Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Was am Segelflugzentrum im Winter passiert

Dreh- und Angelpunkt des Vereinslebens ist im Moment jedoch nicht der Himmel über Königsdorf, sondern die Flugzeugwerkstatt. Und auch hier geht ohne die gemeinsame Arbeit und gegenseitige Unterstützung nichts. Vor zwei Wochen erst habe man die Dächer der Hangars in einer großen gemeinsamen Aktion vom Schnee befreit, um einer möglichen Überlastung vorzubeugen. Das Juniorenteam der Königsdorfer, das in der vergangenen Saison seinen Titel in der U25-Bundesliga verteidigt hat, ist in dieser Hinsicht besonders aktiv. Die Jungpiloten erledigen Wartungsarbeiten an den Flugzeugen und führen die durch strenge Sicherheitsvorschriften vorgegebenen Kontrollen durch. Auch Schönheitsreparaturen wie die Ausbesserung von Lackschäden übernehmen sie. Jetzt im Winter pauken zudem die Flugschüler Grundlagenwissen. Zum Erwerb der Pilotenlizenz gehört neben der praktischen Fliegerei nämlich jede Menge Theorie über Luftrecht, Navigation, Meteorologie und Flugzeugtechnik. Quelle: ‚Merkur‘.

Flugplatz Sallanches schliesst am 15. Mai

Der Plan geisterte leider schon seit einige Jahre durch die Politik im Tal von Chamonix. Jetzt ist entschieden, dass der Flugplatz Sallanches am 15. Mai endgültig geschlossen wird. Zu geringe Kapazität und Frequenzen sind die Ursachen – und die Stadt möchte das Land für einen Naturpark zurückgewinnen. Auf dem Flugplatz ist der Flugclub Sallanches beheimatet. Sallanches ist vor allem auch eine wichtige Notlandestelle für Flugzeuge, die sich in der Region des Mont-Blanc bewegen, Alternativen für Aussenlandungen sind dort sehr dünn gesät.

Arcus-M-Charter in Puimoisson

In diesem Jahr steht auf dem Flugplatz Puimoisson ein Hochleistungs-Doppelsitzer (Arcus M) vom 01. April bis zum 15. August in Puimoisson als Chartermaschine zur Verfügung. Auch tage- oder wochenweise Gebirgsflug-Einweisungen mit Fluglehrer Frédéric sind möglich. Kontakt für nähere Auskünfte und Reservierungen unter ‚office@puivolavoile.com‚.

‚Mac‘ fliegt mit LS8 Australien-Kontinentalrekord

Makoto Ichikawa, den meisten bekannt als “Mac” hat mit seiner LS8 einen neuen kontinental Rekord für Australien aufgestellt. Bereits am 25. Dezember gelang Ihm von Tocumwal aus ein beachtliches Jojo mit über 1.100km. Zwei Tage später konnte er erneut das gute Wetter nutzen und flog ein 1000er FAI mit einer Wertungsdistanz von 1026km! Quelle: DG-Flugzeugbau.

Newsletter von SchänisSoaring

Der Newsletter von SchänisSoaring in der Februar-Ausgabe enthält diese Themen:

  • Spatenstich für das neue Betriebsgebäude
  • Thomas Meier neuer Flugplatzleiter
  • Skiweekend der SG Lägern und Glider Cup in Elm
  • Schaenissoaring auf Instagram
  • Ausbildung im Simulator
  • Swiss Junior Gliding Team – Jahresplanung 2019 und
  • Jahresrückblick auf eine spannende Segelflugsaison

Flarm-Hindernisdaten 2019 verfügbar

Vor zwei Jahren hat Flarm verbesserte Algorithmen für PowerFLARM-Geräte vorgestellt, um Warnungen vor Hindernissen wie Seilbahnen, Antennen und Windkraftanlagen zu optimieren. In den letzten Monaten wurde daran gearbeitet, die regionale Abdeckung, die Anzahl der Hindernisse, den Detaillierungsgrad und die Genauigkeit zu steigern. Diese Verbesserungen sind für alle FLARM-Geräte verfügbar, um bestmöglichen Schutz zu bieten. Neu bietet Flarm hochauflösende Datenbanken für diese Regionen an: Österreich & Slowenien, Frankreich, Deutschland, Nordwestitalien, Nordostitalien, Schweiz und Großbritannien & Irland. Diese Datenbanken bieten den maximalen Detaillierungsgrad, wie er von regionalen, tief- und schlechtwetterfliegenden Betreibern bevorzugt wird, z.B. für Hubschrauber und HEMS/MEDEVAC. Dies ist auch die beste Wahl für Freizeitpiloten und Flugschulen, die nur regional fliegen. Eine aktualisierte Datenbank der Europäischen Alpen ist ebenfalls verfügbar, sie deckt den gesamten Alpenraum ab.

Ungebetene Gäste im Clubheim der Barger Segelflieger

Böse Überraschung am Donnerstagmittag: Da entdecken die Segelflieger aus Barge, dass ungebetene Gäste in ihrem Clubhaus waren. Unbekannte Einbrecher haben in der Nacht zum Donnerstag den Segelflugplatz in Barge heimgesucht. Am Mittag um 12.30 Uhr entdeckten Mitglieder, dass der oder die Täter die Terrassentür auf der Rückseite des Clubhauses der Luftsportgruppe aufgehebelt hatten. Offenbar nur Süßigkeiten als Lohn der Angst. Aus der dahinter liegenden Küche stahlen die Täter ein Süssigkeiten, und ob in der leeren Kaffeekasse tatsächlich etwas Bargeld lag oder nicht, können die Flieger gar nicht sagen. „Bei uns liegt nichts Wertvolles“, hieß es zum Lohn der Angst. Ärgerlich sei, dass die Einbrecher noch versucht hatten, eine Beamer-Vorrichtung von der Zimmerdecke zu reißen, denn dabei gab es wiederum keine Beute, aber erheblichen Sachschaden. Wer Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen im Bereich Barge geben kann, soll die Polizei in Menden unter der Rufnummer 02373/9099-0 anrufen. Quelle: ‚Westfalenpost‘.

GP Gliders, Newsletter Februar

In der Kunden-Information vom 12. Februar meldet GP Gliders, dass die GP14 einen Flattertest absolvierte, dass der GP15-Flügel ebenfalls getestet wird, dass der GT3-Trailer weitgehend fertig entwickelt sei und dass das Flugmaterial an der Aero in Friedrichshafen an einem Gemeinschaftsstand mit MGM Compro (das ist der Lieferant des elektrischen Antriebsstrangs) mit einem Standard-Rumpf zu besichtigen sein wird. Hier finden Sie mehr Infos.

Degerfelder Luftsportler gegen Windpark

Der Luftsportverein Degerfeld (LSV) stellt sich gegen den geplanten Windpark Winterlingen. Er sieht darin eine Gefahr für den Flugbetrieb an seinem Platz. Eine der Windkraftanlagen, welche die „Windpark Winterlingen-Alb GmbH & Co. KG“ auf Gemarkung Winterlingen in der Nachbarschaft zur Gemeinde Bitz plant, befände sich den aktuellen Plänen zufolge in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes Degerfeld. Darauf weißt der LSV Degerfeld in einer Stellungnahme ausdrücklich hin. „Sie soll etwa 240 Meter bis zur Rotorspitze hoch sein und rund zwei Kilometer südlich der Landebahn stehen. Das ist ein Hindernis – noch höher als der Fernsehturm in Stuttgart. Zwei Kilometer Abstand zum Platz sind für Flugbetrieb gar nichts“, sagt Guido Voss, Airline-Kapitän, Piloten-Ausbilder und Vorsitzender des LSV. Mehr Infos im Bericht des ‚Schwarzwälder Bote‚. Foto: Belair Aviation.