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Auf bewährtem Kurs

39 Mitglieder zählt der Aero-Club Schmidgaden, davon 30 Aktive. Erfreulich ist auch die Zahl der Flugschüler, nachdem vor zwei Jahren nach längerer Pause wieder der Schulbetrieb aufgenommen wurde. In der Jahreshauptversammlung im Clubheim am Flugplatz Schmidgaden gab Vorsitzender Horst Schreyer einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Derzeit schulen sechs Flugschüler bei zwei Fluglehrern auf den beiden zur Echo-Klasse gehörenden Vereinsmaschinen. Eine dieser Maschinen wurde erst vorletztes Jahr speziell für die Schulung angeschafft. Anfang letzten Jahres kam ein neues modernes Ultraleichtflugzeug hinzu. Seit dem Ankauf des Flugplatzgeländes durch den Aero-Club Schmidgaden hat sich die Zahl der Flugbewegungen mehr als verdoppelt. Nach wie vor ist Schmidgaden Stützpunkt der Luftrettungsstaffel Oberpfalz. Regelmäßige Übungen – wie im vergangenen Jahr – finden auch am Flugplatz Schmidgaden statt. Beim Sonnwendfliegen wurden Dieter Naber für 50-jährige und Helmut Siegert für 30-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Die Neuwahl der Vorstandschaft konnte schnell abgehandelt werden, weil sich die Vorstandsmitglieder geschlossen zur Wiederwahl zur Verfügung stellten. Erster Vorsitzender ist nach wie vor Horst Schreyer, sein Stellvertreter Martin Janz, Kassier Edgar Scheuerer und Schriftführer Roland Völkl. Quelle: ‚onetz.de‚.

Mülheimer Segelflieger fliegen 30.000 Kilometer

Die Segelflieger des AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V. konnten im Jahr 2019 eine Flugstrecke von insgesamt 30.000 Kilometern erfliegen. Dies entspricht einer Distanz von Mülheim nach Australien und wieder zurück – all das in den clubeigenen Segelflugzeugen, ohne Motor und nur mit der Kraft der Sonne.

Diese Gesamtstrecke setzt sich zum einen durch kurze 50 Kilometer Flüge zusammen, die von Flugschülern zum Erwerb ihrer Lizenz innerhalb der Ausbildung geflogen werden. Zum anderen fließen aber auch Flüge erfahrener Vereinsmitglieder über viele hunderte Kilometer mit ein, die die Piloten teilweise sogar über die Landesgrenzen hinausführen.  

Doch wie fliegt ein Segelflugzeug ohne Motor überhaupt so weite Strecken?

Um mit einem Segelflugzeug große Distanzen zurückzulegen, muss der Pilot zunächst einmal warme, aufsteigende Luftmassen finden – die sogenannte „Thermik“. In diesen Aufwinden, die unter anderem an Quellwolken erkennbar sind, steigt der Segler. Mit der nun gewonnenen Höhe wird eine gewisse Strecke gesegelt, bis der nächste Aufwind aufgespürt wird. Dieser Vorgang kann sich während eines langen Fluges über hundertmal wiederholen.

Begrenzt nur durch die Tageslänge sowie die persönliche Fitness der Segelflieger und nicht etwa durch den Spritverbrauch, wie bei einem Motorflugzeug, sind auf diese Weise sogar Flüge über 10 Stunden möglich – gutes Wetter vorausgesetzt.

Der weiteste Flug eines Vereinsmitgliedes im vergangenen Jahr ging über 1.067 Kilometern in 8 Stunden und 33 Minuten. „Ein Erlebnis, welches ich nie vergessen werde!“, berichtet der Mülheimer Pilot Andreas Scheik (59) nach seiner Landung.

Der Streckenflug im Segelflugzeug als sportlicher Wettkampf:
Ein junger Wettbewerbspilot berichtet

Für die Niederrheinmeisterschaften im Segelflug stellte der Mülheimer Aeroclub seinem Jugendmitglied Francis Tittgen (19) ein einsitziges Hochleistungssegelflugzeug zur Verfügung. Aufgeteilt auf zwei Runden mit Startflugplatz Krefeld-Egelsbach sowie Goch konnte der junge Segelflieger innerhalb der 8 Wertungstage über 2.000 Kilometer zusammenfliegen und landete am Ende auf Platz 4. „Sich im Segelflugzeug mit anderen Piloten sportlich zu messen war eine spannende Erfahrung für mich!“, so Francis.

Insgesamt flogen 45 Segelflieger in drei verschiedenen Klassen mit. Gewinnen kann derjenige, der die in der Aufgabe festgelegte Strecke am schnellsten abfliegt. Francis ergänzt, dass er in Zukunft auf der deutschen Qualifikationsmeisterschaft mitfliegen möchte.

Das Sommer-Fluglager in Frankreich ermöglicht weite Streckenflüge

Die Segelflieger des AERO-CLUB Mülheim fliegen nicht nur vom Flughafen Essen/Mülheim aus. Einmal im Jahr begeben sie sich mit ihren Flugzeugen für drei Wochen auf den kleinen französischen Flugplatz Amboise-Dierre in der Nähe von Tours, um während der Sommerferien einen Lehrgang für seine Mitglieder anzubieten. Der Standort ist kein Zufall: Durch die Partnerschaft der Städte Mülheim und Tours werden seit 1963 enge Kontakte mit dem französischen Luftsportverein Les Ailes Tourangelles gepflegt. Seit 1983 findet der Lehrgang im Sommer dort regelmäßig statt und sorgt, auf Grund der guten Bedingungen, innerhalb von nur drei Wochen für die Hälfte aller Streckenflüge. Unter anderem auch deswegen, weil die Mülheimer Segelflieger wegen des internationalen Flughafen Düsseldorf in der Umgebung nicht so hoch fliegen dürfen, wie in Frankreich zwischen Loire und Cher.

Dies sind Faktoren, die auch den in der Ausbildung vorgeschriebenen 50 Kilometer Streckenflug für die Flugschülerinnen und Flugschüler des Aeroclubs begünstigen. So konnten im vergangenen Jahr acht Mülheimer Flugschüler diese Teilprüfung in Frankreich absolvieren. Einer von ihnen ist der 15-jährige Leander Jungk: „Zum ersten Mal mit einem Segelflugzeug aus der gewohnten Flugplatzumgebung hinauszufliegen war ein ganz besonderes Gefühl.“ Während des ersten Fluges wurde er noch von Fluglehrer Christian Schäfer (24) begleitet. Am nächsten Tag legte Leander die Strecke im Alleinflug zurück. Christian erklärt, dass jeder Flugschüler vorher intensiv navigatorisch und meteorologisch eingewiesen wird. Auch eine sogenannte Außenlandung werde geübt. Da Segelflieger nur in Abhängigkeit von der Natur Strecken zurücklegen können, komme es hin und wieder vor, dass zum Beispiel auf Grund von fehlender Thermik frühzeitig und noch vor Erreichen des Zielflugplatzes auf einem Feld gelandet werden muss. Dabei handelt es sich nicht um eine Notlandung, sondern um eine kontrollierte Außenlandung, die in der Regel ohne Schäden an Piloten, Flugzeug oder Feld abgewickelt wird.

Der AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V. freut sich jetzt schon wieder auf die neue Segelflugsaison mit zahlreichen, schönen Flügen. Gäste, die sich den Flugbetrieb einmal aus der Nähe anschauen wollen oder mitfliegen möchten, sind stets gerne willkommen. Auch bietet der Flugverein attraktive Schnupperangebote für Interessierte im Segel- und Motorflug an.

Kontakt: AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V.  –  Flughafen Essen/Mülheim, Roßkothenweg 15, 45470 Mülheim an der Ruhr; www.ac-mh.de

Buchen: Sturmböe leitete Ende des Vereins ein

An Pfingsten 1958 war plötzlich Schluss mit dem Verein. Die Buchener Segelflieger waren mit ihren beiden Gleitern nach Wertheim zum Fliegen gefahren. An Pfingstsonntag musste der Vereinsvorsitzende die schockierende Nachricht entgegennehmen: Die Flieger hatten es versäumt, den Buchener Gleiter zu sichern. Eine Windböe hatte ihn erfasst und erheblich beschädigt. Beide Schulgleiter wurden im Hainstadter Schloss eingelagert, das Vereinsleben kam zum Erliegen. Erst als ein Walldürner Unternehmer den heutigen „Flugsportclub Odenwald Walldürn“ mitgründete, erinnerte man sich an die beiden Segelgleiter und holte sie zurück. Quelle: ‚fn web‚.

Aero-Club macht Flieger winterfest

Die Saison auf der Gustorfer Höhe neigt sich dem Ende zu. Langeweile kommt für die rund 60 Mitglieder des Aero-Club Grevenbroich-Neuss aber keine auf. Flug- und Fahrzeuge wollen ebenso gewartet werden wie Flugplatz und Gebäude. Günter Keser, Vorstand des Vereins, blickt auf eine „durchwachsene“ Saison zurück. Dass die Segelflieger im Winter nicht abheben, liege vor allem an mangelnder Thermik, erklärt Keser. Ohne Aufwinde können die Flugzeuge nicht in der Luft bleiben, jeder Flug wäre nach wenigen Minuten wieder vorbei. Im Sommer seien einige Mitglieder bis zu 500 Kilometer weit geflogen – bis ins Sauerland, von da aus zur Eifel und wieder zurück. Rund 1250 Starts und 450 Flugstunden seien so in diesem Jahr auf das Konto des Vereins gegangen. Damit die teils mehrere Jahrzehnte alten Segelflieger in jeder Saison flugtüchtig sind, müssen die Mitglieder im Winter selbst ran. Quelle: ‚rp-online.de‚.

Offene Stellen beim DAeC

Diese offenen Stellen beim Deutschen Aero Club sind derzeit zur Neubesetzung ausgeschrieben. Der Verband vertritt die Interessen von rund 100.000 Piloten und Pilotinnen in ganz Deutschland. Wir suchen engagierte, teambegeisterte, qualifizierte und motivierte Menschen, die einen wichtigen Beitrag leisten wollen, um Luftsport und Allgemeine Luftfahrt auf Bundesebene noch weiter nach vorne zu bringen.

Wahlstedt: Fusion für Segelflugzentrum

Der Luftsportverein Segeberg und der Aero-Club von Lübeck vereinen sich. Mitglieder stimmen Millioneninvestitionen für Halle, Werkstatt und Vereinsheim zu. 2021 sollen Pläne umgesetzt sein. Nun ist der Bau einer neuen Halle in der Größenordnung zwischen 2000 und 2500 Quadratmetern mit Werkstatt und Büroräumen sowie ein neues Vereinsheim beschlossene Sache. Ausserdem wird die Startstrecke um 200 Meter verlängert. Details sollen im April feststehen, wenn klar ist, welche Fördermittel fließen. Alles in allem ein Millionenprojekt für den Luftsportverein Segeberg, der mit der Vereinigung mit dem Aero-Club Lübeck gleichzeitig vor einem grossen Umbruch steht. Vor einem Jahr hatte sich die Flughafen-Gesellschaft bereit erklärt, einen angemessenen finanziellen Betrag für eine Neuaufstellung des ACvL in Wahlstedt zu zahlen. Die Mitglieder des Clubs stimmten dem Umzug innerhalb der nächsten drei Jahre zu. Seit Monaten brüten Experten aus beiden Vereinen, wie die Fusion ausgestaltet werden muss. Mehr im Bericht der ‚LN online‘.

Neuer Hangar für Michelstädter Flugplatz Waldhorn

Über eine Förderung von 45 000 Euro für den Bau eines weiteren Hangars auf seinem Michelstädter Flugplatz am Waldhorn darf sich der Aero-Club Odenwald freuen. Vorsitzender Joachim Walther zeigte sich hoch erfreut über die Unterstützung. Diese zeige, dass die Wichtigkeit des Platzes mit seinen rund 2500 Flugbewegungen pro Jahr für die Region anerkannt werde. Diesen Aspekt hob bei der Übergabe des Bescheids auch Landrat Frank Matiaske hervor: „Es ist wesentlich, dass wir einen Flugplatz haben, der auch über den Odenwaldkreis hinaus von Bedeutung ist“, sagte er. Mehr im Bericht von ‚echo-online.de‘

Tipps für Piloten

Auch fertig ausgebildete Piloten müssen ihr Wissen und Können durch Weiterbildungen stets erweitern. Diesem Umstand tragen die Flieger am Flugplatz Nittenau-Bruck Rechnung. Der Aero-Club Bruck veranstaltete zusammen mit der Flugschule „Flugwelt GmbH“ ein „Aviation-Ganztages-Seminar“. Der Präsident des Aero-Clubs, Toni Jäger, sowie Fluglehrer Anton Moll konnten für dieses Seminar Herwart Goldbach, den ehemaligen Leiter der FIS Langen von der Deutschen Flugsicherung gewinnen. Goldbach hält seit vielen Jahren bei Fluglehrerfortbildungen der Luftämter und beim Luftfahrtbundesamt Vorträge. Auch die Veranstaltung der Brucker Flieger war ein Magnet für Piloten aus nah und fern. Ob sie aus Friedrichshafen vom Bodensee aus Österreich, oder von Flugplätzen aus ganz Bayern kamen: Den Fliegern war kein Weg zu weit. Mehr Informationen im Originalbericht von onetz.de .