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Pilatus mit guten Geschäftsjahr 2021

Das Geschäftsjahr 2021 war für Pilatus äusserst erfolgreich, aber auch herausfordernd. Trotz schwieriger Umstände konnte mit 152 ausgelieferten Flugzeugen ein neuer Produktionsrekord aufgestellt werden. 1.3 Milliarden Schweizer Franken Umsatz, ein Betriebsergebnis von 210 Millionen sowie ein Bestelleingang von 1.7 Milliarden Franken sind ein sehr gutes Resultat. Ausserdem gibt es einen Wechsel und eine Verstärkung im Verwaltungsrat. Pilatus hat ein Umsatz-Plus von 19 Prozent sowie ein um 35 Prozent höheres Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Auch die Gesamtzahl der ausgelieferten Flugzeuge ist beeindruckend: 45 PC-24, 88 PC-12 NGX, 17 PC-21 und 2 PC-6, insgesamt 152 Flugzeuge.

Hohe Nachfrage in beiden Geschäftsbereichen
Im Geschäftsbereich Government Aviation ist es Pilatus in diesem Jahr gelungen, mit Frankreich einen Folgeauftrag über neun PC-21 abzuschliessen. Ein weiterer Höhepunkt war die erfolgreiche Präsentation des PC-7 MKX, der brandneue smarte Basistrainer für die Ausbildung von Militärpiloten. Im Bereich der General Aviation haben die Märkte geboomt, wovon der PC-12 NGX und PC-24 sehr profitiert haben.

Nebst den unzähligen Highlights, die das vergangene Jahr geprägt haben, kämpfte Pilatus aber auch mit einigen Turbulenzen: Unterbrochene Lieferketten und Versorgungsengpässe haben die Produktion negativ beeinflusst. Die Effizienz der Arbeitsprozesse hat gelitten und höhere Kosten waren die Folge.

Markus Bucher, CEO von Pilatus, beurteilt das Ergebnis des vergangenen Jahres positiv: «Wir haben mit viel Einsatz und Flexibilität ein sehr gutes Resultat erzielt, auf welches die ganze Crew zu Recht stolz sein kann. Unsere Produkte und Dienstleistungen sind gefragt wie selten zuvor. Unsere Arbeit wird jedoch anspruchsvoll bleiben, um unsere Kundenerwartungen trotz unterbrochenen Lieferketten und während die Deglobalisierung voranschreitet, erfüllen zu können.» Quelle: ‘Pilatus‘.

PC-12 stürzt in Bürogebäude bei Mailand

Ein Leichtflugzeug ist im Süden der Stadt Mailand kurz nach dem Start in Linate abgestürzt und in ein leerstehendes Bürogebäude gekracht. Beim Absturz der Pilatus PC-12 kamen der Pilot, ein weiteres Besatzungsmitglied und alle sechs Passagiere ums Leben. Die Todesopfer kamen alle aus dem Ausland. Unter den Toten ist auch ein Kind, wie die Staatsanwältin am Ort des Unglücks mitteilte. Das Gebäude in San Donato Milanese am Stadtrand der norditalienischen Millionenstadt fing nach dem heftigen Aufprall des Flugzeugs Feuer. Wegen Renovierungsarbeiten befanden sich aber keine Menschen in den Büros.

Die Unglücksmaschine ist eine Pilatus PC-12
Das Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12 war um 13:04 Uhr vom zweitgrössten Mailänder Flughafen Linate abgehoben, um nach Olbia auf Sardinien zu fliegen. Kurz nach dem Start stürzte es dann im Südosten von Mailand ab. Das geht aus den Flugdaten des Internetdienstes Flightradar24.com hervor. Demnach verlor das Flugzeug nach der Startphase und einer ersten Schleife plötzlich an Höhe und stürzte nur Sekunden später in das Gebäude in San Donato Milanese. Der Grund für den Absturz ist noch unklar. Augenzeugen berichteten, dass ein Motor der Maschine gebrannt habe und das Flugzeug daraufhin im Sturzflug zu Boden ging, ohne dass ein Manöver ersichtlich waren. Die Retter konnten den Flugschreiber für weitere Auswertungen finden. Quelle: ‘SRF’.