Schlagwort-Archiv: Meisterschaft

Junioren- Segelflug-Meisterschaft

Vom 30. Mai bis zum 6. Juni 2026 findet am Flugplatz Schramberg-Winzeln die Süddeutsche Segelflugmeisterschaft der Junioren statt. Der Wettbewerb dient als Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Geplant sind acht Wertungstage mit Flügen im südwestdeutschen Raum. Kurzentschlossene Piloten können sich weiterhin online anmelden.

Informationen zu Teilnehmern und Wertungen werden auf der Wettbewerbswebsite (airchallenge-winzeln.de) sowie über die Social-Media-Kanäle des ausrichtenden Luftsportvereins Schwarzwald e.V. bereitgestellt. Besucher sind während der gesamten Dauer auf dem Flugplatz willkommen. Die Flüge der Teilnehmer lassen sich vor Ort über ein Live-Tracking in der Segelflughalle verfolgen.

Parallel zum Wettbewerb veranstaltet der Verein am Sonntag, dem 31. Mai, ein Flugplatzfest. Das Programm umfasst Flugvorführungen mit Maschinen der Typen Extra 300 L, Extra 330 SC, Cap 10, Klemm 35, T6, Yak 52 und RF4D. Zudem steht ein Flugsimulator des BWLV für Besucher zur Verfügung. Für die Verpflegung sorgt der Luftsportverein Schwarzwald.

Schweizer Meisterschaft 2026 in Schänis

Die Segelfluggruppe (SGL) Schänis veranstaltet vom 4. bis 12. Juni 2026 die Schweizer Meisterschaft im Streckenflug. Piloten sind eingeladen, sich der Herausforderung in den vielseitigen Fluggebieten rund um Schänis zu stellen.

Zeitplan und Wettbewerb

Der Wettbewerb beginnt am Donnerstag, dem 4. Juni 2026 (Fronleichnam), und dauert acht Tage. Der letzte Flugtag ist der 11. Juni, gefolgt von der Siegerehrung am Morgen des 12. Juni. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt. Die Wettbewerbsklassen werden nach Eingang der Anmeldungen festgelegt.

Anmeldung und Kosten

Der Anmeldeschluss ist der 15. April 2026. Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 250 für Erwachsene und CHF 150 für Junioren. Die Anmeldung ist verbindlich; bei Nichtteilnahme wird die Gebühr nicht zurückerstattet.

Piloten, die noch nie in Schänis geflogen sind, müssen sich im Airmanager des Flugplatzes Schänis registrieren. Es gelten die regulären Preislisten des Flugplatzes, wobei die Standplatzgebühr für die Dauer der Meisterschaft entfällt.

Wichtige Hinweise

Ein Rückholservice wird nicht angeboten; Teilnehmer müssen ihre eigenen Helfer organisieren. Aufgrund der kurzen Piste in Schänis kann der Veranstalter das maximale Abfluggewicht je nach Situation beschränken. Gemäss IGC-Reglement sind ab 2026 ACLs (Antikollisionslichter) obligatorisch. Ebenso sind FLARMs vorgeschrieben und müssen in der OGN-Datenbank (glidernet.org) registriert sein.

-> Anmeldung

Für Fragen zur Meisterschaft oder zur Anmeldung steht Beat Straub per E-Mail unter beat.straub{a}bluewin.ch zur Verfügung.

Landesmeisterschaften im Segelkunstflug

Der LSV Hünsborn ist 2026 nach fast 30 Jahren wieder Ausrichter der Landesmeisterschaften im Segelkunstflug.

Trainingsmöglichkeiten: 24. – 26.07.2026
Eröffnungsbriefing: 26.07.2026
Wertungsflüge: 27. – 31.07.2026
Reservetag und Siegerehrung: 01.08.2026

Ausschreibung und Anmeldung ab sofort hier möglich.

Junioren-Meisterschaft in Montricher

Vom 7. bis 10. Mai 2026 richtet der Flugplatz Montricher (LSTR) die Schweizer Junioren-Meisterschaft im Segelflug aus. Organisiert wird die Veranstaltung von den Segelflug-Gruppen Genf und Waadt.

Die Anmeldung ist bis 5. März 2026 möglich und umfasst Camping sowie die Nutzung der Infrastruktur. Anti-Kollisionslichter sind für alle Teilnehmer Pflicht.

-> Anmeldung

Abenteuer in Argentinien

Dieser Beitrag stammt aus dem „Glidingbasel“, der Vereinszeitschrift der SGBF vom September 2013, und wurde von Markus Ritzi († 2020) verfasst. Da es sich um einen lesenswerten Bericht handelt, hat die SG Basel-Fricktal diesen auf ihrer Website veröffentlicht.

Die beschriebenen Ereignisse geschahen in längst vergangenen Zeiten, wo…

  • es noch keine GPS, Computer oder Rechner und Ähnliches gab.
  • man (speziell im Ausland) wirklich oft nicht wusste, wo man war.
  • man kein Radio oder keinen Funk hatte, auch nicht bei Schweizer- und Weltmeisterschaften.
  • die Flugzeuge noch aus Holz waren und der zerbrochene Rumpf (wie an der WM in Argentinien) in zwei Nächten wieder zusammengeklebt wurde.
  • der blaue Himmel grösstenteils uns gehörte und Wolkenflug erlaubt war.
  • es an der Schweizermeisterschaft lange nur EINE Klasse und folglich nur einen Schweizermeister gab.

Eine Fliegergeschichte von Leander Markus Ritzi

1963: Es war Februar – Winter in der Schweiz, der Zürichsee war mit dickem Eis bedeckt und das Volk genoss die Seegfrörni (zugefrorener Zürichsee). Argentinien hatte satten, südlichen Sommer mit Temperaturen zwischen 30 und 40° und riesigen Thermik-Schläuchen und gewaltigen Gewittern.

In der Pampa Argentiniens waren wir drei Schweizer Piloten: Hausi Nietlispach, Ruedi Hächler und ich. Die Basler Skylark III hatte den langen Seetransport übers weite Meer heil überstanden und damit startete ich in der offenen Klasse mit ca. 50 andern Piloten. Ein riesiges Flugfeld bei der kleinen Stadt Junin, 250 km westlich von Buenos Aires in der unendlichen, flachen Pampa wurde unsere Basis, die Unterkünfte waren eher „romantisch“ in kleinen Schrebergarten-Häuslein. Ein grosser Hangar diente als Briefingraum, Essplatz und Bar.

Für Junin, wo Evita Peron aufwuchs, bevor sie sich zur Staatsfrau emporheiratete, waren wir das einzige Ereignis der letzten und nächsten 50 Jahre, und dementsprechend wurden wir gefeiert! Mit Triumph-Fahrten durchs Städtchen, langen Asado-Parties und Tango-Nächten unter dem lauen Himmel der Pampa etc.

Unsere erste fliegerische Aufgabe war ein Rennen über 114 km mit der ganzen Meute. Massive Thermik bis 5’000 m liess uns losbrausen und oh weh, als ich am Ziel – einem mittelgrossen (aber viel zu kleinen) Feld – ankam, war die ganze Wiese mit Flugzeugen übersäht und ich versuchte es am äussersten Rand und landete mit grossem Krachen in einem Sonnenblumenfeld – Rumpf abenand! Und neben mir lag Weltmeister Makula aus Polen ebenfalls in seinen Trümmern, ein schwacher Trost!

Der nächste Wettkampf-Tag wurde sistiert und am übernächsten Tag durften wir beide unsere Flugzeuge mit dem neu geklebten Rumpf erst nach 14:00 (!) starten. Man hoffte, der Kaltleim sei bis dahin trocken und würde halten! Er hielt!

Dann kam der Tag mit dem grossen Schrecken: der Holländer Peter Theunisse und ich waren mit unseren Skylarks im Warteraum und liessen die Konkurrenz höflich voraus losrauschen, um sie dann von hinten aufzurollen. Die Startlinie war auf maximal 1’000 m AGL zu überfliegen, deshalb warteten wir dahinter mit etwas Überhöhung. Zehn Minuten später brauste der Holländer los – ich hintendrein. Aber – da war ein Riesen-Aufwindschlauch unter uns und beim Abstechen unter die Maximal-Höhe waren wir sofort auf oder weit über der roten Geschwindigkeits-Marke. Ich flachte ab und zögerte – da sah ich vor mir bei Theunisse ein Flügelteil wegfliegen und kurz darauf ein Trümmerfeld nach unten fallen, mitten drin ein Fallschirm – Gottseidank! Er „landete“ exakt auf der Start-Linie (immerhin).

Seither stehen mir bei Maximal-Geschwindigkeit rot und Turbulenz immer die restlichen Haare zu Berg!

Die Navigation war schwierig, in der grünen, weiten, flachen Pampa hatte es „nichts“, kaum Strassen, wenige Weiler und von Zeit zu Zeit eine Baumgruppe bei den Estancias. So flogen wir halt gen „Irgendwo“ und fast alle machten einmal eine einsame Aussenlandung: „Olé, aqui estamos, Caballeros!“.

Das war aber speziell: spätestens auf ca. 300 m AGL wählte man sich die grösste Baumgruppe in der Nähe aus (grösste Baumgruppe – grösste und beste Estancia) und landete möglichst nahe an einer Häusergruppe, wo man dann fast immer übernachten musste, denn das Rückholen geschah meist am nächsten Tag. Nachdem man sich auf spanisch mit dem freundlichen Estanciero verständigt und erklärt hatte, dass man nicht vom Mond sondern nur aus „Suiza“ hergekommen sei, wurde man sofort zum Asado-Mahl eingeladen und romantisch untergebracht. Hablas Castellan?

Am nächsten Morgen sass ich längere Zeit bei meinem einsamen Flieger in der Pampa. Mit einem Taschenspiegel in der Hand lauschte ich angespannt, bis ich weit oben ein Motorengebrumm hörte, und ich spiegelte so lange verzweifelt, bis einer der Rückholer mich entdeckte, das Gas reduzierte und bei mir landete. Das war eben die Zeit vor dem Bordradio! Der Estanciero wurde im Flügelhalten instruiert und los ging’s im Schlepp, gen Junin.

Erst da entdeckte ich, dass der liebe Motorpilot von Schleppen und Navigation keine Ahnung hatte. Auf 100 m AGL (!) ging es mit Maximal-Geschwindigkeit gen Norden. Von dieser Höhe aus sah man natürlich nicht weit, und trotzdem realisierte ich nach etwa einer Stunde, dass wir wahrscheinlich gerade querab an Junin vorbeiflogen. Radio hatten wir wie gesagt keines, sodass ich schliesslich verzweifelt voll ins Seiten-Steuer trat, um dem Schlepper seinen Schwanz so herumzureissen, dass es nach Osten anstatt weiter nach Norden ging. Nach einem halben Luftkampf liess sein beherzter Widerstand schliesslich nach und ich „führte“ uns doch noch nach Hause.

Fazit der Meisterschaft: Wir Schweizer waren meist im Mittelfeld – unsere Maschinen waren für die starke Thermik zu langsam und mir zum Beispiel unterliefen mehrere Anfängerfehler, die mich schliesslich auf Platz 15 brachten. Housi Nietlisbach wurde 21. und Ruedi Hächler Elfter in der Standard-Klasse. Dafür gelang mir eine Verbesserung des 100 km–Dreieck-Schweizerrekords.

Aber gelernt und erlebt hatte ich eine ganze Menge – Olé !

Leander Markus Ritzi

Keine DM der Frauen in 2026

Im Jahr 2026 wird keine Deutsche Meisterschaft der Frauen stattfinden. Stattdessen wird im Oktober 2026 die neue Nationalmannschaft der Frauen gemäß SWO Anlage A bestimmt.

Zusammenfassend bedeutet dies:

  • Die Nationalmannschaft der Frauen wird aus den drei bestplatzierten Pilotinnen der jeweiligen klassenweisen (neuen) Deutschen Rangliste Segelflug in den Klassen Club, Standard und 18m zum Stichtag 30.09.2026 bestimmt.
  • Die nach diesem Verfahren bestimmten Pilotinnen werden am 01.10.2026 informiert und müssen spätestens bis zum 15.10.2026 ihre Nominierung zur Frauen-National-Mannschaft bestätigen.
  • Verzichtet eine Pilotin auf ihre Nominierung, wird entsprechend der jeweiligen klassenweisen (neuen) Deutschen Rangliste Segelflug nachgerückt.

    Quelle: BuKo Segelflug.

DAeC sucht Ausrichter

Der DAeC sucht Ausrichter für die Wettbewerbe in der kommenden Saison:

  • DM der Frauen: Club- und Stdandard-Klasse
  • Junioren-Qualifikationsmeisterschaften: Club- und Standard- / 15-m-Klasse.
  • Gern auch als Kombination J-Quali und DMF
  • Für die Qualis in den großen Klassen

Kontakt: segelflug [at] daec.de

Békéscsaba 2025 – Rückblick aus Piloten-Sicht

Autor: Guido Halter

Vom 22. Juli bis Anfang August starteten Rainer Cronjäger und Guido Halter in der 20-m-Doppelsitzerklasse mit einem Arcus T bei der Meisterschaft im ungarischen Békéscsaba. Die Stadt im Südosten Ungarns, nahe der rumänischen Grenze, ist von Mitteleuropa aus in rund 1’100 Kilometern fast vollständig über Autobahnen erreichbar.

Die Trainingstage boten ideale Thermik, um sich mit Flugzeug und Instrumentierung vertraut zu machen. Am Samstag folgte die Eröffnungszeremonie in der Innenstadt, doch schon am Abend zog eine Kaltfront durch. So konnten an den ersten drei Wettbewerbstagen keine Wertungsflüge stattfinden.

Dann drehte das Wetter: Vier starke Wertungstage mit Strecken zwischen 400- und über 500 km brachten spannende Flüge. Am schnellsten war ein 420-km-Task mit 137 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Besonders der dritte Tag stach heraus – mit Platz 2 in der Tageswertung kletterte das Team auf Gesamtrang 4, dicht hinter der Spitze.

Eine weitere Front brachte zwei Ruhetage, die für Ausflüge genutzt wurden. Der fünfte Wertungstag erwies sich als Knackpunkt: niedrige Basis, hohe Wolkenfelder, ein riskanter Entschluss – und schließlich Motorstart in nur 200 Metern Höhe. Damit rutschte das Duo von Platz 4 auf 18 ab, ohne Chance auf die Top 10.

Tags darauf folgte die Antwort: Bei ähnlichen Bedingungen gelang ein Tagessieg. In der Gesamtwertung brachte er eine Verbesserung und die Stimmung des Teams ging damit wieder deutlich nach oben. Die beiden letzten Wettbewerbstage mit Blauthermik endeten mit soliden Mittelfeldplätzen und Rang 17.

Mit 87 Prozent der Siegerpunkte und zwei Podestplätzen in den Tageswertungen zeigten sich die Piloten – abgesehen vom fünften Tag – zufrieden. Békéscsaba bot nicht nur fliegerische Herausforderungen, sondern auch die Gelegenheit, ein neues Gebiet und seine herzliche Gastfreundschaft kennenzulernen.

Zwei Erfolge für den AC Langenselbold

Am vergangenen Wochenende wurden auf dem Fluggelände Bienenfarm im Havelland die Weltmeisterschaften im Kunstflug für historische Flugzeuge ausgetragen. Bei den Vintage Aerobatic World Championships 2025 startete Fluglehrer Christoph Zahn mit einem besonderen Flugzeugtyp: dem „Habicht“. Dieser wurde 1936 von Hans Jakob konstruiert und im Jahr 2001 von Christoph gemeinsam mit seinem Vater originalgetreu als Holzflugzeug nachgebaut. Auf der Bienenfarm, wo der Verein Quax beheimatet ist und historische Luftfahrttechnik gepflegt wird, war der Rahmen für die Oldtimer-Kunstflugweltmeisterschaft ideal. In beiden Kunstflugkategorien konnte Christoph Zahn überzeugen und sich den Titel „Weltmeister im Oldtimerkunstflug“ sichern.

Christoph Zahn – Weltmeister im Oldtimerkunstflug

Parallel dazu fanden auf dem Flugplatz Burg Feuerstein die Qualifikations-Meisterschaften der Clubklasse zur Deutschen Meisterschaft statt. Trotz wetterbedingter Einschränkungen konnte an drei Tagen geflogen werden. Der Ausbildungsleiter des AC Langenselbold, Jan Schäfer, erreichte dort mit der Vereins-LS4 einen Podiumsplatz und gewann Bronze. Damit qualifizierte er sich für die Deutschen Meisterschaften 2026 und wurde zugleich für zwei Jahre in den hessischen D-Kader berufen.

Reinsdorf-Challenge

Vom 22. bis 28. September 2025 verwandelt sich der Flugplatz Reinsdorf (EDOD) südlich von Berlin wieder in ein Mekka für alle Fans des Motorkunstflugs. Denn dann heißt es: „Willkommen zur Reinsdorf-Challenge – der 25. Brandenburgischen Meisterschaft im Motorkunstflug.

Organisiert vom Deutschen Kunstflugverband erwartet Sie eine Woche voller Präzision, Adrenalin und Leidenschaft für den Kunstflug. Auf dem Programm stehen Wertungsflüge in den Kategorien Sportsman, Intermediate und Advanced – mit bekannten, unbekannten und natürlich der ultimativen Reinsdorf Challenge-Kür.

Der Ablauf in Kürze:

  • 22. September (Montag): Anreise, Briefing und erste Trainingsflüge
  • 23. September (Dienstag): Trainingsprogramm
  • 24.–27. September (Mittwoch bis Samstag): Wertungsflüge in allen Kategorien
  • 27. September (Samstagabend): Siegerehrung und gemeinsames Abendessen
  • 28. September (Sonntag): Abreise

Das Ziel:

Geflogen wird um den Titel des Brandenburgischen Meisters – aber auch Einsteiger und Aufsteiger sind ausdrücklich willkommen. Die Reinsdorf Challenge ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Plattform, um Nachwuchspiloten an den Kunstflug heranzuführen.

Teilnahmebedingungen:

  • Gültige Lizenz mit Kunstflug-Berechtigung
  • Flugzeuge mit Kunstflug-Zulassung und gültigen Papieren
  • Teilnahmegebühr: 250 € (inkl. Organisationskosten und Abschlussfeier)
  • Maximal 15 Startplätze – also schnell anmelden!

Anmeldung bitte bis 10. September 2025

-> Ausschreibung und Anmeldung

Doppelsitzer DM in Brandenburg

Die 14. große Veranstaltung des Fliegerklubs Brandenburg e.V. begann am 11. August 2025 unter außergewöhnlichen Bedingungen. Was als routinierter Start in die Deutsche Meisterschaft der Doppelsitzerklasse geplant war, entwickelte sich zu einem diplomatischen und logistischen Kraftakt, als bekannt wurde, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky zu einer Digitalkonferenz mit europäischen Regierungsvertretern nach Berlin reisen würde.

Luftraumsperre bremst Segelflugpiloten aus
Die Auswirkungen des Präsidentenbesuchs waren für die 45 angereisten Zweierteams aus ganz Deutschland sofort spürbar. Ab 10 Uhr morgens wurde eine Luftraumsperre verhängt, die bis 23 Uhr andauern sollte. Der Sperrradius von 30 nautischen Meilen (etwa 65 Kilometer) um Berlin erfasste dabei gerade noch den Flugplatz Brandenburg-Mühlenfeld, der sich am Rand der Sperrzone befand. Gemeinsam mit der vor Ort befindlichen Polizei wurde am Vormittag intensiv daran gearbeitet, eine Ausnahme-Genehmigung für den ersten Wettkampftag zu erwirken. Die Bemühungen waren erfolgreich: Ab 12:30 Uhr durften die Segelflugzeuge starten, allerdings nur in westlicher Richtung, weg vom Sperrkreis um Berlin.

Wetter macht den Piloten einen Strich durch die Rechnung
Doch die diplomatischen Hürden waren nicht die einzigen Herausforderungen des Tages. Gegen 13 Uhr starteten nach einem Wetterflieger die ersten drei Doppelsitzer in die Luft. Die Hoffnungen auf einen erfolgreichen ersten Wettkampftag wurden jedoch schnell gedämpft: Die Piloten kehrten nach kurzer Zeit wieder zurück, da das Wetter nicht mitspielte und aufgrund fehlender Thermik an einen erfolgreichen Segelflug nicht zu denken war. Eine erneute Startzeit wurde für 14 Uhr angesetzt, doch wenig später musste der Flugtag neutralisiert werden.

Nach neun Flugtagen präsentiert sich die Schlussrangliste wie folgt:

  1. Rang: Omsels & Leucker, Arcus T
  2. Rang: Theisinger Martin & Frey, Arcus M
  3. Rang: Hillebrand & Meyer, Arcus M

-> Gesamtrangliste.
-> Webseite des Veranstalters

Tradition und Innovation am Himmel über Brandenburg
Die Deutsche Meisterschaft Doppelsitzer 2025 vom 11. bis 23. August ist bereits der 14. große Wettbewerb, den der Fliegerklub Brandenburg ausrichtet. Parallel zur Deutschen Meisterschaft findet das 14. Offene Märkische Vergleichsfliegen statt, was die Bedeutung des Standorts Brandenburg-Mühlenfeld für den deutschen Segelflugsport unterstreicht.

Die 45 teilnehmenden Zweierteams stammen aus ganz Deutschland, mit starker Beteiligung aus Bayern, Baden-Württemberg und Norddeutschland. Für viele Piloten geht es bei dieser Meisterschaft um mehr als nur den Titel: Die Qualifikation für die Nationalmannschaft und damit die Tickets für die nächste Europa- oder Weltmeisterschaft stehen auf dem Spiel.

Moderne Technik für umweltbewussteren Segelflugsport
Der Fliegerklub Brandenburg legt Wert auf die Modernisierung seiner Schleppflugzeuge. Die traditionellen Oberdecker vom Typ „Wilga“, die jahrzehntelang als unermüdliche Schleppflugzeuge im Einsatz waren, wurden durch neue, leisere und treibstoffsparende Fluggeräte vom Typ Breezer B850 ersetzt.

Etwa zwei Drittel der startenden Flugzeuge sind auf diese Schleppflugzeuge angewiesen, um in die Luft zu kommen. Das andere Drittel ist mit Klappmotoren ausgestattet, die einen selbstständigen Start ermöglichen.

Clubklasse-Qualifikation Burg Feuerstein

Vom 31. Juli bis 9. August wurde auf dem Flugplatz Burg Feuerstein der Qualifikations-Wettbewerb für die Clubklasse ausgetragen. Leider konnten nur drei Flugtage gewertet werden.

  1. Rang: Etienne Dollhausen, LS 1
  2. Rang: Moritz Lübstorf, LS 3
  3. Rang: Jan Schaefer, LS 4

-> Gesamte Rangliste

DoSi-DM in Brandenburg an der Havel

Die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Segelflug findet zwischen dem 12.8. und 23.08. am Fliegerklub Brandenburg e.V. in Brandenburg an der Havel unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Steffen Scheller statt.

Ein spannender Event in der Sportstadt Brandenburg. Der Fliegerklub Brandenburg e.V. freut sich, die besten Pilotinnen und Piloten Deutschlands willkommen zu heissen. Während der zehn Wertungstage messen sich 90 Pilotinnen und Piloten.

-> Webseite des Veranstalters
-> aktuelle Resultate

Drei Tage mussten reichen

Mit nur einem Trainingstag und zwei fliegbaren Wettbewerbstagen fiel das Wetter-Fenster der diesjährigen Qualifikationsmeisterschaften in Varrelbusch knapp aus. Der ursprünglich vom 2. bis 12. Juli angesetzte Wettbewerb forderte Geduld von Teilnehmenden und Organisation – belohnt wurde das Warten mit zwei gelungenen Wertungstagen und überraschend guten Bedingungen.

In der Clubklasse siegte Hauke Schmoranzer (LS4), der sich auch den niedersächsischen Meistertitel sicherte. In der Standardklasse holte Jan Schulz (LS8) den Gesamtsieg, während Meike Müller (LS8) als Landesmeisterin ausgezeichnet wurde. Insgesamt 48 Pilotinnen und Piloten (27 in der Club-, 21 in der Standardklasse) gingen an den Start. Trotz der eingeschränkten Flugtage qualifizierten sich voraussichtlich je neun und acht Teilnehmende für die Deutschen Meisterschaften 2026 – abhängig von den Ergebnissen der anderen Qualifikationen.

Die Flugtage am 9. und 11. Juli boten anspruchsvolle, aber faire Aufgaben mit teils beachtlichen Schnittgeschwindigkeiten, vor allem über der Lüneburger Heide. Die Atmosphäre blieb trotz der wetterbedingten Pausen positiv: In Hangar und Werkstatt wurde gemeinsam diskutiert, gelacht und organisiert. Über 30 Helferinnen und Helfer sorgten mit großem Einsatz täglich für einen reibungslosen Ablauf – sei es an der Winde, im Wettbewerbsbüro oder am Grill. Ein Highlight war der überraschende Besuch eines Marinehelikopters der Bundeswehr, der für eine kurze Flugshow und spannende Gespräche sorgte.

Clubklasse:

  1. Rang: Hauke Schmoranzer, LS4 WL
  2. Rang: Oliver Springer, LS4 Neo
  3. Rang: Leif Eichhorn, LS4 Neo

Standardklasse:

  1. Rang: Jan Schulz, LS 8
  2. Rang: Jonas Meier, LS 8 Neo
  3. Rang: Björn Gintzel, LS 8 Neo

-> Webseite der Veranstalter.
-> Gesamt-Rangliste.

Navigations-Flug: DM 2025 in Marpingen

Die BuKo Motorflug des Deutschen Aero Club e.V. veranstaltet vom 18. bis 21. September 2025 auf dem Sonderlandeplatz in Marpingen zusammen mit dem Aeroclub Saar e.V. die dritte offene Deutsche Meisterschaft im Air Navigation Race.

Ziel der Meisterschaft ist es, grundlegende fliegerische Fähigkeiten der Crews im Navigationsflug unter Wettbewerbsbedingungen zu bewerten und dadurch die Sicherheit im Flugbetrieb zu fördern. Geflogen wird unter Sichtflugbedingungen.

Den Teams soll ein angemessenes Training ermöglicht werden und der Wettbewerb dient als Vorbereitung auf die Teilnahme an internationalen Meisterschaften.

-> Ausschreibung

Französische Segelkunstflug-Meisterschaft

Vom 1. bis 5. Juli 2025 fand im Aeroclub von Fayence die französische Meisterschaft im Segelkunstflug statt, die unter der Schirmherrschaft der Fédération Française de Vol en Planeur (Französischer Segelflugverband) organisiert wurde. An der Veranstaltung nahmen zwölf Piloten teil, darunter auch ein Teilnehmer aus Großbritannien.

Fünf Tage lang traten Teilnehmer in vier Programmen an: Pflicht, Kür und zwei unbekannte Programme. Am Ende des Wettbewerbs wurde Benoît Madrenas zum französischen Meister gekrönt, dank gleichmäßiger und hochstehender Leistung, die ein Endergebnis von 78,7% erreichte.

Spannende Tage über dem Feuerstein

Die Deutsche Meisterschaft in der 18-Meter-Klasse am Flugplatz Feuerstein ist fulminant gestartet – mit schnellen Rennen, fordernden Wetterlagen und beeindruckenden Leistungen. Ein Rückblick auf die ersten sieben Tage des Wettbewerbs:

Tag 1: Auftakt mit Tempo

Zum Auftakt präsentierte sich der Himmel gnädig – das Ergebnis: hohe Schnitte und glückliche Rückkehrer. Mario Kiessling sicherte sich mit 135,93 km/h den ersten Tagessieg, gefolgt von Philip Goralski und Michael Streit

Tag 2: Blau, schnell und souverän

Trotz Blauthermik meisterten alle Piloten die 280-km-Racing-Task nach Meiningen und zurück – ohne Motorhilfe. Tobias Meiler siegte mit 109,42 km/h, dicht gefolgt von Sebastian Huhmann und einem Doppeldritten: Klaus Kalmbach und Conrad Hartter.

Tag 3: Taktisch im AAT

Die Pflicht zur AAT-Aufgabe führte ins ostbayerische Mittelgebirge. Innerhalb von 55 Minuten waren alle in der Luft – eine organisatorische Glanzleistung.
Ein richtig guter Tag im komplett Blauen und ein starker Auftritt von Alexander Schmid, der mit 112,87 km/h auf heimischem Terrain den Tagessieg holte. Matthias Sturm und Philip Goralski komplettierten das Podium. Die Aufgabe über 350 km war bei reiner Blauthermik kein Selbstläufer.

Tag 4: Landefeld statt Ziellinie

Die Racing-Task Richtung Zwickau wurde zum Prüfstein. 14 Piloten mussten den Motor bemühen, einige landeten außen – zum Glück ohne Schäden. Tobias Breithaupt siegte mit 83,33 km/h, gefolgt von Bernd Krimmer sowie Mario Kießling und Klaus Kalmbach auf Rang drei.

Tag 5: Pause für Mensch und Maschine

Nach dem fordernden Vortag gönnte die Wettbewerbsleitung Piloten und Crew eine wohlverdiente Auszeit. Beim abendlichen Bergfest wurde in entspannter Atmosphäre gefeiert.

Tag 6: Windiger Kampf, knapper Sieg

Trotz kräftigem Westwind ging es auf eine 2,5-Stunden-AAT. Michael Petzold gewann mit 91,09 km/h, vor Stephan Bosch und Klaus Kalmbach. Die schwierigen Bedingungen forderten erneut viel von den Teilnehmern.

Tag 7: Anspruchsvoll trotz guter Optik

Das Wetter sah besser aus als es war. Dennoch setzte sich erneut Mario Kießling durch – diesmal mit 118,32 km/h. Platz zwei ging an Andrea Kühl, Rang drei an Stephan Bosch. Der folgende 8. Tag wurde witterungsbedingt neutralisiert.

Zwischenbilanz:
Die DM 2025 zeigt einmal mehr, wie fordernd der Wettbewerb in der 18-Meter-Klasse sein kann – sowohl meteorologisch als auch sportlich. Organisation, Stimmung und sportliche Fairness stimmen – und das nächste Hochdruckgebiet wartet schon.

-> Gesamtergebnis für 18-Meter-Klasse nach Wertungstag 7

Moritz Urwyler ist Junioren-Schweizermeister

Nach vier wetterbedingt abgesagten Wertungstagen gingen am 9. Juni 14 Pilot/-innen, davon zwei Frauen, für den einen, entscheidenden Flug über 501.59km an den Start. Der Flug führte von Buttwil in den Jura zur Vue-des-Alpes, in den Schwarzwald zum Schluchsee und zurück nach Buttwil. Nach einem spannenden Flug platzierten sich die ersten fünf Piloten innerhalb von gerade mal 20 Wertungspunkten.

Nach dem Titelgewinn im Jahr 2023 kann sich Moriz Urwyler von der SG Thun erneut auf dem obersten Podestplatz aufstellen:

  1. Rang: Moritz Urwyler, SG Thun, Discus b
  2. Rang: Nick Bachmann, SG Olten, LS 8
  3. Rang: Fabian Durrer, SG Dittingen, ASW 28

-> Alle Resultate

Österreichische Juniorenmeisterschaft in Kapfenberg

Kapfenberg ist am 5. bis 12. Juli Austragungsort der diesjährigen Österreichischen Juniorenmeisterschaft im Segelflug. Teilnehmen können Piloten/Pilotinnen der Jahrgänge ab 1. Januar 2000 gemäß den offiziellen Richtlinien.

Darüber hinaus sind auch Segelfliegerinnen und -flieger aller Altersgruppen eingeladen, am begleiteten MÜRZ-TAL–Trainings- und Ausbildungslehrgang teilzunehmen. Die Initiative bietet eine ideale Gelegenheit, erste Wettbewerbs-Erfahrungen zu sammeln. Besonders Streckenflug-Neulinge erhalten gezielte Unterstützung, um die Anforderungen unter Wettbewerbs-Bedingungen zu meistern.

-> Ausschreibungs-Unterlagen und Anmeldung

-> Allgemein-Information für die Piloten

Schweizer Segelflug-Wettbewerbe 2025

Regionale- und Schweizer-Meisterschaften 2025
In diesem Jahr finden auf sechs Flugplätzen in der Schweiz Segelflugwettbewerbe statt. Die aktive Teilnahme an diesen Events ist eine einzigartig Gelegenheit, um sich mit anderen Pilotinnen und Piloten zu treffen, gemeinsam zu fliegen und sich fliegerisch weiterzuentwickeln.

Mitmachen, Spass haben
Eine Teilnahme an regionalen Meisterschaften (RM) ist für alle Mitglieder möglich. Die Wettbewerbsklassen werden aufgrund der teilnehmenden Piloten und Flugzeugen definiert. Eine Teilnahme ist auch zu zweit im Doppelsitzer möglich. Mitmachen und Spass kommen vor der Rangierung.

Persönliche Weiterentwicklung
Wer sich mit dem Thema Wettbewerbsflug vertieft befassen will, kann dies in Kombination mit der Teilnahme an der RM im Birrfeld angehen.

Anmeldung
Die organisierenden Segelfluggruppen freuen sich über eine baldige Anmeldung. Auf den folgenden Internetseiten finden Sie weitere Informationen über die Wettbewerbe und Anmeldeformulare:

Information zur Anmeldung zu den DM 2025

Aufgrund der bislang erfolglosen Suche nach Ausrichtern für Deutsche Meisterschaften in der 18 Meter- und der Offenen Klasse wird die Anmeldung für die Deutschen Meisterschaften vorübergehend bis mindestens 15.11. verlängert.

Bereits fest stehen folgende Deutsche Meisterschaften:

  • Deutsche Meisterschaft der Junioren: 26.07.-04.08.2025 in Musbach
  • Deutsche Meisterschaft in der Doppelsitzerklasse: 12.-23.08.2025 in Brandenburg
    (Hinweis: Die DM der Doppelsitzerklasse kann seit 2024 nur noch mit einem festen Copiloten geflogen werden, der bis zum Wettbewerbsbeginn bestimmt werden muss. Ein Wechsel des Copiloten während der Deutschen Meisterschaft ist nicht mehr möglich).

Um Terminsicherheit für alle Teilnehmer zu gewähren und unnötige Abmeldungen nach Veröffentlichung der übrigen Termine zu vermeiden, wird die Anmeldung für alle Deutschen Meisterschaften erst freigeschaltet, sobald alle Ausrichter und damit die Termine und die Anzahl der verfügbaren Plätze feststehen.

Sollten bis dahin Ausrichter für die Deutschen Meisterschaften in der 18 Meter- und der Offenen Klasse gefunden sein, wird die Anmeldung parallel zur Anmeldung zu den Qualifikationsmeisterschaften am 15.11. freigeschaltet. Falls nicht, wird ein neuer geplanter Beginn der Anmeldungen bekanntgegeben. Vereine, die sich die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften in 18m- und/oder Offener Klasse vorstellen können, wenden sich bitte unter segelflug[a]daec.de direkt an die Geschäftsstelle.

Österreichische Junioren-Staatsmeisterschaften

Von 3. bis 10. August fanden in St. Johann in Tirol die ‘Offenen Österreichischen Junioren Staatsmeisterschaften im Streckensegelflug‘ statt, bei denen zehn Pilot/-innen ums „Stockerl“ flogen.

Seil straff – Los geht’s!
Wettbewerbsleiter Christoph Koch schrieb jeden Tag Strecken zwischen Wildem Kaiser und Dachstein aus, welche die Teilnehmenden möglichst schnell im Segelflug bewältigen mussten.

Schwierige Wetterlage
Just in der Wettbewerbswoche wollte das Wetter nicht richtig mitspielen und so schaffte es am ersten Wettbewerbstag nur Daniel Obermeier mit seiner SF27 wieder zurück zum Platz. Der Rest des Feldes musste im bayrischen Alpenvorland außenlanden oder die Aufgabe abbrechen. Auch an den folgenden Tagen war viel Geduld gefragt. Insbesondere die „Rennstrecke“ Pinzgau und Pongau machte es den Pilotinnen und Piloten schwer, da diese aufgrund des starken Windes und der vorangeschrittenen Jahreszeit hinter den Erwartungen blieb. Trotzdem schaffte es die junge Pilotenriege von St. Johann aus, drei gültige Wertungstage zu erfliegen.

Spannung bis zum Schluss
Zu guter Letzt schaffte es Till Berthold vom FSV Sindelfingen den ersten Platz in der Offenen Wertung zu gewinnen. Mit nur sieben Punkten Abstand sicherte sich Daniel Obermeier vom LSV Pfaffenhofen vor der Vertreterin des FC St. Johann, Klara Neumayr den zweiten Platz. In der Junioren-Wertung waren insbesondere die Tiroler Piloten vorne mit dabei. Yves-Vincent Abgrall vom Innsbrucker Segelflieger Verein holte sich den Titel ‚Österreichischer Junioren Staatsmeister‘. Michael Hubmann aus Kufstein und Jonas Hohenegger aus Innsbruck belegten die Plätze zwei und drei. Für den Veranstalter, dem Fliegerclub St. Johann in Tirol (mit dem Österreichischen Aeroclub) war es in diesem Jahr bereits der zweite organisierte Segelflugwettbewerb, jetzt ist bis 2026 Pause. Quelle: ‚MeinBezirk.at‚.

22. FAI Europameisterschaft

Vom 3. bis 17. August 2024 fand im tschechischen Tábor die 22. FAI Europameisterschaft in der 15-m-, Standard- und Clubklasse statt.

Resultate 15-m-Klasse:

  1. Rang: Lukasz Grabowski, SZD-56-2 Diana 2
  2. Rang: Pawel Wojciechowski, Diana 2 FES
  3. Rang: Karel Novak, Ventus 2ax

Resultate Standard-Klasse:

  1. Rang: Robin Sittmann, Discus 2a
  2. Rang: Jan Pavlik, LS 8b
  3. Rang: Miloslav Cink, LS 8b

Resultate Club-Klasse:

  1. Rang: Jacek Flis, LS 3 wl
  2. Rang: Gvidas Sabeckis, ASW 20a
  3. Rang: Tomas Suchanek, ASW 20

-> Gesamtranglisten
-> Webseite der Veranstalter

Französische Meisterschaften in Vinon

Standard- und 15-m-Klasse

  1. Jean-Denis Barrois, JS3 15m
  2. Maximilian Seis, JS3 15 m
  3. Aurélien Doriat, LS 8

20-m-Doppelsitzer-Klasse

  1. Didier Hauss, Duo Discus; (Jürgen Wenzel & Young & Launer, Arcus M, „HC“)
  2. Thierry Boilley, Arcus M
  3. Svobodny & Bellec, Arcus M

Quelle: ‚Soaringspot‚.
„HC“ = Hors Classement, für französische Meisterschaften nicht rangiert.
-> Fotos.

Wettbewerb mit Überraschungen

Ein gelungener Wettbewerb bei bestem Wetter, nur einmal gab es eine kleine Verzögerung, weil es regnete, wir als Ausrichter der Deutschen Meisterschaft Motorkunstflug, die vom 23. bis zum 30. Juni in Welzow stattfand, sind sehr zufrieden. Das Flugplatz-Team Welzow hat uns prima unterstützt, die Organisation hat gut geklappt und auch die Wettbewerbsteilnehmer haben sich sehr diszipliniert verhalten, sodass es keine Verzögerungen und glücklicherweise auch keine Unfälle gab. Beachtlich war auch wieder die Teilnehmerzahl, eine erneute Bestätigung, dass die Aufteilung des Wettbewerbs in zwei Abschnitte ein voller Erfolg ist.

Unter den Gewinnern der fünf Wettbewerbsgruppen fanden sich bekannte genauso wie neue Namen. In der Kategorie Sportsman schaffte es mit Konrad Pausch ein Neuling sogar ganz nach oben aufs Treppchen. Ihm folgten Sebastian Glück auf Platz 2 und Stefan Ziehm auf Platz 3. Besonders bemerkenswert an diesem Wettbewerb ist das Abschneiden von Alexander Stegner auf Platz 4. Alexander ist ein ehemaliger Unlimited-Pilot, der auf einer Fokker Dr. I gestartet ist. Das ist recht spektakulär, weil einige Figuren mit diesem Flugzeug nur sehr schwer und wenig elegant zu fliegen sind.

In der Kategorie Advanced siegte der Pole Maciej Kulaszewski vor dem Deutschen Dietke Clauss. Dritter wurde der Tscheche Jaromir Cihak. Nach der Free Known lagen die deutschen Teilnehmer recht weit zurück, haben anschließend jedoch gut aufgeholt. Auf Platz 4 landete nach überraschend guter Aufholjagd der zweite deutsche Teilnehmer in diesem Feld, David Friedrich.

Eine letzte kleine Überraschung gab es im Freestyle-Wettbewerb, den Marcus Extra vor Florian Bergér gewann, was vermutlich die wenigsten erwartet hätten. Dritter wurde der Luxemburger Cyrial Talon. Quelle: ‚Kunstflugverband.de‚.

-> Alle Ergebnisse.