Schlagwort-Archive: Segelflugzeug

Segelflieger im Acker

Es war der 31. März, kurz vor 15.30 Uhr. Michael Beck, Lukas Bigler und Alexander Gerhartl – alle drei Sanitäter des Arbeiter-Samariterbundes Ternitz-Pottschach (ASBÖ) – machten sich auf den Weg zu einem Einsatz nach Pettenbach. Doch zu diesem Einsatz kam es nicht, denn die Männer entdeckten bei ihrer Anfahrt ein leeres Segelflugzeug auf einem Feld in St. Lorenzen. Die Sanitäter hielten sofort an, um die Lage genauer zu überprüfen. Während ein anderes Rettungsfahrzeug den Einsatz Richtung Pettenbach übernahm, machten sich die Samariter auf ins Feld zum Segelflugzeug. „Von Weitem ist ihnen aufgefallen, dass das Flugzeug anscheinend am Bauch und auf der linken Tragfläche aufliegt“, so Christian Samwald, ASBÖ-Obmann. Obwohl es so aussah, als würde das Flugzeug nur leicht beschädigt sein, rechneten die Samariter mit dem Schlimmsten. Bei der Unfallstelle angekommen, sahen sie, dass das Flugzeug ein Einsitzer war: „Das Cockpit war leer und es gab keine Anzeichen für Verletzungen.“

Bei der Suche nach möglichen Verletzten kam sogar SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak – selbst Samariter – zur Hilfe, der zufällig an der Unfallstelle vorbeifuhr. Die Samariter entdeckten zwei verschieden große Fußspuren. „Nicht selten kommt es nach derartigen Unfällen vor, dass Verletzte im näheren Umfeld verwirrt herumlaufen oder gar liegen. Zum Glück war das hier nicht der Fall“, war die Erleichterung auch bei den Samaritern groß. Neben dem Stadtchef machte dann noch ein zweiter Pkw-Lenker, der Besitzer des Ackers, Halt. Er gab den Samaritern Entwarnung und meinte, dass es dem Piloten gut gehe. Zu diesem Zeitpunkt war dieser nämlich bereits per Anhalter unterwegs zu seinem Auto, um Equipment für die Bergung zu holen.

Für die Sanitäter löste sich so auch das Rätsel um die zweiten Fußspuren. Denn der Besitzer des Ackers wollte dem Piloten bei der Bergung helfen. Doch zu zweit gelang ihnen dieses Vorhaben nicht. „Deshalb beschlossen sie, das Flugzeug liegen zu lassen. Nach der Abfahrt des Piloten verließ auch der Besitzer des Ackers den Unfallort“, so Christian Samwald, der sichtlich stolz auf „seine“ Samariter ist. Nachdem sich diese in einem persönlichen Telefonat mit dem Piloten von dessen Unversehrtheit überzeugten, durfte ein Foto als Andenken an diesen besonderen Einsatz, der glücklicherweise ohne Verletzte ausging, nicht fehlen. Quelle: ‚NÖN.at‚.

Zwei verletzte Segelflieger

Bei einem Landeversuch mit einem Segelflugzeug kam es am 1. April um 16.04 Uhr bei einem Landeversuch mit einem Segelflugzeug ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Ein 19-jähriger Mann führte am 1. April um 16.04 Uhr einen Landeanflug mit dem Segelflugzeug OE-5746 Gneixendorf durch. Im Flugzeug befand sich auch eine 55jährige Frau.

Ursache des Absturzes unklar
Im Zuge des Landemanövers stürzte das Flugzeug aus bisher noch unbekannter Ursache ab und landete in Rohrendorf auf einer Ackerfläche. Beide Insassen wurden durch den Vorfall verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehren Droß, Lengenfeld und Stratzing stellten das Flugzeug wieder auf und begannen mit der Bergung. Wieso der Landeversuch missglückte, ist noch unklar. Quelle: ‚meinbezirk.at‚.

Das Holzzeitalter ist passé

ASK 13 adieu: Nach 38.000 Flügen hat der Tarmstedter Segelflugverein ein 51 Jahre altes Ausbildungsflugzeug nach Südfrankreich verkauft. Auf dem Segelflugplatz in Westertimke ist eine Ära zu Ende gegangen – das Zeitalter der vollständig oder teilweise aus Holz gebauten Segelflugzeuge. Die Airbus-Segelfluggemeinschaft Bremen hat sich von ihrem Schulungsdoppelsitzer ASK 13 getrennt. Das liege nicht etwa daran, dass der Holzbock in den Flügeln wüte, heißt es vom Verein. Der Flieger habe wie jedes der Flugzeuge in jedem Winter die Jahreswartung in der vereinseigenen Werkstatt durchlaufen, erklärt der Technische Leiter des Vereins, Sören Auen.

Dabei seien die Techniker geradezu pedantisch, selbst kleinsten Auffälligkeiten gehe man auf den Grund. Auch minimale Schäden würden ausgebessert, bevor im Frühjahr ein vom Luftfahrtbundesamt beauftragter Prüfer das Flugzeug für die folgende Saison freigebe. „Dadurch haben unsere Flugzeuge einen technischen Zustand wie bei ihrer Auslieferung aus dem Werk“, sagt Auen. Bei der ASK 13, die von einem bekannten Hersteller aus Poppenhausen in der Rhön gebaut wurde, sei das nun schon immerhin 51 Jahre her.

Das Flugzeug sei zwar praktisch wie neu, aber doch ein wenig aus der Zeit gefallen, erklären die Segelflieger. „Es gibt ja weder Motor noch Getriebe oder anderes, was irgendwann einen irreparablen Schaden nehmen könnte. Aber wir müssen mit der Zeit gehen. Fahrschulen bilden schließlich auch nicht mehr auf dem VW-Käfer aus“, sagt der Ehrenvorsitzende Rolf Struckmeyer. Also habe der Verein die betagte ASK 13 per Anzeige angeboten, und gleich mehrere Kaufinteressenten hätten sich gemeldet. „In Frankreich ist das Muster noch sehr beliebt, und so hat es uns nicht gewundert, dass ein französischer Verein nicht lange zögerte und das Flugzeug kaufte. Es geht nach Challes Les Eaux in Südfrankreich.“

Jetzt, im reiferen Alter, werde die ASK 13 dort ganz neue Erfahrungen machen, sagen sie sich in Westertimke. Zum Beispiel die, dass eine steife Brise in Norddeutschland nur ein laues Lüftchen ist im Vergleich zum stürmischen Mistral, der im Frühjahr durchs Rhonetal bläst. „In Frankreich wird sie noch eine lange zweite Jugend vor sich haben“, ist sich der Fluglehrer und Vorsitzende Lars Hagemann sicher. „Wir sind überzeugt, sie in gute Hände gegeben zu haben. In ihrem neuen Zuhause werden noch viele Pilotinnen und Piloten tolle, erlebnisreiche Flüge über den französischen Alpen mit ihr machen. Au revoir, altes Schlachtross.“ Quelle: ‚Weser-Kurier‚.

Segelflieger bleibt in Baumkronen hängen

Glück im Unglück hat der Pilot eines Segelflugzeugs im Landkreis Forchheim gehabt. Vermutlich bei einem missglückten Landeanflug auf den Flugplatz Burg Feuerstein ist das Flugzeug in einer Baumkrone hängen geblieben. Der Mann blieb dabei unverletzt. Der Pilot eines Segelflugzeugs ist bei Ebermannstadt mit seiner Maschine in einer Baumkrone hängen geblieben. Nach Angaben der Polizei war der 52-Jährige nach ersten Ermittlungen im Landeanflug in Höhe der Jugendburg Feuerstein. Auf Anfrage des BR sprach die Polizei von einer „Unachtsamkeit des Piloten“, der daraufhin die Kontrolle über den Flieger verlor. Bei der missglückten Landung krachte die Maschine in ein kleines Waldstück und blieb auf etwa fünf Metern Höhe in den Bäumen hängen. Rettungskräfte sicherten das Fluggerät und retteten den Pilot aus seinem Flugzeug. Er blieb nach Angaben der Polizei unverletzt. Quelle: ‚br.de‚.

Versteckte Höhensteuerschäden

Video über schlecht sichtbare Schäden z.B. an Nimbus 3, ASW24 und Astir, die bei der jährlichen Wartung entdeckt werden sollten. Quelle: ‚Gordon Macdonald auf Youtube‚.

Frank Neupert geht seit 50 Jahren in die Luft

Dieser Firmenchef geht ganz schnell mal in die Luft. Und das schon seit fünf Jahrzehnten. „Im April steht das Jubiläum an“, sagt der Schweinitzer Frank Neupert. Der Mann ist Segelflieger – also ohne Motor – aus Leidenschaft. Angefangen hat es schon 1970 bei der Gesellschaft für Sport und Technik (GST). „Da habe ich für die Theorie gebüffelt“, erzählt er. Und dann eben vor genau 50 Jahren erfüllt sich der Traum vom Fliegen. Die große Liebe sorgt dann für eine Zwangspause. Die DDR erteilt dem Diplomingenieur Flugverbot, weil er eine Familie gründete. „Ich hatte Westverwandtschaft und galt deshalb als potenzieller Republikflüchtling“, erzählt der Schweinitzer im Gespräch mit der MZ.

Alte Liebe rostet nicht
Erst nach der Wende darf er seine alte Leidenschaft wieder neu entdecken. „Fliegen verlernt man nicht“, sagt der Schweinitzer, der dem Aeroclub Berlin – der Verein hat 120 Mitglieder im Alter von 14 bis 80 Jahren – angehört. Der 64-Jährige startet vom Flugplatz Reinsdorf bei Jüterbog und schwärmt: „Man sieht Berlin und die Lichter von Tropical Island.“ Und auf dem ehemaligen Militärflughafen sei er schneller als seine Mitstreiter aus der Hauptstadt, um sportlich aktiv zu werden. „Es gibt Landesmeisterschaften und auch Deutsche Titelkämpfe“, berichtet der Experte. Wettkämpfe gebe es aller zwei Jahre auch in Holzdorf. Dabei geht es um Schnelligkeit und die richtige Taktik.

„Man muss versuchen, die beste Thermik zu finden“, so Neupert, der das Kunstfliegen als seine zweite Leidenschaft bezeichnet. Auch hier kann das Können der Sportler mit Medaillen bewertet werden. „Segelfliegen war in den 30-er Jahren Volkssport“, erzählt Neupert, der selbst nicht an Wettbewerben teilnimmt. „Ich fliege aus Spaß. Das ist mein Hobby“, sagt er. Er könne das genießen. „Die jungen Leute fliegen forscher“, berichtet er. Deshalb ende die Tour mitunter auf einem Feld. Das sei ihm aber auch schon passiert. „Und zwar während der Ernte, die Arbeiten gingen unbeeindruckt weiter“, berichtet er. Erworben hat er seinen Segelflieger günstig, aber in „einem miserabeln Zustand“. Wer über eine Anschaffung nachdenkt, muss mit einem Preis wie für einen Kleinwagen rechnen. Nach oben sei die Preisklasse offen. Wer aber einem Club angehört, könne ohne eigenen Flieger für etwa 1.000 Euro in der Saison, die von April bis Oktober geht, fliegen. So betrage die Jahresgebühr 360 Euro, jeder Start koste fünf Euro und jede Stunde zwölf Euro. „Im Verein ist die Ausbildung kostenlos“, berichtet Neupert. Die Fluglizenz gelte ein Leben lang. Aber es gebe regelmäßige Checks für Mensch und Technik.

International auch im Job
Neupert selbst ist jährlich 50 Stunden in der Luft. Er kennt etwa 40 Flugplätze in Deutschland, Dänemark Polen oder Tschechien. Allerdings gibt es über das Corona-Jahr 2020 nicht viel zu berichten. Da sei praktisch alles ausgefallen – auch das internationale Oldtimer-Treffen bei Osnabrück. Neupert bedauert dies. Er hat ein Herz für alte Technik, und er hilft in der Region bei der Sanierung eines Kulturdenkmals mit. Seine Firma beliefert Kunden in 30 Ländern und auf allen Kontinenten mit Förderanlagen. Quelle: ‚Mitteldeutsche Zeitung‚.

eta. Imagefilm. Dokumentation.

Die heutige Leichtwerk AG hat ihre Ursprünge in der freiberuflichen Ingenieurtätigkeit von Dr. Reiner Kickert. Anfang 1996 wurde die Bürogemeinschaft Flugtechnik & Leichtbau in den Räumen der ehemaligen Tannenbergkaserne am Flughafen Braunschweig gegründet. In den gemeinsam mit Hans-Ludwig Meyer, dem ehemaligen Leiter der Flugabteilung des DLR Braunschweig, genutzten Räumen widmete sich Dr. Kickert der Entwicklung des größten Segelflugzeuges der Welt, der eta. Das Projekt war Mitte 1995 von einer Gruppe berühmter Rekordsegelflieger (H.W. Grosse, E. Müller, H. Lodes, B. Gantenbrink, U. Mantica) in Auftrag gegeben worden. Am 31. Juli 2000 erfolgte der erfolgreiche Erstflug des Flugzeugs auf dem Flughafen Cochstedt. In der Folge wurde eine Kleinserie der Flugzeuge durch Herstellbetriebe in der Rhön und Süddeutschland gebaut. Quelle: Leichtwerk AG. >> Video.

Die Eckdaten des Weltrekord-Segelflugzeuges:

  • Besatzung: 2 Personen
  • Länge: 9,61 m
  • Spannweite: 30,90 m
  • Flügelfläche: 18,56 m²
  • Flügelstreckung: 51,33
  • max. Startmasse: 850 kg
  • max. Flächenbelastung: 45,7 kg/m²
  • Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
  • Gleitzahl: ca. 70
  • Segelflug-Index: 125
  • Entwicklungskosten: ca. 3 Millionen Euro

Aber das war es Wert.

Nach einem kurzen Aufruf im Netz war ruck-zuck eine ganze Traube ähnlich „Verrückter“ auf der Hahnweide und wir halfen uns gegenseitig, die Flugzeuge zu montieren. Ob’s hält oder doch mit Schneeschauer wieder zu machte, war schwierig einzuschätzen, aber der Optimismus siegte 🙂 Bei herrlich klarer Winterlandschaft katapultierte mich bei den eisigen Temperaturen Peter mit der starken Jodel regelrecht in die Luft, so dass ich den Rodeo-Schlepp schon im Querabflug beenden konnte – woaoh! Die Teck zog unglaublich gut und tatsächlich musste ich am Stuttgarter Deckel in 1’350 m.ü.M. abfliegen, obwohl ich immer noch stieg! Neuffen übersprang ich einfach und auch am Jusi musste ich nur etwas ausholen, um sogar über Hangkante am tiefverschneiten Rossfeld anzukommen. Wie lustig – ich kam mir wie im Hochgebirge vor – überall Wintersportler, die von ihren Langlaufskiern oder Schneeschuhen völlig verdutzt zu mir ‚raufsahen – naja, öfter auch ‚runtersahen, aber das ist eben Hangflug an der Schwäbischen Alb…

Der Hang am Rossfeld brachte mich gleich wieder deutlich über 1’000 m.ü.M. – genug, um entspannt am Glemser Becken entlang Richtung Pfullingen weiterzufliegen. Das ging ja easy heute 🙂 Wie so oft, war die Pfullinger „Unterhose“ eher verwirbelt, aber ein paar Meter konnte ich dennoch machen. Gerade genug, um über den Pass weiter noch Nordwesten zu springen – durch das Lee wurde ich aber ziemlich runter gewaschen. Dann wurde es schwierig. Der erste Anlauf Richtung Rossberghang (der mit dem viereckigen Turm) misslang und es dauerte ewig, bis ich wieder mühsam Ausgangshöhe hatte. Mit ziemlich Herzklopfen kam ich dann gut 50 m unter Hang an und erwarte ordentlichen Hangwind dort. Aber weit gefehlt – der Hang trug zwar, aber so richtig steigen dauerte lange. Mit viel Geduld hatte ich doch wieder gut 1’000 m.ü.M. und eine schön tragende Linie zum Farrenberg, der an der Spitze auch wieder etwas ging, was den Weiterflug zum Dreifürdtenstein ermöglichte. Auch da knapp unter Hang zog es erst nur mäßig. Aber je weiter ich Richtung Süden flog, umso besser stieg es. Ganz ruhig auf über 1’200 m.ü.M. Hmmmh – was tun? Der Zollern lockte – also los. Vielleicht zogen ja etwas die Cumuli, die sich in dem inzwischen aufgelockerten Himmel bildeten? Naja, nicht wirklich, aber was will man im Januar schon erwarten…

Die Nase südlich vom Hohenzollern (der majestätisch in der Sonne lag und gegen den weißen Schnee herrlich glitzerte), trug überraschend gut – der Wind, wenn auch schwächer, hatte wohl etwas mehr auf West gedreht. Voller Selbstbewusstsein glitt ich die tragenden Hänge weiter nach Südwesten. Aber „Ohweh – warum zog der genau im Wind stehende Hang vorne an der Ecke nicht wie erwartet“? Komisch – vielleicht überlagerte sich die (thermisch entwickelten?) Cumuli mit dem Hang? Naja ganz vorne die Nase, die wunderbar frei angeströmt wurde MUSSTE es ja gehen. Dachte ich mir noch so und lag dann 5 Minuten später auf eine tief eingeschneiten Wiese 🙂 Dort endete der Flug dann, sehr treffend quasi mitten im Ort von Endingen… ausgerechnet auch noch auf dem Gegenwindschenkel! Aber egal – wer hätte gedacht, dass man mitten im Winter und im Schnee so herrlich fliegen kann wie heute :-)) Bleibt mir nur noch, meinen tollen Rückholern zu danken, die pfeilschnell da waren und mich noch vor der Dunkelheit aus der Kälte retteten. Ganz schön blöd, wenn alle Kneipen zu haben und man sich nirgends aufwärmen kann. Quelle: Tilo Holighaus auf facebook. Flugdaten: OLC, onlinecontest.

Sportflieger nutzten herrliche Wetterbedingungen

Dank des herrlichen Winterwetters zog es am Sonntag zahlreiche Menschen in die Natur. So auch einige Mitglieder der Luftsportgruppe Rhönflug-Hünfeld. Sie nutzten die perfekten Wetterbedingungen, um nach langer Zeit mal wieder ins Cockpit ihrer Flugzeuge zu steigen. Geübt wurden vor allem Start und Landung. Strahlend blauer Himmel, eine schneebedeckte Landschaft und perfekte Luftverhältnisse. Für einen Segelflieger kann es kaum bessere und schönere Bedingungen zum Fliegen geben. Spontan entschlossen sich deshalb auch einige Mitglieder der Luftsportgruppe Rhönflug-Hünfeld dazu, auf dem Flugplatz Plätzer mal wieder in die Lüfte zu steigen. Mit einem Ultraleichtflugzeug und einem Segelflieger drehten die Piloten einige Runden über der herrlichen Winterlandschaft, ehe sie wieder sicher landeten. Quelle: Bernd Vogt in den ‚Osthessen-News‚.

Maximaler Höhenruder-Ausschlag verunmöglicht

Der Pilot und der Fluglehrer starteten am 21. September 2019 mit dem Segelflugzeug Duo Discus, eingetragen als HB-3411, vom Regionalflugplatz Bern-Belp (LSZB) zu einem Platzeinweisungsflug 3). Der einzuweisende, fliegende Pilot, der selber eine Berechtigung als Fluglehrer innehatte, sass dabei auf dem hinteren Sitz, der überwachende Fluglehrer auf dem vorderen Sitz.

Nach einem ereignislosen Flug hatte der Pilot beim Ausschweben (flare) den Eindruck, dass sich das Flugzeug kopflastig anfühlte, als ob sich der Schwerpunkt des Flugzeuges zu weit vorne befände. Ohne Kontrollschwierigkeiten zu bekunden, setzte der Pilot das Flugzeug gut spürbar auf der Graspiste auf. Als der Fluglehrer nachfragte, warum er das Abflachen vor dem Aufsetzen nicht etwas stärker habe durchführen wollen, gab der Pilot zu verstehen, dass er das Höhensteuer vor dem Aufsetzen bis zum Anschlag durchgezogen habe, wobei sich dieser gefühlsmässig an der üblichen Stelle zu befinden schien. Aufgrund der vorgängig überprüften Schwerpunktlage führte der Pilot die gut spürbare Landung auf die bei der HB-3411 vorhandenen Hinterkantenklappen 4) zurück, über die der von ihm üblicherweise geflogene Duo Discus seiner Fluggruppe nicht verfügt. Die HB-3411 wurde nach der Landung an einen weiteren Piloten übergeben, der den zweiten Flug an diesem Tag durchführte. Der Start und Schleppflug erfolgten ereignislos. Nach dem Klinken stellte der Pilot ebenfalls eine scheinbare Kopflastigkeit der HB-3411 fest und bemerkte, dass sich die Flugzeugnase im Kurvenflug trotz voll gezogenem Höhensteuer nicht horizontal halten liess. Er beendete seinen Flug und landete ohne weitere Probleme in Bern-Belp.

Feststellungen
Eine Nachberechnung zeigte, dass sich der Schwerpunkt im normalen Bereich befand. Eine Messung an den Höhenruderausschlägen ergab, dass das Höhenruder nach oben deutlich zu wenig Ausschlag hatte. Nach dem Entfernen der vorderen Sitzschale fand sich eine Bride mit einem Ferritkern, die das Höhensteuergestänge behinderte und den vollen Ausschlag beim Durchziehen des Höhensteuers verunmöglichte.

Gefundene Bride (rote Ellipse), die das Höhensteuergestänge teilweise blockierte

Analyse und Schlussfolgerungen
Woher diese Bride stammte, beziehungsweise wo sie befestigt sein sollte, konnte nicht rekonstruiert werden. Denkbar ist, dass sie bei Wartungsarbeiten versehentlich in den Rumpfbereich unter die Sitzwanne fiel und im Lauf der Zeit oder während des Fluges in die Position rutschte, in der sie das Gestänge der Höhenruderansteuerung behinderte. Üblicherweise werden bereits bei der Montage des Segelflugzeuges und im Rahmen der Vorflugkontrolle die Sicherungen der Ruderanschlüsse sowie die Gängigkeit der Steuerung überprüft. Die Ausschläge der Steuerflächen werden dabei nicht vermessen. Vor dem Start wird mittels der „Checkliste vor dem Start“ (check before departure) abermals überprüft, ob die Steuer unbehindert bis an ihren mechanischen Anschlag geführt werden können. Der vorliegende Fall verdeutlicht, dass sich anhand einer rein visuellen oder haptischen Überprüfung der Steuerung Einschränkungen der maximal möglichen Ruderausschläge kaum erkennen lassen. Ausserdem lässt sich nicht ausschliessen, dass lose Gegenstände oder Fremdkörper im Verlauf des Fluges aufgrund von Vibrationen oder Turbulenzen in eine Position rutschen, in der eine Ansteuerung der Ruderflächen behindert wird. Letzteres kann nur durch eine fortwährende Überprüfung auf Fremdkörper, insbesondere nach Unterhaltsarbeiten, verhindert werden. In der Vergangenheit führten blockierte Flugsteuerungen immer wieder zu einer eingeschränkten Steuerführung bis hin zum Kontrollverlust (vgl. Schlussbericht Nr. 2056 und Schlussbericht Nr. 2069). Nach Wartungsarbeiten sowie vor Antritt des Fluges kommt daher einer Überprüfung nach losen Gegenständen oder Fremdkörpern eine grosse Bedeutung zu.Nach den Abklärungen im Anschluss an den zweiten Flug liess sich auch erklären, warum die Landung des Piloten nach dem Platzeinweisungsflug trotz des voll bis zum vermeintlichen Anschlag durchgezogenem Höhensteuers etwas brüsker ausfiel, da ihm aufgrund der Bride nicht die maximal möglichen Ruderausschläge zur Verfügung standen. Es ist daher nachvollziehbar, dass dieser versteckte Hinweis nach der ersten Landung noch nicht zum Anlass genommen wurde, die Höhenruderausschläge zu vermessen. Quelle: ‚Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST‚. Flugaufnahme: ‚Martin Oertle auf flickr‚.

Fussnoten:
3) Dabei handelt es sich um einen Einweisungsflug zum Kennenlernen der Flugplatzumgebung aus der Luft.
4) Das Segelflugzeugmuster Duo Discus wurde ab der Werknummer 473 mit sogenannten Hinterkantenklappen ausgestattet, die mit den Bremsklappen gekoppelt sind. Beim Ausfahren der Bremsklappen werden die Hinterkantenklappen gleichzeitig nach unten ausgeschlagen. Dadurch kann ein Landeanflug steiler geflogen werden und das Segelflugzeug kann mit geringerer Geschwindigkeit am Boden aufgesetzt werden.

Stemmes „elfin 20“ soll 2021 fliegen

Die REINERSTEMME.aero GmbH aus Trebbin will in diesem Jahr die elektrische elfin20 in die Luft bringen. Die Berliner Firma hat die Coronazwangspause erfolgreich für einige wesentliche Design-Verbesserungen genutzt.

Das ist der aktuelle Stand des Projektes:

  • Die Batteriekapazität wurde von zwei auf drei Batterien mit je 10,5kWh erweitert. Im rein elektrischen elfin20.e Modell können damit inklusive e-Start fast drei Stunden Elektroflug gewonnen werden, unter anderem ein Resultat der hochwertigen Aerodynamik.
  • Zusammen mit dem Batteriepartner „Emectric“ wird eine neue Batteriezelle mit der Fähigkeit zu mehr Ladezyklen eingesetzt.
  • Ein „RangeExtender“ in der Modell-Variante „elfin20.ex“ wurde vom Flügel in den hinteren Rumpf verschoben und dort gegen eine oder zwei der drei Batterien der e-Version getauscht. 90 Liter Treibstoffkapazität sind im Innenflügel enthalten. Bei 185 km/h (100 kts) liegt der Verbrauch bei 16 l/h. Inklusive e-power wird damit eine Reichweite von 1’100 km für den Flug ins Traum-Segelfluggebiet erzielt. Die eine oder zwei Batterien sind bei Ankunft vom RangeExtender wieder geladen.
  • Mit „BRS Aerospace“ wurde ein Vertrag für das elfin Gesamtrettungssystem mit EASA/FAA-Zulassung für 900 kg/300 km/h verhandelt. Es ist im Mittelrumpf verbaut.

Hier finden Sie die aktuelle Broschüre und die Spezifikationen.

Schweizer Tempo-100-Plakette für Anhänger

In Deutschland dürfen Gespanne mit Wohnwagen und anderen Anhängern auf Autobahnen und Kraftfahrtstrassen unter bestimmten Voraussetzungen mit Tempo 100 km/h fahren. Um eine solche Tempo-100-Plakette zu bekommen, muss der Wohnwagen oder der Anhänger vorgängig in einem Technischen Zentrum des TCS (Touring Club Schweiz) nach den Vorgaben der Deutschen Gesetzgebung geprüft werden.

Wer Tempo 100 in Deutschland mit Personenwagen, Reisebussen oder anderen Zugfahrzeugen fahren möchte, muss besondere Anforderungen gemäss der deutschen Gesetzgebung erfüllen. Der TCS kann das Personenwagen-Gespann mit Schweizer Inverkehrsetzung in den Technischen Zentren prüfen und eine technische Bestätigung ausstellen. Diese wird von den deutschen Behörden anerkannt. Mit der technischen TCS-Bestätigung organisiert der TCS in Deutschland eine zweite Administrativ-Bestätigung und eine Plakette 100 km/h (Format 22×22 cm).

Den Test in einem Technischen Zenter durchführen
Die Kontrolle kann in einem der folgenden technischen Zentren durchgeführt werden: Au-Wädenswil, Biel, Birr, Emmen, Fontaines, Füllinsdorf, Ittigen, Oensingen, St. Gallen, Sevelen, Sitten, Thun-Allmendingen, Volketswil, Winterthur (Neftenbach), Zürich (Schlieren). Vor der Anmeldung für die Tempo-100-Prüfung beim TCS ist mit Vorteil unsere Checkliste zu beachten. Diese Checkliste soll dazu beitragen, dass mit dem Gespann die Kontrollhürde beim ersten Mal genommen werden kann. Die meisten Anhänger sind vom Hersteller für 100 km/h zugelassen. Diese Bestätigung hat keinen Einfluss auf die notwendige Sichtkontrolle. Quelle: ‚TCS‚.

Segelflieger heben in Unterzeil ab

Dass man Silvester auch luftsportlich feiern kann, bewiesen einige Mitglieder der Segelfliegergruppe Tannheim, die ihre Heimat auf dem Flugplatz westlich von Buxheim nahe Memmingen hat, nun in Unterzeil. Da deren Piste witterungsbedingt Starts und Landungen derzeit nur bedingt zulässt, packten die Piloten ein doppelsitziges Segelflugzeug vom Typ DG 1000 in den Transporthänger und bauten es auf dem Verkehrslandeplatz Leutkirch-Unterzeil wieder auf. Am Schleppseil hinter dem vereinseigenen Ultraleichtflugzeug CT hoben die Segelflieger etliche Male ab, ließen sich auf 1000 Meter Höhe schleppen, klinkten aus und flogen im Gleitflug wieder zurück zum Unterzeiler Flugplatz. Längere Flüge waren aufgrund der in dieser Jahreszeit fehlenden Thermik nicht möglich. Allerdings sind besonders die anspruchsvollen Flugzeug-Schleppstarts eine wertvolle Hilfe, um die „fluglose“ Wintersaison mit Übungen zu überbrücken. Die Aktion war möglich in Absprache mit dem diensttuenden Beauftragten für Luftaufsicht in Unterzeil, der zugleich auch Fluglehrer in Tannheim ist, und der Maßgabe die entsprechenden Corona-Bedingungen einzuhalten. Quelle: ‚Schwäbische‘.

Erlebnisreiches und erfolgreiches Jahr

Auch in diesem Jahr stand an den Sommer-Wochenenden die Segelflug-Bundesliga im Vordergrund der Flugplanung. Trotz der notwendigen Anpassung der Bundesliga-Saison an die Auswirkungen der Corona-Pandemie, erzielte der FKB zum Saisonende mit Platz 8 von 30 eine hervorragende Platzierung im vorderen Tabellendrittel. Nicht nur unsere Schüler und jungen Lizenzpiloten haben sich dieses Jahr trotzt der Umstände hervorragend weiterentwickelt. Mit Dominique Langhans konnte außerdem ein FKB-Mitglied zum Fluglehrer ausgebildet werden und unterstützt das Fluglehrerteam nun tatkräftig dabei, neuen Vereinsmitgliedern ihren Traum zu ermöglichen: Ein Flugzeug allein durch die Luft zu navigieren.

Weiterhin spielt die Corona-Pandemie eine große Rolle in den Planungen des Vereins. So musste der beliebte Fliegerball in 2020 leider entfallen und das Fortbildungswochenende im Januar 2021 soll im digitalen Raum stattfinden. Der FKB ist jedoch optimistisch, die in 2020 ausgefallen Deutsche Segelflug-Meisterschaft der Frauen im kommenden Sommer durchführen zu können. Voraussetzung sei jedoch, dass zum einen die geltenden Regeln dies zulassen und zum anderen das Durchführen so einer Veranstaltung mit bis zu 300 Personen auf dem Flugplatz gesellschaftlich vertretbar ist. Diese Einschränkung hält die zahlreichen tatkräftigen Helfenden jedoch nicht davon ab, die Planung mit „Volldampf“ voranzutreiben. Pilotinnen und Piloten haben den Ruf stets optimistisch nach vorne zu schauen – für die Mitglieder des Fliegerklub Brandenburg trifft dieses Vorurteil in jedem Fall zu. Die Vorfreude auf die Flugsaison 2021 ist quasi „mit den Händen zu greifen.“ Quelle: ‚Meetingpoint Brandenburg‚.

Kaffeekässle geplündert

Weihnachten ist vorbei, doch immer noch gibt es schöne Überraschungen: Die „Kaffeetrinker“ in der Firma Schempp-Hirth in Kirchheim haben übers Jahr nicht nur eifrig ihrer Kaffeesucht gefrönt, sondern auch pünktlich zum Jahresende ihr Kaffeekässle geplündert. Der Inhalt kommt wieder der Teckboten-Weihnachtsaktion zugute, worüber wir uns riesig freuen. Ganz offensichtlich sind die Mitarbeiter des renommierten Flugzeugbauunternehmens rund um ihren Chef Thilo Holighaus nicht nur in Sachen Segelflug äußerst emsig und effektiv, sondern auch im Kaffeeverbrauch. Stolze 1140 Euro haben uns die Flugspezialisten jetzt überwiesen. Das verpasst der Weihnachtsaktion des Teckboten zum Jahresende noch mal einen schönen Schub, und wir danken ganz herzlich dafür. Quelle: ‚Teckbote‚.

Flugzeug-Index überarbeitet

Im Segelflug werden in Klassen mit sehr unterschiedlichen Flugzeugmustern und vor allem bei klassenübergreifenden Starterfeldern Indices herangezogen, um die Flugleistung der Piloten vergleichbar zu machen. Die Sektion Segelflug hat sich nun daran gemacht die bestehenden Indices neu zusammenzufassen. Der größte Vorteil eines eigene Index ist die Möglichkeit diesen kurzfristig innert Jahresfrist auf Beschluss der Sektion zu verbessern oder anzupassen. In der Zukunft wird eine Kommission jährlich gut begründete Anträge prüfen und eine Evaluierung des AUSTROINDEX vornehmen.

Kein Index gewährt in jeder Situation absolute Gerechtigkeit, es ist ein ständiges Annähern. Mit diesem Index hat es der Aeroclub nun selbst in der Hand Nachbesserungen vorzunehmen, auf das Gebirgsfliegen einzugehen und sich von den Hauptindices DMST Index (der eigentlich nur für den Gebrauch innerhalb der Flugzeugklassen gedacht ist) und dem BGA-Index unabhängig zu machen. Auch das Neueinpflegen von Flugzeugtypen kann so schneller erfolgen. Der AUSTROINDEX ist für die Staatsmeisterschaften und Landesmeisterschaften obligatorisch, Veranstalter von CUPs und TALs können den AUSTROINDEX frei wählen und über deren Ausschreibung bekannt geben. Eine Anwendung auf die dezentrale Meisterschaft sis.at ist vorläufig nicht geplant. Quelle: ‚Österreichischer Aeroclub‚.

Südafrikas Segelflugzeugbauer in Corona-Zeiten

Obwohl Südafrika (SA) hinsichtlich der aktiven Fälle von Covid-19 zeitweise zu den führenden Ländern der Welt gehörte, waren die Mitarbeiter von Jonker Sailplanes bisher von den Auswirkungen des Virus nicht betroffen. Jonkers hat die notwendigen Schritte unternommen, um das Infektionsrisiko unter den Mitarbeitern zu verringern. Bisher wurde kein einziger Covid-Fall bestätigt. Seit dem 24. Juli hat Südafrika einen raschen Rückgang der täglichen Neuinfektionen erlebt, was darauf hindeutet, dass der Höhepunkt überschritten ist. Auch die Genesungsrate ist auf 86% gestiegen, wobei die Sterblichkeitsrate mit nur 0,6% viel niedriger ist als bei einer normalen Grippe. Diese positiven Trends führten dazu, dass der Staat am 17. August seine Restriktionen lockerte.

Eine der Branchen in Südafrika, die wahrscheinlich am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind, ist die Tourismus- und Luftfahrtindustrie. Der private Tourismussektor Südafrikas drängte die Regierung, die Grenzen im September zu öffnen, da dies bis März die Hochsaison ist. Obwohl sich die Weltwirtschaft auf einem historischen Tiefstand befindet, macht Jonker Sailplanes als Unternehmen große Fortschritte. Im Juli konnte nach dem Lockdown der zweite Container mit fünf neuen Segelflugzeugen an die europäischen Eigentümer verschifft werden. Auch der JS2-Prototyp macht Fortschritte. Der JS3 RES-Prototyp befindet sich in der Lackiererei. Quelle: ‚Jonkers Sailplanes‚.

Antares 21 Haltergemeinschaft

Die 8er Haltergemeinschaft von Bernd Korthaus für einen Elektro-Eigenstarter Antares 21 hat noch drei Anteile zu vergeben.

Es handelt sich um eine neu zu gründende HG für einen Antares 21, der also noch bestellt wird. Der Großteil des Kaufpreises wird erst kurz vor der Auslieferung benötigt. Sofort erforderlich sind 10% Anzahlung, die wir durch 8 teilen. Grundidee ist, mit einer 8er-Haltergemeinschaft eine sehr hohe Auslastung zu erzielen, so dass der rechnerische Tagessatz klein gehalten wird. Idealerweise wird der Antares im eigenen Fliegerurlaub genutzt. Hier eine Flugvorführung der Antares 20.

Rein rechnerisch ergeben sich bei einer Nutzung des kompletten Jahres (durch Einbeziehung von Südfrankreich ab spätestens Oktober) 45 Nutzungstage als Primärpilot ( = 6,5 Urlaubswochen) und 45 Nutzungstage als Ersatzpilot bei einer 1/8-Teilung. (Der Ersatzpilot ist als Backup gedacht, wenn der Primärpilot eine Pause machen möchte.) Denkbar wäre auch, dass zwei Halter gemeinsam in den Segelflug-Urlaub fahren. Sie hätten dann bereits in der Hauptsaison zusammen 6 Wochen Nutzungszeit. Und das gleiche noch mal von Oktober bis März, wo in Südfrankreich dann Hang und Welle geflogen werden kann (Oktober und März auch teilweise thermisch). Die Stationierung erfolgt in Absprache in besonders schönen Fluggebieten, etwa Niederöblarn (AT), Pritzwalk (Brandenburg) und Südfrankreich. Pro Jahr sind verschiedene feste Stationierungsorte geplant (etwa 3 bis 4 während der Hauptsaison, ab Oktober dann Südfrankreich). Dann hat jeder Pilot eine Auswahl verschiedener attraktiver Flugreviere, die im Laufe der Jahre auch wechseln können. Da gerade der Antares extrem wertstabil ist, ist mit einem nur geringen Wertverlust der eigenen Einlage zu rechnen. Das Geld ist also nicht „weg“, es ist lediglich gebunden für die Zeit der HG.

Von den Versicherungs-, Wartungs- und den Hangar-Gebühren abgesehen (die man sich ja auch teilt), ist der rechnerische Tagessatz in Bezug auf den Wertverlust sehr gering (etwa 18 Euro bei linearer Abschreibung über 40 Jahre). Etwas übertrieben könnte man sagen, man kann ihn fast umsonst fliegen wenn der nötige Kapitaleinsatz verfügbar ist. Wahrscheinlich gibt es daher kaum eine Investition, die derart hohe „Zinsen“ abwirft in Form einmaliger und erlebnisreicher Flugtage. Die Unterhaltskosten schätze ich auf 60 Euro monatlich pro 1/8-Anteil, inklusive Vollkasko mit 4.000 Euro Eigenbeteiligung, Hangarierung und Wartung. Wer das mit der Ersparnis gegenrechnet durch wegfallende F-Schlepp-Gebühren, der wird feststellen dass ein Plus herauskommt. Auf F-Schlepp warten bei 30 Grad im Schatten würde sich auch erledigen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich der Antares 20 im reinen Segelflug so anfühlt, als hätte er einen Motor. Kein Wunder bei einer Gleitzahl nahe 60, und der Antares 21 wird das noch toppen. Mit einer erheblichen Steigerung der gesamten Eigenstart-Steighöhe ist außerdem zu rechnen bei Fertigstellung, aufgrund der schnellen Entwicklung im Akku-Markt. Ich schätze es wird eine Steighöhe größer 5.000 Meter möglich sein. Der Antares ist nicht der günstigste Segelflieger, der momentan erhältlich ist. Allerdings machen seine Fähigkeiten, sein extrem zuverlässiger Eigenstart-Motor und damit sein Einsatzgebiet und seine Sicherheit das wieder wett. Der einzige Nachteil ist, dass der Aufbau aufwändig ist wegen der schweren Flächen (obwohl das nicht alle so sehen). Dies lässt sich durch eine dauerhafte Hangarierung beseitigen. Täglich aufbauen möchte man ihn nicht, auch nicht abbauen wenn man abends platt ist nach 8 Stunden Flug.

Eine so große Haltergemeinschaft ist mit einem kleinen Verein vergleichbar. Aus Süddeutschland ist etwa eine 12er-HG für einen Arcus bekannt, der dadurch ebenfalls intensiv genutzt wird. Ein Mitglied hat auch 10 Jahre Erfahrung mit einer 9er Janus-HG in Südfrankreich. Er sagte dass durchschnittlich 2 Mitglieder ihre Zeit nicht voll ausschöpfen und dies die gemeinsame Nutzung noch weiter entspannt. Falls Du Interesse hast sende mir am besten Deine Telefonnummer für ein erstes unverbindliches Gespräch. Das ist erfahrungsgemäß effizienter als E-Mails. 🙂

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Warnsystem war aus

Nach dem Zusammenstoß zweier Flugzeuge Anfang August bei Emershofen nahe Weißenhorn, bei dem ein 52-Jähriger ums Leben kam (wir berichteten), hat die Bundesstelle für Flugunfallsicherung (BFU) nun einen Zwischenbericht veröffentlicht. Die BFU kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass zwar beide Flugzeuge mit dem Kollisionswarnsystem Flarm ausgerüstet waren, dieses aber beim abgestürzten Segelflugzeug nicht in Betrieb war. Laut dem Bericht startete am 7. August zuerst der Reisemotorsegler vom Flugplatz in Weißenhorn. Nach einem Zwischenstopp in Augsburg ging es wieder zurück. Als sich der Motorsegler mit zwei Insassen an Bord – ein 73 Jahre alter Fluglehrer und sein 52-jähriger Schüler – im Bereich des Weißenhorner Flugplatzes befand, sei der Landeanflug per Funk angemeldet worden. Das Flugzeug habe daraufhin die südliche Platzrunde geflogen, um sich für den Anflug vorzubereiten.

Der Segelflieger war um 12.29 Uhr an der Winde zu einem Überlandflug gestartet und soll laut Zeugenaussagen zu diesem Zeitpunkt Funkkontakt mit dem Weißenhorner Flugplatz gehabt haben. Bei der Rückkehr zum Flugplatz sei aber keine Meldung über Funk erfolgt. Nach der Kollision stürzte der Segelflieger zu Boden. Das Wrack wurde zerstört in einem Getreidefeld aufgefunden. Die Unfallstelle soll sich etwa einen Kilometer südlich des Flugplatzes befunden haben. Der 52 Jahre alte Pilot starb. Der Motorsegler konnte schwer beschädigt in Weißenhorn landen. Die Insassen blieben unverletzt und sollen laut BFU-Bericht nach der Landung angegeben haben, kein Signal des Kollisionswarnsystems Flarm empfangen und den Segler nicht wahrgenommen zu haben. Quelle: ‚Augsburger Allgemeine‚.

Vom „Sorgenkind“ zum modernen Doppelsitzer

Strahlende Gesichter, leuchtende Augen – endlich war es so weit! Nachdem der Luftsportclub Castrop-Rauxel e. V. sein einziges Segelflugzeug nach einem schweren Unfall verloren hatte, lag die Ausbildung der Flugschüler eine Zeit lang völlig brach. Jetzt aber, am 26. September, konnte der Verein glücklicherweise sein neues Luftschiff taufen.

»Ja, es war wirklich ein schwerer Einschnitt, als unser Schul-Flugzeug im August letzten Jahres nach einem Seilriss beim Start am Flugplatz Borkenberge zu Schaden kam«, erzählt Vorstandsmitglied Hans Joachim Benfer. »Glücklicherweise überstanden die Insassen das Malheur recht gut, das Flugzeug selbst war allerdings völlig zerstört.«

Vom „Sorgenkind“ zum modernen Doppelsitzer

Keine einfache Situation, schließlich konnte nicht mal so eben ein neues Flugzeug gebaut werden. Dies war interessanterweise früher ein wenig anders. So wurde das erste Ausbildungsflugzeug ›Sorgenkind‹ durch die Vereinsmitglieder noch selbst gebaut. Hans Joachim Benfer: »Der von der Münsteraner Firma Siebert erworbene Rohbau wurde 1951 eigenhändig in unserer Vereinswerkstatt fertiggestellt, einem Gebäude in Obercastrop, das uns übrigens noch heute als Arbeitsstätte dient. Bemerkenswert ist, dass es in dieser SG38 nur einen Sitzplatz gab: den für den Flugschüler. Der Fluglehrer lief also neben dem Flugzeug her und half dem Flugschützling bestmöglich durch Mitlaufen und Zurufen … Bei dem nachfolgenden Doppelraab war der Lehrer jetzt immerhin mit an Bord, allerdings noch ohne eigenes Steuer. Er

hockte halbhoch hinter dem Schüler, um durch beherztes Eingreifen über die Schulter vor Schlimmerem zu bewahren.« Überhaupt entstanden in den knapp 70 Jahren LSCCR-Vereinsgeschichte innerhalb vieler 1.000 Arbeitsstunden noch so einige Flieger, beispielsweise eine Ka7, eine Ka8 und schließlich 1980 die ASK13, die nahezu 40 Jahre lang mit über 10.000 Starts für die Ausbildung der Piloten eingesetzt wurde. Als diese nach ihrem Unfall im letzten Jahr nicht mehr zur Verfügung stand, war der Luftsportverein immens betroffen. Schließlich sind die Zeiten der Selbstfertigung heute definitiv vorbei, Eigenbauten aus sicherheitstechnischen Gründen mittlerweile nicht mehr möglich. Also galt es, ein neues Flugzeug zu beschaffen, um die vier in der Ausbildung befindlichen Flugschüler weiter qualifizieren zu können.

Sechs Monate später gelang das schier Unmögliche

Nach sorgfältiger Abwägung entschieden sich die Vereinsmitglieder gegen den Kauf eines gebrauchten Flugzeugs und für die Anschaffung eines modernen, zeitgemäßen Doppelsitzers vom deutschen Hersteller DG Flugzeugbau. Hans Joachim Benfer: »Leider erfordert der Erwerb dieses Typs erhebliche Mittel und normalerweise lange Wartezeiten. Doch glücklicherweise erhielten wir das Angebot für ein Flugzeug, das bereits 2020 lieferbar war.

Darauf folgte eine erhebliche Kraftanstrengung, um die erforderlichen Mittel im sechsstelligen Bereich zu beschaffen.« Etwa die Hälfte der Kosten konnte der Verein aus eigener Kraft und mithilfe von Sponsoren aufbringen. Dabei half auch der Stadtsportverband Castrop-Rauxel mit Fördermitteln. Die restliche benötigte Summe konnte mit der Sparkasse Vest über die NRW.Bank mit einem günstigen Sportförder-Kredit aufgebracht werden.

So gelang nur sechs Monate später das scheinbar Unmögliche: Im April 2020 – mitten im Corona Lockdown – konnte der Luftsportclub Castrop-Rauxel e. V. die fabrikneue DG1001 zulassen, das modernste Segelflugzeug am Flugplatz Borkenberge und ein Meilenstein in der Ausbildung von Piloten im Vereinssport.

Ende September wurde das neue Prachtstück unter Teilnahme zahlreicher

Familien, Freunde und Sponsoren von Ehrenmitglied Reinhard Weber offiziell getauft. »Der Namensgebung gingen so einige skurrile Vorschläge voraus, die bei uns allen zur allgemeinen Erheiterung beigetragen hatten«, erinnert sich Hans Joachim Benfer schmunzelnd. »Schließlich entschieden wir uns für das Rufzeichen CR – ›Charlie Romeo‹ –, dieses Kürzel passt ja nun mal perfekt zu unserem Städte- und Vereinsnamen.«

„Wir schauen mit Zuversicht in die Zukunft!“

Jetzt geht es also wieder mit Schwung in die Luft, dies gilt insbesondere für die jüngsten Mitglieder, die als erste vom neuen Flugzeug profitierten. Und es gibt noch manch anderen Grund zur Freude, erfahren wir. »Ausbildungsleiter Philipp Bagus konnte trotz eingeschränkten Corona-Flugbetriebs bereits die erste erfolgreiche bestandene Piloten- und zwei bestandene Alleinflugprüfungen bekanntgeben. Die erst 15-jährigen Schüler Mats Möller und Raik Hering aus

Castrop-Rauxel durften bereits alleine mit dem neuen Flugzeug abheben. Und natürlich sind wir ausgesprochen glücklich, dass alle Hürden in so kurzer Zeit gemeistert werden konnten. Wir schauen mit Zuversicht in die Zukunft!« Auch wir wünschen dem Luftsportclub Castrop-Rauxel e. V. allzeit guten Flug, vor allem sichere Landungen und einen schwungvollen Start in das kommende 70-jährige Jubiläumsjahr.
Quelle: ‚Stadtmagazin‚.

So werden Sharks gebaut

Werksbesichtigung bei HpH Sailplanes von Stefan Langer: „Was für ein interessanter und langer Tag bei HpH. Am frühen Morgen fuhr ich nach Kutná Hora in der Tschechischen Republik, um die HpH 304 ES für den E2Glide-Wettbewerb abzuholen. Jaroslav überraschte Uli Schwenk und mich mit einem Testflug der neuen Twin Shark, und nach dem Abendessen waren wir eingeladen, einen Blick in seine beeindruckende Fabrik zu werfen. Wir verließen das Werk um 23 Uhr, noch 250 km bis nach Großrückerswalde. Ich bin so dankbar, das alles erlebt zu haben“. Quelle: ‚Stefan Langer‚.

Historische Segelflieger in Dessau

Zum ersten Mal hat Dessau ein historisches Segelfliegertreffen erlebt. Mehr als 20 Flieger aus ganz Deutschland waren zu sehen. Hunderte Zuschauer kamen auf den Flugplatz. Auf dem Flugplatz in Dessau hat in den vergangenen Tagen ein Oldtimertreffen für Segelflieger hunderte Zuschauer begeistert. Vom Doppeldecker bis zu einer „Libelle“ aus DDR-Zeiten waren 20 Segelflieger aus ganz Deutschland zu bestaunen. Die Besitzer der Flieger trafen sich bereits zum 23. Mal – aber zum ersten Mal in Dessau. Bereits in den Jahren zuvor waren die historischen Segelflieger auch in Stendal zu Gast gewesen. Nach Schätzungen des Veranstalters, dem Luftsport Service-Center Ost, zogen die Oldtimer der Lüfte etwa 600 bis 700 Zuschauer auf den Flugplatz.

Die DDR-Libelle – Ein seltenes Überbleibsel
Ein ganz besonderes Exemplar hatte Sandro Rutz mitgebracht: Eine „Libelle“ aus DDR-Zeiten. Seine Maschine, Baujahr 1959, sei das einzige aktiv fliegende Exemplar dieses Segelfliegertyps, erklärt er. Seine „Libelle“ stehe zudem unter Denkmalschutz. Rutz ergänzt: „Viele Maschinen wurden noch zu DDR-Zeiten wegen der Fluchtgefahr verbrannt. Ein paar, die es überstanden haben, stehen heute in Museen.“ Insgesamt seien aber nur etwas mehr als 100 Stück dieses speziellen Segelfliegertyps hergestellt worden.

Lob für Dessau
Für die Oldtimerbesitzer spielte die Stadt Dessau in diesem Jahr eine wichtige Rolle. Sie hätte es ihnen ermöglicht, dass der Flugplatz für dieses Event genutzt werden konnte, sagt Christian Bernius vom Luftsport Service-Center Ost. Parallel habe auch der Heimatverein Kleinkühnau die Segelflieger unterstützt, damit Zuschauer am Samstag mit dabei sein konnten. „Durch Corona haben wir mit weniger Teilnehmern gerechnet – aber viele Veranstaltungen wurden abgesagt und dadurch haben sich viele auf diese Veranstaltung gefreut“, meint Bernius zur guten Teilnehmerzahl. Quelle: ‚MDR‚.

Summarischer Untersuchungsbericht

…Nach einer Strecke von rund 150 m verspürte der Pilot bei einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h einen Schlag auf der rechten Seite und es war ihm sofort klar, dass das rechte Flü-gelende des Motorseglers das hohe Gras rechter Hand der Piste 30 touchiert hatte. In der Folge drehte sich das Flugzeug um die Hochachse (Ringelpiez) und kam rückwärts rollend im hohen Gras zum Stillstand. Der Pilot stellte den Motor und alle elektrischen Verbraucher ab und stieg unverletzt aus dem schwer beschädigten Flugzeug aus. Quelle: ‚SUST‘. Lesen Sie hier den gesamten Untersuchungsbericht.

EASA-Zulassung für Schleicher AS 33 Es

Schleicher-Flugzeugbau aus Poppenhausen teilt mit: „Mit großer Freude haben wir die Nachricht entgegengenommen, dass die EASA die Zulassung für unseren neuen 18m-Segler AS 33 Es (ausgerüstet mit SOLO 2350-Triebwerk mit Elektrostarter) erteilt hat, und das nur ein dreiviertel Jahr nach dem Erstflug am 23. Januar 2020. Die Zulassung erfolgte nach der neuesten Ausgabe der CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009). Damit erfüllt die AS 33 Es den aktuellen Stand der europäischen Technik- und Sicherheitsanforderungen. Vorausgegangen ist eine sehr intensive Flugerprobung nach den Anforderungen der CS-22, wobei Flugleistung, Flugeigenschaften und Verhalten in Grenzsituationen detailliert analysiert und bewertet wurden. Inzwischen ist die Serienproduktion in vollem Gange und die Auslieferung der ersten Kundenflugzeuge hat begonnen“.

Wetter zwang Segelflieger zu Notlandung

Zwei Segelflieger mussten am Freitag, 2. Oktober im Bezirk Innsbruck-Land wetterbedingt notlanden. Verletzt wurde niemand. Zwei 20-Jährige waren in Garmisch mit einem Sportsegelflieger gestartet und hatten vor, nach der Innntal-Runde wieder am Flugplatz in Garmisch zu landen. Wegen des starken Windes im Bereich der Martinswand mussten die beiden jedoch gegen 15.30 eine Notlandung vornehmen und landeten unverletzt in einem Feld im Bereich Afling, Michelfeld. Knapp eine halbe Stunde später ging bei der Polizeiinspektion Rum eine Meldung ein, dass soeben ein aus Osten kommender Segelflieger in den Feldern zwischen Rum und Thaur abgesunken sei. Die Erhebungen ergaben, dass ein 43-jähriger Pilot aus Innsbruck aufgrund der Wetterlage und der fehlenden Thermik und zu einer Außenlandung ansetzen musste. Verletzt wurde dabei niemand. Quelle: ‚Tiroler Tageszeitung‚. Bildquelle (Symbolbild).

Oldtimer in die Luft bringen

90 Jahre alt ist die Konstruktion des „Grunau-Babys“, eines der populärsten Segelflugzeuge der Vorkriegszeit. Der Luftsport Club (LSC) Dümpel ist im Besitz eines der geschätzt noch 5.000 bis 7.000 existierenden Exemplare. Das knapp 100 Kilogramm leichte Segelflugzeug mit offener Haube und seiner durchscheinenden Konstruktion aus Holzrippen und Stoffbespannung soll bald auch wieder bei den Flugplatzfesten auf dem Dümpel bewundert werden. Da nach 60 Jahren jedoch deutliche Gebrauchspuren zu sehen sind, möchte man im Verein das „Baby“in einem ehrenamtlichen Projekt restaurieren. Die Bespannung des Segelflugzeugs wurde mit der Zeit rissig, Steuerelemente sollen überholt und Holzverklebungen müssen nachgearbeitet werden. Die Materialkosten für die Generalüberholung liegen bei 7.300 Euro. Auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten kam dem Verein eine Initiative der Volksbank Oberberg entgegen. Für jede Spende zur Förderung des Projektes beteiligt sich die Volksbank mit bis zu 10 Euro zusätzlich. Beim LSC hofft man auf tatkräftige Unterstützung der Nachbarn und Freunde der Region. Unter allen Spendern ab 10 Euro werden zwei Segelrundflüge im Wert von jeweils 55 Euro verlost. Quelle: ‚Oberberg-Aktuell.de‚.

Segelflugzeug stürzt in Parmelan bei Annecy ab

Die Feuerwehr wurde am Nachmittag des 5. August nach einem von Zeugen berichteten Absturz eines Flugzeugs in Region Parmelan alarmiert. Erste Berichte deuten darauf hin, dass ein Segelflugzeug gegen das Seil des Lastenaufzugs zur Parmelan-Hütte geflogen ist. Es stürzte in den Wald. Der zivile Sicherheitshubschrauber Dragon 74 wurde eingesetzt. Die beiden an Bord befindlichen Personen im Alter von 60 und 61 Jahren waren schwer verletzt, sie wurden von der Feuerwehr vor Ort medizinisch versorgt und auf dem Luftweg in das Krankenhaus von Annecy evakuiert. Quelle: ‚Le Dauphiné‚.

Neuer Haubenblitzer

Sotecc aus Kirchheim/Teck bringt einen neuen Haubenblitzer mit neu entwickeltem Haubenkontakt für rund EUR 400.- auf den Markt. Er ist mit roten LED’s bestückt und soll auch bei starkem Sonnenlicht gut erkennbar sein. Er kann individuell konfiguriert werden (Blikfrequenz, Alarm-Schwelle, Sichtbarkeit). Bei Stillstand am Boden bleibt der Blitzer ausgeschaltet. Sobald sich das Flugzeug in Bewegung setzt, wird dies erkannt und der Blitzer fängt automatisch an mit einer stromsparenden Blitzfrequenz zu blinken. Der Pilot muss also den Schalter zur Steuerung im Nomalbetrieb nicht bedienen. Wird eine drohende Kollision erkannt, ändert sich die Blitzfrequenz des Haubenblitzers. Nach der Landung geht der Haubenblitzer automatisch in den Standby-Mode und blinkt nicht mehr. Bei Klapphauben ist es wichtig, dass im Falle eines Notabwurfs dieser nicht durch Kabel oder andere Anschlüsse blockiert wird. Deswegen wurde viel Zeit in die Entwicklung eines Haubenkontaktes investiert, der Funktionionalität, Sicherheit mit einem unkomplizierten Einbau kombiniert.