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Elektro-Discus für Breisgauer Verein

Der Breisgauverein für Segelflug, der sowohl am Flugplatz Freiburg als auch am Segelflugplatz Kirchzarten beheimatet ist, hat einen neuen, besonders umweltfreundlichen Motorsegler vom Typ Discus 2C Fes des schwäbischen Herstellers Schempp-Hirth angeschafft. Das einsitzige Segelflugzeug mit 18 Meter Spannweite hat einen faltbaren Propeller vorne im Rumpf, der durch einen 22 kw oder 30 PS starken Elektromotor angetrieben wird. Die Neuerwerbung ist besonders leise und passt damit bestens über die Green City Freiburg und das Dreisamtal. Zudem benötigen die Akkus des Discus nach etwa einer Stunde Motorflug lediglich etwa eineinhalb Stunden zum Wiederaufladen. Die Stromspeicher bringen den Motorsegler, wenn sie durch regenerative Energien aufgeladen werden, umweltfreundlich und leise wieder auf Höhe, falls nicht genügend thermischer Aufwind zur Verfügung steht. Dann wird das Triebwerk kurz eingeschaltet, der Faltpropeller vorne im Rumpf sorgt nun für Vortrieb. Wird der Elektromotor wieder abgestellt, legen sich die Propellerblätter eng an die Rumpfspitze an, um möglichst wenig Luftwiderstand zu bieten. Starten nur mit dem Elektromotor kann der Discus allerdings nicht. Deshalb wird er per Windenschlepp in die Luft gezogen. Der neu angeschaffte Einsitzer ist kostengünstig im Betrieb. Er dient nicht zur Schulung, sondern als Hochleistungsmodell für bereits erfahrene Piloten und Pilotinnen. Der Breisgauverein für Segelflug mit rund 170 Mitgliedern geht auf den bereits 1907 in Freiburg gegründeten “Verein für Luftschiffahrt” zurück und ist somit einer der ältesten Fliegervereine Deutschlands. Er hat neben weiteren reinen Segelflugzeugen und dem neuen Elektroflieger auch noch einen konventionellen Motorsegler mit Verbrennungsmotor in seiner Flotte. Durch eine engagierte Zusammenarbeit mit mehreren Freiburger Gymnasien, der Universität und der Volkshochschule Kirchzarten gewinnt der Verein auch zunehmend frischen Nachwuchs für den Segelflug. Bericht: Jürgen Schelling.

Solar-Impulse-Pilot entwickelt Elektroflugzeug

André Borschberg, der den Solarflieger Solar Impulse entwickelt hat, macht sich nun an die Lancierung seines elektrisch betriebenen Flugzeugs H55 aEro1. In der Schweiz steht ein neues Stromflugzeug vor der Einführung. Das elektrisch angetriebene Flugzeug des Schweizer Luftfahrtpioniers André Borschberg soll bald in Produktion gehen, wie die „SonntagsZeitung“ berichtet. Am kommenden Freitag will der Solar-Impulse-Pilot das Trainingsflugzeug H55 mit Elektroantrieb am Flughafen Sitten „enthüllen“. Dabei handelt es sich um eine zweiplätzige Maschine, die bei Flugschulen und zum Training von Piloten zum Einsatz kommen soll. Produziert werden soll die Maschine vom tschechischen Familienunternehmen BRM Aero, einem Hersteller von Kleinflugzeugen des Typs Bristell. Das Schweizer System baut dem Bericht zufolge auf den Erfahrungen mit dem Solarflugzeug Solar Impulse auf. André Borschberg und der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard schafften in den Jahren 2015 und 2016 in mehreren Etappen die erste Weltumrundung mit einem Solarflugzeug. Stromflugzeuge sind punkto Umweltbelastung gegenüber Maschinen mit herkömmlichen Antrieben nicht nur beim Schadstoffausstoss im Vorteil. Sie verursachen auch deutlich weniger Lärm. Quelle: ‚Cash‚.

30-min.-Flug mit 100-Kilo-Batterie

Das Elektroflugzeug F-2e ist leiser als ein Rasenmäher und fliegt schadstofffrei. Im nächsten Jahr soll es in Serie produziert werden. Noch braucht der Vor-Prototyp der F-2e ein Ausgleichsgewicht am Heck, um den kleinen Flieger trotz 100-Kilogramm-Batterie im Rumpf waagerecht zu halten, doch schon im nächsten Jahr wird an dieser Stelle ebenfalls eine Akkumulator montiert sein: Die F-2e wird dann das erste Elektroflugzeug Europas sein, das in Serie gebaut wird. Dann wird sich das Batteriegewicht vervierfacht haben und die Reichweite, geht es nach den Entwicklern des Antriebs, der Siemens eAircraft Erlangen, von 30 Minuten auf mindestens zwei Stunden gestiegen sein. Ab einer Stunde werde sie interessant für Flugschulen, heißt es. Quelle: ‚Moz.de‘.

60 eFlyer-Trainingsflugzeuge bestellt

Die Firma OSM Aviation 60 kauft elektrisch angetriebene Flugzeuge. „Das ist die größte Bestellung für kommerzielle Elektroflugzeuge“, kommentierte OSM-Chef Espen Høiby. Die ersten Maschinen werden 2021 ausgeliefert. OSM Aviation gehört zum Teil der Fluglinie Norwegian Air. Es will die Elektroflugzeuge in der Ausbildung einsetzen. Der eFlyer ist ein Zweisitzer mit einer Spannweite von 11,6 Metern. Der Antriebsstrang mit einem etwa 90 Kilowatt starken Elektromotor stammt von Siemens. Anfang Februar absolvierte der eFlyer 2 den ersten Testflug. Quelle: ‚Golem.de‚.