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Dessau kommt relativ gut durch die Krise

Der Dessauer Flugplatz ist bisher relativ gut durch die Corona-Krise gekommen. Das bestätigt Stadtwerke-Sprecher Christian Mattke. „Wir verzeichneten im März und April, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, einen moderaten Rückgang der Starts und Landungen um rund 26 Prozent“, so Mattke. Der Flugplatz Dessau wird von den hiesigen Stadtwerken betrieben. Zwei Flugleiter teilen sich wie schon vor der Krise die tägliche Betriebsaufsicht unter anderem mit der Abwicklung des Funkverkehrs, der Abrechnung von Landegebühren, Betankungen, Instandhaltungen und der Geländepflege. Nach wie vor sind Geschäftsreisen und andere Anreisen mit dem Flugzeug innerhalb Deutschlands für nichttouristische Zwecke erlaubt. Den aktuellen Corona-Bestimmungen wird auch auf dem Flugplatz Rechnung getragen. So wurden auf dem Gelände ein Handdesinfektionsautomat und ein Hygieneset, bestehend aus fünf Spendern zur Handreinigung, -pflege und -desinfektion fest installiert. Der Zugang zum Flugplatzgebäude ist nur noch eingeschränkt möglich. Persönliche Kontakte werden auf ein Minimum reduziert. Sicherheitsabstände zwischen den Flugleitern und Platzgästen sind einzuhalten. Die am Flugplatzgelände befindlichen Caravanstellplätze sind derzeit ebenfalls für Touristen gesperrt. Auswärtigen Handwerkern und Gewerbetreibenden, die im eigenen Campingmobil in Dessau übernachten möchten, ist eine Nutzung aber weiterhin gestattet. Mit der Anfang Mai in Kraft getretenen fünften Pandemie-Verordnung sind touristische Reisen nach Sachsen-Anhalt noch untersagt. Möglicherweise könnte sich das aber in den kommenden Wochen ändern, weil derzeit viel Dynamik in den öffentlichen Diskussionen zu diesem Thema erzeugt wird. „Wir werden alle dazu getroffenen Entscheidungen im Blick haben, die Situation prüfen und adäquat auf neueste Entwicklungen reagieren“, so Mattke. Ganz ausgeschlossen ist eine Nutzung der Caravanstellplätze für Touristen in 2020 also noch nicht. Das gilt auch für Rundflüge mit der Stadtwerke- eigenen Cessna. „Derzeit bieten wir das nicht an. Sobald touristische Nutzungen wieder möglich sind, schauen wir, unter welchen Voraussetzungen es umsetzbar ist“, erklärt Mattke. Während die Fallschirmspringer noch beraten, ob und wie sie in die Saison starten könnten, arbeiten die Segelflieger schon auf Hochtouren an ihrem Saisonstart, der unter Berücksichtigung und Umsetzung aller aktuellen Bestimmungen, möglichst noch im Mai erfolgen soll. Quelle: ‘Mitteldeutsche Zeitung‘.

Zu verkaufen: TOP ASG-29 / 18

Das Flugzeug wurde immer sehr gut versorgt, jährlich poliert und ist überdurchschnittlich leistungsfähig im Vergleich zu anderen ASG-29. Die “F2” ist mehrfach 1’000-km-erprobt und hat unter anderem Siege bei Deutschen und Belgischen Meisterschaften errungen. Insgesamt 19 Tagessiege. Im Herbst und Winter wurden Anhänger und Flugzeug immer in der Halle abgestellt. Das Flugzeug wurde immer von privaten Besitzern betrieben, Yves Jeanmotte und Bert Schmelzer.

Flugzeug

  • Baujahr: 2012
  • Kennzeichen: D-8298
  • Starts: 185
  • Flugstunden: 890
  • Höhenmesser Winter 57mm
  • Fahrtmesser Winter 57mm
  • Rechner LXNAV LX9000
  • Flarm
  • Wifi (Regenradar, etc.)
  • AHRS (künstlicher Horizont)
  • Remote Stick Controller
  • 1. Vario LXNAV V9 Vario
  • 2. Vario LXNAV S7 Vario
  • Flarmdisplay LXNAV FlarmView
  • Funkgerät Funkwerk ATR 8.33
  • Transponder Trig TT21
  • Mückenputzer Pirker + Storka Elektrisch, inkl. Flexiputzer
  • Batterien 2x LiFePo Akku, inkl. Ladegerät
  • Düse Multisondendüse ESA
  • Fallschirm Thinback T204
  • H2O Extra Rumpftank 32 Liter
  • H2O Hecktank, inkl. Füllschlauch
  • H2O Wasserkanister und Pumpe
  • Wettbewerbsmässig abgedichtet, inkl. neue Abdichtungsbänder Winter 16/17
  • Flügelunterseite + Spezialanpassung der Ausblasung zur Leistungssteigerung
  • H2O: Hecktank, inkl. Füllschlauch

Anhänger + Bodenequipment

  • Schleppstange IMI
  • Heckkuller Alexander Schleicher Flugzeugbau
  • Flächenrad Alexander Schleicher Flugzeugbau
  • Flächenstützen 2x IMI
  • Allwetterbezüge Peter Pan Soaring, inkl. Hagelschutz
  • Anhänger Avionic AVG18 / 2012

Der Anhänger wurde innen zusätzlich mit auswaschbaren Antirutschmatten eingekleidet und mit einer ALKO Anti-Schleuder-Kupplung nachgerüstet.

Preis + Verkauf Gesamtpaket: CHF 110’000.-; sowohl die EU-Mwst., wie auch die CH-Mwst. wurden schon bezahlt. Verkaufstermin nach Absprache

Kontaktdaten: Bert Schmelzer; eMail: bert.schmelzer@gmail.com
Standort: Hausen am Albis / LSZN (Region Zürich)

Pilotenfehler Ursache für Flugunfall in Rickenbach

Der tödliche Unfall eines Flugschülers im letzten Sommer bei Rickenbach im Hotzenwald ist auf Fehleinschätzungen des 16 Jahre alten Piloten zurückzuführen. Den Fluglehrer trifft wohl keine Schuld. Dieses Ergebnis geht aus dem nun vorliegenden Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchungen hervor. Eine entscheidende Rolle für das Unglück spielte demnach, dass der Flugschüler keine Erfahrung mit Ausnahmesituationen hatte. Der Jugendliche habe auf seinem Rückflug zum Flugplatz an Höhe verloren und noch versucht sein Ziel zu erreichen, als das bereits nicht mehr möglich war. Weil er mit Außen-Landungen nicht ausreichend geübt war, sei es zu Fehleinschätzungen gekommen, heißt es in dem Bericht.

Als der Fluglehrer per Funk von der Situation des Schülers erfuhr, habe dieser zwar entsprechende Anweisungen und Hilfestellungen gegeben, allerdings ohne Kenntnis darüber, wie tief das Segelflugzeug zu diesem Zeitpunkt bereits war. Der Segelflugschüler war am 30. Juli 2019 nach einem längeren Übungsflug über den Hotzenwald nahe des Flugplatzes abgestürzt. Den Aufprall hatte der 16-jährige Jugendliche nicht überlebt. Quelle: ‘SWR‘.

1.3 Mio. für Elektroflug-Projekte

Ach, wäre man nur Bruce Willis… Der US-Schauspieler ist nicht nur cool, er rast in dem Film „Das fünfte Element“ auch mit seinem Flugtaxi durch den Himmel einer Großstadt. Zwar mit Strafzettel für zu schnelles Fliegen – aber ohne Stau. Science Fiction? Nicht ganz. Die Wirtschaftsministerin Baden-Württembergs sieht in Flugtaxis einen „zentralen Baustein“ für die Mobilität der Zukunft. „Unser Land ist dabei Vorreiter“, sagte Nicole Hoffmeister-Kraut am Montag bei der Bekanntgabe einer Förderung für das elektrische Fliegen. Davon profitieren soll etwa das Bruchsaler Unternehmen Volocopter, das 2023 die ersten Luft-Taxirouten in einer Stadt ermöglichen will.

Zwar ist die aktuelle Landes-Unterstützung mit 1,3 Mio. € überschaubar. An den beiden Test-Orten in Lahr und Mengen-Hohentengen soll sich aber auch „nicht der Himmel mit lauter Drohnen verdunkeln“ und glänzende „Gebäude mit Glasfassaden“ entstehen, stellte Walter Fichter klar, Direktor am Institut für Flugmechanik und Flugregelung der Universität Stuttgart. Es geht um den Aufbau von Bodeninfrastruktur wie Antennen, die Luftraumintegration und – ganz wichtig – das Betriebsverfahren. Denn mit der Erlaubnis, sich in die Luft zu erheben, tun sich Institutionen weltweit schwer.

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat im vergangenen Jahr zwar ein erstes Regelwerk für die Zulassung von Flugtaxis mit Piloten erlassen und arbeitet an einem einheitlichen Standard mit. Zulassungen gibt es aber noch keine, regulatorische Schwierigkeiten dagegen viele.

Dies schmälert aber die weltweite Begeisterung für elektrisches Fliegen nicht. Das Branchenmagazin „Electric VOTL News“ schätzte die Zahl von Projekten für elektrische Senkrechtstarter vor einiger Zeit auf 200. Mit an Bord sind viele große Unternehmen: Daimler, Porsche, Boeing, Airbus, Audi, Toyota. Wie sich die Pandemie allerdings auf die Entwicklung und Forschung der E-Himmelsstürmer auswirkt, muss abgewartet werden. Vom gebeutelten Hersteller Boeing etwa ist derzeit zu diesem Thema nichts zu hören.

Ideen gibt es viele. Der Haudegen auf dem Gebiet autonom fahrender Autos Sebastian Thrun hat sich mittlerweile ebenfalls in die Luft erhoben und ist Präsident des E-Flieger-Herstellers Kitty Hawk, der unter anderem von Google-Mitbegründer Larry Page finanziert wird. Deren Modell ähnelt einem konventionellen Flugzeug. Sechs Motoren sitzen an der Rückseite der sechs Meter langen Tragfläche, zwei weitere sind am Bug angebracht. Der Senkrechtstarter soll 50 Kilometer in etwa 15 Minuten zurücklegen und weitaus weniger Energie brauchen als ein Auto – und leiser sein.

Lilium will dagegen mit fast doppelt so großer Spannweite fünf Passagiere befördern und mit Reichweite und Geschwindigkeit punkten. Das Münchner Flugtaxi-Startup plant seinen Serien-Start 2025. Allerdings zweifeln manche Luftfahrtexperten die Reichweiten und Geschwindigkeiten als unrealistisch an; Lilium-Gründer Daniel Wiegand lässt die Kritik nicht gelten.

Das Problem des elektrischen Fliegens: Batteriestrom hat eine geringe Energiedichte. Batterien sind schwer und bleiben es auch den ganzen Flug über, während bei Kerosin-Antrieb die Tanks leichter werden. Eine Lösung könnten der Hybrid-Antrieb sein, beim Triebwerkhersteller Rolls-Royce etwa produziert eine Gasturbine über einen Generator Energie. Die Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wollen in vier Jahren ein Flugzeug entwickeln, das 70 Passagiere mit Wasserstoff 2000 Kilometer weit bringen kann.

Das Bruchsaler Unternehmen Volocopter backt kleinere Brötchen. An Bord des E-Fliegers mit seinen 18 Rotoren ist nur ein Fluggast und der Pilot, der später bei autonomen Flügen einem weiteren Passagier Platz machen soll. Irgendwann könnten es fünf oder sechs Plätze geben. Volocopter flog schon oft, unter anderem über Singapur. Das nun geförderte Testfeld in Lahr bietet sich für die Erprobung urbanen Fliegens an, während der Standort in Mengen-Hohentengen sich zum Testen autonomen Fliegens eignet. Zu Bruce Willis Flugtaxi ist es aber noch ein weiter Weg. Quelle: Heidenheimer Zeitung. Autor: Thomas Veitinger.

Degerfeld: Neustart mit Wermutstropfen

Die schlechte Nachricht vorweg: Das Flugplatzfest des Luftsportvereins Degerfeld wird 2020 wohl coronabedingt ausfallen. Die Vereinsmitglieder dürfen allerdings endlich wieder in die Lüfte. Aufatmen beim Luftsportverein (LSV) Degerfeld: Nach den Lockerungen der Landesregierung bei den Corona-Beschränkungen kann der Flugbetrieb wieder starten – wenngleich mit großen Auflagen und im kleinen Stil.

Die gute Nachricht des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands (BLWV), von Vorstand und Ausschuss des LSV sehnlichst erwartet, trudelte am Wochenende ein: Es kann wieder los gehen, jedoch in eingeschränktem Rahmen. Der Dachverband hatte die Vorgaben der neuen Corona-Verordnung für die Luftsportbelange angepasst und den Fliegern das Regelwerk an die Hand gegeben, inklusive Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen. “Corona hat viele Menschen schwer getroffen, auch die Luftfahrt. Nicht nur Airliner standen am Boden, sondern auch die Flugzeuge des LSV Degerfeld mussten trotz des Traumwetters der vergangenen Wochen in den Hallen bleiben”, sagt Guido Voss, Vorsitzender des LSV und im Brotberuf Verkehrspilot. Das sei gerade nach der ohnehin langen Winterpause zu Beginn der Saison “besonders schmerzhaft” für die Mitglieder gewesen. Ungeachtet dessen habe sich der Verein mit rund 250 Mitgliedern, darunter etwa 120 aktive Privatpiloten, selbstverständlich an die Restriktionen gehalten. “Um so mehr freuen wir uns nun über die erteilte Freigabe”, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Der Verein werde die strengen Auflagen umsetzen und sich “gewissenhaft an die Maßgaben des Landes und des BWLV halten”, kündigt der Vorsitzende an. Dazu gehören unter anderem Mund-Nasen-Schutz, Abstandsgebote, Dokumentationspflichten, die Desinfektion der relevanten Teile des Cockpits nach jedem Flug und die Tatsache, dass nur so viele Leute am Platz sind, wie für den Flugbetrieb zwingend notwendig sind. Passagierflüge seien zurzeit nicht möglich. Froh ist der Verein, auch den Ausbildungsbetrieb wieder in kleinem Umfang aufnehmen zu können. Gerade in der Schulung und in der Auffrischung nach der Winterpause seien Flüge mit Lehrer aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig. Indessen habe der Verein die coronabedingte Zwangspause gut genutzt, um in Kleinstgruppe und bei Einhaltung der Schutzvorschriften Arbeiten an der Infrastruktur abzuschließen sowie die Start- und Landebahn in Schuss zu bringen. Ein Teil des Flugzeugparks sei wieder vom externen Prüfer abgenommen und – ähnlich wie beim TÜV – für die neue Saison freigegeben.

Da Großveranstaltungen nach derzeitiger Lage bis Ende August untersagt bleiben, kann auch das Flugplatzfest nicht wie gewohnt stattfinden. Laut Guido Voss muss es auf jeden Fall verschoben werden, wahrscheinlich sogar auf das nächste Jahr. “Das macht uns sehr traurig, denn das Fest ist für uns die Gelegenheit, der Bevölkerung unseren Sport näher zu bringen und gemeinsam ein tolles Wochenende zu verbringen”, betont der Vorsitzende. Er für seinen Teil hofft auf “baldige Entspannung der Lage” und wünschte den Mitgliedern, die nun wieder starten dürfen, “viele schöne Stunden am Himmel”. Quelle: ‘Schwarzwälder Bote‘.

Cessna 172F: Sicherheitslandung in Mengen

Am Dienstagnachmittag, 12.Mai, musste eine Cessna Typ F172F auf dem Flugplatz in Mengen eine Sicherheitslandung wegen eines Öldruckabfalls durchführen. Wie die Polizei mitteilt, war das Flugzeug von Worms nach Friedrichshafen unterwegs, als der Pilot gegen 15 Uhr einen Ölverlust feststellte und sich deshalb mit dem Tower des Flughafens Mengen in Verbindung setzte. Die Besatzung landete gegen 15.30 Uhr störungsfrei auf dem Flugplatz Mengen. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse dürfte ein technischer Defekt am Motor ursächlich für den Ölverlust sein. Die Höhe des Sachschadens ist aktuell nicht bekannt. Quelle: ‘Schwäbische.de‘.

Winzeln nimmt Betrieb wieder auf

In der ersten Erleichterungsmaßnahme für den Sport sind insbesondere Outdoor-Sportarten ohne Körperkontakt und auch der Luftsport berücksichtigt, da hierbei die geltenden Infektionsschutzregelungen leicht einzuhalten sind. Aufgrund der nach wie vor aktuellen Rahmenbedingungen durch die Covid-19-Pandemie und die in der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen wurden für die Öffnung vom Vorstand des LSV Schwarzwald strenge Vorgaben für Mitglieder und Piloten erlassen. Seit dem 19. März ruht das Leben auf dem Flugplatz Winzeln-Schramberg – wie auch ein großer Teil des öffentlichen Lebens in Deutschland. Mit dem Erlass der ersten Corona-Verordnung wurden sämtliche Sportstätten, zu denen auch der nicht gewerblich betriebene Flugplatz des LSV Schwarzwald zählt, geschlossen. Sämtliche Aktivitäten wurden eingestellt. Lediglich geschäftlich begründete Flüge einzelner Piloten (etwa der Flug zu einem Geschäftstermin) waren gestattet. Insgesamt waren dies nur wenige Flüge. Für die Wiedereröffnung erließ der Vorstand strenge Hygieneregeln in einem 14-Punkte-Plan. An diese haben sich alle am Flugbetrieb beteiligten Personen bis auf Weiteres zu halten. Neben den allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln müssen Flugzeuge und anderes Vereinsgerät nach der Nutzung desinfiziert werden. Vereinsräume dürfen nur von maximal zwei Personen gleichzeitig genutzt werden. Außerdem dürfen Flüge in mehrsitzigen Flugzeugen nur mit im gleichen Haushalt lebenden Personen oder maximal einer haushaltsfremden Person durchgeführt werden. Für Besucher, die einen Ausflug zum Flugplatz planen, ist insbesondere zu beachten, dass das Betreten des Geländes untersagt ist und Rundflüge bis auf Weiteres nicht angeboten werden. Der Aufenthalt im Zuschauerbereich um die Fliegerklause ist unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Kiosk und der Abholservice bei Ristorante Pizzeria “Da Mario” Fliegerklause sind freitags und samstags von 15 bis 19.30 Uhr sowie sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Ab dem 18. Mai wird auch die Fliegerklause zu den dann geltenden Rahmenbedingungen wieder öffnen, heißt es in der Mitteilung weiter. Wie in der Luftfahrt üblich, stehe die Sicherheit an oberster Stelle, betont der LSV Schwarzwald. Die Maßnahmen sollen – auch im Sinne der gesellschaftlich wünschenswerten Normalisierung – den Mitgliedern die Ausübung des Luftsports ermöglichen und gleichzeitig sicherstellen, dass eine Krankheitsübertragung vermieden werden kann. Quelle: ‘Schwarzwälder Bote‘.

Samedan: Knapp an der Katastrophe vorbei

Auf dem Engadin Airport in Samedan/Engadin ist es vor rund zwei Jahren beinahe zu einem Zusammenstoss zwischen einem Helikopter und einem Sportflugzeug gekommen. Mit Glück konnte eine Kollision in der Luft durch ein Ausweichmanöver verhindert werden. Verletzt wurde niemand, es gab keinen Sachschaden. Das geht aus dem Untersuchungsbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) von Ende April 2020 hervor.

Innsbruck: Segelflieger heben wieder ab

Nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen dürfen ab 1. Mai auch am Flughafen Innsbruck wieder die Segelflieger und Flugsporttreibenden den Flugbetrieb unter Einhaltung der gesundheitsrechtlichen Vorgaben aufnehmen. Die Betriebszeiten sind allerdings eingeschränkt. Der Terminal bleibt weiter geschlossen. Das Alltagsleben nimmt mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen Schritt für Schritt wieder Fahrt auf. „Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, ab dem 1. Mai den Flughafen mit eingeschränkten Betriebszeiten wieder zu öffnen. In einem ersten Schritt wird der Airport täglich von 8 bis 11 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr für alle Nutzer geöffnet sein. Der Terminal bleibt aber weiterhin geschlossen“, erklärte Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta am Donnerstag. Der Segelflugbetrieb werde durchgehend von 8 bis 19 Uhr möglich sein, wobei der Zutritt „auf der Nordseite“ auf die neuen Betriebszeiten abgestimmt ist (Zutritt von 7.45 bis 11 Uhr sowie von 15.45 bis 18.30 Uhr). „Weil derzeit noch nicht mit Linien- und Charterflügen zu rechnen ist, wird während der eingeschränkten Betriebszeit nur die Feuerwehrkategorie für kleine Flugzeuge garantiert. Sollten Flüge mit größerem Fluggerät geplant sein, kann der Flughafen mit einer Vorlaufzeit von drei Stunden auch eine höhere Feuerwehrkategorie gewährleisten“, heißt es in der Aussendung. Mit dieser Vorlaufzeit von drei Stunden können weiterhin etwa auch lebensrettende Ambulanzflüge oder Notfallflüge außerhalb der neuen, eingeschränkten Betriebszeiten stattfinden. „Allerdings muss für Flüge außerhalb dieser Zeiten neben der Landegebühr ein zusätzlicher Kostenersatz geleistet werden.“ Quelle: ‘Krone.at‘.

Air Ticino soll Flughafen Lugano retten

Das Tessin ist für Airlines ein hartes Pflaster. Nun arbeiten Investoren an der Lancierung einer neuen Fluggesellschaft. Sie soll die Sonnenstube mit dem Rest der Schweiz verbinden. Nach dem Niedergang der Airlines Darwin (2017) und Skywork (2018) hat kürzlich auch noch die Flughafenbetreiberin in Lugano Konkurs angemeldet. Nun gibt es aber neue Hoffnung. Eine Tessiner Gesellschaft hat die Marke «Air Ticino» eintragen lassen. Sie bestätigt der «Handelszeitung» konkrete Pläne für eine neue Fluggesellschaft. Der Markenzweck beinhaltet unter anderem Transport und «Geräte zur Fortbewegung zu Lande, in der Luft oder zu Wasser». Inhaberin ist die Firma Generalavia SA in Mendrisio TI. Ein Mitarbeiter der Gesellschaft bestätigt die Pläne. Sie umfassten ein Konzept für eine neue Fluggesellschaft und den gemeinsamen Betrieb der Tessiner Flugplätze. Die Pläne dürften sich verzögern. Wegen der Corona-Krise. Und weil sich die Betreibergesellschaft des Flughafens Lugano-Agno derzeit in einer ordentlichen Liquidation befindet. Quelle: ‘Blick‘.

Sicherheitsmitteilung für textile Fallschirmsysteme

Aufgrund der Lockerung der Verordnungen betreffend COVID-19 (SARS-CoV-2), muss darauf hingewiesen werden, inwieweit eine Desinfektion von textilen Luftfahrzeugen (Fallschirmsystemen) zu erfolgen hat, da bei Anwendung von ungeeigneten Mitteln eine erhebliche, aber nicht durch Sichtprüfung auffindbare Beschädigung/Schwächung der Materialien erfolgen kann.

  1. Um eine Beschädigung oder Verminderung der Festigkeit des Material zu verhindern, dürfen keine aggressiven Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel auf Fallschirmmaterial angewendet werden.
  2. Bei der Reinigung und Desinfektion von Arbeitsbereichen, soll dafür gesorgt werden, das Fallschirmsysteme/Materialien nicht damit in Berührung kommen können. Sollten Rückstände vorhanden sein, so können diese unter anderem, mit leichter (ph-Neutraler) Seifenlauge gereinigt werden, dies ist insbesondere der Fall wenn mit Bleichmitteln, Wasserstoffperoxiden oder anderen hoch aggressiven Mitteln desinfiziert wurde. Leichte, rein alkoholhaltige Mitteln beschädigen zwar nicht Nylon Gewebe, jedoch dessen Beschichtung.
  3. Bei Fallschirmsystemen/Material welches mit positiv getesteten oder COVID-19 Verdachtsfällen in Berührung gekommen ist oder einer Verunreinigung vermutlich ausgesetzt wurden sollten diese für mindestens 3 Tage separat gelagert werden und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen für eine weitere Kontamination mit dem Virus zu verhindern.

Fallschirme dürfen nicht in Kontakt mit Desinfektionsmitteln kommen.

Fazit für die Praxis: Wichtig ist, dass bei einer Desinfektion des Flugzeuges das verwendete Reinigungs-Mittel nicht mit Fallschirmen in Berührung kommt. D.h., neben Mikrofon oder Steuerelementen nicht gleich Schnallen, Gurten usw. mit desinfizieren.

Leipziger Flugplatz wird Strom-Tanke

Zwischen Neuer Messe und B 2 verwildert auf 28’531 Quadratmetern ein Stück Leipziger Luftfahrtgeschichte: der alte Flughafen Mockau. Lange Zeit war unklar, wie es dort weitergeht. Nun gibt es ein Konzept für Tower, Fliegerheim und Gelände. Das Unternehmen „Leipziger Ladepark“ will dort ab Herbst eine Strom-Tanke für E-Autos errichten. Unternehmensgründer Christian Werner (33): „Insgesamt sollen hier bis zu 200 Ladesäulen für E-Autos entstehen. Die Ladeplätze sollen mit Solaranlagen überdacht werden.“ Werner selbst kennt sich in der Automobilbranche aus, arbeitet derzeit noch für Porsche. „Neben Ladesäulen für private Nutzer wollen wir auch Ladeflächen für Lieferdienste oder Fahrdienstleister anbieten.“ Insgesamt soll der Bau des Ladeparks 4,5 Mio. Euro kosten. Werner: „1,5 Mio. Euro an Fördermitteln hat der Bund bereits bewilligt.“ Zeitgleich soll auch die Sanierung des Fliegerheims und des Towers starten. Werner: „Bisher gehört das Grundstück der NEG AG. Wir sind derzeit in Vertragshandlungen. Als Ladepark wollen wir das Grundstück erwerben, die NEG AG wird wohl die Gebäude behalten und sanieren.“ Sowohl im Tower als auch im Fliegerheim, zusammen 4’000 Quadratmeter groß, sollen u.a. Event- und Schulungsflächen entstehen. „Der Tower ist zudem der perfekte Ort für ein Restaurant oder eine Bar mit Dachterrasse“, schwärmt der Unternehmer. Ebenso soll ein Museum entstehen, in dem die Leipziger Luftfahrtgeschichte thematisiert wird. Werner: „Für alles müssen wohl um die 11,5 Mio. Euro investiert werden. Das Geld dafür kommt von Investoren, u.a. einem deutschen Solarparkbetreiber, Banken und aus Fördermitteln.“ Sein Traum: „Es wäre doch schön, wenn aus dem alten Luftschiffhafen ein Mobilitätsstandort der Zukunft wird.“ Quelle: ‘Bild.de‘.

Elektromobilität, die Zukunft der Luftfahrt

An der DHBW Mosbach geht es am Do. 14-05-2020 um 18:00 Uhr um Elektromobilität, diesmal um die Zukunft der Luftfahrt, die auch elektrisch sein wird. Morell Westermann, Pilot und Zukunftsforscher aus der Schweiz, wird über die Realität, Visionen und die Zukunft der Luftfahrt berichten.

  • Klimaneutrale Luftfahrt – Wo stehen wir heute, wann fliegen wir elektrisch?
  • Völlig neue Flugkonzepte – Wie futuristisch werden die Flugzeuge aussehen?
  • Was bedeutet das für uns? (Fluglärm, Sicherheit)
  • Wann ist das Fliegen mit der Drohne billiger als das eigene Auto?
  • Welche Chancen ergeben sich daraus? Für jede(n) einzelne(n) von uns?
  • Was bedeutet das, wenn ich für 100 CHF in 1 Stunde von St. Gallen nach Genf oder Frankfurt fliegen kann?
  • Wie verändert sich das, was wir heute „Pendeln zur Arbeit” oder den „Wochenendausflug” nennen?

Der Vortrag im Cyberspace, online stattfinden. Sie können sich über Ihren Webbrowser über diesen Link und das Passwort “fliegen!” einloggen. Alternativ können Sie über ihr Telefon dem Vortrag akustisch folgen.

Meeting-ID: 931 9588 2409
Passwort: fliegen!

Schnelleinwahl mobil
+496971049922,,93195882409#,,#,724514# Deutschland
+493056795800,,93195882409#,,#,724514# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
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+49 30 5679 5800 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland

Meeting-ID: 931 9588 2409
Passwort: 724514

Ortseinwahl suchen.

Der Beitrag stammt von Prof. Dr.-Ing. Rainer Klein, Leiter Studiengang Mechatronik, Duale Hochschule Baden Württemberg Mosbach.

Grimming TAL ab 25. Juli

Ab dem 25. Juli bis 1. August soll in Niederöblarn das 3. Grimming TAL und die steirische Meisterschaft im Streckenflug stattfinden. Das ist ein Wettbewerb für Streckenflug-Neulinge und Fortgeschrittene und gemäss Ausschreibung ideal für alle Piloten, die unter fachkundiger Anleitung ihre Kenntnisse im Gebirgs- und Streckenflug vergleichen und verbessern wollen. Hier geht’s zur Anmeldung.

Corona-freie Zone

Die Piloten der Fliegergruppen Geislingen, Gingen und Donzdorf warten sehnsüchtig auf Freigabe ihres Sports, bei dem kaum Infektionsrisiko besteht. Einige Vereine geraten in finanzielle Engpässe. Die Piloten aus dem Raum Geislingen hoffen, dass sie schon bald wieder am blauen Himmel ihren Flugbahnen ziehen dürfen. Quelle: ‘SWP.de‘.

FAA ermittelt gegen Harrison Ford

Nach einem Zwischenfall auf einem kalifornischen Flugplatz ermittelt die US-Flugaufsichtsbehörde FAA gegen Hollywoodstar Harrison Ford. Die Maschine des Schauspielers überquerte eine Start- und Landebahn, auf der ein anderes Flugzeug gerade das Landen mit sofortigem Wieder-Durchstarten übte, wie die FAA am Mittwoch erklärte. Der 77-jährige Star aus Filmen wie „Indiana Jones“ und „Star Wars“ war vom Tower aufgefordert worden zu halten, hatte die Ansage aber offenbar falsch verstanden. „Entschuldigen Sie, Sir, ich dachte genau das Gegenteil. Es tut mir furchtbar leid“, sagt der Schauspieler in einem aufgezeichneten Funkspruch. Beide Maschinen waren bei dem Zwischenfall auf einem Flugplatz im Landkreis Los Angeles am Freitag rund einen Kilometer voneinander entfernt, niemand kam zu Schaden. Ein Sprecher des Schauspielers sagte der Nachrichtenagentur AFP, bei dem Vorfall habe „zu keiner Zeit die Gefahr eines Zusammenstoßes“ bestanden. Es ist nicht das erste Mal, dass der begeisterte Pilot Ford Ärger wegen seines Hobbys hat. 2017 entging er knapp einer Strafe, nachdem er auf einem anderen kalifornischen Flughafen die Lande- mit einer Rollbahn verwechselt hatte und mit seinem Kleinflugzeug dicht über eine Boeing 737 mit 116 Insassen hinweggeflogen war. Zwei Jahre zuvor musste er mit einem Oldtimer-Flugzeug nach einem Triebwerksausfall auf einem Golfplatz notlanden und erlitt dabei mehrere Knochenbrüche. Quelle: ‘Stuttgarter Zeitung‘.

Nur Bussarde in der Thermik

In Musbach findet derzeit kein Flugbetrieb statt. Damit hält sich die Fliegergruppe Freudenstadt an die Maßgaben der Sportverbände und Sportbünde sowie des Deutschen Aeroclubs und des baden-württembergischen Luftfahrtverbands. Sportstätten, Sportanlagen, Spielanlagen und Sporthallen sind zudem auch kraft Gesetz der Corona-Verordnung derzeit geschlossen. Nun hoffen die Segelflieger, wie andere Sportler auch, dass es nach der Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Krise bald Lockerungen für den Sport gibt. Dazu hat der Präsident des DAeC (Deutscher Aero Club) Stefan Klett für die rund 100 000 Luftsportler einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst, um auf die Belange der Sportler hinzuweisen. Ebenso hat der baden-württembergische Luftfahrtverband (BWLV) ein Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und an Minister verfasst, um auf die Situation in den 180 Vereinen mit rund 20 000 Mitgliedern – etwa 11 000 davon aktiv – hinzuweisen. Zum Ausdruck kam dabei, dass der BWLV die zwischen Bund und Ländern bis dato abgestimmten Maßnahmen zur Bewältigung der Krise ausdrücklich befürwortet und unterstützt. Die Beschlüsse der Politik trage der Luftsport mit, denn es gehe darum, die insgesamt gute Bewältigung der Krise bestmöglich weiter zu stabilisieren, so BWLV-Präsident Eberhard Laur. Einen Flugbetrieb wie in guten alten Zeiten wird es 2020 für die Mitglieder der Fliegergruppe Freudenstadt sicherlich nicht geben. Die Flieger hoffen, zumindest in kleiner Form Überprüfungs- und Übungsflüge absolvieren zu können. Die sind nach der langen Winterpause eigentlich ein Muss, damit die Flugsicherheit gegeben ist. So hat der BWLV einige Vorschläge an die Landesregierung weitergegeben, die zumindest einen eingeschränkten Flugbetrieb in den Vereinen möglich machen könnten. Da der Luftsport im Freien und auf einer großen Fläche ausgeübt wird, sei es möglich, größtmögliche Mindestabstände einzuhalten. Im Leitfaden für den Wiederbeginn des Luftsports hat der Verband alle wesentlichen Maßnahmen festgehalten, die unter Berücksichtigung der Distanz- und Hygieneregeln der Corona-Verordnung den Infektionsschutz im Luftsport sicherstellen. Quelle: Lothar Schwark im ‘Schwarzwälder Boten‘.

Gute Sicht, aber keine Vogelperspektive

Bei der Flugsportgemeinschaft (FSG) Soest herrscht weitestgehend Stillstand – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Motorflugzeuge, Motorsegler und Segelflugzeuge stehen in der Halle des Flugplatzes Soest-Bad Sassendorf in Lohne, das Vereinsleben ruht ebenfalls seit sieben Wochen. Quelle: ‘Soester Anzeiger‘.

Unverbaubare Aussicht

In keinem anderen Flugzeugtyp ist das Erlebnis des Fliegens so unmittelbar wie in einem Segelflugzeug: Der Pilot sitzt vor den Flügeln unter einer Glashaube und das einzige Geräusch ist das Rauschen des Fahrtwindes. 3’500 Meter über dem Pic de Bure in den Französischen Alpen mit Blick auf den entfernten Mont Blanc. Quelle: ‘Stern.de’.

DFS: weniger Lotsen durch Corona

“Es ist definitiv weniger los”, seufzt Damaris Schönfeld. Bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen kontrolliert die 26-Jährige im Schichtdienst den Luftraum östlich von Frankfurt in einem Dreieck bis Nürnberg und Stuttgart. Wegen der Corona-Krise fliegen in dem sonst extrem dicht besetzten Luftraum nur noch vereinzelte Passagiermaschinen und die derzeit gut ausgelasteten Frachter. Die Verkehrsleistung ist um rund 85 Prozent gesunken und die Lotsen müssen trotz zusammengelegter Sektoren aufpassen, dass sie in der Flaute nichts Wichtiges übersehen. “Die Konzentration oben zu halten, ist ein wichtiger Teil meines Jobs”, sagt Schönfeld, die nach ihrer Ausbildung bereits seit fast drei Jahren am Kontrollschirm sitzt. Übrigens niemals allein, sondern immer mindestens in Zweier-Teams. “Fluglotsen sind keine Einzelkämpfer” lautet ein wichtiger Grundsatz der Luftverkehrskontrolle.

Die DFS gehört mit ihren vier Kontrollzentralen und Towern an allen 16 internationalen Flughäfen Deutschlands zweifelsfrei zur kritischen Infrastruktur des Landes. Der Luftraum muss auch in Krisenzeiten reibungslos funktionieren. Das bedeutet, dass für Szenarien wie die aktuelle Pandemie ausgearbeitete Notfallpläne vorliegen. Die bundeseigene GmbH hat nach eigenen Angaben in ihren Reihen bislang zehn nachgewiesene Corona-Fälle erlebt, von denen vier Mitarbeiter bereits wieder genesen sind. Nach einem Corona-Nachweis bei einem aktiven Tower-Lotsen in München Anfang März war die gesamte Schicht in Quarantäne geschickt worden. Schon beim leisesten Verdachtsfall würden die Mitarbeiter und Kontaktpersonen nach Hause geschickt oder gleich dort gelassen, versichert Sprecherin Ute Otterbein.

Die Lotsenpulte sind groß genug, dass man voneinander den Mindestabstand von 1,5 Metern halten könne, versichert die Lotsin Schönfeld. Neben ihr steht immer Desinfektionsmittel für die Konsole, ihr Headset nutzt sie ohnehin ausschließlich selbst. Kurzfristig seien Plexiglas-Trennwände zu den Kollegen diskutiert, aber auch schnell wieder verworfen worden. “Wir müssen einfach miteinander kommunizieren.” Quelle: ‘airliners.de‘.

Schweiz: Kein flächendeckendes Transponder-Obligatorium

Im Frühling 2019 führte das BAZL bei den involvierten Stakeholdern eine Vernehmlassung über die Einführung einer generellen Transponderpflicht auch für Segelflugzeuge und Ballone durch. Nach einer Abwägung der Vor-und Nachteile hat sich das BAZL entschlossen, auf ein flächendeckendes Obligatorium zu verzichten und dafür Transponder Mandatory Zones (TMZ) in sicherheitskritischen Zonen einzuführen.

In den vergangenen Jahren hatte die SUST mehrere Sicherheitsempfehlungen zu gefährlichen Annäherungen (Airprox) zwischen Luftfahrzeugen im VFR- und IFR-Verkehr ausgesprochen. Dabei wurde empfohlen, auch den Sichtflugverkehr für die Flugsicherung mit Hilfe von Transpondern sichtbar zu machen. Gestützt auf einen Beschluss der Amtsleitung des BAZL führte das Amt im Frühling 2019 ein Stakeholder-Involvement zur Einführung eines flächendeckenden Transponderobligatoriums im gesamten Luftraum E durch.

Bei der Vernehmlassung wurde das flächendeckende Obligatorium zwar von der Flugsicherung Skyguide, dem Ballonverband oder dem Dachverband Aerosuisse begrüsst, vom Schweizerischen Aero-Club und mehreren Segelflugorganisationen aber abgelehnt. Hauptgegenargumente waren vor allem die fehlende Verhältnismässigkeit sowie der aus Sicht dieser Verbände nicht vorhandene tatsächliche Sicherheitsgewinn.

Das BAZL hat die Einwände gegen ein flächendeckendes Obligatorium analysiert und den Vorteilen gegenübergestellt. Ein generelles Transponder-Obligatorium im gesamten Luftraum E (bis jetzt nur ab 7000ft über Grund für Motorflieger) hätte zwar die Sichtbarkeit des VFR-Verkehrs für die Flugsicherung im Luftraum E und damit auch die Sicherheit erhöht, ohne die bereits komplexe Luftraumstruktur in der Schweiz zusätzlich zu belasten. Auf der anderen Seite bewegen sich viele Segelflieger im Luftraum E in Zonen, wo kaum oder gar kein IFR-Verkehr stattfindet und die Radarabdeckung nicht immer gewährleistet ist

Gemäss den Abklärungen des BAZL sind erst ein Drittel der in der Schweiz immatrikulierten Segelflugzeuge mit Transpondern ausgerüstet. Ein Umrüsten bei Oldtimersegelflugzeugen wäre zum Teil schwierig bis unmöglich. Auch bei Akrobatiksegelflugzeugen stellt sich die Frage nach der Verhältnismässigkeit, da diese Flugzeuge in der Regel nicht für Streckenflüge verwendet werden. Zudem würde die Flugdauer bei Segelflugzeugen durch den zusätzlichen Energiebedarf reduziert. Ein weiterer Punkt betrifft die Berücksichtigung neuer Technologien wie U-Space, die in absehbarer Zeit eingeführt werden.

Aufgrund der eigenen Lagebeurteilung verzichtet das BAZL daher auf das ursprünglich vorgesehene flächendeckende Transponder-Obligatorium für Segelflugzeuge und Ballone sowie auf die Ausdehnung auf den gesamten Luftraum E. Da das Betreiben von Transpondern grundsätzlich ein taugliches Mittel zur Verbesserung der Sicherheit ist, ist die Einführung einer lokalen Transponderpflicht mittels Schaffung von neuen Transponder Mandatory Zones (TMZ) vorgesehen. Diese sollen an Orten errichtet werden, wo ein erhöhtes Risiko von gefährlichen Annäherungen zwischen IFR-und VFR-Verkehr besteht.

Zudem prüft das BAZL zusammen mit Skyguide, wie «listening squawk» als weitere Massnahme zur Erhöhung der Flugsicherheit eingeführt werden soll, nachdem im Ausland damit bereits gute Erfahrungen gemacht wurden. Mit der entsprechenden Transpondereinstellung signalisiert der VFR-Pilot gegenüber der Flugsicherung, dass er hörbereit ist. Entsprechend wird das BAZL ein neues Projekt starten, welches aufgrund einer Risikobeurteilung die geeigneten Lösungen so rasch als möglich umsetzen wird.

Nur ‘Take-Away’ am Flugplatz Bienenfarm

Nachdem am Flugplatz Bienenfarm aufgrund der Corona-Pandemie alle für 2020 geplanten großen Flug- und Publikumsveranstaltungen abgesagt und auf 2021 geschoben werden mussten, öffnet ab Freitag, 1. Mai, die Gaststube mit einem kleinen “Auf-die-Hand”-Angebot. Freitags bis Sonntags und an Feiertagen von 11 bis 21 Uhr ist eine kleine Auswahl aus warmen und kalten Getränken, sowie süßen und deftigen Speisen für Ausflügler, Fahrradfahrer und andere “Vorbeifahrende” im Angebot. Der Flugplatz Bienenfarm wird seit 2017 zu einem Hotspot für Oldtimer-Flugzeuge entwickelt. Als “Fliegendes Museum” sind hier vor allem Flugzeuge aus dem 1930er bis 1950er Jahren am Boden und in der Luft zu bewundern. Schon im Laufe des Winters wurde der Biergarten neu angelegt und in die Gastro-Infrastruktur investiert. Nachdem nun der Veranstaltungskalender zwangsweise ausfällt, will man das Jahr 2020 für weitere Baumaßnahmen und Modernisierungen nutzen. So wird im Zeitraum von Mai bis September eine neue Flugzeughalle als Ausstellungsfläche für die vielen historischen Flugzeuge am Platz entstehen und weitere, eigentlich für die nächsten Jahre geplanten Baumaßnahmen werden vorgezogen. Der Oldtimer-Flugplatz Bienenfarm liegt unweit des Havelland-Radweges. Wer das Wochenende für eine Fahrradtour nutzt, der kann auf dem Flugplatz bei Paulinenaue alles für ein stilvolles Picknick im Grünen bekommen. Quelle: ‘moz.de‘.

Segelflug-Unfall am Bettlachberg

Der Pilot eines Segelflugzeugs hat sich am Sonntag bei einem Flugunfall am Bettlachberg im Kanton Solothurn erhebliche Verletzungen zugezogen. Die Meldung sei kurz nach 14.35 Uhr eingegangen, bestätigte Astrid Bucher, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn, eine Meldung von blick.ch. Auf der Onlineplattform war das Video eines Leserreporters zu sehen, das den Moment zeigt, in dem das Segelflugzeug in die Wandfluh prallt. Nach ersten Erkenntnissen hatte das Segelflugzeug zuvor eine Stromleitung touchiert, wie die Kantonspolizei Solothurn am Abend mitteilte. Anschliessend prallte es in die Felswand der Wandfluh in der Region des Bettlacherbergs. Dann stürzte das Flugzeug in den Wald oberhalb des Restaurant Bettlachberg und brach auseinander. Der Pilot war laut Angaben der Kantonspolizei alleine im Segelflugzeug. Er sei mit erheblichen Verletzungen geborgen und von der Rega ins Spital geflogen worden. Für die Bergung des Piloten standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei sowie der Stadtpolizei Grenchen im Einsatz. Aufgeboten worden sei auch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust). Zur Klärung des genauen Hergangs des Unfalls sucht die Polizei Zeugen. Laut blick.ch war das Segelflugzeug eines von drei Flugzeugen, die zuvor gemeinsam auf dem Flugplatz Grenchen SO gestartet seien. Die beiden anderen Segelflugzeuge seien nach dem Absturz unversehrt zum Flugplatz zurückgekehrt. Quelle: ‘TeleBasel‘. Video: ‘Blick / TeleM1‘.

Mannheimer Flugplatz erwartet Millionendefizit

Der Mannheimer City Airport rechnet wegen der Corona-Pandemie für dieses Jahr mit einem Defizit von 1,4 Millionen Euro, berichtet der “SWR”. Derzeit fallen 95 Prozent der Geschäftsflüge aus. Auch die Linienflüge nach Hamburg und Berlin der flughafeneigenen Rhein-Neckar-Air bleiben weiter ausgesetzt. Quelle: ‘Airliners.de‘.

Wer braucht die AUA?

Die AUA soll nur Staatshilfe bekommen, wenn sie ihre Drehkreuzfunktion in Wien behält. Da geht es um Anbindung und den Standort Österreich. Kann das nur die AUA bieten? Die Uhr tickt, eine Entscheidung in den Verhandlungen zwischen AUA-Mutter Lufthansa und deutscher Regierung wird aber trotzdem nicht so bald erwartet. Der Aufsichtsrat der Airline tagte am Montag, die Hauptversammlung am Dienstag. Wohlinformierte gehen davon aus, dass der Rettungsschirm am Donnerstag, spätestens Freitag fix ist und präsentiert wird. Die Airline braucht schließlich eine Lösung für den Gesamtkonzern, also auch für ihre Töchter Austrian, Swiss und Brussels. Auch österreichische, Schweizer und belgische Töchter der Lufthansa haben ja um Staatsgeld angesucht. Wobei es Swiss ausschließlich um garantierte Kredite (1,2 Milliarden Franken) geht – der Schweizer Staat will dem Vernehmen nach eine Art Wachstumsgarantie herausverhandeln: Baut die Mutter die Hubs in München oder Frankfurt aus, soll Zürich um den gleichen Anteil wachsen, wobei eine Differenz bis zu 15 Prozentpunkte toleriert werde. Zudem hätten die Schweizer gern Lufthansa-Aktien als Kreditbesicherung – aber das scheint nicht sehr realistisch. Bei Lufthansa geht es um ein Hilfspaket von rund zehn Milliarden Euro, die Bundesrepublik soll im Gegenzug mit 25,1 Prozent einsteigen. Quelle: ‘Der Standard‘.

Video: 1000 km im Südföhn

Vor rund einem Jahr, damals noch garantiert virenfrei: ein Flug im Südföhn – 1.000 Kilometer in etwas über zehn Stunden – Impressionen aus dem Cockpit des Unterwössener Föhnfliegers Roland Henz.

Unfreiwilliger Zwischenhalt in Räfiser Landewiese

Ein seltenes Bild bot sich am Sonntagnachmittag auf einem Feld bei Räfis: Auf dem Acker parkierte ein Segelflugzeug. Wie eine Augenzeugin berichtet, steht dieses nicht freiwillig da. Kurz vor 16 Uhr musste der von Norden herkommende Pilot eine Notlandung machen. Wie Florian Schneider, Stellvertretender Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St. Gallen, mitteilt, habe der unverletzte Pilot zu Protokoll gegeben, dass er den Hilfsmotor nicht starten konnte. Aufgrund der Motorenprobleme hat der Segelflieger bereits mit der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) Kontakt aufgenommen. Wie Schneider weiter sagt, sei der Fall für die Kapo bereits abgeschlossen. «Es gibt keine strafrechtliche Verfolgung, da niemand verletzt wurde.» Sogar das Segelflugzeug ist nur leicht versehrt. Ausserdem stehe der Pilot mit dem Besitzer des Felds direkt in Kontakt, um mit ihm die bei der Landung verursachten Schäden zu bereinigen. Quelle: ‘St. Galler Tagblatt‘.

Covid-Luftbrücken und -Rekorde

Lange Nonstop-Flüge und neue Strecken: In der Corona-Krise ist plötzlich vieles möglich, auch im Luftverkehr. Das führt mitunter zu kuriosen Flugbewegungen – und einem neuen Weltrekord. Die Corona-Krise stellt auch die Luftfahrt auf eine bislang ungekannte Zerreißprobe. Dutzende Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb vorübergehend eingestellt, Tausende Flugzeuge stehen am Boden. Einige wenige Flugzeuge bringen Urlauber zurück in die Heimat, allein die Lufthansa-Gruppe hat in den vergangenen Tagen mehr als 25.000 Urlauber zurückgeholt. Das führt mitunter zu ungewöhnlichen und einmaligen Flugbewegungen. In einem Fall wurde sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt. Weil die Kreuzfahrtgesellschaft Norwegian Cruise Line ihren Betrieb bis zum 11. April 2020 aussetzt, musste die Südseefahrt der „Norwegian Jewel“ mit 2000 Passagieren und 1000 Besatzungsmitgliedern vorzeitig beendet werden. Allerdings verweigerten sowohl die Fiji-Inseln als auch Neuseeland dem Schiff die Anlaufgenehmigung. Nach einem Tankstopp in Amerikanisch-Samoa durfte die „Norwegian Jewel“ schließlich in Hawaii ausschiffen. Dort trafen kurz später zwei Boeing 747 der spanischen Charterfluggesellschaft Wamos Air ein, um die Urlauber nach Europa zurückzuholen. Ein Flug ging nach London, der andere nach Frankfurt: EB9461 führte in 14 Stunden und 45 Minuten nonstop von Honolulu nach Frankfurt und landete dort am Mittwoch. Den letzten Nonstop-Flug zwischen Deutschland und Hawaii gab es vor neun Jahren, als die Lufthansa einmalig einen A340 von München nach Honululu schickte und damit den längsten Flug in der Geschichte des Unternehmens durchführte.

Für gewöhnlich legen Flugzeuge der Fluggesellschaft Air Tahiti Nui auf ihrer Reise von Papeete (Tahiti) nach Paris einen Zwischenstopp in Los Angeles ein. Ein Nonstop-Flug wäre zwar technisch möglich, aber unrentabel, da sich die Nutzlast aufgrund des zusätzlichen Kerosins verringert und zusätzliches Personal nötig wäre. Aufgrund geänderter Einreisebestimmungen für die Vereinigten Staaten verzichtete die Airline am 15. März allerdings auf den Zwischenhalt und flog nonstop von Papeete nach Paris. Flug TN64 stellte damit einen Rekord für den längsten Passagierflug (Luftlinie) auf. Der Dreamliner benötigte für die 15.715 Kilometer lange Strecke 16 Stunden und 14 Minuten, der regulär längste Linienflug wird von Singapore Airlines mit einem A350-900ULR zwischen New York und Singapur betrieben (15.345 Kilometer Luftlinie). Zugleich war TN64 gewissermaßen der längste Inlandsflug der Welt – Tahiti gehört zu Frankreich. Quelle: ‘FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

DG-1001e neo Projekt-Update

Obwohl DG Flugzeugbau sehr früh auf Corona reagiert hat, stellt die aktuelle Situation den Betrieb vor einige Herausforderungen. So sind Verzögerungen im Produktionsablauf leider nicht zu vermeiden. Aber der Prototyp befindet sich in der Endmontage und wird fertig gestellt. Aktuell ist der Segelflug zwar in einigen Bundesländern wieder erlaubt, dies aber nur einsitzig. DG hofft, dass Doppelsitzerflüge demnächst wieder erlaubt werden.

Helmut-Schmidt-Universität entwickelt Drohnen-Luftraum-Management

Das Bundesverkehrsministerium übergab am 14.2.2020 in Berlin drei Forschungsprojekten aus dem Bereich Drohnen und Lufttaxis Zuwendungsbescheide. Darunter ist mit einer Förderung in Höhe von 3 Millionen Euro das Projekt „UDVeo“ (Urbaner Drohnen-Verkehr effizient organisiert), das von einem Konsortium um die Helmut-Schmidt-Universität entwickelt wurde. Drohnen haben sich rasant zu hochkomplexen technischen Systemen entwickelt, die in naher Zukunft viele nützliche Aufgaben übernehmen werden – vorausgesetzt es gelingt ihre sichere Integration in den Luftraum. Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet für Forschungsvorhaben zu Drohnenthemen beste Voraussetzungen: Ein komplexer und verdichteter Stadtraum, in großen Teilen in der Kontrollzone des Flughafens, mit einer großen Zahl von Betreibern und Unternehmen, die schon heute Aufgaben mit Hilfe von Drohnen erledigen. Auch die bauliche Infrastruktur bietet vielfältige Einsatzbereiche für Drohnen: Die Bausubstanz von Brücken und alten Gebäuden, der Zustand von Dächern und Industrieanlagen, aber auch die Gesundheit des Baumbestandes in den Parks und Alleen wird heute schon vielfach mit Hilfe von Drohnen schnell und unkompliziert erfasst. Das ist im Regelfall nicht nur günstiger, sondern auch sicherer als die bisher notwendigen Arbeiten. Drohnen können aber auch wichtige medizinische Hilfsmittel, beispielsweise Blutkonserven oder Medikamente, schnell und unabhängig von der Verkehrssituation am Boden transportieren, auch hier mit einem Sicherheitsgewinn als Nebeneffekt: Der Einsatz von Krankenwagen, die bisher für solche Transporte mit Sonderrechten durch die Stadt fahren müssen, wird ersetzt. Mit einer wachsenden Anzahl sinnvoller Drohnennutzungen sind auch Herausforderungen verbunden, denn es gilt, den neuen Luftverkehr sicher und zuverlässig abzuwickeln. Mit steigender Zahl gleichzeitiger Drohnenflüge wächst die Notwendigkeit, die Einsätze der Drohnen zu erfassen und die Flüge untereinander zu kontrollieren, also den von den Drohnen genutzten Luftraum zu managen. Quelle: ‘Hamburg.de‘.