Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Die ständige Suche nach dem Bart

Es wird derzeit viel geflogen in Garbenheim: Noch bis Samstag starten Segelflieger bei der Wetzlarer Woche. 9 Uhr, auf dem Fluggelände des VfL in den Garbenheimer Wiesen. Gerade läuft das Briefing, wie an jedem Morgen der Wetzlarer Woche. Die Mitglieder der 22 teilnehmenden Teams sitzen beisammen, analysieren den vergangenen Flugtag und lassen sich die Tagesaufgabe erläutern. Besonderheit dieses Tages: Der Wind hat auf Ost gedreht. Da auch Segelflieger in den Wind starten, muss die Winde umgestellt werden. Es wird also in Richtung Autobahnbrücke Dorlar gestartet. „Wir haben uns entschieden, heute nördlich der Lahn zu bleiben“, sagt der Vereinsvorsitzende Jörg Mathes an der Karte. Die Aufgabe: bis nach Montabaur fliegen, dann nach Alsfeld, über Reiskirchen und Gießen zurück nach Wetzlar. Zielmarke ist der Bismarckturm. An jedem Tag der Wetzlarer Woche ist eine Aufgabe vorgesehen. Gewertet wird ganz klassisch nach Zeit. Wer also zuerst zurück ist, gewinnt. Ein GPS-Logger in jedem Flugzeug zeichnet die Flugrouten auf und kontrolliert damit auch, ob die vorgegebenen Punkte angeflogen wurden. „Früher“, erzählt Steffen Hengst, der zweite Vorsitzende des Ausrichtervereins VfL Wetzlar, „haben wir die Wendepunkte auf Rollfilm aus dem Cockpit fotografiert“. Wendepunkte waren markante Bauwerke wie Türme oder Burgen. Heute, mit moderner Technik an Bord, können die Wendepunkte im Prinzip virtuell sein. Quelle. ‚Mittelhessen.de‚.

Segelfliegen im Jugendsportcamp

In den Sommerferien bietet das Sportamt Thurgau zusammen mit der Segelfluggruppe Cumulus das Jugendsportcamp Segelfliegen an. Dieses findet vom 8. bis 12. Juli 2019 in Amlikon statt. Eine Woche lang Segelfliegen in Theorie und Praxis hautnah erleben: Wer selber gerne einmal am Steuer eines Segelflugzeuges sitzen und das Gefühl des geräuschlosen, raumgreifenden und motorlosen Gleitens erleben möchte, für den ist das Jugendsportcamp Segelfliegen eine gute Gelegenheit. Zusammen mit der Segelfluggruppe Cumulus bietet das Sportamt Thurgau das Lager zum neunten Mal an. Das Camp ist für Jugendliche der Jahrgänge 1999 bis 2004 ausgeschrieben.

Rundflüge und Loopings über Bohmte

Der traditionelle Tag der offenen Tür des Luftsportvereins Wittlage auf dem Flugplatz Bohmte zog am Maifeiertag wieder mehr als 10.000 Besucher an. Bereits morgens um 9 füllte sich rasch der Flugplatz und das erste Dröhnen vom Herannahen der verschiedenen Flugzeuge über dem Flugfeld war zu hören. „Luftsport zum Anfassen in familiärer Atmosphäre“, so lautete das Motto und das ist auf dem Bohmter Flugtag auch wörtlich gemeint – eine Großveranstaltung als Familienausflug. Der Wetter war in diesem Jahr besonders gut. Im Gegensatz zu 2018, als die Besucher in dicker Winterkleidung erschienen waren. Doch super Flugwetter traf wohl nicht für alle Regionen in Deutschland zu. Die angekündigte Piper-Staffel aus Büsum hatte als erstes bereits frühmorgens wegen Seenebels ihre Teilnahme abgesagt. Ebenso konnte das Acroteam aus Meschede mit drei kleinen Doppeldeckern vom Typ Pitts den Flug nach Bohmte nicht antreten. Die Sicht war unter 1.500 Meter. Regen und Nebel im Sauerland ließen daher einen Start nicht zu. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Osnabrücker Zeitung‚.

Luftsport-Sicherheitspreis für PSR-Antrieb.

Auf der AERO 2019 in Friedrichshafen wurde der Luftsport-Sicherheitspreis des Luftsport-Magazines an Klaus Meitzner und seine Segelflugzeug-Turbine PSR T02 verliehen. Klaus Meitzner hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Verwendung von Strahlturbinen die Betriebs- und Bediensicherheit von Heimkehrhilfen erheblich zu verbessern. Mit der Entwicklung einer Luftfahrt-zugelassenen Strahlturbine und dem Einbau der Turbine in Segelflugzeuge der 15-18m Klasse ist es ihm gelungen, einen wesentlichen Beitrag zur Flugsicherheit im Bereich der Heimkehrhilfen zu erbringen. Im Horizontalflug erreicht das Segelflugzeug 180 km/h, die maximale Geschwindigkeit mit Turbine beträgt 220km/h, die Reisegeschwindigkeit mit reduzierter Drehzahl beträgt 160km/h, bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h liegt das Steigen bei 1,1m/s und in 3’000m Höhe steigt das Segelflugzeug noch mit 0,5m/s. Mmit einer installierten Masse von 40 kg, Turbine einschließlich 30l Kerosin, beträgt die Reichweite 160km. Damit ist die Reichweite der Turbine deutlich höher als bei vergleichbaren Propellerantrieben. Auch die Horizontalflug-Geschwindigkeit mit Turbine ist doppelt so hoch wie bei Propellerantrieben.

1’541 km: 4. Europarekord für Mathias Schunk

21 Jahre hielt der Europarekord, 1998 hatten ihn zwei Österreicher aufgestellt. Wolfgang Janowitsch und Hermann Trimmel waren 1531 Kilometer weit geflogen, in einem Segelflugzeug, über den Alpen. Doch nun hat ihnen der Geretsrieder Pilot Mathias Schunk diesen Titel weggeschnappt. In seinem Quintus segelte er am Donnerstag, 25.April in Königsdorf los, kam in einen Föhnsturm und kehrte erst nach knapp 14 Stunden Flugzeit kurz vor Sonnenuntergang zurück – nach 1541,7 Kilometern. Schunk hatte den bisherigen Bestwert um zehn Kilometer überboten. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

Redesign Luftraum Zürich

Hier sind Informationen und empfohlene Handlungsanleitungen des Aero-Club der Schweiz zum laufenden Prozess um den Entwurf einer neuen TMA/CTR Struktur online zu finden. Dem AeCS ist es wichtig, dass Luftraumbenutzer und Flugplatzhalter/Infrastrukturbetreiber transparent informiert sind und aktiv mitarbeiten und Stellung nehmen zum angedachten, jedoch völlig unbrauchbaren Entwurf. Der AeCS ist auf Rückmeldungen der aviatischen Community angewiesen, genau so wie der Regulator BAZL und der Provider skyguide, um gute Lösungen zu finden. Quelle: ‚Aero Club Schweiz‚.

Einflug in Innsbrucker Luftraum ‚D‘

Segelflieger, die die TRA verlassen wollen und auf LOWI TWR/APP eine Einflugfreigabe in den Luftraum „D“ wünschen (oder von irgendwo ausserhalb in die TMA/CTR einfliegen), sollen bitte unaufgefordert einen vorhandenen Transponder einschalten und dann erst nach ca. 30 Sekunden um eine entsprechende Freigabe rufen. Das Radar benötigt einige Sekunden, bis das entsprechende Target dargestellt wird. Die Controller können dann schon beim Erstanruf die Position sehen, was wiederum Rückfragen erspart und auch die Aufforderung bzw. Nachfrage um einen Transponder. Das hilft also nicht nur den Controllern, sondern auch dem Segelflieger, da schneller reagiert werden kann. Beim Einflug in die TRA ist der Transponder bitte wieder ohne Aufforderung auszuschalten!

Schnuppertag in Oerlinghausen

Fußball? Klar, hätte Fabian Gier auch spielen können. Wenn da nicht der Schnuppertag des Segelflugvereins Oerlinghausen gewesen wäre. Der Neuntklässler des Niklas-Luhmann-Gymnasiums (NLG) meldete sich zur Premiere im Juni vergangenen Jahres an und war derart begeistert, dass er gleich noch einen Schnuppermonat anschloss. Vor drei Wochen hat der 14-Jährige seinen ersten Alleinflug bewältigt, „und zwar richtig gut“, lobt Jugendleiter Jonas Becker. Jetzt hat es einen zweiten Schnuppertag gegeben. Fabian Gier ist wieder dabei. Diesmal allerdings als Helfer, der sein bereits erworbenes Wissen gerne weitergibt und überall dort mit anpackt, wo seine Hilfe gebraucht wird. Ambitioniert, wenn nicht gar routiniert, sieht es aus, als der Gymnasiast mit einer „Karre“ auf vier Rädern über die asphaltierte Strecke auf der Ostseite des riesigen Flugplatzgeländes fährt und ein Segelflugzeug hinter sich herzieht. Neben ihm hat Jan Niklas Henkenius Platz genommen. Fabian Gier erklärt dem 17-Jährigen, mit welchen Handgriffen das Hinterrad des riesigen Seglers aus der sicheren Verankerung gelöst wird. Quelle: ‚nw.de‚.

Am Himmel über Oerlinghausen

Die günstige Thermik an der Bergkette zog von Anfang an Luftsportfreunde aus ganz Ostwestfalen an. Schnell gründeten sich Segelflugvereine, die auf dem Oerlinghauser Gelände, das anfangs noch an der Bleiche unweit des Kalkwerks lag, ihren abenteuerlichen Sport betrieben. Auch die hiesigen Segelflieger schlossen sich im Flugverein zusammen – unter anderem im 1932 gegründeten Verein „Sturmvogel“. Aus dem rustikalen Flugplatzgelände der Nachkriegszeit hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein großer Luftsportstandort entwickelt, der weit über das reine Segelfliegen hinausgeht. Denn auf dem Oerlinghauser Flugfeld starten heute auch Motorsegler, Ultraleicht-, Motor- und Modellflugzeuge, Drachen, Gleitschirme und Ballone. Den 13 Vereinen aus OWL mit insgesamt etwa 1.000 Mitgliedern bietet das heutige Luftsportzentrum die Fliegerei in all ihren Varianten an. Und es sind mehr als 100 Segelflugzeuge in Oerlinghausen stationiert. Einen großen Schub für das Luftsportzentrum Oerlinghausen und das Segelfliegen brachte vor einigen Jahren eine Entscheidung der Bundeswehr. Die Bergstadt wurde ein wichtiger Standort für die deutsche Luftwaffe, denn das Militär beschreitet seit neuestem völlig neue Wege in der Ausbildung seiner Luftwaffen-Offiziere. Das Verteidigungsministerium verordnete seinen angehenden Luftwaffenoffizieren – auch denjenigen, die später nicht zum fliegenden Einsatz kommen – eine Segelflugausbildung. Quelle: ‚nw.de‚.

10 Segel- und 2 Motorseglerschüler

Flugschüler, die sich für eine Pilotenausbildung interessieren, müssen die Zusammenhänge von der Pike auf lernen – auch, wenn man eigentlich lieber im Motorflieger oder später gar in einem der großen Fracht- oder Passagiermaschinen sitzt. Der Eschweger Luftsportverein (ELV) vermittelt mit seiner Pilotenausbildung die Grundlagen dafür. Um über die Heimat fliegen zu können, muss man nicht sofort eine Pilotenlizenz erlangen: Sowohl Schnupperflüge mit den Segelflugzeugen, die mit der Winde in die Luft kommen, als auch Rundflüge mit dem Motorsegler sind beim Eschweger Luftsportverein möglich. Für einen Pauschalpreis von 90 Euro können Teilnehmer nach einer Einweisung in den Flugbetrieb fünf doppelsitzige Starts machen, „bei denen Du das Gefühl bekommst, ein Segelflugzeug schon selbst zu fliegen“. Zum Wintersemester wird es außerdem das nächste VHS-Seminar „Segelflug“ geben. „Wir haben in diesem Monat eine digitale Ausbildungsoffensive auf Facebook und Instagram gestartet.“ Seit Jahren entwickeln sich die Mitgliederzahlen beim ELV positiv. Nicht alle Flugschüler des ELV sind aber auch Mitglied der Jugendabteilung. Die Piloten in der Ausbildung sind derzeit zwischen 13 und 60 Jahre alt. Quelle: ‚Werra-Rundschau‚.

Neuer Hangar für LSV Surwold

Der Verein verfügt derzeit über kein für den Betrieb notwendiges Wirtschaftsgebäude, da der Landkreis Emsland als Eigentümer des Flugplatzgeländes den Abriss des alten Wirtschaftsgebäudes aufgrund von Statikproblemen angeordnet hatte. „Wie bereits in 2018 mussten wir den schmerzlichen Ausfall auch in diesem Jahr erneut in Form eines Partyzeltes kompensieren“, erklärt der technische Leiter Heribert Zdralik aus Börger. „Der Neubau einer Halle mit integrierten Werk- und Sozialräumen stand deshalb auch im vergangenen Jahr an oberster Stelle aller Vorstandsaktivitäten“, erklärte der Geschäftsführer Wilhelm Büter aus Esterwegen. Quelle: ‚Neue Osnabrücker Zeitung‚.

Neuer Leitfaden für Luftsportvereine

Luftsportvereine sind seit Langem aktiv für den Umwelt- und Naturschutz. Seit einigen Jahren genießt auch das Thema „Elektromobilität“ größte Aufmerksamkeit. Aber lohnen sich die oft erheblichen Investitionen – für die Umwelt und für den Verein? Der DAeC hat das Institut für Elektrische Energiesysteme der Leibniz Universität Hannover gebeten, dieser Frage nachzugehen und in einer wissenschaftlichen Studie zu prüfen. Zur AERO erschien der Leitfaden für die „Umstellung von Luftsportvereinen auf elektrischen Flugbetrieb“. Das Projekt wurde aus dem Innovationsfonds Sportentwicklung 2018 des Deutschen Olympischen Sportbundes gefördert.

Wittstock: Jugendliche im Segelflieger

„Das hat Spaß gemacht, richtig cool“, berichten zwei Jugendliche, die eben ihre Flüge absolviert haben. Für Kati Hoerkens ist es eine Premiere. Sie geht mit Pilot Sebastian Beetz in die Luft. Wenn die Seilwinde anzieht, hebt der Doppelsitzer in Sekundenschnelle ab. Mit rund 120 km/h stürmt der Flieger gen Himmel – bis auf etwa 500 Meter Höhe, Bauchkribbeln inklusive. Mehr über die Schnupper-Flugtage des Wittstocker Fliegerclubs finden Sie im Originalbericht der ‚maz-online.de‚.

Minimoa No 4 erschienen

Das Kundenmagazin von Schempp Hirth aus Kirchheim/Teck ist soeben in seiner jüngsten Ausgabe erschienen. Themen: Discus-2c mit FES, Segelflug-Abenteuer rund um den Globus, Formel 1.0 in Australien. Den Magazin-Download finden Sie hier.

Holzklasse-Weekend Schänis 11./12. Mai

Jedermann,-frau einen Flug mit einem ‚Holzflieger‘ machen. Einzige Bedingung ist ein gültiges Brevet und dass man nach dem Schlepp nicht aus dem Trichter von Schänis ‚auf Überlandflug geht‘. Für interessierte Segelflieger(innen) kostet der erste Flug CHF 30.-, entweder mit Flugleher im Doppelsitzer Ka2B oder allein in der Ka6. Jeder weitere Flug kostet CHF 60.-. Als aktives Mitglied des OCS kann man jedoch bereits für CHF 300.- 15 Stunden mit den Oldies fliegen (Schleppkosten wie üblich nicht eingerechnet). Um eine Anmeldung an info@polla.swiss wird gebeten. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr auf dem Flugplatz Schänis vor dem C-Büro.

AS 34 Me: elektrische Unabhängigkeit

Alexander Schleicher publiziert auf seiner Internetseite ein nächstes Informations-Häppchen zum Elektro-Standardklasse-Einsitzer AS 34 Me: „Ein wettbewerbstaugliches 15m Standardklasse-Segelflugzeug mit den in dieser Kategorie üblichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, kombiniert mit einem kraftvollen Elektroantrieb, eröffnet neue Möglichkeiten für Hobbypiloten und Vereine – auch mit 18m Spannweite. Durch die Anpassung eines bewährten Standardklasse-Seglers auf den bereits in der ASG 32 El verwendeten Elektroantrieb entsteht ein Eigenstarter, der dank intuitiver Bedienung des Triebwerkes und den gutmütigen Flugeigenschaften des Seglers das Fliegen zu jeder Zeit zum Vergnügen macht“.

Alles neu in Schänis

Der Flugplatz Schänis baut in dieser Saision gleich alles auf’s Mal um. Das Betriebsgebäude, das in Holz-Element-Bauweise in den letzten Wochen aus dem Nichts heraus entstanden ist. Die Werkstatt, welche mit viel Freiwilligenarbeit renoviert wurde. Die Marke, die neu ‚Flugplatz-Schänis‘ heisst. Und jetzt auch die Webseite, die einen schwungvollen und komplett neuen Auftritt mit vielen bewegten Bildern hinlegt und mit den aktuellen Designtools gebaut ist. Schauen Sie rein!

Armin Hürlimanns Beinahe-Tausender

Knapp. Knapper. 973.92 km.

Morgenstimmung im Prättigau.

Unsere ursprünglich geplante Aufgabe mit dem ersten Wendepunkt am Lungernsee – und der zweiten Wende in Bad im Gesäuse mussten wir (Stefan Hügli als mein schützender Engel und ich selber) früh wegen zu vieler aktiver DABS-Meldungen und dem ersten Schneegestöber auf dem Urnerboden abändern. Danach haben wir uns auf die Strecke zur Rax und zurück konzentriert. In der Welle im Rheintal vor dem Vilan waren wir auf 2’100 m.ü.M. etwas ungeduldig und flogen zum Vilan weiter. Am Vilan und an der Sassauna stieg es trotz Wind erst mit der langsam aufkommenden Thermik. Einmal an und auf der Schesaplana konnten wir dann in die Montafonwelle einsteigen. Danach konnten wir die Leewellen des Hauptalpenkammes bis nach der Wende bei Ebenstein in der Nähe von Eisenerz in dünner Luft und mit Rückenwind sehr schnell vorfliegen.

Gute Stimmung in der Flieger-WG: Stefan Hügli und Armin Hürlimann

Aufwind verpasst
Am Dachstein haben wir wegen unseres gewählten Hangflug-Regimes den letzten, guten Aufwind an der Sonne verpasst. So ging es leider nur noch mit Rest-Thermik, im Schleichgang und unter der Abdeckung weiter. Im Schatten mit wenig Wind hiess es, erst mal oben zu bleiben.

Der Grimming – noch aus der Welle, bevor wir für den Rückflug eine Etage tiefer den Hängen entlang weiter fliegen.

Guter Wilder Kaiser
Trotz Schatten war uns der Wilder Kaiser sehr gut gesinnt und wir konnten vorgelagert mit bis 3 m/sec. wieder die nötige Höhe erreichen, um beim Rofan am Achensee und an der Nordkette im Föhn wieder anzuhängen. Um etwa 18.00 waren wir in Innsbruck. Also zwei Stunden vor Sunset und 200 km bis nach Schänis. Aus Erfahrung sollte dies nach Hause reichen.

Kein Loch vor Landeck
Danach ging es darum, das übliche Loch vor Landeck glimpflich zu überstehen. Mit angenehmer Höhe von mehr als 2500 m.ü.M. kamen wir vor dem Parseier unter einer Mega-Föhnwolke an und zielten auf die Einstiegskannte eingangs Paznauntal. Nach langem Anflug hat es uns dann mit bis zu 5 m/sec. aufgesaugt und wir konnten wie ein Düsenjäger das Paznaun hochfliegen.

Die Churfirsten im Abendlicht kurz vor der Landung.

Vorarlberg verteilt ‚Wotschn‘
Im Montafon kassierten wir mit mehr als 100 km/h Föhnsturm in der üblichen Montafonwellenlinie eine Ohrfeige und verloren im Nu über 2000 Meter Höhe. Wir haben es eigentlich gewusst, dass die Föhnwellen-Länge mit zunehemender Windgeschwindigkeit linear zunimmt, also viel weiter im Norden stehen muss. Aus den zwei noch verbleibenden Möglichkeiten haben wir dann den Anflug nach Westen an den Säntis beim Hohen Kasten gewählt und konnten dort wie üblich sofort wieder gut auf maximale Höhe steigen, was uns komfortabel nach Hause brachte.

Herzlichen Dank an alle unsere Helfer und Piloten.
LG, Armin Hürlimann.

Niederländische Studenten entwerfen Wasserstoffflugzeug

AeroDelft, ein Team aus Studenten der Technischen Universität in Delft, entwickelt zurzeit das erste mit Flüssigwasserstoff und Brennstoffzellen betriebene Flugzeug der Welt. Am Mittwoch, 24. April 2019 hat das Team einen Protoypen des Flugzeugs vorgestellt, das ausschließlich Wasserdampf produziert und somit keine umweltschädlichen Stoffe ausstößt.

In den vergangenen 120 Jahren hat sich die Luftfahrt vom Traum weniger Pioniere hin zu einer alltäglichen Industrie entwickelt, die jährlich auf 38,1 Millionen Flügen rund 4 Milliarden Menschen befördert. Dadurch ist die Luftfahrtindustrie heutzutage allerdings für zwei Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich, vor allem, weil Flugzeuge fossile Brennstoffe verbrennen. Die Luftfahrt ist somit maßgeblich an der Erderwärmung beteiligt. Fliegen mit Wasserstoffantrieb steckt noch in den Kinderschuhen. Doch die Studenten erhoffen sich, mit ihrem Konzept zur Entwicklung dieser Antriebsform beizutragen.

Flüssigwasserstoff

Die Studenten entwickeln ein Antriebsmodell, durch das die im Wasserstoff enthaltene Energie den „Phoenix“ – so der Name des Flugzeuges – antreiben soll. Grundsätzlich ist dieser Treibstoff als Antrieb logisch: Wasserstoff ist das leichteste Element und enthält dreimal mehr Energie pro Kilogramm als Kerosin. Guillaume Faury, der Vorstandsvorsitzende des Flugzeugbauers Airbus, hob kürzlich in einem Interview die Effizienz und Geräuscharmut von Brennstoffzellen hervor. Daher entschieden sich viele Transportunternehmen für den Einsatz von Wasserstoff, außerdem gebe es bereits Busse und Personenfahrzeuge, die auf diese Art angetrieben würden. Wasserstoff als Treibstoff für Transportmittel verschiedenster Art ist somit nicht unrealistisch.

Der Wasserstoff wird im Konzept des Studententeams in flüssiger Form an Bord des Flugzeuges gespeichert, da dies viel weniger Platz einnimmt als die gasförmige Lagerung. Die Herausforderung ist, die Flüssigkeit bei -253 Grad zu halten, damit der Aggregatzustand unverändert bleibt. Hierfür ist der Tank des Flugzeugs mit einer mindestens 20 Zentimeter dicke Isolierschicht umhüllt. Während des Betriebs wird der Wasserstoff in der Brennstoffzelle mit Sauerstoff vermischt, wodurch Energie freigesetzt und Wasserdampf produziert wird. So kann man die Emission des Flugzeugs sogar trinken.

Inspiration

Doch der Einsatz von Wasserstoff hat nicht nur Vorteile. Aufgrund des hohen Energiegehalts birgt Treibstoff durchaus das Risiko einer Explosion. Um die strengen Sicherheitsvorgaben der Luftfahrt zu erfüllen und die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, hat das Team Sicherheitsmechanismen entworfen. Ein Konzept sieht vor, den Wasserstoff im Notfall aus dem Tank zu entlassen, um eine Explosion zu vermeiden. Dank der Batterie, die sich auch an Bord befindet, können die Piloten ihr Flugzeug noch eine gewisse Zeit weiterfliegen und sicher landen.

Eine weitere Herausforderung ist die ökologische Produktion von Wasserstoff, die aufgrund der Verflüssigung sehr energieaufwendig ist. Das Team von AeroDelft möchte mit der Präsentation des Flugzeugentwurfs das Potential von Wasserstoff als Treibstoff verdeutlichen. Henri Werij, Dekan der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Delft, sagt dazu: „Die Luftfahrtindustrie steht vor einer großen Herausforderung, da nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, ökologische Lösungen in die Tat umzusetzen. Dafür ist die Kreativität einer neuen Generation von Ingenieuren nötig, die fest daran glaubt, die Welt verändern zu können. Genau das zeichnet die Stundeten von AeroDelft aus“. Mit dem Beweis, dass Fliegen mit Wasserstoff sicher und realistisch ist, erhofft sich das Team mehr Engagement und Investitionen im Rest der Industrie, um die Effizienz der Produktion dieses Treibstoffs zu verbessern.

14 Millionen Löcher

Die Ingenieure im Team von AeroDelft haben berechnet, dass die erste Version des Flugzeuges in seiner vollen Größe mit einer Tankfüllung von Delft bis nach Marokko fliegen können. Das gelingt nur, wenn das Flugzeug so effizient wie möglich fliegt. Eine revolutionäre Erfindung, die hierzu ihren Beitrag leistet, ist die „Laminare Grenzschichtabsaugung“. Hierbei wird über 14 Millionen kleine Löcher auf der Flügeloberfläche ein Teil der sogenannten dünnen Grenzschicht, die bei einem normalen Flugzeug am Flügel „klebt“, abgesaugt. Dadurch wird der Luftwiderstand um 15 % verringert und weniger Treibstoff verbraucht.

Testflug

Das 35-köpfige Team aus 23 verschiedenen Nationen wird am 7. September 2019 die verkleinerte, unbemannte Version des Flugzeugs zum ersten Mal testen. Im Jahr 2021 soll dann auf dem Flughafen Rotterdam der erste Testflug der finalen Version stattfinden.

BGA Safety Award für FLARM

Seit 1975 haben Kollisionen in der Luft 33 britische Segelflugzeugpiloten getötet. Fast alle Zusammenstösse in der Luft fanden mit anderen Segelflugzeugen und häufig in dynamischen Situationen in der Thermik und auf Flugplätzen statt. Heute fliegt der größte Teil der aktiven britischen Segelflugzeugflotte mit dem FLARM-System; seit 2014 gab es zum ersten Mal seit vier Jahren in Folge keine Kollisionen von Segelflugzeugen mehr. Und es gab nur eine Kollision zwischen mit FLARM ausgerüsteten Segelflugzeugen. Für die Entwicklung, Herstellung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung dieses außergewöhnlichen Sicherheitssystems, das dazu beigetragen hat, Kollisionen zu verhindern und das Leben von Segelfliegern in ganz Europa zu retten, verleiht die British Gliding Association den FLARM-Gründern den Bill Scull Safety-Award.

Von 0 auf 100 in 3 sec.

Als würde man mit einer riesigen Gummizwille in den Himmel geschossen: Aus dem Stand auf 100 Kilometer pro Stunde in knapp drei Sekunden. Das schaffen sonst nur Spitzensportwagen wie der 640 PS starke Lamborghini Huracán. Am Ende der Strecke ist der Luxusschlitten jedoch nicht 400 Meter über dem Erdboden – das können nur Segelflugzeuge. Oben angekommen ist da kein Lärm, sondern nur das Rauschen des Windes, eine grandiose Aussicht und das Gefühl von Freiheit. Quelle: ‚Stern‚. Und hier finden Sie das Video mit dem Windenstart.

Hahnweide startklar

Die Fliegergruppe Wolf Hirth ist gerüstet für den Saisonstart. Ab sofort ist der Verein an Wochenenden und Feiertagen bei gutem Wetter auf dem Flugplatz Hahnweide anzutreffen – Gäste, die sich den Flugbetrieb einmal aus der Nähe anschauen oder einen Start im Segelflugzeug wagen wollen, sind gern gesehen. An jedem Tag sind erfahrene Piloten und Fluglehrer vor Ort und geben Auskunft zu Anforderungen und Ablauf einer Segelflugausbildung. Gebühren fallen nur für die Mitgliedschaft und die Flugzeugnutzung an. Anfangen kann man bereits mit 14 Jahren, mit 16 kann man die Lizenz erwerben und ganz allein in die Luft gehen. Ein Einstieg in die Ausbildung ist jederzeit in der laufenden Saison möglich, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer mit den Kirchheimer Segelfliegern in Kontakt treten möchte, erreicht sie per Mail unter fliegergruppe@wolf-hirth.de. Quelle: ‚Teckbote‚.

Kontrolle manueller Steuerungsanschlüsse

Am 11. August 2018 ereignete sich ein Unfall mit einem Segelflugzeug des Musters Ka 6 CR, bei dem ein Flugschüler als Pilot tödlich verletzt wurde. Bei der Untersuchung des Luftfahrzeugwracks wurde festgestellt, dass die zur Sicherung des linken Querruderanschlusses verwendete Fokkernadel an zwei der drei dafür vorgesehenen Bohrungen vorbeigeführt und verschlossen worden war. Der Anschlussbolzen am linken Umlenkhebel befand sich nicht im dafür vorgesehenen Lager. Die BFU empfiehlt, bei der täglichen Kontrolle von Luftfahrzeugen alle Ruderanschlüsse, die nicht automatisch bei der Bauteilmontage erfolgen, mehrfach zu kontrollieren. Dazu gehört eine: Sichtkontrolle, bei der die Anschlüsse optisch kontrolliert und auf Auffälligkeiten geprüft werden, eine Funktionsprobe, bei der das angeschlossene Steuerorgan (Brems-oder Ruderklappe) auf durchgängige Verbindung und Funktion geprüft wird; dabei ist bewusst die richtige Ausschlagrichtung der Klappen zu prüfen. Mit einer manuellen Prüfung muss der Anschluss und seine Sicherung durch manuelle Belastung (ziehen, drehen, rütteln) auf festen und sicheren Sitz aller Anschluss- und Sicherungsteile geprüft werden. Quelle: BFU. Foto: Lars Reinhold (Aerokurier).

Schänis: Betriebsgebäude ’schiesst‘ aus dem Boden

In wenigen Tagen ist auf dem Flugplatz Schänis das neue, zweistöckige Betriebsgebäude ‚aus dem Boden gewachsen‘. Möglich wird das durch einen Holz-Elementbau. Der Rohbau ist demnächst abgeschlossen, der Innenausbau wird allerdings noch etwas Zeit benötigen, die Segelflieger südlich von Zürich rechnen mit einer Inberiebnahme des neuen Gebäudes im Herbst dieses Jahres.

Wasserkuppe für Ortsfremde gesperrt

Rund ein halbes Jahr nach dem schweren Unfall mit drei Toten auf dem Flugplatz auf der Wasserkuppe bleiben Landungen für ortsfremde Piloten auf Hessens höchstem Berg vorerst verboten. Fremdanflüge sind noch nicht erlaubt, wie Flugplatzleiter Harald Jörges sagte. Für Piloten, die unter Aufsicht der örtlichen Flugleitung stünden, laufe dagegen der Saisonbetrieb bereits wieder seit dem 25. März. Als Reaktion auf den Flugunfall im Herbst 2018 hatte das Regierungspräsidium (RP) Kassel als zuständige Behörde mit dem Flugplatzbetreiber „Optimierungsmaßnahmen“ vereinbart. Ortsfremde Piloten motorgetriebener Luftfahrzeuge müssen vor einer ersten Landung auf Hessens höchstem Berg künftig ein Training mit einem Fluglehrer absolvieren, der mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist. Zudem wurden zwei Fangzäune am Pistenende zur Landstraße hin errichtet. Sie sollen Segelflugzeuge stoppen, die nicht rechtzeitig zum Stehen kommen. Quelle: ‚NTV‚.

Video: mit Bartgeiern in der Welle

Wir starteten um 6:45 Uhr vom Flugplatz Serres zu einem Wellenflug in unseren Segelflugzeugen. Nach einer Stunde in den Rotoren sahen wir einen Haufen leuchtender Vögel, die unten am Boden flogen. Nach einiger Zeit mussten wir erkennen, dass sie viel größer waren, als wir dachten….. Geier! Leise und schnell stiegen sie zu uns hinauf und wir flogen eine Weile mit ihnen. Ein unglaublicher Moment! Dann verließen wir sie, stiegen wieder in die Welle bis auf 3’500 m.ü.M. und machten uns auf ins Rhonetal. Nach mehr als fünf Stunden in der Luft landeten wir in Serres, bereit zum Mittagessen und anderen Nachmittagsaktivitäten. Video von Gregoire Dubois.

CH-Bundesrat soll korrigieren

Radiotelefonie nicht nur in Englisch: Nationalrat Matthias Jauslin, Zentralpräsident des Aero-Club der Schweiz (AeCS) hat am 21. März 2019 während der Frühlingssession des Parlaments die Motion 19.3286 eingereicht. Mit dessen Annahme und Überweisung durch das Parlament in einer kommenden Session soll der Bundesrat beauftragt werden, die am 1. Januar 2019 in Kraft getretene Änderung des Luftfahrtgesetzes (LFG) so umzusetzen, dass sie dem Willen des Gesetzgebers entspricht und eine praxistaugliche Lösung ermöglicht. Die Motion wurde von 25 weiteren Nationalräten unterschrieben. Gemäss Schreiben vom BAZL vom 4. März 2019 sei es der Wille des Gesetzgebers, dass die Radiotelefonie mit dem Flugsicherungsdienst im Luftraum über der Schweiz auf Englisch stattfindet. Schliesslich einigten sich die Räte darauf, dass der Funkverkehr grundsätzlich in Englisch zu erfolgen hat, der Bundesrat aber Ausnahmen definieren soll. Bei unteren-Lufträumen, für die allgemeine Luftfahrt, Militärflugplätze und Regionalflugplätze soll die entsprechende Landessprache plus Englisch gelten.

Soaring expert flights bei SchänisSoaring

Genug vom Fliegen im Flachland?

Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer Arcus M von SchänisSoaring eröffnet neue fliegerische Horizonte – wie etwa diesen königlichen Blick auf die ‚Drei Zinnen‘ im Pustertal.

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In der kommenden Saison können Sie im bekannten Schweizer Segelflug-Kompetenz-Zentrum am Fusse der Schweizer Alpen mit einem erfahrenen Fluglehrer und im selbststartenden Arcus M die Alpen kennen lernen. Das klassische Fluggebiet umfasst dabei das Schweizer und Österreichischen Alpen-Vorland sowie die Alpenregionen von Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich.

Von Experten lernen

Schänis ist über die Schweizer Landesgrenzen hinaus als Segelflug-Kompetenz-Zentrum weitherum bekannt – nicht nur wegen seiner langen Flüge im Südföhn vom höchsten europäischen Gipfel bis vor die Tore Wiens, sondern auch von einzigartigen Thermik-Erlebnissen im Alpenraum.

Im Rahmen der renommierten Flugschule, gelegen zwischen Zürich und Chur und unmittelbar am Fusse der Alpen, engagieren sich rund 30 Fluglehrer – darunter international bekannte Wettbewerbs-Piloten – aber ausnahmslos erfahrene und Alpenflieger, welche sich weiter über den Flugplatz-Rand hinaus bestens auskennen. Da kann es durchaus vorkommen, dass Sie von einem mehrfachen Landesmeister auf dem hinteren Sitz persönlich gecoacht werden.

Das Matterhorn ist an einem normalen Thermiktag auf einem Soaring Expert Flight in Griffnähe.

Massgeschneiderte, persönliche fliegerische Weiterbildung

SchänisSoaring offeriert auch 2019 bereits die dritte Saison in Folge professionelle und gleichzeitig individuelle Segelflug-Weiterbildung mit dem selbststartenden Arcus M. Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer erlaubt bei regionalen Wetter-Einschränkungen auch das Einfliegen in ein vielversprechenderes Wetterfenster und offeriert damit mehr Flexibilität bei der Gestaltung des individuellen fliegerischen Weiterbildungsprogrammes. Dieses wird auf jeden Fall eng auf die fliegerischen Bedürfnisse des Fluggastes abgestimmt.

Theoretische Experten-Tips direkt selber in der Praxis umsetzen

Der Segelflug in den Alpen unterscheidet sich erheblich vom Fliegen im Flachland – die gute Nachricht ist, dass Sie nicht jede (schlechte) Erfahrung selber machen müssen – für einmal können Sie vom Know How anderer direkt profitieren. SchänisSoaring nimmt Sie mit dem Soaring Expert Flights-Angebot ‚an die Hand‘ und führt Sie in diesem persönlichen und auf Ihre fliegerischen Bedürfnisse zugeschnittenen Weiterbildungsprogramm sicher an und durch die Herausforderungen des Alpen-Segelfliegens und des Streckenfliegens in einer anspruchsvollen Gebirgs-Region.

Auch die südfranzösischen Hochalpen sind ab Schänis an einem guten Thermiktag erreichbar. Diese Aufnahme stammt von einem sommerlichen Thermiktag und zeigt neben den beiden strahlenden Piloten den Lac du Mont Cenis im Hintergrund.

Die folgenden Themen sind üblicherweise – immer abhängig von der Wetter-Situation – Bestandteil Ihres Aufenthaltes in Schänis:

  • Persönliche Streckenflug-Optimierung
  • Erkennen und Nutzen der Katabatik auf einem engen Endanflug
  • Wie befreit man sich aus einer Talinversion?
  • Sicheres Ausschöpfen des Potenzials eines Eigenstarters
  • Fliegen in Hang-, Thermik-, Wellen-Aufwinden
  • Nutzen von Konvergenzlinien
  • Erkennen und Nutzen von Talwind-Systemen
So ist Ihre Aussicht im Short Final aus dem Arcus M auf den Start- und Ziel-Flugplatz von Schänis in der Schweiz.

Know How-Transfer

Während der Soaring Expert Flights erweitern die TeilnehmerInnen ihr Know How nachhaltig und reifen selber zum Experten. Die Kosten pro Tag liegen bei CHF 850.-, das Angebot enthält den Flugzeug Charter, einen Fluglehrer mit ausgewiesener Alpen-Expertise, Briefing, den Flug selber sowie ein persönliches De-Briefing mit dem Ziel, dass die TeilnehmerInnen persönlich möglichst viele Erfahrungen mit nach Hause nehmen können.

Teilnahme an Wettbewerben

SchänisSoaring offeriert übrigens je nach Verfügbarkeit auch Teilnahmen mit dem Arcus M und einem Experten in Europa – auch hier können Sie auf ein breit abgestütztes Know How Ihres ‚personal coaches‘ in den Fluggebieten Mittel- und Südeuropas zählen. Auskunft und Anmeldung ist möglich unter: info@schaenissoaring.ch oder Tel: +41 55 619 60 40

ASG 29-Nachfolger – die AS 33

13 Jahre nach dem Erstflug der ASG 29 stellt Alexander Schleicher die AS 33 vor. Die Innovationen bei der numerischen Strömungssimulation ermöglichen bessere Flugleistungen. Der neu entwickelte Flügel sorgt mit nur 10m² Flügelfläche (18m) für sehr hohe Flächenbelastungen für beste Gleitleistungen im hohen Geschwindigkeitsbereich. Basierend auf den letzten Erkenntnissen der Aerodynamik wurden neue Tragflügelprofile entwickelt und im Windkanal vermessen. Die Schleicher-typische Querruder- und Wölbklappenüberlagerung soll ausserdem für ein sicheres Steigen selbst in turbulenten Aufwinden sorgen.

Änderungen im Schweizer Luftraum 2019

Hier finden Sie die neueste Version der gewohnten Luftraum-Präsentation von Kurt Oswald. Es hat für die Saison 2019 nur marginale Änderungen gegeben (was nicht heisst, dass man diese vor dem nächsten Flug nicht studieren soll). Die ehemaligen Segelflugzonen und Segelflugräume heissen nun alle LS-R-xx.