Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Künftig dürfen auch Hubschrauber landen

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat dem Antrag des Luftsportvereins Goch stattgegeben und die Genehmigung für Hubschrauberstarts und -landungen auf dem Sonderlandeplatz Goch-Asperden erteilt. Die Unterlagen des Bescheids, der bereits am 14. Dezember erging, werden vom 25. Januar bis 8. Februar im Besprechungszimmer der Stadt Goch, Markt 2, ausgelegt. Dies ist allerdings nur nach Voranmeldung möglich, montags bis donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr. Termine können unter 02823/320-118 vereinbart werden. Zusätzlich stehen der Genehmigungsbescheid und die Anlagen auf der Homepage der Bezirksregierung.

Der Landeplatz in Goch-Asperden wird vom Luftsportverein Goch genutzt. Bisher war er für Segelflugzeuge, Motorsegler, Flugzeuge (bis 2000 Kilogramm), Ultraleichtflugzeuge und Ballone zugelassen. Mit der Genehmigung kommen nun Hubschrauber bis 2000 Kilogramm dazu. Der Betrieb ist auf Sichtflug bei Tag ausgelegt, die Betriebszeiten liegen zwischen 6 und 22 Uhr. Um die Belastungen für Anwohner zu minimieren, legt die Genehmigung für den Hubschrauberbetrieb fest, dass nicht mehr als vier Flugbewegungen pro Tag, nicht mehr als 32 im Monat und höchstens 176 im Jahr zulässig sind. Jeder Start und jede Landung gelten dabei als eigene Flugbewegung. Quelle: ‚NRZ.de‚.

Digitales Fly-In

Virtueller Live-Event mit Vorträgen, Interviews und Diskussionsrunden. Experten von Eisenschmidt, DFS, Luftsportverbänden sowie PilotInnen präsentieren Themen rund um den Saisonstart. Jetzt Termin vormerken: Freitag, 19. Februar 2021 von 16 bis 20 Uhr. Das Detail-Programm wird in Kürze veröffentlicht.

AERO 2021 auf Sommer verschoben

wir sind voller Zuversicht und Hoffnung in das neue Jahr gestartet. Die ersten Tage sind wir auf Sicht geflogen. Nun liegt wieder dichter Nebel über der Landebahn. Wir können bereits heute abschätzen, dass die internationale Luftfahrtmesse AERO Friedrichshafen aufgrund der Pandemie nicht wie geplant vom 21.-24. April 2021 stattfinden kann. Die insgesamt hohe Zahl an Anmeldungen und die sehr positiven Stimmen zur AERO Friedrichshafen aus der Branche haben uns jedoch darin bestärkt, die Messeedition 2021 nicht einfach abzusagen. Ganz nach dem Motto #weareGA bieten wir der gesamten General Aviation Familie stattdessen einen Ausweichtermin an. Die AERO 2021 findet deshalb als Sommer Edition vom 14. – 17. Juli 2021 in Friedrichshafen statt. Bei Interesse einer Teilnahme als Aussteller in diesem Jahr, bitten wir Sie, uns die Anmeldung oder das Interesse an einem Messestand möglichst noch im Januar zuzusenden. Der neue Sommertermin lädt dazu ein, den Aufenthalt am Bodensee nach einer erfolgreichen AERO zu verlängern und einige Urlaubstage in der Region zu verbringen. Bitte denken Sie daran, Ihre Unterkunft zeitnah zu buchen, da im Juli, speziell unter den aktuellen Bedingungen, eine erhöhte Nachfrage herrscht! Quelle: Newsletter der Aero, Friedrichshafen.

Heizbare Unterwäsche

Für Frostbeulen ist der Winter keine angenehme Zeit. Doch es gibt tatsächlich Erfindungen, die auch kälteempfindlichen Menschen das Leben etwas leichter machen. Eine davon kommt aus Apolda. Seit einigen Jahren wird dort „beheizbare Unterwäsche“ hergestellt. Gerald Rosner ist ein Tüftler. Als junger Mann hat sein Herz mehr für die Technik geschlagen als für den elterlichen Strickereibetrieb. Dabei war es Familientradition. Seit 1896 stellt das Haus Rosner Jacken, Pullover und Mützen aus Strick her. Doch Gerald studierte zunächst einmal technische Kybernetik. Alles, was Maschinen steuert, und die Funktionalität dahinter interessieren ihn – bis heute.

Aber natürlich ließ sich beides vereinen. Nach der Reprivatisierung des Traditionsbetriebes „Strickchic“ stieg Gerald Rosner ins Textil-Geschäft ein. Schließlich müssen auch Strickmaschinen maschinell gesteuert werden. Das Tüfteln hat Rosner bis heute beibehalten. „Man muss sich eine Nische am Markt suchen, um bestehen zu können.“ Der technische Verstand hat dabei mehr als geholfen.

Polyamid-Fäden sorgen für Wärme
2007 kommt das Unternehmen mit einer beheizbaren textilen Unterwäsche auf den Markt. Ein Novum, für das die neu gegründete Firma „Warm-X“ ein Patent anmeldet. Neffe Christoph Müller übernimmt die Geschicke des neuen Geschäftszweiges und tingelt durch die Lande. Auf etlichen Messen und Fernsehshows erklärt er die Funktionalität der neuen Unterwäsche, die sich bis heute kaum verändert hat. Im Strick der Oberteile und Hosen sind mit Silber beschichtete Polyamid-Fäden eingewebt. Die Designpreis-gekrönte Mode erinnert an Uniformen aus „Raumschiff Enterprise“. Die High-Tech-Fäden leiten Strom und damit auch Wärme. „Die Unterwäsche ist völlig drahtfrei und dadurch weich und natürlich auch waschbar“, so Müller.

Gesteuert wird die Wärmezufuhr über ein kleines Element, gerade einmal zwei Streichholzschachteln groß. Es hat einen An- und Ausschalter und kann in drei Stufen eingestellt werden. Wärme spendet der Akku für bis zu sechseinhalb Stunden. Wer das Unterhemd trägt, dem wird an den Nieren mollig warm. „Es ist ein Gefühl wie warmes Wasser, eine Moorpackung. Angenehm und nicht zu heiß“, beschreiben die Kunden. „Warme Nieren sind das A und O“, meint Müller. Auch für die Beine und Füße gibt es entsprechende Kleidung.

Auch US-Schauspieler bestellte wärmende Unterwäsche
Die hat ihren Preis: Rund 280 Euro kosten Unterhemd samt Akku und Steuerung. Dafür aber ist alles selbstgemacht. Die Entwicklung, die Herstellung und auch der Vertrieb: alles „made in Apolda“. Die Firma „Warm-X“ kleidet inzwischen Privatpersonen, Angler, Jäger und Segelflieger weltweit ein. Auch Stars bestellen gern einmal Unterwäsche aus dem Weimarer Land. So zählt zu den Kunden auch ein Schauspieler aus den USA, der aber seinen Namen nicht bekannt geben will. Quelle: ‚MDR Thüringen‚.

Wellenflug verstehen

Dieses kurze Video ist Teil der Serie „Understanding the Glider“, einer Reihe Videos, welche die Grundprinzipien des Segelfliegens erklären sollen. Dieses Video konzentriert sich auf den Wellenflug. Der Wellenflug erklärt das Phänomen der orographischen Wellen, welches ermöglicht, unglaubliche Flüge über weite Distanzen, in grossen Höhen und ohne Motor durchzuführen. Das Video ist in Französisch. Quelle: ‚youtube‚.

Zuviel fliegen kann man schon…

Vergangenen Sommer hat Denis Rossier seinen letzten Fluglehrerkurs in Yverdon geleitet. Nach knapp 30 Jahren intensiven Einsatzes zugunsten der Segelfluglehrer-Ausbildung und des SFVS ist er Ende 2020 in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Seit 27 Jahren stand Denis Rossier in regelmässigem Einsatz für die Schweizer Segelfluglehrer-Ausbildung. Anfänglich geschah dies noch in der Zusammenarbeit zwischen dem BAZL und dem Segelflugverband. Seit dem Jahr 2000 wird die Fluglehrer-Ausbildung innerhalb der Flugschule SFVS durchgeführt, anlässlich derer Denis Rossier wiederum regelmässig im Einsatz war. Er hat nicht nur als perfekter Bilingue (Zweisprachiger) Kurse in Deutsch und Französisch geleitet, sondern auch ganze Teaching & Learning-Seminare auf Französisch durchgeführt. Ausserdem war Denis regelmässig in Breitenförderungs-Kursen aktiv und hat bis zum Jahr 2000 auch regelmässig in FVS-Kursen den fliegerischen Nachwuchs geprägt. Damit hat er eine ganze Generation von Aviatikerinnen und Aviatikern nicht nur ausgebildet, sondern auch gebildet. Darüber hinaus hat Denis Rossier als aviatische Respektsperson seinen enormen Einfluss auf die Fliegerei in der Romandie investiert. Per Ende 2020 hat sich nun Denis zurückgezogen vom Einsatz in der Flugschule SFVS und wir finden in seinem Bruder Gaby Rossier den perfekten Nachfolger. Quelle: ‚SFV, Schweizer Segelflugverband‚.

200’000 Euro für Sportvereine im Sauerland

Aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ fließen mehr als 200’000 Euro an Sportvereine im Sauerland. Der Ski-Club Liesen e.V. bekommt für den Ausbau zum „Natur-Aktiv-Zentrum“ rund 5’000 Euro. Der Luftsportverein Brilon e.V. kann Sanierungsmaßnahmen angehen. Die Sanierung des Hallentors und die Modernisierung der Infrastruktur Segelflug wird mit 57’390 Euro gefördert. Der Reit- und Fahrverein Oeventrop e.V. kann seine Reitanlage und das Nebengebäude modernisieren. Es gibt einen Landeszuschuss in Höhe von rund 11’500 Euro. Der FC Nuhnetal 2004 e.V. bekommt rund 86’000 Euro. Der Zuschuss ist für die Modernisierung des Sportheims sowie die Anbringung einer Photovoltaikanlage. Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitions-maßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert, heißt es. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung. Quelle: ‚Radio Sauerland‚.

Online-Seminare Flugplatz Schänis

Die online-Seminare sind kostenlos und öffentlich / für jedermann und jedefrau zugänglich. Gesamt-Übersicht aller Anlässe.

Flugbetriebs-Grundsätze in den Aero-Club-Sektionen

  1. Auf das Grundgebot der Fliegerei, keinerlei Risiken einzugehen, ist besonderes Augenmerk zu legen! Die Mindestanforderungen bezüglich des notwendigen Trainings sind weiterhin streng zu beachten!
  2. Grundsätzlich dürfen Sportstätten im Freien und damit auch alle Flugfelder nur zum Zweck der Ausübung von Sport, bei dessen sportartspezifischer Ausübung es nicht zu Körperkontakt kommt, betreten werden.
  3. Der Betrieb von Luftfahrzeugen ohne Einhaltung von Mindestabständen ist allein an Bord und mit im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen möglich.
  4. Auf allgemeine Hygienemaßnahmen ist zu achten.
  5. Alle (auch flugsportliche) Veranstaltungen sind für die Dauer der Gültigkeit der Verordnung untersagt. Ausführliche Bestimmungen und Quelle: Aeroclub.at.

Einführung in den Wettbewerbsflug

Kursziel: Die Teilnehmer lernen die Wettbewerbs-Umgebung kennen, verstehen die Wettbewerbsregeln und verfeinern ihre Streckenflugkenntnisse.

Theorie: über die Wettbewerbsfliegerei sowie fortgeschrittene Streckenflugtaktik mit Schwerpunkt auf Geschwindigkeits-Optimierungauf einer Strecke. Anschliessend Teilnahme an einer Regionalmeisterschaft.

Voraussetzungen:

  • EASA-Lizenz SPL und gültiges Medical.
  • Mitgliedschaft im Segelflugverband der Schweiz (via Segelfluggruppe).
  • Anwesenheit über die ganze Kursdauer.
  • Die Teilnahme an der Regionalmeisterschaft (RM) Schänis ist Bestandteil des BFK.
  • Solides Flugtraining auf dem mitgebrachten Segelflugzeug.

Kursinhalt: Theorie über die Wettbewerbsfliegerei sowie fortgeschrittene Streckenflugtaktiken mit Schwerpunkt auf Geschwindigkeits-Ooptimierung auf einer Strecke.

Anmeldung: David Leemann, Schwandenacker 48, 8052 Zürich, Tel.: 078 785 07 56, E-Mail: leemannd(a)hotmail.com. Quelle: ‚Segelflug.ch‚.

Sportflieger nutzten herrliche Wetterbedingungen

Dank des herrlichen Winterwetters zog es am Sonntag zahlreiche Menschen in die Natur. So auch einige Mitglieder der Luftsportgruppe Rhönflug-Hünfeld. Sie nutzten die perfekten Wetterbedingungen, um nach langer Zeit mal wieder ins Cockpit ihrer Flugzeuge zu steigen. Geübt wurden vor allem Start und Landung. Strahlend blauer Himmel, eine schneebedeckte Landschaft und perfekte Luftverhältnisse. Für einen Segelflieger kann es kaum bessere und schönere Bedingungen zum Fliegen geben. Spontan entschlossen sich deshalb auch einige Mitglieder der Luftsportgruppe Rhönflug-Hünfeld dazu, auf dem Flugplatz Plätzer mal wieder in die Lüfte zu steigen. Mit einem Ultraleichtflugzeug und einem Segelflieger drehten die Piloten einige Runden über der herrlichen Winterlandschaft, ehe sie wieder sicher landeten. Quelle: Bernd Vogt in den ‚Osthessen-News‚.

Maximaler Höhenruder-Ausschlag verunmöglicht

Der Pilot und der Fluglehrer starteten am 21. September 2019 mit dem Segelflugzeug Duo Discus, eingetragen als HB-3411, vom Regionalflugplatz Bern-Belp (LSZB) zu einem Platzeinweisungsflug 3). Der einzuweisende, fliegende Pilot, der selber eine Berechtigung als Fluglehrer innehatte, sass dabei auf dem hinteren Sitz, der überwachende Fluglehrer auf dem vorderen Sitz.

Nach einem ereignislosen Flug hatte der Pilot beim Ausschweben (flare) den Eindruck, dass sich das Flugzeug kopflastig anfühlte, als ob sich der Schwerpunkt des Flugzeuges zu weit vorne befände. Ohne Kontrollschwierigkeiten zu bekunden, setzte der Pilot das Flugzeug gut spürbar auf der Graspiste auf. Als der Fluglehrer nachfragte, warum er das Abflachen vor dem Aufsetzen nicht etwas stärker habe durchführen wollen, gab der Pilot zu verstehen, dass er das Höhensteuer vor dem Aufsetzen bis zum Anschlag durchgezogen habe, wobei sich dieser gefühlsmässig an der üblichen Stelle zu befinden schien. Aufgrund der vorgängig überprüften Schwerpunktlage führte der Pilot die gut spürbare Landung auf die bei der HB-3411 vorhandenen Hinterkantenklappen 4) zurück, über die der von ihm üblicherweise geflogene Duo Discus seiner Fluggruppe nicht verfügt. Die HB-3411 wurde nach der Landung an einen weiteren Piloten übergeben, der den zweiten Flug an diesem Tag durchführte. Der Start und Schleppflug erfolgten ereignislos. Nach dem Klinken stellte der Pilot ebenfalls eine scheinbare Kopflastigkeit der HB-3411 fest und bemerkte, dass sich die Flugzeugnase im Kurvenflug trotz voll gezogenem Höhensteuer nicht horizontal halten liess. Er beendete seinen Flug und landete ohne weitere Probleme in Bern-Belp.

Feststellungen
Eine Nachberechnung zeigte, dass sich der Schwerpunkt im normalen Bereich befand. Eine Messung an den Höhenruderausschlägen ergab, dass das Höhenruder nach oben deutlich zu wenig Ausschlag hatte. Nach dem Entfernen der vorderen Sitzschale fand sich eine Bride mit einem Ferritkern, die das Höhensteuergestänge behinderte und den vollen Ausschlag beim Durchziehen des Höhensteuers verunmöglichte.

Gefundene Bride (rote Ellipse), die das Höhensteuergestänge teilweise blockierte

Analyse und Schlussfolgerungen
Woher diese Bride stammte, beziehungsweise wo sie befestigt sein sollte, konnte nicht rekonstruiert werden. Denkbar ist, dass sie bei Wartungsarbeiten versehentlich in den Rumpfbereich unter die Sitzwanne fiel und im Lauf der Zeit oder während des Fluges in die Position rutschte, in der sie das Gestänge der Höhenruderansteuerung behinderte. Üblicherweise werden bereits bei der Montage des Segelflugzeuges und im Rahmen der Vorflugkontrolle die Sicherungen der Ruderanschlüsse sowie die Gängigkeit der Steuerung überprüft. Die Ausschläge der Steuerflächen werden dabei nicht vermessen. Vor dem Start wird mittels der „Checkliste vor dem Start“ (check before departure) abermals überprüft, ob die Steuer unbehindert bis an ihren mechanischen Anschlag geführt werden können. Der vorliegende Fall verdeutlicht, dass sich anhand einer rein visuellen oder haptischen Überprüfung der Steuerung Einschränkungen der maximal möglichen Ruderausschläge kaum erkennen lassen. Ausserdem lässt sich nicht ausschliessen, dass lose Gegenstände oder Fremdkörper im Verlauf des Fluges aufgrund von Vibrationen oder Turbulenzen in eine Position rutschen, in der eine Ansteuerung der Ruderflächen behindert wird. Letzteres kann nur durch eine fortwährende Überprüfung auf Fremdkörper, insbesondere nach Unterhaltsarbeiten, verhindert werden. In der Vergangenheit führten blockierte Flugsteuerungen immer wieder zu einer eingeschränkten Steuerführung bis hin zum Kontrollverlust (vgl. Schlussbericht Nr. 2056 und Schlussbericht Nr. 2069). Nach Wartungsarbeiten sowie vor Antritt des Fluges kommt daher einer Überprüfung nach losen Gegenständen oder Fremdkörpern eine grosse Bedeutung zu.Nach den Abklärungen im Anschluss an den zweiten Flug liess sich auch erklären, warum die Landung des Piloten nach dem Platzeinweisungsflug trotz des voll bis zum vermeintlichen Anschlag durchgezogenem Höhensteuers etwas brüsker ausfiel, da ihm aufgrund der Bride nicht die maximal möglichen Ruderausschläge zur Verfügung standen. Es ist daher nachvollziehbar, dass dieser versteckte Hinweis nach der ersten Landung noch nicht zum Anlass genommen wurde, die Höhenruderausschläge zu vermessen. Quelle: ‚Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST‚. Flugaufnahme: ‚Martin Oertle auf flickr‚.

Fussnoten:
3) Dabei handelt es sich um einen Einweisungsflug zum Kennenlernen der Flugplatzumgebung aus der Luft.
4) Das Segelflugzeugmuster Duo Discus wurde ab der Werknummer 473 mit sogenannten Hinterkantenklappen ausgestattet, die mit den Bremsklappen gekoppelt sind. Beim Ausfahren der Bremsklappen werden die Hinterkantenklappen gleichzeitig nach unten ausgeschlagen. Dadurch kann ein Landeanflug steiler geflogen werden und das Segelflugzeug kann mit geringerer Geschwindigkeit am Boden aufgesetzt werden.

Frank Strewinsky neuer SpoSo-Co-Bundestrainer

Bundestrainer Wolli Beyer hat das Trainer-Team zur Betreuung der Sportfördergruppe der Bundeswehr neu strukturiert. Zum 11.1.2021 sind vier Sportsoldaten mit dem Beginn ihrer Grundausbildung in die Saison 2021 gestartet. Über Jahrzehnte rekrutieren sich zahlreiche unserer Top-Piloten/innen aus den Reihen der Sporfördergruppe. Das Team um Frank und Wolli erhält zudem neue Impulse und intensive Unterstützung von Marcus Dawert und Arnaud Hefter. Aktuelle Konzepte und ein neues Anforderungsprofil an die Trainer berücksichtigen die kontinuierlich gestiegenen Anforderungen im Leistungssegelflug.

Auch werden Inhalte der zukünftigen Rahmentrainingskonzeption thematisiert:

  • zukunftsorientierte, personenunabhängige Struktur
  • reproduzierbare, nachhaltige Trainingsinhalte
  • Berücksichtigung und Ausformung der ganzheitlichen Sportler/innen-Kompetenz bestehend aus fliegerischen, mentalen, physischen und sozialen Elementen
  • Wissenschaftlich fundierte Unterstützung des Trainings
  • Berücksichtigung neuer Anforderungskriterien zur Förderung (vor allem in den nichtolympischen Sportarten (NOS)

Nach Jahren der sehr erfolgreichen Betreuung unserer Sportsoldaten in der Sportfördergruppe der Bundeswehr, schied der Co-Bundestrainer und Vorsitzende des Referates Sports, Ulrich Gmelin, zum 28.12.2020 aus diesen Ämtern aus. Konzeptionell baut der Trainerstab nicht nur auf der Arbeit der letzten Jahre von Ulrich Gmelin auf, er erweitert und optimiert zudem auch schrittweise das Training mit neuen Inhalten. Ziel ist das neue Trainingskonzept unter Berücksichtigung der Rahmentrainingskonzeption sukzessive umzusetzen und neue Wege zu beschreiten. Erste Änderungen sind bereits in der Trainingsstruktur sowie im Wechsel der Örtlichkeit des Frühjahrtrainings nach Vinon erkennbar.

Der Trainerstab setzt sich aus den folgenden aktiven Soldaten der Bundeswehr zusammen (im Uhrzeiger-Sinn):

Fregattenkapitän Frank Strewinsky, Hauptmann Marcus Dawert und Oberleutnant Arnaud Hefter. Das neue Team ist inhaltlich breit aufgestellt und bringt die folgenden Kompetenzen ein:

  • Deutsche und internationale Wettbewerbs- sowie Streckenflugerfahrung
  • Neuste sportwissenschaftliche Konzeptionen
  • Umsetzung von Methoden zur physischen und mentalen Leistungssteigerung sowie Stressreduktion
  • An den Leistungssegelflug angepasste Ernährungsoptimierung
  • Langjährige konzeptionelle und planerische Fähigkeiten in der Durchführung von Trainings
  • Umfassende Erfahrungen in der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit

Mit dem Wechsel wurde auch eine neue, virtuelle „Heimat“ für die Sportsoldaten geschaffen. Diese ist unter www.sportsoldaten-segelflug.eu erreichbar. Quelle: ‚Bundeskommission Segelflug im Deutschen Aero Club e.V.‘

Kostenlos im Flieger-Shop

Im fliegershop finden Sie verschiedene kostenlose Publikationen, etwa eine druckfertig aufbereitete, aktuelle Frequenz-Übersicht aller Flugplätze Mitteleuropas, Standard-Checklisten für den Segelflug sowie für den Arcus M (Ground und Air).

5 Geheimnisse erfolgreicher Segelflugpiloten

Interessante Zusammenfassung, warum Emotionen, Austausch und Freundschaft, Beobachten, Reflektieren und lernen, Entdeckergeist und Leidenschaft zufriedene und erfolgreiche Pilot/innen ergeben. Lesen Sie selber im Artikel von ‚milvus.aero‚.

Stemmes „elfin 20“ soll 2021 fliegen

Die REINERSTEMME.aero GmbH aus Trebbin will in diesem Jahr die elektrische elfin20 in die Luft bringen. Die Berliner Firma hat die Coronazwangspause erfolgreich für einige wesentliche Design-Verbesserungen genutzt.

Das ist der aktuelle Stand des Projektes:

  • Die Batteriekapazität wurde von zwei auf drei Batterien mit je 10,5kWh erweitert. Im rein elektrischen elfin20.e Modell können damit inklusive e-Start fast drei Stunden Elektroflug gewonnen werden, unter anderem ein Resultat der hochwertigen Aerodynamik.
  • Zusammen mit dem Batteriepartner „Emectric“ wird eine neue Batteriezelle mit der Fähigkeit zu mehr Ladezyklen eingesetzt.
  • Ein „RangeExtender“ in der Modell-Variante „elfin20.ex“ wurde vom Flügel in den hinteren Rumpf verschoben und dort gegen eine oder zwei der drei Batterien der e-Version getauscht. 90 Liter Treibstoffkapazität sind im Innenflügel enthalten. Bei 185 km/h (100 kts) liegt der Verbrauch bei 16 l/h. Inklusive e-power wird damit eine Reichweite von 1’100 km für den Flug ins Traum-Segelfluggebiet erzielt. Die eine oder zwei Batterien sind bei Ankunft vom RangeExtender wieder geladen.
  • Mit „BRS Aerospace“ wurde ein Vertrag für das elfin Gesamtrettungssystem mit EASA/FAA-Zulassung für 900 kg/300 km/h verhandelt. Es ist im Mittelrumpf verbaut.

Hier finden Sie die aktuelle Broschüre und die Spezifikationen.

Wie ein Personal Locator Beacon (PLB) Ihr Leben retten kann

Es gibt eine zuverlässige Methode, um einen abgelegenen Camping-, Wander-, Angel- oder Skiausflug viel sicherer zu machen: einen Personal Locator Beacon mitnehmen. Tatsache ist, dass die Geräte in abgelegenen Gegenden schon unzählige Menschen gerettet haben. Tragischerweise wissen nicht genug Menschen, die sich gerne in der freien Natur aufhalten, über sie Bescheid oder wie sie zu benutzen sind. Jedes Jahr sterben Menschen unnötigerweise bei dem, was sie lieben, wenn eine Investition in eine PLB sie hätte retten können. Bei Tackle Village verwenden wir PLBs immer dann, wenn wir in einer abgelegenen Umgebung fischen, um sicher zu sein und um uns zu beruhigen. Das kann sein, während wir in den Kajaks sitzen, in den Bergen wandern oder einfach zu Fuß einen langen Weg vom Auto zum Forellenangeln in einem abgelegenen Tal zurücklegen, wenn der Telefonempfang begrenzt ist. Quelle: ‚Tackle Village‚. Anm. d.Red.: Erhältlich sind diese ‚Tracker‘ in unseren Breitengraden bei Christian Hynik auf ‚streckenflug.at‚.

Segelflieger heben in Unterzeil ab

Dass man Silvester auch luftsportlich feiern kann, bewiesen einige Mitglieder der Segelfliegergruppe Tannheim, die ihre Heimat auf dem Flugplatz westlich von Buxheim nahe Memmingen hat, nun in Unterzeil. Da deren Piste witterungsbedingt Starts und Landungen derzeit nur bedingt zulässt, packten die Piloten ein doppelsitziges Segelflugzeug vom Typ DG 1000 in den Transporthänger und bauten es auf dem Verkehrslandeplatz Leutkirch-Unterzeil wieder auf. Am Schleppseil hinter dem vereinseigenen Ultraleichtflugzeug CT hoben die Segelflieger etliche Male ab, ließen sich auf 1000 Meter Höhe schleppen, klinkten aus und flogen im Gleitflug wieder zurück zum Unterzeiler Flugplatz. Längere Flüge waren aufgrund der in dieser Jahreszeit fehlenden Thermik nicht möglich. Allerdings sind besonders die anspruchsvollen Flugzeug-Schleppstarts eine wertvolle Hilfe, um die „fluglose“ Wintersaison mit Übungen zu überbrücken. Die Aktion war möglich in Absprache mit dem diensttuenden Beauftragten für Luftaufsicht in Unterzeil, der zugleich auch Fluglehrer in Tannheim ist, und der Maßgabe die entsprechenden Corona-Bedingungen einzuhalten. Quelle: ‚Schwäbische‘.

Three Days of Soaring in Tasmania with a Taurus Electro

Mr. Simon Hackett, an experienced glider pilot from down under, wrote a blog about flying his Taurus Electro self-launching motor-glider, from The Vale Airfield in Northwest Tasmania. He describes his adventure – three successive days of gliding at The Vale, in three distinct weather systems, with his son Gabe as the co-pilot and photographer… and how they tackled the systems with their Taurus Electro. Quelle: ‚Pipistrel‘ und Blog von Simon Hackett.

Erlebnisreiches und erfolgreiches Jahr

Auch in diesem Jahr stand an den Sommer-Wochenenden die Segelflug-Bundesliga im Vordergrund der Flugplanung. Trotz der notwendigen Anpassung der Bundesliga-Saison an die Auswirkungen der Corona-Pandemie, erzielte der FKB zum Saisonende mit Platz 8 von 30 eine hervorragende Platzierung im vorderen Tabellendrittel. Nicht nur unsere Schüler und jungen Lizenzpiloten haben sich dieses Jahr trotzt der Umstände hervorragend weiterentwickelt. Mit Dominique Langhans konnte außerdem ein FKB-Mitglied zum Fluglehrer ausgebildet werden und unterstützt das Fluglehrerteam nun tatkräftig dabei, neuen Vereinsmitgliedern ihren Traum zu ermöglichen: Ein Flugzeug allein durch die Luft zu navigieren.

Weiterhin spielt die Corona-Pandemie eine große Rolle in den Planungen des Vereins. So musste der beliebte Fliegerball in 2020 leider entfallen und das Fortbildungswochenende im Januar 2021 soll im digitalen Raum stattfinden. Der FKB ist jedoch optimistisch, die in 2020 ausgefallen Deutsche Segelflug-Meisterschaft der Frauen im kommenden Sommer durchführen zu können. Voraussetzung sei jedoch, dass zum einen die geltenden Regeln dies zulassen und zum anderen das Durchführen so einer Veranstaltung mit bis zu 300 Personen auf dem Flugplatz gesellschaftlich vertretbar ist. Diese Einschränkung hält die zahlreichen tatkräftigen Helfenden jedoch nicht davon ab, die Planung mit „Volldampf“ voranzutreiben. Pilotinnen und Piloten haben den Ruf stets optimistisch nach vorne zu schauen – für die Mitglieder des Fliegerklub Brandenburg trifft dieses Vorurteil in jedem Fall zu. Die Vorfreude auf die Flugsaison 2021 ist quasi „mit den Händen zu greifen.“ Quelle: ‚Meetingpoint Brandenburg‚.

Rekordhalter Alfred Hock wird 101

Alfred Hock aus Karlstadt hat Geburtstag: er wird 101 Jahre alt. Der Unterfranke hat noch immer eine Leidenschaft für das Segelfliegen. Genau diese Leidenschaft hat Alfred Hock vor zwei Jahren sogar einen Rekord eingebracht, den er weiterhin hält. „Zum Geburtstag viel Glück“ heißt es für Alfred Hock aus Karlstadt im Landkreis Main-Spessart. Der gebürtige Laufacher wird nämlich an diesem 5. Januar 101 Jahre alt. In seinem Leben hat es der Unterfranke zu einiger Berühmtheit geschafft – nicht zuletzt wegen seiner Leidenschaft für das Fliegen, genauer gesagt für das Segelfliegen.

Ältester Looping-Passagier in einem Segelflugzeug
Seit Jahrzehnten ist Alfred Hock dem örtlichen Luftsport-Club Karlstadt eng verbunden. Schon als junger Mann erlernte er noch vor dem zweiten Weltkrieg das Fliegen. Die Segelfliegerei ist sein großes Hobby geblieben. Noch heute repariert er beispielsweise den Fallschirm für die Winde, die die Segelflugzeuge in die Luft bringt oder macht Sitzpolster für das Fliegerheim. Für seine immerwährende Hilfsbereitschaft schenkte ihm der Verein zum 99. Geburtstag einen Segelflug über seine Heimat – und machte ihn damit zum Rekordhalter: Er ist der „älteste Looping-Passagier im Segelflugzeug“ der Welt.

Auftritt im BR-Fernsehen bei „Heimat der Rekorde“
Als Rekordhalter ist er auch im BR Fernsehen am 11. Januar 2021 um 20.15 Uhr zu sehen in der Reihe „Heimat der Rekorde“. Ein gutes Gedächtnis hat der Karlstadt auch noch mit 101 Jahren: er verteilt Telefonkarteikarten mit etwa 300 Telefonnummern, die er einmal auswendig gelernt hat und lässt sich abfragen. Man kann mit ihm wetten – doch Hock liegt nie daneben. Quelle: ‚BR 24′.

Holpriger Start des neuen Portals für LBA-Ereignismeldungen

Ab 01. Januar 2021 wurde das bisherige Meldeportal für Ereignismeldungen durch ein neues ersetzt. Es kann über den Link erreicht werden.

Das LBA weist darauf hin, dass es derzeit in der Praxis noch zu Störungen bei der Nutzung des Meldeportals kommen kann. Die EASA arbeitet an diesen Problemen mit höchster Priorität. Damit die Melder in der Übergangsphase ihren Melde-Vverpflichtungen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 376/2014 nachkommen können, wird alternativ die Verwendung der Offline PDF-Formulare empfohlen. Die PDF-Formulare können lokal heruntergeladen werden. Sie können verändert, gespeichert und per E-Mail als Anhang an occurrence(a)lba.de gesendet werden. Sobald die Probleme im Zusammenhang mit der Meldung von Ereignissen auf dem neuen Portal gelöst sind, wird das LBA die Nutzer entsprechend informieren. Quelle: ‚LBA‚.

Albstädter Husky steigt wieder in den Himmel

Die Power-Schleppe des Luftsportvereins Degerfeld erstrahlt in neuem Glanz. Dieter Schempp und Dietrich Braunschweiger haben viel Zeit investiert, um das Arbeitspferd wieder flott zu machen.

Zwei Mitglieder tun sich hervor
Besonders stolz ist der Verein, da der größte Teil der Grundüberholung von Vereinsmitgliedern gemacht wurde. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins: Insbesondere zwei Mitglieder haben mit rund 3000 Arbeitsstunden einen enormen Beitrag zur Umsetzung dieses Projekts geleistet. Dieter Schempp aus Ebingen und Dietrich Braunschweiger aus Bitz sind bereits seit Jahrzehnten Mitglieder des LSV Degerfeld und haben schon den ein oder anderen Flieger wieder als Team in Schuss gebracht.

Gegenseitiges Vertrauen ist wichtig
Die gute Zusammenarbeit im Team und vor allem auch das Vertrauen, dass der andere seinen Part sorgfältig und gewissenhaft erfüllt, ist für die beiden eine Voraussetzung, ohne die ein solches Projekt nicht realisierbar wäre. Aber natürlich gehört auch einiges an Wissen dazu. Dieter Schempp ist Raumausstattermeister. Seit 1973 hat er sich auf die Innenausstattung von Flugzeugen spezialisiert. Sein erstes Flugzeug habe er mit seinem Vater grundüberholt. „Und wenn man so lange im Verein aktiv ist, lernt man natürlich immer wieder dazu und baut sich so ein Repertoire auf“, sagt Schempp.

Wichtiges Wissen um Materialen
Als Mechanikermeister verfügt Dietrich Braunschweiger über ein breites Wissen über die verschiedenen Verhaltensweisen und Besonderheiten verschiedener Materialien. Und auch er hat bereits drei Flugzeuge von Grund auf aufgebaut. „So konnten wir uns super ergänzen“, so Dieter Schempp. Neben Erfahrung und Fachwissen ist für Dietrich Braunschweiger bei einer Grundüberholung aber auch die Genauigkeit sehr wichtig.

„Du darfst nichts dem Zufall überlassen, du willst ja im Nachhinein selbst rein sitzen, also musst du dir deiner Sache schon recht sicher sein.“ Dieter Schempp stimmt ihm da voll zu: „Wir haben jeden Abend das komplette Werkzeug aufgeräumt und geschaut ob etwas fehlt. Ein vergessenes Werkzeug in einem Flugzeug kann später böse enden.“

Beim Auseinanderbauen nicht dabei
Aber trotz jahrelanger Erfahrung, gegenseitigem Vertrauen und Fachwissen brachte diese Grundüberholung auch einige Herausforderungen mit sich. Schwierig war, dass wir selbst beim Auseinanderbauen nicht dabei waren und zu wenige Fotos existieren. Wir hatten also teilweise wenig Infos und Vorlagen, so Schempp.

Die Husky fliegt sich super
Alles in allem sind die beiden jedoch sehr zufrieden. Dieter Schempp beschreibt den Moment, als die Husky zum ersten Mal wieder abhob als ein großartiges Gefühl. „Da hatte ich richtige Schmetterlinge im Bauch und eine Gänsehaut. Die Husky fliegt sich super schön. Und wenn man weiß, dass man so viel daran gearbeitet hat und jetzt wieder alles tut, das ist einfach super.“

Manches kann immer besser laufen
Dietrich Braunschweiger kann ihm da nur zustimmen: „Klar, manche Sachen hätten immer besser laufen können bei so einem Projekt. Aber der erste Flug war eine innerliche Genugtuung. Man sieht, dass man alles richtig gemacht hat. Und ich persönlich habe auch mehr Vertrauen in Flugzeuge die ich selber aufgebaut habe.“ Mit der Husky hat das Degerfeld nun wieder eine super Schleppmaschine. „Sie ist das perfekte Arbeitspferd, da sie sehr leicht ist und gleichzeitig gut motorisiert“ so Schempp. Quelle: ‚Zollern Alb Kurier‚.

Online-Flugwetterseminar beim DWD

Der Deutsche Wetterdienst hast sein Angebot der Flugwetterseminare aktualisiert und um Online-Seminare erweitert. Am 13.03.2021 bietet er ein Online-Flugwetterseminar „Meteorologische Flugvorbereitung mit flugwetter.de“ an. Anmelden können Sie sich bei „pcmet.info(a)dwd.de“. Hier finden Sie ausserdem einen Überblick über sämtliche Flugwetterseminare bis April 2021.

Der Tausend-Kilometer-Trick

(…) Es war mein erster Frühstart seit dem 4. März 2017 – die beiden Winter in Amerika hatten mich über viele Föhnlagen hinweg auf die Zuschauerränge gezwungen. Aber um 07:15 war es endlich soweit: Christian schiebt vorne in der Remo das Gas rein, und wir steigen langsam aus der völlig windstillen Bodeninversion heraus in den schwachen Nordwind, der unter dem Föhnstrahl am Alpenrand liegt. In 500 Metern kommt der Südwind langsam durch. Ich habe erst wenige Ostabflüge im Föhn gemacht, weil ich mich davor scheue, im gleißenden Gegenlicht gegen die Sonne zu fliegen, und dann später meistens auch gegen die Abendsonne wieder zurück zu fliegen. Gute Sicht ist im Hochgebirge lebenswichtig. Aber heute geht es nicht anders, und einen Heimflug wird es ohnehin nicht geben. Schon im Schlepp sehen wir jenseits des Wettersteins, wie das Inntal von Westen mit überschwappendem Regen gefüllt wird. Der Tag ist erst wenige Minuten alt, aber wir sind keinen Augenblick zu früh dran. Als ich über Vorderriss in 2700 m ausklinke, weiß ich, dass wir Königsdorf heute nicht mehr wieder sehen werden… den ganzen Bericht von Benjamin Bachmaier finden Sie hier in seinem Blog.

Kaffeekässle geplündert

Weihnachten ist vorbei, doch immer noch gibt es schöne Überraschungen: Die „Kaffeetrinker“ in der Firma Schempp-Hirth in Kirchheim haben übers Jahr nicht nur eifrig ihrer Kaffeesucht gefrönt, sondern auch pünktlich zum Jahresende ihr Kaffeekässle geplündert. Der Inhalt kommt wieder der Teckboten-Weihnachtsaktion zugute, worüber wir uns riesig freuen. Ganz offensichtlich sind die Mitarbeiter des renommierten Flugzeugbauunternehmens rund um ihren Chef Thilo Holighaus nicht nur in Sachen Segelflug äußerst emsig und effektiv, sondern auch im Kaffeeverbrauch. Stolze 1140 Euro haben uns die Flugspezialisten jetzt überwiesen. Das verpasst der Weihnachtsaktion des Teckboten zum Jahresende noch mal einen schönen Schub, und wir danken ganz herzlich dafür. Quelle: ‚Teckbote‚.

Bohlhof macht Flugzeuge winterfit

Die Segelfluggemeinschaft Bohlhof in Wutöschingen ist trotz Corona aktiv. Denn jetzt werden die Flugzeuge, Fahrzeuge und das Gebäude in Schuss gebracht. Zeit also, das Schleifpapier und den Schraubenschlüssel hervorzuholen – alles corona-konform, wie der Vorsitzende Peter Hofmann noch vor dem Lockdown betonte. Quelle: ‚Südkurier‚.