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Kehler Sommer-Segelfluglager

Wie jedes Jahr verbrachte der Aero Club Kehl auch in diesen Sommerferien zwei Wochen im Fluglager. Ziel war erneut der Flugplatz des Post-SV Nürnberg e.V. auf dem Stöckelsberg östlich von Nürnberg, wo die Kehler Fliegerkameradinnen und -kameraden herzlich empfangen wurden.

Zu Beginn zeigte sich das Wetter noch launisch – in den ersten drei Tagen war kaum an ausgedehnten Flugbetrieb zu denken. Doch danach klarte der Himmel auf, und die Segelflieger konnten voll durchstarten. Auf dem Programm standen Thermikflüge, Einweisungen auf die Ka6 und den Hochleistungssegler Discus CS sowie erste Überlandflüge in Begleitung eines Fluglehrers. Auch die erfahrenen Pilotinnen und Piloten kamen insbesondere in der zweiten Woche auf ihre Kosten und erkundeten bei ausgedehnten Streckenflügen neue Gebiete. Am Ende des Fluglagers standen stolze 72 Flugstunden und 123 Starts auf den Vereinsmaschinen zu Buche.

Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam mit großem Einsatz: Vom Grillabend mit frischen Salaten bis hin zu den legendären Käsespätzle war alles geboten. Auch abseits des Fliegens wurde es nicht langweilig – Ausflüge ins Spaßbad und in die Therme, ein Besuch in Nürnberg sowie eine kleine Nachtwanderung sorgten für Abwechslung und gute Laune.

Insgesamt war das Sommerfluglager ein voller Erfolg. Der Aero Club Kehl dankt dem Post-SV Nürnberg e.V. für die großartige Gastfreundschaft und freut sich bereits auf das nächste Jahr.

Crowdfunding für Restaurierung einer Ka6

Das Schulflugzeug mit der Werknummer 6299, Baujahr 1961 bedarf einer grundlegenden Restaurierung. Es müssen sämtliche Bespannungen und Farbgebungen neu aufgebracht werden. Ebenso müssen alle Einbauteile restauriert werden.

Ziel ist es, ein grundüberholtes Segelflugugzeug für die Flugschüler sowie Scheinpiloten zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie den LSV Forchheim unterstützen möchten, dann folgen Sie bitte dem Link zur Spendenaktion bei der VR Bank Bamberg-Forchheim. Das gesammelte Geld wird zu 100% für die Restaurierung verwendet. Materialkauf, Kauf von Werkzeugen und Fremdvergabe von Arbeitsleistungen, die nicht in Eigenregie durchgeführt werden können.

1’084 km in einer Ka6

David Stevenson fliegt am 6. April im Hangaufwind der Appalachen an der US-Ostküste mit einer Ka6 von Schleicher vom Startort New Castle aus beinahe 1’100 km und demonstriert damit, was selbst mit einem der letzten reinen Holflugzeug bis heute an Strecken-Distanzen möglich ist. (Noch) nicht überliefert ist, wie er im spartanisch ausgerüsteten Oldtimer den Zehn-Stunden-Flug körperlich überstanden hat. Quelle: ‚OLC, Online-Contest‚.

Ka6 – immer noch ein traumhaft schöner Flieger

Die Winterarbeit an unserer Ka6 wurde am 3.2.2023 abgeschlossen. Neben den üblichen Wartung- u. Konservierungsarbeiten an Tragfläche, Rumpf und Höhenruder hat die Ka6 jetzt eine neue Quer-Traverse – natürlich aus Edelstahl – zur transportsicheren Befestigung des Rumpfes auf dem Anhänger und eine sauber angepasste Cabriohaube auf dem Cockpitrahmen. Vielen Dank an alle, Jung und Alt, die uns unterstützt haben und unser historisches Flugzeug mit insgesamt 52 Std. Wartungsarbeit für die ARC Prüfung vorbereitet haben. Ein kleines Resumee nach zwei Jahren überholter Ka6, D-4120 auf der Grambeker Heide.

Das Projekt lebt

Zugegeben – in der Anfangszeit mussten wir uns von dem Vorhaben verabschieden, die Ka 6 von Hans Braatz in Eigenleistung zusammen mit jungen Leuten und der BQG zu restaurieren. Die Ratzeburger Holzwerkstatt war damals für lange Zeit mit eigenen Kundenaufträgen ausgebucht. Aber man war flexibel – wenn die eine Wolke nicht zieht, zieht vielleicht die nächste. Was bleibt, ist die Begeisterung für historische Flugzeuge mit ein wenig Bewunderung für die alten Konstrukteure und die Holzflugzeugbauer. Sie haben Flugzeuge geschaffen, die heute noch bestehen, fliegen und erhalten werden sollten.

Einige der alten Grambeker und Lübecker Segelflieger haben auf verschiedenen Ka-Mustern bemerkenswerte Streckenflüge in Ihr Flugbuch schreiben können. Ein „erfahrener Zeitzeuge aus der Holzfliegerei“, Hein Döhler, hat zum Beispiel mit der der Ka 10 einen Zielflug von Lübeck nach Antwerpen Deurne mit 512 km geflogen. Das ist zu überbieten – aber es ist „ein dickes Brett, das gebohrt werden muss“. Wir wollen jeden Scheininhaber einladen, solche Streckenflüge zu wiederholen oder am Platz mit der Ka 6 Thermik zu fliegen oder das Flugerlebnis mit der Cabriohaube zu geniessen. Quelle: ‚LSV Grambeker Heide‚.