Schlagwort-Archive: Segelflugzeug

Übersicht Segelflug-Unfälle 2019

(Unvollständige) Liste folgenschwerer Ereignisse im Segelflug der vergangene Monate. Bitte fliegen Sie vorsichtig – passen Sie bei jedem Flug von Neuem auf sich auf.

DatumFlugzeugtypOrt
2019_12_02Scheibe SF 25Plettenberg Bay (SA)
2019_11_10Schleicher ASK 21Husbands Bosworth (UK)
2019_11_06Schleicher ASW-15BWaynesville, Warren County (US)
2019_11_03Schleicher ASW-19Ludvíkov, Bruntal (CR)
2019_10_28Schleicher ASK 13Le Havre-Saint-Romain (F)
2019_10_26Schempp-Hirth Ventus cMeranges (ES)
2019_10_19Schleicher ASK 13Ohlstadt-Pömetsried (D)
2019_10_15Rolladen-Schneider LS7-WLPic Saint-Loup (F)
2019_10_12Schleicher ASK 21Porta-Westfalica (D)
2019_10_12SZD-42 Jantar 2BJesenik (CR)
2019_09_25Aquila AT01 (A210)Hahnweide (D)
2019_09_19Schempp-Hirth Discus-2cTBoberg (D)
2019_09_13Schleicher ASH 26 EBarcelonnette (F)
2019_09_11Schleicher ASK 21Itxassou (F)
2019_08_31Grob G104 Speed Astir IIBFadrique/Toledo (ES)
2019_08_25Glaser-Dirks DG-300 ElanWilkeson, WA (USA)
2019_08_17Schleicher ASK 13Borkenberge
2019_08_14Schweizer SGS 2-33APicton Airport (CA)
2019_08_11Scheibe SF 25C-TL Rotax-FalkeFüssen
2019_08_11LAK-17B-FESGarray (ES)
2019_08_11Schleicher ASW 19BHavlíckuv Brod
2019_08_10Ventus 2cxMMonte Vettore, Rieti
2019_08_07'Glider'Cross Fell, Kirkland, Cumbria (UK)
2019_08_06Jonkers JS1-C-21 RevelationUvalde, TX (USA)
2019_08_02Schempp-Hirth Janus BLa Vachette
2019_07_30Arcus MSisteron
2019_07_28Schleicher ASK 21Bad Gandersheim
2019_07_28Discus bTølløse Airfield
2019_07_26Standard Cirrus 75Gwernesney, Monmouthshire
2019_07_26Schleicher ASK 21Black Diamond, AB
2019_07_23SZD-50-3 PuchaczPiotrków Trybunalski Airfield
2019_07_21Grob G102 Astir CSLüneburg
2019_07_21Antares 20EaBlayeul, Haute-Provence
2019_07_20HK-36R Super DimonaWasserkuppe
2019_07_19ASG-32MiComo, Alzate Brianza
2019_07_18SZD-30 PiratPalikije, Lublin
2019_07_18Jantar Standard 3Leszno-Strzyżewice
2019_07_17Phoebus B-1Alvord Desert, OR
2019_07_16LS8-18Cheval-Blanc
2019_07_15Schleicher ASK 13Labécède, Lauragai
2019_07_07Standard CirrusSaint Aubin
2019_07_06IAR IS-29D2Sanpetru Airfield , Brasov
2019_07_06Grob G103 Twin AstirRankin County
2019_07_04Schleicher ASW 19Thaleralm, Brandenberg
2019_07_04Schleicher ASW 19Thaleralm, Brandenberg
2019_07_02Schleicher ASW 20LBad Belzig, Lüsse
2019_07_01Schempp-Hirth Arcus MNephi Municipal Airport, UT
2019_06_30Rolladen-Schneider LS4-aMoriarty, NM
2019_06_23Schleicher ASG-32Arbaz, VS
2019_06_21Grob G103C Twin III AcroHetzleser Berg
2019_06_20Glaser-Dirks DG-300WLWaldleiningen
2019_06_16Ventus 3TBeuren / Hahnweide
2019_06_15Grob AstirKrefeld-Egelsberg
2019_06_15SZD-48-1 Jantar Standard 2Ostrów Airport
2019_06_13Schleicher ASK-21Schliersee, Valepp
2019_06_03SZD-48-3 Jantar Standard 3Bojanowo, Polen
2019_06_02GliderSchmoldow
2019_06_01Grob G103, Twin AstirCentre de Vol à Voile Lyonnais (CVVL)

Thermik aus der Steckdose

Spaziergängern bietet sich zuweilen ein seltsamer Anblick: Auf einem freien Feld steht ein verlassenes Segelflugzeug, das dort augenscheinlich nicht hingehört. Offenbar hat der Pilot sein Ziel verfehlt, er musste an einer Stelle landen, wo er eigentlich nicht wollte. Die Außenlandung auf geeigneten Feldern oder Wiesen blüht ihm bei nachlassenden Aufwinden, der Flugplatz kann dann außer Reichweite geraten. Das klingt stressig für den Segelflugpiloten und ist es auch, die Außenlandung gehört aber zur Ausbildung und wird jährlich Hunderte Male erfolgreich durchgeführt. Viel ärgerlicher als die entgangenen Streckenkilometer wiegt die anschließende Rückholprozedur, für die das Segelflugzeug von der anrückenden Hilfsmannschaft zerlegt und in einem Anhänger verstaut werden muss. Zur Vermeidung solcher Mühsal haben die Konstrukteure längst Antriebe entwickelt, deren Propeller rechtzeitig aus dem Rumpfrücken des Flugzeugs klappt und nach dem Einsatz aerodynamisch günstig wieder darin verschwindet. Der lautlose Flug kann damit weitergehen. Um ihn allein schließlich geht es Segelfliegern, die grundsätzlich nur aufsteigende Luftmassen nutzen wollen, um Höhe zu gewinnen. Oft findet sich diese Thermik unter bilderbuchreif aufquellenden Cumuluswolken, die Segelflugzeuge folglich anziehen wie das Licht die Motten. Optimal im engen Aufwindschlauch kreisend, wird Höhe getankt, um sie im anschließenden Geradeausflug in wertvolle Streckenkilometer umzuwandeln. Von Wolke zu Wolke huschend, sind Distanzen über viele hundert Kilometer kein Hexenwerk, wobei die Flugeigenschaften moderner Segler immer wieder begeistern. Eine Gleitleistung von 50 Kilometern aus eintausend Höhenmetern etwa gehört in der populären Klasse von 18 Meter Spannweite zum guten Ton und euphorisiert im schnellen Geradeausflug mit dem Gefühl, die Maschine würde kaum sinken. Quelle: ‚FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung‘.

Traum vom Fliegen

Der Traum vom Fliegen ist für Alexandre Servais Wirklichkeit geworden. „Seit ich denken kann, will ich Pilot werden“, erzählt der 17-jährige Raerener. Die Royal Belgian Air Cadets haben es ihm nach mehreren Monaten Ausbildung ermöglicht, alleine mit einem Segelflugzeug in die Luft zu gehen. Für viele Teilnehmer ist diese Ausbildung die ideale Vorbereitung auf eine Karriere als Pilot. „Ich will eines Tages etwas mit Luftfahrt machen“, sagt Alexandre Servais. „Am liebsten natürlich als Pilot, aber nicht unbedingt“, ergänzt der Schüler der Pater-Damian-Sekundarschule. Seit der Promotion 2019 gehört er den Royal Belgien Air Cadets an, eine dreijährige Ausbildung, die viele als Vorbereitung auf eine Pilotenkarriere nutzen. Die belgischen Luftkadetten konzentrieren ihre Aktivitäten auf alles, was mit Luftfahrt, Segelflug und Flugzeugen zu tun hat. Es gibt einen niederländischsprachigen und einen französischsprachigen Flügel, die bei gemeinsamen Auftritten den Titel Royal Belgian Air Cadets wählen. Bei einer Recherche im Internet zu einem Vortrag zum Thema Luftwaffe stieß er auf das Angebot für für 15- bis 16-jährige Jugendliche. Quelle: ‚grenzecho.net‚.

25’000 Kilometer im Segelflugzeug

Ernst Mick (62) aus Winhöring im Landkreis Altötting zählt zu den umtriebigsten Segelfliegern Deutschlands. Allein 2019 hat er 25.000 Kilometer zurückgelegt. Erst im Alter von 47 Jahren hat Mick so richtig zur Segelfliegerei gefunden. Zuvor war ihm das Hobby wegen einer Rot-Grün-Sehschwäche versagt gewesen. Erst zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde diese Vorschrift gelockert. Seitdem ist Mick mit voller Begeisterung dabei. Deutschlandweit zählt er zu den umtriebigsten Piloten. Ganze 25.000 Kilometer hat Ernst Mick heuer per Segelflugzeug zurückgelegt, letztes Jahr waren es sogar 28.000. Zwischen 200 und 350 Stunden verbringt er jährlich in der Luft. „In Arbeitswochen gerechnet, kommt da einiges zusammen“, überlegt der mittlerweile im Ruhestand lebende Ingenieur. Zumal die Flugzeiten eng bemessen sind. Vor allem das späte Frühjahr und der Sommer kommen in Frage. Doch nur, wenn es nicht regnet und Wolken sowie Wind passen. Am Flugplatz in Kirchdorf bei Simbach (Landkreis Rottal-Inn) packt er dann seine in einem Anhänger verstaute Ventus 2cM aus, eine halbe Stunde später kann es schon los gehen. Quelle: ‚Passauer Neue Presse‚. Video.

Letzte Höhenflüge fallen aus

Der Herforder Verein für Luftfahrt (HVfL) hat an Allerheiligen die Segelflugsaison beendet. Tief über dem Oerlinghauser Flugplatz hängende Wolken und straffer Seitenwind ließen zunächst wenigstens noch einen eingeschränkten Flugbetrieb zu. Später jedoch trieb der Regen die Mitglieder in die Flugzeughalle. Unter großer Beteiligung der Flieger wurden dort die Segelflugzeuge auseinandergebaut und in ihre Transportanhänger verladen. Wie in jedem Jahr versüßte der 2. Vorsitzende des HVfL, Michael Reich, den temporären Abschied von der aktiven Fliegerei mit Stollen, Plätzchen und heißen Getränken. Nun beginnt die Winterarbeit an den Segelflugzeugen im Clubheim des HVfL im Herforder Sportpark Waldfrieden. Die Flugzeuge müssen während der dunklen Jahreszeit gewartet und instandgesetzt werden, um im kommenden März nach der Abnahme durch einen Sachverständigen wieder in den Himmel über Ostwestfalen und weit darüber hinaus zu starten. Quelle: ‚Westfalen-blatt.de‚.

Segelflugzeug aus Bäumen geborgen

Zwei Wochen hing ein Segelflieger in Baumkronen bei Porta Westfalica fest. Am Dienstag wurde das Flugzeug mit einem Autokran geborgen. Bei einer Notlandung bei Porta Westfalica hatte sich der Segelflieger eines Segelflugvereins im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg vor über zwei Wochen in Baumkronen verfangen – 35 Meter über dem Boden. „Es hat alles reibungslos geklappt“, sagte der Sprecher des Luftsportvereins Kreis Lüchow-Dannenberg, Moritz Möller. Die Beschädigung des Flugzeugs halte sich in Grenzen. Er geht davon aus, dass es repariert werden kann. Die Schadenshöhe werde auf 20.000 Euro geschätzt. „Da lohnt sich eine Reparatur.“ Quelle: ‚WAZ‚.

Aero-Club macht Flieger winterfest

Die Saison auf der Gustorfer Höhe neigt sich dem Ende zu. Langeweile kommt für die rund 60 Mitglieder des Aero-Club Grevenbroich-Neuss aber keine auf. Flug- und Fahrzeuge wollen ebenso gewartet werden wie Flugplatz und Gebäude. Günter Keser, Vorstand des Vereins, blickt auf eine „durchwachsene“ Saison zurück. Dass die Segelflieger im Winter nicht abheben, liege vor allem an mangelnder Thermik, erklärt Keser. Ohne Aufwinde können die Flugzeuge nicht in der Luft bleiben, jeder Flug wäre nach wenigen Minuten wieder vorbei. Im Sommer seien einige Mitglieder bis zu 500 Kilometer weit geflogen – bis ins Sauerland, von da aus zur Eifel und wieder zurück. Rund 1250 Starts und 450 Flugstunden seien so in diesem Jahr auf das Konto des Vereins gegangen. Damit die teils mehrere Jahrzehnte alten Segelflieger in jeder Saison flugtüchtig sind, müssen die Mitglieder im Winter selbst ran. Quelle: ‚rp-online.de‚.

„Gummihunde“ lassen fliegen

Dieser Tage hat der Segelfliegerclub Hirzenhain wieder Gummiseilstarts auf dem Flugplatz absolviert, wie sie früher in den Anfangszeiten der Fliegerei üblich waren. Tobias Hermann, der Segelflugreferent des Vereins, hatte Kontakt mit dem Besitzer einer SG 38 aufgenommen, mit Marcus Diehl aus Nastätten. Diehl ist stolzer Besitzer eines flugfähigen Schulgleiters mit Baujahr 1954. Und diesen wollte er den Hirzenhainer und Hörbacher Fliegern einmal zur Verfügung stellen, um ihnen das Gefühl von Gummiseilstarts und des Fliegens mit viel Wind um die Nase zu ermöglichen. Der Aufbau eines solchen Oldtimers dauert deutlich länger als bei einem modernen Hochleistungssegelflugzeug, sprich eineinhalb Stunden im Gegensatz zu wenigen Minuten. Ein Start mit Gummiseilen ist um ein Vielfaches anstrengender für die Startmannschaft beziehungsweise Helfer als bei einem Winden- oder Flugzeugschleppstart, und es wird viel mehr Personal benötigt. Der Start erfolgt auf das Kommando „Ausziehen! Laufen! Los!“ Die sogenannten „Gummihunde“ nehmen in gleichmäßiger Stärke an den beiden Startseilenden Aufstellung und richten sich genau aus. Das Flugzeug ist dabei in Richtung gegen den Wind gestellt. Die Haltemannschaft am Rumpfende verschafft sich einen festen und sicheren Stand. Dem Startkommando voraus geht die Anfrage des Startleiters „Fertig?“, worauf Pilot, Haltemannschaft und „Gummihunde“ ihm ihre Bereitschaft mit „Fertig!“ zurufen. Auf „Ausziehen!“ gehen die „Gummihunde“ in gleichmäßigen, normalen Schritten vorwärts, bringen dabei das Startseil auf Vorspannung, um auf den Zuruf „Laufen!“ in kräftiges Lauftempo überzugehen. Das Kommando „Los!“ gilt nur für die Haltemannschaft. Die „Gummihunde“ dürfen ihren Laufschritt keineswegs vermindern, bevor das Startseil abgefallen ist. Auch darf das Startseil erst losgelassen werden, wenn sich dieses vom Flugzeug gelöst hat. Die Hüpfer der Segler ergaben Flugzeiten zwischen 2 und 13 Sekunden, die Flughöhen reichten bis auf etwa zweieinhalb Meter, die längste Flugstrecke gut 70 Meter. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

Segelflieger in Baumkronen: Bergung verzögert sich

Das ursprünglich für Dienstag, 22. Oktober geplante Bergen eines Segelflugzeugs nahe Porta Westfalica verzögert sich. Zwei junge Menschen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg hatten in dem Flugzeug gesessen, als dieses sich vor mehr als einer Woche in den Baumwipfeln verhakte. Seitdem hängt es in rund 35 Metern Höhe in einem Wald an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Auf dem Boden an der Unfallstelle könne derzeit keine provisorische Straße verlegt werden, sagte ein Sprecher des zuständigen Luftsportvereins. Es seien daher noch weitere Schritte notwendig, um den Kran auf die Fläche zu bringen. Nach einem Ortstermin wollen die Verantwortlichen entscheiden, wie und wann es genau weitergeht. Quelle: ‚NDR‚; Foto: ‚Welt‚.

DG Flugzeugbau bringt DG 1001e neo

Qualität, Leistung, Sicherheit und Allround-Eigenschaften sind seit Erscheinen der DG-1000 wichtige Attribute dieses Doppelsitzers. Mit der DG-1001e neo erscheint nun der erste Doppelsitzer mit FES-Antrieb in Serie. Neu ist auch der 20m-Aussenflügel mit neo-Winglet. Wie schon bei den anderen neo-Winglets stammt auch hier die Auslegung von Johannes Dillinger und basiert auf neuesten aerodynamischen Erkenntnissen.

Segelflugzeug kam Airbus in die Quere

Eine 17-jährige Pilotin ist mit ihrem Segelflugzeug einem Airbus A321 der Lufthansa im Anflug auf den Hamburger Flughafen gefährlich nahegekommen. Wie aus einem vorläufigen Bericht der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hervorgeht, betrug der Abstand zwischen den beiden Flugzeugen lediglich 60 Meter nach oben und 50 Meter seitlich. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 23. Juli dieses Jahres, wurde aber erst jetzt durch den BFU-Bericht öffentlich. Der mit 170 Passagieren besetzte Airbus war aus Frankfurt kommend im Sinkflug auf Hamburg, als es zu der Annäherung im Luftraum über Reinfeld (Schleswig-Holstein) kam. Zu deren Hergang machten die Beteiligten widersprüchliche Angaben. Die beiden Airbus-Piloten sagten laut BFU-Bericht aus, das Segelflugzeug sei ihnen plötzlich entgegengekommen. Die allein fliegende Pilotin hingegen gab an, der Lufthansa-Airbus habe sie plötzlich auf der rechten Seite überholt. Sie habe die Maschine vorher nicht sehen und nicht ausweichen können. Die Auswertung der Daten durch die BFU stützt an diesem Punkt die Darstellung der Pilotin. Demnach flog der A321 unter dem Segelflugzeug hindurch. Die Lufthansa-Maschine setzte nach dem Zwischenfall den Anflug auf Hamburg fort und konnte problemlos landen. Die Segelfliegerin, deren Flugerfahrung in dem Bericht mit lediglich 20 Stunden angegeben wird, landete auf ihrem Heimatflughafen Lübeck-Blankensee. Die BFU ordnet den Zwischenfall als schwere Störung des Luftverkehrs ein. Die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen, sagte Sprecher Germout Freytag dem NDR. Wann ein endgültiger Bericht veröffentlicht werde, könne er nicht sagen. Erst in diesem stünden dann Angaben zur Ursache des Zwischenfalls. Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty erklärte, sein Unternehmen unterstütze „bei Vorfällen im Flugbetrieb stets nach Kräften die wichtige Untersuchungsarbeit der zuständigen Stellen“. Dem Ergebnis werde man nicht vorgreifen. Quelle: ‚NDR‚.

Richtigstellung von Bernd Korthaus

Bernd Korthaus hat am Freitag, 25.10.2019 auf den Bericht des NDR mit dieser Zuschrift hier reagiert.

Messerschmitt machte Augsburg weltbekannt

Vor 92 Jahren übersiedelte der Flugzeugkonstrukteur nach Augsburg. Bis 1945 wurden 45.000 Messerschmitt-Maschinen gebaut. Das Einstiegsmodell wog nur 186 Kilo. Das „M“ oder „Me“ vor einem historischen Flugzeug aus der Zeit bis 1945 steht für Messerschmitt. Das wissen nicht nur Luftfahrt-Insider. Die meisten dieser Flugzeuge wurden in Augsburg entwickelt, tausende in Augsburg gefertigt und eingeflogen. Willy Messerschmitt verbindet man weltweit mit Augsburg. Bis 1945 wurden rund 45000 Messerschmitt-Flugzeuge gebaut. Augsburg bot dafür ideale Voraussetzungen. Am 30. Juli 1926 hatten die „Bayerischen Flugzeugwerke AG“ (BFW) die 1916 angesiedelten Rumpler-Flugzeugwerke in Augsburg erworben: drei Fabrikationshallen, Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wohnbauten. Ein der Stadt gehörender Flugplatz grenzte an. BFW baute ab Herbst 1926 hier wieder Flugzeuge. Die Aktiengesellschaft hatte den bankrotten „Udet-Flugzeugbau“ in München erworben, Maschinen und Personal nach Augsburg geholt. In den ehemaligen Rumpler-Werken ging der Bau des Doppeldeckers „U 12 Flamingo“ weiter. Das zweisitzige Schulflugzeug war ein Erfolgsmodell von Udet-Flugzeugbau. Ende 1927 übersiedelte die „Messerschmitt Flugzeugbau GmbH“ von Bamberg nach Augsburg. Ihr Gründer Willy Messerschmitt bestimmte eine fast 18-jährige Epoche der Luftfahrtstadt Augsburg. „Die Bayerischen Flugzeugwerke wurden zur Werkbank Messerschmitts“, zogen Luftfahrt-Historiker das Resümee. Willy Messerschmitt hatte 1923 in Bamberg seine erste Firma zum Bau von Segelflugzeugen gegründet. 1924 entwarf und baute er drei Motorsegler. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht der ‚Augsburger Allgemeinen‚.

Segelflieger stundenlang in Baumwipfeln gefangen

Ein Segelflugzeug ist am Samstag, 19. Oktober nahe des Fernsehturms in Porta Westfalica verunglückt und in zwei Baumkronen stecken geblieben. Zwei Personen wurden in einer mehr als vierstündigen Rettungsaktion befreit. Ab heute wird das Fluggerät geborgen, die Ursache wird noch ermittelt. Der 21-jährige Pilot und seine 17 Jahre alte Begleiterin aus Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) konnten bei der Bergungsaktion unverletzt aus dem Flieger befreit werden. »Ihr Gesundheitszustand ist okay. Es geht beiden gut«, teilte ein Sprecher des Luftsportvereins Lüchow-Dannenberg am Sonntag mit. Beide wurden vorsorglich im Mindener Johannes Wesling Klinikum behandelt – auch um ein Hängetrauma als Folge auszuschließen. Stundenlang hatten beide Personen, seitlich mit dem Kopf zur Erde geneigt, im mit der Front zum Boden gerichteten Flieger über dem Abgrund ausharren müssen. Gegen 14.30 Uhr hatte ein Spaziergänger, der das Flugzeug in den Baumkronen entdeckt hatte, die Feuerwehr über den Unfall informiert. Erst am Abend gegen 19 Uhr konnten Piloten der Bundeswehr mit der Seilwinde eines Hubschraubers die beiden Insassen des Segelflugzeugs bergen und sicher zu Boden bringen. Ein Lastenhelikopter der Bundeswehr sorgte schließlich für die Rettung: Die Besatzung Hubschraubers SAR 41 vom Fliegerhorst des Militärflugplatzes in Nörvenich, der aus dem Rheinland angefordert werden musste, konnte zunächst die 17-Jährige mit einem Höhenretter am Seil hängend ausfliegen. Danach wurde auch der 21-jährigen Pilot gerettet. Mehr Informationen im Originalbericht des ‚Westfalen-Blattes‘.

Jonkers JS2 SL Projekt-Update

Nach monatelanger Designarbeit und ausführlichen Designprüfungen wurde im August das endgültige Design festgelegt und die Produktion des ersten Prototyps kann nun fortgesetzt werden. Jedes Teil, jedes Verbindungselement, jeder Draht, jede Armatur und jede Befestigung wurden entworfen und in das Endmontagemodell importiert, um mögliche Versagensmodi zu überprüfen und Lösungen zu finden, bevor die Fertigungsphase beginnt. Der Erstflug des Prototyps ist für Ende dieses Jahres geplant, die Serienproduktion kann bereits im Juli 2020 beginnen. Quelle: Jonkers.

LSC Condor sucht Sponsoren für neue Seilwinde

Ganze Generationen haben in den vergangenen fast 70 Jahren beim Luftsportclub (LSC) „Condor“ in Grube das Segelfliegen erlernt. Doch die Ausbildung war plötzlich gefährdet, als in diesem Sommer die alte Seilwinde, die die Segelflugzeuge in den Himmel aufsteigen lässt, ihren Dienst quittierte. Nach 70 000 Starts gab es einen kapitalen Getriebeschaden. Doch Ersatz ist gefunden. Aber es fehlt noch ein Restbetrag des Kaufpreises, der über einen Bankkredit finanziert worden ist. Der Verein hofft jetzt auf Sponsoren. Quelle: ‚ln-online.de‘.

Neue Segelflugpiloten am Himmel über Offenburg

Im Leben eines Segelflugzeugpiloten ist das ein unvergessliches Erlebnis: Ganz auf sich alleine gestellt, im Schlepp hinter einem Motorflugzeug zu starten, um auf Höhe gezogen zu werden. Nach dem Ausklinken des Schleppseils dann alleine einige Minuten kreisen, die Höhe abgleiten, um dann den Landeanflug zu planen, der gelingen muss, denn im Segelflugzeug hat man nur eine Chance. Lea Ullrich, Mario Gmelin und Jakob Wemlinger haben das nun im Laufe der Sommerferien auf dem Offenburger Flugplatz geschafft. Jeweils drei gute Landungen haben sie alleine gemeistert und können sich nun Piloten nennen. Dafür bedarf es einer gründlichen Ausbildung, die durch den sehr erfahrenen Fluglehrer der Fliegergruppe, Ralf Fischer, ehrenamtlich geleistet wird, heißt es in einer Pressemitteilung der Fliegergruppe. Das bedeutet, für etwa ein Jahr die meisten Wochenenden auf dem Flugplatz zu verbringen, zu theoretischer Ausbildung im Winter und praktischen Übungsflügen im Sommer. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Auch Trudeln will gelernt sein

Ende September treffen sich Segelflieger aus der Region und der Schweiz auf dem Blumberger Fluggelände, um ihre fliegerischen Kunstfertigkeiten zu vervollständigen. Wie verhält sich der Segelflieger in den Lüften, wenn sein Segelflugzeug unter dem Himmel ins Trudeln kommt und Richtung Erde absackt und somit schwer zu kontrollieren ist? Um diese Frage drehte sich der Lehrgang auf dem Doppelsitzer des Kunstflugfördervereins Blumberg. In einer gewissen Höhe wurde der Segler ausgeklinkt, geezielt ins Trudeln – und von den Piloten des Segelflugzeug elegant und gekonnt wieder unter Kontrolle gebracht. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Cloppenburg – neuer Segler für die Jugend

Ein halbes Dutzend Segelflugzeuge hat die 90 Mitglieder starke Sparte im Luftsportverein (LSV) Cloppenburg bislang gehabt, nun ist ein siebtes hinzugekommen: Das Modell ASK 21, das neu um die 100 000 Euro gekostet hat und nun gebraucht für 54 000 Euro von einem befreundeten Verein erworben worden ist, soll vor allem den Nachwuchs-Fliegern der Abteilung zu Gute kommen, wie deren Leiter Christian Harms-Zumbrägel berichtet. Das erste Exemplar gleichen Typs hat der Verein bereits im Jahre 2013 angeschafft. Doch die Nachwuchsabteilung wächst und wächst – inzwischen sind 30 der 90 LSV-Segelflieger unter 25 Jahre alt. Quelle: ‚nwzonline.de‚.

JS-MD 3 ist ‚EASA Approved‘

Die meisten Demonstrationstests wurden 2017 abgeschlossen. Der wahrscheinlich interessanteste Teil der Zertifizierung und auch der beängstigendste ist aber die Flugerprobung. Die Flugtests bestehen aus Leistungstests (wie Überziehgeschwindigkeiten, Rollgeschwindigkeiten und Sinkgeschwindigkeiten), Fahreigenschaften (Längsstabilität, Winden-/Aerotowverhalten, Steuerkrafteinwirkung) und dann natürlich den Hochrisikotests, bei denen der Pilot in der Regel seinen Fallschirm vor dem Start doppelt überprüft. Diese kritischen Tests umfassten den Spin-Test, den High-Speed-Test und den High-Speed-Airbrake-Entwicklungstest. Nachdem alle Demonstrationstests abgeschlossen waren, begann der Prozess zur Überprüfung der Dokumentation. JS/M&D hat alles daran gesetzt, Piloten-Handbücher auf hohem Niveau zu erstellen. Insbesondere mit dem Wartungshandbuch wurde viel Aufwand und Zeit investiert, um dem Kunden ein benutzerfreundliches, detailliertes und umfassendes Dokument zur Verfügung zu stellen. Quelle: ‚Jonkers-Newsletter Juli 2019‘.

Piloten mit Riesenglück

Nach einer spektakulären Hanglandung in steilem Gelände am Cheval Blanc ereignete sich in den letzten Tagen am Blayeul ebenfalls in der Haute Provence erneut ein schwerer Unfall. Beiden Ereignissen ist gemeinsam, dass der Pilot den Unfall überleben konnte, was angesichts der Schadenbiler wie ein Wunder erscheint. Fotos und mehr Informationen bei Gendarmerie P.G.H.M Jausiers.

Streit um Flugplatz nach Absturz eines Segelfliegers

Nach dem Zusammenstoß von zwei Segelfliegern am Sonntag über dem Lüneburger Stadtteil Moorfeld ist die Diskussion von Befürwortern und Gegnern des Flugbetriebs in Lüneburg neu entbrannt: Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) forderte nach dem Absturz eines Segelflugzeuges in den Vorgarten eines Einfamilienhauses ein schnelles Verbot des Flugbetriebes am Flugplatz Lüneburg. Der Stadtrat hatte bereits am 1. Oktober 2014 entschieden, dass der Pachtvertrag über den bestehenden Standort zwischen dem Luftsportverein Lüneburg (LVL) und der Hansestadt am 31. Oktober 2020 enden soll. „Der Unfall zeigt, dass wir mit unserer Entscheidung richtig liegen, dass wegen der Gefahr für die Menschen, die in den Wohngebieten im Osten Lüneburgs leben, der Flugplatz so schnell wie möglich geschlossen werden muss“, sagte der Bürgermeister am Montag. „Wir werden die Luftfahrtbehörde auffordern, keinen Flugbetrieb von Segelfliegern oder Motorsportflugzeugen über dem bewohnten Stadtgebiet mehr zuzulassen – und das möglichst mit sofortiger Wirkung.“ Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‚.

Kirchhellener Schüler im Segelflugzeug

Die ersten Flüge im Cockpit des Segelflugzeuges hat David Philipps jetzt hinter sich. Zwanzig Minuten war er beim ersten Mal in der Luft, sechs Minuten bei seinem letzten Flug. „Beim Aufsteigen hatte ich erst ein wenig Höhenangst, aber wenn man erst einmal oben ist, ist alles gut“, sagt der Schüler des Vestischen Gymnasiums. Auf dem Flugplatz Schwarze Heide ist der 15-Jährige das erste Mal überhaupt in einem Flugzeug geflogen – und dann gleich als Pilot. Die Segelflüge haben ihm Freude gemacht. „Ich glaube, ich mach’ das nochmal. Vielleicht werde ich auch die Ausbildung dafür beginnen“, überlegt der Schüler. Quelle: ‚WAZ‚.

Loopings und Drehungen in der Box

Ein Looping, eine Schleife oder doch lieber ein großes U? Am Himmel lassen sich alle möglichen Figuren fliegen. Zum Beispiel mit einem Segelflieger. So ein kleines, leichtes Flugzeug wird in der Regel an einem Seil von einem Motorflugzeug gezogen, um in den Himmel zu steigen. Denn ein Segelflugzeug hat keinen Motor. Oben in der Luft nutzt der Pilot oder die Pilotin Aufwinde, um möglichst lange fliegen zu können. Aufwinde sind bestimmte Luftmassen auf denen die Segelflieger gleiten. Und wer will, kann dann da oben eben auch Figuren fliegen. Das konnte man am Wochenende zum Beispiel im Bundesland Niedersachsen sehen. Denn dort fingen die Landesmeisterschaften im Segelkunstflug an. Dabei müssen die Piloten ihre Figuren in einem bestimmten Raum am Himmel vorführen, auch Box genannt. Das lässt sich vom Boden aus gut sehen und bewerten. Quelle: ‚Mindener Tageblatt‚.

Segelflieger-Ass aus Tiefenbach

Gerhard Sindermann aus Tiefenbach ist einer der erfolgreichsten Segelflieger Deutschlands. In der Flugsaison 2018 ist es ihm mit seiner Ka6 (Baujahr 1961) – einem Flugzeug aus Sperrholz und mit Baumwollstoff bespannten Flügeln – gelungen, von Cham aus sieben Dreiecke mit über 500 Kilometern Strecke zu fliegen. Das Besondere: Bei der DMSt sind bis auf Sindermann auf den vorderen Plätzen weit und breit keine Holzflugzeuge mehr dabei. Seine Passion ist deswegen die OLC Oldtimer-Wertung. Dort belegt er schon seit Jahren weltweit vordere Plätze, meist unter den ersten 20 bei etwa 1300 Seglern. Im vergangenen Jahr hat er es nun mit seinen Flügen geschafft, weltweit auf Platz 1 zu kommen. „Die Oldtimer-Wertung führt aber eher ein Schattendasein. Das ist schade für alle beteiligten Piloten“, findet Sindermann. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Mittelbayerischen‚.

300. Arcus ausgeliefert

Am Freitag, den 14.6.2019 wurde der 300. Arcus von Verkaufsleiter Biggo Berger an Rainer und Dagmar Hog für den Einsatz im Bitterwasser Flying Center (Namibia) ausgeliefert. 300 Doppelsitzer vom Typ Arcus sind eine hohe Stückzahl, welche die Beliebtheit des Flugzeuges zeigt. Das 70-PS-Triebwerk mit Einspritzung und Kennfeldsteuerung bietet Leistungsreserven und ist für Piloten, die nur kurze Startbahnen zur Verfügung haben oder die unter besonderen Bedingungen wie in Namibia fliegen, ein deutlicher Sicherheitsgewinn. Zum Ende dieses Sommers wird mit der Auslieferung der neuen Arcus-Serie begonnen.

Segelflugzeug zu Besuch – in der Kirche

Langsam und vorsichtig stieg der kleine Besucher des Festgottesdienstes wieder aus dem Cockpit des Segelflugzeugs. Rund 60 Augenpaare beobachteten, wie Pfarrer Leander Sünkel die Plexiglasabdeckung wieder verschloss. „Es ist ganz schön einsam weit droben. Aber es tut auch sehr gut“, sagte der passionierte Hobby-Pilot zur Gemeinde, die es teilweise immer noch nicht fassen konnte, dass ein Segelflugzeug mitten in der Versöhnungskirche stand. „Dieser besondere Gast soll uns daran erinnern, dass wir Großes nur in der Gemeinschaft vollbringen können“, fügte er hinzu und belegte dies für die Fliegerei mit der Arbeit der Windenfahrer, dem Flugsicherungspersonal, der Bodenmannschaft. So war es nicht verwunderlich, dass anstatt eines Kirchenliedes der Titel „Über den Wolken“ hoch in die achteckige Kuppel der Kirche schallte. Quelle: ‚Augsburger-allgemeine.de‚.

Schnellstrassen-Sperrung wegen Aussenlandung

Der 54-jährige Pilot eines Segelflugzeuges steuerte am Donnerstagnachmittag die S177 in Pirna zur Notlandung an. Geplant war eigentlich eine Landung auf dem nahegelegenen Flugplatz des Aeroclubs Pirna. Nach ersten Informationen gab es beim Anflug jedoch Probleme, so dass sich der Pilot für die Außenlandung auf der Schnellstraße zwischen der Sachsenbrücke und der Abfahrt Pirna-Graupa entschied. Aufgrund der Unfallaufnahme musste die S177 zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Pilot des Segelflugzeugs wurde schien äußerlich nicht verletzt, wurde jedoch vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Klinikum Pirna gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: ‚Dresdner Neuste Nachrichten‚.

Segelflieger landen im Maisfeld

Wegen mangelnder Thermik müssen drei Segelflugzeuge am Freitagabend zwischen Elsterwerda und Hohenleipisch (Elbe-Elster) landen. Was die Piloten nicht wissen: Im Bereich ihrer „Landebahn“ hat es Stunden vorher stark geregnet. Der Feldboden war mit Wasser vollkommen übersättigt. So entfalteten sich die Landungen zu einem unangenehmen Bremsmanöver im Schlamm. Da die Räder tief einsinken, kommt es zu einer extremen Verzögerung, die für Mensch und Maschine eine enorme Herausforderung darstellen. Alle drei Piloten wollten den Vorgang nicht näher beschreiben. Mit vereinten Kräften gelang es den über die Außenlande-Anmeldung herbeigerufenen Helfern eine der Maschinen bis nahe an einen Radweg zu bewegen und zu demontieren. Weil die Helfer auch nur über begrenzte Kräfte verfügen, wurde dann versucht, die beiden weiteren Transportanhänger mit Pkw bis zu den Flugzeugen zu fahren. Das führte dazu, dass auch die Autos und die Anhänger im Schlamm versanken. Diese mussten nun auch noch geborgen werden. Mehr Infos im Originalbericht von ‚lr-onlin.de‘.

Nach Südfrankreich – maximal auf ‚Augenhöhe‘ mit den Alpengipfeln

Man kann mit einer Maximalhöhe von 3’000 m.ü.M. um den Alpenbogen herum nach Südfrankreich fliegen – soviel wissen wir heute – einfach alles den Voralpen entlang. Hier ist der Reisebericht unseres Wander-Segelfluges 2019, der uns nach Gap, dann ins Zentralmassiv, gleich zweimal am Tag durch das Rhônetal, über den Jura zurück in die Schweiz und ins Veltlin auf der Alpensüdseite führt.

Wir haben einen Plan

Just auf unseren ersten von geplanten vier Flugtagen beginnt in Zentraleuropa der Sommer. Mit erwarteten Temperaturen von mehr als 30° C. Und für den Auffahrtstag, unseren ersten Flugtag, mit einer aufbauenden Hochdrucklage. Dazu gehören etwas Restfeuchte über unserer Start-Region sowie einfliessende Warmluft, die Segelfliegen über 3’000 m.ü.M. eigentlich ausschliesst. Aber wer braucht sowas denn? Über dieser Höhe kann schliesslich jeder nach Südfrankreich fliegen!

Jedes ‚Gepäckstück‘ findet sein Plätzchen irgendwo im Rumpf. Inzwischen beschränken wir uns aber auf Kreditkarte, Zahnbürste, 3 Sätze Unterwäsche und die Smartphones. Mit grossem Gepäck kann schliesslich jeder reisen…

Das Gepäck

Wir haben deshalb einen Plan, der auch darunter funktioniert. Nämlich im knappen Höhenband zwischen Gelände und tiefer Bewölkung entlang den Rändern der Schweizer Voralpen vorsichtig in die Waadtländer Alpen und von dort irgendwie weiter via Savoyen oder die Walliser Alpen an die Ränder des Rhônetals in die Region Carpentras zu fliegen. Klingt einleuchtend. Also starten wir. Dank unserer Wander-Segelflug-Erfahrungen mit immer weniger Gepäck, das irgendwie im Rumpf des Arcus M vom Flugplatz-Schänis Platz findet und dafür immer mehr Zuversicht im Kopf. Was den Benzinvorrat betrifft, füllen wir den Flieger mit etwas mehr als 30 Litern und einem Ölfläschchen für zusätzliche Betankungs-Gemische mit 2% Ölanteil. Das müsste nach unserer Berechnung mit 20’ Startlaufzeit pro Tag ein gutes Stück reichen. Damit wollen wir die manchmal aufwendige Jagd nach Autobenzin – das dem Vernehmen nach in Zentraleuropa kaum zu kriegen sein soll – vermeiden. Aber davon später mehr.

Restfeuchtigkeit der gestrigen Niederschläge über dem Schweizer Mittelland. Tiefe Basis, geringe Arbeitshöhen.

Wenig Spielraum

Heute darf ich mal vorne sitzen. Und damit starten und landen, während sich Peter hinten um Lufträume und Freigaben kümmert. Diese Arbeitsteilung bewährt sich bei uns seit Längerem und sorgt bei allen Beteiligten für entspanntes Fliegen auch in und um kontrollierte Lufträume. Bis ins Gürbetal ist das aber sowieso kein Thema, die Schweizer Luftwaffe macht an Auffahrt die Brücke und überlässt ihre Arbeitsräume den übrig bleibenden Luftraumbenutzern. So kommen wir in Regionen, die wir sonst weniger befliegen. Wir reisen – immer knapp über Grund und knapp unter den langsam abtrocknenden Cumulus-Wölklein munter quer durch den militärischen Luftraum von Emmen nach Luzern und das ansteigende Gelände des Napfgebietes mit einem Ausflugsrestaurant samt angegliederter Landepiste südlich des Luftraumes von Bern vorbei ins Aaretal. Genauer: ins Gürbetal. Da steht nämlich seit dem 13. Jahrhundert das Schloss Burgistein – es hat also manchen Segelflieger kommen und gehen sehen.

Schloss Burgistein.

Keine Fehler erlaubt

Peter hat seit dem Überfliegen der Aare das Kommando und kämpft sich für uns nach längerer, erfolgloser Aufwindsuche unter den verlockendsten Wolken mit viel Geduld ab Aussenlande- bzw. Motorstart-Höhe wieder Schritt um Schritt ins aktive Segelflieger-Leben zurück. Das beginnt auf etwa 1’800 m.ü.M. wieder. Dabei bleibt mir viel Zeit für eingehende Betrachtungen. Burgistein war für mich über ein Jahrzehnt lang der Standort eines wichtigen Geschäftspartners. In jenen fernen Zeiten wurden die Häuser im Winter noch mit Heizöl gewärmt. Heute gibt es ja beinahe keine Winter und kaum mehr Heizöl. Ernst Hänni von der Fa. Hadorn jedenfalls kämpft ebenso zäh wie wir auf dem Weg nach oben um das wirtschaftliche Überleben seiner Firma in einem garstigen Umfeld.

Peter kämpft sich für uns aus der tiefsten Lage des ganzen Tages über dem Berner Gürbetal wieder auf eine anständige Reisehöhe hinauf.

Die Berner machen bessere Aufwinde

Sobald wir über dem Gantrisch-Gebiet über die Kreten kommen, zeigt sich das Berner Oberland von seiner thermisch prächtigen Seite. Tolle, isolierte Cumulusse präsentieren sich in klarer Luft bei bester Sicht vor einem tiefblauen Himmel. Mir schwant schon, was nun kommen könnte. Peter müht sich von hier bis ins Wallis mit Pseudo-Aufwinden ab, die häufig nur einen Halbkreis lang tragen, um sich im zweiten Halbkreis in kleine Wasserfälle zu verwandeln. Das ist natürlich eine schwierige Fliegerei. Es fühlt sich an, als würden die Aufwinde im Leim kleben bleiben. Dafür ist die Sicht atemberaubend, die Berner Alpen sind optisch einfach ‘eine Wucht’.

Die flachen Wolken werden im südlichen Berner Oberland immer durchsichtiger, die Aufwinde immer schwieriger zu zentrieren.

Das muss die einfliessende Warmluft des aufbauenden Hochdruckgebietes sein, in das wir auf unserem Kurs nach Westen einfliegen. Schaut man sich die Temperatur-Sonde von Payerne an, kann man die warme, trockene Luft fast greifen. Sie führt zu einer Inversion ab einer Flughöhe von 3’000 m.ü.M.

Damit ist unser weiterer Kurs gegeben. Wenn auch inneralpin im Wallis dieselbe Luftmasse überwiegt, müssen wir irgendwie durch Savoyen hindurchkommen. Blöderweise ist daran nicht mal zu denken, die Feuchtigkeit klebt auf allen Höhen. Thermik wird dort keine zu finden sein.

Letzte Hoffnung Wallis & Chamonix

So fliegen wir vorsichtshalber mal ins Wallis – eine andere Wahl haben wir gar nicht, wenn wir an unserem Flugplan festhalten und nicht bereits im Wallis den Tag beschliessen wollen. Weil wir hier der CTR Sion näher kommen, nehme ich den Transponder in Betrieb und wechsle auf die Frequenz von Sion – da herrscht nämlich ziemlich viel Betrieb. Die Wolken kleben auch im Unterwallis tief an den Hängen. Wir parkieren erstmal und sortieren unsere Optionen.

Die Bernhardiner lassen uns nicht durch

Der Weg ins Aostatal scheint verstellt. Zu hohe Pässe, zu tiefe Basis. Da kleben die Wolken ebenfalls tief an den Bergflanken. Und mein Bedarf an tiefen Überflügen des Grossen St. Bernhard ist noch vom letzten Jahr von unserem Rückflug aus Barcelonnette gedeckt. Denn von Norden her ist dieser Pass – im Gegensatz zum Anflug aus Süden – unendlich lang. Da will ich lieber nicht steckenbleiben und alles zurückfliegen müssen.

Lieber nach Chamonix und zum Mont Blanc

Savoyen ist chancenlos zugeklebt. Damit bleibt nur der Col de la Forclaz mit dem langen Tal von Chamonix übrig. Wenn wir das lange Tal vorsichtig der Länge nach queren, wäre der Anschluss an die Voralpen bei Megève und später zur Chaîne de Belledonne im Kessel von Grenoble möglich. Dass die Berge da beinahe doppelt so hoch sind wie unsere Operationshöhe, muss uns ja nicht beeindrucken, oder?

Der bei Bergsteigern bekannte Eiskessel von Argentière mit Aguille Verte, Droites, Courtes, Aiguille de Triolet und dem Mont Dolent am linken Bildrand.

Wie in den Anden

Über dem Col de la Forclaz kann ich nochmals ein paar Meter mitnehmen – aber das wird garantiert nicht reichen, um vernünftig zum Tal hinaus zu kommen. Ausserdem ist der Flugplatz Sallanches gerade von seinem Bürgermeister geschlossen worden. Das sind keine gemütlichen Aussichten. Was tun? Zurück ins Wallis fliegen und dort bessere Zeiten abwarten?

Da fällt mir mitten in dieser wunderbaren Gipfelwelt auf, dass am Nordende des Eiskessels von Argentière ein kleiner ‘Fumulus’ entsteht und wieder verschwindet, wieder kommt. Mit einer ca. 500 Meter höheren Basis. «Könnte ja sein, dass die Luft in diesem Tal noch nicht von einfliessender Wärme kontaminiert ist», schiesst mir sofort durch den Kopf. Also nix wie hin. Tatsächlich steht da in prächtigster 4’000er Kulisse ein satter, enger und starker Aufwind, der uns auf eine Höhe trägt, mit der wir das Tal sicher durchfliegen können.

Der Altiport von Megève – Durchstarten verboten.

Persönlich finde ich die Gipfel, die bei der engen Kreiserei um uns herum wandern, die schönsten der Welt. Mal abgesehen von den chilenischen Torres del Paine. Aber die Aiguille Verte mit dem Grand Dru, die Courtes, Droites, der Mont Dolent, die Aiguille de Triolet sind für mich voller bergsteigerischer Erinnerungen und einfach überwältigend schön. Ich bin schlicht begeistert. Entsprechend euphorisiert umfliege ich den Bonatti-Pfeiler, geniesse den phantastischen Ausblick auf die Grandes Jorasses und letztlich den Mont Blanc bis in die Region Megève, wo sich die segelfliegerische Optik wieder deutlich besser präsentiert. Da sinkt die Basis zwar deutlich ab – das hilft uns aber, schneller unter der fast geschlossenen Hang-Bewölkung voranzukommen.

Chaîne de Belledonne. Sieht verlockend aus, die Aufwinde unter diesen sich ausbreitenden Cumulus halten aber nicht, was die Optik verspricht.

Die Talinversion von Grenoble packt uns

Bis zum olympischen Skiort Chamrousse, in dessen Schnee 1968 der französische Nationalheld Jean-Claude Killy einst seine Goldfurchen zog, sieht alles gut aus. Ein paar vereinzelte Segelflieger sind auf unserer Höhe unterwegs. Interessant ist nur, dass die Wolkenbasis teilweise deutlich höher liegt. Seltsam, dass die ihre Operations-Höhe hier nicht ausschöpfen?

Peter klappert die möglichen Aufwindquellen unter prächtigen Cumulaten ab. Nichts zu finden, ausser Abwinden. Auch der Versuch auf der anderen Talseite bringt uns nicht weiter. Mühsam kämpft er sich am letzten Hügelzug (la grande Serre) ins Trièves auf Kretenhöhe. Wir verstehen beide gerade die Segelflug-Welt nicht richtig. Alles stimmt. Talwind. Sonne. Allgemeine Windrichtung. Trotzdem wird der Arcus M in der Luft herumgeworfen wie ein Blatt im Wind. Nachträglich kann ich mir die ungemütliche Lage nur mit der stabilen Luft im Kessel von Grenoble erklären. Offensichtlich fliesst bei NW-Wind bzw. mit dem Talwind-System stabile Luft aus dem Rhônetal (das sind ja tolle Aussichten für den Folgetag) ins breite Tal von Grenoble herein und erschlägt die Thermik.

Unkonventionelle Situationen erfordern unkonventionelle Massnahmen

Am Nordende des Lavaldens ist ein Bergkamm nicht nur voll von der Sonne eingestrahlt, sondern auch gegenüber dem NO- und Talwind exponiert. Darüber steht eine Reihe von Prachts-Wolken. Tief und zuversichtlich wie wir sind, nehmen wir vorhandene Höhe und Mut zusammen und Peter stürzt sich auf die nördliche Krete. Das funktioniert nach ein paar Anfangs-Schwierigkeiten bestens. Interessant ist, dass der Berghang nicht auf der Sonnen- sondern auf der Schattenseite gut trägt. Verkehrte Welt. Selber hätte ich es auf der Sonnenseite versucht – aber man soll den Erfolg nicht mit ungefragten Gratis-Tips aufhalten. Also halte ich lieber still und lasse mich nach oben schaukeln.

Gap-Tallard rückt näher, die letzten Kilometer sind geschenkt.

Es ist gelaufen

Damit ist die Sache für heute gegessen. Wir entscheiden uns aufgrund der Infrastruktur und einer nahen Ortschaft für den Flugplatz Gap als Übernachtungsort und verzichten darauf, wie ursprünglich geplant, an den Rand des Rhônetales nach Carpentras hinaus zu fliegen. Damit lassen wir uns alle Optionen offen, sollte sich das Wetter morgen in Norditalien unerwartet besser entwickeln. Aber auch der Weg nach Westen ist mit dieser Entscheidung bestens möglich.

Zahllose Menschen fallen vom Himmel

Gap hat eine massive CTR um sein Gelände herum. Beim Anflug über die offiziellen Einflugpunkte wird mir klar, warum das so ist. Das Fallschirm-Zentrum läuft auf Hochtouren. Mit zwei Maschinen werden ohne Pause Fallschirmspringer nach oben transportiert. Damit die Flugzeuge ausreichend Platz für Auf- und Abstieg haben, ist ein entsprechend grosser Zylinder nötig, in dem auch die Springer geschützt vor fliegenden Eindringlingen wieder zurück zur Erde gelangen. Segelfliegerisch tanzt der Bär allerdings nicht in Gap. Ich lasse den Arcus M auf dem grossen Flugplatzgelände bis zwei (!) Meter vor die Fixations-Kabel ausrollen. Wir sind – bis auf einen Gast aus Pforzheim – offenbar die einzigen hier. Glücklicherweise finde ich zwei vergessene Fixations-Seile, mit denen wir den Arcus M für die Nacht verzurren können.

Wir machen es uns in einem direkt am Flugplatz gelegenen Hotel gemütlich und putzen uns hungrig für das bevorstehende Nachtessen heraus. Mit dem Rest-Parfum von Peter riechen wir beide dann auch verwechselbar ähnlich.

Vom Charme attraktiver älterer Herren

Macht doch immer noch was her – Peter in seinem neuen Segelflieger-Outfit. Elegant wie immer.

So ausgerüstet machen wir uns zu Fuss ins dem Vernehmen nach nahe Tallard auf – um dort in einer ebenfalls dem Vernehmen nach feinen Pizzeria eine typisch französische Mahlzeit zu geniessen. Als wir uns aus dem Gebüsch auf die Strasse schlagen, entwickelt Peter spontan einen Plan. Er stürzt sich vor das erste heranbrausende Auto und mimt einen älteren, gutaussehenden Herrn, der vorübergehend ohne fahrbaren Untersatz unterwegs ist.

Elegant ins nächste Dorf

Das erste Auto rauscht nicht ganz unerwartet ohne geringste Anzeichen eines Bremsversuches an uns vorbei. Der Fahrtwind wirbelt unsere Frisuren schön durcheinander, vor allem jene von Peter. Naja, das kennen wir ja schon aus Barcelonnette. Da hat uns nach 45 min. Autostopp auch nur ein Senior (unseren Alters also) aus Mitleid und dank späterer Bestechung mit einem Schweizer Armee-Taschenmesser auf den Flugplatz mitgenommen.

Doch da kommt schon ein nächstes Auto. Peter ist erneut voller Zuversicht und wiederholt seinen Versuch, den Wagen anzuhalten. Und dann passiert das Unerwartete, nahezu ein Wunder: der winzige Peugeot stoppt aus voller Fahrt! Und aus dem Wagen entsteigen zwei 20jährige französische Schönheiten. Ein junger Herr im Fond ist da auch noch, aber der muss sich nach freundlicher Begrüssung mit den nun wesentlich engeren Platzverhältnissen auf dem Rücksitz abfinden. Denn nun haben wir uns auf der Rückbank eingefädelt. Nicht ganz einfach. Bis nach Südafrika möchte ich so schon nicht reisen.

Burger statt Foie Gras

Nach wenigen Minuten verabschieden wir uns in Tallard von unseren FahrerInnen und machen uns auf die Suche nach der Pizzeria. Den nachfolgenden, kulinarischen Teil des Abends kann man mit einem Satz zusammenfassen: die offenen Restaurants waren überfüllt und überbucht, die geschlossenen eben geschlossen. Was zum ungewollten Besuch eines Kebap-Standes und etwas ungewohnten Essen am Strassenrand führte. Es war aber alles frisch – wir haben danach kein seltsames Bauchgrimmen verspürt.

Den Nachhauseweg haben uns unsere beiden Chauffeusen dann bei einem zufälligen Wiedersehen in der Dorfbar nochmals ausführlich erklärt. Ich mag mich schon nach wenigen Sekunden nur an ‘Gauche, Droit, tout droit’ erinnern. Peter ist bis heute der Meinung, sie hätten sie fast darum gebalgt, wer uns den schwierigen Heimweg durch dunkle Wälder und Wiesen genauer erklären oder uns sogar dabei begleiten dürfe.

Am Ende tappen wir alleine in der Dunkelheit durch Dorf, Wiese und Wald zurück ins Hotel. Wundersamerweise haben wir uns nicht verlaufen und sind dank ‘gauche, droit und am Ende sehr viel ‚tout droit’ direkt vor dem Hotel gelandet. Da musste uns niemand mehr in den Schlaf singen, wir sind beide hundemüde in die Betten gesunken.

Fortsetzung folgt

Wie es weitergeht, erfahren Sie in Teil 2. Darauf gehe ich neben der Ergründung des Fallschirmspringer-Erfolges in Gap auch auf eine neue Variante der ‘Geschichte mit den Eiern’ ein, die wir auf einem unserer ersten Wandersegelflüge in Grenchen erlebt haben.

Ein paar Zusatz-Informationen zu unserem ersten Wandersegelflug-Tag:

Die Temperatursonde von Payerne zeigt die über 3’000 m.ü.M. einfliessende, trockene Warmluft. Sie ist zeitweise ein gehöriger Partykiller.
Thermikprognose von TopMeteo für unseren ersten Wandersegelflug-Tag an Auffahrt 2019.
Und die Isobarenkarten von Meteo Schweiz darf natürlich auch nicht fehlen.

OLC-Flug-Details.

Segelfliegen im Jugendsportcamp

In den Sommerferien bietet das Sportamt Thurgau zusammen mit der Segelfluggruppe Cumulus das Jugendsportcamp Segelfliegen an. Dieses findet vom 8. bis 12. Juli 2019 in Amlikon statt. Eine Woche lang Segelfliegen in Theorie und Praxis hautnah erleben: Wer selber gerne einmal am Steuer eines Segelflugzeuges sitzen und das Gefühl des geräuschlosen, raumgreifenden und motorlosen Gleitens erleben möchte, für den ist das Jugendsportcamp Segelfliegen eine gute Gelegenheit. Zusammen mit der Segelfluggruppe Cumulus bietet das Sportamt Thurgau das Lager zum neunten Mal an. Das Camp ist für Jugendliche der Jahrgänge 1999 bis 2004 ausgeschrieben.