Schlagwort-Archive: Aero-Club

Segelflieger des LSV Gifhorn wollen wieder in die Luft

Der LSV Gifhorn und 17 weitere Luftsport-Vereine, darunter auch der Aero-Club Wolfsburg, wollen wieder in die Lüfte steigen. Gifhorn hat sich am Freitag in einem offenen Brief an den Präsidenten des Deutschen Aero-Clubs, die Präsidentin des Luftsport-Verbandes Niedersachsen und den Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes Niedersachsen gewandt, trotz der Corona-Pandemie Lösungen für eine Wiederaufnahme des Vereinssports auszuarbeiten. „Alle Sportvereine sind sich ihrer Verantwortung bewusst. In den vergangenen Wochen haben wir gezeigt, dass wir die Krise ernst nehmen. Als der Erlass aus Hannover kam, wurden sofort alle Vereinsaktivitäten gestoppt“, sagt Gifhorns Vorsitzender Volker Opitz. Es herrsche Unverständnis darüber, weshalb viele Individualsportarten wie Leichtathletik, Tennis, Rudern oder Luftsport verboten bleiben. „Bei diesen Sportarten ist es möglich, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Das Ansteckungsrisiko ist dadurch sehr gering“, sagt Opitz. Die Verbände benötigen laut Opitz „sportartspezifische Verhaltensregeln“, um der Politik zu zeigen, wie Vereinssport in Corona-Zeiten funktionieren kann. Stößt dieses Vorgehen in der Politik auf Zustimmung, könne es gut als Blaupause für andere Landessportbünde dienen. „Unsere Sportler sind zunehmend unzufrieden über den Stillstand und die fehlende Perspektive, dass er in angemessener Zeit beendet wird“, sagt Opitz. Quelle: ‚Sportbuzzer‚.

Digitales Vereinsleben unter Corona

Ein Versuch, den Vereins- und Ausbildungsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Wartezeit zu verkürzen.

Seit nunmehr Mitte März ist der Vereinsbetrieb für alle Sportstätten in Deutschland aufgrund der aktuellen COVID-19 Pandemie untersagt. Auch wir vom AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V. sind davon betroffen, wenn auch der Flughafen Essen/Mülheim über die Krise hinweg geöffnet blieb und als wichtiger Teil der Infrastruktur zur Verlegung von Corona Patienten aus Frankreich diente.

Zum Zeitpunkt der Restriktionen befanden sich unsere Segelflieger noch in der Winterpause und die Zeit wurde intensiv genutzt, um sich auf die neue Saison – die Ende März beginnen sollte – vorzubereiten. Bis zu den Einschränkungen hatten wir, wie alle anderen Vereine, mit viel Kraft und Einsatz auf den Beginn der neuen Saison hingearbeitet. Doch als diese dann kamen, leisteten auch wir selbstverständlich unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus. Wenn eine Sportstätte zeitweise schließen muss, geht es nicht wie bei vielen unserer Mitmenschen in dieser Zeit um Existenz, Arbeitsplatzverlust oder Ähnliches.

Es geht jedoch ein Stück Lebensqualität verloren, die unsere Mitglieder bei uns gefunden haben und auch jeder anderer Sportler in seiner oder ihrer jeweiligen Sportart und Hobby sieht. Auch deshalb suchten wir nach Mitteln, um den Vereins- und Ausbildungsbetrieb in welcher Form auch immer aufrechtzuerhalten. Am naheliegendsten war es, den laufenden Theorieunterricht zu virtualisieren und auch so die Bindung von neuen, noch in der Schulung befindlichen Vereinsmitgliedern, beizubehalten.

Eine Lösung fanden wir durch die Software „Adobe Connect“, welche speziell als virtuelles Klassenzimmer gedacht ist. Unsere Idee war, nicht nur den Theorieunterricht online nachzuholen, sondern auch verschiedene Vortrags- und Exkursreihen anzubieten, um die Motivation und Stimmung im Verein hochzuhalten. Gleichzeitig konnten auch Vorstandssitzungen oder Jugendabende über diese Plattform abgewickelt werden.

Die Rückmeldung unserer Mitglieder war eindeutig: „Bitte weiter so!“, hieß es nach den ersten Veranstaltungen einstimmig. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein beinahe tägliches „Programm“ auf die Beine gestellt, welches so selbstverständlich eingeschaltet wurde wie abends der Fernseher. Der einzige Unterschied: Bei uns gab es keine Verschiebungen im Programm, weil der hundertste Brennpunkt gesendet wurde.

So kamen Abend für Abend unsere Mitglieder zusammen, um zum Beispiel zu hören, wie genau das Segelfliegen in Namibia aussieht und lauschten gespannt, was ein Scheich aus Saudi-Arabien mit der ganzen Sache zu tun hatte. Die Zuhörerschaft der jeweiligen Fluglehrer und Referenten ging vom 14-jährigen Flugschüler, der aufgrund der Schulschließungen mal wieder froh war, etwas zu lernen und seine Freunde zu sehen, bis hin zum langjährigen Piloten und Vereinsmitglied. Im Theorieunterricht wurde zum Beispiel der noch ausstehende Lehrplan vollendet und die Zeit dafür genutzt, den Funksprechunterricht realistisch nachzubilden.

Nach nunmehr 5 Wochen unter Kontakteinschränkungen zeigt sich, wie der Wegfall vieler Freizeitbeschäftigungen auch die physische und psychische Gesundheit belasten kann. Deshalb sind solche Konzepte äußerst wichtig. All unsere Bemühungen stellen sicherlich keinen Ersatz zum wirklichen Fliegen dar. Dennoch verkürzt der Einsatz des virtuellen Schulungsraumes und die vielseitigen Angebote der verschiedenen Vereinsmitglieder die Wartezeit etwas, indem das Vereinsleben digital aufrechterhalten wird. Wenn dann Sportstätten wieder öffnen dürfen und wir wieder fliegen werden, haben wir mit Sicherheit eine bis in die Haarspitzen motivierte Truppe beim Flugbetrieb.

Wir wünschen allen Sport- und Flugvereinen einen guten, wenn auch verspäteten, Start in die neue Saison und bitten, die Maßnahmen und Einschränkungen, die gegebenenfalls noch kommen werden, ernstzunehmen und zu befolgen. So können wir alle so schnell wie möglich wieder unseren Hobbies nachkommen und ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen.

AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V.; Roßkothenweg 15, 45470 Mülheim an der Ruhr; www.ac-mh.de

Corona legt Vereinsflugplätze lahm

Am Dienstagmorgen haben die beiden Luftämter Nord- und Südbayern die Anweisung ausgegeben, dass Modellflug-, Hängegleiter-, Ultraleicht-, Außenstart- und Segelfluggelände sowie Flugschulen als „Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen“ geschlossen werden. Dem schließt sich auch der Deutsche Aero Club an. Das bedeutet, dass auch der gesamte Luftsportbetrieb in allen Disziplinen durch die Luftsportvereine vorerst einzustellen ist. „Als Luftsport-Verband Bayern bitten wir daher alle Vereinsverantwortlichen, aber auch alle Luftsportler entsprechend konsequent zu verfahren.“ Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April gelten. Danach will man nach der aktuellen Lage-Einschätzung insbesondere des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entscheiden. Diese Informationen haben am Dienstag die Flugsportvereine im Landkreis Rhön-Grabfeld erhalten und sofort an ihre Mitglieder weiter geleitet. So auch beim Flugsportverein Grabfeld in Saal an der Saale. Die Vorstandschaft verweist darauf, dass im Rahmen der Corona-Pandemie der Katastrophenfall für Bayern ausgerufen wurde. Das betrifft eben auch Vereinsheime und Sportgelände und damit die Flugsportvereine. Vorsitzender Christian Schön und Fluglehrer Peter Volz verweisen darauf, dass der Flugbetrieb bis auf Weiteres einzustellen ist, Besuche am Fluggelände auf das absolut nötige, unvermeidbare Maß zu beschränken sind und das Vereinsheim geschlossen bleibt. Dies entspricht den Vorgaben der Luftämter, des Bayerischen Luftsportverbandes und des Deutschen Aero Clubs. Das bedeutet auch eine vorübergehende Stilllegung des Vereinslebens. Quelle: ‚Mainpost‚.

ÖAeC mit Notbetrieb

„Das Generalsekretariat hält einen Notbetrieb mit eingeschränkter Erreichbarkeit per Email bzw. Telefon aufrecht. Wir ersuchen um Übermittlung von Anliegen per Email an ihre gewohnten Kontakte oder office[a]aeroclub.at und bitten um Verständnis für möglicherweise längere Antwortzeiten.

Lieferungen aus unserem Webshop können bis auf Weiteres nicht erfolgen. Bis auf Weiteres ist kein Parteienverkehr möglich. Das Behördenbüro hält einen Notbetrieb aufrecht. Wir ersuchen um Übermittlung von Anbringen per Email an faa[a]aeroclub.at, oder um postalische Übermittlung. Gleichzeitig ersuchen wir um Geduld – die Bearbeitung von Anbringen unterliegt noch nicht absehbaren Verzögerungen“.

COVID-19 und Luftsport in Deutschland

Auch der Deutsche Aero-Club hat für Sie auf dieser Webseite eine Liste von derzeit aktuellen Themen rund um die Virus-Pandemie zusammengestellt. Hier finden Sie Antworten auf Fragen rund um Fristenverlängerungen, Lizenzen, Berechtigungen usw.

Handlungsempfehlung für DAeC-Mitglieder

Am 16. März hat der DAeC-Vorstand in einer Telefonkonferenz beschlossen, folgende Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie seinen Mitgliedern zu empfehlen. Der Vorstand stützt seine Entscheidungen u.a. auf die Aussagen des DOSB und des Robert-Koch-Instituts, die dieser E-Mail als Link beigefügt sind, und auf Empfehlungen einiger DAeC-Landesverbände, die heute bereits ihre Mitglieder (Vereine) informiert haben. Bitte kommunizieren Sie diese Information an Ihre jeweiligen Mitglieder. Die hier empfohlenen Einschränkungen gelten zunächst bis zum 19. April 2020. Alle weiteren Schritte werden auf Grundlage der aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts entschieden.
as Coronavirus breitet sich weiter aus und die dynamische Lage führt täglich zur Ausweitung der Sicherungsmaßnahmen durch den Staat zum Schutz der Gesundheit aller Bürger und der Gesellschaft. Die Vorgabe ist, alle Maßnahmen und Aktivitäten in Staat und Gesellschaft wie auch im privaten Bereich auf das unerlässlich Notwendige zu beschränken. Auch der Sport ist hier gefordert.

  • Im Blick auf diese Situation empfehlen wir allen unseren Mitgliedern, bis auf weiteres die fliegerischen/luftsportlichen Aktivitäten und den Flugbetrieb in den Vereinen einzustellen und die Aktivitäten auf das unerlässlich notwendige Minimum zu beschränken (Not-/Sicherungsmaßnahmen). Auch interne Veranstaltungen, Sitzungen, Versammlungen, Mitgliederversammlungen) im Verein sollten nicht stattfinden.
  • Der DAeC empfiehlt seinen Mitgliedern, sämtliche angesetzten Veranstaltungen auf Verbands- und Vereinsebene, Seminare, Lehrgänge, Weiterbildungsmaßnahmen, Gremiensitzungen und Verbandstagungen bis auf Weiteres abzusagen.
  • Der Geschäftsbetrieb in unserer Bundesgeschäftsstelle läuft weiter. Es ist aber nicht auszuschließen, dass es hier in den nächsten Tagen zu betrieblichen Maßnahmen kommen muss, welche die Geschäftstätigkeit zumindest einschränken. Hierfür bitte ich Sie um Verständnis.

Für weiterführende Informationen verfolgen Sie bitte die Berichterstattung in den tagesaktuellen Medien und berücksichtigen Sie auch die jeweiligen aktuellen regionalen/lokalen Verfügungen. So sehr die Einschränkungen zu persönlichen Nachteilen führen können, so wichtig ist es jetzt entschlossen zu handeln. Der DAeC-Vorstand und die BGSt hoffen, dass die auf allen Ebenen in unserem Land jetzt erfolgenden Maßnahmen rasch und erfolgreich greifen und wir möglichst bald zum Sport-Alltag zurückkehren können. Bleiben Sie gesund!

Auf bewährtem Kurs

39 Mitglieder zählt der Aero-Club Schmidgaden, davon 30 Aktive. Erfreulich ist auch die Zahl der Flugschüler, nachdem vor zwei Jahren nach längerer Pause wieder der Schulbetrieb aufgenommen wurde. In der Jahreshauptversammlung im Clubheim am Flugplatz Schmidgaden gab Vorsitzender Horst Schreyer einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Derzeit schulen sechs Flugschüler bei zwei Fluglehrern auf den beiden zur Echo-Klasse gehörenden Vereinsmaschinen. Eine dieser Maschinen wurde erst vorletztes Jahr speziell für die Schulung angeschafft. Anfang letzten Jahres kam ein neues modernes Ultraleichtflugzeug hinzu. Seit dem Ankauf des Flugplatzgeländes durch den Aero-Club Schmidgaden hat sich die Zahl der Flugbewegungen mehr als verdoppelt. Nach wie vor ist Schmidgaden Stützpunkt der Luftrettungsstaffel Oberpfalz. Regelmäßige Übungen – wie im vergangenen Jahr – finden auch am Flugplatz Schmidgaden statt. Beim Sonnwendfliegen wurden Dieter Naber für 50-jährige und Helmut Siegert für 30-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Die Neuwahl der Vorstandschaft konnte schnell abgehandelt werden, weil sich die Vorstandsmitglieder geschlossen zur Wiederwahl zur Verfügung stellten. Erster Vorsitzender ist nach wie vor Horst Schreyer, sein Stellvertreter Martin Janz, Kassier Edgar Scheuerer und Schriftführer Roland Völkl. Quelle: ‚onetz.de‚.

Mülheimer Segelflieger fliegen 30.000 Kilometer

Die Segelflieger des AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V. konnten im Jahr 2019 eine Flugstrecke von insgesamt 30.000 Kilometern erfliegen. Dies entspricht einer Distanz von Mülheim nach Australien und wieder zurück – all das in den clubeigenen Segelflugzeugen, ohne Motor und nur mit der Kraft der Sonne.

Diese Gesamtstrecke setzt sich zum einen durch kurze 50 Kilometer Flüge zusammen, die von Flugschülern zum Erwerb ihrer Lizenz innerhalb der Ausbildung geflogen werden. Zum anderen fließen aber auch Flüge erfahrener Vereinsmitglieder über viele hunderte Kilometer mit ein, die die Piloten teilweise sogar über die Landesgrenzen hinausführen.  

Doch wie fliegt ein Segelflugzeug ohne Motor überhaupt so weite Strecken?

Um mit einem Segelflugzeug große Distanzen zurückzulegen, muss der Pilot zunächst einmal warme, aufsteigende Luftmassen finden – die sogenannte „Thermik“. In diesen Aufwinden, die unter anderem an Quellwolken erkennbar sind, steigt der Segler. Mit der nun gewonnenen Höhe wird eine gewisse Strecke gesegelt, bis der nächste Aufwind aufgespürt wird. Dieser Vorgang kann sich während eines langen Fluges über hundertmal wiederholen.

Begrenzt nur durch die Tageslänge sowie die persönliche Fitness der Segelflieger und nicht etwa durch den Spritverbrauch, wie bei einem Motorflugzeug, sind auf diese Weise sogar Flüge über 10 Stunden möglich – gutes Wetter vorausgesetzt.

Der weiteste Flug eines Vereinsmitgliedes im vergangenen Jahr ging über 1.067 Kilometern in 8 Stunden und 33 Minuten. „Ein Erlebnis, welches ich nie vergessen werde!“, berichtet der Mülheimer Pilot Andreas Scheik (59) nach seiner Landung.

Der Streckenflug im Segelflugzeug als sportlicher Wettkampf:
Ein junger Wettbewerbspilot berichtet

Für die Niederrheinmeisterschaften im Segelflug stellte der Mülheimer Aeroclub seinem Jugendmitglied Francis Tittgen (19) ein einsitziges Hochleistungssegelflugzeug zur Verfügung. Aufgeteilt auf zwei Runden mit Startflugplatz Krefeld-Egelsbach sowie Goch konnte der junge Segelflieger innerhalb der 8 Wertungstage über 2.000 Kilometer zusammenfliegen und landete am Ende auf Platz 4. „Sich im Segelflugzeug mit anderen Piloten sportlich zu messen war eine spannende Erfahrung für mich!“, so Francis.

Insgesamt flogen 45 Segelflieger in drei verschiedenen Klassen mit. Gewinnen kann derjenige, der die in der Aufgabe festgelegte Strecke am schnellsten abfliegt. Francis ergänzt, dass er in Zukunft auf der deutschen Qualifikationsmeisterschaft mitfliegen möchte.

Das Sommer-Fluglager in Frankreich ermöglicht weite Streckenflüge

Die Segelflieger des AERO-CLUB Mülheim fliegen nicht nur vom Flughafen Essen/Mülheim aus. Einmal im Jahr begeben sie sich mit ihren Flugzeugen für drei Wochen auf den kleinen französischen Flugplatz Amboise-Dierre in der Nähe von Tours, um während der Sommerferien einen Lehrgang für seine Mitglieder anzubieten. Der Standort ist kein Zufall: Durch die Partnerschaft der Städte Mülheim und Tours werden seit 1963 enge Kontakte mit dem französischen Luftsportverein Les Ailes Tourangelles gepflegt. Seit 1983 findet der Lehrgang im Sommer dort regelmäßig statt und sorgt, auf Grund der guten Bedingungen, innerhalb von nur drei Wochen für die Hälfte aller Streckenflüge. Unter anderem auch deswegen, weil die Mülheimer Segelflieger wegen des internationalen Flughafen Düsseldorf in der Umgebung nicht so hoch fliegen dürfen, wie in Frankreich zwischen Loire und Cher.

Dies sind Faktoren, die auch den in der Ausbildung vorgeschriebenen 50 Kilometer Streckenflug für die Flugschülerinnen und Flugschüler des Aeroclubs begünstigen. So konnten im vergangenen Jahr acht Mülheimer Flugschüler diese Teilprüfung in Frankreich absolvieren. Einer von ihnen ist der 15-jährige Leander Jungk: „Zum ersten Mal mit einem Segelflugzeug aus der gewohnten Flugplatzumgebung hinauszufliegen war ein ganz besonderes Gefühl.“ Während des ersten Fluges wurde er noch von Fluglehrer Christian Schäfer (24) begleitet. Am nächsten Tag legte Leander die Strecke im Alleinflug zurück. Christian erklärt, dass jeder Flugschüler vorher intensiv navigatorisch und meteorologisch eingewiesen wird. Auch eine sogenannte Außenlandung werde geübt. Da Segelflieger nur in Abhängigkeit von der Natur Strecken zurücklegen können, komme es hin und wieder vor, dass zum Beispiel auf Grund von fehlender Thermik frühzeitig und noch vor Erreichen des Zielflugplatzes auf einem Feld gelandet werden muss. Dabei handelt es sich nicht um eine Notlandung, sondern um eine kontrollierte Außenlandung, die in der Regel ohne Schäden an Piloten, Flugzeug oder Feld abgewickelt wird.

Der AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V. freut sich jetzt schon wieder auf die neue Segelflugsaison mit zahlreichen, schönen Flügen. Gäste, die sich den Flugbetrieb einmal aus der Nähe anschauen wollen oder mitfliegen möchten, sind stets gerne willkommen. Auch bietet der Flugverein attraktive Schnupperangebote für Interessierte im Segel- und Motorflug an.

Kontakt: AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V.  –  Flughafen Essen/Mülheim, Roßkothenweg 15, 45470 Mülheim an der Ruhr; www.ac-mh.de

Buchen: Sturmböe leitete Ende des Vereins ein

An Pfingsten 1958 war plötzlich Schluss mit dem Verein. Die Buchener Segelflieger waren mit ihren beiden Gleitern nach Wertheim zum Fliegen gefahren. An Pfingstsonntag musste der Vereinsvorsitzende die schockierende Nachricht entgegennehmen: Die Flieger hatten es versäumt, den Buchener Gleiter zu sichern. Eine Windböe hatte ihn erfasst und erheblich beschädigt. Beide Schulgleiter wurden im Hainstadter Schloss eingelagert, das Vereinsleben kam zum Erliegen. Erst als ein Walldürner Unternehmer den heutigen „Flugsportclub Odenwald Walldürn“ mitgründete, erinnerte man sich an die beiden Segelgleiter und holte sie zurück. Quelle: ‚fn web‚.

Aero-Club macht Flieger winterfest

Die Saison auf der Gustorfer Höhe neigt sich dem Ende zu. Langeweile kommt für die rund 60 Mitglieder des Aero-Club Grevenbroich-Neuss aber keine auf. Flug- und Fahrzeuge wollen ebenso gewartet werden wie Flugplatz und Gebäude. Günter Keser, Vorstand des Vereins, blickt auf eine „durchwachsene“ Saison zurück. Dass die Segelflieger im Winter nicht abheben, liege vor allem an mangelnder Thermik, erklärt Keser. Ohne Aufwinde können die Flugzeuge nicht in der Luft bleiben, jeder Flug wäre nach wenigen Minuten wieder vorbei. Im Sommer seien einige Mitglieder bis zu 500 Kilometer weit geflogen – bis ins Sauerland, von da aus zur Eifel und wieder zurück. Rund 1250 Starts und 450 Flugstunden seien so in diesem Jahr auf das Konto des Vereins gegangen. Damit die teils mehrere Jahrzehnte alten Segelflieger in jeder Saison flugtüchtig sind, müssen die Mitglieder im Winter selbst ran. Quelle: ‚rp-online.de‚.

Offene Stellen beim DAeC

Diese offenen Stellen beim Deutschen Aero Club sind derzeit zur Neubesetzung ausgeschrieben. Der Verband vertritt die Interessen von rund 100.000 Piloten und Pilotinnen in ganz Deutschland. Wir suchen engagierte, teambegeisterte, qualifizierte und motivierte Menschen, die einen wichtigen Beitrag leisten wollen, um Luftsport und Allgemeine Luftfahrt auf Bundesebene noch weiter nach vorne zu bringen.

Wahlstedt: Fusion für Segelflugzentrum

Der Luftsportverein Segeberg und der Aero-Club von Lübeck vereinen sich. Mitglieder stimmen Millioneninvestitionen für Halle, Werkstatt und Vereinsheim zu. 2021 sollen Pläne umgesetzt sein. Nun ist der Bau einer neuen Halle in der Größenordnung zwischen 2000 und 2500 Quadratmetern mit Werkstatt und Büroräumen sowie ein neues Vereinsheim beschlossene Sache. Ausserdem wird die Startstrecke um 200 Meter verlängert. Details sollen im April feststehen, wenn klar ist, welche Fördermittel fließen. Alles in allem ein Millionenprojekt für den Luftsportverein Segeberg, der mit der Vereinigung mit dem Aero-Club Lübeck gleichzeitig vor einem grossen Umbruch steht. Vor einem Jahr hatte sich die Flughafen-Gesellschaft bereit erklärt, einen angemessenen finanziellen Betrag für eine Neuaufstellung des ACvL in Wahlstedt zu zahlen. Die Mitglieder des Clubs stimmten dem Umzug innerhalb der nächsten drei Jahre zu. Seit Monaten brüten Experten aus beiden Vereinen, wie die Fusion ausgestaltet werden muss. Mehr im Bericht der ‚LN online‘.

Neuer Hangar für Michelstädter Flugplatz Waldhorn

Über eine Förderung von 45 000 Euro für den Bau eines weiteren Hangars auf seinem Michelstädter Flugplatz am Waldhorn darf sich der Aero-Club Odenwald freuen. Vorsitzender Joachim Walther zeigte sich hoch erfreut über die Unterstützung. Diese zeige, dass die Wichtigkeit des Platzes mit seinen rund 2500 Flugbewegungen pro Jahr für die Region anerkannt werde. Diesen Aspekt hob bei der Übergabe des Bescheids auch Landrat Frank Matiaske hervor: „Es ist wesentlich, dass wir einen Flugplatz haben, der auch über den Odenwaldkreis hinaus von Bedeutung ist“, sagte er. Mehr im Bericht von ‚echo-online.de‘

Tipps für Piloten

Auch fertig ausgebildete Piloten müssen ihr Wissen und Können durch Weiterbildungen stets erweitern. Diesem Umstand tragen die Flieger am Flugplatz Nittenau-Bruck Rechnung. Der Aero-Club Bruck veranstaltete zusammen mit der Flugschule „Flugwelt GmbH“ ein „Aviation-Ganztages-Seminar“. Der Präsident des Aero-Clubs, Toni Jäger, sowie Fluglehrer Anton Moll konnten für dieses Seminar Herwart Goldbach, den ehemaligen Leiter der FIS Langen von der Deutschen Flugsicherung gewinnen. Goldbach hält seit vielen Jahren bei Fluglehrerfortbildungen der Luftämter und beim Luftfahrtbundesamt Vorträge. Auch die Veranstaltung der Brucker Flieger war ein Magnet für Piloten aus nah und fern. Ob sie aus Friedrichshafen vom Bodensee aus Österreich, oder von Flugplätzen aus ganz Bayern kamen: Den Fliegern war kein Weg zu weit. Mehr Informationen im Originalbericht von onetz.de .