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Löffingen: Segelflieger 2019 auf Erfolgskurs

„Das Jahr 2019 war für die Segelfluggruppe Reiselfingen erfolgreich, spannend und unfallfrei“, informiert Schriftführer Uwe Baderschneider im Vorfeld der Hauptversammlung. So mischten die Reiselfinger Piloten erneut bei den Deutschen Meisterschaften im Strecken-Segelflug mit. Stefan Karch sicherte sich in der offenen Klasse in Baden-Württemberg die Vizemeisterschaft mit zwei Flügen über 740 Kilometer und einem Flug mit 719 Kilometer. Dies entspricht in der bundesweiten Gesamtwertung Rang neun. Im Doppelsitzer wurde Helge Loschan Baden-Württembergischer Vizemeister. Im vereinseigenen Duo Discus flog er mit Co-Pilot Albert Stumpf und Artur Schuler 613 Kilometer und zweimal 572 Kilometer. Auch dies entspricht bundesweit Rang neun. Vierte Plätze in der baden-württembergischen Wertung flogen Markus Halbig im Doppelsitzer mit Co-Pilot Karl Witt, Rudolf Baderschneider in der 18-Meter-Klasse und Sascha Kaiser in der offenen Klasse. Erstmals boten die Segelflieger in Kooperation mit der Volkshochschule Hochschwarzwald einen Schnupperkurs zum Einstieg in das Segelfliegen an. Trotz schlechtem Wetter wurde das Programm durchgeführt, mit Theorie und auch ein paar Runden in der Luft. Die acht Teilnehmer waren begeistert. Dies veranlasste die Verantwortlichen um Markus Halbig, auch in diesem Jahr wieder einen Kurs anzubieten. Mit einem neuen Flugzeug wurde der Flugzeugpark verjüngt. Nach und nach möchte man die Flugzeuge erneuern. So wurde der Einsitzer verkauft und ein Elektro-Motorsegler mit 18 Meter Spannweite erworben. Im Winter wurde der Rumpf des Oldtimers, der gelbe K8, überholt, bereits zuvor waren die Flügel teilüberholt worden. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Bern: Segelflieger beharren auf Beschwerde

Nun ist nur noch eine Beschwerde gegen den Südanflug auf den Flughafen Bern hängig. Jetzt ist das Bundesgericht am Zug. Von den ursprünglich ein Dutzend Gegnern des Südanflugs auf den Flughafen Bern hat lediglich die Segelfluggruppe Bern eine Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Zwischenverfügung des Bundesgerichts hervor. Die Gemeinden Münsingen und Kiesen sowie weitere Parteien, die mit ihrer Beschwerde gegen das neue Betriebsreglement abgeblitzt waren, haben auf einen Weiterzug verzichtet. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) genehmigte das Reglement im Januar 2018. In der Sache selbst muss das Bundesgericht noch entscheiden. Wann das Urteil gefällt wird, ist nicht bekannt. Quelle: ‚Der Bund‚.

Bern: Wieder mit der Winde in den Wind

Erstmals nach vielen Jahren führte die Segelfluggruppe Bern ihre Windentage im Belpmoos durch. Wie von Geisterhand gezogen setzt sich das Segelflugzeug in Bewegung. Es holpert über die Graspiste, wird immer schneller, kurz darauf hebt es ab und steigt steil in die Luft – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern je Stunde. Auf etwa 250 Metern Höhe dreht es ab, macht einen Bogen über dem Belpmoos und setzt nach rund fünf Minuten schon wieder auf. Dieses Bild zeigte sich am Wochenende dutzendfach auf dem Flughafen Bern-Belp. Wieder einmal. Traditionell veranstaltet die Segelfluggruppe Bern am Bettagswochenende ihre Windentage. «In den letzten Jahren mussten wir jeweils auf einen anderen Flugplatz ausweichen», sagt Stefan Zlot, Präsident der Segelfluggruppe Bern. Zum Beispiel Yverdon. Wegen «betrieblicher Umstände» hätten sie in Bern jeweils keine Bewilligung erhalten. Nun aber, seit dem Grounding der Fluggesellschaft Skywork, herrscht nicht mehr viel Betrieb im Belpmoos. Und so konnte die Segelfluggruppe erstmals seit über fünfzehn Jahren wieder daheim ihre Winden­tage durchführen – auf der Piste vor dem eigenen Hangar und dem Clubhaus, der Villa Thermik. Die Winde wurde für dieses Wochenende aus Ambri im Tessin nach Belp transportiert. Zlot hofft, dass im Belpmoos künftig regelmässig Windentage durchgeführt werden können. Quelle: ‚Berner Zeitung‚.

Segelfluggruppe Reiselfingen plant Zukunft

Da dem Verein Nachwuchs fehlt, wird eine Kooperation mit der Volkshochschule angestrebt. Schon Schüler können das Fliegen erlernen. Trotz aller sportlicher Erfolge plagen den Verein konkrete Nachwuchssorgen. „Der Verein schrumpft“, informiert Schriftführer Uwe Baderschneider. „Wir schaffen es nicht, junge Menschen für den Segelflug zu begeistern“, bedauert auch Vorsitzender Markus Halbig. Nun gehen die Segelflieger Reiselfingen mit einer neuen Idee an den Start. „Wir werden einige Aktivitäten mit der Volkshochschule Hochschwarzwald anbieten, um so neue Interessenten und neue Mitglieder in allen Altersklassen zu gewinnen“. Mehr erfahren Sie im Bericht des ‚Südkuriers‘.