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Geschwindigkeitsrekord-Versuch über 500 km

Am 6. Juni 2021 starte ich zu einem Streckenflug mit dem Ziel, den Geschwindigkeits-Rekord von Colorado über eine Strecke von 500 km hin und zurück zu brechen. Eine starke Konvergenzlinie hat sich entlang der Rocky Mountains, direkt östlich des Rückens der Kontinentalscheide, gebildet. Sie soll bis nach Wyoming reichen. Also deklariere ich einen Wendepunkt am Robbins Airstrip, etwa 150 km nördlich der Grenze Colorados zu Wyoming. Die Konvergenz sieht stark aus und ist durch Wolken gut gekennzeichnet, aber ich stelle fest, dass der Tag anspruchsvoll ist. Auf beiden Seiten der schmalen Konvergenzlinie gibt es kaum Aufwinde. Schon das Einfliegen in die Konvergenz erweist sich als Herausforderung über den dicht bewaldeten Hügeln über unlandbarem Terrain.

Das Video zeigt den Flug aus der Cockpit-Perspektive mit ausführlichen Kommentaren zu den atmosphärischen Bedingungen. Außerdem werden einige kritische Entscheidungen während des Fluges hervorgehoben, damit die Zuschauer eigene Entscheidungen überdenken können. Mein Segelflugzeug ist ein Ventus 2cxT, 18m, von Schempp-Hirth. Der Flug begann und endete auf dem Boulder Municipal Airport (KBDU) – einem idealen Segelflugplatz zur Erkundung der Front Range Colorados. Quelle: ‘ChessInTheAir auf Youtube‘.

Kaffeekässle geplündert

Weihnachten ist vorbei, doch immer noch gibt es schöne Überraschungen: Die „Kaffeetrinker“ in der Firma Schempp-Hirth in Kirchheim haben übers Jahr nicht nur eifrig ihrer Kaffeesucht gefrönt, sondern auch pünktlich zum Jahresende ihr Kaffeekässle geplündert. Der Inhalt kommt wieder der Teckboten-Weihnachtsaktion zugute, worüber wir uns riesig freuen. Ganz offensichtlich sind die Mitarbeiter des renommierten Flugzeugbauunternehmens rund um ihren Chef Thilo Holighaus nicht nur in Sachen Segelflug äußerst emsig und effektiv, sondern auch im Kaffeeverbrauch. Stolze 1140 Euro haben uns die Flugspezialisten jetzt überwiesen. Das verpasst der Weihnachtsaktion des Teckboten zum Jahresende noch mal einen schönen Schub, und wir danken ganz herzlich dafür. Quelle: ‘Teckbote‘.

Schempp-Hirth produziert trotz Corona-Krise

Schempp-Hirth aus Kirchheim schreibt auf seiner Webseite: “Das jüngste Risiko, mit dem wir konfrontiert wurden, war die Schließung der Zivilluftfahrt und der Flugplätze. Während in unserem Heimatland Baden-Württemberg seit einigen Tagen alle Luftsportarten zum Stillstand gekommen sind, ist die gewerbliche Luftfahrt vorerst von diesem Verbot ausgenommen, und außerdem erhielten wir die Informationen, dass wir als Flugzeugbauunternehmen noch immer neue Segelflugzeuge testen und die für die Zulassung neuer Modelle erforderliche Flugerprobung durchführen können. Unser Dank gehört zuerst unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unter den aktuell notwendigen Bedingungen flexibel und engagiert arbeiten. Eine weitere wichtigen Stütze sind unsere loyalen Kunden, und wir können ihnen in diesen schwierigen Zeiten nicht genug danken. Sie zeigen sich kooperativ und flexibel und unterstützen uns so gut es geht, vor allem auch dadurch, dass sie bereit sind, ihre bestellten Flugzeuge abzunehmen und zu bezahlen, obwohl sie sie vielleicht erstmal nicht fliegen dürfen. Das ist für uns entlastend, da wir in der Lage sind, unseren Cashflow sicherzustellen und es uns hilft, ohne zusätzliche Schwierigkeiten weiterzumachen. Vielen Dank für diese Unterstützung!”