Schlagwort-Archive: Segelflugzeug

Schnell durch die französischen Alpen

Video von “Fayence Soaring”: Nutzen Sie eine einzigartige Form des Aufwinds und verbessern Sie Ihren Streckensegelflug sowie die Geschwindikeit in den Bergen. Quelle: ‘Youtube‘.

Segelflugzeug aufrüsten

Dieses Video ist in einem Monat über 200’000 Mal auf Youtube betrachtet worden. Es zeigt hauptsächlich, wie attraktiv es sein kann, ein Segelflugzeug aufzurüsten. Quelle: ‘Youtube‘.

Unfall am Kuchelberggrat

Ein 60-jähriger Pilot aus dem Landkreis ist am Mittwoch, 11. August, mit seinem Segelflugzeug an einer Felswand im Bereich des Kuchelberggrates tödlich verunglückt. Die Bergung des Verstorbenen gestaltete sich als äußerst schwierig. Warum der Flieger abstürzte, ermittelt die Kriminalpolizei. Am Mittwoch machte sich der Einheimische mit einem Kleinflugzeug in Ohlstadt zu einem Rundflug auf. Am Abend kehrte er nicht mehr zurück. Jeglicher Kontaktversuch verlief ins Leere. Um 22 Uhr blieb dem Flugbetriebsleiter des Flugplatzes Ohlstadt-Pömetsried nichts anderes mehr übrig, als via Notruf bei der Integrierten Leitstelle den Segelflieger als vermisst zu melden. Sofort suchten der Polizeihubschrauber Edelweiß 3 und ein SAR-63-Helikopter nach dem verschollenen Fluggerät. Sie rechneten den letzten Standort aus: In den Ammergauer Alpen in der Nähe des Kuchelbergkopfes. Bis Donnerstag, 2 Uhr morgens, blieb die Fahndung erfolglos.

Pilot kann lang nicht geborgen werden
Im Laufe des Donnerstagvormittags setzten die Einsatzkräfte die Suche im hochalpinen Gelände sowohl auf bayerischer als auch auf Tiroler Seite mit drei Hubschraubern fort. Um kurz nach 11 Uhr entdeckte die Besatzung des Polizeihelikopters Edelweiß 8 das verunfallte Wrack des vermissten Motorseglers im nördlichen Bereich des Kuchelberggrates. In unmittelbarer Nähe zum Wrack sichtete sie auch den leblosen Körper des Piloten.

Ein Vordringen zur Absturzstelle war selbst für die beiden Polizeibergführer und die drei Einsatzkräfte der Bergwacht Oberammergau aufgrund des extrem steilen und brüchigen Felsgeländes zunächst nicht möglich. Zudem brach der Polizeihubschrauber mehrere Anflugversuche unmittelbar zum Wrack wegen widriger Witterungsbedingungen ab. Eine Rettungstruppe aus fünf Personen musste deshalb vorerst auf dem Grat ausharren. Erst gegen 16 Uhr ließ es das Wetter für kurze Zeit zu, einen Polizeibergführer an einem 50 Meter langen Seil per Rettungswinde vom Hubschrauber aus abzusetzen. Dann konnte endlich der Tote geborgen werden. Zur Klärung der Unfallursache hat die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung von Luftfahrtsachverständigen die Ermittlungen übernommen. Noch sei die Absturzursache unklar, teilt Polizeipressesprecher Martin Emig vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Quelle: ‘Merkur‘.

Propeller verloren

Ein vom Flugplatz Schänis aus gestartetes Segelflugzeug mit Hilfsmotor verliert während des Flugs den Propeller. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) stuft den Vorfall als schwer ein.

Es herrscht bestes Flugwetter, als am Montagnachmittag des vergangenen 19. Juli ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor mit der Immatrikulation HB-2467 vom Flugplatz Schänis abhebt. Am Steuerknüppel sitzt ein erfahrener 57-jähriger Schweizer Pilot. Das Flugzeug ist ein Zweiplätzer. Der Flieger hängt an der Schleppwinde eines Motorflugzeugs. Nachdem er die nötige Höhe erreicht hat, um mit Aufwinden ohne Motorhilfe weiter steigen zu können, wird das Seil ausgeklinkt. Im Verlaufe des weiteren Flugs startet der Pilot den Hilfsmotor, der sich oben am Segler befindet und der ausgeklappt werden kann. Während des Anlassvorgangs löst sich plötzlich der Propeller vom Motor und fällt in die Tiefe. Er schlägt im Raum Kaltbrunn/Benken im Riet auf. Trotz des Vorfalls, der sich um 17 Uhr ereignet hatte, kann der Pilot das Segelflugzeug anschliessend sicher auf dem Flugplatz Schänis landen. Dies geht aus einem Bericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) vom 11. August hervor. Sie hat zum verloren gegangenen Propeller eine Untersuchung eröffnet. Das Ergebnis steht noch aus. Die Sust spricht jedoch von einem «schweren Vorfall».

Bewohntes Gebiet meiden
Ein Fluglehrer des Flugplatzes Schänis, der nicht namentlich genannt werden will, sagt dazu: «Grundsätzlich gilt jeder Flugabbruch als schwerer Vorfall, auch wenn die Pilotin oder der Pilot sicher zum Flugplatz zurückkehren kann.» Der Fluglehrer gibt stellvertretend für den betroffenen Piloten Auskunft. Aber ein Propeller, der einfach so vom Himmel fliegt, der hätte ja Menschen, Tiere, Häuser oder Fahrzeuge treffen können. Der Fluglehrer verneint. Bewohntes Gebiet werde prinzipiell gemieden. Dies, um die Emissionen für Bewohnerinnen und Bewohner möglichst gering zu halten. Die Pilotinnen und Piloten des Flugplatzes Schänis würden in ihrer Ausbildung darauf sensibilisiert, Rücksicht zu nehmen.

Der abgestürzte Propeller ist aus Glasfasern hergestellt und wiegt zwei bis drei Kilogramm. Im Vergleich dazu seien Eisklötze aus grossen Passagiermaschinen viel grösser und würden einiges häufiger vom Himmel fallen, gibt der Fluglehrer zu bedenken.

Nicht voraussehbar
Wie lange der Pilot in der Luft war, welche Route er genau geflogen ist und ob er allein oder zu zweit unterwegs war, kann der Fluglehrer nicht sagen. Auch nicht, weshalb der Pilot den Hilfsmotor startete. Immerhin ging der Absturz des Propellers glimpflich aus. Gemäss Sust wurde niemand verletzt. Das Segelflugzeug wurde beim Unfall leicht beschädigt und es sei nur geringer Landschaden entstanden. Der Vorfall wird auf dem Flugplatz Schänis auch intern untersucht. Über den Grund, weshalb der Propeller vom Motor abgefallen war, kann laut dem Fluglehrer nur spekuliert werden. Es deute aber alles auf eine technische Ursache hin. Vor und während des Flugs seien am Segelflugzeug keine Probleme festgestellt worden, sagt der Fluglehrer. «Zudem hätte der Pilot keinerlei Möglichkeit gehabt, den Verlust des Propellers vorauszusehen oder zu verhindern.»

Vorerst stillgelegt
Das betroffene Flugzeug ist neun Jahre alt, kostet gegen 200 000 Franken und gehört der auf dem Flugplatz Schänis beheimateten Segelfluggruppe Lägern. Die neun Jahre seien noch kein Alter für ein Segelflugzeug, sagt der Fluglehrer weiter. Segelflugzeuge könnten gut und gerne 50 bis 60 Jahre in der Luft sein. Die Wartungsarbeiten erfolgten in Schänis gemäss Herstellervorgaben in sehr kurzen Abständen. Nach jeweils 25 Betriebsstunden würden die Motoren kontrolliert. Gebaut hat das Segelflugzeug die Schempp-Hirth in Kirchheim unter Teck in Deutschland. Dort steht der vorerst stillgelegte Flieger aktuell in einem Hangar, wo er vom Hersteller und in Zusammenarbeit mit der europäischen Luftfahrtbehörde untersucht wird. Besonders interessant macht den Fall des losgelösten Propellers, dass es sich dabei um den ersten bekannten Vorfall dieser Art überhaupt in ganz Europa handelt, wie der Fluglehrer erklärt. Damit sich ein solcher nicht wiederhole, gehe es nun darum, die mögliche Ursache zu finden und zu beheben. Quelle: ‘Südostschweiz‘.

Seilriss an der Winde

In Günterode im Landkreis Eichsfeld ist am Mittwochabend, 25. August, ein Segelflugzeug notgelandet. Die Situation ging glücklicherweise glimpflich aus. Wie die Feuerwehr Günterode mitteilt, ereignete sich der Vorfall am Flugplatz Günterode. Laut Polizeiangaben wurde der Flieger mit einer Winde gestartet. Das Manöver lief leider nicht wie geplant. Wie der MDR schreibt, riss beim Windestart das Seil. Da der Segelflieger noch nicht die erforderliche Mindesthöhe erreicht hatte, musste er den geplanten Flug sofort abbrechen und notlanden. Dabei kam es zu Komplikationen. Beim Versuch, das Flugzeug sicher auf den Boden zu bringen, stieß das Luftfahrzeug mit einem Verkehrsschild zusammen. Die zweiköpfige Crew, die laut MDR-Angaben an Bord war, wurde aber nicht verletzt, allerdings entstand am Flugzeug erheblicher Schaden. Quelle: ‘Tag24.de‘.

LSC Nordhalben: neuer Segler

Der Luftsport-Club Nordhalben baut seinen Flugzeugpark aus. Inzwischen kann der Verein vier Segelflugzeuge sein Eigentum nennen. Das neuste ist ein vom Typ G103 A Twin II Acro. Wie Ausbildungsleiter Christian Walle mitteilte, soll mit diesem Flugzeug die Lücke in der Ausbildung zwischen den am Anfang genutzten Holzfliegern und modernen Kunststofffliegern geschlossen werden. Auch möchte man den neuen Segler dazu nutzen, um die Flugschüler besser in Sachen Streckenflug ausbilden zu können. Mit den Holzfliegern sei dies nur bedingt möglich. Der Verein hat inzwischen sechs Flugschüler, von denen zwei kurz vor der Prüfungsreife stehen. Weitere Flugschüler zeichnen sich nach Angaben von Walle bereits ab. Die zwei Mädchen und vier Jungen sind sehr engagiert und verbringen einen Großteil ihrer Freizeit auf dem Flugplatz, um bei Instandhaltung, Wartung und Pflege von Flugzeugen sowie Flugplatz zu unterstützen. Das neue Fluggerät steht aber natürlich auch für Gäste zur Verfügung, betonte 2. Vorsitzender Max Deckelmann. Als Doppelsitzer bietet es auch die Möglichkeit, das Erlebnis des Fliegens mitzuerleben, ohne selbst Pilot zu sein. Derzeit hat der Verein bereits Gruppe von einem Fliegerverein aus Dänemark zu Gast. Und man habe bereits Anfragen für 2022. Im Anschluss an das Zeltlager mit der Dänischen Gastgruppe will der Luftsport-Club noch eine weitere Woche Flugbetrieb abhalten. In dieser Zeit bietet der Verein auch Gästen die Möglichkeit, im neuen Doppelsitzer mitzufliegen. Deckelmann weist aber darauf hin, dass aktuell eine Voranmeldung nötig ist. Quelle: ‘Neue Presse‘.

Serres: Motorsegler-Unfall

Am Montag, dem 2. August, ereignete sich gegen 17.30 Uhr auf dem Flugplatz Serres-La Bâtie-Montsaléon ein Unfall mit einem Motorsegler. Nach den ersten Erkenntnissen der Feuerwehr kam eine Person, die nach dem Absturz im Flugzeug eingeklemmt war, ums Leben. Rettungskräfte aus den Rettungszentren von Aspres-sur-Buëch, Laragne-Montéglin, Serres und Veynes waren im Einsatz. Im Gegensatz zu einem Segelflugzeug, das eine Winde oder ein Schleppflugzeug benötigt, um zu starten, ist das Motorsegelflugzeug dank eines Hilfsmotors beim Start autonom. Quelle: ‘LeDauphine.com‘. Eintrag in ‘Aviation Safety‘.

Segelflugzeug in Donau gestürzt

Am Donnerstagmittag ist in Linz ein Segelflugzeug im Bereich des Segelflugplatzes in die Donau gestürzt. Der Pilot konnte von couragierten Unfallzeugen gerettet werden, die ins Wasser sprangen, um ihn aus dem Fluss zu ziehen. Das Flugzeug ging kurz darauf unter. Kurz nach dem Start vom Segelflugplatz in Linz-Urfahr stürzte die DG 800, ein einsitziges Motorsegelflugzeug, in die Donau. Laut Augenzeugen fiel der Motor aus. Der 69-jährige Pilot aus Leonding flog zu diesem Zeitpunkt in einer Höhe von rund 60 Metern, versuchte noch zu landen, stürzte dann aber steil in den Fluss. So schildert ein Vereinskollege des Verunglückten, im Interview mit Radio Oberösterreich den Unfall. Der Augenzeuge handelte sofort, fuhr zur Donau und sprang ins Wasser, um den Piloten zu retten. Der schwer verletzte Pilot wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus gebracht und wird dort auf der Intensivstation behandelt. Er soll laut Auskunft der Mediziner Rippenbrüche, Lungen- sowie eine Augenverletzung erlitten haben, aber nicht in Lebensgefahr sein.

Keine Gefahr für Schifffahrt
Die Suche nach der DG 800 wurde am Donnerstagnachmittag ergebnislos abgebrochen. Obwohl ein Echolot und eine Drohne zum Einsatz kamen, konnte das Flugzeug nicht gefunden werden. Der Einsitzer wird in der Nähe der Steyregger Eisenbahnbrücke in einem rund zwei Kilometer langen Flussabschnitt vermutet. Das Flugzeug liege in acht Meter Tiefe und stelle keine Gefahr für die Schifffahrt oder das darunterliegende Kraftwerk Abwinden-Asten dar, sagte die Schifffahrtsaufsicht Linz auf Nachfrage von ORF Oberösterreich. Die Wasserrechtsbehörde bzw. die Flugunfallkommission müssen nun entscheiden, ob weiter nach dem Wrack gesucht werden soll.

Retter zweifacher Schutzengel
Der couragierte Augenzeuge ist übrigens schon erfahren im Retten von Piloten. Er zog erst im Juli des Vorjahres einen verunglückten Kollegen aus dem Wasser. Auch da war der Pilot eines Segelflugzeugs bei Linz in die Donau gestürzt. Der Leondinger sprang, wie beim Unfall Donnerstagmittag, in den Fluss und drehte mit weiteren Ersthelfern die Maschine im Wasser so um, dass sie den Verunglückten bergen konnten. Auch da trug der Lebensretter den schwer verletzten Piloten ans Ufer. Der 52-jährige Pilot überlebte den Flugunfall. Quelle: ‘ORF’.

3 (Vereins-) Rekorde an einem Tag

Für ein solches Vorhaben muss alles passen, vor allem die Thermik. Und so fackelten Simon Ehrenschwendtner, Vorsitzender der Fluggruppe Alt-Neuötting, 2. Vorsitzender Arthur Schweighofer, Segelflugreferent Hermann Maurer und das langjährige Mitglied Siegfried Schmelz nicht lange, als sie sahen, dass am Dienstag, 1. Juni, einer dieser wenigen Tage war, an dem alles passte. Sie stiegen in ihre Segelflieger, ließen sich von Schlepperpilot Konrad Baueregger nacheinander in die Luft ziehen und segelten los; ganz ohne Motor, angetrieben durch die Energie der Sonne. Ihr Ziel: die seltene Wetterlage ausnutzen und ganz nebenbei neue Vereinsrekorde aufstellen.

Der erste stand schon am Boden fest und für ihn brauchte es keine Leistung: Bis auf den Segelflugreferenten sind alle der Flieger Rentner, so dass in vier Flugzeugen insgesamt 250 Lebensjahre zeitgleich in der Luft waren. Rekord Nummer zwei und drei standen erst am Ende des Tages fest: Mit zwei Mal über acht Stunden und zwei Mal über fünf Stunden war die “Rentnertruppe” der Fluggruppe Alt-Neuötting insgesamt 27:03 Stunden in der Luft und flog dabei in Summe 1117 Kilometer. “Das sei ein seltenes Ereignis”, betont Ehrenschwendtner, der sich sicher ist, dass auch das noch nicht erreicht wurde. Der Vorsitzende war es auch, der den dritten Rekord des Dienstags aufstellte: Er war exakt 8:10 Stunden in der Luft. Das habe er in 35 Jahren Segelfliegen noch nicht geschafft, sagt er. Quelle: ‘PNP‘.

Von Bad Schwartau per Flugzeug ins Gefängnis

Im Sommer 1970 überquert Gerhard Littmann aus Bad Schwartau mit seinem Segelflugzeug unfreiwillig die innerdeutsche Grenze. Es ist ein Fehlflug, der seine Familie entzweit. Als Gerhard Littmann im Sommer 1970 die Tür seines Hauses in Bad Schwartau (Kreis Ostholstein) hinter sich zuschlägt, ahnen weder seine Frau noch er selbst, dass sie sich für lange Zeit nicht sehen werden. Das Wetter ist gut. Der damals 44 Jahre alte Littmann ist begeisterter Segelflieger. Er fährt nach Lübeck-Blankensee und hebt kurz darauf mit seinem Segelflugzeug von der Landebahn ab. Dass der Kompass nicht richtig anzeigt, bemerkt der Pilot nicht. Eine Karte hat er nicht dabei. Als er sich über dem Ratzeburger See wähnt, ist Littmann tatsächlich über dem Schaalsee – und durch den verläuft die innerdeutsche Grenze. In diesem Moment beginnt eine deutsch-deutsche Horrorgeschichte.

Innerdeutscher Grenzflug: “Oh je, du bist hier falsch”
Es ist der 13. August, der neunte Jahrestag des Mauerbaus. Die DDR ist an diesem Datum eine Paraden-Republik. Eine Dienstanweisung von Stasi-Chef Erich Mielke sieht die Festnahme von sogenannten Luftraumverletzern vor. Als Littmann merkt: “Oh je, du bist hier falsch”, ist es schon zu spät. Ein Flugzeug von DDR-Streitkräften zwingt ihn zur Notlandung. Die freundliche Begrüßungsstimmung am Boden kippt schnell. Littmann kommt in Untersuchungshaft, wird später zu einem Jahr und acht Monaten Isolationshaft verurteilt. “Ich wäre fast zusammengekippt”, so Littmann 44 Jahre später im Rahmen der NDR Fernseh-Dokumentation “Grenzflieger – Als der Himmel noch geteilt war”. Seine Familie steht fortan im Fokus der Stasi. Unter anderem stellt Littmanns Frau in dem eigenen Geschäft in Bad Schwartau eine junge Verkäuferin an, die sich später als DDR-Agentin entpuppt.

Über 400 unfreiwillige Grenzflieger bis zum Mauerfall 1989
Mit seinem folgenschweren Irrtum steht Gerhard Littmann nicht alleine da: Mehr als 400 westdeutsche Kleinflugzeuge übertreten bis zum Mauerfall 1989 unfreiwillig die innerdeutsche Grenze – meist wegen schlechter Sichtverhältnisse oder Wetterturbulenzen, wenn die Piloten von grenznahen Flugplätzen in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein starten. So harmlos die Fehlflüge sind, so harsch reagiert die DDR: Die “Verletzung der Staatsgrenze” hat in der Regel monatelange Inhaftierungen der Piloten in DDR-Gefängnissen zur Folge, Auslieferungsverhandlungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR bis hin zum Häftlingsfreikauf und hohen Kosten für die Rückführung der Flugzeuge. Quelle: ‘NDR‘.

Shark-Treffen 2021

Das von Gustav Remschnig im Jahr 2019 ins Leben gerufene Shark-Treffen fand heuer bereits zum dritten Mal vom 10. bis zum 17. Juli in Beilngries statt. Der schöne und gepflegte Flugplatz am Rande der „Rennstrecke“ Bayrischer Wald war groß genug, um die vielen Teilnehmer unterzubringen. Organisator Vorort war Klaus Gruber. Nach den beiden ersten Shark-Treffen 2019 in Friesach (A) und 2020 in Hilzingen (D) nahmen wiederum etwa 60% mehr – somit also 20 HPH Flugzeuge und etwa 35 Personen daran teil (17 Einsitzer und 3 TWIN SHARK). Aus den benachbarten Ländern waren besonders Schweizer Piloten stark vertreten – sechs Flugzeuge kamen mit HB-Kennung zum Shark-Treffen. Zwei weitere Schweizer Shark-Besitzer mussten leider im letzten Moment absagen – aus beruflichen Gründen. Die kameradschaftlich- freundschaftliche Basis der teilnehmenden Piloten ist sicherlich für die positive Entwicklung des Shark-Treffens verantwortlich. Der Erfahrungsaustausch unter den Besitzern von baugleichen Mustern hat bisher jedem Teilnehmer einen praktischen Nutzen gebracht. Unter der Führung von CEO Jaroslav Potmesil (und Juniorchef Jakub) kam der Produktionsleiter Jaroslav Kopetzky samt dreiköpfigem Technikerteam zum Shark-Treffen, um technisches „Fullservice“ anzubieten. Verschiedene kleinere Reparaturen und Kontrollen wurden an Ort und Stelle KOSTENLOS durchgeführt – und dies je einmal am Beginn UND am Ende des Treffens (!).

Mitte der Woche wurden die Teilnehmer durch den Besuch von Spindelberger Geschäftsführer Felix Hoffmann überrascht. Felix lieferte Ersatzteile und kümmerte sich um alle Cobra Anhänger, dabei justierte er die Flächenhalterungen und die Nasenhalterungen bei JEDEM Anhänger und spendierte je eine Abdeckhaube für die Deichsel. Am Donnerstagabend gab es einen interessanten Vortrag von Felix Hoffmann über die Firma Spindelberger und die diversen COBRA Typen.

Aufgrund der AERO Absage kamen viele interessierte Kunden zum Probefliegen nach Beilngries. Die Möglichkeit der Testflüge mit einem SHARK FES und TWIN SHARK nahmen so viele Leute an, dass man phasenweise an die Kapazitätsgrenze stieß. Obwohl das Wetter keine ganz großen Streckenflüge zuließ, konnten die Probeflüge großteils
„durchgebracht“ werden. Nur an einem einzigen Tag fand kein Fliegen wegen Regens statt – man hatte noch Glück, denn während dieser Woche ereigneten sich im Westen Deutschlands die verheerenden Jahrhundertunwetter.

Die Stimmung unter den Teilnehmern war trotz des eher mäßigen Wetters großartig. Viele neue Freundschaften wurden geknüpft, einige „Fliegerfrauen“ genossen die schöne Landschaft und bewunderten das ungemein gepflegte Städtchen Beilngries. Schiffsfahrten zum Donaudurchbruch oder Ausflüge nach Regensburg wurden bei stark bewölktem Wetter durchgeführt. Abends wurde meistens gemeinsam gegessen, auch hier hat Klaus Gruber sein Organisationstalent beeindruckend unter Beweis gestellt.
Mit dem Versprechen, einander beim nächsten Shark-Treffen wiederzusehen, ging das Treffen gottlob ohne Zwischenfälle am Samstag, den 17.07. zu Ende. Dies war sicherlich der perfekten Organisation von Klaus Gruber und seinem Team sowie des vorbildlichen Verhaltens der Teilnehmer geschuldet. Autor: Gustav Remschnig.

“Grunau-Baby” restauriert

Konstruiert vor 90 Jahren, fertig gebaut vor über 60 Jahren – da bröckelt die Fassade so langsam und die neuesten technischen Standards sind auch nicht gegeben. Gemeint ist das “Grunau-Baby”. Dabei handelt es sich um ein hölzernes, knapp 100 Kilo schweres Segelflugzeug, das seit der Jahrtausendwende auf dem Dümpel in Bergneustadt verweilt und seit 2014 im Besitz des Luftsport Club (LSC) Dümpel ist. Im vergangenen Jahr bat der LSC um Mithilfe zur Restaurierung (OA berichtete). Diese wurde inzwischen beendet und somit konnte der Segler am Freitagnachmittag nach seiner „Wiedergeburt“ wieder zum Flug ansetzen.

“Unser Baby hat Charme und eine Seele. Es fliegt hoffentlich immer weiter und weiter und weiter”, meinte Frank Patt vom LSC. Das Schätzchen der Bergneustädter war in der Vorkriegszeit sehr populär und wurde zwischen 1931 und 1945 mehr als 5.000-mal gebaut. Dabei setzte Konstrukteur Edmund Schneider vor allem auf einen simplen Aufbau, sodass alle Teile mit wenig Werkzeug zusammengesetzt werden können. 60 Jahre Betrieb und 3.600 Starts haben Spuren am Segelflieger hinterlassen. Im vergangenen Herbst haben sich die Volksbank Oberberg und der LSC zusammengetan und eine Initiative ins Leben gerufen, bei der sich knapp 100 Unterstützer vom Verein sowie weitere Flugsportfans beteiligten. Insgesamt kamen 3.850 Euro zusammen, wovon 2.950 Euro gespendet und 900 Euro von der Volksbank dazugegeben wurden.

“Es waren Kleinigkeiten, die aber viel Zeit in Anspruch genommen haben. Trotz der vielen Jahre auf dem Buckel strahlt unser Baby wieder”, so Bastian Koppen vom LSC, der gestern ins Cockpit des Fliegers gestiegen ist. Die rissige Bespannung wurde erneuert, viele Holzverklebungen mussten nachgearbeitet werden und die Steuerelemente wurden überholt. Über 500 Arbeitsstunden investierten drei Mitglieder des LSC zwischen Mai und Dezember 2020, um alles fertigzustellen. Ein motorisiertes Flugzeug zog das “Grunau-Baby” in den Bergneustädter Himmel. Am ersten Juliwochenende können Interessierte den beflügelten Oldtimer und weitere Segelflieger aus nächster Nähe unter die Lupe nehmen. Ein Schnupperwochenende soll allen Flugbegeisterten Ausblicke in Oberbergs Horizonte verschaffen. Quelle: ‘Oberberg aktuell‘.

Segelflieger aus dem MK fliegen bis an den Rhein

Die Flieger des LSV Hegenscheid nutzen das gute Wetter, wann immer es geht. Das lädt nämlich zum Streckensegelflug ein. „Bei diesem versucht man, durch geschicktes Ausnutzen von Aufwinden eine Strecke von mehreren hundert Kilometern zurückzulegen und am Ende wieder an seinem Startflugplatz zu landen“, erläutert Anna-Laura Geusen vom LSV Hegenscheid. „Da man erstmal klein anfängt und damit auch Flugschüler einen Einblick erhalten, gehören kleinere Streckflüge zur Pilotenausbildung dazu.“ Und so hob am Wochenende auch das doppelsitziges Schulflugzeug ab. Im Cockpit die erst 14-jährige Nina Braselmann, zusammen mit dem Vorsitzenden des LSV, Philipp Hilker. Begleitet wurden sie von Vivian Hilker in einem Einsitzer-Segelflugzeug, die das erste Mal allein „auf Strecke ging“. Auch die fertig ausgebildeten Piloten bestaunten das Sauerland, den Rhein und das Siegerland von oben.
Corona verhagelt Saisonstart nicht

Derzeit bereitet sich der LSV schon auf die nächste Aktion vor: Auf dem Segelflugplatz am Hegenscheid wird vom 31. Juli bis 15. August ein Ferienlager stattfinden, das vor allem den Flugschülern Trainingsmöglichkeiten bietet, um der Pilotenlizenz näher zu kommen. „Man kann bereits mit 13 Jahren mit dem Segelfliegen beginnen“, sagt Geusen. Der Verein freut sich immer über Nachwuchs. Ebenso froh sind die Segelflieger, dass Corona ihnen nicht den Saisonstart verhagelt hat. „Das Fliegen als Outdoor-Sportart war trotz Corona bereits relativ früh wieder möglich“, sagt Anna-Lena Geusen. So starteten sie bereits trotz winterlicher Temperaturen bereits an Ostern und nutzten auch danach jede Gelegenheit, um das Sauerland von oben zu genießen. „Dabei entdeckten sie auch, dass Masken auch Nasen wärmen können“, sagt Geusen schmunzelnd.

Nachwuchs immer willkommen
In der ersten Mai-Woche fand bereits eine Segelkunstflug-Woche statt, wobei sich die Hegenscheider Flieger wortwörtlich um alle Achsen drehten, wenn nicht gerade ein Regen- oder Schneeschauer alle Pläne durchkreuzte. Wer Interesse am Segelfliegen hat, ist dem Hegenscheid willkommen. Quelle: ‘come-on.de‘.

Nicht auf dem Holzweg

Jan Lyczywek und Markus Schweiger fliegen ab dem Segelflugzentrum Unterwössen in zwei Holzklasse-Flugzeugen, einer Ka 6 und einem L-Spatz, anfangs Juli während rund acht Stunden dauernden Flügen mehr als 400 km und queren dabei zweimal den Hauptalpenkamm. Quelle: ‘weGlide’.

Segelflugzeug-Bruchlandung

Ein 34jähriger aus Hannover hat am Samstagabend eine Bruchlandung in Lofer im Salzburger Pinzgau verletzt überstanden. Der Mann war im Bereich Chiemsee in Bayern gestartet und wollte in Richtung Zell am See und wieder retour fliegen. Im Grenzgebiet zwischen Waidring (Tirol) und Lofer verlor er stark an Thermik und entschied sich für eine Notlandung. Das Fluggerät setzte steil auf und zerbrach in mehrere Teile, berichtete die Polizei. Der Deutsche geriet kurz nach 20.00 Uhr in Turbulenzen. Herbeigeeilte Retter fanden den Verletzten im Flugzeug sitzend und gesichert. Er war ansprechbar und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Salzburg. Quelle: ‘Die Presse‘.

Segelflieger stürzt in Bad Breisig ab

Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Samstagnachmittag ein Segelflieger beim Landeanflug auf den Flugplatz Mönchsheide abgestüzt. Der Flieger mit einem Pilot an Bord stürzte gegen 16.20 Uhr in ein an den Flugplatz angrenzendes Waldstück. Wie die Polizei mitteilte, konnte sich der 60 Jahre alte Pilot selbst aus dem Flugzeug befreien und wurde nicht lebensbedrohlich verletzt. Die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen zogen sich bis in den späten Nachmittag. Der nur leicht verletzte Pilot wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. An dem Segelflugzeug entstand erheblicher Sachschaden. Im Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Ortschaften, das DRK, First Responder, Notarzt, Rettungshubschrauber sowie die Polizei Remagen und ein Polizeihubschrauber. Quelle: ‘General-Anzeiger‘.

Segelflieger im Getreidefeld

Glimpflich ging die Außenlandung eines jungen Piloten mit seinem Segelflieger in einem Getreidefeld nördlich von Bernhof (Gemeinde Gleiritsch) am Samstag aus. Der Pilot hatte das Cockpit unverletzt verlassen, wie sich später herausstellte. Im Normalfall meistern Segelflieger Außenlandungen auf Feld oder Wiese problemlos. Bei hochstehendem Getreide und dem nach links abfallenden Feld in Bernhhof war die Aktion wahrscheinlich etwas kniffliger.

Der von Eichstätt aus gestartete Segler nahm erst Kurs in Richtung Bayerischer Wald und wollte von da aus in einem Dreieckskurs weiter Richtung Thüringer Wald, um dann etwa auf der Höhe Hof wieder in Richtung Eichstätt zu fliegen. Aufgrund mangelnder Thermik musste der Pilot über dem Gemeindegebiet Gleiritsch eine ungewollte Außenland einleiten. Er ging in einem Getreidefeld bei Bernhof herunter. Der Segler war von außen kaum zu sehen.

Da die Pilotenkabine leer war, sich aber niemand in der Nähe des Flieger aufhielt und keiner wusste, ob es einen Verletzten gegeben hatte, wurde vorsichtshalber die Oberviechtacher Polizei informiert, die sich um den Fall kümmerte. Das Segelflugzeug ist in der Zwischenzeit zerlegt worden, so dass der Rumpf und die abnehmbaren Tragflächen einzeln aus dem Getreidefeld getragen werden konnten. Ob ein Schaden am Segler entstand, konnte noch nicht ermittelt werden, der Schaden am Getreidefeld hält sich in Grenzen. Quelle: ‘onetz.de‘.

Bruchlandung mit Segelflugzeug

Ein Pilot aus Amberg hat die Bruchlandung mit seinem Segelflieger am Sonntag mit leichten Verletzungen überstanden. Der Flieger war im Straßengraben neben der B15 aufgeschlagen und wurde dabei komplett zerstört. Bei der Bruchlandung seines Segelflugzeugs im Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist am Sonntag der Pilot leicht verletzt worden. Der 48-Jährige war offenbar in Amberg zu einem Rundflug gestartet und hatte dann den Aufwind verloren, wie die Polizei in Neustadt am Montagmorgen auf Anfrage mitteilte. Der anschließende Versuch des Piloten, eine sogenannte Außenlandung auf einem freien Feld durchzuführen, missglückte. Stattdessen schlug das Segelflugzeug nahe der Ortschaft Eppenreuth unmittelbar neben der Bundesstraße 15 auf dem Boden auf.

Pilot leicht verletzt
Dabei zog sich der Pilot leichte Verletzungen zu. Er wurde zur Beobachtung ins Klinikum Weiden gebracht. An dem Segelflieger entstand bei der Landung im Straßengraben der Polizei zufolge Totalschaden. Die Bundesstraße 15 war am Sonntag während der Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt. Quelle: ‘Bayerischer Rundfunk‘.

Schleicher: neuer, Offene-Klasse-Einsitzer

Die AS 35 Mi ist das nächste Hochleistungssegelflugzeug aus dem Hause Schleicher, welches von den neuesten aerodynamischen Erkenntnissen und Erfahrungen der letzten Jahre profitiert. Mit der AS 33 wurde eine neue Epoche der Flügelprofiloptimierung eingeläutet und der Beweis angetreten, dass es möglich ist, ein Segelflugzeug mit hervorragenden Flugeigenschaften zu realisieren, welches zudem mit bislang unerreichten Flächenbelastungen immer noch sehr gute Steigleistungen erreicht. Mit solchen Flächenbelastungen lassen sich phantastische Schnellflugleistungen realisieren, was zu immer höheren Vorfluggeschwindigkeiten führt. Somit wird der niedrigere Geschwindigkeitsbereich, in dem gerade Segelflugzeuge mit großen Spannweiten bislang punkten konnten, nebensächlicher. So ist schon längere Zeit die beste Gleitzahl als Maß für die Leistung eines Segelflugzeuges ein Wert vergangener Tage. Neue Rechenmodelle und CFD Simulationen ermöglichen, die Grenzen des Machbaren zu optimieren. Schleichers Antwort darauf ist ein neu entworfener 20 m Flügel, welcher auf Basis der jüngsten aerodynamischen Erkenntnisse die wichtigsten Punkte vereint; sehr gute Leistungen im Hochgeschwindigkeitsbereich und harmonische Kreisflugeigenschaften bei hohen Flächenbelastungen.

Die AS 35 Mi in der 20 m Version hat eine Flügelfläche von 11,75 m² und erreicht damit, bei einer maximalen Abflugmasse von 730 kg, eine Flächenbelastung von über 62 kg/m². Diese Auslegung, in Kombination mit dem Wankeltriebwerk und lenkbarem Einziehspornrad, sorgt für ein gutes Handling am Boden und ermöglicht Unabhängigkeit. Dank der Anwendung moderner Rechenprogramme und hochwertiger Materialen bleiben die Gewichte der Einzelkomponenten auf einem gut handhabbarem Niveau. Das zu erwartende Leergewicht lässt daher auch eine Version mit 18m Spannweite zu und somit das konkurrenzfähige Fliegen in einer zusätzliche Wettbewerbsklasse. Quelle: ‘Alexander Schleicher Flugzeugbau‘.

Ein Segelflugzeug fällt in Garten

In Vinon-sur-Verdon stürzte ein Segelflugzeug im Garten eines Privathauses auf einen Teil des Briefkastens, vor dem der Besitzer wenige Minuten zuvor noch gestanden hatte. Der 82jährige Pilot mit 30 Jahren Segelflugerfahrung war geschockt, aber unverletzt. Der Sturz könnte auf menschliches Versagen zurückzuführen sein, da das Segelflugzeug sein Schleppflugzeug ausklinkte, bevor es hoch genug war. Das Flugzeug stürzte durch die Baumkronen, machte eine Vierteldrehung und prallte gegen einen großen Ast, wobei ein Flügel in der Mitte geknickt wurde. Die Gendarmerie-Brigade von Rians wurde vom Flugplatz alarmiert und das Büro für Flugtransportuntersuchungen und -analysen wurde zu Ermittlungen gerufen. Glücklicherweise gab es nur Materialschaden und keine Verletzungen. Quelle: ‘VarMatin‘.

Segelflugzeug rollt in Wohnmobil

Mit ihrem Segelflugzeug hat eine Frau in der Rhön in Unterfranken (Bayern) ihr eigenes Wohnmobil demoliert. Die Polizei schätzt den Schaden auf 55.000 Euro. Die Pilotin war am Mittwoch (16. Juni 2021) auf dem Flugplatz bei Ostheim vor der Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld in Unterfranken gelandet, wie die Polizei in Mellrichstadt mitteilte. Anschließend habe sie mit ihrem Flieger zu ihrem neben dem Flugplatz abgestellten Wohnmobil rollen wollen. Dabei hätten nach Angabe der Frau jedoch die Bremsen versagt. Das Flugzeug rammte das Wohnmobil und den danebenstehenden Segelfluganhänger. Die Frau blieb unverletzt. Den Schaden an Flugzeug, Wohnmobil und Transportanhänger bezifferte die Polizei auf etwa 55.000 Euro. Quelle: ‘Fuldaer Zeitung‘. Bild: ‘Oberpfalz-Luftbild‘.

Sicherheitshinweis zu Duo Discus

Nach Analyse diverser Vorfälle möchten wir auf ein strukturelles Versagen (Bruch) eines Bauteils an der Mechanik des Einziehfahrwerkes des Schempp Hirth Duo Discus hinweisen. Aufgrund nicht durchgeschweisster Schweissnähte kann dieses brechen.

Dazu folgender Praxisvorfall:
«Bei Windenstart Geräusche im Rumpf kurz vor dem Abheben. Danach normales Windenstartverfahren. Nach Ausklinken erfolgloser Versuch, das Fahrwerk einzufahren., Der Bedienhebel ist lose beweglich. Per Funk Rückfrage bei Bodencrew, vom Boden aus keine Auffälligkeiten sichtbar. Nach der Platzvolte Sicherheitslandung auf Graspiste mit Mindestgeschwindigkeit getätigt. Hauptfahrwerk klappt beim Aufsetzen ein, Bauchlandung. Keine Verletzten, keine weiteren Schäden am Flugzeug.» Die Ursachen für die Sicherheitslandung kann unter folgendem SAND (Safety Awareness Notification) nachgelesen werden. Quelle: ‘BAZL

Pilot überlebt dank Fallschirm

Am Donnerstag, 17. Juni 2021 stürzt in der Oberpfalz ein Flugzeug ab. Der Pilot erleidet dabei schwere Verletzungen. Es hätte für ihn aber noch viel schlimmer kommen können. Am Freitag teilt die oberpfälzische Polizei mit: Der Mann befinde sich derzeit in einem stabilen Zustand. Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass ein solches Fluggerät am Nachmittag in der Nähe des Kurortes Bad Neualbenreuth im oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth abgestürzt war. Der Mann konnte kurz vor dem Aufprall noch mit dem Fallschirm abspringen, blieb in einem Baum hängen und wurde in eine Klinik gebracht, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bergwacht waren bei der aufwendigen Rettungsaktion im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort.

Der Absturz hatte sich am Nachmittag in einem Waldgebiet zwischen Rosall und Ottengrün ereignet. Dabei handelte es sich um einen Motorsegler, der kurz vor dem Absturz noch einen Notruf absetzen konnte. Der 59-jährige Pilote rettete sich im letzten Moment mit einem Sprung mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug. Er erlitt ein Hängetrauma, als er sich in einem Baum verfing. Die Einsatzkräfte versorgten den Mann und brachten ihn mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus. Weitere Verletzte gab es nicht. Am Freitagnachmittag berichtet die oberfpfälzische Polizei, dass sich der Mann in einem stabilen Zustand befindet.

Wie die Polizei am Abend mitteilte, war der Pilot wohl am Donnerstagmorgen in Erfurt gestartet. Zunächst war unklar, ob weitere Personen an Board waren. Rund 500 Meter vom Verletzten entfernt fanden die Einsatzkräfte das Wrack. Im Pressebericht hieß es, dass das Flugzeug nach dem Absprung des Piloten noch wenige Hundert Meter selbstständig weitergeflogen sei, bis es auf den Boden prallte. Wie die Polizei zudem mitteilte, wurde das Flugzeug völlig zerstört. Eine „Search and Rescue“-Einheit (RAS) war im Einsatz, da laut Meyer unklar war, ob von den Trümmern eine Explosionsgefahr ausging. Warum das Flugzeug abgestürzt ist, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt. Es befänden sich mehrere Flugsachverständige vor Ort. Das Wrack wurde vor Ort sichergestellt und wird vom Technischen Hilfswerk aus dem Dickicht geborgen. Quelle: ‘Frankenpost‘.

Zwei Flugunfälle oberhalb Bivio

  • Bei zwei Flugunfällen oberhalb von Bivio (GR) sind am Samstag fünf Menschen getötet worden.
  • Ein Motorflieger und ein Segelflugzeug stürzten ab.
  • Dabei kamen die beiden Piloten und drei Passagiere ums Leben, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte.
  • Ein Zusammenhang der beiden Abstürze ist nicht ausgeschlossen.

Der Pilot des Segelflugzeuges war am Samstag im Kanton Thurgau gestartet, der Pilot des Motorflugzeuges in Begleitung eines Kindes, einer Frau und eines Mannes ebenfalls am Samstag in Neuenburg. Die Rega teilte gegenüber SRF mit, sie habe am Samstag eine Verdachtsmeldung erhalten, wonach ein Segelflugzeug abgestürzt sei. Rega-Sprecher Adrian Schindler: «Als der Einsatzleiter die Verdachtsmeldung auf der Karte verorten konnte, schickte er sofort die nächstgelegene Crew zum Einsatzort. Diese hat die Absturzstelle gefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Piloten feststellen».

Einen Tag später das zweite Flugzeug entdeckt
Gegen 21.30 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden dann die Meldung der Rega, dass oberhalb Bivio ein Segelflugzeug abgestürzt und der Pilot verstorben sei. Aufgrund der Witterung waren keine weiteren Bergungsarbeiten an der auf rund 2700 m ü. M. befindlichen Absturzstelle möglich. Die Rega bestätigte, das andere Flugzeug hätten die Leute der Rega an dem Abend nicht gesehen. Im Verlaufe der Bergungsarbeiten wurde einen Tag später, also am Sonntag, in einer Entfernung von rund einem Kilometer ein ebenfalls abgestürztes Motorflugzeug aufgefunden. Auch diese vier Flugzeuginsassen hatte sich beim Absturz tödliche Verletzungen zugezogen. Bei den Bergungsarbeiten waren Mitglieder der SAC Sektion Bernina, die Feuerwehr Samedan-Pontresina, die Heli Bernina, die Feuerwehr des Engadin Airport sowie die Kantonspolizei Graubünden involviert.

Unfallursache noch in Abklärung
Die Zuständigkeit für die Untersuchung liegt bei der Bundesanwaltschaft (BA) und wird vom Bundesamt für Polizei (fedpol) unterstützt. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat die Abklärungen zur Unfallursache aufgenommen. Wann die beiden Maschinen abgestürzt sind, sei zur Zeit noch nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen, sagte Polizeisprecher Roman Rüegg. Auch die Ursache der Abstürze müsse noch abgeklärt werden. So wisse man noch nicht, ob die Flugzeuge zusammen stiessen, sich ausweichen mussten oder ob es überhaupt keinen Zusammenhang gebe. Die Sust teilte derweil mit, man sei am Abklären, Ergebnisse dürfte es im Verlauf der Woche geben. Quelle: ‘SRF‘.

“Currywurst Fly In” bricht Flugplatz-Rekord

Rekordandrang im Luftraum über Hodenhagen: Zum Auftakt in die vierte “Currywurst Fly-In”-Saison auf dem Flugplatz in Hodenhagen flogen hungrige Pilotinnen und Piloten aus allen Richtungen an. Rechnete der Aero Club zunächst mit um die 100 Besatzungen, waren es am Ende 152 verschiedene Luftfahrzeuge aus ganz Deutschland. Die Auswahl an Fotomotiven deckte nahezu jede Luftfahrzeugkategorie ab vom Segelflugzeug, Motorsegler, Ultraleichtflugzeug, Gyrocopter, Flugzeug (Echo-Klasse), zweimotorigen Flugzeugen bis hin zum Hubschrauber mit Kolbentriebwerk und Turbine.

Da die endgültige Entscheidung, das Fly-In coronabedingt überhaupt stattfinden zu lassen, erst am Dienstag fiel, mussten die Organisatoren alle möglichen Hebel in Gang setzen, um die Ankündigung der ersten fliegerischen Veranstaltung im norddeutschen Raum in diesem Jahr unter die Menschen zu bringen. Auch das Wetter spielte mit, und so waren die ersten zehn Flieger bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn auf dem Vorfeld geparkt. Immer wieder mussten die Stellflächen erweitert werden, bis schließlich sogar ein dauerhafter Autoshuttle zwischen Flugplatz-Gaststätte und der Parkflächen eingerichtet wurde.

Als dann auch noch die Artdeco Aviation mit ihrer Lockheed Electra in Hodenhagen eintraf, gab es sogar noch einen besonderen Blickfang auf dem Gelände, sehr zur Freude für viele Piloten und Gäste an diesem Tag. Zudem gingen mehr als 300 Currywürste, 80 Kilogramm Pommes und viele Getränke an dem Tag über den Tresen.

Der Aero-Club Hodenhagen freut sich über die große Resonanz, das bisherige höchste Aufkommen waren 71 verschiedene Luftfahrzeuge, und weist gleich auf das nächste “Currywurst Fly In” am 9. Juli ab 15.30 Uhr auf dem Hodenhagener Flugplatz hin. Willkommen sind dazu übrigens alle Gäste, egal ob die Anreise mit dem Luftfahrzeug, dem Auto, dem Motorrad, der Bahn, zu Fuß, dem Fahrrad oder auch per Brieftaube erfolgt. Quelle: ‘Walsroder Zeitung‘.

Schlussbericht über den Unfall des Segelflugzeuges DG-400

(…) Weshalb beim letzten Kreis, 20 Sekunden vor dem Unfall, die Kurve enger wurde und sich damit die Flugbahn zum Hang verlagerte, ist aufgrund der vorhandenen Informationen nicht nachvollziehbar. Eine kurzzeitige Unachtsamkeit aufgrund einer Ablenkung, eine plötzliche Handlungsunfähigkeit oder akutes Unwohlsein könnten den enger werdenden Kreis zum Hang ausgelöst haben. Ein Ausweichmanöver gegenüber einem anderen, mit dem Kollisionswarnsystem Flarm ausgerüsteten, Luftfahrzeug kann als Grund dafür ausgeschlossen werden. Das geländenahe Fliegen am Hang erfordert jederzeit die uneingeschränkte Aufmerksamkeit eines Piloten und bedingt grössere Sicherheitsreserven als beim freien Flug in normalen Flughöhen. Die HB-2139 hatte im Kurvenflug in Drehrichtung rechts mit grosser Wahrscheinlichkeit zuerst mit dem rechten Tragflügel die Baumwipfel gestreift, wurde durch den Impuls um die Hochachse gedreht und kollidierte danach mit Bäumen.
Dieses Szenario wird durch die Flugwegaufzeichnung und die Beschreibung der Person, die das Segelflugzeug in senkrechter Lage zum Horizont beobachtete, bevor ein Flügel die Bäume streifte und danach in horizontaler Lage im Wald verschwand, gestützt. Bei der Kollision mit Baumwipfeln wurde der linke Tragflügel vom Rumpf getrennt und blieb in einer Baumkrone hängen. Aufgrund der Spuren an der Unfallstelle muss der Rumpf zusammen mit dem rechten Tragflügel in einem relativ flachen Winkel den Höhenlinien entlang ungefähr 60 m weit durch den Wald gestürzt sein, bevor sie auf dem Waldboden aufprallten. Quelle: ‘SUST‘.

Vom Drachen zur Antares 20E

Seit einer Saison fliegt Malte Bernhardt sein Traumflugzeug. Nach langem Anlauf ist er Besitzer einer neuen Antares 20E. Was schätzt der ehemalige Drachenflieger an dem Elektro-Eigenstarter? Den ersten Kontakt mit einer Antares hatte ich mit der Antares 18 – und da,“ erklärt Malte Bernhardt, „wusste ich sofort: Das ist meins. Ich habe mich auf Anhieb wohlgefühlt.“ Dass es dann doch das größere Modell wurde, liegt an der Eigenstartfähigkeit der 20E.

Mit dem Segelfliegen hatte sich der Drachenflieger erst gar nicht recht anfreunden wollen: „Das war mir alles zu geregelt.“ Aber dann wurde dem im Taunus beheimateten Zahnarzt die Fahrerei in die Alpen doch lästig. Den Wechsel triggerte schließlich Stefan Senger, mit dem Bernhardt aus seiner Drachenfliegerzeit befreundet ist und der heute gleich eine ganze Flotte von Elektro-Segelflugzeugen verchartert. Stefan Senger empfahl ihm das 18-m-Flugzeug. Das käme dem unmittelbaren Fliegen wie mit einem Drachen gleich.

Für das erste Kennenlernen der Antares 20E „AT“ von Stefan Senger hatte Malte Bernhardt dann schon reichlich Vergleichsmöglichkeiten gewonnen. Sein Einstieg in den Segelflug erfolgte in Unterwössen mit einer ASW 19, die er mit einem Kollegen in einer Haltergemeinschaft unterhielt, im Charter einer „ausgelutschten“ DG-800, einem Ventus und im Verein in Anspach mit einer ASW 28. Mehr Informationen im Bericht von Malte Bernhardt bei ‘Lange-Aviation.de‘.

Segelflugzeug-Unfall-Untersuchung

Im Landkreis Kassel ist am Sonntag, 16. Mai, ein Segelflugzeug abgestürzt. Die Rettungskräfte suchten 90 Minuten nach dem Flugzeug. Der Pilot kam ums Leben. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig (BFU) hat bei der Untersuchung des am vergangenen Sonntag beim Flugplatz Dingel bei Hümme abgestürzten Segelflugzeug keine technischen Probleme festgestellt. Die Experten aus Braunschweig hatten das komplette Wrack und vor allem die Steuerung untersucht, aber keine Hinweise auf eine Fehlfunktion entdeckt. Die Untersuchung war allerdings nach Angaben eines BFU-Sprechers wegen des hohen Zerstörungsgrades des Wracks schwierig.

Ein Zwischenbericht wird voraussichtlich Ende Juli veröffentlicht. Fest stehe, dass das Flugzeug nach dem Windenstart über dem angrenzenden Wald abkippte und dann zwischen den Bäumen auf dem Boden aufschlug. Der 61-jährige Pilot wurde dabei, wie berichtet, tödlich verletzt. Laut BFU liege es nun daran, ob eine Obduktion der Leiche Hinweise auf möglicherweise gesundheitliche Beeinträchtigungen würde.

Die wiederum schloss die Kasseler Kriminalpolizei nach den bisher vorliegenden Ergebnissen aus. Wie deren Pressesprecher Matthias Mänz gestern auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, hätten die ersten vorläufigen Obduktionsergebnisse keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, auf äußere Einflüsse oder auf einen medizinischen Notfall ergeben. Für weitere Ergebnisse wären weitere Untersuchungen nötig. Bis da ein Ergebnis vorliege, könne es aber noch mehrere Wochen dauern. Man müsse deshalb bei dem Absturz von einem Unfall ausgehen. Quelle: ‘HNA‘ und Bericht im ‘Westfalen-Blatt‘.

Segelflieger landet ungewollt auf Straße

Bei einem Trainingsflug ist ein Segelflieger ungewollt auf einer Straße an der Wasserkuppe gelandet. Der Pilot hatte die Landebahn verpasst. Beim Landeanflug auf der Wasserkuppe bei Poppenhausen (Fulda) ist am Sonntagnachmittag ein Pilot mit seinem Segelflieger über die Landebahn hinausgeschossen und erst auf einer angrenzenden Straße zum Stehen gekommen. Nach Polizeiangaben geriet der Segelflieger bei dem Trainingsflug in ein Fangnetz und wurde von diesem abgebremst. Der Flieger kam laut Polizei einige Meter weiter auf der Landstraße 3068 zum Stehen. Ein Auto war zu dieser Zeit nicht in der Nähe, sodass niemand zu Schaden kam. Der Pilot blieb ebenfalls unverletzt.

Landesstraße und Zufahrtsstraßen gesperrt
Die L3068 musste zwischen der Abzweigung zur Bundesstraße 284 und Abtsroda in beiden Richtungen wegen der Bergungsarbeiten für zwei Stunden gesperrt werden. Auch die Zufahrtsstraßen zur Wasserkuppe wurden gesperrt. Wie genau es zu der misslungenen Landung kam, ist laut Polizei noch unklar. An dem Flieger, der der Flugschule Wasserkuppe gehört, entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Unfall im Jahr 2018
Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits im Oktober 2018 gegeben damals mit tödlichem Ausgang. Die Maschine eines Piloten schoss auf dem Flugplatz auf der Wasserkuppe über die Landebahn hinaus, eine Frau und ihre zwei Kinder aus Sinntal-Schwarzenfels (Main-Kinzig) wurden auf einem Gehweg erfasst und getötet. Der Pilot musste sich daraufhin vor Gericht verantworten. Er wurde zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Quelle: ‘Hessenschau’.