Schlagwort-Archive: Airport

Airport Mengen wird Teststrecke für autonomes Fliegen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert mit dem Projekt E-Fliegen den Aufbau einer Testumgebung für elektrisches, energieeffizientes und autonomes Fliegen mit 1,3 Millionen Euro. Als Standorte wurden der Regio Airport in Mengen sowie der Flugplatz in Lahr im Schwarzwald ausgewählt. Ziel des Projekts „E-Fliegen“ ist es, ein geeignetes Testumfeld für die Demonstration und die Erprobung von Drohnen und Flugtaxis in Baden-Württemberg zu identifizieren. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht der ‚Schwäbischen‚.

Neues Flieger- und Fahrzeugmuseum eröffnet

Nicht nur beim Airport in Altenrhein, auch auf den Strassen, Plätzen und Hügeln in der weiteren Region Rorschach blicken zahlreiche Menschen gebannt in den Himmel. Drei Propellermaschinen vom Flieger- und Fahrzeugmuseum in Altenrhein ziehen dort ihre Kreise. Wenn sie nach unten schiessen und nach einer engen Kurve wieder beinahe senkrecht nach oben steigen, dann lässt das Dröhnen die Menschen sorgenvoll zusammenzucken, zumal die Piloten in Formation fliegen und sich die Flügel dabei beinahe zu berühren scheinen. Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.

Piloten kritisieren Airport Mannheim

Der Mannheimer City Airport ist beim diesjährigen Flughafenranking der deutschen Piloten durchgefallen. Er schnitt mit der schlechtesten Note ab. In ihrem am Donnerstag vorgestellten „Flughafencheck 2019“ kritisiert die Vereinigung Cockpit (VC) vor allem, dass in Mannheim die von der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO empfohlene größere Auslaufzone am Ende der Landebahn fehle. Zugleich bescheinigt die VC aber allen Flughäfen in Deutschland den gesetzlichen Vorschriften sowie in den meisten Fällen auch höheren Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Mannheim kommt dabei aber nur auf eine Durchschnittsnote von 3,6, während die Flughäfen München und Leipzig mit jeweils 1,6 an der Spitze stehen. Ungeachtet dessen sei der Flugplatz Mannheim sicher, betonte die Betreiberin Rhein-Neckar Flugplatz GmbH. „Der City Airport Mannheim ist seit 2017 nach dem höchsten europäischen Sicherheitsstandard zertifiziert“, heißt es in einer Stellungnahme von Geschäftsführer Reinhard Becker und Dirk Eggert, dem Leiter der Flugsicherung am City Airport. Die am Anfang und Ende einer Start- und Landebahn zusätzlich verfügbaren Freiflächen seien in Mannheim zwar geringer als an anderen Flugplätzen. Dies kompensiere man aber durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die es an anderen Flugplätzen so nicht gebe. Quelle: ‚SWP‚.

Finanzspritze für Flugplatz Lugano

Die beiden Regionalflughäfen Bern-Belp und Lugano-Agno erleiden ähnliche Schicksale. Sie befinden sich im Sinkflug und sollen durch Finanzspritzen der öffentlichen Hand aufgepäppelt werden. Gestern hat die Stadt Lugano als Mehrheitsbesitzerin ihre Pläne für einen Relaunch des Airports vorgestellt. Lugano-Agno verfügt nur noch über einen einzigen Linienflug (nach Zürich). Die stets schlecht ausgelastete Verbindung zwischen Lugano und Genf entfiel als Folge des Konkurses der Darwin-Airline Ende 2017 und konnte bis heute nicht durch einen neuen Carrier ersetzt werden. Ironischerweise war die Berner Skywork als aussichtsreichster Kandidat zur Übernahme dieser Verbindung im Gespräch. Doch sie machte selbst Pleite. Nun soll eine Kapitalerhöhung stattfinden, und der Kanton Tessin soll seinen Anteil an der Lugano Airport SA (LASA) von 12,5 auf 40 Prozent steigern. Zudem sind in einer ersten Tranche Investitionen der Stadt Lugano in Höhe von 5 Millionen vorgesehen. Der Stadtrat von Lugano beruft sich in seiner Strategie auf einen Masterplan des «Center for Aviation Competence» der Uni St.Gallen. In diesem wird dem Flugplatz Zukunftspotential in Bezug auf Beschäftigung und als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln auf Strasse und Schiene eingeräumt. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Neues Anflugverfahren führt zu Defizit

In Grenchen geht der Flugverkehr weiter zurück. Der Flughafen hat letztes Jahr rote Zahlen geschrieben. Die Zukunft der Flugsicherung ist ungewiss. Mit 63’747 Flugbewegungen (Starts und Landungen), ist der Flugverkehr auf dem Flughafen Grenchen weiter im Krebsgang. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr betrug beträchtliche 7 Prozent. Dies ist dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht 2018 des Regionalflugplatzes Jura-Grenchen AG zu entnehmen. «Zusammengefasst war das Geschäftsjahr eine grosse, permanente Herausforderung – sachlich, finanziell, rechtlich und medial», schreibt Flughafen-Verwaltungsratspräsident Erich Blösch im Vorwort zum Jahresbericht. Seit 1973 ist der Airport Grenchen in der Schweiz ein beliebter Trainingsflugplatz, um die Kommunikation mit der Flugsicherung aktiv zu üben. «Nach der Einführung einer Radio Mandatory Zone RMC 2017 und einem täglichen Regimewechsel zwischen CTR und RMZ wurden wir durch Bestrebungen der Kostenreduktion in der Flugsicherung gezwungen, im Frühjahr 2018 zusätzlich den Flight Information Zone FIZ einzuführen», so Oggier. «Die Durchmischung von drei verschiedenen Lufträumen mit anderem Pilotenverhalten waren eindeutig zu viel», folgert Oggier. Der komplizierte Luftraum über Grenchen hält die Piloten ab, den Flughafen anzufliegen. «Vor allem die von auswärts anfliegenden Flugschulen fehlen seit Frühjahr 2018 und beeinflussen den Geschäftsgang negativ.» Quelle: ‚Grenchner Tagblatt‚.

Jade-Weser-Airport: Sanierung

Rund 50 Jahren nach dem Bau der ersten befestigten Start- und Landebahn des heutigen Jade-Weser-Airports in Mariensiel beginnen am Montag die Bauarbeiten zur Sanierung. Der Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven haben als Anteilseigner der Jade-Weser-Airport GmbH den Auftrag erteilt und dafür je 925 000 Euro in ihren Haushalten vorgesehen. Die Arbeiten zur Erneuerung der Trag- und Deckschicht dauern voraussichtlich sechs bis sieben Wochen. Sie umfassen auch die Erneuerung der Randfeuer beiderseits der 1459 Meter langen Piste 02/20 sowie an Teilen der Rollwege und sollen nach einem vorläufigen Bauzeitenplan am 31. Mai beendet sein. In dieser Zeit soll der Flugbetrieb für die allgemeine Luftfahrt mit Einschränkungen aufrechterhalten bleiben. Quelle: ‚nwzonline.de‚. Foto: Martina Nolte.

Neuhardenberg: Stagnation ohne Instrumentenflug

„Ziel ist es, das Gelände für Märkisch-Oderland und Brandenburg zu entwickeln“, sagt Uwe Hädicke, der für den Airport Neuhardenberg eingesetzte Geschäftsführer. Immerhin habe man hier eine Start- und Landebahn, die mit 2400 Metern Länge die letzte ihrer Art ausserhalb Berlins ist. Wäre der BER schon eröffnet, wäre einiges einfacher, fügt er an. Stattdessen herrscht Stagnation. Schließlich könnten in der Halle Maschinen wie Airbus A 320 und Boeing 737 untergestellt und gewartet werden – was gutes Geld einbrächte. Da bislang aber nur Sichtflug möglich ist, landen solche großen Flugzeuge hier nicht. Seit Jahren kämpft der Flugplatz Neuhardenberg um die Genehmigung für Starts und Landungen via Instrumentenflug (GPS). „Das erhöht die Flugsicherheit für uns auf dem Boden und für die Piloten am Himmel, egal ob im Jet oder im Ultraleichtflugzeug“, erklärt Hädicke. „Wir werden hier kleingehalten“, schimpft er. 2018 habe man mit der Oberen Luftfahrtbehörde Gespräche neu aufgenommen. Mehr im Bericht von ‚moz.de‘.

Cessna Citation X in Not

Eine Cessna Citation X wurde am Mittwochmorgen am Truckee Tahoe Airport nach heftigen nächtlichen Schneefällen in einen ‚Senkrechtstarter‘ verwandelt. Der Schnee belastetet dDas Heck des 73-Fuß-Jets, bis die Nase während Stunden Stunden steil nach oben zeigte. Der Truckee Tahoe Airport – der in einer Höhe von fast 6.000 Fuß liegt – meldete auf Facebook, dass er am Vortag mehr als 16 Zoll Schnee erhalten habe. Evan Englesby, ein Betriebs- und Wartungsmitarbeiter am Flughafen, sagte, er glaube nicht, dass die Cessna einen erheblichen Schaden erlitten habe. Quelle: The Sacramento Bee.