Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Video: mit Bartgeiern in der Welle

Wir starteten um 6:45 Uhr vom Flugplatz Serres zu einem Wellenflug in unseren Segelflugzeugen. Nach einer Stunde in den Rotoren sahen wir einen Haufen leuchtender Vögel, die unten am Boden flogen. Nach einiger Zeit mussten wir erkennen, dass sie viel größer waren, als wir dachten….. Geier! Leise und schnell stiegen sie zu uns hinauf und wir flogen eine Weile mit ihnen. Ein unglaublicher Moment! Dann verließen wir sie, stiegen wieder in die Welle bis auf 3’500 m.ü.M. und machten uns auf ins Rhonetal. Nach mehr als fünf Stunden in der Luft landeten wir in Serres, bereit zum Mittagessen und anderen Nachmittagsaktivitäten. Video von Gregoire Dubois.

CH-Bundesrat soll korrigieren

Radiotelefonie nicht nur in Englisch: Nationalrat Matthias Jauslin, Zentralpräsident des Aero-Club der Schweiz (AeCS) hat am 21. März 2019 während der Frühlingssession des Parlaments die Motion 19.3286 eingereicht. Mit dessen Annahme und Überweisung durch das Parlament in einer kommenden Session soll der Bundesrat beauftragt werden, die am 1. Januar 2019 in Kraft getretene Änderung des Luftfahrtgesetzes (LFG) so umzusetzen, dass sie dem Willen des Gesetzgebers entspricht und eine praxistaugliche Lösung ermöglicht. Die Motion wurde von 25 weiteren Nationalräten unterschrieben. Gemäss Schreiben vom BAZL vom 4. März 2019 sei es der Wille des Gesetzgebers, dass die Radiotelefonie mit dem Flugsicherungsdienst im Luftraum über der Schweiz auf Englisch stattfindet. Schliesslich einigten sich die Räte darauf, dass der Funkverkehr grundsätzlich in Englisch zu erfolgen hat, der Bundesrat aber Ausnahmen definieren soll. Bei unteren-Lufträumen, für die allgemeine Luftfahrt, Militärflugplätze und Regionalflugplätze soll die entsprechende Landessprache plus Englisch gelten.

Soaring expert flights bei SchänisSoaring

Genug vom Fliegen im Flachland?

Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer Arcus M von SchänisSoaring eröffnet neue fliegerische Horizonte – wie etwa diesen königlichen Blick auf die ‚Drei Zinnen‘ im Pustertal.

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In der kommenden Saison können Sie im bekannten Schweizer Segelflug-Kompetenz-Zentrum am Fusse der Schweizer Alpen mit einem erfahrenen Fluglehrer und im selbststartenden Arcus M die Alpen kennen lernen. Das klassische Fluggebiet umfasst dabei das Schweizer und Österreichischen Alpen-Vorland sowie die Alpenregionen von Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich.

Von Experten lernen

Schänis ist über die Schweizer Landesgrenzen hinaus als Segelflug-Kompetenz-Zentrum weitherum bekannt – nicht nur wegen seiner langen Flüge im Südföhn vom höchsten europäischen Gipfel bis vor die Tore Wiens, sondern auch von einzigartigen Thermik-Erlebnissen im Alpenraum.

Im Rahmen der renommierten Flugschule, gelegen zwischen Zürich und Chur und unmittelbar am Fusse der Alpen, engagieren sich rund 30 Fluglehrer – darunter international bekannte Wettbewerbs-Piloten – aber ausnahmslos erfahrene und Alpenflieger, welche sich weiter über den Flugplatz-Rand hinaus bestens auskennen. Da kann es durchaus vorkommen, dass Sie von einem mehrfachen Landesmeister auf dem hinteren Sitz persönlich gecoacht werden.

Das Matterhorn ist an einem normalen Thermiktag auf einem Soaring Expert Flight in Griffnähe.

Massgeschneiderte, persönliche fliegerische Weiterbildung

SchänisSoaring offeriert auch 2019 bereits die dritte Saison in Folge professionelle und gleichzeitig individuelle Segelflug-Weiterbildung mit dem selbststartenden Arcus M. Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer erlaubt bei regionalen Wetter-Einschränkungen auch das Einfliegen in ein vielversprechenderes Wetterfenster und offeriert damit mehr Flexibilität bei der Gestaltung des individuellen fliegerischen Weiterbildungsprogrammes. Dieses wird auf jeden Fall eng auf die fliegerischen Bedürfnisse des Fluggastes abgestimmt.

Theoretische Experten-Tips direkt selber in der Praxis umsetzen

Der Segelflug in den Alpen unterscheidet sich erheblich vom Fliegen im Flachland – die gute Nachricht ist, dass Sie nicht jede (schlechte) Erfahrung selber machen müssen – für einmal können Sie vom Know How anderer direkt profitieren. SchänisSoaring nimmt Sie mit dem Soaring Expert Flights-Angebot ‚an die Hand‘ und führt Sie in diesem persönlichen und auf Ihre fliegerischen Bedürfnisse zugeschnittenen Weiterbildungsprogramm sicher an und durch die Herausforderungen des Alpen-Segelfliegens und des Streckenfliegens in einer anspruchsvollen Gebirgs-Region.

Auch die südfranzösischen Hochalpen sind ab Schänis an einem guten Thermiktag erreichbar. Diese Aufnahme stammt von einem sommerlichen Thermiktag und zeigt neben den beiden strahlenden Piloten den Lac du Mont Cenis im Hintergrund.

Die folgenden Themen sind üblicherweise – immer abhängig von der Wetter-Situation – Bestandteil Ihres Aufenthaltes in Schänis:

  • Persönliche Streckenflug-Optimierung
  • Erkennen und Nutzen der Katabatik auf einem engen Endanflug
  • Wie befreit man sich aus einer Talinversion?
  • Sicheres Ausschöpfen des Potenzials eines Eigenstarters
  • Fliegen in Hang-, Thermik-, Wellen-Aufwinden
  • Nutzen von Konvergenzlinien
  • Erkennen und Nutzen von Talwind-Systemen
So ist Ihre Aussicht im Short Final aus dem Arcus M auf den Start- und Ziel-Flugplatz von Schänis in der Schweiz.

Know How-Transfer

Während der Soaring Expert Flights erweitern die TeilnehmerInnen ihr Know How nachhaltig und reifen selber zum Experten. Die Kosten pro Tag liegen bei CHF 850.-, das Angebot enthält den Flugzeug Charter, einen Fluglehrer mit ausgewiesener Alpen-Expertise, Briefing, den Flug selber sowie ein persönliches De-Briefing mit dem Ziel, dass die TeilnehmerInnen persönlich möglichst viele Erfahrungen mit nach Hause nehmen können.

Teilnahme an Wettbewerben

SchänisSoaring offeriert übrigens je nach Verfügbarkeit auch Teilnahmen mit dem Arcus M und einem Experten in Europa – auch hier können Sie auf ein breit abgestütztes Know How Ihres ‚personal coaches‘ in den Fluggebieten Mittel- und Südeuropas zählen. Auskunft und Anmeldung ist möglich unter: info@schaenissoaring.ch oder Tel: +41 55 619 60 40

ASG 29-Nachfolger – die AS 33

13 Jahre nach dem Erstflug der ASG 29 stellt Alexander Schleicher die AS 33 vor. Die Innovationen bei der numerischen Strömungssimulation ermöglichen bessere Flugleistungen. Der neu entwickelte Flügel sorgt mit nur 10m² Flügelfläche (18m) für sehr hohe Flächenbelastungen für beste Gleitleistungen im hohen Geschwindigkeitsbereich. Basierend auf den letzten Erkenntnissen der Aerodynamik wurden neue Tragflügelprofile entwickelt und im Windkanal vermessen. Die Schleicher-typische Querruder- und Wölbklappenüberlagerung soll ausserdem für ein sicheres Steigen selbst in turbulenten Aufwinden sorgen.

Änderungen im Schweizer Luftraum 2019

Hier finden Sie die neueste Version der gewohnten Luftraum-Präsentation von Kurt Oswald. Es hat für die Saison 2019 nur marginale Änderungen gegeben (was nicht heisst, dass man diese vor dem nächsten Flug nicht studieren soll). Die ehemaligen Segelflugzonen und Segelflugräume heissen nun alle LS-R-xx.

Übersicht Schweizer Flugplatzdaten

Rechtzeitig auf die neue Saison hat die SG Fricktal verdankenswerterweise ihre praktische Übersicht der Schweizer Flugplatzdaten aktualisiert, auch mit den neuen Frequenzen.

LSV Detmold feiert runden Geburtstag

Derzeit geht es hauptsächlich um den Fortbestand des sicheren Sport-Flugbetriebs im Rahmen von Gemeinnützigkeit und Jugendförderung (Segelfliegen ab 14 Jahren). Die vorhandenen, teilweise 50 Jahre alten Gebäude sind laut dem Verein dringend zu sanieren. Die Segelflug-Werkstatt (Wartung der Flugzeuge in Eigenleistung) in denen die jungen Piloten ihre Pflicht-Baustunden ableisten, muss komplett erneuert werden. Die Bilanz für das vergangenen Jahr fällt positiv aus – insbesondere in den Sportgruppen (Segel-, Motorsegel- und Motorflug). „Wegen des langen, heißen Flugsommers 2018 konnten die Piloten die sieben Segelflugzeuge, zwei Motorsegler und drei Motormaschinen erheblich stärker nutzen als im Vorjahr“, heißt es in dem Bericht des Vereins. Einziger Wermutstropfen: In einem Motorsegler und einem Motorflieger mussten die Motoren ersetzt werden, was ohne Sponsoring zwangsläufig zu einer Motorflug-Beitragserhöhung führt. Mehr Informationen im Bericht der ‚lz.de‘.

Segelflug-Saison in Cham eröffnet

Doppelten Grund zur Freude hatten die Mitglieder des Segelflug-Sportvereins: Zum einen wurde mit dem Anfliegen die Saison offiziell eröffnet. Zum anderen wurde die ASK13 fast auf den Tag genau 50 Jahre alt. Am Vormittag brachten die Ausbildungsleiter Klaus Schroller (Segelflug) und Mike Goldhahn (Motorflug) die aktiven Flieger mit einer Sicherheitseinweisung auf den neuesten Stand. Es folgten die Überprüfungsstarts, bei denen die Fluglehrer jeden Teilnehmer in der Luft auf seine Qualifikation durchcheckten. Mehrmals kam auch die ASK13 zum Einsatz, die der Verein am 2. April 1969 angeschafft hatte. 25’462 Starts und 5’171 Flugstunden sind im Bordbuch dokumentiert worden. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Piloten in den Startlöchern

Am Samstag, 13. April, startet die Fliegergruppe Freudenstadt in die neue Saison. Bis Ende Oktober wollen die Piloten bei schönen Wetter an den Wochenenden und Feiertagen wieder mit ihren Flugzeugen abheben. Jeder Pilot muss nach der langen Winterpause zwei Flüge mit einem Fluglehrer absolvieren. Auch Training ist für die Flieger wichtig. Denn besonders beim Start und bei der Landung ist hohe Konzentration gefragt. Bei der Fliegergruppe Freudenstadt wird viel ehrenamtlich gearbeitet. So erledigte Werkstattleiter Michael Lamparth kürzlich die letzten Prüfungen der Vereinssegelflugzeuge. Ein amtlich bestätigter Prüfer vom Baden-Württembergischen Luftfahrtverband nahm die Flugzeuge genau unter die Lupe. Samstags beginnt der Schulflugbetrieb um 14 Uhr. Die Überlandflieger können, je nach Wetterlage, bereits ab 10 Uhr abheben. Sonntags beginnt der Flugbetrieb um 10 Uhr. Quelle: ‚Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten.‚.

Albstadt: LSV Degerfeld investiert

Bau einer Kleinkläranlage, Dachsanierung am Gaststättengebäude und neue Versorgungsleitungen sowie ein neues Doppelsitzer-Segelflugzeug für den Ausbildungs- und Trainingsbetrieb: Der Luftsportverein (LSV) Degerfeld steht vor einem Jahr voller Investitionen. Die Weichen dafür haben die Mitglieder in der Hauptversammlung gestellt. „Wir investieren relativ viel in Infrastruktur, Flugzeugpark und Instrumentierung unserer Maschinen“, ergänzte der Vorsitzende Guido Voss. Dass der LSV gut unterwegs ist, zeigten die Berichte der Führungsmannschaft. Ausbildungsleiter Martin Schick vermeldete 20 Flugschüler (plus sieben), von denen sechs kurz vor dem Scheinerhalt ständen. Zwei Schüler werden im Motorflug ausgebildet. Mehr Infos im Originalbericht des ‚Schwärzwälder Bote‘. Bild: Olga Ernst.

Piloten warnen von Unfallgefahr in Paderborn

Die Pilotengewerkschaft Cockpit befürchtet ein erhöhtes Risiko von Zusammenstößen in der Luft am Flughafen Paderborn . Hintergrund der Warnung ist eine Lockerung der Luftraumregeln durch das Bundesverkehrsministerium. Im Kern geht es um den Verzicht auf Funkkontakt. »Diese Entscheidung gefährdet Piloten und Passagiere«, kritisiert Cockpit-Vorstandsmitglied Björn Reimer. Gerade mit Blick auf einen Zwischenfall im Juli 2018 sei diese Entscheidung nicht hinzunehmen. Bei dem Vorfall kam es über dem sauerländischen Meschede zu einer Beinahekollision zwischen einem Segelflieger und einer Passagiermaschine des Typs Embraer 190, die sich im Landeanflug auf den Flughafen in Büren befand. Bei der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung dokumentierte man den Fall als »eine schwere Störung«. Dennoch wurden die Regeln im Paderborner Luftraum von Klasse D auf E gelockert. Damit müssen sich Piloten – egal ob in einer Passagiermaschine oder in einem Segelflugzeug – über Funk nicht mehr beim dortigen Tower melden. Quelle: ‚Westfalen-Blatt‚.

Neuerscheinung: ‚Faszination Gebirgssegelflug‘

Der bekannte österreichische Segelflug-Pilot Helmut Lindpointner publizierte am 29. März im Motorbuch-Verlag sein Buch mit dem Titel ‚Faszination Gebirgssegelflug – Geschichten, Voraussetzungen, Tips‘. Erhältlich ist das mit 191 Seiten und 1’035 Gramm gewichtige Werk im Buchhandel, bei Amazon, Thalia und regionalen Websites mit der ISBN-Nr. 978-3-613-04191-2. Der Autor begleitet damit nicht nur die Gebirgssegelflieger, sondern auch die Piloten ab der Ausbildung bis zum Leistung- und Langstreckenflug.

Segelfluggruppe Bern erhält Kündigung

Von den neuesten Plänen des Flughafens Bern ist auch die Segelfluggruppe Bern (SG) betroffen. Ende März hat sie vom Flughafen die Kündigung erhalten. Demnach endet der Mietvertrag nach einer Frist von zwei Jahren im Jahr 2021. «Wir sind sehr enttäuscht», sagt Präsident Stefan Zlot. Beat Brechbühl, Präsident des Flughafens, bestätigt die Kündigung. «Weil wir diesen Raum für die Immobilienentwicklung benötigen, mussten wir aufgrund der Fristen vorsorglich kündigen.» Die SG ist im westlichen Teil des Flughafens zu Hause, vom Terminal aus gesehen auf der gegenüberliegenden Seite der Flugpiste. Laut Zlot sind bei der SG zwölf Segelflugschüler in Ausbildung. Jährlich würden zwei bis drei eine Karriere als Berufspilot antreten. Er gibt sich kämpferisch. «Wir sind fest davon überzeugt, dass es für unsere Flugschule und den Verein auch bei einem Ausbau im Belpmoos weiterhin Platz hat.» Quelle: ‚Berner Zeitung‚.

15-jähriger macht Segelflugschein

„Das war wirklich ein unbeschreibliches Gefühl“, schwärmt Niklas Strohmaier von seinem ersten Alleinflug. Das ist Teil der Segelflugausbildung, die der Gymnasiast aus Wallerfing im Sommer 2017 am Flugplatz Stauffendorf begonnen hat. Fliegen und alles, was damit zu tun hat, das ist Niklas große Leidenschaft. „Ich erinnere mich, dass ich schon als kleiner Junge Stunden damit verbringen konnte, im Gras zu liegen und in den Himmel zu schauen, um dort oben die Flugzeuge zu beobachten.“ Selbst eines Tages Pilot zu sein – ein Traum, der Niklas nie mehr loslässt. Dass sich dieser nun bald schon erfüllen wird, verdankt der Schüler auch seinen Eltern, die er nach einem Segelflugschnuppertag vor knapp drei Jahren mit seinem Wunsch konfrontiert hat. „Naja, also auf Riesenbegeisterung ist mein Plan, den Flugschein zu machen, zunächst nicht gerade gestoßen. Sie hatten schon Bedenken, was meine Sicherheit betrifft“, erzählt der 15-Jährige. „Ich bin halt der Erste, der in meiner Familie fliegt.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Plattlinger Zeitung‘.

SFC Betzdorf: zukunftsfähiger Flugplatz, moderne Flugzeuge

Sicherer, leiser, wirtschaftlicher und komfortabler – das sind die Ziele, die sich der Segelflugclub Betzdorf-Kirchen anlässlich seiner Jahreshauptversammlung für die nächsten Jahre gesetzt hat. In seinem Jahresbericht informierte Vorsitzender Armin Brast daher ausführlich über die beschlossene „Runderneuerung“ des Flugzeugparks und den Fortschritt der Arbeiten zur Flugplatzmodernisierung. So hat der Verein für beide Sparten, Segelflug und Motorflug, die Anschaffung moderner Hochleistungsflugzeuge entschieden. Für die Segelflieger wird ein neuer Doppelsitzer vom Typ Arcus-T angeschafft, der den Mitgliedern wieder die Möglichkeit gibt, auf Meisterschaften mit einem wettbewerbsfähigen Flugzeug anzutreten. Der neue Flieger mit 20 m Spannweite und einem ausklappbaren Hilfstriebwerk kann bei ruhiger Luft aus einer Höhe von 1 km über 50 km weit gleiten. Mehr Informationen im Originalbericht des ‚ak-kurier.de‚.

Zu Matterhorn und Mont Blanc

Auf Tuchfühlung mit einem Weltrekordhalter und einem absoluten Star in der Segelflug-Szene: Eine Gruppe von vier Segelfliegern des Flugsportverein (FSV) Schameder Wittgenstein traf zum Fliegen in Aosta (Italien) auf eine herrliche Landschaft und den Weltrekordhalter im Streckensegelflug, Klaus Ohlmann. Da die Wittgensteiner den Beginn der Flugsaison in Deutschland nicht abwarten konnten, machten sie sich mit drei Flugzeugen – zwei Einsitzern und einem Doppelsitzer – auf den Weg ins Aosta-Tal in den Italientischen Alpen. Die Flugsaison beginnt hier früher als im Wittgensteiner Mittelgebirge und lässt aufgrund besonderer thermischer und Wellenwind-Systeme Flüge in grosse Höhen zu. Die heimischen Piloten erreichten mehr als 5’900 Meter und waren mit Sauerstoff und bei Temperaturen von -20° C mit warmer Kleidung ausgestattet. Aufgrund der guten Bedingungen waren Flüge bis zum Matterhorn und auch zum Mont Blanc möglich. Mehr Informationen im Originalbericht der Siegener Zeitung. Foto: Flyserres.com.

Segelflug-Unfälle im März

Monatliche Übersicht über Vorkommnisse im Segelflug im März 2019 in Europa – fliegen Sie bitte vorsichtig – und passen Sie bei jedem Flug von Neuem auf sich auf…

Peyruis (F)

Verzago (I)

Caiolo / Sondrio (I)

Belluno (I)

Bicester (UK)

Thiene (I)

Hahnweide (D)

Igualada-Òdena (E)

Castroncello (I)

Germagnano (I)

Rubiana (I)

Video-Interview mit Klaus Ohlmann

Klaus Ohlmann spricht in einem kurzen, aber offenen Interview am Pistenrand von Aosta über seinen derzeit grössten vorstellbaren Flug in Europa, über die Voraussetzungen, die aussergewöhnliche Leistungen möglich machen und über interessante, gefiederte Beobachter seines Flugstils. Schauen Sie hinein, es lohnt sich. Original Interview made by Aniko Molnar.

Der die Thermik fühlt

Mit dem Frühjahr starten auch die Flieger wieder in ihre Saison. Reinhard Schramm und Tassilo Bode gaben am vereinsinternen Seminar auf dem Flugplatz Klein Gartz zahlreiche hilfreiche Hinweise und ermutigen die Mitglieder des Klein Gartzer Segelflugvereins, an Wettkämpfen teilzunehmen und Kontakte zu anderen Vereinen zu knüpfen. Schramm und Bode gefällt die Altmark und ihre Weite. Es gab zahlreiche neue Erkenntnisse für die Mitglieder und auch für die Gäste aus Stendal und Dessau. Am Himmelfahrtstag öffnet der Verein ab 10 Uhr die Türen seiner Hangars und steht für Fragen rund um den Flugsport gern zur Verfügung. Auch Rundflüge sind möglich. Mehr Infos auf der Vereins-Webseite.

Generationswechsel auf dem Dümpel

Auf der Hauptversammlung der knapp 250 Mitglieder des Luftsport-Clubs Dümpel wurde der Generationswechsel in der Vereinsführung eingeläutet. Nach mehr als zehn Jahren engagierter Vorstandsarbeit übergab Jürgen Salewsky den Staffelstab des zweiten Vorsitzenden an Boris Gorski (41). Weiter im Amt ist der erste Vorsitzende Jürgen Cronrath, der sich im nächsten Jahr allerdings auch aus der Vorstandsarbeit zurückziehen will. „So kann im Verein ein reibungsloser Generationswechsel sichergestellt werden“, wie es in einer Mitteilung des LSC heißt, der laut eigenen Angaben der zweitgrößte Luftsportverein in NRW ist. Quelle: ‚rundschau-onlin.de‘.

Freiburgs OB Martin Horn geht in die Luft

Unter tätiger Anteilnahme von Oberbürgermeister Martin Horn wurde am Donnerstag die neue Graslandebahn auf dem Freiburger Flugplatz an die Segelflieger übergeben. Die 1063 Meter lange und bis 5,7 Tonnen zugelassene Grasbahn kann im Bedarfsfall auch von den Motorfliegern benutzt werden. Das freut auch den Chef der Verkehrsflugschule FFH, Udo Harter: „Durch die neue Grasbahn ergibt sich bei schwierigen Windverhältnissen die Möglichkeit für alle Flieger, nördlich der bestehenden Landebahn im Bedarfsfall zu landen. Durch die größere Entfernung zum Stadion ist nun wichtige Sicherheitszone geschaffen worden.“ OB Martin Horn eröffnete als erster Passagier die neue Bahn: „Es freut mich, dass eine Lösung gefunden werden konnte, die sowohl eine Grundlage für den Fußball- als auch für den Flugsport in Freiburg ermöglicht.“ Durch die Verlegung der Grasbahn auf die andere Seite der befestigten Hauptpiste entstanden der Stadt Kosten in Höhe von 300’000 Euro. Michael Broglin, Geschäftsführer der Flugplatz GmbH, dankte vor allem Frank Uekermann, dem Chef des Garten- und Tiefbauamtes, der die neue Lösung ausgearbeitet hat. Quelle: Badische Zeitung.

Ein neues Flugzeug muss her

Menschen mit Behinderung sollen künftig auf dem Flugplatz Scharnhorst die Pilotenlizenz erwerben können. Und das sogar im umweltschonenden Segelflugzeug. „Wir bekommen immer wieder entsprechende Nachfragen“, informiert Vorstandsmitglied Sebastian Hayen. „Mit dem Erwerb eines neuen Ausbildungsflugzeuges ist es uns möglich, die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Sogar Menschen mit Querschnittslähmung können auf dem Pilotensitz Platz nehmen.“ Kein ganz billiges Unterfangen, wie der Verein zugibt. Deshalb hofft man auf Unterstützung aus der Bevölkerung und setzt auf ein sogenanntes Crowdfunding (Spenden-Kampagne). Mehr dazu gibt es im Internet unter flugplatz-verden.de.

Luftraumdaten 2019 Deutschland & Österreich

Der Deutsche Segelflugverband e.V. und AustroControl stellen die aktuellen Luftraumdaten für das Jahr 2019 hier verdankenswerterweise kostenlos zum Download bereit:

-> Luftraumdaten 2019 Deutschland
-> Luftraumdaten 2019 Österreich

Segelflugpfade durch die Maurienne

Flugregionen-Präsentation:
Segelflugpfade durch die Maurienne – von Briançon nach Aosta

Bei Flugvorbereitungs-Briefings mit Segelflug-Bedingungen, die Flüge von den südfranzösischen Segelflug-Zentren in die Alpen erwarten lassen, tauchen häufig die Ortsbezeichnungen ‘Modane-Tal’ oder ‘Maurienne’ auf. Gelegentlich ist damit der Hinweis von Fliegerkameraden verbunden, dass die Querung dieser Region beim letzten Versuch schwierig gewesen sei und man sich nur mit Mühe zurück in die aktive Luft in den französischen Alpen habe retten können.

Erschliessen Sie sich mit ‚Segelflugpfade durch die Maurienne‚ das Know How, wie Sie dieses thermisch seltsame Tal elegant durchfliegen können.

Sie erhalten nicht nur einen siebenseitigen Beschrieb erprobter Segelflug-Pfade durch die Maurienne, sondern finden im Artikel eingebunden zusätzlich kostenlos ein IGC-File mit einem Beispielflug zum nachfliegen, eine detaillierte Karte mit der geflogenen Route sowie eine Google Earth-Übersicht der Landemöglichkeiten und den Zugang zu OpenAIP-Flugplatzdaten der Region.

Sportfluggruppe Leck : Hängepartie am Boden

Wann wird die Sportfluggruppe Leck umziehen – und wird sie das überhaupt tun? „Für uns ist die Ungewissheit momentan eine Hängepartie“, sagte Vorsitzender Harald Callsen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass der Verein die Umzugskosten nicht aus seinem Portemonnaie zahlen könne. Das sei Sache der drei Gemeinden, die sich an der Konversion des ehemaligen Fliegerhorstes beteiligen – also Klixbüll, Leck und Tinningstedt. Die Zeit dränge, man wünsche sich ein Ja oder ein Nein und einen Zeitpunkt. Das betonte Harald Callsen auf der Jahreshauptversammlung. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚SHZ‚.

Zukunftsfragen am Neumarkter Flugplatz

Eine der drängendsten Fragen an der Jahresversammlung war jene, wie es mit dem Flugplatzgelände in der Nürnberger Straße weitergeht. Der FSG-Vorsitzende Brandl berichtete von Gesprächen mit der Stadt. „Wir haben unsere Ideen vorgestellt, wie das Flugplatzgelände im Rahmen der zukünftigen Stadtentwicklung im Einvernehmen mit den Anliegern weiter bestehen könnte. Unsere Ideen wurden gut aufgenommen, eine Entscheidung dazu gab es aber nicht.“ Als Alternative, falls der Flugplatz ein Ende findet, steht eine Fusion mit den Fliegerfreunden auf dem Ottenberg im Raum. Gespräche laufen auch mit Fliegern aus der Region um Berching. Ebenfalls vorstellbar wäre ein anderes Gelände in Neumarkt. „Menschlich und fliegerisch am interessantesten wäre eine Fusion mit Ottenberg. 100 Prozent der Piloten sind dafür.“ Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Zuwachs beim LSV Witzenhausen

In diesen Tagen startet der Luftsportverein (LSV) Witzenhausen auf dem Burgberg in die Segelflugsaison 2019. Die Vereinsmitglieder dürfen sich auf einen Zuwachs in der bestehenden Flotte freuen: Ein neues Segelflugzeug vom Typ Discus CS steht ihnen ab sofort zur Verfügung. „Ziel ist es, den Strecken- und Leistungssegelflug zu fördern und den Flugschülern eine Perspektive zu bieten“, erklärt Fluglehrer Thomas Meder vom LSV. Mit dem neuen Segelflugzeug könne dies erreicht werden. Es sei Mitte Februar nach Witzenhausen geholt worden und sei nach der Ummeldung beim Luftfahrtbundesamt einsatzbereit. In der Zwischenzeit hätten die derzeit acht Flugschüler des Vereins im Winter fleißig Theorie gebüffelt. „Sie sind nun fit für die Theorieprüfung“, sagt Meder. Quelle: ‚Göttinger Tageblatt‚.

Freiburger Segelflieger ziehen Stadion-Klage zurück

Der Anwalt der Flieger setzt auf gute Nachbarschaft mit dem SC Freiburg: Nachdem die neue Grasbahn für den Segelflug genehmigt worden ist, wurde die Klage zurückgezogen. Die Segelflieger haben ihre Klagen gegen das SC-Stadion auf dem Flugplatz zurückgezogen. Damit endet ein Konflikt, der beim Bürgerentscheid vor gut vier Jahren seinen Höhepunkt erreichte und auch im vergangenen Jahr noch die Gemüter erhitzte. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

LSV Radevormwald flog 100’000 km

„Als ich die Zahlen unserer Streckenflüge für unsere Jahreshauptversammlung zusammenstellte, konnte ich es kaum glauben“, sagt der Flugbetriebsreferent des Luftsportverein Radevormwald, Christian Ronge. „Wir Segelflieger auf dem Flugplatz Radevormwald haben im Jahr 2018 rund 100.000 Kilometer zurückgelegt. Das ist eine enorme Leistung. Das hat uns in NRW auf Platz 5 gebracht“. „Das zeigt, dass wir ganz oben mitmischen und das Bergische Land würdig vertreten.“ Die Strecke reicht zweieinhalbmal um den Globus. In diesem Jahr soll die Gesamtstrecke noch ausgebaut werden. Vom 27. Mai bis 1. Juni wird der WennemaCup in Radevormwald stattfinden, der gerade junge Pilotinnen und Piloten im Streckenflug fördern möchte. Auf der Jahreshauptversammlung des LSV Radevormwald am vergangenen Wochenende wurden neben den erfreulichen Berichten über den Streckensegelflug der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Quelle: ‚rp-online.de‚.