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Nationales Fliegerfest

Das nationale Fliegerfest findet am Samstag/Sonntag/Montag, 25./26. und 27. September in ganz Frankreich statt. Es lädt die Franzosen ein, mit ihren Familien die “Tage der offenen Tür” im ganzen Land zu besuchen, um unsere fliegerischen Aktivitäten wie Freiflug, Modellflug, Fallschirmspringen, Motorflug bis zur kommerziellen, militärischen, geschäftlichen und Raumfahrt zu entdecken. Eine tolle Gelegenheit, die Ausbildungsgänge, Berufe, Aktivitäten, kostenlosen Veranstaltungen und Dienstleistungen zu entdecken, die nicht weit vom jeweiligen Wohnort entfernt angeboten werden. Quelle: ‘PlaneurNet‘ und ‘Fête de l’Aviation‘.

Pilot überlebt dank Fallschirm

Am Donnerstag, 17. Juni 2021 stürzt in der Oberpfalz ein Flugzeug ab. Der Pilot erleidet dabei schwere Verletzungen. Es hätte für ihn aber noch viel schlimmer kommen können. Am Freitag teilt die oberpfälzische Polizei mit: Der Mann befinde sich derzeit in einem stabilen Zustand. Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass ein solches Fluggerät am Nachmittag in der Nähe des Kurortes Bad Neualbenreuth im oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth abgestürzt war. Der Mann konnte kurz vor dem Aufprall noch mit dem Fallschirm abspringen, blieb in einem Baum hängen und wurde in eine Klinik gebracht, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bergwacht waren bei der aufwendigen Rettungsaktion im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort.

Der Absturz hatte sich am Nachmittag in einem Waldgebiet zwischen Rosall und Ottengrün ereignet. Dabei handelte es sich um einen Motorsegler, der kurz vor dem Absturz noch einen Notruf absetzen konnte. Der 59-jährige Pilote rettete sich im letzten Moment mit einem Sprung mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug. Er erlitt ein Hängetrauma, als er sich in einem Baum verfing. Die Einsatzkräfte versorgten den Mann und brachten ihn mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus. Weitere Verletzte gab es nicht. Am Freitagnachmittag berichtet die oberfpfälzische Polizei, dass sich der Mann in einem stabilen Zustand befindet.

Wie die Polizei am Abend mitteilte, war der Pilot wohl am Donnerstagmorgen in Erfurt gestartet. Zunächst war unklar, ob weitere Personen an Board waren. Rund 500 Meter vom Verletzten entfernt fanden die Einsatzkräfte das Wrack. Im Pressebericht hieß es, dass das Flugzeug nach dem Absprung des Piloten noch wenige Hundert Meter selbstständig weitergeflogen sei, bis es auf den Boden prallte. Wie die Polizei zudem mitteilte, wurde das Flugzeug völlig zerstört. Eine „Search and Rescue“-Einheit (RAS) war im Einsatz, da laut Meyer unklar war, ob von den Trümmern eine Explosionsgefahr ausging. Warum das Flugzeug abgestürzt ist, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt. Es befänden sich mehrere Flugsachverständige vor Ort. Das Wrack wurde vor Ort sichergestellt und wird vom Technischen Hilfswerk aus dem Dickicht geborgen. Quelle: ‘Frankenpost‘.

LSV Eschwege seit 70 Jahren in der Luft

Den Traum vom Fliegen kann man sich auch in Eschwege erfüllen. Seit 70 Jahren starten die Piloten vom Stauffenbühl aus. Zahlreiche Piloten wurden hier ausgebildet. Wie so viele Jubiläumsfeiern musste auch die 70-Jahr-Feier des Eschweger Luftsportvereins (ELV) coronabedingt abgesagt werden. Dies ist jedoch kein Grund, nicht stolz auf die geleistete Arbeit in all den Jahren zu sein. Die Mitglieder des ELV stecken damals wie heute ihr ganzes Herzblut in den Verein, um sich ihren Traum zu erfüllen: mit dem Segelflugzeug oder dem Motorsegler die Gebiete des Werra-Meißner-Kreises und darüber hinaus aus der Vogelperspektive zu erleben.

Die Anfänge
Die Eschweger Flieger gingen ihrem Hobby vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Flugplätzen in Hessisch Lichtenau und Ziegenhain nach, in Eschwege entstand derweil 1935/36 der Fliegerhorst auf dem Hirtenrasen. Das private Fliegen und die Segelflugausbildung waren während des Zweiten Weltkriegs bis 1950 verboten. Gründungsmitglied Heinz Wagner erzählt: „Wir haben uns vor der Aufhebung des Verbots heimlich getroffen und auf den Startschuss gewartet.“ Schließlich gab es grünes Licht und der Eschweger Luftsportverein feiert seine offizielle Gründung am 22. Oktober 1950. Erster Vorsitzender wurde Heinrich Kühnemund. Die Gründungsmitglieder Heinz Wagner, Edmund Fröhlich und Hans Bräutigam nahmen sich der Aufgabe an, den Verein aufzubauen und einen Flugplatz in Eschwege zu errichten.

Der Flugplatz
Auf der Suche nach einer geeigneten Stelle wurde der ELV am Fuße der Blauen Kuppe fündig. Unter der Führung von „Platzkommandant“ Bräutigam wurde das Gelände entsprechend hergerichtet. Im Laufe der Zeit wurde das Gelände in Eschwege außerdem um Flugzeughalle, Clubheim und Werkstatt erweitert. Der ELV hatte sich mit dem Flugplatz Stauffenbühl ein Zuhause geschaffen. „Eines der schönsten Fluggelände Hessens“, wie Heinz Wagner findet. Einige Flugzeuge besaß der Verein bereits, unter anderem ein Grunau Baby, das die Mitglieder 1953 in der Turnhalle der Friedrich-Wilhelm-Schule zusammentüftelten. Die ebenfalls eigens gebaute Seilwinde ermöglichte den Start auf dem Stauffenbühl.

Der Verein heute
Der heutige Vorsitzende Andreas Wagner trat in die Fußstapfen seines Vaters und fand ebenfalls in der Fliegerei ein Hobby. „Wir wurden von den Älteren in der Entwicklung mitgenommen. Die Freundschaften und die Gemeinsamkeit zeichnen den ELV aus.“ Vor allem auf die Jugendarbeit wird großer Wert gelegt. Die Jüngeren übernehmen viel Verantwortung und tragen den Verein weiter in die Zukunft. Darunter steht ein festes Fundament aus nun 70 Jahren Vereinsarbeit. „Wir Jüngere sind dafür da, das zu erhalten. Den Älteren und allen Mitgliedern gebührt dafür großer Dank“, sagt Andreas Wagner. Auch heute betreibt der ELV ehrgeizig die Segelflugausbildung. Drei ehrenamtliche Fluglehrer bringen ihren Schülern den Traum vom Fliegen näher und bilden somit die nächste Generation Flieger aus.

Schöne Momente
In diesen Jahren dürften wohl sehr viele schöne Erinnerungen zusammengekommen sein. Heinz und Andreas Wagner fällt da auf Anhieb einiges ein: Fliegerferien in den Alpen, der erste Alleinflug oder die Grenzöffnung 1990. Ab da durften sie den Nachbarverein Mühlhausen besuchen und Touren in den ostdeutschen Luftraum unternehmen. Andreas Wagner erinnert sich besonders an die 50-Jahr-Feier, mit allerhand Attraktionen wie Segelkunstflug und Hubschrauberflüge. Heinz Wagner bleibt besonders sein erster Versuch zum 50-Kilometer-Flug im Gedächtnis, bei dem er in Sontra auf dem Acker eingesammelt werden musste. Doch schließlich meisterte der damalige Flugschüler auch diese Herausforderung. Später war er selbst 44 Jahre lang Fluglehrer. „Ich habe meine Schüler damals immer gewarnt: Die Fliegerei ist wie eine Droge. Wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören“, so der Eschweger. Das können ihm bestimmt alle Flieger genau so bestätigen. Alle Mitglieder sind sehr stolz auf ihren Verein und wünschen sich auch für die Zukunft viele schöne und vor allem sichere Flüge. Quelle: ‘Anna Schellhase in der Werra-Rundschau‘.

Sicherheitsmitteilung für textile Fallschirmsysteme

Aufgrund der Lockerung der Verordnungen betreffend COVID-19 (SARS-CoV-2), muss darauf hingewiesen werden, inwieweit eine Desinfektion von textilen Luftfahrzeugen (Fallschirmsystemen) zu erfolgen hat, da bei Anwendung von ungeeigneten Mitteln eine erhebliche, aber nicht durch Sichtprüfung auffindbare Beschädigung/Schwächung der Materialien erfolgen kann.

  1. Um eine Beschädigung oder Verminderung der Festigkeit des Material zu verhindern, dürfen keine aggressiven Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel auf Fallschirmmaterial angewendet werden.
  2. Bei der Reinigung und Desinfektion von Arbeitsbereichen, soll dafür gesorgt werden, das Fallschirmsysteme/Materialien nicht damit in Berührung kommen können. Sollten Rückstände vorhanden sein, so können diese unter anderem, mit leichter (ph-Neutraler) Seifenlauge gereinigt werden, dies ist insbesondere der Fall wenn mit Bleichmitteln, Wasserstoffperoxiden oder anderen hoch aggressiven Mitteln desinfiziert wurde. Leichte, rein alkoholhaltige Mitteln beschädigen zwar nicht Nylon Gewebe, jedoch dessen Beschichtung.
  3. Bei Fallschirmsystemen/Material welches mit positiv getesteten oder COVID-19 Verdachtsfällen in Berührung gekommen ist oder einer Verunreinigung vermutlich ausgesetzt wurden sollten diese für mindestens 3 Tage separat gelagert werden und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen für eine weitere Kontamination mit dem Virus zu verhindern.

Fallschirme dürfen nicht in Kontakt mit Desinfektionsmitteln kommen.

Fazit für die Praxis: Wichtig ist, dass bei einer Desinfektion des Flugzeuges das verwendete Reinigungs-Mittel nicht mit Fallschirmen in Berührung kommt. D.h., neben Mikrofon oder Steuerelementen nicht gleich Schnallen, Gurten usw. mit desinfizieren.

Drohende Einschränkungen in der Ostschweiz

Die Zunahme der Linien- und Charterflüge auf dem Flughafen Zürich und eine kürzere Staffelung (1 statt 2 Min.) führen dazu, dass die An- und Abflugsektoren im Raume Triengen und Sitterdorf stärker belastet werden. Zudem hat die Verurteilung eines Fluglotsen dazu beigetragen, dass für den Fallschirmsprungbetrieb Triengen, Speck-Fehraltorf und Sitterdorf bereits für die kommende Saison massive Einschränkungen im Sprungbetrieb wirksam werden sollen. Würden die Vorschläge von BAZL und Skyguide umgesetzt, würde dies das wirtschaftliche “Aus” für die betroffenen Fallschirmsportgruppen bedeuten. Quelle: Aero-Club Ostschweiz.

Wenn der Pilot selbst abspringt

Als Pilot aus einem unkontrollierbar gewordenen Flugzeug mit dem Fallschirm abspringen? Eine Horrorvision. Dabei ist bei einer ganzen Reihe von Luftfahrzeugen der Pilot verpflichtet oder es wird dringend empfohlen, an Bord einen Fallschirm zu tragen. Etwa in Absetzflugzeugen, die Fallschirmspringer in die Luft bringen. Hier kam es zu oft vor, dass ein Springer gegen Leitwerk oder Streben knallte, so dass die Maschine unsteuerbar wurde. Das führte zu tödlichen Abstürzen, denn der Pilot ist ohne Chance, wenn er keinen Fallschirm trägt. Für einige Piloten ist das Tragen eines Fallschirms Pflicht. Ob sie im Notfall aber springen würden? Ein Seminar soll die Schwellenangst verringern. Mehr im Bericht der ‘FAZ’.

Gifhorn: Diebstahl von Fallschirmen.

Vom 26. auf den 27.12.18 wurde in das Vereinsheim des LSV Gifhorn eingebrochen. Dabei wurden 12 Rettungsfallschirme gestohlen. Falls jemand etwas Auffälliges bemerkt, bitte bei uns oder der Polizei Gifhorn unter +49 (0)5371 9800 melden. Wir sind für jeden Hinweis dankbar.

Typ & Seriennummer der entwendeten Produkte:

RE-5L SNr: 73897
12-82/RI SNr: 03224237
12-82/23RI SNr: 05224740
12-82/23RI SNr: 08225827
ATL 88/90 SNr: 1298180
ATL 88/90 SNr: 998196
ATL 88/90 SNr: 1298054
ATL 88/90 SNr: 1298008
ATL 88/90 SNr: 1498134
ATL 88/90 SNr: 1698357
ATL 88/90 SNr: 16983358
Thinback T104 SNr: 4111

Handfunkgerät: Rexon RHP 530, SN: AE18050212