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Open Days in Schönhagen bei reinerstemme.AERO GMBH

  1. bis 22. August 2021

Programm:

  • Firma, die Elfin, Produkte und Anwendungen der rs.Aero
  • Präsentationen, Fachvorträge
  • Kulinarisches aus der Region, Musik, geselliges Beisammensein.
  • Anmeldung bitte bis 09. August per eMail an: event [a] rainerstemme.aero.
  • Quelle: ‘RainerStemme.aero‘.

Stemmes elfin 20.e / 20.EX mit Gesamtrettungssystem

Auszug aus dem Newsletter von RS.Aero: “Vom ersten Moment beim Design unseres neuen Produktes wollten wir ein ballistisches Gesamtrettungs-System anbieten. Es bildet ein wesentliches Element unseres umfangreichen Sicherheitskonzeptes. Kürzlich haben wir nun eine Vereinbarung mit BRS Aerospace aus Pinbluff, North Carolina, USA (www.brsaerospace.com) unterzeichnet. BRS Aerospace wird unser Partner für die Lieferung des Gesamtrettungssystems in allen elfin Flugzeugen sein. Bis November 2020 wurden nachweislich bereits 438 Leben durch ein BRS Whole Aircraft Rescue Parachute System gerettet”.

Warum ein ballistisches Rettungssystem?
Ein individueller Fallschirm ist auf den Piloten zugeschnitten und erfüllt die Anforderungen. Der Fallschirm für den zweiten Sitz ist oft bereits ein Kompromiss. Dazu gesellt eine gewisse Nachlässigkeit in der korrekten Nutzung – so neigt manch einer dazu, den Fallschirm nicht zu straff anzuziehen, um bequemer fliegen zu können… Schließlich jedoch haben sehr wenige Segelflugzeugpiloten ein Fallschirm-training absolviert – das gilt noch mehr für Passagiere. In einer kritischen Situation kann es daher für den Piloten psychologisch und technisch äußerst schwierig werden, das Flugzeug zu verlassen – und ein Passagier hat es wahrscheinlich noch wesentlich schwerer. Nach der Entscheidung, das Flugzeug zu verlassen, muss die Haube abgeworfen, die Sicherheitsgurte gelöst und dem Passagier geholfen werden. Selbst für ausgebildete Piloten vergehen wertvolle Sekunden, die lebensrettend sein könnten.

Ein ballistisches Rettungssystem unterscheidet sich vom einzelnen Fallschirm dadurch, dass es auf das Flugzeug zugeschnitten ist und allen Insassen dient. Das System wird in Sekundenschnelle durch Ziehen am Auslösegriff wirksam und erfordert keine besonderen Kenntnisse oder Erfahrungen. Selbst in geringer Höhe verringert das Herausziehen eines Fallschirms im Flug sehr schnell die Energie des Aufpralls auf den Boden. Je geringer die Energie des Aufpralls ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, die Unfallstelle mit leichteren oder gänzlich ohne Verletzungen zu verlassen.
Es wird Piloten geben, die immer noch individuelle Fallschirmlösungen bevorzugen. Natürlich verstehen wir diese Präferenz. Sie können in diesem Fall das Kissen von der Rückseite des Sitzes entfernen und ihren Fallschirm wie gewohnt benutzen.

Das Gesamtrettungssystem im Rumpf der RS elfin 20.e / 20.ex
Die Systemintegration wurde Schritt für Schritt nach einem klar definierten Prozess zwischen dem Hersteller und unserem RS.aero-Team entwickelt und umgesetzt. Wir haben es geschafft, das ballistische System direkt in die Flugzeugzelle zu integrieren und danken an dieser Stelle ganz besonders unserem Schweizer Partner Robert Koch für seine akribische Zuarbeit bei der Lösungsfindung.

Das System ist perfekt auf das Flugzeug abgestimmt und schützt beide Insassen. Auf dem oberen Bild können Sie die Position des Systems und der herausgezogenen Gurte sehen. Das Gewicht des Systems beträgt insgesamt ca. 20 kg. Der Auslösegriff befindet sich in der Instrumententafel und lässt sich von beiden Sitzplätzen aus aktivieren. Um eine unbeabsichtigte Aktivierung des Systems zu vermeiden, werden ca. 15 dN benötigt, um am Griff zu ziehen und das System auszulösen.

Nächste Schritte
Es erfolgt nun eine detaillierte Berechnung aller Kräfte und deren Auswirkungen auf das Flugzeug. Anschliessend werden der Prototyp und das Testsystem für die RS elfin 20.e /20.ex erstellt. Ein Test mit Raketenstart wird dann mit unserem Prototyp 001 durchgeführt. Das System wird zusammen mit dem Flugzeug EASA -/FAA-zertifiziert. Quelle: ‘RS.Aero-Newsletter‘.

Im Segler über Tirol drei Jahreszeiten erleben

Es sollten Werbefotos für den Flugzeugbauer Stemme werden. Doch die Bilder, die Tirol aus der Luft zeigen, dürften noch viele begeistern. Manche Menschen mögen behaupten, dass die Berge sie einengen und begrenzen. Simon Rainer antwortet ihnen dann: „Die Berge geben dir die Möglichkeit, weit zu sehen.“ Dafür muss man sie besteigen oder darüberfliegen. Der Innsbrucker Fotograf Rainer liebt beides – beruflich und privat – und lässt den Betrachter seiner Bilder regelmäßig an den Ausblicken, die er mit der Kamera einfängt, teilhaben.

Einzigartige Tiroler Szenerien
Rainer, selbst „flugfanatisch“, hat sich zuletzt wieder einmal vor knapp drei Wochen mit dem Trio der Innsbrucker Segelflugschule Mountain Soaring – Markus Lewandowski, Aurel Hallbrucker und Dominik Senner – zusammengetan, um lautlos über das Tiroler Oberland zu schweben. Ursprünglich sollten die Fotos, die dabei entstanden sind, nur dem deutschen Segelflieger-Hersteller Stemme zu Werbezwecken dienen. Kurzerhand entschloss sich das Quartett bei der Durchsicht der Ergebnisse, mit den Bildern auch für den Segelflugsport an sich und für die Schönheit Tirols zu werben.

Die Fotos sind rund um den Gepatschferner, über Plansee und Lechauen sowie an der Westseite des Patscherkofels und im Wipptal entstanden. Das Besondere daran ist, dass sie alle an einem einzigen Tag aufgenommen wurde und dabei scheinen, als würden sie drei Jahreszeiten abbilden. „Das gibt es vielleicht noch in Neuseeland, aber sonst nur bei uns. Es ist so schön, es gibt so viele unterschiedliche Szenerien, das sommerliche Tal, die verfärbten Blätter des Herbstes und die hochwinterliche Gletscherlandschaft.“ Rainer ist überzeugt, damit Segelflieger der überschaubaren Community aus der ganzen Welt nach Tirol locken zu können. Fachmagazine aus der Schweiz, den USA und Neuseeland hätten bereits Interesse bekundet.

Halb aus dem Flieger hängend
„Segelfliegen ist noch eine Nische, viele glauben, dass es eine elitäre Sportart ist. Doch jeder kann es lernen, bei Mountain Soaring oder bei der Innsbrucker Segelfliegervereinigung. Das ist ein Verein und die Jahresmitgliedschaft ist auch für Schüler und Studenten leistbar.“ Das Faszinierende daran sei die elegante und umweltfreundliche Art, nur mit der Energie der Thermik und der Kraft der Aufwinde über die Landschaft zu schweben. „Über den Gletscher zu gleiten, ist Gänsehautfeeling pur.“ Bei aller Begeisterung hat der 32-Jährige mittlerweile den Platz am Steuer gegen die „Air to Air“-Fotografie getauscht. Dabei hängt er mit dem halben Oberkörper bei eisigen Temperaturen aus der offenen Tür des Fliegers. „An diesem Tag waren wir mit vier Fliegern unterwegs. Ich flog in einem kleinen Motorflieger mit, mit dem wir schnell die Höhe ändern konnten und war per Funk mit den anderen Piloten verbunden, um die Flugzeuge im passenden Winkel einzurichten.“ Die Formationen sind knapp, die Flieger kommen sich bei 130 km/h in der Luft gefährlich nahe. Die Piloten müssen ein eingespieltes Team sein. Diese Harmonie kann man in den Bildern erkennen. Quelle: ‘Tiroler Tageszeitung‘ (mit Registrierung).

Summarischer Untersuchungsbericht

…Nach einer Strecke von rund 150 m verspürte der Pilot bei einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h einen Schlag auf der rechten Seite und es war ihm sofort klar, dass das rechte Flü-gelende des Motorseglers das hohe Gras rechter Hand der Piste 30 touchiert hatte. In der Folge drehte sich das Flugzeug um die Hochachse (Ringelpiez) und kam rückwärts rollend im hohen Gras zum Stillstand. Der Pilot stellte den Motor und alle elektrischen Verbraucher ab und stieg unverletzt aus dem schwer beschädigten Flugzeug aus. Quelle: ‘SUST’. Lesen Sie hier den gesamten Untersuchungsbericht.

Stemme AG Horizons Tour

Stemme AG is proud to present the Horizons Tour 2019 Full Episode video, created by Simon Rainer (simonrainer.com). This extraordinary event takes place in different locations every year. Check out the beauty of Norway.

elfin 20e von RS.aero – 25% leichtere Rumpfschale

Die Prototyprumpfschale erreicht das Gewichtsziel von mehr als 25% Gewichtsreduktion – verglichen mit Nasslaminatverfahren und vorherigen Bauweisen. In Zahlen: Eine Seite in der gewählten Prepregbauweise, inkl. Sandwich und schalenseitig integrierten Stringern wiegt für ein Flugzeug mit mehr als 280 km/h VNE nur noch 25 kg! Die Bauteile werden mehrere Stunden in mehreren Schritten bis auf 130° C erhitzt. Das ist deutlich höher als bei der bisherigen Fertigungstechnik des Nasslaminats (ca. 80 °C). Aber es wird nicht nur bei deutlich höheren Temperaturen getempert, sondern auch besonders schnell aufgeheizt. Um die geforderten knapp 2 °C pro Minute zu erreichen ist ein Ofen notwendig, der mehr Leistung hat als das Antriebssystem der elfin. Erfahren Sie mehr im Newsletter von RS.aero.