbeschäftigte verdienen durch die Angebote rund um die Fliegerei ihren Lohn oder ihr Gehalt. „Der Flugplatz hat die Gemeinde weit hinaus in Fliegerkreisen bekannt gemacht“, betonte Flugplatzsprecher Klein. Wirtschaftlich steht das Airfield, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert hat, stabil da. Die Attraktivität zeige sich auch an der Belegung. „Alle 75 Stellplätze für Flugzeuge sind vergeben“ , stellte Klein fest. Der Erfolg weckt den Wunsch zu Expansion. Langfristig könnte ein zweiter Hangar entstehen, kündigte der Flugplatz-Sprecher an. Dafür hat die Flugschule des Airfields eine besondere Zertifizierung bestanden, die wichtig zur Erweiterung des fliegerischen Angebots war. „Wir sind jetzt dazu berechtigt, Piloten auch im Instrumentenflug zu schulen“, erklärte der Flugplatzsprecher seinen Gästen. Bereits kurz nach Einführung werde der neue Unterricht schon gut angenommen. Quelle: ‚Nordwest Zeitung‚.

Fluglärm in der Ellermühle nervt Anwohner

Anwohner wollen den Fluglärm an der Ellermühle nicht mehr ohne weiteres hinnehmen. Die Emissionen durch die Motorflieger, Kunstflieger, Gyrocopter und Hubschrauber seien nämlich deutlich angestiegen. Gestartet und gelandet wird auf dem Flugplatz Ellermühle 34.000 Mal pro Jahr. Das ist etwas mehr als 90 Mal am Tag. Anwohner berichten von 40 Starts innerhalb von eineinhalb Stunden. Die Beschwerden sind dem Luftamt Südbayern bekannt. Die Anwohner fühlen sich aber nicht nur vom Luftamt Südbayern im Stich gelassen, sondern auch von der Stadt Landshut. Quelle: ‚idowa.de‚.

Kunstflugmeisterschaft am Spitzerberg

Vom 17. bis 24. August fanden die Meisterschaften am Spitzerberg statt, wo der Kunstflug wieder sehr willkommen war und gebührend im Mittelpunkt stand. 38 Piloten stellten dabei ihr Können vor den Augen der strengen Richter unter Beweis. Ein Team mit fünf Teilnehmern reiste dafür extra aus Argentinien an. Nachdem das Wetter zu Beginn der Meisterschaft mit Gewittern und starken Winden erste Flüge verhinderte, wurde es mit jedem der folgenden Tage besser. Somit konnte der Wettbewerb wider Erwarten einen Tag früher mit allen Wertungsflügen abgeschlossen werden. Quelle: ‚austrianwings.info‚.

Regionalflugplatz Samedan wird modernisiert

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. September 2019 das Objektblatt des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) für den Regionalflugplatz Samedan verabschiedet. Damit wird das Objektblatt von 2002 ersetzt und der raumplanerische Rahmen für die langfristige Entwicklung des Flugplatzes festgelegt. In einem ersten Schritt ist die Einführung eines Flugbetriebs nach Instrumenten-Flugregeln (IFR) vorgesehen. Die dazu notwendige Anpassung des Betriebsreglements soll in den nächsten Tagen vom BAZL genehmigt werden. Der Flugplatz sollt modernisiert und damit die Erreichbarkeit des Oberengadins sowohl als Tourismusdestination als auch als Wohn- und Arbeitsort verbessert werden. Die in die Jahre gekommene Infrastruktur, die noch aus der Armeezeit stammt, sowie diverse Provisorien sollen ersetzt und erweitert werden. Ausserdem gilt es, die Anlagen für den Flächenflug- und den Helikopterbetrieb voneinander zu trennen. In einem ersten Schritt ist geplant, auf die Wintersaison 2019/2020 einen Flugbetrieb nach Instrumenten-Flugregeln (IFR) einzuführen. Voraussetzung dazu ist die Anpassung des Betriebsreglements. Quelle: ‚BAZL‚.

Hunderte Besucher entdecken Flugplatz Leye

Die Vielseitigkeit des Flugsportes entdeckten am Wochenende zahlreiche Besucher auf dem Flugplatz Leye. Der Luftsportverein (LSV) Radevormwald organisierte einen zweitägigen Tag der offenen Tür, der am Samstagnachmittag startete. Besonders interessant waren für alle Besucher die Flugvorführungen, die an beiden Tagen stattfanden und durch versierte Piloten des Rader aber auch des Schwelmer Luftsportvereins durchgeführt wurden. Einer von ihnen ist Sven Schlums, der dem Schwelmer Verein angehört, aber seine Freunde und Kollegen aus Radevormwald immer tatkräftig unterstützt. „Ich habe heute einige Flugvorführungen gezeigt und immer super Feedback bekommen. Kunstflug begeistert auch diejenigen, die nicht selber fliegen“, sagt der Pilot. Er selber hat mit 14 Jahren seinen Segelflugschein gemacht. Das ist schon viele Jahrzehnte her, aber das Interesse an dem Flugsport ist weiterhin groß. „Die Jugendabteilung in unserem Verein ist gut aufgestellt“, sagt Sven Schlums. Quelle: ‚RP-online.de‘.

Oldtimer über dem Blumberger Ried

Ein prächtiges Bild gaben die Oldtimer-Motorsegelflieger aus der Schweiz am Wochenende in Blumberg ab, als die Piloten ihre Flugzeuge in jeweils Dreier und Viererformation den Blumberger Flugplatz anflogen. Zuvor zeigten sie sich über der Kernstadt, Zollhaus und Randen. Auf dem Fluggelände am Ried wurden die Piloten der zwölf zum Teil mehr als 70 Jahre alten Oldtimer-Flugzeuge mit ihren Präsidenten und einigen Angehörigen von Mitgliedern des Blumberger Luftsportvereins gebührend empfangen. Die Oldtimerfreunde aus den Schweizer Luftsportvereinen „Vetecano“ und „Albatros“ Birrfeld im Kanton Aargau, befanden sich auf Deutschlandtour und statteten den Blumberger Freunden einen Besuch ab. Bei der Landung und am späten Nachmittag beim Abflug zogen die Piloten der Oldtimer-Luftfahrzeuge in Formation an den Gastgebern um Kassierer Jürg Eichenberger vorbei. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Tausende Mercedes auf dem Flugplatz

Ordentlich aufgereiht stehen Tausende Neuwagen von Mercedes-Benz auf der zweieinhalb Kilometer langen Start- und Landebahn des Flughafens Ahlhorn (Landkreis Oldenburg). Der ehemalige Militärflughafen ist als solcher derzeit außer Betrieb und wird stattdessen vom Daimler-Konzern als Abstellplatz für Autos genutzt. Wie verschiedene Medien berichten, können die Autos wegen diverser Mängel nicht an die Kunden ausgeliefert werden. Laut Daimler ist die Zwischenlagerung von Autos jedoch ein ganz normaler Vorgang. Kleinere Nacharbeiten oder die Vorbereitung auf die Markteinführung neuer Modelle könnten Gründe für die Zwischenlagerung sein, teilte der Konzern mit. Quelle: ‚NDR.de‚.