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Stemmes „elfin 20“ soll 2021 fliegen

Die RAINERSTEMME.aero GmbH aus Trebbin will in diesem Jahr die elektrische elfin20 in die Luft bringen. Die Berliner Firma hat die Coronazwangspause erfolgreich für einige wesentliche Design-Verbesserungen genutzt.

Das ist der aktuelle Stand des Projektes:

  • Die Batteriekapazität wurde von zwei auf drei Batterien mit je 10,5kWh erweitert. Im rein elektrischen elfin20.e Modell können damit inklusive e-Start fast drei Stunden Elektroflug gewonnen werden, unter anderem ein Resultat der hochwertigen Aerodynamik.
  • Zusammen mit dem Batteriepartner „Emectric“ wird eine neue Batteriezelle mit der Fähigkeit zu mehr Ladezyklen eingesetzt.
  • Ein „RangeExtender“ in der Modell-Variante „elfin20.ex“ wurde vom Flügel in den hinteren Rumpf verschoben und dort gegen eine oder zwei der drei Batterien der e-Version getauscht. 90 Liter Treibstoffkapazität sind im Innenflügel enthalten. Bei 185 km/h (100 kts) liegt der Verbrauch bei 16 l/h. Inklusive e-power wird damit eine Reichweite von 1’100 km für den Flug ins Traum-Segelfluggebiet erzielt. Die eine oder zwei Batterien sind bei Ankunft vom RangeExtender wieder geladen.
  • Mit „BRS Aerospace“ wurde ein Vertrag für das elfin Gesamtrettungssystem mit EASA/FAA-Zulassung für 900 kg/300 km/h verhandelt. Es ist im Mittelrumpf verbaut.

Hier finden Sie die aktuelle Broschüre und die Spezifikationen.

Schweizer Tempo-100-Plakette für Anhänger

In Deutschland dürfen Gespanne mit Wohnwagen und anderen Anhängern auf Autobahnen und Kraftfahrtstrassen unter bestimmten Voraussetzungen mit Tempo 100 km/h fahren. Um eine solche Tempo-100-Plakette zu bekommen, muss der Wohnwagen oder der Anhänger vorgängig in einem Technischen Zentrum des TCS (Touring Club Schweiz) nach den Vorgaben der Deutschen Gesetzgebung geprüft werden.

Wer Tempo 100 in Deutschland mit Personenwagen, Reisebussen oder anderen Zugfahrzeugen fahren möchte, muss besondere Anforderungen gemäss der deutschen Gesetzgebung erfüllen. Der TCS kann das Personenwagen-Gespann mit Schweizer Inverkehrsetzung in den Technischen Zentren prüfen und eine technische Bestätigung ausstellen. Diese wird von den deutschen Behörden anerkannt. Mit der technischen TCS-Bestätigung organisiert der TCS in Deutschland eine zweite Administrativ-Bestätigung und eine Plakette 100 km/h (Format 22×22 cm).

Den Test in einem Technischen Zenter durchführen
Die Kontrolle kann in einem der folgenden technischen Zentren durchgeführt werden: Au-Wädenswil, Biel, Birr, Emmen, Fontaines, Füllinsdorf, Ittigen, Oensingen, St. Gallen, Sevelen, Sitten, Thun-Allmendingen, Volketswil, Winterthur (Neftenbach), Zürich (Schlieren). Vor der Anmeldung für die Tempo-100-Prüfung beim TCS ist mit Vorteil unsere Checkliste zu beachten. Diese Checkliste soll dazu beitragen, dass mit dem Gespann die Kontrollhürde beim ersten Mal genommen werden kann. Die meisten Anhänger sind vom Hersteller für 100 km/h zugelassen. Diese Bestätigung hat keinen Einfluss auf die notwendige Sichtkontrolle. Quelle: ‚TCS‚.

Segelflieger heben in Unterzeil ab

Dass man Silvester auch luftsportlich feiern kann, bewiesen einige Mitglieder der Segelfliegergruppe Tannheim, die ihre Heimat auf dem Flugplatz westlich von Buxheim nahe Memmingen hat, nun in Unterzeil. Da deren Piste witterungsbedingt Starts und Landungen derzeit nur bedingt zulässt, packten die Piloten ein doppelsitziges Segelflugzeug vom Typ DG 1000 in den Transporthänger und bauten es auf dem Verkehrslandeplatz Leutkirch-Unterzeil wieder auf. Am Schleppseil hinter dem vereinseigenen Ultraleichtflugzeug CT hoben die Segelflieger etliche Male ab, ließen sich auf 1000 Meter Höhe schleppen, klinkten aus und flogen im Gleitflug wieder zurück zum Unterzeiler Flugplatz. Längere Flüge waren aufgrund der in dieser Jahreszeit fehlenden Thermik nicht möglich. Allerdings sind besonders die anspruchsvollen Flugzeug-Schleppstarts eine wertvolle Hilfe, um die „fluglose“ Wintersaison mit Übungen zu überbrücken. Die Aktion war möglich in Absprache mit dem diensttuenden Beauftragten für Luftaufsicht in Unterzeil, der zugleich auch Fluglehrer in Tannheim ist, und der Maßgabe die entsprechenden Corona-Bedingungen einzuhalten. Quelle: ‚Schwäbische‘.

Erlebnisreiches und erfolgreiches Jahr

Auch in diesem Jahr stand an den Sommer-Wochenenden die Segelflug-Bundesliga im Vordergrund der Flugplanung. Trotz der notwendigen Anpassung der Bundesliga-Saison an die Auswirkungen der Corona-Pandemie, erzielte der FKB zum Saisonende mit Platz 8 von 30 eine hervorragende Platzierung im vorderen Tabellendrittel. Nicht nur unsere Schüler und jungen Lizenzpiloten haben sich dieses Jahr trotzt der Umstände hervorragend weiterentwickelt. Mit Dominique Langhans konnte außerdem ein FKB-Mitglied zum Fluglehrer ausgebildet werden und unterstützt das Fluglehrerteam nun tatkräftig dabei, neuen Vereinsmitgliedern ihren Traum zu ermöglichen: Ein Flugzeug allein durch die Luft zu navigieren.

Weiterhin spielt die Corona-Pandemie eine große Rolle in den Planungen des Vereins. So musste der beliebte Fliegerball in 2020 leider entfallen und das Fortbildungswochenende im Januar 2021 soll im digitalen Raum stattfinden. Der FKB ist jedoch optimistisch, die in 2020 ausgefallen Deutsche Segelflug-Meisterschaft der Frauen im kommenden Sommer durchführen zu können. Voraussetzung sei jedoch, dass zum einen die geltenden Regeln dies zulassen und zum anderen das Durchführen so einer Veranstaltung mit bis zu 300 Personen auf dem Flugplatz gesellschaftlich vertretbar ist. Diese Einschränkung hält die zahlreichen tatkräftigen Helfenden jedoch nicht davon ab, die Planung mit „Volldampf“ voranzutreiben. Pilotinnen und Piloten haben den Ruf stets optimistisch nach vorne zu schauen – für die Mitglieder des Fliegerklub Brandenburg trifft dieses Vorurteil in jedem Fall zu. Die Vorfreude auf die Flugsaison 2021 ist quasi „mit den Händen zu greifen.“ Quelle: ‚Meetingpoint Brandenburg‚.

Kaffeekässle geplündert

Weihnachten ist vorbei, doch immer noch gibt es schöne Überraschungen: Die „Kaffeetrinker“ in der Firma Schempp-Hirth in Kirchheim haben übers Jahr nicht nur eifrig ihrer Kaffeesucht gefrönt, sondern auch pünktlich zum Jahresende ihr Kaffeekässle geplündert. Der Inhalt kommt wieder der Teckboten-Weihnachtsaktion zugute, worüber wir uns riesig freuen. Ganz offensichtlich sind die Mitarbeiter des renommierten Flugzeugbauunternehmens rund um ihren Chef Thilo Holighaus nicht nur in Sachen Segelflug äußerst emsig und effektiv, sondern auch im Kaffeeverbrauch. Stolze 1140 Euro haben uns die Flugspezialisten jetzt überwiesen. Das verpasst der Weihnachtsaktion des Teckboten zum Jahresende noch mal einen schönen Schub, und wir danken ganz herzlich dafür. Quelle: ‚Teckbote‚.

Flugzeug-Index überarbeitet

Im Segelflug werden in Klassen mit sehr unterschiedlichen Flugzeugmustern und vor allem bei klassenübergreifenden Starterfeldern Indices herangezogen, um die Flugleistung der Piloten vergleichbar zu machen. Die Sektion Segelflug hat sich nun daran gemacht die bestehenden Indices neu zusammenzufassen. Der größte Vorteil eines eigene Index ist die Möglichkeit diesen kurzfristig innert Jahresfrist auf Beschluss der Sektion zu verbessern oder anzupassen. In der Zukunft wird eine Kommission jährlich gut begründete Anträge prüfen und eine Evaluierung des AUSTROINDEX vornehmen.

Kein Index gewährt in jeder Situation absolute Gerechtigkeit, es ist ein ständiges Annähern. Mit diesem Index hat es der Aeroclub nun selbst in der Hand Nachbesserungen vorzunehmen, auf das Gebirgsfliegen einzugehen und sich von den Hauptindices DMST Index (der eigentlich nur für den Gebrauch innerhalb der Flugzeugklassen gedacht ist) und dem BGA-Index unabhängig zu machen. Auch das Neueinpflegen von Flugzeugtypen kann so schneller erfolgen. Der AUSTROINDEX ist für die Staatsmeisterschaften und Landesmeisterschaften obligatorisch, Veranstalter von CUPs und TALs können den AUSTROINDEX frei wählen und über deren Ausschreibung bekannt geben. Eine Anwendung auf die dezentrale Meisterschaft sis.at ist vorläufig nicht geplant. Quelle: ‚Österreichischer Aeroclub‚.

Südafrikas Segelflugzeugbauer in Corona-Zeiten

Obwohl Südafrika (SA) hinsichtlich der aktiven Fälle von Covid-19 zeitweise zu den führenden Ländern der Welt gehörte, waren die Mitarbeiter von Jonker Sailplanes bisher von den Auswirkungen des Virus nicht betroffen. Jonkers hat die notwendigen Schritte unternommen, um das Infektionsrisiko unter den Mitarbeitern zu verringern. Bisher wurde kein einziger Covid-Fall bestätigt. Seit dem 24. Juli hat Südafrika einen raschen Rückgang der täglichen Neuinfektionen erlebt, was darauf hindeutet, dass der Höhepunkt überschritten ist. Auch die Genesungsrate ist auf 86% gestiegen, wobei die Sterblichkeitsrate mit nur 0,6% viel niedriger ist als bei einer normalen Grippe. Diese positiven Trends führten dazu, dass der Staat am 17. August seine Restriktionen lockerte.

Eine der Branchen in Südafrika, die wahrscheinlich am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind, ist die Tourismus- und Luftfahrtindustrie. Der private Tourismussektor Südafrikas drängte die Regierung, die Grenzen im September zu öffnen, da dies bis März die Hochsaison ist. Obwohl sich die Weltwirtschaft auf einem historischen Tiefstand befindet, macht Jonker Sailplanes als Unternehmen große Fortschritte. Im Juli konnte nach dem Lockdown der zweite Container mit fünf neuen Segelflugzeugen an die europäischen Eigentümer verschifft werden. Auch der JS2-Prototyp macht Fortschritte. Der JS3 RES-Prototyp befindet sich in der Lackiererei. Quelle: ‚Jonkers Sailplanes‚.

Antares 21 Haltergemeinschaft

Die 8er Haltergemeinschaft von Bernd Korthaus für einen Elektro-Eigenstarter Antares 21 hat noch drei Anteile zu vergeben.

Es handelt sich um eine neu zu gründende HG für einen Antares 21, der also noch bestellt wird. Der Großteil des Kaufpreises wird erst kurz vor der Auslieferung benötigt. Sofort erforderlich sind 10% Anzahlung, die wir durch 8 teilen. Grundidee ist, mit einer 8er-Haltergemeinschaft eine sehr hohe Auslastung zu erzielen, so dass der rechnerische Tagessatz klein gehalten wird. Idealerweise wird der Antares im eigenen Fliegerurlaub genutzt. Hier eine Flugvorführung der Antares 20.

Rein rechnerisch ergeben sich bei einer Nutzung des kompletten Jahres (durch Einbeziehung von Südfrankreich ab spätestens Oktober) 45 Nutzungstage als Primärpilot ( = 6,5 Urlaubswochen) und 45 Nutzungstage als Ersatzpilot bei einer 1/8-Teilung. (Der Ersatzpilot ist als Backup gedacht, wenn der Primärpilot eine Pause machen möchte.) Denkbar wäre auch, dass zwei Halter gemeinsam in den Segelflug-Urlaub fahren. Sie hätten dann bereits in der Hauptsaison zusammen 6 Wochen Nutzungszeit. Und das gleiche noch mal von Oktober bis März, wo in Südfrankreich dann Hang und Welle geflogen werden kann (Oktober und März auch teilweise thermisch). Die Stationierung erfolgt in Absprache in besonders schönen Fluggebieten, etwa Niederöblarn (AT), Pritzwalk (Brandenburg) und Südfrankreich. Pro Jahr sind verschiedene feste Stationierungsorte geplant (etwa 3 bis 4 während der Hauptsaison, ab Oktober dann Südfrankreich). Dann hat jeder Pilot eine Auswahl verschiedener attraktiver Flugreviere, die im Laufe der Jahre auch wechseln können. Da gerade der Antares extrem wertstabil ist, ist mit einem nur geringen Wertverlust der eigenen Einlage zu rechnen. Das Geld ist also nicht „weg“, es ist lediglich gebunden für die Zeit der HG.

Von den Versicherungs-, Wartungs- und den Hangar-Gebühren abgesehen (die man sich ja auch teilt), ist der rechnerische Tagessatz in Bezug auf den Wertverlust sehr gering (etwa 18 Euro bei linearer Abschreibung über 40 Jahre). Etwas übertrieben könnte man sagen, man kann ihn fast umsonst fliegen wenn der nötige Kapitaleinsatz verfügbar ist. Wahrscheinlich gibt es daher kaum eine Investition, die derart hohe „Zinsen“ abwirft in Form einmaliger und erlebnisreicher Flugtage. Die Unterhaltskosten schätze ich auf 60 Euro monatlich pro 1/8-Anteil, inklusive Vollkasko mit 4.000 Euro Eigenbeteiligung, Hangarierung und Wartung. Wer das mit der Ersparnis gegenrechnet durch wegfallende F-Schlepp-Gebühren, der wird feststellen dass ein Plus herauskommt. Auf F-Schlepp warten bei 30 Grad im Schatten würde sich auch erledigen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich der Antares 20 im reinen Segelflug so anfühlt, als hätte er einen Motor. Kein Wunder bei einer Gleitzahl nahe 60, und der Antares 21 wird das noch toppen. Mit einer erheblichen Steigerung der gesamten Eigenstart-Steighöhe ist außerdem zu rechnen bei Fertigstellung, aufgrund der schnellen Entwicklung im Akku-Markt. Ich schätze es wird eine Steighöhe größer 5.000 Meter möglich sein. Der Antares ist nicht der günstigste Segelflieger, der momentan erhältlich ist. Allerdings machen seine Fähigkeiten, sein extrem zuverlässiger Eigenstart-Motor und damit sein Einsatzgebiet und seine Sicherheit das wieder wett. Der einzige Nachteil ist, dass der Aufbau aufwändig ist wegen der schweren Flächen (obwohl das nicht alle so sehen). Dies lässt sich durch eine dauerhafte Hangarierung beseitigen. Täglich aufbauen möchte man ihn nicht, auch nicht abbauen wenn man abends platt ist nach 8 Stunden Flug.

Eine so große Haltergemeinschaft ist mit einem kleinen Verein vergleichbar. Aus Süddeutschland ist etwa eine 12er-HG für einen Arcus bekannt, der dadurch ebenfalls intensiv genutzt wird. Ein Mitglied hat auch 10 Jahre Erfahrung mit einer 9er Janus-HG in Südfrankreich. Er sagte dass durchschnittlich 2 Mitglieder ihre Zeit nicht voll ausschöpfen und dies die gemeinsame Nutzung noch weiter entspannt. Falls Du Interesse hast sende mir am besten Deine Telefonnummer für ein erstes unverbindliches Gespräch. Das ist erfahrungsgemäß effizienter als E-Mails. 🙂

>> Mehr Details.

Warnsystem war aus

Nach dem Zusammenstoß zweier Flugzeuge Anfang August bei Emershofen nahe Weißenhorn, bei dem ein 52-Jähriger ums Leben kam (wir berichteten), hat die Bundesstelle für Flugunfallsicherung (BFU) nun einen Zwischenbericht veröffentlicht. Die BFU kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass zwar beide Flugzeuge mit dem Kollisionswarnsystem Flarm ausgerüstet waren, dieses aber beim abgestürzten Segelflugzeug nicht in Betrieb war. Laut dem Bericht startete am 7. August zuerst der Reisemotorsegler vom Flugplatz in Weißenhorn. Nach einem Zwischenstopp in Augsburg ging es wieder zurück. Als sich der Motorsegler mit zwei Insassen an Bord – ein 73 Jahre alter Fluglehrer und sein 52-jähriger Schüler – im Bereich des Weißenhorner Flugplatzes befand, sei der Landeanflug per Funk angemeldet worden. Das Flugzeug habe daraufhin die südliche Platzrunde geflogen, um sich für den Anflug vorzubereiten.

Der Segelflieger war um 12.29 Uhr an der Winde zu einem Überlandflug gestartet und soll laut Zeugenaussagen zu diesem Zeitpunkt Funkkontakt mit dem Weißenhorner Flugplatz gehabt haben. Bei der Rückkehr zum Flugplatz sei aber keine Meldung über Funk erfolgt. Nach der Kollision stürzte der Segelflieger zu Boden. Das Wrack wurde zerstört in einem Getreidefeld aufgefunden. Die Unfallstelle soll sich etwa einen Kilometer südlich des Flugplatzes befunden haben. Der 52 Jahre alte Pilot starb. Der Motorsegler konnte schwer beschädigt in Weißenhorn landen. Die Insassen blieben unverletzt und sollen laut BFU-Bericht nach der Landung angegeben haben, kein Signal des Kollisionswarnsystems Flarm empfangen und den Segler nicht wahrgenommen zu haben. Quelle: ‚Augsburger Allgemeine‚.

Vom „Sorgenkind“ zum modernen Doppelsitzer

Strahlende Gesichter, leuchtende Augen – endlich war es so weit! Nachdem der Luftsportclub Castrop-Rauxel e. V. sein einziges Segelflugzeug nach einem schweren Unfall verloren hatte, lag die Ausbildung der Flugschüler eine Zeit lang völlig brach. Jetzt aber, am 26. September, konnte der Verein glücklicherweise sein neues Luftschiff taufen.

»Ja, es war wirklich ein schwerer Einschnitt, als unser Schul-Flugzeug im August letzten Jahres nach einem Seilriss beim Start am Flugplatz Borkenberge zu Schaden kam«, erzählt Vorstandsmitglied Hans Joachim Benfer. »Glücklicherweise überstanden die Insassen das Malheur recht gut, das Flugzeug selbst war allerdings völlig zerstört.«

Vom „Sorgenkind“ zum modernen Doppelsitzer

Keine einfache Situation, schließlich konnte nicht mal so eben ein neues Flugzeug gebaut werden. Dies war interessanterweise früher ein wenig anders. So wurde das erste Ausbildungsflugzeug ›Sorgenkind‹ durch die Vereinsmitglieder noch selbst gebaut. Hans Joachim Benfer: »Der von der Münsteraner Firma Siebert erworbene Rohbau wurde 1951 eigenhändig in unserer Vereinswerkstatt fertiggestellt, einem Gebäude in Obercastrop, das uns übrigens noch heute als Arbeitsstätte dient. Bemerkenswert ist, dass es in dieser SG38 nur einen Sitzplatz gab: den für den Flugschüler. Der Fluglehrer lief also neben dem Flugzeug her und half dem Flugschützling bestmöglich durch Mitlaufen und Zurufen … Bei dem nachfolgenden Doppelraab war der Lehrer jetzt immerhin mit an Bord, allerdings noch ohne eigenes Steuer. Er

hockte halbhoch hinter dem Schüler, um durch beherztes Eingreifen über die Schulter vor Schlimmerem zu bewahren.« Überhaupt entstanden in den knapp 70 Jahren LSCCR-Vereinsgeschichte innerhalb vieler 1.000 Arbeitsstunden noch so einige Flieger, beispielsweise eine Ka7, eine Ka8 und schließlich 1980 die ASK13, die nahezu 40 Jahre lang mit über 10.000 Starts für die Ausbildung der Piloten eingesetzt wurde. Als diese nach ihrem Unfall im letzten Jahr nicht mehr zur Verfügung stand, war der Luftsportverein immens betroffen. Schließlich sind die Zeiten der Selbstfertigung heute definitiv vorbei, Eigenbauten aus sicherheitstechnischen Gründen mittlerweile nicht mehr möglich. Also galt es, ein neues Flugzeug zu beschaffen, um die vier in der Ausbildung befindlichen Flugschüler weiter qualifizieren zu können.

Sechs Monate später gelang das schier Unmögliche

Nach sorgfältiger Abwägung entschieden sich die Vereinsmitglieder gegen den Kauf eines gebrauchten Flugzeugs und für die Anschaffung eines modernen, zeitgemäßen Doppelsitzers vom deutschen Hersteller DG Flugzeugbau. Hans Joachim Benfer: »Leider erfordert der Erwerb dieses Typs erhebliche Mittel und normalerweise lange Wartezeiten. Doch glücklicherweise erhielten wir das Angebot für ein Flugzeug, das bereits 2020 lieferbar war.

Darauf folgte eine erhebliche Kraftanstrengung, um die erforderlichen Mittel im sechsstelligen Bereich zu beschaffen.« Etwa die Hälfte der Kosten konnte der Verein aus eigener Kraft und mithilfe von Sponsoren aufbringen. Dabei half auch der Stadtsportverband Castrop-Rauxel mit Fördermitteln. Die restliche benötigte Summe konnte mit der Sparkasse Vest über die NRW.Bank mit einem günstigen Sportförder-Kredit aufgebracht werden.

So gelang nur sechs Monate später das scheinbar Unmögliche: Im April 2020 – mitten im Corona Lockdown – konnte der Luftsportclub Castrop-Rauxel e. V. die fabrikneue DG1001 zulassen, das modernste Segelflugzeug am Flugplatz Borkenberge und ein Meilenstein in der Ausbildung von Piloten im Vereinssport.

Ende September wurde das neue Prachtstück unter Teilnahme zahlreicher

Familien, Freunde und Sponsoren von Ehrenmitglied Reinhard Weber offiziell getauft. »Der Namensgebung gingen so einige skurrile Vorschläge voraus, die bei uns allen zur allgemeinen Erheiterung beigetragen hatten«, erinnert sich Hans Joachim Benfer schmunzelnd. »Schließlich entschieden wir uns für das Rufzeichen CR – ›Charlie Romeo‹ –, dieses Kürzel passt ja nun mal perfekt zu unserem Städte- und Vereinsnamen.«

„Wir schauen mit Zuversicht in die Zukunft!“

Jetzt geht es also wieder mit Schwung in die Luft, dies gilt insbesondere für die jüngsten Mitglieder, die als erste vom neuen Flugzeug profitierten. Und es gibt noch manch anderen Grund zur Freude, erfahren wir. »Ausbildungsleiter Philipp Bagus konnte trotz eingeschränkten Corona-Flugbetriebs bereits die erste erfolgreiche bestandene Piloten- und zwei bestandene Alleinflugprüfungen bekanntgeben. Die erst 15-jährigen Schüler Mats Möller und Raik Hering aus

Castrop-Rauxel durften bereits alleine mit dem neuen Flugzeug abheben. Und natürlich sind wir ausgesprochen glücklich, dass alle Hürden in so kurzer Zeit gemeistert werden konnten. Wir schauen mit Zuversicht in die Zukunft!« Auch wir wünschen dem Luftsportclub Castrop-Rauxel e. V. allzeit guten Flug, vor allem sichere Landungen und einen schwungvollen Start in das kommende 70-jährige Jubiläumsjahr.
Quelle: ‚Stadtmagazin‚.

So werden Sharks gebaut

Werksbesichtigung bei HpH Sailplanes von Stefan Langer: „Was für ein interessanter und langer Tag bei HpH. Am frühen Morgen fuhr ich nach Kutná Hora in der Tschechischen Republik, um die HpH 304 ES für den E2Glide-Wettbewerb abzuholen. Jaroslav überraschte Uli Schwenk und mich mit einem Testflug der neuen Twin Shark, und nach dem Abendessen waren wir eingeladen, einen Blick in seine beeindruckende Fabrik zu werfen. Wir verließen das Werk um 23 Uhr, noch 250 km bis nach Großrückerswalde. Ich bin so dankbar, das alles erlebt zu haben“. Quelle: ‚Stefan Langer‚.

Historische Segelflieger in Dessau

Zum ersten Mal hat Dessau ein historisches Segelfliegertreffen erlebt. Mehr als 20 Flieger aus ganz Deutschland waren zu sehen. Hunderte Zuschauer kamen auf den Flugplatz. Auf dem Flugplatz in Dessau hat in den vergangenen Tagen ein Oldtimertreffen für Segelflieger hunderte Zuschauer begeistert. Vom Doppeldecker bis zu einer „Libelle“ aus DDR-Zeiten waren 20 Segelflieger aus ganz Deutschland zu bestaunen. Die Besitzer der Flieger trafen sich bereits zum 23. Mal – aber zum ersten Mal in Dessau. Bereits in den Jahren zuvor waren die historischen Segelflieger auch in Stendal zu Gast gewesen. Nach Schätzungen des Veranstalters, dem Luftsport Service-Center Ost, zogen die Oldtimer der Lüfte etwa 600 bis 700 Zuschauer auf den Flugplatz.

Die DDR-Libelle – Ein seltenes Überbleibsel
Ein ganz besonderes Exemplar hatte Sandro Rutz mitgebracht: Eine „Libelle“ aus DDR-Zeiten. Seine Maschine, Baujahr 1959, sei das einzige aktiv fliegende Exemplar dieses Segelfliegertyps, erklärt er. Seine „Libelle“ stehe zudem unter Denkmalschutz. Rutz ergänzt: „Viele Maschinen wurden noch zu DDR-Zeiten wegen der Fluchtgefahr verbrannt. Ein paar, die es überstanden haben, stehen heute in Museen.“ Insgesamt seien aber nur etwas mehr als 100 Stück dieses speziellen Segelfliegertyps hergestellt worden.

Lob für Dessau
Für die Oldtimerbesitzer spielte die Stadt Dessau in diesem Jahr eine wichtige Rolle. Sie hätte es ihnen ermöglicht, dass der Flugplatz für dieses Event genutzt werden konnte, sagt Christian Bernius vom Luftsport Service-Center Ost. Parallel habe auch der Heimatverein Kleinkühnau die Segelflieger unterstützt, damit Zuschauer am Samstag mit dabei sein konnten. „Durch Corona haben wir mit weniger Teilnehmern gerechnet – aber viele Veranstaltungen wurden abgesagt und dadurch haben sich viele auf diese Veranstaltung gefreut“, meint Bernius zur guten Teilnehmerzahl. Quelle: ‚MDR‚.

Summarischer Untersuchungsbericht

…Nach einer Strecke von rund 150 m verspürte der Pilot bei einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h einen Schlag auf der rechten Seite und es war ihm sofort klar, dass das rechte Flü-gelende des Motorseglers das hohe Gras rechter Hand der Piste 30 touchiert hatte. In der Folge drehte sich das Flugzeug um die Hochachse (Ringelpiez) und kam rückwärts rollend im hohen Gras zum Stillstand. Der Pilot stellte den Motor und alle elektrischen Verbraucher ab und stieg unverletzt aus dem schwer beschädigten Flugzeug aus. Quelle: ‚SUST‘. Lesen Sie hier den gesamten Untersuchungsbericht.

EASA-Zulassung für Schleicher AS 33 Es

Schleicher-Flugzeugbau aus Poppenhausen teilt mit: „Mit großer Freude haben wir die Nachricht entgegengenommen, dass die EASA die Zulassung für unseren neuen 18m-Segler AS 33 Es (ausgerüstet mit SOLO 2350-Triebwerk mit Elektrostarter) erteilt hat, und das nur ein dreiviertel Jahr nach dem Erstflug am 23. Januar 2020. Die Zulassung erfolgte nach der neuesten Ausgabe der CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009). Damit erfüllt die AS 33 Es den aktuellen Stand der europäischen Technik- und Sicherheitsanforderungen. Vorausgegangen ist eine sehr intensive Flugerprobung nach den Anforderungen der CS-22, wobei Flugleistung, Flugeigenschaften und Verhalten in Grenzsituationen detailliert analysiert und bewertet wurden. Inzwischen ist die Serienproduktion in vollem Gange und die Auslieferung der ersten Kundenflugzeuge hat begonnen“.

Wetter zwang Segelflieger zu Notlandung

Zwei Segelflieger mussten am Freitag, 2. Oktober im Bezirk Innsbruck-Land wetterbedingt notlanden. Verletzt wurde niemand. Zwei 20-Jährige waren in Garmisch mit einem Sportsegelflieger gestartet und hatten vor, nach der Innntal-Runde wieder am Flugplatz in Garmisch zu landen. Wegen des starken Windes im Bereich der Martinswand mussten die beiden jedoch gegen 15.30 eine Notlandung vornehmen und landeten unverletzt in einem Feld im Bereich Afling, Michelfeld. Knapp eine halbe Stunde später ging bei der Polizeiinspektion Rum eine Meldung ein, dass soeben ein aus Osten kommender Segelflieger in den Feldern zwischen Rum und Thaur abgesunken sei. Die Erhebungen ergaben, dass ein 43-jähriger Pilot aus Innsbruck aufgrund der Wetterlage und der fehlenden Thermik und zu einer Außenlandung ansetzen musste. Verletzt wurde dabei niemand. Quelle: ‚Tiroler Tageszeitung‚. Bildquelle (Symbolbild).

Oldtimer in die Luft bringen

90 Jahre alt ist die Konstruktion des „Grunau-Babys“, eines der populärsten Segelflugzeuge der Vorkriegszeit. Der Luftsport Club (LSC) Dümpel ist im Besitz eines der geschätzt noch 5.000 bis 7.000 existierenden Exemplare. Das knapp 100 Kilogramm leichte Segelflugzeug mit offener Haube und seiner durchscheinenden Konstruktion aus Holzrippen und Stoffbespannung soll bald auch wieder bei den Flugplatzfesten auf dem Dümpel bewundert werden. Da nach 60 Jahren jedoch deutliche Gebrauchspuren zu sehen sind, möchte man im Verein das „Baby“in einem ehrenamtlichen Projekt restaurieren. Die Bespannung des Segelflugzeugs wurde mit der Zeit rissig, Steuerelemente sollen überholt und Holzverklebungen müssen nachgearbeitet werden. Die Materialkosten für die Generalüberholung liegen bei 7.300 Euro. Auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten kam dem Verein eine Initiative der Volksbank Oberberg entgegen. Für jede Spende zur Förderung des Projektes beteiligt sich die Volksbank mit bis zu 10 Euro zusätzlich. Beim LSC hofft man auf tatkräftige Unterstützung der Nachbarn und Freunde der Region. Unter allen Spendern ab 10 Euro werden zwei Segelrundflüge im Wert von jeweils 55 Euro verlost. Quelle: ‚Oberberg-Aktuell.de‚.

Segelflugzeug stürzt in Parmelan bei Annecy ab

Die Feuerwehr wurde am Nachmittag des 5. August nach einem von Zeugen berichteten Absturz eines Flugzeugs in Region Parmelan alarmiert. Erste Berichte deuten darauf hin, dass ein Segelflugzeug gegen das Seil des Lastenaufzugs zur Parmelan-Hütte geflogen ist. Es stürzte in den Wald. Der zivile Sicherheitshubschrauber Dragon 74 wurde eingesetzt. Die beiden an Bord befindlichen Personen im Alter von 60 und 61 Jahren waren schwer verletzt, sie wurden von der Feuerwehr vor Ort medizinisch versorgt und auf dem Luftweg in das Krankenhaus von Annecy evakuiert. Quelle: ‚Le Dauphiné‚.

Neuer Haubenblitzer

Sotecc aus Kirchheim/Teck bringt einen neuen Haubenblitzer mit neu entwickeltem Haubenkontakt für rund EUR 400.- auf den Markt. Er ist mit roten LED’s bestückt und soll auch bei starkem Sonnenlicht gut erkennbar sein. Er kann individuell konfiguriert werden (Blikfrequenz, Alarm-Schwelle, Sichtbarkeit). Bei Stillstand am Boden bleibt der Blitzer ausgeschaltet. Sobald sich das Flugzeug in Bewegung setzt, wird dies erkannt und der Blitzer fängt automatisch an mit einer stromsparenden Blitzfrequenz zu blinken. Der Pilot muss also den Schalter zur Steuerung im Nomalbetrieb nicht bedienen. Wird eine drohende Kollision erkannt, ändert sich die Blitzfrequenz des Haubenblitzers. Nach der Landung geht der Haubenblitzer automatisch in den Standby-Mode und blinkt nicht mehr. Bei Klapphauben ist es wichtig, dass im Falle eines Notabwurfs dieser nicht durch Kabel oder andere Anschlüsse blockiert wird. Deswegen wurde viel Zeit in die Entwicklung eines Haubenkontaktes investiert, der Funktionionalität, Sicherheit mit einem unkomplizierten Einbau kombiniert.

Wie ich zum Segelfliegen überredet wurde

Semesterferien auf dem Flugplatz: 14 Studierende der Uni Freiburg dürfen beim Breisgauverein für Segelflug in die Lüfte gehen – und selber ein Segelflugzeug steuern. Möglich macht’s ein Hochschulsport-Angebot. fudder-Redakteurin Gina Kutkat ist spontan mitgeflogen. Während andere Studierende gerade in der UB oder zuhause sitzen und an ihren Hausarbeiten schreiben, lernt ein anderer Teil, wie man ein Segelflugzeug fliegt: Seit rund einer Woche campen 14 Studierende der Uni Freiburg auf einem Feld bei Kirchzarten und nehmen Schnupperstunden im Segelfliegen. Was sie richtig gemacht haben? Sie haben den Semesterferien-Kurs im allgemeinen Hochschulsport gebucht – ein Angebot, das Pilot Nils Wiegmann mit dem Breisgauverein für Segelflug vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hat. „Heute Abend fliegen wir bis zum Sonnenuntergang“, sagt Wiegmann zu seinen Teilnehmenden, die sich in den letzten Tagen richtig gut kennengelernt haben: Eine Woche verbringen sie auf dem Segelflugplatz in Kirchzarten, essen, pauken und fliegen gemeinsam. „Segelfliegen ist ein Teamsport“, fügt Alexander Gütermann hinzu, der dem Piloten an diesem Tag als Fluglehrer assistiert. Und während er den Start eines Flugzeugs durchgibt – „ASK 13, doppelsitzig, startklar“ – machen die Studierenden das nächste Flugzeug fit oder breiten sich auf ihren eigenen Flug vor. Nichtsahnend mache ich fleißig Notizen, frage die Studierenden nach ihren Erfahrungen und bin heilfroh, nicht selber in die Luft zu müssen. Zu früh gefreut. Die Faszination des Segelfliegens – die darf jeder Teilnehmer mehrmals in den sieben Tagen erleben. „Jeden Tag pro Person zwei Flüge unter Aufsicht eines Lehrers, das ist realistisch“, sagt Nils Wiegmann. Solange das Wetter mitspielt, versteht sich, denn wie jeder Natursport ist das Segelfliegen davon abhängig. Doch auch wenn es regnet, gibt es genügend Theorie zu pauken – auch das gehört zum Segelfliegen dazu. Heute spielt das Wetter mit, es ist etwas bewölkt, der Wind kommt aus Norden. In Doppelsitzer-Segelflugzeugen vom Typ ASK 13 und 21 wird gegen den Wind gestartet. Quelle: ‚Badische-Zeitung.de‚.

Absturz kurz nach dem Start

Beim Absturz eines Segelflugzeugs im Waadtländer Jura ist die 29-jährige Pilotin ums Leben gekommen. Sie war am Samstagnachmittag mit ihrem Flugzeug kurz nach dem Start in einem Waldstück verunglückt. Wie die Waadtländer Kantonspolizei am Sonntag mitteilte, ist das Segelflugzeug mit der deutschen Staatsangehörigen, die im Wallis lebte, in der Gemeinde Mont-la-Ville am Col du Mollendruz abgestürzt. Dieser liegt in der Nähe des Lac de Joux. Die Rega und Rettungsdienste seien sofort alarmiert worden und auch schnell vor Ort gewesen. Die Pilotin habe aber nur noch tot geborgen werden können. Polizei, Staatsanwaltschaft und die Schweizer Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) haben laut Mitteilung Ermittlungen zum Flugzeugabsturz aufgenommen. Quelle: ‚Grenchnertagblatt.ch‚.

Viel Glück bei Landung in Maisfeld

Ein Segelflugzeug stürzte auf einem Feld in Saint-Saturnin in Südostfrankreich. Sieben Haushalte waren danach ohne Strom. Das Segelflugzeug stürzte in ein Maisfeld in der Nähe des Ortes „La Maisonnette“, nachdem es ein Stromkabel durchtrennte. „Zum Glück ist alles gut ausgegangen – es ist erstaunlich.“ So Gérard Durand, Bürgermeister von Saint-Saturnin, über den Unfall. Sobald wir das Erdungskabel sahen, riefen wir sofort die Firma Enedis an, die den Schaden innerhalb einer Stunde reparierte“, fuhr der Bürgermeister fort. „Ein Niederspannungskabel war abgerissen worden“, bestätigt Enedis. Als die Serviceleute eintrafen, war der Pilot des Flugzeugs nicht mehr vor Ort. Enedis muss eine Beschwerde für den verursachten Schaden einreichen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein solcher Vorfall in Saint-Saturnin ereignet. Vor einigen Jahren stürzten drei Segelflugzeuge in geringer Entfernung von der Unfallstelle vom Dienstag ab, erinnert sich Sylvie Schwaab. Auch hier gab es keine Todesopfer. Quelle: ‚Leberry.fr‚.

Wie der Segelflug die Winglet-Entwicklung beeinflusste

Heute sieht man bei den meisten Verkehrsflugzeugen nach oben gebogenen Flügelspitzen, auch andere Formen, in denen Flügel enden, Winglets. Wie moderne Werkstoffe, so wurden vermutlich auch diese zuerst im Segelflug eingeführt. Aber ganz genau kann man das nicht sagen, denn es gibt und gab zu viele verschiedene Formen, die man allerdings nicht immer als Winglets im heutigen Sinne ansehen kann. Es begann wohl mit einfachen Scheiben an den Flügelenden, dann folgten auch Keulen (bei Jet-Fightern auch als Zusatztanks genutzt). Aber wozu dienen Winglets? Auch das ist nicht ganz eindeutig zu beantworten. In den Chatrooms gibt es eine Fülle von Erklärungen, teils reine Phantasie, teils offenbar bewusste Fake News. Die spaßigste und gar nicht so seltene, trotzdem abwegige Deutung ist, dass die Fluggesellschaften mit dem Anblick der eleganten Winglets ihre Passagiere erfreuen wollen.

Für Kurzstrecke anders als für Langstrecke
Da muss natürlich jede Gesellschaft eigene Winglets haben! In der Tat ist es erstaunlich, dass die Vielfalt der Wingletformen darauf hindeutet, dass ein Vorteil für die Flugeigenschaften nicht eindeutig auszumachen ist, jedenfalls nicht für alle möglichen Flugzustände gleichzeitig. Manche seien für die jeweils vorwiegenden, häufigsten Betriebsarten optimiert. Für Flugzeuge, die für den Kurzstreckenbetrieb bestimmt sind, sollen sie anders geformt sein, als für typische Langstreckenmaschinen.

Bei der Kurzstrecke sind Starts und Landungen, bezogen auf die geflogenen Strecken, häufiger. Größere Fluganteile entfallen auf den Langsamflug, während die Langstrecke die überwiegende Zeit im Schnellflug zurückgelegt wird. Aber so eindeutig kann man es den verschiedenen Wigletformen nicht ansehen. So hat beispielsweise der Airbus A380-800 Winglets, die 2,3 Meter hoch sind, während die Boeing 767-300 ER es sogar auf 3,45 Meter bringt, letztere wohl die größten Winglets überhaupt.

Geringere Sinkraten
Eindeutig scheint nur der Vorteil von Winglets für den Segelflug zu sein. Und neuerdings sieht man Windräderflügel mit Winglets. Die Windradflügel sind ja auch dem Segelflug entlehnt. So ist es kein Wunder, dass man auch hier Vorteile sieht. Im Segelflug findet man zwar auch unterschiedliche Formen. Das kann aber nur bedeuten, dass Winglets in jedem Fall verbesserte Flugeigenschaften bringen.

Betrachtet man die jeweiligen Geschwindigkeitspolaren, so stellt man fest, dass Winglets immer im unteren Geschwindigkeitsbereich zu geringeren Sinkraten führen. Solche Polaren sind graphische Darstellungen des Eigensinkens des Flugzeuges (in ruhiger Luft) über den nutzbaren Geschwindigkeitsbereich. Und für das geringere Sinken im Langsamflug mit Winglets gegenüber ohne diese gibt es eine Erklärung. Man muss sich dazu nur vergegenwärtigen, dass der Auftrieb am Flügel angenähert zu einem Drittel durch den Druck, das Anblasen der Unterseite des Flügels, der ja im Luftstrom leicht angestellt ist, bewirkt wird, und zu etwa zwei Drittel durch den Sog an der Flügeloberseite.

Erinnerung an Bernoulli
In einer laminaren, nicht turbulenten Strömung entsteht immer quer zur Strömung eine Sog. Auf der Unterseite ist die Strömung durch Stau langsamer, auf der Oberseite durch den längeren Weg über das nach oben gewölbte Profil schneller. Mehr Sog also oben! Am Flügelende trifft der Druck von unten auf den Sog von oben. Das versucht sich auszugleichen. Es entstehen Randwirbel, die Energie kosten und damit größeres Sinken bewirken, denn bekanntlich kann ein Segelflugzeug nur aus dem Eigensinken gegenüber der Umgebungsluft seine Energie für den Vortrieb, also das Fliegen nehmen.

Die Randwirbel verursachen den sogenannten induzierten Widerstand. Im Langsamflug, zum Beispiel in der Thermik, fliegt man mit dem größten Anstellwinkel, um möglichst viel Auftrieb zu haben. Da ist also der Druck-Sog-Unterschied am größten. Und da wirken Winglets am stärksten. Schon der typisch lange schlanke Flügel von Segelflugzeugen ist notwendig, um am schmal auslaufenden Flügelende den Druckunterschied und damit den induzierten Widerstand möglichst klein zu machen. Motorflugzeuge mit ihren aus praktischen Gründen meist kurzen, tiefen Flügel, zum Beispiel zwecks Platzeinsparung im Hangar, machen den großen induzierten Widerstand durch einen Teil der Motorkraft, also höheren Spritverbrauch wett. Die langen dünnen Segelflugzeugflügel erfordern hohe konstruktive Anstrengungen, bedeuten hohe Lasten an der Rumpfaufhängung und machen Segelflugzeuge am Boden unhandlich.

Zusätzlicher Widerstand
Das führt zu der einfachsten Erklärung der Wirksamkeit von Winglets, sie verlängern den Flügel und verringern dadurch den induzierten Widerstand, ohne die Spannweite und damit die Last auf die Verankerung am Rumpf zu vergrößern! Das gilt also ebenso für den Windradflügel. Den leichten Vorteil im Langsamflug kann man durch Berechnungen, durch Messungen im Windkanal, oder durch Vergleichsflüge belegen.

Bei näherem Hinsehen sieht das Ganze aber komplexer aus. Nehmen wir zunächst einmal die einigermaßen plötzlich nach oben gebogenen Winglets. Sie scheinen nichts zum Auftrieb beizutragen, bedeuten aber zusätzlichen Widerstand, einmal abgesehen von dem größeren konstruktiven Aufwand. Der Schein trügt aber auch hier etwas. Man stelle sich die Verteilung des Auftriebes über den gesamten Flügel vor, speziell den Anteil, der an der Oberseite erzeugt wird, den Sog.

Diverse Mischformen
Dieser ist in Rumpfnähe am stärksten, weil hier die Flügeltiefe am größten ist, nimmt also zur Flügelspitze hin ab. Dadurch wird aber die den Flügel überströmende Luft auch leicht zum Rumpf hin, also leicht quer zur Flugrichtung angesaugt. Das kostet unnötigerweise Energie. Diesem Sog zum Rumpf hin wirkt nun der am senkrecht gestellten Winglet erzeugte Sog entgegen und verbessert daher die Strömungsverhältnisse. Selbst ein solches Winglet trägt also zum Auftrieb bei. Bei den anderen, nicht so abrupt nach oben abgeknickten Wingletformen liegt offensichtlich eine Mischform vor, oder ein allmählicherer Übergang vom Tragflügel zum Winglet. Einige Segelflug-Piloten meinen im übrigen einen positiven Effekt der Winglets auf das Flugverhalten, besonders auch in der Thermik zu empfinden. Eine größere Seitenwindempfindlichkeit wird von Verkehrspiloten beschrieben. Verständlich, wenn man an Winglethöhen wie oben beschrieben denkt.

Vergnügen beim Anblick von Winglets
Wie die Hersteller zu Ihren unterschiedlichen Wingletformen kommen, mag dahingestellt bleiben. Ästhetisch machen die Winglets den Flügel zweifellos für die meisten Piloten interessant, wobei es Geschmackssache ist, welche Form im Einzelnen einen mehr anspricht. Man erkennt das daran, dass heute fast nur noch die für den Leistungsflug beschaffte Segelflugzeuge mit Winglets ausgestattet sind. Auch das größere Flugvergnügen beim Anblick von Winglets trägt so möglicherweise auch noch etwas zur Leistungssteigerung bei. Sollten vielleicht doch die Fluggesellschaften mit Winglets an ihren Ferienfliegern mehr Fluggäste anziehen? Quelle: ‚Aerotelegraf / Ulf Rosenow‚.

Alpes-de-Haute-Provence: Segelflugzeug-Absturz

Ein 58-jähriger Mann ist am Dienstag, 18. August, in der Ortschaft Angles (Alpes-de-Haute-Provence) bei einem Segelflugzeugabsturz ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte in einer schwer zugänglichen, steilen und bewaldeten Bergregion im Verdon-Tal zwischen den Gemeinden Angles und Saint-André-les-Alpes ab. Das Segelflugzeug befand sich an einem Ort namens „la crête du Petit Grau“ in einer Höhe von mehr als 1.200 Metern. Der Pilot, Eigentümer des Flugzeugs, war vom Flugplatz Fayence im Dept. Var gestartet. Der Alarm wurde am Nachmittag von einem Zeugen ausgelöst, der von einem Flugzeugabsturz berichtete, und gegen 20.30 Uhr von der Rettungsleitstelle in Lyon bestätigt. Der 50-Jährige starb vor dem Eintreffen der Feuerwehrleute und Retter des Zuges der Hochgebirgsgendarmerie (PGHM) von Jausiers. Die Staatsanwaltschaft von Digne-les-Bains leitete eine gerichtliche Untersuchung ein, um die Ursachen des Absturzes zu ermitteln. Die ‚Jausiers PGHM‘ und die Brigade der Gendarmerie des Luftverkehrs (BGTA) von Marseille-Provence wurden damit beauftragt. Quellen: „La Provence“ und „Les pelotons de gendarmerie de haute montagne, Jausiers, PGHM„.

Segelflugzeugunfall bei Tienen

Ein Segelflugzeug ist am Samstag, 8. August, gegen 15.20 Uhr in der Naehe in der Nähe des Flugplatzes Gossoncourt bei Tienen abgestuerzt. Der 57-jährige Pilot und seine 18-jährige Passagierin starben, wie die Staatsanwaltschaft Leuven mitteilte. Die genauen Umstände des Unfalls werden untersucht. Der Unfall ereignete sich gegen 15.20 Uhr in der Nähe des Flugplatzes Gossoncourt. Das Segelflugzeug stürzte auf einem Feld etwa einen Kilometer vom Flugplatz entfernt ab, wie ein Journalist der Agentur Belga vor Ort berichtete. Der Pilot galt als erfahren. Quelle: ‚RTBF.be‚.

Segelflugzeug am Sommersberg verunfallt

Am Montag, 17. Juli rückte gegen 16:00 Uhr die Pritzwalker Feuerwehr zu einem Einsatz Richtung Sommmersberg aus. Im Alarm hieß es „Flugzeugunfall klein mit einer eingeklemmten Person“. Die Kameraden wurden zur Unterstützung der bereits vor Ort befindlichen Rettungskräfte, dem Notarztteam und der Polizei angefordert. Schon während der Anfahrt wurde der Einsatzbefehl für die Feuerwehr wieder aufgehoben. Eine 64-Jährige aus Nordrhein-Westfalen ist mit einem Segelflugzeug in einem angrenzenden Maisfeld gelandet. Der Flieger war offenbar zu schnell, um noch innerhalb der Landebahn zum Stillstand zu kommen. Die Pilotin blieb unverletzt. Die Höhe des am Flugzeug entstandenen Sachschadens ist unbekannt. Quelle: ‚Pritzwalker Stadtzeitung‚.

Crash bei Notlandung in Hülben

Wegen plötzlichen Starkregens musste der Pilot eines Segelflugzeugs am Dienstag, 4. August, bei Hülben notlanden. Beim folgenden Crash verletzte sich der 43-Jährige. Ein Segelflugzeug ist am Dienstagnachmittag bei einer Notlandung verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, führte ein 43-jähriger Pilot im Rahmen seiner Ausbildung einen Alleinflug durch und war mit einem Segelflugzeug am Flugplatz Hahnweide gestartet. Ersten Ermittlungen nach musste der Pilot kurz vor 16 Uhr aufgrund plötzlich auftretenden Starkregens in der Nähe eines Landgasthauses bei Hülben eine sogenannte Außenlandung vornehmen. Im Verlauf des Landevorgangs touchierte die Tragfläche des Flugzeugs den Boden und prallte in der Folge mit dem Rumpf in eine Böschung des Wiesengeländes. Im Anschluss drehte sich die Maschine und kam auf dem Fahrgestell zum Stehen. Der Pilot zog sich Verletzungen zu und musste nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. An dem Segelflugzeug war wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 40 000 Euro entstanden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde über das Unglück unterrichtet. Quelle: ‚SWP‚.

Legendärer Segelflieger restauriert

Fast ein halbes Jahrhundert war die „Meise“ ein Wrack, dem Verfall geweiht. Bis ein paar Tüftler in Arnbruck im Bayerischen Wald den „Vogel“ restauriert und wieder in die Luft gebracht haben. Die „Meise“ ist ein inzwischen legendäres Segelflugzeug. Obwohl der Flieger oft gebaut worden ist, sind nur wenige davon als Museumsstücke erhalten geblieben, noch weniger sind überhaupt flugfähig. Umso stolzer sind David Hofmann und Johannes Fischer, dass ihnen die Restaurierung der „Meise“ gelungen ist und sie damit wieder abheben können. Die beiden Segelflieger haben in Arnbruck im Bayerischen Wald zusammen mit dem Tschechen Jiri Lenik den „Vogel“ restauriert und wieder in die Luft gebracht. „Ich hatte einfach Lust auf ein solches Projekt – irgendwas restaurieren, irgendwas, was vielleicht nicht jeder hat. Irgendwas, was toll fliegt, toll ausschaut, irgendwo noch einen geschichtlichen Hintergrund hat“, erzählt Pilot David Hofmann. Mehr als 4.000 Arbeitsstunden und über 20.000 Euro haben die Eigentümer der „Meise“ mit der internationalen Kennung F-CAJF in den Wiederaufbau des Seglers investiert. Ihre „Meise“ ist 73 Jahre alt, fast ein halbes Jahrhundert verfiel sie als Wrack. So mussten viele Teile des Fliegers neu konstruiert und zusammengefügt werden. Unter anderem stammt eine der beiden Tragflächen aus Deutschland, die andere wurde in Frankreich gebaut. „Das passt aber zusammen, ist legal und fliegt gerade aus“, lacht David Hofmann. Das Flugzeug wurde 1938 vom deutschen Konstrukteur Hans Jacobs konstruiert. Es sollte der Einheitssegler für den olympischen Wettbewerb im Jahr 1940 sein, deswegen wurden die Konstruktionspläne international verschickt. Die Olympischen Spiele in Helsinki wurden nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs abgesagt, Segelfliegen aus dem Olympiaprogramm gestrichen – dennoch wurde die „Meise“ meist unter anderen Namen in vielen Ländern anhand der Originalpläne nachgebaut. So auch das Flugzeug der beiden Arnbrucker, das als „Nord 2000“ im Jahr 1947 in Frankreich gebaut wurde. Die deutsche Konstruktion diente in vielen Ländern unter anderem auch als Schulungsflugzeug für angehende Militärpiloten. Mit ihrer aufwändig restaurierten „Meise“ waren die beiden Eigentümer inzwischen bereits bei Flug-Oldtimer-Treffen. Ihr Muster wird dort neugierig betrachtet, sogar Museen zeigen sich interessiert, wollen den Flieger kaufen. Die beiden Piloten wollen aber weiter über ihrem Heimatflugplatz in Arnbruck kreisen – schließlich musste ihre Meise ja fast ein halbes Jahrhundert lang als Wrack auf dem Boden stehen. Quelle: ‚BR24.de‚.

Segelflieger nach Kollision abgestürzt

Die Ursache des Zusammenstoßes eines Segelfliegers mit einem Propellerflugzeug im Landkreis Neu-Ulm ist weiterhin rätselhaft. «Die Ermittlungen laufen, es müssen noch Vernehmungen durchgeführt werden», sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die beiden Flugzeuge waren am Freitag, 7. August, kurz vor 19.00 Uhr nahe dem Flugplatz Weißenhorn kollidiert – bei klarer Sicht und strahlendem Sonnenschein, wie ein Polizeisprecher nach dem Unfall sagte. Das Segelflugzeug stürzte ab, der 52 Jahre alte Pilot kam ums Leben. Das einmotorige Propellerflugzeug wurde an der rechten Tragfläche schwer beschädigt, konnte jedoch auf dem nahen Flugplatz landen. Der 52 Jahre alte Pilot und sein 73 Jahre alter Begleiter blieben unverletzt. Die Kripo Memmingen ermittelt; auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Auch ein Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig war vor Ort. Das Wrack des Segelfliegers wurde in der Nacht zu Samstag geborgen. Ein abgerissenes Teil seiner Tragfläche, das zunächst vermisst wurde, wurde inzwischen ebenfalls gefunden. Auch die Propellermaschine wurde sichergestellt. Sie erlitt laut Polizei einen Totalschaden. Weitere Ergebnisse der Ermittlungen seien frühestens in den nächsten Tagen zu erwarten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

LSV Sauerland fast 1000 Stunden in der Luft

Fast 1000 Stunden waren alle Motor- und Segelflugzeuge des Luftsportvereins Sauerland (LSV) in der Saison 2019 in der Luft. Störungen oder gar Unfälle gab es dabei nicht. Diese guten Nachrichten erfuhren die Vereinsmitglieder jüngst auf der Jahreshauptversammlung, die im ausgeräumten Hangar auf dem Flugplatz-Gelände in Küntrop mit dem erforderlichen Corona-Sicherheitsabstand stattfand. „Solch ein Rückblick tut besonders in diesen Zeiten unheimlich gut. Zu sehen, was wir leisten können, welche Erfolge wir erzielt haben“, sagte Vorsitzender Joachim Kneer mit Blick auf die Corona-Saison 2020, in der die Aktivitäten erst jetzt langsam wieder anlaufen. „Die Saison ist zwar schon zur Hälfte vorbei, doch wir freuen uns darüber, endlich wieder fliegen zu können“, so Kneer. Im Vorjahr war der LSV nicht nur sportlich einmal mehr erfolgreich – unter anderem holte Martin Spitzer Bronze bei der Kunstflug-Weltmeisterschaft -, auch die Infrastruktur auf dem Flugplatz-Gelände in Küntrop wurde verbessert. Der Verein erneuerte das Dach der Motorflughalle, das Restaurant Ikarus wurde vor der Neueröffnung im Mai 2019 ebenso renoviert, wie der Gemeinschaftsraum der Flieger. Mit Michael Spitzer und Nils Böhmer gibt es zudem zwei neue Fluglehrer. Quelle: ‚come-on.de‚.