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Aachener umrundet Erde mit Kleinflugzeug

32 Tage in der Luft, 33.000 Kilometer in drei Etappen, über vier Kontinente und 28 Länder: Der Aachener Stefan Mommertz gehört zu den wenigen Menschen, die in einem Kleinflugzeug die Erde umrundet haben. Er hat unterwegs erfahren, wie groß die Flieger-Gemeinschaft ist. Von einer Weltreise träumen fast alle Hobbypiloten, aber nur die wenigsten starten. Zwei komplette Jahre hat die akribische Vorbereitung gedauert. Die Route musste gefunden, Überfluggenehmigungen beantragt werden. Welche Flugplätze lassen Auftanken und Ölwechsel zu? Welche Seerouten werden zu welcher Jahreszeit befahren, falls eine Notwasserung notwendig wird? Die Überlebensausrüstung musste zusammengestellt werden: Rettungsinsel, Neoprenanzug, Signalpistolen, spezielle Handfunkgeräte und Satellitentelefon. Auf der Webseite www.earthrounders.com sind alle Piloten aufgelistet, die in Kleinflugzeugen (bis 7000 Kilogramm) die Reise um die Welt bewältigt haben. Seit Beginn der Luftfahrt vor 100 Jahren haben nur „eine Handvoll Seelen“ diese herausfordernde Reise unternommen, steht auf der Homepage. Der Flug muss bestimmte navigatorische Kriterien erfüllen, weder Pilot noch Maschine dürfen gewechselt werden, um in den kleinen Kreis der „Earth­rounder“ aufgenommen zu werden. Stefan Mommertz ist nun einer von ihnen. Quelle: ‚Aachener Zeitung‚.

Drohne knapp verfehlt

Eine Drohne ist beim Flugplatz Grenchen SO einem Kleinflugzeug gefährlich nahe gekommen. Dass die die beiden Fluggeräte nicht zusammenprallten, war «reiner Zufall», wie die Sicherheitsuntersuchungsstelle schreibt. Das Kleinflugzeug war laut dem am Montag von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) eine einmotorige Maschine des Typs TB10 «Tobago» der Flugsportgruppe Grenchen. Nach einem Rundflug, in noch über 1000 Metern Höhe, meldete der Pilot am 4. Oktober 2018 der Platzverkehrsleitstelle in Grenchen eine Drohne. Das nach Schätzung des Piloten zwei bis drei Kilogramm schwere, schwarz-rote Gerät befand sich über der Ein- und Ausflugroute des Flugplatzes, wie es im Bericht heisst. Der Pilot schätzte den Abstand zwischen seiner Maschine und der Drohne auf 20 bis 30 Meter. Die Sust erinnert an laufende Arbeiten mit Schweizer Beteiligung an einem Luftverkehrsmanagementsystem für Drohnen und empfiehlt zusätzlich überbrückende Massnahmen. Namentlich sollten Drohnen für Piloten und Flugsicherung besser sichtbar gemacht werden. Quelle: ‚bluewin.ch‚.