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Oshkosh-Termine bis 2029

Die Experimental Aircraft Association (EAA) hat die Termine für die nächsten vier AirVenture Fly-In Conventions bekannt gegeben.

  • 2026: 20. bis 26. Juli
  • 2027: 26. Juli bis 1. August
  • 2028: 24. bis 30. Juli
  • 2029: 23. bis 29. Juli

Die EAA AirVenture ist jedes Jahr einer der wichtigsten Höhepunkte der Luftfahrt-Community. Daher ist die Bekanntgabe der Termine für die nächsten Jahre wichtig, damit Enthusiasten aus aller Welt ihre Reisen nach Oshkosh planen können. Es wichtig, diese Termine mehrere Jahre im Voraus festzulegen. Menschen aus der ganzen Welt kommen zur AirVenture, daher ist das erweiterte Planungsfenster unerlässlich. Auch Aussteller schätzen die frühzeitige Ankündigung, um ihre Reise- und Werbebudgets zu erstellen.

Die frühzeitige Bekanntgabe wird auch von vielen Unternehmen in Wisconsin genutzt, wie Hotels, kleineren Flughäfen, Mietwagenfirmen und Restaurants, um für den Zustrom von Menschen zu planen, die für die Woche nach Oshkosh reisen. Die AirVenture 2026, 2028 und 2029 finden während einer Vollmondphase statt, es werden also eine beeindruckende Nachtflugshow und gute Fotomöglichkeiten erwartet.

Oshkosh im Zeitraffer

Die EAA begann als eine Handvoll Piloten, die sich am Flughafen trafen und über Projekte sprachen, und wuchs bald zu einer Organisation heran. Die erste EAA Fly-In Convention fand im September 1953 im Rahmen des Milwaukee Air Pageant am Curtiss-Wright statt. Die erste Beteiligung war für die junge Gruppe bescheiden, mit einer Handvoll selbstgebauter und modifizierter Flugzeuge und weniger als 200 Besuchern.

Das Fly-In wurde bald zu einer jährlich wachsenden Veranstaltung. In den späten 1950er Jahren benötigte es mehr Platz. 1959 zog die EAA zum Rockford Municipal Airport in Illinois (heute Chicago Rockford International Airport, KRFD) um.

Die „Rockford-Jahre“, wie sie oft genannt werden, dauerten bis 1970, als die EAA Fly-In Convention an ihren heutigen Standort am Wittman Regional Airport (KOSH) in Oshkosh zog und zum Treffpunkt für Luftfahrt-Enthusiasten wurde, insbesondere für solche mit selbstgebauten Flugzeugen.

Heute umfasst die Convention Kunstflugvorführungen, Ausstellungen von Oldtimer- und Warbird-Flugzeugen sowie Bildungsangebote und eine Produktpräsentation für Flugzeughersteller.

Volles Haus in Borken-Hoxfeld

Am 1. Mai wurde der Flugplatz Borken-Hoxfeld zum Hotspot der nordrhein-westfälischen Luftsport-Community. Über 100 Maschinen aus ganz NRW folgten der Einladung des AEROCLUB | NRW zum offiziellen Fly-In 2025 – ausgerichtet vom Luftsportverein Borken e.V., der 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Doppelte Jubiläumsstimmung

Gefeiert wurde gleich doppelt: 50 Jahre Flugplatz Borken-Hoxfeld und ein gelungenes NRW-weites Fly-In, unterstützt vom MOTKO und ULKO NRW, die neben Organisation auch Landegebühren und Verpflegung für anfliegende Crews übernahmen. Eine 20-Meter-Fallschirmkappe spendete Schatten – und war Hingucker des Tages.

Ehrungen mit Tradition

Wie jedes Jahr wurden die am weitesten angereisten Crews ausgezeichnet:

  • UL: Vliegclub Hoevenen VZW (Antwerpen)
  • Motorsegler: LSG Siebengebirge (Bonn-Hangelar)
  • Echo-Klasse: Fliegerclub Nethegau (Höxter-Holzminden)
  • Segelflug: LV Aachen (Forschungsflugplatz Aachen-Würselen)

Der Wanderteller für den größten Anflug ging an den LSV Rheine-Eschendorf – mit stolzen 9 Maschinen. Überreicht wurden die Trophäen von Verbandspräsident Volker Engelmann und MOTKO-Chef Matthias „Magu“ Gudorf.

Vereinsgeist vom Feinsten

38 Ehrenamtliche sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die kulinarische Bilanz: 330 Bratwürste, 100 Kilo Pommes, 21 Kuchen – und eine spontane Nachbestellung von Bier und Wasser dank des benachbarten Reitvereins.

Der geplante Filmabend wurde kurzerhand zur geselligen Runde bei kühlen Getränken. Am Freitag klang das Event mit einem gemeinsamen Frühstück und Aufräumen bei bestem Wetter aus. Die letzten Gäste starteten gegen 11:30 Uhr – Kurs Belgien.

Ende der Stampe-et-Vertongen-Fly-ins

Nach 30 Jahren werden die beliebten Stampe-et-Vertongen-Fly-ins in Antwerpen eingestellt. Das gleichnamige Museum bleibt bestehen, doch der organisatorische Aufwand ist für die ehrenamtlichen Helfer nicht mehr tragbar.

Das 1995 gegründete Museum ehrt die belgischen Luftfahrtpioniere Jean Stampe und Maurice Vertongen, die 1923 eine Flugschule und Flugzeugfabrik gründeten. Ihr erfolgreichstes Modell, die SV-4, wurde für ihre akrobatischen Qualitäten geschätzt. Vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden in Antwerpen rund 100 Maschinen, weitere 1.000 folgten später in Frankreich. Das ehrenamtlich betriebene Museum zeigt neben SV-4-Modellen auch Flugzeuge aus dem Ersten Weltkrieg und dokumentiert die Antwerpener Luftfahrt-Geschichte seit 1909. Ein engagiertes Team pflegt die Sammlung, betreut Besucher und organisiert Führungen. Strengere Vorschriften und begrenzte Ressourcen führten nun zur Entscheidung, das jährliche Fly-in Ende Mai einzustellen. Der Vorstand bedauert dies, sieht jedoch keine Alternative.

Gemütliches Musbacher Fly-In

Dass die Fliegerkameradschaft weiterhin besteht, belegte vergangenes Wochenende das zweitägige „Fly In“ auf dem Musbacher Flugplatz. Eingeladen hatte die Fliegergruppe Freudenstadt zum 95jährigen Jubiläum. Auch präsentierte sich der Verein der Allgemeinheit mit zwei Tagen der offenen Tür.. Zumindest am Samstag hielt sich bei brütender Hitze die Besucherzahl in Grenzen. Besser sah es am Sonntag aus, wo doch eine größer Anzahl von Besuchern die Möglichkeit zum Flug mit der Vereins-DR 400, und den Ultraleichtflugzeugen FK 9 sowie Dynamic WT 9 nutzte. Segelflug fand sporadisch nur am Samstag zu Überlandflügen statt.

Überwiegend schwebten Gäste mit Ultraleichtflugzeugen in Musbach ein. Dabei wurden neuste Ultraleicht-Baumuster gesichtet, deren Gewicht teils bis auf 600 Kg Abflugmasse angehoben wurde. Manche Muster besitzen ein Einziehfahrwerk. Das bringt bei geringen Spritverbrauch eine enorme Verbesserung der Reisegeschwindigkeit. Rund 50 Besatzungen nutzten am Samstag die Gelegenheit, mit ihren Gyrocopter, Motorseglern, Motorflugzeugen und Ultraleichtflugzeugen einmal in Musbach landen zu dürfen.

Die weiteste Anreise hatten Piloten aus Nordrhein-Westfalen und aus Österreich. Mehrere Oldtimer Flugzeuge waren ein Blickfang. Star war sicherlich die Cessna 140 A mit der Kennnummer N 5393 C, die ansonsten in Kehl-Sundheim stationiert ist. Mit ihrem Continental-C90-Motor ist sie bei einer Reisegeschwindigkeit von rund 169 km/h gemütlich unterwegs. Stolz berichtet ihr Pilot Albert Nuber, dass diese Cessna 140 A bereits 1950 gebaut wurde. Vor rund 20 Jahren wurde der Metallvogel aus den USA nach Deutschland überführt.

Ebenfalls ein Blickfang war die Dallach D 2 Sunrise. Der zweisitzige Tiefdecker verfügt über ein offenes Cockpit. Konstruiert wurde das Ultraleichtflugzeug vom langjährigen Konstrukteur und Kunstflieger Wolfgang Dallach, der leider verstorben ist. Bei einer Reisegeschwindigkeit von nur 105 km/h lässt man es gemütlich angehen. Hier steht der Fluggenuss an erster Stelle. Ein echter Oldtimer war der feuerrote Doppeldecker Stampe, der aus Backnang anflog. Zu Besuch waren die Fliegerkameraden vom LSV Schwarzwald. Sie hatten auch eine schnittige Beach Bonanza dabei, um rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang den Rückweg nach Winzeln-Schramberg anzutreten. Zuvor saß man in trauter Runde vor der Flugzeughalle zusammen, um etwas Fliegerlatein zu pflegen. Auch sonst reisten mehrere befreundete Piloten mit dem PKW an, um in Musbach alte Freunde zu treffen.

Am Sonntag wurden weitere zehn Gastflieger empfangen. Hier hatten zahlreiche Regenschauer und Gewitter weiteren anfliegenden Teilnehmer den Weg nach Musbach blockiert. Als Flugleiter hatte der Vorsitzende der Fliegergruppe Axel Reich allerhand zu tun. Unterstützt wurde er vom 2. Vorsitzenden Karl Pfau, der das Fly In und die Tage der offenen Tür mit Reich und Kassier Tobias Abraham maßgeblich mitorganisiert hat. Auch sonst packten die Mitglieder der Fliegergruppe Freudenstadt an allen Ecken mit an. Mit viel Motivation war die Jugendgruppe dabei.

Am Samstagabend spielte die Band „Potluck“ auf. Dazu konnten zahlreiche Musbacher Bürger begrüßt werden, die einen lauen Sommerabend genossen. Wichtig war es der Fliegergruppe Freudenstadt, interessierten Bürgern ihr Fluggelände und auch den Flugzeugpark vorzustellen. Denn ein gutes Miteinander mit den Musbacher Bewohnern und weiteren Anwohnern liegt der Fliegergruppe auch in Zukunft am Herzen. Dazu trugen auch zahlreiche Gespräche und Begegnungen bei. Quelle: ‚Lothar Schwark, FG Freudenstadt‚.

Fly-In Musbach

Am 20 und 21. Juli lädt die Fliegergruppe Freudenstadt zu ihrem 95 Jahre Bestehen interessierten Vereine und Luftsportler/innen zum großen „Fly In“ und „Flugplatzfest“ auf das Musbacher Fluggelände ein. Mit dem „Tag der offenen Tür“ (ohne Airshow) stellen sich die Freudenstädter Flieger mit ihren Gästen aus der Fliegerwelt der Bevölkerung vor. Mit im Boot ist die Fliegergruppe Renchtal, die seit 1982 ihre Heimat in Musbach gefunden hat. Das gemeinsame Miteinander in der Schulungs- und Nutzungsgemeinschaft funktioniert gut. Luftsportlerinnen und Luftsportler, die samstagabends übernachten wollen, wird neben einem gemütlichen Austausch und Plausch ebenso ein musikalischer Rahmen geboten. Bei hoffentlich ansprechenden Sommertemperaturen wird Vereinsmitglied Wolfgang Haug mit der Rock-Pop-Partyband „Potluck“ für Stimmung sorgen. Schon beim Segelfliegertag 2023 überzeugte die Band im ehemaligen Grandhotel Waldlust.

Musbach verfügt über eine Graspiste mit den Anflugrichtungen 17 und 35. Gestartet wird in der Regel auf der 17, da diese in Richtung Süden abfällt. Die Frequenz des Segelfluggelände lautet 124,865 MHz. Infos zum An- und Abflugverfahren, zur Pistenlänge und weiteren Besonderheiten erhalten Sie unter info@fg-freudenstadt.de oder Axel@foto-reich.de. Ansprechpartner ist Axel Reich (Vorsitzender FG Freudenstadt).

Fly-In am Flugplatz in Altfeld

Kürzlich veranstaltete der Flugsportclub Altfeld e.V. sein erstes Fly-In auf dem Flugplatz in Altfeld. Hierzu wurden in den sozialen Netzwerken, auf der Homepage des Vereins und per Mail die umliegenden Flugsportvereine zu dem Treffen nach Altfeld eingeladen. Der Einladung waren 16 Piloten mit ihren Copiloten gefolgt und trafen ab circa 11 Uhr auf dem Flugplatz in Altfeld ein. Bedingt durch die Platzzulassung des Flugplatzes in Altfeld waren die Flugzeuge in erster Linie Ultraleichtflugzeuge und Motorsegler. Ein von Karlstadt anfliegendes Segelflugzeug musste wegen mangelnder Thermik umdrehen und zurückfliegen, um eine drohende Außenlandung auf einem Acker zu vermeiden.

Die eintreffenden Flugzeuge wurden am Waldrand abgestellt und die Besatzungen konnten sich auf der Terrasse des Vereinsheimes bei Speisen und Getränken stärken und manches Kennenlernen wurde in Gesprächen vertieft. Der Flugsportclub Altfeld e.V. freut sich besonders, dass auch aus der Bevölkerung von Altfeld und Umgebung Gäste bei diesem Event dabei waren und einige Stunden bei kalten Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem auf der Terrasse verbrachten. Am späten Nachmittag ging es für die Piloten wieder auf den Heimweg, der für die Piloten aus Kulmbach mit der weitesten Anreise etwa 140 Kilometer betrug. Dicht darauf folgten die Flieger aus Breitscheid mit rund 135 Kilometern. Weitere Zielflugplätze für die Heimreise waren unter anderem Speyer, Mainz-Finthen, Würzburg-Schenkenturm, Schweinfurt-Süd, Karlstadt, Neustadt an der Saale und Hammelburg. Quelle: ‚Main Post‚.

Fly-in in Lugano

Der Aero Club Lugano lädt in Zusammenarbeit mit dem Lugano-Airport und ASPASI (Verband der Flugpassagiere and Flughäfen des Kantons Tessin) die allgemeine Sportluftfahrt ein, südlich der Alpen und genauer gesagt nach Sottoceneri in der wunderschönen Region Lugano zurückzukehren.

Nach der Streichung von Linienflügen und anderen organisatorischen Veränderungen in den letzten Jahren ist der Zugang der Allgemeinen Luftfahrt nach Lugano, auch dank einfacherer Anflugverfahren, nun deutlich praktikabler geworden.

Aus diesem Grund und um allen Piloten die herrliche Region Lugano besser bekannt zu machen, veranstaltet der Aero Club Lugano an drei Tagen ein FLY-IN am Freitag, 25. August, Samstag, 26. August und Sonntag, 27. August 2023.

Der Flughafen Lugano ist bereit alle Piloten willkommen zu heißen, die die Stadt und die wunderschöne Region des Ceresio-Sees besuchen möchten.

-> Anmeldung.