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Die AS 34 Me von Schleicher fliegt

Dem Erstflug der neuen AS 34 Me wurde mit Spannung entgegengefiebert. Sie ist neben der ASG 32 El mit elektrischer Heimkehrhilfe der zweite Elektrosegler aus dem Hause Schleicher ist, aber als Eigenstarter konzipiert. Beide Systeme sind miteinander verwandt, die größere Batteriekapazität der AS 34 Me für einen Eigenstart und eine zusätzliche Restlaufzeit für weitere 125 km Reichweite mit Motorkraft erforderten aber ein neues Batteriekonzept. Die Aufteilung des ursprünglich zentralen Akkublocks im Rumpf der ASG 32 El auf zwei Flügelbatterien war die Folge.

Zunächst ging es per Flugzeugschlepp in die Luft, um das Antriebssystem erstmals einem richtigen Praxistest zu unterziehen. Danach stand dem ersten Eigenstart auf dem Werksflugplatz „Huhnrain“ nichts mehr im Wege. Nach etwa 220 m hob Paul Anklam mit der AS 34 Me ab, um dann mit Steigwerten von deutlich über 3 m/s fahrstuhlartig an Höhe zu gewinnen.

Für eine Verzögerung des Erstflugs sorgten die neuen Winglets, die an jene der neuesten Generation sind angelehnt . Viele Details aus der Entwicklung der AS 33 flossen besonders im Cockpit in die AS 34 Me ein.

AS 33 Zulassung im September erwartet

Jahrelang war die ASG 29 national und international ein wichtiger Player im Wettbewerbsgeschehen der 18m-Klasse. Das Nachfolgemodell, die AS 33 – steht offenbar kurz vor der Zulassung. Trotz aller Widrigkeiten infolge der Covid-19-Pandemie und der Reisebeschränkung behördlicher Vertreter ist Schleicher in Poppenhausen zuversichtlich, das Zulassungsverfahren der AS 33 bereits im September abschliessen zu können. In Kürze soll auch der Erstflug der 15m-Variante stattfinden.

Elektrosegler AS 34 Me kurz vor der Fertigstellung

Der Erstflug des neuen, eigenstartfähigen Elektroseglers AS 34 Me von Schleicher steht offenbar bevor. Das Konstruktionsteam ist derzeit mit der Feinabstimmung von Bedieneinheit, Motorregler und Batteriemanagementsystem (BMS) sowie den Sicherheitsfeatures beschäftigt. Schleicher setzt bei diesem Elektro-Eigenstarter auf „Eigenstart einfach elektrisch, absolute Unabhängigkeit reduziert auf das Wesentliche“. Damit sollen Piloten angesprochen werden, für die hauptsächlich der Genuss am Fliegen im Vordergrund steht, ohne dabei auf die Vorzüge eines Eigenstarters verzichten zu müssen. Eine einfache Triebwerksbedienung und reduzierter Wartungsaufwand sollen den Fokus auf das eigentlichen Erlebnis Segelflug legen.

Die AS 33 von Schleicher fliegt

Während in weiten Teilen Deutschlands das Wetter eher bewölkt und trüb war, hatte Petrus für den Erstflug der AS 33 in der Rhön ein sonniges Fenster bereitgehalten. Aber nicht nur die Sonne strahlte, auch in den Gesichtern aller Akteure konnte man die Freude über das äußerst gelungene Ereignis ablesen. Um 11.30 Uhr Ortszeit verließ die AS 33 erstmals den festen Boden. Am Steuerknüppel Geschäftsführer Uli Kremer, der den neuen 18m-Segler gleich auf Herz und Nieren prüfte, inklusive der komfortablen Heimkehrhilfe mit elektrischem Anlasser.

Schleicher AS 33 – der Erstflug naht

Der fast flugfertige Prototyp steht kurz vor Weihnachten in den Produktions-Hallen in Poppenhausen. Im neuen Jahr soll der Prototyp mit letzten Detailarbeiten fertiggestellt und danach der Erstflug durchgeführt werden.

Segelflieger-Ass aus Tiefenbach

Gerhard Sindermann aus Tiefenbach ist einer der erfolgreichsten Segelflieger Deutschlands. In der Flugsaison 2018 ist es ihm mit seiner Ka6 (Baujahr 1961) – einem Flugzeug aus Sperrholz und mit Baumwollstoff bespannten Flügeln – gelungen, von Cham aus sieben Dreiecke mit über 500 Kilometern Strecke zu fliegen. Das Besondere: Bei der DMSt sind bis auf Sindermann auf den vorderen Plätzen weit und breit keine Holzflugzeuge mehr dabei. Seine Passion ist deswegen die OLC Oldtimer-Wertung. Dort belegt er schon seit Jahren weltweit vordere Plätze, meist unter den ersten 20 bei etwa 1300 Seglern. Im vergangenen Jahr hat er es nun mit seinen Flügen geschafft, weltweit auf Platz 1 zu kommen. „Die Oldtimer-Wertung führt aber eher ein Schattendasein. Das ist schade für alle beteiligten Piloten“, findet Sindermann. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Mittelbayerischen‚.

AS 34 Me: elektrische Unabhängigkeit

Alexander Schleicher publiziert auf seiner Internetseite ein nächstes Informations-Häppchen zum Elektro-Standardklasse-Einsitzer AS 34 Me: „Ein wettbewerbstaugliches 15m Standardklasse-Segelflugzeug mit den in dieser Kategorie üblichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, kombiniert mit einem kraftvollen Elektroantrieb, eröffnet neue Möglichkeiten für Hobbypiloten und Vereine – auch mit 18m Spannweite. Durch die Anpassung eines bewährten Standardklasse-Seglers auf den bereits in der ASG 32 El verwendeten Elektroantrieb entsteht ein Eigenstarter, der dank intuitiver Bedienung des Triebwerkes und den gutmütigen Flugeigenschaften des Seglers das Fliegen zu jeder Zeit zum Vergnügen macht“.

ASG 29-Nachfolger – die AS 33

13 Jahre nach dem Erstflug der ASG 29 stellt Alexander Schleicher die AS 33 vor. Die Innovationen bei der numerischen Strömungssimulation ermöglichen bessere Flugleistungen. Der neu entwickelte Flügel sorgt mit nur 10m² Flügelfläche (18m) für sehr hohe Flächenbelastungen für beste Gleitleistungen im hohen Geschwindigkeitsbereich. Basierend auf den letzten Erkenntnissen der Aerodynamik wurden neue Tragflügelprofile entwickelt und im Windkanal vermessen. Die Schleicher-typische Querruder- und Wölbklappenüberlagerung soll ausserdem für ein sicheres Steigen selbst in turbulenten Aufwinden sorgen.