Schlagwort-Archiv: Flugsport

Österreichische Meisterschaft im Air Navigation Race

Ankunft und Vorbereitung der Teams in Weiz

Bereits in den frühen Morgenstunden trafen die fünf Teams am Flugplatz Weiz-Unterfladnitz (LOGW) ein. Nachdem alle Teams angekommen waren, folgte ein gemeinsames Briefing durch die Organisatoren. Dabei wurden:

  • die Wettbewerbsregeln erläutert,
  • die Abläufe des Tages vorgestellt und
  • die Rahmenbedingungen (Flughöhen, Zeitplan, Funkfrequenzen etc.) bekanntgegeben.

Die Vorrundenflüge – Spannung von Anfang an
In den ersten beiden Runden wurden unterschiedliche Kurse geflogen. Die Teams hatten vor jedem Flug 30 Minuten Vorbereitungszeit, um ihre Navigationsaufgabe auf der Karte zu planen. Anschließend mussten sie den vorgegebenen Korridor exakt abfliegen. Jede Abweichung führte zu Strafpunkten. Wer am Ende die wenigsten Punkte sammelte, sicherte sich den Platz im Finale. Dank moderner GNSS-Logger war jeder Fehler sofort erkennbar und wurde automatisch ins Scoring übernommen. Mit Hilfe von AirSports konnten Zuschauer die Flüge in Echtzeit auf einem großen Monitor am Boden mitverfolgen – eine echte Premiere für die Organisatoren und ein Highlight für alle Besucher.

Ziellandung als entscheidender Faktor
Nach jeder Navigationsaufgabe folgte eine Ziellandung auf dem Flugplatz Weiz.
Dabei mussten die Teilnehmer im markierten Feld am Anfang der Piste aufsetzen. Ein Aufsetzen zu früh oder zu spät bedeutete weitere Strafpunkte.

Finale der ersten ANR Meisterschaft in Österreich
Im Finale traten die zwei besten Crews gegeneinander an:

  • Walter Dworschak und Matthias Dworschak
  • Cornelia Marsch und Wolfgang Schneckenreiter

Beide Teams erhielten eine identische, aber noch anspruchsvollere Navigationsaufgabe. Der Flugkorridor war nur noch 0,3 NM breit und eng. Jede Abweichung war live am Boden mitzuverfolgen. Zum Abschluss mussten beide Crews eine weitere Ziellandung absolvieren, die schließlich über den Sieg entschied.

Siegerehrung bei der ANR Meisterschaft in Weiz
Nach spannenden Flügen konnten sich Cornelia Marsch und Wolfgang Schneckenreiter gegen Matthias und Walter Dworschak durchsetzen und den ersten Platz erobern. Der dritte Platz ging an Team Michael Vogt und Marcel Weinhandl. Am späten Nachmittag versammelten sich Piloten, Schiedsrichter und Zuschauer zur Siegerehrung. Die Organisatoren freuten sich über den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs und das große Zuschauerinteresse. Viele Piloten waren sich einig: Die Mischung aus Präzision, Teamarbeit und Publikumsnähe durch die Liveübertragung macht diesen Wettbewerb einzigartig.

Fazit
Die erste österreichische ANR-Meisterschaft in Weiz hat gezeigt, welches Potenzial dieser spannende Luftsport hat. Präzision, Action und Publikumsnähe machen das Air Navigation Race zu einem einzigartigen Erlebnis – sowohl für Piloten als auch für Zuschauer.

-> Rangliste

Thermenland-Sternflug

Termin: 26. April 2025 – für alles was Flügel, Prop & Murl hat. Der Thermenland Sternflug dient der Vertiefung von Freundschaft und dem Austausch von Erfahrung sowie der fliegerischen Erkundung des Flugsportlandes Steiermark.

Der Sternflug umfasst neben der geselligen Zusammenkunft eine Präzisionsaufgabe und eine Tourist Trophy Wertung. OeAeC-Mitglieder können ohne Nenngeld teilnehmen. Alle Teilnehmer/-innen fliegen als eigenständige/r selbständige/r mit Flugplan gemeldete Pilot/-in.

-> Anmeldung.

Interessante Studie zu „Frauen im Flugsport“

Unsere Vereine werden von Männern geführt und gestaltet, die den Flugplatz ohnehin wunderbar, lebensund liebenswert finden. Der Geruch und die Aura des Hangars ist Abenteuer und Wohlfühlbereich genug. Das Verweilen am Startplatz mit einer Flugbewegung alle 15 Minuten ist Unterhaltung pur und Freizeitgenuss. Wir erkennen und sehen die Defizite nicht , die wir gegenüber „normalen Menschen“ ausstrahlen. Die hohe Bruttozeit am Platz, für die geringe Nettozeit im Flugzeug, die langen Wege, das eher nüchterne Umfeld ist für uns nicht wahrnehmbar.

Für Außenstehende jedoch stechen diese Problemfelder stark hervor. Jetzt die Überraschung: Das gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für neutrale Gäste und Kinder. Viele Menschen nehmen diese Defizite in Kauf, nur um das Fliegen von uns zu erlernen. Das erklärt auch recht hohe „drop out rates“.

Wer mehr Frauen in seinem Verein will und auch neutralen BesucherInnen (die noch nicht heillos vom Flieger-Virus befallen sind) gegenüber attraktiv wirken möchte und aus diesen Reihen Mitglieder gewinnen möchte, wird sich dem 5F-Programm stellen müssen:

Fit Für Frauen, Familien, Freizeit
Die Sektion Segelflug des ÖAeC sieht als Autorin ein sog. 5F-Programm als Aufgabe für die Zukunfts-Fähigkeit unseres Sports an und bemüht sich, auch hier einen Katalog an Handlungs-Anregungen und Empfehlungen zu erarbeiten. Denn die Aussagen von Frauen, die aus familiären Zusammenhang mit dem Flugbetrieb vertraut sind und sich durchgesetzt haben, sind wenig förderlich, etwas Grundsätzliches zum Besseren zu verändern.

5F ANREGUNG NUMMER 1 AN VEREINSVORSTÄNDE
Macht einmal einen kritische Blick auf euer Vereinsumfeld und dann ein Brainstorming was an eurem Vereinsumfeld als unfreundlich, abweisend und wenig einladend erscheinen könnte oder ausgrenzend interpretiert werden kann. Quelle und vollständige Studie.

Existenz der Oberpfaffenhofener Flugsportgruppe gesichert

Die Flugsportgruppe (FSG) im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) ist Geschichte. Der Verein verlässt nach 65 Jahren das Gelände des DLR und zieht um zur EDMO-Flugbetrieb GmbH auf das Areal des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen. EDMO baut der FSG sogar eine neue Halle, die von den Fliegern im Mai kommenden Jahres bezogen werden kann.

Im November 2024 unterzeichneten der Vorstand der Sportflieger und Vertreter von EDMO den neuen Mietvertrag. Seit Mitte März habe man laut Technik & Sportbetrieb-Vorstand Christoph Fürst mit dem Flughafenbetreiber verhandelt. Vor allem die deutlich höhere Pacht lastet schwer auf dem rund 300 Mitglieder starken Motor- und Segel-Sportfliegerverein, der zudem Fallschirmspringer beherbergt und den Nachwuchs im Fliegen ausbildet. Denn entgegen allen Klischees handelt es sich bei der im DLR durch Mitarbeiter entstanden Fluggruppe nicht um einen Sportverein für Reiche. Ein paar Hundert Euro mehr im Jahr an Vereinsbeiträge spüren die Mitglieder. „Es wird teurer“, bestätigt Christoph Fürst, seit 2006 bei der FSG, „für das Münchner Umland ist es aber noch moderat“. Darüber hinaus habe sich EDMO von Anfang an gesprächsbereit gezeigt und sich um eine Lösung bemüht. Die FSG war bislang auch Standort für einen Teil der Luftrettungsstaffel und startete von dort Waldbrand-Beobachtungsflüge.

Alter Hangar steht seit Jahren „auf Abriss“

DLR-Sprecherin Bernadette Jung betont, „die Flugsportgruppe wurde nicht ausgeschlossen“. Es handle sich um einen „eigenständigen Verein“, der eng mit dem DLR und vor allem den Mitarbeitenden verbunden sei. Die Flugsportgruppe war am DLR in Oberpfaffenhofen sozusagen „daheim“. Der überlassene Flugzeughangar sei baufällig, ein Abriss unvermeidbar. Außerdem soll in diesem Geländebereich ein neues Betriebsrestaurant und Konferenzzentrum entstehen. „Im Zuge dieser Baumaßnahme wird es nun leider notwendig werden, den der Flugsportgruppe zur Nutzung überlassenen Hangar zurückzubauen. Dies ist sowohl genehmigungsrechtlichen Vorgaben als auch den weiteren Planungen des DLR zur Standortentwicklung geschuldet“, schreibt Bernadette Jung unserer Zeitung dazu. Außerdem habe man der FSG frühzeitig die Pläne vorgestellt und den Abbruch des Hangars möglichst weit nach hinten verschoben.

„Eine Ära geht zu Ende“

Ende Februar ist also Schluss. Der Verein muss jedoch bis zum Bezug der neuen Halle für zwei Monate Notquartier beziehen. „Hier geht eine Ära zu Ende“, so ein wehmütiger Vorstand Fürst. Quelle. ‚Merkur.de‚.

Fly-In am Flugplatz in Altfeld

Kürzlich veranstaltete der Flugsportclub Altfeld e.V. sein erstes Fly-In auf dem Flugplatz in Altfeld. Hierzu wurden in den sozialen Netzwerken, auf der Homepage des Vereins und per Mail die umliegenden Flugsportvereine zu dem Treffen nach Altfeld eingeladen. Der Einladung waren 16 Piloten mit ihren Copiloten gefolgt und trafen ab circa 11 Uhr auf dem Flugplatz in Altfeld ein. Bedingt durch die Platzzulassung des Flugplatzes in Altfeld waren die Flugzeuge in erster Linie Ultraleichtflugzeuge und Motorsegler. Ein von Karlstadt anfliegendes Segelflugzeug musste wegen mangelnder Thermik umdrehen und zurückfliegen, um eine drohende Außenlandung auf einem Acker zu vermeiden.

Die eintreffenden Flugzeuge wurden am Waldrand abgestellt und die Besatzungen konnten sich auf der Terrasse des Vereinsheimes bei Speisen und Getränken stärken und manches Kennenlernen wurde in Gesprächen vertieft. Der Flugsportclub Altfeld e.V. freut sich besonders, dass auch aus der Bevölkerung von Altfeld und Umgebung Gäste bei diesem Event dabei waren und einige Stunden bei kalten Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem auf der Terrasse verbrachten. Am späten Nachmittag ging es für die Piloten wieder auf den Heimweg, der für die Piloten aus Kulmbach mit der weitesten Anreise etwa 140 Kilometer betrug. Dicht darauf folgten die Flieger aus Breitscheid mit rund 135 Kilometern. Weitere Zielflugplätze für die Heimreise waren unter anderem Speyer, Mainz-Finthen, Würzburg-Schenkenturm, Schweinfurt-Süd, Karlstadt, Neustadt an der Saale und Hammelburg. Quelle: ‚Main Post‚.

Einladung zum Kärntner Landesverbandstag 2023

Freitag, dem 26. April 2024, 18.00 Uhr, Gasthof Krall, Ehrentaler Str. 57, 9020 Klagenfurt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Präsidenten
  4. Ehrungen
  5. Berichte der Sektionsobmänner
  6. Bericht des Kassiers
  7. Bericht der Rechnungsprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Bericht der Antragsprüfungskommission
  10. Anträge
  11. Allfälliges

Kurzbericht aus der Sektion Segelflug: „Segelflug Bundesliga“. Anschließend folgt ein Vortrag von Dr. Hubert Huber und August Mayer: „In 44 Tagen nach Südamerika und zurück“.

Mit 94 ein letztes Mal im Segelflieger

Man muss ein bisschen verrückt sein, um mit fast 95 Jahren noch mal fliegen zu wollen“: Ein letztes Mal stieg Volkmar Rothhaupt ins Cockpit. Es ist ein Sonntag im Spätsommer. Fluglehrer Felix Nölling sitzt, wie gewohnt, auf dem Lehrerplatz des Schulungsseglers ASK 13. Diesmal hat ein ganz besonderes Vereinsmitglied auf dem vorderen Sitz Platz genommen. Volkmar Rothhaupt ist seit 53 Jahren im Flugsportverein Schameder-Wittgenstein e.V. und damit das älteste Mitglied. Aktiv geflogen ist er zuletzt vor 2 Jahrzehnten. Sein Wunsch war, im Alter von 94 Jahren noch einmal sein geliebtes Hobby im Segelflugzeug erleben zu dürfen. „Lautlos im Flieger dahin zu gleiten und die Heimat von oben sehen“, sollte es sein. Quelle: ‚Westfalenpost‚.

Luftpost 4 / 2022

Der Historische Flugsportverein Sauerland e.V. hat im Dezember eine weitere Ausgabe seiner „Luftpost“ veröffentlicht:

Themen:

  • Segelflug im Raum Warstein, wie alles begann
  • Neues vom Verein
  • Bauer Grewe hebt ab
  • Graffities erzählen
  • Aus dem Gästebuch: Hardy Krüger
  • Ka2B in Oerlinghausen

Quelle: ‚Historischer Flugsportverein Sauerland e.V.‘
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