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Mehr Fluglotsen für Deutschland

Für 2026 plant die DFS Deutsche Flugsicherung mit 144 Einstellungen in der Lotsen-Ausbildung. Mit der Ausweitung der Ausbildungszahlen bereitet sich die DFS auf die zunehmende Anzahl an Flugbewegungen vor. Hinzu kommen rund 50 Startplätze für dual Studierende in Air Traffic Management, Technik, IT und Luftverkehrsmanagement sowie in der IHK-Ausbildung.

Rund 200 Einstellungen im Jahr 2025 
In diesem Jahr begrüßt die DFS in ihrer Lotsenausbildung 136 angehende Fluglotsinnen und Fluglotsen. Gemeinsam mit Berufsstartern in dualen Studiengängen und der IHK-Ausbildung starten rund 200 Talente in ihre Flugsicherungskarriere. 

Ausbildungsangebot 2026 
Für das kommende Jahr plant die DFS mit einer Ausweitung der Ausbildungszahlen. Das Ausbildungsportfolio umfasst folgende Berufsbilder:dieAusbildung zum Fluglotsen, duale Studiengänge für Air Traffic Management, Flugsicherungsingenieur/in, Informatik und Luftverkehrsmanagement sowie IHK-Ausbildungen zum Bürokaufmann/-frau und Fachinformatiker für Systemintegration. 

Für die dualen Studiengänge in IT, Technik und Management sowie für die IHK-Ausbildung endet die Bewerbungsfrist am 31. Oktober 2025. Für die Lotsenausbildung und das duale Studium Air Traffic Management können sich Interessierte ganzjährig bewerben. 

Neben dem Karriereeinstieg in klassischer Ausbildung oder Dualen Studiengängen plant die DFS auch Neueinstellungen in operativen Spezialisten-Berufsbildern (z.B. Flugberater w/m/d).  

Karrierechancen für erfahrene Fachkräfte in Technik und IT 
Im Rahmen ihrer ATS-Systemstrategie modernisiert die DFS ihre technische Infrastruktur für die Flugsicherung grundlegend. Dafür sucht sie berufserfahrene Fachkräfte und Studienabsolventen in den Bereichen Produktmanagement, Anforderungsmanagement, Site Reliability Engineering und Softwareentwicklung, die diesen Wandel aktiv mitgestalten möchten. Gesucht werden Persönlichkeiten mit technischem Know-how, strategischem Blick und Begeisterung für komplexe Systeme in einem sicherheitskritischen Umfeld.  

Über 500 Einstellungen in die Lotsenausbildung seit 2022 
„Die Flugverkehrszahlen steigen. Seit 2022 haben wir bereits über 500 Lotsinnen und Lotsen in unserer Ausbildung neu eingestellt. Diesen Weg setzen wir fort. Die Ausbildung von Nachwuchskräften genießt bei der DFS traditionell höchsten Stellenwert. Mit der Entscheidung, verstärkt in unsere Ausbildung zu investieren, sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“ berichtet Andrea Wächter, Geschäftsführerin Personal.  

Die meisten Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sind noch unbesetzt. Bewerbungen sind ab sofort möglich! Auf der Karriereseite finden Sie alle Informationen über den Arbeitgeber DFS, die Lotsenausbildung sowie zu den weiteren dualen Studienangeboten und den IHK-Ausbildungsberufen und zu den Möglichkeiten des Direkteinstiegs.

AustroControl sucht Fluglotsen

Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Wer sich diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job zutraut, hat am 23. Juni wieder die Möglichkeit, sich am online Recruiting Day zu informieren. Auf dem Programm steht ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung, Einblicke in den Ausbildungsalltag und wertvolle Informationen zum Selektionsverfahren.

Einfach bequem von zu Hause aus ganz Österreich einwählen – die Veranstaltung findet über MS Teams statt!

Fliegen ohne Flugleiter. Update.

Momentan finden gerade Koalitionsverhandlungen statt. Dabei soll auch über eine Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetz diskutiert werden. Ohne die Hilfe des Informationsfreiheitsgesetzes hätten wir bis heute nicht das Fliegen ohne Flugleiter! Hier ist daher Ihre Mithilfe erforderlich.

Um folgende Themen geht es dieses Mal:

  • Geplante Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes
  • Gespräche mit den Landesluftfahrtbehörden beim BMDV
  • IFR-Betrieb ohne Flugleiter
  • Diskussionsrunden des Fliegermagazins auf der Aero
  • Vorbild Webseite EDAW
  • Elektronisches Hauptflugbuch

Geplante Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes
Das Informationsfreiheitsgesetz war bei der Arbeit in Richtung des Fliegens ohne Flugleiter essentiell. Nur über Informationsfreiheitsanfragen war es z. B. möglich, die Protokolle des Bund-Länder-Fachausschusses Luftfahrt einzusehen. Ohne diese Kenntnisse wäre eine gezielte Argumentation gegenüber den Behörden nur schwierig bzw. mit großer Verzögerung möglich gewesen. Insofern stünden wir ohne dieses Werkzeug noch lange nicht an dem Punkt, an dem wir jetzt stehen. Auch beim freien Zugang zu NOTAM und AIP spielte die Informationsfreiheit eine wesentliche Rolle. Leider gibt es aber gerade in den aktuellen Koalitionsverhandlungen das Bestreben, das Informationsfreiheitsgesetz abzuschaffen bzw. radikal zu beschneiden. Dies würde auch zukünftige Vereinfachungen der Fliegerei durch intransparente Prozesse und Absprachen sicherlich behindern, wenn nicht evtl. sogar verunmöglichen. Insofern ist nun Ihr Engagement gefordert. Bitte unterzeichnen Sie die hier verlinkte Petition.

Hintergründe zu den geplanten Änderungen finden Sie auf der hier verlinkten Webseite Frag den Staat, die übrigens bei den Informationsfreiheitsanfragen ein sehr wichtiges Werkzeug war und bei einer aktuellen Aktion noch weiterhin ist.

IFR-Betrieb ohne Flugleiter
Wie in anderen Medien bereits veröffentlicht sollen evtl. in Zukunft die Zuschüsse des Bundes für Flugsicherungsleistungen an kleinen Flugplätzen mit IFR-Betrieb reduziert und evtl. ganz gestrichen werden. Das lässt den Kostendruck an diesen Plätzen nochmal extrem steigen. Hier bietet sich natürlich das Fliegen ohne Flugleiter durchaus an. Betriebserfahrungen gibt es dazu sowohl im europäischen (z. B. Frankreich) als auch im außer-europäischen (z. B. USA) Bereich mehr als reichlich. Das BMDV deutete hierzu eine wohlwollende Prüfung an. Allerdings scheint es im Bereich der DFS und des BAF noch einige Bedenken zu geben, die erst ausgeräumt werden müssen.

Gespräche mit den Landesluftahrbehörden beim BMDV
Im März fand im BMDV eine Gesprächsrunde mit den Landesluftfahrtbehörden beim BMDV statt. Dazu waren auch die Verbände und einige Flugplätze eingeladen. Allein diese Tatsache war schon ein enormer Fortschritt. Bisher fanden Diskussionen in diesem Bereich immer hinter verschlossenen Türen statt. Anschließend wurden die Ergebnisse dann den Verbänden zur Kommentierung vorgelegt. Diese haben sie dann mit ihren Mitgliedern abgestimmt und dann entsprechend kommentiert. Wir hoffen, dass mit der neuen Vorgehensweise Anregungen viel früher in den Prozess eingebracht werden können.

Vorbild Webseite Verkehrslandeplatz Roitzschjora
Wie eine einfache und effektive PPR-Erteilung funktioniert, kann an der verlinkten Webseite des Verkehrslandeplatzes Roitzschjora studiert werden. Dort ist die Anfliegbarkeit durch ein simples „Ja-Symbol“ auf den ersten Blick erkennbar! Auch ist damit der Platz für jedermann anfliegbar. Diese Lösung trifft genau das, was mit dem Fliegen ohne Flugleiter erreicht werden sollte: Unsere Flugplätze sollen einfacher zugänglich und anfliegbar sein! Wir würden uns freuen, wenn ein solches Beispiel weiter Schule macht!

Elektronisches Hauptflugbuch
Im Bereich der Hauptflugbuchführung ist momentan die Kreativität groß. Neben den etablierten Anbietern bekommen wir immer wieder einige individuelle Lösungen zugesandt, die wir hier auch gerne weitergeben. So hat Johannes Köhne für den Flugplatz Weilerswist eine Lösung programmiert, die hier hinterlegt ist. Bei Interesse kann gerne ein Kontakt zum Entwickler hergestellt werden.

Trotzdem ist es weiterhin das Ziel, das Hauptflugbuch an sich in Zukunft überflüssig zu machen. Angesichts seiner fast 90-jährigen Geschichte, sind die Ergebnisse dieser gigantischen Datensammlung doch eher mager.

Interessengemeinschaft Fliegen ohne Flugleiter, Guido Frey, Telefon: +49 178-4 04 43 32, E-Mail: Guido.Frey@posteo.de.

Besuchertag bei der Deutschen Flugsicherung

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH bietet am 15. März 2025 erneut einen VFR-Besuchertag in den Betriebsräumen von FIS und AIS-C an. Ausgerichtet ist diese Veranstaltung für VFR-Pilotinnen und -Piloten und wird auf dem DFS-Gelände in Langen/Hessen am DFS-Campus stattfinden. Angeboten werden einstündige Führungen, in deren Verlauf beide Betriebsräume in Gruppen besucht werden. Anschließend besteht an Info-Ständen von FIS und AIS, in der Lobby der DFS-Unternehmens-Zentrale, die Möglichkeit den Austausch mit den FIS- und AIS-Experten zu vertiefen. Die Führungen beginnen alle halbe Stunde, zwischen 9:30 Uhr und 15 Uhr (Beginn der letzten Führung). Die Anmeldung ist seit Montag, 3. März Uhr auf dieser Webseite freigeschaltet.

Fluglotsinnen und Fluglotsen gesucht

Start frei zur Karriere als Fluglotsin oder Fluglotse. Austro Control sucht laufend Bewerber/-innen für diesen verantwortungsvollen Job. Bewerbungen sind jederzeit möglich. Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Gesucht werden junge Menschen mit Matura, die gerne im Team arbeiten, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und stressresistent sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungs-Zentrum in Wien statt. Austro Control nimmt bis zu 40 Trainees pro Jahr auf. Bewerbungen sind hier jederzeit möglich.

Wieder mehr Flugzeuge

Nach dem Ende der Corona-Pandemie herrscht im deutschen Luftraum wieder mehr Betrieb. Die Deutsche Flugsicherung etwa hat 2023 mehr Flugbewegungen überwacht als im Jahr zuvor.

Im deutschen Luftraum sind im vergangenen Jahr häufiger Flugzeuge unterwegs gewesen als im Jahr 2022. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) kontrollierte rund 2,8 Millionen Flugbewegungen. Das teilte die DFS der Deutschen Presse-Agentur (dpa) auf Anfrage hin mit. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einer Zunahme von etwa 7,7 Prozent.

Mehr Flugbewegungen gab es zuletzt 2019: Damals wurden etwa 3,3 Millionen Bewegungen überwacht. Mit der Corona-Pandemie fielen die Zahlen stark: 2020 wurden etwa 1,5 Millionen Bewegungen kontrolliert, 2021 waren es rund 1,6 Millionen.

Die DFS mit Hauptsitz im hessischen Langen bei Frankfurt ist zuständig für die Sicherheit im deutschen Luftraum. Das bundeseigene Unternehmen beaufsichtigt in den Zentralen alle Flugzeuge, die nach den sogenannten Instrumentenflugregeln fliegen. Der Sprecherin zufolge ist das der Fall, wenn Piloten sich allein an den Instrumenten orientieren und beispielsweise nicht an Autobahnkreuzen, die sie von oben sehen. Quelle: ‚Welt / DFS, Deutsche Flugsicherung‚.

Nachwuchsmangel bei Fluglotsen

Flugverkehrsleitende von Skyguide sind fürstlich bezahlt, haben eine 35-Stunden-Woche und gehen mit 60 in Rente. Dennoch geht der Nachwuchs aus – es droht ein Personalmangel mit direkten Folgen für den Flugverkehr. «Swiss 65, Tower, Grüezi, number two.» Pascal Büsser kommuniziert via Funk mit den Piloten einer Swiss-Maschine, die sich im Landeanflug befindet. Der 31-Jährige ist Flugverkehrsleiter im Tower am Flughafen Zürich. Zu viert oder zu fünft dirigieren er und seine Kolleginnen und Kollegen die Starts und Landungen aller Flugzeuge – über 600 pro Tag.

Seit zehn Jahren ist Büsser Flugverkehrsleiter bei Skyguide. Oben im Kontrollturm zu sitzen – für ihn ein Traumjob: «Als 13-Jähriger durfte ich einen Kollegen begleiten, der als Lotse arbeitete. Da hat es mir den Ärmel reingezogen.» Dieses Gefühl verspüre er auch heute noch, wenn er eine Schicht antrete. «Wir sind dafür mitverantwortlich, dass die Flieger sicher starten und landen und zig Passagiere sicher fliegen können. Das ist toll», schwärmt er. Doch es gibt zu wenig Flugverkehrsleitende – trotz Durchschnitts-Salär von 190’000 Franken, 35-Stunden-Woche, bis zu sieben Wochen Ferien und Pensionierung mit 60 Jahren. Ab 2025 fehlen Skyguide in Zürich und Genf rund 25 Lotsinnen und Lotsen.

Kann dieses Loch nicht gestopft werden, hat das direkte Auswirkungen auf den Flugverkehr, weiss Thomas Muhl, Leiter Kontrollturm und Landeanflug in Zürich: «Wenn wir zu wenig Nachwuchs ausbilden können, müssen wir gewisse Sektoren schliessen. Dadurch sinkt die Kapazität. Das heisst, wir könnten in der gleichen Zeit nicht mehr gleich viele Flugzeuge abfertigen.»

Nur rund 80 Prozent der Ausbildungsplätze werden besetzt
Skyguide konnte 2022 nur 39 der 50 Ausbildungsplätze besetzen. Auch für dieses Jahr sind noch 15 Plätze offen. Die Gründe für den fehlenden Nachwuchs seien vielfältig, sagt Christian Lareida, Leiter der Skyguide-Academy. Möglicherweise spielten die Pandemie eine Rolle, der geringe Bekanntheitsgrad des Berufs und der Wandel der Bedürfnisse der Generation Z. «Und wir spüren, dass die grosse Verantwortung, die der Beruf verlangt, viele abschreckt, sich nur schon für die Ausbildung zu bewerben.»

Larissa Grubenmann hat die dreijährige Ausbildung zur Flugverkehrsleiterin begonnen. Jeden Tag trainiert sie in der Skyguide-Academy in Wangen bei Dübendorf. Dabei sitzt sie in einem nachgebauten Tower. Ein 360-Grad-Screen zeigt den Flugverkehr auf einem fiktiven Flughafen. Statt mit echten Pilotinnen und Piloten funkt die angehende Flugverkehrsleiterin mit Mitstudierenden, die diese Rolle übernehmen. «Man muss jeden Tag im Simulator alles geben. Bis zum letzten Tag weiss man nicht, ob man diesen Job nachher ausüben darf», sagt die 28-Jährige. Die grosse Verantwortung, die der Job mit sich bringt, sei ständig präsent. «Aber man wird schrittweise herangeführt, wir trainieren jede erdenkliche Situation. Das gibt Sicherheit», erklärt die angehende Lotsin. Ein Fehler kann im schlimmsten Fall Hunderte Menschenleben kosten. Flugverkehrsleiter Pascal Büsser ist sich dessen bewusst, «aber diese Gedanken stehen nicht permanent im Vordergrund, sonst wäre der Job nicht machbar», sagt er.

Ein Einsatz am Funk dauert zwei Stunden. Danach gibt es 20 bis 40 Minuten Pause. Die attraktiven Arbeitszeiten und der hohe Lohn seien der Verantwortung angepasst, findet Büsser. Doch die Arbeitsbedingungen seien kein Grund, dass er diesen Job gerne ausübe. «Das ist meiner Begeisterung für die Aviatik geschuldet.» Sagt’s und funkt: «Swiss 65, wind 280 degrees, 7 knots, runway 14, cleared to land.» Quelle: ‚SRF‚.

Austrocontrol-Season Opener 2023

Nach zwei Jahren Pandemie können wir Sie endlich wieder persönlich informieren. Der Season Opener 2023 findet am 15. April live in Wien statt und wird online gestreamt. Pünktlich zum Start der Flug-Saison dreht sich am 15. April wieder alles rund um das Thema Sicherheit in der Luftfahrt. Nach zwei Jahren Pandemie freuen wir uns, Sie wieder persönlich zu treffen und Sie in unserem neuen Austro Tower in der Schnirchgasse 17, 1030 Wien willkommen heißen zu dürfen. Für all jene, die nicht vorort sein können, wird der Season Opener live gestreamt. Informieren Sie sich aus erster Hand über die neusten Entwicklungen in der Flugsicherung, der Meteorologie und im behördlichen Bereich (mit den Schwerpunkten Lizenzierung und Flugmedizin).

Programm-Schwerpunkte Season Opener 2023:

Lizensierung
Im Bereich Lizensierung stehen heuer die Human Factors von der Ausbildung bis zum Pilotenalltag im Mittelpunkt. Einen Schwerpunkt bildet das Thema Fit-to-Fly und das Fliegen ab 60: Wie steht es um mögliche Einschränkungen in der Wahrnehmung und wie gestaltet sich die Entscheidungsfindung im Cockpit.

General Aviation
In unserem General Aviation Block fokussieren wir uns diesemal auf das sichere Fliegen im Flugplatzbereich unkontrollierter Flugplätze. Von aktuellen Entwicklungen entsprechender VFR-Verfahren über das Thema Unfallvermeidung bis hin zu Gefahrenstellen und der Wichtgkeit von Positionsmeldungen. Dazu widmen wir uns umweltfreundlichen alternativen Antriebsformen und befassen uns mit Assistenzsysteme wie FLARM.

Safety and Oversight
Im Bereich Safety and Oversight steht heuer das Thema Meldewesen und Aviation Reporting im Vordergrund. Wir stellen das neue europäische Meldetool vor, beantworten die Frage, was mit der Meldung im Hintergrund passiert und fokussieren uns auf Themen wie Meldekultur, Just Culture und die Wichtigkeit von Meldungen.

EASA
Ein Vertreter der EASA wird vor Ort über die aktuellen Entwicklungen auf europäischer Ebene insbesondere übe die General Aviation Roadmap berichten. Über den aktuellen Stand bezüglich AVGAS Ersatz und U-Space wird ebenfalls informiert.

Flugberatung/MET/ Briefing
Im Flugberatung/MET/ Briefing Block stellen wir aktuellste Entwicklungen und neue digitale Produkte wie VFR Charts mit Geolocation vor.

ATC/FIS
Aktuelle Neuigkeiten von ATC/FIS, also von unseren Flugsicherungsstellen und von Wien Information bilden einen weiteren wichtigen Programmpunkt. Von der ILS Änderung LOWL über Infos zu IFR Trainings LOWS bis hin zu geänderten VFR Meldepunkten LOWI.

Dazu noch viele weitere Themen und wie immer gibt es praktische Handouts wie unseren aktualiserten VFR Pilot Folder. Der Season Opener ist die ideale Plattform, um mit unseren Expertinnen und Experten zu sprechen und sich mit anderen Pilotinnen und Piloten auszutauschen. Merken Sie sich das Datum also jetzt schon vor.

Skyguide: in 2022 Verkehrszunahme

Der Luftverkehr in der Schweiz hat im vergangenen Jahr stark zugenommen. Skyguide führte und überwachte im Jahr 2022 1’147’007 Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR). Damit stiegen die Gesamtzahlen gegenüber Vorjahr erneut deutlich an (+66.2 Prozent), das Verkehrsvolumen liegt aber noch immer 12.1 Prozent unter dem Wert von 2019. Die Landesflughäfen Genf (+70.2 Prozent) und Zürich (+68.0 Prozent) verzeichneten ebenfalls deutlich mehr Verkehr. Die Pünktlichkeit der Flugsicherung blieb auch 2022 auf einem sehr hohen Niveau. 97.3 Prozent (Vorjahr: 99.2 Prozent) aller von Skyguide kontrollierten Flüge wurden pünktlich abgewickelt. Skyguide hat 2022 die erfolgreiche zivil-militärische Partnerschaft weiter gestärkt und die Luftwaffe in ihrem Souveränitäts-Auftrag 24/7 unterstützt.

Nach dem pandemiebedingten Einbruch der kommerziellen Luftfahrt und der teilweisen Erholung im Vorjahr stiegen die Verkehrszahlen im Jahr 2022 wieder deutlich an. Jedoch bleibt auch die Volatilität weiterhin gross. An den beiden Landesflughäfen in Genf und Zürich ist die starke Nachfrage zum Grossteil auf den wiedereinsetzenden Ferienflugverkehr zurückzuführen. Skyguide kontrollierte durchschnittlich 3’142 Flüge pro Tag. Der Spitzentag war der 27. Juli 2022 mit 3’999 Flügen (Vorjahr: 31. Juli mit 3’301 Flügen. 2019: 28. Juni mit 4’522 Flügen). Im Jahr 2022 kontrollierte Skyguide 1’147’007 IFR-Flüge.

Flugsicherung weiterhin sehr pünktlich
2022 waren 97.3 Prozent aller von Skyguide kontrollierten Flüge pünktlich gemäss den Flugsicherungsparametern. Im Vorjahr waren es noch 99.2 Prozent. Die flugsicherungsbedingten Verspätungen betrugen im Schnitt 18.3 Sekunden pro Flug (Vorjahr 3.2 Sekunden). Die Hauptgründe für den innereuropäischen Anstieg der Verspätungen liegen in der unzureichenden Leistungsfähigkeit des gesamt-europäischen Netzwerks. Neben nicht beeinflussbaren Faktoren, wie die geopolitische Lage mit Einschränkungen wegen des Kriegs in der Ukraine oder zunehmend schwierigen Wetterbedingungen mit heftigen und lang andauernden Gewittern, haben auch Engpässe bei den Fluggesellschaften, Flughäfen und Bodenabfertigungsdiensten im Sommer, als der Reiseverkehr stark zunahm, zu schwierigen Situationen geführt.

Bewährte Zusammenarbeit in geopolitisch schwieriger Periode
Skyguide erbringt als privatrechtliche Flugsicherungsorganisation zivile und militärische Dienstleistungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage in Europa ist die bewährte und enge Zusammenarbeit der Schweizer Luftwaffe mit Skyguide von besonderer Bedeutung. So boten im vergangenen Jahr mehrere kurz aufeinander folgende Grosseinsätze wie das WEF, die 12. Ministerkonferenz der Welthandels-Organisation oder die Ukraine Recovery Conference Gelegenheit, das seit über 20 Jahren erfolgreiche Kooperationsmodell eindrücklich unter Beweis zu stellen.

Die militärischen Flugbewegungen nahmen um 1.5 Prozent auf 88’154 (gegenüber 89’491 im Jahr 2021) ab. Skyguide führte 211 Live- und Hot-Missionen sowie 2’397 taktische Einsätze (gegenüber 219 und 1’958 im Vorjahr) für die Luftwaffe durch. Skyguide erreichte 99.62 Prozent des in der Leistungsvereinbarung mit der Luftwaffe definierten Service Levels (Durchschnitt aller Luftwaffenbasen). Das “Air Defence and Direction Center” (ADDC) in Dübendorf erreichte eine Serviceleistung von 100 Prozent. Auch auf den zivilen Regionalflugplätzen erbrachte Skyguide erneut die gesamte Palette der Flugsicherungsdienste. Quelle: ‚Skyguide‚.

Neues TMZ*-Verfahren ab 23.März 2023

Ab 23. März 2023 wird es in Transponder Mandatory Zones nur noch ein Standardverfahren geben – Wechsel auf den TMZ-Code und Hörbereitschaft auf der veröffentlichten Radarfrequenz. Es entfällt der optionale Verbleib auf der FIS-Frequenz, wie derzeit in der Langen FIR und Bremen FIR noch gehandhabt. Quelle: ‚Bundesministerium für Digitales und Verkehr‚.