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Flughafen Hawthorne als Lufttaxi-Hub

Archer Aviation hat den Hawthorne Municipal Airport in Los Angeles für 126 Millionen US-Dollar übernommen und damit die Kontrolle über das 80 Hektar große Gelände gesichert. Der Standort, nur drei Meilen vom LAX entfernt, soll als zentraler Knotenpunkt für Archers Lufttaxi-Netzwerk dienen und zugleich Testgelände für KI-gestützte Luft- und Bodenoperationen werden. Außerdem plant das Unternehmen Einsätze bei den Olympischen Spielen 2028, wo eine hohe Nachfrage nach Premium-Lufttaxi-Diensten erwartet wird.

Um die Investition in Hawthorne sowie die weitere Entwicklung des „Midnight“ eVTOL und die Erweiterung des geistigen Eigentums durch die Patentvermögenswerte von Lilium zu finanzieren, meldete Archer eine Kapitalerhöhung von 650 Millionen US-Dollar. Diese Maßnahme erhöht zwar die Liquidität auf über zwei Milliarden US-Dollar, löste aber Verwässerungs- und Cash-Burn-Bedenken bei Anlegern aus: Durch die Ausgabe neuer Aktien verringert sich der Anteil bestehender Aktionäre, während der hohe laufende Kapitalverbrauch („Cash Burn“) Fragen nach der nachhaltigen Finanzierbarkeit des Unternehmens aufwirft.

Trotz eines im dritten Quartal mit 130 Millionen US-Dollar leicht unter den Erwartungen liegenden Nettoverlustes fiel die Aktie zeitweise um bis zu 20 %. Die Umwandlung des Flughafens Hawthorne in einen voll funktionsfähigen Lufttaxi-Hub erfordert zudem umfangreiche behördliche Genehmigungen, Infrastrukturarbeiten und die FAA-Zertifizierung des „Midnight“ eVTOL.

Strategisch bietet der Standort große Vorteile, doch finanzielle und regulatorische Risiken bleiben hoch. Der Deal unterstreicht Archers ehrgeizige Roadmap in der urbanen Luftfahrt, zeigt aber zugleich, dass die Umsetzung eines flächendeckenden Lufttaxi-Betriebs noch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.

Archer Aviation übernimmt Lilium-Patente

Das US-amerikanische Flugtaxi-Unternehmen Archer Aviation hat in einem Bieterverfahren das Patentportfolio des insolventen deutschen Konkurrenten Lilium erworben. Der Kaufpreis für die rund 300 Patente beträgt 18 Millionen Euro.

Der amerikanische eVTOL-Hersteller Archer Aviation hat den Zuschlag für das geistige Eigentum der Lilium GmbH aus Pfaffenhofen bei München erhalten. Dies gab das in San Jose, Kalifornien, ansässige Unternehmen am 15. Oktober 2025 bekannt. Der Insolvenz-Verwalter von Lilium, Ivo-Meinert Willrodt, bestätigte den Verkauf der Patente, nachdem eine vollständige Übernahme des Unternehmens zuvor gescheitert war.

Das erworbene Portfolio umfasst rund 300 Patente aus dem Bereich der Advanced Air Mobility. Diese decken Schlüsseltechnologien für elektrische Senkrechtstarter (eVTOL) ab, darunter Hochspannungssysteme, Batteriemanagement, Flugzeugdesign, Flugsteuerung, elektrische Antriebe und gekapselte Propeller (Ducted Fans). Mit der Akquisition erweitert Archer sein eigenes Patentportfolio auf über 1.000 Schutzrechte und stärkt damit seine Position im Wettbewerb um die zukünftige urbane Luftmobilität.

Lilium, 2015 gegründet, galt als einer der Pioniere in der Entwicklung von elektrischen Flugtaxis und hatte mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar in die Technologie investiert, bevor das Unternehmen im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden musste. Finanzielle Herausforderungen hatten eine Fortführung des Betriebs unmöglich gemacht. Ein letzter Versuch einer Komplettübernahme durch die Industrie- und Investmentholding AAMG, die mit Lilium ins Verteidigungsgeschäft einsteigen wollte, scheiterte an einem nicht erbrachten Finanzierungsnachweis.

Die Transaktion wird in der Branche als weiteres Zeichen für eine fortschreitende Konsolidierung im kapitalintensiven eVTOL-Sektor gesehen. Die Nachricht vom Patentkauf wurde am Markt positiv aufgenommen; die Aktie von Archer Aviation verzeichnete nach der Ankündigung einen Kursanstieg von rund 8,5 Prozent.

Lilium zum zweiten Mal insolvent

Der Elektroflugzeugbauer Lilium meldet nach einer gescheiterten Rettung zum zweiten Mal Insolvenz an. Die von einem Investorenkonsortium zugesagten 200 Millionen Euro zur Rettung des Start-ups sind nicht zusammengekommen.

Rettungsversuch scheiterte
Die Finanzierungsoptionen hätten sich nicht materialisiert, hieß es in der knappen Mitteilung. Lilium war eines der bekanntesten und ehrgeizigsten deutschen Start-ups und sogar an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet worden. Im Laufe der Jahre stellten Investoren insgesamt 1,5 Milliarden Euro für die Entwicklung eines elektrischen Flugzeugs zur Verfügung. Serienreif war die Maschine jedoch nicht.

Im Herbst musste Lilium zum ersten Mal Insolvenz anmelden, weil das Geld für den Aufbau der Produktion fehlte. In buchstäblich letzter Sekunde hatte das Investoren-Konsortium Mobile Uplift Corporation (MUC) dann am 24. Dezember einen Kaufvertrag für das Betriebsvermögen der beiden Lilium-Tochtergesellschaften Lilium GmbH und Lilium eAircraft unterzeichnet und 200 Millionen Euro frisches Geld angekündigt; 775 Arbeitsplätze sollten so erhalten bleiben. Lilium selbst aber hatte bereits Ende Dezember betont, der Abschluss des Kaufs stehe unter Vorbehalt der Erfüllung bestimmter Bedingungen.

Zweite Rettung unwahrscheinlich: Betrieb wird eingestellt
In der Pressemitteilung des Unternehmens hieß es zwar, es gebe auch nach dem Ausbleiben der zugesagten Investorengelder noch Gespräche über alternative Lösungsmöglichkeiten. Dass es nach der zweiten Insolvenz jedoch eine zweite Rettung geben könnte, ist trotz der weiterlaufenden Gespräche laut Lilium sehr unwahrscheinlich. Deswegen werde der Betrieb nun eingestellt. Das Management sprach der Belegschaft in einer Mitteilung sein Bedauern aus und dankte ihr für ihre Hingabe.

Als ein Hauptgeldgeber hatte der slowakische Unternehmer Marian Bocek zugesagt, doch dessen Beitrag kam dem Vernehmen nach nicht. Bocek wollte laut einer früheren Meldung der „Bild“-Zeitung 150 Millionen Euro beisteuern.

Viele Investoren für Liliums Flugxtaxis
Die oft als „Lufttaxis“ bezeichneten E-Flugzeuge sollten auch für andere Zwecke eingesetzt werden können, unter anderem als Rettungsflieger für medizinische Notfälle. An der nunmehr gescheiterten Rettung waren mehrere – sowohl alte als auch neue – Investoren beteiligt, die allerdings nicht alle namentlich bekannt waren. Dazu gehörten neben Bocek der deutsche Batterieentwickler und -hersteller CustomCells, der Risikokapitalfonds Earlybird und die Finanzbeteiligungsberatung GenCap. Der slowakische Unternehmer Bocek ist ein bekannter Name in der Elektroszene, in seiner Heimat gründete er den Akku-Hersteller InoBat. Lilium war 2015 gegründet worden. Der Jet des Herstellers wird elektrisch angetrieben, damit kann er senkrecht starten und landen. Der erste bemannte Flug war in diesem Jahr geplant. Quelle: ‚BR24‚.

Slowakischer Batterie-Unternehmer an Lilium-Rettung beteiligt

Der Elektroflugzeug-Hersteller Lilium soll gerettet werden – nicht alle Geldgeber sind bekannt.

Zu den maßgeblichen Rettern des deutschen Elektroflugzeugbauers zählt der slowakische Unternehmer Marian Boček. Unter den Geldgebern ist die Investment-Gesellschaft DTM Investments, wie ein Sprecher des Investoren-Konsortiums MUC sagte. Wie dem slowakischen Handelsregister zu entnehmen, gehört DTM dem früheren Investmentbanker.

Boček ist in der europäischen Elektrobranche kein Unbekannter: Ehrgeizigstes Projekt des Unternehmers ist der Aufbau eines großen Batterieherstellers namens Inobat in seiner slowakischen Heimat. Boček will vorausichtlich 150 MiIlionen Euro in Lilium investieren, er wäre damit Großinvestor. Das Investoren-Konsortium MUC will jedoch keine Zahlen zum Beitrag der einzelnen Geldgeber nennen.

Investoren stellen 200 Millionen Euro zur Verfügung

Lilium hatte im Herbst Insolvenz angemeldet, weil das Geld für den Aufbau der Produktion fehlte. Kurz vor Weihnachten hatte dann das Investorenkonsortium MUC den Kaufvertrag für das Betriebs-Vermögen der Lilium-Tochtergesellschaften Lilium GmbH und Lilium eAircraft unterzeichnet. Insgesamt wollen die an dem Konsortium beteiligten Investoren Lilium 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Nicht alle Investoren sind bekannt, dazu gehört aber auch der deutsche Batterieentwickler und -hersteller CustomCells.

Lilium wird geleitet von dem früheren Airbus-Manager Klaus Roewe. Kunden und Kapitalanleger hatten in das bis zum Insolvenz-Antrag an der US-Börse Nasdaq gelistete Unternehmen bereits 1,5 Milliarden Euro investiert. Das Investoren-Konsortium will die Neuaufstellung noch im ersten Quartal abschließen. Quelle:‘stuttgarter-zeitung.de‚.

Lilium: Wundersame Rettung in letzter Minute

Es sah so aus, als wäre sein Ende besiegelt, nun scheint das Münchener Flugtaxi-Startup eine Überlebenschance zu erhalten. Ein internationales Investoren-Konsortium unter der Führung der Mobile Uplift Corporation will die operativen Tochtergesellschaften von Lilium übernehmen. Damit könnte im Rahmen des laufenden Insolvenzprozesses eine Zukunftsperspektive geschaffen werden.

Die Mobile Uplift Corporation hat einen Kaufvertrag für die Tochtergesellschaften Lilium GmbH und Lilium eAircraft GmbH unterzeichnet. „Der Abschluss der Transaktion Anfang Januar wird es uns ermöglichen, unser Geschäft wieder aufzunehmen“, lässt sich Vorstandschef Klaus Roewe zitieren. Die Belegschaft soll demnach größtenteils zurückgeholt werden. 775 Arbeitsplätze sollen durch den Deal zunächst gerettet werden, schreibt der eingesetzte Sachwalter auf Linkedin. Auch eine Gründerszene-Quelle bestätigt diese Zahl.

Vergangene Woche hatte Lilium zunächst rund 200 Mitarbeitende wegen Sparmaßnahmen entlassen. Die verbleibenden rund 800 Mitarbeitenden konnten zu diesem Zeitpunkt noch auf eine Rettung des Unternehmens hoffen. Doch weil bis zum Stichtag am vergangenen Freitagnachmittag kein Investor gefunden werden konnte und in einem Monat das Insolvenzgeld ausläuft, kündigte Lilium auch den verbliebenen Mitarbeitenden, wie Gründerszene exklusiv berichtete. In den Tagen zuvor hatte Lilium seinen Mitarbeitenden noch von vielversprechenden Gesprächen mit potenziellen Investoren berichtet. Entsprechend überrascht – und schockiert – waren viele von der Massenentlassung.

Eine Vision auf der Kippe
Lilium, gegründet vor über zehn Jahren, hatte sich mit der Entwicklung eines innovativen Elektroflugzeugs, das senkrecht starten und landen kann, weltweit einen Namen gemacht. Geplante erste bemannte Flüge im Jahr 2025 und eine Markteinführung 2026 hatten Investoren begeistert. Bis zu 700 Vorbestellungen aus den USA, Europa und dem Nahen Osten soll es geben. Doch die hohen Kosten und der Finanzierungsbedarf von mehreren hundert Millionen Euro für Zertifizierung und Produktionsaufbau brachten das Unternehmen Ende Oktober in die Insolvenz.

Unterstützt durch die Unternehmensberatung KPMG gelang es dem Management, in letzter Minute eine Einigung mit dem Investorenkonsortium zu erzielen. Der Gläubigerausschuss der Lilium-Dachgesellschaft hat dem Deal bereits zugestimmt. Der Abschluss der Übernahme, der an „bestimmte übliche Bedingungen“ geknüpft ist, wird Anfang Januar erwartet.

Für die Tochtergesellschaften bedeutet der Deal einen Neustart: Mit den von Mobile Uplift bereitgestellten Mitteln soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. Gleichzeitig strebt das Unternehmen die Beendigung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung an. Die Dachgesellschaft Lilium SE hingegen soll nicht von den Erlösen profitieren.

Große Herausforderungen bleiben
Trotz der Rettung stehen Lilium noch erhebliche Hürden bevor. Allein im ersten Halbjahr 2024 verschlang das Unternehmen fast 200 Millionen Euro. Eine beantragte Kreditbürgschaft des Bundes über 50 Millionen Euro war zuvor abgelehnt worden. Der Weg zur Marktreife und Produktion wird nicht nur technisches Geschick, sondern auch weiteres Kapital erfordern.

Doch die Rettung durch Mobile Uplift lässt viele hoffen, dass das ambitionierte Projekt von Lilium wieder abheben kann. Für die Luftfahrtbranche könnte das innovative Flugzeug, das elektrische Mobilität in die Lüfte bringt, ein wegweisender Meilenstein bleiben – wenn es die finanzielle Turbulenz übersteht. Quelle: ‚Yahoo Finanzen / dpa‘.

Noch am 24.12.2024 hatte unsere Redaktion den unten stehenden Lilium-Mitarbeiter-Bericht zur Publikation vorgesehen.

Lilium am Ende
Einem Abschieds-Statement von Ignacio Torijano Garcia auf LinkedIn ist zu entnehmen, dass der VTOL-Hersteller Lilium am Ende ist:

Liebe Kollegen, Partner, Freunde und Unterstützer, schweren Herzens schreibe ich diesen Brief, um mich von unserer Reise als LILIUM-Mitarbeiter zu verabschieden. Unsere Vision war klar: Wir wollten die Luft- und Raumfahrtindustrie mit einem bahnbrechenden Projekt revolutionieren, das das Potenzial hatte, zu außergewöhnlichen Höhen aufzusteigen. Die Leidenschaft, der Einsatz und die Hingabe unseres Teams und unserer Unterstützer waren schlichtweg inspirierend. Gemeinsam haben wir uns den Herausforderungen gestellt und Grenzen überschritten, angetrieben von der Überzeugung, dass Innovation und Beharrlichkeit uns weit bringen würden. Doch trotz unserer gemeinsamen harten Arbeit haben uns Umstände, auf die wir keinen Einfluss hatten, in diese Lage gebracht. Schlechte Entscheidungen, mangelnde Voraussicht und unwirksame Strategien haben die Chancen, die wir hatten, vertan und das Potenzial dessen, was wir hätten erreichen können, geschmälert. Unsere Angestellten und Mitarbeiter haben etwas Besseres verdient. Ihre Brillanz und Ihr Engagement waren nie das Problem; sie waren die Grundlage für alles, was wir aufbauen wollten. Unseren Unterstützern danken wir dafür, dass sie an uns geglaubt haben und durch dick und dünn an unserer Seite standen.

Auch wenn dieses Kapitel zu Ende ist, werden die Lektionen, die wir gelernt haben, nicht in Vergessenheit geraten. Unsere Vision für eine bessere Zukunft in der Luft- und Raumfahrt mag hier ins Stocken geraten sein, aber Innovation ist unverwüstlich. Mögen diese Ideen neues Leben finden, und mögen die hier gemachten Fehler als Warnung für andere dienen, mit Integrität, Kompetenz und Respekt für die ihnen anvertrauten Talente zu führen. Ich danke Ihnen allen, dass Sie an dieser Reise teilgenommen haben. Verabschieden wir uns in der Hoffnung, dass dies nicht das Ende großartiger Ideen ist, sondern ein Sprungbrett für größere Erfolge in der Zukunft.

Quelle/übersetzt aus: ‚LinkedIn / Ignacio Torijano Garcia‚. Früherer Berichte ‚Hoffnung auf Neustart‚, ‚Drohende Insolvenz‚, ‚Lilium atmet auf‚.

Lilium: Hoffnung auf Neustart nach Insolvenz

Nachdem die Bundesregierung in der Vorwoche eine Kreditbürgschaft für den Flugtaxi-Entwickler Lilium abgelehnt hatte, droht dem Unternehmen nun unmittelbar die Zahlungsunfähigkeit. Man werde daher in Kürze Insolvenz beantragen, teilte Lilium am Donnerstag mit. Das endgültige Aus soll das aber nicht sein.

Lilium-Chef Klaus Roewe hofft, dass der Elektroflugzeug-Hersteller mit einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung „die Chance auf einen Neuanfang erhält“. Der Vorstand könnte das Unternehmen mit rund 1.000 Beschäftigten dann unter der Aufsicht eines Sachwalters weiterführen und hätte mehr Zeit, um neue Investoren zu gewinnen.

Lilium hat angekündigt, in den nächsten Tagen einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung beim Amtsgericht Weilheim zu stellen. Der Bund hatte kurz zuvor eine Bürgschaft für die Hälfte eines 100-Millionen-Euro-Kredits der KfW-Bank abgelehnt.

„Wir hatten uns bereits unter Vorbehalt zusätzliches privates Kapital gesichert, um das KfW-Darlehen zu ergänzen“, sagte Roewe. Gespräche über eine Bürgschaft Frankreichs für einen Kredit über 219 Millionen Euro zum Bau einer Batteriefabrik und einer Montagelinie im Südwesten Frankreichs seien fortgeschritten gewesen.

Das Start-up hat in den vergangenen Jahren ein elektrisch betriebenes Kleinflugzeug entwickelt. Nach vielen Testflügen war der erste bemannte Flug für das kommende Frühjahr, die erste Auslieferung an Kunden für 2026 geplant. Dafür braucht Lilium aber frisches Geld.

Das Unternehmen unter Leitung des früheren Airbus -Managers Roewe hat rund 700 Fest- und Vorbestellungen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Saudi-Arabien und anderen Ländern. Kunden und Kapitalanleger haben in das an der US-Börse Nasdaq gelistete Unternehmen bereits 1,5 Milliarden Euro investiert.

Die Aktie der einst aufstrebenden Tech-Firma wurde 2021 zeitweise zu Kursen von mehr als 14 Dollar gehandelt. Anschließend ging es jedoch rapide bergab. Durch die Meldung über den bevorstehenden Insolvenzantrag ist der Kurs allein am Donnerstag um mehr als 60 Prozent eingebrochen. Am heutigen Freitag geht es unvermindert weiter abwärts – um 36 Prozent 0,13 Dollar. Auch wenn die Technik von Lilium weiterleben kann, ist für die Aktionäre mit dem Insolvenzantrag nun Endstation. Quelle: ‚Der Aktionär‚.

Lilium Designates Future Orlando Vertiport as Key Network Hub

The developer of the first all-electric vertical take-off and landing (“eVTOL”) jet announced its designation of the future Orlando International Airport (MCO) vertiport as a network hub for Lilium Jet operators in central Florida. Lilium also announced its support for Florida House Bill 981, which proposes the designation of the Greater Orlando Aviation Authority (GOAA) as the Advanced Air Mobility (AAM) test site for the State of Florida.

Lilium has been a driving force for AAM activity in Florida, announcing with the City of Orlando and Lake Nona the country’s first urban and regional air mobility network in 2020. As the partners engaged in the work to bring the first full-scale eVTOL vertiport to fruition, all parties agreed that the best location would be a vertiport on airport property.

The airport city of MCO and Lake Nona will be a pivotal hub for AAM operations in Florida. Situated in the center of the state, the network is strategically placed to cater to the nearly 80 million annual visitors that the region attracts. Coupled with a world-class airport and the rapidly expanding community of Lake Nona, the airport city is expected to become a true multimodal hub for all forms of transportation.

Lilium also announced its support today for Florida House Bill 981, which designates MCO as the AAM test site in Florida and enables vertiport permitting in the state ensuring that Florida is prepared for AAM. Lilium has worked directly with HB 981 bill sponsor State Representative Doug Bankson, District 39, and Florida House Transportation & Modals Subcommittee chair State Representative Fiona McFarland, District 73, to ensure Florida is a leader in the nation and adapting policy to meet the needs of Lilium and their commercial partners.

Lilium will continue working with the Greater Orlando Aviation Authority, Lake Nona, and the City of Orlando to support this project. Additionally, Lilium will continue working with state officials and the bill sponsors to support the vertiport legislation that allows for the safe and efficient approvals of vertiports throughout Florida with the appropriate community input.

The central Florida network will form part of Lilium’s vision of bringing regional air mobility to locations across the globe. The Lilium Jet aircraft is being purpose-built for regional trips to enable the connection of entire regions which is expected to create a positive economic impact for cities and their residents, as well as increased access to industry, culture, and nature. Source: ‚Lilium‚.