Schlagwort-Archiv: Hangar

Neuer Zelt-Hangar in Pinkafeld

Wo geflogen wird, sind auch Flugzeuge. Bei schlechtem Wetter werden sie geschützt, bleiben flugklar und begleiten die Piloten viele Jahre zuverlässig. Anders als bei Autos werden Flugzeugteile regelmäßig gewartet oder ausgetauscht, sodass selbst ein 50 Jahre altes Flugzeug ein sicheres Fortbewegungsmittel bleibt.

Der Flugplatz Pinkafeld verfügt historisch über Hangars für Segel- und Motorflugzeuge, die die Luftsportgeräte vor fast allem schützen – Hochwasser ausgenommen. In den letzten Jahren stieg jedoch die Zahl der Flugzeuge und Fluggeräte deutlich, sodass der vorhandene Hangarplatz zunehmend knapp wurde. Die Flugzeuge mussten wie ein komplexes Puzzle untergebracht werden.

Um Abhilfe zu schaffen, kaufte der Sportfliegerclub einen gebrauchten Zelthangar und stellte ihn am Flugplatz auf. Aufmerksamen Passanten ist das große, grüne Zelt möglicherweise bereits aufgefallen.

Ein Zelthangar bietet gegenüber einem massiven Bau viele Vorteile: Er ist nachhaltig, schnell aufzubauen und flexibel einsetzbar. Der neue Hangar wurde bereits bezogen und beherbergt nun mehrere Flugzeuge und Tragschrauber. Der Sportfliegerclub Pinkafeld dankt allen, die beim Aufbau mitgeholfen oder den Verein moralisch unterstützt haben. Dank des Zelthangars steht den Mitgliedern nun wieder mehr Platz zur Verfügung.

Brannenburg: Neuer Vorplatz

Der Vorplatz des Fluggeländes Brannenburg wurde frisch gepflastert – mit Präzision, Einsatzfreude und Vereins-Power. Was früher bei Regen matschig und bei Trockenheit staubig war, präsentiert sich jetzt als sauberer, robuster und funktionaler Bereich. Besonders beim Aushallen der Flugzeuge zeigt sich die Verbesserung: Das Rangieren ist einfacher, sicherer und deutlich angenehmer geworden. Mitglieder aus allen Altersgruppen packten an – vom Vermessen über das Vorbereiten des Untergrunds bis hin zum Verlegen der Pflastersteine. Jeder Handgriff saß, jede helfende Hand zählte.

Kehler Flugtage 2025

Unter dem Motto „Gemeinsam in die Lüfte – Ein Flugtag für Europa“ laden die Kehler Flugtage vom 19.–22. Juni 2025 zu einem Fest der Begegnung, Vielfalt und Begeisterung für die Luftfahrt ein.

Seit Jahrzehnten stehen die Kehler Flugtage für Gemeinschaft über Grenzen hinweg: Menschen verschiedenster Herkunft, Religionen und Lebenshintergründe treffen sich, um unvergessliche Momente zu teilen. In diesem Sinne wird die Veranstaltung in diesem Jahr besonders der europäischen Idee gewidmet – als Zeichen des Zusammenhalts, des Miteinanders und des grenzenlosen Austauschs.

Ein Fest für alle – kostenlos und offen

Der Zugang bleibt wie gewohnt kostenfrei – ebenso wie die Parkplätze. Denn das Fest soll für alle offen sein – unabhängig vom Geldbeutel. Besucher dürfen sich auf ein hochkarätiges Programm mit internationalen Flugvorführungen freuen, das die Vielfalt der Luftfahrt eindrucksvoll widerspiegelt.

-> Programm der Kehler Flugtage 2025

Neue Perspektiven: Bau der Flugzeughalle gestartet

Ein weiterer Meilenstein für den Flugplatz Kehl-Sundheim wurde am 9. Mai 2025 gesetzt: Mit dem Beginn der Betonarbeiten startete offiziell der Bau einer neuen Flugzeughalle. Zwar wurde kein klassischer Grundstein gelegt, doch der Baubeginn markiert den symbolischen Auftakt für ein zukunftsweisendes Projekt.

Die neue Halle wird moderne Arbeitsbedingungen sowie erweiterte Kapazitäten für Wartung, Lagerung und Organisation bieten – ein klares Bekenntnis zur Weiter-Entwicklung des Flugplatzes und zur langfristigen Investition in die regionale Luftfahrt-Infrastruktur.

Willkommen in Kehl – für ein Europa über den Wolken.

„Ineruume“ – Einwintern 2024

Der Start war herbstlich neblig, die Arbeiten zum Teil feucht – nun sind unter anderem der Hangar, die Hänger und der Abfluss sauber und bereit für den Winter. Die Doppelsitzer sind auseinander gebaut, das Karussell verstaut und die Hänger sorgfältig in Reih und Glied unter Dach. Zum Zmittag gab es feine Wurst vom Grill und es blieb auch Zeit um zu fachsimpeln, sich auszutauschen und Pläne für die nächste Saison zu schmieden.

Herzlichen Dank an alle Mitglieder, die Zeit finden konnten, um zu helfen und diese wichtigen Arbeiten zu erledigen. Allen Kranken gute Besserung, den Theoriekurs Besuchenden viel Energie und allen einen angenehmen Herbst und Winter. Quelle: ‚SG Basel Fricktal

Aero-Club Weiden feierte

Die Thermik fehlte, weshalb alle Segelflugzeuge am Jubiläum am Tag der Deutschen Einheit vom 3. Oktober 2024 am Boden blieben. Für Rundflüge mit den Motorflugzeugen waren die äußeren Voraussetzungen ideal. Die Wolkenuntergrenze war zu niedrig, die Thermik fehlte. Deshalb blieben die Segelflieger am Donnerstag am Boden. “Macht heute keinen Sinn”, erklärte Aero-Club-Chef Josef Mensing.

Das hielt die Weidener Aeronauten am Tag der Deutschen Einheit aber nicht davon ab, trotz kühler Temperaturen ihren traditionellen Flugtag vorm Hangar mit der Bevölkerung zu feiern.

Für Rundflüge mit Motorflugzeugen genügten die Voraussetzungen allemal, 40 Mitglieder waren im Dauereinsatz. Drei Piloten standen im Wechsel dabei ständig für Rundflüge zur Verfügung. Der Verein zählt 100 Mitglieder, von denen rund ein Drittel aktiv ist. Für die Kinder gab es Styropor-Flieger zum Basteln. Wer wollte, konnte die fünf ausgestellten Flugzeuge bewundern, zwei ältere Maschinen standen in der Halle. Für Leib und Wohl war gesorgt, es gab Bratwürste, Steaks und Dotsch, Kaffee und Kuchen. Quelle: ‚Oberpfalzecho‚.

Zweifamilienhaus mit Segelflugzeug in der Garage

Ein Segelflugzeug als Untermieter?

Klingt komisch, aber in Ammerbuch-Breitenholz gibt es ein Zweifamilienhaus mit Segelflugzeug im Erdgeschoss. In Ammerbuch-Breitenholz (Kreis Tübingen) gibt es ein Familienhaus, in dem ein ganzes Segelflugzeug Platz findet. Es steht in der Dorfmitte, direkt gegenüber dem baufälligen Rathaus. Das moderne Haus mit der grauen Holzfassade passt äußerlich zu den bäuerlich geprägten Gebäuden rings herum.
Der passionierte Segelflieger Ulrich Wild hat es gebaut, um sein Segelflugzeug unterzubringen. Es hat eine integrierte Flugzeug-Garage und liegt ganz in der Nähe seines Flugplatzes in Ammerbuch.

Photovoltaik und Fernwärme: Haus energieneutral

Das Haus soll energetisch fortschrittlich sein. Auf dem Dach gibt es viele Photovoltaik-Module. Für Heizung und Warmwasser sorgt ein Hackschnitzelkraftwerk in der Gemeinde, das das Haus über Fernwärme versorgt.

Über dem Segelflugzeug liegen zwei Wohnungen

Das Segelflugzeug hat zwei Familien als Übermieter. Die Wohnungen sind sehr modern, puristisch, mit Betonwänden und hohen Decken. Das Haus mit Flugzeug-Garage ist inzwischen für einen nationalen Architekturpreis nominiert.

Die Segelflieger-Garage ist fast ein Reinraum

In der Garage erinnert nichts an eine typische Werkstatt. Hier ist immer alles blitzblank geputzt und aufgeräumt. Es gibt keine Ölflecken oder dreckige Putzlappen. Das Raumklima ist angenehm. Seit zwei Jahren hat Ulrich Wild nun seinen privaten Hangar im Erdgeschoss des Niedrigenergiehauses.

Das ganze Jahr über kann der Mittsechziger hier entspannt sein Segelflugzeug mit 18 Metern Spannweite warten und auf Hochglanz polieren. Er kann seinen Flugzeug-Anhänger mit dem Auto direkt in die Garage manövrieren, das Flugzeug nach hinten ausziehen und hat trotzdem noch genügend Platz.

In der Garage gibt es eine Küche, eine Dusche und eine Lounge-Ecke mit großem Flachbildfernseher. Ulrich Wild nennt diese Sitzecke übrigens seine Ventus-Lounge. Abgeleitet vom Modellnamen seines Segelflugzeuges, das in Kirchheim/Teck gebaut wurde. Überall hängen Bilder von Ulrich Wilds Flügen auf der ganzen Welt.
Eine Garage ganz im Zeichen des Segelflugs. Von diesem einzigartigen Gebäude aus zieht Ulrich Wild mit seinem Segelflugzeug in die ganze Welt. Und eines ist sicher: Bei diesen Ausflügen ist immer alles perfekt vorbereitet – auch dank seiner neuen Segelflugzeug-Garage. Quelle: ‚SWR Aktuell‚.

Leiser, schneller, sparsamer

Flugplatz Schänis erneuert Schleppflugzeug-Flotte

In der Alpinen Segelflugschule Schänis AG (ASSAG) ist ein neues Zeitalter eingeläutet worden: Die alten Schleppflugzeuge mit Motoren aus den 1950er-Jahren werden verkauft. Die ganze Flotte wird mit umweltfreundlichen Turbo-Flugzeugen ersetzt.

Der Hangar aus den 50er-Jahren liefert heute Strom aus Solarzellen, u.a. für den Betrieb der Elektroflugzeuge und das neue Betriebsgebäude wird mit einer Wärmepumpe beheizt.

Flugplatz Schänis im Bezirk See-Gaster, am Fusse von Speer und Federispitz. «Fluggelände Betreten verboten» steht auf einem gelben Schild. Hinter dem Zaun ist auch am Saisonende noch Betrieb. Schleppflugzeuge landen auf der 520 Meter langen und 15 Meter breiten Hartbelagspiste, andere Schlepper ziehen Segelflieger in den Himmel. Gegen 65 Segelflugzeuge sind auf dem Flugplatz in der Linthebene beheimatet.

Vor dem Flugplatzrestaurant steht das neue Prunkstück in Rot mit weissen Flügeln: Eine Bristell B23 Turbo, hergestellt im tschechischen Kunovice. Kaufpreis: 280’000 Franken. Peter Schmid, Segelfluglehrer der ASSAG, lobt die Vorzüge des Ganzmetallflugzeuges: «Die Bristell braucht deutlich weniger Treibstoff als ihr Vorgänger Robin, sie benötigt weniger Schleppzeit. Und sie ist deutlich leiser, das bestätigt uns auch das erste Feedback aus der Bevölkerung.»

Bis vor einem Jahr wurden die Schänner Segelflieger mit Schleppflugzeugen des französischen Herstellers Robin in die Luft gezogen. Schmid: «Die Motoren aus den 50er-Jahren waren sehr zuverlässig, aber der Benzinverbrauch nicht mehr zeitgemäss.» Eine Maschine des Typs Robin konnten die Schänner für 80’000 Fr. nach Frankreich verkaufen, eine weitere soll Ende Jahr den Flugplatz Schänis für immer verlassen.

Die erste Bristell ist 2022 am Fusse des Speers eingetroffen. «Leider zeigte sich bald, dass der Motor ein Kühlproblem hatte. Schnell wurde eine technische Abhilfe entwickelt. Bis eine solche zertifiziert ist, dauert es in der Regel etwas länger. Jetzt ist es aber soweit und die werksmodifizierte HB-KGT ist zurück in Schänis. Neben zusätzlichen Abluftöffnungen haben die Schänner Schlepper neu auch einen zweiten Ölkühler mit Thermostat. Dieser Thermostat regelt die Öltemperatur auch bei warmen Wetter zuverlässig und konstant auf 96° Celsius, womit das Schleppflugzeug auch an den wärmsten Sommertagen cool bleibt.

Die Bristell wird von einem Rotax-915-Motor angetrieben. Der 1400-cm3-Motor leistet 145 PS. Schmid lobt: «Er bringt die Leistung auch auf grosser Höhe, das ist der entscheidende Vorteil im Schleppdienst. Wir haben ungefähr 20 Prozent Zeitersparnis.»

Im Frühling, wenn die Thermik ausgeprägter ist, werden die Segelflugzeuge auf eine Höhe von 1600 m ü. M. gezogen, im Sommer auf 2500 m. Bei einem Alpenflug steigen die Segelflugzeuge bis auf 4’500 m. Bei Föhn geht’s noch höher. Da liegen auch 8’000 m ü. M. drin. «Mit Transponder, Gesichtsmaske und Sauerstoff», ergänzt der Segelfluglehrer.

Schmid, unter der Woche «Head of new mobility hub» bei der AMAG in Kloten, hat seine Rekordmarke im Segelflieger in Namibia aufgestellt: 870 km in der Luft. Beliebte Touren von Schänis aus gehen nach Osten Richtung Zell am See südlich von Salzburg. Oder nach Westen, um das Mont-Blanc-Massiv. Beliebt sind auch Wandersegelflüge. Die Schänner landen zum Beispiel in Nötsch im österreichischen Kärnten. Oder in St. Johann im Tirol. Am nächsten Tag geht’s von einem Schlepper gezogen auf zur nächsten Etappe.

Schlussfrage: Hatte der deutsche Liedermacher Reinhard Mey recht, als er 1974 «über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein» sang? Schmid: «Die Freiheit ist dort oben nicht ganz grenzenlos. Beim Segelfliegen muss man ausblenden. Es geht nur ums Fliegen, ums Navigieren, ums Funken, und darum, Aufwind zu finden. Man muss dauernd Entscheidungen treffen. Etwa, fliegt man auf diese Seite eines Berges oder auf die andere? Liege man mit seinem Entscheid falsch, müsse man das sofort und selber ausbaden. Segelfliegen absorbiert im positiven Sinne.»

(Max Kern)

Neuer Hangar auf dem Siegerland-Flughafen

„Der Siegerland Flughafen ist eine Erfolgsgeschichte. Er sichert 250 Angestellten die Arbeitsplätze – Tendenz steigend.“ Mit diesem Statement weihte Landrat Andreas Müller am Freitag den neu errichten Hangar „Halle H“ des Siegerland Flughafens ein. In nur zwei Jahren ist ein moderner Hangar mit einer Grundfläche von 40 mal 25 Metern entstanden, der auf einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern Platz für zehn Flugzeuge bietet. Die Höhe des Hangars bietet auch Geschäftsflugzeugen genügend Platz.

Schon vor der Eröffnung ausgebucht
Dass diese Plätze benötigt werden, zeigte sich darin, dass die Plätze in dem neuen Hangar noch während dem Bauvorhaben restlos ausgebucht waren und die Warteliste für die begehrten Plätze lang ist.

Mehr Flugbewegungen
Insgesamt verzeichnet der Siegerland Flughafen rund 23.000 Flugbewegungen pro Jahr – 65 Prozent davon fallen auf geschäftliche Flüge. Mit acht ortsansässigen Luftfahrtunternehmen, zwei Flugzeugwerften, zwei Flugschulen sowie Trainingsplätzen für die Bundespolizei und die ADAC Hubschrauberstaffel ist der Siegerland Flughafen ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt für den Wirtschaftsstandort Siegen-Wittgenstein. Ab dem kommenden Jahr beheimatet er auch eine in Europa einzigartige Testpiloten-Flugschule.

Der Name des neuen Hangars „Halle H“ sei aber nach Aussage von Landrat Müller „sehr unpersönlich“. Deshalb wird der Hangar nach dem berühmten Kunstflugpiloten und Fallschirmspringer Walter Eichhorn benannt. Walter Eichhorn ist eng mit dem Siegerland Flughafen verbunden und vollführte hier schon mehrere Kunstflugshows und stationiert verschiedene Flugzeuge dort.

Eine der größten Ehrungen für Walter Eichhorn erfolgte auch auf dem Siegerland Flughafen, als er 2019 in den exklusiven Club der „Living Legends of Aviation“ aufgenommen wurde. Diesem erlesenem Kreis gehören unter anderem Berühmtheiten wie Harrison Ford, John Travolta und Morgan Freeman an. Quelle: Pressestelle des Kreises Siegen / Foto: Friedhelm Sohn.

Hockenheimer Sportflieger stehen vor dem Nichts

Dramatischer Einsatz kurz vor Mitternacht: Als die Hockenheimer Feuerwehr am Sonntag um exakt 23.38 Uhr alarmiert wird und zum Gelände des Sportfliegerclubs ausrückt, ist den Kameraden schon bei der Anfahrt im Bereich „Hinter den Bergen“ die Dimension klar. Ein Feuerschein ist von Weitem über dem Talhaus zu sehen. Beim Eintreffen der Wehr sei der Flugzeughangar des Vereins lichterloh in Flammen gestanden, heißt es in einer Mitteilung.

Rasch beginnen die Trupps, mit mehreren Wasserschläuchen und unter Atemschutz das Feuer zu bekämpfen. Doch es ist bereits zu spät: Innerhalb kurzer Zeit steht die Halle in Vollbrand. Immerhin können die Kameraden noch ein im Freien abgestelltes Flugzeug rechtzeitig von der Einsatzstelle wegschieben.

Zur Unterstützung im Kampf gegen die Flammen und zum Aufbau der Wasserversorgung werden die Feuerwehren aus Altlußheim, Reilingen und Walldorf alarmiert. Wasser wird auch aus dem Kraichbach entnommen und über insgesamt vier Leitungen zum Ort des Geschehens befördert. Die Walldorfer sind in Hockenheim unterwegs und messen angesichts der aufziehenden Rauchwolke, ob die Schadstoffwerte in der Luft erhöht sind. Sie können schließlich Entwarnung geben.

Um Anwohnerinnen und Anwohner zu warnen, lösen aber vorsichtshalber trotzdem die Apps „Katwarn“ und „Nina“ aus. Eine Drohne der Altlußheimer Wehr fliegt derweil über die Brandstelle und liefert den Einsatzkräften ein übersichtliches Bild der Lage in und rund um die Halle. Weil diese inzwischen teilweise eingestürzt ist und weitere Hallenbereiche davon bedroht sind, kann das Feuer nur noch von außen bekämpft werden.

Mittlerweile ist auch das THW Wiesloch-Walldorf mit Räumgerät eingetroffen. Per Radlader werden Hallenteile abgetragen, damit die offenen Flammen und Glutnester im Innern gelöscht werden können.

Das Wasserrechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises wird wegen einer möglichen Verunreinigung des Löschwassers benachrichtigt, vor diesem Hintergrund eine provisorische „Löschwasserrückhaltung“ errichtet. Die Nachlöscharbeiten der Hockenheimer Kameraden dauern bis 9.40 Uhr an, also zehn Stunden nach der Alarmierung.

Die Deutsche Presse-Agentur verbreitet am Montagmorgen eine Nachricht, die für viel Aufregung sorgt. Danach wolle die Polizei, die nach der Ursache des Brandes fahndet, aus „ermittlungstaktischen Gründen“ zunächst keine Angaben. Quelle: ‚RNZ, Rhein-Neckar-Zeitung‚.

Einbruch in Hangar

Unbekannte sind auf dem Nobitzer Flugplatzgelände in einen Hangar eingebrochen. Unbekannte sind am Mittwoch gegen 12.20 Uhr in einen abgelegenen alten Hangar in der Nähe von Niederleupten auf dem Flughafengelände bei Nobitz eingebrochen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, öffneten sie gewaltsam das Hangar-Tor und verursachten Sachschaden. Doch statt reicher Beute dürfte es nur lange Gesichter gegeben haben: Das Objekt stand leer. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Zeugen beobachteten Personen und ein schwarzes Fahrzeug im Umfeld des Hangars. Quelle: ‚Leipziger Volkszeitung‚.

Flugschule Oerlinghausen wird erweitert

Mit Geld aus dem Programm „Moderne Sportstätten“ baut die Segelflugschule eine neue Halle, die auch die Arbeit mit dem Landesverband optimieren helfen soll. Gemessen an seiner Bedeutung ist der Segelflugplatz am Rande der Bergstadt klein. Betrachtet man die Starts und Landungen gehört der Platz zu den größten in Europa. Ebenso bedeutend, wenn nicht sogar bedeutender ist die Segelflugschule, die gegenüber des Towers an der Robert-Kronfeld-Straße liegt. „Es gibt nur sehr wenige Segelfluglehrer in Deutschland, die nicht in dieser Segelflugschule ausgebildet worden sind“, sagt Boris Langanke, Geschäftsführer des Luftsportverbandes NRW.

Zusammen mit Tamara Neumann, Präsidentin des Luftsportverbandes NRW, und Rudolf Mathar, Vorsitzender der Segelflugschule, war Langanke von Carsten Kopsieker, dem Leiter der Segelflugschule, zu einem besonderen Ereignis eingeladen worden. Es sollte der erste Spatenstich für den Bau der neuen Multifunktionshalle auf dem Gelände der Segelflugschule gemacht werden.

Doch der Spaten hat heute nur noch Symbolwert. Seine Arbeit wird von Baggern viel schneller erledigt. Die neue Halle soll die Flugschule gehörig aufwerten. Gefördert wird der Bau mit Geld aus dem Programm „Moderne Sportstätten“. Daraus wurden 600.000 Euro bereitgestellt. In die Halle sollen die Werkstätten eingebaut werden, die jetzt noch weit entfernt in den Hallen der Flugplatzgemeinschaft untergebracht sind.

Die Halle wird, wenn sie fertig ist, über eine Nutzfläche von mehr als 900 Quadratmeter verfügen. Mathar ist sich sicher, dass durch die verbesserten Möglichkeiten die Zusammenarbeit mit dem Landesverband optimiert wird. Tamara Neumann stimmt ihm zu, als er sagt, dass Oerlinghausen ein Identifikationspunkt für den Landesverband werden wird. Denn der kümmert sich nicht nur um (Motor-)Segelflieger, sondern auch um Ballonfahrer, Modellflieger und, was nach Aussage beider immer wichtiger und bedeutender wird, um den digitalen Luftsport.

E-Antriebe werden wichtiger
Darüber kommt Mathar zum dritten wichtigen Punkt im Zusammenhang mit der neuen Halle, die übrigens direkt gegenüber der bestehenden Halle gebaut wird. In die Halle sollen auch die modernen Technologien der Luftsportart einziehen. „Wir wollen Baustein in einem Netzwerk werden“, sagt Mathar. Die Luftfahrtexperten sind sich darüber einig, dass der elektrische Antrieb in Zukunft gewaltig an Bedeutung gewinnen wird. Deshalb will die Segelflugschule auch mittelfristig E-Flugzeuge anschaffen. Und die brauchen, so sagt Mathar, andere Möglichkeiten für die Wartung. Um der Nachhaltigkeit weiterhin Vorschub zu leisten, wird auf dem Dach der neuen Halle eine Photovoltaik-Anlage installiert. „Für die Winden, mit deren Hilfe die Flugzeuge hochgezogen werden, wollen wir eigenen Strom nutzen“, sagt Mathar.

Tamara Neumann sieht mit der Halle die Möglichkeit, besser auf die geänderte Freizeitgestaltung eingehen zu können. „Wir könnten Segelfluglizenzen in Blockkursen anbieten, so dass die in zwei Wochen im Urlaub gemacht werden könnten.“ Der Luftsportverband betreut 177 Vereine mit 14.000 Mitgliedern. Oerlinghausen sei landesweit ein starkes Zentrum. Quelle: ‚NW‚.