Schlagwort-Archive: segelflug

DMSt ab 1. Mai

Die Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug (DMSt) wird aufgrund der Corona-Situation nun ab dem 1. Mai 2021 stattfinden. Beginnend mit der Saison 2021 wird der Wettbewerb online über das Portal WeGlide ausgerichtet. Unter weglide.org können Aufgaben deklariert, Flüge hochgeladen und aktuelle Wertungen eingesehen werden. Für Fragen und Anregungen zum Wettbewerb sowie bei Problemen mit dem Meldeportal steht die Kontaktadresse support(a)weglide.org zur Verfügung. Quelle: ‚BUKO‚.

Thermikparadies Nordwestfrankreich

Denis Flamant hat ab seiner Homebase La Roche sur Yon an der französischen Atlantikküste einen 750-km-Zielrückkehrflug, vorbei am Mont-Saint-Michel bis an den nördlichsten Zipfel der Halbinsel Cotentin (la Hague) realisiert. Dabei war er mit einer mittleren Geschwindigkeit von 100 km/h unterwegs. Quelle: ‚weGlide‚.

Flugplan & Streckenflug-Ausweis

In welchen unserer Nachbarländer eine Flugplanpflicht besteht, erfährst Du hier. Die Lage für grenzüberschreitende Segelflüge nach Deutschland und Österreich ist «geregelt»: es gibt keine Flugplanpflicht mehr, dafür muss (ohne Flugplan) der Streckenflugausweis für einen Flug über die Landesgrenze mitgeführt werden (wir empfehlen, dieses Formular zu benutzen, denn der alte Streckenflugausweis ist nicht mehr gültig.

Italien hat vorerst dem Antrag des BAZLs eine negative Antwort gegeben: das Land will erst laufende Flugunfall-Untersuchungen abschliessen. Frankreich hat noch keinen Entscheid getroffen. Vorläufig gilt die Flugplanpflicht für Flüge nach Frankreich. Die Zollbehörden, das BAZL, die DGAC und das französisches Verteidigungsministerium haben in den letzten Monaten verhandelt; die französischen Behörden benötigen mehr Zeit.

Einen Muster-Flugplan für Segelflüge finden Sie hier (Quellen: SFVS und BAZL).

Rekordflug fast verschlafen

Auch ein Rekordpilot wie Klaus Ohlmann kämpft gelegentlich mit der Technik, er fliegt aber auch ohne Weckruf noch 1’500 km. Originalkommentar: „What a pity… phone made no wake up call due to empty battery. So I lost one hour of flight time. But nevertheless, it was a great day and connection from Alps via central massif to the Pyrenees worked, even if it was a little bit tricky. Thanks for all the nice work from ATC. Without their help the successful flight would not have been possible„. Quelle: ‚OLC, online contest‚.

1’500 km über den Pyrenäen

Gil Souviron fliegt am 21. März 2021 gemeinsam mit Baptiste Innocent in einer Stemme S12 über den Pyrenäen und dem Mittelmeer eine Jojo-Strecke von 1’500 km. Quelle: ‚OLC, online contest‚.

Neresheimer Piloten bereit für Flugsaison

Der Start der Flugsaison rückt immer näher. Noch ist es relativ ruhig auf dem Fluggelände südlich von Neresheim. Doch der Schein trügt: Hinter den verschlossenen Hallentoren wurden während der Wintermonate unter strenger Einhaltung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen alle Flugzeuge bis ins Detail inspiziert, gewartet und auf ihre Flugtüchtigkeit überprüft, sodass diese zu Saisonbeginn zur Verfügung stehen. Die winterlichen Wartungsarbeiten reichen dabei von einfachen Reifenwechseln und der obligatorischen Lackpflege bis hin zur Untersuchung der Steuerung und der Instrumente im Cockpit.

Für aufwändigere Arbeiten, die nicht selbst durchgeführt werden können, wenden sich die Neresheimer an professionelle Flugzeugwerften. So wurde der Schulungsdoppelsitzer, der für gewöhnlich die meisten Starts und Flugstunden auf dem Buckel hat, nach 3000 Flugstunden einer grundlegenden Inspektion in einer Werft unterzogen und steht nun wieder zur Ausbildung von Nachwuchspiloten zur Verfügung.

Aber nicht nur der Schulungsdoppelsitzer als das Arbeitspferd des Vereins, sondern auch die Leistungsflugzeuge wurden den Winter über auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Der einsitzige Hochleistungssegler vom Typ LS8 erhielt neu entwickelte Flügelspitzen, von denen eine deutliche Verbesserung der Flugleistungen zu erwarten sind. Für die Neresheimer Segelflieger gilt es nun also nur noch, auf die warme Frühlingssonne zu warten und dann wieder durchzustarten. Quelle: ‚Schwäbische.de‚.

Flug um die San Francisco Bay

Original-Kommentar von Ramy Yanetz im OLC, online contest: „Another fantastic post frontal day. Started from a pattern tow. This time looked great for going west for another Bay Tour so went to Mt Tamalpais and to the coast near Stinson Beach via Berkeley, Richmond and San Rafael, then to Sonoma, Napa valley and the Mendocinos west of Williams. Turned Goat before heading back to Byron. Down to pattern altitude at Concord but managed to get back up just as the last few clouds were dying„.

Saisonfrühstart bringt mehr als 1’500 km

Eigentlich beginnt die Segelflug-Saison so richtig erst Anfang April – aber warum warten, wenn die Bedingungen passen? Das dachten sich auch sechs Piloten der Fliegergruppe Wolf Hirth und rüsteten am vergangenen Samstag angesichts der vielversprechenden Quellwolken ihre Flugzeuge auf. Und die Mühe sollte sich lohnen: Insgesamt 1544 Kilometer standen am Ende auf den Loggern, wobei einmal mehr Tilo Holighaus seine fliegerische Klasse unter Beweis stellte: Um 10.43 Uhr gestartet, folgte er den Aufwinden der Schwäbischen Alb gen Osten und wendete erst weit hinter Regensburg im Bayerischen Wald. Als er nach knapp sechseinhalb Stunden wieder auf der Hahnweide landete, hatte er 550 Kilometer hinter sich gebracht.

Vier weitere Piloten hatten sich auf der Alb in Richtung Osten versucht, Norman Baum kam dabei auf 238 und Lars Reinhold auf 134 Kilometer. Nico Lütt und David Renton schafften es nicht zurück zur Hahnweide und mussten nach 204 beziehungsweise 126 Kilometern landen und ihre Flugzeuge im Anhänger zurück zum Heimatplatz bringen. Lediglich Albert Kiessling hatte seinen Flugweg gänzlich anders geplant und flog auf der Alb Richtung Osten bis in den Schwarzwald, was ihm eine Strecke von 292 Kilometern bescherte.

Corona sorgt für Fragezeichen
Mit diesem ersten richtigen Thermik-Flugtag im Jahr 2021 können die Kirchheimer Piloten also zufrieden sein. Aber auch wenn die Technik gut gewartet ist und die Segelflieger hoch motiviert sind, ist aktuell unklar, was man von der Saison erwarten kann. Zumal nicht abzusehen ist, wie sich die Corona-Pandemie entwickelt und ob Veranstaltungen wie der traditionelle Hahnweide-Wettbewerb stattfinden können. Quelle: ‚Lars Reinhold im Teckboten‚.

Erstflug der Jonkers JS2 ‚Revenant‘

Am Freitag, 26. März, flog die JS2 ‚Revenant‘ das erste Mal. Das Flugzeug ist mit einem konventionellen Antriebssystem als Eigenstarter ausgelegt. Der Name ‚Revenant‘ stammt vom französischen ‚Revenir‘ – ‚zurück kommen‘.

Natur und Segelflieger im Einklang

Segelflugsport und Naturschutz vertragen sich. Davon sind die Mitglieder des Osnabrücker Vereins für Luftfahrt überzeugt. Sie betreiben den Segelflugplatz in Achmer und machen sich aufgrund der aktuellen Diskussion über den Naturschutz Sorgen um die Zukunft des Vereins. Quelle: ‚NOZ.de‚ (Registrierung).

Gil Souviron: 1’500-km-Flight

As I targeted to make a 1500 KM for FAI Badge, I didn’t want to lose time so I flew with engine direct at the start gate at 4500 meters over the sea, because the waves were scheduled weak over the Alberes. Finally, the lift was very good so I didn’t lose time. The weather was good, a little bit tricky in the middle of the Pyrenees with Waves like thin spot and no continuation. Difficult to go fast but the Pyrenees are so generous. Source: ‚OLC, online Contest‚.

Klaus Ohlmann: Nordwind-Flug in den Südalpen

Was für ein Ritt! Zuerst dachte ich, ich fliege in die Pyrenäen. Letzter Check am Morgen… Schwache Wellenbedingungen im Westen. Also, neuer Flugplan nach Österreich, wissend, dass der starke Wind eine Herausforderung sein würde, um zum Monte Rosa zu fliegen. Und das war es auch… Windstärken bis zu 180 km/h, riesige Turbulenzen und hohe Sinkraten. Von Domodossola aus sah es sehr gut nach Osten aus. Aber die neuen Covid-Maßnahmen in Italien sind nicht gerade ermutigend für eine Landung in Italien – also zurück nach Südwesten. Unsere italienischen Freunde haben uns an diesem Flugtag gezeigt, wie gut es dort war. Die Überquerung des Rhonetals war recht einfach. Es wäre ein Leichtes gewesen, die Pyrenäen zu erreichen. Auf jeden Fall ein toller Trainingstag, um das Können für den richtigen Tag zu trainieren. Quelle: ‚Klaus Ohlmann, OLC‚.

Segelflug als Banken-Imagewerbung

Der Basler Banken-Dienstleister Aquila setzt in einem Firmen-Video auf den Segelflug-Sport als Imagebuilder. Der Werbespot wurde im Februar 2020 noch kurz vor dem ersten Covid-Lockdown von einer 5-Mann-Crew aufwendig auf und über dem Flugplatz in Schänis gedreht.

Segelflieger holen Junioren-Staatsmeisterschaft nach Micheldorf

Im Zeichen der Nachwuchsförderung steht die Flugsaison 2021 beim Segelflug- und Modellbauclub Kirchdorf-Micheldorf. Vom 31. Juli bis 7. August trägt der Verein die Streckenflug-Staatsmeisterschaft der Junioren aus. Nach der gelungenen Generalprobe, dem Trainings- und Ausbildungslager 2019 für den Streckenflieger-Nachwuchs, schickt ein Team rund um Wettbewerbsleiter Leopold Felbermayr heuer Österreichs beste Segelflug-Junioren auf Strecke. Der Flugplatz Micheldorf bietet dazu ausgezeichnete Möglichkeiten – lässt er ja Flüge vom voralpinen Flach- und Hügelland bis ins Hochgebirge zu. Quelle: ‚MeinBezirk.at‚.

Zehn Zentimeter fehlten

Jeder Sportler hat Wettkämpfe, die ihm in Erinnerung bleiben. Wir erzählen diese Geschichten in unserer Serie „Die sportliche Leistung meines Lebens“. Heute: Segelflieger Andreas Wagner aus Eschwege. Wie der Vater, so der Sohn. Dieser Spruch bringt es auf den Punkt, wenn Andreas Wagner von seinem größten sportlichen Hobby, dem Segelflug, erzählt. Denn Vater Heinz, einer der Pioniere des Eschweger Luftsports, vermittelte seinen Kindern schon früh die Begeisterung am Fliegen. „Ich bin praktisch auf dem Staufenbühl aufgewachsen“, erinnert sich der 61-Jährige gern an seine Jugendzeit, während der er viele Wochenenden und Stunden mit seinen Geschwistern Martin und Sabine auf dem Vereinsgelände des 1950 gegründeten Eschweger Luftsportverein (ELV) verbrachte.

Mit dem Erreichen des Mindestalters von 14 Jahren war es endlich soweit, die Ausbildung zum Erwerb des Luftfahrerscheins für nichtmotorgetriebene Luftsportgeräte konnte beginnen. Fluglehrer wie Kalli Reinl, Fritz Koch, Hans Bräutigam und der eigene Vater begleiteten den flugbegeisterten Teenager auf seinem Weg durch die Ausbildung. Diese gliederte sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Die theoretische Ausbildung umfasst dabei: Luftrecht, einschließlich Durchführung des Sprechfunkverkehrs, Navigation, Meteorologie Aerodynamik, allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik und pyrotechnische Einweisung, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen. In der praktischen Prüfung musste der Flugschüler nachweisen, dass er die notwendigen Verfahren und Manöver beherrscht. Mit einem 50 Kilometer Alleinflug von Eschwege nach Dörnberg-Zierenberg wurde dann die letzte Hürde genommen, bevor der begehrte Schein in Empfang genommen werden konnte. „Es war ein toller Augenblick und ich erinnere mich noch genau, als ich das erste Mal allein geflogen bin. Das war ein Herzklopfmoment“, hat er auch 45 Jahre später den Moment noch genau vor Augen.

Andreas Wagner wurde am 25. September 1959 in Eschwege geboren. Der waschechte Dietemann ist mit Ehefrau Ute verheiratet und dreifacher Vater. Die SV 07 Eschwege, in der er heute noch für die Alten Herren gegen den Ball tritt, und der Eschweger Luftsportverein prägen das Leben des Sparkassenfachwirts, der seit vielen Jahren bei dem heimischen Kreditinstitut beschäftigt ist. Handballspiele des ETSV und Wandern gehören zu den weiteren Hobbys des eingefleischten HSV-Fans. Noch stärker ist jedoch seine Erinnerung an die Teilnahme zur Endausscheidung des Manfred-Formhals-Gedächtnispokals der hessischen Luftsportjugend. Die Teilnehmer des Landesentscheides in dem bis heute existierenden Wettbewerb, deren Beste sich für den Bundesentscheid qualifizierten, wurden dabei zunächst in mehreren Vorentscheiden ermittelt. In Sontra sicherte sich Wagner mit einem ausgezeichneten zweiten Platz die Qualifikation zum Landesentscheid, der auf seinem Heimatgelände, dem Eschweger Staufenbühl, ausgetragen wurde. Und auch hier lief es für den Flugbegeisterten zunächst perfekt. „Auf drei Flüge verteilt, musste jeder Teilnehmer verschiedene Programmpunkte wie Ziellandung, Kreiswechsel, Slip absolvieren, die von den Punktrichtern bewertet wurden. Ich hatte einen Supertag erwischt, lag nach zwei von drei Durchgängen in Front und war dem Bundesentscheid ganz nah“, so der Dietemann, ehe die letzte Ziellandung des Tages ihn zum Verhängnis werden sollten. „Eigentlich hätte ich nur im Zielfeld landen müssen, doch ich wollte es wohl zu genau machen“, schmunzelt er heute über sein Missgeschick. Damals war ihm weniger zum Lachen zumute, als er das Zielfeld um zehn Zentimeter verfehlte und dadurch von Platz eins auf Platz neun zurückgeworfen wurde. Bundesentscheid ade, doch die Liebe zum Segelflug blieb.

Nicht nur als Pilot, sondern seit 1982 auch als Kassierer und seit nunmehr 15 Jahren auch als erster Vorsitzender ist er einer der Motoren des Vereins, der heute 47 aktive und 92 passive Mitglieder umfasst. „Möglich ist so etwas nur, wenn auch die Familie mitzieht“, adressiert Andreas Wagner einen großen Dank an Ehefrau Ute, auf deren Unterstützung er immer bauen konnte und auch die Kinder Jonas, Jana und Lea haben mehr als ein Wochenende auf dem Segelflugplatz verbracht und sich von der Faszination anstecken lassen. „Jeder Flug ist etwas Besonderes, immer wieder erlebt man etwas Neues“, will der das Fliegen nicht missen. Genauso wenig wie die Geselligkeit die im Leben des in der Heimat verankerten Vereins großgeschrieben wird, der zudem – worauf er besonders stolz ist – über eine große Jugendgruppe verfügt.

Aber nicht nur beim Fliegen, sondern auch im heimischen Fußball machte sich Wagner einen guten Namen. „Das erste Mal vor den Ball getreten habe ich mit 21 Jahren. Manfred Lister hat mich damals mitgeschleppt, weil in der zweiten Mannschaft der SV 07 Eschwege Spieler gefehlt haben“, verzeichnete Wagner einen ungewöhnlichen Start als Fußballer. Und die Faszination packte ihn schnell. Nach wenigen Wochen debütierte er in der „Ersten“ der Dietemänner und war fortan über viele Jahre hinweg als Leistungsträger und Spielführer auf der Torwiese aktiv. Und auch hier ist ihm ein Erlebnis in besonderer Erinnerung geblieben. „1989, direkt nach der Wende, haben wir gegen Union Mühlhausen gespielt vor knapp 900 Zuschauern. Die Unioner waren zu dieser Zeit in die 2. Liga aufgestiegen, wir haben uns allerdings beim 2:3 hervorragend verkauft. Es war eine fantastische Stimmung auf dem Sportplatz unter Flutlicht und bereits vor dem Anpfiff war das Bier alle. Die Union- Fans haben einfach alles aufgekauft und ihre Trabbis bis unters Dach vollgepackt“, erinnert er sich auch gerne an diesen zweiten sportlichen Höhepunkt in seinem Leben zurück. Quelle: ‚HNA‚.

Mehr als eine Leidenschaft

Jan-Lucas Aberle (20), Felix Kries (19), Gerrit Neugebauer (22) und Jan Reineke (21), allesamt Segelflugpiloten und Mitglieder der Bundeswehr, haben jetzt das große Los gezogen. Die Vier sind in der „Sportfördergruppe Segelflug“ ausgewählt worden, um für ein Jahr unter der Leitung von Wolfgang „Wolli“ Beyer, Segelflug-Bundestrainer aus Oerlinghausen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Um die neuen Aufgaben für die Bundeswehr so perfekt wie möglich anzugehen, hat Wolli Beyer das Trainerteam neu strukturiert. Die Funktion des Co-Bundestrainers wird ab diesem Jahr von Fregattenkapitän Frank Strewinsky ausgeübt. Darüber hinaus werden Hauptmann Marcus Dawert und Oberleutnant Arnaud Hefter neue Impulse und intensive Unterstützung in die weitere Ausbildung der jungen Piloten einbringen.

Das neu geformte Team besteht aus erfahrenen Segelfliegern, damit sich die Sportsoldaten nach neuesten Erkenntnissen und Erfordernissen in den komplexen Aufgaben des modernen Wettbewerbs- und Streckensegelfluges weiterentwickeln können. Segelfliegen ist nicht allein ein spannendes Hobby, das in Deutschland von rund 30.000 Piloten in der Freizeit ausgeübt wird. Wer ganz oben im Wettbewerb um deutsche und internationale Meisterschaften dabei sein will, braucht wie im Spitzensport anderer Disziplinen viel mehr als nur die Leidenschaft zum Luftsport.

Die Athleten lernen in Oerlinghausen unter anderem, ihre Kompetenzen in mentalen, physischen und sozialen Elementen zu schärfen. Segelflieger müssen nicht erst in der Luft, sondern schon bei der Flugplanung am Boden, jederzeit in der Lage sein, unter Berücksichtigung ihres menschlichen Leistungsvermögens angemessene Entscheidungen zu treffen und dabei ihren Stresspegel auf beherrschbarem Niveau zu halten. Mentale und physische Fitness sind entscheidende Faktoren für sicheres Fliegen im Wettbewerbsumfeld.

Die vier jungen Sportsoldaten sind bereits seit ihrem 14. Lebensjahr als Luftsportler aktiv, haben teilweise viele hundert Flugstunden und tausende Kilometer am Steuerknüppel „auf dem Buckel“. Hier setzt das neue Trainerteam an. Das besondere Engagement der jungen Piloten wird nun unter Beteiligung der Segelflugschule in Oerlinghausen weiter gefördert. Weitere Informationen über die Teilnehmenden, das Trainerteam und die Fortschritte sind hier zu finden.

Carsten Kopsieker, seit 2020 neuer Leiter der Segelflugschule, freut sich mit dem Team um Bundestrainer Wolli Beyer auf die zukünftigen Leistungsträger und die bald beginnende Saison. „Unsere Flugschule wird der Sportfördergruppe und ihren Betreuern mit der bewährten und leistungsfähigen Infrastruktur eine fliegerische Heimat bieten und sie in allen Belangen bestmöglich unterstützen und begleiten“, so Carsten Kopsieker. Die Bundeswehr unterhält für Soldaten aus ihren Reihen 744 Förderstellen in 15 Sportfördergruppen unterschiedlichster Disziplinen und ist somit eine der bedeutendsten Organisationen der Förderung des Spitzensports in Deutschland. Quelle: ‚Westfalen-Blatt‚.

Hinweise zur Durchführung von Generalversammlungen

Einige Segelfluggruppe haben sich bereits entschieden, ihre Generalversammlungen auf schriftlichem Weg durchzuführen oder zu verschieben in den Sommer 2021. Die alternative Durchführung einer Generalversammlung ohne physische Anwesenheit der Mitglieder ist in der Covid-19 Verordnung des Bundes in Form einer Ausnahmebewilligung geregelt. Es bestehen die Möglichkeiten die Versammlung online durchzuführen mittels Videokonferenz oder in schriftlicher Form mit den wichtigsten Punkten. Alternativ kann die Versammlung auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, wenn keine sehr dringenden Handlungen notwendig sind.
Der Leitfaden von „Vitamin B“ erläutert die wichtigsten Punkte, die dabei beachtet werden müssen. Quelle: ‚SFVS‚.

17½ Stunden im fliegenden Kühlschrank

Vor 75 Jahren startete Siegbert Maurer auf der Passhöhe des Albis zu einem Rekordversuch im Dauersegelflug. Nach durchflogener Nacht musste der Pilot wegen beginnender Erfrierungserscheinungen in den Beinen vorzeitig landen. Segelfliegen ist in Europa ein saisonaler Sport. Gute Thermik – erwärmte, schnell aufsteigende Luft – entsteht vor allem im Frühling und Sommer. Die Segelflieger nutzen die Thermik, um darin kreisend Höhe zu gewinnen. Lesen Sie mit Registrierung den ganzen Artikel in der ‚NZZ, Neuen Zürcher Zeitung‚.

Hans-Werner Grosse mit 98 Jahren verstorben

Eine grosse Segelflug-Legende ist nicht mehr. Am Donnerstag, 18. Februar ist der Lübecker Rekord-Segelflieger im Alter von 98 Jahren verstorben. Hans-Werner Grosse wurde in der Segelflugszene durch seinen bahnbrechenden Rekordflug von Lübeck nach Biarritz weltberühmt.

Waveflight above Winter Alleghenies

Video about wave climb over snowy terrain in Cumberland MD at 4x speed. This altitude band alongside the rotor cloud is arguably the prettiest part of the typical wave flight, but I usually wait until climbing higher before setting off cross-country.

Top of the Alleghenies, looking SW from 13k feet over New Creek Mountain, WV. Spruce Knob at 4,863 ft. is the highest mountain in the Allegheny Range.

Ridge flyers start on New Creek Mtn just N of the Hopeville Gap, then continue on N. Fork Mtn and Back Creek Mtn all the way to Mountain Grove. The daring make the transition to Warm Springs Mtn near Ingalls Field, and on to Covington, VA. Snowy Mtn is 54 miles and Covington 115 miles away in this shot. Quelle: ‚David Hart/facebook‘. Read here more about fast and long distance ridge running flights.

Wellenflug verstehen

Dieses kurze Video ist Teil der Serie „Understanding the Glider“, einer Reihe Videos, welche die Grundprinzipien des Segelfliegens erklären sollen. Dieses Video konzentriert sich auf den Wellenflug. Der Wellenflug erklärt das Phänomen der orographischen Wellen, welches ermöglicht, unglaubliche Flüge über weite Distanzen, in grossen Höhen und ohne Motor durchzuführen. Das Video ist in Französisch. Quelle: ‚youtube‚.

200’000 Euro für Sportvereine im Sauerland

Aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ fließen mehr als 200’000 Euro an Sportvereine im Sauerland. Der Ski-Club Liesen e.V. bekommt für den Ausbau zum „Natur-Aktiv-Zentrum“ rund 5’000 Euro. Der Luftsportverein Brilon e.V. kann Sanierungsmaßnahmen angehen. Die Sanierung des Hallentors und die Modernisierung der Infrastruktur Segelflug wird mit 57’390 Euro gefördert. Der Reit- und Fahrverein Oeventrop e.V. kann seine Reitanlage und das Nebengebäude modernisieren. Es gibt einen Landeszuschuss in Höhe von rund 11’500 Euro. Der FC Nuhnetal 2004 e.V. bekommt rund 86’000 Euro. Der Zuschuss ist für die Modernisierung des Sportheims sowie die Anbringung einer Photovoltaikanlage. Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitions-maßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert, heißt es. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung. Quelle: ‚Radio Sauerland‚.

Online-Seminare Flugplatz Schänis

Die online-Seminare sind kostenlos und öffentlich / für jedermann und jedefrau zugänglich. Gesamt-Übersicht aller Anlässe.

Einführung in den Wettbewerbsflug

Kursziel: Die Teilnehmer lernen die Wettbewerbs-Umgebung kennen, verstehen die Wettbewerbsregeln und verfeinern ihre Streckenflugkenntnisse.

Theorie: über die Wettbewerbsfliegerei sowie fortgeschrittene Streckenflugtaktik mit Schwerpunkt auf Geschwindigkeits-Optimierungauf einer Strecke. Anschliessend Teilnahme an einer Regionalmeisterschaft.

Voraussetzungen:

  • EASA-Lizenz SPL und gültiges Medical.
  • Mitgliedschaft im Segelflugverband der Schweiz (via Segelfluggruppe).
  • Anwesenheit über die ganze Kursdauer.
  • Die Teilnahme an der Regionalmeisterschaft (RM) Schänis ist Bestandteil des BFK.
  • Solides Flugtraining auf dem mitgebrachten Segelflugzeug.

Kursinhalt: Theorie über die Wettbewerbsfliegerei sowie fortgeschrittene Streckenflugtaktiken mit Schwerpunkt auf Geschwindigkeits-Ooptimierung auf einer Strecke.

Anmeldung: David Leemann, Schwandenacker 48, 8052 Zürich, Tel.: 078 785 07 56, E-Mail: leemannd(a)hotmail.com. Quelle: ‚Segelflug.ch‚.

Frank Strewinsky neuer SpoSo-Co-Bundestrainer

Bundestrainer Wolli Beyer hat das Trainer-Team zur Betreuung der Sportfördergruppe der Bundeswehr neu strukturiert. Zum 11.1.2021 sind vier Sportsoldaten mit dem Beginn ihrer Grundausbildung in die Saison 2021 gestartet. Über Jahrzehnte rekrutieren sich zahlreiche unserer Top-Piloten/innen aus den Reihen der Sporfördergruppe. Das Team um Frank und Wolli erhält zudem neue Impulse und intensive Unterstützung von Marcus Dawert und Arnaud Hefter. Aktuelle Konzepte und ein neues Anforderungsprofil an die Trainer berücksichtigen die kontinuierlich gestiegenen Anforderungen im Leistungssegelflug.

Auch werden Inhalte der zukünftigen Rahmentrainingskonzeption thematisiert:

  • zukunftsorientierte, personenunabhängige Struktur
  • reproduzierbare, nachhaltige Trainingsinhalte
  • Berücksichtigung und Ausformung der ganzheitlichen Sportler/innen-Kompetenz bestehend aus fliegerischen, mentalen, physischen und sozialen Elementen
  • Wissenschaftlich fundierte Unterstützung des Trainings
  • Berücksichtigung neuer Anforderungskriterien zur Förderung (vor allem in den nichtolympischen Sportarten (NOS)

Nach Jahren der sehr erfolgreichen Betreuung unserer Sportsoldaten in der Sportfördergruppe der Bundeswehr, schied der Co-Bundestrainer und Vorsitzende des Referates Sports, Ulrich Gmelin, zum 28.12.2020 aus diesen Ämtern aus. Konzeptionell baut der Trainerstab nicht nur auf der Arbeit der letzten Jahre von Ulrich Gmelin auf, er erweitert und optimiert zudem auch schrittweise das Training mit neuen Inhalten. Ziel ist das neue Trainingskonzept unter Berücksichtigung der Rahmentrainingskonzeption sukzessive umzusetzen und neue Wege zu beschreiten. Erste Änderungen sind bereits in der Trainingsstruktur sowie im Wechsel der Örtlichkeit des Frühjahrtrainings nach Vinon erkennbar.

Der Trainerstab setzt sich aus den folgenden aktiven Soldaten der Bundeswehr zusammen (im Uhrzeiger-Sinn):

Fregattenkapitän Frank Strewinsky, Hauptmann Marcus Dawert und Oberleutnant Arnaud Hefter. Das neue Team ist inhaltlich breit aufgestellt und bringt die folgenden Kompetenzen ein:

  • Deutsche und internationale Wettbewerbs- sowie Streckenflugerfahrung
  • Neuste sportwissenschaftliche Konzeptionen
  • Umsetzung von Methoden zur physischen und mentalen Leistungssteigerung sowie Stressreduktion
  • An den Leistungssegelflug angepasste Ernährungsoptimierung
  • Langjährige konzeptionelle und planerische Fähigkeiten in der Durchführung von Trainings
  • Umfassende Erfahrungen in der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit

Mit dem Wechsel wurde auch eine neue, virtuelle „Heimat“ für die Sportsoldaten geschaffen. Diese ist unter www.sportsoldaten-segelflug.eu erreichbar. Quelle: ‚Bundeskommission Segelflug im Deutschen Aero Club e.V.‘

Kostenlos im Flieger-Shop

Im fliegershop finden Sie verschiedene kostenlose Publikationen, etwa eine druckfertig aufbereitete, aktuelle Frequenz-Übersicht aller Flugplätze Mitteleuropas, Standard-Checklisten für den Segelflug sowie für den Arcus M (Ground und Air).

5 Geheimnisse erfolgreicher Segelflugpiloten

Interessante Zusammenfassung, warum Emotionen, Austausch und Freundschaft, Beobachten, Reflektieren und lernen, Entdeckergeist und Leidenschaft zufriedene und erfolgreiche Pilot/innen ergeben. Lesen Sie selber im Artikel von ‚milvus.aero‚.