Schlagwort-Archive: Notlandung

Motorsegler landet im See

Beim Flugplatz Wangen-Lachen ist am Donnerstagnachmittag ein Sportflugzeug kurz nach dem Start in den Zürichsee gestürzt. Verletzt wurde niemand. Das Flugzeug konnte rasch geborgen werden. Am Donnerstag, 6. Januar 2022, startete ein Sportflugzeug um 15.30 Uhr vom Flughafen Wangen. Während des Starts kam es aus bislang nicht geklärten Gründen zu einem Leistungsabfall, weshalb das Flugzeug abstürzte. Der Pilot konnte rund 100 Meter vom Ufer entfernt im Zürichsee notwassern. Ein in der Nähe fahrender Bootsführer beobachtete den Unfall und barg den Piloten. Der 49jährige war unterkühlt, aber blieb unverletzt. Er wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das Flugzeug konnte vom Seerettungsdienst Pfäffikon zum Ufer gezogen und anschliessend von der Feuerwehr Wangen mithilfe eines Krans geborgen werden. Die Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Quelle: ‘Bote der Urschweiz‘.

Notlandung nach Motorenproblemen

Der Start um 08:31 Uhr auf der Piste 30 verlief nach Angaben des Piloten normal und das Flugzeug hob mit 60 kt von der Piste ab. Nach dem Abheben fuhr der Pilot das Fahrwerk und die Landeklappen ein und schaltete die elektrische Treibstoffpumpe aus, die er jeweils zum Start und zur Landung zuschaltete. Rund 15 Sekunden nach dem Ausschalten der elektrischen Treibstoffpumpe stellte der Pilot einen Leistungsverlust fest. Aufgrund der Hindernis-Situation schaute er sich nach einem geeigneten Aussenlandeplatz um und entschied sich für eine Notlandung auf einem Feld zu seiner Rechten. Er leitete die Rechtskurve ein und fuhr das Fahrwerk aus. Die HB-YHT setzte mit rund 50 kt auf. Beim Ausrollen knickte das Bugfahrwerk, nachdem dieses auf dem weichen Boden aufgesetzt hatte, ein und das Flugzeug überschlug sich.

Weder die Untersuchung des Flugzeuges noch diejenige des Motors des Typs Rotax 912 ULS ergaben Hinweise auf technische Mängel, welche die Wahrnehmung eines Leistungsverlustes durch den Piloten erklären könnten. Da diese Wahrnehmung nach dem Ausschalten der elektrischen Treibstoffpumpe aufgetreten war, wurde die mechanische Treibstoffpumpe einer besonderen Überprüfung unterzogen. Dabei erbrachte sie im gesamten Leistungsbereich des Motors die geforderte Pumpleistung.

Die Untersuchungsergebnisse lassen keine Aussagen zur Stärke des vom Piloten wahrgenommenen Leistungsverlustes zu. Damit bleibt offen, ob der Flug auch ereignislos hätte fortgesetzt werden können. Der Pilot nutzte eine günstige und sich nur für kurze Zeit bietende Gelegenheit für eine Notlandung. Diese verlief zunächst wunschgemäss; der Schaden ergab sich erst am Ende des Ausrollvorgangs, als das Bugfahrwerk aufgrund der Bodenbeschaffenheit einknickte.

Der Start um 08:31 Uhr auf der Piste 30 verlief nach Angaben des Piloten normal und das Flugzeug hob mit 60 kt von der Piste ab. Nach dem Abheben fuhr der Pilot das Fahrwerk und die Landeklappen ein und schaltete die elektrische Treibstoffpumpe aus, die er jeweils zum Start und zur Landung zuschaltete. Rund 15 Sekunden nach dem Ausschalten der elektrischen Treibstoffpumpe stellte der Pilot einen Leistungsverlust fest. Aufgrund der Hindernis-Situation schaute er sich nach einem geeigneten Aussenlandeplatz um und entschied sich für eine Notlandung auf einem Feld zu seiner Rechten. Er leitete die Rechtskurve ein und fuhr das Fahrwerk aus. Die HB-YHT setzte mit rund 50 kt auf. Beim Ausrollen knickte das Bugfahrwerk, nachdem dieses auf dem weichen Boden aufgesetzt hatte, ein und das Flugzeug überschlug sich.

Weder die Untersuchung des Flugzeuges noch diejenige des Motors des Typs Rotax 912 ULS ergaben Hinweise auf technische Mängel, welche die Wahrnehmung eines Leistungsverlustes durch den Piloten erklären könnten. Da diese Wahrnehmung nach dem Ausschalten der elektrischen Treibstoffpumpe aufgetreten war, wurde die mechanische Treibstoffpumpe einer besonderen Überprüfung unterzogen. Dabei erbrachte sie im gesamten Leistungsbereich des Motors die geforderte Pumpleistung.

Die Untersuchungsergebnisse lassen keine Aussagen zur Stärke des vom Piloten wahrgenommenen Leistungsverlustes zu. Damit bleibt offen, ob der Flug auch ereignislos hätte fortgesetzt werden können. Der Pilot nutzte eine günstige und sich nur für kurze Zeit bietende Gelegenheit für eine Notlandung. Diese verlief zunächst wunschgemäss; der Schaden ergab sich erst am Ende des Ausrollvorgangs, als das Bugfahrwerk aufgrund der Bodenbeschaffenheit einknickte.

Eine besondere Gefährdung hätte sich im Falle eines Brandes ergeben, weil der Pilot den in Rückenlage auf dem Notlandefeld liegenden Tiefdecker nicht aus eigener Kraft verlassen konnte. In einem diesbezüglich vergleichbaren Fall (vgl. Schlussbericht Nr. 2039 zum Unfall der Robin DR400 HB-KOC in Belp) sprach das damalige Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) die Sicherheitsempfehlung Nr. 403 aus zum Mitführen eines Werkzeuges, das der Zertrümmerung der Cockpithaube dient. Quelle: ‘SUST‘.

How do Gliders Land in the Mountains?

How do gliders not crash in the mountains? Do we always have somewhere to land? It might look like we can’t land make an outlanding, but there is almost always somewhere safe to land the glider. Source: ‘PureGliding / Youtube‘.

Engine Trouble on Cargo Plane

A cargo plane experienced engine trouble after departing Ted Stevens Anchorage International Airport on Wednesday morning, prompting an emergency landing at Merrill Field Airport near downtown, an official from the National Transportation Safety Board said. The TransNorthern Aviation Douglas DC-3 landed with wheels up on runway seven around 10:40 a.m., said Clint Johnson, president of the NTSB’s Alaska office. The preliminary investigation points to a loss of power in one of the plane′s two engines, he said. Johnson said he believes two people were in the plane, but no injuries were reported. It was not immediately clear if the plane was damaged or to what extent. The plane had been headed to Kodiak, Johnson said. Video. Source: ‘Anchorage Daily News‘.

Notlandung auf Autobahnbrücke

Ein Pilot hat eine Brücke der Autobahn 62 als Notlandepiste genutzt. Der Mann setzte seine einmotorige Propellermaschine am Samstag um kurz nach 12.00 Uhr auf die Fahrbahn der Schwarzbachtal-Brücke in Rheinland-Pfalz und stieß mit einem Lastwagen zusammen. Der 72 Jahre alte Pilot erlitt leichte Blessuren, während der Lkw-Fahrer unverletzt blieb. Beim Flugzeug war nach Polizeiangaben auf dem Weg von Frankreich nach Niedersachsen der Motor ausgefallen, so dass der Pilot innerhalb kürzester Zeit entscheiden musste, eine Notlandung zur versuchen. Die rund 100 Meter hohe Brücke überspannt das Schwarzbachtal bei Pirmasens. Die A62 blieb den Angaben nach den Nachmittag über gesperrt, um Treibstoff des Flugzeugs abzupumpen, die Maschine zu demontieren und zu bergen. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 60’000 Euro. Quelle: ‘Volksstimme‘.

Plötzlich wird es still

Benzinpannen sind selten. Wenn aber ein Problem mit der Treibstoff-Versorgung auftaucht, ist eine Notlandung meist unausweichlich. Nicht nur die Menge des zur Verfügung stehenden Kraftstoffes kann limitieren, sondern auch die Qualität. Damit ist nicht gemeint, dass es guten und schlechten Treibstoff gibt, sondern dass Verschmutzungen und Wasser im Tank den zuverlässigen Betrieb eines Motors gefährden. Deshalb umfasst eine gründliche Vorflugkontrolle immer auch eine Kontrolle der Tanks und des darin enthaltenen Treibstoffs.

Zuerst der Preflight Check
Jeder Preflight Check beginnt im Cockpit. Dies ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Punkte wie «All electrical switches – OFF» oder «Avionics – OFF» stehen auf den Flugzeugchecklisten. Die Kontrolle der Benzinanzeigen gehört aber ebenfalls zu den wichtigen Kontrollen. Beim anschliessenden Aussencheck werden die abgelesenen Werte mit der tatsächlich in den Tanks vorhandenen Treibstoffmenge verglichen. Die Kenntnis von Abweichungen der Anzeigen ist im Flug äusserst wichtig. Der Benzinstand in einem 15 Zentimeter hohen, aber einem Meter breiten Tank kann nur schwer ermittelt werden, da durch die kleinste Bewegung eine Anzeige von leer bis voll möglich ist. Aufgrund der in den meisten Flugzeugen in den Tragflächen eingebauten Tanks sind solche Abweichungen fast unvermeidlich. Quelle / vollständiger Bericht: ‘MFVS‘.

Outlanding WENT WRONG: Landed my Glider in this field

I damaged my Glider in an Outlanding – Junior Gliding Championships… Luckily I received help for my “rescue action” with a telescope transporter from a near farmer. Be careful with those brown fields, they may seem nice from above but may hide some bad surprises as mine did. Back at the airfield my glider got checked and cleared to fly so I can still fly with it for the next few days at the competition. Video.

Piloten überleben Bruchlandung

Am Samstagnachmittag, 16. Oktober, kam es in Mittelfranken zu einem Flugzeugabsturz. Die zwei Piloten kamen mit dem Schrecken davon. Wie die Polizeiinspektion Hilpoltstein mitteilt, kamen zwei Piloten eines Ultraleichtflugzeugs am Samstagnachmittag bei Greding mit dem Schrecken davon, als der Motor ihres Luftfahrzeugs bei geringer Flughöhe aus bislang ungeklärter Ursache den Dienst quittierte. In dem Bericht heißt es weiter, dass der 63-jährige Pilot geistesgegenwärtig zu einer Notlandung im nächstgelegenen Acker angesetzt hat. Beim Aufsetzen im durchweichten Boden grub sich das Bugrad des Flugzeugs ins Erdreich und wurde abgerissen, wodurch sich die Maschine überschlug. Wie die Polizei erklärt, blieben die beiden Insassen unverletzt. Das Flugzeug wurde bei dem Vorfall komplett zerstört. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 40.000 Euro. Quelle: ‘Nordbayern‘. Foto: ‘Oberpfalz-Luftbild‘.

Notlandung im Maisacker überstanden

Da waren die Schutzengel wieder fleißig: Nachdem ein Kleinflugzeug am Samstag bei St. Andrä im Lavanttal auf einem Maisacker notlanden hatte müssen, konnten der Pilot (58) und eine Passagierin (42), beide aus Wien, samt einem kleinen Hund selbst aus dem Wrack kraxeln. Sie waren zum Glück unverletzt geblieben. Das in St. Marein gestartete Flugzeug war gegen 14 Uhr bei St. Andrä im Lavanttal offenbar in Turbulenzen geraten. Dem erfahrenen Piloten gelang es noch, über eine Siedlung zu fliegen und anschließend auf einem Maisacker notzulanden. Das Kleinflugzeug kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. „Als die Polizei eintraf, waren der Pilot und die Passagierin, die eine kleine Französische Bulldogge mithatte, bereits selbstständig und unverletzt ausgestiegen“, heißt es bei der Polizei. Das Kleinflugzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und zum Flugplatz St. Marein gebracht, wo der Besitzer des Flugzeuges einen Standplatz hat. Quelle: ‘Krone.at‘.

Flugzeugschlepp kollidiert mit Modellflieger

Schreckmoment in der Luft: Nach einem Zusammenstoß mit einem Modellflieger müssen zwei Flugzeuge nahe Darmstadt notlanden. Nach der Notlandung einer Propellermaschine auf dem Flugplatz Reinheim nahe Darmstadt wegen einer Kollision mit einem Modellflugzeug laufen die Ermittlungen zur Ursache. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist an der Untersuchung beteiligt. Am Samstagnachmittag, 25. September 2021 war die einmotorige Propellermaschine mit einem Segelflugzeug im Schlepptau nahe Otzberg im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit einem Modellflugzeug zusammengestoßen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. In dem Flieger saß der 56jährige Pilot – im Segelflieger ein 42jähriger Pilot und ein zehnjähriges Kind. An der Propellermaschine entstand ein Schaden von rund 10’000 Euro, am Modellflugzeug von etwa 1’500 Euro. Verletzt wurde laut Polizei Darmstadt bei dem Zusammenstoß niemand.

Laut ersten Erkenntnissen ist die einmotorige Maschine vom Flugplatz Reinheim nahe Darmstadt gestartet, um ein Segelflugzeug zu schleppen. Kurz nach dem Start kam es über der Gemeinde Otzberg/Ober-Klingen zu einem Zusammenstoß zwischen dem Schleppflugzeug und einem Modellflugzeug.

Reinheim bei Darmstadt: Motorflugzeug und Segelflieger müssen notlanden
Dabei wurde nach Angaben der Polizei Darmstadt das linke Leitwerk des Motorflugzeuges teilweise abgerissen. Gedankenschnell klinkte der 56-jährige Pilot der Maschine den Segelflieger aus und landete kurze Zeit auf dem Flugplatz Reinheim. Auch der 42-jährige Pilot des Segelfliegers, in dem auch ein zehnjähriges Kind saß, schaffte die Landung ohne größere Probleme. Der Besitzer des Modellflugzeuges, das offenbar in Groß-Bieberau gestartet wurde und eine Spannweite von 1.60 Meter hatte, wurde ermittelt. Quelle: ‘OP-online.de‘. (Symbol-) Foto: Jürgen Miebs.

Fahrwerk liess sich nicht ausfahren

Zwei Personen befanden sich an Bord eines Mooney-Kleinflugzeuges, welches am Freitagabend, 10. September, auf dem Orange Municipal Airport von der Landebahn gerutscht war. Nach Angaben der Feuerwehr von Orange blieben der Pilot und der Passagier des Flugzeugs unverletzt, sie verließen das Flugzeug, bevor Hilfe eintraf. Nach einem Aufruf um 18.00 Uhr eines auf dem Rumpf gelandeten Kleinflugzeuges an die Leitstelle von Shelburne wurden alle diensthabenden und nicht diensthabenden Mitarbeiter zu Hilfe aufgerufen. Der Pilot erklärte den Beamten, dass sich das Fahrwerk bei dem Landeversuch nicht ausfahren ließ, und er eine kontrollierte Landung ohne Fahrwerk versuchen musste. Die Hilfskräfte verbrachte danach Stunden damit, das Flugzeug mit Stützen und Airbags aufzurichten. Sie unterstützen das Abschleppunternehmen beim Abtransport des Flugzeuges von der Landebahn. Quelle: ‘22News WWLP.com’.

Gelungene Notlandung

Das ist gerade noch mal gut gegangen: Am Samstagnachmittag um 16 Uhr flog ein 64-jähriger Pilot mit seinem Kleinflugzeug vom Flugplatz Bad Ragaz Richtung Flugplatz Wangen. Während des Flugs kam es zu technischen Problemen, weshalb der Pilot im Gebiet Burst in Reichenburg auf einer Wiese eine Notladung machen musste. Die Notlandung des im Kanton St. Gallen immatrikulierten Flugzeugs verlief ohne Probleme, es wurde niemand verletzt.

Umstände werden untersucht
Für die Sicherung des Flugzeugs standen die Kantonspolizeien Schwyz St. Gallen, die Feuerwehr Reichenburg und die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon im Einsatz. Die Umstände, die zur Notlandung geführt haben, werden nun durch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht. Quelle: ‘Linth24‘. Bild: Stefan Grüter.

Kleinflugzeug muss notlanden

Der Pilot (65) eines Kleinflugzeugs kam am Freitagmittag bei Kirchberg mit dem Schrecken davon: Weil der Motor seiner Cessna “175 H” ausfiel, musste der Mann die Maschine auf einem Feld im Ortsteil Burkersdorf notlanden. Der Deutsche war am Donnerstag gegen 12 Uhr vom Flugplatz in Zwickau zu einem Rundflug gestartet. Nach etwa 20 Minuten bemerkte er, dass der Motor kein Gas mehr annahm. Quelle: ‘Tag24‘.

Seilriss an der Winde

In Günterode im Landkreis Eichsfeld ist am Mittwochabend, 25. August, ein Segelflugzeug notgelandet. Die Situation ging glücklicherweise glimpflich aus. Wie die Feuerwehr Günterode mitteilt, ereignete sich der Vorfall am Flugplatz Günterode. Laut Polizeiangaben wurde der Flieger mit einer Winde gestartet. Das Manöver lief leider nicht wie geplant. Wie der MDR schreibt, riss beim Windestart das Seil. Da der Segelflieger noch nicht die erforderliche Mindesthöhe erreicht hatte, musste er den geplanten Flug sofort abbrechen und notlanden. Dabei kam es zu Komplikationen. Beim Versuch, das Flugzeug sicher auf den Boden zu bringen, stieß das Luftfahrzeug mit einem Verkehrsschild zusammen. Die zweiköpfige Crew, die laut MDR-Angaben an Bord war, wurde aber nicht verletzt, allerdings entstand am Flugzeug erheblicher Schaden. Quelle: ‘Tag24.de‘.

Doppeldecker überschlägt sich

Im Aargau musste am Sonntag, 5. September, ein Doppeldecker zu einer Notlandung ansetzen. Dabei überschlug sich die Maschine – der 51-jährige Pilot blieb unverletzt. Der Flug von Beromünster LU hätte eigentlich zum Flugfeld Birrfeld AG geführt. Doch während dem Flug stellte der Pilot (51) einen Leistungsabfall des Motors fest. Er entschloss sich daher für eine Notlandung. Laut der Kantonspolizei Aargau überschlug sich die Maschine beim Landemanöver. Der Pilot blieb unverletzt. Er wurde dennoch zur näheren Abklärung in Spitalpflege verbracht. Die Ursache des Leistungsabfalls ist bislang unbekannt. Quelle: ‘Blick‘.

Notlandung nach Hagelschlag

Am Sonntag, 15. August musste eine einmotorige Cessna auf dem Flug von Nürnberg in die Schweiz bei Ludwigsburg eine Notlandung durchführen. Das teilt die Polizei mit. Die beiden Schweizer Staatsangehörigen, der 64-jährige Pilot und sein 32-jähriger Sohn, blieben dabei unverletzt. Durch den Hagelschaden und die Notlandung entstand an der Cessna Totalschaden in Höhe von rund 110.000 Euro. Quelle: ‘Schwäbische‘.

Notlandung auf einem Rad

Am Mittwoch, 11. August 2021, kam es auf der Piste 26 des EuroAirports Basel-Mulhouse zu einer Notlandung mit unserer Piper Archer HB-PQL. Der Fluglehrer und Flugschüler an Bord der HB-PQL starteten zunächst ohne besondere Auffälligkeiten in Basel zur Durchführung eines Schulungsfluges mit dem Ziel Schupfart, um dort einige «touch-and-goes» durchzuführen. Einige Sekunden nach dem ersten und notabene vorbildlich sanften «touch-and-go» in Schupfart, bei welchem lediglich trotz Einsatzes des rechten Fusses ein gewisser Drall nach links auffiel, wurde die Crew der HB-PQL dann via Funk von Schupfart darüber informiert, dass das linke Rad, der linke «strut» und die linke Bremse (nachfolgend wird zugunsten der Leserlichkeit lediglich vom linken Rad gesprochen) fehlen würden. Die Crew der HB-PQL bestätigte zunächst den Erhalt der Meldung und führte in der Folge einen weiteren Anflug – selbstredend ohne Landung – in Schupfart durch, um sich während eines low passes über der Piste von den auf dem Flugplatz anwesenden Piloten das Fehlen des linken Rades bestätigen zu lassen.

Umgehend nach dem low pass in Schupfart setzte die Crew der HB-PQL Kurs in Richtung Basel und informierte den Tower über die beabsichtigte Rückkehr mit fehlendem linken Rad. Nach einem weiteren low pass über der Piste 15 in Basel zur nochmaligen Vergewisserung über das Fehlen des Rades und zur Bestätigung, dass das in Flugrichtung linke Rad fehlte, kreiste die HB-PQL einige Minuten über dem «Echo-Point», um das Vorgehen während der bevorstehenden Notlandung auf der Piste 26 zu besprechen. Die Notlandung war schliesslich exzellent durchdacht und verlief glücklicherweise einwandfrei, sodass auch die bereitstehende Feuerwehr lediglich zu Abschleppzwecken eingesetzt werden musste und sowohl der Fluglehrer als auch der Flugschüler die Maschine unverletzt verlassen konnten. Der Schaden am Flugzeug beläuft sich auf rund CHF 35’000.-.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit hervorheben, dass sich sowohl der Fluglehrer als auch der Flugschüler während dieser gesamten Ausnahmesituation höchst professionell verhalten haben. Beide blieben ruhig und besonnen, behielten die Übersicht, handelten gemäss nachvollziehbaren und strukturierten Gedankengängen und vermieden Panik in allen Situationen – dies verdient Respekt und Hochachtung und ist gleichzeitig die einzige Art und Weise, wie mit einer solchen Situation umzugehen ist. Der- oder demjenigen, der sich für den genauen Ablauf im Cockpit interessiert, sei folgendes Video empfohlen

Nun aber zum zweiten Punkt, den es hervorzuheben gilt: Das linke Rad ging auf dem Weg von Basel nach Schupfart verloren, womit auch der erste Landeanflug bereits ohne linkes Rad erfolgte und was auch den Drall nach links trotz Einsatzes des rechten Fusses zwischen dem Aufsetzen und dem erneuten Abheben erklärt. Zur Befestigung des Rades dient ein Radbolzen, den unsere Maintenance gemäss dem Piper Maintenance Manual alle 100 Flugstunden zu kontrollieren hat und dies auch tut. Somit drängt sich der schier unerschütterliche Verdacht auf, dass seit der letzten 100-Stunden-Kontrolle der HB-PQL eine derart harte Landung stattgefunden haben muss, welche diesen Radbolzen anzureissen vermochte, sodass sich das linke Rad schliesslich letzten Mittwoch während des Fluges verabschiedete und glücklicherweise niemanden erschlagen hat. Schuldzuweisungen bezüglich der (über)harten Landung sind hier nicht angebracht und wenig nützlich. Allerdings muss sich diejenige Pilotin oder derjenige Pilot, der diese (über)harte Landung nicht gemeldet, sondern vielmehr während des Abschlusses der Reservation unter der Rubrik «Troubles and Observations» «NIL» (= «nothing is listed») angekreuzt hat, gewisse Vorwürfe gefallen lassen.

Wie dem auch sei, es bleibt uns nichts anderes übrig, als vorwärts zu schauen und Lösungen zu finden, die einen weiteren solchen Vorfall ausschliessen. Namentlich wurden bereits alle Radbolzen unserer Piper-Flotte kontrolliert und wir beabsichtigen, in Kürze alle unsere Flugzeuge mit g-Kräftemessern auszurüsten, welche die Belastungen aufzeichnen und bei allfälligen Überbelastungen direkt unsere Maintenance informieren. Quelle: ‘Newsletter der Flugschule Basel‘. Zusätzliche Fotos.

Kleinflugzeug landet auf Highway

Auf der Interstate 5 bei San Diego ist ein Kleinflugzeug notgelandet. Es gab mehrere Leichtverletzte und massive Staus auf der Autobahn. Ein Kleinflugzeug hat in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien für Chaos gesorgt. Offenbar aufgrund technischer Probleme landete der Pilot einer Piper PA-32 am Dienstag auf dem Highway Interstate 5 nördlich der Metropole. Bei der Notlandung touchierte er mehrere Autos, verletzte dabei einige Insassen und krachte dann in die Trennwand zwischen den Fahrbahnen, wo er zum Stehen kam. Zwei Leichtverletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Pilot und sein Mitreisender blieben laut Autobahnpolizei unverletzt. Ein Autofahrer dokumentierte die Landung der Piper. Der Flieger war gegen Mittag vom Flughafen Montgomery-Gibbs gestartet. Der Pilot soll ursprünglich geplant haben, auf einem Feld zu landen, wich aber dann auf die Autobahn aus. Dane und Sarah Tribett aus Austin im US-Bundesstaat Texas wollten eigentlich in San Diego ihren achten Hochzeitstag feiern, als ihr Pkw von der Piper gerammt wurde. »Plötzlich sahen wir das Flugzeug direkt vor uns«, sagte Sarah Tribett dem Sender KSWB-TV. »Wir waren außer uns vor Angst.« Die Leute im Auto hinter ihnen hätten berichtet, dass der Flieger buchstäblich auf ihrem Autodach gelandet sei. Das Innere des Wagens sei voller Treibstoff und zerbrochenem Glas gewesen. Ein Teil der Tragfläche des Kleinflugzeugs brach bei der Landung ab. Die Autobahn musste für mehr als vier Stunden gesperrt werden, die Piper wurde abtransportiert. Die Bundesluftfahrtbehörde FAA erklärte, in dem Fall würden die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: ‘Der Spiegel‘.

Rad verloren

Ein Ultraleicht-Flugzeug musste notlanden, weil es ein Rad verloren hatte. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Ein Ultraleichtflugzeug ist am Freitagvormittag auf dem Finther Flugplatz, dem Layenhof-Gelände, notgelandet. Der 45-jährige Pilot und seine Begleitperson blieben unverletzt. Gegen 11 Uhr hatte ein Mitarbeiter des Towers über Funk die Notfallmeldung des Flugzeuges erhalten, das sich im Anflug auf den Finther Flugplatz befand. Der Pilot war zuvor in Finthen gestartet, um zum Flughafen Siegerland bei Rennerod im Westerwald zu fliegen. „Kurz vor der Landung bemerkte der Mann offenbar, dass sein Flugzeug ein Rad verloren hatte. Daher startete er statt zu landen durch und flog nach Finthen zurück“, erklärt Matthias Bockius von der Pressestelle der Polizei auf Anfrage dieser Zeitung.

Wegen des verlorenen Rades bestand hohe Unfallgefahr für die Landung in Finthen. Daher alarmierte der Lotse im Tower auf dem Layenhof die Feuerwehr Mainz, dass eine Notlandung bevorstehe. Daraufhin rückten die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Finthen unter der Einsatzleitung von Marius Dick mit insgesamt 21 Mann und in sechs Fahrzeugen aus und brachten sich auf dem Flugplatz in Stellung. Auch ein Notarzt und zwei Rettungswagen waren vor Ort, um bei einem möglichen Unfall sofort eingreifen zu können. Glücklicherweise konnte der Pilot das Ultraleichtflugzeug des Typs FK9 aber sicher zu Boden bringen. Beide Insassen wurden vom Rettungsdienst betreut, waren aber wohlauf. Von dem Flugzeug sei keine weitere Gefahr ausgegangen, daher konnte es von Mitarbeitern des Flugplatzes von der Landebahn geholt werden. Die Landesbahn konnte nach wenigen Minuten wieder freigegeben werden. Quelle: ‘Allgemeine Zeitung‘.

Pilot landet mit Flugzeug im Maisfeld

Glück im Unglück hatte am Samstag ein 68-jähriger Pilot im Landkreis Deggendorf, der mit seinem Ultraleichtflugzeug eigentlich auf dem Flug nach Dresden war. Doch Hunderte Kilometer vor seinem Ziel, musste er seine Maschine bereits in Plattling zu Boden bringen. Seinem fliegerischen Können ist es zu verdanken, dass nur ein geringer Sachschaden entstand. Nachdem der laut Polizei erfahrene Pilot sein Flugzeug in Eggenfelden aufgetankt hatte, geriet er gegen 13.40 Uhr im Bereich Plattling in Schwierigkeiten. Über den Bayerischen Wald wollte er in den Steigflug gehen, doch er bemerkte, dass der Motor an Leistung verlor. Deshalb nahm der 68-Jährige bereits Kontakt mit dem nächsten Flugplatz in Stauffendorf auf und versuchte diesen anzusteuern. Da der Pilot aber feststellte, dass er die dortige Landebahn nicht mehr erreichen werde, brachte er das Flugzeug in einem Maisfeld bei der Ortschaft Rohr kontrolliert zu Boden. Der Pilot blieb dabei unverletzt. An seiner Maschine und am Maisfeld entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 600 Euro.

“Aufgrund der mannshohen Maispflanzen gestaltete es sich äußerst schwierig, das Flugzeug zu lokalisieren”, heißt es im Polizeibericht. Zur Unterstützung wurde deswegen die Freiwillige Feuerwehr Stephansposching mit deren Drohne angefordert. Von dem nur etwa 300 Kilogramm leichten Flugzeug wurden die Flügel abmontiert, um anschließend mit dem Besitzer in einem Anhänger die Heimreise antreten zu können. Quelle: ‘pnp.de‘.

Boeing Stearman muss notlanden

Der Pilot eines Doppeldeckers der Marke „Boeing Stearman“ ist am Sonntag, den 4. Juli, auf einer Wiese zwischen Werben und Räbel notgelandet. Eigentlich wollte er zu einer Veranstaltung für amerikanische Flug- und Fahrzeuge in Brandenburg.

So hatte sich der 53-jährige Pilot aus Hamburg sein Wochenende sicher nicht vorgestellt. In der Altmark, in der Nähe von Werben, musste er am Sonntag, den 4. Juli gegen 13 Uhr, mit seinem alten Doppeldecker der Marke „Boeing Stearman“ eine Sicherheitslandung durchführen. Der Pilot teilte mit, dass das Flugzeug eine Motorstörung beziehungsweise ein Motorenproblem hatte. Demzufolge suchte er eine geeignete Stelle zum Landen. Dabei unterschätzte er aber die Höhe der Gräser, so ein Sprecher des Polizeireviers Stendal. Der Pilot und der 26-jährige Mitinsasse des Fliegers blieben unverletzt. Das Flugzeug selbst wurde leicht beschädigt, die Bergung erfolgte in eigener Zuständigkeit. Die Feuerwehren aus Werben, Behrendorf und Giesenslage sind vorsorglich alarmiert worden und waren mit vier Fahrzeugen und 20 Kameraden vor Ort. Des Weiteren kamen ein Rettungshubschrauber des ADAC und der Rettungshubschrauber der Bundeswehr SAR zum Einsatz. Deren Einsatz konnte aber kurzfristig wieder abgebrochen werden.

Veranstaltung für amerikanische Flugzeuge
Wie ein Sprecher des Polizeireviers Stendal mitteilte, war der Pilot mit seinem Insassen auf dem Weg zum Flugplatz Bienenfarm in Paulinenaue in Brandenburg. Dort fand am Wochenende das “Stearman & Friends” statt. Das ist ein Typentreffen für die Boeing Stearman aus den USA sowie für alle anderen US-Klassiker. Quelle: ‘Volksstimme‘.

Segelflugzeug-Bruchlandung

Ein 34jähriger aus Hannover hat am Samstagabend eine Bruchlandung in Lofer im Salzburger Pinzgau verletzt überstanden. Der Mann war im Bereich Chiemsee in Bayern gestartet und wollte in Richtung Zell am See und wieder retour fliegen. Im Grenzgebiet zwischen Waidring (Tirol) und Lofer verlor er stark an Thermik und entschied sich für eine Notlandung. Das Fluggerät setzte steil auf und zerbrach in mehrere Teile, berichtete die Polizei. Der Deutsche geriet kurz nach 20.00 Uhr in Turbulenzen. Herbeigeeilte Retter fanden den Verletzten im Flugzeug sitzend und gesichert. Er war ansprechbar und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Salzburg. Quelle: ‘Die Presse‘.

Segelflieger im Getreidefeld

Glimpflich ging die Außenlandung eines jungen Piloten mit seinem Segelflieger in einem Getreidefeld nördlich von Bernhof (Gemeinde Gleiritsch) am Samstag aus. Der Pilot hatte das Cockpit unverletzt verlassen, wie sich später herausstellte. Im Normalfall meistern Segelflieger Außenlandungen auf Feld oder Wiese problemlos. Bei hochstehendem Getreide und dem nach links abfallenden Feld in Bernhhof war die Aktion wahrscheinlich etwas kniffliger.

Der von Eichstätt aus gestartete Segler nahm erst Kurs in Richtung Bayerischer Wald und wollte von da aus in einem Dreieckskurs weiter Richtung Thüringer Wald, um dann etwa auf der Höhe Hof wieder in Richtung Eichstätt zu fliegen. Aufgrund mangelnder Thermik musste der Pilot über dem Gemeindegebiet Gleiritsch eine ungewollte Außenland einleiten. Er ging in einem Getreidefeld bei Bernhof herunter. Der Segler war von außen kaum zu sehen.

Da die Pilotenkabine leer war, sich aber niemand in der Nähe des Flieger aufhielt und keiner wusste, ob es einen Verletzten gegeben hatte, wurde vorsichtshalber die Oberviechtacher Polizei informiert, die sich um den Fall kümmerte. Das Segelflugzeug ist in der Zwischenzeit zerlegt worden, so dass der Rumpf und die abnehmbaren Tragflächen einzeln aus dem Getreidefeld getragen werden konnten. Ob ein Schaden am Segler entstand, konnte noch nicht ermittelt werden, der Schaden am Getreidefeld hält sich in Grenzen. Quelle: ‘onetz.de‘.

Bruchlandung mit Segelflugzeug

Ein Pilot aus Amberg hat die Bruchlandung mit seinem Segelflieger am Sonntag mit leichten Verletzungen überstanden. Der Flieger war im Straßengraben neben der B15 aufgeschlagen und wurde dabei komplett zerstört. Bei der Bruchlandung seines Segelflugzeugs im Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist am Sonntag der Pilot leicht verletzt worden. Der 48-Jährige war offenbar in Amberg zu einem Rundflug gestartet und hatte dann den Aufwind verloren, wie die Polizei in Neustadt am Montagmorgen auf Anfrage mitteilte. Der anschließende Versuch des Piloten, eine sogenannte Außenlandung auf einem freien Feld durchzuführen, missglückte. Stattdessen schlug das Segelflugzeug nahe der Ortschaft Eppenreuth unmittelbar neben der Bundesstraße 15 auf dem Boden auf.

Pilot leicht verletzt
Dabei zog sich der Pilot leichte Verletzungen zu. Er wurde zur Beobachtung ins Klinikum Weiden gebracht. An dem Segelflieger entstand bei der Landung im Straßengraben der Polizei zufolge Totalschaden. Die Bundesstraße 15 war am Sonntag während der Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt. Quelle: ‘Bayerischer Rundfunk‘.

Ein Segelflugzeug fällt in Garten

In Vinon-sur-Verdon stürzte ein Segelflugzeug im Garten eines Privathauses auf einen Teil des Briefkastens, vor dem der Besitzer wenige Minuten zuvor noch gestanden hatte. Der 82jährige Pilot mit 30 Jahren Segelflugerfahrung war geschockt, aber unverletzt. Der Sturz könnte auf menschliches Versagen zurückzuführen sein, da das Segelflugzeug sein Schleppflugzeug ausklinkte, bevor es hoch genug war. Das Flugzeug stürzte durch die Baumkronen, machte eine Vierteldrehung und prallte gegen einen großen Ast, wobei ein Flügel in der Mitte geknickt wurde. Die Gendarmerie-Brigade von Rians wurde vom Flugplatz alarmiert und das Büro für Flugtransportuntersuchungen und -analysen wurde zu Ermittlungen gerufen. Glücklicherweise gab es nur Materialschaden und keine Verletzungen. Quelle: ‘VarMatin‘.

Notlandung im Getreidefeld

Bei einer Notlandung in einem Getreidefeld an der Derner Straße bei Kamen ist der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges am Samstagmorgen leicht verletzt worden. Der 47-Jährige habe beim Landeanflug auf den Segelflugplatz Kamen-Heeren offenbar ein technisches Problem gehabt, teilten Polizei und Feuerwehr am Samstag mit. Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Das verunfallte Flugzeug: Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Der Mann aus Schwerte habe nach der Landung noch selbstständig aus der motorisierten Propellermaschine aussteigen können und einen Notruf abgesetzt. Er sei notärztlich versorgt und anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Quelle: ‘T-online‘.

Kleinflugzeug überschlägt sich

Am Dienstagmorgen musste ein Kleinflugzeug auf einem Feld in der Nähe von Bad Ragaz notlanden. Dabei hat sich das Flugzeug überschlagen. Der Pilot blieb unverletzt und konnte von Passanten aus der Kabine befreit werden. Am 2. Juni, kurz nach 8:30 Uhr, hat ein Kleinflugzeug vom Typ Brändli BX-2 (Cherry) auf einem Feld an der Loisstrasse notlanden müssen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 59-jährige Pilot aus dem Kanton Graubünden war kurz vorher alleine vom Flughafen Bad Ragaz gestartet, als er aus zurzeit unbekannten Gründen in einem Feld notlanden musste. Dabei überschlug sich das Flugzeug bei geringer Geschwindigkeit und landete auf dem Dach. Der Pilot blieb unverletzt und konnte durch Passanten aus dem Flugzeug befreit werden. «Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden», schreibt die Kantonspolizei St.Gallen. Die örtliche Feuerwehr wurde zur Sicherung der Unfallstelle aufgeboten. Nach jetzigen Erkenntnissen sind keine Flüssigkeiten ausgelaufen. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST hat eine Untersuchung zur Klärung des Vorfalls eröffnet. Quelle: ‘Tagblatt‘.

Pilot beim Landen zu schnell

Schockmoment auf der Wasserkuppe: Bei einem Flugunfall ist am Sonntagnachmittag ein Segelflugzeug auf die angrenzende Landesstraße geraten. Verletzt wurde niemand. Der Pilot war offenbar viel zu schnell. Der Unfall ging glücklicherweise glimpflich aus: Niemand wurde verletzt. Einzig der Sachschaden am Flieger fällt mit gut 100.000 Euro hoch aus. Dass keiner – auch nicht der Pilot, der allein in dem Zweisitzer saß, – zu Schaden gekommen ist, das sei ein Glücksfall, betont der neue Leiter der Flugschule, Lukas Schmidt-Nentwig. „Im Straßenverkehr würde man von einem Alleinunfall sprechen.“ Doch der Schrecken sitzt tief, etwa bei Harald Jörges, dem ehemaligen Flugschulleiter. Er war am Sonntag als Fluglehrer auf dem Berg tätig und hat den Unfall aus einem Flugzeug heraus aus der Luft beobachtet. Der Pilot war kein Flugschüler, er sei bereits ausgebildet worden, habe also eine Fluglizenz. Er habe am Sonntag eines der 16 Flugzeuge, die der Flugschule gehören, gechartert.

Beim Landen habe er einen „unglücklichen Fehler“ gemacht, erklärt Schmidt-Nentwig. „Er ist beim Landeanflug zu hoch und zu schnell gewesen.“ Und Jörges konkretisiert: „Der Pilot hat statt des Bremshebels den verkehrten Hebel gezogen, vermutlich, weil er zuvor immer andere Flugzeugtypen geflogen ist. Wie bei Autos gibt es eben bei den Hebeln Unterschiede. Deshalb war er noch viel zu schnell und ist ungebremst auf die Landebahn zugeflogen. Es war letztendlich menschliches Versagen.“

Flugschulleiter kritisiert Pilot nach Unfall auf der Wasserkuppe
Das Segelflugzeug sei durch zwei Fangnetze abgebremst worden. Doch es handelte sich um ein großes und mit 750 Kilogramm ein schweres Modell. „Wäre er ein Segelflugzeug mit 500 Kilogramm geflogen und hätte nur noch 50 Stundenkilometer drauf gehabt, hätten die Netze gehalten“, erklärt Jörges. Doch durch die Geschwindigkeit von geschätzt 150 Stundenkilometern seien beide Netze gerissen. Der Flieger ist über die Landebahn hinaus gerollt und auf der Landesstraße zum Stehen gekommen. Die L 3068 verläuft über die Wasserkuppe am Rande des Sonderflugplatzes. Normalerweise fahren Autos, Motorrad- und Fahrradfahrer auf der Straße, auf dem nahegelegenen Gehweg laufen Fußgänger. „Das hätte schlimmer ausgehen können“, sagt Jörges.

60 Starts und Landungen wurden am Sonntag durchgeführt, „alle waren unkritisch, bis auf diese“, erklärt der neue Flugschulleiter Schmidt-Nentwig. „Solche Unfälle passieren sehr selten.“ Letztlich sei man – so wie auch im Straßenverkehr – vor einem Unfall nie gefeit. „Ganz vermeiden lässt sich so etwas nicht“, so der 30-Jährige. Die Fangnetze, die nach dem tödlichen Unfall 2018 freiwillig aufgestellt worden waren und für mehr Sicherheit für Segelflieger sorgen sollten, hätten sich in diesem Fall aber ein Stück weit bewährt und den Flieger abgebremst. Harald Jörges betont: „So etwas darf nicht mehr passieren.“ Er erklärt, es werde nun nachgebessert. Ein zusätzlicher, stärkerer Fangzaun sei bestellt worden und die Landebahn für Segelflieger werde von 500 auf eine Länge von 700 Metern verlängert. Laut Polizei wird die genaue Unfallursache von den zuständigen Aufsichtsbehörden ermittelt. Quelle: ‘Fuldaer Zeitung‘.

Segelflieger landet ungewollt auf Straße

Bei einem Trainingsflug ist ein Segelflieger ungewollt auf einer Straße an der Wasserkuppe gelandet. Der Pilot hatte die Landebahn verpasst. Beim Landeanflug auf der Wasserkuppe bei Poppenhausen (Fulda) ist am Sonntagnachmittag ein Pilot mit seinem Segelflieger über die Landebahn hinausgeschossen und erst auf einer angrenzenden Straße zum Stehen gekommen. Nach Polizeiangaben geriet der Segelflieger bei dem Trainingsflug in ein Fangnetz und wurde von diesem abgebremst. Der Flieger kam laut Polizei einige Meter weiter auf der Landstraße 3068 zum Stehen. Ein Auto war zu dieser Zeit nicht in der Nähe, sodass niemand zu Schaden kam. Der Pilot blieb ebenfalls unverletzt.

Landesstraße und Zufahrtsstraßen gesperrt
Die L3068 musste zwischen der Abzweigung zur Bundesstraße 284 und Abtsroda in beiden Richtungen wegen der Bergungsarbeiten für zwei Stunden gesperrt werden. Auch die Zufahrtsstraßen zur Wasserkuppe wurden gesperrt. Wie genau es zu der misslungenen Landung kam, ist laut Polizei noch unklar. An dem Flieger, der der Flugschule Wasserkuppe gehört, entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Unfall im Jahr 2018
Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits im Oktober 2018 gegeben damals mit tödlichem Ausgang. Die Maschine eines Piloten schoss auf dem Flugplatz auf der Wasserkuppe über die Landebahn hinaus, eine Frau und ihre zwei Kinder aus Sinntal-Schwarzenfels (Main-Kinzig) wurden auf einem Gehweg erfasst und getötet. Der Pilot musste sich daraufhin vor Gericht verantworten. Er wurde zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Quelle: ‘Hessenschau’.

Leichtflugzeug gelingt Notlandung am Strand

Weil in der Luft offenbar der Motor des Flugzeugs ausfiel, setzte ein Pilot in der Nähe von Sydney auf einem Strand auf. An Bord waren auch seine Frau und sein einjähriges Kind. Ein Kleinflugzeug ist im australischen Sydney auf einem Strand notgelandet. Das berichtet unter anderem die australische Nachrichtenagentur Australian Associated Press. An Bord befanden sich demnach ein 26 Jahre alter Pilot und seine 30 Jahre alte Frau mit ihrem gemeinsamen einjährigen Kind. Alle blieben unverletzt. Der Pilot musste das Flugzeug offenbar notlanden, weil der Motor ausgefallen war. Am Collaroy Beach in einem nördlichen Vorort Sydneys sei gerade Ebbe gewesen, sodass der Pilot viel Platz für die Landung der einmotorigen »Tecnam P2008« hatte, hieß es bei ABC. Da in Australien Herbst ist und die Temperaturen kühl sind, seien zudem kaum Menschen an dem Strand gewesen. »Sonst hätte die Landung in einer Katastrophe enden können«, sagte David Stubbs vom medizinischen Rettungsdienst. Quelle: ‘Der Spiegel‘ und ‘ABC‘.