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Waldstück am Flugplatz Oerlinghausen wird gerodet

Ein 3,5 Hektar großes Fichtenwaldstück, das an die Bremer Siedlung in der Südstadt grenzt, muss abgeerntet werden. Schuld ist ein kleiner hungriger Käfer. Das Szenario ist beinahe gespenstisch. Das Gros der Fichten, die auf dem Areal westlich des Segelflugplatzes bis hinunter zur Sennestraße und der angrenzenden „Bremer Siedlung“ wachsen, ist in einem jämmerlichen Zustand. Die Nadeln hängen vertrocknet an den Zweigen, die Rinde ist an vielen Stellen abgeplatzt. „Der Borkenkäfer“, sagt Förster Klaus Schwabedissen, „hat ganze Arbeit geleistet.“ Der Appetit der kleinen gefräßigen Tiere sei schier unermesslich. Quelle: ‚nw.de‚.

Schnuppertag in Oerlinghausen

Fußball? Klar, hätte Fabian Gier auch spielen können. Wenn da nicht der Schnuppertag des Segelflugvereins Oerlinghausen gewesen wäre. Der Neuntklässler des Niklas-Luhmann-Gymnasiums (NLG) meldete sich zur Premiere im Juni vergangenen Jahres an und war derart begeistert, dass er gleich noch einen Schnuppermonat anschloss. Vor drei Wochen hat der 14-Jährige seinen ersten Alleinflug bewältigt, „und zwar richtig gut“, lobt Jugendleiter Jonas Becker. Jetzt hat es einen zweiten Schnuppertag gegeben. Fabian Gier ist wieder dabei. Diesmal allerdings als Helfer, der sein bereits erworbenes Wissen gerne weitergibt und überall dort mit anpackt, wo seine Hilfe gebraucht wird. Ambitioniert, wenn nicht gar routiniert, sieht es aus, als der Gymnasiast mit einer „Karre“ auf vier Rädern über die asphaltierte Strecke auf der Ostseite des riesigen Flugplatzgeländes fährt und ein Segelflugzeug hinter sich herzieht. Neben ihm hat Jan Niklas Henkenius Platz genommen. Fabian Gier erklärt dem 17-Jährigen, mit welchen Handgriffen das Hinterrad des riesigen Seglers aus der sicheren Verankerung gelöst wird. Quelle: ‚nw.de‚.

Am Himmel über Oerlinghausen

Die günstige Thermik an der Bergkette zog von Anfang an Luftsportfreunde aus ganz Ostwestfalen an. Schnell gründeten sich Segelflugvereine, die auf dem Oerlinghauser Gelände, das anfangs noch an der Bleiche unweit des Kalkwerks lag, ihren abenteuerlichen Sport betrieben. Auch die hiesigen Segelflieger schlossen sich im Flugverein zusammen – unter anderem im 1932 gegründeten Verein „Sturmvogel“. Aus dem rustikalen Flugplatzgelände der Nachkriegszeit hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein großer Luftsportstandort entwickelt, der weit über das reine Segelfliegen hinausgeht. Denn auf dem Oerlinghauser Flugfeld starten heute auch Motorsegler, Ultraleicht-, Motor- und Modellflugzeuge, Drachen, Gleitschirme und Ballone. Den 13 Vereinen aus OWL mit insgesamt etwa 1.000 Mitgliedern bietet das heutige Luftsportzentrum die Fliegerei in all ihren Varianten an. Und es sind mehr als 100 Segelflugzeuge in Oerlinghausen stationiert. Einen großen Schub für das Luftsportzentrum Oerlinghausen und das Segelfliegen brachte vor einigen Jahren eine Entscheidung der Bundeswehr. Die Bergstadt wurde ein wichtiger Standort für die deutsche Luftwaffe, denn das Militär beschreitet seit neuestem völlig neue Wege in der Ausbildung seiner Luftwaffen-Offiziere. Das Verteidigungsministerium verordnete seinen angehenden Luftwaffenoffizieren – auch denjenigen, die später nicht zum fliegenden Einsatz kommen – eine Segelflugausbildung. Quelle: ‚nw.de‚.

Luftwaffe weiter in Oerlinghausen

Die Bergstadt wird ein wichtiger Standort für die deutsche Luftwaffe, denn das Militär beschreitet völlig neue Wege in der Ausbildung seiner Luftwaffen-Offiziere. Seit Oktober hat die Oerlinghauser Segelflugschule wieder einmal den Auftrag für eine Segelflug-Ausbildung vieler ranghoher Luftwaffensoldaten erhalten, gemeinsam übrigens mit der renommierten Fliegerschule Wasserkuppe in der Rhön. Nach den guten Erfahrungen der Militärs mit dem hiesigen Segelflugplatz in einer ersten Phase, hat sich die Luftwaffe nun erneut für Oerlinghausen entschieden. Mehr Informationen im Original-Bericht der Neuen Westfälischen Zeitung