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Mein „erster“ 500er

Ok… nicht ganz mein erster 500km Flug. Vor genau zwei Jahren scheuchte mich schon Walter in der Ls7 einmal rund um Stuttgart. Und am Tag zuvor konnte ich endlich den Brandenburger 500km Fluch zusammen mit dem Libellen-Duo Wilko und Sasche brechen (nachdem mein erster Versuch im Alleingang am Tag zuvor nach 355km südlich von Wittenberg endete). Da aber hin und wieder meine Vereinskollegen unken, dass ich die großen Strecken nur im Team schaffe, wollte ich das Gegenteil beweisen. Hold my beer… Die Wettervorhersage unterschied sich nicht sonderlich vom vorigenTag und so entschied ich mich bei dem Copy-And-Paste-Wetter auch eine Copy-And-Paste-Strecke zu fliegen. So sparte ich mir die Arbeit eine andere Strecke in den Rechner einzuspielen und konnte mich etwas entspannter auf den Flug vorbereiten. Bereits beim Ausräumen der Halle standen Wolkenstraßen bis zum Horizont und so stellte ich „Vicky“ direkt am Start ab, um das erste Seil zu ergattern. Peter wollte mit Steffen im Nimbus einmal um Berlin herum fliegen und bereitete sich für den zweiten Start vor. Lesen Sie hier den gesamten Bericht im ‚Blog von Sally Kruemel‚.

Hundertjährige hebt ab

Natürlich steige ich ein!“ Mit diesem Satz zerstreute Martha Schenk bei ihrer Schwiegertochter jeglichen Zweifel. Die hatte gerade zum 100. Geburtstag ihrer Schwiegermutter die Briefe geöffnet und die Glückwünsche vorgelesen. In einem davon steckte eine Überraschung zum Abheben. Barbara Böttcher, die Hausärztin von Martha Schenk, hatte ihr einen Rundflug geschenkt. Die Schwiegertochter fragte zweifelnd: „Unsere Mutter soll über Hennigsdorf fliegen?“ Für die Jubilarin war das gar keine Frage. „Ich freue mich schon!“, rief sie in die Geburtstagsrunde. Immerhin sollte es erst der zweite Flug ihres Lebens sein. „Zum 90. Geburtstag habe ich von meinen Kindern eine Flugreise nach Teneriffa geschenkt bekommen. Damals war ich noch rüstig“, erzählt die Dame am Telefon in einem Ton, der keinen Zweifel daran lässt, dass sie noch immer unternehmungslustig ist. Offensichtlich hatte die Hennigsdorferin ihrer Ärztin derart begeistert von diesem Erlebnis erzählt, dass diese auf die Idee für das ungewöhnliche Geschenk kam. „Ich wusste gar nicht, was ich sagen soll. So ein großes Geschenk!“, staunt die Hundertjährige noch immer über die Überraschung. Quelle: ‚moz.de‚.

Toller ‚kontrollieren-ob-alles-geht-Flug‘

Eines der wenigen Dinge, das noch so ist ‚wie früher‘, sind die herrlichen Frühlings-Segelflugtage. Seit Wochen kaum Niederschläge, ausgetrocknete Böden, einfliessende, labile Kaltluft, welche die stabilen Verhältnisse der vergangenen Tage ausräumt – Resultat: herrliche, starke, weitverbreitet gute Aufwindverhältnisse über dem Alpenraum.


Der Freitag, 25. März, war nördlich der Alpen defintiv der beste Flugtag der ganzen Woche. Seit Tagen habe ich die Wetterkarten zerpflückt, um das beste Flugfenster zu bestimmen. Das einzige, das ich falsch gemacht habe: die Verhältnisse zu defensiv eingeschätzt und zum Einfliegen ein flaches Drü-Eggli zwischen dem Paznauntal und Andermatt in den Logger gewurschtelt. Das war mindestens 200 km zuwenig. Man hätte an den Fernsteinsee und nach Domodossola fliegen können. Wolkenbasis teilweise auf fast 4’000 Metern, die Querung der Alpen war problemlos möglich. Markus von der Crone und Hans Bucher bewiesen das mit ihren Ausflügen ins Tessin und zurück. Franz Strahm lotete mit seiner fliegenden Antiquität (noch etwas älter als meine) das Terrain bis an den Achensee aus. Kein schlechter Saisonstart mit über 500 km! Wenn das nun bis August so weitergeht…

Die Details zum Flug sowie die Sonden.