Hervorgehobener Beitrag

Soaring expert flights bei SchänisSoaring

Genug vom Fliegen im Flachland?

Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer Arcus M von SchänisSoaring eröffnet neue fliegerische Horizonte – wie etwa diesen königlichen Blick auf die ‚Drei Zinnen‘ im Pustertal.

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In der kommenden Saison können Sie im bekannten Schweizer Segelflug-Kompetenz-Zentrum am Fusse der Schweizer Alpen mit einem erfahrenen Fluglehrer und im selbststartenden Arcus M die Alpen kennen lernen. Das klassische Fluggebiet umfasst dabei das Schweizer und Österreichischen Alpen-Vorland sowie die Alpenregionen von Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich.

Von Experten lernen

Schänis ist über die Schweizer Landesgrenzen hinaus als Segelflug-Kompetenz-Zentrum weitherum bekannt – nicht nur wegen seiner langen Flüge im Südföhn vom höchsten europäischen Gipfel bis vor die Tore Wiens, sondern auch von einzigartigen Thermik-Erlebnissen im Alpenraum.

Im Rahmen der renommierten Flugschule, gelegen zwischen Zürich und Chur und unmittelbar am Fusse der Alpen, engagieren sich rund 30 Fluglehrer – darunter international bekannte Wettbewerbs-Piloten – aber ausnahmslos erfahrene und Alpenflieger, welche sich weiter über den Flugplatz-Rand hinaus bestens auskennen. Da kann es durchaus vorkommen, dass Sie von einem mehrfachen Landesmeister auf dem hinteren Sitz persönlich gecoacht werden.

Das Matterhorn ist an einem normalen Thermiktag auf einem Soaring Expert Flight in Griffnähe.

Massgeschneiderte, persönliche fliegerische Weiterbildung

SchänisSoaring offeriert auch 2019 bereits die dritte Saison in Folge professionelle und gleichzeitig individuelle Segelflug-Weiterbildung mit dem selbststartenden Arcus M. Der eigenstartfähige Hochleistungs-Doppelsitzer erlaubt bei regionalen Wetter-Einschränkungen auch das Einfliegen in ein vielversprechenderes Wetterfenster und offeriert damit mehr Flexibilität bei der Gestaltung des individuellen fliegerischen Weiterbildungsprogrammes. Dieses wird auf jeden Fall eng auf die fliegerischen Bedürfnisse des Fluggastes abgestimmt.

Theoretische Experten-Tips direkt selber in der Praxis umsetzen

Der Segelflug in den Alpen unterscheidet sich erheblich vom Fliegen im Flachland – die gute Nachricht ist, dass Sie nicht jede (schlechte) Erfahrung selber machen müssen – für einmal können Sie vom Know How anderer direkt profitieren. SchänisSoaring nimmt Sie mit dem Soaring Expert Flights-Angebot ‚an die Hand‘ und führt Sie in diesem persönlichen und auf Ihre fliegerischen Bedürfnisse zugeschnittenen Weiterbildungsprogramm sicher an und durch die Herausforderungen des Alpen-Segelfliegens und des Streckenfliegens in einer anspruchsvollen Gebirgs-Region.

Auch die südfranzösischen Hochalpen sind ab Schänis an einem guten Thermiktag erreichbar. Diese Aufnahme stammt von einem sommerlichen Thermiktag und zeigt neben den beiden strahlenden Piloten den Lac du Mont Cenis im Hintergrund.

Die folgenden Themen sind üblicherweise – immer abhängig von der Wetter-Situation – Bestandteil Ihres Aufenthaltes in Schänis:

  • Persönliche Streckenflug-Optimierung
  • Erkennen und Nutzen der Katabatik auf einem engen Endanflug
  • Wie befreit man sich aus einer Talinversion?
  • Sicheres Ausschöpfen des Potenzials eines Eigenstarters
  • Fliegen in Hang-, Thermik-, Wellen-Aufwinden
  • Nutzen von Konvergenzlinien
  • Erkennen und Nutzen von Talwind-Systemen
So ist Ihre Aussicht im Short Final aus dem Arcus M auf den Start- und Ziel-Flugplatz von Schänis in der Schweiz.

Know How-Transfer

Während der Soaring Expert Flights erweitern die TeilnehmerInnen ihr Know How nachhaltig und reifen selber zum Experten. Die Kosten pro Tag liegen bei CHF 850.-, das Angebot enthält den Flugzeug Charter, einen Fluglehrer mit ausgewiesener Alpen-Expertise, Briefing, den Flug selber sowie ein persönliches De-Briefing mit dem Ziel, dass die TeilnehmerInnen persönlich möglichst viele Erfahrungen mit nach Hause nehmen können.

Teilnahme an Wettbewerben

SchänisSoaring offeriert übrigens je nach Verfügbarkeit auch Teilnahmen mit dem Arcus M und einem Experten in Europa – auch hier können Sie auf ein breit abgestütztes Know How Ihres ‚personal coaches‘ in den Fluggebieten Mittel- und Südeuropas zählen. Auskunft und Anmeldung ist möglich unter: info@schaenissoaring.ch oder Tel: +41 55 619 60 40

Segelflugpfade durch die Maurienne

Flugregionen-Präsentation:
Segelflugpfade durch die Maurienne – von Briançon nach Aosta

Dieser Bericht zeigt Ihnen, welche Segelflugpfade Sie elegant durch das Modane-Tal führen.

Bei Flugvorbereitungs-Briefings mit Segelflug-Bedingungen, die Flüge von den südfranzösischen Segelflug-Zentren in die Alpen erwarten lassen, tauchen häufig die Ortsbezeichnungen ‘Modane-Tal’ oder ‘Maurienne’ auf. Gelegentlich ist damit der Hinweis von Fliegerkameraden verbunden, dass die Querung dieser Region beim letzten Versuch schwierig gewesen sei und man sich nur mit Mühe zurück in die aktive Luft in den französischen Alpen habe retten können.

Erschliessen Sie sich mit ‚Segelflugpfade durch die Maurienne‚ das Know How, wie Sie dieses thermisch seltsame Tal elegant durchfliegen können.

Sie erhalten nicht nur einen siebenseitigen Beschrieb erprobter Segelflug-Pfade durch die Maurienne, sondern finden im Artikel eingebunden zusätzlich kostenlos ein IGC-File mit einem Beispielflug zum nachfliegen, eine detaillierte Karte mit der geflogenen Route sowie eine Google Earth-Übersicht der Landemöglichkeiten und den Zugang zu OpenAIP-Flugplatzdaten der Region.

Freiburger Segelflieger ziehen Stadion-Klage zurück

Der Anwalt der Flieger setzt auf gute Nachbarschaft mit dem SC Freiburg: Nachdem die neue Grasbahn für den Segelflug genehmigt worden ist, wurde die Klage zurückgezogen. Die Segelflieger haben ihre Klagen gegen das SC-Stadion auf dem Flugplatz zurückgezogen. Damit endet ein Konflikt, der beim Bürgerentscheid vor gut vier Jahren seinen Höhepunkt erreichte und auch im vergangenen Jahr noch die Gemüter erhitzte. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

LSV Radevormwald flog 100’000 km

„Als ich die Zahlen unserer Streckenflüge für unsere Jahreshauptversammlung zusammenstellte, konnte ich es kaum glauben“, sagt der Flugbetriebsreferent des Luftsportverein Radevormwald, Christian Ronge. „Wir Segelflieger auf dem Flugplatz Radevormwald haben im Jahr 2018 rund 100.000 Kilometer zurückgelegt. Das ist eine enorme Leistung. Das hat uns in NRW auf Platz 5 gebracht“. „Das zeigt, dass wir ganz oben mitmischen und das Bergische Land würdig vertreten.“ Die Strecke reicht zweieinhalbmal um den Globus. In diesem Jahr soll die Gesamtstrecke noch ausgebaut werden. Vom 27. Mai bis 1. Juni wird der WennemaCup in Radevormwald stattfinden, der gerade junge Pilotinnen und Piloten im Streckenflug fördern möchte. Auf der Jahreshauptversammlung des LSV Radevormwald am vergangenen Wochenende wurden neben den erfreulichen Berichten über den Streckensegelflug der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Quelle: ‚rp-online.de‚.

Motorschaden groundete Dewoitine

Das historische Flugzeug Dewoitine D 26 scheint vom Pech verfolgt. Nach einem zum Glück glimpflich verlaufenen Unfall bei der Landung im August 2016, bei der sich das Flugzeug überschlug, kam es am 1. September 2018 in Thun zu einem weiteren Zwischenfall, der sich nach der Landung als schwerwiegender Motorschaden erwies. Die Dewoitine steht seither im Hangar in Thun und ist bis auf weiteres gegroundet. Der Pilot startete mit dem ehemaligen militärischen Trainingsflugzeug HB-RAG, in Formation mit der baugleichen HB-RAI auf der Graspiste 32 in Thun. Nach dem Start stellte der Pilot auf 600 Fuss über Grund unübliche Vibrationen fest. Er verringerte die Leistung, führte eine Platzrunde durch und landete das Flugzeug sicher auf der Graspiste. Am Folgetag wurde vom Unterhaltsbetrieb an der Kurbelwelle ein tiefer, korrodierter Riss festgestellt. Dieser lag unterhalb des Propellerkonus und war erst nach Demontage des Propellers sichtbar. Die weitere Demontage führte dann sogar zum Bruch der Kurbelwelle an dieser Stelle. Mehr Informationen im Bericht des Grenchener Tagblattes.

Luftige Spaziergänge über den Südalpen

Ausgewählte Filmschnipsel zahlreicher Segelflüge in den Südalpen, aufgenommen aus dem Cockpit eines Discus 2-18 m. Startort: das nationale französische Segelflugzentrum Saint Auban / Chateau Arnoux (CNVV). Quelle: Annecy Mini Voiles.

Wasserkuppe kann Betrieb wieder aufnehmen

Nach einem tödlichen Flugunfall im Herbst 2018 auf der Wasserkuppe gestatten die Behörden dem Flugplatz unter Auflagen die Wiederaufnahme des Betriebs ab dem Frühjahr. Das Regierungspräsidium (RP) Kassel vereinbarte in der Winterpause mit dem Flugplatzbetreiber weitere „Optimierungsmaßnahmen“. Beim Unglück war im Oktober ein Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgerast und hatte eine Frau und ihre beiden Kinder getötet. Der Pilot hatte versucht, nach einem Landeversuch durchzustarten, was ihm aber nicht gelang. Die Maschine durchbrach eine Schranke und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg. Mehr im Originalbericht von NTV.

Junges Team am Steuerknüppel

Der guten Stimmung unter den Mitgliedern sei es zu verdanken, dass die Vorstandsarbeit erleichtert werde, betonte der Vorsitzende Robin Hoffmeister und dankte für das Engagement. Dadurch konnte das Flugplatzfest, das von der Bevölkerung sehr gut angenommen werde, wieder erfolgreich abgehalten werden. Im Vorstand ist kein Mitglied über 40 Jahre alt. Im Bereich Technik wird momentan in Eigenregie und in der eigenen Werkstatt ein Segelflugzeug wieder aufgebaut, das aufgrund eines Unfallschadens günstig gekauft wurde. Die Fliegergruppe Lahr-Ettenheim startet Ende März den regelmäßigen Flugbetrieb. Das Flugplatzfest ist am 14. und 15. September. Mehr im Bericht der Badischen Zeitung.

Erstflug des Fly-by-wire-Nixus

Paulo Iscolds Nixus hat am 4. März auf dem Castle Airport (Ex-Air Force Base) in Merced, Kalifornien, erstmals abgehoben. Ziel des Nixus-Projekts ist, die Grenzen des Segelflugsports zu verschieben und die allgemeine Luftfahrt mit Innovationen zu bereichern. Die primäre technische Herausforderung war die Entwicklung eines Flügels mit extrem hoher Streckung unter Verwendung von Fly-by-Wire-Steuerung – das erste Mal, dass Fly-by-Wire-Technologie in einem Flugzeug der Allgemeinen Luftfahrt eingesetzt wird. Mehr Informationen auf der Nixus-Webseite oder bei facebook.

Fluglotsen-Recruiting Day

Fluglotsen-Beruf-Interessierte können sich beim austro Control Recruiting Day am 23. März am Flughafen Wien von 9.00 bis 18.00 Uhr selbst ein Bild des Berufes machen. Im Rahmen exklusiver Führungen wird ein Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung gewährt. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm am Recruiting Day ab. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, mit einer brandneuen Virtual Reality Experience virtuell in den österreichischen Luftraum einzufliegen und die Welt der Flugsicherung aus der unmittelbaren Lotsenperspektive zu erleben. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Pro Jahr nimmt austro Control bis zu 40 Trainees auf. Mehr Informationen und Anmeldung bei austro Control.

Nationale Wettbewerbe: Regeländerungen 2019

Für Segelflug-Wettbewerbe auf nationaler Ebene stehen für 2019 signifikante Änderungen fest. Sie betreffen die SWO und Änderungen der Zyklen, welche die Qualifikation und die Deutschen Meisterschaften betreffen. Ebenfalls gibt es Änderungen für die Wettbewerbsordnung DMst 2019. Das gesamte Segelflug Update können Sie hier beim DAEC als PDF downloaden.

Neues Lehrbuch „Segelfliegen Grundausbildung“

In der Bundeskommission Segelflug ist unter Leitung des Referenten Ausbildung/Lizenzen Günter Forneck im letzten Halbjahr das Lehrbuch „Segelfliegen Grundausbildung“ entstanden. Das Buch im DIN A 5-Format beschreibt die Segelflugausbildung vom ersten Besuch auf dem Segelflugplatz bis zum ersten Alleinflug. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, sämtliche Schritte der Segelflugausbildung in allgemeinverständlicher Sprache mit vielen erklärenden Zeichnungen darzustellen. Auf tiefere theoretische Erklärungen wurde bewusst verzichtet. Das Buch soll den Segelflugschüler bis zum ersten Alleinflug begleiten. Die Inhalte der einzelnen Ausbildungsschritte werden für den Segelflugschüler leicht verständlich erklärt. Dem Segelfluglehrer bietet sich das Buch zur Kommunikation mit dem Schüler an. Das Buch wird zur AERO 2019 vorliegen und über die Landesverbände des DAeC und die Segelflugschulen in Deutschland zu beziehen sein.

200 Arcus-M ausgeliefert

Gemäss der Firmen-Webseite von Schempp-Hirth aus Kirchheim / Teck konnte anfangs März 2019 der Arcus-M mit der Werksnummer 200 ausgeliefert und an die offensichtlich überglücklichen neuen Besitzer übergeben werden.

Schweiz: Luftraum-Refresher 2019

Der Luftraum in der Schweiz wird immer komplexer. Deshab ist es wichtig, dass wir vor Flügen über die Luftraumstruktur informiert sind. Luftraumverletzungen können nicht nur äusserst gefährlich sein, sondern werfen ein schlechtes Licht auf unseren wunderbaren Sport. Hier finden Sie die (wenigen) Änderungen für das Jahr 2019.

Drohende Einschränkungen in der Ostschweiz

Die Zunahme der Linien- und Charterflüge auf dem Flughafen Zürich und eine kürzere Staffelung (1 statt 2 Min.) führen dazu, dass die An- und Abflugsektoren im Raume Triengen und Sitterdorf stärker belastet werden. Zudem hat die Verurteilung eines Fluglotsen dazu beigetragen, dass für den Fallschirmsprungbetrieb Triengen, Speck-Fehraltorf und Sitterdorf bereits für die kommende Saison massive Einschränkungen im Sprungbetrieb wirksam werden sollen. Würden die Vorschläge von BAZL und Skyguide umgesetzt, würde dies das wirtschaftliche „Aus“ für die betroffenen Fallschirmsportgruppen bedeuten. Quelle: Aero-Club Ostschweiz.

Zögling bald wieder flugtüchtig

Der Bettlacher Thomas Fessler ist nicht nur Schreinermeister und Gemeinderat, sondern auch ein Restaurator von Oldtimer-Segelflugzeugen. Bei einem Vortrag im Kultur-Historischen Museum in Grenchen stellte er sein letztes Projekt vor: Den Wiederaufbau eines Schulgleiters aus den 1940er-Jahren. Der Zögling mit der Registrierung HB-429 stand früher in den Diensten der Segel- und Motorfluggruppe Grenchen und lagerte dann jahrzehntelang im Keller des Schulhauses Kastels und in der Heizzentrale des Schulhauses IV, bevor ihn Thomas Fessler zu einem symbolischen Preis von der Stiftung Museum Grenchen übernahm und in den letzten Jahren wieder flugtüchtig restaurieren liess. Mehr im Originalbericht von Peter Brotschi im ‚Grenchener Tagblatt‘.

Löschflugzeuge in Welzow?

Ende letzten Jahres sorgte die Idee der Stationierung einer Löschflugzeugstaffel auf dem Flugplatz Welzow für Aufsehen. Nach den gehäuften Waldbränden 2018 in der Region, die immer wieder nur mit Unterstützung von Bundespolizei- und Bundeswehrhelikoptern bekämpft werden konnten, wurde die Idee von Initiatoren vorgestellt. Vertreter der Unternehmen Frank-Air und Dresden Aerospace stellten ihr Konzept vor, das Land Brandenburg gab der Idee im Oktober eine Absage und sah keinen Bedarf. Nun gibt es einen neuen Vorstoß, da die EU die Stationierung mit bis zu 75% fördern würde, um europäische Loschflugzeugkapazitäten auszubauen. Das Projekt hat es auch in die Liste der Kohlekommission geschafft, Gespräche mit Bürgermeistern, Fachabteilungen und Bundesministerien laufen. Mehr Infos im Bericht von ’niederlausitz-aktuell.de‚.

Überarbeitete Richtlinie ‚Segelfluggelände‘

Der Flugbetrieb auf Segelfluggeländen soll auch in Zukunft sichergestellt sein. Die überarbeitete Richtlinie für die Genehmigung der Anlage und des Betriebs legt das fest. Im konstruktiven Austausch haben sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), einige Landesluftfahrtbehörden und der DAeC auf eine Neufassung der Richtlinie verständigt. Die noch gültige „Richtlinie für die Genehmigung der Anlage und des Betriebs von Segelfluggeländen“ wurde im Jahr 1969 verabschiedet. Damit die Richtlinie auch aktuellen Entwicklungen gerecht werden kann, plante das BMVI eine Neufassung. Um die Wünsche und Auffassungen der Betroffenen berücksichtigen zu können, hatte das BMVI engagierte Landesluftfahrtbehörden, den DAeC und den DSV Mitte Februar ins BMVI eingeladen. Wichtiger Konsens ist, dass durch die neue Richtlinie der Bestand der Segelfluggelände in Deutschland nicht gefährdet wird. Mehr und wichtige Informationen im online-Beitrag des DAEC.

Sturm und Wildschweine

Am Flugplatz Altena-Hegenscheid haben Wildschweine erneut ganze Arbeit geleistet: Die Landebahn ist verwüstet. Damit nicht genug: Der Sturm des letzten Wochenendes hat am Tower erhebliche Schäden angerichtet. Neben den Schäden durch den neuerlichen Wildschwein-„Besuch“ müssen sich die Verantwortlichen der Flugplatz Hegenscheid GmbH mit den Schäden befassen, die das stürmische Wetter am Tower verursacht hat. Dort wurden Antennen abgerissen. Landen dürfen auf dem Flugplatz Altena-Hegenscheid Motorsegler, Segelflugzeuge, Hubschrauber, Ballone und Ultraleicht-Flugzeuge, wobei teilweise das vorherige Einholen einer entsprechenden Genehmigung erforderlich ist. Mehr im Originalbericht von ‚come-on.de‚.

Ju-Air: keine kommerziellen Passagierflüge mehr

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL wird der Dübendorfer Ju-Air die Genehmigung für kommerzielle Passagierflüge entziehen. Die Ju-Air kann aber unter technischen und betrieblichen Auflagen weiterhin für ihre Vereinsmitglieder im privaten Rahmen Passagierflüge anbieten. Mit dieser Lösung will das BAZL den Weiterbetrieb auch grösserer historischer Flugzeuge grundsätzlich ermöglichen. Die Ju-Air-Oldtimer bleiben allerdings vorläufig am Boden, da diverse vom BAZL geforderte technische Massnahmen noch nicht vollständig definiert und umgesetzt sind. Quelle: BAZL.

Stendal: Erneuerter Tower

Nach der Reparatur von Sturmschäden ist der Tower auf dem Flugplatz Borstel wieder in Betrieb genommen worden. Eine einzige Gewitterzelle war es, die am 9. August 2018 über den Flugplatz Borstel hinwegfegte. „Ich habe mir das heute nochmal auf der Internetseite von Kachelmann angesehen, eine dunkellila Sturmböe ist da auf der Karte dargestellt“, erzählte Mattthias Jahn, Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft, am Dienstag. Der Sturm hatte verheerende Folgen. Das Dach wurde heruntergerissen, der Regen stürzte in den Tower und lief unten wieder heraus. Die Technik war nicht mehr zu retten. Mehr im Originalbericht der ‚Volksstimme‘.

10’000 PowerFLARM verkauft

Flarm hat 10’000 PowerFLARM-Systeme verkauft. hPowerFLARM wurde entwickelt, um den Anforderungen von motorisierten Flugzeugen und Hubschraubern gerecht zu werden. Es ermöglicht eine dreifach grössere Reichweite, verschiedene Einbau-Antennen, besserem Interferenzschutz, ADS-B/Transponderempfänger und bessere und intuitivere Hinderniswarnungen. Seit 2004 wurden gesamthaft fast 40’000 FLARM-Systeme in allen Arten von bemannten Flugzeugen und Hubschraubern verbaut.

Strafen für Falschflieger gefordert

Nicht alle Piloten scheinen den Start nach Vorschrift vom Flugplatz Trier-Föhren zu beherrschen. Einwohner klagen über Lärm. Die Beschwerden über die Falschflieger beim Flughafenpersonal seien bislang im Sand verlaufen. Dem Ortsgemeinderat wurde das zu bunt. Wer sich dauerhaft nicht an die Flugrouten hält, der muss zur Rechenschaft gezogen werden und Bussgeld bezahlen. Um die Angelegenheit und die Zuständigkeit für die Ahndung von Verstössen zweifelsfrei zu klären, hat der Ortsgemeinderat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt jetzt vor. „Verstösse gegen die erlaubten Flugrouten müssen geahndet werden. Die Föhrener müssen das an die Luftfahrtbehörde in Mainz weitergeben und können das nicht abtun.“ Das sei mit diesem Gutachten nun geklärt. Mehr im Originalbericht des ‚Volksfreundes‘.

Füssen: Flieger dürfen aufstocken

Auf dem Füssener Segelfluggelände dürfen sechs Ultraleichtflugzeuge stationiert werden. Einem Antrag des Luftsportvereins Füssen stimmte der Stadtrat zu. Bislang dürfen maximal drei Ultraleichtflugzeuge starten und landen und eigentlich ist der Luftsportverein Füssen mit seinem Flugplatz vor allem für Segelflieger gedacht. Jetzt hat der Verein beim Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern eine Aufstockung auf maximal sechs UL-Flugzeuge auf seinem Platz beantragt. Ähnlich wie das Luftamt Süd hat auch die Stadtverwaltung keine Probleme mit dem Antrag des Vereins – wenn dadurch nicht mehr als 2’400 Starts pro Jahr erfolgen werden. Zuletzt waren es 1’180 Starts im Jahr. „Wir sind zur Überzeugung gekommen, dass eine Aufstockung möglich ist“, fasste Bürgermeister Paul Iacob (SPD) eine Besichtigung des Flugplatzes zusammen. Zu einer höheren Lärmbelastung der Anwohner werde es durch mehr UL-Flugzeuge nicht kommen, ergänzte Bauamtsleiter Armin Angeringer. Das hätten Vorführungen bei der Besichtigung gezeigt. „Der Motor ist nur während der Startphase zu hören“, erklärte er. Quelle: ‚Kreisbote‘.

Samedan: konkretere Ausbaupläne

Im vergangenen Sommer haben die Betreiber des Regionalflughafens Samedan die Ausbaupläne erstmals präsentiert. Gebaut werden soll beispielsweise ein neuer Tower, neue Hangars und eine neue Abflughalle. Der Baubeginn ist für 2021 geplant. Nun ist klar, wie das Projekt im Detail aussieht. Neben den neuen Gebäuden wollen die Betreiber unter anderem auch eine Verlängerung der Piste ermöglichen. Dies allerdings nur als Option für die Zukunft. Derzeit sei eine Verlängerung nicht geplant. Projektiert ist auch der Zaun rund um den Flugplatz, über den im Engadin seit Jahren diskutiert wird. Widerstand dagegen kam aus der lokalen Politik und von Landschaftsschützern vor Ort. Das Projekt liegt nun bei Bund, Kanton und der Gemeinde Samedan auf. Bis Anfang April sind Einsprachen möglich. Quelle: SRF.

60 Jahre Kurtekotten

Nach umfangreichen Erdbewegungen und Beseitigung alter Flakstellungen konnte das Gelände 1958 eingesät werden. In dem Jahr hatte die Arbeit absoluten Vorrang vor dem Flugbetrieb. Holzpfähle für 1000 Meter Drahtzaun mussten geteert und gesetzt, eine Flugleitungsbaracke mit Turm erstellt werden, eben alles, was zu einem betriebsbereiten Flugplatz notwendig war. Nach der Zulassung durch den Regierungspräsidenten Düsseldorf zelebrierte der Verein am 12. Juli 1959 die feierliche Einweihung. Zugleich war die Freigabe der Startschuss zur luftsportlichen Entwicklung und zu Leistungserfolgen, die auf Vereinsebene ihresgleichen in Deutschland suchen. Quelle: ‚rp-online.de‘.

„Zugvögel“ heben wieder ab

Lange sah es danach aus, als ob sich in diesem Winter keine klassische Wellenlage einstellen würde. Doch am östlichen Rand des zuletzt lang anhaltenden Hochdruckgebiet kam doch noch eine leichte Nordostlage auf. Anfangs behinderte noch eine tiefe Wolkendecke, die sich am östlichen Rand vom Schwarzwald anstaute, einen frühen Start. Mehr Informationen im Bericht von Lothar Schwark im ‚Schwarzwälder Boten‘.

Bremgarten 800 Meter kürzer

Die Landebahn am Flugplatz Bremgarten im Gewerbepark Breisgau ist gekürzt worden. Um Ausgleichsflächen für den Bau eines neuen Stadions für den SC Freiburg und für die Erweiterung der Universität zu schaffen, wurden beide Enden gekappt. Aus insgesamt 800 Metern Asphalt und Beton sollen ökologisch wertvolle Wiesen werden. Die Abbrucharbeiten sind heute beendet. Dafür zahlt die Stadt Freiburg 2,5 Millionen Euro, 500.000 Euro mehr, als vor zwei Jahren veranschlagt. Quelle: ‚Badische Zeitung‘.

Neuer Flugsimulator am Flugplatz St. Georgen

Der Redbird TD2 Flugsimulator (FNTP 1) steht ab sofort nicht nur den Piloten für etwaige Weiterbildungen, sondern auch Luftfahrtinteressierten zur Verfügung. So ist es zusammen mit einem erfahrenen Instruktor möglich, einen gewünschten Flug realitätsnah wie in einem Verkehrsflugzeug mit allen zugehörigen Verfahren zu simulieren. Ebenso wird es in Zukunft möglich sein, praxisnahe Garmin 1000-Kurse anbieten zu können, in denen auch externe Piloten die Möglichkeit haben, funktionsgetreu die EFIS-Schulung zu absolvieren. Mehr Infos im Bericht von ‚tips.at‚.