Schlagwort-Archive: Skyguide

Wetter wird günstiger

Das BAZL kommt zum Schluss, dass MeteoSchweiz der Skyguide und allen Nutzern des Flugsicherungs-Dienste zu hohe Kosten verrechnete. MeteoSchweiz hat die vom BAZL neu berechneten Kosten akzeptiert. Ursache sei ein mangelhaftes System, das die Kosten- und Leistungsberechnung zuwenig differenziert ausweise. Ein Fehlverhalten sei nicht festgestellt worden. Auch ein Gutachten der KPMG stellte dieses Jahr überhöhte Flugwetterkosten fest und bemängelte die Kalkulations-Nachweise von MeteoSchweiz. KPMG empfiehlt ausserdem eine Neuausrichtung der Kosten- und Leistungsrechnung, um Kostenwahrheit und -Klarheit zu verbessern. Das Kostendach von bisher CHF 17.4 Mio. wurde neu auf 14.5 Mio. gesenkt.

Digitale Plattform für Luftfahrtdaten

Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen, eine neue Stelle mit Aufbau und Betrieb einer internetbasierten Plattform für die Sammlung der Luftfahrtdaten zu schaffen und die dafür nötigen Gelder zu sprechen. Die neue Plattform dient dazu, die Datenqualität zu verbessern. Gute Luftfahrtdaten sind für die Sicherheit der zivilen und militärischen Luftfahrt essentiell. Bei den Luftfahrtdaten handelt es sich um Geoinformationsdaten, die zum Beispiel für die Erstellung von Luftfahrtkarten notwendig sind und in Cockpitsysteme einfliessen. Sie geben Auskunft über die Struktur von Lufträumen, kennzeichnen Luftfahrthindernisse und werden für die Ausarbeitung von Flugverfahren benötigt. In der Schweiz werden diese Daten heute über diverse analoge Prozesse und Medien gesammelt und bei der Flugsicherung Skyguide und dem BAZL digitalisiert. Da immer mehr Luftfahrdaten in Cockpitsystemen direkt genutzt werden, steigen die Anforderungen an deren Qualität. Daher ist es sinnvoll, die Prozesse zur Sammlung und Anlieferung dieser Daten an die Flugsicherung Skyguide zu verbessern. Quelle: ‚BAZL‚.

Altenrhein sieht Existenzgefahr

Der schweizerische Regionalflughafen Altenrhein sieht seine Existenz in Gefahr, sollte die Schweiz ihre Subventionen streichen. Die „überteuerten“ Sicherheits- und Wetterdienstkosten seien dann nicht mehr finanzierbar. Derzeit überprüft die Schweiz, an welche der elf Regionalflughäfen überhaupt noch staatliche Gelder fließen sollen. Radio Liechtenstein zitiert einen Sprecher des Airports, der auf die Wichtigkeit der Subventionen für den Flughafen hinwies. Würden diese nicht mehr fließen, könne man sich die „überhöhten Kosten“ für die Flugsicherheitsfirma Skyguide und den Wetterdienst Meteoswiss nicht mehr leisten. Bislang verfügen diese beiden Firmen über ein Monopol. Demnächst sollen auch ausländische Wettbewerber zugelassen sein, beispielsweise aus Deutschland. Davon verspricht sich Altenrhein – im Besitz der People’s Air Group – eine deutliche Reduzierung seiner Ausgaben. Den Angaben des Airports zufolge erhält dieser alles in allem sieben Millionen Franken (etwa 6,3 Mio. Euro) jährlich vom Bund. Quelle: ‚fvw.de‚.

Elektronischer VFR-Guide

Den in Papierform existierenden Schweizer VFR-Guide gibt es nicht mehr in der gewohnten, alten Form. Dafür hat Skyguide die Informationen nun elektronisch und in etwas gekürzter Form zur Verfügung gestellt. Bis Mitte 2019 kann er noch kostenlos herunterladen werden.


Skyguide bekommt Konkurrenz

Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit ist zu Jahresbeginn ein historisches Monopol gefallen. Die Flugsicherung Skyguide mit Sitz in Dübendorf muss an regionalen Flugplätzen wie beispielsweise in Bern, Lugano oder Altenrhein (SG) mit neuer Konkurrenz aus dem Ausland rechnen, dies berichtet die «Sonntagszeitung». Der Bund reagiere damit auf die Schwierigkeiten dieser Flugplätze, für die Kosten der Flugsicherung aufzukommen. Bis 2015 profitierten diese Flugplätze von einer Querfinanzierung von Gebühren, die Skyguide bei den beiden Landesflughäfen Zürich und Genf einnahm. Seit der Übernahme von europäischem Recht ein Jahr später darf das Skyguide nicht mehr. Quelle: ‚Züriost‘.

Seilziehen um Grenchener Flugsicherung

Das Jahr 2018 war kein einfaches für den Regionalflughafen Grenchen. Insbesondere die Flugsicherung durch «Skyguide» war immer wieder mal Thema. Schon im Jahr zuvor hatten personelle Engpässe bei der für die Flugsicherung zuständigen Firma «Skyguide» zur zeitweiligen Schliessung des gesamten Flugbetriebs geführt. Anfang Februar informierte der Flughafen, dass man aufgrund der weiterhin prekären Situation beim Vertragspartner ab sofort bis Oktober jeweils Sonntag und Montag keinen Instrumentenflug mehr anbiete. Mehr Informationen im Originalbericht des Grenchner Tagblattes.