Archiv der Kategorie: Segelflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Segelflug.

Schnellstrassen-Sperrung wegen Aussenlandung

Der 54-jährige Pilot eines Segelflugzeuges steuerte am Donnerstagnachmittag die S177 in Pirna zur Notlandung an. Geplant war eigentlich eine Landung auf dem nahegelegenen Flugplatz des Aeroclubs Pirna. Nach ersten Informationen gab es beim Anflug jedoch Probleme, so dass sich der Pilot für die Außenlandung auf der Schnellstraße zwischen der Sachsenbrücke und der Abfahrt Pirna-Graupa entschied. Aufgrund der Unfallaufnahme musste die S177 zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Pilot des Segelflugzeugs wurde schien äußerlich nicht verletzt, wurde jedoch vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Klinikum Pirna gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: ‚Dresdner Neuste Nachrichten‚.

Besucherrekord auf Flugplatz Lillinghof

So viele Gäste wie an diesem Pfingstsamstag gab es bisher noch nie bei „Rock im Hangar“, dem Open Air bei Lillinghof. Rund 1000 Gäste fanden sich rund um den Tower am Lillinghofer Segelflugplatz ein. Mit Bluesmusik eröffnete die „Hillman’s Blues Band“ das mittlerweile im weiten Umkreis bekannte Open-Air-Konzert. „Rock im Hangar“ wurde nun bereits in der elften Auflage in der dortigen Flugzeughalle zelebriert. Immer mit dabei: die Band „Schleppschlampen“, die fast ausschließlich aus Piloten des Segelflugclubs Lauf besteht. Den Abschluss übernahm die Band „Steady Rolling Boys“. Die Musiker aus der Region boten Rock und Blues aus den 60er- und 70er-Jahren mit Coversongs von „Cream“ bis Tom Petty. Besser hätte das Wetter dazu nicht sein können – nur der abendliche Temperaturrückgang, von rund 30 Grad Hitze auf 10 Grad Celsius bei Einbruch der Dunkelheit, ließ einige Gäste bei sternenklarer Nacht vorzeitig den Nachhauseweg antreten. Quelle: ‚Das Nürnberger Land‚.

‚interaktives‘ und regionales Emagramm für die Schweiz

Der Flugplatz Schänis offeriert auf seiner Webseite neu ein Emagramm für die Ost-, Zentral- und Westschweiz. Es basiert auf den aktuellen Temperaturen regionaler Mess-Stationen auf unterschiedlichen Höhen, von 500 bis 4000 m.ü.M. Ab einem Gradienten von 0.4 Grad/100Meter ist es fliegbar bzw. ideal, um seine eigene Thermikfliegerei zu ‚optimieren‘. Über einem Gradienten von 0.6 geht die Post ab und weite Streckenflüge sind möglich. Programmiert wurde das neue, in seinen Funktionen derzeit das beste verfügbare Emagramm von Silvan Gacond.

Urteil im Meller Fluglärm-Prozess am 5. Juli

In der „unendlichen Geschichte“ wird in Kürze das letzte Kapitel geschrieben. Am 5. Juli soll im Prozess um Fluglärm in Altenmelle vor der Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück das Urteil gesprochen werden. Ein Anwohner des Tulpenwegs hatte 2017 gegen den Meller Segelflieger-Club geklagt, gestern wurde in dem Verfahren ein Sachverständiger gehört. Der Kläger wirft dem Club vor, wiederholt auf der Ein- und Ausflugschneise die vorgeschriebene Mindestflughöhe von 300 Metern nicht eingehalten zu haben. Und dabei zu dicht über sein weit abseits der Platzrunde liegendes Grundstück geflogen zu sein. Er hatte Belege und Videos eingereicht, die diese Anschuldigung untermauern sollten. Der Luftfahrtsachverständige konnte trotz mehrmonatiger Recherchen („Ich habe Start- und Landelisten abgefragt, aber konnte keine lückenlose Aufzeichnung erstellen“) und Befragungen der beteiligten Parteien aber keinen Nachweis ermitteln. „Die genannten Flugbewegungen lassen sich nicht rekonstruieren und die Videos reichen mangels Referenzpunkte nicht aus“, so seine Begründung, die er noch konkretisierte: „Die vertikalen Flughöhen lasssen sich nicht abschätzen. Ohne weitere Werte bleibt die Ungewissheit bestehen. Es handelt sich um subjektive Wahrnehmungen“. Quelle: ‚Neue Osnabrücker Zeitung‚.

Segelflieger landen im Maisfeld

Wegen mangelnder Thermik müssen drei Segelflugzeuge am Freitagabend zwischen Elsterwerda und Hohenleipisch (Elbe-Elster) landen. Was die Piloten nicht wissen: Im Bereich ihrer „Landebahn“ hat es Stunden vorher stark geregnet. Der Feldboden war mit Wasser vollkommen übersättigt. So entfalteten sich die Landungen zu einem unangenehmen Bremsmanöver im Schlamm. Da die Räder tief einsinken, kommt es zu einer extremen Verzögerung, die für Mensch und Maschine eine enorme Herausforderung darstellen. Alle drei Piloten wollten den Vorgang nicht näher beschreiben. Mit vereinten Kräften gelang es den über die Außenlande-Anmeldung herbeigerufenen Helfern eine der Maschinen bis nahe an einen Radweg zu bewegen und zu demontieren. Weil die Helfer auch nur über begrenzte Kräfte verfügen, wurde dann versucht, die beiden weiteren Transportanhänger mit Pkw bis zu den Flugzeugen zu fahren. Das führte dazu, dass auch die Autos und die Anhänger im Schlamm versanken. Diese mussten nun auch noch geborgen werden. Mehr Infos im Originalbericht von ‚lr-onlin.de‘.

Pilotenkameraden helfen gerne

Kollegiale Hilfe leistete die Fliegergruppe Freudenstadt beim Verein Uhlenfulg in Peine. Jörg Müller half dort bei einem Kunstfluglehrgang für Segelflieger aus. Noch verhalten verlief bislang der Flugbetrieb auf dem Fluggelände in Musbach. Jörg Müller hat dagegen mit dem Ultraleichtflugzeug schon reichlich Flugstunden gesammelt. Die Flieger aus Peine hatten beim Vorsitzenden Axel Reich von der Fliegergruppe Freudenstadt nachgefragt, ob die Musbacher Luftsportler nicht eine Woche mit ihrem Flugzeug aushelfen können. Der Motorsegler des dortigen Vereins war nach einer größeren Wartung nicht rechtzeitig zum Lehrgang fertig geworden. Jörg Müller hatte Zeit und machte sich auf den Weg nach Niedersachsen. Die Strecke von 462 Kilometern Luftlinie bewältigte er in zweieinhalb Stunden. Der Gegenwind hatte ihn etwas gebremst. Das die „Dynamic“ schnell unterwegs sein kann, belegte der Heimflug, den Müller in gut zwei Stunden schaffte. Mehr im Bericht von Lothar Schwark im ‚Schwarzwälder Boten‚.

Liste neuer Schweizer Frequenzen

Der Flugplatz Schänis publiziert hier eine handliche Liste mit allen neuen Schweizer Flugplatz-Frequenzen des Frühlings 2019, inkl. jene aller TMA’s, CTRs, FIZ. Einfach auszudrucken auf A4, einmal falten und im Cockpit jederzeit bereit haben.

Tilo Holighaus gewinnt Grand-Prix-Finale

Im spanischen La Cerdanya gewinnt der Kirchheimer Segelflugzeugbauer-Chef Tilo Holighaus im neuen Ventus 3 und 49 Punkten vor Sebastian Kawa in einer JS3 von Jonkers mit 35 Punkten und Louis Bouderlique, ebenfalls in einer JS3 mit 28 Punkten den Sailplane Grand Prix Final und wird damit Weltmeister. Alle Resultate finden Sie auf ‚www.sgp.aero‚.

Reiseführer für Vinon & Provençe

Dieser neunseitige, hier erhältliche Reiseführer liefert Ihnen Informationen, die Sie für Ihren Segelflug-Urlaub im südfranzösischen Segelflug-Zentrum Vinon s/Verdon – auch mit der Familie – brauchen. Was sie wo bekommen, Kontakte, Ferienwohnungen, Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Familien-Programme. Der Reiseführer enthält jede Menge direkter Links auf einzelne Anbieter.

Ordentlich Strecke gemacht

Nach einem wettermäßig stark durchwachsenen Frühjahr bliesen die Giengener Segelflieger in den vergangenen drei Wochen verstärkt zum Angriff und erzielten, gestützt auf einen top-aktuellen Flugzeugpark ansprechende Leistungen. Nicht nur die alteingesessenen Piloten, sondern insbesondere auch die Jüngeren unter 25 Jahre erweckten mit ihren Leistungen reichlich Aufmerksamkeit. Zunächst flog Robin Fetzer mit dem Vereinsflugzeug Arcus bis nach Furth im Wald und legte dabei 510 Kilometer zurück. Am selben Tag flogen Manuel und Rainer Kamitz im Vereinsdoppelsitzer DG-1000 ein Dreieck wie aus dem Bilderbuch rund um Nürnberg und blickten abends auf 401 Kilometer zurück. An Himmelfahrt gab es dann kein Halten mehr. Oliver Maaß ließ es im Arcus richtig krachen und flog mit seinem Copiloten Andreas Junginger 525 Kilometer bis in den Nationalpark Bayerischer Wald. Gleichzeitig war der Luft- und Raumfahrttechnikstudent Erik Preissing mit dem Discus rund um Giengen unterwegs und hatte abends 376 Kilometer auf der Habenseite. Marco Schlenga flog mit einem älteren Flugzeug der Clubklasse starke 338 Kilometer bis Ingolstadt und Reutlingen. Am 1. Juni saßen Schriftführer Bernd Kolb und Jonathan Martin in ihrer privaten ASH-25 und legten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 91 km/h insgesamt 652 Kilometer zurück. Quelle: ‚swp.de / Heidenheimer Zeitung‚.

Segelflugpfade durch die Maurienne

Flugregionen-Präsentation:
Segelflugpfade durch die Maurienne – von Briançon nach Aosta

Bei Flugvorbereitungs-Briefings mit Segelflug-Bedingungen, die Flüge von den südfranzösischen Segelflug-Zentren in die Alpen erwarten lassen, tauchen häufig die Ortsbezeichnungen ‘Modane-Tal’ oder ‘Maurienne’ auf. Gelegentlich ist damit der Hinweis von Fliegerkameraden verbunden, dass die Querung dieser Region beim letzten Versuch schwierig gewesen sei und man sich nur mit Mühe zurück in die aktive Luft in den französischen Alpen habe retten können.

Erschliessen Sie sich mit ‚Segelflugpfade durch die Maurienne‚ das Know How, wie Sie dieses thermisch seltsame Tal elegant durchfliegen können.

Sie erhalten nicht nur einen siebenseitigen Beschrieb erprobter Segelflug-Pfade durch die Maurienne, sondern finden im Artikel eingebunden zusätzlich kostenlos ein IGC-File mit einem Beispielflug zum nachfliegen, eine detaillierte Karte mit der geflogenen Route sowie eine Google Earth-Übersicht der Landemöglichkeiten und den Zugang zu OpenAIP-Flugplatzdaten der Region.

Ich habe ein mentales Problem

Es war also eigentlich alles perfekt. Bis auf eine winzige Kleinigkeit. Meinem zehnjährigen Sohn stand am Dienstag eine Mathearbeit bevor, und er war noch nicht im Stoff. Montag würde ich nicht mit ihm üben können, blieb also nur noch der Abend. Würde ich außenlanden, fehlte ihm wichtige Vorbereitung, die Arbeit würde er dann wohl versieben. Im Verlauf dieses Tages bekam dieses kleine Detail eine immer größere Bedeutung. Nach dem Start hatte ich Pech, nur mit Müh und Not konnte ich mich in schlapper Thermik oben halten. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis ich mir meine Abflughöhe von 750 Metern erkreist hatte. Meine Kameraden, mit denen ich eigentlich im Teamflug in Richtung Dänemark starten wollte, hatten mehr Glück und waren schon lange weggeflogen. Das Selbstvertrauen war also angeknackst, trotzdem flog ich los in Richtung Norden. Dort war es auch nicht viel aufbauender: die Thermik nicht so stark und verlässlich wie erhofft, das Fliegen eher ein Gestochere im Himmel als eine zielstrebige Reise. Rund 25 Kilometer vom Flugplatz, genau an der Stelle, wo ich vor etwa zwei Jahren bei meiner Reifeprüfung, dem 50-Kilometer-Flug, gewendet hatte, fand die entscheidende Schlacht in meinem Kopf statt. Hier im Blog von Michail Hengstenberg finden Sie heraus, wer diese gewonnen hat. Foto: Wolfang Sutter.

„Ich heb’ ab“

Ich sehe, wie das Seil langsam auf Spannung gebracht wird. Dann geht alles schneller als gedacht. Während ich noch von einem Start wie bei einem Passagierflugzeug, das eine ganze Weile über die Startbahn fährt, ausgehe, bin ich schon so gut wie in der Luft. Der V8-Motor der Winde beschleunigt uns in knappen drei Sekunden auf etwa 110 Stundenkilometer. Am höchsten Punkt klinkt Himmelsbach das Schleppseil aus und wir schweben in der Höhe. Mein Fluglehrer erklärt mir, was ich auf den Anzeigen des Cockpits erkennen kann, zum Beispiel die Geschwindigkeit und die Höhenmessung. Den ganzen Bericht finden Sie im ‚Sportbuzzer.de‚.

Flugzeugtaufe beim FSV Gerstetten

Nach der im letzten Jahr gefeierten Übernahme des neuen Einsitzer-Segelflugzeuges LS8-sc neo freut sich der Flugsportverein Gerstetten über eine weitere Flugzeugetaufe. Die Feier, zu der auch Nicht-Mitglieder eingeladen sind, findet am Freitag, 14. Juni, um 19 Uhr auf dem Flugplatz statt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Da sich die zu taufende DG 1001S durch gutmütige Flugeigschaften auszeichnet, will der Verein sie in Zukunft sowohl für die Ausbildung, als auch für den Strecken- und Kunstflug nutzen. Durch verlängerbare Tragflügel kann die Spannweite des Flugzeuges verändert werden, wodurch sich die Gleiteigenschaften verbessern. Je nach Spannweite kann das Flugzeug dann von Kunstflug bis zu Streckenflug angepasst werden. Mit der der DG 1001S können auch unübliche Flugzustände erflogen werden, die die Flugschüler vor ihrem ersten Alleinflug auf alle Situationen im Cockpit vorbereiten sollen. Zukünftig stehen dem FSV damit fünf Kunststoffsegelflugzeuge, ein Segelflugzeug aus Holz und Metall sowie zwei Motorflugzeuge zur Verfügung. Quelle: ‚Heidenheimer Zeitung‚.

DAeC: „So gehen wir nicht mit Luftraum um!“

„Uns bereitet große Sorge, dass Grundidee zu sein scheint, den gesamten untersten Luftraum (vom Boden bis ca. 150 Meter Höhe) als potentiellen U-Space zu betrachten“, sind sich DAeC-Generalsekretär Hubertus von Samson-Himmelstjerna und der Vorsitzende des Bundesausschusses Unterer Luftraum Habbo Brune einig. Das Diskussionspapier formuliert den Anspruch, den U-Space flächendeckend zu gestalten. Eine Fragmentierung soll vermieden werden. Hierzu kommentiert der DAeC in seiner Stellungnahme an die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA): Der U-Space muss sich in die bestehenden Luftraumstrukturen integrieren und den gesamten Luftraum ohne Einschränkungen, sowie ohne technologische Standards die nur von der Drohnenindustrie vorgegeben werden, für die bemannte Luftfahrt nutzbar halten. Die unbemannte, automatisierte Luftfahrt muss vom Instrumentflug-(IFR) und Sichtflug- (VFR)Verkehr getrennt sein und einem ähnlichen Regelwerk unterliegen, den „Unmanned Flight Rules“ (UFR). Grundsätzlich sind alle Luftraumnutzer zur Einhaltung der SERA-Verordnung verpflichtet.“ Einen Luftraum, in dem nach dem Motto „Drohnen zuerst“ gehandelt wird, lehnt der DAeC ab. „Die genannten Ideen beruhen lediglich auf Rentabilität und nicht auf Flugsicherheit oder einer fairen Partnerschaft mit der Luftfahrtgemeinschaft. So gehen wir nicht mit dem Luftraum um, der für alle europäischen Bürger frei zugänglich sein muss. Den gesamten Artikel finden Sie im Newsletter des DAeC. Grafik: „Mit freundlicher Genehmigung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH / R. Eisenschmidt GmbH“.

Mit Kondoren über Santiago

Ein lautes Plopp – das Seil ist ab, wir schweben frei 800 Meter über Santiago! Über und vor uns der blaue Himmel, unten links die Andenkette, rechts unten die Häuser von Las Condes und Vitacura im Dunst des Herbstnachmittags – so klein wie bei der Spielzeugeisenbahn. Tatsächlich – jetzt da das Motorflugzeug nicht mehr zieht – gleitet der Segelflieger lautlos wie ein Vogel dahin. Es ist zwar etwas diesig, aber dennoch ist der Ausblick unglaublich. Ein Traum! Wenn nicht zwischendurch mal schnell für eine Sekunde sowohl der Flieger als auch der Magen einige Meter hoch und dann wieder runter gedrückt werden würden. «Das ist die Thermik», erklärt Pilot Eduardo Böhm auf dem hinteren Platz des Doppelsitzers. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht von ‚condor.cl‚.

Hahnweide: Himmelsrenner heben ab

In diesen Tagen steht der Kirchheimer Flugplatz Hahnweide wieder zu 100 Prozent im Zeichen des lautlosen Luftsports. Das Teilnehmerfeld der insgesamt 102 Teams aus elf Ländern zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert, den der Hahnweide-Wettbewerb in der internationalen Szene genießt. Die größte Delegation ausländischer Sportler stellen auch dieses Mal die Briten mit 16 Teams, die weiteste Anreise nehmen wie in den Vorjahren die Teilnehmer aus Australien und Neuseeland auf sich. „Es ist schon ein Phänomen, welche Anziehungskraft der Wettbewerb seit vielen Jahren weit über Deutschland hinaus hat“, sagt Wettbewerbsleiter Reinhard Diez. „Schon zu meiner Jugendzeit war es einer der wichtigsten Wettbewerbe hierzulande, und dieser Nimbus hat sich gehalten.“ Quelle: ‚Teckbote.de‚. Bild: Kathrin Wötzel. Resultate.

Drachentage in Donaueschingen

Wenn Elefanten, Tintenfische und Schildkröten am Himmel über der Baar ihre Kreise ziehen, dann ist die Botschaft eindeutig. Der Drachenclub Baar bittet zu den Drachentagen auf den Flugplatz. Luftkämpfe nach japanischer Tradition (im sogenannten Rokkaku-Cup) gehören zu den Höhepunkten bei dem zweitägigen Drachenfestival. Die sechseckigen Drachen, mit denen Christof Deggelmann antritt, fertigt er selbst in seiner Drachenwerkstatt auf der Insel Reichenau an. „Das beste Material für den Rokkaku ist leichtes Spinnaker-Nylon“, verrät er. Für das Gestell verwendet er drei bis vier Millimeter dickes Carbon-Rohr. Die Schnur des Drachens ist aus Hanf. Da es in der Region nur wenig Wind gebe, müsse der Drache besonders leicht sein, erklärt der erfahrene Rokkaku-Cup-Teilnehmer. Mehr Informationen über die Drachentage vom Wochenende des 25./26. Mai finden Sie im ‚Schwärzwälder Boten‚.

DJI warnt in Zukunft vor Flugzeugen in der Nähe

DJI hat angekündigt, zur Erhöhung der Flugsicherheit ab 2020 in jede neue Drohne mit einem Gewicht über 250g ein System einzubauen, welches den Pilot warnt, falls er einem Flugzeug (oder Helikopter) zu nahe kommt. Dazu erkennt der Sensor von DJIs AirSense System mittels des allen von Flugzeugen ausgesendeten ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) Signals die Positionen und die relativen Entfernungen aller Flugzeuge in der Umgebung. Hält sich eines in der Nähe auf, wird der Pilot gewarnt und aufgefordert die Flughöhe seiner Drohne zu reduzieren. DJIs AirSense System ist bereits in den größeren Drohnen wie der DJI Mavic 2 Enterprise oder der Matrice 200 integriert – war aber bisher auf diese höherpreisigen Modelle beschränkt. Dort geht die Nutzung der ADS-B Signale noch weiter: Piloten sehen dort in der DJI Pilot App auf Wunsch ständig eine Echtzeitübersicht des umgebenden Luftraums samt allen sich im Umfeld befindlichen Flugzeugen.

Alpenlager des LSV Wippefürth in Nötsch

„Zwei Hochleistungssegelflugzeuge wurden im Anhänger die fast 1000 Kilometer transportiert und am Ziel wieder montiert“, teilt Erich Mock, der Hückeswagener Vorsitzende des LSV, mit. Vier gebirgserfahrene Piloten unternahmen innerhalb von zwei Wochen Streckenflüge bis nach Südtirol und Slowenien in thermischen Aufwinden und im Hangaufwind. Tägliche Flüge von 235 bis 705 Kilometer wurden per GPS aufgezeichnet und im weltweiten sogenannten Onlinecontest eingereicht. Mock: „Insgesamt 3900 Kilometer kamen so zusammen.“ Quelle: ‚rp-online.de‚.

Deutsche Segelflug-Meisterschaften in Zwickau

Auf dem Flugplatz sind am Montag die Deutschen Meisterschaften im Segelfliegen eröffnet worden. Bis Ende Mai gehen 84 Piloten aus allen Bundesländern an den Start, vier vertreten Sachsen. Wegen des angekündigten Regens werden die Schönwetterflieger am Eröffnungstag wohl eher am Boden bleiben, so Cheforganisator Joachim Lenk vom Aeroclub. An solchen Tagen schauen sich die Sportler auch gern mal Stadt und Umgebung an. Quelle: ‚Radiozwickau.de‚. Resultate.

Alpe Adria Segelflug-Cup in Feldkirchen

46 Teilnehmer aus 7 Nationen (D, I, PL, CH, SLO, CZ, A) sind angemeldet und treten in zwei Klassen (Offene Klasse, Standard Klasse) gegeneinander an. Wettbewerbsleiter Martin Huber: „Für uns ist es eine Ehre und wir sind stolz darauf, dass wir mit diesem Bewerb seit Jahren Feldkirchen erfolgreich in den Blickpunkt internationalen Sportgeschehens rücken!“ Die Piloten kommen jeweils mit ihren Teams, bestehend aus Serviceleuten und Helfern, teilweise auch mit ihren Familien und verbringen im Schnitt je rund zehn Tage in Feldkirchen. Quelle: ‚meinbezirk.at‘. Resultate.

Die dritte Dimension entdecken

Die Luftsportgemeinschaft Bottenhorn veranstaltet am Pfingstwochenende (8. bis 10. Juni) einen Schnupperkurs für alle, die sich für den Segelflugsport interessieren und bisher noch nicht getraut haben, den ersten Schritt zu gehen. In diesem Schnupperkursus kann ausprobiert werden, ob die Segelfliegerei das zukünftige Hobby werden kann. Die Segelflug-Erlebnis-Tage umfassen das komplette Programm zum Einstieg in die Segelflugschulung. Einsteiger können ohne administrative Hürden an diesen Tagen Segelflüge in Begleitung eines kompetenten Fluglehrers absolvieren und selbst vom Pilotensitz aus ein Segelflugzeug steuern. Im Rahmen des Schnupperprogramms bietet die Luftsportgemeinschaft Bottenhorn Interessierten an, Verein und die Segelfliegerei unverbindlich kennen zu lernen. Die Teilnahme ist ab 14 Jahren möglich, nach oben gibt es bei ausreichender körperlicher Fitness keine Grenzen. Der Teilnehmer der Erlebnis-Tage erhält alle Einweisungen in den Ablauf des Flugbetriebes und wird dann voll in die Schulung integriert. Er hilft bei den Startvorbereitungen und führt, wie alle Flugschüler pro Flugtag mehrere Schulstarts durch. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

Frei wie ein Vogel im Wind

So frei wie ein Vogel im Wind. So müssen sich die zwei Piloten der Segelfluggruppe Glarnerland gefühlt haben. Anders kann man die Höhenflüge von Daniel Künzler und Patrick Häusler nicht beschreiben, welche sie, in zwei verschiedenen Flugzeugen, vom Winde verweht über das Alpendach gleiten liess – teils in Höhen von 5’500 m.ü.M. Das Spiel mit dem Wind beginnt um 7.20 Uhr auf dem Boden der Realität, 447 Meter über Meer, der Höhe des Flugplatzes in Mollis. Gott sei dank stürmt der Föhn. Die warme Luft bläst die Segelflieger der Wiggiswand entlang aufwärts, mit bis zu acht Metern pro Sekunde, nahezu 30 Stundenkilometer schnell. Nach nahezu 13 Stunden Flug haben beide Piloten um 20 Uhr in Mollis wohlbehalten – und überglücklich – aufgesetzt. Quelle: ‚Die Südostschweiz‚.

Die Rekordflieger

Die Bedingungen waren ideal für Rekordflüge im Segelflugzeug: Drei Piloten vom Luftsportverein Segeberg flogen über 1000 Kilometer bis nach Polen und zurück. Sie hangelten sich von Aufwind zu Aufwind. Erst zwölf solcher Flüge gab es von Piloten aus Schleswig-Holstein. Die Flüge starteten am frühen Morgen bei Sonnenschein von den Flugplätzen in Wahlstedt und in Itzehoe. Stefan Delfs (Kellenhusen) und sein Co-Pilot Marc-Anton Winter näherten sich von Itzehoe aus mit einem Doppelsitzer dem Wahlstedter Flugplatz. Dort waren Ingo Bielenberg (Klein Kummerfeld) mit einem Einsitzer und Christoph Schwarz (Schmalensee) mit einem Hochleistungsdoppelsitzer gegen neun Uhr gestartet. Der Wetterbericht versprach günstiges Wetter. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚in-online.de‘.

Waldstück am Flugplatz Oerlinghausen wird gerodet

Ein 3,5 Hektar großes Fichtenwaldstück, das an die Bremer Siedlung in der Südstadt grenzt, muss abgeerntet werden. Schuld ist ein kleiner hungriger Käfer. Das Szenario ist beinahe gespenstisch. Das Gros der Fichten, die auf dem Areal westlich des Segelflugplatzes bis hinunter zur Sennestraße und der angrenzenden „Bremer Siedlung“ wachsen, ist in einem jämmerlichen Zustand. Die Nadeln hängen vertrocknet an den Zweigen, die Rinde ist an vielen Stellen abgeplatzt. „Der Borkenkäfer“, sagt Förster Klaus Schwabedissen, „hat ganze Arbeit geleistet.“ Der Appetit der kleinen gefräßigen Tiere sei schier unermesslich. Quelle: ‚nw.de‚.

Wennema-Cup auf Flugplatz Leye

Vom 27. Mai bis 1. Juni findet auf dem Flugplatz Radevormwald der Segelflugwettbewerb „Wennema Cup“ statt.Der Name hat in den vergangenen Jahren unter den Piloten einen erfolgreichen Einzug in das Standardvokabular auf der Leye genommen, und bedeutet speziell für die Landung „Wennema tief kommst, musste da landen„. Der Wettbewerb findet am Flugplatz Radevormwald, Leye 1, statt. Der Cup ist ein Clubklasse-Wettbewerb für Einsteiger und Veteranen des Streckensegelflugs. Für die Teilnahme kann grundsätzlich jedes Segelflugzeug mit beliebig vielen Piloten gemeldet werden. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚rp-online.de‘.

Video: The gliding paradise

Lucas Delobel zeigt in diesem ausgezeichnet gemachten Video Ausschnitte aus der Segelflugsaison 2015 in Südfrankreich. Bei den Aufnahmen war das Nationale Segelflugzentrum in Saint-Auban die Basis. Die im Film gezeigten Flugzeug sind Discus 2ax und eine JS1c der French Gliding Federation (FFVV). Websites: http://ffvv.org und https://cnvv.net.

Deutsche 8.33 KHz-Frequenzen

Der Deutsche Aero Club und Peter Kemme haben hier einen Überblick aller auf 8.33-Raster umgestellten TWR-, ATIS-, Info- und Segelflug-Funkfrequenzen als Strichpunkt-separierte ASCI-/txt.-Datei zusammengestellt. Ground- und Delivery-Frequenzen sind nicht enthalten. Quelle: DAeC.

Traumtag für Segelflieger

Bruno Vassels Video zeigt verschiedene Teile eines Fluges vom Start bis zur Landung, während er mit einem Hochleistungssegler über den Westen der USA gleitet. Start-Flughafen ist Nephi in Utah und der Segler ist ein 15 Meter Hochleistungs-Segelflugzeug. Einige der gzeigten Clips sind Manöver für Fortgeschrittene – also probieren Sie das besser nicht selber aus (sagt der Pilot Bruno Vassel).