Schlagwort-Archive: Segelflugplatz

Frequenzen von Europas Flugplätzen

Hier finden Sie eine kostenlose, aktuelle PDF-Datei mit allen europäischen Flugplatz-Frequenzen zusammengestellt. Durchsuchbar, alphabetisch sortiert und zum Ausdruck vorbereitet (Registrierung bei flieger.news).

„Ausgeflogen“

Mit der Eröffnung des Münchner Großflughafens hat der Segelflugplatz bei Pulling schließen müssen. Das Stadtarchiv erinnert an die Attraktion „Lange Haken“. Als im Mai 1992 im Erdinger Moos der neue Münchner Flughafen eröffnet wurde, musste auf der anderen Seite der Isar, im Freisinger Moos, der beliebte Segelflugplatz „Lange Haken“ schließen. Knapp drei Jahrzehnte lang waren hier zuvor Luftsportbegeisterte aus Freising und der gesamten Region München zum Flugtraining, zur Ausbildung, zu Wettbewerben oder Flugvorführungen zusammengekommen.

Die Anfänge des Segelflugplatzes, dessen Name sich von einer historischen Flurbezeichnung ableitete, gehen auf die frühen Sechzigerjahre zurück. Die Mitglieder des „Luftsportvereins Freising e.V.“ waren damals auf der Suche nach einem Gelände, das sich für die Anlage eines Segelflugplatzes eignete. Zu diesem Zweck hatte der 1951 gegründete Verein bislang eine Wiese bei Pulling genutzt, die von der Fabrikantenfamilie Schlüter zur Verfügung gestellt worden war. Durch den konstanten Zustrom an Segelflugsportlern reichten die Kapazitäten dieses Platzes nicht mehr aus.

Zur gleichen Zeit war der „Aero-Club München“ gezwungen, seinen Segelflugplatz in Fröttmaning aufzugeben und sich um eine Alternative zu bemühen. Um ihrem Anliegen stärker Nachdruck zu verleihen, taten sich die beiden Vereine in der Folge zusammen. Tatsächlich zeitigte die Ausschau nach einem Grundstück wie auch nach politischen Unterstützern bald Erfolge: Bezüglich des Standorts kam ein Areal an der Moosach, zwischen den Dörfern Giggenhausen und Pulling, in Betracht; wegen der Aufwinde, die durch die nahen Tertiärhügel gegeben waren, schien die Lage für die Segelfliegerei hier ideal.

Einen einflussreichen Förderer fand der Luftsportverein im damaligen Freisinger Landrat und späteren Justizminister Philipp Held. Zu den tatkräftigen Initiatoren auf Seiten des Luftsportvereins gehörten seinerzeit der Rechtsanwalt Ludwig Huber-Wilhelm, der Lehrer Rudolf Braun und der Arzt Gerhard Völlinger. Bereits 1961 konnten die ersten Grundstückskäufe getätigt werden. 1963 folgte der Bau der 600 Quadratmeter großen Flugzeughalle im Nordosteck des Areals, nahe der Zufahrtsstraße beziehungsweise der Moosach. Die feierliche Einweihung des Flugplatzes fand am 28. Juli desselben Jahres statt.

In den 29 Jahren seines Bestehens war „Lange Haken“ immer ein Ort, der in großer Zahl interessierte Laien anzog. Neben den gewöhnlichen Flugtrainings, die man mitverfolgen konnte, organisierte der Luftsportverein seit den Siebziger Jahren mehrmals öffentliche „Flugtage“ – große Volksfeste mit Flugshoweinlagen und kulinarischen Angeboten. Der dritte „Großflugtag“ auf „Lange Haken“ wurde am 18. September 1977 veranstaltet und damit das 25-jährige Bestehen des Luftsportvereins Freising gefeiert (korrekterweise hätte die Feier ein Jahr früher stattfinden müssen). Von diesem Ereignis hat sich im Stadtarchiv Freising ein Plakat erhalten (). Es bildet das Archivstück des Monats April. Das Programm war gespickt mit größeren und kleineren Attraktionen: Es gab verschiedene Flugshows, Fallschirmspringen, Ballonfahrten, eine Flugzeugtaufe und ein Hallenfest mit Tanz. Wie in der Ausgabe vom 20. September 1977 der Freisinger Neuesten Nachrichten (Vorläufer der Freisinger SZ, d. Red.) berichtet wurde, wohnten dem Ereignis trotz niedriger Temperaturen und häufiger Regenschauer etwa 2500 Besucherinnen und Besucher bei. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, war das Ende des Segelflugplatzes, das durch den geplanten Münchner Flughafen unweigerlich drohte, damals bereits ein Thema.

Während der Segelflugplatz „Lange Haken“ seit 1992 Geschichte ist, gibt es den traditionsreichen Luftsportverein Freising noch immer, heute allerdings unter dem Namen „Luftsportverein Beilngries e.V.“. Hier konnte 1994 ein neuer Segelflugplatz bezogen werden. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

Abflug mit BMW auf Segelflugplatz

Vier Teenies hatten Freitagabend, 4. Dezember, eine irre Idee. Sie rasten mit einem BMW über den Segelflugplatz Boberg, fuhren wilde Manöver. Schließlich überschlug der Wagen sich mehrfach, fing Feuer. Es war 21.20 Uhr, als bei der Feuerwehr ein brennendes Auto an der Straße Weidemoor gemeldet wurde. Als der Löschzug eintraf, stellten die Retter fest, dass die Flammen auf dem großen Rasen vom Segelflugplatz loderten – die Polizei raste mit mehreren Streifenwagen heran. Nach BILD-Informationen wurde ermittelt, dass ein 16-Jähriger den Notruf abgesetzt hatte — einer der Insassen aus dem Wagen. Doch vor Ort fehlte von den vier Jugendlichen zunächst jede Spur. Nach dem Löschen stand fest, dass zum Glück keine Personen mehr im Wagen war. Die Polizei überlegte, einen Hubschrauber oder eine Drohne mit Wärmebildkamera einzusetzen. Doch genau in dem Moment, als ein Polizeispürhund auf dem Segelflugplatz eintraf, kamen aus dem Dunkel plötzlich vier Gestalten – zwei Jungen und zwei Mädchen aus dem BMW. Sanitäter eilten heran. Doch alle waren unverletzt. Dabei hatten sie eine große Lautsprecherbox. Wenig später treffen bereits die ersten Eltern am Segelflugplatz ein, nehmen ihre Kinder in Empfang. Einer der Jugendlichen soll Mitglied im Segelflugclub sein. Bei dem BMW handelt es sich um das Auto, mit dem auf dem Flugplatz die Schleppseile zu den Maschinen zurückgezogen wurden. Ein 16-Jähriger, der angebliche Fahrer, musste zur Alkohol-Blutproben-Entnahme mit zur Bergedorfer Polizeiwache. Die Ermittlungen dauern an. Quelle: ‚Bild-Zeitung‚.

SFVS-Fluglehrer-Wiederholungskurs

Schon am Sonntag um 16 Uhr rückten die Teilnehmer zum einwöchigen Fluglehrer-Wiederholungskurs ein. Der Einstieg war fulminant: bis zum Nachtessen waren bereits die Einführung auf dem Flugplatz, die Übernahme von drei ASK-21 und die ersten 3 Longbriefings absolviert. Spätestens jetzt wusste jeder, dass er hier nicht eine Ferienwoche gebucht hat… Lesen Sie mehr im Originalbericht auf der Webseite des SFVS.

„Ausflugsrestaurant mit eigenem Flugplatz“

Das Restaurant Segelflugplatz Schänis sucht einen jungen (junggebliebenen) , innovativen Pächter (Paar) der das neu gebaute Restaurant ab Frühling 2020 übernimmt. Es handelt sich um einen modernen Neubau, wobei viel Wert auf Gemütlichkeit gelegt wurde. Der Segelflugplatz Schänis wird während der Sommermonate von unzähligen Ausflüglern frequentiert. Ein grosszügiger Kinderspielplatz sorgt dafür, dass die Eltern sich etwas Zeit nehmen können, ohne permanent «unter Strom» zu stehen. Aber auch die lokale Bevölkerung schätzt das Restaurant Segelflugplatz sehr. Überhaupt ist der Flugplatz Schänis auf den Goodwill der Region angewiesen. Diesen haben wir uns über die vergangenen Jahrzehnte erarbeitet. Umso wichtiger ist es, dass wir den Vereinen aus der Region einen Sitzungsraum zur Verfügung stellen können. Dafür haben wir eine mobile Trennwand eingebaut, welche den Gastraum in unterschiedlich grosse Räume abtrennt. Die Küche wurde von Gastroprofis geplant und entspricht den aktuellen Anforderungen an eine zeitgerechte Gastronomie. Die grosszügige Gartenterrasse verspricht in den Sommermonaten hervorragende Frequenzen. Das Restaurant verfügt über grosszügige Parkmöglichkeiten. Einem innovativen Pächter bietet die Flugplatz-Leitung Hand zur Entwicklung dieser einmaligen Möglichkeit.

Fischbek fliegt jetzt elektrisch

An das leise Surren von Elektroautos hat man sich mittlerweile im Straßenverkehr gewöhnt — aber funktioniert Elektromobilität auch bei Flugzeugen? Die Antwort auf diese Frage findet man seit wenigen Wochen auf dem Segelflugplatz in der Fischbeker Heide: Ein äußerlich eher kleines, kompaktes und einsitziges Segelflugzeug ist der neueste Zugang des dortigen Clubs: Die „LAK-17B FES mini“ fällt zunächst mit ihren gebogenen Flügelspitzen auf, die an moderne Verkehrsflugzeuge erinnern. Erst bei näherem Hinsehen entdeckt man dann die für Laien erstaunlich kleinen Propeller, die sich glatt an die Nase schmiegen und erst beim Starten ausklappen. Mit zwei jeweils nur 16 Kilogramm schweren Batterien und einem 30-PS-Elektromotor kann die „D-KOYA“ bei einer Reisegeschwindigkeit von rund 95 Kilometern pro Stunde fast 100 Kilometer in der Luft bleiben. Und der Motor schafft es auch, dass der Segelflugpilot ohne Winde oder den Schlepp durch einen Motorsegler in der Heide starten kann. Elektromotoren als „Heimkehrhilfe“ in der Luft gibt es in der Segelfliegerei zwar hin und wieder schon, die „Eigenstartfähigkeit“ ist nun der nächste Schritt in der Entwicklung. Als Vereinsflugzeug dieser Art ist der Fischbeker Flieger damit einer der ersten deutschen überhaupt und der erste in Norddeutschland, sagt Torben Jacob, der Flugzeugbau-Ingenieur und technischer Leiter im Segelflugclub Fischbek ist. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‚.

Linz: ‚No limits in the Air‘

Die Flugsportgruppe Union Linz gestaltet jährlich einen tollen Tag für beeinträchtigte Kinder sowie deren Eltern und Betreuer. Heuer findet dieser am Sonntag, 8. September ab 9.45 Uhr vormittags am Segelflugplatz Linz statt. Um 10 Uhr beginnt der Festakt, bei dem etwa Jessie Ann de Angelo das Lied „Strahlendes Licht“ von der Kinderklangwolke singen wird. Um kurz nach elf Uhr werden Fallschirmspringer mit Rauchpatronen am Flugplatz landen. Um 11.30 Uhr wird mit den Flügen begonnen. Dazwischen locken zahlreiche Spielestationen, bei denen man etwa Papierflieger basteln, Dosen werfen oder Rollstuhl-Hockey spielen kann. Es gibt ganztägige Verpflegung aller Beteiligten und am Abend eine gemütliche Runde mit Showcooking und Einlagen der OÖ. Schuhplattler. „Den ersten Flugtag gab es 2009 mit 40 Teilnehmern, 2018 war unser stärkstes Jahr – wir absolvierten 110 Starts an der Winde“, weiß Regina Stumptner von der Flugsportgruppe Union Linz. Quelle: ‚tips.at‚.