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Spatenstich für Halle B

Am Rudolf-Grenzebach-Flugplatz Donauwörth-Genderkingen (EDMQ) wurde am 29. Mai 2026 der offizielle Spatenstich für die neue Halle B begangen – rund fünf Monate nach Beginn der Bauarbeiten. Bauherr ist die Motorfluggruppe Donauwörth-Genderkingen (MDG), Hauptmieter wird die LIMIRIS-Henschel-Stiftung.

Die LIMIRIS-Stiftung wurde im Juli 2025 von Michael Diller gegründet und beabsichtigt, in der südlichen Hälfte der neuen Halle historische Flugzeuge und Automobile aus den 1920er und 1930er Jahren unterzubringen. Die nördliche Hälfte verbleibt im Betrieb der MDG.

Beim Spatenstich anwesend waren Vertreter beider Organisationen: seitens LIMIRIS Michael Diller (Gründer und Leiter), Katja Frank-Hupperz (Verwaltung und Finanzen), Patrick Frank (Technik) sowie Mathias Ullmann (Kurator Fahrzeuge); seitens MDG Hans Kavasch (1. Vorstand), Oliver Klauser (2. Vorstand), Kurt Glock (zuständiges Vorstandsmitglied für den Neubau) und Monika Löffler (Verwaltung und Finanzen).

MDG-Vorstand Hans Kavasch überreichte bei der Feier dem LIMIRIS-Gründer ein Modell einer Diamond DA40 als Symbol für die Zusammenarbeit beider Organisationen am Flugplatz. Michael Diller zeigte sich nach eigenen Angaben positiv überrascht über die zügige Umsetzung des Projekts.

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Fluggruppe Neuburg: weiht neue Halle ein

Die Fluggruppe Neuburg e.V. hat am 12. Mai 2026 eine neue Halle am Flugplatz feierlich eingeweiht. Stadtpfarrer Herbert Kohler und der evangelische Pfarrer Herbert Sperber aus Marienheim nahmen die Segnung vor. Zahlreiche Mitglieder, Ehrengäste sowie Freunde und Unterstützer des Vereins nahmen an der Veranstaltung teil.

Das Bauprojekt wurde in der Mitgliederversammlung 2024 beschlossen. Ein wesentlicher Teil der Arbeiten wurde in Eigenleistung erbracht: Rund 1.000 Arbeitsstunden flossen von Vereinsmitgliedern in Elektroinstallationen, Innenausbau und organisatorische Tätigkeiten. Die neue Halle bietet eine moderne Werkstatt für Ultraleichtflugzeuge sowie ausreichend Lagerplatz für Material und Geräte.

Die Einweihungsfeier fiel mit dem 75-jährigen Vereinsjubiläum zusammen. Die Fluggruppe Neuburg geht auf die frühen 1950er Jahre zurück, als sich nach dem Zweiten Weltkrieg erste Flugbegeisterte in der Region zusammenschlossen und den Segelflug mit einfachsten Mitteln neu aufbauten. Was mit Gleitflügen am Hang in Rohrenfels begann, hat sich zu einem etablierten Verein entwickelt.

Anlässlich der Feier wurde Peter Unglert, seit mehr als drei Jahrzehnten Werkstattleiter des Vereins, zum Ehrenmitglied ernannt. Die Laudatio würdigte seine technische Kompetenz und sein langjähriges Engagement für die Betreuung der Flugzeuge und des Vereinsmaterials.

Neuer Hangar auf dem Siegerland-Flughafen

„Der Siegerland Flughafen ist eine Erfolgsgeschichte. Er sichert 250 Angestellten die Arbeitsplätze – Tendenz steigend.“ Mit diesem Statement weihte Landrat Andreas Müller am Freitag den neu errichten Hangar „Halle H“ des Siegerland Flughafens ein. In nur zwei Jahren ist ein moderner Hangar mit einer Grundfläche von 40 mal 25 Metern entstanden, der auf einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern Platz für zehn Flugzeuge bietet. Die Höhe des Hangars bietet auch Geschäftsflugzeugen genügend Platz.

Schon vor der Eröffnung ausgebucht
Dass diese Plätze benötigt werden, zeigte sich darin, dass die Plätze in dem neuen Hangar noch während dem Bauvorhaben restlos ausgebucht waren und die Warteliste für die begehrten Plätze lang ist.

Mehr Flugbewegungen
Insgesamt verzeichnet der Siegerland Flughafen rund 23.000 Flugbewegungen pro Jahr – 65 Prozent davon fallen auf geschäftliche Flüge. Mit acht ortsansässigen Luftfahrtunternehmen, zwei Flugzeugwerften, zwei Flugschulen sowie Trainingsplätzen für die Bundespolizei und die ADAC Hubschrauberstaffel ist der Siegerland Flughafen ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt für den Wirtschaftsstandort Siegen-Wittgenstein. Ab dem kommenden Jahr beheimatet er auch eine in Europa einzigartige Testpiloten-Flugschule.

Der Name des neuen Hangars „Halle H“ sei aber nach Aussage von Landrat Müller „sehr unpersönlich“. Deshalb wird der Hangar nach dem berühmten Kunstflugpiloten und Fallschirmspringer Walter Eichhorn benannt. Walter Eichhorn ist eng mit dem Siegerland Flughafen verbunden und vollführte hier schon mehrere Kunstflugshows und stationiert verschiedene Flugzeuge dort.

Eine der größten Ehrungen für Walter Eichhorn erfolgte auch auf dem Siegerland Flughafen, als er 2019 in den exklusiven Club der „Living Legends of Aviation“ aufgenommen wurde. Diesem erlesenem Kreis gehören unter anderem Berühmtheiten wie Harrison Ford, John Travolta und Morgan Freeman an. Quelle: Pressestelle des Kreises Siegen / Foto: Friedhelm Sohn.