Schlagwort-Archive: Oerlinghausen

Neue Halle für Oerlinghauser Segelflieger

Die Segelflugschule profitiert vom Förderprogramm „Moderne Sportstätten“ des Bundes. Das Fördergeld kommt der technischen Weiterentwicklung der Schule zugute. So groß der Segelflugplatz auch ist – eng ist es trotzdem. Um weiterhin auf dem Stand der Technik zu bleiben und den guten Ruf der Segelflugschule auch weiterhin zu erhalten, braucht die Einrichtung Platz. Platz für neuartige Technik, die auch im Segelflugbetrieb nicht stehenbleibt.

Halle soll schnell gebaut werden
Für eine neue Halle ist der Segelflugschule nun ein Förderbetrag in Höhe von 600.000 Euro überreicht worden. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Moderne Sportstätten“. Um die Förderung musste sich Carsten Kopsieker, Leiter der Segelflugschule, nicht einmal bewerben. Der Bedarf wurde vom Landesverband abgefragt. Für die Sportstätten in NRW standen sechs Millionen Euro zur Verfügung. Anfang Mai kam die frohe Botschaft in Oerlinghausen an.

„Wir werden eine Mehrzweckhalle mit dem Schwerpunkt Technik bauen“, sagt Kopsieker. Bei der Technik wird es in großen Teilen um das elektrische Fliegen gehen. „Die E-Fliegerei ist momentan noch nicht präsent“, sagt Kopsieker im Gespräch mit nw.de. „In vier bis fünf Jahren wird sich der E-Antrieb für Segelflugzeuge durchgesetzt haben“, sagt er. Demzufolge sei der Bau der neuen Halle eine Investition in die Zukunft.

Die Halle soll multifunktionell genutzt werden. Zum einen für technische Lehrgänge, die auch in der Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer vorgeschrieben sind, als auch für Luftfahrtbegeisterte, die ihre Segelflugzeuge selbst pflegen möchten. Außerdem soll die Halle für Vortragsveranstaltungen genutzt werden. Und im Winter sollen dort auch Flugzeuge untergebracht werden können.

Für die Technik sind weitere 500.000 Euro nötig
Die 600.000 Euro Fördergeld reichen laut Kopsieker für das Gebäude. Um die Technik einzubauen, sind noch einmal 500.000 Euro notwendig. „Wir streben dafür an, ins Förderprogramm zu kommen, dass der Landessportbund in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und der Staatskanzlei NRW auflegen will“, sagt der Flugschulleiter.

Die Halle wird in Stahlbauweise errichtet, Angebote von drei Firmen liegen vor. Die Bodenplatte soll nach dem Wunsch von Carsten Kopsieker noch vor dem ersten Frost fertig sein, Baubeginn ist voraussichtlich September oder Oktober. Gebaut werden soll die Halle gegenüber der bereits bestehenden Halle, dort, wo jetzt noch ein Bolzplatz liegt. Die Halle wird eine Länge von 37 Metern und eine Breite von 25 Metern haben, umfasst also 925 Quadratmeter. Mit dem Bau der Halle unterstreicht die Segelflugschule ihre führende, international beachtete Rolle als Ausbildungsstätte für Segel- und Motorflug. Carsten Kopsieker resümiert: Wer uns besucht hat, wer bei uns fliegen gelernt hat, wer Fortschritte in seinem Können erzielt hat, soll eine nachhaltige, auch emotionale Bindung zur Schule entwickeln“, sagt Kopsieker. Quelle: ‘NW‘.

Flieger wollen leiser werden

Vertreter der Flugplatzgemeinschaft und der Vereine stellen sich Fragen im Ausschuss – und der Kritik von Anwohner wegen Lärms. Naturschutz ist ein weiteres Thema. In jüngster Zeit haben sich Anlieger des Segelflugplatzes Oerlinghausen über den vermehrten Lärm beschwert. Im Umweltausschuss erläuterte Rolf Tiemeyer, Geschäftsführer der Flugplatzgemeinschaft, dass Starts und Landungen keineswegs zugenommen haben. Zugleich stellte er die verschiedenen Maßnahmen zum Umweltschutz vor.

Der Flugplatz sei in den bald 100 Jahren seiner Existenz untrennbar mit Oerlinghausen verbunden, sagte Tiemeyer. „Wir betrachten uns als Leuchtturm der Stadt.“ Nach seinen Worten kommen die Flugbegeisterten aus einem Umkreis von 150 Kilometern. Gemessen an der Zahl der Starts der Segelflieger gehöre der Platz zu einem der größten weltweit. Sein Stellenwert lasse sich außerdem an der Anerkennung als Landesportzentrum ablesen.

Seit zehn Jahren wird die Flugplatzgemeinschaft laut Tietmeyer von zwölf Vereinen getragen, deren Mitglieder weit überwiegend Segelflug betreiben. „Es gibt einige wenige Motorflugzeuge, sie stehen aber nicht im Mittelpunkt“, sagte der Geschäftsführer. „Auch Helikopter wird es nicht geben. Sie passen nicht zum Gedanken eines nichtkommerziellen Platzes.“ Obwohl ganztägiges Fliegen genehmigt sei, hätten sich die Vereine selbst Beschränkungen auferlegt. Unter anderem blieben die Flugzeuge in der Mittagszeit am Boden, auch nach 19 Uhr werde nicht gestartet.

Für das Hochziehen mit Motorflugzeugen gebe es genaue Vorgaben, sagte Tiemeyer. So sei man bemüht, möglichst leichte Maschinen einzusetzen und nicht über Wohnhäuser in der Südstadt hinweg zu starten. „Es gibt den Vorwurf, dass die Flugbewegungen seit 20 Jahren kontinuierlich mehr geworden sind, aber dem ist nicht so“, sagte der Geschäftsführer. Anhand von Zahlen legte er dar, dass Starts und Landungen seit den 1980er Jahren sogar beständig abnahmen. „Seit zehn Jahren sind sie auf dem gleichen Niveau geblieben, denn wir haben die Kapazitätsgrenze erreicht“, sagte Tietmeyer.

Beschwerden beantworte er stets selbst und frage auch regelmäßig nach, ob sich etwas verbessert habe, betonte er. „Der Platz wurde in 50 Jahren nie gedüngt oder umgegraben“, führte Tiemeyer aus und verwies darauf, dass sich an den Randbereichen zum Beispiel Heidekraut und Wacholder ausbreite. Es werde nur vorsichtig und selten gemäht. Anstelle des abgestorbenen Fichtenbestands wurde ein Mischwald mit Rotbuchen und Rosskastanien gepflanzt. Darüber hinaus bestehe eine gute Zusammenarbeit mit dem Naturschutzgroßprojekt.

„Die Zukunft wird elektrisch, auch in der Fliegerei“, sagte Tiemeyer. So wurde vor kurzem eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen und für die Schulungen sollen noch im Laufe des Jahres zwei Flugzeuge mit Elektromotor angeschafft werden. Ursula Flehmer (SPD) meinte: „Ich kann mir Oerlinghausen ohne Flugplatz nicht vorstellen. Aber wir in Währentrup leiden gerade in den Schulungswochen sehr unter dem Lärm.“ Das Hochschleppen sei allerdings Teil der Pilotenausbildung, entgegnete Tiemeyer. „Die Propeller sind schon ausgetauscht worden, sie sind jetzt leiser geworden.“ Auf eine entsprechende Frage von Olaf Nolte (Grüne) erklärte Andreas Frankrone als Vertreter der Vereine, dass auch die Modellflugzeuge ein Lärmzertifikat benötigen. „Darin muss eine geringe Schallintensität bestätigt werden“, sagte er. Quelle: ‘NW.de’.

Absturz beim Flugplatz Oerlinghausen

Ein Segelflugzeug ist am Mittwoch, 18. August 2021, in Oerlinghausen im Kreis Lippe abgestürzt, der Pilot kam ums Leben. Die Maschine sei in einem Waldgebiet in der Nähe des Segelflugplatzes aus noch ungeklärter Ursache verunglückt. Nach dem Notruf einer Zeugin leiteten Polizei und Feuerwehr eine Suchaktion ein. Der Notarzt habe aber nur noch den Tod des 74-jährigen Piloten feststellen können, teilte die Polizei mit. Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte das Segelflugzeug kurz nach dem Start ab. Der Pilot war alleine. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen Ermittlungen zur Unglücksursache auf. Quelle: ‘Die Zeit‘.

Ab 2022 Sportsoldat werden?

Die Bundeswehr ist in der Zusammenarbeit mit dem DOSB einer der größten Förderer des Spitzensports in Deutschland. Spitzensport hat einen hohen gesellschaftspolitischen Wert. Dabei verstehen sich die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler als Vorbilder und Botschafter ihrer Sportart für Deutschland wahr. Genau so verhält es sich auch für den Segelflug, der jedoch in der Öffentlichkeit weniger bekannt ist aber für die Bundeswehr einen besonderen Stellenwert geniesst.

Die Sportler/innen der Sportfördergruppe Segelflug werden durch die Sportfördergruppe in Warendorf truppendienstlich betreut und sind fliegerisch an der Segelflugschule Oerlinghausen zu Hause, der zugleich auch der Leistungsstützpunkt des NRW ist. Die Segelflugschule Oerlinghausen wird deine erste Anlaufstelle nach deiner Grundausbildung sein sowie für weitere Trainingsmassnahmen, mit dem Ziel dich auf die zentralen Wettbewerbe bestmöglich vorzubereiten. Neben den zentralen Trainings in Oerlinghausen, werden auch Trainings mit D/C Kader durchgeführt sowie das Alpentraining in Frankreich im Frühjahr und Spätsommer. Der Besuch von internationalen Wettbewerben ist ebenfalls ein Bestandteil deiner Ausbildung.

Wir haben eine Checkliste erstellt, die alle erforderlichen Formulare und Einzelheiten enthält. Diese kannst du hier downloaden. Deine Bewerbung muss bis spätestens 31.08.21 bei der Geschäftsstelle des DAeC eingegangen sein.

Hinter den Kulissen von Oerlinghausens Segelflugplatz

Sie gehören in Oerlinghausen einfach dazu: Segelflieger, die ihre Runden drehen oder sich von hier aus auf eine längere Strecke begeben. Auch im neuen Imagevideo von Oerlinghausen Marketing spielt der Luftsport eine große Rolle. Doch was tut sich eigentlich hinter den Kulissen eines Segelflugplatzes?

Schon bei der Anfahrt wird die Bedeutung deutlich. Am Wegesrand trägt die Grillbude den Namen „Landeplatz”, auf der gegenüberliegenden Seite ist das Restaurant unter „Check In” bekannt. Am Parkplatz, auf dem an Wochenenden viel los ist, geht der Blick in die Runde. Das weiträumige Gelände am Stukenbrocker Weg ist ein beliebtes Ausflugsziel oder Ausgangspunkt von Wanderungen.

Flugplatz wird von 13 Vereinen betrieben
„Das ist ein typischer Tag heute, man kann nicht richtig planen”, sagt der hauptamtliche Geschäftsführer der Flugplatzgemeinschaft Oerlinghausen (FGOe), Rolf Tiemeyer, zur Begrüßung und blickt in den wolkenverhangenen Himmel. Er hat sein Büro unterhalb des Towers. Nachdem er kurz auf die Wetterstation geschaut hat, geht’s ein paar Treppen hinauf. Dabei erklärt der 61-Jährige, dass der Flugplatz Oerlinghausen von der FGOe, dem Zusammenschluss von 13 Vereinen, betrieben wird.

Die FGOe besteht seit 1952, in den Mitgliedsvereinen betreiben etwa 1000 Mitglieder Luftsport. Der Flugplatz umfasst etwa 650.000 Quadratmeter und verzeichnet 25.000 bis 30.000 Starts und somit wohl die meisten weltweit. Klar, dass sich viele, viele Ehrenamtliche um große und kleine Dinge kümmern. Etwa 50 Fluglehrer sind es zum Beispiel, dazu kommen Aushilfskräfte als Flugleitung oder als Platz- und Gebäudewarte.

Oben im Tower hat Johannes Auf dem Venne als Flugleiter an diesem Tag seinen Posten bezogen. Er gibt wichtige Informationen wie zu Start- und Landerichtung, Windstärke oder Windrichtung weiter und registriert die Starts und Landungen. „Mein Name spielt im Prinzip keine Rolle. Ich stehe für Funktion und Abläufe. Alle in den Vereinen die den Flugbetrieb ermöglichen, Ausbildung organisieren, Rekorde fliegen, – die machen den Flugplatz aus”, sagt Rolf Tiemeyer – oder auch Leute wie Johannes Auf dem Venne. Quelle: ‘Lippesche Zeitung‘.

Carsten Kopsieker leitet Segelflugschule Oerlinghausen

Die Segelflugschule Oerlinghausen hat einen neuen Schulleiter. Carsten Kopsieker ist seit dem 1. September für die Organisation im Segelflug-Leistungszentrum verantwortlich. Der 44-Jährige erlernte vor seiner fliegerischen Tätigkeit ganz bodenständig den Beruf des Werkzeugmachers. In seiner weiteren beruflichen Entwicklung durchlief er erfolgreich mehrere Stationen – zuletzt als Geschäftsführer eines Automobil-Zulieferunternehmens. Seine Flugkarriere begann Carsten Kopsieker 1990 als Mitglied im Herforder Segelflugverein in Oerlinghausen. Im Laufe der Jahre erwarb er alle Segelfluglizenzen und die Lizenzen für Motorflug. Die segelfliegerischen Erfahrungen hat er als Sportsoldat, C-Kader Mitglied und bei zahlreichen Teilnahmen an deutschen und internationalen Wettbewerben gesammelt.

Georg Hemkendreis, vom Vorstand der Segelflugschule Oerlinghausen, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Schulleiter. „Wir sind nach dem ausführlichen Ausschreibungsverfahren überzeugt, dass Carsten Kopsieker unser Team verstärken und die Segelflugschule unternehmerisch führen wird”, sagt Hemkendreis.

12 Vereine aus OWL haben sich zum Luftsportzentrum zusammengeschlossen
Am Oerlinghauser Flugplatz haben sich zwölf Vereine aus ganz Ostwestfalen, die auch im Segelfliegen ausbilden, zum Luftsportzentrum zusammengeschlossen – vom ersten Start bis zum Wettbewerbsfliegen wird hier geschult. Darüber hinaus hat der Aeroclub die Oerlinghauser Segelflugschule zu seiner offiziellen Sportschule ernannt. Der Flugplatz Oerlinghausen verzeichnet europaweit die meisten Segelflugstarts. Etwa 25.000 Mal im Jahr heben hier die Flugzeuge ohne Motorantrieb ab. Darüber hinaus fliegen hier an der günstigen Südseite des Teutoburger Waldes auch Motorsegler, Ultraleichtflieger, Motor- und Modellflugzeuge, Drachen, Gleitschirme und Ballone. Quelle: ‘LZ.de‘.

Letzte Höhenflüge fallen aus

Der Herforder Verein für Luftfahrt (HVfL) hat an Allerheiligen die Segelflugsaison beendet. Tief über dem Oerlinghauser Flugplatz hängende Wolken und straffer Seitenwind ließen zunächst wenigstens noch einen eingeschränkten Flugbetrieb zu. Später jedoch trieb der Regen die Mitglieder in die Flugzeughalle. Unter großer Beteiligung der Flieger wurden dort die Segelflugzeuge auseinandergebaut und in ihre Transportanhänger verladen. Wie in jedem Jahr versüßte der 2. Vorsitzende des HVfL, Michael Reich, den temporären Abschied von der aktiven Fliegerei mit Stollen, Plätzchen und heißen Getränken. Nun beginnt die Winterarbeit an den Segelflugzeugen im Clubheim des HVfL im Herforder Sportpark Waldfrieden. Die Flugzeuge müssen während der dunklen Jahreszeit gewartet und instandgesetzt werden, um im kommenden März nach der Abnahme durch einen Sachverständigen wieder in den Himmel über Ostwestfalen und weit darüber hinaus zu starten. Quelle: ‘Westfalen-blatt.de‘.

Nicht alle fanden Thermik-Anschluss

Die Piloten seien Teil eines Lehrgangs gewesen, die nicht alle Anschluss an die Thermik gefunden hätten und dann vor dem eigentlichen Ziel schon gelandet seien, sagte H. Henning Blomeyer, Pressebeauftragter des Luftsportzentrums Oerlinghausen. Er erläuterte, wie der Sonntag im Detail abgelaufen ist. Blomeyer schildert, dass die jungen Piloten, die bei Dringenberg eine sichere Außenlandung hingelegt hätten, allesamt Teilnehmer der Qualifikation der U-25 Jugend zur Deutschen Meisterschaft der Segelflieger im kommenden Jahr 2020 seien. Die Auswahl finde vom 1. bis 8. Juni in Oerlinghausen auf dem dortigen Flugplatz statt. Flugzeuge seien im Minutentakt von starken Seilwinden in die Höhe gezogen worden. Der Pressesprecher berichtet weiter: »Der Sonntag war der zweite Wettkampftag, an dem die Aufgabe war, eine bestimmte Strecke über rund 125 Kilometer zu fliegen, die auch über den Kreis Höxter führte. Trotz blauen Himmels und hoher Temperaturen haben nicht alle der insgesamt 30 Flieger regelmäßig Anschluss an die Thermik gefunden und sich daher vor dem Ziel zur Landung entschlossen. Für Segelflugzeuge gelte eine generelle Erlaubnis zur Landung auf jedem dafür geeigneten Feld oder Acker. Das Prozedere werde während der Ausbildung immer wieder geübt und ist für Segelflugpiloten ein normaler Vorgang. Quelle: ‘Westfalen-Blatt.de‘.

Waldstück am Flugplatz Oerlinghausen wird gerodet

Ein 3,5 Hektar großes Fichtenwaldstück, das an die Bremer Siedlung in der Südstadt grenzt, muss abgeerntet werden. Schuld ist ein kleiner hungriger Käfer. Das Szenario ist beinahe gespenstisch. Das Gros der Fichten, die auf dem Areal westlich des Segelflugplatzes bis hinunter zur Sennestraße und der angrenzenden „Bremer Siedlung” wachsen, ist in einem jämmerlichen Zustand. Die Nadeln hängen vertrocknet an den Zweigen, die Rinde ist an vielen Stellen abgeplatzt. „Der Borkenkäfer”, sagt Förster Klaus Schwabedissen, „hat ganze Arbeit geleistet.” Der Appetit der kleinen gefräßigen Tiere sei schier unermesslich. Quelle: ‘nw.de‘.

Schnuppertag in Oerlinghausen

Fußball? Klar, hätte Fabian Gier auch spielen können. Wenn da nicht der Schnuppertag des Segelflugvereins Oerlinghausen gewesen wäre. Der Neuntklässler des Niklas-Luhmann-Gymnasiums (NLG) meldete sich zur Premiere im Juni vergangenen Jahres an und war derart begeistert, dass er gleich noch einen Schnuppermonat anschloss. Vor drei Wochen hat der 14-Jährige seinen ersten Alleinflug bewältigt, „und zwar richtig gut”, lobt Jugendleiter Jonas Becker. Jetzt hat es einen zweiten Schnuppertag gegeben. Fabian Gier ist wieder dabei. Diesmal allerdings als Helfer, der sein bereits erworbenes Wissen gerne weitergibt und überall dort mit anpackt, wo seine Hilfe gebraucht wird. Ambitioniert, wenn nicht gar routiniert, sieht es aus, als der Gymnasiast mit einer „Karre” auf vier Rädern über die asphaltierte Strecke auf der Ostseite des riesigen Flugplatzgeländes fährt und ein Segelflugzeug hinter sich herzieht. Neben ihm hat Jan Niklas Henkenius Platz genommen. Fabian Gier erklärt dem 17-Jährigen, mit welchen Handgriffen das Hinterrad des riesigen Seglers aus der sicheren Verankerung gelöst wird. Quelle: ‘nw.de‘.

Am Himmel über Oerlinghausen

Die günstige Thermik an der Bergkette zog von Anfang an Luftsportfreunde aus ganz Ostwestfalen an. Schnell gründeten sich Segelflugvereine, die auf dem Oerlinghauser Gelände, das anfangs noch an der Bleiche unweit des Kalkwerks lag, ihren abenteuerlichen Sport betrieben. Auch die hiesigen Segelflieger schlossen sich im Flugverein zusammen – unter anderem im 1932 gegründeten Verein „Sturmvogel“. Aus dem rustikalen Flugplatzgelände der Nachkriegszeit hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein großer Luftsportstandort entwickelt, der weit über das reine Segelfliegen hinausgeht. Denn auf dem Oerlinghauser Flugfeld starten heute auch Motorsegler, Ultraleicht-, Motor- und Modellflugzeuge, Drachen, Gleitschirme und Ballone. Den 13 Vereinen aus OWL mit insgesamt etwa 1.000 Mitgliedern bietet das heutige Luftsportzentrum die Fliegerei in all ihren Varianten an. Und es sind mehr als 100 Segelflugzeuge in Oerlinghausen stationiert. Einen großen Schub für das Luftsportzentrum Oerlinghausen und das Segelfliegen brachte vor einigen Jahren eine Entscheidung der Bundeswehr. Die Bergstadt wurde ein wichtiger Standort für die deutsche Luftwaffe, denn das Militär beschreitet seit neuestem völlig neue Wege in der Ausbildung seiner Luftwaffen-Offiziere. Das Verteidigungsministerium verordnete seinen angehenden Luftwaffenoffizieren – auch denjenigen, die später nicht zum fliegenden Einsatz kommen – eine Segelflugausbildung. Quelle: ‘nw.de‘.

Luftwaffe weiter in Oerlinghausen

Die Bergstadt wird ein wichtiger Standort für die deutsche Luftwaffe, denn das Militär beschreitet völlig neue Wege in der Ausbildung seiner Luftwaffen-Offiziere. Seit Oktober hat die Oerlinghauser Segelflugschule wieder einmal den Auftrag für eine Segelflug-Ausbildung vieler ranghoher Luftwaffensoldaten erhalten, gemeinsam übrigens mit der renommierten Fliegerschule Wasserkuppe in der Rhön. Nach den guten Erfahrungen der Militärs mit dem hiesigen Segelflugplatz in einer ersten Phase, hat sich die Luftwaffe nun erneut für Oerlinghausen entschieden. Mehr Informationen im Original-Bericht der Neuen Westfälischen Zeitung