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Hallenplätze zu vermieten

In Hätzingen (Glarus Süd) besteht die Möglichkeit, Segelflugzeuge über den Winter in einer trockenen Halle einzustellen.

  • Älterer Industriebau,
  • trocken, aber nicht geheizt
  • Standort: (https://s.geo.admin.ch/9aee70ef27)
  • Mietpreis: Pauschal CHF 600.-, zahlbar im Voraus
  • Miet-Dauer: Mo 24.10.2022 bis Fr 24.03.2023
  • Zugang: nach Absprache, Werktags und am Wochenende
  • Flugzeug und Anhänger: Resttreibstoff im Flieger ist OK
  • keine Treibstoffkanister in Anhängern
  • Batterien Avionik / FES nach Möglichkeit ausbauen.
  • Strom: Nicht vorhanden

>> Anmelde-Formular.

Neue Halle für Oerlinghauser Segelflieger

Die Segelflugschule profitiert vom Förderprogramm „Moderne Sportstätten“ des Bundes. Das Fördergeld kommt der technischen Weiterentwicklung der Schule zugute. So groß der Segelflugplatz auch ist – eng ist es trotzdem. Um weiterhin auf dem Stand der Technik zu bleiben und den guten Ruf der Segelflugschule auch weiterhin zu erhalten, braucht die Einrichtung Platz. Platz für neuartige Technik, die auch im Segelflugbetrieb nicht stehenbleibt.

Halle soll schnell gebaut werden
Für eine neue Halle ist der Segelflugschule nun ein Förderbetrag in Höhe von 600.000 Euro überreicht worden. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Moderne Sportstätten“. Um die Förderung musste sich Carsten Kopsieker, Leiter der Segelflugschule, nicht einmal bewerben. Der Bedarf wurde vom Landesverband abgefragt. Für die Sportstätten in NRW standen sechs Millionen Euro zur Verfügung. Anfang Mai kam die frohe Botschaft in Oerlinghausen an.

„Wir werden eine Mehrzweckhalle mit dem Schwerpunkt Technik bauen“, sagt Kopsieker. Bei der Technik wird es in großen Teilen um das elektrische Fliegen gehen. „Die E-Fliegerei ist momentan noch nicht präsent“, sagt Kopsieker im Gespräch mit nw.de. „In vier bis fünf Jahren wird sich der E-Antrieb für Segelflugzeuge durchgesetzt haben“, sagt er. Demzufolge sei der Bau der neuen Halle eine Investition in die Zukunft.

Die Halle soll multifunktionell genutzt werden. Zum einen für technische Lehrgänge, die auch in der Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer vorgeschrieben sind, als auch für Luftfahrtbegeisterte, die ihre Segelflugzeuge selbst pflegen möchten. Außerdem soll die Halle für Vortragsveranstaltungen genutzt werden. Und im Winter sollen dort auch Flugzeuge untergebracht werden können.

Für die Technik sind weitere 500.000 Euro nötig
Die 600.000 Euro Fördergeld reichen laut Kopsieker für das Gebäude. Um die Technik einzubauen, sind noch einmal 500.000 Euro notwendig. „Wir streben dafür an, ins Förderprogramm zu kommen, dass der Landessportbund in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und der Staatskanzlei NRW auflegen will“, sagt der Flugschulleiter.

Die Halle wird in Stahlbauweise errichtet, Angebote von drei Firmen liegen vor. Die Bodenplatte soll nach dem Wunsch von Carsten Kopsieker noch vor dem ersten Frost fertig sein, Baubeginn ist voraussichtlich September oder Oktober. Gebaut werden soll die Halle gegenüber der bereits bestehenden Halle, dort, wo jetzt noch ein Bolzplatz liegt. Die Halle wird eine Länge von 37 Metern und eine Breite von 25 Metern haben, umfasst also 925 Quadratmeter. Mit dem Bau der Halle unterstreicht die Segelflugschule ihre führende, international beachtete Rolle als Ausbildungsstätte für Segel- und Motorflug. Carsten Kopsieker resümiert: Wer uns besucht hat, wer bei uns fliegen gelernt hat, wer Fortschritte in seinem Können erzielt hat, soll eine nachhaltige, auch emotionale Bindung zur Schule entwickeln“, sagt Kopsieker. Quelle: ‚NW‚.

Winterquartier im Untergrund

Segelflugzeuge sind richtig groß. Wie also bringt man diese Riesen ins Winterquartier unter die Schulturnhalle? Die Fliegergruppe Heidenheim/Steinheim hat den Dreh raus. Die Segelflugzeuge in den Keller unter die Turnhalle des Schillergymnasiums Heidenheim zu bekommen ist wirklich gar nicht einfach: Der Treppenabgang neben der Tischtennisplatte im Innenhof fällt kaum auf. Er ist mit schweren Metallgittern abgedeckt, zwei Vereinsmitglieder drücken von unten gegen die Gitter und entfernen sie nacheinander. Jetzt ist der etwa anderthalb Meter breite Treppenabgang sichtbar – da sollen gleich fünf Segelflugzeuge in Einzelteilen durchpassen. Einen praktischeren Einstieg könnte sich Lehrer und Segelflieger Christoph Weber schon vorstellen. Aber die Vorteile der unterirdischen Werkstatt überwiegen.

Zahlreiche Hände bugsieren den Segelfliegerrumpf in den Keller
Schließlich kommen die Segelflugzeuge auf dem Hof des Heidenheimer Schiller-Gymnasiums an – jeweils ein Rumpf und zwei Tragflächen in insgesamt vier Anhängern. Sie werden behutsam entladen. Und dann wird es spannend: Das größte Einzelteil, der Rumpf des Zweisitzers „Duo Discus“, ist dran. Zahlreiche Hände greifen das Flugzeugteil von allen Seiten und bugsieren es Stufe für Stufe in die Keller-Werkstatt. Links und rechts sind nur wenige Zentimeter Puffer. Sollte der Flieger Schaden nehmen, könnte das teuer werden. Ein neuer Zweisitzer kostet ähnlich viel wie ein Ferrari. Dann ist der Rumpf ohne Schäden im Keller angekommen.

Nach knapp zwei Stunden sind alle Flugzeuge im Keller. In der unterirdischen Werkstatt werden sie in den nächsten Monaten gehegt und gepflegt. Und die Werkstatt selbst verströmt mit ihren Lichtschaltern und Steckdosen aus Bakelit aus den 30er Jahren historisches Flair. Hier seien früher tatsächlich viele Flugzeuge gebaut worden, erzählt Vereinsmitglied Arthur Penk. Er weiß es sehr zu schätzen, Teil der Fliegergruppe Heidenheim/Steinheim zu sein. Quelle: ‚SWR‚.

Flugsportclub Neumünster baut Halle

Der Flugsportclub Neumünster (FSCN) braucht mehr Platz für seine Flugzeuge und die seiner Mitglieder. Darum wird gerade auf dem Gelände des Flugplatzes entlang der Bahnlinie von Neumünster nach Heide eine neue Halle gebaut. Dort können dann endlich alle Fluggeräte trocken untergestellt werden. Seit Anfang der 1990er-Jahre gehört der Platz dem Flugsportclub Neumünster. Er kaufte ihn, weil der Platz sonst in private Hände gelangt und womöglich geschlossen worden wäre. Den auffälligen, riesigen Hangar an der Heider Bahnlinie hat der Verein damals nicht gekauft, aber er nutzt einen Teil davon bis heute als Parkplatz. Weil der Platz aber nicht für alle Flugzeuge ausreicht, lässt der Club nun en Neubau errichten. Der FSCN hat etwa 160 Mitglieder und wird geleitet von Wolfgang Meyer-Haack. Das Flugplatzfest ist die jährliche Traditionsveranstaltung, mit der der Club seine Kasse aufbessert. Quelle: ‚Kieler Nachrichten‚.