Schlagwort-Archiv: Fluglotse

DFS erhöht Fluglotsen-Ausbildungsplätze

Die DFS Deutsche Flugsicherung reagiert auf das steigende Verkehrsaufkommen und plant für das Jahr 2026 eine Aufstockung der Neueinstellungen im Lotsenbereich. Das Unternehmen will damit die Kapazitäten an den steigenden Bedarf anpassen und die Pünktlichkeit im deutschen Luftraum weiter gewährleisten.

Im Jahr 2025 verzeichnete die DFS mit 3,071 Millionen Flügen nach Instrumentenflugregeln ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Verkehrsaufkommen erreichte damit rund 92 Prozent des Vorkrisenniveaus. Um dem Wachstum gerecht zu werden, wurden bereits 2025 140 Nachwuchslotsen eingestellt. Für 2026 ist die Einstellung von 150 weiteren geplant. Parallel dazu wird das Platzangebot in der Fluglotsenausbildung erweitert.

Die Ausbildung zum Fluglotsen dauert zwischen 2,5 und 3,5 Jahre und gliedert sich in einen theoretischen Teil an der Flugsicherungsakademie in Langen und einen praktischen Teil in einer Kontrollzentrale oder einem Tower. Während der Theoriephase erhalten die Auszubildenden eine Vergütung von 1.450 Euro pro Monat, die im praktischen Teil auf rund 5.000 Euro ansteigt.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die allgemeine Hochschulreife mit einem Notendurchschnitt von 2,7 oder besser sowie fließende Deutsch- und Englischkenntnisse. Ein Höchstalter für die Bewerbung gibt es nicht. Neben der klassischen Ausbildung bietet die DFS auch ein duales Studium an, das die Ausbildung mit einem Bachelor in „Air Traffic Management“ kombiniert.

Mit diesen Maßnahmen will die DFS sicherstellen, auch zukünftig für einen sicheren und effizienten Flugverkehr über Deutschland zu sorgen. Die durchschnittliche flugsicherungsbedingte Verspätung konnte bereits von 50 Sekunden im Jahr 2024 auf rund 30 Sekunden pro Flug im Jahr 2025 reduziert werden. Bilder: ‚DFS, Deutsche Flugsicherung‚.

Mehr Fluglotsen für Deutschland

Für 2026 plant die DFS Deutsche Flugsicherung mit 144 Einstellungen in der Lotsen-Ausbildung. Mit der Ausweitung der Ausbildungszahlen bereitet sich die DFS auf die zunehmende Anzahl an Flugbewegungen vor. Hinzu kommen rund 50 Startplätze für dual Studierende in Air Traffic Management, Technik, IT und Luftverkehrsmanagement sowie in der IHK-Ausbildung.

Rund 200 Einstellungen im Jahr 2025 
In diesem Jahr begrüßt die DFS in ihrer Lotsenausbildung 136 angehende Fluglotsinnen und Fluglotsen. Gemeinsam mit Berufsstartern in dualen Studiengängen und der IHK-Ausbildung starten rund 200 Talente in ihre Flugsicherungskarriere. 

Ausbildungsangebot 2026 
Für das kommende Jahr plant die DFS mit einer Ausweitung der Ausbildungszahlen. Das Ausbildungsportfolio umfasst folgende Berufsbilder:dieAusbildung zum Fluglotsen, duale Studiengänge für Air Traffic Management, Flugsicherungsingenieur/in, Informatik und Luftverkehrsmanagement sowie IHK-Ausbildungen zum Bürokaufmann/-frau und Fachinformatiker für Systemintegration. 

Für die dualen Studiengänge in IT, Technik und Management sowie für die IHK-Ausbildung endet die Bewerbungsfrist am 31. Oktober 2025. Für die Lotsenausbildung und das duale Studium Air Traffic Management können sich Interessierte ganzjährig bewerben. 

Neben dem Karriereeinstieg in klassischer Ausbildung oder Dualen Studiengängen plant die DFS auch Neueinstellungen in operativen Spezialisten-Berufsbildern (z.B. Flugberater w/m/d).  

Karrierechancen für erfahrene Fachkräfte in Technik und IT 
Im Rahmen ihrer ATS-Systemstrategie modernisiert die DFS ihre technische Infrastruktur für die Flugsicherung grundlegend. Dafür sucht sie berufserfahrene Fachkräfte und Studienabsolventen in den Bereichen Produktmanagement, Anforderungsmanagement, Site Reliability Engineering und Softwareentwicklung, die diesen Wandel aktiv mitgestalten möchten. Gesucht werden Persönlichkeiten mit technischem Know-how, strategischem Blick und Begeisterung für komplexe Systeme in einem sicherheitskritischen Umfeld.  

Über 500 Einstellungen in die Lotsenausbildung seit 2022 
„Die Flugverkehrszahlen steigen. Seit 2022 haben wir bereits über 500 Lotsinnen und Lotsen in unserer Ausbildung neu eingestellt. Diesen Weg setzen wir fort. Die Ausbildung von Nachwuchskräften genießt bei der DFS traditionell höchsten Stellenwert. Mit der Entscheidung, verstärkt in unsere Ausbildung zu investieren, sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“ berichtet Andrea Wächter, Geschäftsführerin Personal.  

Die meisten Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sind noch unbesetzt. Bewerbungen sind ab sofort möglich! Auf der Karriereseite finden Sie alle Informationen über den Arbeitgeber DFS, die Lotsenausbildung sowie zu den weiteren dualen Studienangeboten und den IHK-Ausbildungsberufen und zu den Möglichkeiten des Direkteinstiegs.

AustroControl sucht Fluglotsen

Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Wer sich diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job zutraut, hat am 23. Juni wieder die Möglichkeit, sich am online Recruiting Day zu informieren. Auf dem Programm steht ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung, Einblicke in den Ausbildungsalltag und wertvolle Informationen zum Selektionsverfahren.

Einfach bequem von zu Hause aus ganz Österreich einwählen – die Veranstaltung findet über MS Teams statt!

Austro Control ist Österreichs bester Arbeitgeber 2025

In der aktuellen Arbeitgeberstudie von Statista, kununu und dem Wirtschaftsmagazin „trend“ wurde Austro Control zum besten Arbeitgeber Österreichs gewählt – sowohl in der Gesamt-Wertung aller Branchen als auch in der Kategorie Verkehr und Logistik.

Die Bewertung basiert auf über 230’000 Urteilen von Arbeitnehmer/-innen zu mehr als 1’400 Unternehmen mit mindestens 200 Beschäftigten. Besonders ausschlaggebend für das Ranking war die Weiterempfehlungsbereitschaft der Mitarbeitenden.

„Diese Auszeichnung freut uns, weil sie direkt von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt“, betonen die Geschäftsführer Elisabeth Landrichter und Philipp Piber. „Austro Control bietet hervorragende Arbeitsbedingungen – von flexiblen Arbeitszeiten und Teleworking bis hin zu Gesundheitsförderung, attraktiver Bezahlung und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten.“

Jetzt bei Austro Control durchstarten
Das Unternehmen ist laufend auf der Suche nach engagierten Fachkräften in verschiedenen Bereichen. Alle Stellenangebote sind im Karriereportal zu finden.

Karriere als Fluglotsin oder Fluglotse
Jährlich starten rund 40 Trainees in eine spannende Karriere bei Austro Control. Voraussetzungen sind Matura, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Begeisterung für die Luftfahrt.

Fluglotsinnen und Fluglotsen gesucht

Startfrei zur Karriere als Fluglotsin oder Fluglotse. Austro Control sucht laufend Bewerber:innen für diesen verantwortungsvollen Job. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Gesucht werden junge Menschen mit Matura, die gerne im Team arbeiten, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und stressresistent sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt. Austro Control nimmt bis zu 40 Trainees pro Jahr auf.

Bewerbungen sind jederzeit möglich: www.startfrei.at Quelle: ‚austrocontrol.at‚.

Fluglotsinnen und Fluglotsen gesucht

Start frei zur Karriere als Fluglotsin oder Fluglotse. Austro Control sucht laufend Bewerber/-innen für diesen verantwortungsvollen Job. Bewerbungen sind jederzeit möglich. Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Gesucht werden junge Menschen mit Matura, die gerne im Team arbeiten, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und stressresistent sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungs-Zentrum in Wien statt. Austro Control nimmt bis zu 40 Trainees pro Jahr auf. Bewerbungen sind hier jederzeit möglich.

Lehrgang für Luftaufsichtspersonal

Der Lehrgang für Luftaufsichtspersonal findet vom 6. bis 8. September sowie am 13. und 14. September 2024 in der DAeC-Bundesgeschäftsstelle in Braunschweig statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Damit bietet das Fachreferat Luftraum, Flugsicherheit und Flugbetrieb im DAeC einen weiteren Lehrgang für Luftaufsichts-Personal gemäß NFL I 170/01 Theorie und Praxis für Mitglieder und Nichtmitglieder an.

  • Zeitraum: 5 Tage vom 06. bis 08. September sowie am 13. und 14. September 2024
  • Ort: BGST DAeC e.V. 38108 Braunschweig, Hermann Blenk Strasse 28
  • Kosten: für Vereinsmitglieder 570.– EUR.
  • Für Nicht-Mitglieder betragen die Kosten 785.– EUR zzgl. der gesetzlichen MwSt.
  • Teilnehmerzahl: max. 12.

Voraussetzung für die Teilnahme: Teilnehmer sollten im Besitz eines Luftfahrerscheines sein oder eine ähnliche Qualifikation aufweisen und im Besitz des BZF I oder II sein.
>> Anmeldung.

Fluglotsinnen und Fluglotsen gesucht

Informationen zum Job Fluglotsin/Fluglotse stehen im Mittelpunkt des Recruiting-Days am 20. April persönlich, live und vor Ort bei Austro Control. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Wer sich diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job zutraut, hat am 20. April wieder live die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control zu informieren. Auf dem Programm steht ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab. Alle weiteren Infos finden Sie hier bei AustroControl.

Engpässe im deutschen Luftraum mit Technik beseitigen

Trotz schleppender Erholung des zivilen Flugverkehrs nach der Corona-Pandemie wird es im deutschen Luftraum wieder eng. Nicht nur aus Kostengründen will die Flugsicherung eine technische Lösung. Die Engpässe im deutschen Luftraum lassen sich nach Auffassung des Flugsicherungschefs Arndt Schoenemann nur mit verbesserter Technologie nachhaltig beseitigen. „Wir können nicht beliebig viel Personal in unsere Kontrollcenter pumpen, um den Bedarf an Lotsenleistungen zu decken“, sagte der Chef der bundeseigenen Deutschen Flugsicherung (DFS) der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen müssten Airlines wie auch die Kontrollstellen in verlässliche Daten-Verbindungen investieren, die einen Großteil der mündlichen Kommunikation zwischen Lotsen und Crews ersetzen könnten. „Wir müssen weg von der zentralen Rolle des Sprechfunks“, sagte Schoenemann.

Airlines sollen in neue Datentechnologie investieren
Die DFS erwartet erst im Jahr 2027 die volle Rückkehr des Flugverkehrs über Deutschland zu dem 2019er Vor-Corona-Stand. Im kommenden Jahr sollen es den Berechnungen zufolge 92 Prozent werden. Gleichwohl sei insbesondere der aus Karlsruhe gesteuerte obere Luftraum über Süddeutschland bereits aktuell bei 120 bis 130 Prozent des Vorkrisenwertes und damit an der Grenzen der Kapazität. Die Flugsicherung testet die neue Datentechnologie derzeit auf zwei Abflugrouten von Düsseldorf und Stuttgart, wie Schoenemann berichtete. Entsprechend ausgerüstete Flugzeuge würden dort – entgegen sonst üblicher internationaler Regeln – bevorzugt geleitet. Er appelliere an die Fluggesellschaften, die Investitionen in die Flotte zu leisten, sagte der DFS-Chef. Für die Investitionen in die eigene Infrastruktur sei die Flug-Sicherung zunehmend auf Mittel aus Forschungsprogrammen der Europäischen Union angewiesen, sagte Schoenemann.

Flugsicherungsgebühren nur ein kleiner Teil des Ticketpreises
Der Flugsicherungschef wehrte sich gegen Kritik an der Höhe der deutschen Flugsicherungsgebühren. Man gehöre bei den Streckengebühren zu den fünf günstigsten Flugsicherungen in Europa. Bei den Starts und Landungen spiegele sich hingegen der erhöhte Aufwand, der aus dem deutschen Flughafensystem mit seiner Vielzahl von kleinen und mittleren Airports folge. Letztlich richte sich die Kritik der Direktfluggesellschaften aber vor allem gegen die deutsche Luftverkehrssteuer, die Flughafenkosten und die Luftsicherheitsgebühr, die für Passagier- und Gepäck-Kontrollen erhoben wird. Die Lotsenkosten machten nur einen sehr kleinen Teil des Ticketpreises aus. Die Gebühren seien aber auch für alle Anbieter gleich, meinte Schoenemann. „Ich bin daher überzeugt, dass auch die Direktflieger wie Ryanair, Wizz oder Easyjet in den kommenden Jahren wieder verstärkt auf den deutschen Markt zurückkommen werden, den sie nach Corona der Lufthansa ein Stück weit überlassen haben.“

DFS muss 1,2 Milliarden Euro reinholen
Schoenemann bestätigte Pläne, im kommenden Jahr die Start- und Landegebühren weniger stark anzuheben, als es eigentlich geboten wäre. Die DFS muss nach regulatorischen Vorgaben 2024 beginnen, die rund 1,2 Milliarden Euro Minder-Einnahmen aus der Corona-Zeit reinzuholen, um langfristig ihren Haushalt auszugleichen. Für einen Zeitraum von bis zu acht Jahren ist daher mit höheren Luftsicherungsgebühren zu rechnen.

In einem ersten Schritt sollen die Erhöhungen im kommenden Jahr gedämpft werden, erklärte der DFS-Chef, ohne eine Summe zu nennen. Über weitere Entlastungen der Airline-Branche sei noch nicht entschieden, da zunächst die europaweite Regulierung der Flugsicherungen durch die EU-Kommission abgewartet werden müsse. Quelle: ‚Airliners.de‚.

Fluglotsinnen und Fluglotsen gesucht

Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis oder geben die Freigabe zur Landung. Sie sorgen insbesondere dafür, dass Flugzeuge einander nie zu nahe kommen.

Online Recruiting-Day: Einfach und unkompliziert aus ganz Österreich teilnehmen. Alle, die sich für den Job Fluglotsin oder Fluglotse interessieren, erhalten beim Austro Control Online Recruiting-Day unkompliziert und aus erster Hand alle Informationen. Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung ermöglichen Fluglotsinnen und Fluglotsen von Austro Control einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung.

Was macht der Tower, wofür ist Approach zuständig und wie werden Überflüge sicher durch den österreichischen Luftraum geführt? Diese und alle weiteren Fragen rund um Auswahlverfahren, Ausbildung und Job werden beim Online Recruiting-Day von Austro Control Expertinnen und Experten beantwortet.

Datum: Mittwoch, 9. August
Zeit: 17.00 bis 19.00 Uhr
Anmeldung ab Ende Juli möglich

Alle weiteren Infos gibt es hier!

Für den Job sollte man ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Stressresistenz und Teamfähigkeit mitbringen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Mehr Informationen auf startfrei.at!

Nachwuchsmangel bei Fluglotsen

Flugverkehrsleitende von Skyguide sind fürstlich bezahlt, haben eine 35-Stunden-Woche und gehen mit 60 in Rente. Dennoch geht der Nachwuchs aus – es droht ein Personalmangel mit direkten Folgen für den Flugverkehr. «Swiss 65, Tower, Grüezi, number two.» Pascal Büsser kommuniziert via Funk mit den Piloten einer Swiss-Maschine, die sich im Landeanflug befindet. Der 31-Jährige ist Flugverkehrsleiter im Tower am Flughafen Zürich. Zu viert oder zu fünft dirigieren er und seine Kolleginnen und Kollegen die Starts und Landungen aller Flugzeuge – über 600 pro Tag.

Seit zehn Jahren ist Büsser Flugverkehrsleiter bei Skyguide. Oben im Kontrollturm zu sitzen – für ihn ein Traumjob: «Als 13-Jähriger durfte ich einen Kollegen begleiten, der als Lotse arbeitete. Da hat es mir den Ärmel reingezogen.» Dieses Gefühl verspüre er auch heute noch, wenn er eine Schicht antrete. «Wir sind dafür mitverantwortlich, dass die Flieger sicher starten und landen und zig Passagiere sicher fliegen können. Das ist toll», schwärmt er. Doch es gibt zu wenig Flugverkehrsleitende – trotz Durchschnitts-Salär von 190’000 Franken, 35-Stunden-Woche, bis zu sieben Wochen Ferien und Pensionierung mit 60 Jahren. Ab 2025 fehlen Skyguide in Zürich und Genf rund 25 Lotsinnen und Lotsen.

Kann dieses Loch nicht gestopft werden, hat das direkte Auswirkungen auf den Flugverkehr, weiss Thomas Muhl, Leiter Kontrollturm und Landeanflug in Zürich: «Wenn wir zu wenig Nachwuchs ausbilden können, müssen wir gewisse Sektoren schliessen. Dadurch sinkt die Kapazität. Das heisst, wir könnten in der gleichen Zeit nicht mehr gleich viele Flugzeuge abfertigen.»

Nur rund 80 Prozent der Ausbildungsplätze werden besetzt
Skyguide konnte 2022 nur 39 der 50 Ausbildungsplätze besetzen. Auch für dieses Jahr sind noch 15 Plätze offen. Die Gründe für den fehlenden Nachwuchs seien vielfältig, sagt Christian Lareida, Leiter der Skyguide-Academy. Möglicherweise spielten die Pandemie eine Rolle, der geringe Bekanntheitsgrad des Berufs und der Wandel der Bedürfnisse der Generation Z. «Und wir spüren, dass die grosse Verantwortung, die der Beruf verlangt, viele abschreckt, sich nur schon für die Ausbildung zu bewerben.»

Larissa Grubenmann hat die dreijährige Ausbildung zur Flugverkehrsleiterin begonnen. Jeden Tag trainiert sie in der Skyguide-Academy in Wangen bei Dübendorf. Dabei sitzt sie in einem nachgebauten Tower. Ein 360-Grad-Screen zeigt den Flugverkehr auf einem fiktiven Flughafen. Statt mit echten Pilotinnen und Piloten funkt die angehende Flugverkehrsleiterin mit Mitstudierenden, die diese Rolle übernehmen. «Man muss jeden Tag im Simulator alles geben. Bis zum letzten Tag weiss man nicht, ob man diesen Job nachher ausüben darf», sagt die 28-Jährige. Die grosse Verantwortung, die der Job mit sich bringt, sei ständig präsent. «Aber man wird schrittweise herangeführt, wir trainieren jede erdenkliche Situation. Das gibt Sicherheit», erklärt die angehende Lotsin. Ein Fehler kann im schlimmsten Fall Hunderte Menschenleben kosten. Flugverkehrsleiter Pascal Büsser ist sich dessen bewusst, «aber diese Gedanken stehen nicht permanent im Vordergrund, sonst wäre der Job nicht machbar», sagt er.

Ein Einsatz am Funk dauert zwei Stunden. Danach gibt es 20 bis 40 Minuten Pause. Die attraktiven Arbeitszeiten und der hohe Lohn seien der Verantwortung angepasst, findet Büsser. Doch die Arbeitsbedingungen seien kein Grund, dass er diesen Job gerne ausübe. «Das ist meiner Begeisterung für die Aviatik geschuldet.» Sagt’s und funkt: «Swiss 65, wind 280 degrees, 7 knots, runway 14, cleared to land.» Quelle: ‚SRF‚.

Neues Outfit für den Turm in Zwickau

Der frischen Fassade des Kontrollturms auf dem Flugplatz dürfte nichts mehr im Wege stehen. Der Kulturausschuss bewilligte am Gründonnerstag den Zuschuss für die Sanierung in Höhe von 7.000 Euro. Das Vorhaben und der Aero-Club hatten im Ausschuss viel Rückenwind bekommen. Aber es gab auch eine Gegenstimme und Kritik an dem stellenweise maroden Zaun.

Andreas Wolf von der AfD lehnte die Finanzspritze ab. Es sei bekannt, dass die Flugzeuge nicht billig seien, sagte er. Und wenn sich die Mitglieder das leisten können, dann kann der Club auch die Sanierung des Turms bezahlen, lautete das Argument sinngemäß weiter. Außerdem verlangte Andreas Wolf, dass der Aero-Club erst mal den Zaun in Ordnung bringt. Der Jägerzaun ist in der Tat an vielen Stellen zusammengefallen oder umgeknickt. Auch Grit Fischer, BfZ, sprach dieses Thema an.

Gerd Drechsler (CDU) wies darauf hin, dass der Aero-Club gut 50 Prozent der Fassadensanierung selbst bezahlt. Fraktionskollege Christian Siegel hob die wertvolle Jugendarbeit des Clubs hervor. Ute Brückner, Die Linke, erinnerte an die Arbeitseinsätze der Clubmitglieder. „Das ist unser Turm“, sagte Jens Juraschka. Eigentümer des Flugplatzes sei die Stadt. Der Aero-Club bewirtschafte als Pächter städtisches Gelände, so der SPD-Mann.

Zum Zaun sagte der Chef des Sportstättenbetriebs Mike Franke, dass es „priorisierte Stellen“ gebe, dass die Kosten für die Erneuerung ermittelt werden und dann die Ausgaben womöglich im Wirtschaftsplan 2024 berücksichtigt werden. Der Zeitplan für den Turm ist unterdessen klar: Im Mai soll das Gebäude eingerüstet und die Fassade auf Vordermann gebracht werden. Quelle: ‚Radio Zwickau / Gert Friedrich‚.

Austro Control sucht Fluglotsinnen und Fluglotsen

Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis oder geben die Freigabe zur Landung. Sie sorgen insbesondere dafür, dass Flugzeuge einander nie zu nahe kommen.

Für den Job sollte man ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Stressresistenz und Teamfähigkeit mitbringen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check.

Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Bewerbungen sind jederzeit möglich. Alle Informationen dazu gibt hier.

US-Flugverkehr nach Computerausfall komplett gestoppt

In den USA ist es zu einer folgenschweren Störung in einem Computersystem der FAA gekommen. Alle Flüge mussten daraufhin gestoppt werden – mittlerweile hat sich der Flugbetrieb wieder etwas normalisiert. Wie die FAA (Federal Aviation Administration) auf Twitter berichtete, war das sogenannte Notam-System (Notice to Airmen) am Mittwochmorgen ausgefallen. Das System liefert wichtige Informationen für den Flugbetrieb, der Ausfall führte deswegen dazu, dass der gesamte inländische Flugbetrieb in den USA eingestellt wurde. Ein derartiges Flugverbot hatte es seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 in den USA nicht mehr gegeben.Die US-Flugaufsichtsbehörde hatte die Fluglinien daraufhin angewiesen, dass alle Inlandsflüge bis 9 Uhr Ortszeit in Washington (15 Uhr MEZ) am Boden bleiben müssen. Diese Sperre wurde mittlerweile aufgehoben, trotzdem würden sich die Verspätungen den Airlines zufolge den ganzen Tag über hinziehen, berichtete der Nachrichtensender „CNN“. Viele Menschen hatten über Twitter und anderen Social-Media-Kanälen davon berichtet, dass sie aufgrund des Ausfalls auch in anderen Ländern, unter anderem in Frankreich, gestrandet seien.

Kaum Auswirkungen auf deutschen Flugverkehr
Auswirkungen auf den deutschen Flugverkehr hat der Computerausfall und der Flugverkehrsstopp in den Staaten offenbar bislang kaum. Eine Ankunft am Berliner Flughafen BER war laut Pressesprecher Jan-Peter Haack verspätet und der Flieger startete daher auch verspätet wieder zurück in die USA. „Ansonsten gibt es aber keine Auswirkungen und es sind keine Flüge ausgefallen“, sagt der Sprecher dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND). Süleyman Ucar vom Presseteam des Düsseldorfer Airports meldet bisher auch keine Probleme. „Der Systemausfall in den USA hat keine Auswirkungen auf unseren Standort“, sagt er dem RND. Von Düsseldorf aus gebe es aber auch keine Direktverbindungen in die USA. Seinen Informationen nach betreffe der Ausfall in den USA aber auch nicht das komplette Flugsicherungssystem, sondern nur einen Teil davon und habe deshalb vor allem Auswirkungen auf den inländischen Flugverkehr der USA. Quelle: ‚RND‚.