Schlagwort-Archiv: Schleicher

Erstflug der AS 35 Mi

Am 16. November 2025 absolvierte das Segelflugzeug AS 35 Mi seinen Erstflug vom Werksflugplatz Huhnrain. Das von Alexander Schleicher Segelflugzeugbau entwickelte Flugzeug der Offenen Klasse startete um 09:20 Uhr.

Die Entwicklung des 20-Meter-Einsitzers begann im Herbst 2020. Der Erstflug wurde von Projektleiter Tobias Mörsel durchgeführt und dauerte rund eine Stunde. Im Fokus standen die Überprüfung der grundlegenden Systeme und der Flugeigenschaften. Mörsel beschrieb das Flugverhalten als ausgewogen und das Steuergefühl als präzise und direkt.

Die AS 35 Mi weist eine Flügelfläche von 11,75 m² auf und erreicht bei einer maximalen Abflugmasse von 730 kg eine Flächenbelastung von über 62 kg/m². Zur Ausstattung gehören ein integriertes Wankeltriebwerk und ein lenkbares Einziehspornrad.

Schleicher präsentiert AS 35 Mi

Der Segelflugzeughersteller Alexander Schleicher hat mit der AS 35 Mi ein neues Flugzeug der Offenen Klasse vorgestellt. Das Flugzeug wurde am Samstag, 25. Oktober 2025, in Poppenhausen einem geladenen Publikum präsentiert.

Merkmale

Die AS 35 Mi ist ein eigenstartfähiges Segelflugzeug mit einer Spannweite von 20 Metern. Angetrieben wird es von einem Wankelmotor von Austro Engines. Die Flächenbelastung wird mit über 62 kg/m² angegeben. Das Flugzeug verfügt über ein lenkbares, einziehbares Spornrad.

Die Flügel weisen eine leichte Pfeilung auf und sind nahezu elliptisch geformt. Die Profilfamilie der AS 33 wurde für die AS 35 Mi in die Offene Klasse übertragen. Das Flugzeug ist mit geteilten Wölbklappen ausgestattet.

MerkmalSpezifikation
KlasseOffene Klasse
Spannweite20 m
Flächenbelastung> 62 kg/m²
AntriebWankelmotor (Austro Engines)
FahrwerkEinziehbares Spornrad, lenkbar
FlügelLeicht gepfeilt, nahezu elliptisch
KlappenGeteilte Wölbklappen

Entwicklung und Ausblick

Die Entwicklung der AS 35 Mi erfolgte parallel zur Einführung eines neuen ERP-Systems im Unternehmen. Die EASA hat die „Flight Conditions“ erteilt, womit die Flugerprobung beginnen kann. Das Flugzeug wurde gerade eben auf dem Deutschen Segelfliegertag in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Erstflug ist für die nahe Zukunft geplant und wird von den Wetterbedingungen abhängen.

Rotary Club spendet Schul-Doppelsitzer

Der Rotary Club Monaco hat der monegassischen Segelflugvereinigung (AMVV) ein doppelsitziges Segelflugzeug vom Typ ASK 13 gespendet. Die Übergabe fand bereits im Frühjahr 2025 auf dem Flugplatz Fayence-Tourrettes statt. Das Segelflugzeug soll Flugschülern aus dem Fürstentum Monaco sowie Jugendlichen aus regionalen Verbänden Schnupperflüge ermöglichen. Ziel des Projekts ist es, das wissenschaftliche Interesse und die Begeisterung für die Luftfahrt zu wecken.

Die 2014 gegründete und von Sylvain Bilote geleitete monegassische Segelflug-Vereinigung hat ihren Sitz auf dem Gelände der Association Aéronautique Provence Côte d’Azur (AAPCA) in Fayence. Der Verein setzt sich dafür ein, den Segelflugsport für alle zugänglich zu machen, insbesondere für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

LSV Burgdorf schult nun mit ASK 21

Die neue ASK 21 ist in ihrem neuen Zuhause, dem Flugplatz „Großes Moor“ beim LSV Burgdorf angekommen. Dort wird der Doppelsitzer also pünktlich zum Saisonbeginn besonders in der Schulung große Unterstützung leisten können. Der Kauf des Schulungsflugzeuges gelang nur durch verschiedene Aspekte der Finanzierung, wie großzügige Zuschüsse bzw. Förderungen, private Spenden sowie den Verkauf eines anderen Flugzeuges einer ehemaligen Vereinssparte von Mitgliedern der BEB, dem SC Schwarz Gold. Zu Ehren des SC Schwarz Gold trägt die ASK 21 daher nun auch den Namen bzw. das Rufkennzeichen „BE(B)“.

SG Basel erhält AS34 Me

Am Donnerstag. 19. Dezember 24 fuhren Heinz K., Thomas K. und Stephan K. um 7 Uhr morgens in Richtung Wasserkuppe los und trafen um 13 Uhr im Werk der Alexander Schleicher GmbH ein. Neugierig auf ihre neue AS34 Me starteten sie gleich mit der Abnahme und dem Übergabe-Prozedere. Es ist ein wirklich tolles Flugzeug, gefüllt mit viel neuer Technik. Schnell wurde klar, dass das Betreiben und Unterhalten dieses Flugzeuges anspruchsvoll würde. An Stelle von Schläuchen und Seilen dominieren beim Blick in das Rumpfinnere die grosse Batterie, viele dicke Kabel und grosse Stecker. Motorträger und Propeller wirken hingegen fast filigran.

Nach eingehender Instruktion und Diskussion während der Abnahme legten Heinz und Thomas bereits Hand an und montieren die Transport-Schublade für die Montagehilfe unter den Anhänger. Stephan kümmerte sich derweilen um den Papierkram. Neben dem neuen Schmuckstück stand eine aufgebaute AS33 Me und die Abhol-Equipe bekam einen freudigen Vorgeschmack auf das, was sie erwarten wird.

Um 18 Uhr war alles fertig verpackt und das Team nahm die ersten 200 km in Richtung LSZI unter die Räder. Tags darauf ging es wieder früh los, da die Verzollung in Rheinfelden noch vor dem Mittagessen erledigt sein sollte. Tatsächlich konnte der Zoll kurz vor 12 Uhr passiert werden. Trotz nassem und kalten Wetter warteten am Flugplatz Schupfart ein paar neugierige Piloten, um sich erstmals selber in die AS34 Me zu setzen. Quelle: ‚Barbara Lerch‚.

Sparkasse Hannover fördert Schulflugzeug

Der Luftsportverein Burgdorf e.V. hat Grund zur Freude: Im Rahmen der Herbst-Ausschüttung des Sparkassen-Sportfonds Hannover wurde der Verein mit EUR 4’000 für die Anschaffung eines neuen Schulungsflugzeugs, einer ASK21 B, gefördert. Zusätzlich hat die Stadt Burgdorf den Kauf des Flugzeugs mit einer weiteren großzügigen Bezuschussung in Höhe von EUR 5’000 unterstützt. Das moderne doppelsitzige Segelflugzeug wurde im Dezember geliefert und wird künftig eine wichtige Rolle in der Ausbildung von Flugschülern spielen. Der Sparkassen-Sportfonds Hannover unterstützt seit 2010 Sportvereine, die sich mit innovativen und nachhaltigen Projekten für die Zukunft aufstellen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 136 Projekte mit mehr als EUR 200’000 gefördert. Quelle: ‚burgdorferleben.de‚.

Für ASK 13-Restaurierung ausgezeichnet

Die Segelflug-Gruppe im „Bremer Verein für Luftfahrt“ (BVL), die ihr Domizil am Flugplatz Osterholz-Scharmbeck hat, ist ausgezeichnet worden. Wie der Presse-Verantwortliche Jürgen Grobbin mitteilt, haben die Sportler den Wanderpreis „Kavalier der Lüfte“ erhalten. Damit wurde erstmals keine Einzelperson, sondern eine Luft-Sportgruppe für ihre Verdienste ausgezeichnet. Die Vergabe fand in Hude statt. Die Fluglehrerinnen Carolin Delius und Marie Rasper sowie Mathias Rasper nahmen den Preis entgegen. Die Preisträger hatten eigenständig die komplette Restaurierung eines Schulungssegelflugzeugs vom Typ ASK 13 bewerkstelligt. Eigentlich sei der Lebenszyklus für dieses Flugzeug abgelaufen und eine Grundüberholung für den Verein zu teuer gewesen, erläutert Jürgen Grobbin. Vor allem die Bespannung des Rumpfes und der Tragflächen hätten den größten Teil der Kosten ausgemacht. Doch all das konnte die Vereinsmitglieder offensichtlich nicht stoppen.

Sie nahmen an einer Verlosung teil, die eine Luftfahrt-Fachzeitschrift zusammen mit der Leipziger Herstellerfirma des Bespann-Gewebes ausgelobt hatten. Und die Teilnehmer hatten Glück: Sie konnten eine komplette Bespannung gewinnen. Obendrein gab es einen Kursus zur Selbstbespannung in Leipzig. Nach aufwendigen Vorarbeiten wurde das Fluggerät per Anhänger nach Leipzig überführt. Das Segelflugzeug war zuvor komplett von den Bespannungen befreit und gründlich gereinigt worden. In Leipzig wurden dann Rumpf und Tragflächen unter Aufsicht bespannt. Weitere „langwierige Arbeiten“ seien nach der Heimkehr am Flugplatz Osterholz-Scharmbeck erfolgt. Abschließend wurde das Segelflugzeug bei der vorgeschriebenen behördlichen Abnahmeprüfung vorgeführt. Nach der bestandenen Prüfung sei das Flugzeug wieder für Schulungsflüge in der Luft, teilt Grobbin abschließend mit. Quelle: ‚Weser-Kurier‚.

Crowdfunding für Restaurierung einer Ka6

Das Schulflugzeug mit der Werknummer 6299, Baujahr 1961 bedarf einer grundlegenden Restaurierung. Es müssen sämtliche Bespannungen und Farbgebungen neu aufgebracht werden. Ebenso müssen alle Einbauteile restauriert werden.

Ziel ist es, ein grundüberholtes Segelflugugzeug für die Flugschüler sowie Scheinpiloten zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie den LSV Forchheim unterstützen möchten, dann folgen Sie bitte dem Link zur Spendenaktion bei der VR Bank Bamberg-Forchheim. Das gesammelte Geld wird zu 100% für die Restaurierung verwendet. Materialkauf, Kauf von Werkzeugen und Fremdvergabe von Arbeitsleistungen, die nicht in Eigenregie durchgeführt werden können.

ASW 27 bekommt Jet-Antrieb

Nach schnellen Flugstunden, in der du die ASW 27 unter Wolkenstraßen bewegt hast, neigt sich der Tag dem Ende zu. Auf dem letzten Schenkel wolltest du etwas zu viel und heimkommen scheint unrealistisch. Früher haben sich hier schnell Gedanken über lange Rückholtouren breitgemacht.

Heute legst du einen Schalter um und bewegst die 27 elegant nachhause, wie sie es unter endlosen Wolkenstraßen tun würde. Nach „Extend“ wird auf „On“ gerastet – 20 Sekunden später wird es lauter im Cockpit und durch einen Dreh mit den Fingern auf Vollast beschleunigt der Flieger in Richtung Heimat, das ist die ASW 27 JET.

Möglich macht das die Firma M+D Flugzeugbau aus Norddeutschland. Schon länger rüsten sie die JS1 und JS3 mit einem Triebwerk aus. Lese den vollständigen Bericht bzw. das Interview mit Keno Markwald von M + D hier auf WeGlide.

Sportliches ASK-13-Treffen in Saint Crépin

Ende August fand im Südfranzösischen Saint Crépin ein Doppelsitzer-Treffen von über 20 ASK-13 mit Teilnehmern aus den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, aus Italien und England statt.

Am Ende der sieben Flugtage belegte ein Team aus Lasham (UK), Saulgau (DE) und vom Veranstaltungs-Flugplatz Saint Crépin die ersten Ränge. Im Vordergrund standen aber der gemütliche Erfahrungsaustausch und die segelfliegerischen Genüsse der Seealpen. Quelle: ‚Facebook‚.

Einfachere Wurzelrippen-Bespannung

Mit der „AD 2021-0230“ hat die EASA eine periodische Kontrolle der Höhenruder-Rippen bei nahezu allen Holzflugzeugen der Firma Alexander Schleicher vorgeschrieben. Diese bereits seit 1972 verbindliche Kontrolle war bisher nur alle 3 Jahre notwendig, wird aber jetzt jährlich beziehungsweise alle 500 Starts gefordert. Die zugehörige Arbeits-Anweisung fordert gemäß den früheren Zeichnungsangaben zudem, dass die Bespannung die Leimfuge zwischen Wurzelrippe und Nasenbeplankung des Ruders überlappt, so dass diese Bespannung zu jeder Kontrolle entfernt und anschließend wieder angebracht werden muss. Ein aufwändiges Verfahren, welches zudem die Gefahr beinhaltet, dass die Beplankung beschädigt wird und damit die Reparaturstelle noch größer wird.

Der Bundesausschuss Technik des DAeC sowie auch Firma Eichelsdörfer haben sich dafür eingesetzt, diese Kontrolle zu vereinfachen und der Firma Schleicher sowie der EASA mehrere Vorschläge gemacht, die jedoch aus Zulassungsgründen nicht zum Zuge kamen. In Zusammenarbeit mit dem Bundesausschuss Technik sowie dem Bundes-Ausschuss Historie und Technik des DAeC hat die Firma Schleicher zusammen mit Lanitz Aviation jetzt jedoch eine Vereinfachung bei der EASA zugelassen: die Bespannung an der Wurzelrippe kann mit Oratex UL600 durchgeführt werden. Damit ist die Bespannung mittels Heißluft möglich und das Lackieren entfällt vollständig. Auch das Entfernen der Bespannung zur Kontrolle geht mit Heißluft relativ einfach und schnell. Der Anhang 01-2021 zu den Betriebshandbüchern der K-Typen wurde entsprechend geändert und steht auf der Internet-Seite der Firma Schleicher zur Verfügung. Die Firma Lanitz hat zur Durchführung der Bespannung ein Video-Tutorial erstellt, welches bei YouTube zu sehen ist. Genannte Firma hat auch verschiedenfarbige Reparaturkits für diese Arbeiten im Angebot. Zu beachten ist, dass die Wärme-Einbringung durch Heißluft auf 150°C an der Leimfuge begrenzt und so kurz wie möglich ausgeführt wird, da der Aerodux- bzw. Tegofilm-Leim des Sperrholzes nur kurz für diese Temperaturen ausgelegt ist. Der DAeC und die Firma Schleicher hoffen, damit einen gangbaren Weg für die Kontrollen gefunden zu haben, insbesondere für Kontrollen während der Saison. Quelle: ‚DAeC‚.

1’084 km in einer Ka6

David Stevenson fliegt am 6. April im Hangaufwind der Appalachen an der US-Ostküste mit einer Ka6 von Schleicher vom Startort New Castle aus beinahe 1’100 km und demonstriert damit, was selbst mit einem der letzten reinen Holflugzeug bis heute an Strecken-Distanzen möglich ist. (Noch) nicht überliefert ist, wie er im spartanisch ausgerüsteten Oldtimer den Zehn-Stunden-Flug körperlich überstanden hat. Quelle: ‚OLC, Online-Contest‚.

Restaurantion eines „Bazillus“

Der „Bazillus“ flog erstmals im Jahre 1957, nach längerer Pause möchte das historische Flugzeug vom Typ Ka2b wieder in die Luft. Das historische Segelflugzeug wurde aufwendig restauriert und soll für die Nachwelt erhalten bleiben.

„Wir danken allen Helfern und freuen uns über Unterstützungen für den Erhalt der „Legende“ Bazillus„. Das Flugzeug war ein Eigenbau und verfügte als erste Ka 2 über eine verlängerte Spannweite von 16m, erhielt aber als einzige 16-Meter-Version den seltenen, kurzen Rumpf.

Auch HPH und Schleicher an der Aero

Nach Schempp-Hirth bewerben nun auch HPH und Schleicher ihren geplanten Messe-Auftritt an der Aero: „HpH Sailplanes is thrilled to welcome you to our booth in Hall A1 from April 17th to 20th at Friedrichshafen. Come and be part of the excitement! Let’s shape the future of gliding together.
Where: Hall A1 Stand 206, AERO Friedrichshafen
When: April 17th – 20th
Don’t miss out on this incredible opportunity to be a part of the aviation journey with HpH Sailplanes. Mark your calendars, spread the word, and join us for an unforgettable experience!“

Wir kommen zur AERO 2024
Das letzte Mal war Alexander Schleicher Segelflugzeugbau im Jahr 2019 auf der AERO in Friedrichshafen. „Das 30-jährige Jubiläum der AERO im Jahr 2024 können und wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Vom 17. bis 20. April werden wir an der größten internationalen Luftfahrtmesse der AERO in Friedrichshafen teilnehmen. Nachdem wir die letzten Jahre durch die Pandemie und den Fokus auf unsere Produktion nicht an der Messe teilgenommen haben, sind wir zur Jubiläumsausgabe wieder vor Ort! Finden könnt ihr uns, in Halle 1, Stand 201, bei der neu kreierten Gliding-Expo, einem eigenen Abschnitt der AERO für den Segelflug.

Wie auch bei unseren letzten AERO-Besuchen könnt ihr euch auf tolle Gespräche und direkte Kontakte zu unseren Flugzeugen freuen. Und das ist nicht alles: Die 30. Jubiläumsausgabe der AERO wird auch der Ort für eine Weltpremiere. Ihr könnt exklusiv als erstes einen Blick auf die AS 35 Mi werfen und probesitzen!“

Einfachere Bespannung von Schleicher-Holz-Wurzelrippen

Mit der AD 2021-0230 hat die EASA eine periodische Kontrolle der Höhenruder-Rippen bei nahezu allen Holzflugzeugen der Firma Alexander Schleicher vorgeschrieben. Diese bereits seit 1972 verbindliche Kontrolle war bisher nur alle 3 Jahre notwendig, wird aber jetzt jährlich beziehungsweise alle 500 Starts gefordert.

Die zugehörige Arbeitsanweisung fordert gemäß den früheren Zeichnungsangaben zudem, dass die Bespannung die Leimfuge zwischen Wurzelrippe und Nasen-Beplankung des Ruders überlappt, so dass diese Bespannung zu jeder Kontrolle entfernt und anschließend wieder angebracht werden muss. Ein aufwändiges Verfahren, welches zudem die Gefahr beinhaltet, dass die Beplankung beschädigt wird und damit die Reparaturstelle noch größer wird.

Der Bundesausschuss Technik des DAeC sowie auch Firma Eichelsdörfer haben sich dafür eingesetzt, diese Kontrolle zu vereinfachen und der Firma Schleicher sowie der EASA mehrere Vorschläge gemacht, die jedoch aus Zulassungsgründen nicht zum Zuge kamen. In Zusammenarbeit mit dem Bundesausschuss Technik sowie dem Bundes-Ausschuss Historie und Technik des DAeC hat die Firma Schleicher zusammen mit Lanitz Aviation jetzt jedoch eine Vereinfachung bei der EASA zugelassen: die Bespannung an der Wurzelrippe kann mit Oratex UL600 durchgeführt werden. Damit ist die Bespannung mittels Heißluft möglich und das Lackieren entfällt vollständig. Auch das Entfernen der Bespannung zur Kontrolle geht mit Heißluft relativ einfach und schnell. Der Anhang 01-2021 zu den Betriebshandbüchern der K-Typen wurde entsprechend geändert und steht auf der Internet-Seite der Firma Schleicher zur Verfügung.

Die Firma Lanitz hat zur Durchführung der Bespannung ein Video-Tutorial erstellt, welches bei YouTube zu sehen ist. Genannte Firma hat auch verschiedenfarbige Reparaturkits für diese Arbeiten im Angebot. Zu beachten ist, dass die Wärme-Einbringung durch Heißluft auf 150°C an der Leimfuge begrenzt und so kurz wie möglich ausgeführt wird, da der Aerodux- bzw. Tegofilm-Leim des Sperrholzes nur kurz für diese Temperaturen ausgelegt ist. Der DAeC und die Firma Schleicher hoffen, damit einen gangbaren Weg für die Kontrollen gefunden zu haben, insbesondere für Kontrollen während der Saison. Quelle: ‚DAeC‚.

Das Schleicher-Me-Sicherheitskonzept

Wie sind die Batterien der Me Flugzeuge aufgebaut? Wie wird das System bei der Nutzung, dem Laden oder der Wartung überwacht? Was passiert bei einem Thermal Runaway und was ist das überhaupt? Diese und weitere Fragen klärt Schleicher in einem neuen Video und zeigt einen detaillierten Einblick in die Überlegungen hinter dem Sicherheitskonzept.

Das elektrische Eigenstartsystem von Schleicher ist mit vielen Vorkehrungen zur Eindämmung und Prävention eines Feuers ausgestattet. Dabei überlässt das Sicherheitskonzept nichts dem Zufall. Pilotensicherheit ist immer ein primäres Augenmerk und sollte keinen Raum für Kompromisse bieten, wie Schleicher auf seiner Webseite schreibt.

Eine Saison mit Jon Gatfield

Vielen von euch wird der Name Jon Gatfield etwas sagen. Der große, sympathische Brite ist AS 33 Kunde der ersten Stunde und ein Schleicher Fan durch und durch. Wir dachten uns, dass sei perfekt um für euch die Saison an Bord der “YO” Revue passieren zu lassen und euch einen kleinen Einblick in die Wettbewerbssaison aus Sicht eines passionierten Wettbewerbspiloten zu geben:

“2023 ist die dritte Saison für meine AS 33 Es mit dem Rufzeichen “YO” und wie in den Vorjahren verließ ich das Vereinigte Königreich Anfang April auf der Suche nach gutem Segelflugwetter. Ich habe das Glück, halb im Ruhestand zu sein und so gut wie den ganzen Sommer über fliegen zu können. Dieses Jahr wollte ich vor allem meine Flugtätigkeit maximieren, solange ich noch kann und bevor ich mein Medical verliere!

Ich reise mit einem Wohnmobil und einem Monkeybike, um die Bodenabfertigung zu erleichtern und mit einer äußerst verständnisvollen Ehefrau, die von Zeit zu Zeit ”zur Erholung” nach Hause ins Vereinigte Königreich reist. Dieses Jahr starteten wir in Serres in den französischen Alpen, bevor wir nach Varese, nördlich von Mailand, weiterzogen. In Varese flog ich die “Stage Alta Performanzia” – eine großartige Trainings-Veranstaltung, die mit sehr gutem Wetter gesegnet war. Der Höhepunkt für mich war die deklarierten 1000 km in der Thermik (ohne Wind) bei 113 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.

Danach ging es zurück nach Serres, um viele gute Flüge zu machen, einschließlich eines außergewöhnlichen Tages am 9. Juli, der einen Flug hinauf zum Matterhorn, weiter über den Furkapass nach Osten und einen Rückflug über Chamonix ermöglichte. Das Cockpit der AS 33 ist so komfortabel, dass es nach dem 8-Stunden-Flug kein Problem war, am nächsten Tag noch 6 Stunden zu fliegen.

Ende Juli machte ich die jährliche Pilgerreise in die italienischen Appeninen, zunächst zur ersten “Trofeo de L’Aquila”. Dieser Flugplatz liegt direkt neben dem Gran Sasso-Gebirge und ermöglichte einige aufregende Kammflüge nach Norden zum Monte Cucco und nach Süden zum Maella-Berg – teilweise mit 148 km/h Schnittgeschwindigkeit. Ich flog diesen Wettbewerb im 15M-Modus und genoss die Agilität und Leistung der AS 33 in dieser Konfiguration sehr. Der 2. Platz in der Gesamtwertung war ein schönes Ergebnis.

Das nächste Ziel war Rieti – der ultimative Ort für Segelflugwettbewerbe! Hier gibt es zwei Wettbewerbe, den Mediterranean Cup (5. Gesamtplatz für mich) und die Coppa Cita da Rieti (2. Gesamtplatz). Das Wetter war in diesem Jahr nicht typisch, mit Nordostwind und niedrigerer Wolkenbasis als sonst, aber wir hatten trotzdem einige starke Konvergenzen und zeitweise 3.200 m Wolkenbasis. In den fünf Wochen, die wir in den Appeninen verbrachten, verloren wir nur zwei Tage durch das Wetter – unglaublich. Rieti hat einfach alles: Großartiges Wetter, eine großartige Organisation, großartiges Essen, großartige Menschen und eine sehr einladende, freundliche Veranstaltung. Dies war mein 10. Jahr und ich würde keines missen wollen.

Zuletzt, aber nicht weniger wichtig, war das Finale des Sailplane Grand Prix in Pavullo bei Modena, Italien. Pavullo ist ein wunderschöner Flugplatz und die Organisation war absolut einwandfrei, was einen wirklich tollen Wettbewerb ermöglichte. Das Gelände um Pavullo ist anspruchsvoll mit wenigen Außenlandeplätzen und das Wetter war anfangs etwas frustrierend, aber wir hatten zwei fantastische Trainingstage und vier Wettbewerbstage. Die SGP ist mein Lieblingsformat und hat mich zu einigen Orten gebracht, die ich sonst nie besucht hätte: Bosnien, Chile und Pavullo zum Beispiel. Der Wettbewerb in Pavullo war mit vielen herausragenden Piloten sehr intensiv und es war eine großartige Erfahrung, gegen diese Jungs zu fliegen. Die ersten beiden Aufgaben waren sehr kurz, so dass auch nur ein falscher Abflug hart bestraft wurde. Das Spektakel der 19 Piloten, die in Massen die Startlinie verließen, war berauschend, ebenso wie die ersten paar Pulkbärte an jedem Tag. Am letzten Tag wurde die Rangliste noch einmal kräftig durcheinander gewirbelt, aber für mich waren der Anstieg mit 3,5 m/s auf 2.200 m und der abschließende Endanflug ein wunderbarer Abschluss eines wirklich großartigen Sommers.” Quelle: ‚Alexander Schleicher GmbH‚.

Mini-Flugtag mit Ka 6

Beim Mini–Flugtag mit derKa 6 war nicht das Cabriofliegen die größte Herausforderung. Der Dresscode war schon mal eine kleine Hürde. Aber lest selbst.

Besondere Vorgaben:

  • Geflogen wird im F-Schlepp ausschließlich mit Cabrio Haube
    Anforderungen an die Kleidung:
  • Sportliche Spätsommerkleidung mit Brille, bzw. Sonnenbrille, Lederkappe oder Pudelmütze

Pilotenanforderung:

  • Gültige Lizenz mit Alleinflugberechtigung verbunden mit der Freude auch an historischen Flugzeugen

Die Ka 6, D- 4120 von Hanns Braatz wurde nach der Grundüberholung im Mai 2021 auf dem Segelfluggelände Grambeker Heide wieder in Dienst gestellt. Seitdem wird sie geflogen und von einer Reihe von Mitgliedern liebevoll und fachmännisch erhalten. Zuletzt hatte Sigi Wagner eine fast fertige Cabrio-Haube im Internet gefunden. Rolf Beier nahm sich der Sache an und zauberte die Haube passgerecht auf die Ka 6.

Wie gut, dass es solche Fachleute bei uns im Verein noch gibt. Hoffentlich begleiten sie uns noch sehr lange.

An einem Spätsommertag haben wir uns getroffen. Die „RH“ wurde zum Schleppen vorbereitet und die Ka 6 – mit der Cabrio Haube – gecheckt und an den Start geschoben. Dann ging es los – vom ersten Moment weht dir der Wind um die Ohren. Geflogen wird ohne Faden – eigentlich dem wichtigsten Instrument an einem Segelflugzeug. Macht nix – Du hörst ganz genau, wenn du schiebst oder unsauber fliegst. Wenn du zu unsauber fliegst, ist die Pudelmütze weg. Das Fliegen mit der Ka 6 ist neben dem Fliegen mit unseren Hochleistungsflugzeugen ein besonderer Spaß, es ist wie früher – als wir noch mindestens 50 Stunden Alleinflugzeit brauchten, um eine Ka 6 fliegen zu dürfen. Quelle: ‚Ka 6-Freunde / LSV Grambeker Heide‚.

Stefan Langers Weg zum Grand-Prix-Weltmeister

Der Wettbewerb in Pavullo (Italien) war gezeichnet von durchwachsenem Wetter. Begonnen hat er mit neutralisierten Tagen wegen unfliegbaren Wetters und Besserungen traten auch nur langsam auf. Der erste wirkliche Wertungstag begann mit einer kleineren Aufgabe von 119 km. Doch Stefan Langer ließ sich nicht vom Warten und dem durchwachsenen Wetter einschüchtern und startete direkt mit einem Tagessieg in den Wettbewerb. Mit 114,9 km/h verdiente er sich seine ersten 10 Punkte und schnupperte am Weltmeistertitel.

Im zweiten Rennen wurde die Aufgabe durch das besser werdende Wetter auch vergrößert, 168 km galt es zu fliegen. Dabei blieb einer immer vorne dabei: Stefan Langer. Doch am Ende musste er sich gegen den amtierenden SGP (Sailplane Grand Prix) Weltmeister Sebastian Kawa im Ventus 3 geschlagen geben. Dieser spielte sein Können aus und konnte mit zwei Minuten Vorsprung gewinnen. Auf Platz drei landete an diesem Tag Tilo Holighaus (Ventus 3). In der Gesamtwertung änderte dies allerdings nicht viel, Stefan Langer blieb mit sechs Punkten Vorsprung auf Weltmeisterkurs.

Am dritten Tag gab es dann den ersten Dämpfer. Nach einer großen Aufgabe von 310 km gelang es Stefan nicht, über die gesamte Distanz sein Potenzial zu zeigen. Führte er doch große Teile der Aufgabe an, so reichte ein Fehler, um eingeholt zu werden und somit schaffte es der Pulk schließlich, ihn zu überholen. Dies bedeutete am Ende des Tages Platz zwölf und nach zwei tollen Tagen null Punkte. Da Tilo Holighaus an diesem Tag den Tagessieg holte, schrumpfte der Vorsprung von Stefan in der Gesamtwertung auf einen Punkt. Der Lichtblick des Tages: Auch Verfolger Sebastian Kawa und Alberto Sironi (AS 33) patzten und konnten nicht aufholen.

Nun stand also ein spannendes Finale auf dem Programm. In der Gesamtwertung konnten, auch durch den Extra-Punkt für das finale Rennen, noch sechs Piloten Weltmeister werden. Dieser Tag bedeutete pure Spannung und die kleinere Aufgabe von 240 km lud zu einem Spektakel ein, denn es wurde nicht so einfach wie gedacht. Stefan legte wie an den Tagen zuvor direkt in seinem Tempo los und konnte sich an die Spitze setzen, doch wie auch am Tag zuvor schlich sich ein Fehler bei ihm ein und der Pulk konnte aufschließen. Nun hieß es „Nerven bewahren“. Dass dieser Tag für alle schwierig wurde, zeigt die Penalty-Liste: Acht Verstöße wegen zu niedrigen Überfliegens der Ziellinie. Am Ende war es für Stefan Tagesplatz 9 und damit nur ein Punkt für die Gesamtwertung. Ob das genug ist? Ja! Denn alle direkten Verfolger von Stefan machten Fehler und hatten Probleme mit dem Wetter oder der Technik.

Die Gesamtwertung wurde einmal durchgemischt. Am Ende standen Stefan Langer sowie Erik Borgmann (JS3) mit 19 Punkten auf Platz eins. Doch Stefan wurde trotz Punktgleichheit, aber aufgrund seines erflogenen Tagessieges am ersten Wertungstag, Erster und somit Grand-Prix-Weltmeister. Tilo Holighaus beendet den Wettbewerb nach einem 16. Tagesplatz auf Gesamtplatz vier und Sebastian Kawa flog an diesem Tag nicht die korrekte Aufgabe, was schließlich null Punkte und Gesamtplatz sechs bedeutete. Alberto Sironi belegte mit seiner AS 33 den fünften Platz in der Gesamtwertung. Es schien, als hätte das dramatische Skript des SGP Finals 2023 genau das geplant: einen sehr spannenden Wettbewerb mit Stefan als Gewinner. Quelle: ‚Schleicher-Flugzeugbau‚.

AERO 2023 ohne Alexander Schleicher

Auch im Jahr 2023 wird die AERO-Ausstellung leider ohne uns stattfinden. Verschiedene Gründe haben zu dieser Entscheidung beigetragen und wir möchten Euch diese Faktoren näher erläutern. Die AERO und auch andere Veranstaltungen sind eine großartige Gelegenheit, im direkten Austausch über aktuelle Flugzeuge oder neue Entwicklungen zu sprechen. Eine solche Veranstaltung ist nicht nur ein guter Ort für Werbung, sondern auch ein Katalysator für langfristige Zusammenarbeit oder Freundschaften.

Was dabei jedoch oft in Vergessenheit gerät, ist der enorme Aufwand, der für uns als Hersteller dahinter steht. Wir benötigen eine hohe Anzahl an Ressourcen für die Vorbereitung und Durchführung. Bei diesen Aufgaben sind viele Leute involviert, um Euch das bestmögliche Messeerlebnis zu bieten. Das bedeutet allerdings auch, dass andere Dinge, die auf diese Ressourcen zurückgreifen würden, mehr oder weniger vernachlässigt oder aufgeschoben werden müssen. Auch an unseren Kräften haben die „Corona-Jahre“ gezehrt, was eine zusätzliche Belastung für unser Team bedeutet. Das in Kombination mit dem aktuellen Fachkräftemangel hat uns viel Geld und Kraft gekostet. Hier müssen wir momentan an unser Team denken und die bestehenden Ressourcen bündeln sowie unsere Prioritäten neu setzen.

Zusätzlich sei erwähnt, dass wir schon länger mit dem Zeitpunkt der AERO nicht zufrieden sind. In vielen Teilen Europas ist zu dieser Zeit die Segelflugsaison bereits in vollem Gange. Dies bedeutet für uns auch, dass ein großer Teil unserer Zielgruppe zu dieser Zeit in der Luft und auf der Jagd nach Kilometern ist, statt auf die Messe zu kommen. Trotz des erheblichen finanziellen und zeitlichen Aufwands, den unser Team für diese Veranstaltung aufgebracht hat, waren die erzielten Ergebnisse leider oft nicht im Einklang mit unseren Erwartungen. Wir freuen uns auf jedes einzelne Gespräch mit jedem von Euch von Angesicht zu Angesicht, müssen jedoch am Ende des Tages auch den wirtschaftlichen Faktor berücksichtigen.

Das Networking und der rege Austausch mit Euch werden uns genauso fehlen wie Euch. Wir glauben jedoch, dass es in anderem Rahmen als gezieltem Austausch unter Segelfliegenden und Enthusiasten, ein besseres Erlebnis für Euch und uns geben kann. Der Segelflug ist nur ein kleiner Teil der AERO und ging in den vergangenen Jahren aufgrund der Komplexität und des Auswahlreichtums dieser Veranstaltung etwas unter. Wir waren immer gerne Gast und Aussteller auf der AERO und wollen keinesfalls für immer fernbleiben. Deshalb hoffen wir auf einen gemeinsamen Austausch und eine gute Lösung für alle. Quelle: ‚Schleicher Flugzeugbau‚.

Ka6 – immer noch ein traumhaft schöner Flieger

Die Winterarbeit an unserer Ka6 wurde am 3.2.2023 abgeschlossen. Neben den üblichen Wartung- u. Konservierungsarbeiten an Tragfläche, Rumpf und Höhenruder hat die Ka6 jetzt eine neue Quer-Traverse – natürlich aus Edelstahl – zur transportsicheren Befestigung des Rumpfes auf dem Anhänger und eine sauber angepasste Cabriohaube auf dem Cockpitrahmen. Vielen Dank an alle, Jung und Alt, die uns unterstützt haben und unser historisches Flugzeug mit insgesamt 52 Std. Wartungsarbeit für die ARC Prüfung vorbereitet haben. Ein kleines Resumee nach zwei Jahren überholter Ka6, D-4120 auf der Grambeker Heide.

Das Projekt lebt

Zugegeben – in der Anfangszeit mussten wir uns von dem Vorhaben verabschieden, die Ka 6 von Hans Braatz in Eigenleistung zusammen mit jungen Leuten und der BQG zu restaurieren. Die Ratzeburger Holzwerkstatt war damals für lange Zeit mit eigenen Kundenaufträgen ausgebucht. Aber man war flexibel – wenn die eine Wolke nicht zieht, zieht vielleicht die nächste. Was bleibt, ist die Begeisterung für historische Flugzeuge mit ein wenig Bewunderung für die alten Konstrukteure und die Holzflugzeugbauer. Sie haben Flugzeuge geschaffen, die heute noch bestehen, fliegen und erhalten werden sollten.

Einige der alten Grambeker und Lübecker Segelflieger haben auf verschiedenen Ka-Mustern bemerkenswerte Streckenflüge in Ihr Flugbuch schreiben können. Ein „erfahrener Zeitzeuge aus der Holzfliegerei“, Hein Döhler, hat zum Beispiel mit der der Ka 10 einen Zielflug von Lübeck nach Antwerpen Deurne mit 512 km geflogen. Das ist zu überbieten – aber es ist „ein dickes Brett, das gebohrt werden muss“. Wir wollen jeden Scheininhaber einladen, solche Streckenflüge zu wiederholen oder am Platz mit der Ka 6 Thermik zu fliegen oder das Flugerlebnis mit der Cabriohaube zu geniessen. Quelle: ‚LSV Grambeker Heide‚.

AS 34 Me: elektrische Unabhängigkeit

Alexander Schleicher publiziert auf seiner Internetseite ein nächstes Informations-Häppchen zum Elektro-Standardklasse-Einsitzer AS 34 Me: „Ein wettbewerbstaugliches 15m Standardklasse-Segelflugzeug mit den in dieser Kategorie üblichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, kombiniert mit einem kraftvollen Elektroantrieb, eröffnet neue Möglichkeiten für Hobbypiloten und Vereine – auch mit 18m Spannweite. Durch die Anpassung eines bewährten Standardklasse-Seglers auf den bereits in der ASG 32 El verwendeten Elektroantrieb entsteht ein Eigenstarter, der dank intuitiver Bedienung des Triebwerkes und den gutmütigen Flugeigenschaften des Seglers das Fliegen zu jeder Zeit zum Vergnügen macht“.