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Nach der Notlandung Schulfrei

Pionier der Luftfahrt
Der Augenzeuge Walther Hillenkamp (1897-1976), damals Schüler am Gymnasium, erinnerte sich 1941: „Ich kam gerade aus der Klosterkirche, als ein wilder Tumult in den dunklen Gängen des Gymnasiums entstand. Sextaner, Quintaner und Quartaner brüllten durcheinander, so dass man sein eigenes Wort nicht verstehen konnte. Bei Dössel sei ein Flugzeug gelandet, hieß es, wir hätten schulfrei!“ An der Landestelle angekommen, sah man: „Die Holzverstrebungen waren zerfetzt, die Drähte verbogen und, wie man erzählte, vier Zylinder entzwei.“ Der Pilot der Maschine war Otto Lindpainter (1885-1979). In der Zeit zwischen 1910 bis 1914 galt er als einer der besten deutschen Flieger. Lindpainter hatte Philosophie und Medizin studiert und sich daneben dem Automobilsport und der aufkommenden Luftfahrttechnik verschrieben. 1914 musste er wegen einer bei der Musterung zur Luftwaffe festgestellten Gleichgewichtsstörung den Flugsport aufgeben.

Farman-Zweidecker
Otto Lindpainter war bei der Bruchlandung mit leichten Hautabschürfungen und einem Schrecken davongekommen. Zwei Monteure, die aus Kassel herangeholt wurden, konnten die Flugmaschine nicht wieder in Stand setzen, sie wurde mit der Bahn abtransportiert. Am rechten Rand der Fotografie ist außer dem Namen des Fliegers auch der Flugzeugtyp angegeben: Farman-Zweidecker. Der französische Konstrukteur Henri Farman hatte die Maschine entwickelt. Schon bald sollte sie auch militärisch eingesetzt werden.

Flugmaschinen vom Neustädter Kirchturm aus beobachtet
Lindpainter war nicht der einzige, der im Juli 1911 das Bördestädtchen überflog. Am Vorabend konnten bereits zwei Flugzeuge beobachtet werden. Walter Hillenkamp, der die Flugmaschinen vom Neustädter Kirchturm aus beobachtet hatte, erinnert sich: „Es gab damals noch keine geschlossenen Kabinen mit allen Schikanen, sondern die Flugzeugbesatzung, zumeist nur aus einer einzigen Person bestehend, saß mehr oder weniger luftig vorn auf einem ziemlich primitiven Sitz mit freiem Ausblick nach allen Seiten, und das Auffallendste waren die vielen Drähte und Verstrebungen, mit denen die Maschine gesteuert oder mit denen sie zusammengehalten wurde.“

Dass erstmals Flugzeuge über Warburg zu sehen waren, ging auf den ersten Deutschlandflug überhaupt zurück. Der „Verein Deutscher Flugtechniker“ hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem in mehreren Etappen eine Gesamtstrecke von 1900 Kilometern geflogen werden sollte. Die „B.Z. am Mittag“ aus dem Berliner Ullstein-Verlag stiftete ein Preisgeld von 100.000 Mark. Weitere Gelder kamen vom Kriegsministerium, von Städten, Vereinen und von Privatpersonen, so dass bald mehr als 400.000 Mark zur Verfügung standen. Der Wettbewerb mit mehr als 20 Teilnehmern fand vom 11. Juni bis 7. Juli 1911 statt. Die Route: Berlin (Johannisthal) – Magdeburg – Schwerin – Hamburg – Kiel – Lübeck – Lüneburg – Hannover – Minden – Bielefeld – Münster – Köln – Dortmund – Kassel – Nordhausen – Halberstadt – Dessau – Berlin. Geflogen wurde in Tagesetappen von höchstens 200 Kilometern. Gesamtsieger war derjenige, der zum Schluss von der ausgeschriebenen Gesamtstrecke die meisten Kilometer erflogen hatte. Quelle: ‚Westfalen-Blatt‚.

Wetter zwang Segelflieger zu Notlandung

Zwei Segelflieger mussten am Freitag, 2. Oktober im Bezirk Innsbruck-Land wetterbedingt notlanden. Verletzt wurde niemand. Zwei 20-Jährige waren in Garmisch mit einem Sportsegelflieger gestartet und hatten vor, nach der Innntal-Runde wieder am Flugplatz in Garmisch zu landen. Wegen des starken Windes im Bereich der Martinswand mussten die beiden jedoch gegen 15.30 eine Notlandung vornehmen und landeten unverletzt in einem Feld im Bereich Afling, Michelfeld. Knapp eine halbe Stunde später ging bei der Polizeiinspektion Rum eine Meldung ein, dass soeben ein aus Osten kommender Segelflieger in den Feldern zwischen Rum und Thaur abgesunken sei. Die Erhebungen ergaben, dass ein 43-jähriger Pilot aus Innsbruck aufgrund der Wetterlage und der fehlenden Thermik und zu einer Außenlandung ansetzen musste. Verletzt wurde dabei niemand. Quelle: ‚Tiroler Tageszeitung‚. Bildquelle (Symbolbild).

Aussenlande-Video von Stefan Langer

Ohne Triebwerk ist es nicht immer möglich, auf einem Flugplatz zu landen. Bei diesem Wettbewerbsflug waren die thermischen Bedingungen am Ende des Tages sehr schwach. Ich entschied mich für eine sichere Außenlandung mit zwei weiteren deutschen Teamkollegen. Es ist immer spannend, eine Außenlandung zu machen. Zum Glück hat alles gut funktioniert! Danke an Jan Omsels, der meine Landung vom Boden aus gefilmt hat! Quelle: Stefan Langer.

Viel Glück bei Landung in Maisfeld

Ein Segelflugzeug stürzte auf einem Feld in Saint-Saturnin in Südostfrankreich. Sieben Haushalte waren danach ohne Strom. Das Segelflugzeug stürzte in ein Maisfeld in der Nähe des Ortes „La Maisonnette“, nachdem es ein Stromkabel durchtrennte. „Zum Glück ist alles gut ausgegangen – es ist erstaunlich.“ So Gérard Durand, Bürgermeister von Saint-Saturnin, über den Unfall. Sobald wir das Erdungskabel sahen, riefen wir sofort die Firma Enedis an, die den Schaden innerhalb einer Stunde reparierte“, fuhr der Bürgermeister fort. „Ein Niederspannungskabel war abgerissen worden“, bestätigt Enedis. Als die Serviceleute eintrafen, war der Pilot des Flugzeugs nicht mehr vor Ort. Enedis muss eine Beschwerde für den verursachten Schaden einreichen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein solcher Vorfall in Saint-Saturnin ereignet. Vor einigen Jahren stürzten drei Segelflugzeuge in geringer Entfernung von der Unfallstelle vom Dienstag ab, erinnert sich Sylvie Schwaab. Auch hier gab es keine Todesopfer. Quelle: ‚Leberry.fr‚.

Nach Notlandung unbeschädigt aus Feld gestartet

Ein 47-Jähriger aus Steyr flog am 26. August 2020 gegen 13:30 Uhr mit einem Kleinflugzeug vom Flugplatz in Hofkirchen im Traunkreis weg. Kurz nach dem Start fiel der Motor aus und ließ sich nicht mehr starten. Aus diesem Grund leitete der Pilot eine Notlandung ein. Weil er bereits genug Höhe erreicht hatte, konnte er sich einen Überblick über die Landschaft verschaffen und auf einem abgeernteten Feld landen. Durch das Manöver entstand weder Sachschaden am Flugzeug noch ein Flurschaden auf dem Feld. Auch der 47-Jährige blieb unverletzt. Am Boden ließ sich der Motor wieder starten und das Flugzeug konnte zurück zum Flugplatz geflogen werden. Quelle: ‚Regionews.at‚. Foto: ‚Aviator.at/Chris Barszczewski‘.

Crash bei Notlandung in Hülben

Wegen plötzlichen Starkregens musste der Pilot eines Segelflugzeugs am Dienstag, 4. August, bei Hülben notlanden. Beim folgenden Crash verletzte sich der 43-Jährige. Ein Segelflugzeug ist am Dienstagnachmittag bei einer Notlandung verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, führte ein 43-jähriger Pilot im Rahmen seiner Ausbildung einen Alleinflug durch und war mit einem Segelflugzeug am Flugplatz Hahnweide gestartet. Ersten Ermittlungen nach musste der Pilot kurz vor 16 Uhr aufgrund plötzlich auftretenden Starkregens in der Nähe eines Landgasthauses bei Hülben eine sogenannte Außenlandung vornehmen. Im Verlauf des Landevorgangs touchierte die Tragfläche des Flugzeugs den Boden und prallte in der Folge mit dem Rumpf in eine Böschung des Wiesengeländes. Im Anschluss drehte sich die Maschine und kam auf dem Fahrgestell zum Stehen. Der Pilot zog sich Verletzungen zu und musste nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. An dem Segelflugzeug war wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 40 000 Euro entstanden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde über das Unglück unterrichtet. Quelle: ‚SWP‚.

Notlandung am Flughafen Ensheim

Eine Privatmaschine vom Typ Rockwell Comander 112 musste am Donnerstag (30. Juli) auf dem Flughafen Ensheim mit vier Besatzungsmitgliedern notlanden. Das hat die Bundespolizei bestätigt. Der Pilot hatte Fahrwerksprobleme gemeldet und zugleich Schwierigkeiten mit dem Funkgerät. Über ein Ersatzgerät habe er Kontakt mit dem Tower aufnehmen können und das Fahrwerk letztlich von Hand mit mechanischem Nothebel ausgefahren. Letztlich sei die Landung sicher und ohne Probleme gelungen, so die Polizei.

Im Einsatz waren neben der Flughafenfeuerwehr auch die Berufsfeuerwehr und die Einsatzleitung Rettungsdienst. Das vorsorglich alarmierte Großaufgebot an Rettungskräften wurde letztlich nicht benötigt. Quelle: ‚Saarbrücker Zeitung‚.

Geglückte Notlandung im Maisfeld

Glück im Unglück hatten ein Pilot und sein Passagier, die zu einem Rundflug über die Alpen starten wollten. Wegen eines Motorausfalls mussten sie in einem Maisfeld in Reitnau AG notlanden. Am Sonntagmorgen nahm ein geplanter Alpenrundflug ab dem Flugplatz Birrfeld AG für den Piloten sowie eine Passagierin eine dramatische Wende. Das Motorflugzeug vom Typ Piper Warrior hatte in der Luft plötzlich einen Motorausfall.

Der Pilot entschied sich daher, auf einem Maisfeld in Reitnau AG eine Notlandung einzuleiten. Er landete zwischen der «Bluemegade Reitnau» und der Güggelfarm Baumann im Surenmoos, ratterte rund 15 Meter zwischen Maispflanzen durch und kreuzte einen Feldweg. Wegen eines kleinen Absatzes zwischen Feld und Kiesweg brach das Bugrad. Auch der Propeller wurde verbogen. Doch die beiden Flugzeuginsassen hatten grosses Glück: Niemand wurde verletzt. Quelle: ‚Blick‚.

Kleiner Tierberg macht den Airport

Durchaus Schlimmeres stand zu vermuten, als Steinachs Feuerwehr am Dienstagmittag von der Rettungsleitstelle zu einem Flugzeugabsturz auf den Kleinen Tierberg beordert wurde. Auf dem Berg gegenüber hatte ein aufmerksamer Anwohner zuvor mitbekommen, dass kurz nach 12 Uhr ein Flieger niederging. Der Zeuge hatte daraufhin sofort den Notruf abgesetzt.

Gleichauf mit den Helfern war von der Leitstelle in Zella-Mehlis auch ein Rettungshubschrauber verständigt worden. Vor Ort konnte dann aber rasch Entwarnung gegeben werden. Dass es sich um eine unfreiwillige Landung handelt, ist zwar unbestritten. Doch kommt derlei in der Segelpiloten-Zunft ja durchaus öfter vor. Das bekannte Stichwort lautet: Abbruch der Thermik. Beim Aufsetzen auf der Wiese oberhalb der Brunnenstadt nahm weder der Mann im Cockpit noch seine Maschine Schaden. Wie die Polizei mitteilt, hatte der 22-Jährige zwar den ein oder anderen Baumwipfel im Sinkflug gestreift, doch blieb dies glücklicherweise folgenlos. Wie Einsatzleiter Holger Jacob schildert, setzte wenig später bereits der fliegende Notarzt auf. Es blieb allerdings bei einer nur kurzen Untersuchung des Unverletzten, dann konnte das Helikopter-Team auch flugs wieder abheben.

Aufgebrochen war der 22-Jährige aus Osnabrück am Morgen vom Segelfluplatz Saal/Am Kreuzberg, unweit von Bad Neustadt an der Saale gelegen. Geplant war eigentlich ein ganztägiger Ausflug in Richtung Rhön, der aber wegen des ausbleibenden Aufwindes in Steinach sein vorzeitiges Ende fand. Der einzig nennenswerte Schaden unterm Strich dürfte wohl der Zeitverlust geblieben sein. So dauerte es einige Stunden, bis ein Kollege des 22-Jährigen endlich Steinach erreichte, um Pilot und Fluggerät aus Südthüringen abzuholen. Abgesichert wurde das Geschehen auf dem „Stäniche“ Kurzzeitflughafen von rund 15 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr. Quelle: ‚Südthüringen.de‘.

Kurvenreiche Fahrt zum neuen ‘Landewiesen’-Produkt

Was steckt hinter dem neuen, digitalen und gedruckten Katalog alpiner Landemöglichkeiten? Wie kann man in unseren digitalen Zeiten ein Produkt gestalten, das die Schnelligkeit und Übersichtlichkeit eines papierenen Nachschlagewerkes mit didaktisch wertvollen und umfangreichen digitalen Inhalten kombiniert? Wie reist man trotz schärfster COVID-Einschränkungen nach Österreich und Italien? Wie bekommt man seine Drohne wieder aus den elektronischen Abwehrmassnahmen eines Gefängnisses heraus? Warum ist es sinnvoller, alpine Landewiesen in zehn Metern Grund zu überfliegen als sie aus einer Einzelperspektive am Boden zu Fuss zu erkunden? Der Weg zum neuen ‘Landewiesen-Print- und Digitalprodukt war weiter, als «nur» 4’000 Strassenkilometer im Auto zurückzulegen. Er war spannend, lehrreich, herausfordernd, nicht immer fehlerfrei – und ich habe dabei ein viertes Mal von Grund auf Fliegen gelernt.

Wie ihre Besitzer interessieren sich auch diese Bewohnerinnen eines Bauerngutes für den seltsamen Besucher, der mit Leiter, Koffer und Rucksack bewaffnet durch ihr Mittagessen stapft.

Knapp dem Gefängnis entronnen

Anfangs fliesst das Adrenalin gelegentlich in Strömen. Als flächenfliegender Senior sind die Schwebeflug-Eigenschaften einer modernen Multikopter-Kameradrohne, die über eine mit Funktionen gut bepackte Fernbedienung und ein im grellen Sonnenlicht kaum erkennbares Mobilephone-Mäusekino-Display gesteuert wird, unbekanntes Neuland. Mehr als einmal rettet mich anfangs die optische Hinderniserkennung vor einem Totalverlust meiner neuen Drohne. Rückwärts gegen ein Hindernis fliegen, ist ebenfalls kein gutes Konzept. Denn damit übertölpelt man die Hinderniserkennung. Dass Landewiesen sich aus der Luft gleichen, ist auch nicht neu. Nur hilft diese späte Erkenntnis nix, wenn auf dem Display der Ausgangsort nicht mehr erkennbar ist und das kleine Ding hinter einer Baumreihe umhersurrt. Mehr als einmal rettet mich also auch der ‘bring-me-home-button’ aus aussichtsloser Lage – etwa im elektronischen Schutzschirm der ‘Justizvollzugsanstalt Realta’ im Domleschg. Da ich bisher nie mit Gefängnissen zu tun hatte, wäre ich nicht auf den Gedanken gekommen, dass solche Einrichtungen nicht nur gegen Ausbrecher, sondern auch gegen Eindringlinge von aussen geschützt werden. Gerettet hat mich am Ende der verzweifelte Befehl, (aus der elektronischen Schutzzone) zu steigen. Ich habe mir danach längere Zeit überlegt, mit welcher Begründung ich die Drohne wieder aus dem Gefängnis herausgeholt hätte, ohne selbst dort eintreten zu müssen.

Näher ist sicherer

Die ersten Aufnahmen im milden Weihnachtswetter 2019 sind zu Beginn als Neo-Piloten-Aufnahmen erkennbar. Wenn die Drohnen-Kamera überhaupt etwas aufzeichnet. Man kann sie ja elegant durch die Luft bewegen, nur, wenn die Kamera aus- statt eingeschaltet ist, weil der Operateur Kamera- mit Foto-Funktion verwechselt, bleibt am Ende zuhause der PC-Bildschirm trotzdem dunkel. Zum Glück habe ich mir anfangs die etwas näher gelegenen Landewiesen im Zürcher Oberland und im Bündner Rheintal als Ziel vorgenommen. Mit dem Hintergedanken, dass ich auf späteren Fahrten zu den weiter entfernten Landewiesen im Engadin oder in der Surselva sowieso irgendwann nochmals vorbeikomme und fehlerhafte oder unzureichende Aufnahmen korrigieren kann. Das war auch nötig. Irgendwann habe ich auch herausgefunden, warum die japanischen Jagdflieger immer aus der Sonne kommend angegriffen haben. Man sieht schlicht nix, wenn man in die Sonne blickt. Das trifft auch auf Kameras zu. Nur klappt es nicht immer, Sonne, Landewiese und mögliche Anflüge in eine sinnvolle Linie zu bringen. Was sich auch mal in schimmernden Gegenlicht-Effekten niederschlug.

Unschärfen

Dass die weitest entfernte Landewiese abends bei der Bildauswertung auch nach mehrmaligem Scharfstellen nur erkennbar ist, als hätte der Betrachter viel zu viel Alkohol getrunken, trägt auf einer dicht geplanten Reise nach Österreich nicht gerade zu guter Stimmung bei. Ich kann deshalb heute sagen, den Flexenpass und das Lechtal präzise zu kennen. Schöne Gegend. Und die Landewiese in Holzgau ist durchaus empfehlenswert. Eine meiner Favoritinnen!

So geht Essen im Restaurant während der Corona-Epidemie: Vorarlberger ‘Spezialitäten’ aus dem Spar-Supermarkt und als einziger Gast einsam verspiesen auf einem kleinen Hotelzimmer-Balkon.

Spionieren Sie?

Beim vierten Anhalten am Rotlicht beim Holzgauer Dorfeingang hat mich ein Anwohner, vor dessen Haus ich mit meinem Glarner Opeli anhalten musste, spontan angesprochen. Was ich denn hier als Ausländer während einer Pandemie mit meinem seltsamen Nummernschild eigentlich so täte? Ob ich spioniere? Ich sei ihm schon gestern mit meiner grossen Kamera und dem seltsamen Flugdings aufgefallen! Auch hier erkläre ich geduldig meine Absicht. Das mache ich zwischen Weihnachten und Pfingsten auf nahezu jedem Bauernhof. Die Landwirte sind besonders neugierig, wenn man auf ihren Hof fährt. Die Leiter auf meinen Schultern ist ihnen immer besonders suspekt.

Der «Besamungstechniker mit Leiter» unterwegs im Urserental, in dem wenige Tage zuvor gerade noch rechtzeitig für die Aufnahmen die letzten Schneeflecken weggeschmolzen sind.

Und Ihre Leiter?

In Zignau [Tsi Niau] – nicht zu verwechseln mit einem nordvietnamesischen Dorf mit ähnlicher Phonetik – habe ich kaum den Zündschlüssel gedreht und die eben erwähnte Leiter ausgepackt, da stehen schon (grosser) Hund und (kleiner) Meister einen Meter hinter mir. Hmmh – das ist leicht unter meiner üblichen ‘Flucht-Distanz’. Die leicht angespannte Lage mit dem Gebiss vor meinem Gesicht entschärft sich erst mit dem zittrigen Hervorkramen des ‘Landewiesen’-Buches von 2012. Und der Erklärung, dass ich meine Leiter eben bräuchte, um eine bessere Übersicht auf die Landewiese zu gewinnen. Schon 1.5 Meter Höhe machen für die Qualität der Bildergalerie am Boden einen Unterschied.

Ich bin auch ein Besamungs-Techniker

Beim einen oder anderen Landwirt kann ich verhindern, dass die Kühe zur Besamung bereitgestellt werden. Mein schlagfester, silberner Geheimkoffer mit der Drohne drin hat durchaus Ähnlichkeit mit dem wertvollen Reagenzglas-Transportkoffer von SwissGenetics. Auch diese Organisation fährt ältere Modelle (aber von Subaru). Wie auch immer: mit der Leiter, dem silbernen Koffer und einem Kamera-Rucksack falle ich auf einsamen Bauernhöfen natürlich ebenso auf wie auf stark besuchten Sonntags-Spazierwegen etwa im frühlingshaften Emmental.

Dees poaasst!

Unvergesslich wird mir die Reise nach Österreich und Italien auf dem Höhepunkt der Corona-Krise bleiben. Wegen des Einreiseverbotes gerät mein fein austarierter Zeitplan für die Fertigstellung des Buches durcheinander. Da hilft nur, Schicht um Schicht der Grenzbeamten, Ministerien und Zollverwaltungen in Bern, Feldkirch und am Ende Wien abzutragen. Hartnäckigkeit gewinnt! Ich erhalte nach dem xten Versuch, eine für alle Zollbeamten nachvollziehbare Bewilligung zu bekommen, vom österreichischen Bundesministerium für Inneres eine Anleitung, wie ich die Grenze überschreiten darf. Zum Glück habe ich medizinisches Fachpersonal in der Familie. Meine Tochter organisiert mir in der Arztpraxis kurzfristig einen Termin für einen COVID-19-Test. Der darf bei Ein- und Ausreise nicht älter als vier Tage sein. Tests sind zu der Zeit Mangelware und wären nur bei Ansteckungs-Verdachtsfällen erlaubt. Mit dem epidemiologischen Zwischenzeugnis und verschiedenen einschlägigen eMails bewaffnet, nähere ich mich dann eines Morgens zaghaft der Zollstelle in Tisis. Dass ich weitherum der einzige Besucher bin, ist wenig erstaunlich. Entsprechend genau wollen die frierenden Beamten wissen, was mich denn so dringend in ihr Land ziehe. Dann halte ich meine ausgedruckten eMails und das epidemiologisch einwandfreie Zeugnis aus dem Auto-Fenster. Dann geschieht Erstaunliches. Beide Zollbeamten grüssen militärisch – einem entwischt noch die Bemerkung ‘Dees poaasst’! und ich darf mit den besten Wünschen und ‘Viel Vergnügen beim Filmen’ Österreich erobern. Dasselbe widerfährt mir einen Tag später bei der Wieder-Einreise aus Italien an der Grenzstation am Reschenpass. Auch dort sind die vermummten Beamten von den Wiener Stempeln und Papieren beeindruckt und lassen mich anstandslos passieren. Sachen gibt’s!

Günstigste Anti-Viren-Massnahme

Es gibt sowieso Dinge, die gibt’s nur in Österreich. Seltsames beobachte ich da nämlich hinter meiner vorschriftsmässig montierten Viren-Schutzmaske bei einem Tankhalt im Klostertal. Da versucht ein anderer Gast, sein eben getanktes Benzin zu bezahlen. Ohne Maske. Worauf ihn die kurz angebundene Angestellte barsch zurechtweist, dass sie ihn ohne Schutzmaske gar nicht bedienen dürfe. «I hoab oba koane!» tönt es entrüstet von der anderen Seite der improvisierten Plexi-Scheibe. «No, dann müssen’s oan Euro mehr zoalen» – kommt darauf von der Kontrahentin zurück. Eine Maske hat der Schutzbedürftige darauf zwar nicht erhalten, aber er konnte trotzdem zur allseitigen Zufriedenheit seinen Handel abschliessen. Der zusätzliche Euro hat offenbar nachhaltig gegen Viren geholfen.

Neopren-Sandwich

Noch heute habe ich bei der Erinnerung an diese Episode einen seltsamen Geruch im Gaumen. Weil ich nicht wie gewohnt in einen Gasthof einkehren kann, weil ja alle geschlossen sind, ernähre ich mich auf der Tour zu 20 Vorarlberger und Tiroler Landewiesen ausschliesslich von Sandwiches aller Baumuster. Die schmecken nicht alle gleich gut. Jenes aus der Klostertaler Ein-Euro-Masken-Raststätte riecht etwas unüblich nach Neopren und Gummi. Und zwar noch Stunden, nachdem ich es verspiesen habe. Und das vor und nach der ersten Fahrt über den gerade eben von der Wintersperre geöffneten Flexenpass. Man braucht auch mal Glück. Sonst hätte meine vierfache Fahrt nach Holzgau im Lechtal womöglich auch noch jedes Mal durch den Bregenzer Wald geführt. Das wären ‘nur’ 90 zusätzliche Kilometer gewesen – pro Fahrt!

Eine der wenigen, freien Wiesenflächen im oberen Vinschgau. Leider sind die darin verbauten Sprinkler-Eisenstangen zur Bewässerung der Wiesen ebenso schlecht erkennbar wie die Wassergräben quer zum Hang, in denen das eingebrachte Wasser wieder durch tiefe Gräben abfliesst.

Unlandbares

In meinem Fliegerleben habe ich viermal fliegen gelernt. Zuerst als Flugschüler bei Peter Bregg das Segel- und Motorfliegen. Darauf mit Hanspeter Elmer das Gletscherfliegen. Letztlich im Fluglehrerkurs bei Willi Ritschard sel. nochmals richtig Segelfliegen. Und nun habe ich unerwarteterweise mit der Drohne nochmals aussenlanden gelernt. Ich habe mir danach vorgenommen, beim Streckenfliegen vorsichtiger vorzugehen. Denn wenn man sieht, wo man am Ende bei einem gescheiterten Streckenflug möglicherweise notlanden muss, kriegt man einen Schrecken.

Im oberen Vinschgau bin ich trotz vorbereiteter Google-Earth-Bilder und Swisstopo-Karten drei Stunden durch den ganzen, während der Corona-Quarantäne-Zeit gespenstisch-menschenleeren Talkessel geirrt. Die einzigen freien Wiesenflächen sind nahezu unlandbar. Schlimmer ist, dass man das selbst als Fussgänger kaum erkennen kann. Der Grund ist eine extensive Bewässerung der Wiesen (!). Weil deswegen das Gras meterhoch wächst, sind die darin verbauten Sprinkler-Anlagen auch aus fünf Metern Distanz nicht zu sehen. Geschweige denn aus 150 mAGL. Das ist nur der erste Teil der unangenehmen Wahrheit. Denn das eingebrachte Wasser muss aus den Äckern auch wieder abfliessen. Das erreicht man mit ca. 50 cm tiefen Wassergräben, die alle 50 Meter quer zum leicht geneigten Hang gegraben werden. D.h., im gesamten Vinschgau ist meines Erachtens bis hinunter nach Bolzano nur eine Bruchlandung möglich.

Marcheschloss

Landewiesen in der Nähe dicht besiedelter Räume sind ein besonderes Erlebnis. Im Falle von Hurden und Pfäffikon bin ich längere Zeit durch die millionenteuren Villenquartiere geirrt. Letztlich habe ich die eine, vernünftige Landewiese zwar gefunden, konnte sie aber nicht betreten. Sie liegt in einem Vogelschutzgebiet. Und damit da nicht jeder reintrampelt, ist sie eingezäunt und hat ein Schloss vorgehängt. Das Tor mit dem Schloss ist etwas kompliziert unter der Seedamm-Kanal-Autobrücke zu finden. Wer den Schlüssel besitzt, kann ich nicht herausfinden, aber das Land wird normal landwirtschaftlich genutzt. Also ein lösbares Problem, nachdem man eine Landung nahe am Sumpfgebiet am Zürichsee einwandfrei hinbekommen hat.

Was genau will ich mit ‘Landewiesen’ eigentlich?

Bei all den Abenteuern geht beinahe vergessen, was das Produkt ‘Landewiesen’ überhaupt kann. Die gedruckte Version ist der seit Jahren gewohnte Katalog. Einfach aktuell designt, mit neuen Wiesen, einer Anleitung zum Hanglanden und Hinweisen für das Handling von Eigenstartern – einem neuen ‘Risiko’ für Streckenflieger.

Virtuell aussenlanden

Ganz neu sind hingegen die 150 Drohnen-Videos und rund 1’000 Fotos vom Zustand der Landewiesen am Boden. Da sich ein Datenhaufen von zwei Terrabite nicht abdrucken lässt, sind diese Inhalte nur online verfügbar. Das kostet zwar ein wenig mehr, hilft aber als ideale mentale Vorbereitung auf Aussenlandungen oder als Training.

Ich behaupte, dass man wie im Traum gesteuert sicher aussenlandet, wenn man sich diese Videos anschaut. Ich behaupte auch, dass es lehrreicher ist, eine Wiese am Bildschirm in zehn Metern von vorn bis hinten und zurück zu überfliegen, statt sie vom Rand aus 1.60 bis 1.80 m (Augen-) Höhe zu besuchen. Vom ökologischen Unsinn, dass Hundertschaften von Piloten von Feld zu Feld mit dem Auto quer durch die Alpen pilgern, rede ich bewusst nicht, immerhin leben einige meiner besten Freunde vom Verkauf dieser Vehikel 😊. D.h. auch, dieses Produkt eignet sich hervorragend für Fluglehrer, die ihren Piloten das Aussenlanden sicher beibringen wollen.

Zu besichtigen und erhältlich ist Landewiesen hier.

In diesem Sinne wünsche ich allen Landewiesen-Benutzern von Herzen allzeit ‘happy landings’ – und „hebed Sorg“!

Flugzeug musste in Wals notlanden

Kurz nach dem Start fiel der Öldruck ab. Der Pilot, der mit einem Flugschüler nach Bayern wollte, entschied sich für eine Notlandung in einem umgepflügten Feld. „Das hätte auch anders ausgehen können“, sagte der Pilot eines Leichtflugzeugs nach einer eher holprigen Notlandung in Wals-Siezenheim. Der Flieger setzte in einem umgepflügten Feld auf. Nachdem es deutlich abgebremst hatte, fiel das Gerät „in Zeitlupe“ um und blieb auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich der Pilot und sein Flugschüler – beide blieben unverletzt – bereits aus dem Wrack befreit. Die Männer wollten nach Eggenfelden (Bayern) nordwestlich von Braunau fliegen. Wenige Minuten nach dem Start sei der Öldruck abgefallen. Der Motor kam zum Stillstand. „Die einzige Entscheidung war: Wo gehen wir runter?“ Die Flughöhe bezifferte der Mann zu diesem Zeitpunkt mit rund 2800 Fuß (850 Meter). „Der Flughafen hat noch angeboten zurückzufliegen. Aber das war nicht mehr möglich.“

Die Bruchlandung rief Dienstagabend den Anrainerschutzverband Salzburg Airport auf den Plan. Obmann Michael Lederer schrieb in einer Aussendung: „Man stelle sich vor, das Sportflugzeug wäre in eines der nur wenige Hundert Meter entfernten Häuser gestürzt. Im letzten Jahr wurden trotz der einmonatigen Flughafensperre mehr als 17.000 private Schulungsflüge in Salzburg geflogen. Nahezu alle davon werden als Platzrunde über Wals-Siezenheim, also über bewohntem Gebiet geflogen. Die Absturzstelle des Sportflugzeugs in Gois ist vom Flughafen ungefähr gleich weit weg wie die Altstadt. Man stelle sich die verheerenden Folgen eines Flugzeugabsturzes (…) in der Salzburger Altstadt vor. Der Anrainerschutzverband fordert ein sofortiges Ende der Sportflugzeuge und der Platzrunden über Wals-Siezenheim und damit die unnötige und verantwortungslose Gefährdung Tausender unschuldiger Menschen in Wals-Siezenheim und Salzburg.“ Quelle: ‚Salzburger Nachrichten‚.

Bottrop: Kleinflugzeug muss notlanden

Am Dienstagvormittag, 07. Juli 2020, musste ein Kleinflugzeug auf einer Bottroper Kreuzung notlanden. Das Manöver ist geglückt – und hat dennoch einen Großeinsatz ausgelöst. Laut der Feuerwehr Bottrop war gegen 11 Uhr ein Notruf wegen eines Flugzeugabsturzes eingegangen. Zwei Notärzte, zwei Rettungswagen sowie zahlreiche Feuerwehrleute wurden daraufhin zur Kreuzung Hofwiese/Packskamp geschickt.

Vort Ort stellten die Rettungskräfte fest, dass die Maschine unversehrt auf der schmalen Straße inmitten zweier Felder zu Boden gebracht worden war. Der Pilot blieb unverletzt. „Alles ist sehr glücklich ausgegangen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Nur eine halbe Stunde nach dem Notruf konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Nach ersten Erkenntnissen haben technische Schwierigkeiten zur Notlandung auf der schwach befahrenen Straße geführt. Der Motor des Kleinflugzeugs soll teilweise ausgesetzt haben. Die genaue Unfallursache wird jetzt ermittelt. Quelle: ‚WDR‘.

Notlandung bei Rundflug über den Pogusch

Ein 84-jähriger Deutscher musste Donnerstag, 2. Juli vermutlich wegen Thermikproblemen mit seinem Segelflieger in St. Marein im steirischen Mürztal notlanden. Das Flugzeug landete auf einer Wiese knapp neben einem Wohnhaus. Der Pilot erlitt schwere Verletzungen, war aber ansprechbar. Er wurde ins Krankenhaus geflogen. Laut Rotem Kreuz (Ortstselle Mariazellerland) ereignete sich der Absturz gegen 13 Uhr.

Der 84-Jährige war gemeinsam mit zwei anderen Piloten am Flugplatz Lanzen in Turnau zu einem Rundflug über den Pogusch gestartet, als es im Bereich St. Marein zu einem folgenschweren Unfall kam. Der Pilot hatte aufgrund veränderter Thermik notlanden müssen, wobei der Segelflieger bei der Ladung in der Wiese erheblich beschädigt wurde. Anrainer bemerkten den Unfall, leisteten Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang.

Sanitäter des Roten Kreuzes Bruck-Mürzzuschlag setzten dann die Versorgung bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers fort. Der Pilot wurde in das Landeskrankenhaus Hochsteiermark, Standort Bruck, geflogen. Die anderen beiden Piloten konnten mit ihren Segelfliegern wieder zum Flugplatz nach Turnau zurückkehren. Im Einsatz standen das Rote Kreuz Bruck-Mürzzuschlag mit zwei Rettungswagen und fünf Sanitätern, der Notarzthubschrauber C 17, die Freiwillige Feuerwehr St. Marein sowie die Polizei. Quelle: ‚Krone.at‘.

Insassen überlebten Bruchlandung

Die beiden Insassen eines Motorflugzeugs kamen bei der unbeabsichtigten Landung im Hochgebirge glimpflich davon. Im Salzburger Lungau ist am Dienstag, 30. Juni, ein Motorflugzeug abgestürzt. Beim Versuch, die Niederen Tauern im Gemeindegebiet von Lessach zu überqueren, verlor das Flugzeug 200 Meter vor dem Zwerfenbergsee an Leistung und prallte aus geringer Höhe gegen den steinigen Boden. Der 63-jährige Pilot aus Oberösterreich blieb unverletzt, sein 66-jähriger Bruder erlitt Verletzungen im Brustbereich.

Wie die Polizei berichtete, waren die beiden Männer gegen 13.15 Uhr in Feldkirchen in Kärnten gestartet und wollten nach Schladming fliegen. Dabei kamen sie mit ihrer Diamond DA20 Katana irrtümlich von der geplanten Route ab. Wegen des Leistungsabfalls dürfte sich der Pilot dann zu einer Notlandung entschieden haben. Das Flugzeug schlitterte nach dem Aufsetzen noch rund 100 Meter weiter und kam dann zum Stillstand. Die beiden Insassen alarmierten nach der Bruchlandung in rund 2.000 Metern Seehöhe mit dem Handy die Einsatzkräfte und übermittelten ihre Standortdaten.

Eine Bergung mit dem Hubschrauber war wegen der starken Bewölkung nicht möglich. Darum gingen die zwei Brüder den Bergrettern entgegen. Am Weg ins Tal wurden die Oberösterreicher von den Helfern angetroffen. Der Verletzte wurde anschließend mit einer Gebirgstrage weiter transportiert und anschließend ins Krankenhaus nach Tamsweg gebracht. Am Flugzeug entstand ein Totalschaden. Das Wrack wird nach der Freigabe durch die Behörden in den nächsten Tagen geborgen werden. Quelle: ‚Kurier.at‚.

Notlandung mit Segelflugzeug

In Friedberg im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld musste Mittwochnachmittag, der 62-jährige Pilot aus Niederösterreich sein Segelflugzeug notlanden. Er und sein 80-jähriger Co-Pilot wurden dabei leicht verletzt. Er und sein 80-jähriger Co-Pilot aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wurden leicht verletzt. Der 62-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 16, der 80-Jährige mit dem Rettungsdienst ins KH Oberwart gebracht. Das Segelflugzeug wurde stark beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Ehrenschachen stand mit zwei Fahrzeugen und vier Kräften im Einsatz. Quelle: ‚ORF.at‚.

Segelflug ins Maisfeld

Kurzer Schock in der Gemeinde Petersberg (Landkreis Fulda): wie das Polizeipräsidium Osthessen bekannt gab, kam es am Sonntag um 19:55 Uhr auf einem Maisfeld neben der Bundesstraße 458, Höhe Böckels, zu einer unplanmäßigen Landung eines Segelfliegers. Aufgrund ungünstiger thermischer Verhältnisse war der Pilot gezwungen seinen Segler zu landen. Bei dem nicht alltäglichen Manöver entstand weder Personen- noch Sachschaden am Segler. Bezüglich des Ernteausfalls wurden die Personalien zwischen dem Landwirt und dem Piloten ausgetauscht. Quelle: ‚Osthessen-News‘.

Segelflugzeug-Landung auf B469

Ein Segelflugzeug ist auf der vierspurigen B469 nahe dem Verkehrslandeplatz Aschaffenburg notgelandet. Laut Polizei wurde der Pilot schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das Startmanöver sei missglückt. Von weiteren Verletzten sei nichts bekannt. Auf der vierspurigen B469 nahe dem Verkehrslandeplatz Aschaffenburg ist am Freitag ein Segelflugzeug notgelandet. Der Pilot wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, sagte ein Polizeisprecher. Von weiteren Verletzten sei nichts bekannt. „Wir haben ‚zig Anrufe von erschrockenen Autofahrern erhalten – die konnten aber alle rechtzeitig bremsen oder ausweichen“, sagte der Polizeisprecher.

Der 67 Jahre alte Pilot war laut Polizei von einem Flugplatz in Großostheim bei Aschaffenburg gestartet und hatte sich von einem Motorflugzeug in die Luft schleppen lassen. Bei dem Motorflugzeug sei es zu technischen Problemen gekommen, so dass der Segelflieger früher als beabsichtigt ausgeklinkt werden musste und nicht die notwendige Flughöhe erreicht hatte. Der Pilot habe sich deswegen zur Notlandung auf der B469 bei Großostheim entschlossen. Die Bundesstraße 469 musste zwischen Miltenberg und Großostheim nach Polizeiangaben in Richtung Miltenberg für gut eine Stunde voll gesperrt werden. In Richtung Seligenstadt blieb der linke Fahrstreifen gesperrt. Nachdem Mitglieder des Flieger-Clubs den havarierten Segelflieger demontiert hatten, konnte die Sperrung aufgehoben werden. Am Flugzeug entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Quelle: ‚Bayerischer Rundfunk‘.

Segelflugzeug-Notlandung

Am Samstag, 30. Mai 2020, kam es in der Verbandsgemeinde Hachenburg zu einem Segelflug-Unfall. Ein Segelflugzeug ist bei einer Notlandung verunfallt. Der Pilot wurde dabei schwer verletzt. Zeugen hatten gegen 15.46 Uhr beobachtet, dass ein Segelflugzeug nahe der Landesstraße 288 auf einem Erdwall bei einer Industriefirma bei Atzelgift abgestürzt sei und setzten den Notruf ab. Polizei und Rettungsdienst mit Notarzt begaben sich zur Unfallstelle. Der Segler musste aufgrund eines technischen Defektes notlanden, berichtet die Polizei auf Nachfrage. Bei der harten Landung hatte sich der Pilot schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshelikopter in ein Krankenhaus transportiert. Am Fluggerät entstand erheblicher Schaden. Das Segelflugzeug besteht aus GFK. Dies hat sowohl flexible als auch spröde Eigenschaften. So war wegen der Kräfte, die bei dem Absturz wirken, die Rückenlehne des Pilotensitzes gebrochen. Der Segler besitzt einen kleinen Tank für den Notfallmotor, dieser blieb aber unbeschädigt. Quelle: ‚Kurier.de‚.

Segelflugzeug muss auf B 28 notlanden

Die Pilotin eines Segelflugzeugs musste am Sonntagabend, 31. Mai, in Freudenstadt an der Bundesstraße 28 nahe dem Langenwaldsee notlanden. Wie die Polizei mitteilte, war sie in Kornwestheim gestartet. Ihr Flugzeug verlor gegen 18.15 Uhr über Freudenstadt immer mehr an Höhe, sodass nur noch eine Außenlandung möglich war. Das Ganze war wohl in dem Gebiet nicht ganz einfach und auch nicht ungefährlich. Laut Polizeiangaben setzte die Frau den Segler auf der Bundesstraße auf, der dann auf dem Grünstreifen zum Stehen kam. Die Pilotin hatte viel Glück und blieb unverletzt. Auch kein Verkehrsteilnehmer sei durch die Landung gefährdet worden, betont die Polizei. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt, ebenso ein Verkehrszeichen, das vom Flugzeug bei der Landung gestreift wurde.

Wie heikel die Lage war, zeigt sich erst vor Ort. Die Bergstrecke, Paradies für Motorradfahrer, führt kurvenreich durch das enge und tief eingeschnittene Tal. Mit Bäumen, Hängen und Stützmauern auf beiden Seiten ist es praktisch unlandbares Gelände. Die Pilotin brachte ihr Flugzeug auf einem Stück kurz vor der Talsohle zu Boden, auf dem die Straße auf mehreren hundert Metern gerade verläuft und sich das Tal ein wenig weitet. Eine Tragfläche schlug gegen ein Verkehrsschild und knickte die Tafel um. Laut Polizei drehte sich das so einseitig gebremste Flugzeug und blieb im Bankett der Straße stehen. Glücklicherweise kam während der Notlandung kein Verkehr. Unbeteiligte seien nicht gefährdet gewesen.

Laut Polizei war die Segelfliegerin gegen 12.30 Uhr in Kornwestheim gestartet und zunächst die Schwäbische Alb Richtung Süden geflogen. Gegen Abend war sie dann im Schwarzwald unterwegs. Bei nachlassender Thermik verlor sie offenbar den Anschluss an die Aufwinde und damit irgendwann an Höhe. An Wochenenden mit guten Wetterlagen sind über Alb und Schwarzwald oftmals mehrere hundert Segelflugzeuge unterwegs. So genannte Außenlandungen sind in der Segelfliegerei nicht ungewöhnlich. Die Piloten wählen dafür in der Regel Wiesen oder abgeernteten Getreidefelder aus. Warum sich die 45-Jährige in die Mausefalle des Forbachtals manövriert hatte, sollen nun die Sachverständigen der BFU klären. Die Maschine war nicht mit einem Klapptriebwerk ausgestattet, mit dem Segelflieger bei schwächelnden Aufwinden mit Motorhilfe den Heimatflugplatz erreichen können. Der Flugplatz Musbach, der ebenfalls eine sichere Landung ermöglicht hätte, ist Luftlinie nur einige Kilometer entfernt. Für den Augenzeugen, der den Vorfall vom Campingplatz aus beobachtet hatte, ist die Pilotin jedenfalls „eine Heldin“. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Notlandung mit Messerschmitt-Oldtimer

Glück im Unglück hatten zwei Insassen eines Kleinflugzeugs am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr in Hohenlockstedt. Die Maschine (Typ Messerschmitt) musste wegen eines technischen Defekts auf dem Flugplatz „Hungriger Wolf“ notlanden. Der mit 40 Jahren flugerfahrene Pilot kreiste zunächst mehrere Minuten über dem Flugplatz, um den Tank leerzufliegen. Zeitgleich wurde ein Großaufgebot von Rettungsdienst und Feuerwehr an den Flugplatz beordert. Die Helfer positionierten sich auf einem Feld.
Anschließend setzte der Pilot zum Landeanflug an, doch das vordere Fahrwerk ließ sich offenbar nicht ausfahren, woraufhin das Flugzeug kurz vor dem Stillstand vorne aufschlug. Der Pilot habe „absolut richtig und professionell gehandelt“, sagte der Flugzeugbesitzer aus München unserem Reporter am Telefon. Die beiden Insassen der Maschine blieben unverletzt. An dem Flugzeug entstand Sachschaden. Die Höhe und die Ursache des technischen Defekts sind noch unklar. Quelle: ‚IhrAnzeiger.de‚.

Geglückte Notlandung auf Landstrasse

Am Freitag, 22. Mai, gegen 18.00 Uhr, wurde die Feuerwehr von Temple (TX) zu einem möglicherweise abgestürzten Flugzeug losgeschickt. Nach einer kurzen Durchsuchung des Gebiets stellte die Rettungsmannschaft fest, dass ein kleines Flugzeug eine Notlandung auf der Prairie View Rd, direkt vor der North Belton Middle School, gemacht hatte.

Der Pilot gab an, dass er Triebwerksprobleme aufgrund einer defekten elektrischen Leitung hatte und während des Fluges Strom verloren habe. Das Flugzeug erlitt erheblichen Schaden am Propeller, aber die Beteiligten meldeten keine Verletzungen.

Der Pilot war in der Lage, das ansonsten intakte Flugzeug selber auf einen Anhänger zu verladen und vom Einsatzort abzuschleppen. Quelle: Alex Torres auf facebook.

Unfreiwilliger Zwischenhalt in Räfiser Landewiese

Ein seltenes Bild bot sich am Sonntagnachmittag auf einem Feld bei Räfis: Auf dem Acker parkierte ein Segelflugzeug. Wie eine Augenzeugin berichtet, steht dieses nicht freiwillig da. Kurz vor 16 Uhr musste der von Norden herkommende Pilot eine Notlandung machen. Wie Florian Schneider, Stellvertretender Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St. Gallen, mitteilt, habe der unverletzte Pilot zu Protokoll gegeben, dass er den Hilfsmotor nicht starten konnte. Aufgrund der Motorenprobleme hat der Segelflieger bereits mit der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) Kontakt aufgenommen. Wie Schneider weiter sagt, sei der Fall für die Kapo bereits abgeschlossen. «Es gibt keine strafrechtliche Verfolgung, da niemand verletzt wurde.» Sogar das Segelflugzeug ist nur leicht versehrt. Ausserdem stehe der Pilot mit dem Besitzer des Felds direkt in Kontakt, um mit ihm die bei der Landung verursachten Schäden zu bereinigen. Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.

Notlandung auf Autobahn

Ein Video zeigt, wie das kleine Flugzeug immer tiefer sinkt, sich dem Boden nähert – doch die Autos auf der Autobahn 40 bei Quebec bremsen nicht, sie rollen weiter. Als auch das Flugzeug zum Landen aufsetzt, stoppt zunächst keiner sein Auto. Zwischen den Wagen rollt das Flugzeug weiter, bis es auf dem Seitenstreifen zum Stehen kommt. Bei dieser glücklichen Landung am Donnerstagvormittag (Ortszeit) unweit des Quebec Jean Lesage International Airports schaffte es der Pilot, dass sämtliche Beteiligte unverletzt blieben – er setzte genau zwischen den Autos auf und fuhr im etwa gleichen Tempo wie die vorausfahrenden Autos, sodass es zu keinem Zusammenstoß kam. Warum das Flugzeug zu einer Notlandung – und dann noch an solch einem ungewöhnlichen Ort – ansetzen musste, ist laut kanadischen Medienberichten noch unklar. Die Nachrichtenseite “Toronto City News” meldet, dass die Autobahn für rund eine Stunde gesperrt wurde, um das Flugzeug zu untersuchen und von der Straße wegzutransportieren. Quelle: ‚RND‚.

Flugzeug-Notlandung in See

Ein Kleinflugzeug ist in einen See im US-amerikanischen Massachusetts ‚erfolgreich‘ notgelandet. Der Pilot konnte unverletzt geborgen werden. Da in der Region Minusgrade herrschen, mussten sich die Retter durch eine Eisschicht kämpfen. Anwohner haben den Absturz beobachtet und paddelten mit einem Kanus zur Unfallstelle. Dort konnten sie den Piloten aus dem Wrack helfen und ihn aufs Land befördern. Der Pilot des verunglückten Flugzeuges wurde vorsichtshalber von Ärzten untersucht. Laut Polizei stellten sich „unglaublicherwiese“ fest, dass der Pilot wohlauf ist. Quelle: Youtube.

Segelflieger legt nach Notlandung Bahnverkehr lahm

Mit einer Notlandung neben der Bahnstrecke Berlin-Prag hat ein Segelflieger der Zugverkehr lahmgelegt. Der 77-Jährige aus dem Landkreis Nordsachsen kletterte am Freitagabend die Böschung zum Bahndamm hinauf und lief über die Gleise, um zur nächsten Ortschaft zu gelangen. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte am Montag: „Er war orientierungslos und stand wohl auch unter Schock.“ Als dem Mann ein Eurocity entgegenkam, wechselte er auf das Gegengleis – dort aber näherte sich ein Güterzug. Beide Züge kamen per Notbremsung zum Stehen und der Bruchpilot unverletzt davon. Er wurde kurz darauf von einer Streife auf dem Feld entdeckt. „Er hat gerade angefangen, sein Segelflugzeug einzupacken“, so der Bundespolizeisprecher. Rettungskräfte kümmerten sich dann um ihn. Die Bahnstrecke war mehr als anderthalb Stunden zwischen Großenhain und Elsterwerda gesperrt. Neben Polizei und Rettern aus Sachsen waren auch Beamte der Landespolizei Brandenburg, ein Feuerlöschzug und das Notfallmanagement der Deutschen Bahn im Einsatz. Sie leitete ein Ordnungsverfahren gegen den 77-Jährigen ein. Quelle: ‚mdr.de‚. Bild: Deutsche Bahn.

Schnellstrassen-Sperrung wegen Aussenlandung

Der 54-jährige Pilot eines Segelflugzeuges steuerte am Donnerstagnachmittag die S177 in Pirna zur Notlandung an. Geplant war eigentlich eine Landung auf dem nahegelegenen Flugplatz des Aeroclubs Pirna. Nach ersten Informationen gab es beim Anflug jedoch Probleme, so dass sich der Pilot für die Außenlandung auf der Schnellstraße zwischen der Sachsenbrücke und der Abfahrt Pirna-Graupa entschied. Aufgrund der Unfallaufnahme musste die S177 zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Pilot des Segelflugzeugs wurde schien äußerlich nicht verletzt, wurde jedoch vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Klinikum Pirna gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: ‚Dresdner Neuste Nachrichten‚.

Flugzeugabsturz überlebt

Ein Leichtflugzeug ist am Freitagnachmittag einige Hundert Meter vom Flugplatz Heist entfernt abgestürzt. Zwei Personen befanden sich an Bord der Maschine des Herstellers Van’s Aircraft, die in einem kleinen Waldstück niederging. Beide konnten sich zum Glück unverletzt befreien. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde um 16.13 Uhr alarmiert. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dennis Renk war die Maschine kurz vorher in Heist gestartet, als es zu Leistungsproblemen kam. Der Pilot soll noch gemeldet haben, dass er zu einer Notlandung ansetzen wolle. Doch offenbar gab es dafür kein geeignetes Areal, sodass die kleine Maschine in einem Waldstück niederging und auf die Seite kippte. Die Kanzel blieb dabei unbeschädigt, sodass sich der Pilot und sein Passagier selbst aus der Maschine befreien konnten. Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‘.