Schlagwort-Archive: Notlandung

Boeing Stearman muss notlanden

Der Pilot eines Doppeldeckers der Marke „Boeing Stearman“ ist am Sonntag, den 4. Juli, auf einer Wiese zwischen Werben und Räbel notgelandet. Eigentlich wollte er zu einer Veranstaltung für amerikanische Flug- und Fahrzeuge in Brandenburg.

So hatte sich der 53-jährige Pilot aus Hamburg sein Wochenende sicher nicht vorgestellt. In der Altmark, in der Nähe von Werben, musste er am Sonntag, den 4. Juli gegen 13 Uhr, mit seinem alten Doppeldecker der Marke „Boeing Stearman“ eine Sicherheitslandung durchführen. Der Pilot teilte mit, dass das Flugzeug eine Motorstörung beziehungsweise ein Motorenproblem hatte. Demzufolge suchte er eine geeignete Stelle zum Landen. Dabei unterschätzte er aber die Höhe der Gräser, so ein Sprecher des Polizeireviers Stendal. Der Pilot und der 26-jährige Mitinsasse des Fliegers blieben unverletzt. Das Flugzeug selbst wurde leicht beschädigt, die Bergung erfolgte in eigener Zuständigkeit. Die Feuerwehren aus Werben, Behrendorf und Giesenslage sind vorsorglich alarmiert worden und waren mit vier Fahrzeugen und 20 Kameraden vor Ort. Des Weiteren kamen ein Rettungshubschrauber des ADAC und der Rettungshubschrauber der Bundeswehr SAR zum Einsatz. Deren Einsatz konnte aber kurzfristig wieder abgebrochen werden.

Veranstaltung für amerikanische Flugzeuge
Wie ein Sprecher des Polizeireviers Stendal mitteilte, war der Pilot mit seinem Insassen auf dem Weg zum Flugplatz Bienenfarm in Paulinenaue in Brandenburg. Dort fand am Wochenende das “Stearman & Friends” statt. Das ist ein Typentreffen für die Boeing Stearman aus den USA sowie für alle anderen US-Klassiker. Quelle: ‘Volksstimme‘.

Segelflugzeug-Bruchlandung

Ein 34jähriger aus Hannover hat am Samstagabend eine Bruchlandung in Lofer im Salzburger Pinzgau verletzt überstanden. Der Mann war im Bereich Chiemsee in Bayern gestartet und wollte in Richtung Zell am See und wieder retour fliegen. Im Grenzgebiet zwischen Waidring (Tirol) und Lofer verlor er stark an Thermik und entschied sich für eine Notlandung. Das Fluggerät setzte steil auf und zerbrach in mehrere Teile, berichtete die Polizei. Der Deutsche geriet kurz nach 20.00 Uhr in Turbulenzen. Herbeigeeilte Retter fanden den Verletzten im Flugzeug sitzend und gesichert. Er war ansprechbar und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Salzburg. Quelle: ‘Die Presse‘.

Segelflieger im Getreidefeld

Glimpflich ging die Außenlandung eines jungen Piloten mit seinem Segelflieger in einem Getreidefeld nördlich von Bernhof (Gemeinde Gleiritsch) am Samstag aus. Der Pilot hatte das Cockpit unverletzt verlassen, wie sich später herausstellte. Im Normalfall meistern Segelflieger Außenlandungen auf Feld oder Wiese problemlos. Bei hochstehendem Getreide und dem nach links abfallenden Feld in Bernhhof war die Aktion wahrscheinlich etwas kniffliger.

Der von Eichstätt aus gestartete Segler nahm erst Kurs in Richtung Bayerischer Wald und wollte von da aus in einem Dreieckskurs weiter Richtung Thüringer Wald, um dann etwa auf der Höhe Hof wieder in Richtung Eichstätt zu fliegen. Aufgrund mangelnder Thermik musste der Pilot über dem Gemeindegebiet Gleiritsch eine ungewollte Außenland einleiten. Er ging in einem Getreidefeld bei Bernhof herunter. Der Segler war von außen kaum zu sehen.

Da die Pilotenkabine leer war, sich aber niemand in der Nähe des Flieger aufhielt und keiner wusste, ob es einen Verletzten gegeben hatte, wurde vorsichtshalber die Oberviechtacher Polizei informiert, die sich um den Fall kümmerte. Das Segelflugzeug ist in der Zwischenzeit zerlegt worden, so dass der Rumpf und die abnehmbaren Tragflächen einzeln aus dem Getreidefeld getragen werden konnten. Ob ein Schaden am Segler entstand, konnte noch nicht ermittelt werden, der Schaden am Getreidefeld hält sich in Grenzen. Quelle: ‘onetz.de‘.

Bruchlandung mit Segelflugzeug

Ein Pilot aus Amberg hat die Bruchlandung mit seinem Segelflieger am Sonntag mit leichten Verletzungen überstanden. Der Flieger war im Straßengraben neben der B15 aufgeschlagen und wurde dabei komplett zerstört. Bei der Bruchlandung seines Segelflugzeugs im Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist am Sonntag der Pilot leicht verletzt worden. Der 48-Jährige war offenbar in Amberg zu einem Rundflug gestartet und hatte dann den Aufwind verloren, wie die Polizei in Neustadt am Montagmorgen auf Anfrage mitteilte. Der anschließende Versuch des Piloten, eine sogenannte Außenlandung auf einem freien Feld durchzuführen, missglückte. Stattdessen schlug das Segelflugzeug nahe der Ortschaft Eppenreuth unmittelbar neben der Bundesstraße 15 auf dem Boden auf.

Pilot leicht verletzt
Dabei zog sich der Pilot leichte Verletzungen zu. Er wurde zur Beobachtung ins Klinikum Weiden gebracht. An dem Segelflieger entstand bei der Landung im Straßengraben der Polizei zufolge Totalschaden. Die Bundesstraße 15 war am Sonntag während der Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt. Quelle: ‘Bayerischer Rundfunk‘.

Ein Segelflugzeug fällt in Garten

In Vinon-sur-Verdon stürzte ein Segelflugzeug im Garten eines Privathauses auf einen Teil des Briefkastens, vor dem der Besitzer wenige Minuten zuvor noch gestanden hatte. Der 82jährige Pilot mit 30 Jahren Segelflugerfahrung war geschockt, aber unverletzt. Der Sturz könnte auf menschliches Versagen zurückzuführen sein, da das Segelflugzeug sein Schleppflugzeug ausklinkte, bevor es hoch genug war. Das Flugzeug stürzte durch die Baumkronen, machte eine Vierteldrehung und prallte gegen einen großen Ast, wobei ein Flügel in der Mitte geknickt wurde. Die Gendarmerie-Brigade von Rians wurde vom Flugplatz alarmiert und das Büro für Flugtransportuntersuchungen und -analysen wurde zu Ermittlungen gerufen. Glücklicherweise gab es nur Materialschaden und keine Verletzungen. Quelle: ‘VarMatin‘.

Notlandung im Getreidefeld

Bei einer Notlandung in einem Getreidefeld an der Derner Straße bei Kamen ist der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges am Samstagmorgen leicht verletzt worden. Der 47-Jährige habe beim Landeanflug auf den Segelflugplatz Kamen-Heeren offenbar ein technisches Problem gehabt, teilten Polizei und Feuerwehr am Samstag mit. Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Das verunfallte Flugzeug: Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Der Mann aus Schwerte habe nach der Landung noch selbstständig aus der motorisierten Propellermaschine aussteigen können und einen Notruf abgesetzt. Er sei notärztlich versorgt und anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Quelle: ‘T-online‘.

Kleinflugzeug überschlägt sich

Am Dienstagmorgen musste ein Kleinflugzeug auf einem Feld in der Nähe von Bad Ragaz notlanden. Dabei hat sich das Flugzeug überschlagen. Der Pilot blieb unverletzt und konnte von Passanten aus der Kabine befreit werden. Am 2. Juni, kurz nach 8:30 Uhr, hat ein Kleinflugzeug vom Typ Brändli BX-2 (Cherry) auf einem Feld an der Loisstrasse notlanden müssen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 59-jährige Pilot aus dem Kanton Graubünden war kurz vorher alleine vom Flughafen Bad Ragaz gestartet, als er aus zurzeit unbekannten Gründen in einem Feld notlanden musste. Dabei überschlug sich das Flugzeug bei geringer Geschwindigkeit und landete auf dem Dach. Der Pilot blieb unverletzt und konnte durch Passanten aus dem Flugzeug befreit werden. «Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden», schreibt die Kantonspolizei St.Gallen. Die örtliche Feuerwehr wurde zur Sicherung der Unfallstelle aufgeboten. Nach jetzigen Erkenntnissen sind keine Flüssigkeiten ausgelaufen. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST hat eine Untersuchung zur Klärung des Vorfalls eröffnet. Quelle: ‘Tagblatt‘.

Pilot beim Landen zu schnell

Schockmoment auf der Wasserkuppe: Bei einem Flugunfall ist am Sonntagnachmittag ein Segelflugzeug auf die angrenzende Landesstraße geraten. Verletzt wurde niemand. Der Pilot war offenbar viel zu schnell. Der Unfall ging glücklicherweise glimpflich aus: Niemand wurde verletzt. Einzig der Sachschaden am Flieger fällt mit gut 100.000 Euro hoch aus. Dass keiner – auch nicht der Pilot, der allein in dem Zweisitzer saß, – zu Schaden gekommen ist, das sei ein Glücksfall, betont der neue Leiter der Flugschule, Lukas Schmidt-Nentwig. „Im Straßenverkehr würde man von einem Alleinunfall sprechen.“ Doch der Schrecken sitzt tief, etwa bei Harald Jörges, dem ehemaligen Flugschulleiter. Er war am Sonntag als Fluglehrer auf dem Berg tätig und hat den Unfall aus einem Flugzeug heraus aus der Luft beobachtet. Der Pilot war kein Flugschüler, er sei bereits ausgebildet worden, habe also eine Fluglizenz. Er habe am Sonntag eines der 16 Flugzeuge, die der Flugschule gehören, gechartert.

Beim Landen habe er einen „unglücklichen Fehler“ gemacht, erklärt Schmidt-Nentwig. „Er ist beim Landeanflug zu hoch und zu schnell gewesen.“ Und Jörges konkretisiert: „Der Pilot hat statt des Bremshebels den verkehrten Hebel gezogen, vermutlich, weil er zuvor immer andere Flugzeugtypen geflogen ist. Wie bei Autos gibt es eben bei den Hebeln Unterschiede. Deshalb war er noch viel zu schnell und ist ungebremst auf die Landebahn zugeflogen. Es war letztendlich menschliches Versagen.“

Flugschulleiter kritisiert Pilot nach Unfall auf der Wasserkuppe
Das Segelflugzeug sei durch zwei Fangnetze abgebremst worden. Doch es handelte sich um ein großes und mit 750 Kilogramm ein schweres Modell. „Wäre er ein Segelflugzeug mit 500 Kilogramm geflogen und hätte nur noch 50 Stundenkilometer drauf gehabt, hätten die Netze gehalten“, erklärt Jörges. Doch durch die Geschwindigkeit von geschätzt 150 Stundenkilometern seien beide Netze gerissen. Der Flieger ist über die Landebahn hinaus gerollt und auf der Landesstraße zum Stehen gekommen. Die L 3068 verläuft über die Wasserkuppe am Rande des Sonderflugplatzes. Normalerweise fahren Autos, Motorrad- und Fahrradfahrer auf der Straße, auf dem nahegelegenen Gehweg laufen Fußgänger. „Das hätte schlimmer ausgehen können“, sagt Jörges.

60 Starts und Landungen wurden am Sonntag durchgeführt, „alle waren unkritisch, bis auf diese“, erklärt der neue Flugschulleiter Schmidt-Nentwig. „Solche Unfälle passieren sehr selten.“ Letztlich sei man – so wie auch im Straßenverkehr – vor einem Unfall nie gefeit. „Ganz vermeiden lässt sich so etwas nicht“, so der 30-Jährige. Die Fangnetze, die nach dem tödlichen Unfall 2018 freiwillig aufgestellt worden waren und für mehr Sicherheit für Segelflieger sorgen sollten, hätten sich in diesem Fall aber ein Stück weit bewährt und den Flieger abgebremst. Harald Jörges betont: „So etwas darf nicht mehr passieren.“ Er erklärt, es werde nun nachgebessert. Ein zusätzlicher, stärkerer Fangzaun sei bestellt worden und die Landebahn für Segelflieger werde von 500 auf eine Länge von 700 Metern verlängert. Laut Polizei wird die genaue Unfallursache von den zuständigen Aufsichtsbehörden ermittelt. Quelle: ‘Fuldaer Zeitung‘.

Segelflieger landet ungewollt auf Straße

Bei einem Trainingsflug ist ein Segelflieger ungewollt auf einer Straße an der Wasserkuppe gelandet. Der Pilot hatte die Landebahn verpasst. Beim Landeanflug auf der Wasserkuppe bei Poppenhausen (Fulda) ist am Sonntagnachmittag ein Pilot mit seinem Segelflieger über die Landebahn hinausgeschossen und erst auf einer angrenzenden Straße zum Stehen gekommen. Nach Polizeiangaben geriet der Segelflieger bei dem Trainingsflug in ein Fangnetz und wurde von diesem abgebremst. Der Flieger kam laut Polizei einige Meter weiter auf der Landstraße 3068 zum Stehen. Ein Auto war zu dieser Zeit nicht in der Nähe, sodass niemand zu Schaden kam. Der Pilot blieb ebenfalls unverletzt.

Landesstraße und Zufahrtsstraßen gesperrt
Die L3068 musste zwischen der Abzweigung zur Bundesstraße 284 und Abtsroda in beiden Richtungen wegen der Bergungsarbeiten für zwei Stunden gesperrt werden. Auch die Zufahrtsstraßen zur Wasserkuppe wurden gesperrt. Wie genau es zu der misslungenen Landung kam, ist laut Polizei noch unklar. An dem Flieger, der der Flugschule Wasserkuppe gehört, entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Unfall im Jahr 2018
Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits im Oktober 2018 gegeben damals mit tödlichem Ausgang. Die Maschine eines Piloten schoss auf dem Flugplatz auf der Wasserkuppe über die Landebahn hinaus, eine Frau und ihre zwei Kinder aus Sinntal-Schwarzenfels (Main-Kinzig) wurden auf einem Gehweg erfasst und getötet. Der Pilot musste sich daraufhin vor Gericht verantworten. Er wurde zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Quelle: ‘Hessenschau’.

Leichtflugzeug gelingt Notlandung am Strand

Weil in der Luft offenbar der Motor des Flugzeugs ausfiel, setzte ein Pilot in der Nähe von Sydney auf einem Strand auf. An Bord waren auch seine Frau und sein einjähriges Kind. Ein Kleinflugzeug ist im australischen Sydney auf einem Strand notgelandet. Das berichtet unter anderem die australische Nachrichtenagentur Australian Associated Press. An Bord befanden sich demnach ein 26 Jahre alter Pilot und seine 30 Jahre alte Frau mit ihrem gemeinsamen einjährigen Kind. Alle blieben unverletzt. Der Pilot musste das Flugzeug offenbar notlanden, weil der Motor ausgefallen war. Am Collaroy Beach in einem nördlichen Vorort Sydneys sei gerade Ebbe gewesen, sodass der Pilot viel Platz für die Landung der einmotorigen »Tecnam P2008« hatte, hieß es bei ABC. Da in Australien Herbst ist und die Temperaturen kühl sind, seien zudem kaum Menschen an dem Strand gewesen. »Sonst hätte die Landung in einer Katastrophe enden können«, sagte David Stubbs vom medizinischen Rettungsdienst. Quelle: ‘Der Spiegel‘ und ‘ABC‘.

Landung im Kleingarten

Glück im Unglück hat am Pfingstmontag der Pilot eines Segelflugzeuges gehabt. Denn der 75-Jährige musste eine Notlandung vollziehen – und das ausgerechnet in einem Kleingartenverein in Helmstedt. Doch der ungewollte Landeplatz in Helmstedt war anscheinend seine Rettung, wie die Polizei mitteilte. Denn nach Aussagen von Zeugen wollte der Pilot gegen 11.40 Uhr mit seinem Segelflieger zur Landung auf dem Gelände des Luftsportverbands am Pastorenweg ansetzen, als er feststellte, dass seine Flughöhe zu gering war. Daraufhin habe er zunächst versucht, über den Gartenverein den Landeplatz zu erreichen. Da er auch dort zu tief unterwegs war, habe er das Segelflugzeug in einer der Parzellen notgelandet. Quelle: ‘News38.de‘.

“Landung” auf Firmendach

Ein 57jähriger ist am Montagnachmittag in Lüneburg bei einem missglückten Landemanöver mit seinem Ultraleichtflugzeug auf dem Dach eines Gebäudes zum Stehen gekommen. Der Mann war mit seinem Flieger beim Anflug auf den Lüneburger Flugplatz von einer Windböe erfasst worden. Als er versuchte, erneut an Höhe zu gewinnen, krachte er mit seinem Flieger auf ein Gebäude neben der Landebahn. Der Pilot wurde leicht verletzt. Die Feuerwehr rettete ihn mit einer Drehleiter. Das Flugzeug soll voraussichtlich im Laufe des Dienstags geborgen werden. Quelle: ‘NDR‘.

Öschlesee: Spektakuläre Bergung

Spektakulär war die Bergung der am Sonntag abgestürzten Cessna 172 am Öschlesee bei Sulzberg. Die knapp eine Tonnen schwere Maschine musste am Sonntag im Öschlesee notlanden. Warum ist noch unklar. Besetzt war die strahlend weiße Maschine mit vier Personen, die den Absturz alle wie durch ein Wunder überlebt haben. Gerettet wurden sie von Anwohnern, die das Flugzeug abstürzen sahen. Mit Tretbooten eilten Menschen sofort zu den Insassen und konnte so die drei Männer und eine Frau schnell an Land bringen und dem Rettungsdienst übergeben.

Befreiung aus dem Schlick: Gar nicht so einfach.
Die einmotorige Maschine sank innerhalb weniger Minuten und bohrte mit dem Motor voran in den schlammigen See. Taucher der Polizei rückten am Montagvormittag an und begannen mit der Bergung des Kleinflugzeug-Wracks. Wichtig war, dass kein Treibstoff in den See gelangt und die Maschine nicht auseinanderbricht. Jeweils zwei Taucher waren im Wasser und befestigten in knapp acht Metern Tiefe zwei Luftkissen an der Maschine, um ihr Auftrieb zu geben und sie so aus dem dichten Schlick zu befreien. Die Luftkissen reichten aus, um das fast 1.000 Kilo schwere Flugzeug an die Oberfläche zu bringen. Quelle: ‘all-in.de‘.

Notlandung in Allgäuer See

Im Landkreis Oberallgäu ist ein Kleinflugzeug abgestürzt – und zwar in einen See. Die vier Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Maschine versank nach dem Aufprall im Öschlesee und muss nun geborgen werden. Die vier Insassen wurden dabei teils schwer verletzt. Das bestätigte das zuständige Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auf BR-Anfrage.

Das Flugzeug vom Typ Cessna war auf dem Flugplatz in Durach im Landkreis Oberallgäu, gestartet. Der Pilot stellte schon kurz nach dem Start ein Problem an der Maschine fest, weshalb er sich zu der Notlandung auf dem Öschlesee entschloss. Beim Aufprall auf dem Wasser sei eine Person lebensgefährlich, eine weitere schwerstverletzt und die beiden übrigen Insassen leicht verletzt worden, so das Polizeipräsidium. Die Maschine sank auf den Grund des Sees.

Bergung des versunkenen Flugzeugs
Gutachter sollten sowohl die Absturzursache untersuchen als auch die Bergung des Flugzeugs vorbereiten. Neben der Polizei waren auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr sowie der Wasserwacht im Einsatz. Quelle: ‘BR24‘.

Notlandung auf Wiese

Ein Motorflugzeug musste am Samstagmorgen, 24.April 2021 auf einer Wiese angrenzend zur Straße „Am Wiesental“ in Michelstadt notlanden. Gegen 9.45 steuerte der 60 Jahre alte Pilot das Flugzeug auf die Wiese, dabei entstanden beim Flugzeug und mehreren Weidezäunen leichte Schäden. Hintergrund war offenbar ein technischer Defekt. Der Pilot und seine 58 Jahre alte Begleiterin überstanden die Landung unverletzt. Der ausgelaufene Treibstoff des Flugzeuges wurde durch die Feuerwehr Michelstadt aufgefangen. Die Polizei war mit einem Hubschrauber an Ort und Stelle. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde laut Polizei bereits über den Vorfall informiert. Der Abtransport des Motorflugzeuges wurde noch durch den Besitzer veranlasst. Quelle: ‘op-online.de‘.

Motor-Startversuch zu spät

Notlandung eines Segelflugzeugs: Der Motorsegler wurde bei der Notlandung beschädigt, der Pilot blieb glücklicherweise unverletzt. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat den Unfallhergang ermittelt. Der Pilot des Motorsegelfliegers HB-2068, ein damals 30 Jahre alter Schweizer, flog an jenem Tag alleine . Er war am Morgen in Courtelary im Berner Jura gestartet und wollte wieder dorthin zurückkehren. Zum Unfallzeitpunkt, 18.56 Uhr, war er bereits seit über 8,5 Stunden unterwegs und hatte mehr als 600 Kilometer Flugweg zurückgelegt. Um 18.30 Uhr flog er über Suhr, erwischte dann Aufwinde und konnte damit innert 16 Minuten, vor allem über dem Wald nordöstlich von Muhen, bis auf eine Höhe von 825 Metern über Meer steigen.

«In der Folge verlor der Pilot diesen Höhengewinn erneut binnen rund sechs Minuten.»
So schreibt es die Sust. Der Pilot entschied sich, das Klapptriebwerks seines Motorseglers auszufahren, um damit nach Courtelary zurückzukehren ‒ schliesslich war es Abend und thermische Aufwinde kaum mehr zu erwarten. Er war zu diesem Zeitpunkt 200 Meter über Grund, ziemlich genau über der A1, Richtung Kölliken Dorf fliegend. Der Motor ging zwar an, erreichte aber laut Sust keine ausreichende Drehzahl. Die Sust führte später «Partikel im Vergaser» als mögliche Ursache an. Sofort ging der Pilot zum Plan B über – eine Landung auf einem gemähten Grasstreifen im Gebiet Hardmatte, 700 Meter ausserhalb Köllikens. Weil er schon so tief unten war und es pressierte, fuhr er das Klapptriebwerk gar nicht mehr ein. Das Flugzeug sank jedoch trotzdem nicht so sehr wie erwartet. Nun fuhr der Pilot auch noch die Bremsklappen voll aus.

Das Flugzeug setzte in der Folge etwas zu früh auf, berührte mit dem linken Flügel den Raps auf dem Feld neben dem Grasstreifen und drehte sich um die Hochachse. 270 Meter vor der «viel befahrenen, von einer Baumreihe gesäumten» Hardstrasse sei die HB-2068 zum Stehen gekommen, so die Sust. Das Flugzeug wurde leicht beschädigt, es entstand geringer Flurschaden. Der Pilot blieb unverletzt.

Sust: Zu später Startversuch hat Piloten «unnötig unter Zeitdruck» gesetzt
Die Sust kommt zum Schluss, dass der Pilot zu lange gewartet hat, bis er den Motor einschaltete. Gemäss Flughandbuch und gängiger Praxis in Segelfluggruppen darf das «möglichst nicht unter 500 Metern über Grund» erfolgen, er war aber schon deutlich darunter. Der zu späte Startversuch habe den Piloten «unnötig unter Zeitdruck» gesetzt, so die Sust. Auf diese Weise sind denn auch schon zahlreiche Unfälle entstanden, die nicht so glimpflich ausgingen wie jener in Kölliken. Richtig gehandelt hat der Pilot insofern, als dass er das Manöver über «landbarem Gelände» und nicht etwa über Wald oder Stadt durchführte.

«Der Entscheid des Piloten, sich nach der ungenügenden Leistungsabgabe des Motors ausschliesslich auf den Anflug zur Aussenlandung zu konzentrieren, war hingegen vorausschauend und sicherheitsbewusst», so die Sust. Dass er den Gleitpfad falsch eingeschätzt habe und deshalb vor dem anvisierten Landefeld aufsetzte, sei «in Anbetracht des grossen Zeitdrucks und Handlungszwangs nachvollziehbar». Quelle: ‘Aargauer Zeitung‘.

Segelflieger im Acker

Ein Segelflieger aus Nordrhein-Westfalen hat bei einem Freizeitflug auf einem Acker in Schallodenbach (Landkreis Kaiserslautern) eine außerplanmäßige Landung hingelegt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war nach dem Anruf eines Zeugen, der das Fluggerät auf dem Feld entdeckte, zunächst nicht klar, ob der Flieger möglicherweise abgestürzt war. Wie sich vor Ort herausstellte, war der Pilot am Mittwoch in Leverkusen gestartet und wollte dort ursprünglich auch wieder landen. Allerdings sei die Thermik unterwegs „nicht wie erhofft gewesen“, gab der 34 Jahre alte Mann laut Polizei an. So entschloss er sich den Angaben zufolge am frühen Nachmittag zu einer „kontrollierten Außenlandung“ auf dem nicht bepflanzten Feld. Ein Schaden entstand laut Polizei nicht, der Mann blieb unverletzt. Der Pilot wurde dann von einem Bekannten abgeholt, der das Fluggerät mit einem Anhänger abtransportierte. Quelle: ‘Volksfreund / RP online‘.

Segelflieger im Acker

Es war der 31. März, kurz vor 15.30 Uhr. Michael Beck, Lukas Bigler und Alexander Gerhartl – alle drei Sanitäter des Arbeiter-Samariterbundes Ternitz-Pottschach (ASBÖ) – machten sich auf den Weg zu einem Einsatz nach Pettenbach. Doch zu diesem Einsatz kam es nicht, denn die Männer entdeckten bei ihrer Anfahrt ein leeres Segelflugzeug auf einem Feld in St. Lorenzen. Die Sanitäter hielten sofort an, um die Lage genauer zu überprüfen. Während ein anderes Rettungsfahrzeug den Einsatz Richtung Pettenbach übernahm, machten sich die Samariter auf ins Feld zum Segelflugzeug. „Von Weitem ist ihnen aufgefallen, dass das Flugzeug anscheinend am Bauch und auf der linken Tragfläche aufliegt“, so Christian Samwald, ASBÖ-Obmann. Obwohl es so aussah, als würde das Flugzeug nur leicht beschädigt sein, rechneten die Samariter mit dem Schlimmsten. Bei der Unfallstelle angekommen, sahen sie, dass das Flugzeug ein Einsitzer war: „Das Cockpit war leer und es gab keine Anzeichen für Verletzungen.“

Bei der Suche nach möglichen Verletzten kam sogar SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak – selbst Samariter – zur Hilfe, der zufällig an der Unfallstelle vorbeifuhr. Die Samariter entdeckten zwei verschieden große Fußspuren. „Nicht selten kommt es nach derartigen Unfällen vor, dass Verletzte im näheren Umfeld verwirrt herumlaufen oder gar liegen. Zum Glück war das hier nicht der Fall“, war die Erleichterung auch bei den Samaritern groß. Neben dem Stadtchef machte dann noch ein zweiter Pkw-Lenker, der Besitzer des Ackers, Halt. Er gab den Samaritern Entwarnung und meinte, dass es dem Piloten gut gehe. Zu diesem Zeitpunkt war dieser nämlich bereits per Anhalter unterwegs zu seinem Auto, um Equipment für die Bergung zu holen.

Für die Sanitäter löste sich so auch das Rätsel um die zweiten Fußspuren. Denn der Besitzer des Ackers wollte dem Piloten bei der Bergung helfen. Doch zu zweit gelang ihnen dieses Vorhaben nicht. „Deshalb beschlossen sie, das Flugzeug liegen zu lassen. Nach der Abfahrt des Piloten verließ auch der Besitzer des Ackers den Unfallort“, so Christian Samwald, der sichtlich stolz auf „seine“ Samariter ist. Nachdem sich diese in einem persönlichen Telefonat mit dem Piloten von dessen Unversehrtheit überzeugten, durfte ein Foto als Andenken an diesen besonderen Einsatz, der glücklicherweise ohne Verletzte ausging, nicht fehlen. Quelle: ‘NÖN.at‘.

Kleinflugzeug muss in Auerbach notlanden

Auf dem Flugplatz in Auerbach im Vogtland musste am späten Freitagnachmittag des 12. März 2021 ein Flugzeug notlanden. Wie die Polizei mitteilte, gab es Probleme bei der Landung. Das Bugrad der Piper fuhr nicht aus. Daraufhin wurde gegen 17:41 Uhr ein Großeinsatz ausgelöst. Dutzende Feuerwehren, Rettungshubschrauber und Rettungsdienste aus der Umgebung von Auerbach rückten zur Einsatzstelle aus. Dort gab es Entwarnung.

Der Pilot landete das Flugzeug sicher mit dem Rumpf auf der Landebahn. Dabei wurden der Rumpf sowie Rotor massiv beschädigt. Der Pilot blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen fünfstelligen Betrag. Die Piper hatte einen Wert von etwa 170.000 Euro. Quelle: ‘MDR‘.

Kleinflugzeug überschlägt sich

Wegen eines Triebwerksausfalls musste ein 59 Jahre alter Pilot aus Mecklenburg-Vorpommern auf einem Acker nördlich des Hildesheimer Flughafens notlanden. Der Mann aus Dierhagen, der sich allein in dem einmotorigen Flugzeug befand, wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war er am Mittwochmittag zu einem Testflug gestartet, doch in etwa 100 Metern Höhe fiel das Triebwerk aus. Kurz nach der Landung auf dem Feld in Niedersachsen überschlug sich die Maschine nach Polizeiangaben und kippte anschließend wieder zurück auf die Räder. Der Pilot wurde in ein Krankenhaus gebracht. Quelle: ‘Hannoversche Allgemeine‘.

Notlandung wegen gelöster Ski-Kufe

Am Montag, 15. Februar, startete gegen 13.00 Uhr ein 54-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach-Land vom Flughafen Feldkirchen aus mit einem einsitzigen Motorflugzeug zu einem Erprobungsflug. Dabei kam es zu Komplikationen. Das Luftfahrzeug startete der 54-Jährige aufgrund der mit Schnee bedeckten Landebahn mit einem Ski-Kufen-Fahrwerk.

Ski-Kufe löste sich und beschädigte Flugzeug
Als sich der Pilot mit seinem Fluggerät über dem Weißensee, Bezirk Spittal an der Drau, befand, lockerte sich die unter dem linken Fahrwerk angebrachte Schikufe, schlug in weiterer Folge gegen die linke Tragfläche und beschädigte diese sowie auch den Rumpf des Luftfahrzeuges.

Notlandung am Flughafen Klagenfurt
Aus Sicherheitsgründen steuerte der Pilot nun den Flughafen Klagenfurt an, da ihm hier eine Landung aufgrund der Infrastruktur – betonierte Landebahn und Vorhandensein einer Betriebsfeuerwehr – sicherer erschien. Über die Austro-Control wurde die Betriebsleitung des Flughafens verständigt, die in weiterer Folge die erforderlichen Maßnahmen für die Notlandung einleitete. Die Landung musste jedoch mit einem Fahrwerk gelingen, welches auf der einen Seite mit einer Ski-Kufe und auf der anderen mit einem Rad ausgestattet war.

Geglückte Notlandung mit beschädigtem Flugzeug
Gegen 14.30 Uhr setzte der Pilot mit seinem Luftfahrzeug zum Landeflug am Flughafen Klagenfurt an. Nach dem Aufsetzen auf der Landebahn schlitterte das Flugzeug rund 50 Meter dahin, drehte sich schließlich nach rechts ein und kam so zum Stillstand. Der Pilot blieb bei diesem Landemanöver unverletzt. Das Flugzeug wurde im Bereich der linken Tragfläche, am Fahrwerk und am Rumpf erheblich beschädigt. Quelle: ‘5Min.at‘. Bilder: ‘ORF‘.

Informationen zum ehemaligen Flugplatz Sallanches

(Stand: 14. Februar 2021)

Der Flugplatz Sallanches im Tal von Chamonix wurde durch einen Regierungs-Erlass am 1. September 2020 geschlossen. Die Rechtsmittel gegen die Schliessung wurden durch eine Entscheidung des “Conseil d’Etat” vom 23. November 2020 zurückgewiesen. was endgültig alle rechtlichen Möglichkeiten ausschliesst, um sich gegen den Entscheid des Bürgermeisters von Sallanches zur Flugplatz-Schliessung zu wehren.

Lage des Landefeldes von Passy im Tal von Chamonix

Aktuelle Situation

Inzwischen wurden die Gebäude und der Hangar des ULM-Clubs abgebrochen, aber die Start- und Landebahn ist nicht physisch zerstört, da sie als Parkfläche der künftigen Entwicklungszone dienen soll, die von der Stadtverwaltung von Sallanches ins Leben gerufen wurde.

Laufende Initiativen

Wegen der Notwendigkeit einer “landbare Zone” bei der Durchführung von Flügen im Mont-Blanc-Massiv sind mehrere Aktionen im Gange:

  • Austausch und Treffen mit dem FFVP und dem Regionalkomitee zu diesem Thema.
  • Die Benachrichtigung der Abgeordneten und des Regional-Präsidenten erfolgte im Januar.
  • eMail an den Präfekten der Haute Savoie und den Präsidenten der Region, um zu prüfen, ob der Flugplatz, obwohl er geschlossen ist, 2021 für Notfälle genutzt werden kann, während man eine andere Lösung sucht.

Am Samstag, 06. Februar fand ein erstes Treffen mit dem Regionalkomitee, einem Vertreter der Nutzer des Sallanches-Clubs und der CSVVA statt, um die wichtigsten Arbeiten zu definieren.

Nach der Aufhebung des Flugfeldes von Sallanches die einzige verbleibende Landemöglichkeit im Tal von Chamonix: die Felder von Passy.

Drei Aktionslinien.

  1. Schritte gegen den Präfekten von Hochsavoyen, der Region, den Institutionen, Abgeordnete, zu unternehmen, um sie auf die Problematik der aktuellen Situation aufmerksam zu machen und um ihre Hilfe bei der Suche nach Lösungen zu bitten, um, wenn möglich, Notlandungen auf der aktuellen Piste des Flugplatzes unter Sicherheitsbedingungen aufrechtzuerhalten. Diese Lösung wird komplex sein, da der Beschluss des Staatsrats vom 23.11.2020 als endgültiger Abschluss fungiert und die verschiedenen Akteure anweist, diesen Beschluss umzusetzen.
  2. Kontaktieren der (zahlreichen) Besitzer der Passy-Felder, die derzeit im Katalog der “landbaren” Felder in den Nordalpen aufgeführt sind, um zu sehen, ob es möglich ist, eine Vereinbarung mit ihnen zu treffen, um einen passenden Grasstreifen für eine sichere Landung (mit eventuell ein paar Einrichtungen: Grasmähen, Windsack, einzurichten.
  3. Zusammenarbeit mit den Projekt-Beteiligten und den Vertretern des Clubs der ULM von Sallanches, um ein neues Gebiet im Tal zu finden, das in besser ausgestattet werden soll, um den Flugplatz Sallanches für verschiedene Aktivitäten zu ersetzen, etwa ULM oder Segelflugzeug-Landungen.
Das südwestlichste Band der Felder von Passy ist für eine Landung am besten geeignet.

Für 2021

Unabhängig vom Fortschritt dieser Massnahmen kennen wir derzeit keine andere Lösung, als die Erhaltung der Felder von Passy als Landewiesen für Flüge im Bereich des Mont-Blanc-Massivs.

Bemerkung zu den Feldern von Passy :

  • Es gibt mehrere parallele Felder von ca. 600 m Länge. Das beste ist das südwestliche, auf dem Foto oben mit einer Abmessung von 600 x 50 m auf 588 m ü.M.
  • Abhängig von Bewuchs und Hindernissen ist dieses Feld zu bevorzugen. Die anderen Felder sind weniger flach und teilweise mit Bäumen und Sträuchern bewachsen, jene auf der Nordseite sind eher “wellig”.
  • Aufgrund der vorherrschenden Winde im Tal und der Ausrichtung der Felder ist die bevorzugte Landerichtung die oben gezeigte (Rückenwind auf der Südseite des Feldes.
  • Das Ende des Feldes auf der Südseite wird von einer Hochspannungs-Leitung begrenzt (auf dem Foto oben rot markiert, parallel zur Autobahn).
  • Am Beginn des Feldes auf der Nordseite befinden sich am Rand der Häuser Strassenlaternen (5 bis 6 m hoch), daher ist ein höherer Anflug und ein ins Feld versetzter Landepunkt erforderlich.

Fazit

  • Bis zur einer vorteilhafteren Lösung gelten die «Felder von Passy» als Landewiesen für Streckenflugzeuge im Tal von Chamonix.
  • Sollte die Nutzung der alten Piste von Sallanches weiter möglich sein, wird diese Information nachgereicht.
  • Präzisere Fotos von den Feldern, ihrer Nachbarschaft und von den landwirtschaftlichen Kulturen werden nachgeliefert.
  • In Anbetracht der Beschaffenheit dieser Felder und der möglichen Schwierigkeiten bei der Landung ist es unerlässlich, vor Flügen ins Mont-Blanc-Massiv eine Erkundung am Boden durchzuführen.

Denis Hyvert , Président du CSVVA
Centre Savoyard de Vol à Voile Alpin, Aérodrome, 35, Avenue de Chambéry, 73190 Challes-les-Eaux, Tél.+33 4 79 72 97 19, Mail secretariat@planeur-challes.fr, www.planeur-challes.fr

Darum musste Fluglehrerin in Lupfig notlanden

Vor fünf Jahren musste ein Schulungsflug der Fliegerschule Birrfeld AG unerwartet abgebrochen werden. Jetzt sind die Gründe bekannt. Am frühen Nachmittag des 10. August 2015 startete ein einmotoriges Leichtflugzeug des Typs Piper PA-28-161 Cadet auf dem Flugplatz Birrfeld zu einem Schulungsflug. Gemäss des im Dezember veröffentlichten Berichts der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) brachte der damals 40-jährige Flugschüler die Lupfiger Maschine in Startlage, worauf sie vom Boden abhob. Kurz darauf habe die Leistung des Motors abgenommen, und dieser begann zu stottern.

Die SUST schreibt zum weiteren Verlauf: «Die Fluglehrerin übernahm die Kontrolle und korrigierte die Fluglage des Flugzeugs in den Gleitflug. Schliesslich fiel der Motor aus.» Nur eine Minute nach dem Start entschied sich die Ausbildnerin für eine Aussenlandung – das heisst eine Landung ausserhalb des Flugplatzes – rund 1,5 Kilometer westlich vom Birrfeld auf einem Feld. Sowohl Flugzeug als auch beide Insassen überstanden diese unbeschadet.

Auch andere Länder kämpften mit den Defekten
Die SUST bezeichnete den Vorfall als «schwer» und leitete deshalb eine Untersuchung ein. Dabei fokussierte man sich auf die Kraftstoff-Förderpumpe, eine mechanisch angetriebene Zahnradpumpe, die die Maschine mit Kerosin versorgt. An dieser wurden im Rahmen der Analyse verschiedene Defekte wie Risse im Antriebsrad festgestellt. In Folge der Schäden an der Kraftstoff-Förderpumpe kam es zum Verklemmen des Zahnrads und somit zum Motorausfall im Sommer 2015.

Darstellung der Kraftstoff-Förderpumpe

Abschliessend wird im Bericht gefolgert, dass die untersuchten Pumpenkomponenten werkstofftechnisch nur beschränkt für den Dauerbetrieb geeignet seien: «Solche Pumpen können nach einer gewissen Betriebszeit mechanisch instabil werden und ausfallen.» Das zeigen auch Analysen aus anderen Ländern. Mehrere vergleichbare Vorfälle gab es gemäss SUST zwischen 2009 und 2012 in Frankreich. Quellen: Maja Reznicek in der ‘Aargauer Zeitung’ sowie ‘Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST‘.

Notlandung auf der Alm

Auf der Vöraner Alm musste am Montagnachmittag kurz vor 15.30 Uhr ein Kleinflugzeug notlanden. Der Pilot blieb unverletzt. Er konnte das Flugzeug auf einer etwa zwei Meter hohen Schneedecke halbwegs sicher landen und sich auch selbst aus dem Flugzeug befreien. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um die Sicherungsarbeiten an der Unglücksstelle. Neben der FF Vöran waren noch die Bergrettung Meran, die Flugrettung des Pelikan 2 und die Carabinieri im Einsatz. Quelle: ‘Neue Südtiroler Tageszeitung‘.

Notwasserung 1.000 Meilen vor Hawaii

Es war der Albtraum eines jeden Piloten: Auf dem Überführungsflug einer nagelneuen Pilatus PC-12 NGX traten über dem Pazifik Probleme mit dem Treibstoffsystem auf, die zu einem Motorausfall führten. Das Wiederanlassen des Triebwerks misslang, so dass für die Crew eine Notwasserung unausweichlich wurde.

Die US-Unfallforschungsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) hat den vorläufigen Unfallbericht einer Notwasserung einer Pilatus PC-12 NGX im Pazfik am 6. November dieses Jahres veröffentlicht. Wir veröffentlichen die Übersetzung des Zwischenberichts des NTSB: „Am 6. November 2020, gegen 16.00 Uhr (Pazifische Standardzeit), wurde die Pilatus PC-12 mit dem Kennzeichen N400PW erheblich beschädigt, als sie etwa 1.000 Meilen (1.600 Kilometer) östlich von Hilo, Hawaii, im Pazifischen Ozean notwasserte. Die beiden Piloten erlitten keine Verletzungen. Das Flugzeug wurde als Überführungsflug gemäß „Title 14 Code of Federal Regulations Part 91“ betrieben.

Nach Angaben des verantwortlichen Luftfahrzeugführers (PIC), der auch der Eigentümer des Ferryflug-Unternehmens ist, überführten er und ein weiterer Pilot das neue Flugzeug von Kalifornien nach Australien. Die erste Transozean-Etappe war mit zehn Stunden Flugzeit vom Santa Maria Airport (KSMX) im US-Bundesstaat Kalifornien zum Hilo Airport (PHTO) auf Big Island aug Hawaii geplant. Der Hersteller ließ vor der Auslieferung eine Ferry-Kraftstoffleitung und ein Rückschlagventil in den linken Flügel einbauen. Etwa einen Monat vor dem Start des Ferryflugs beauftragte der Pilot ein Unternehmen damit, ein Ferry-Kraftstoffsystem mit Tanks in der Kabine für die Reise zu installieren. Quelle: ‘Aerobuzz‘.

Historisches Flugzeug muss auf Acker

Wegen technischer Probleme musste der Pilot eines historischen Motorflugzeugs seinen Flug über Willich abbrechen. Die Maschine wurde von einem Traktor abgeschleppt. Für die beiden Piloten war es nicht die erste Notlandung. Am Mittwoch, 16. Dezember, musste ein historisches Motorflugzeug, Baujahr 1955, auf einem Acker bei Willich notlanden. Die beiden Insassen wurden nicht verletzt. Dem Piloten gelang es, auf dem weichen Untergrund an der Straße Hursterhöfe zu landen ohne das Flugzeug zu beschädigen. Pilot Olaf Otto von Chamier und Flugzeugbesitzer Hanno Fischer waren von Mönchengladbach aus in Richtung Paderborn gestartet, als etwa drei bis fünf Minuten nach dem Abheben der Motor Zündungsaussetzer hatte. „Wenn wir abgestürzt wären, hätte es keiner gemerkt“, sagt von Chamier. Doch die Notlandung auf dem Feld gelang.

Für den Mönchengladbacher von Chamier, der bereits seit 30 Jahren fliegt, war es bereits die dritte Notlandung. Für den 96-Jährigen Hanno Fischer, der die „RW3“ sogar selbst konstruiert hatte, war es sogar bereits das zwölfte Mal – zuletzt 2017 mit demselben Flugzeug. „Wir sind ein Veteranenteam. Wir haben uns einfach einen schönen Acker gesucht und sind gelandet“, sagt von Chamier. Kurz darauf sei bereits ein Landwirt eingetroffen, der das Geschehen vom Küchenfenster aus beobachtet hatte. Gemeinsam wartete man auf die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sowie auf die Luftaufsicht der Bezirksregierung. Anschließend wurde das Flugzeug mit einem Traktor vom Acker gezogen. Quelle: ‘rp-online.de‘.

Pilot landet zwischen Autos

Das Flugzeug wurde in der Dunkelheit mitten im laufenden Verkehr sauber aufgesetzt. Der Flieger hatte einen Motorschaden. Ein Pilot hat sein Kleinflugzeug in der Dunkelheit mitten im laufenden Verkehr auf einer Autobahn im US-Bundesstaat Wisconsin gelandet. Die einmotorige Maschine setzte sauber in einer Lücke zwischen fahrenden Autos auf, wie auf Bildern einer Verkehrskamera zu sehen ist, die am Donnerstag (Ortszeit) von der Verkehrsbehörde veröffentlicht wurden. Danach fuhr das abbremsende Flugzeug auf einen Wagen auf, der nicht schnell genug Platz machen konnte. Niemand wurde verletzt.

Flugzeug hatte Motorschaden
Später stellte sich heraus, dass der Pilot ein erfahrener Luftakrobat war. Der 52-Jährige habe die USA bei mehreren internationalen Wettkämpfen vertreten, berichtete der TV-Sender CBS. Nach ersten Erkenntnissen habe sein Flugzeug einen Motorschaden gehabt, berichtete bei Facebook eine örtliche Polizeigewerkschaft, die Fotos von dem Auffahrunfall veröffentlichte. In den USA passiert es immer wieder mal, dass Kleinflugzeuge bei Problemen auf Autobahnen landen. Quelle: ‘Kleine Zeitung‘. Video.

F/A-18 Hot Mission vor Beech-Notlandung in Sion

Am Montag, 23. November, stellten die Piloten auf einem Flug nach Frankreich Probleme am Fahrwerk fest und mussten umkehren. Die Maschine war am Montagmorgen, 23. November von Sitten aus mit Ziel St. Tropez, Frankreich gestartet. An Bord waren der Pilot und sein Co-Pilot. Während des Fluges stellten die beiden Probleme am Fahrwerk fest, wie die Kantonspolizei Wallis berichtet. Daraufhin drehte der Pilot um und flog zurück Richtung Wallis. Um das Risiko einer Explosion bei der Landung zu minimieren wurde entschieden, die Menge des Treibstoffes zu reduzieren. Das Flugzeug kreiste während mehrerer Stunden über dem Gebiet um den Flugplatz herum. Nach internationalem Standard eskortierten zwei F/A-18 der Schweizer Luftwaffe das Flugzeug. Wie die Armee auf Twitter schreibt, konnte das Flugzeug auch dank der Unterstützung durch die Luftwaffe in Sion kontrolliert notlanden. Laut dem Newsportal nouvelliste.ch soll es sich bei der Maschine um eine Beechcraft King Air 200 gehandelt haben. Das ist ein zweimotoriges Geschäftsreiseflugzeug mit Turboprop-Antrieb, einem Dutzend Sitzplätzen und einer maximalen Abflugmasse von knapp 5,7 Tonnen. Auf der Landebahn errichteten die Feuerwehr, das medizinische Personal und die Polizei ein Dispositiv, um eine möglichst sichere Landung gewährleisten zu können. Gegen 14:30 Uhr setzte das Flugzeug schliesslich zur Landung an. Das Hauptfahrwerk konnte zwischenzeitlich ausgefahren werden. Das Bugfahrwerk blieb hingegen blockiert wodurch die Maschine nach vorne auf die Nase kippte. Personen wurden beim Vorfall nicht verletzt. Quelle: ‘20 Min.’

Kleinflugzeug-Pilot muss notlanden

Erneut ist es im Schwarzwald-Baar-Kreis zu einem Unglück mit einem Kleinflugzeug gekommen – und erneut ging der Zwischenfall überaus glimpflich aus. Betroffen war dieses Mal eine Piper Typ PA 46 350 P, die am Samstag in der Nähe von Dauchingen notlanden musste. Der 64-jährige Pilot wurde leicht verletzt, seine Frau überstand den Unfall unbeschadet.

Flugzeug erheblich beschädigt
Mit völlig beschädigten Tragflächen, einem zerstörten Propeller und abgerissenem Fahrwerk liegt die die Piper PA-46 Malibu, ein einmotoriges Geschäftsreiseflugzeug, wenige Meter entfernt von einem Aussiedlerhof im Bereich “Vorderer Birnberg” zwischen Dauchingen und Weilersbach. Hier auf einem Feldweg hatte der Pilot versucht, sein in den USA registriertes Fluggerät notzuladen – und schaffte dies offensichtlich mit Bravour.

In Zepfenhan gestartet
Die Beiden waren ersten Angaben zufolge vom Flugplatz Rottweil-Zepfenhan gestartet und dann in Richtung Süden geflogen. Laut Flugaufzeichnungen schwenkte der Pilot dann im Bereich von Trossingen um, nahm schließlich Kurs auf Dauchingen. Wie die Polizei mitteilt, war auf einer Höhe von 3000 Metern wohl wegen eines technischen Defekts der Treibstoffdruck abgefallen. Der Pilot musste notlanden. Im weichen Erdreich brach das vordere Rad des Fahrwerks ab, auch der Propeller grub sich in den Boden und brach schließlich ab. Die Maschine setzte hart auf den Tragflächen auf und wurde massiv beschädigt. Es entstand Totalschaden von mehreren 100.000 Euro.

Insassen stehen mit Koffern bereit
Die gegen 11 Uhr an die Einsatzstelle alarmierte Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr konnten beim Eintreffen beim Unglückort aufatmen. Das Ehepaar konnte sich bereits aus dem rund eine Million Euro teuren Flugzeug befreien, stand mit ihren Koffern parat, um von den Einsatzkräften in Empfang genommen zu werden. Ein Notarzt untersuchte die Insassen, wobei eine kleinere Kopfverletzung des Piloten versorgt werden musste. Ein Transport ins Klinikum zur weiteren Kontrolle erübrigte sich jedoch.

Technische Probleme werden angenommen
Die Polizei, die anschließend vom Kriminaldauerdienst aus Singen unterstützt wurde, konnte das Ehepaar sogleich befragen. Zur Unglücksursache wollte sich die Polizei gegenüber dem Schwarzwälder Bote zwar noch nicht äußern, jedoch können technische Probleme beim 14 Jahre alten Flugzeug angenommen werden.

Treibstoff wird abgepumpt
Während der Ermittlungen der Polizei kümmerten sich die Feuerwehren aus Dauchingen und Niedereschach, die von der Gefahrgutgruppe aus Donaueschingen unterstützt werden, um die Sicherung des verunglückten Flugzeugs. Hierbei galt es insbesondere, den aus den Tragflächen austretende Treibstoff zunächst aufzufangen, ehe der Tank ausgepumpt wurde.

Erst vor einem Monat Flugzeugunglück
Erst vor exakt einem Monat war im Bereich Villingen ein einmotorige Mehrzweckflugzeug vom Typ Dornier Do 27 auf einen Acker in der Nähe des Wohngebiets Schilterhäusle gekracht und hatte sich überschlagen. Dem Unglück vorausgegangen war ebenfalls eine Notlandung. Der Pilot wurde hierbei leicht verletzt. Die Ermittlungen zum damaligen Zwischenfall, die von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung geleitet werden, sind noch nicht abgeschlossen. Quelle: ‘Schwarzwälder Bote‘.

Sportflugzeug überschlägt sich bei Notlandung

Am Samstag, 31. Oktober, um 14.43 Uhr, wurde die Notlandung eines einmotorigen Sportflugzeuges gemeldet. Diese hat aufgrund des weichen Untergrundes nicht wie vorgesehen geklappt, das Flugzeug überschlug sich. Beide Insassen wurden leicht verletzt. Der 66-jährige Pilot hatte aufgrund von technischen Problemen im Cockpit sich für eine Landung auf freiem Feld bei Gackenbach entschieden. Die Landung verlief zunächst auch gut, bis auf dem nassen Boden das Vorderrad einsackte und sich das Flugzeug dann überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Der Pilot und sein 79-jähriger Co-Pilot, beide aus Hessen, wurden von der Feuerwehr Montabaur leicht verletzt aus dem beschädigten Flugzeug gerettet. Beide Männer wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Das Flugzeug wurde erheblich beschädigt. Weitere Informationen teilte die Polizei nicht mit. Quelle: ‘Westerwald-Kurier‘.