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Bern: Wieder mit der Winde in den Wind

Erstmals nach vielen Jahren führte die Segelfluggruppe Bern ihre Windentage im Belpmoos durch. Wie von Geisterhand gezogen setzt sich das Segelflugzeug in Bewegung. Es holpert über die Graspiste, wird immer schneller, kurz darauf hebt es ab und steigt steil in die Luft – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern je Stunde. Auf etwa 250 Metern Höhe dreht es ab, macht einen Bogen über dem Belpmoos und setzt nach rund fünf Minuten schon wieder auf. Dieses Bild zeigte sich am Wochenende dutzendfach auf dem Flughafen Bern-Belp. Wieder einmal. Traditionell veranstaltet die Segelfluggruppe Bern am Bettagswochenende ihre Windentage. «In den letzten Jahren mussten wir jeweils auf einen anderen Flugplatz ausweichen», sagt Stefan Zlot, Präsident der Segelfluggruppe Bern. Zum Beispiel Yverdon. Wegen «betrieblicher Umstände» hätten sie in Bern jeweils keine Bewilligung erhalten. Nun aber, seit dem Grounding der Fluggesellschaft Skywork, herrscht nicht mehr viel Betrieb im Belpmoos. Und so konnte die Segelfluggruppe erstmals seit über fünfzehn Jahren wieder daheim ihre Winden­tage durchführen – auf der Piste vor dem eigenen Hangar und dem Clubhaus, der Villa Thermik. Die Winde wurde für dieses Wochenende aus Ambri im Tessin nach Belp transportiert. Zlot hofft, dass im Belpmoos künftig regelmässig Windentage durchgeführt werden können. Quelle: ‚Berner Zeitung‚.

Segelfluggruppe Reiselfingen plant Zukunft

Da dem Verein Nachwuchs fehlt, wird eine Kooperation mit der Volkshochschule angestrebt. Schon Schüler können das Fliegen erlernen. Trotz aller sportlicher Erfolge plagen den Verein konkrete Nachwuchssorgen. „Der Verein schrumpft“, informiert Schriftführer Uwe Baderschneider. „Wir schaffen es nicht, junge Menschen für den Segelflug zu begeistern“, bedauert auch Vorsitzender Markus Halbig. Nun gehen die Segelflieger Reiselfingen mit einer neuen Idee an den Start. „Wir werden einige Aktivitäten mit der Volkshochschule Hochschwarzwald anbieten, um so neue Interessenten und neue Mitglieder in allen Altersklassen zu gewinnen“. Mehr erfahren Sie im Bericht des ‚Südkuriers‘.