Schlagwort-Archive: Notlandung

Notlandung im Maisacker überstanden

Da waren die Schutzengel wieder fleißig: Nachdem ein Kleinflugzeug am Samstag bei St. Andrä im Lavanttal auf einem Maisacker notlanden hatte müssen, konnten der Pilot (58) und eine Passagierin (42), beide aus Wien, samt einem kleinen Hund selbst aus dem Wrack kraxeln. Sie waren zum Glück unverletzt geblieben. Das in St. Marein gestartete Flugzeug war gegen 14 Uhr bei St. Andrä im Lavanttal offenbar in Turbulenzen geraten. Dem erfahrenen Piloten gelang es noch, über eine Siedlung zu fliegen und anschließend auf einem Maisacker notzulanden. Das Kleinflugzeug kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. „Als die Polizei eintraf, waren der Pilot und die Passagierin, die eine kleine Französische Bulldogge mithatte, bereits selbstständig und unverletzt ausgestiegen“, heißt es bei der Polizei. Das Kleinflugzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und zum Flugplatz St. Marein gebracht, wo der Besitzer des Flugzeuges einen Standplatz hat. Quelle: ‘Krone.at‘.

Flugzeugschlepp kollidiert mit Modellflieger

Schreckmoment in der Luft: Nach einem Zusammenstoß mit einem Modellflieger müssen zwei Flugzeuge nahe Darmstadt notlanden. Nach der Notlandung einer Propellermaschine auf dem Flugplatz Reinheim nahe Darmstadt wegen einer Kollision mit einem Modellflugzeug laufen die Ermittlungen zur Ursache. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist an der Untersuchung beteiligt. Am Samstagnachmittag, 25. September 2021 war die einmotorige Propellermaschine mit einem Segelflugzeug im Schlepptau nahe Otzberg im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit einem Modellflugzeug zusammengestoßen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. In dem Flieger saß der 56jährige Pilot – im Segelflieger ein 42jähriger Pilot und ein zehnjähriges Kind. An der Propellermaschine entstand ein Schaden von rund 10’000 Euro, am Modellflugzeug von etwa 1’500 Euro. Verletzt wurde laut Polizei Darmstadt bei dem Zusammenstoß niemand.

Laut ersten Erkenntnissen ist die einmotorige Maschine vom Flugplatz Reinheim nahe Darmstadt gestartet, um ein Segelflugzeug zu schleppen. Kurz nach dem Start kam es über der Gemeinde Otzberg/Ober-Klingen zu einem Zusammenstoß zwischen dem Schleppflugzeug und einem Modellflugzeug.

Reinheim bei Darmstadt: Motorflugzeug und Segelflieger müssen notlanden
Dabei wurde nach Angaben der Polizei Darmstadt das linke Leitwerk des Motorflugzeuges teilweise abgerissen. Gedankenschnell klinkte der 56-jährige Pilot der Maschine den Segelflieger aus und landete kurze Zeit auf dem Flugplatz Reinheim. Auch der 42-jährige Pilot des Segelfliegers, in dem auch ein zehnjähriges Kind saß, schaffte die Landung ohne größere Probleme. Der Besitzer des Modellflugzeuges, das offenbar in Groß-Bieberau gestartet wurde und eine Spannweite von 1.60 Meter hatte, wurde ermittelt. Quelle: ‘OP-online.de‘. (Symbol-) Foto: Jürgen Miebs.

Fahrwerk liess sich nicht ausfahren

Zwei Personen befanden sich an Bord eines Mooney-Kleinflugzeuges, welches am Freitagabend, 10. September, auf dem Orange Municipal Airport von der Landebahn gerutscht war. Nach Angaben der Feuerwehr von Orange blieben der Pilot und der Passagier des Flugzeugs unverletzt, sie verließen das Flugzeug, bevor Hilfe eintraf. Nach einem Aufruf um 18.00 Uhr eines auf dem Rumpf gelandeten Kleinflugzeuges an die Leitstelle von Shelburne wurden alle diensthabenden und nicht diensthabenden Mitarbeiter zu Hilfe aufgerufen. Der Pilot erklärte den Beamten, dass sich das Fahrwerk bei dem Landeversuch nicht ausfahren ließ, und er eine kontrollierte Landung ohne Fahrwerk versuchen musste. Die Hilfskräfte verbrachte danach Stunden damit, das Flugzeug mit Stützen und Airbags aufzurichten. Sie unterstützen das Abschleppunternehmen beim Abtransport des Flugzeuges von der Landebahn. Quelle: ‘22News WWLP.com’.

Gelungene Notlandung

Das ist gerade noch mal gut gegangen: Am Samstagnachmittag um 16 Uhr flog ein 64-jähriger Pilot mit seinem Kleinflugzeug vom Flugplatz Bad Ragaz Richtung Flugplatz Wangen. Während des Flugs kam es zu technischen Problemen, weshalb der Pilot im Gebiet Burst in Reichenburg auf einer Wiese eine Notladung machen musste. Die Notlandung des im Kanton St. Gallen immatrikulierten Flugzeugs verlief ohne Probleme, es wurde niemand verletzt.

Umstände werden untersucht
Für die Sicherung des Flugzeugs standen die Kantonspolizeien Schwyz St. Gallen, die Feuerwehr Reichenburg und die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon im Einsatz. Die Umstände, die zur Notlandung geführt haben, werden nun durch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht. Quelle: ‘Linth24‘. Bild: Stefan Grüter.

Kleinflugzeug muss notlanden

Der Pilot (65) eines Kleinflugzeugs kam am Freitagmittag bei Kirchberg mit dem Schrecken davon: Weil der Motor seiner Cessna “175 H” ausfiel, musste der Mann die Maschine auf einem Feld im Ortsteil Burkersdorf notlanden. Der Deutsche war am Donnerstag gegen 12 Uhr vom Flugplatz in Zwickau zu einem Rundflug gestartet. Nach etwa 20 Minuten bemerkte er, dass der Motor kein Gas mehr annahm. Quelle: ‘Tag24‘.

Seilriss an der Winde

In Günterode im Landkreis Eichsfeld ist am Mittwochabend, 25. August, ein Segelflugzeug notgelandet. Die Situation ging glücklicherweise glimpflich aus. Wie die Feuerwehr Günterode mitteilt, ereignete sich der Vorfall am Flugplatz Günterode. Laut Polizeiangaben wurde der Flieger mit einer Winde gestartet. Das Manöver lief leider nicht wie geplant. Wie der MDR schreibt, riss beim Windestart das Seil. Da der Segelflieger noch nicht die erforderliche Mindesthöhe erreicht hatte, musste er den geplanten Flug sofort abbrechen und notlanden. Dabei kam es zu Komplikationen. Beim Versuch, das Flugzeug sicher auf den Boden zu bringen, stieß das Luftfahrzeug mit einem Verkehrsschild zusammen. Die zweiköpfige Crew, die laut MDR-Angaben an Bord war, wurde aber nicht verletzt, allerdings entstand am Flugzeug erheblicher Schaden. Quelle: ‘Tag24.de‘.

Doppeldecker überschlägt sich

Im Aargau musste am Sonntag, 5. September, ein Doppeldecker zu einer Notlandung ansetzen. Dabei überschlug sich die Maschine – der 51-jährige Pilot blieb unverletzt. Der Flug von Beromünster LU hätte eigentlich zum Flugfeld Birrfeld AG geführt. Doch während dem Flug stellte der Pilot (51) einen Leistungsabfall des Motors fest. Er entschloss sich daher für eine Notlandung. Laut der Kantonspolizei Aargau überschlug sich die Maschine beim Landemanöver. Der Pilot blieb unverletzt. Er wurde dennoch zur näheren Abklärung in Spitalpflege verbracht. Die Ursache des Leistungsabfalls ist bislang unbekannt. Quelle: ‘Blick‘.

Notlandung nach Hagelschlag

Am Sonntag, 15. August musste eine einmotorige Cessna auf dem Flug von Nürnberg in die Schweiz bei Ludwigsburg eine Notlandung durchführen. Das teilt die Polizei mit. Die beiden Schweizer Staatsangehörigen, der 64-jährige Pilot und sein 32-jähriger Sohn, blieben dabei unverletzt. Durch den Hagelschaden und die Notlandung entstand an der Cessna Totalschaden in Höhe von rund 110.000 Euro. Quelle: ‘Schwäbische‘.

Notlandung auf einem Rad

Am Mittwoch, 11. August 2021, kam es auf der Piste 26 des EuroAirports Basel-Mulhouse zu einer Notlandung mit unserer Piper Archer HB-PQL. Der Fluglehrer und Flugschüler an Bord der HB-PQL starteten zunächst ohne besondere Auffälligkeiten in Basel zur Durchführung eines Schulungsfluges mit dem Ziel Schupfart, um dort einige «touch-and-goes» durchzuführen. Einige Sekunden nach dem ersten und notabene vorbildlich sanften «touch-and-go» in Schupfart, bei welchem lediglich trotz Einsatzes des rechten Fusses ein gewisser Drall nach links auffiel, wurde die Crew der HB-PQL dann via Funk von Schupfart darüber informiert, dass das linke Rad, der linke «strut» und die linke Bremse (nachfolgend wird zugunsten der Leserlichkeit lediglich vom linken Rad gesprochen) fehlen würden. Die Crew der HB-PQL bestätigte zunächst den Erhalt der Meldung und führte in der Folge einen weiteren Anflug – selbstredend ohne Landung – in Schupfart durch, um sich während eines low passes über der Piste von den auf dem Flugplatz anwesenden Piloten das Fehlen des linken Rades bestätigen zu lassen.

Umgehend nach dem low pass in Schupfart setzte die Crew der HB-PQL Kurs in Richtung Basel und informierte den Tower über die beabsichtigte Rückkehr mit fehlendem linken Rad. Nach einem weiteren low pass über der Piste 15 in Basel zur nochmaligen Vergewisserung über das Fehlen des Rades und zur Bestätigung, dass das in Flugrichtung linke Rad fehlte, kreiste die HB-PQL einige Minuten über dem «Echo-Point», um das Vorgehen während der bevorstehenden Notlandung auf der Piste 26 zu besprechen. Die Notlandung war schliesslich exzellent durchdacht und verlief glücklicherweise einwandfrei, sodass auch die bereitstehende Feuerwehr lediglich zu Abschleppzwecken eingesetzt werden musste und sowohl der Fluglehrer als auch der Flugschüler die Maschine unverletzt verlassen konnten. Der Schaden am Flugzeug beläuft sich auf rund CHF 35’000.-.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit hervorheben, dass sich sowohl der Fluglehrer als auch der Flugschüler während dieser gesamten Ausnahmesituation höchst professionell verhalten haben. Beide blieben ruhig und besonnen, behielten die Übersicht, handelten gemäss nachvollziehbaren und strukturierten Gedankengängen und vermieden Panik in allen Situationen – dies verdient Respekt und Hochachtung und ist gleichzeitig die einzige Art und Weise, wie mit einer solchen Situation umzugehen ist. Der- oder demjenigen, der sich für den genauen Ablauf im Cockpit interessiert, sei folgendes Video empfohlen

Nun aber zum zweiten Punkt, den es hervorzuheben gilt: Das linke Rad ging auf dem Weg von Basel nach Schupfart verloren, womit auch der erste Landeanflug bereits ohne linkes Rad erfolgte und was auch den Drall nach links trotz Einsatzes des rechten Fusses zwischen dem Aufsetzen und dem erneuten Abheben erklärt. Zur Befestigung des Rades dient ein Radbolzen, den unsere Maintenance gemäss dem Piper Maintenance Manual alle 100 Flugstunden zu kontrollieren hat und dies auch tut. Somit drängt sich der schier unerschütterliche Verdacht auf, dass seit der letzten 100-Stunden-Kontrolle der HB-PQL eine derart harte Landung stattgefunden haben muss, welche diesen Radbolzen anzureissen vermochte, sodass sich das linke Rad schliesslich letzten Mittwoch während des Fluges verabschiedete und glücklicherweise niemanden erschlagen hat. Schuldzuweisungen bezüglich der (über)harten Landung sind hier nicht angebracht und wenig nützlich. Allerdings muss sich diejenige Pilotin oder derjenige Pilot, der diese (über)harte Landung nicht gemeldet, sondern vielmehr während des Abschlusses der Reservation unter der Rubrik «Troubles and Observations» «NIL» (= «nothing is listed») angekreuzt hat, gewisse Vorwürfe gefallen lassen.

Wie dem auch sei, es bleibt uns nichts anderes übrig, als vorwärts zu schauen und Lösungen zu finden, die einen weiteren solchen Vorfall ausschliessen. Namentlich wurden bereits alle Radbolzen unserer Piper-Flotte kontrolliert und wir beabsichtigen, in Kürze alle unsere Flugzeuge mit g-Kräftemessern auszurüsten, welche die Belastungen aufzeichnen und bei allfälligen Überbelastungen direkt unsere Maintenance informieren. Quelle: ‘Newsletter der Flugschule Basel‘. Zusätzliche Fotos.

Kleinflugzeug landet auf Highway

Auf der Interstate 5 bei San Diego ist ein Kleinflugzeug notgelandet. Es gab mehrere Leichtverletzte und massive Staus auf der Autobahn. Ein Kleinflugzeug hat in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien für Chaos gesorgt. Offenbar aufgrund technischer Probleme landete der Pilot einer Piper PA-32 am Dienstag auf dem Highway Interstate 5 nördlich der Metropole. Bei der Notlandung touchierte er mehrere Autos, verletzte dabei einige Insassen und krachte dann in die Trennwand zwischen den Fahrbahnen, wo er zum Stehen kam. Zwei Leichtverletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Pilot und sein Mitreisender blieben laut Autobahnpolizei unverletzt. Ein Autofahrer dokumentierte die Landung der Piper. Der Flieger war gegen Mittag vom Flughafen Montgomery-Gibbs gestartet. Der Pilot soll ursprünglich geplant haben, auf einem Feld zu landen, wich aber dann auf die Autobahn aus. Dane und Sarah Tribett aus Austin im US-Bundesstaat Texas wollten eigentlich in San Diego ihren achten Hochzeitstag feiern, als ihr Pkw von der Piper gerammt wurde. »Plötzlich sahen wir das Flugzeug direkt vor uns«, sagte Sarah Tribett dem Sender KSWB-TV. »Wir waren außer uns vor Angst.« Die Leute im Auto hinter ihnen hätten berichtet, dass der Flieger buchstäblich auf ihrem Autodach gelandet sei. Das Innere des Wagens sei voller Treibstoff und zerbrochenem Glas gewesen. Ein Teil der Tragfläche des Kleinflugzeugs brach bei der Landung ab. Die Autobahn musste für mehr als vier Stunden gesperrt werden, die Piper wurde abtransportiert. Die Bundesluftfahrtbehörde FAA erklärte, in dem Fall würden die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: ‘Der Spiegel‘.

Rad verloren

Ein Ultraleicht-Flugzeug musste notlanden, weil es ein Rad verloren hatte. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Ein Ultraleichtflugzeug ist am Freitagvormittag auf dem Finther Flugplatz, dem Layenhof-Gelände, notgelandet. Der 45-jährige Pilot und seine Begleitperson blieben unverletzt. Gegen 11 Uhr hatte ein Mitarbeiter des Towers über Funk die Notfallmeldung des Flugzeuges erhalten, das sich im Anflug auf den Finther Flugplatz befand. Der Pilot war zuvor in Finthen gestartet, um zum Flughafen Siegerland bei Rennerod im Westerwald zu fliegen. „Kurz vor der Landung bemerkte der Mann offenbar, dass sein Flugzeug ein Rad verloren hatte. Daher startete er statt zu landen durch und flog nach Finthen zurück“, erklärt Matthias Bockius von der Pressestelle der Polizei auf Anfrage dieser Zeitung.

Wegen des verlorenen Rades bestand hohe Unfallgefahr für die Landung in Finthen. Daher alarmierte der Lotse im Tower auf dem Layenhof die Feuerwehr Mainz, dass eine Notlandung bevorstehe. Daraufhin rückten die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Finthen unter der Einsatzleitung von Marius Dick mit insgesamt 21 Mann und in sechs Fahrzeugen aus und brachten sich auf dem Flugplatz in Stellung. Auch ein Notarzt und zwei Rettungswagen waren vor Ort, um bei einem möglichen Unfall sofort eingreifen zu können. Glücklicherweise konnte der Pilot das Ultraleichtflugzeug des Typs FK9 aber sicher zu Boden bringen. Beide Insassen wurden vom Rettungsdienst betreut, waren aber wohlauf. Von dem Flugzeug sei keine weitere Gefahr ausgegangen, daher konnte es von Mitarbeitern des Flugplatzes von der Landebahn geholt werden. Die Landesbahn konnte nach wenigen Minuten wieder freigegeben werden. Quelle: ‘Allgemeine Zeitung‘.

Pilot landet mit Flugzeug im Maisfeld

Glück im Unglück hatte am Samstag ein 68-jähriger Pilot im Landkreis Deggendorf, der mit seinem Ultraleichtflugzeug eigentlich auf dem Flug nach Dresden war. Doch Hunderte Kilometer vor seinem Ziel, musste er seine Maschine bereits in Plattling zu Boden bringen. Seinem fliegerischen Können ist es zu verdanken, dass nur ein geringer Sachschaden entstand. Nachdem der laut Polizei erfahrene Pilot sein Flugzeug in Eggenfelden aufgetankt hatte, geriet er gegen 13.40 Uhr im Bereich Plattling in Schwierigkeiten. Über den Bayerischen Wald wollte er in den Steigflug gehen, doch er bemerkte, dass der Motor an Leistung verlor. Deshalb nahm der 68-Jährige bereits Kontakt mit dem nächsten Flugplatz in Stauffendorf auf und versuchte diesen anzusteuern. Da der Pilot aber feststellte, dass er die dortige Landebahn nicht mehr erreichen werde, brachte er das Flugzeug in einem Maisfeld bei der Ortschaft Rohr kontrolliert zu Boden. Der Pilot blieb dabei unverletzt. An seiner Maschine und am Maisfeld entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 600 Euro.

“Aufgrund der mannshohen Maispflanzen gestaltete es sich äußerst schwierig, das Flugzeug zu lokalisieren”, heißt es im Polizeibericht. Zur Unterstützung wurde deswegen die Freiwillige Feuerwehr Stephansposching mit deren Drohne angefordert. Von dem nur etwa 300 Kilogramm leichten Flugzeug wurden die Flügel abmontiert, um anschließend mit dem Besitzer in einem Anhänger die Heimreise antreten zu können. Quelle: ‘pnp.de‘.

Boeing Stearman muss notlanden

Der Pilot eines Doppeldeckers der Marke „Boeing Stearman“ ist am Sonntag, den 4. Juli, auf einer Wiese zwischen Werben und Räbel notgelandet. Eigentlich wollte er zu einer Veranstaltung für amerikanische Flug- und Fahrzeuge in Brandenburg.

So hatte sich der 53-jährige Pilot aus Hamburg sein Wochenende sicher nicht vorgestellt. In der Altmark, in der Nähe von Werben, musste er am Sonntag, den 4. Juli gegen 13 Uhr, mit seinem alten Doppeldecker der Marke „Boeing Stearman“ eine Sicherheitslandung durchführen. Der Pilot teilte mit, dass das Flugzeug eine Motorstörung beziehungsweise ein Motorenproblem hatte. Demzufolge suchte er eine geeignete Stelle zum Landen. Dabei unterschätzte er aber die Höhe der Gräser, so ein Sprecher des Polizeireviers Stendal. Der Pilot und der 26-jährige Mitinsasse des Fliegers blieben unverletzt. Das Flugzeug selbst wurde leicht beschädigt, die Bergung erfolgte in eigener Zuständigkeit. Die Feuerwehren aus Werben, Behrendorf und Giesenslage sind vorsorglich alarmiert worden und waren mit vier Fahrzeugen und 20 Kameraden vor Ort. Des Weiteren kamen ein Rettungshubschrauber des ADAC und der Rettungshubschrauber der Bundeswehr SAR zum Einsatz. Deren Einsatz konnte aber kurzfristig wieder abgebrochen werden.

Veranstaltung für amerikanische Flugzeuge
Wie ein Sprecher des Polizeireviers Stendal mitteilte, war der Pilot mit seinem Insassen auf dem Weg zum Flugplatz Bienenfarm in Paulinenaue in Brandenburg. Dort fand am Wochenende das “Stearman & Friends” statt. Das ist ein Typentreffen für die Boeing Stearman aus den USA sowie für alle anderen US-Klassiker. Quelle: ‘Volksstimme‘.

Segelflugzeug-Bruchlandung

Ein 34jähriger aus Hannover hat am Samstagabend eine Bruchlandung in Lofer im Salzburger Pinzgau verletzt überstanden. Der Mann war im Bereich Chiemsee in Bayern gestartet und wollte in Richtung Zell am See und wieder retour fliegen. Im Grenzgebiet zwischen Waidring (Tirol) und Lofer verlor er stark an Thermik und entschied sich für eine Notlandung. Das Fluggerät setzte steil auf und zerbrach in mehrere Teile, berichtete die Polizei. Der Deutsche geriet kurz nach 20.00 Uhr in Turbulenzen. Herbeigeeilte Retter fanden den Verletzten im Flugzeug sitzend und gesichert. Er war ansprechbar und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Salzburg. Quelle: ‘Die Presse‘.

Segelflieger im Getreidefeld

Glimpflich ging die Außenlandung eines jungen Piloten mit seinem Segelflieger in einem Getreidefeld nördlich von Bernhof (Gemeinde Gleiritsch) am Samstag aus. Der Pilot hatte das Cockpit unverletzt verlassen, wie sich später herausstellte. Im Normalfall meistern Segelflieger Außenlandungen auf Feld oder Wiese problemlos. Bei hochstehendem Getreide und dem nach links abfallenden Feld in Bernhhof war die Aktion wahrscheinlich etwas kniffliger.

Der von Eichstätt aus gestartete Segler nahm erst Kurs in Richtung Bayerischer Wald und wollte von da aus in einem Dreieckskurs weiter Richtung Thüringer Wald, um dann etwa auf der Höhe Hof wieder in Richtung Eichstätt zu fliegen. Aufgrund mangelnder Thermik musste der Pilot über dem Gemeindegebiet Gleiritsch eine ungewollte Außenland einleiten. Er ging in einem Getreidefeld bei Bernhof herunter. Der Segler war von außen kaum zu sehen.

Da die Pilotenkabine leer war, sich aber niemand in der Nähe des Flieger aufhielt und keiner wusste, ob es einen Verletzten gegeben hatte, wurde vorsichtshalber die Oberviechtacher Polizei informiert, die sich um den Fall kümmerte. Das Segelflugzeug ist in der Zwischenzeit zerlegt worden, so dass der Rumpf und die abnehmbaren Tragflächen einzeln aus dem Getreidefeld getragen werden konnten. Ob ein Schaden am Segler entstand, konnte noch nicht ermittelt werden, der Schaden am Getreidefeld hält sich in Grenzen. Quelle: ‘onetz.de‘.

Bruchlandung mit Segelflugzeug

Ein Pilot aus Amberg hat die Bruchlandung mit seinem Segelflieger am Sonntag mit leichten Verletzungen überstanden. Der Flieger war im Straßengraben neben der B15 aufgeschlagen und wurde dabei komplett zerstört. Bei der Bruchlandung seines Segelflugzeugs im Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist am Sonntag der Pilot leicht verletzt worden. Der 48-Jährige war offenbar in Amberg zu einem Rundflug gestartet und hatte dann den Aufwind verloren, wie die Polizei in Neustadt am Montagmorgen auf Anfrage mitteilte. Der anschließende Versuch des Piloten, eine sogenannte Außenlandung auf einem freien Feld durchzuführen, missglückte. Stattdessen schlug das Segelflugzeug nahe der Ortschaft Eppenreuth unmittelbar neben der Bundesstraße 15 auf dem Boden auf.

Pilot leicht verletzt
Dabei zog sich der Pilot leichte Verletzungen zu. Er wurde zur Beobachtung ins Klinikum Weiden gebracht. An dem Segelflieger entstand bei der Landung im Straßengraben der Polizei zufolge Totalschaden. Die Bundesstraße 15 war am Sonntag während der Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt. Quelle: ‘Bayerischer Rundfunk‘.

Ein Segelflugzeug fällt in Garten

In Vinon-sur-Verdon stürzte ein Segelflugzeug im Garten eines Privathauses auf einen Teil des Briefkastens, vor dem der Besitzer wenige Minuten zuvor noch gestanden hatte. Der 82jährige Pilot mit 30 Jahren Segelflugerfahrung war geschockt, aber unverletzt. Der Sturz könnte auf menschliches Versagen zurückzuführen sein, da das Segelflugzeug sein Schleppflugzeug ausklinkte, bevor es hoch genug war. Das Flugzeug stürzte durch die Baumkronen, machte eine Vierteldrehung und prallte gegen einen großen Ast, wobei ein Flügel in der Mitte geknickt wurde. Die Gendarmerie-Brigade von Rians wurde vom Flugplatz alarmiert und das Büro für Flugtransportuntersuchungen und -analysen wurde zu Ermittlungen gerufen. Glücklicherweise gab es nur Materialschaden und keine Verletzungen. Quelle: ‘VarMatin‘.

Notlandung im Getreidefeld

Bei einer Notlandung in einem Getreidefeld an der Derner Straße bei Kamen ist der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges am Samstagmorgen leicht verletzt worden. Der 47-Jährige habe beim Landeanflug auf den Segelflugplatz Kamen-Heeren offenbar ein technisches Problem gehabt, teilten Polizei und Feuerwehr am Samstag mit. Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Das verunfallte Flugzeug: Beim Landeanflug hat es anscheinend ein technisches Problem gegeben. Der Mann aus Schwerte habe nach der Landung noch selbstständig aus der motorisierten Propellermaschine aussteigen können und einen Notruf abgesetzt. Er sei notärztlich versorgt und anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Quelle: ‘T-online‘.

Kleinflugzeug überschlägt sich

Am Dienstagmorgen musste ein Kleinflugzeug auf einem Feld in der Nähe von Bad Ragaz notlanden. Dabei hat sich das Flugzeug überschlagen. Der Pilot blieb unverletzt und konnte von Passanten aus der Kabine befreit werden. Am 2. Juni, kurz nach 8:30 Uhr, hat ein Kleinflugzeug vom Typ Brändli BX-2 (Cherry) auf einem Feld an der Loisstrasse notlanden müssen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 59-jährige Pilot aus dem Kanton Graubünden war kurz vorher alleine vom Flughafen Bad Ragaz gestartet, als er aus zurzeit unbekannten Gründen in einem Feld notlanden musste. Dabei überschlug sich das Flugzeug bei geringer Geschwindigkeit und landete auf dem Dach. Der Pilot blieb unverletzt und konnte durch Passanten aus dem Flugzeug befreit werden. «Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden», schreibt die Kantonspolizei St.Gallen. Die örtliche Feuerwehr wurde zur Sicherung der Unfallstelle aufgeboten. Nach jetzigen Erkenntnissen sind keine Flüssigkeiten ausgelaufen. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST hat eine Untersuchung zur Klärung des Vorfalls eröffnet. Quelle: ‘Tagblatt‘.

Pilot beim Landen zu schnell

Schockmoment auf der Wasserkuppe: Bei einem Flugunfall ist am Sonntagnachmittag ein Segelflugzeug auf die angrenzende Landesstraße geraten. Verletzt wurde niemand. Der Pilot war offenbar viel zu schnell. Der Unfall ging glücklicherweise glimpflich aus: Niemand wurde verletzt. Einzig der Sachschaden am Flieger fällt mit gut 100.000 Euro hoch aus. Dass keiner – auch nicht der Pilot, der allein in dem Zweisitzer saß, – zu Schaden gekommen ist, das sei ein Glücksfall, betont der neue Leiter der Flugschule, Lukas Schmidt-Nentwig. „Im Straßenverkehr würde man von einem Alleinunfall sprechen.“ Doch der Schrecken sitzt tief, etwa bei Harald Jörges, dem ehemaligen Flugschulleiter. Er war am Sonntag als Fluglehrer auf dem Berg tätig und hat den Unfall aus einem Flugzeug heraus aus der Luft beobachtet. Der Pilot war kein Flugschüler, er sei bereits ausgebildet worden, habe also eine Fluglizenz. Er habe am Sonntag eines der 16 Flugzeuge, die der Flugschule gehören, gechartert.

Beim Landen habe er einen „unglücklichen Fehler“ gemacht, erklärt Schmidt-Nentwig. „Er ist beim Landeanflug zu hoch und zu schnell gewesen.“ Und Jörges konkretisiert: „Der Pilot hat statt des Bremshebels den verkehrten Hebel gezogen, vermutlich, weil er zuvor immer andere Flugzeugtypen geflogen ist. Wie bei Autos gibt es eben bei den Hebeln Unterschiede. Deshalb war er noch viel zu schnell und ist ungebremst auf die Landebahn zugeflogen. Es war letztendlich menschliches Versagen.“

Flugschulleiter kritisiert Pilot nach Unfall auf der Wasserkuppe
Das Segelflugzeug sei durch zwei Fangnetze abgebremst worden. Doch es handelte sich um ein großes und mit 750 Kilogramm ein schweres Modell. „Wäre er ein Segelflugzeug mit 500 Kilogramm geflogen und hätte nur noch 50 Stundenkilometer drauf gehabt, hätten die Netze gehalten“, erklärt Jörges. Doch durch die Geschwindigkeit von geschätzt 150 Stundenkilometern seien beide Netze gerissen. Der Flieger ist über die Landebahn hinaus gerollt und auf der Landesstraße zum Stehen gekommen. Die L 3068 verläuft über die Wasserkuppe am Rande des Sonderflugplatzes. Normalerweise fahren Autos, Motorrad- und Fahrradfahrer auf der Straße, auf dem nahegelegenen Gehweg laufen Fußgänger. „Das hätte schlimmer ausgehen können“, sagt Jörges.

60 Starts und Landungen wurden am Sonntag durchgeführt, „alle waren unkritisch, bis auf diese“, erklärt der neue Flugschulleiter Schmidt-Nentwig. „Solche Unfälle passieren sehr selten.“ Letztlich sei man – so wie auch im Straßenverkehr – vor einem Unfall nie gefeit. „Ganz vermeiden lässt sich so etwas nicht“, so der 30-Jährige. Die Fangnetze, die nach dem tödlichen Unfall 2018 freiwillig aufgestellt worden waren und für mehr Sicherheit für Segelflieger sorgen sollten, hätten sich in diesem Fall aber ein Stück weit bewährt und den Flieger abgebremst. Harald Jörges betont: „So etwas darf nicht mehr passieren.“ Er erklärt, es werde nun nachgebessert. Ein zusätzlicher, stärkerer Fangzaun sei bestellt worden und die Landebahn für Segelflieger werde von 500 auf eine Länge von 700 Metern verlängert. Laut Polizei wird die genaue Unfallursache von den zuständigen Aufsichtsbehörden ermittelt. Quelle: ‘Fuldaer Zeitung‘.

Segelflieger landet ungewollt auf Straße

Bei einem Trainingsflug ist ein Segelflieger ungewollt auf einer Straße an der Wasserkuppe gelandet. Der Pilot hatte die Landebahn verpasst. Beim Landeanflug auf der Wasserkuppe bei Poppenhausen (Fulda) ist am Sonntagnachmittag ein Pilot mit seinem Segelflieger über die Landebahn hinausgeschossen und erst auf einer angrenzenden Straße zum Stehen gekommen. Nach Polizeiangaben geriet der Segelflieger bei dem Trainingsflug in ein Fangnetz und wurde von diesem abgebremst. Der Flieger kam laut Polizei einige Meter weiter auf der Landstraße 3068 zum Stehen. Ein Auto war zu dieser Zeit nicht in der Nähe, sodass niemand zu Schaden kam. Der Pilot blieb ebenfalls unverletzt.

Landesstraße und Zufahrtsstraßen gesperrt
Die L3068 musste zwischen der Abzweigung zur Bundesstraße 284 und Abtsroda in beiden Richtungen wegen der Bergungsarbeiten für zwei Stunden gesperrt werden. Auch die Zufahrtsstraßen zur Wasserkuppe wurden gesperrt. Wie genau es zu der misslungenen Landung kam, ist laut Polizei noch unklar. An dem Flieger, der der Flugschule Wasserkuppe gehört, entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Unfall im Jahr 2018
Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits im Oktober 2018 gegeben damals mit tödlichem Ausgang. Die Maschine eines Piloten schoss auf dem Flugplatz auf der Wasserkuppe über die Landebahn hinaus, eine Frau und ihre zwei Kinder aus Sinntal-Schwarzenfels (Main-Kinzig) wurden auf einem Gehweg erfasst und getötet. Der Pilot musste sich daraufhin vor Gericht verantworten. Er wurde zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Quelle: ‘Hessenschau’.

Leichtflugzeug gelingt Notlandung am Strand

Weil in der Luft offenbar der Motor des Flugzeugs ausfiel, setzte ein Pilot in der Nähe von Sydney auf einem Strand auf. An Bord waren auch seine Frau und sein einjähriges Kind. Ein Kleinflugzeug ist im australischen Sydney auf einem Strand notgelandet. Das berichtet unter anderem die australische Nachrichtenagentur Australian Associated Press. An Bord befanden sich demnach ein 26 Jahre alter Pilot und seine 30 Jahre alte Frau mit ihrem gemeinsamen einjährigen Kind. Alle blieben unverletzt. Der Pilot musste das Flugzeug offenbar notlanden, weil der Motor ausgefallen war. Am Collaroy Beach in einem nördlichen Vorort Sydneys sei gerade Ebbe gewesen, sodass der Pilot viel Platz für die Landung der einmotorigen »Tecnam P2008« hatte, hieß es bei ABC. Da in Australien Herbst ist und die Temperaturen kühl sind, seien zudem kaum Menschen an dem Strand gewesen. »Sonst hätte die Landung in einer Katastrophe enden können«, sagte David Stubbs vom medizinischen Rettungsdienst. Quelle: ‘Der Spiegel‘ und ‘ABC‘.

Landung im Kleingarten

Glück im Unglück hat am Pfingstmontag der Pilot eines Segelflugzeuges gehabt. Denn der 75-Jährige musste eine Notlandung vollziehen – und das ausgerechnet in einem Kleingartenverein in Helmstedt. Doch der ungewollte Landeplatz in Helmstedt war anscheinend seine Rettung, wie die Polizei mitteilte. Denn nach Aussagen von Zeugen wollte der Pilot gegen 11.40 Uhr mit seinem Segelflieger zur Landung auf dem Gelände des Luftsportverbands am Pastorenweg ansetzen, als er feststellte, dass seine Flughöhe zu gering war. Daraufhin habe er zunächst versucht, über den Gartenverein den Landeplatz zu erreichen. Da er auch dort zu tief unterwegs war, habe er das Segelflugzeug in einer der Parzellen notgelandet. Quelle: ‘News38.de‘.

“Landung” auf Firmendach

Ein 57jähriger ist am Montagnachmittag in Lüneburg bei einem missglückten Landemanöver mit seinem Ultraleichtflugzeug auf dem Dach eines Gebäudes zum Stehen gekommen. Der Mann war mit seinem Flieger beim Anflug auf den Lüneburger Flugplatz von einer Windböe erfasst worden. Als er versuchte, erneut an Höhe zu gewinnen, krachte er mit seinem Flieger auf ein Gebäude neben der Landebahn. Der Pilot wurde leicht verletzt. Die Feuerwehr rettete ihn mit einer Drehleiter. Das Flugzeug soll voraussichtlich im Laufe des Dienstags geborgen werden. Quelle: ‘NDR‘.

Öschlesee: Spektakuläre Bergung

Spektakulär war die Bergung der am Sonntag abgestürzten Cessna 172 am Öschlesee bei Sulzberg. Die knapp eine Tonnen schwere Maschine musste am Sonntag im Öschlesee notlanden. Warum ist noch unklar. Besetzt war die strahlend weiße Maschine mit vier Personen, die den Absturz alle wie durch ein Wunder überlebt haben. Gerettet wurden sie von Anwohnern, die das Flugzeug abstürzen sahen. Mit Tretbooten eilten Menschen sofort zu den Insassen und konnte so die drei Männer und eine Frau schnell an Land bringen und dem Rettungsdienst übergeben.

Befreiung aus dem Schlick: Gar nicht so einfach.
Die einmotorige Maschine sank innerhalb weniger Minuten und bohrte mit dem Motor voran in den schlammigen See. Taucher der Polizei rückten am Montagvormittag an und begannen mit der Bergung des Kleinflugzeug-Wracks. Wichtig war, dass kein Treibstoff in den See gelangt und die Maschine nicht auseinanderbricht. Jeweils zwei Taucher waren im Wasser und befestigten in knapp acht Metern Tiefe zwei Luftkissen an der Maschine, um ihr Auftrieb zu geben und sie so aus dem dichten Schlick zu befreien. Die Luftkissen reichten aus, um das fast 1.000 Kilo schwere Flugzeug an die Oberfläche zu bringen. Quelle: ‘all-in.de‘.

Notlandung in Allgäuer See

Im Landkreis Oberallgäu ist ein Kleinflugzeug abgestürzt – und zwar in einen See. Die vier Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Maschine versank nach dem Aufprall im Öschlesee und muss nun geborgen werden. Die vier Insassen wurden dabei teils schwer verletzt. Das bestätigte das zuständige Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auf BR-Anfrage.

Das Flugzeug vom Typ Cessna war auf dem Flugplatz in Durach im Landkreis Oberallgäu, gestartet. Der Pilot stellte schon kurz nach dem Start ein Problem an der Maschine fest, weshalb er sich zu der Notlandung auf dem Öschlesee entschloss. Beim Aufprall auf dem Wasser sei eine Person lebensgefährlich, eine weitere schwerstverletzt und die beiden übrigen Insassen leicht verletzt worden, so das Polizeipräsidium. Die Maschine sank auf den Grund des Sees.

Bergung des versunkenen Flugzeugs
Gutachter sollten sowohl die Absturzursache untersuchen als auch die Bergung des Flugzeugs vorbereiten. Neben der Polizei waren auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr sowie der Wasserwacht im Einsatz. Quelle: ‘BR24‘.

Notlandung auf Wiese

Ein Motorflugzeug musste am Samstagmorgen, 24.April 2021 auf einer Wiese angrenzend zur Straße „Am Wiesental“ in Michelstadt notlanden. Gegen 9.45 steuerte der 60 Jahre alte Pilot das Flugzeug auf die Wiese, dabei entstanden beim Flugzeug und mehreren Weidezäunen leichte Schäden. Hintergrund war offenbar ein technischer Defekt. Der Pilot und seine 58 Jahre alte Begleiterin überstanden die Landung unverletzt. Der ausgelaufene Treibstoff des Flugzeuges wurde durch die Feuerwehr Michelstadt aufgefangen. Die Polizei war mit einem Hubschrauber an Ort und Stelle. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde laut Polizei bereits über den Vorfall informiert. Der Abtransport des Motorflugzeuges wurde noch durch den Besitzer veranlasst. Quelle: ‘op-online.de‘.

Motor-Startversuch zu spät

Notlandung eines Segelflugzeugs: Der Motorsegler wurde bei der Notlandung beschädigt, der Pilot blieb glücklicherweise unverletzt. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat den Unfallhergang ermittelt. Der Pilot des Motorsegelfliegers HB-2068, ein damals 30 Jahre alter Schweizer, flog an jenem Tag alleine . Er war am Morgen in Courtelary im Berner Jura gestartet und wollte wieder dorthin zurückkehren. Zum Unfallzeitpunkt, 18.56 Uhr, war er bereits seit über 8,5 Stunden unterwegs und hatte mehr als 600 Kilometer Flugweg zurückgelegt. Um 18.30 Uhr flog er über Suhr, erwischte dann Aufwinde und konnte damit innert 16 Minuten, vor allem über dem Wald nordöstlich von Muhen, bis auf eine Höhe von 825 Metern über Meer steigen.

«In der Folge verlor der Pilot diesen Höhengewinn erneut binnen rund sechs Minuten.»
So schreibt es die Sust. Der Pilot entschied sich, das Klapptriebwerks seines Motorseglers auszufahren, um damit nach Courtelary zurückzukehren ‒ schliesslich war es Abend und thermische Aufwinde kaum mehr zu erwarten. Er war zu diesem Zeitpunkt 200 Meter über Grund, ziemlich genau über der A1, Richtung Kölliken Dorf fliegend. Der Motor ging zwar an, erreichte aber laut Sust keine ausreichende Drehzahl. Die Sust führte später «Partikel im Vergaser» als mögliche Ursache an. Sofort ging der Pilot zum Plan B über – eine Landung auf einem gemähten Grasstreifen im Gebiet Hardmatte, 700 Meter ausserhalb Köllikens. Weil er schon so tief unten war und es pressierte, fuhr er das Klapptriebwerk gar nicht mehr ein. Das Flugzeug sank jedoch trotzdem nicht so sehr wie erwartet. Nun fuhr der Pilot auch noch die Bremsklappen voll aus.

Das Flugzeug setzte in der Folge etwas zu früh auf, berührte mit dem linken Flügel den Raps auf dem Feld neben dem Grasstreifen und drehte sich um die Hochachse. 270 Meter vor der «viel befahrenen, von einer Baumreihe gesäumten» Hardstrasse sei die HB-2068 zum Stehen gekommen, so die Sust. Das Flugzeug wurde leicht beschädigt, es entstand geringer Flurschaden. Der Pilot blieb unverletzt.

Sust: Zu später Startversuch hat Piloten «unnötig unter Zeitdruck» gesetzt
Die Sust kommt zum Schluss, dass der Pilot zu lange gewartet hat, bis er den Motor einschaltete. Gemäss Flughandbuch und gängiger Praxis in Segelfluggruppen darf das «möglichst nicht unter 500 Metern über Grund» erfolgen, er war aber schon deutlich darunter. Der zu späte Startversuch habe den Piloten «unnötig unter Zeitdruck» gesetzt, so die Sust. Auf diese Weise sind denn auch schon zahlreiche Unfälle entstanden, die nicht so glimpflich ausgingen wie jener in Kölliken. Richtig gehandelt hat der Pilot insofern, als dass er das Manöver über «landbarem Gelände» und nicht etwa über Wald oder Stadt durchführte.

«Der Entscheid des Piloten, sich nach der ungenügenden Leistungsabgabe des Motors ausschliesslich auf den Anflug zur Aussenlandung zu konzentrieren, war hingegen vorausschauend und sicherheitsbewusst», so die Sust. Dass er den Gleitpfad falsch eingeschätzt habe und deshalb vor dem anvisierten Landefeld aufsetzte, sei «in Anbetracht des grossen Zeitdrucks und Handlungszwangs nachvollziehbar». Quelle: ‘Aargauer Zeitung‘.

Segelflieger im Acker

Ein Segelflieger aus Nordrhein-Westfalen hat bei einem Freizeitflug auf einem Acker in Schallodenbach (Landkreis Kaiserslautern) eine außerplanmäßige Landung hingelegt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war nach dem Anruf eines Zeugen, der das Fluggerät auf dem Feld entdeckte, zunächst nicht klar, ob der Flieger möglicherweise abgestürzt war. Wie sich vor Ort herausstellte, war der Pilot am Mittwoch in Leverkusen gestartet und wollte dort ursprünglich auch wieder landen. Allerdings sei die Thermik unterwegs „nicht wie erhofft gewesen“, gab der 34 Jahre alte Mann laut Polizei an. So entschloss er sich den Angaben zufolge am frühen Nachmittag zu einer „kontrollierten Außenlandung“ auf dem nicht bepflanzten Feld. Ein Schaden entstand laut Polizei nicht, der Mann blieb unverletzt. Der Pilot wurde dann von einem Bekannten abgeholt, der das Fluggerät mit einem Anhänger abtransportierte. Quelle: ‘Volksfreund / RP online‘.

Segelflieger im Acker

Es war der 31. März, kurz vor 15.30 Uhr. Michael Beck, Lukas Bigler und Alexander Gerhartl – alle drei Sanitäter des Arbeiter-Samariterbundes Ternitz-Pottschach (ASBÖ) – machten sich auf den Weg zu einem Einsatz nach Pettenbach. Doch zu diesem Einsatz kam es nicht, denn die Männer entdeckten bei ihrer Anfahrt ein leeres Segelflugzeug auf einem Feld in St. Lorenzen. Die Sanitäter hielten sofort an, um die Lage genauer zu überprüfen. Während ein anderes Rettungsfahrzeug den Einsatz Richtung Pettenbach übernahm, machten sich die Samariter auf ins Feld zum Segelflugzeug. „Von Weitem ist ihnen aufgefallen, dass das Flugzeug anscheinend am Bauch und auf der linken Tragfläche aufliegt“, so Christian Samwald, ASBÖ-Obmann. Obwohl es so aussah, als würde das Flugzeug nur leicht beschädigt sein, rechneten die Samariter mit dem Schlimmsten. Bei der Unfallstelle angekommen, sahen sie, dass das Flugzeug ein Einsitzer war: „Das Cockpit war leer und es gab keine Anzeichen für Verletzungen.“

Bei der Suche nach möglichen Verletzten kam sogar SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak – selbst Samariter – zur Hilfe, der zufällig an der Unfallstelle vorbeifuhr. Die Samariter entdeckten zwei verschieden große Fußspuren. „Nicht selten kommt es nach derartigen Unfällen vor, dass Verletzte im näheren Umfeld verwirrt herumlaufen oder gar liegen. Zum Glück war das hier nicht der Fall“, war die Erleichterung auch bei den Samaritern groß. Neben dem Stadtchef machte dann noch ein zweiter Pkw-Lenker, der Besitzer des Ackers, Halt. Er gab den Samaritern Entwarnung und meinte, dass es dem Piloten gut gehe. Zu diesem Zeitpunkt war dieser nämlich bereits per Anhalter unterwegs zu seinem Auto, um Equipment für die Bergung zu holen.

Für die Sanitäter löste sich so auch das Rätsel um die zweiten Fußspuren. Denn der Besitzer des Ackers wollte dem Piloten bei der Bergung helfen. Doch zu zweit gelang ihnen dieses Vorhaben nicht. „Deshalb beschlossen sie, das Flugzeug liegen zu lassen. Nach der Abfahrt des Piloten verließ auch der Besitzer des Ackers den Unfallort“, so Christian Samwald, der sichtlich stolz auf „seine“ Samariter ist. Nachdem sich diese in einem persönlichen Telefonat mit dem Piloten von dessen Unversehrtheit überzeugten, durfte ein Foto als Andenken an diesen besonderen Einsatz, der glücklicherweise ohne Verletzte ausging, nicht fehlen. Quelle: ‘NÖN.at‘.