Schlagwort-Archive: Segelflugzeug

LSV Sauerland fast 1000 Stunden in der Luft

Fast 1000 Stunden waren alle Motor- und Segelflugzeuge des Luftsportvereins Sauerland (LSV) in der Saison 2019 in der Luft. Störungen oder gar Unfälle gab es dabei nicht. Diese guten Nachrichten erfuhren die Vereinsmitglieder jüngst auf der Jahreshauptversammlung, die im ausgeräumten Hangar auf dem Flugplatz-Gelände in Küntrop mit dem erforderlichen Corona-Sicherheitsabstand stattfand. „Solch ein Rückblick tut besonders in diesen Zeiten unheimlich gut. Zu sehen, was wir leisten können, welche Erfolge wir erzielt haben“, sagte Vorsitzender Joachim Kneer mit Blick auf die Corona-Saison 2020, in der die Aktivitäten erst jetzt langsam wieder anlaufen. „Die Saison ist zwar schon zur Hälfte vorbei, doch wir freuen uns darüber, endlich wieder fliegen zu können“, so Kneer. Im Vorjahr war der LSV nicht nur sportlich einmal mehr erfolgreich – unter anderem holte Martin Spitzer Bronze bei der Kunstflug-Weltmeisterschaft -, auch die Infrastruktur auf dem Flugplatz-Gelände in Küntrop wurde verbessert. Der Verein erneuerte das Dach der Motorflughalle, das Restaurant Ikarus wurde vor der Neueröffnung im Mai 2019 ebenso renoviert, wie der Gemeinschaftsraum der Flieger. Mit Michael Spitzer und Nils Böhmer gibt es zudem zwei neue Fluglehrer. Quelle: ‚come-on.de‚.

Segelflieger im Münsterland abgestürzt

Beim Absturz zweier Segelflugzeuge im Münsterland sind wohl beide Piloten ums Leben gekommen. Ein Zusammenstoß in der Luft wird nicht ausgeschlossen. Einer der Toten wurde am Samstagmittag an einem Wald zwischen Haltern und Dülmen bei den Wracks entdeckt, der andere im Wald. Die Ursache für den Absturz in der Nähe des Flugplatzes Borkenberge war noch nicht geklärt. Ein Zusammenstoß in der Luft oder auch Berührungen mit Baumwipfeln seien möglich, hieß es.

Die beiden Wracks lagen nach Polizeiangaben am Waldrand einige hundert Meter auseinander. Trümmerteile wurden im direkten Umfeld gefunden. Polizisten durchkämmten außerdem nahe liegende Getreidefelder und stießen auch dort auf Teile. „Die werden jetzt erst einmal markiert und dann gucken sich die Experten das an und entscheiden, wie die weiter vorgehen können“, sagte Polizeisprecherin Ramona Hörst.

Zur Identität der Opfer machte die Polizei vorerst keine Angaben. Zunächst sollten die Angehörigen informiert werden. Zeugen hatten nach dem Unglück die Polizei alarmiert. Die Luftaufsicht der Bezirksregierung und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden den Angaben zufolge sofort informiert. Quelle: ‚FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung‚.

Segelflugzeug stürzt ab – Pilot wird schwer verletzt

Auf dem Flugplatz Bad Gandersheim kam es am Montag, 13. Juli, zu einem Flugunfall, bei dem ein 65-jähriger Däne schwer verletzt wurde. Der 65-jährige dänische Staatsangehörige wollte demnach gegen 13.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Flugplatz Bad Gandersheim zu einem Rundflug starten. Hierzu sollte das Flugzeug mittels einer Seilwinde in die Luft gezogen werden. Offenbar aufgrund einer Fehleinschätzung beim Startvorgang geriet der Segelflieger zunächst in Schräglage, sodass eine der Tragflächen den Untergrund berührte. In der Folge verlor der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug und stürzte aus circa 15 Metern Höhe auf das Flugplatzgelände, berichtet die Polizei. Der 65-jährige zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsmedizin Göttingen gebracht. Am Flugzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen wurden durch das Polizeikommissariat Bad Gandersheim aufgenommen. Ein technischer Defekt oder Fehlverhalten dritter Personen könne derzeit allerdings ausgeschlossen werden, so die Polizei abschließend. Quelle: ‚Harzkurier‚. Bild: Polizeikommissariat Bad Gandersheim.

AS 33 Zulassung im September erwartet

Jahrelang war die ASG 29 national und international ein wichtiger Player im Wettbewerbsgeschehen der 18m-Klasse. Das Nachfolgemodell, die AS 33 – steht offenbar kurz vor der Zulassung. Trotz aller Widrigkeiten infolge der Covid-19-Pandemie und der Reisebeschränkung behördlicher Vertreter ist Schleicher in Poppenhausen zuversichtlich, das Zulassungsverfahren der AS 33 bereits im September abschliessen zu können. In Kürze soll auch der Erstflug der 15m-Variante stattfinden.

Glück im Unglück

Am Donnerstagnachmittag, 2. Juli ereignete sich gegen 14.30 Uhr in der Gemeinde Saint-Pons (Alpes-de-Haute-Provence) im Ubaye-Tal ein Segelflugzeug-Unfall. Ein Segelflugzeug stürzte in einem Waldgebiet in einer Höhe von fast 2.000 Metern ab. Der erfahrene Pilot, 64 Jahre alt und deutscher Nationalität, blieb unverletzt. Die Rettungskräfte der Hochgebirgs-Gendarmerie (PGHM) von Jausiers wurden vor Ort vom Hubschrauber der Gendarmerie-Luftsektion (SAG) von Digne-les-Bains unterstützt. Ersten Informationen zufolge geriet der Pilot in Schwierigkeiten und war letztlich zu einer sofortigen Landung gezwungen. Der Pilot wurde von der Feuerwehr zu Kontrolluntersuchungen geführt. Um die genauen Ursachen des Unfalls zu ermitteln, wurde eine Untersuchung eingeleitet und der Brigade de gendarmerie des transports aériens (BGTA) von Marseille-Provence übertragen. Quelle: ‚La Provence‘.

Notlandung bei Rundflug über den Pogusch

Ein 84-jähriger Deutscher musste Donnerstag, 2. Juli vermutlich wegen Thermikproblemen mit seinem Segelflieger in St. Marein im steirischen Mürztal notlanden. Das Flugzeug landete auf einer Wiese knapp neben einem Wohnhaus. Der Pilot erlitt schwere Verletzungen, war aber ansprechbar. Er wurde ins Krankenhaus geflogen. Laut Rotem Kreuz (Ortstselle Mariazellerland) ereignete sich der Absturz gegen 13 Uhr.

Der 84-Jährige war gemeinsam mit zwei anderen Piloten am Flugplatz Lanzen in Turnau zu einem Rundflug über den Pogusch gestartet, als es im Bereich St. Marein zu einem folgenschweren Unfall kam. Der Pilot hatte aufgrund veränderter Thermik notlanden müssen, wobei der Segelflieger bei der Ladung in der Wiese erheblich beschädigt wurde. Anrainer bemerkten den Unfall, leisteten Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang.

Sanitäter des Roten Kreuzes Bruck-Mürzzuschlag setzten dann die Versorgung bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers fort. Der Pilot wurde in das Landeskrankenhaus Hochsteiermark, Standort Bruck, geflogen. Die anderen beiden Piloten konnten mit ihren Segelfliegern wieder zum Flugplatz nach Turnau zurückkehren. Im Einsatz standen das Rote Kreuz Bruck-Mürzzuschlag mit zwei Rettungswagen und fünf Sanitätern, der Notarzthubschrauber C 17, die Freiwillige Feuerwehr St. Marein sowie die Polizei. Quelle: ‚Krone.at‘.

Notlandung mit Segelflugzeug

In Friedberg im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld musste Mittwochnachmittag, der 62-jährige Pilot aus Niederösterreich sein Segelflugzeug notlanden. Er und sein 80-jähriger Co-Pilot wurden dabei leicht verletzt. Er und sein 80-jähriger Co-Pilot aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wurden leicht verletzt. Der 62-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 16, der 80-Jährige mit dem Rettungsdienst ins KH Oberwart gebracht. Das Segelflugzeug wurde stark beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Ehrenschachen stand mit zwei Fahrzeugen und vier Kräften im Einsatz. Quelle: ‚ORF.at‚.

Segelflug ins Maisfeld

Kurzer Schock in der Gemeinde Petersberg (Landkreis Fulda): wie das Polizeipräsidium Osthessen bekannt gab, kam es am Sonntag um 19:55 Uhr auf einem Maisfeld neben der Bundesstraße 458, Höhe Böckels, zu einer unplanmäßigen Landung eines Segelfliegers. Aufgrund ungünstiger thermischer Verhältnisse war der Pilot gezwungen seinen Segler zu landen. Bei dem nicht alltäglichen Manöver entstand weder Personen- noch Sachschaden am Segler. Bezüglich des Ernteausfalls wurden die Personalien zwischen dem Landwirt und dem Piloten ausgetauscht. Quelle: ‚Osthessen-News‘.

Savoyen: Segelflugunfall

Am Donnerstag, 25. Juni, stürzte in Savoyen, unweit des Tunnels Pas de la Fosse, ein zweisitziges Segelflugzeug ab. Um 17.00 Uhr wurden die Rettungsdienste mobilisiert. Zwei Verletzte wurden gefunden. Ihr Zustand ist zur Zeit unbekannt.

Der Hochgebirgs-Gendarmeriezug (PGHM) von Modane wurde für diese Intervention aufgeboten. Ein Pilot des Clubs von Chambéry alarmierte die Rettungskräfte, als er das Flugzeug am Boden sah. Die Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt. Quelle: ‚France 3‚. Bild: ‚Le Dauphiné‚.

Bäume gestreift

Kurz nach 17.00 Uhr kam es Samstag, 13. Juni, in Lohne Wietmarschen zu einer Bruchlandung eines Segelflugzeuges, bei der eine Person verletzt wurde. Ersten polizeilichen Angaben zufolge war ein Segelflugzeug des Types Schleicher ASH25 im Landeanflug auf den Flugplatz. In ca. 80 m Entfernung zum Flugplatz streifte das Segelflugzeug einige Baumwipfel und führte daraufhin eine Bruchlandung durch. Der Rumpf des Segelflugzeuges wurde hierbei stark beschädigt. Der 62-jährige Pilot konnte sich ersten Angaben nach selber befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache oder auch zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Quelle: ‚NordNews.de‚.

Segelflieger in Baden-Baden hoffen auf bessere Tage

Der Traum vom Fliegen – die Mitglieder des Aero-Club Baden-Baden können ihn verwirklichen. Doch ausgerechnet zu der Jahreszeit, in der Jahr für Jahr normalerweise die idealsten Segelflugbedingungen herrschen, mussten die Vereinsmitglieder am Boden bleiben – wegen Corona. „Die guten Tage waren im April“, trauert Vorsitzender Patrik Ullrich mit seinen segelflugbegeisterten Männer und Frauen den verpassten Chancen hinterher. Inzwischen hat die Saison nach der Zwangspause aber doch noch begonnen – unter anderem mit einem Fluglager für den Nachwuchs. Sieben Nachwuchspiloten sind vom Segelflugfieber infiziert. Eigentlich sollte das Intensivtraining schon in den Osterferien stattfinden. Doch Corona hat dem Club auch hier einen Strich durch die Rechnung gemacht: „Das wirft alles zurück“, resümiert Ullrich. Untätig waren die Mitglieder freilich nicht in dieser Zeit. Quelle: ‚Badische Neueste Nachrichten‘.

1000 Kilometer im Segelflug

Im Mai flogen zwei Piloten des LSV Egge aus Vinsebeck mit dem Segelflugzeug je eine Strecke von über 1000 Kilometern, am Stück und ohne Zwischenlandung. Wie geht das? Die Sonne erwärmt den Boden und dieser die Luft darüber. Ist diese nun zu leicht geworden, dann steigt sie auf. In diesem Aufzug, der Thermik, von den Piloten auch liebevoll „Bart“ genannt, können die Flugzeuge aufsteigen. Die bekannten „Schäfchenwolken“ markieren die obere Etage des „Bartes“. So sind diese Aufzüge für die Piloten leichter zu finden. Die so gewonnen Höhe wird nun wie bei einer Papierschwalbe in Strecke umgesetzt: bis zum Erreichen eines nächsten Aufzuges. So gelang den beiden Piloten diese außergewöhnliche Leistung. Es waren die ersten Flüge mit einer Strecke von über 1000 km, die überhaupt vom Flugplatz Oerlinghausen aus, geflogen wurden. Das Flugzeug der Piloten ist dort stationiert, um geeignetes Wetter auch während der Wochentage nutzen zu können.

Andreas Hillebrand startete am 05. Mai um 9:54 Uhr mit der ersten Thermik, um den Tag voll nutzen zu können. Gelandet wurde nach fast 10 ½ Stunden, einer Strecke von 1020 Kilometern und damit einer Schnittgeschwindigkeit von 101 km/h um 20:13 Uhr Ortszeit. Um eine solche Leistung zu vollbringen muss über Jahre trainiert werden. Der Berufspilot fliegt bereits seit der Schulzeit auch Segelflug. „Zu einem solchen Flug gehört auch eine intensive Beobachtung des Wetters und seiner Vorhersagen. Und das bereits über mehrere Tage vor dem Flug“, so Hillebrand. Außerdem muss neben der körperlichen Fitness und Konzentrationsfähigkeit auch der Wille eine solche Leistung vollbringen zu wollen, vorhanden sein. „All das und die nötige Portion Glück führten dazu, dass der Flug gelang“, so der Pilot.

Josef Meyer aus Bergheim/Steinheim startete am 14. Mai ebenfalls um 09:54 Uhr, brauchte mit einer Geschwindigkeit von 106 km/h für die geflogene Strecke von 1056 km ganze 10 Stunden und 19 Minuten. Bei Josef Meyer spielt auch die große Erfahrung eine wichtige Rolle. Bereits seit seiner Kindheit träumt der gelernte Landwirt vom Fliegen und ist seit den siebziger Jahren Pilot im LSV Egge (www.lsv-egge.de). „Einen solchen Flug macht man nicht von heute auf morgen“, so der Pilot. „Erfahrung ist enorm wichtig. Man muss Situationen, wie eine Wetteränderung, erkennen und vor allem dann zu seinem Vorteil nutzen können“, so Meyer. Bei einer derartig großen Strecke trifft man nicht nur auf das gewünschte Wetter. Von blauem Himmel bis zu Schneeschauern kann im Mai alles vorkommen.

So war es für die Piloten eine Wonne, das außergewöhnliche Wetter im Mai nutzen zu können. Es muss trotzdem während des gesamten Fluges mit hoher Konzentration geflogen, das Wetter beobachtet, Entscheidungen überprüft und eventuell geändert werden. Langeweile kommt so nie auf. Diese Konzentration während des Fluges macht den Kopf frei. Die Sorgen des Alltages bleiben auf der Erde. Quelle: ‚Deutschland today‚.

Segelflugzeug-Landung auf B469

Ein Segelflugzeug ist auf der vierspurigen B469 nahe dem Verkehrslandeplatz Aschaffenburg notgelandet. Laut Polizei wurde der Pilot schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das Startmanöver sei missglückt. Von weiteren Verletzten sei nichts bekannt. Auf der vierspurigen B469 nahe dem Verkehrslandeplatz Aschaffenburg ist am Freitag ein Segelflugzeug notgelandet. Der Pilot wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, sagte ein Polizeisprecher. Von weiteren Verletzten sei nichts bekannt. „Wir haben ‚zig Anrufe von erschrockenen Autofahrern erhalten – die konnten aber alle rechtzeitig bremsen oder ausweichen“, sagte der Polizeisprecher.

Der 67 Jahre alte Pilot war laut Polizei von einem Flugplatz in Großostheim bei Aschaffenburg gestartet und hatte sich von einem Motorflugzeug in die Luft schleppen lassen. Bei dem Motorflugzeug sei es zu technischen Problemen gekommen, so dass der Segelflieger früher als beabsichtigt ausgeklinkt werden musste und nicht die notwendige Flughöhe erreicht hatte. Der Pilot habe sich deswegen zur Notlandung auf der B469 bei Großostheim entschlossen. Die Bundesstraße 469 musste zwischen Miltenberg und Großostheim nach Polizeiangaben in Richtung Miltenberg für gut eine Stunde voll gesperrt werden. In Richtung Seligenstadt blieb der linke Fahrstreifen gesperrt. Nachdem Mitglieder des Flieger-Clubs den havarierten Segelflieger demontiert hatten, konnte die Sperrung aufgehoben werden. Am Flugzeug entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Quelle: ‚Bayerischer Rundfunk‘.

Österreich von oben

Schlanke weiße Segelflugzeuge, die einen Berggipfel umkreisen. Lautlos und von einer unsichtbaren Kraft getragen kurven sie stetig höher. Wer das selbst erleben möchte, kann eine Segelflug-Schnupperstunde mit einem erfahrenen Piloten im Doppelsitzer-Flugzeug unternehmen. Am Fuße des steil aufragenden Grimming, am Rande einer weiten saftig grünen Wiese im Ennstal glänzt ein Segelflugzeug in der Vormittagssonne. Der Pilot erwartet seinen Begleiter und macht ihm mit dem Ablauf vertraut. Zunächst ist er beim Anlegen des Fallschirms behilflich, eine routinemäßige Sicherheitsmaßnahme, wie Gurte und Airbags beim Auto. Nun heißt es für alle Hand anlegen, das Flugzeug auf die Startposition der Betonpiste rollen. Erst jetzt steigt man in die Kabine. Als Gast sitzt man vorne, eigentlich liegt man fast im Cockpit, ziemlich bequem mit dem Fallschirm am Rücken als Polster. Die Gurte werden angelegt, die Plexiglashaube zugeklappt. Der Pilot geht die Checkliste Punkt für Punkt durch, während das Motorflugzeug zum Hinaufschleppen heranrollt. Das Schleppseil wird eingeklinkt, man gibt das Zeichen der Abflugbereitschaft und der Pilot in der Schleppmaschine gibt Gas. Rasch wird beschleunigt. Das Segelflugzeug hebt ab und schwebt knapp über der Piste.

Bald genießt man einen herrlichen Rundumblick auf die immer winziger werdenden Häuser und Autos und auf einen Zug, der in Modellbahngröße durch das Tal rollt. Nach wenigen Minuten zeigt der Höhenmesser schon 1.000 Meter über dem Flugplatz. Kleine Turbulenzen sind spürbar, Zeichen für Thermik, die den kraftvollen Aufwind liefern soll. Der Pilot klingt die Schleppleine aus. Der Motorflieger steuert zurück zum Flugplatz.

Nun ist man alleine. Eine unglaubliche Ruhe umfängt einen, als einziges Geräusch ist nur ein leichtes Windsäuseln hörbar. Die Sicht ist frei, beim Blick nach oben wölbt sich strahlend blauer Himmel, eine kleine Wolke markiert eine Stelle, wo die aufsteigende Luft in großer Höhe kondensiert. Der Pilot steuert treffsicher dorthin, schließlich schlägt das Variometer unterhalb der weißen Wolke aus: Das Instrument zeigt das Steigen mit drei Meter pro Sekunde. In engen Kreisen gewinnt man zügig an Höhe. Schließlich ist man 1.000 Meter höher als beim Ausklinken. Mit diesem „Höhenpolster“ von gut 2.000 Meter über dem Flugplatzniveau kann man beruhigt weiterfliegen.

Die Kumulus- oder Schönwetterwolken sind inzwischen schon etwas mächtiger geworden, werfen Schatten auf so manchen Gipfel. In der Nähe des Alpenhauptkamms liegen einige versteckte Bergseen, beim Überflug spiegelt sich die Sonne und glitzert freundlich herauf. Ein Gipfelkreuz inmitten einer grünen Kuppe markiert den höchsten Punkt eines Berges, umringt von vielen Schafen, die den Sommer über hier weiden. Bis jetzt ist fast nichts von der Flughöhe verloren gegangen, immer wieder findet sich Aufwind, der das Segelflugzeug spürbar nach oben drückt. Entlang des Alpen-Hauptkamms erstrecken sich viele Almen in verschiedenen Grünschattierungen durchzogen von klaren Bächen. Dazwischen glänzt immer wieder ein See, manchmal mit Wasserfällen zu einer wunderschönen Seenkette verbunden.

Jetzt lockt der Dachstein. Zunächst muss das Ennstal gequert werden, das kostet Höhe. Beim Stoderzinken findet sich wieder Anschluss an die Thermik und rasch werden wertvolle Höhenmeter zurückgewonnen. Entlang der Bergkette geht es Richtung Westen, mit fast konstantem Steigen im Geradeausflug. Wie von einem unsichtbaren Lift gezogen steigt man bis Ramsau schon auf 3.000 Höhenmeter. Noch ein paar Kreise und man kann den Dachstein-Gipfel ansteuern. Tief unten in sicherem Abstand die Gondel der Seilbahn, vorne glänzt das blanke Eis der Gletscher. Mit reichlichem Abstand wird der Gipfel passiert, wo Bergsteiger überschwänglich winken, um den Gruß von oben zu erwidern.

Das Wetter bleibt konstant. In schnellem Flug, bei gleichbleibender Höhe, segelt das Flugzeug nach Westen. Nur ein paar Kreise über den Bergkuppen sind nötig, um die ausreichende Höhe für den Weiterflug zu sichern. Das Salzachtal liegt vorne, gleich folgt der Überflug von Bischofshofen mit seiner Sprungschanze, wie unglaublich klein sie aus dieser Höhe wirkt. Dann ein ruhiges Weitergleiten entlang der steilen felsigen Flanken des Hochkönigs. Schließlich taucht Zell am See und der Zeller See mit seinem schimmernden Wasser auf. Ein breites Becken, das es zu queren gilt. Rasch wird in die sichere Aufwindzone bei der Schmittenhöhe eingeflogen. Breite grüne Wiesen schwingen sich in vielen Mäandern vom Gipfel talwärts, es sind die jetzt im Sommer verlassenen Skipisten. Im ständigen Geradeausflug, an die 130 Stundenkilometer schnell, wird der Pass Thurn erreicht, mit Blick bis zur Hahnenkammstadt Kitzbühel. Der westlichste Punkt dieses Fluges, ein guter Platz zum Umkehren.

Die Thermik lässt an diesem Tag erfreulicherweise nicht nach. Zunächst geht es auf demselben Weg zurück, quer über das Salzachtal, dann über das verkarstete Massiv des Dachsteins nach Norden, links ein kurzer Blick auf das pittoreske Hallstatt und den Hallstätter See. In einer weiten Rechtskurve zeigt sich das Ausseerland mit seinen tiefblauen Seen, wo kleine Schiffe ihre Spuren ziehen. Immer noch recht hoch geht es weiter über den Grimming in Richtung Osten. Eine mächtige Wolke über dem Ennstal hat schon einige Segelflieger angezogen. In sicherem Abstand zu den Fliegerfreunden werden ein paar synchrone Kreise gezogen. Jetzt wird Richtung Admont gesteuert, wo man bald die beiden Türme des Stifts erkennen kann. Mit 250 Stundenkilometer ist man in wenigen Minuten dort, beim östlichen Wendepunkt dieses Rundflugs.

Bald darauf heißt es, bereit machen zur Landung. Über Funk wird die Freigabe erteilt, die Piste anvisiert, dann schwebt das Flugzeug noch einige Sekunden knapp über dem Boden, bis es schließlich langsamer wird, sanft aufsetzt und bis zum Ende der Piste ausrollt. Die Plexiglashaube klappt auf, Gurte und Fallschirm werden gelöst. Man hat wieder Boden unter den Füßen. Was für eine herrliche Zeit, hoch oben schwerelos dahinzugleiten und die vielfältige Landschaft des schönen Landes aus der Luft zu bestaunen. Quelle: ‚Kurier.at‚.

Segelflieger in Coburg nach dem Start verunfallt

Auf dem Coburger Flugplatz ist ein Segelflieger kurz nach dem Start abgestürzt. Der 19jährige Pilot wurde nach Angaben eines Polizeisprechers lediglich leicht verletzt. Das Segelflugzeug wurde von einer motorisierten Maschine in die Luft gezogen. Gleich nach dem Start sei es zu Problemen gekommen und die Maschine stürzte in der Nähe des Flugplatzes ab. Der Pilot konnte sich danach selbst befreien und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, da er bei dem Absturz nur leicht verletzt wurde, sagte der Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk. Der Pilot sei im Besitz einer Flugerlaubnis gewesen. Wie genau es zu dem Absturz kam, werde nun durch Experten der Polizei geklärt. An dem Segelflieger entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Quelle: ‚br.de‚.

Segelflugzeug-Notlandung

Am Samstag, 30. Mai 2020, kam es in der Verbandsgemeinde Hachenburg zu einem Segelflug-Unfall. Ein Segelflugzeug ist bei einer Notlandung verunfallt. Der Pilot wurde dabei schwer verletzt. Zeugen hatten gegen 15.46 Uhr beobachtet, dass ein Segelflugzeug nahe der Landesstraße 288 auf einem Erdwall bei einer Industriefirma bei Atzelgift abgestürzt sei und setzten den Notruf ab. Polizei und Rettungsdienst mit Notarzt begaben sich zur Unfallstelle. Der Segler musste aufgrund eines technischen Defektes notlanden, berichtet die Polizei auf Nachfrage. Bei der harten Landung hatte sich der Pilot schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshelikopter in ein Krankenhaus transportiert. Am Fluggerät entstand erheblicher Schaden. Das Segelflugzeug besteht aus GFK. Dies hat sowohl flexible als auch spröde Eigenschaften. So war wegen der Kräfte, die bei dem Absturz wirken, die Rückenlehne des Pilotensitzes gebrochen. Der Segler besitzt einen kleinen Tank für den Notfallmotor, dieser blieb aber unbeschädigt. Quelle: ‚Kurier.de‚.

Segelflieger stürzt bei Kleingärten ab

Beim Absturz eines Segelflugzeugs in der Kleingartenanlage Johannisau in Fulda ist am Montag der 66-jährige Pilot aus Petersberg ums Leben gekommen. Der Chef der Feuerwehr Fulda Thomas Helmer, der den Einsatz am Aueweiher leitete, berichtet vom gestrigen Tag: Man habe leider nur noch das brennende Flugzeug löschen können. Für den Piloten, der sich noch auf seinem Platz im Cockpit befand, kam jede Hilfe zu spät. „Wir haben sofort mit den Löscharbeiten begonnen, aber den Piloten konnten wir nicht mehr retten.“ Wie Helmer betonte, könne man bei aller Tragik des Unfalls noch von Glück sprechen, dass das Flugzeug auf einer unbebauten Wiese vor den ersten Hütten der Kleingärten abgestürzt sei. Nur wenige Meter weiter wären in den an Pfingsten gut besuchten Gärten die Besucher gefährdet gewesen. „Da hätten wir mit vielen Opfern rechnen müssen.“ Auch auf dem Weg um die Kleingärten – knapp 20 Meter vor der Unfallstelle – waren zur Zeit des Absturzes viele Radler und Spaziergänger unterwegs. Helmer dazu: „Die Menschen haben an diesem Morgen sehr viel Glück gehabt.“ Wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, Christine Seban, berichtet, werde es einige Monate dauern, bis die Ursache geklärt ist. Experten haben die Ermittlungen aufgenommen. Damit soll geklärt werden, ob ein technischer Defekt oder ein Pilotenfehler den Absturz verursachte. Mit dem Ergebnis sei erst in einigen Monaten zu rechnen, sagte Seban. Bis eine vollständige Analyse vorliegt, dürfte sogar ein ganzes Jahr vergehen. Quelle: ‚Fuldaerzeitung.de‚.

Segelflugzeug stürzt in Riedelbach ab

Ohne Verletzungen hat ein Segelflieger einen Absturz in seinem Flugzeug bei Riedelbach überlebt. Nahe dem Flugplatz in Riedelbach ist am Samstag, 30. Mai, um 13.07 Uhr, ein Segelflugzeug am Kreuzerstein in den Wald gestürzt. Der 59-jährige Pilot war trotz des Aufpralles unverletzt und konnte sich selbstständig befreien. Laut eigenen Angaben habe er beim Landeanflug die Thermik falsch eingeschätzt und verlor an Höhe. Hierdurch konnte er den Flugplatz nicht mehr erreichen und stürzte in den Wald. Hierbei stieß das Flugzeug mit jeder Tragfläche an jeweils einen Baum, stürzte zu Boden und zerbrach in mehrere Teile. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und das zuständige Forstamt wurden informiert. Das Wrack wurde zur Bergung freigegeben. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 45’000 Euro geschätzt. Quelle: ‚Usinger-Anzeiger.de‚.

Segelflugzeug muss auf B 28 notlanden

Die Pilotin eines Segelflugzeugs musste am Sonntagabend, 31. Mai, in Freudenstadt an der Bundesstraße 28 nahe dem Langenwaldsee notlanden. Wie die Polizei mitteilte, war sie in Kornwestheim gestartet. Ihr Flugzeug verlor gegen 18.15 Uhr über Freudenstadt immer mehr an Höhe, sodass nur noch eine Außenlandung möglich war. Das Ganze war wohl in dem Gebiet nicht ganz einfach und auch nicht ungefährlich. Laut Polizeiangaben setzte die Frau den Segler auf der Bundesstraße auf, der dann auf dem Grünstreifen zum Stehen kam. Die Pilotin hatte viel Glück und blieb unverletzt. Auch kein Verkehrsteilnehmer sei durch die Landung gefährdet worden, betont die Polizei. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt, ebenso ein Verkehrszeichen, das vom Flugzeug bei der Landung gestreift wurde.

Wie heikel die Lage war, zeigt sich erst vor Ort. Die Bergstrecke, Paradies für Motorradfahrer, führt kurvenreich durch das enge und tief eingeschnittene Tal. Mit Bäumen, Hängen und Stützmauern auf beiden Seiten ist es praktisch unlandbares Gelände. Die Pilotin brachte ihr Flugzeug auf einem Stück kurz vor der Talsohle zu Boden, auf dem die Straße auf mehreren hundert Metern gerade verläuft und sich das Tal ein wenig weitet. Eine Tragfläche schlug gegen ein Verkehrsschild und knickte die Tafel um. Laut Polizei drehte sich das so einseitig gebremste Flugzeug und blieb im Bankett der Straße stehen. Glücklicherweise kam während der Notlandung kein Verkehr. Unbeteiligte seien nicht gefährdet gewesen.

Laut Polizei war die Segelfliegerin gegen 12.30 Uhr in Kornwestheim gestartet und zunächst die Schwäbische Alb Richtung Süden geflogen. Gegen Abend war sie dann im Schwarzwald unterwegs. Bei nachlassender Thermik verlor sie offenbar den Anschluss an die Aufwinde und damit irgendwann an Höhe. An Wochenenden mit guten Wetterlagen sind über Alb und Schwarzwald oftmals mehrere hundert Segelflugzeuge unterwegs. So genannte Außenlandungen sind in der Segelfliegerei nicht ungewöhnlich. Die Piloten wählen dafür in der Regel Wiesen oder abgeernteten Getreidefelder aus. Warum sich die 45-Jährige in die Mausefalle des Forbachtals manövriert hatte, sollen nun die Sachverständigen der BFU klären. Die Maschine war nicht mit einem Klapptriebwerk ausgestattet, mit dem Segelflieger bei schwächelnden Aufwinden mit Motorhilfe den Heimatflugplatz erreichen können. Der Flugplatz Musbach, der ebenfalls eine sichere Landung ermöglicht hätte, ist Luftlinie nur einige Kilometer entfernt. Für den Augenzeugen, der den Vorfall vom Campingplatz aus beobachtet hatte, ist die Pilotin jedenfalls „eine Heldin“. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Segelflugzeug gefunden

Einen Tag nach dem Fund des Wracks einer vermissten Discus 2ct in Zederhaus starten die Ermittlungen der Unfallkommission des Bundes. Die Ortsbewohner rätseln noch immer über den Absturz. Der deutsche Pilot war am Mittwoch von Bayern nach Salzburg gestartet und nicht mehr von seinem Flug zurückgekehrt. Mittwochfrüh war der Motorsegler des Typs Discus 2cT mit deutschem Luftfahrzeugkennzeichen aus Bayern Richtung Salzburg abgehoben. Gegen 14.30 Uhr riss dann das Signal der Maschine bei Mauterndorf im Lungau ab. Seither galt das Flugzeug als vermisst. Pongauer Bergretter aus Kleinarl, Wagrain sowie Einsatzkräfte aus Muhr im Lungau starteten gemeinsam mit der Alpinpolizei eine Suchaktion. Doch erst am Freitag um 12.31 Uhr konnte das Verschwinden des Segelfliegers geklärt werden. „Von einem Polizeihubschrauber aus wurde das stark beschädigte Flugzeug im Ödenkar bei Zederhaus gefunden“, schildert Bergrettungseinsatzleiter Hannes Kocher von der Ortsstelle Tamsweg. Der Pilot war beim Absturz gestorben. Weitere Ermittlungen laufen. Quelle: ‚Krone.at‚.

Nogaro: Pilotin übersteht Absturz in Wald leicht verletzt

Ein Segelflugzeug stürzte am Freitag, dem 29. Mai, am frühen Nachmittag kurz nach dem Start in einem Wald bei Nogaro ab. Die Pilotin des Segelflugzeugs hatte großes Glück, sie wurde nur leicht verletzt.

Die Pilotin überstand den Unfall unverletzt. Sie konnte sich selber aus dem Cockpit befreien, bevor das Rettungsteam eintraf. Die leicht verletzte Frau klagte über Rückenschmerzen und wurde zur Beobachtung in eine Klinik gebracht.

Nach ersten Informationen des Aeroclubs Bas Armagnac und der SDIS 32-Feuerwehr startete das von einem Schleppflugzeug gezogene Segelflugzeug fünf Minuten früher vom Flugplatz Nogaro. In einer Höhe von 500 Metern sei das Schleppseil gerissen. Der Segler, der mit zu geringer Geschwindigkeit flog, stürzte danach ab. Die Pilotin gelang es, das Flugzeug aufzurichten und in den Bäumen zu landen, wodurch ein Absturz in einem nahe gelegenen Wohngebiet vermieden werden konnte. Quelle: ‚francebleu.fr‚.

„Glücklich, wieder zu fliegen“

Was wie eine geplante Flugzeugentführung anmutet, ist dank Corona der verspätete Start in eine besondere Flugsaison: Auch der Flugsport unterliegt den neuen gesetzlichen Auflagen für Sportvereine. Klaus Koser, zweiter Vorsitzender der Segelfluggruppe Bensheim und promovierter Mediziner, hat diese Auflagen in ein passendes Hygienekonzept umgesetzt: Checklisten und farblich markierte spezielle Desinfektionsmittel gewährleisten, dass jeder Bereich, Fahrzeuge, aber auch die sensiblen Flugzeugcockpits, vorschriftsgemäß desinfiziert werden. Abläufe wurden optimiert. Mit den allgemeingültigen Regeln – Gesichtsmasken, Abstandswahrung und häufiges Händewaschen – schützen sich die Piloten selbst. Einzige Wermutstropfen: Die Vereinskantine und die Aussichtsterrasse müssen geschlossen bleiben. Selbstversorgung ist angesagt, die gemütliche große Runde nach dem Flugbetrieb entfällt. Gastflüge sind genauso wie die doppelsitzige Anfängerschulung leider bis auf Weiteres untersagt, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. „Die Verfahren waren anfangs noch etwas ungewohnt, aber das hat sich schnell eingespielt. Wir sind einfach glücklich, wieder fliegen zu dürfen,“ schildert der erste Vorsitzende Andre Keller. Fluglehrer Moritz Schmiede ergänzt: „Anders als Autofahrer sind wir Piloten gesetzlich verpflichtet, regelmäßig eine Mindestzahl an Flügen und Überprüfungen zu absolvieren, um kontinuierlich in Übung zu bleiben. Ansonsten wird unsere Lizenz inaktiv. Dann wird es kompliziert.“ Und so genossen die Segelflieger bei tollem Flugwetter begeistert die (fast) grenzenlose Freiheit unter den Wolken: über dem Odenwald, der Pfalz, Kraichgau, Rhön und Frankenland. Quelle: ‚morgenweb.de‚.

Rangierhilfe hing noch am Segelflieger

Schwere Verletzungen hat sich der 40-jährige Pilot eines doppelsitzigen Segelflugzeuges vom Typ Schleicher bei einem Absturz aus rund 30 Metern zugezogen. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 11.30 Uhr auf dem Segelfluggelände im Süden Markdorfs. Wie die Polizei berichtet, war der Pilot alleine im Flugzeug und bemerkte beim Windenstart nicht, dass am Heck die Rangier- und Transporthilfe noch angebracht war. Während der Startphase klinkte sich der Pilot in einer Höhe von etwa 30 Metern vorzeitig vom Zugseil aus. Mutmaßlich deshalb, weil die Hilfe noch am Flugzeug angebracht war. Daraufhin stürzte das Flugzeug ab. Das Flugzeug schlug zunächst mit dem Heck auf und rutschte später rund 65 Meter über die Wiese. Am Rand der Piste kam der Segelflieger schließlich zum Stillstand. Der Pilot wurde unfallbedingt schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nach derzeitigen Erkenntnissen beim Piloten jedoch nicht. Am Luftfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde das Segelflugzeug für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Vor Ort waren neben der Polizei noch Rettungskräfte der Feuerwehr und des DRK. Da der Pilot nicht eingeklemmt worden ist, konnte der Rettungsdienst den 40jährigen schnell aus dem Flugzeug befreien. Quelle: ‚Schwäbische.de‚.

Segelflug-Unfall in Barcelonnette

Der Pilot eines Segelflugzeugs wurde bei dem Absturz seines Flugzeugs am Donnerstag, 21. Mai 2020, gegen 15 Uhr am Ende der Startbahn des Flugplatzes Barcelonnette-Saint-Pons im Ubaye-Tal (Alpes-de-Haute-Provence) schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich während der Landephase.

Der Verunfallte, ein 57jähriger Pilot aus dem Dorf Saint-Pons, erlitt schwere Kopfverletzungen, schaffte es aber, das Flugzeug zu verlassen, das 80 Meter von der Landebahn entfernt notlandete. Das Segelflugzeug kam auf dem Rücken in Höhe der Straße am Ende der Startbahn auf der Ostseite des Flugplatzes zum Stehen.

Der 50jährige wurde von der Feuerwehr übernommen und mit dem Hubschrauber der Gendarmerie ins Krankenhaus von Nord-Marseille evakuiert. Eine Erklärung für den Hergang des Unfalles ist bisher nicht bekannt. Quelle: ‚La Provence‚.

Absturz im Gebirge

Am Montag, 18. Mai zog ein 64-jähriger Wiener mit seinem Segelflieger seine Schleifen über dem Gebirge der Schladming-Dachstein-Region. Bei strahlend schönem Wetter kam der Einsitzer plötzlich dem Südosthang des Rossfelds zu nahe, prallte gegen den Fels und zerschellte in zwei Teile. Der Pilot wurde verletzt geborgen.

Voller Bewunderung beobachteten die Wanderer vom 1850 Meter hohen Gipfel des Rossfeldes aus einen Wiener (64), der bei bestem Flugwetter mit seinem Segelflugzeug der Type Hornet seine Schleifen zog. Zuvor war das im Bezirk Liezen wohnhafte Mitglied eines Flugvereins vom Flugplatz Aigen aus gestartet. Der 64-Jährige konnte selbst die Einsatzkräfte rufen, auch eine Augenzeugin schlug Alarm. Sofort rückten die Alpinpolizei, die Bergrettung Schladming, der Rettungshubschrauber Martin 1 und die Feuerwehr aus, um den Verletzten zu bergen. Eine Taubergung war nicht möglich, die Befürchtung war zu groß, dass der Hubschrauber Wrackteile aufwirbeln könnte. Daher barg die Bergrettung den Mann, der dann zum Krankenhaus geflogen wurde. Quelle: ‚Krone.at‚.

Zu verkaufen: TOP ASG-29 / 18

Das Flugzeug wurde immer sehr gut versorgt, jährlich poliert und ist überdurchschnittlich leistungsfähig im Vergleich zu anderen ASG-29. Die „F2“ ist mehrfach 1’000-km-erprobt und hat unter anderem Siege bei Deutschen und Belgischen Meisterschaften errungen. Insgesamt 19 Tagessiege. Im Herbst und Winter wurden Anhänger und Flugzeug immer in der Halle abgestellt. Das Flugzeug wurde immer von privaten Besitzern betrieben, Yves Jeanmotte und Bert Schmelzer.

Flugzeug

  • Baujahr: 2012
  • Kennzeichen: D-8298
  • Starts: 185
  • Flugstunden: 890
  • Höhenmesser Winter 57mm
  • Fahrtmesser Winter 57mm
  • Rechner LXNAV LX9000
  • Flarm
  • Wifi (Regenradar, etc.)
  • AHRS (künstlicher Horizont)
  • Remote Stick Controller
  • 1. Vario LXNAV V9 Vario
  • 2. Vario LXNAV S7 Vario
  • Flarmdisplay LXNAV FlarmView
  • Funkgerät Funkwerk ATR 8.33
  • Transponder Trig TT21
  • Mückenputzer Pirker + Storka Elektrisch, inkl. Flexiputzer
  • Batterien 2x LiFePo Akku, inkl. Ladegerät
  • Düse Multisondendüse ESA
  • Fallschirm Thinback T204
  • H2O Extra Rumpftank 32 Liter
  • H2O Hecktank, inkl. Füllschlauch
  • H2O Wasserkanister und Pumpe
  • Wettbewerbsmässig abgedichtet, inkl. neue Abdichtungsbänder Winter 16/17
  • Flügelunterseite + Spezialanpassung der Ausblasung zur Leistungssteigerung
  • H2O: Hecktank, inkl. Füllschlauch

Anhänger + Bodenequipment

  • Schleppstange IMI
  • Heckkuller Alexander Schleicher Flugzeugbau
  • Flächenrad Alexander Schleicher Flugzeugbau
  • Flächenstützen 2x IMI
  • Allwetterbezüge Peter Pan Soaring, inkl. Hagelschutz
  • Anhänger Avionic AVG18 / 2012

Der Anhänger wurde innen zusätzlich mit auswaschbaren Antirutschmatten eingekleidet und mit einer ALKO Anti-Schleuder-Kupplung nachgerüstet.

Preis + Verkauf Gesamtpaket: CHF 110’000.-; sowohl die EU-Mwst., wie auch die CH-Mwst. wurden schon bezahlt. Verkaufstermin nach Absprache

Kontaktdaten: Bert Schmelzer; eMail: bert.schmelzer@gmail.com
Standort: Hausen am Albis / LSZN (Region Zürich)

Unverbaubare Aussicht

In keinem anderen Flugzeugtyp ist das Erlebnis des Fliegens so unmittelbar wie in einem Segelflugzeug: Der Pilot sitzt vor den Flügeln unter einer Glashaube und das einzige Geräusch ist das Rauschen des Fahrtwindes. 3’500 Meter über dem Pic de Bure in den Französischen Alpen mit Blick auf den entfernten Mont Blanc. Quelle: ‚Stern.de‘.

Unfreiwilliger Zwischenhalt in Räfiser Landewiese

Ein seltenes Bild bot sich am Sonntagnachmittag auf einem Feld bei Räfis: Auf dem Acker parkierte ein Segelflugzeug. Wie eine Augenzeugin berichtet, steht dieses nicht freiwillig da. Kurz vor 16 Uhr musste der von Norden herkommende Pilot eine Notlandung machen. Wie Florian Schneider, Stellvertretender Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St. Gallen, mitteilt, habe der unverletzte Pilot zu Protokoll gegeben, dass er den Hilfsmotor nicht starten konnte. Aufgrund der Motorenprobleme hat der Segelflieger bereits mit der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) Kontakt aufgenommen. Wie Schneider weiter sagt, sei der Fall für die Kapo bereits abgeschlossen. «Es gibt keine strafrechtliche Verfolgung, da niemand verletzt wurde.» Sogar das Segelflugzeug ist nur leicht versehrt. Ausserdem stehe der Pilot mit dem Besitzer des Felds direkt in Kontakt, um mit ihm die bei der Landung verursachten Schäden zu bereinigen. Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.

DG Flugzeugbau Service: Betrieb trotz COVID-19

DG Flugzeugbau Service hält trotz der aktuellen Pandemie-Einschränkungen seine Produktion sowie den Bereich ‚Service und Wartung‘ am Laufen. Da aktuell in den meisten Fällen kein Flugbetrieb stattfinden kann, ergeben sich für Kunden kurzfristige Möglichkeiten, geplante Wartungen, Modifikationen, Umbauten, Nachrüstungen oder andere Arbeiten in dieser Zwangspause durchführen zu lassen. Diesen Service bietet DG nicht nur für die eigenen DG und LS Fabrikate sondern auch für Flugzeugtypen anderer Hersteller an.

Flieger lüften in Schänis

Das Corona-Grounding macht Dinge möglich, die sonst jahrelang nie klappten: österliches Fliegerlüften und Vollständigkeitskontrolle der ganzen Segelflugzeug-Flotte auf dem Flugplatz Schänis. Fotos von Andi Brunner und René Lüscher.