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Erste DA20i aus europäischer Fertigung

Diamond Aircraft hat die erste neu produzierte DA20i Katana aus europäischer Fertigung an die Aviation Academy Austria (AAA) übergeben. Die Auslieferung des zweisitzigen Schulflugzeugs fand am 28. November 2025 am Firmensitz des Herstellers in Wiener Neustadt statt.

Produktion als Reaktion auf hohe Nachfrage

Aufgrund einer gestiegenen Nachfrage von Flugschulen und Privatkunden hatte Diamond Aircraft die Produktion der DA20i in Europa Anfang 2025 wieder aufgenommen. Das nun an die Aviation Academy Austria ausgelieferte Flugzeug ist das erste Exemplar seit dem Neustart der Fertigungslinie. Es ist Teil einer Bestellung über zwei Maschinen, deren zweite Anfang 2026 ausgeliefert werden soll. Die aktuelle Version der DA20i ist mit einem Rotax 912 iSc3 Sport-Motor und einem Garmin G500TXi Glascockpit ausgestattet, was modernen Ausbildungsanforderungen entspricht.

Flottenerweiterung bei der Aviation Academy Austria

Die Aviation Academy Austria ist ein langjähriger Kunde von Diamond Aircraft und betreibt eine reine Diamond-Flotte. Vor der aktuellen Lieferung umfasste diese bereits sieben DA20i, vier DA40NG und zwei DA42NG-VI. Mit der Übernahme der neuen Maschine wächst die Flotte der Flugschule auf insgesamt 14 Diamond-Flugzeuge an.

Kontrolliert ins Gelände

Flugverlauf und Unfallhergang

Der 45-jährige Pilot startete mit einem Passagier zu einem VFR-Überlandflug von Bad Marienberg nach Leutkirch-Unterzeil. Während des Fluges verschlechterten sich die Wetterbedingungen zusehends. Südlich von Tübingen, im Bereich der Schwäbischen Alb, flog der Pilot unter einer immer dichter werdenden und tiefer liegenden Wolkendecke.

In dem Versuch, Sichtflugbedingungen aufrechtzuerhalten, sank der Pilot unter die Wolkenschicht und flog in ein Tal ein. Als er die aussichtslose Lage erkannte – er war im Tal von Wolken „eingekesselt“ – versuchte er eine Umkehrkurve zu fliegen. Während dieses Manövers, bei dem er versuchte, aus dem Tal wieder aufzusteigen, kollidierte der Motorsegler mit Bäumen an einem ansteigenden, bewaldeten Hang. Das Flugzeug stürzte daraufhin ab.

Ursächliche Faktoren

Der Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) zeigt eine Kette von Ereignissen auf, die zum Unfall führten:

  1. Fehleinschätzung des Wetters: Trotz einer Wettervorhersage, die eine geschlossene Wolkendecke und geringe Sichtweiten ankündigte (GAFOR-Gebiet 62), entschied sich der Pilot zur Fortsetzung des Fluges in das Gebiet.
  2. Get-there-itis / Umkehr-Druck: Der Pilot versuchte, trotz der sich verschlechternden Bedingungen, den Flug fortzusetzen, anstatt frühzeitig umzukehren oder einen Ausweichflugplatz anzusteuern.
  3. Verlust des Situationsbewusstseins: Durch das Einfliegen in das Tal unter die Wolkendecke verlor der Pilot den Überblick über das ansteigende Gelände und die genaue Position der Wolkenuntergrenze, was ihn in eine Falle lockte (CFIT – Controlled Flight Into Terrain).

Weitere Details

  • Pilot: Der Pilot besaß eine Segelfluglizenz (SPL) mit der Berechtigung für Reise-Motorsegler (TMG) und verfügte über eine Gesamtflugerfahrung von rund 323 Stunden, davon ca. 71 Stunden auf Motorseglern.
  • Flugzeug: Das Flugzeug war mit einem Kollisionswarnsystem (FLARM) ausgestattet, dessen Daten zur Rekonstruktion des Flugweges verwendet wurden.
  • Kommunikation: Es bestand kein Funkkontakt zum Fluginformationsdienst.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Unfall auf eine Kette von Entscheidungen des Piloten in Reaktion auf sich verschlechternde Wetterbedingungen zurückzuführen ist, die letztendlich zu einem kontrollierten Flug ins Gelände führten.

Datum des Unfalls23. Oktober 2024
OrtNahe Lichtenstein (Schwäbische Alb), Deutschland
LuftfahrzeugMotorsegler, Diamond HK 36 TC Super Dimona
SchadenLuftfahrzeug zerstört, Pilot und Passagier schwer verletzt

Motorsegler für die Akaflieg Graz

Die Akaflieg Graz erwarb einen gebrauchten Motorsegler vom Typ Super Dimona vom Flugplatz Bensheim (Deutschland). Das Flugzeug musste vor Wintereinbruch nach Graz überführt werden.

Flugplan: Der Überführungsflug am 13. November 2025 erfolgte in drei Etappen. Erste Etappe: Bensheim nach Vilshofen an der Donau (EDMV). Zweite Etappe: Vilshofen nach Graz. Der Motorantrieb ermöglichte das Überfliegen von Nebellagen und die sichere Bewältigung dere Strecke bei Spätherbstlichen Bedingungen. Vollständiger Bericht.

Forschungs- / Überwachungs-Flugzeuge bestellt

Der Flugzeughersteller Diamond Aircraft kann mehrere Geschäfts-Abschlüsse melden, die sowohl die Pilotenausbildung als auch den Bereich Spezialflugzeuge betreffen. Die Bestellungen umfassen Lieferungen von Mehrzweck-Plattformen für Forschung und staatliche Überwachungsaufgaben sowie eine Bestellung für den Schulungsmarkt.

DA62 MPP für Forschung und Überwachung

Die zweimotorige DA62 MPP (Multi-Purpose Platform) stand im Mittelpunkt zweier wichtiger Auslieferungen, die die Vielseitigkeit der Plattform unterstreichen.

Forschungsplattform für die TU Dresden

Die Technische Universität Dresden hat eine DA62 MPP als Forschungsflugzeug erhalten. Das Flugzeug wird von den Instituten für Leichtbau und Kunststofftechnik sowie für Luft- und Raumfahrttechnik als fliegendes Labor eingesetzt. Hauptziel ist die Erprobung und Validierung neuartiger, fossilfreier Antriebssysteme unter realen Flugbedingungen. Ein zentrales Projekt sieht vor, eines der beiden konventionellen Triebwerke durch ein wasserstoffbasiertes System zu ersetzen. Die DA62 MPP wurde aufgrund ihrer modernen Verbundwerkstoff-Zelle, der zweimotorigen Auslegung und Effizienz als geeignete Trägerplattform ausgewählt.

Überwachungsflugzeuge für Griechenland

An das griechische Ministerium für Klimakrise und Katastrophenschutz wurden drei DA62 MPP übergeben. Die Flugzeuge sind für Überwachungs- und Katastrophenschutz-Einsätze konzipiert, darunter die Koordination bei der Brandbekämpfung, Such- und Rettungseinsätze (SAR) sowie die Echtzeit-Lageerfassung. Der Vertrag umfasste ein Gesamtpaket aus Flugzeugen, Bodenstationen, Schulung und technischer Unterstützung.

Die Ausrüstung der Flugzeuge ist auf diese Aufgaben spezialisiert:

KomponenteBeschreibung
KamerasystemTrakka TC-375 (EO/IR) für Tag- und Nachteinsätze
LokalisierungSmith Myers ARTEMIS zur Ortung von Mobiltelefonen
MissionssystemCarteNav AIMS-ISR zur Missionsverwaltung
DatenlinksLOS/BLOS sowie 4G/5G zur Echtzeit-Datenübertragung
FunkSeefunk (VHF) für maritime Operationen

Ausbau bei der Pilotenausbildung

Die Intercontinental Aviation Enterprise (IAE), die Flugschulen in den VAE, Zypern, Griechenland und Portugal betreibt, hat eine Absichtserklärung über den Kauf von zehn Schulungsflugzeugen unterzeichnet. Die Bestellung umfasst acht Einmotorige vom Typ DA40 NG und zwei Zweimotorige vom Typ DA42-VI. Die Flugzeuge sollen die Flotte der Intercontinental Aviation Academies (IAA) modernisieren und erweitern.

Die Auslieferung einer ersten Tranche ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Die Flugzeuge werden für den Betrieb unter A6- (VAE) und EASA-Registrierungen konfiguriert, um einen flexiblen Einsatz an den verschiedenen Standorten zu ermöglichen.

Fünf DA62 MPP für 2Excel Aviation

Das österreichische Unternehmen Diamond Aircraft hat die fünfte DA62 MPP (Multi-Purpose Platform) an 2Excel Aviation ausgeliefert. Damit betreibt das britische Unternehmen nun die weltweit größte Flotte dieses Flugzeugtyps.

Die DA62 MPP wird für verschiedene Spezialmissionen eingesetzt, darunter maritime Überwachung, Umweltbeobachtung sowie Aufklärungs- und Überwachungsaufgaben (ISR). Mit der zunehmenden Anzahl an Flugzeugen dieser Art unterstreicht 2Excel die Bedeutung der Plattform für moderne Überwachungs- und Einsatzszenarien. Die Maschine gilt als das zentrale Überwachungsflugzeug von Diamond Aircraft. Sie ist mit effizienten Jet-A1-Kolbenmotoren ausgestattet, verfügt über moderne Sensorik und Missionsmanagementsysteme und wird wegen ihrer vergleichsweise niedrigen Betriebskosten als besonders attraktiv für Betreiber angesehen.

Nach Einschätzung von 2Excel Aviation ist die Erweiterung der Flotte auf fünf Exemplare ein wichtiger Schritt, um Kunden ein breiteres Spektrum an Fähigkeiten anbieten zu können. Neben technischer Leistungsfähigkeit betont das Unternehmen auch die geringere Umweltbelastung im Vergleich zu größeren Flugzeugen. Mit der Übergabe dieses fünften Flugzeugs gewinnt die DA62 MPP weiter an Bedeutung für den Bereich der luftgestützten Überwachung. Die Entwicklung spiegelt zugleich das wachsende Interesse von Behörden und privaten Anbietern an kosteneffizienten, flexibel einsetzbaren Plattformen wider.

2Excel Aviation arbeitet branchenübergreifend in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit, Ingenieurwesen sowie Katastrophenhilfe. Zum Portfolio gehören unter anderem Spezialmissionen, Charterflüge, technische Entwicklungen und Beratungsdienstleistungen.

Diamond Flying Club startet in Oshkosh

Während des weltweit größten Treffens der Allgemeinen Luftfahrt, dem EAA AirVenture Oshkosh 2025, veranstaltete der Diamond Flying Club (DFC) am malerischen Seeufer der Airshow seine erste Mitgliederveranstaltung, die „Diamond Night“. Mehr als 100 Besitzer von Diamond-Flugzeugen, Piloten, Flottenbetreiber, Luftfahrtenthusiasten, internationale Händler und Partner versammelten sich bei Sonnenzntergang vor den zahllosen Flugzeugen zum Start des DFC.

Der im Mai 2025 gegründete Diamond Flying Club hat das Ziel, einer exklusiven Fluggemeinschaft für Besitzer von Diamond-Flugzeugen gemeinsame Erlebnisse, Zusammenarbeit und gehobene Flugerfahrungen zu ermöglichen.

Gegen Ende der Veranstaltung fanden eine interaktive Fragerunde und eine Verlosung statt, bei der mehrere Gäste Preise aus der Luftfahrt gewinnen konnten, darunter DA62-Wandbilder, Garmin-Pilotenuhren oder Bose-Piloten-Headsets. Auch in Zukunft wird die DFC weitere aufregende globale Veranstaltungen sponsern, um die Diamond-Gemeinschaft zu stärken.

Diamond Aircraft reorganisiert Volocopter

Die Diamond Aircraft Group Austria mit Sitz in Wiener Neustadt, Österreich, hat Volocopter in seine Firmengruppe integriert. Der Firmensitz bleibt in Bruchsal.

Durch die Umstrukturierung von Volocopter wird das Unternehmen sein Flugzeug- und Geschäftsportfolio auf den Bereich des elektrischen Stadtverkehrs ausweiten. Gleichzeitig will Volocopter die Kosten senken, seine Mitarbeiter behalten und sich auf seiner Zertifizierungsziele bis 2025 konzentrieren.

Der „VoloCity“ und seine Varianten der nächsten Generation sollen sich erfolgreich weiterentwickeln und einen Beitrag zum nachhaltigen Wachstum der Luftfahrt-Industrie leisten. Quelle: ‚diamondaircraft.com‚.

Die Diamond Aircraft Group Austria ist eine Tochtergesellschaft der Wanfeng Aircraft Division (Wanfeng Auto Holding Group Co. Ltd.) und ist ein international renommierter Hersteller von Flugzeugen mit über 40 Jahren Erfahrung im internationalen Geschäft.

Air-India-Flugschule beschafft Diamond DA42-VI

Air Indias neue Flight Training Organization (FTO) in Amravati, Maharashtra, hat mit Diamond Aircraft einen Vertrag zum Kauf dreier neuer zweimotorigen DA42-VI-Flugzeugen – mit einer Option auf sechs weitere abgeschlossen. Die Auslieferung des ersten Flugzeugs wird für den Sommer 2025 erwartet. Die viersitzige DA42-VI ist die neueste Version von Diamonds zweimotorigem Kolbenflugzeug. Sie eignet sich ideal für die Pilotenausbildung, da ihr Jet-Fuel-Triebwerk im Vergleich zu konventionellen AVGAS-betriebenen Twins eine Treibstoffersparnis bis 50% ermöglicht und ihre Panorama-Haube ausgezeichnete Sicht bietet.

Die Pilotenschule der Air India wird in der zweiten Jahreshälfte 2025 als größte Flugschule Südasiens offiziell eröffnet und will jährlich 180 Piloten ausbilden. Sie wird mit digitalisierten Klassenzimmern, einer digitalisierten Betriebszentrale und einer eigenen Wartungseinrichtung ausgestattet sein, um die betriebliche Effizienz zu steigern. Die DA42 wird zum Einsatz kommen, wenn die Kadetten zur mehrmotorigen Flugausbildung wechseln.

Argentinischer Armee erhält erste DA62 MPP

Die argentinische Armee-Aviation (Comando de Aviacion de Ejército, AvEj) hat ihre erste DA62 MPP bekommen. Das moderne Flugzeug ist mit Geodaten-Erfassungs-Technik für das argentinische National Geographic Institute (Instituto Geográfico Nacional, IGN) ausgestattet und wird präzise und effiziente Luftaufnahmen sowie geografische Daten-Erfassungen durchführen.

Das DA62 MPP (Multi-Purpose Plattform) ist vielseitig, Kraftst-sparend und hat eine anspruchsvolle Avionik eingebaut. Die Geodaten-Erfassungs-Technik ist State-of-the-art-Technik zur räumlichen Datenerhebung, einschließlich hochauflösender Kameras und LiDAR-Sensoren. Die integrierte Vexcel Ultracam Eagle MK3 ist eine hochauflösende Kamera. Sie macht detaillierte und genaue Luftbilder, die für hochwertige Mappings und Analysen unerlässlich sind. Das Flugzeug ist mit einem präzisen VQ-780 II LiDAR-Sensor ausgestattet. Er erfasst genaue Höhendaten, die für topographische Kartierung, Infrastrukturplanung und Umweltüberwachung wichtig sind. Die Flugführungs- und Sensormanagement-Software kommt von der deutschen IGI.

Die Einführung des DA62 MPP ist ein Meilenstein für die argentinische Armeeluftfahrt und verbessert die Fähigkeiten in der geografischen Datenerhebung, Katastrophen-Hilfe, Umweltüberwachung und Infrastrukturentwicklung. Das Flugzeug spielt eine wichtige Rolle bei staatlichen Initiativen zur Verbesserung der Stadtplanung, der landwirtschaftlichen Verwaltung und des Naturschutzes. Die argentinische Armee-Luftfahrt wird mit der DA62 MPP sicherstellen, dass das volle Potenzial dieses Pionierflugzeugs im Dienste der Bedürfnisse des Landes ausgeschöpft wird. Quelle: ‘diamondaircraft.com’.

Rundreise Marokko vom 4. – 15. Mai 2024

Ein Reisebericht von Peter Bernardi, Andreas Lienbacher und Johann Schweighofer.

Im September 2023, während eines Clubabends des LSV Salzburg, entstand der Plan für eine besondere Rundreise. Franz, ein erfahrener Fliegerkollege, brachte die Idee auf, dass eine Landung in LXGB (Gibraltar) oder GMTT (Tanger) recht nett wäre. Am Abend von Afrika aus die Lichter in Europa zu bestaunen.

Die erste Nachricht ging an die Mitglieder des Vereins, und es zeigte sich bald Interesse an der Reise. Doch nach und nach schrumpfte die Teilnehmerzahl aus verschiedenen Gründen wie Zeitmangel oder der Länge der Tour, sodass am Ende nur sieben Piloten in drei Flugzeugen übrigblieben. Die verbliebenen Teams setzten sich aus folgenden Personen zusammen:

  1. OE-DDD – Cessna 172 aus Graz: Franz und Dominik
  2. OE-KPS – Piper PA 28: Phil und Andi
  3. OE-KDS – Diamond DA 40: Juri, Hans und Peter

Das Team wurde zusätzlich von Rudi, Walter und Philipp unterstützt, die sich um die technische Ausstattung kümmerten. Die Flugzeuge waren gut vorbereitet: Es gab Schwimmwesten, Ersatzteile und Werkzeug, um für verschiedene Situationen gerüstet zu sein.

Die Reise begann in Salzburg (LOWS), wo die Flugzeuge am Abend zuvor startklar gemacht wurden. Früh am nächsten Morgen hob die Gruppe in Richtung Pontarlier in Frankreich ab. Der Flug führte entlang des Alpenhauptkamms und weiter nach Frankreich, wo die Piloten auf einem kleinen, unbemannten Flugplatz landeten. Dort gab es einen ersten Kaffee und Croissants – ein gelungener Start in das Abenteuer. Von dort aus ging es nach Carcassonne, einer Stadt in Südfrankreich. Die Piloten mussten sich durch tiefe Bewölkung kämpfen, bevor sie in der Sonne landeten. Die Stadtbesichtigung in der mittelalterlichen Altstadt und am Canal du Midi war eine schöne Abwechslung zum Fliegen.

Am nächsten Tag führte die Route nach Barcelona. Das Wetter war wieder eine Herausforderung, und die Piloten mussten Andorra meiden. In Sabadell, einem Vorort von Barcelona, kam es zu einer kleinen Verwirrung bezüglich der Parkposition, aber die Reise konnte ohne größere Probleme fortgesetzt werden. In Requena, dem nächsten Ziel, sorgte ein freundlicher Flughafenmitarbeiter für einen reibungslosen Transfer ins Hotel.

Nach Granada zog die Gruppe am dritten Tag. Hier war erneut ein Wolkenslalom nötig, um sicher zu landen.

Weiter ging es nach Tanger in Marokko, wo die Piloten zum ersten Mal afrikanischen Boden betraten. Der Flug verlief ohne größere Zwischenfälle, auch wenn die Zoll- und Passkontrollen in Tanger etwas langwierig waren. Die ursprünglich geplante Landung in Gibraltar wurde aus Kostengründen verworfen.

Am vierten Tag flog die Gruppe nach Casablanca. Der Flug verlief ruhig, auch wenn die Kommunikation auf Englisch mit den marokkanischen Fluglotsen eine Herausforderung darstellte. Die Piloten wurden in Benslimane, einem der drei Flugplätze in Casablanca, von der lokalen Fliegergemeinschaft freundlich empfangen.

Am fünften Tag ging es nach Marrakesch. Die Einreiseformalitäten nahmen erneut viel Zeit in Anspruch, aber der Flug verlief reibungslos. Ein flugfreier Tag folgte, an dem die Piloten Kamelreiten gingen und die Souks in Marrakesch erkundeten.

Am siebten Tag führte die Reise nach Jerez und Sevilla, wo die Piloten mit Turbulenzen und Seitenwind zu kämpfen hatten. Die Landung in Sevilla war aufgrund von Kommunikationsproblemen etwas kompliziert, aber schließlich konnten alle Flugzeuge sicher landen.

Der achte Tag brachte die Gruppe nach Portugal, wo sie entlang der Küste flogen und in Vilar de Luz landeten. Hier nutzten sie die Zeit, um die Umgebung zu erkunden.

Am neunten Tag ging es nach Pamplona, wo aufgrund der Wettervorhersagen die ursprüngliche Flugplanung geändert und direkt nach Reims geflogen wurde.
In Reims nutzten die Piloten den wetterbedingten flugfreien Tag für eine Stadtbesichtigung und den Kauf von Champagner. Schließlich ging es am elften Tag nach Augsburg, wo die Reise nach einem Flug entlang des Rheintals und durch Wolkenslaloms endete. Nach einer kurzen Zwischenlandung in Augsburg kehrten die Piloten nach Salzburg zurück.

Die Rundreise durch Marokko war eine ereignisreiche Tour mit vielen Herausforderungen und interessanten Erlebnissen. Die Piloten meisterten die Reise gut und kehrten mit vielen Eindrücken nach Hause zurück. Quelle:‘aopa.at‚.

Diamond liefert drei DA62 nach Griechenland

Diamond Aircraft hat einen Liefer-Vertrag über drei DA62 MPP Luftüberwachungs-Flugzeugen für das griechische Ministerium für Klimakrise und Katastrophenschutz abgeschlossen.

Die Flugzeuge werden zur Brandbekämpfung und für Such- und Rettungseinsätze als Lufteinsatzzentralen und zur Luftüberwachung verwendet. Dabei kommen moderne elektro-optische Systeme, ein Handy-Lokalisierungssystem und verschiedene Datenverbindungen zum Einsatz, welche Griechenland eine effizienten Bewältigung Reaktion auf Notfälle ermöglichen.

Der Vertrag umfasst auch Bodenstationen, Schulungen, Ersatzteile und Support. Die Flugzeuge werden mit moderner Technik ausgerüstet die and die Bedürfnisse von Luftüberwachungs- und Katastrophenschutz-Einsätzen angepasst ist.

Turkish Airlines FA increases Diamond Aircraft Fleet

Turkish Airlines Flight Academy (TAFA) has recently received 2 brand-new DA42-VI and ordered 6 DA40 NG, an additional 7 DA42-VI and two Convertible DA40/DA42 FNPT II. With this new investment, the Diamond Aircraft Fleet will be increased to 26 Diamond aircraft (12 DA40, 14 DA42). The 4-seat DA42-VI is the newest version of Diamond’s technology leading light piston twin-engine aircraft.

It’s the first certified general aviation piston aircraft to combine modern technology airframe, avionics, and power plants. With its unique combination of performance and utility, the jet fuel-powered DA42-VI is designed to make transitioning from single to twin-engine much easier. The aircraft generates fuel savings of up to 50% compared to conventional AVGAS-powered twins, and its panoramic canopy provides excellent visibility during all flight maneuvers. Source: ‚Diamond Aircraft‘.

LIFT-Academy: Fleet Expansion

Diamond Aircraft and Leadership in Flight Training (LIFT) Academy announced an expansion of LIFT Academy’s training fleet, underscoring a steadfast partnership that began in 2018. This collaboration supports LIFT Academy’s cutting-edge program, which is meticulously designed to prepare aviators for successful careers, specifically at Republic Airways, one of the largest regional airlines in the United States.

The addition of 50 DA40s and 6 DA42s to the fleet is a testament to LIFT Academy’s rapid growth and its unwavering commitment to providing aviators with the skills needed for success. Founded by Republic Airways Holdings Inc., LIFT Academy offers a defined pathway to a career at Republic Airways, highlighting a unique industry model where training is directly aligned with future employment opportunities. The newest additions to the fleet will help bolster the training programs at the new campuses in Galveston, TX, and Myrtle Beach, SC, as well as the newest campus at Tuskegee University in Alabama. Source: ‚Diamond Aircraft‚.

eDA40-Einsatztest

Diamond Aircraft und Lufthansa Aviation Training (LAT) haben im Rahmen ihrer strategischen Kooperation den eDA40 in einer realen Trainingsumgebung auf dem Flughafen Dübendorf getestet. Zwischen dem 10. und 12. April haben Diamond Aircraft und LAT den vollelektrischen eDA40 einer eingehenden Betriebsprüfung unterzogen. Die Ergebnisse helfen Diamond Aircraft, das E-Flugzeug für die Flugausbildung weiterzuentwickeln und gleichzeitig wertvolle Daten darüber zu liefern, wie eine gemischte Ausbildungsflotte aus eDA40 und konventionellen, mit AUSTRO-Düsentreibstoff betriebenen DA40 NGs betrieben werden kann.

Es wurden fünf Flüge mit vier LAT-Piloten durchgeführt, die mit dem Team von Diamond Aircraft Austria, bestehend aus Ingenieuren und Flugtestpiloten vor Ort, zusammenarbeiteten. Das Feedback der LAT-Piloten war einstimmig: Das Produkt erfüllt die Erwartungen. Sie waren erstaunt, wie einfach das Flugzeug zu bedienen ist und wie ähnlich es sich zur DA40 NG verhält. Sie äußerten sich auch positiv darüber, dass das Flugzeug nicht nur im Vorbeiflug einen niedrigeren Geräuschpegel hat, sondern auch im Cockpit leise ist.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Nahtlose Integration: Die eDA40 fügt sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe ein und steigert die Effizienz, ohne etablierte Prozesse zu stören.
  • Benutzerzufriedenheit: Alle Teilnehmer hoben das benutzerfreundliche Design und die intuitiven Funktionen des Flugzeuges hervor.
  • Hervorragende Leistung dank Zuverlässigkeit und Robustheit.

Die eDA40 ist eine Weiterentwicklung der bestehenden und zertifizierten DA40-Baureihe, soll das erste zertifizierte Elektroflugzeug seiner Kategorie und die umweltfreundlichste Art sein, das Fliegen zu lernen. Die grundlegende EASA-Zertifizierung wird für 2025 erwartet.

3 DA42-VI Schulflieger für SWISS & Edelweiss

Die European Flight Academy, die Flugschule der Lufthansa Group, erneuert und erweitert ihre Flotte von Schulungsflugzeugen in der Schweiz. Am 5. Februar erfolgte die Überführung von drei neuen Trainingsfliegern vom Typ DA42-VI für die Grundausbildung von SWISS und Edelweiss Pilot:innen sowie der Schweizer Luftwaffe. Auf dem Weg vom Flugzeugwerk Diamond Aircraft in Wien Neustadt zum finalen Ausbildungsstandort Grenchen machten die zweimotorigen Flugzeuge einen Zwischenstopp in Zürich.

Die ersten drei DA42-VI-Maschinen ersetzen bisherige Schulungsflugzeuge älteren Typs, eine weitere im Sommer geplante Auslieferung dieses hochmodernen, zweimotorigen Trainingsflugzeuges erhöht dann die Kapazitäten auf 100 Flugschüler:innen, welche pro Jahr am Schweizer Standort Grenchen ausgebildet werden können.

Schlüsselübergabe und Überflug
Am 5. Februar wurden die drei neuen Schulungsflugzeuge mit dem Logo von SWISS, Edelweiss und der Schweizer Luftwaffe auf der Heckflosse von dem auf modernste Kolbenflugzeuge spezialisierten Flugzeugwerk Diamond Aircraft in Wiener Neustadt (Österreich) in die Schweiz überführt. Vorangegangen war eine kleine Übergabezeremonie im Hangar des Flugzeugwerks, bei der die Verantwortlichen von Diamond Aircraft offiziell die Schlüssel der drei Flugzeuge an die neuen Besitzer übergaben. Quelle: ‚Swiss‚.

Diamond Aircraft delivers DA62 MPP Special Mission Aircraft to Nigeria

Diamond Aircraft announces the successful delivery of four DA62 MPP Special Mission Aircraft to the Nigerian Air Force (NAF). The official acceptance ceremony took place at the 303 Medium Airlift Group’s base in Ilorin, Kwara State in October. The procurement process initiated approximately two years ago, reached a significant milestone with the delivery of the final two DA62 MPP aircraft, complementing the first two aircraft delivered between February and July earlier this year. The NAF showcased the aircraft during a reception ceremony, with all four aircraft equipped with cutting-edge electro-optical systems. The DA62 MPP, features the latest in tracking and sensor technology and sets the benchmark as the most cost-effective, powerful and versatile airborne platform in its class today, contributing to the NAF’s operational efficiency.

The Diamond Aircraft DA62 MPP (Multipurpose Platform) is a modern twin-engine aircraft designed for a variety of specialized missions. With a range of over 1,000 nautical miles, the DA62 MPP can stay airborne for extended periods, allowing it to conduct missions over large areas without the need for frequent refuelling. Compared to larger, more expensive aircraft, the DA62 MPP is a cost-effective solution for these operations – with a fuel burn of approximately 7.4 US gal per hour, operating costs are extremely low. Source: ‚Diamond Aircraft‚.

KLM Flight Academy buys 14 Diamond aircraft

KLM Flight Academy is committed to greener flight training and has decided to replace its ageing AVGAS fleet with state-of-the-art, jet-fuel powered Diamond training aircraft, which are renowned for their economy and sustainability by burning up to 50% less fuel and producing less CO2 and noise emissions. KLM Flight Academy is based at Groningen Airport Eelde (the Netherlands). They are replacing their training fleet with 12 single-engine DA40 NG and two additional twin-engine DA42-VI, both powered by the 168 HP jet fuel AE300 from Austro Engine. The firm order will see the first deliveries take place in Q1/2024 and will bring KLM’s fleet of Diamond training aircraft to 18 in total (6 DA42-VI, 12 DA40 NG).

„With the replacement of the ageing fleet with twelve DA40 NG and an additional two DA42-VI aircraft, KLM Flight Academy is ready for the flight training requirements of today and tomorrow. The aircraft are quieter, more fuel-efficient and have the latest developments in technology. This means that we can now offer our students even better flight training,“ said Auke Dros, Managing Director of KLM Flight Academy. “The academy also has a great interest in purchasing Diamond Aircraft eDA40s once certified to contribute to a better aviation of tomorrow.” Source: ‚Diamond aircraft‚.

Maiden Flight of the Diamond Aircraft eDA40

On 20 July 2023, the all-electric eDA40 made its first flight at Diamond Aircraft’s headquarters in Wiener Neustadt (Austria). This marks a significant milestone for the manufacturer and all project partners and is a big step towards certifying the aircraft. The eDA40, which shall be the first EASA/FAA Part 23 certified electric aircraft, is designed to be an excellent electric circuit trainer powered by an ENGINeUSTM electric smart motor by Safran Electrical & Power and charged by Electric Power Systems (EPS) battery module equipped with a Direct Current (DC) fast charging system. Piloted by Diamond’s Head of Flight Test Sören Pedersen the maiden flight covered system checks, all basic manoeuvres and initial performance evaluation. The flight went as scheduled and delivered all results requested. The eDA40 is scheduled to be presented to the broader public at AERO Friedrichshafen 2024. Source: ‚Diamond Aircraft‚.

Diamond Aircraft DART-750: Maiden flight

On 12 June 2023, the DART-750 aerobatic trainer powered by the PT6A-25C turboprop engine made its first flight at Diamond Aircraft’s headquarters in Wiener Neustadt (Austria). Piloted by Diamond’s Head of Flight Test Sören Pedersen and Senior Test Pilot Niko Daroussis, the maiden flight lasted 30 minutes and covered all basic manoeuvres including performance and handling checks. The aircraft and all tested parameters did meet or exceed all expectations. “This flight marks another major milestone in the DART-750 program and demonstrates the entire team’s hard and excellent work in getting it achieved. The positive results make us confident in moving forward with the program as intended,” said Robert Kremnitzer, Diamonds Head of Design Organization.

The DART-750 will be a civil certified all composite aerobatic turboprop trainer in tandem seat configuration, equipped with state-of-the-art Garmin G3000 avionics and the powerful 750 SHP PT6A-25C turboprop engine from Pratt & Whitney Canada. Based on the DART-750, Diamond is offering a DART Basic Training Solution, comprising the aircraft, a proprietary DART FNPT II Simulator and DART CBT (Computer Based Training) experience. With the DART Basic Training Solution, Diamond Aircraft will be covering all phases of basic training including GBTS (Ground Based Training Systems) and BTA (Basic Trainer Aircraft).

The PT6A turboprop has seen 120 enhancements made in the past 10 years alone and is in a class of its own due to its dependability and performance, even in the most challenging of conditions. The PT6A engine has defined General Aviation for more than 60 years and has an engine fleet that has flown more than 440 million hours, with the entire Pratt & Whitney Canada fleet reaching one billion flying hours this year. With more than 52,000 engines produced, the PT6 turboprop is the benchmark in reliability which speaks to its dependable performance in single- and twin-engine aircraft. Source: ‚Diamond Aircraft‚.

Nachwuchspilotin landet Flugzeug ohne Vorderrad

Eine Pilotschülerin musste notlanden, nachdem ihr Flugzeug das Vorderrad verloren hatte. Unterstützt wurde sie von einem Kollegen – über Funk. Dramatische Minuten erlebte eine Pilotschülerin bei einem ihrer ersten Alleinflüge. Die Frau sah sich unversehens mit einem technischen Problem konfrontiert: Am Flugzeug fehlte das vordere Fahrwerk. Trotzdem schaffte sie es, die Maschine zu landen – mit Hilfe eines Kollegen. Vor ihrem dritten Solo-Flug schien der Flieger in einem einwandfreien Zustand gewesen zu sein, sagt Taylor Hash dem US-Fernsehsender Fox 2. Sie hätte die Maschine untersucht, alles „sah gut aus“. Und auch als sie den Motor startete, sei alles „vollkommen in Ordnung“ gewesen. In der Luft erhielt die 21-Jährige dann aber Nachricht vom Kontrolltower des Oakland County International Airport in Waterford, US-Bundesstaat Michigan. Ihr beunruhigender Inhalt: Allem Anschein nach habe die Diamond DA20-C1 das Vorderrad verloren. Das technische Problem entdeckt und den Tower darüber informiert, hatte der erfahrene Pilot Chris Yates. Er war es dann auch, der mit Hash über Funk Verbindung aufnahm und die Nachwuchspilotin anleitete, das Leichtflugzeug zu Boden zu bringen.

„Wichtigste Landung meines Lebens“
Die Landung war etwas holprig aber sicher, wie Fernsehaufnahmen zeigen. Hash setzte das Flugzeug auf den Hinterrädern auf, bevor der Bug nach vorne kippte und der Flieger zum Stehen kam. „Diese paar Minuten waren sehr intensiv“, sagt Hash, „das war meine bisher wichtigste Landung und wird wahrscheinlich auch meine wichtigste Landung bleiben“. Über ihren Retter ist sie voll des Lobes. „Es war einfach beruhigend, jemanden zu haben, der sich mit mir unterhielt und nicht in offizieller Luftfahrtsprache auf mich einredete.“ Wird sie nach dieser Erfahrung je wieder ein Flugzeug fliegen wollen? „Ja, 100 Prozent“, so Hash. „Als ich in der Luft war, dachte ich, das war’s. Das mach‘ ich nicht noch einmal. Aber sobald ich auf dem Boden war und merkte, dass alles in Ordnung war, wurde mir klar: Das ist meine Bestimmung.“ Quelle: ‚Yahoo Nachrichten‚.

Lufthansa Aviation Training becomes the launch customer for the all-electric eDA40

Diamond Aircraft Austria and Lufthansa Aviation Training (LAT) have signed a Letter of Intent (LOI) to jointly explore and develop opportunities for more sustainable flight training. The cooperation includes testing of the all-electric eDA40 in a real training environment, an eDA40 purchase intention to supplement the current DA40 NG fleet as well as analyses for the use of Sustainable Aviation Fuels (SAF).

Diamond Aircraft and LAT are both committed to the targets of the European Green Deal and the Sustainable Aviation Programme by the European Union Aviation Safety Agency (EASA). With this collaboration, both companies agreed on shaping a sustainable future for aviation together. Diamond Aircraft has always been at the forefront when it comes to environmentally friendly flying with its fleet of piston aircraft powered by efficient jet-fuel engines burning less and lead-free fuel. With the announcement of the all-electric eDA40, the company is taking its sustainable approach one step further.

With the #MakeChangeFly program, the Lufthansa Group wants to lead into a sustainable future with the goal of becoming carbon-neutral by 2050 and cutting its net carbon emissions in half by 2030 compared to 2019 by continuously implementing a wide range of innovative measures.

Within the scope of the collaboration, the eDA40 will be tested in a real training environment at LAT’s Switzerland base in Grenchen. Results will help to further develop the e-aircraft for flight training and to explore options for a suitable operation of a mixed training fleet consisting of the eDA40 and the conventional AUSTRO jet-fuel-powered DA40 NG. LAT has declared its intention to be the eDA40 launch customer for the EASA region and purchase a number of eDA40 for their flight training program to comply with the Lufthansa Group sustainability targets. More information on that will be released at a later stage. In addition, both companies will analyze and develop the use of SAF fuels for the entire Diamond piston aircraft range and jointly work on further projects such as sustainable propulsions, further operational options for trainer aircraft and synthetic flight training devices. Source: ‚Diamond Aircraft‚.

Diamond Aircraft & Aeromot will assemble DA62 in Brazil

Diamond Aircraft Canada announces that it has recently signed a license agreement with its sales partner Aeromot, based in Brazil, for assembling DA62 aircraft, creating significant new value for customers and the aerospace industry in one of Diamond Aircraft’s key growth markets. Aeromot will assemble DA62 aircraft in Porto Alegre, Brazil under license from Diamond Aircraft Canada, which will provide the DA62 kits and ongoing support. The Brazilian-assembled DA62 aircraft will be delivered to Aeromot’s sales territory, which now includes Brazil, Argentina, Paraguay, and Uruguay. Depending on market development, this area might be expanded. Diamond Aircraft and Aeromot are looking at a steadily growing output to reach more than 50 units per year. The specific progress depends on the local market conditions.

“The global demand for general aviation aircraft is huge. Especially the Brazilian and South American market, in general, has seen strong growth and we believe that now is the right time to look for opportunities to expand production and sales in this region.” Said Kevin Sheng, CEO of Diamond Aircraft Canada. “The state-of-the-art luxury twin DA62 with outstanding economics and space is a great fit for the South American market. For many years Aeromot is a trusted partner of Diamond, as an authorized dealer in Brazil, having contributed to aircraft sales, and technical, and maintenance support for operations in the country. We are convinced that they are the right partner for establishing a DA62 assembly facility in Brazil and will meet our highest standards.”

“We are very proud to announce this agreement with Diamond Aircraft, strengthening our partnership that started back in 2016. The Brazilian market has the key attributes for general aviation growth and the DA62 perfectly fits the user’s needs. This partnership represents an important resumption in the assembly of certified light piston aircraft by Aeromot, contributing to a generation of jobs and strengthening the Brazilian and South American market with innovative solutions.” Said Guilherme Cunha, CEO Aeromot. Source: ‚Diamond aircraft‚.

Flugzeugtür fällt aus 1’000 m zu Boden

Ein Kleinflugzeug des Typs Diamond DA 42 NG hat in der Luft über Liebenau eine Tür verloren. Sie schlägt auf dem Gelände der St. Lukas-Klinik ein. Verletzt wird dabei niemand. Was wie eine Szene aus einem Film klingt, hätte böse enden können. Weil der Pilot eine technische Warnung des Systems ignorierte, ermittelt zwar die Polizei Friedrichshafen – die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hingegen nicht. Der Unfall werde von den Behörden als eher „geringer Vorfall“ eingestuft, erklärt Flughafensprecher Bernd Behrend auf Nachfrage. „Ich würde sagen, der Pilot hat ganz schön Glück gehabt. Wäre das Teil jemandem auf den Kopf gefallen, wäre das anders verlaufen“, so der Flughafensprecher. Der 45-jährige Pilot war mit der viersitzigen Maschine in Friedrichshafen gestartet und war auf dem Weg zum Flughafen Zürich. Nach Polizeiangaben gilt er „insgesamt als erfahren“.

Wem die Maschine gehört
Die Maschine ist regelmäßig auf dem Flugfeld in Friedrichshafen zu sehen, berichtet Tobias Schnell von der Flugschule des Luftsportclubs Friedrichshafen (LSC), die sich am Flughafen Friedrichshafen befindet. „Sie gehört einer Flugschule in Zürich“ und sei vermutlich von dieser vermietet worden. Schnell, der seit 20 Jahren als Fluglehrer arbeitet, kennt die Maschine diesen Typs. „Die Tür geht nach oben auf. Wenn ein Luftzug einströmt, kann sie abreißen.“ Welche Folgen ein zu Boden fallendes Flugzeugteil haben kann, lässt sich laut BFU nicht pauschal beantworten. Die Energie eines Objekts richte sich immer nach dem Gewicht und der Fallhöhe, heißt es in einer Antwort allgemein. Nun ist es an der Polizei zu klären, wie genau sich der Unfall zugetragen. Die BFU hat zwar eine Meldung zu dem Vorfall erhalten, untersucht das Ereignis aber nicht, da es sich nicht um einen Unfall oder eine sogenannte schwere Störung handle. Die Polizei spricht von einem Pilotenfehler und schließt einen technischen Defekt aus. Warum also die hintere linke Kabinentür beim Steigflug abriss und zu Boden ging, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Tür wiegt etwa sieben Kilogramm
Fest steht allerdings, dass das zweimotorige Kleinflugzeug eine Höhe von 3500 Fuß (rund 1050 Meter) über Grund erreicht hatte, als die rund sieben Kilogramm schwere Tür abriss, berichtet eine Sprecherin des Polizeipräsidiums in Ravensburg. Ebenfalls gesichert ist, dass der Pilot vom System auf das Problem mit der Tür aufmerksam gemacht wurde und trotzdem losflog. Der Tower selbst hat keine Kenntnis von solch einer Warnung, denn „eine fehlerhafte Türverriegelung ist von außen nicht erkennbar“, teilt der Flughafensprecher mit. Nun ermittelt also die Polizei gegen den Piloten wegen „gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr“ – bei der Staatsanwaltschaft liegt der Fall laut der Polizei noch nicht.

Mitarbeiter sieht etwas „zu Boden segeln“.
Christoph Möhle, Sprecher der Stiftung Liebenau, zu der die St. Lukas-Klinik gehört, nennt es „Glück im Unglück“, dass die Absturzstelle zwischen den Jahren offiziell geschlossen und daher menschenleer war. Denn das Grundstück ist ein Garten mit Spielgeräten, das der Eltern-Kind-Station der St. Lukas-Klinik als Aufenthaltsort dient. „Wir sind alle froh, dass nichts passiert ist“, so Möhle. Ein Mitarbeiter habe am Freitagnachmittag etwas zu Boden segeln sehen und sei gemeinsam mit dem Stationsleiter der Tagesklinik in den Garten gegangen, um zu sehen, was los ist. Zu zweit hoben die beiden Männer die Flugzeugtür auf, die neben einer Schaukel lag und verständigten die Flughafenpolizei. Dort erfuhren sie, dass tatsächlich eine Türe vermisst werde. Wenig später trafen Polizeibeamte ein, die alles dokumentierten und das Flugzeugteil mitnahmen. Die Maschine selbst steht inzwischen in einer Halle der am Flughafen angeschlossenen Wartungsfirma, damit sie untersucht werden kann, bestätigt Flughafensprecher Behrend.

Flugzeuge verlieren nur selten eine Tür 
Dass ein Flugzeug in der Luft eine Tür verliert, kommt sehr selten vor. Seit 2012 verzeichnet die BFU im Inland fünf und im Ausland drei Fälle, bei denen sie beteiligt war. „Ich habe das in meiner 30-jährigen Flugzeit noch nie mitbekommen“, bestätigt auch Fluglehrer Schnell. Schließlich gebe es regelmäßige Kontrollen. Ähnlich wie beim TÜV werden Kleinflugzeuge wie die Diamond 42 NG jährlich auf ihre Lufttüchtigkeit geprüft und nach 100 absolvierten Flugstunden gewartet, berichtet Schnell. Zudem sei eine sogenannte Vorflugkontrolle durch den Piloten vorgeschrieben, ehe er mit seiner Maschine in die Lüfte steigen darf. Quelle: ‚Die Schwäbische‚. Typähnliches Foto: Diamond Aircraft.

Lufthansa Aviation Training orders Diamond DA42-VI

European Flight Academy, a brand of Lufthansa Aviation Training (LAT), is expanding its capacity to accommodate 300 students per year in the future. This includes investing in state-of-the-art training aircraft and flight simulators from Diamond Aircraft.

On 13th December, LAT and Diamond Aircraft signed a purchase contract for another seven DA42-VI multi-engine trainers plus three DA42 FNPT II simulators during a small ceremony at Diamond Aircraft’s headquarters in Wiener Neustadt, Austria. The delivery will bring LAT’s fleet of Diamond training aircraft to 24 in total (14 DA42, 10 DA40) and 4 Diamond Aircraft simulators. Matthias Spohr, Managing Director at LAT: “As a leading flight training provider, this step is not only a further investment in an efficient aircraft fleet and leading-edge training equipment but ultimately also in the next generation of top-trained pilots of the Lufthansa Group.”

“This purchase again shows our good and long-standing relationship with Lufthansa Aviation Training. We are proud to be part of their continuing growth,” said Jane Wang, Sales Director at Diamond Aircraft Austria. “The DA42-VI is an excellent multi-engine training platform, popular at many leading flight schools all over the world, that burns up to 50% less fuel than conventional AvGas-powered aircraft and is exceptionally silent.” The 4-seat DA42-VI is the newest version of Diamond’s technology leading light piston twin, the first certified general aviation piston aircraft to combine modern technology airframe, avionics, and power plants. Over 1,100 DA42s have been delivered since its introduction, outselling all other certified piston twins combined. The all-composite DA42-VI’s are equipped with efficient, silent, clean and reliable 168 hp jet fuel AUSTRO engines AE300, Garmin G1000 NXi with 3-axis Automatic Flight Control System and optional electrically driven air conditioning.

Diamond Aircraft’s flight simulation devices are exact replicas of the real Diamond aircraft, built with authentic aircraft parts, with real avionics, high-end visuals and OEM flight dynamic models for fidelity that is simply unsurpassed. The instrument panel is fitted with the original Garmin G1000 NXi avionics suite and standby instruments, allowing you to train in a completely realistic environment. Diamond simulators are at the cutting edge of the industry to ensure the most sophisticated simulation training in preparation for advanced flight training. Delivery of the DA42-VI training aircraft is expected for 2024, with four being placed at Grenchen, Switzerland and three at Rostock-Laage, Germany. In addition, Rostock-Laage will receive one of the brand-new DA42 Flight Navigation Procedures Trainers. The other two Diamond Aircraft FNPT II simulators are for Zurich, Switzerland. Source: ‚Diamond Aircraft‚.