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Braucht Deutschland 39 Flughäfen?

Nur zwei Airlines haben Rostock-Laage angesteuert – beide sind pleite. Der Flughafen bangt um seine Existenz und hofft auf neues Geld vom Land. Der Fall wirft erneut die Frage auf, ob der Betrieb solcher Kleinst-Airports sinnvoll ist. „Es ist für uns ein schwerer Schlag“, sagt Flughafenchefin Dörte Hausmann, „aber er kam für uns nicht unerwartet.“ Schließlich hatte Flybmi schon Anfang Januar die Verbindung nach Stuttgart gekappt. Sie rechnete sich nicht – wie so vieles sich nicht rechnet in Rostock-Laage, wo auch die Bundeswehr einen Luftwaffenstützpunkt unterhält. Braucht Deutschland wirklich 39 Verkehrsflughäfen – von Heringsdorf bis Friedrichshafen? Und: Muss unbedingt die Allgemeinheit deren Finanzlöcher stopfen? Die Antworten darauf finden Sie im Originalbericht des ‚Spiegel‚.

„So können wir unseren Job nicht mehr machen“

Fluglotsen haben einen hochkomplexen Job. Von ihrem Tower aus müssen sie immer alles genaustens im Blick haben. Sie dürfen sich keine Sekunde ablenken lassen und müssen dafür sorgen, dass die Piloten in ihren Maschinen sicher in die Luft und sicher wieder auf den Boden kommen. Der Druck ist gross, die Verantwortung noch grösser. Macht ein Fluglotse einen Fehler, so kann das hunderten Menschen das Lebenkosten. Gleich drei Schweizer Fluglotsen müssen sich derzeit vor Gericht verantworten. Im Interview sagt Stefan Lischka, Fluglotse am Flughafen Zürich, warum das so gravierend ist. Mehr im Interview der Aargauer Zeitung.

83.000 Gäste auf Wangerooge

Die Wangerooge Flughafen GmbH kann mit zweistelligen Zuwachsraten aufwarten. Drei Gesellschaften fliegen den Inselfughafen regelmäßig an. Die Flughafen GmbH will in den weiteren Ausbau der Infrastruktur investieren. Die Wangerooger Flughafen GmbH blickt auf ein Rekordjahr zurück: Mit 23.877 Flugbewegungen und rund 83.000 Passagieren wurden bisherige Höchstmarken deutlich übertroffen. Bei den Starts und Ladungen verbuchte die Gesellschaft 2018 ein Plus von 24 Prozent; die Zahl der Passagiere nahm um 21 Prozent zu. „Der Flugverkehr ist natürlich stark wetterabhängig. Und da praktisch von April bis Oktober meistens gutes Wetter herrschte, hat uns der Supersommer viele Gäste beschert“, sagt Frank Schnieder, Geschäftsführer der kommunalen Gesellschaft. Mehr im Bericht von ‚NWZonline.de‘.

Bozener Flughafen ans Land?

Weil der Flughafen Bozen nicht mehr von „nationalem Interesse“ ist, könnte er vom Staat ans Land übergehen. Flughafen-Gegner fordern dies. Doch laut Landesregierung würde es ohnehin nicht viel nützen. So schrieb etwa der Dachverband für Natur- und Umweltschutz vor einigen Wochen in einem offenen Brief: „Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass es ein Dekret des Staatspräsidenten aus dem Jahre 2015 gibt, welches die Kompetenzen bezüglich Flugplatz Bozen an die Region bzw. Provinz abgeben würde, da dieser weder von strategischem, noch von nationalem Interesse ist. Einem Rückbau statt einem Ausbau dürfte also nichts im Wege stehen. Die Mehrheit der Südtiroler, die bei der Volksabstimmung unter anderem auch gegen das Entwicklungskonzept abgestimmt haben, erwartet dies von Ihnen.“ Mehr im Bericht der ‚Neuen Südtiroler Tageszeitung‘.

„Wer Drohnen fliegt, ist Pilot“

Kanadas Ministerium für Transportwesen hat die Einführung von Fluglizenzen und Flugverkehrsregeln für alle Flugdrohnen von einem Gewicht zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm angekündigt. Vor allem soll der Drohnenbetrieb in der Nähe von Flughäfen untersagt werden. Zunächst als Richtlinien in dieser Woche eingeführt, sollen die Regeln im Juni 2019 verbindlich in Kraft treten. Danach sollen Drohnen ausschließlich unterhalb von 122 Metern über dem Boden und fernab anderer Flugverkehrsteilnehmer geflogen werden dürfen. Mehr im Bericht von ‚RT‘.

Darum ist der Innsbrucker Anflug spektakulär

Eng zwischen Bergen und Felswänden eingekesselt und mit schwierigen Windbedingungen gesegnet, gehört der Anflug in das Inn-Tal zu den anspruchsvollsten und spektakulärsten Europas. Während auf der nördlichen Seite die sogenannte Nordkette ihre Berge bis zu 2.600 Metern aus den Boden ragen lässt, grenzt südlich der Patscherkofel mit knapp 2.200 Metern Höhe das Tal ein. Viel Platz für den Anflug auf den Flughafen bleibt hier nicht, wer hier runter möchte muss aus Osten oder Westen entlang der Bergketten in das Tal eintauchen. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des ‚Standard‘.