Schlagwort-Archiv: Elektroflugzeug

MD Aircraft und flyvbird/VINI kooperieren

MD Aircraft GmbH und flyvbird/VINI wollen bei der Entwicklung eines integrierten Ökosystems für elektrische Regionalmobilität kooperieren. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines integrierten digitalen und operativen Ökosystems für elektrische Regionalflüge in Europa. 

Im Zentrum stehen:

  • der MDA1 eViator, ein vollelektrisches, short-field-fähiges Regionalflugzeug der nächsten Generation
  • flyvAI, die KI-gestützte Plattform von flyvbird/VINI für dynamische Routenplanung, Energieoptimierung und operative Entscheidungsunterstützung

Durch die Zusammenarbeit wird die Technik in einem durchgängigen System vereint, das reale Nachfrage, Flugzeugleistung und operativen Betrieb verbindet.

flyvbird bestätigt Interesse an zehn MDA1-Flugzeugen 

flyvbird zeigt Interesse daran, den MDA1 als Schlüsselkomponente für zukünftige elektrische Regionalflüge einzusetzen und unterzeichnet eine Absichtserklärung zum Kauf von zehn Flugzeugen. Dieser Schritt stärkt die Markteinführung des MDA1 eViator und unterstreicht die Bedeutung einer deutsch-europäischen Kooperation in der nachhaltigen Luftfahrt.

MDA Aircraft integriert flyvAI und nutzt VINI als operativen Technikpartner

MD Aircraft bestätigt, dass die flyvAI-Plattform in die Evaluierung und Vorbereitung operativer MDA1-Szenarien eingebunden wird. flyvbird und VINI bauen bereits heute den Markt für Regional- und Advanced Air Mobility aktiv auf.

Pipistrel-Muster erhalten kanadische Zulassung

Transport Canada hat die Musterzulassungen für die Flugzeugtypen Pipistrel Velis Electro, Explorer und Velis Club validiert. Damit können diese Modelle in Kanada registriert und betrieben werden, was insbesondere für Flugschulen von Bedeutung ist.

Die kanadische Luftfahrtbehörde Transport Canada hat die von der EASA erteilten Musterzulassungen für drei Flugzeugmodelle des Herstellers Pipistrel, der zu Textron gehört, für gültig erklärt. Die Validierung betrifft die Modelle Velis Electro, Explorer und Velis Club in ihren aktuell produzierten Versionen.

Velis Electro

Die Pipistrel Velis Electro ist ein zweisitziges, rein elektrisch angetriebenes Flugzeug, das für die Pilotenausbildung konzipiert wurde. Die Lärmemission wird vom Hersteller mit 60 Dezibel angegeben. Das Modell erhielt bereits 2020 die Musterzulassung durch die EASA, gefolgt von der britischen CAA im Jahr 2022 und einer Lufttüchtigkeitsbefreiung der FAA in der Kategorie LSA im Jahr 2024. Der Elektromotor der Velis Electro war das erste elektrische Triebwerk, das 2024 eine Validierung der Musterzulassung in Kanada erhielt. Ein Exemplar wird bereits seit 2022 durch das Waterloo Institute for Sustainable Aeronautics (WISA) in Zusammenarbeit mit dem Waterloo Wellington Flight Centre (WWFC) für Forschungszwecke eingesetzt.

Explorer

Beim Pipistrel Explorer (Virus SW 121A) handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Virus SW 121. Das Flugzeug ist für den Betrieb unter VFR-Bedingungen bei Tag und Nacht sowie für beabsichtigtes Trudeln zugelassen und wird mit einer für den IFR-Betrieb vorbereiteten Avionik ausgeliefert. Die EASA-Musterzulassung für den Explorer wurde 2021 erteilt, basierend auf der ursprünglichen Zertifizierung des Virus SW 121 aus dem Jahr 2016.

Smartflyer und H55 kooperieren

Der Flugzeugbauer Smartflyer AG und H55 SA, Anbieter für zertifizierte elektrische Antriebssysteme, kooperieren. Dabei wird H55 die Batterien für das hybrid-elektrische Flugzeug SF-1 von Smartflyer liefern.

Für Smartflyer ist diese Zusammenarbeit ein entscheidender Fortschritt. Die Batterien von H55 wurden speziell für die Luftfahrt entwickelt und werden die Zertifizierung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erhalten, was ein Garant für Qualität und Sicherheit ist. Das neueste Batteriesystem von H55 übertrifft die ursprünglich geplante Kapazität, was dem SF-1 eine verbesserte Leistung und zusätzliche operative Flexibilität verleiht.

Wendepunkt für die Zukunft der emissionsarmen Luftfahrt
Durch die Bündelung ihrer Kräfte beschleunigen die beiden Schweizer Unternehmen den Übergang zu einer nachhaltigen Luftfahrt. Beide Seiten betonten die gemeinsame Vision von Innovation und Nachhaltigkeit und sehen die Partnerschaft als einen Wendepunkt für die Zukunft der emissionsarmen Luftfahrt. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Strategie von H55, modulare Systeme für verschiedenste Anwendungen bereitzustellen, von vollelektrischen Flugzeugen bis zu komplexen Hybridlösungen.

Erstflug nächstes Jahr
Der Erstflug des Demonstrators ist für das Jahr 2026 geplant. Smartflyer, 2016 gegründet, entwickelt ein hybrid-elektrisches Flugzeug mit einem modularen Energie-Speichersystem. H55 wurde vom ehemaligen Führungsteam von Solar Impulse gegründet und ist auf zertifizierte elektrische Antriebs- und Batteriemanagement-Systeme spezialisiert.

Zukunft des Fliegens erleben

Vom 12. bis 14. September 2025 wird die Bundesbasis der Luftwaffe am Bern Airport erneut zum Treffpunkt für Pioniere, Innovatoren und Luftfahrtfans. Das Electrifly-In Switzerland, seit 2017 das erste europäische Fly-in für Elektroflugzeuge, präsentiert aktuelle Entwicklungen in der emissionsarmen und nachhaltigen Luftfahrt – von Elektro- über Hybrid- bis zu Wasserstoffantrieben und Sustainable Aviation Fuel (SAF).

Highlights:

  • Schnupperflüge: Fast geräuschloses, emissionsarmes Fliegen über Bern erleben.
  • Statische Ausstellung: Prototypen und innovative Flugzeuge führender Teams.
  • eTrophy-Wettbewerb: Preisgelder von 15’000 CHF für die längsten Nonstop-Flüge nach Bern.
  • eTalk & Symposium: Diskussionen und Fachvorträge zu Flugzeugtreibstoffen der Zukunft, Elektroflug in der Pilotenausbildung oder internationalen Projekten.

Der Event bietet nicht nur Einblicke in modernste Technologien, sondern fördert den Austausch zwischen Experten und Öffentlichkeit. Begleitend gibt es Networking-Veranstaltungen, Formationsflüge, kulinarische Angebote und einen Shuttle-Dienst mit Elektrofahrzeugen.

Die Veranstaltung zeigt, wie die Schweiz aktiv die dritte Ära der Luftfahrt mitgestaltet: weg von Kolbenmotoren und Strahltriebwerken hin zu klimafreundlicher Mobilität in der Luft. Das Electrifly-In Switzerland lädt die Gesellschaft ein, Teil dieser Zukunft zu sein.

Elektroflüge ab Grenchen

Die Flugschule Grenchen offeriert Mitgliedern und Kunden Elektroflüge mit einer Pipistrel Velis. Die Preise sind in der Schulung bei CHF 168.-/Stunde; bzw. CHF 181.60, wenn man sie für private Flüge chartert.

Rundflug-Angebot:
-> Rundflug über die Stadt Grenchen, ca. 20 Minuten, CHF 90.-
-> Elektro-Schnupperflug, CHF 160.-

Whisper Aero und Tennessee Tech entwickeln Elektrosegler

Whisper Aero und die Tennessee Tech University erhalten 500’000 US-Dollar vom Staat Tennessee, um mit dem „Whisper Ultralight“ lautlosen Elektroflug zu demonstrieren. Die modifizierte Swift 3 von Aériane nutzt zwei eQ250-Antriebe von Whisper. Die stattliche Unterstützung stammt aus dem TNECD-Programm zur Förderung der Mobilitätsforschung. Die Swift 3 ist ein einsitziger, elektrisch betriebener Segler mit Gleitzahl 35 und basiert auf einem Nurflügel-Design aus den 1980ern.

Steve Morris, Mitentwickler des Originals, ist Teil des Whisper-Teams. Weltmeister-Pilot Brian Porter fliegt die Tests. Die Propeller wurden bereits in Drohnen für das US-Verteidigungsministerium erprobt. Tennessee Tech übernimmt mit Studierenden die Bodentests. Erste Flüge sollen noch 2025 erfolgen. Für die Flugversuche werden Epic 2.0-Batterien von Electric Power Systems genutzt, die eine Reichweite von bis zu 270 km ermöglichen. Whisper und EPS entwickeln gemeinsam zertifizierbare Elektroantriebe für leichte Flugzeuge.

Elektro-Flugzeug ‚Alice‘: Pause mit Entlassungen

Eviation Aircraft mit Sitz in Arlington musste die meisten seiner Mitarbeiter entlassen und die Arbeit an seinem elektrisch angetriebenen Alice-Flugzeug unterbrechen. Das Flugzeug hatte vor mehr als zwei Jahren seinen ersten und einzigen Flugtest.

Gemäss Eviation-CEO Andre Stein sei eine vorübergehende Pause nötig, um sich darauf zu konzentrieren, „die langfristig richtigen Partnerschaften zu finden, die helfen, den elektronischen kommerziellen Regionalflug zu verwirklichen. Das Unternehmen befindet sich im Besitz der Clermont Group aus Singapur. Sie setzt sich dafür ein, den Flugverkehr durch innovative, elektrische Lösungen zu revolutionieren.

Das vollelektrische Flugzeug machte im September 2022 einen ersten Batterie-betriebenen Testflug vom Flughafen Moses Lake in Washington aus. Seitdem wurde das Design überarbeitet. In seiner aktuellen Konfiguration ist Alice auf neun Passagiere und für Reisen bis 290 Meilen ausgelegt. Es gibt auch Pläne für eine Frachtversion des Flugzeugs. Bisher plante Eviation, das Flugzeug 2027 in Betrieb zu nehmen – aber dieser Zeitplan hänge vom Erfolg beim Finden neuer Partnerschaften ab. Bisher sollen 600 Flugzeuge bestellt sein, darunter Air New Zealand, Cape Air und DHL. Der Gesamtwert der Bestellungen liegt über 5 Milliarden Dollar. Quelle: ‚geekwire.com‚.

„Viceroy“ für klimafreundlichere Küstenreisen

Ist das ein Vogel oder ein Boot?

Flugboote wie diese könnten Städte wie New York und Boston miteinander verbinden. „Ein Seegleiter ist ein vollelektrisches, batteriebetriebenes Flugboot.“ laut Billy Thalheimer. Er ist Mitbegründer und CEO von Regent, einem Unternehmen, das einen zwölfsitzigen Seegleiter namens „Viceroy“ entwickelt.

Er sieht ähnlich aus wie ein Flugzeug. Aber wenn er betrieben wird, schwebt er zunächst auf seinem Rumpf, wie ein Boot. Er steigt auf ein Tragflächenprofil – eine flügelartige Struktur, die ihn leicht über das Wasser hebt. Im offenen Wasser hebt es dann ab und gleitet auf einem Luftkissen nahe der Wasseroberfläche. Das ist das Luftpolster, auf dem Vögel fliegen, wenn sie tief über die Wasseroberfläche fliegen.

Thalheimer sagt, dass Seegleiter eine Möglichkeit sein könnten, schnell zwischen Küstenstädten wie Boston und New York oder LA und San Francisco zu reisen. Da sie mit Strom angetrieben werden, der aus sauberer Energie gewonnen werden kann, haben sie das Potenzial, für das Klima vorteilhafter zu sein als Flugzeuge oder dieselbetriebene Boote.

Die Firma Regent hat einen einsatzfähigen Prototyp des Fahrzeugs fertiggestellt. Thalheimer geht davon aus, dass er innerhalb von drei Jahren mit der kommerziellen Produktion beginnen kann, und plant, das Projekt schließlich auf größere Geräte auszuweiten, die 100 Personen oder mehr befördern können. Quelle: ‚yaleclimateconnections.org‚.

SG Basel erhält AS34 Me

Am Donnerstag. 19. Dezember 24 fuhren Heinz K., Thomas K. und Stephan K. um 7 Uhr morgens in Richtung Wasserkuppe los und trafen um 13 Uhr im Werk der Alexander Schleicher GmbH ein. Neugierig auf ihre neue AS34 Me starteten sie gleich mit der Abnahme und dem Übergabe-Prozedere. Es ist ein wirklich tolles Flugzeug, gefüllt mit viel neuer Technik. Schnell wurde klar, dass das Betreiben und Unterhalten dieses Flugzeuges anspruchsvoll würde. An Stelle von Schläuchen und Seilen dominieren beim Blick in das Rumpfinnere die grosse Batterie, viele dicke Kabel und grosse Stecker. Motorträger und Propeller wirken hingegen fast filigran.

Nach eingehender Instruktion und Diskussion während der Abnahme legten Heinz und Thomas bereits Hand an und montieren die Transport-Schublade für die Montagehilfe unter den Anhänger. Stephan kümmerte sich derweilen um den Papierkram. Neben dem neuen Schmuckstück stand eine aufgebaute AS33 Me und die Abhol-Equipe bekam einen freudigen Vorgeschmack auf das, was sie erwarten wird.

Um 18 Uhr war alles fertig verpackt und das Team nahm die ersten 200 km in Richtung LSZI unter die Räder. Tags darauf ging es wieder früh los, da die Verzollung in Rheinfelden noch vor dem Mittagessen erledigt sein sollte. Tatsächlich konnte der Zoll kurz vor 12 Uhr passiert werden. Trotz nassem und kalten Wetter warteten am Flugplatz Schupfart ein paar neugierige Piloten, um sich erstmals selber in die AS34 Me zu setzen. Quelle: ‚Barbara Lerch‚.

Wie Volocopter gerettet werden soll

Die Insolvenz des Flugtaxi-Herstellers Volocopter wirft neue Fragen auf: Trotz ambitionierter Pläne und großer Investitionen fehlen entscheidende Zulassungen. Nun sollen Investoren den Markteintritt retten. Doch die Konkurrenz ist nicht weit – und das Vertrauen schwindet. Der Flugtaxi-Hersteller Volocopter hat Insolvenz angemeldet und sucht nach Investoren. Das Amtsgericht Karlsruhe hat Tobias Wahl von Anchor Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt, wie das Unternehmen aus dem badischen Bruchsal mitteilte. Der Anwalt kündigte an, bis Ende Februar ein Sanierungskonzept zu entwickeln und dieses mit Investoren umzusetzen. „Das Unternehmen benötigt jetzt eine Finanzierung, die es ermöglicht, die letzten Schritte zum Markteintritt zu gehen.“ Aktuell beschäftigt Volocopter nach eigenen Angaben 500 Mitarbeiter.

Musterzulassung weiter ausstehend
Volocopter fehlt noch immer die Musterzulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), um mit den senkrecht startenden vollelektrischen Fluggeräten Passagiere befördern zu dürfen. Trotz des Insolvenzverfahrens, das am zweiten Weihnachtstag eingeleitet wurde, ist die Firma zuversichtlich, die Zulassung im neuen Jahr zu erhalten und den Betrieb aufzunehmen. „Wir sind sowohl technologisch als auch bei der Flugerfahrung sowie im Zertifizierungsprozess im nationalen und internationalen Wettbewerb ganz weit vorne“, erklärte Volocopter-Chef Dirk Hoke, der das Unternehmen Ende Februar verlassen wird.

Parallelen zu Lilium
„Der Geschäftsbetrieb läuft weiter“, teilte eine Sprecherin mit. „Ziel ist der Erhalt der Arbeitsplätze und die Nutzung des Insolvenzverfahrens, um Volocopter zu sanieren und langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen.“ Unter Hoke wurde die Zahl der Mitarbeitenden von rund 700 auf derzeit 500 reduziert. Erst Mitte November hatte Volocopter Oliver Vogelgesang zum Finanzchef ernannt. Dieser war zuvor beim ebenfalls insolventen Elektroflugzeug-Pionier Lilium tätig. Lilium hatte am Heiligabend bekanntgegeben, dass das Investorenkonsortium Mobile Uplift Corporation den Betrieb übernehmen wird. 750 zuvor gekündigte Mitarbeiter sollen einem Sprecher zufolge zurückgeholt werden. Anders als Volocopter wird das Insolvenzverfahren dort in Eigenverwaltung geführt.

Keine staatliche Hilfe
Die CSU-Politikerin Dorothee Bär hatte die Flugtaxi-Branche mit einem Interview vor einigen Jahren ins Rampenlicht gerückt. Doch in Deutschland konnte der Industriezweig keinen großen Durchbruch erzielen. Sowohl Lilium als auch Volocopter hatten in der Vergangenheit wiederholt finanzielle Unterstützung gesucht. Staatliche Hilfe aus Baden-Württemberg und Bayern, die im Laufe des Jahres samt einem geplanten Wechsel des Volocopter-Hauptsitzes in den Freistaat diskutiert wurde, blieb aus. Zuletzt war die Rede von jeweils 50 Millionen Euro vom Bund und Bayern. Stattdessen kam das Geld letztlich von Investoren. Bloomberg berichtete später, dass der chinesische Mischkonzern Geely an einer Übernahme des Flugtaxi-Start-ups Volocopter interessiert sei. Eine Stellungnahme dazu wollte das Unternehmen nicht abgeben.

Nachfolgersuche für den Chefposten
In der aktuellen Erklärung heißt es, zahlreiche Finanzierungsrunden hätten in der Vergangenheit die Entwicklung und den Betrieb vorangetrieben. Bis vor kurzem konnte Volocopter so in einem schwierigen Finanzumfeld bestehen. „Trotz intensiver Bemühungen ist es dennoch nicht gelungen, eine tragfähige Lösung zu finden, um den regulären Betrieb außerhalb eines Insolvenzverfahrens der Volocopter GmbH aufrechtzuerhalten.“ Hoke hatte die Politik für die ausgebliebenen Hilfen kritisiert und ihr mangelnde Unterstützung vorgeworfen: „Natürlich richtet man in einer derart technologisch komplexen und kapitalintensiven Branche wie unserer auch den Blick in Richtung des Staates“, sagte er dem Magazin „Capital“. Dass Hoke im Frühjahr ausscheidet, hängt allerdings nicht mit der Insolvenz zusammen und war bereits länger bekannt. Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche soll als Beiratsvorsitzender einen Nachfolger suchen.

Fokus auf Rettungseinsätze in Deutschland?
Eigentlich wollte Volocopter während der Olympischen Spiele in Paris Passagiere transportieren. Obwohl das Unternehmen noch keine Erlaubnis für den kommerziellen Passagierbetrieb hat, sind die Flugtaxis bereits zu sehen. In Paris gab es Show-Flüge, unter anderem in der Nähe von Schloss Versailles, sowie regelmäßige Testflüge. Auch Piloten dürfen bei Volocopter ausgebildet werden.

Das Unternehmen hat Städte wie Rom und Osaka für künftige Einsätze im Visier. Regelmäßige Flüge in Deutschland haben hingegen keine Priorität, da die Städte hierzulande weniger dicht besiedelt sind und über autarke Nahverkehrsnetze verfügen. In Deutschland kooperiert Volocopter mit der ADAC-Luftrettung, um mögliche Rettungs-Einsätze zu erproben. Obwohl die modernen Fluggeräte als nachhaltig und leise beworben werden, sind sie nicht unumstritten. Eine Analyse des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, die elf Studien untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass Reisezeiten kaum verkürzt würden, während die Kosten sowie die CO2-Emissionen im Vergleich zu E-Autos steigen. „Nützlich kann urbane Luftmobilität vor allem bei Notfalleinsätzen sowie zur Anbindung entlegener Regionen sein.“ Quelle: ‚Deutsche Wirtschafts-Nachrichten‚.

Drohende Insolvenz – Liliums Bankrott-Erklärung

Lilium hat bislang fast 1,5 Milliarden Euro Verluste angehäuft, praktisch ohne Einnahmen zu generieren. Nun geht das Geld aus. Im eigenen Halbjahresbericht warnt der Flugtaxi-Pionier gar vor einer schnellen Insolvenz. Das Schicksal liegt nun endgültig in den Händen des Staates.

Das Schicksal von Lilium entscheidet sich bis spätestens Jahresende. Der Entwickler des Senkrechtstarters mit Elektro-Turbinen zeichnet im jetzt an die US-Börsenaufsicht SEC vorgelegten Halbjahresbericht zwar Fortschritte bei der Entwicklung seiner Modelle – braucht aber dringend weiteres Geld.

Sollten staatliche Finanzhilfen vom Bund und dem Land Bayern nicht in den nächsten Wochen fest zugesagt sein oder Investoren neues Geld geben, drohen den Angaben zufolge drastische Einschnitte im Geschäftsbetrieb, bis hin zur Anwendung des „geltenden Insolvenzrechts“. Lilium hofft auf Staatsbürgschaften über insgesamt 100 Millionen Euro.

Jede Verschiebung im Zeitplan kostet Geld. Der bemannte Erstflug wurde von Ende dieses Jahres auf Anfang 2025 verschoben. Die Markteinführung ist für 2026 geplant, auch wenn dieses Datum im jüngsten Bericht nicht mehr explizit genannt wird. Erstmals verweist Lilium in einem Börsenbericht auf das Insolvenzrecht.

Der zweite deutsche Entwickler von Flugtaxis, Volocopter, hatte im Frühjahr ebenfalls mit einer Insolvenz gedroht. Durch eine Kapitalspritze der bisherigen Gesellschafter, darunter der chinesischen Geely-Gruppe, konnte dies aber abgewendet werden.

Volocopter hatte auch um Staatshilfe gebeten, was zunächst am Veto von Baden-Württemberg und Bayern scheiterte, während der Bund wohl grünes Licht gab. Bei Lilium ist es umgekehrt. Hier hat Bayern inzwischen eine Haftungsübernahme von 50 Millionen in Aussicht gestellt, während vom Bund der gleiche Betrag im Haushaltsausschuss bisher nicht bewilligt ist.

Liliums Finanz-Dilemma

Das Finanz-Dilemma von Lilium mit Sitz vor den Toren Münchens zeigt sich an wenigen Zahlen. Nach den Angaben an die US-Börsenaufsicht sind bisher Verluste über insgesamt 1,446 Milliarden Euro aufgelaufen – bei praktisch keinen Umsätzen. Allein im ersten Halbjahr 2024 lag der operative Verlust bei 185,9 Millionen Euro (Vorjahres-Zeitraum 128,5 Millionen Euro).

Durch die positive Neubewertung von Finanzanlagen lag der Nettoverlust im ersten Halbjahr bei 86,9 Millionen Euro. Die verfügbaren Finanzmittel (Cash) lagen zur Jahresmitte bei knapp 110 Millionen Euro. Lilium berichtet über fortgeschrittene Gespräche mit dem Bund und Bayern über Finanzhilfen. Die Zustimmung wird in den nächsten Wochen erwartet.

Bis die endgültigen Dokumente erstellt sind, werde es weitere drei bis fünf Wochen dauern. Bisherige Investoren hätten eine Kapitalspritze von 32 Millionen Euro bereits zugesagt und dies zum Teil von den Staatshilfen abhängig gemacht.

Das Unternehmen berichtet über weitere Fortschritte bei der Entwicklung seines E-Flugmodells, das wie ein kleiner Senkrechtstarter-Regionalflieger eingesetzt werden soll. Die ersten drei Modelle sind entweder bereits fertig, oder die Produktion ist angelaufen. Im ersten Halbjahr 2025 soll die Produktion des vierten Modells beginnen.

Als großen Entwicklungserfolg wertet Lilium, dass jetzt der „Power-On“-Meilenstein beim ersten Modell in der endgültigen Konstruktion erreicht wurde. Für die Techniker ist es der Beleg, dass die Stromversorgung samt angeschlossener Elektronik wie geplant funktioniert. Wie bei einigen Elektroautos basiert das Stromnetz auf einer 900-Volt-Architektur, womit die Batterien relativ schnell geladen werden können. Quelle: ‚welt.de‚, Gerhard Hegmann.

„System-Power-on“ für Lilium-Jet

Lilium hat bei der Entwicklung seines elektrischen Jets einen Meilenstein erreicht. „Power-on“ entspricht dem Akzeptanz-Testverfahren der konventionellen Verkehrsflugzeug-Herstellung. In der „Power on“-Phase wird geprüft, wie alle Strukturteile sowie die hydraulischen und elektrischen Systeme in die Zelle eingebaut wurden. Diese Phase schließt die Modifikation des Flugzeugs ab und prüft, ob alles so funktioniert und eingeschaltet werden kann, wie es soll.

  • System-Power-on“ ist der Start der Bodentest-Kampagne von Lilium Jet.
  • Der erste Lilium Jet, MSN 1, soll die Sicherheit für den ersten pilotierten Flug bestätigen, der für Anfang 2025 geplant ist.
  • MSN 2, das erste Flugzeug, welches Lilium mit einem Piloten an Bord fliegen wird, ist in der Endmontage.

MSN 1 soll Liliums Labor-Testflugzeug „Eisvogel“ werden. Das ist ein voll funktionsfähiges Flugzeug und Bestandteil des Zertifizierungs-Programmes sein, Mit ihm sollen Flug-Sicherheit und Einhaltung der Lufttüchtigkeits-Anforderungen bestätigt werden.

Mit MSN 2, welcher sich ebenfalls in der Endmontage befindet, will Lilium Anfang 2025 mit einem Piloten an Bord fliegen. Der MSN-3-Rumpf ist in Produktion. Lilium will bis zur Typzertifizierung, die für 2026 geplant ist, sechs Testflugzeuge fliegen.

Im August dieses Jahres hat Lilium die erste Phase der elektrischen Integrationstests im firmeneigenen Energiesystem-Labor (EPSL) abgeschlossen. Die Firma hat dort mehrere elektrische Kernfunktionen getestet, darunter Hochspannungs-Verteilung, Niedrigspannungs-Umwandlung und -Verteilung, Gesundheitsberichte und Ladesysteme. Bei der Stromversorgung wird Hochspannung (900 Volt) angewendet und zur Versorgung der Niederspannungs- und Avioniksysteme, einschließlich Cockpit-Display, Flugsteuerung, Kommunikation, Navigation und Überwachungssysteme, transformiert.

EU definiert „SEP-Flugzeuge“ neu

Elektroflugzeuge gelten in der Schweiz ab 1. Februar 2025 lizenzrechtlich als einmotorige Kolbenflugzeuge (single engine piston aircraft). Die EU hat die Lizenzvorschriften angepasst. In den europäischen Vorschriften über Pilotenlizenzen fehlten bisher Bestimmungen für das Fliegen mit Elektroflugzeugen. Ende 2020 hatte das BAZL diese Lücke in verdankenswerter Weise mit einer besonderen Verfügung geschlossen und so Schulung und Betrieb mit Elektroflugzeugen in der Schweiz ermöglicht.

Nun hat die EU ihre Lizenzvorschriften mit der Durchführungsverordnung EU 2024/2076 ergänzt und den Begriff «SEP-Flugzeug» neu definiert. Als solche gelten neu nicht nur Flugzeuge mit einem Kolbenmotor, sondern auch Flugzeuge mit einem Elektromotorsystem oder einem Hybridmotorsystem, das aus Kolben- und Elektromotoren besteht.

Wer die Berechtigung für Elektroflugzeuge neu erwerben will, muss dafür wie bisher eine Unterschiedsschulung mit einem Fluglehrer absolvieren. Erneuert der Pilot seine Klassenberechtigung SEP, so gilt diese auch für Elektroflugzeuge, sofern er innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens einen Flug mit einem Elektroflugzeug unternommen hat; in diesem Fall ist also kein zusätzlicher Übungsflug auf einem Elektroflugzeug erforderlich. Die neuen Regeln gelten in der Schweiz ab dem 1. Februar 2025. Quelle: ‚AeCS‚ und ‚EUR-lex‚.

Pipistrels visionärer Ansatz zur Batterie-Technik

Pipistrel widmet sich der aktiven Gestaltung der Zukunft des Fluges. Mit über 15 Jahren engagierter Forschung und Entwicklung arbeitet das Team leidenschaftlich daran, nicht nur die Leistung der Flugzeuge zu steigern, sondern auch einen Weg in eine umweltfreundlichere Zukunft für die Luftfahrt zu bahnen.

Das Pipistrel-Team befasst sich auch mit der Erforschung von Batterien „im zweiten Leben“. Diese zukunftsweisende Strategie unterstreicht das grossse Engagement für Nachhaltigkeit und positioniert Pipistrel als Führungspersönlichkeiten bei der Steuerung des Luftfahrtsektors in Richtung einer Kreislaufwirtschaft. Der Ansatz zur Wiederverwendung von funktionsfähigen Komponenten unterstützt nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit, sondern bietet auch wirtschaftliche Vorteile, indem er den Bedarf an neuen Materialien minimiert.

Ein Schlüsselfaktor ist die Entwicklung innovativer Verpackungen von Batterien. Der Elektroflugzeug-Pionier bewegt sich weg von traditionellen Designs und arbeitet daran, Batterien in die Flugzeugstruktur zu integrieren. Dies optimiert nicht nur den Raum, sondern verbessert auch die Gesamtleistung des Flugzeugs, was die Flugzeug-Modelle effizienter macht.

Pipistrel spielt eine zentrale Rolle in den Projekten HighSpin, HELENA und MATISSE – von denen jedes die nächste Generation Batterien untersucht. HighSpin erforscht evolutionäre Verbesserungen, HELENA untersucht Festkörper-Batterien und MATISSE erforscht Strukturbatterien als Konzept. Quelle: ‚pipistrel-aircraft.com‚.

Evia Aero + MD Aircraft: LOI für 10 Elektroflugzeuge

Evia Aero mit Sitz in Bremen und MDA Aircraft aus dem niedersächsischen Friedeburg haben eine Kooperation bei der Entwicklung des CO₂-freien Regionalflugverkehrs der Zukunft vereinbart. Während MD Aircraft bis 2029 mit der MDA1 ein rein batterie-elektrisch angetriebenes, 10-sitziges Flugzeug entwickelt und in den Markt bringt, baut EVIA AERO derzeit eine ausschließlich CO₂-frei operierende Fluggesellschaft auf und sorgt in Zusammenarbeit mit Flugplätzen für die notwendige Infrastruktur am Boden. Für seinen Flugbetrieb hat EVIA AERO nun 10 MDA1-Elektroflugzeuge bei MD Aircraft bestellt.

„Der Klimawandel macht emissions-neutrale Antriebssysteme in der Luftfahrt notwendig“, sagt Florian Kruse, Geschäftsführer von EVIA AERO. Die Lösung seien elektrisch oder mit Wasserstoff betriebene Flugzeuge, die mit vor Ort erzeugter grüner Energie fliegen. „Wir werden in unserer Flotte ausschließlich CO₂-freie Flugzeuge einsetzen. Durch Joint Ventures mit Flughäfen und den Bau von Photovoltaik- und Wasserstoffanlagen sorgen wir gleichzeitig für die notwendige Energie und ertüchtigen Airports für nachhaltige Luftfahrt“, so Kruse. Das mache den Regionalflugverkehr der Zukunft ökologisch und wirtschaftlich möglich und sichere eine verlässliche Konnektivität innerhalb Europas.

565 km im Archaeopterix

Roger Ruppert ist am 20. Juli mit einem Archaeopterix ein Flug von 565 km gelungen. Gestartet ist er mit seinem Elektroantrieb in Schänis. Daraufhin durchflog er die Zentralschweiz, die Nordseite der Walliser-Alpen bis nach Chamonix (F), um auf der Walliser Südseite via Matterhorn, Saas Fee, das Binntal und über die Furka knapp vor Sonnenuntergang beinahe wieder den Startplatz zu erreichen.

Die Landung erfolgte nach einem fast zehnstündigen Flug in der Region Biberbrugg (SZ). Quelle: ‚WeGlide‚. Fotos: ‚Rupert Composite‚.

Electrifly-In Bern

Am Wochenende des 7./8. September findet auf dem Flughafen Bern-Belpmoos ein Electrifly-In statt. Mit dem Anlass will der Veranstalter neue Technologien und Entwicklungen vorstellen, für die Bevölkerung erlebbar machen und aufklären (eSchnupperflüge). Dabei wird geräuschloses und fast emissionsloses Fliegen am Himmel vorgeführt.

Bei der statischen Ausstellung können die innovativen Entwicklungs-Teams ihre Luftfahrzeuge aus der Nähe betrachtet werden. In der Halle der Drittausstellenden befinden sich Zulieferfirmen und es kann intensiv gefachsimpelt werden. In erster ist das Fly-In eine Plattform für Luftfahrzeuge aus den Kategorien HYBRID, ELEKTRISCH und selbststartende Segelflugzeuge. Gäste können ein Preisgeld gewinnen. Eine eTrophy wurde von der Firma WATERJet aus Aarwangen gestiftet.

The Real Adventure Begins

HB-SXA to head to Sion to take up residence:
“This time, the real adventure begins”. Both Raphaël Domjan and Roland Loos, respectively pilot and CEO of the mission, have spoken the same words on two different occasions. As summer 2024 heats, the moment for HB-SXA to take up residence in Sion approaches. This will be a key moment in the SolarStratos mission.

From mid-July, the SolarStratos team will be based at the Valais airport to launch a new altitude record attempt for a manned solar-powered electric aircraft to fly at 10,000 metres or more, marking a new milestone on the journey to the stratosphere. Once the plane is on the tarmac in Sion, and the final tests have been carried out, particularly in thermal winds, the team will go on standby for the right weather window.

A postponement…
Despite seemingly favourable weather conditions on the ground, the flight from Payerne to Sion scheduled for the 17 and then the 18 June had to be postponed. The wind and turbulence over the Sanetsch Pass were too strong to risk it. Our thanks to the media who were waiting for us in Sion for their patience. Some of them, such as Rhône FM, didn’t miss an opportunity to interview Raphaël Domjan about the relocation and the upcoming record attempt.

Already very high – above his hometown!
One of Raphaël Domjan’s recent flights this month saw him soaring at almost 4,000 metres over his native Neuchâtel. He shared his excitement at realising a dream, which sees “innovation and technology working together to preserve our planet”. The SolarStratos pilot took the opportunity to thank all those who are making this adventure possible by sharing his pioneering and exploratory spirit. “Let’s keep aiming for the stars, fuelled by the inexhaustible energy of our dreams, the sun and our thirst for exploration”. Beautifully put. Source: ‚Solarstratos‚.

MD Aircraft vertieft Zusammenarbeit mit Rolls-Royce

MD Aircraft hat am 7.Juni 2024) bekanntgegeben, die Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Elektroflugzeugs MDA 1 mit Rolls-Royce plc. weiter auszubauen. Auf der Luftfahrtmesse ILA in Berlin wurde vereinbart, gemeinsam an der Entwicklung des elektrisch angetriebenen Flugzeugs MDA 1 zu arbeiten.

Gregor Müller, CEO MD Aircraft, Olaf Otto, President – Electrical, Rolls-Royce, Tim Markwald, CEO MD Aircraft auf der ILA in Berlin.

Die MDA 1 ist ein zehnsitziges Flugzeug mit Elektroantrieb und Kurzstart- und Landeeigenschaften (eSTOL) für das eSTOL-Commutersegment. Der innovative elektrische Rolls-Royce-Antrieb, der für dieses Segment entwickelt wird, eignet sich hervorragend für die Zwei-Propeller-Konfiguration der MDA 1 und wird zusammen mit einer austauschbaren Batterie in die Triebwerksgondel integriert. Tim Markwald, CEO von MD Aircraft: „Ein Alleinstellungs-Merkmal unserer MDA 1 ist, dass sie direkt in Übereinstimmung mit den geltenden Zulassungsanforderungen entwickelt wird. Als EASA-zertifizierter Entwicklungs- und Fertigungsbetrieb mit rund 30 Jahren Erfahrung können wir dies gewährleisten. Die Antriebe von Rolls-Royce erfüllen unsere Anforderungen absolut, sind für die Zulassung ausgelegt und damit die erste Wahl für die MDA 1. Wir sehen die Zusammenarbeit mit Rolls-Royce als Bestätigung für das große Marktpotenzial unseres Elektroflugzeugs MDA 1.“

Olaf Otto, President – Electrical, Rolls-Royce sagte: „Wir sehen ein erhebliches Potenzial im Commuter-Segment als umweltfreundliche Alternative zu bestehenden Kurzstrecken-Verbindungen. Darüber hinaus erweitert es das Angebot an Transportmöglichkeiten für Fracht und Passagiere weltweit mit effizienten und emissionsarmen Flugzeugen. Wir freuen uns, mit der MD Group zusammenzuarbeiten und mit unseren Produkten und unserem Know-how die erfolgreiche Entwicklung und Zulassung der MDA 1 zu unterstützen.“ Die MDA 1 befindet sich derzeit in der technischen Entwicklungsphase. Das Preliminary Design ist bereits abgeschlossen. Der nächste Schritt wird die gemeinsame Arbeit am Erstflug des rein batteriebetriebenen Demonstrators sein, mit dem Ziel, die MDA 1 später in weiteren Varianten kommerziell auf dem Luftfahrtmarkt zu etablieren. Die Entwicklung des MDA 1 wird im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Quelle: ‚MD Aircraft‚.

150 Millionen Dollar auf Abruf – Lilium atmet auf

Die deutschen Flugtaxi-Entwickler Lilium und Volocopter haben zuletzt gewarnt, dass ihre Gelder knapp werden könnten. Nun kann zumindest Lilium erstmal erleichtert sein. Ein US-Investor steht für eine Notfall-Spritze bereit. Jüngst schlug Lilium-Chef Klaus Roewe Alarm, weil die Gelder des deutschen Flugtaxi-Entwicklers knapp werden könnten. Er plädierte für staatliche Bürgschaften, um neue Investitionen abzusichern. Nach WELT-Recherchen hat Lilium jetzt eine Notfall-Finanzspritze vereinbart. Der US-Hedgefonds Yorkville Advisors ist bereit, für bis zu 150 Millionen Dollar Lilium-Aktien zu kaufen. Geplant ist eine Kapitalzufuhr auf Abruf, weil noch nicht feststeht, ob und wann das bis Mai 2027 befristete Angebot genutzt wird.

Eine Sonder-Hauptversammlung am 30. Mai soll den potenziellen Einstieg des US-Investors bewilligen, heißt es in Dokumenten an die US-Börsenaufsicht. Vorgesehen ist eine SEPA-Finanzierung (Standby Equity Purchase Agreement), bei dem ein Investor bei Bedarf Aktien kauft, gewissermaßen ein Eigenkapital-Kredit. Yorkville könnte die Anteile ein paar Prozentpunkte unter dem Börsenkurs erwerben. Es gehört zum Yorkville-Geschäftsmodell, in ambitionierte und risikoreiche Zukunftsfelder zu investieren. So hatte sich der Hedgefonds auch beim vorübergehend insolventen deutschen E-Autoentwickler Sono Motors engagiert.

Ein Lilium-Sprecher spielte die Bedeutung des Yorkville-Abkommens auf Anfrage herunter und sprach von einer häufig genutzten Absicherung von an der US-Technologiebörse Nasdaq notierten Unternehmen. Das Thema Sicherheit habe nicht nur bei den Lilium-Modellen höchste Priorität, sondern auch bei den Unternehmens-Finanzen, so die Begründung.

Die Lilium-Finanzhilfe aus den USA ist dennoch bedeutend, denn sie wird ausgerechnet zu einem Zeitpunkt publik, an dem sowohl der Lilium-Chef als auch der Chef des Flugtaxi-Unternehmens Volocopter, Dirk Hoke, unverblümt um Staatshilfe als Bürgschaft bitten, um die Entwicklung ihrer Elektro-Senkrechtstarter weiter zu finanzieren. Hoke sprach sogar von einer potenziellen Insolvenzgefahr oder den Verkauf ins Ausland.

Finales Lilium-Modell wird an EBACE in Genf gezeigt
Auch der Lilium-Chef Roewe beklagte jüngst in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ fehlende politische Unterstützung, um die Zukunftsbranche im Land zu halten. Lilium versteht sich wegen seiner E-Jet-Triebwerke statt Propeller und seiner größeren Reichweite ohnehin nicht als klassisches Flugtaxi, sondern mit zunächst 175 Kilometer Reichweite als Angebot für Städteverbindungen.

Die Lilium-Finanzhilfe wird kurz vor der Businessflugzeug-Messe (EBACE) in Genf Ende Mai bekannt, bei der erstmals die endgültige Auslegung des Modells für vier bis sechs Passagiere plus Pilot öffentlich gezeigt wird.

Häufig werden im Umfeld von Messen auch Neuaufträge vereinbart. Bisher liegen Lilium Absichtserklärungen für 757 Modelle, davon 42 Festaufträge, vor. Die kommerzielle Einführung ist für 2026 geplant – wenn die Aufsichtsbehörden grünes Licht geben. Der erste bemannte Lilium-Testflug ist bis Jahresende geplant. Quelle: ‚Welt‚.

Mit dem E-Flugzeug über Brandenburg

Das erste E-Flugzeug Brandenburgs, in Strausberg stationiert, bietet nahezu lautloses Fliegen. Geleast von Daniel Moeck, überzeugt es durch minimale Lärm- und CO2-Emissionen. Die Hauptproblematik liegt jedoch in der fehlenden Infrastruktur für das Laden der Flugzeuge in Brandenburg. Moeck setzt mobile Ladegeräte ein, während am Flugplatz Schönhagen Pläne zur Schaffung entsprechender Infrastruktur bestehen.

Bild: Sandra Fritsch/rbb

Klaus-Jürgen Schwahn, Geschäftsführer des Flugplatzes Trebbin, betont die Notwendigkeit von standardisierten Ladesystemen und der Entwicklung einer umfassenden Infrastruktur. Neben Elektromobilität werden auch hybride Antriebe, synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff als alternative Antriebsarten für die Fliegerei diskutiert. Flugplätze sollen sich auf eine Vielzahl von Antriebskonzepten vorbereiten und grünen Strom sowie Kraftstoffe nutzen, um für zukünftige Entwicklungen gerüstet zu sein. Quelle/vollständiger Bericht: ‚rbb24.de‚.

Sind Elektroflugzeuge die Lösung?

Auch in der Luftfahrt steht die Verkehrswende an. Klimaneutral fliegen ist das Ziel. Ein Start-up aus München entwickelt ein elektrisches Kurzstreckenflugzeug. Schon Ende des Jahrzehnts soll es abheben. Vision oder Illusion? Neun Passagiere, zwei Elektromotoren, 500 Kilometer Reichweite, null Kerosin. Wenn das, woran Ivor van Dartel und seine Kollegen im Start-up Vaeridion arbeiten, Wirklichkeit wird, würde für die Regionalmobilität in Deutschland vermutlich ein neues Kapitel beginnen: »Meistens ist es so, dass Innovation sich von Klein nach Groß entfaltet und nicht andersrum.«

Van Dartel hat schon als Teenager in Segelfliegern gesessen. Er hat Luft- und Raumfahrttechnik studiert und mehr als zehn Jahre als Ingenieur bei Airbus gearbeitet. Dann kündigen er und sein Mitgründer Sebastian Seemann ihre sicheren Jobs und machen sich selbstständig. Mit ihrem batteriebetriebenen E-Flieger, dem »Microliner« wollen sie die Luftfahrt nachhaltiger machen: »Unser Ziel ist, das in diesem Jahrzehnt in den Markt zu bringen. Unsere Branche steht bereits jetzt schon unter hohem Druck. Wir können nicht erst 2050 mit Lösungen bereitstehen. Dabei hat sich die Luftfahrtbranche selbst das ehrgeizigste Ziel gesetzt: Bis 2050 will man klimaneutral sein. Können Elektroantriebe dabei Teil der Lösung sein? Was ist mit Batteriekapazitäten? Wie sieht es mit der Ladeinfrastruktur aus? Und nicht zuletzt: Ist nicht die Bahn gerade auf den kürzeren Strecken innerhalb von Deutschland das geeignetere Verkehrsmittel der Wahl? Davon erzählt van Dartel in dieser Podcast-Folge: »Unsere Technik hat auch ihre systemischen Grenzen. Wir werden jetzt nicht kurzfristig mit Batterien über den Atlantik fliegen, zum Beispiel. Wir sind uns ganz bewusst, dass es sich vorläufig um Kurzstreckenflüge handelt. Aber ich glaube, das, was wir vorhaben, ist sehr wohl möglich in diesem Jahrzehnt. Quelle: ‚Der Spiegel‚.

Pilotenberechtigungs-Ausnahme-Bestimmungen für „Pipistrel Virus SW 128, Velis Electro“ verlängert

Mit NfL 2021-1-2339 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Bestimmungen festgelegt, die den Betrieb des Luftfahrzeuges Pipistrel Virus 128 SW (Velis Elektro) sowie die Ausbildung auf diesem Luftfahrzeug ermöglichen. Die Gültigkeit dieser Allgemeinverfügung endete am 30.06.2023. Dieser Zeitraum wurde im Jahr 2021 gewählt, da davon ausgegangen worden ist, dass das EU-Verordnungsgebungs-Verfahren RMT.0678 bis dahin abgeschlossen worden und somit ein regulärer Einsatz von elektrisch angetriebenen Kleinflugzeugen in Ausbildungseinrichtungen möglich sei. Da dies bisher nicht erfolgt ist, wird der Betrieb des genannten Luftfahrzeuges unter den in der NfL 2021-1-2339 genannten Bedingungen bis zum 30.06.2025 genehmigt. Quelle/vollständiger Inhalt: ‚DAeC / Bundesministeriums für Verkehr‚.

NASA beendet Elektroflugzeug-Projekt X-57

Sicherheitsbedenken beim Antriebssystem verhindern den Erstflug des experimentellen Elektroflugzeugs. Die NASA beendet das Projekt aus Kosten- und Zeitgründen. Die NASA stellt das Projekt X-57 ein, ohne dass das dabei entwickelte experimentelle Elektroflugzeug jemals abgehoben hat. Probleme beim Antriebssystem würden die Zeit und die Kosten des Projekts sprengen, sodass dieses ohne einen Erstflug abgeschlossen wird. Die US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft habe bei der Entwicklung des Elektroflugzeugs aber wichtige Erkenntnisse gewonnen, die zivilen Luftfahrtunternehmen für deren Elektroflugprojekte zur Verfügung stehen.

Das elektrisch betriebene Kleinflugzeug X-57 „Maxwell“ sollte ursprünglich mit 14 Motoren gebaut werden, als das Projekt 2016 im Rahmen des X-Plane-Programms für experimentelle Luftfahrzeuge ins Leben gerufen wurde. Als Basis dient eine Tecnam P2600T aus italienischer Fertigung – sowohl aus Kostengründen als auch zur besseren Vergleichbarkeit. Während der Entwicklung wurde der Antrieb aber auf zwei Propeller reduziert.

Fortschritte bei der Entwicklung, aber zuletzt Sicherheitsprobleme
Die Entwickler der NASA hätten im Laufe des Projekts große Fortschritte gemacht. Allerdings wurde zuletzt festgestellt, dass das Antriebssystem im Flug problematisch wird. Dies habe man bei Tests am Boden nicht registriert, aber eine genaue Analyse habe ergeben, dass die Motoren unter Flugbedingungen mechanisch ausfallen könnten. Die Sicherheit des Piloten und des Bodenpersonals kann deshalb im aktuellen Zustand nicht garantiert werden, erklärt die NASA laut Popular Science. Das Problem könnte zwar behoben werden, aber würde das Projekt weit über sein geplantes Ende zum Abschluss dieses Geschäftsjahres verzögern. Deshalb hat die NASA beschlossen, das Projekt ohne Erstflug zu beenden.

Die NASA verweist in ihrer Mitteilung aber gleichzeitig auf die Erfolge von X-57. So wurden bereits zu Beginn Defizite der Batterietechnik festgestellt. Die Lithium-Ionen-Batterien wurden zu warm und könnten überhitzen. Ein neues Batteriesystem wurde entwickelt, um die Temperaturen während der Stromversorgung im Flug innerhalb akzeptabler und sicherer Grenzen zu halten.

Erkenntnisse für Entwickler anderer Elektroflugzeuge
Die Entwicklung des Elektroflugzeugs wird im September 2023 eingestellt, aber in den darauffolgenden Monaten werden weitere technische Dokumentationen erscheinen. Diese werden zu den bisher erschienenen „X-57 Technical Papers“ hinzugefügt und sollen Luftfahrtunternehmen bei der Entwicklung ihrer Elektroflugzeuge unterstützen. Hier gibt es eine Reihe von Projekten.

So wird etwa das Elektroflugzeug Midnight von Autobauer Stellantis und dem Elektroflugzeug-Unternehmen Archer entwickelt, ein vollelektrischer Senkrechtstarter. Und letztes Jahr hat ein Elektroflugzeug für zwei Personen seinen Erstflug absolviert. Der „Elektra Trainer“ ist ein bayerisches Elektro-Ultraleichtflugzeug und gedacht für Sportflieger und Fluglehrer. Das Elektroflugzeug wurde mittlerweile offiziell als Ultraleichtflugzeug zugelassen und die Serienproduktion wird vorbereitet. Quelle: ‚Heise online‚.

Elektra Trainer erhält Ultraleicht-Zulassung

Der Elektra-Trainer, das erste zweisitzige (side-by-side), vollelektrische, Schul- und Schleppflugzeug von Elektra Solar erhielt die angestrebte Zulassung als Ultraleichtflugzeug. Nach der kurzen Vorlaufzeit von 18 Monaten für Entwicklung, Fertigung und Flugerprobung erteilte der DULV als Beauftragter des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) die beantragte Einzelzulassung für den Prototypen des Elektra-Trainers, eine konsequente Weiterentwicklung des einsitziges Flugzeug Elektra One. Etwas verzögert durch die Weihnachtspause traf am 19. Januar 2023 der formale Zulassungsschein zum Geräte-Kennblatt E898-23 1 bei Elektra Solar in Landsberg/Lech ein.

Damit hat die Firma bereits die zweite Einzelzulassung für ein vollelektrisch angetriebenes Luftfahrzeug erhalten – die Fortschreibung einer Erfolgsgeschichte:

  • Bereits 2011 erhob sich die Elektra One, das einsitzige UL-Flugzeug mit Solar unterstütztem Elektro-Antrieb erstmals in die Luft.
  • 4 Jahre später erfolgte damit die erste rein elektrische Alpenüberquerung.
  • 2017 fand der Erstflug der Weiterentwicklung zum zweisitzigen Forschungsflugzeug Elektra-Two Solar (Spannweite 25m, Sitze in Tandem-Anordnung) statt. Es wird heute noch in der Schweiz als Solarstratos zur Höhenforschung eingesetzt.
  • Wiederum 2 Jahre danach erreichte 2019 eine unbemannte Version der Elektra-Two Solar die Flughöhe von 10.000 m.
  • 2021 schließlich erhielt die Elektra One-die deutsche Ultraleicht Einzelzulassung – nun gefolgt von der Zulassung der Weiterentwicklung Elektra-Trainer, der innerhalb der ca. 100 Versuchsflüge mit ca. 75 Flugstunden bereits Zuverlässigkeit und Robustheit demonstriert hat.

Mit 2,5 Stunden Flugzeit (zuzüglich gesetzlicher Mindestreserve vom 30 Minuten) bewies der Elektra-Trainer bereits während der Flugerprobung herausragende Fähigkeiten durch den Gewinn der eTrophy 2022 mit einem nonstop-Flug bei widrigem Wetter von Pfullendorf nach Bern. Die dabei nachgewiesenen, exzellenten Flugeigenschaften machen den Elektra-Trainer zu einem idealen Schulflugzeug, zumal die Betriebsstunde „nass“ mit ca. 60€ konkurrenzlos günstig liegt und das bei klimaneutralem Betrieb und einem Geräuschniveau von nur 48 Dezibel beim Start und anschließenden Steigflug. Gemäß der ersten positiven Flugversuchsergebnisse beim Schlepp von Segelflugzeugen ist die Erweiterung der Zulassung eine Frage der Zeit.

Zur Befriedigung der regen Nachfrage hat Elektra Solar die Fertigung einer vergünstigten Vorserie von drei Exemplaren mit festem Zweibeinfahrwerk gestartet und eine erweiterte Musterzulassung beantragt. Der Elektra-Trainer ist auf dem Allgäu-Airport (Memmingen) bei der Flugzeugwerft DoTec stationiert und steht mit dem Versuchspiloten und Fluglehrer Uwe Nortmann für Einweisungen, Vorführungen und Erprobung zur Verfügung. Quelle: ‚Elektra Solar‚.

EU-Förderung für Maeve Aerospace

Das Jungunternehmen Maeve erhält eine EU-Finanzierung über 2,5 Millionen Euro. Mit dem Geld aus dem Innovationsfond des EIC (European Innovation Council) will Maeve an einem Elektroflugzeug für 44 Passagiere arbeiten, das 2028 auf den Markt kommen soll.

Fördersumme könnte auf 15 Millionen steigen
Die Niederländer sind eins von 78 Unternehmen, die das EIC ausgewählt hat. Maeve Aerospace ist dabei das einzige Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche, das 2022 eine EIC-Förderung erhält. Das Start-up wurde 2021 unter dem Namen Venturi gegründet, benannte sich aber Anfang dieses Jahres um. Der jetzt gewährte Zuschuss könnte zu weiteren 15 Millionen Euro an Co-Investitionen von Privatinvestoren führen.

2023 zeigt Maeve das aktualisierte Design
Maeve strebt ein Regionalflugzeug mit 44 Sitzen an. Die geplante Flugzeugkonstruktion wäre auch mit 60 Sitzen machbar, dies ist jedoch mit aktuellen Batterien noch nicht möglich. Die Reichweite des Elektroflugzeugs von Maeve soll bei 550 Kilometern liegen. Im Frühjahr wollen die Niederländer ein aktualisiertes Design des Hochdeckers Maeve 01 vorstellen, der 2028 fertig sein soll.

Maeve-CEO Jan Willem Heinen kommentierte die Nachricht über die Förderung auf LinkedIn so: „Unsere Mitarbeiter und unser Mitgründer Joost Dieben sehen die Investition der EU nicht nur als einen wichtigen finanziellen Schritt nach vorn, sondern vor allem als Zeichen des größtmöglichen Vertrauens in das Versprechen, das Maeve Aerospace der zivilen Luftfahrt macht: Innerhalb von acht Jahren ein vollelektrisches, emissionsfreies und geräuscharmes Flugzeug für mindestens 44 Passagiere auf den Markt zu bringen. Das gibt der Einführung unseres neuen Flugzeugdesigns in vier Monaten einen zusätzlichen Schub.“

Ladezeit soll 35 Minuten betragen
Bereits im Juni warb das Start-up erfolgreich 3,4 Millionen Euro von Investoren ein. Diese Summe ist Maeve zufolge ausreichend, um zwei Prototypen zu bauen, nachdem die technische Machbarkeit bereits unter Beweis gestellt wurde. Maeve meldete zudem Fortschritte bei der Entwicklung eines leichten Akkupakets. Über das Maeve ReCharge-Netzwerk soll sich der Akku innerhalb von 35 Minuten aufladen lassen, weshalb Fluggesellschaften mit kurzen Abfertigungszeiten planen können. Im Juni kündigte Maeve an, sein Team auf 24 Mitarbeiter zu vergrößern und weitere Standorte außerhalb des Hauptsitzes im niederländischen Delft zu errichten. Quelle: ‚Energyload.eu‚.