Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Erstflug des Fly-by-wire-Nixus

Paulo Iscolds Nixus hat am 4. März auf dem Castle Airport (Ex-Air Force Base) in Merced, Kalifornien, erstmals abgehoben. Ziel des Nixus-Projekts ist, die Grenzen des Segelflugsports zu verschieben und die allgemeine Luftfahrt mit Innovationen zu bereichern. Die primäre technische Herausforderung war die Entwicklung eines Flügels mit extrem hoher Streckung unter Verwendung von Fly-by-Wire-Steuerung – das erste Mal, dass Fly-by-Wire-Technologie in einem Flugzeug der Allgemeinen Luftfahrt eingesetzt wird. Mehr Informationen auf der Nixus-Webseite oder bei facebook.

Nationale Wettbewerbe: Regeländerungen 2019

Für Segelflug-Wettbewerbe auf nationaler Ebene stehen für 2019 signifikante Änderungen fest. Sie betreffen die SWO und Änderungen der Zyklen, welche die Qualifikation und die Deutschen Meisterschaften betreffen. Ebenfalls gibt es Änderungen für die Wettbewerbsordnung DMst 2019. Das gesamte Segelflug Update können Sie hier beim DAEC als PDF downloaden.

Neues Lehrbuch „Segelfliegen Grundausbildung“

In der Bundeskommission Segelflug ist unter Leitung des Referenten Ausbildung/Lizenzen Günter Forneck im letzten Halbjahr das Lehrbuch „Segelfliegen Grundausbildung“ entstanden. Das Buch im DIN A 5-Format beschreibt die Segelflugausbildung vom ersten Besuch auf dem Segelflugplatz bis zum ersten Alleinflug. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, sämtliche Schritte der Segelflugausbildung in allgemeinverständlicher Sprache mit vielen erklärenden Zeichnungen darzustellen. Auf tiefere theoretische Erklärungen wurde bewusst verzichtet. Das Buch soll den Segelflugschüler bis zum ersten Alleinflug begleiten. Die Inhalte der einzelnen Ausbildungsschritte werden für den Segelflugschüler leicht verständlich erklärt. Dem Segelfluglehrer bietet sich das Buch zur Kommunikation mit dem Schüler an. Das Buch wird zur AERO 2019 vorliegen und über die Landesverbände des DAeC und die Segelflugschulen in Deutschland zu beziehen sein.

200 Arcus-M ausgeliefert

Gemäss der Firmen-Webseite von Schempp-Hirth aus Kirchheim / Teck konnte anfangs März 2019 der Arcus-M mit der Werksnummer 200 ausgeliefert und an die offensichtlich überglücklichen neuen Besitzer übergeben werden.

Schweiz: Luftraum-Refresher 2019

Der Luftraum in der Schweiz wird immer komplexer. Deshab ist es wichtig, dass wir vor Flügen über die Luftraumstruktur informiert sind. Luftraumverletzungen können nicht nur äusserst gefährlich sein, sondern werfen ein schlechtes Licht auf unseren wunderbaren Sport. Hier finden Sie die (wenigen) Änderungen für das Jahr 2019.

Zögling bald wieder flugtüchtig

Der Bettlacher Thomas Fessler ist nicht nur Schreinermeister und Gemeinderat, sondern auch ein Restaurator von Oldtimer-Segelflugzeugen. Bei einem Vortrag im Kultur-Historischen Museum in Grenchen stellte er sein letztes Projekt vor: Den Wiederaufbau eines Schulgleiters aus den 1940er-Jahren. Der Zögling mit der Registrierung HB-429 stand früher in den Diensten der Segel- und Motorfluggruppe Grenchen und lagerte dann jahrzehntelang im Keller des Schulhauses Kastels und in der Heizzentrale des Schulhauses IV, bevor ihn Thomas Fessler zu einem symbolischen Preis von der Stiftung Museum Grenchen übernahm und in den letzten Jahren wieder flugtüchtig restaurieren liess. Mehr im Originalbericht von Peter Brotschi im ‚Grenchener Tagblatt‘.

Überarbeitete Richtlinie ‚Segelfluggelände‘

Der Flugbetrieb auf Segelfluggeländen soll auch in Zukunft sichergestellt sein. Die überarbeitete Richtlinie für die Genehmigung der Anlage und des Betriebs legt das fest. Im konstruktiven Austausch haben sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), einige Landesluftfahrtbehörden und der DAeC auf eine Neufassung der Richtlinie verständigt. Die noch gültige „Richtlinie für die Genehmigung der Anlage und des Betriebs von Segelfluggeländen“ wurde im Jahr 1969 verabschiedet. Damit die Richtlinie auch aktuellen Entwicklungen gerecht werden kann, plante das BMVI eine Neufassung. Um die Wünsche und Auffassungen der Betroffenen berücksichtigen zu können, hatte das BMVI engagierte Landesluftfahrtbehörden, den DAeC und den DSV Mitte Februar ins BMVI eingeladen. Wichtiger Konsens ist, dass durch die neue Richtlinie der Bestand der Segelfluggelände in Deutschland nicht gefährdet wird. Mehr und wichtige Informationen im online-Beitrag des DAEC.

Sturm und Wildschweine

Am Flugplatz Altena-Hegenscheid haben Wildschweine erneut ganze Arbeit geleistet: Die Landebahn ist verwüstet. Damit nicht genug: Der Sturm des letzten Wochenendes hat am Tower erhebliche Schäden angerichtet. Neben den Schäden durch den neuerlichen Wildschwein-„Besuch“ müssen sich die Verantwortlichen der Flugplatz Hegenscheid GmbH mit den Schäden befassen, die das stürmische Wetter am Tower verursacht hat. Dort wurden Antennen abgerissen. Landen dürfen auf dem Flugplatz Altena-Hegenscheid Motorsegler, Segelflugzeuge, Hubschrauber, Ballone und Ultraleicht-Flugzeuge, wobei teilweise das vorherige Einholen einer entsprechenden Genehmigung erforderlich ist. Mehr im Originalbericht von ‚come-on.de‚.

10’000 PowerFLARM verkauft

Flarm hat 10’000 PowerFLARM-Systeme verkauft. hPowerFLARM wurde entwickelt, um den Anforderungen von motorisierten Flugzeugen und Hubschraubern gerecht zu werden. Es ermöglicht eine dreifach grössere Reichweite, verschiedene Einbau-Antennen, besserem Interferenzschutz, ADS-B/Transponderempfänger und bessere und intuitivere Hinderniswarnungen. Seit 2004 wurden gesamthaft fast 40’000 FLARM-Systeme in allen Arten von bemannten Flugzeugen und Hubschraubern verbaut.

Füssen: Flieger dürfen aufstocken

Auf dem Füssener Segelfluggelände dürfen sechs Ultraleichtflugzeuge stationiert werden. Einem Antrag des Luftsportvereins Füssen stimmte der Stadtrat zu. Bislang dürfen maximal drei Ultraleichtflugzeuge starten und landen und eigentlich ist der Luftsportverein Füssen mit seinem Flugplatz vor allem für Segelflieger gedacht. Jetzt hat der Verein beim Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern eine Aufstockung auf maximal sechs UL-Flugzeuge auf seinem Platz beantragt. Ähnlich wie das Luftamt Süd hat auch die Stadtverwaltung keine Probleme mit dem Antrag des Vereins – wenn dadurch nicht mehr als 2’400 Starts pro Jahr erfolgen werden. Zuletzt waren es 1’180 Starts im Jahr. „Wir sind zur Überzeugung gekommen, dass eine Aufstockung möglich ist“, fasste Bürgermeister Paul Iacob (SPD) eine Besichtigung des Flugplatzes zusammen. Zu einer höheren Lärmbelastung der Anwohner werde es durch mehr UL-Flugzeuge nicht kommen, ergänzte Bauamtsleiter Armin Angeringer. Das hätten Vorführungen bei der Besichtigung gezeigt. „Der Motor ist nur während der Startphase zu hören“, erklärte er. Quelle: ‚Kreisbote‘.

„Zugvögel“ heben wieder ab

Lange sah es danach aus, als ob sich in diesem Winter keine klassische Wellenlage einstellen würde. Doch am östlichen Rand des zuletzt lang anhaltenden Hochdruckgebiet kam doch noch eine leichte Nordostlage auf. Anfangs behinderte noch eine tiefe Wolkendecke, die sich am östlichen Rand vom Schwarzwald anstaute, einen frühen Start. Mehr Informationen im Bericht von Lothar Schwark im ‚Schwarzwälder Boten‘.

Petition für Flugplatz Sallanches (Chamonix)

Der Bürgermeister kündigt die für 15. Mai 2019 geplante Schliessung des Flughafens Sallanches (LFHZ) an. Die Gemeinde will Land für ein Naturschutzgebiet zurückgewinnen. Auf diesem 1974 errichteten Flugplatz befindet sich der Fliegerclub Mont Blanc mit etwa zehn Flugzeugen. Sallanches wird hauptsächlich als Rettungsplatz für viele Flugzeuge – ULM’s, Flugzeuge, Hubschrauber und Segelflugzeuge – genutzt. Die einzige alternative Landemöglichkeit im Tal ist der Altiport von Mégève, der aufgrund seiner Lage und Höhe keine vernünftige Notlandestelle ist. Hier können Sie die Petition jetzt mitunterzeichnen.

Spenden-Aktion „Olympia-Meise“

Um dem Luftsport in der großen Familie des deutschen Sports an repräsentativer Stelle ein Gesicht zu verleihen, hat der AEROCLUB NRW e.V. ein Spendenprojekt gestartet. Mit den Geldern soll dem Deutschen Sport und Olympia Museum in Köln ein historisches Segelflugzeug vom Typ „Olympia-Meise“ zur Verfügung gestellt werden. Auch der DAeC unterstützt den Spendenaufruf. Quelle: DAEC.

Serienproduktion Ventus 3M startet

Auf ihrer Webseite melden die Kirchheimer, dass die Serienherstellung des Ventus-3M angelaufen sei. Am letzten Wochenende im Februar konnte Schempp Hirth einen weiteren Ventus-3M der Performance-Edition einfliegen und ausliefern.

Eutingen: Flugplatz-Knatsch

Die Zukunft des Flugsportvereins (FSV) Rottenburg-Horb-Eutingen hängt auch an der Zukunft des Flugplatzes. Das Gelände gilt als interessante Gewerbegebietsfläche. Doch in den vergangenen Wochen befand sich der Verein im „Selbstzerstörungsmodus“. Auslöser sollen Unstimmigkeiten zwischen dem Vorsitzenden Thomas Haller und und ihm nahe stehende Vereinskollegen und anderen, unzufriedenen Mitgliedern des Vereins gewesen sein. Man sei mit der Art der Vereinsführung nicht einverstanden gewesen. Sogar eine Unterschriftenaktion zur Abwahl wurde unternommen, die rund 50 Mitglieder unterschrieben haben sollen. Im Konflikt spielt aber auch die Flugsportgruppe (FSG) Hanns-Klemm Böblingen eine Rolle. Die Vereine, die in den vergangenen Jahren ein harmonisches Miteinander auf dem Vereinsgelände betonten, sind zu Konkurrenten geworden – zumindest aus Sicht einiger Mitglieder. Die ungewisse Zukunft der Flieger wegen der Gewerbegebietspläne der Gemeinden Eutingen und Rottenburg sollen das Nervenkostüm der Mitglieder ebenfalls angekratzt haben. Mehr Details im Bericht des ‚Schwarzwälder Boten‘.

LSC Pfarrkirchen: Segelflug-Symposium

Ende Februar trafen sich 80 Segelflieger und Luftsportinteressierte in Postmünster zum elften Segelflug-Symposium, ausgerichtet vom Luftsportclub Pfarrkirchen. Kurz vor Saisonbeginn können sowohl erfahrenen Piloten wie auch Flugschülern Tipps und Tricks von Profis abschauen und Erlebnisse mit Wettkampf- und Leistungspiloten zu teilen. Mit Stefan Göldner, Vertriebs- und Marketingleiter bei DG Flugzeugbau und Philipp Keller vom Luftsportverein Straubing konnten zwei gute Referenten gewonnen werden. Mehr im Bericht der ‚Passauer Neuen Presse‘.

EASA-Opinion 1/2019 verspricht Verbesserungen

Ziel des Vorschlags ist, Anforderungen festzulegen, die für den Segelflug sinnvoll und angemessen sind. Ohne in die Details der vielfältigen Vorschläge näher einzugehen, sollen einige wichtige Regelungsvorschläge vereinfacht dargestellt werden.

Segelfluglehrer werden künftig keine Kompetenzbeurteilung durch einen Prüfer bei jeder dritten Verlängerung der Berechtigung benötigen; ein Überprüfungsflug mit einem qualifizierten Fluglehrer (FII) wird ausreichen.

– Es soll künftig nur noch eine Segelfluglizenz (SPL) geben; der LAPL(S) entfällt.

– Für den europäischen Raum wird nur noch das LAPL-Medical gefordert; der manchmal lästige Gang zum Fliegerarzt jedes Jahr für ältere Piloten entfällt damit. Wer im außereuropäischen Raum segelfliegen will, benötigt weiter das Medical Class 2.

– Die Anfängerschulung für den Touring-Motorsegler (TMG) wird wieder zugelassen.

– Für den Segelkunstflug werden die beiden unterschiedlichen Level Basic und Advanced möglich sein.

Die neuen Regelungen werden für den Segelflug realistischer und damit nachvollziehbarer sein; viele häufig kritisierte derzeit gültige Regelungen werden damit entfallen.

Fluglotsin schreibt Jugendbücher

Judith Spörl vom Kontrollturm des Salzburg Airport ist auch Autorin und Ex-Privatpilotin. Sie schreibt Jugendbücher über das Segelfliegen. Als eine der wenigen Frauen macht sie Jugend- und Mädchenarbeit für Technik und Fliegerei. In ihren Büchern verbindet Judith Spörl die rein technischen, physikalischen und fliegerischen Grundlagen in verständlicher Sprache mit dem, was Pubertierende bzw. Jugendliche auch sehr interessiert: „Da ist auch ein bisschen Lovestory und Teenager-Romanze. Das haben wir natürlich selbst auch alle erlebt in jungen Jahren. Mein Vater ist auch Pilot, und er hat mich damals zu einem Segelflugverein in Franken gebracht. Meine Tochter ist von meinen Büchern sehr begeistert. Und ich war wiederum begeistert, als ich sie dann zum ersten Mal auf einen Segelflugplatz mitgenommen habe.“ Quelle: ‚Salzburg ORF.at‘.

Elfe soll wieder abheben

Werner Pfenninger konstruierte Ende der 1930er Jahre ein Segelflugzeug, welches seiner Zeit weit voraus war. Nach dem Erstflug vor 80 Jahren wurde die Elfe aber bereits 1949 wieder stillgelegt. Die Stiftung Segel-Flug-Geschichte will das Flugzeug restaurieren und wieder in die Luft bringen. Der Erstflug der Elfe P1 HB-278 erfolgt vor 80 Jahren, am 4. März 1939. Gemäss Bordbuch sind die Starteigenschaften nicht sehr gut, und das Flugzeug reagiert sehr nervös auf sämtliche Ruder, liegt sonst aber ruhig in der Luft. Die Sicht nach vorne ist eingeschränkt, so dass Pfenninger am 2. Juni 1941 bei einer Landung bei Flims ein Hindernis übersieht. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Neuen Zürcher Zeitung‘.

Jahresbericht 2018 des SFVS

Der Jahresbericht des Schweizer Segelflug-Verbandes informiert über die wichtigsten Aktivitäten des Vorstandes und der Unterverbände. Die Präsidenten des SFVS, der SAGA und des VSSF sowie der SFVS wollen den Mitgliedern einen Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten, Aufgaben und Resultate in den verschiedenen Bereichen vermitteln. Quelle: SFVS.

FAI vergibt Awards

Die Leistungen von Athleten und Piloten aus der ganzen Welt des Luftsports wurden anlässlich der 112. FAI-General-Konferenz in Luxor gewürdigt. Für FAI-Präsident Frits Brink ist die jährliche FAI-Verleihung eine Gelegenheit, jene zu ehren, die in den letzten 12 Monaten am meisten für die Förderung von Luftfahrt, Raumfahrt und Luftsport getan haben. „Ich freue mich, hier zu sein, um die diesjährigen Auszeichnungen für diese inspirierenden Persönlichkeiten zu vergeben.“ Insgesamt 17 Preisträger, darunter Hermann Trimmel und Klaus Ohlmann, waren bei der Zeremonie anwesend. Quelle: FAI.

Neuenrade: EUR 85’000 Fördermittel

Im Luftsportverein Sauerland fliegen derzeit 90 aktive Mitglieder. Der Segelflugclub in Neuenrade ist bekannt bei Jung und Alt und regionsweit für seine gute Nachwuchsförderung bekannt. Die Räumlichkeiten im Vereinsheim jedoch werden den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht. Um den Verein für die Zukunft fit zu machen, soll das Vereinsheim in einen Come-Together-Raum umgebaut werden. Der neue Raum soll Schulungen, Trainings, Weiterbildungen, Versammlungen, Veranstaltungen und der Betreuung von Gastgruppen gewachsen sein. Ziel ist es eine neue Trainingsmöglichkeit für den Segelkunstflug der Deutschen Nationalmannschaft und für den Modellflug zu schaffen. Auch sollen jugendliche Mädchen und Jungen für die Technik begeistert werden. Die unterschiedlichen Flugschulungen für Jung und Alt in Theorie und Praxis zur Vorbereitung der verschiedenen Lizenzen können dann gut angeboten werden. Der neue Treffpunkt ist darüber hinaus viel besser dafür geeignet den Austausch und Kooperationen mit anderen Vereinen zu forcieren. 85.000 Euro LEADER-Fördermittel erhält der Verein für das im April startende Projekt. Quelle: ‚Lokalkompass‘.

Gedern: Fast die halbe Welt umrundet

Als „Spitzen-Sommer zum Segelfliegen“ hat Vorsitzender Harald Kaufmann während der Jahreshauptversammlung der Gederner Segelflieger den Sommer im vergangenen Jahr bezeichnet. Das belegen auch die fast 20 000 Streckenkilometer, geflogen von fünf Gederner Piloten. Im OLC, dem deutschlandweiten, dezentralen Streckenflugwettbewerb, erreichte die Segelfliegergruppe Gedern den 29. Platz in Hessen. Mehr Informationen im ‚Kreis-Anzeiger‚.

Was am Segelflugzentrum im Winter passiert

Dreh- und Angelpunkt des Vereinslebens ist im Moment jedoch nicht der Himmel über Königsdorf, sondern die Flugzeugwerkstatt. Und auch hier geht ohne die gemeinsame Arbeit und gegenseitige Unterstützung nichts. Vor zwei Wochen erst habe man die Dächer der Hangars in einer großen gemeinsamen Aktion vom Schnee befreit, um einer möglichen Überlastung vorzubeugen. Das Juniorenteam der Königsdorfer, das in der vergangenen Saison seinen Titel in der U25-Bundesliga verteidigt hat, ist in dieser Hinsicht besonders aktiv. Die Jungpiloten erledigen Wartungsarbeiten an den Flugzeugen und führen die durch strenge Sicherheitsvorschriften vorgegebenen Kontrollen durch. Auch Schönheitsreparaturen wie die Ausbesserung von Lackschäden übernehmen sie. Jetzt im Winter pauken zudem die Flugschüler Grundlagenwissen. Zum Erwerb der Pilotenlizenz gehört neben der praktischen Fliegerei nämlich jede Menge Theorie über Luftrecht, Navigation, Meteorologie und Flugzeugtechnik. Quelle: ‚Merkur‘.

Flugplatz Sallanches schliesst am 15. Mai

Der Plan geisterte leider schon seit einige Jahre durch die Politik im Tal von Chamonix. Jetzt ist entschieden, dass der Flugplatz Sallanches am 15. Mai endgültig geschlossen wird. Zu geringe Kapazität und Frequenzen sind die Ursachen – und die Stadt möchte das Land für einen Naturpark zurückgewinnen. Auf dem Flugplatz ist der Flugclub Sallanches beheimatet. Sallanches ist vor allem auch eine wichtige Notlandestelle für Flugzeuge, die sich in der Region des Mont-Blanc bewegen, Alternativen für Aussenlandungen sind dort sehr dünn gesät.

Arcus-M-Charter in Puimoisson

In diesem Jahr steht auf dem Flugplatz Puimoisson ein Hochleistungs-Doppelsitzer (Arcus M) vom 01. April bis zum 15. August in Puimoisson als Chartermaschine zur Verfügung. Auch tage- oder wochenweise Gebirgsflug-Einweisungen mit Fluglehrer Frédéric sind möglich. Kontakt für nähere Auskünfte und Reservierungen unter ‚office@puivolavoile.com‚.

‚Mac‘ fliegt mit LS8 Australien-Kontinentalrekord

Makoto Ichikawa, den meisten bekannt als “Mac” hat mit seiner LS8 einen neuen kontinental Rekord für Australien aufgestellt. Bereits am 25. Dezember gelang Ihm von Tocumwal aus ein beachtliches Jojo mit über 1.100km. Zwei Tage später konnte er erneut das gute Wetter nutzen und flog ein 1000er FAI mit einer Wertungsdistanz von 1026km! Quelle: DG-Flugzeugbau.

Newsletter von SchänisSoaring

Der Newsletter von SchänisSoaring in der Februar-Ausgabe enthält diese Themen:

  • Spatenstich für das neue Betriebsgebäude
  • Thomas Meier neuer Flugplatzleiter
  • Skiweekend der SG Lägern und Glider Cup in Elm
  • Schaenissoaring auf Instagram
  • Ausbildung im Simulator
  • Swiss Junior Gliding Team – Jahresplanung 2019 und
  • Jahresrückblick auf eine spannende Segelflugsaison