Schlagwort-Archive: Segelflugzeug

Albstadt: LSV Degerfeld investiert

Bau einer Kleinkläranlage, Dachsanierung am Gaststättengebäude und neue Versorgungsleitungen sowie ein neues Doppelsitzer-Segelflugzeug für den Ausbildungs- und Trainingsbetrieb: Der Luftsportverein (LSV) Degerfeld steht vor einem Jahr voller Investitionen. Die Weichen dafür haben die Mitglieder in der Hauptversammlung gestellt. „Wir investieren relativ viel in Infrastruktur, Flugzeugpark und Instrumentierung unserer Maschinen“, ergänzte der Vorsitzende Guido Voss. Dass der LSV gut unterwegs ist, zeigten die Berichte der Führungsmannschaft. Ausbildungsleiter Martin Schick vermeldete 20 Flugschüler (plus sieben), von denen sechs kurz vor dem Scheinerhalt ständen. Zwei Schüler werden im Motorflug ausgebildet. Mehr Infos im Originalbericht des ‚Schwärzwälder Bote‘. Bild: Olga Ernst.

Segelflug-Unfälle im März

Monatliche Übersicht über Vorkommnisse im Segelflug im März 2019 in Europa – fliegen Sie bitte vorsichtig – und passen Sie bei jedem Flug von Neuem auf sich auf…

Peyruis (F)

Verzago (I)

Caiolo / Sondrio (I)

Belluno (I)

Bicester (UK)

Thiene (I)

Hahnweide (D)

Igualada-Òdena (E)

Castroncello (I)

Germagnano (I)

Rubiana (I)

Ein neues Flugzeug muss her

Menschen mit Behinderung sollen künftig auf dem Flugplatz Scharnhorst die Pilotenlizenz erwerben können. Und das sogar im umweltschonenden Segelflugzeug. „Wir bekommen immer wieder entsprechende Nachfragen“, informiert Vorstandsmitglied Sebastian Hayen. „Mit dem Erwerb eines neuen Ausbildungsflugzeuges ist es uns möglich, die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Sogar Menschen mit Querschnittslähmung können auf dem Pilotensitz Platz nehmen.“ Kein ganz billiges Unterfangen, wie der Verein zugibt. Deshalb hofft man auf Unterstützung aus der Bevölkerung und setzt auf ein sogenanntes Crowdfunding (Spenden-Kampagne). Mehr dazu gibt es im Internet unter flugplatz-verden.de.

Zuwachs beim LSV Witzenhausen

In diesen Tagen startet der Luftsportverein (LSV) Witzenhausen auf dem Burgberg in die Segelflugsaison 2019. Die Vereinsmitglieder dürfen sich auf einen Zuwachs in der bestehenden Flotte freuen: Ein neues Segelflugzeug vom Typ Discus CS steht ihnen ab sofort zur Verfügung. „Ziel ist es, den Strecken- und Leistungssegelflug zu fördern und den Flugschülern eine Perspektive zu bieten“, erklärt Fluglehrer Thomas Meder vom LSV. Mit dem neuen Segelflugzeug könne dies erreicht werden. Es sei Mitte Februar nach Witzenhausen geholt worden und sei nach der Ummeldung beim Luftfahrtbundesamt einsatzbereit. In der Zwischenzeit hätten die derzeit acht Flugschüler des Vereins im Winter fleißig Theorie gebüffelt. „Sie sind nun fit für die Theorieprüfung“, sagt Meder. Quelle: ‚Göttinger Tageblatt‚.

Erstflug des Fly-by-wire-Nixus

Paulo Iscolds Nixus hat am 4. März auf dem Castle Airport (Ex-Air Force Base) in Merced, Kalifornien, erstmals abgehoben. Ziel des Nixus-Projekts ist, die Grenzen des Segelflugsports zu verschieben und die allgemeine Luftfahrt mit Innovationen zu bereichern. Die primäre technische Herausforderung war die Entwicklung eines Flügels mit extrem hoher Streckung unter Verwendung von Fly-by-Wire-Steuerung – das erste Mal, dass Fly-by-Wire-Technologie in einem Flugzeug der Allgemeinen Luftfahrt eingesetzt wird. Mehr Informationen auf der Nixus-Webseite oder bei facebook.

Zögling bald wieder flugtüchtig

Der Bettlacher Thomas Fessler ist nicht nur Schreinermeister und Gemeinderat, sondern auch ein Restaurator von Oldtimer-Segelflugzeugen. Bei einem Vortrag im Kultur-Historischen Museum in Grenchen stellte er sein letztes Projekt vor: Den Wiederaufbau eines Schulgleiters aus den 1940er-Jahren. Der Zögling mit der Registrierung HB-429 stand früher in den Diensten der Segel- und Motorfluggruppe Grenchen und lagerte dann jahrzehntelang im Keller des Schulhauses Kastels und in der Heizzentrale des Schulhauses IV, bevor ihn Thomas Fessler zu einem symbolischen Preis von der Stiftung Museum Grenchen übernahm und in den letzten Jahren wieder flugtüchtig restaurieren liess. Mehr im Originalbericht von Peter Brotschi im ‚Grenchener Tagblatt‘.

Arcus-M-Charter in Puimoisson

In diesem Jahr steht auf dem Flugplatz Puimoisson ein Hochleistungs-Doppelsitzer (Arcus M) vom 01. April bis zum 15. August in Puimoisson als Chartermaschine zur Verfügung. Auch tage- oder wochenweise Gebirgsflug-Einweisungen mit Fluglehrer Frédéric sind möglich. Kontakt für nähere Auskünfte und Reservierungen unter ‚office@puivolavoile.com‚.

Pilot meldete: „Ruder klemmt“

Zwischenbericht zum Absturz eines Segelflugzeuges im Sommer 2018: Der Flugschüler … war zuvor auf das Muster eingewiesen worden. Zeugen sagten aus, dass nach dem Ausklinken in einer geschätzten Höhe von etwa 400 Meter zwei Rechtskurven in den Segelflug-Übungsraum geflogen wurden. Dann meldete der Pilot laut Aussage mehrerer Zeugen per Funk ‘Ruder klemmt’. Während dieser Flugphase beobachteten Zeugen Lageänderungen des Segelflugzeuges, die anfangs einem Seitengleitflug mit großer Schräglage entsprachen.“ „Der Fluglehrer, der den Flug beobachtete, forderte den Flugschüler über Funk auf, das Luftfahrzeug mit dem Rettungsfallschirm zu verlassen. Der Flugschüler warf die Cockpithaube ab und verließ das Luftfahrzeug nach Zeugenschätzung in einer Höhe von 100 bis 120 Meter.“ Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) solle sicherstellen, dass Halter der Musterzulassung „Verfahren zum Anschluss von Rudern und Klappen dahingehend präzisieren, dass Kontrollen von Ruder- und Klappenanschlüssen auch eine manuelle Prüfung der Funktion der Sicherung beinhalten“. Quelle ‚Braunschweiger Zeitung‘.

Segelflugzeug auf dem Dachboden

Im Reihenhaus ihrer Eltern renoviert die 16-Jährige ihr Segelflugzeug. Flügel, Rumpf und Ruder passen gerade hinein. Über Bekanntschaften unter Segelfliegern bekam die 16jährige im vergangenen Jahr die Gelegenheit, eine K8 kostenlos zu erhalten. Das Flugzeug zu bekommen, war aber der einfache Teil. Zunächst stellte sich die Frage: Wohin mit dem sieben Meter langen Rumpf und den Flügeln, die es auf eine Spannweite von 15 Metern bringen. Schnell war die Idee geboren, den Dachboden als Flugzeughangar zu verwenden. Zuerst aber musste das Dachfenster ausgebaut werden – durch das bisherige Fenster hätte der Rumpf nicht gepasst. Als dann das Flugzeug angeliefert wurde, hielten alle die Luft an. Denn Wind kam auf, die leichten Einzelteile des Flugzeuges schwankten bedenklich am Haken des Lastwagenkrans. Wie die K8 dann doch noch ihren Weg auf den Dachboden fand, lesen Sie im Originalbericht auf swp.de.

Rega-Flugzeug + Segelflugzeug kommen gefährlich nahe.

Ein Ambulanzjet der Rega und ein Segelflugzeug sind sich im Juni nordwestlich des Flughafens Zürich gefährlich nahe gekommen: Rund um den Flughafen ist es in den vergangenen Jahren zu ähnlichen Vorfällen gekommen – die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) schreibt von einem Sicherheitsdefizit.

Die beiden Maschinen waren gemäss Sust-Bericht korrekt in ihren Lufträumen unterwegs; das Segelflugzeug befand sich dabei nahe an seiner oberen Luftraumgrenze, der Ambulanzjet an seiner unteren Grenze. Dadurch sei es dennoch zur gefährlichen Annäherung gekommen. Aktive Transponder bei Klein- und Segelflugzeugen würden das frühzeitige Erkennen solcher Situationen ermöglichen.

Mehr Informationen im Originalbericht der Limmattaler Zeitung.