Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Standard-Checkliste für Segelflug

Immer wieder erhalte ich Anfragen betreffend einer Standard-Checkliste für den Segelflug. Hier finden Sie eine allgemein verwendbare Basisversion zum kostenlosen Download. Auf allen Druckern im A4-Format ausdruckbar, einmal falten, fertig.

Thermik-Hauptstrassen der Provençe

Der fünfseitige, bebilderte und mit IGC-Files zum Nachfliegen bestückte Artikel führt Sie über klassische und weniger bekannte Thermik-Strassen Südfrankreichs hinauf in die eisigen Gipfelregionen der französischen Alpen – hier erhältlich.

Südost-Frankreich ist eine von der Sonne besonders verwöhnte Ecke Europas. Kein Wunder, pilgern bei fast 300 Sonnentagen pro Jahr die Segelflieger Nordeuropas in Scharen in die südfranzösischen Segelflug-Zentren. Vinon liegt im Flachland der Provence, weit im Süden der Region. Der Anschluss an die starken thermischen Aufwinde der Voralpen über die Ebene von Valensole oder das Durance-Tal hat zu Unrecht den Ruf, schwierig zu sein.

Sie erhalten nicht nur einen fünfseiten Beschrieb der Thermik-Haupstrassen durch die französischen Südalpen, sondern im Artikel eingebunden zusätzlich kostenlos sechs IGC-Files zum nachfliegen.

Breitenförderungskurse: Fristen verlängert

Liebe Segelfliegerinnen, Liebe Segelflieger,

da es noch frei Plätze bei den BFK’s gibt, wurde die Anmeldefrist verlängert:
BFK Gebirgsflug in Samedan
15.06.-26.06.2020, neuer Anmeldetermin: 8. März 2020.

BFK Streckenflug in Courtelary
20.04.-01.05.2020, neuer Anmeldetermin: 8. März 2020

BFK Kunstflug in Hausen a. A.
16.08.-22.08.2020, Anmeldetermin bleibt 31. Mai 2020.

Soaring for Science

Thomas Horz vom SC Lauf verbrachte mit Segelfluglegende Klaus Ohlmann die letzten Monate in Südamerika, um neue Forschungen und Experimente zum Thema „Welle“ zu machen. Über dieses Projekt gibt es hier eine eigene Seite mit Blog, phänomenalen Aufnahmen und Flugberichten. Sicher wird man hiervon in nächster Zeit noch einiges hören, da die Ergebnisse nun aufbereitet und publiziert werden – der Blog ist für passionierte Segelflieger interessant.

Auf dem Winzerweg Veltlin – Südtirol – Dolomiten

In dieser Fluggebiets-Präsentation stelle ich Ihnen die Besonderheiten der Flugregion zwischen den Lienzer Dolomiten und dem Veltlin vor. Wir streifen dabei durch die unendlichen Kalkzacken der nördlichen Dolomiten, queren das thermisch problematische Bozener Becken und erreichen bei ansteigender Operationshöhe die höchsten Eisgipfel Graubündens im Engadin. Erschliessen Sie sich mit dem ‚Winzerweg‘ durch die Südalpen das Know How, wie Sie das Bozener Becken queren können und erleben Sie zahlreiche landschaftliche Höhepunkte zwischen Lienz und St. Moritz.

Stefan langer: Soaring in the Alps – Zugspitze

Stefan Langer: Letzten Sonntag flog ich als Copilot mit meinem Bruder in einem Arcus von Augsburg in die Alpen. Es war mehr ein Rundflug als ein ehrgeiziger Überlandflug, aber die Aussicht war erstaunlich! Ich sollte definitiv öfter in den Alpen fliegen…“.

Fliegerjugend will gemeinsam abheben

Normalerweise geht es auf dem Auerbacher Flugplatz Anfang des Jahres ruhiger zu. Das zurückliegende Wochenende machte eine Ausnahme. 25 Hobbypiloten reisten zum 2. Sächsischen Luftsport-Jugendtreffen an und tauschten sich aus. Alle zwölf Vereine aus dem Freistaat schickten Nachwuchs-Vertreter. Vom gastgebenden Auerbacher Fliegerklub reihten sich fünf ein. Weil der Einstieg in die Fliegerei mit Seglern beginnt, war diese Disziplin besonders zahlreich vertreten. „Es ist aber aus jeder Sparte jemand hier – inklusive Modellflug“, sagte Max Wießner in seiner Funktion als Landesjugendleiter Sachsen. Ziel solcher Treffen ist es, sich bei Workshops und Vorträgen kennenzulernen, Erfahrung weiterzugeben, das bestehende Netzwerk auszubauen und Pläne zu schmieden. Mit dem Ergebnis, dass man in den nächsten Jahren bei Fluglagern noch enger zusammenrücken und gemeinsam Wettbewerbe ausrichten möchte. Quelle: ‚FreiePresse.de‚.

Rodderberg als Segelflieger-Testgebiet

Eine wenig bekannte Seite des Rodderbergs hat ein Mitglied der Facebookgruppe „Du kommst aus Bad Godesberg, wenn…“ präsentiert. Das Foto zeigt Segelflieger samt Publikum auf einer Wiese vis-à-vis des Drachenfels. Ein Fall fürs Bonner Stadtarchiv, das tatsächlich im Besitz der Aufnahme ist. Einen Segelflugverein habe es in Godesberg und Mehlem nicht gegeben, teilte Mitarbeiter Tim Glander mit. Allerdings sei man 1926 der Flugsport-Vereinigung Bonn beigetreten und habe für die Errichtung einer Baracke für Segelsportveranstaltungen einen Zuschuss gezahlt. In den Annalen des Flugplatzes Hangelar steht, dass jene Vereinigung ihre Segelflugzeuge auf dem Rodderberg taufte und testete. Laut Glander hat es zwischen 1926 und 1930 mehrere Flugschauen auf Mehlemer Gebiet gegeben. „Die wohl wichtigste davon war die am 24. Juni 1928, von der auch das gesuchte Foto stammt“, so Glander. Nachdem das Gelände immer stärker landwirtschaftlich genutzt worden sei, hätten die Segelflieger das Übungsgelände aufgegeben und seien zunächst in die Eifel, nach Fronrath, gezogen, heißt es in der Chronik des Flugplatzes Hangelar. Quelle: „General-Anzeiger„.

„Catch the Wave“

Lux-Aviators schreibt: „Das Fliegen in Fayence hat einmal mehr nicht enttäuscht! Wir hatten die Chance, die Mistralwelle bis auf 4800 m AMSL auszufliegen! Die Aussicht ist einfach atemberaubend, schau Dir das an!

Viel Arbeit für ein paar Sekunden Segelflug

Ein Dutzend Helfer – die als „Gummihunde“ bezeichnete Truppe an den Zugseilen plus Haltemannschaft – war erforderlich, um den Flieger in die Luft zu bringen. Nach anfangs maximal einer Minute endete der Gleitflug im Tal, dann waren wieder etliche Helfer vonnöten, um das rund 130 Kilogramm schwere Flugzeug den Hang hinaufzuschaffen. Manche Landung endete mit Bruch: „Am Wallmichrath ist aber nie jemand ernsthaft zu Schaden gekommen“, so Lohbeck. Der laut Zeitungsbericht „beste Segelflugplatz des Bergischen Landes“ blühte auf, Fliegergruppen aus der ganzen Region nutzten ihn. Zwei Hallen und ein zur Gaststätte umgenutztes Wohnhaus bildeten die Infrastruktur. Die Gleichschaltung unter den Nationalsozialisten bedeutete das Ende der Vereine, im Nationalsozialistischen Fliegerkorps lagen die Schwerpunkte auf der Vorbereitung für die Luftwaffe. Ende 1944 war auf dem Wallmichrath Schluss mit der Segelfliegerei. Nach Kriegsende waren die Alliierten konsequenter als 27 Jahre zuvor – sie verboten jegliches Fliegen. Die verbliebenen sechs Segelflugzeuge waren verschollen, als 1951 das Verbot gelockert und auch in Langenberg wieder geflogen wurde. Doch schon 1952 endete endgültig die Ära des Segelflugs auf dem Wallmichrath – der Start mit Gummiseilen war nicht mehr zeitgemäß, und für Windenstarts und erst recht Flugzeug- oder Autoschlepp war das Gelände, das heute komplett bewaldet ist, vollkommen ungeeignet. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

Westertimke: Zuwachs für Segelflug-Flotte

Die Airbus Segelfluggemeinschaft Bremen geht ab März auch mit einer restaurierten ASK 23 in Westertimke an den Start. Als in diesen Tagen ein Segelflugzeug über Westertimke und Tarmstedt kreiste, wunderten sich Menschen am Boden. Denn so früh startet die Airbus Segelfluggemeinschaft Bremen eigentlich nicht in die Saison. Schlechtes Wetter, keine Zeit – erst im März geht es normalerweise so richtig los. Die Freizeitsportler hatten einen besonderen Grund, schon jetzt abzuheben. Sie haben ihr neues Schulflugzeug eingeweiht, eine ASK 23. Sie gehört der Segelfluggemeinschaft seit Langem. Als sie nach Westertimke kam, war sie jedoch in einem schlechten Zustand. Der Rumpf war stark beschädigt. Der erste Besitzer, ein Verein im Schwarzwald, hatte das Flugzeug nicht behalten wollen, zu aufwendig erschien ihm die Reparatur. Vor sieben Jahren dann erwarben die Segelflieger aus Lemwerder die kaputte Maschine und begannen, sie zu reparieren. Mit der Verschmelzung des Lemwerder Vereins mit den Tarmstedtern zog die angeschlagene ASK 23 nach Westertimke. Die Piloten wussten, die Reparatur würde lange dauern, wenn sie alles selbst machen würden. Quelle: ‚Weser-Kurier.de‚.

Mülheimer Segelflieger fliegen 30.000 Kilometer

Die Segelflieger des AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V. konnten im Jahr 2019 eine Flugstrecke von insgesamt 30.000 Kilometern erfliegen. Dies entspricht einer Distanz von Mülheim nach Australien und wieder zurück – all das in den clubeigenen Segelflugzeugen, ohne Motor und nur mit der Kraft der Sonne.

Diese Gesamtstrecke setzt sich zum einen durch kurze 50 Kilometer Flüge zusammen, die von Flugschülern zum Erwerb ihrer Lizenz innerhalb der Ausbildung geflogen werden. Zum anderen fließen aber auch Flüge erfahrener Vereinsmitglieder über viele hunderte Kilometer mit ein, die die Piloten teilweise sogar über die Landesgrenzen hinausführen.  

Doch wie fliegt ein Segelflugzeug ohne Motor überhaupt so weite Strecken?

Um mit einem Segelflugzeug große Distanzen zurückzulegen, muss der Pilot zunächst einmal warme, aufsteigende Luftmassen finden – die sogenannte „Thermik“. In diesen Aufwinden, die unter anderem an Quellwolken erkennbar sind, steigt der Segler. Mit der nun gewonnenen Höhe wird eine gewisse Strecke gesegelt, bis der nächste Aufwind aufgespürt wird. Dieser Vorgang kann sich während eines langen Fluges über hundertmal wiederholen.

Begrenzt nur durch die Tageslänge sowie die persönliche Fitness der Segelflieger und nicht etwa durch den Spritverbrauch, wie bei einem Motorflugzeug, sind auf diese Weise sogar Flüge über 10 Stunden möglich – gutes Wetter vorausgesetzt.

Der weiteste Flug eines Vereinsmitgliedes im vergangenen Jahr ging über 1.067 Kilometern in 8 Stunden und 33 Minuten. „Ein Erlebnis, welches ich nie vergessen werde!“, berichtet der Mülheimer Pilot Andreas Scheik (59) nach seiner Landung.

Der Streckenflug im Segelflugzeug als sportlicher Wettkampf:
Ein junger Wettbewerbspilot berichtet

Für die Niederrheinmeisterschaften im Segelflug stellte der Mülheimer Aeroclub seinem Jugendmitglied Francis Tittgen (19) ein einsitziges Hochleistungssegelflugzeug zur Verfügung. Aufgeteilt auf zwei Runden mit Startflugplatz Krefeld-Egelsbach sowie Goch konnte der junge Segelflieger innerhalb der 8 Wertungstage über 2.000 Kilometer zusammenfliegen und landete am Ende auf Platz 4. „Sich im Segelflugzeug mit anderen Piloten sportlich zu messen war eine spannende Erfahrung für mich!“, so Francis.

Insgesamt flogen 45 Segelflieger in drei verschiedenen Klassen mit. Gewinnen kann derjenige, der die in der Aufgabe festgelegte Strecke am schnellsten abfliegt. Francis ergänzt, dass er in Zukunft auf der deutschen Qualifikationsmeisterschaft mitfliegen möchte.

Das Sommer-Fluglager in Frankreich ermöglicht weite Streckenflüge

Die Segelflieger des AERO-CLUB Mülheim fliegen nicht nur vom Flughafen Essen/Mülheim aus. Einmal im Jahr begeben sie sich mit ihren Flugzeugen für drei Wochen auf den kleinen französischen Flugplatz Amboise-Dierre in der Nähe von Tours, um während der Sommerferien einen Lehrgang für seine Mitglieder anzubieten. Der Standort ist kein Zufall: Durch die Partnerschaft der Städte Mülheim und Tours werden seit 1963 enge Kontakte mit dem französischen Luftsportverein Les Ailes Tourangelles gepflegt. Seit 1983 findet der Lehrgang im Sommer dort regelmäßig statt und sorgt, auf Grund der guten Bedingungen, innerhalb von nur drei Wochen für die Hälfte aller Streckenflüge. Unter anderem auch deswegen, weil die Mülheimer Segelflieger wegen des internationalen Flughafen Düsseldorf in der Umgebung nicht so hoch fliegen dürfen, wie in Frankreich zwischen Loire und Cher.

Dies sind Faktoren, die auch den in der Ausbildung vorgeschriebenen 50 Kilometer Streckenflug für die Flugschülerinnen und Flugschüler des Aeroclubs begünstigen. So konnten im vergangenen Jahr acht Mülheimer Flugschüler diese Teilprüfung in Frankreich absolvieren. Einer von ihnen ist der 15-jährige Leander Jungk: „Zum ersten Mal mit einem Segelflugzeug aus der gewohnten Flugplatzumgebung hinauszufliegen war ein ganz besonderes Gefühl.“ Während des ersten Fluges wurde er noch von Fluglehrer Christian Schäfer (24) begleitet. Am nächsten Tag legte Leander die Strecke im Alleinflug zurück. Christian erklärt, dass jeder Flugschüler vorher intensiv navigatorisch und meteorologisch eingewiesen wird. Auch eine sogenannte Außenlandung werde geübt. Da Segelflieger nur in Abhängigkeit von der Natur Strecken zurücklegen können, komme es hin und wieder vor, dass zum Beispiel auf Grund von fehlender Thermik frühzeitig und noch vor Erreichen des Zielflugplatzes auf einem Feld gelandet werden muss. Dabei handelt es sich nicht um eine Notlandung, sondern um eine kontrollierte Außenlandung, die in der Regel ohne Schäden an Piloten, Flugzeug oder Feld abgewickelt wird.

Der AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V. freut sich jetzt schon wieder auf die neue Segelflugsaison mit zahlreichen, schönen Flügen. Gäste, die sich den Flugbetrieb einmal aus der Nähe anschauen wollen oder mitfliegen möchten, sind stets gerne willkommen. Auch bietet der Flugverein attraktive Schnupperangebote für Interessierte im Segel- und Motorflug an.

Kontakt: AERO-CLUB Mülheim an der Ruhr e.V.  –  Flughafen Essen/Mülheim, Roßkothenweg 15, 45470 Mülheim an der Ruhr; www.ac-mh.de

Flugplatz-Restaurant Schänis eröffnet mit neuem Wirt

Von der „Fuederegg“ auf den Flugplatz Schänis
Das Betriebsgebäude des Flugplatzes Schänis wurde in den letzten 18 Monaten gebaut und wird auf die Flugsaison eröffnet. Der neue Pächter des Restaurants „Flugplatz“ in Schänis heisst Kilian Senti. Der Gastronomie-Profi betreibt in der Region mehrere Restaurants.

Tolle Lösung rechtzeitig zum Saisonstart
In den letzten Wochen ist das zweistöckige Gebäude von den Segelfliegern bezogen worden. Aber bis vor kurzem hat eine wichtige Person gefehlt: Der Pächter des Restaurants „Flugplatz“. Nun konnte die Betriebsgesellschaft des Flugplatzes mit Kilian Senti diesen wichtigen Posten besetzen. Matthew Reiter, Präsident der ASSAG: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Kilian Senti einen ausgewiesenen Restaurantbetreiber aus der Region gefunden haben, der gut zu uns passt.“

In der Region verwurzelt
Kilian Senti betreibt bereits Restaurants in der Region: Die „Traube“ in Benken, das Hotel Restaurant „Post“ in Biberbrugg und das Berggasthaus „Fuederegg“ in Oberiberg. Für Kilian Senti ein Glücksfall: „Mit der „Fuederegg“ haben wir eine Skihütte, die im Winter viele Besucher anzieht. Dieselbe Mannschaft wird nun im Sommer das Restaurant Flugplatz betreiben“.

Generalprobe ab April
Das Restaurant ist ab 1. April geöffnet. Das Team wird sich in der neuen Küche und dem Gebäude einarbeiten. Gäste sind willkommen und auch der Abenteuerspielplatz ist offen. Geflogen wird, sobald es das Wetter zulässt.  Am 16. Mai werden Gebäude und Restaurant offiziell eröffnet.

Breite Finanzierung
Das Projekt wurde vor fünf Jahren gestartet. Um das neue Gebäude bauen zu können, haben rund 100 neue und bisherige Aktionäre das ASSAG-Aktienkapital erhöht. „Beim Crowdfunding haben rund 180 Einheimische, Aviatiker und Gäste mitgemacht. „Die breite Projekt-Unterstützung zeigt die starke Verbundenheit der Region mit dem Flugplatz Schänis“, so Matthew Reiter.

Wichtiger Treffpunkt in der Region
Das neue Restaurant wird dank modernem, gut durchdachtem Raumkonzept lokalen Vereinen und Firmen die Möglichkeit bieten, Versammlungen, Sitzungen & Seminare durchzuführen. Beim Bau wurde viel Wert auf warme Materialien gelegt, sodass man sich im neuen Restaurant wohlfühlt. Die grosszügige Terrasse bietet freien Blick auf das Fluggeschehen, während sich die Kinder auf dem bewährten Spielplatz vergnügen.

Zwischen Mont Blanc und Mittelmeer

Dieses zweieinhalb Minuten lange Video fängt den Spirit des Segelfliegens zwischen dem Mittelmeer und den hohen Französischen Alpen treffend ein. Ideal gegen winterliche Segelflug-Entzugs-Erscheinungen.

Lübeck: keine Fusion mit Wahlstedt

Vom Lübecker Flughafen starten bald wieder Linienflüge. Deshalb müssen Lübecks Segelflieger umziehen. Geplant war eine Fusion mit den Wahlstedter Kollegen – doch die haben die Lübecker gestoppt. Stattdessen wollen die Lübecker nun ab Sommer in Grambek abheben.

Puimoisson offeriert Charter

In der Saison 2020 steht in Puimoisson ein Arcus M für Alpeneinweisungen mit Fluglehrer zur Verfügung. Ansprechpartner ist Frédéric MENNELLA, soarinpuim[a]hotmail.com. Ausserdem kann ein Discus 2b über Ross Drake angechartert werden (r.drake[a]inbox.com).

Terry Delore fliegt wieder Rekord-Distanzen

Anfangs Monat ist der weltweit bekannte, neuseeländische Segelflug-Pilot Terry Delore mit einer ASW 27 B in den neuseeländischen Wellen-Systemen 1’861 km geflogen. Hier sein Kommentar auf Facebook: „Ich danke meinen Freunden auf der ganzen Welt und in Neuseeland für alle freundlichen Kommentare und Wünsche.
Die Angst vor dem Scheitern ist es, welche die meisten von uns aufhält. Auf diesem Flug habe ich mich an meine früheren Misserfolge erinnert, und das hat mir zum Erfolg verholfen.
Ich habe das Glück, die Unterstützung meiner Familie, meines Vereins und so vieler Spitzenpiloten von überall her zu haben. In Sachen Rekord sieht es so aus, als hätte die freie Hin- und Rückstrecke geklappt. Aber die ausgeschriebenen 1’730 km (Hin- & Zurück) und 1’500 km Geschwindigkeitrekord werden wohl nicht homologiert – weil ich die Startlinie um 200 m verpasst habe, ich war zwar im Quadranten, aber die Regeln haben sich geändert! Harte Lektion! – Beste Grüße, Terry“. Hier finden Sie einen TV-Bericht über den Flug.

Segelflug Video über Lauf-Lillinghof

Jonas August hat im Sommer 2019 zusammen mit vielen anderen Mitgliedern des SFC lauf ein tolles Filmprojekt seines Vereins in der fränkischen Schweiz realisiert. Dabei werden eindrucksvolle Segelflug-Bilder – inklusive Kunstflug – stimmungsvoll ins Szene gesetzt.

Wettbewerb „Erste Rhön“ Quelle des Segelflugs

Vom 8. bis 10. August wird auf der Wasserkuppe ein besonderes Jubiläum gefeiert. Die „Gesellschaft zur Förderung des Segelfluges auf der Wasserkuppe“ wird hier die Leistungen mutiger Segelflugpioniere würdigen, die vor 100 Jahren (15. Juli bis bis 31. August 1920) zur „ersten Rhön“ abhoben. 25 Piloten aus ganz Deutschland nahmen am ersten Segelflugwettbewerb in der Rhön teil. Für den Segelflug begann eine neue Epoche. Unter einfachen und mäßigen Wetterbedingungen hoben die couragierten Piloten mit ihren Ein-, Zwei- und Dreideckern an den Hängen der Wasserkuppe ab. Meist kam man über kurze Hüpfer nicht hinaus. Stark beachtet waren die Flüge von Willy Pelzner, der mit seinem einfachen Hängegleiter Flüge bis zu 500 Meter schaffte. Mut gehörte damals einfach dazu. Eines zeichnete die Segelflugpioniere aus. Sie waren mit Idealismus dabei und lebten ihren Traum. Die Sensation „der ersten Rhön“ schaffte Dipl. Ing. Wolfgang Klemperer. Er flog mit dem „Schwarzen Teufel“ der Flugwissenschaftlichen Vereinigung stolze 1830 Meter weit. Zwei Minuten und 22 Sekunden war er in der Luft. Damit hatte Klemperer den ersten offiziellen Weltrekord im Streckenflug erzielt. Eines zeichnete den ersten Segelflugwettbewerb aus. Kameradschaft wurde gepflegt und es wurden viele Freundschaften geschlossen, die ein Leben lang hielten. Noch etwas Besonders zeichnete den Wettbewerb aus. Am 29. August 1920 wurde ein Denkmal aus Basaltsäulen von den Fliegern der FSV Darmstadt, die den Ersten Weltkrieg überlebten, zusammen mit Teilnehmern des Rhönwettbewerbs eingeweiht. Die Verdienste der Flugpioniere möchte die „Gesellschaft zur Förderung des Segelfluges auf der Wasserkuppe“ nun ausführlich würdigen. So sind am 8. August ab 9 Uhr im Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe Vorträge und Führungen zum Thema „100 Jahre Segelflugwettbewerb“ geplant. Dazu werden Flugsport, Wissenschaft und Technik erläutert. Geschichten aus dieser Epoche wird Herr Jenrich vortragen. Zudem gibt es am 8. und 9. August jeweils eine ganztägige Ausstellung zur 100-jährigen Entwicklung der Segelflugzeuge. Quelle: ‚Lothar Schwark in mainpost.de‚.

Fliegertalent wird Sportsoldat

Eric Schneider, Nachwuchspilot der Flugsportgruppe (FSG), absolviert derzeit mit einigen weiteren Spitzensportlern anderer Disziplinen seine Grundausbildung bei der Bundeswehr in Hannover. Qualifiziert hatte er sich hierfür als Gewinner der U25 Liga des OnlineContest OLC 2019, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Nach der Grundausbildung geht es zu einem fünfwöchigen Trainingsfluglager nach Südfrankreich, bevor der 18-Jährige an nationalen und internationalen Wettbewerben teilnehmen wird. Schneider, ausgerüstet mit modernstem Gerät, freut sich auf die nächsten elf Monate: „Fliegen, fliegen und nochmals fliegen!“ Im Rahmen der Nachwuchsförderung stellt ihm der Elektronik-Spezialist Bürklin aus Oberhaching über diesen Zeitraum ein Segelflugzeug vom Typ LS-8neo zur Verfügung. Schneider ist Teil einer Gruppe junger Segelflieger bei der FSG, denen 2018 und 2019 Streckenflüge über mehrere hundert Kilometer gelangen. Zusammen mit Peter-Richard Wagner und Andreas Heil fliegt Schneider in der deutschlandweit gewerteten U25-Liga des OLC. In der Teamwertung landeten sie auf Rang drei, wobei ein 911-km-Kilometer langer Rekordflug mit einer gut 40 Jahre alten Standard-Libelle bewältigt wurde. Quelle: ‚infranken.de

Buchen: Sturmböe leitete Ende des Vereins ein

An Pfingsten 1958 war plötzlich Schluss mit dem Verein. Die Buchener Segelflieger waren mit ihren beiden Gleitern nach Wertheim zum Fliegen gefahren. An Pfingstsonntag musste der Vereinsvorsitzende die schockierende Nachricht entgegennehmen: Die Flieger hatten es versäumt, den Buchener Gleiter zu sichern. Eine Windböe hatte ihn erfasst und erheblich beschädigt. Beide Schulgleiter wurden im Hainstadter Schloss eingelagert, das Vereinsleben kam zum Erliegen. Erst als ein Walldürner Unternehmer den heutigen „Flugsportclub Odenwald Walldürn“ mitgründete, erinnerte man sich an die beiden Segelgleiter und holte sie zurück. Quelle: ‚fn web‚.

Blockiertes Höhenruder

Der kurze Instruktionsflug mit dem Segelflieger im Belpmoos endete im letzten September zwar mit einer sanften Landung. Doch der Pilot hatte beim Ausschweben das Gefühl, das Flugzeug sei kopflastig, als ob sich der Schwerpunkt zu weit vorne befände. Die Messung der Höhenruderausschläge ergab, dass das Ruder gegen oben «deutlich zu wenig Ausschlag» hatte. Als die vordere Sitzschale entfernt war, wurde eine Bride mit Ferritkern entdeckt, die das Gestänge für die Höhensteuerung behinderte und den vollen Ausschlag verunmöglichte. Es habe nicht rekonstruiert werden können, woher die Bride stamme oder wo sie befestigt sein sollte, steht im Sust-Bericht. Es sei denkbar, dass sie bei Wartungsarbeiten versehentlich in den Rumpf gefallen und im Laufe der Zeit oder während eines Fluges in die Position gerutscht sei. Der Fall verdeutliche, so die Sust, dass sich mit einer visuellen Überprüfung oder Tasten solche Probleme kaum erkennen liessen. Ausserdem könne nicht ausgeschlossen werden, dass während eines Fluges Fremdkörper durch Vibrationen oder Turbulenzen in eine Position rutschten, wo sie zu Einschränkungen führten. In der Vergangenheit hätten solche Gegenstände schon eine eingeschränkte Steuerung oder gar einen Kontrollverlust verursacht, führt die Sust an und erwähnt zwei Flugunfälle in der Romandie. Deshalb sei es nach einer Wartung sowie vor einem Flug wichtig, das Flugzeug nach losen Gegenständen zu überprüfen. Quelle: ‚Berner Zeitung‚.

FAI: vorerst keine World Air Games mehr

Die World Air Games 2022 werden nicht stattfinden. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Landes hatte der nationale Türkische Luftsportverband (THK) die Fédération Aéronautique (FAU) darum gebeten, die Spiele erst 2025 dort auszutragen. Heute sagte der FAI Vorstand die World Air Games auf unbestimmte Zeit ab, weil Konzept und Format erst noch überarbeitet werden sollen. FAI Präsident Bob Henderson hierzu: „Das war sicherlich keine leichte Entscheidung. Wir haben alle Interessen berücksichtigt und gehen mit einem strategischen und langfristigen Ansatz an die Sache heran. Da die World Air Games das Flaggschiff unseres Verbandes sind, müssen wir sicherstellen, dass diese unter optimalen Bedingungen stattfinden. Die FAI wird diese Gelegenheit nutzen, um die Zukunft der World Air Games intern zu diskutieren und dabei alle Interessengruppen innerhalb des Verbandes zu berücksichtigen.“ Quelle: ‚DAeC‚. Video von den WAG 2015 in Dubai.

Hotzenwald investiert 240’000 Euro in Doppelsitzer

Ein unfallfreies Jahr liegt hinter der Segelfluggruppe Wehr in der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald. Einer der Höhepunkte des vergangenen Jahres, in dem die Abteilung das 90-jährige Bestehen feierte, war der Hotzenwaldwettbewerb, bei dem die Wehrer Segelflugsportler Lucia Liehr und Stephan Beck in der offenen Klasse die Sieg für sich verbuchten. In der Hauptversammlung am Freitag wurde der Kauf eines eigenstartfähigen Doppelsitzers (Arcus M) beschlossen. Kostenpunkt: 240.000 Euro. Im Gegenzug wird erwogen, sich von vereinseigenen Flugzeugen zu trennen. Welche das sein sollen, will man sich im Laufe des Jahres überlegen. Quelle: ‚Südkurier‚.

Gliding – Best of Flying 2019

Jahresrückblick-Video von Jochen Strubel aus der Saison 2019 mit der „81“ (LS4) und „XY“ (DuoDiscus XT). Überwiegend im Schwarzwald und Kraichgau ‚rumgeschwabbelt‘.

Saisonvorbereitung beim LSV Goch

Seit Oktober sind die Segelflieger des Gocher Luftsportvereins (LSV) aufgrund schlechter Thermik gezwungen, am Boden zu bleiben. Langeweile kommt in der Saisonpause – die üblicherweise von Oktober bis März dauert – aber nicht auf. Denn die Flugzeuge, in denen die rund 50 Schüler der Jugendabteilung das Fliegen lernen, müssen aufbereitet werden. An den flugfreien Wochenenden treffen sich deswegen Schüler und Lehrer der Jugendabteilung in den Hallen des LSV, putzen, polieren und warten die Flieger, die ab März wieder in Asperden abheben sollen. „Sechs Segelflugzeuge stehen uns für die Ausbildung und später zum Alleinflug zur Verfügung“, sagt Steffi Blenkers, Segelflugreferentin und Vorstandsmitglied des Vereins. Ihre ersten Erfahrungen sammeln die Schüler in der ASK 21. Zwei Personen passen in das Flugzeug, vorne sitzt der Flugschüler, hinten der Lehrer. Nach der ersten praktischen Prüfung folgt der Umstieg auf die ASK 23, in der die Schüler ohne Fluglehrer an Bord unterwegs sind. Mehrere praktische und theoretische Prüfungen muss ein Flugschüler ablegen, bevor er für die Abschlussprüfung zugelassen wird. Dort fliegt er dann in Begleitung eines unabhängigen Prüfers, der wie beim Pkw-Führerschein darüber entscheidet, ob die Lizenz erteilt wird. Einer der Schüler, die sich derzeit auf die Prüfung vorbereiten, ist Tim Woudenberg. Seit knapp zwei Jahren ist der 16-Jährige Mitglied des Vereins. Beim Pfingstfest des LSV fing Tim Begeisterung für Segelflugzeuge, wenig später meldete er sich in Asperden als Mitglied an. Aufgesogen hat er die Materie seitdem, will in diesem Jahr seinen Segelflugschein erwerben. Dafür kommt er an jedem Wochenende zum LSV-Flugplatz, auch im Winter, wenn er nicht fliegen kann. Denn zu Praxis und Wartung der Flugzeuge gehört auch die Theorie: Diese wird regelmäßig im Schulungsraum des Vereins von verschiedenen Lehrern vermittelt. Luftfahrzeugkunde steht da auf dem Programm, Meteorologie, Navigation oder Luftrecht beispielsweise. Tim hört zu, nicht nur für die Segelprüfung, sondern auch für das berufliche Ziel: Pilot. Quelle: ‚RP online‚.

Stemme AG Horizons Tour

Stemme AG is proud to present the Horizons Tour 2019 Full Episode video, created by Simon Rainer (simonrainer.com). This extraordinary event takes place in different locations every year. Check out the beauty of Norway.

Rainer Cronjäger in Unterwössen

Rainer ist einer der vielseitigsten Langstreckenflieger im Alpenraum. Aus dem norddeutschen Flachland stammend, fliegt er mit einer ASH-31 sowohl große Dreiecke auf den Rennstrecken von Schwarzwald, Alb und Jura, als auch aufsehenerregende Alpenstrecken gleichermaßen in die Ost- wie in die Westalpen. Darüber hinaus ist er einer der routiniertesten und mit Flügen über 1’200 km auch einer der besten Föhnflieger. Nebenbei beweist er immer wieder, dass es nicht am Flugzeug liegt: sein Zweitflugzeug ist eine SF-27 M und auch mit diesem Holzflugzeug hat er mehrfach die 700 km und im Jahr 2008 an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 800 km geknackt (thermisch!). Von all dem und vielleicht auch ein wenig von seinen weiteren Plänen wird Rainer im Rahmen der Streckenflug-Theorie-Nachmittag an der DASSU in Unterwössen am Samstag, 01. Februar 2020, ab 15 Uhr berichten.