Schlagwortarchiv: Lienz

Österreich-Rundflug

Am verlängerten Wochenende vom 10.-12. Juli 2026 haben wir für einmal in aller Ruhe die Höhen und Tiefen zwischen Kaiserschmarrn, Frittatensuppe und Grossglockner mit dem Segelflugzeug erkundet. In drei Tagen sind wir kreuz und quer durch Österreich geflogen und sind dabei in Lienz-Nikolsdorf und Zell am See auch mal zu Boden gekommen.

Heisse Bedingungen

Das heisse Sommerwetter bestimmt diesmal weitgehend unsere grobe Routenwahl. Anfangs haben wir noch kurz erwogen, einen Dreiecksflug von Schänis nach Ost-Österreich, dann den Weiterflug über den Bayrischen Wald in die Region von Bayreuth und via Schwäbische Alb zurück in die Schweiz zu wagen. Die Aussicht auf Niedergar-Temperaturen im Cockpit bei Flughöhen zwischen 500 und 2’000 m bewegt uns aber, in den kühleren Alpen mit etwas grosszügigeren Operationshöhen bis 4’000 m zu bleiben.

Autor Ernst Willi

In die Radstätter Tauern
Der erste Flugtag, ein klassischer Rentner-Freitag, läuft einfach und zügig. Die Wetterbedingungen lassen unseren gemieteten Arcus M zügig über Graubünden und das Engadin in die Ötztaler Alpen bei angenehm hoher Wolkenbasis und satten Aufwinden vorstossen, wo sich erstmals sanft der Nordwind bemerkbar macht. Er und die verlockenden Wolkenbilder lassen uns in angenehmer Operationshöhe eine Route etwas südlich des Alpen-Hauptkamms wählen. Bis zum frühen Nachmittag sind wir über Lienz hinaus bis Mauterndorf voran gekommen.

Hier wird aus dem sanften Nordwind ein kleinerer Nordwindsturm. Um auf die Luvseite der Tauern zu kommen, hangeln wir uns von Krete zu Krete nordostwärts bis in die Region von Niederöblarn. Die Wolken hängen von hier aus ostwärts eine Etage tiefer. Das und eine verlockende Funk-Nachricht von Bruno Wettstein, der in Lienz im Osttirol Urlaub macht, ziehen uns magnetisch wieder auf die Alpensüdseite. Die Aussicht auf einen fahrbaren Untersatz und freie Übernachtungs-Plätze im Waldhotel Bad Jungbrunn sprechen für einmal gegen Niederöblarn mit seinem flugplatznahen Sporthotel, gegen St. Johann mit einem Fallschirm-Springer-Weekend und auch gegen Zell am See, wo offenbar eine Flugshow stattfindet (jedenfalls hört sich das am Funk so an).

Platz, ein rares Gut
Eine der Sorgen auf einem Wander-Segelflug ist, das Flugzeug über Nacht wettersicher parkieren zu können. Erste Wahl ist dabei natürlich ein freies Plätzchen in einem Hangar. Zweite Wahl ein Parkplatz, auf dem man das Flugzeug gut vertäuen kann. Da wir im engen Arcus M ohnehin kaum mehr freien Raum für mehr als Unterwäsche, Zahnbürste und Kreditkarten finden, ist das Mitführen der etwas dick auftragenden Befestigungs-Materialien, von Seilen, Verankerungs-Metall-Heringen, einem schweren Hammer und Dergleichen, unrealistisch. Nur schon deren Gewicht würde unsere Flugzeugmasse und die bei bei über 30° C geringere Dichtehöhe ohnehin lange Rolldistanz ins Unsichere verlängern, was niemand will.

Hurrikan-fest
Umso dankbarer sind wir, dass unser Kamerad Bruno für seinen Urlaub und damit verbundene Unwägbarkeiten wie wir beide solides Material im Anhänger eingepackt hat. Seine Monster-Heringe sind einen Meter lang. Sein «Hammer» ist eine solide Axt, mit der man auch eine deutsche Eiche zu Boden brächte. Und seine Seile sind Spannsets, mit denen auch ein Pickup unverrückbar fixiert werden kann. Nachdem wir den Arcus M auf dem ansonsten ruhigen Flugplatz Lienz-Nikolsdorf «Hurrikan-fest» vertäut haben, geniessen wir die Annehmlichkeiten des Waldhotels Jungbrunn in Tristach. Das Wasser soll Gerüchten zufolge verjüngende Wirkung entfalten. Wir sorgen uns schon darum, dass unsere Ehefrauen uns Jünglinge bei der Rückkehr nicht mehr erkennen könnten, zum Glück ist aber unser Aufenthalt zu kurz dafür. Eine gut sichtbare Wirkung ist bis zur Abreise noch nicht zu erkennen. Da hilft wohl nur wieder in Lienz nieder zu kommen.

-> Flug-Daten


Leethermik, Ausgrabungen und Schwimmteiche
Anderntags investieren wir eine Viertelstunde Motorlaufzeit, um unter den schon früh – dafür tief – am Himmel hängenden Kondensaten Anschluss in die Thermik zu finden. Die ist zwar auch schon da, allerdings reicht sie noch nicht hoch genug, um unseren Plan, nach Osten Richtung Ennstal abzufliegen, umzusetzen. Stattdessen hangeln wir uns weit unter den Gipfeln nordwärts von Geländesattel zu Geländesattel, immer begleitet von ausgedehnteren Lee-Zonen. Irgendwann müssen wir erkennen, dass der direkte Sprung auf die Nord- und damit die Luvseite schwierig wird. Also ändern wir den Plan und rücken stattdessen den Dolomiten auf den Pelz. Zuvor, damit das auch genügend spannend wird, hängen wir eine kurze Schlaufe ins Gailtal an. Da ist die Wolkenbasis nochmals eine Etage tiefer, dafür pfeift der Nordwind kanalisierter durch die Gegend. Das Resultat ist eine ausgiebige Ausgrabungsaktion an den steilen Abhängen der Lienzer Dolomiten. Irgendwann finden wir an den gut eingestrahlten Nordhängen bei Lienz (jaa, wir fliegen manchmal auch im Kreis) wieder Anschluss, wenn auch «von ganz unten». Falls jemand von Ihnen südlich der Alpen eine nette Ferien-Immobilie unter der Waldgrenze sucht, ich kann Ihnen heute eine handverlesene Auswahl schöner Wald-Villen mit und ohne Schwimmteich verraten.

Irgendwann retten wir uns im Pustertal wieder hinauf in angenehmere Höhen und Temperaturen. Wie war das jetzt genau mit dem gestrigen Entscheid, in den Alpen deutlich über 2’000 m fliegen zu können?

Lieber kein Gras
Den weiteren Flug Richtung Brenner und über die hohen Gipfel und Gletscher am Hauptalpenkamm zurück ins Enntal kann man mit «ausgiebigem Sightseiing» treffend beschreiben. Entspannt erkunden wir jede Ecke der Region, machen uns irgendwann westwärts auf den Weg. Die Region, in der wir die Nacht verbringen könnten, ist zu dem Zeitpunkt weiträumig gefasst. Sie reicht von Königsdorfund Vogtareuth bis Innsbruck, umfasst aber auch Landeplätze wie St. Johann und Zell am See. Das schöne Kufstein ist auch in unserer engeren Wahl, uns graut aber nach der langen Rollstrecke von heute Morgen vor dem bremsenden Effekt der dortigen Graspiste.

Königliches Frühstück
In Zell am See mieten wir nach einer Landung im kräftigen Talwindsystem und dem ebenso kräftigen Verzurren des Flugzeuges zwei Fahrräder und pedalen darauf zum Landhaus Gitti, einer sympathischen, privaten Unterkunft mit einem wirklich ausgezeichneten und grosszügigen Frühstück, welches unsere interne Rangliste künftig vom ersten Platz aus anführen wird. Stockerlplätze sind hierzulande ja wichtig. Peter schwärmt noch Tage danach vom Omelett, von der grosszügigen Früchteplatte und von den anderen gereichten Köstlichkeiten. Den Abend rundete zuvor das Seenachtsfest ab, bei dem drei Gyrokopter mit viel Rauch und Schall einen gepflegten Auftritt hinlegten.


-> Flug-Daten

Frühthermik?
Schon frühmorgens wundern wir uns beim Blick vom Balkon hinüber nach Kaprun über die dort bereits am Himmel hängenden Cumulus-Wolken. Von weitem sehen sie so aus, als würden sie tatsächlich «ziehen». Nachdem wir uns ordentlich und online «selbst Ausfuhr-verzollt» haben (was an einem Sonntagmorgen aber niemanden entscheidend zu interessieren scheint), starten wir nach einem kurzen Motor-Einsatz unser heutiges Abenteuer.

Beim Suchen des ersten Aufwindes spüren wir unseren treuen Begleiter der letzten Tage, den Nordwind. Er hebt uns zwar in Kombination mit der Leethermik über den Waldkamm des Hahneckkogels (erster Hügelzug östlich von Zell am See), aber nicht weit darüber. Der Sprung auf die Schmittenhöhe wird damit eine zu knappe Sache. Peter gräbt aber meiner Überraschung in der Nähe unseres Startortes wieder einen kräftigen Leebart aus, der uns knapp auf die Krete hinauf hebt. Bis Pass Thurn kommen wir gut westwärts voran, dort fallen wir aber unter die Krete und müssen in Matrei auf der schattigen Südseite Zuflucht suchen.

Tückische Pinzgauer Nordkrete
Da war ich vor ein paar Wochen schon mal. Ebenso tief. Damals sind wir auf der Nordkrete bei vergleichbaren Windverhältnissen förmlich «vom Baum gefallen». Den Kinderspielplatz beim Freibad von Mittersill kenne ich seither genauer. Nach einer langen und zähen Ausgrabungs-Aktion erreichen wir hier aber auch diesmal die Weiterflughöhe an den Gerlos. Diesmal bleiben wir auf der Südseite des Pinzgaus und des Zillertales. Je weiter westwärts wir vorfliegen, umso trockener wird die Luft und umso höher klettert die Operationshöhe. Dennoch beginnt ab dem Wipptal ein langer, «blauer» Streckenabschnitt, während auf der Inntaler Nordseite kräftige und verlockende Cumulanten über den Kreten stehen.

Dicke Hummel
Da wir heute ausreichend Zeit vorrätig haben, queren wir mitten durch die CTR von Innsbruck an die Reitherspitze. Unterwegs erkenne ich im Augenwinkel ein Motorflugzeug, welches sich auf gleicher Höhe von hinten rechts unbeirrt wie eine dicke Hummel nähert. Nach einem zügigen Flügelwackler erkennt nicht nur dessen Pilot, dass er heute nicht völlig alleine unterwegs ist. Auch der Fluglotse meldet sich gleichzeitig mit einer «Verkehrsmeldung». Knapp war’s nicht, aber trotzdem etwas beunruhigend, wir waren immerhin mit Clearence und Transpondersignal in diesem kontrollierten Luftraum unterwegs.

Über das Lechtal erreichen wir komfortabel Montafon und Prättigau. Peter hat offensichtlich einen Plan. Er will unbedingt noch ins Engadin und an die Bernina und presst aus der inzwischen wolkenfreien Thermik über der Engadiner Nordkrete 4’000 Meter heraus. Die Höhe hält er eisern bis zum Überflug von Piz Palü, Bernina und Piz Roseg. Ab da bildet ein einstündiger Gleitflug zurück in die heisse Luft der Linthebene den krönenden Abschluss unseres dreitätigen «Österreich-Rundfluges».

Schön war’s!

-> Flug-Daten

Gericht bestätigt Urteil gegen Segelfluglehrer

Berufungsprozess – Das Drama im Osttiroler Lienz kostete seinem Freund im Schleppflugzeug (43) das Leben. Der Segelfluglehrer (57) legte gegen das Ersturteil Berufung ein, wonach sein Fehlverhalten die Ursache für den tödlichen Unfall gewesen sei. Nun bestätigte das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) aber das erstinstanzliche Urteil.

Der Segelfluglehrer (57) saß im Juni 2023 mit einem zweiten Pilot am Flugplatz Nikolsdorf in Osttirol in einem Segelflugzeug, es wurde von einer einmotorigen Maschine gezogen, an dessen Steuer saß der 43-Jährige Freund des Segelfluglehrers.

Cockpithaube plötzlich offen

Plötzlich öffnete sich die Cockpithaube des Segelflugzeuges. Hatte sie der Angeklagte nicht richtig verriegelt? Jedenfalls griff er mit beiden Händen nach der Haube, ohne das Prinzip „first fly the aircraft“ zu beherzigen, also, sich bei Zwischenfällen weiterhin unbedingt auf das Fliegen zu konzentrieren.

War das Segelflugzeug noch gut steuerbar?

Der Verteidiger zweifelte im Berufungsprozess die Aussagen des ursprünglichen Sachverständigen an. Die Europäische Luftaufsichtsbehörde habe davor gewarnt, dass sich die Verriegelung auch durch mechanische Kräfte während des Fluges lösen könnte. Auch sei die Erkenntnis zweifelhaft, dass die geöffnete Haube die Steuerbarkeit „nicht wesentlich“ beeinträchtige, der Angeklagte also bei richtiger Reaktion einfach hätte weiterfliegen können.

Fatale Folgewirkung

Das Segelflugzeug stieg unkontrolliert in die Luft, brachte das Motorflugzeug zum Absturz. Das Segelflugzeug konnte sich hingegen rechtzeitig ausklinken und landen. Der Oberstaatsanwalt betonte unter anderem, dass man nur über getroffene Feststellungen der Erstinstanz zu befinden habe, ein Gegengutachten sei ja gar nie eingebracht worden.

Urteil der ersten Instanz bestätigt

Am Ende bestätigte der Senat des Oberlandesgerichts in Innsbruck das Ersturteil: sechs Monate bedingte Haft und 6000 Euro Geldstrafe. Es gebe keine Zweifel an der bisherigen Beweiswürdigung und die Verletzung des Prinzips „first fly“ sei eben eine grobe Fahrlässigkeit, hieß es. Das Gutachten sei zudem „schlüssig und widerspruchsfrei“. Quelle: ‚krone.at‚.

Schleppflieger-Absturz in Lienz: Fluglehrer verurteilt

Ein 57-Jähriger ist am Landesgericht Innsbruck zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er soll im Vorjahr am Flugplatz in Nikolsdorf (Bezirk Lienz) bei einem Schulungsflug den Absturz eines Schleppflugzeuges herbeigeführt haben. Der Pilot starb.

Wegen grob fahrlässiger Tötung stand der 57jährige Osttiroler Segelfluglehrer vor Gericht. Im Juni 2023 wurde bei einem Unfall am Flugplatz Nikolsdorf ein 43-jähriger Kärtner getötet. Er war der Pilot eines Motorflugzeugs, das das Doppelsitzer-Segelflugzeug, in dem der Angeklagte gemeinsam mit einem 66jährigen Südtiroler saß, in die Höhe zog.

Bei dem Segelflugzeug löste sich die Cockpithaube, wodurch es nach oben schnellte und das Schleppflugzeug nach vorne kippte und abstürzte. Weshalb sich die Haube öffnete und was danach geschah, stand im Zentrum der Verhandlung.

Angeklagter bekannte sich nicht schuldig
Die Cockpithaube zu schließen, sei die letzte Handlung vor dem Start gewesen, sagte der Angeklagte vor der Richterin aus. Die Verriegelungsstifte seien ordnungsgemäß in den Ösen gewesen, die Hebel nach vorne geschoben, das habe der Kontrollblick bestätigt. Dass die Haube verschlossen gewesen sei, bestätigte auch jener 66jährige Südtiroler, der mit an Bord des Segelfliegers war. Er war es auch, der beim Start das Flugzeug steuerte.

Der Südtiroler, der länger nicht geflogen war, sei von der Thermik überrascht worden, weshalb das Segelflugzeug höher geriet als gewünscht. Der Angeklagte habe ihn angewiesen, nach unten zu steuern. Dabei habe er wohl zu stark nachgedrückt, so der 66-jährige Zeuge, weshalb das Flugzeug wieder auf der Rollbahn aufschlug. In dem Moment habe der angeklagte Fluglehrer eingegriffen und das Flugzeug stabilisiert.

Anschließend habe wieder der Zeuge das Steuer übernommen – allerdings nur kurz. Nach rund 40 Sekunden klappte die Haube auf. Der Angeklagte sagte, er habe daraufhin mit einer Hand gesteuert und mit der anderen versucht, die Cockpithaube nach unten zu ziehen. Das sei aber nur bis auf ca. 10 cm gelungen. Dass er den Grundsatz „first fly the aircraft“, also immer zuerst das Flugzeug zu steuern, missachtet habe, verneinte der Angeklagte. Er bekannte sich nicht schuldig.

Zu Freiheits- und Geldstrafe verurteilt
Schließlich riss das Seil, das den Motorflieger mit dem Segelflugzeug verband. Der Motorflieger stürzte ab und zerschellte am Boden. Die Richterin wollte wissen, warum weder der Angeklagte noch der Zeuge das Segelflugzeug vorher ausgeklinkt hätten. Der Angeklagte erwiderte, dass er dachte, die Situation in den Griff zu bekommen. Der Zeuge meinte, das wäre ihr sicherer Tod gewesen.

Ein Gutachter wies darauf hin, dass es bereits mehrere Fälle gegeben habe, bei denen sich die Haube öffnete. Zu einem Unfall sei es dabei aber nie gekommen. Öffnen könne sich die Haube nur, wenn sie unsachgemäß verschlossen oder der Verschlusshebel bewegt werde.

Die Richterin sprach den Angeklagten wegen grob fahrlässiger Tötung schuldig. Dass sich die Cockpithaube des Segelflugzeugs öffnete, sei auf menschliches Versagen zurückzuführen. Laut Gutachten könne ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Die verhängte Freiheitsstrafe von sechs Monaten ist bedingt, zudem wurde der Mann zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt und er muss Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen des getöteten Kärntners zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Quelle: ‚ORF‚.

Schleppflugzeug abgestürzt

Probleme bei einem Schleppflug führten in Lienz-Nikolsdorf zum Absturz des Motorflugzeugs. Der 43-jährige Pilot starb an der Unfallstelle. Am 25. Juni gegen 14:30 Uhr stürzte ein Motorflugzeug des Typs Robin DR400 bei einem Schleppflug kurz nach dem Start vom Flugplatz Nikolsdorf in ein Maisfeld. Dabei kam der 43-jährige Pilot ums Leben. Er war ein erfahrener Flieger aus Oberkärnten und hatte ein Segelflugzeug mit einem 56-jährigen Österreicher und einem 65-jährigen Italiener im Schlepptau. Ersten Ermittlungen zufolge soll das Segelflugzeug kurz nach dem Start in sehr niedriger Höhe ins Pendeln geraten sein. Gleichzeitig habe sich die Haube geöffnet, wodurch das Segelflugzeug in die Höhe geschnellt, das Schleppflugzeug dadurch nach vorne gekippt und abgestürzt sei. Es schlug senkrecht auf dem Acker ein, fing Feuer und brannte völlig aus.

Mitglieder der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes führten bereits erste Erhebungen am Absturzort durch. Das Unfallwrack und das geschleppte Segelflugzeug wurden sichergestellt, die Obduktion des Toten gerichtlich angeordnet und ein Sachverständiger auf dem Gebiet des Flugwesens zur Klärung der Frage nach dem Unfallhergang bestellt. Gegen die Insassen des Segelflugzeuges wurde von der Staatsanwaltschaft Innsbruck ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Quelle: ‚Dolomitenstadt.at‚.

Auf dem Winzerweg Veltlin – Südtirol – Dolomiten

In dieser Fluggebiets-Präsentation stelle ich Ihnen die Besonderheiten der Flugregion zwischen den Lienzer Dolomiten und dem Veltlin vor. Wir streifen dabei durch die unendlichen Kalkzacken der nördlichen Dolomiten, queren das thermisch problematische Bozener Becken und erreichen bei ansteigender Operationshöhe die höchsten Eisgipfel Graubündens im Engadin.

Erschliessen Sie sich mit dem ‚Winzerweg‘ durch die Südalpen das Know How, wie Sie das Bozener Becken queren können und erleben Sie zahlreiche landschaftliche Höhepunkte zwischen Lienz und St. Moritz.

Sie erhalten nicht nur einen ausführlichen, breit verlinkten, elf-Seiten Beschrieb selber erflogener Segelflug-Wege quer durch Osttirol und Norditalien, sondern finden im Artikel eingebunden zusätzlich detailliertes Kartenmaterial und online-Bezugsquellen der Flugplätze und Sonderlandefelder von OpenAIP.