Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Segelflugzeug muss auf B 28 notlanden

Die Pilotin eines Segelflugzeugs musste am Sonntagabend, 31. Mai, in Freudenstadt an der Bundesstraße 28 nahe dem Langenwaldsee notlanden. Wie die Polizei mitteilte, war sie in Kornwestheim gestartet. Ihr Flugzeug verlor gegen 18.15 Uhr über Freudenstadt immer mehr an Höhe, sodass nur noch eine Außenlandung möglich war. Das Ganze war wohl in dem Gebiet nicht ganz einfach und auch nicht ungefährlich. Laut Polizeiangaben setzte die Frau den Segler auf der Bundesstraße auf, der dann auf dem Grünstreifen zum Stehen kam. Die Pilotin hatte viel Glück und blieb unverletzt. Auch kein Verkehrsteilnehmer sei durch die Landung gefährdet worden, betont die Polizei. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt, ebenso ein Verkehrszeichen, das vom Flugzeug bei der Landung gestreift wurde.

Wie heikel die Lage war, zeigt sich erst vor Ort. Die Bergstrecke, Paradies für Motorradfahrer, führt kurvenreich durch das enge und tief eingeschnittene Tal. Mit Bäumen, Hängen und Stützmauern auf beiden Seiten ist es praktisch unlandbares Gelände. Die Pilotin brachte ihr Flugzeug auf einem Stück kurz vor der Talsohle zu Boden, auf dem die Straße auf mehreren hundert Metern gerade verläuft und sich das Tal ein wenig weitet. Eine Tragfläche schlug gegen ein Verkehrsschild und knickte die Tafel um. Laut Polizei drehte sich das so einseitig gebremste Flugzeug und blieb im Bankett der Straße stehen. Glücklicherweise kam während der Notlandung kein Verkehr. Unbeteiligte seien nicht gefährdet gewesen.

Laut Polizei war die Segelfliegerin gegen 12.30 Uhr in Kornwestheim gestartet und zunächst die Schwäbische Alb Richtung Süden geflogen. Gegen Abend war sie dann im Schwarzwald unterwegs. Bei nachlassender Thermik verlor sie offenbar den Anschluss an die Aufwinde und damit irgendwann an Höhe. An Wochenenden mit guten Wetterlagen sind über Alb und Schwarzwald oftmals mehrere hundert Segelflugzeuge unterwegs. So genannte Außenlandungen sind in der Segelfliegerei nicht ungewöhnlich. Die Piloten wählen dafür in der Regel Wiesen oder abgeernteten Getreidefelder aus. Warum sich die 45-Jährige in die Mausefalle des Forbachtals manövriert hatte, sollen nun die Sachverständigen der BFU klären. Die Maschine war nicht mit einem Klapptriebwerk ausgestattet, mit dem Segelflieger bei schwächelnden Aufwinden mit Motorhilfe den Heimatflugplatz erreichen können. Der Flugplatz Musbach, der ebenfalls eine sichere Landung ermöglicht hätte, ist Luftlinie nur einige Kilometer entfernt. Für den Augenzeugen, der den Vorfall vom Campingplatz aus beobachtet hatte, ist die Pilotin jedenfalls „eine Heldin“. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Die Welt von oben sehen

Die Liste von Wolfgang Janowitsch’ (58) Erfolgen ist lang: zweimal Vizeweltmeister, fünfmal Europameister und zweimal Weltmeister im Streckensegelflug, dazu kommen etliche Rekordflüge. Der in Baden lebende Janowitsch ist Berufspilot, am Fliegen begeistert ihn der Perspektivenwechsel. Für seine Segelflüge sitzt er auch gerne schon einmal bis zu zehn Stunden im Flugzeug. „Der längste Flug dauerte 14 Stunden. Da bin ich in den Anden mit einem Kollegen 2.300 Kilometer geflogen“, erzählt der amtierende Weltmeister. Nächstes Jahr im Juli findet die nächste WM statt. In der Zwischenzeit hebt Janowitsch vom Heimatflugplatz in Wiener Neustadt ab und reiht sich in einem weltweiten Online-Bewerb in die Top-Ränge ein. „Hier werden weltweit Flüge aufgezeichnet, derzeit bin in da hinter einem Tschechen auf dem zweiten Platz gelistet“, erklärte er im KURIER-Gespräch. Sein jüngstes Meisterstück aus der Vorwoche: Ein Segelflug über 1.033 Kilometer. „Das war eigentlich gar nicht so etwas Besonderes“, gibt sich der 58-Jährige bescheiden. Tatsächlich zeichnete sich der Flug vor allem durch die Strecke aus. Die führte nämlich über den bayrischen Wald sowie die schwäbische und die fränkische Alp. Von Wiener Neustadt weg ging es zunächst nach Matzendorf-Hölles, schließlich nach Bodenmais, Fünfstetten, Bärnau, Gaming, Ritzing und über Wöllersdorf-Steinabrückl wieder zurück nach Wiener Neustadt, wo er nach exakt zehn Stunden landete. „Normalerweise geht Segelfliegen besonders gut in den Bergen, wegen des Windes. Was viele aber nicht wissen: zum Segelfliegen braucht man Aufwind – und der entsteht durch Thermik“, erklärt Janowitsch wieso er diese Strecke wählte. Grundsätzlich sei jetzt die beste Jahreszeit zum Segelfliegen. Im Mai und im Juni seien die Tage lang, zudem sei die sogenannte „labile Luftmasse“ ein Vorteil. „Das heißt, die Meere sind noch kalt, aber warme Luft steigt auf“, schildert der mehrfache Weltmeister. Er schmunzelt: „Das heißt, das typische Badewetter ist eigentlich nicht so das Segelflugwetter.“ Quelle: ‚Kurier.at‚.

Freude über wiedergewonnene Freiheit

Seit etwas mehr als einer Woche ist der Flugplatz Winzeln-Schramberg wieder geöffnet. Das erste Wochenende war durch bestes Flugwetter geprägt, so dass sowohl Motorflieger als auch Segelflieger des LSV Schwarzwald die zurückgewonnene Freiheit ausgiebig genießen konnten. Bereits am ersten Tag der der Öffnung nach dem Lockdown wurden 32 Flüge durchgeführt. In der ersten Woche insgesamt über 160. Die Segelflieger konnten in der ersten Woche und insbesondere am Wochenende den lange zurückgehaltenen sportlichen Ehrgeiz voll ausleben. So wurden in 21 Flügen 10.261 Kilometer zurückgelegt. Der längste Flug von Martin Kühn ging über 844 Kilometer von Fluorn-Winzeln über Bad Kissingen (nördlich von Würzburg) und Kelheim (westlich von Regensburg) wieder zurück an den Heimatflugplatz. Auch der Vatertag wurde intensiv von den Segelfliegern für Ausflüge in Süddeutschland genutzt. An diesem Tag wurden nochmals neun Flüge mit insgesamt über 5000 Kilometern an das Wettbewerbsportal OLC gemeldet. Damit hat sich der LSV Schwarzwald auch sportlich nach der Schließung wieder zurückgemeldet. Wie überall in Deutschland gelten auch am Flugplatz strenge Hygieneregeln, die insbesondere den Einsatz von Mund-Nasen-Masken und vor allem die Einhaltung von den bekannten Abstandsregeln, aber auch spezifische Desinfektionsmaßnahmen am Material vorschreiben. Die Weitläufigkeit des Flugplatzes erleichtert die Einhaltung dieser Regeln. Quelle: ‚Neue Rottweiler Zeitung‚.

Hörbacher Segelflieger: Saisonstart mit Rekorden

Mit einigen Wochen Verspätung sind die Piloten des Luftsportvereins Hörbach in die Segelflugsaison gestartet. Die gute Wetterlage ist den Piloten besonders entgegengekommen, sodass früh in der Saison 2020 viele Streckenflug-Kilometer erflogen werden konnten. Darunter waren auch einige Bestleistungen.

Seit dem 6. Mai wird in Hörbach wieder geflogen. Zuvor war das Fliegen im Verein wegen der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus nicht möglich gewesen. Umso größer war die Freude, zum verspäteten Auftakt der Flugsaison gleich eine „Hammerwetter-Lage“ zu bekommen. Schon in den ersten beiden Flugwochen konnten mehr als 7500 Strecken-Kilometer erflogen werden – so viel, wie sonst im gesamten ersten Halbjahr.

In diesen beiden Wochen sind verschiedene Bestleistungen erzielt worden. So konnte zu Beginn Jan Naumann seine persönliche Bestleistung auf dem Hochleistungs-Einsitzer Ventus 2b auf 530 Kilometer verbessern. Michael Seibert überbot diese Leistung noch einmal, wobei er mit 667 Kilometern auch den neuen Vereinsrekord auf diesem Flugzeugmuster aufstellte. Felix Laucht flog eine neue Bestleistung auf dem Vereins-Einsitzer Astir CS über 388 Kilometer. Die größte Flugstrecke hat Christian Reeh zurückgelegt. Vom Startplatz ging es zunächst an die deutsch-französische Grenze, von dort weiter nach Nord-Osten bis zum Habichtswald. Nach 747 Kilometern landete Reeh nach 7:58 Stunden mit dem neuen Vereinsrekord auf dem Datenlogger.

Auch im Schulbetrieb konnten einige Leistungen erzielt werden. So gelang Patricia Briers der erste längere Thermikflug auf dem Schulflugzeug ASK-13. Lisa Reuter konnte eine neue Dauer-Flugleistung über 2:30 Stunden im Schulungs-Einsitzer K 8b notieren.

Vereinsvorsitzender Christian Reeh hofft auf eine allmähliche Rückkehr zum normalen Flugbetrieb. Ein geplanter Segelflug-Kurs in Kooperation mit der Lahn-Dill-Akademie musste im März noch abgesagt werden. Es sieht so aus, als könne dieser Kurs demnächst nachgeholt werden. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

Motorsegler stürzt in Brandenburg ab

Der Motorsegler befand sich im Landeanflug, als er aus noch unbekannter Ursache abstürzte, wie eine Polizeisprecherin am Freitag mitteilte. Die Insassen, zwei Männer, wurden von Notfallsanitätern und Notärzten erstversorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht. Quelle: ‚bz-berlin.de‚.

Über Wolken und Viren

Ein Segelflieger huscht in 40 Metern Höhe über die „Flugplatzstraße“, wie die Königsdorfer die Zufahrtsstraße zu ihrem Segelflugzentrum fast schon liebevoll nennen, das Fahrwerk ausgefahren, bereit zur Landung. Es herrscht Betrieb an einem der größten Segelflugplätze Bayerns, viel Betrieb. Es fühlt sich an, als ob der ganze Platz einmal tief durchatmen würde nach der Corona-Zwangspause der vergangenen Monate. Viele Piloten nutzen das gute Wetter an diesem sonnigen Nachmittag, am Startplatz an der Ostseite des Flugplatzes stehen mehrere Segelflieger aufgereiht, vor den Hangars werden die Flugzeuge gepflegt und auf den Start vorbereitet.

Der Pressesprecher des Segelflugzentrums, Mathias Schunk, sitzt entspannt vor dem Hangar der Segelfluggruppe Isartal (SGI). „Alles, was wir vor der Corona-Krise dieses Jahr machen konnten, waren Überprüfungsstarts“ – also Flüge, die allein der technischen Überprüfung der Fluggeräte dienen, beziehungsweise Checkflüge mit Fluglehrern. „Viele Piloten sind dieses Jahr noch gar nicht geflogen. Seit zehn Tagen herrscht am Platz jedoch wieder Betrieb,“erklärt Schunk. Was die Corona-Auflagen angeht, zeigt sich der Pressesprecher entspannt. „In Doppelsitzern“, also Segelflugzeugen mit zwei hintereinander liegenden Sitzen, „darf nur mit Mundschutz geflogen werden. Bei der Flugvorbereitung am Boden gilt ansonsten die 1,5 Meter-Regel“. Zu nah dürfen sich auch die Segelflugpiloten nicht kommen. „Es sei denn, sie leben in einem Haushalt. Dann dürfen sie, so wie die zwei hier, auch ohne Mundschutz fliegen“ sagt Schunk mit Blick auf zwei Piloten, die einem gerade gelandeten Flugzeug entsteigen.

War’s das also mit der Saison 2020 für die Königsdorfer Segelflieger? Mitnichten. Schunk weist zwar darauf hin, dass die Auflagen eingehalten werden müssen – „luftrechtlich haben wir jedoch keine Hürden.“ Genau genommen war der Platz in den vergangenen Monaten auch gar nicht gesperrt. „Wir sind kein Sportplatz im herkömmlichen Sinn, sondern eine Verkehrseinrichtung, die anderen rechtlichen Bestimmungen unterliegt. So fanden während der besonders trockenen Phase im April auch Flüge im Auftrag des Landratsamts zur Brandkontrolle statt.“ Jedoch habe der Deutsche Aero Club und der ihm angegliederte Luftsport-Verband Bayern zu Beginn der Krise eine Empfehlung ausgesprochen, den Flugsport einzustellen. „Daran haben wir uns gehalten“.

Jetzt heißt es jedoch Start frei, ab Pfingsten geht es mit der ersten und zweiten Bundesliga sowie der Landesliga weiter – auch für den 21-Jährigen Jakob Edmaier, eines der Nachwuchstalente der SGI. In den vergangenen Jahren holte Edmaier mit seinen Vereinskollegen vier Mal in Folge den deutschen Junioren-Meisterschaftstitel. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen wird der Gautinger, der beim Mindelheimer Segelflugzeug-Hersteller Grob eine Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer macht, vom Bayerischen Luftsport-Verband dieses Jahr mit einem Leihflugzeug gefördert.

Stolz holt Edmaier seinen LS-8-Segelflieger aus dem Transportanhänger. „Um mit diesem Flugzeug gefördert zu werden, musste ich mich bewerben.“ Nur die besten Junioren des D-Kaders kommen in die glückliche Situation, ein Jahr lang mit einem eigenen Flieger trainieren zu können. „Ich teile mir die LS-8 mit Tom Wetzel von der SFG Werdenfels in Ohlstadt“, sagt Edmaier. Dieser werde jedoch noch auf andere Weise unterstützt, wodurch Edmaier das Flugzeug mit 15 Meter Spannweite ganz für sich hat. „Im Herbst 2019 habe ich die Information bekommen, dass ich 2020 mit der LS-8 unterstützt werde. Als dann Corona kam, dachte ich mir nur – was für ein Mist!“ Ausgerechnet dieses Jahr musste der Gautinger bisher auf seinen Leihflieger, der ihm ein optimales, individuelles Training ermöglicht, verzichten. „Das war schon ein Schlag ins Gesicht“.

Doch jetzt kann es weitergehen bei den Königsdorfer Segelfliegern – vorerst. Wie es mit dem beliebten Flugplatzfest Anfang September aussehen wird, traut sich Mathias Schunk noch gar nicht sagen. Die Segelflieger müssen die Dinge eben nehmen, wie sie kommen. Das sind die Pilotinnen und Piloten, die wie wenig andere Sportler vom Wetter abhängig sind, bereits gewohnt. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

Segelflugzeug gefunden

Einen Tag nach dem Fund des Wracks einer vermissten Discus 2ct in Zederhaus starten die Ermittlungen der Unfallkommission des Bundes. Die Ortsbewohner rätseln noch immer über den Absturz. Der deutsche Pilot war am Mittwoch von Bayern nach Salzburg gestartet und nicht mehr von seinem Flug zurückgekehrt. Mittwochfrüh war der Motorsegler des Typs Discus 2cT mit deutschem Luftfahrzeugkennzeichen aus Bayern Richtung Salzburg abgehoben. Gegen 14.30 Uhr riss dann das Signal der Maschine bei Mauterndorf im Lungau ab. Seither galt das Flugzeug als vermisst. Pongauer Bergretter aus Kleinarl, Wagrain sowie Einsatzkräfte aus Muhr im Lungau starteten gemeinsam mit der Alpinpolizei eine Suchaktion. Doch erst am Freitag um 12.31 Uhr konnte das Verschwinden des Segelfliegers geklärt werden. „Von einem Polizeihubschrauber aus wurde das stark beschädigte Flugzeug im Ödenkar bei Zederhaus gefunden“, schildert Bergrettungseinsatzleiter Hannes Kocher von der Ortsstelle Tamsweg. Der Pilot war beim Absturz gestorben. Weitere Ermittlungen laufen. Quelle: ‚Krone.at‚.

Nogaro: Pilotin übersteht Absturz in Wald leicht verletzt

Ein Segelflugzeug stürzte am Freitag, dem 29. Mai, am frühen Nachmittag kurz nach dem Start in einem Wald bei Nogaro ab. Die Pilotin des Segelflugzeugs hatte großes Glück, sie wurde nur leicht verletzt.

Die Pilotin überstand den Unfall unverletzt. Sie konnte sich selber aus dem Cockpit befreien, bevor das Rettungsteam eintraf. Die leicht verletzte Frau klagte über Rückenschmerzen und wurde zur Beobachtung in eine Klinik gebracht.

Nach ersten Informationen des Aeroclubs Bas Armagnac und der SDIS 32-Feuerwehr startete das von einem Schleppflugzeug gezogene Segelflugzeug fünf Minuten früher vom Flugplatz Nogaro. In einer Höhe von 500 Metern sei das Schleppseil gerissen. Der Segler, der mit zu geringer Geschwindigkeit flog, stürzte danach ab. Die Pilotin gelang es, das Flugzeug aufzurichten und in den Bäumen zu landen, wodurch ein Absturz in einem nahe gelegenen Wohngebiet vermieden werden konnte. Quelle: ‚francebleu.fr‚.

Wasserkuppe: Museum öffnet wieder

Ab Samstag 30. Mai 2020 um 10 Uhr können Besucher im Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug auf der Wasserkuppe auf den Spuren der Pioniere des Flugsportes wandeln und erleben, wie der Traum vom Fliegen wahr wurde. Das Museum zeigt eine faszinierende Ausstellung historischer und moderner Fluggeräte auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern. Mehr erfahren über die abenteuerlichen Anfänge des Flugsports, die leidenschaftliche Entwicklung und Forschung auf den unbewaldeten Höhen des Rhöner Bergs bis zum heutigen Stand modernster Flugzeug-Technik. Die einzigartige Ausstellung von rund 60 Originalen und Nachbauten spannt den Bogen von den ersten Gleitern bis zum High Tech Segelflugzeug, das Weltrekorde gebrochen hat. Auf dem Rundgang entdecken Sie Raritäten wie den Urvater des modernen Segelflugzeugs, den Vampyr, die legendäre Blaue Maus oder die kuriose Raketenente. Des Weiteren beherbergt das Museum eine Vielzahl von Modellflugzeugen, sowie die beeindruckende Sammlung von Modellmotoren der Dr.-Rubin-Stiftung. Auch hier entdecken Sie Meilensteine in der Geschichte des Modellfluges. Darunter Raritäten wie das Original-Modellflugzeug von Tierforscher Bernhard Grzimek mit eingebauter Kamera für seine seltenen Tieraufnahmen. Das Museum aus der „Kupp“ freut sich auf seine Besucher. Die notwendigen Hygiene-Hinweise sind am Eingang des Museums nachzulesen. Quelle: ‚DAeC‚.

Im kontrollierten Steigflug aus der Krise

Auf der Hahnweide ist nach wochenlangem Stillstand Leben zurückgekehrt. Die Fliegergruppe Wolf Hirth hat das vom Luftfahrtverband aufgelegte Hygienekonzept noch verfeinert. Der Wiedereinstieg funktioniert offenbar. Dort, wo es seit Mitte März außer einigen Erprobungsflügen und Werkstatttätigkeiten keinerlei Segelflugaktivitäten mehr gab, kehrten am Wochenende schrittweise Leben und Zuversicht zurück. Schon kurz nach acht Uhr herrschte rege Betriebsamkeit auf der Hahnweide. „Alles reibungslos verlaufen“, bilanzierte am Sonntagabend Tilo Holighaus, der nach zweimonatiger Zwangspause gleich mehrfach in die Lüfte stieg. Prächtiges Frühlingswetter mit reichlich Sonnenschein und brauchbare Winde versüßten die Rückkehr – auch für die Mitglieder jener acht anderen Klubs, die das Fluggelände ebenso nutzen. Der Wiedereinstieg dürfte freilich deutlich schwerer fallen als in früheren Zeiten. Tilo Holighaus fügt noch einen weiteren Aspekt hinzu. „Von meinen Flugfreunden in anderen Ländern weiß ich, dass dort der Lockdown teils deutlich härter war als in Deutschland“, so der aktuelle Weltmeister, selbst Radfahren oder Joggen sei dort in vielen Fällen für seine Kollegen nicht erlaubt gewesen. In Deutschland war dies möglich, Holighaus machte reichlich Gebrauch davon – und hatte dabei so manches Aha-Erlebnis. „Speziell beim Radfahren lernte ich Touren und Straßen kennen, von denen ich gar nicht wusste, dass es die gibt“, er habe eben für eine Weile „Naturbeobachtung vom Boden statt aus der Luft“ betrieben. Quelle: ‚Teckbote‚.

Spaichingen: Neue Ausbildungsmaschine

Gleich zwei gute Gründe zur Freude haben derzeit die Piloten der Segelfluggruppe Spaichingen-Aldingen: Zum einen darf seit Montag, 11. Mai, wieder ein Flugbetrieb, wenn auch unter umfassenden Hygieneauflagen, stattfinden; zum anderen konnten sie laut Pressemitteilung schon in der Woche davor endlich ihre neue Ausbildungsmaschine in Empfang nehmen. Die Entscheidung, die bewährte alte Ausbildungsmaschine, Baujahr 1990, eine ASK 21 des Flugzeugherstellers Alexander Schleicher, durch einen neuen Flieger zu ersetzen, wurde schon vor einigen Monaten getroffen. Die Wahl des Vereins fiel auf das direkte Nachfolgemodell, ASK 21 B. Das doppelsitzige Segelflugzeug hat 17 Meter Spannweite und ist nicht nur für den Schulungs- und Übungsflug, sondern auch für Streckenflug und sogar für Kunstflug geeignet, so die Mitteilung. Nun konnte das Flugzeug passend zum, durch die Corona-Pandemie verspäteten, Saisonbeginn beim Hersteller in Poppenhausen nahe der Wasserkuppe abgeholt werden. Die alte ASK21 hatte der Verein bereits im Februar an den Luftsportring Aalen verkauft und samt Transportanhänger übergeben. Einen dicken Wermutstropfen gab es für die Piloten dann doch: Die Zulassungspapiere des neuen Flugzeugs sind noch bei den Behörden und der zweite Doppelsitzer des Vereins wird nach längeren Wartungsarbeiten erst in dieser Woche vom Prüfer freigegeben. Und so mussten die Piloten der Segelfluggruppe Spaichingen-Aldingen am Wochenende noch mit ihrem Reisemotorsegler vorliebnehmen und konnten bei dem schönen Wetter noch nicht das leise Gleiten über der Schwäbischen Alb genießen. Neben den ersten Wochenenden der Flugsaison ist der Corona-Pandemie auch die Generalversammlung der Fliegergruppe zum Opfer gefallen: Sie musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Quelle: ‚Schwäbische.de‚.

D-6684 zurück bei den Luftsportfreunden in Wesel

Das Saisonende durfte die heutige D-6684 noch in Holland verbringen, bevor es dann im November zurück an die Römerwardt ging. Zurück?, richtig, der Flugplatz in Wesel ist nicht neu für den Flieger, sie war hier bereits viele Jahre stationiert und wurde von der Segelfluggruppe Duisburg geflogen. Es war also eine Reise zurück zu den Anfängen. Die vielen Jahre und tausende Starts hatten aber auch Spuren hinterlassen. Diese sollten bis zum Start der kommenden Saison beseitigt werden. Malte Hennig investierte daher im Winter hunderte Stunden um mit Vereinskollegen den Flieger technisch wieder in Bestzustand zu versetzen. Nachdem am 14.05.20 die Abnahme durch den Prüfer, also so etwas wie dem Flieger Tüv erfolgte, sollte am Abend des Folgetages, nach weiteren Vorbereitungen, der langersehnte Erstflug unter neuem Kennzeichen erfolgen. Aufgrund des enormen Abeitseinsatzes gebührte diese Ehre Malte Hennig, begleitet durch Fluglehrer Hübers. Nach dem ersten Flug stiegen beide Piloten mit einem breiten Grinsen aus. Das Flugzeug fliegt sich hervorragend, da waren sich beide einig. Davon wollte sich dann natürlich auch Vorsitzender und Ideengeber Kujaht überzeugen. Am letzten Wochenende erfolgte dann die „Übergabe“ an die Vereinsmitgliedschaft. Viele Starts folgten bereits und die positiven Rückmeldungen rissen nicht ab. Die neue, alte ASK 21 ist in Wesel angekommen. Quelle: ‚Lokalkompass.de‚.

Segelflieger wieder am Himmel

Sieben Wochen warteten die Segelflieger aus Oberhausen, Duisburg, Bottrop und Essen auf den Saisonstart 2020. Der 7. Mai war dann endlich der offizielle Beginn der Saison 2020 für die Segelflieger in der Schwarzen Heide. Organisatorisches Talent zwecks Planung der Flugtage ist von den Vorständen der Vereine nach Corona-Bedingungen auch weiterhin besonders gefragt. Aber genug Platz für die Piloten auf dem Flugplatz ist nun wirklich vorhanden. Alle weiteren Informationen über das Fliegen allgemein – und das Fliegen unter Coronabedingungen gibt es unter www.fsv-obdu.de und auf der fb-Seite des Flugsportvereins Oberhausen Duisburg. Quelle: ‚Lokalkompasse.de‚.

Rangierhilfe hing noch am Segelflieger

Schwere Verletzungen hat sich der 40-jährige Pilot eines doppelsitzigen Segelflugzeuges vom Typ Schleicher bei einem Absturz aus rund 30 Metern zugezogen. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 11.30 Uhr auf dem Segelfluggelände im Süden Markdorfs. Wie die Polizei berichtet, war der Pilot alleine im Flugzeug und bemerkte beim Windenstart nicht, dass am Heck die Rangier- und Transporthilfe noch angebracht war. Während der Startphase klinkte sich der Pilot in einer Höhe von etwa 30 Metern vorzeitig vom Zugseil aus. Mutmaßlich deshalb, weil die Hilfe noch am Flugzeug angebracht war. Daraufhin stürzte das Flugzeug ab. Das Flugzeug schlug zunächst mit dem Heck auf und rutschte später rund 65 Meter über die Wiese. Am Rand der Piste kam der Segelflieger schließlich zum Stillstand. Der Pilot wurde unfallbedingt schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nach derzeitigen Erkenntnissen beim Piloten jedoch nicht. Am Luftfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde das Segelflugzeug für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Vor Ort waren neben der Polizei noch Rettungskräfte der Feuerwehr und des DRK. Da der Pilot nicht eingeklemmt worden ist, konnte der Rettungsdienst den 40jährigen schnell aus dem Flugzeug befreien. Quelle: ‚Schwäbische.de‚.

Segelflug-Unfall in Barcelonnette

Der Pilot eines Segelflugzeugs wurde bei dem Absturz seines Flugzeugs am Donnerstag, 21. Mai 2020, gegen 15 Uhr am Ende der Startbahn des Flugplatzes Barcelonnette-Saint-Pons im Ubaye-Tal (Alpes-de-Haute-Provence) schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich während der Landephase.

Der Verunfallte, ein 57jähriger Pilot aus dem Dorf Saint-Pons, erlitt schwere Kopfverletzungen, schaffte es aber, das Flugzeug zu verlassen, das 80 Meter von der Landebahn entfernt notlandete. Das Segelflugzeug kam auf dem Rücken in Höhe der Straße am Ende der Startbahn auf der Ostseite des Flugplatzes zum Stehen.

Der 50jährige wurde von der Feuerwehr übernommen und mit dem Hubschrauber der Gendarmerie ins Krankenhaus von Nord-Marseille evakuiert. Eine Erklärung für den Hergang des Unfalles ist bisher nicht bekannt. Quelle: ‚La Provence‚.

Nobitz: Testgelände für Drohnentechnik

Drohnenexperten wollen den Flugplatz in Nobitz (Altenburger Land) verstärkt als Testgelände für Drohnentechnik profilieren. Hintergrund ist, dass solche unbemannten Fluggeräte in immer mehr Bereichen Einzug halten: In der Land- und Forstwirtschaft ebenso wie bei Einsätzen von Feuerwehr und Polizei, aber auch in der Logistik und im Handwerk. Um den Einsatz zu trainieren oder neue Geräte und Anwendungen zu testen, brauche es Übungsmöglichkeiten, sagte Projektkoordinator Frank Schmitt von der Gemeinde Nobitz. Ein solches Testgelände auf dem Flugplatz-Areal werde derzeit im Rahmen eines vom Bund geförderten Projekts konzeptionell vorbereitet. Quelle: ‚insuedthueringen.de‚. Bild: ‚deacademic.com‚.

Coronavirus: Segelflug in den Alpes-de-Haute-Provence in Gefahr

Den folgenden Bericht publizierte die Zeitung ‚La Provence‚ in der vergangenen Woche.

Nach Angaben des Französischen Segelflugverbandes sind fast 50 Arbeitsplätze durch die Einschränkungen ihrer Tätigkeit gefährdet. Die Alpes-de-Haute-Provence ist für die Segelflieger in Europa ein beliebtes Ziel. Der Club von Vinon-sur-Verdon beispielsweise ist in Bezug auf die Anzahl Lizenzen der führende Klub Frankreichs, jener von Sisteron liegt an fünfter Stelle und im Departement ist ausserdem das Nationale Segelflugzentrum (CNVV) in Château-Arnoux-Saint-Auban angesiedelt. Das ist eine weltweit einzigartige Struktur, die jedes Jahr mehr als 1’000 Auszubildende aus der ganzen Welt betreut. In Frankreich gibt es fast 12’000 Segelflugzeugführer-Lizenz-Inhaber in insgesamt 162 Clubs, darunter stammen 2’300 aus der Region Provence-Hautes-Alpes-Côte d’Azur-Region (PACA), die bei den Lizenz-Inhabern vor der Occitaine an erster Stelle steht.

Fast 1’500 Menschen kommen im Sommer, um hier Segelflugzeuge zu fliegen. „Wir müssen auch daran denken, dass diese Leute nicht allein kommen, sondern mit ihren Familien andere touristische Aktivitäten konsumieren“, sagt Luc Guillot, Direktor des französischen Segelflugverbands (FFVP). Die Saison 2020 verspricht, schwierig zu werden: Jetzt kommen die Gäste wegen der Gesundheitsvorschriften nicht mehr („Lockdown“-Regeln mit 100 km maximaler Bewegungsfreiheit, Schließung der Grenzen)“, erklärt Luc Guillot. Mit der 100-km-Regelung sind wir massiv eingeschränkt, ein Segelflieger macht regelmäßig Flüge von 500 km“. Diese mit der Gesundheitssituation verbundenen Einschränkungen mindern die Attraktivität der Französischen Alpen erheblich.

„In der gegenwärtigen Situation machen wir uns Sorgen um die Arbeitsplätze und um die Fähigkeit der Clubs, den Schock zu absorbieren. Ausbilder, Mechaniker, Sekretariate und Restaurants befinden sich nun in Kurzarbeit. Segelfliegen beschäftigt rund 50 Profis, deren Arbeitsplätze in den Clubs des Departements bedroht sind“, sagt Luc Guillot.

Um eine Erholung zu ermöglichen, hat der Verband Gesundheitsprotokolle für den Empfang von Menschen in den Clubs, sowohl am Boden als auch in der Luft, eingeführt. Der Beruf wartet nun auf die Piloten, die aus Frankreich, Europa und darüber hinaus kommen werden, sobald die Einschränkungen wieder gelockert worden können.

Absturz im Gebirge

Am Montag, 18. Mai zog ein 64-jähriger Wiener mit seinem Segelflieger seine Schleifen über dem Gebirge der Schladming-Dachstein-Region. Bei strahlend schönem Wetter kam der Einsitzer plötzlich dem Südosthang des Rossfelds zu nahe, prallte gegen den Fels und zerschellte in zwei Teile. Der Pilot wurde verletzt geborgen.

Voller Bewunderung beobachteten die Wanderer vom 1850 Meter hohen Gipfel des Rossfeldes aus einen Wiener (64), der bei bestem Flugwetter mit seinem Segelflugzeug der Type Hornet seine Schleifen zog. Zuvor war das im Bezirk Liezen wohnhafte Mitglied eines Flugvereins vom Flugplatz Aigen aus gestartet. Der 64-Jährige konnte selbst die Einsatzkräfte rufen, auch eine Augenzeugin schlug Alarm. Sofort rückten die Alpinpolizei, die Bergrettung Schladming, der Rettungshubschrauber Martin 1 und die Feuerwehr aus, um den Verletzten zu bergen. Eine Taubergung war nicht möglich, die Befürchtung war zu groß, dass der Hubschrauber Wrackteile aufwirbeln könnte. Daher barg die Bergrettung den Mann, der dann zum Krankenhaus geflogen wurde. Quelle: ‚Krone.at‚.

Chamer Flugtage 2020 abgesagt

Leicht gemacht hat sich die Vorstandschaft des Segelflug-Sportvereins die Entscheidung nicht. Trotz der zeitintensiven Vorbereitungen der letzten Monate entschied sie sich nun aus Verantwortung gegenüber den Gästen, die Chamer Flugtage heuer entfallen zu lassen. Wegen der Corona-Pandemie hat die bayerische Staatsregierung alle Großveranstaltungen bis mindestens 31. August verboten. Darunter fällt auch noch der für den 30. und 31. August geplante Termin. Die Vorsitzenden Dr. Holger Adam und Roland Hein erklären dazu: „Wir haben Überlegungen verworfen, das Fliegerfest im Laufe des Herbstes nachzuholen. Denn die finanziellen Risiken wären angesichts einer insgesamt unsicheren Lage hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie, der daraus resultierenden administrativen Maßnahmen sowie des Verhaltens der Gäste unkalkulierbar gewesen. Letztendlich genießt die Gesundheit der Menschen für uns als Verantwortliche oberste Priorität. Diese können wir aber unter den gegebenen Umständen bei einer derart großen Veranstaltung nicht garantieren. Sehr leid tut es uns für unsere zum Teil langjährigen Geschäftspartner. Ihnen, den Sponsoren und Unterstützern sei für ihre vielfältigen Engagements herzlich gedankt.“ Quelle: ‚idowa.de‚.

Mauersegler wohlbehalten zurück

Sie haben vermutlich eine turbulente Reise hinter sich gebracht, die ersten Mauersegler, die wieder oberpfälzischen Boden erreicht haben. Mauersegler gelten als „der“ Sommervogel schlechthin. In der Gegend von München wurden einige Exemplare bereits am vergangen Wochenende gesichtet. „Wir freuen uns über die ersten, jedoch noch recht wenigen Mauersegler, die den Rückflug aus den Überwinterungsgebieten geschafft haben“, sagt Sylvia Weber, LBVMauerseglerexpertin, die die Tiere mit ihrem typischen sichelförmigen Erscheinungsbild auf der Jagd nach Insekten in Isarnähe fliegen gesehen hat. Die Flugkünstler sind aus Afrika zurückgekommen. Wichtig ist es, dass die ortstreuen Mauersegler bei ihrer Rückkehr ihre angestammten Nistplätze wieder beziehen können. Auf diese Weise sparen sie wertvolle Zeit und Energie für die Brut und Aufzucht der Jungvögel in ihrem nur etwa drei- monatigen Aufenthalt in Bayern. Die Himmelsakrobaten, die fast ihr gesamtes Leben im Flug verbringen, kämpfen in Bayern mit zwei Problemen: „Mauersegler ernähren sich ausschließlich von Luftplankton, also Insekten in der Luft. Aufgeräumte Gärten, exotische Zierpflanzen und Spritzmittel verschärfen den zunehmenden Insektenmangel und erschweren die Nahrungssuche“, sagt die LBV-Artenschützerin. Seit 2016 sind die Mauersegler deshalb in der Roten Liste bayerischer Brutvögel in der Kategorie „gefährdet“ eingestuft. Dabei lasse sich die Artenvielfalt auf städtischen Grünflächen leicht erhöhen, indem zum Beispiel viel geschnittene Rasen in Blumenwiesen mit heimischem Saatgut umgewandelt werden. Das ist pflegeleicht und sieht noch dazu schön aus“, so Sylvia Weber. Auch in Privatgärten und auf Balkonen lässt sich viel für die Insekten- und damit auch die Vogelwelt tun. Vor allem heimische Stauden, deren Fruchtstände über den Winter stehen bleiben, eignen sich gut. Sie bieten Insekten einen Überwinterungsplatz. Mauersegler beziehen nach der Rückkehr aus ihren afrikanischen Überwinterungsgebieten jedes Jahr Anfang Mai wieder ihre alten Brutstätten. Mehr und mehr dieser Lebensstätten gehen jedoch bei Sanierungen verloren. „Die wendigen Flieger brüten in kleinen Nischen hoch oben an Gebäuden. Werden diese Hohlräume verschlossen, verlieren die ortstreuen Vögel ihren Brutplatz oder sogar die Brut“, erklärt die Mauerseglerexpertin. Mit dem Projekt „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, das vom bayerischen Naturschutzfond gefördert wird, setzt sich der LBV für Flugakrobaten aller Arten ein. Quelle: ‚Nordbayern.de‚.

Zu verkaufen: TOP ASG-29 / 18

Das Flugzeug wurde immer sehr gut versorgt, jährlich poliert und ist überdurchschnittlich leistungsfähig im Vergleich zu anderen ASG-29. Die „F2“ ist mehrfach 1’000-km-erprobt und hat unter anderem Siege bei Deutschen und Belgischen Meisterschaften errungen. Insgesamt 19 Tagessiege. Im Herbst und Winter wurden Anhänger und Flugzeug immer in der Halle abgestellt. Das Flugzeug wurde immer von privaten Besitzern betrieben, Yves Jeanmotte und Bert Schmelzer.

Flugzeug

  • Baujahr: 2012
  • Kennzeichen: D-8298
  • Starts: 185
  • Flugstunden: 890
  • Höhenmesser Winter 57mm
  • Fahrtmesser Winter 57mm
  • Rechner LXNAV LX9000
  • Flarm
  • Wifi (Regenradar, etc.)
  • AHRS (künstlicher Horizont)
  • Remote Stick Controller
  • 1. Vario LXNAV V9 Vario
  • 2. Vario LXNAV S7 Vario
  • Flarmdisplay LXNAV FlarmView
  • Funkgerät Funkwerk ATR 8.33
  • Transponder Trig TT21
  • Mückenputzer Pirker + Storka Elektrisch, inkl. Flexiputzer
  • Batterien 2x LiFePo Akku, inkl. Ladegerät
  • Düse Multisondendüse ESA
  • Fallschirm Thinback T204
  • H2O Extra Rumpftank 32 Liter
  • H2O Hecktank, inkl. Füllschlauch
  • H2O Wasserkanister und Pumpe
  • Wettbewerbsmässig abgedichtet, inkl. neue Abdichtungsbänder Winter 16/17
  • Flügelunterseite + Spezialanpassung der Ausblasung zur Leistungssteigerung
  • H2O: Hecktank, inkl. Füllschlauch

Anhänger + Bodenequipment

  • Schleppstange IMI
  • Heckkuller Alexander Schleicher Flugzeugbau
  • Flächenrad Alexander Schleicher Flugzeugbau
  • Flächenstützen 2x IMI
  • Allwetterbezüge Peter Pan Soaring, inkl. Hagelschutz
  • Anhänger Avionic AVG18 / 2012

Der Anhänger wurde innen zusätzlich mit auswaschbaren Antirutschmatten eingekleidet und mit einer ALKO Anti-Schleuder-Kupplung nachgerüstet.

Preis + Verkauf Gesamtpaket: CHF 110’000.-; sowohl die EU-Mwst., wie auch die CH-Mwst. wurden schon bezahlt. Verkaufstermin nach Absprache

Kontaktdaten: Bert Schmelzer; eMail: bert.schmelzer@gmail.com
Standort: Hausen am Albis / LSZN (Region Zürich)

Pilotenfehler Ursache für Flugunfall in Rickenbach

Der tödliche Unfall eines Flugschülers im letzten Sommer bei Rickenbach im Hotzenwald ist auf Fehleinschätzungen des 16 Jahre alten Piloten zurückzuführen. Den Fluglehrer trifft wohl keine Schuld. Dieses Ergebnis geht aus dem nun vorliegenden Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchungen hervor. Eine entscheidende Rolle für das Unglück spielte demnach, dass der Flugschüler keine Erfahrung mit Ausnahmesituationen hatte. Der Jugendliche habe auf seinem Rückflug zum Flugplatz an Höhe verloren und noch versucht sein Ziel zu erreichen, als das bereits nicht mehr möglich war. Weil er mit Außen-Landungen nicht ausreichend geübt war, sei es zu Fehleinschätzungen gekommen, heißt es in dem Bericht.

Als der Fluglehrer per Funk von der Situation des Schülers erfuhr, habe dieser zwar entsprechende Anweisungen und Hilfestellungen gegeben, allerdings ohne Kenntnis darüber, wie tief das Segelflugzeug zu diesem Zeitpunkt bereits war. Der Segelflugschüler war am 30. Juli 2019 nach einem längeren Übungsflug über den Hotzenwald nahe des Flugplatzes abgestürzt. Den Aufprall hatte der 16-jährige Jugendliche nicht überlebt. Quelle: ‚SWR‚.

Degerfeld: Neustart mit Wermutstropfen

Die schlechte Nachricht vorweg: Das Flugplatzfest des Luftsportvereins Degerfeld wird 2020 wohl coronabedingt ausfallen. Die Vereinsmitglieder dürfen allerdings endlich wieder in die Lüfte. Aufatmen beim Luftsportverein (LSV) Degerfeld: Nach den Lockerungen der Landesregierung bei den Corona-Beschränkungen kann der Flugbetrieb wieder starten – wenngleich mit großen Auflagen und im kleinen Stil.

Die gute Nachricht des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands (BLWV), von Vorstand und Ausschuss des LSV sehnlichst erwartet, trudelte am Wochenende ein: Es kann wieder los gehen, jedoch in eingeschränktem Rahmen. Der Dachverband hatte die Vorgaben der neuen Corona-Verordnung für die Luftsportbelange angepasst und den Fliegern das Regelwerk an die Hand gegeben, inklusive Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen. „Corona hat viele Menschen schwer getroffen, auch die Luftfahrt. Nicht nur Airliner standen am Boden, sondern auch die Flugzeuge des LSV Degerfeld mussten trotz des Traumwetters der vergangenen Wochen in den Hallen bleiben“, sagt Guido Voss, Vorsitzender des LSV und im Brotberuf Verkehrspilot. Das sei gerade nach der ohnehin langen Winterpause zu Beginn der Saison „besonders schmerzhaft“ für die Mitglieder gewesen. Ungeachtet dessen habe sich der Verein mit rund 250 Mitgliedern, darunter etwa 120 aktive Privatpiloten, selbstverständlich an die Restriktionen gehalten. „Um so mehr freuen wir uns nun über die erteilte Freigabe“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Der Verein werde die strengen Auflagen umsetzen und sich „gewissenhaft an die Maßgaben des Landes und des BWLV halten“, kündigt der Vorsitzende an. Dazu gehören unter anderem Mund-Nasen-Schutz, Abstandsgebote, Dokumentationspflichten, die Desinfektion der relevanten Teile des Cockpits nach jedem Flug und die Tatsache, dass nur so viele Leute am Platz sind, wie für den Flugbetrieb zwingend notwendig sind. Passagierflüge seien zurzeit nicht möglich. Froh ist der Verein, auch den Ausbildungsbetrieb wieder in kleinem Umfang aufnehmen zu können. Gerade in der Schulung und in der Auffrischung nach der Winterpause seien Flüge mit Lehrer aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig. Indessen habe der Verein die coronabedingte Zwangspause gut genutzt, um in Kleinstgruppe und bei Einhaltung der Schutzvorschriften Arbeiten an der Infrastruktur abzuschließen sowie die Start- und Landebahn in Schuss zu bringen. Ein Teil des Flugzeugparks sei wieder vom externen Prüfer abgenommen und – ähnlich wie beim TÜV – für die neue Saison freigegeben.

Da Großveranstaltungen nach derzeitiger Lage bis Ende August untersagt bleiben, kann auch das Flugplatzfest nicht wie gewohnt stattfinden. Laut Guido Voss muss es auf jeden Fall verschoben werden, wahrscheinlich sogar auf das nächste Jahr. „Das macht uns sehr traurig, denn das Fest ist für uns die Gelegenheit, der Bevölkerung unseren Sport näher zu bringen und gemeinsam ein tolles Wochenende zu verbringen“, betont der Vorsitzende. Er für seinen Teil hofft auf „baldige Entspannung der Lage“ und wünschte den Mitgliedern, die nun wieder starten dürfen, „viele schöne Stunden am Himmel“. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Winzeln nimmt Betrieb wieder auf

In der ersten Erleichterungsmaßnahme für den Sport sind insbesondere Outdoor-Sportarten ohne Körperkontakt und auch der Luftsport berücksichtigt, da hierbei die geltenden Infektionsschutzregelungen leicht einzuhalten sind. Aufgrund der nach wie vor aktuellen Rahmenbedingungen durch die Covid-19-Pandemie und die in der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen wurden für die Öffnung vom Vorstand des LSV Schwarzwald strenge Vorgaben für Mitglieder und Piloten erlassen. Seit dem 19. März ruht das Leben auf dem Flugplatz Winzeln-Schramberg – wie auch ein großer Teil des öffentlichen Lebens in Deutschland. Mit dem Erlass der ersten Corona-Verordnung wurden sämtliche Sportstätten, zu denen auch der nicht gewerblich betriebene Flugplatz des LSV Schwarzwald zählt, geschlossen. Sämtliche Aktivitäten wurden eingestellt. Lediglich geschäftlich begründete Flüge einzelner Piloten (etwa der Flug zu einem Geschäftstermin) waren gestattet. Insgesamt waren dies nur wenige Flüge. Für die Wiedereröffnung erließ der Vorstand strenge Hygieneregeln in einem 14-Punkte-Plan. An diese haben sich alle am Flugbetrieb beteiligten Personen bis auf Weiteres zu halten. Neben den allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln müssen Flugzeuge und anderes Vereinsgerät nach der Nutzung desinfiziert werden. Vereinsräume dürfen nur von maximal zwei Personen gleichzeitig genutzt werden. Außerdem dürfen Flüge in mehrsitzigen Flugzeugen nur mit im gleichen Haushalt lebenden Personen oder maximal einer haushaltsfremden Person durchgeführt werden. Für Besucher, die einen Ausflug zum Flugplatz planen, ist insbesondere zu beachten, dass das Betreten des Geländes untersagt ist und Rundflüge bis auf Weiteres nicht angeboten werden. Der Aufenthalt im Zuschauerbereich um die Fliegerklause ist unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Kiosk und der Abholservice bei Ristorante Pizzeria „Da Mario“ Fliegerklause sind freitags und samstags von 15 bis 19.30 Uhr sowie sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Ab dem 18. Mai wird auch die Fliegerklause zu den dann geltenden Rahmenbedingungen wieder öffnen, heißt es in der Mitteilung weiter. Wie in der Luftfahrt üblich, stehe die Sicherheit an oberster Stelle, betont der LSV Schwarzwald. Die Maßnahmen sollen – auch im Sinne der gesellschaftlich wünschenswerten Normalisierung – den Mitgliedern die Ausübung des Luftsports ermöglichen und gleichzeitig sicherstellen, dass eine Krankheitsübertragung vermieden werden kann. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Innsbruck: Segelflieger heben wieder ab

Nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen dürfen ab 1. Mai auch am Flughafen Innsbruck wieder die Segelflieger und Flugsporttreibenden den Flugbetrieb unter Einhaltung der gesundheitsrechtlichen Vorgaben aufnehmen. Die Betriebszeiten sind allerdings eingeschränkt. Der Terminal bleibt weiter geschlossen. Das Alltagsleben nimmt mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen Schritt für Schritt wieder Fahrt auf. „Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, ab dem 1. Mai den Flughafen mit eingeschränkten Betriebszeiten wieder zu öffnen. In einem ersten Schritt wird der Airport täglich von 8 bis 11 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr für alle Nutzer geöffnet sein. Der Terminal bleibt aber weiterhin geschlossen“, erklärte Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta am Donnerstag. Der Segelflugbetrieb werde durchgehend von 8 bis 19 Uhr möglich sein, wobei der Zutritt „auf der Nordseite“ auf die neuen Betriebszeiten abgestimmt ist (Zutritt von 7.45 bis 11 Uhr sowie von 15.45 bis 18.30 Uhr). „Weil derzeit noch nicht mit Linien- und Charterflügen zu rechnen ist, wird während der eingeschränkten Betriebszeit nur die Feuerwehrkategorie für kleine Flugzeuge garantiert. Sollten Flüge mit größerem Fluggerät geplant sein, kann der Flughafen mit einer Vorlaufzeit von drei Stunden auch eine höhere Feuerwehrkategorie gewährleisten“, heißt es in der Aussendung. Mit dieser Vorlaufzeit von drei Stunden können weiterhin etwa auch lebensrettende Ambulanzflüge oder Notfallflüge außerhalb der neuen, eingeschränkten Betriebszeiten stattfinden. „Allerdings muss für Flüge außerhalb dieser Zeiten neben der Landegebühr ein zusätzlicher Kostenersatz geleistet werden.“ Quelle: ‚Krone.at‚.

Sicherheitsmitteilung für textile Fallschirmsysteme

Aufgrund der Lockerung der Verordnungen betreffend COVID-19 (SARS-CoV-2), muss darauf hingewiesen werden, inwieweit eine Desinfektion von textilen Luftfahrzeugen (Fallschirmsystemen) zu erfolgen hat, da bei Anwendung von ungeeigneten Mitteln eine erhebliche, aber nicht durch Sichtprüfung auffindbare Beschädigung/Schwächung der Materialien erfolgen kann.

  1. Um eine Beschädigung oder Verminderung der Festigkeit des Material zu verhindern, dürfen keine aggressiven Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel auf Fallschirmmaterial angewendet werden.
  2. Bei der Reinigung und Desinfektion von Arbeitsbereichen, soll dafür gesorgt werden, das Fallschirmsysteme/Materialien nicht damit in Berührung kommen können. Sollten Rückstände vorhanden sein, so können diese unter anderem, mit leichter (ph-Neutraler) Seifenlauge gereinigt werden, dies ist insbesondere der Fall wenn mit Bleichmitteln, Wasserstoffperoxiden oder anderen hoch aggressiven Mitteln desinfiziert wurde. Leichte, rein alkoholhaltige Mitteln beschädigen zwar nicht Nylon Gewebe, jedoch dessen Beschichtung.
  3. Bei Fallschirmsystemen/Material welches mit positiv getesteten oder COVID-19 Verdachtsfällen in Berührung gekommen ist oder einer Verunreinigung vermutlich ausgesetzt wurden sollten diese für mindestens 3 Tage separat gelagert werden und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen für eine weitere Kontamination mit dem Virus zu verhindern.

Fallschirme dürfen nicht in Kontakt mit Desinfektionsmitteln kommen.

Fazit für die Praxis: Wichtig ist, dass bei einer Desinfektion des Flugzeuges das verwendete Reinigungs-Mittel nicht mit Fallschirmen in Berührung kommt. D.h., neben Mikrofon oder Steuerelementen nicht gleich Schnallen, Gurten usw. mit desinfizieren.

Grimming TAL ab 25. Juli

Ab dem 25. Juli bis 1. August soll in Niederöblarn das 3. Grimming TAL und die steirische Meisterschaft im Streckenflug stattfinden. Das ist ein Wettbewerb für Streckenflug-Neulinge und Fortgeschrittene und gemäss Ausschreibung ideal für alle Piloten, die unter fachkundiger Anleitung ihre Kenntnisse im Gebirgs- und Streckenflug vergleichen und verbessern wollen. Hier geht’s zur Anmeldung.

Corona-freie Zone

Die Piloten der Fliegergruppen Geislingen, Gingen und Donzdorf warten sehnsüchtig auf Freigabe ihres Sports, bei dem kaum Infektionsrisiko besteht. Einige Vereine geraten in finanzielle Engpässe. Die Piloten aus dem Raum Geislingen hoffen, dass sie schon bald wieder am blauen Himmel ihren Flugbahnen ziehen dürfen. Quelle: ‚SWP.de‚.

Nur Bussarde in der Thermik

In Musbach findet derzeit kein Flugbetrieb statt. Damit hält sich die Fliegergruppe Freudenstadt an die Maßgaben der Sportverbände und Sportbünde sowie des Deutschen Aeroclubs und des baden-württembergischen Luftfahrtverbands. Sportstätten, Sportanlagen, Spielanlagen und Sporthallen sind zudem auch kraft Gesetz der Corona-Verordnung derzeit geschlossen. Nun hoffen die Segelflieger, wie andere Sportler auch, dass es nach der Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Krise bald Lockerungen für den Sport gibt. Dazu hat der Präsident des DAeC (Deutscher Aero Club) Stefan Klett für die rund 100 000 Luftsportler einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst, um auf die Belange der Sportler hinzuweisen. Ebenso hat der baden-württembergische Luftfahrtverband (BWLV) ein Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und an Minister verfasst, um auf die Situation in den 180 Vereinen mit rund 20 000 Mitgliedern – etwa 11 000 davon aktiv – hinzuweisen. Zum Ausdruck kam dabei, dass der BWLV die zwischen Bund und Ländern bis dato abgestimmten Maßnahmen zur Bewältigung der Krise ausdrücklich befürwortet und unterstützt. Die Beschlüsse der Politik trage der Luftsport mit, denn es gehe darum, die insgesamt gute Bewältigung der Krise bestmöglich weiter zu stabilisieren, so BWLV-Präsident Eberhard Laur. Einen Flugbetrieb wie in guten alten Zeiten wird es 2020 für die Mitglieder der Fliegergruppe Freudenstadt sicherlich nicht geben. Die Flieger hoffen, zumindest in kleiner Form Überprüfungs- und Übungsflüge absolvieren zu können. Die sind nach der langen Winterpause eigentlich ein Muss, damit die Flugsicherheit gegeben ist. So hat der BWLV einige Vorschläge an die Landesregierung weitergegeben, die zumindest einen eingeschränkten Flugbetrieb in den Vereinen möglich machen könnten. Da der Luftsport im Freien und auf einer großen Fläche ausgeübt wird, sei es möglich, größtmögliche Mindestabstände einzuhalten. Im Leitfaden für den Wiederbeginn des Luftsports hat der Verband alle wesentlichen Maßnahmen festgehalten, die unter Berücksichtigung der Distanz- und Hygieneregeln der Corona-Verordnung den Infektionsschutz im Luftsport sicherstellen. Quelle: Lothar Schwark im ‚Schwarzwälder Boten‚.

Unverbaubare Aussicht

In keinem anderen Flugzeugtyp ist das Erlebnis des Fliegens so unmittelbar wie in einem Segelflugzeug: Der Pilot sitzt vor den Flügeln unter einer Glashaube und das einzige Geräusch ist das Rauschen des Fahrtwindes. 3’500 Meter über dem Pic de Bure in den Französischen Alpen mit Blick auf den entfernten Mont Blanc. Quelle: ‚Stern.de‘.