Schlagwort-Archive: Notlandung

Segelflieger legt nach Notlandung Bahnverkehr lahm

Mit einer Notlandung neben der Bahnstrecke Berlin-Prag hat ein Segelflieger der Zugverkehr lahmgelegt. Der 77-Jährige aus dem Landkreis Nordsachsen kletterte am Freitagabend die Böschung zum Bahndamm hinauf und lief über die Gleise, um zur nächsten Ortschaft zu gelangen. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte am Montag: „Er war orientierungslos und stand wohl auch unter Schock.“ Als dem Mann ein Eurocity entgegenkam, wechselte er auf das Gegengleis – dort aber näherte sich ein Güterzug. Beide Züge kamen per Notbremsung zum Stehen und der Bruchpilot unverletzt davon. Er wurde kurz darauf von einer Streife auf dem Feld entdeckt. „Er hat gerade angefangen, sein Segelflugzeug einzupacken“, so der Bundespolizeisprecher. Rettungskräfte kümmerten sich dann um ihn. Die Bahnstrecke war mehr als anderthalb Stunden zwischen Großenhain und Elsterwerda gesperrt. Neben Polizei und Rettern aus Sachsen waren auch Beamte der Landespolizei Brandenburg, ein Feuerlöschzug und das Notfallmanagement der Deutschen Bahn im Einsatz. Sie leitete ein Ordnungsverfahren gegen den 77-Jährigen ein. Quelle: ‚mdr.de‚. Bild: Deutsche Bahn.

Schnellstrassen-Sperrung wegen Aussenlandung

Der 54-jährige Pilot eines Segelflugzeuges steuerte am Donnerstagnachmittag die S177 in Pirna zur Notlandung an. Geplant war eigentlich eine Landung auf dem nahegelegenen Flugplatz des Aeroclubs Pirna. Nach ersten Informationen gab es beim Anflug jedoch Probleme, so dass sich der Pilot für die Außenlandung auf der Schnellstraße zwischen der Sachsenbrücke und der Abfahrt Pirna-Graupa entschied. Aufgrund der Unfallaufnahme musste die S177 zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Pilot des Segelflugzeugs wurde schien äußerlich nicht verletzt, wurde jedoch vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Klinikum Pirna gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: ‚Dresdner Neuste Nachrichten‚.

Flugzeugabsturz überlebt

Ein Leichtflugzeug ist am Freitagnachmittag einige Hundert Meter vom Flugplatz Heist entfernt abgestürzt. Zwei Personen befanden sich an Bord der Maschine des Herstellers Van’s Aircraft, die in einem kleinen Waldstück niederging. Beide konnten sich zum Glück unverletzt befreien. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde um 16.13 Uhr alarmiert. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dennis Renk war die Maschine kurz vorher in Heist gestartet, als es zu Leistungsproblemen kam. Der Pilot soll noch gemeldet haben, dass er zu einer Notlandung ansetzen wolle. Doch offenbar gab es dafür kein geeignetes Areal, sodass die kleine Maschine in einem Waldstück niederging und auf die Seite kippte. Die Kanzel blieb dabei unbeschädigt, sodass sich der Pilot und sein Passagier selbst aus der Maschine befreien konnten. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‘.