Schlagwort-Archive: Flugzeugabsturz

Pilot schätzte Wetter falsch ein

Der Absturz eines Kleinflugzeugs vor knapp drei Jahren bei Grebenhain (Vogelsberg) geht Untersuchungen zufolge auf schlechtes Wetter und eine falsche Einschätzung durch den Piloten zurück. Der 66-Jährige war bei dem Unglück am 13. Oktober 2017 ums Leben gekommen. Er habe das Risiko durch aufsteigende Nebelwolken und schlechte Sicht unterschätzt, heißt es in dem nun veröffentlichten Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Das Flugzeug hatte Baumwipfel gestreift, war dann auf den Waldboden gestürzt und ausgebrannt. Quelle: ‚Hessenschau.de‚. Bild: ‚Fuldaer Zeitung‚.

Glück im Unglück

Am Donnerstagnachmittag, 2. Juli ereignete sich gegen 14.30 Uhr in der Gemeinde Saint-Pons (Alpes-de-Haute-Provence) im Ubaye-Tal ein Segelflugzeug-Unfall. Ein Segelflugzeug stürzte in einem Waldgebiet in einer Höhe von fast 2.000 Metern ab. Der erfahrene Pilot, 64 Jahre alt und deutscher Nationalität, blieb unverletzt. Die Rettungskräfte der Hochgebirgs-Gendarmerie (PGHM) von Jausiers wurden vor Ort vom Hubschrauber der Gendarmerie-Luftsektion (SAG) von Digne-les-Bains unterstützt. Ersten Informationen zufolge geriet der Pilot in Schwierigkeiten und war letztlich zu einer sofortigen Landung gezwungen. Der Pilot wurde von der Feuerwehr zu Kontrolluntersuchungen geführt. Um die genauen Ursachen des Unfalls zu ermitteln, wurde eine Untersuchung eingeleitet und der Brigade de gendarmerie des transports aériens (BGTA) von Marseille-Provence übertragen. Quelle: ‚La Provence‘.

Bottrop: Kleinflugzeug muss notlanden

Am Dienstagvormittag, 07. Juli 2020, musste ein Kleinflugzeug auf einer Bottroper Kreuzung notlanden. Das Manöver ist geglückt – und hat dennoch einen Großeinsatz ausgelöst. Laut der Feuerwehr Bottrop war gegen 11 Uhr ein Notruf wegen eines Flugzeugabsturzes eingegangen. Zwei Notärzte, zwei Rettungswagen sowie zahlreiche Feuerwehrleute wurden daraufhin zur Kreuzung Hofwiese/Packskamp geschickt.

Vort Ort stellten die Rettungskräfte fest, dass die Maschine unversehrt auf der schmalen Straße inmitten zweier Felder zu Boden gebracht worden war. Der Pilot blieb unverletzt. „Alles ist sehr glücklich ausgegangen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Nur eine halbe Stunde nach dem Notruf konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Nach ersten Erkenntnissen haben technische Schwierigkeiten zur Notlandung auf der schwach befahrenen Straße geführt. Der Motor des Kleinflugzeugs soll teilweise ausgesetzt haben. Die genaue Unfallursache wird jetzt ermittelt. Quelle: ‚WDR‘.

Ein Flugzeug, ein Dach und hoher Schaden

Vier Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in ein Hausdach in Langenhahn im Westerwald hat das Technische Hilfswerk mit der Bergung des Wracks begonnen. Zwei Kräne kamen dabei zum Einsatz. Das Haus wurde bei dem Aufprall und der Bergung des Wracks schwer beschädigt. Unter anderem stürzten ein Giebel und der Schornstein ein. Das Flugzeug war am Samstag nach seinem Start auf dem nahen Flugplatz Ailertchen in das Dach gekracht. Der 54-jährige Pilot wurde schwer verletzt. Er kam in eine Spezialklinik. Die beiden Hausbewohner blieben unversehrt. Etwa 30 THW-Helfer, elf Feuerwehrleute und vier Mitarbeiter einer örtlichen Dachdeckerfirma waren an den Arbeiten beteiligt. Quelle und Bildergalerie: ‚Süddeutsche Zeitung‚.

Als die Piloten ihren Fehler bemerkten, war es zu spät

Der Crash eines Kleinflugzeugs mit dem deutschen Politiker Peter Drewes (†64) an Bord letztes Jahr im Glarnerland ist auf Pilotenfehler zurückzuführen. Der deutsche Politiker flog mit einem Flugzeug des Typs Mooney M20K in die Wolken, wo es zu einem Strömungsabriss kam. Dann stürzte die Machine oberhalb von Braunwald GL mit grosser Geschwindigkeit und nahezu senkrecht ab. So beschreibt die Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust den Hergang des Flugzeugabsturzes vom 12. September 2017 im Glarnerland. Mehr über die Unfallursache im Originalbericht des Blick.