Schlagwort-Archive: Kleinflugzeug

PC-12 stürzt in Bürogebäude bei Mailand

Ein Leichtflugzeug ist im Süden der Stadt Mailand kurz nach dem Start in Linate abgestürzt und in ein leerstehendes Bürogebäude gekracht. Beim Absturz der Pilatus PC-12 kamen der Pilot, ein weiteres Besatzungsmitglied und alle sechs Passagiere ums Leben. Die Todesopfer kamen alle aus dem Ausland. Unter den Toten ist auch ein Kind, wie die Staatsanwältin am Ort des Unglücks mitteilte. Das Gebäude in San Donato Milanese am Stadtrand der norditalienischen Millionenstadt fing nach dem heftigen Aufprall des Flugzeugs Feuer. Wegen Renovierungsarbeiten befanden sich aber keine Menschen in den Büros.

Die Unglücksmaschine ist eine Pilatus PC-12
Das Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12 war um 13:04 Uhr vom zweitgrössten Mailänder Flughafen Linate abgehoben, um nach Olbia auf Sardinien zu fliegen. Kurz nach dem Start stürzte es dann im Südosten von Mailand ab. Das geht aus den Flugdaten des Internetdienstes Flightradar24.com hervor. Demnach verlor das Flugzeug nach der Startphase und einer ersten Schleife plötzlich an Höhe und stürzte nur Sekunden später in das Gebäude in San Donato Milanese. Der Grund für den Absturz ist noch unklar. Augenzeugen berichteten, dass ein Motor der Maschine gebrannt habe und das Flugzeug daraufhin im Sturzflug zu Boden ging, ohne dass ein Manöver ersichtlich waren. Die Retter konnten den Flugschreiber für weitere Auswertungen finden. Quelle: ‘SRF’.

Unfall bei Flughafen in Weiden

Das Kleinflugzeug eines 52 Jahre alten Piloten setzte kurz vor der Landebahn auf und überschlug sich aus bislang ungeklärter Ursache, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Der Pilot und auch der 60 Jahre alte Co-Pilot konnten sich selbstständig aus dem beschädigten Flugzeug befreien. “Durch die naheliegende Luftrettung wurden sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet. Beide Insassen kamen mit dem BRK mit mittelschweren Verletzungen ins Klinikum Weiden”, heißt es in einer Polizeimeldung. Fachkräfte, unter anderem vom Luftfahrtbundesamt, versuchen nun, die Ursache zu ermitteln. Der Sachschaden dürfte sich laut Polizei auf etwa 100.000 Euro belaufen. Quelle: ‘Tag24‘.

Kleinflugzeug muss notlanden

Der Pilot (65) eines Kleinflugzeugs kam am Freitagmittag bei Kirchberg mit dem Schrecken davon: Weil der Motor seiner Cessna “175 H” ausfiel, musste der Mann die Maschine auf einem Feld im Ortsteil Burkersdorf notlanden. Der Deutsche war am Donnerstag gegen 12 Uhr vom Flugplatz in Zwickau zu einem Rundflug gestartet. Nach etwa 20 Minuten bemerkte er, dass der Motor kein Gas mehr annahm. Quelle: ‘Tag24‘.

Rätsel um Flugzeugabsturz bei Steinenbronn

War es menschliches Versagen oder gab es ein technisches Problem? Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges bei Steinenbronn (Kreis Böblingen) gibt es jetzt neue Erkenntnisse. Die genaue Absturzursache ist zwar weiter unklar, aber laut der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BDU) war das Flugzeug im “Instrumentenflug” unterwegs. Das bedeutet, die beiden Piloten flogen nicht auf Sicht, sondern ließen sich von Fluglotsen leiten, die den Kurs vorgaben.

Zwei Piloten an Bord
An Bord waren demnach zwei Piloten. Ein 62-jähriger Mann aus Ludwigsburg und sein Co-Pilot, ein 73 Jahre alter Mann aus Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen). Sie und ein Fluggast, vermutlich die Ehefrau einer der Piloten, kamen bei dem Absturz ums Leben.

Zwischenbericht erst im September erwartet
Das Kleinflugzeug vom Typ “Piper” war am Samstagvormittag am Stuttgarter Flughafen in Richtung Nienburg nahe Magdeburg gestartet. Wenige Minuten später stürzte es in einem Wald bei Steinenbronn ab. Zuvor soll der Pilot einen ersten Startversuch abgebrochen haben. Warum ist noch unklar. Bis es weitere Details zu dem Unglück gibt, könnte es noch etwas dauern. Die BDU rechnet erst im September mit einem Zwischenbericht. Das bestätigte ein Sprecher dem SWR. Quelle: ‘SWR‘.

Wie sicher sind Kleinflugzeuge?

In den vergangenen Tagen machten Abstürze von Kleinflugzeugen Schlagzeilen: So kam es in Böblingen (Baden-Württemberg), Renneritz (Sachsen-Anhalt) und Hildesheim (Niedersachsen) zu Unfällen mit Toten. Das wirft Fragen nach der Sicherheit auf.

„Ich erachte Fliegen als sicher – unter gewissen Voraussetzungen“, sagt Professor Gordon Konieczny vom Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Konieczny, der selbst Pilot ist und eine Berufspilotenlizenz besitzt, weist darauf hin, dass für einen sicheren Flug mit einem Kleinflugzeug drei Punkte wichtig seien: das Flugzeug, der Pilot und das Wetter.

Das Flugzeug
Für jedes Flugzeug gibt es vorgesehene Wartungsintervalle. So müsse etwa ein Kleinflugzeug nach 50, 100 oder 200 Stunden zur Wartung, wo dann festgelegte Checks vorgenommen werden, so Konieczny. Durch ein Bordbuch, in das jeder Pilot des Flugzeuges die Flugzeit einträgt, wisse man vor dem Start, wann die nächste Wartung anstehe und ob ein Flug durchgeführt werden könne.

Außerdem bewertet Konieczny die Zuverlässigkeit der Sicherheitschecks: „Die Flugzeuge sind meines Erachtens unter einer sehr strikten Kontrolle.“ Zwei Organisationen beaufsichtigen, überprüfen und koordinieren die Wartungsprozesse: zum einen die Continuing Airworthiness Management Organisation (CAMO), die für die Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen zuständig ist, und zum anderen die Maintenance Organisation (MO) – die Wartungsorganisation.

Der „Human Factor“
In seiner Arbeit an der Hochschule in Hamburg beschäftigt sich Konieczny auch mit dem sogenannten „Human Factor“ beim Fliegen. „Wenn Sie fliegen wollen, müssen Sie natürlich fit sein – gesundheitlich und fliegerisch fit“, sagt er. Deshalb greifen auch hier verschiedene Kontrollmechanismen. So überprüfen Ärzte regelmäßig die Gesundheit der Piloten. Quelle: ‘RND

Flugzeugunfall in Epagny

Ein zweisitziges Flugzeug ist Freitag, 9. Juli, während der Startphase auf dem Flugplatz von Epagny FR abgestürzt. Der Pilot wurde leicht verletzt. Der 67-Jährige war zum Zeitpunkt des Unfalls die einzige Person an Bord, wie die Kantonspolizei Freiburg am Abend mitteilte. Das Flugzeug sei während der Startphase aus noch unbekanntem Grund mehrmals gehüpft und habe sich dann auf den Rücken gedreht. Der Pilot wurde laut Polizei mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Eine Untersuchung der genauen Umstände des Unfalls durch der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) sei im Gang. Quelle: ‘Blick‘.

Sicherheit dank Routine

In Rheinland-Pfalz verunglücken immer wieder Kleinflugzeuge. Allein 2020 waren es mindestens fünf – eins davon krachte in ein Haus. Das wirft Fragen nach der Sicherheit auf.

  • Leichtflugzeug-Abstürze 2021 in RLP
  • Mehr Flugstunden – mehr Routine
  • Verlängerung der Fluglizenz – das sind die Anforderungen
  • Der Faktor Mensch
  • Ultraleichtflugzeuge – zu viele Kilos?

Als vor einem Jahr ein Kleinflugzeug, eine Cessna, in Langenhahn im Westerwald in ein Einfamilienhaus stürzte, saß der Schock bei den Anwohnern und vielen anderen Menschen tief. Der Pilot überlebte, die Hausbewohner hatten Glück im Unglück: Ihr Haus wurde schwer beschädigt, sie aber blieben körperlich unverletzt. Dieser Absturz ist ein Extremfall, aber dennoch nicht auszuschließen. In Wesel (Nordrhein-Westfalen) passierte im Juli letzten Jahres ein ähnliches Unglück. Bei dem Absturz eines Kleinflugzeuges in ein Mehrfamilienhaus starben die zwei Flugzeuginsassen und eine Bewohnerin.

In diesem Jahr sind bislang drei Kleinflugzeuge in Rheinland-Pfalz verunglückt. Zuletzt ein Ultraleichtflugzeug beim Segelflugplatz Montabaur, zuvor im Mai ein Leichtflugzeug bei Bad Sobernheim. Im Februar stürzte eine Cessna in der Eifel ab. Das wirft Fragen nach der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Mensch und Maschine auf. Ernst Eymann, Präsident des Luftsportverbandes Rheinland-Pfalz, weist darauf hin, dass nicht mehr Unfälle passierten. “Aber jeder Unfall ist einer zuviel und jeder Unfall hat seinen Grund.” Unfälle passierten immer infolge einer Kette von mehreren Dingen – etwas vergessen, etwas nicht machen oder etwas ignorieren. Den einen Hauptgrund gebe es nicht.

Physik lässt sich nicht austricksen
Disziplin, Selbstachtung, Respekt – für Eymann sind das wesentliche Aspekte für die Sicherheit der Fliegerei. “Das hat was mit Physik zu tun, die ist gegeben. Die findet einfach statt in ihren Regeln und die Regeln kann man nicht austricksen”, mahnt der langjährige Pilot. Eymann hat über 3.000 Flugstunden mit rund 7.000 Starts und Landungen absolviert. Genauso essentiell für ihn: Sicherheit durch Routine. “Je öfter man es tut, und auch über die Jahre öfters tut, umso leichter ist es, sich in Übung zu halten.” Deshalb ist sein Rat, so viel wie möglich zu fliegen, dass sei auch die Philosophie der Verbände. ‘”Viel fliegen macht Spaß und bringt Sicherheit.”

Verlängerung der Fluglizenz – die Bedingungen
Wer eine Fluglizenz hat, der muss diese immer wieder verlängern lassen. Für Leichtflugzeuge müssen dafür in 24 Monaten zwölf Flugstunden absolviert werden, davon eine als Übungsflug mit einem Fluglehrer. Außerdem müssen zwölf Starts und zwölf Landungen nachgewiesen werden, damit die Fluglizenz verlängert wird. Das wird nach Aussage von Eymann sehr streng kontrolliert. Er betont, dass diese Vorschriften das Minimum seien, was zu tun ist. Ob das ausreicht, “hängt auch davon ab, wie viel Erfahrung man hat”. In den Flugschulen und Vereinen würde allerdings auch mehr gemacht, als diese Minimalanforderungen. Aber: Nach Aussage von Eymann gibt es viele Piloten, die nicht organisiert sind. Inwiefern diese über die Mindestanforderungen hinaus üben und fliegen, wisse man nicht. Erfülle jemand nur die Minimalanforderungen, heiße das noch nicht unbedingt, dass er gefährlich fliege, denn Erfahrung könne er ja trotzdem haben haben. “Aber ich wünsche mir einfach, dass die Leute viel mehr fliegen.”

Der Faktor Mensch in der Maschine
Bei anderen Fliegern und Flugexperten klingt ebenfalls durch: Die zwölf Stunden sind eben ein Minimum. “An Übung ist es eigentlich nie genug. Gerade in der Fliegerei lernt man nie aus”, so Fluglehrer Roman Breitenbach und ergänzt: “Nicht umsonst machen die Verkehrsfluggesellschaften mehr als das Minimum. Wenn man ein Minimum an Training und ein Minimum an Erfahrung hat, reicht das vielleicht nicht aus, wenn es brenzlig wird.” Ein anderer Kollege weist darauf hin, dass auch die Tagesform des Piloten in den Blick genommen werden sollte: “Viele gehen unvorbereitet oder hektisch an den Start.” Wer nicht gut drauf sei, sollte besser am Boden bleiben. In der Diskussion um die Sicherheit von Kleinflugzeugen taucht auch die Frage auf, ob das erhöhte zulässige Gewicht bei Ultraleichtflugzeugen einen Einfluss haben könnte. Seit 2019 dürfen diese beim Abflug insgesamt 600 Kilogramm wiegen, zuvor waren es gut 470.

Roland Hauke fertigt seit vielen Jahren Leichtflugzeuge in seinem mittelständischen Betrieb in Mendig (Landkreis Mayen-Koblenz). Aus seiner Sicht stellt die Erhöhung des Abfluggewichts bei Ultraleichtflugzeugen kein erhöhtes Risiko für die Flugsicherheit dar: “Für den Piloten ändert sich nicht viel durch das höhere zugelassene Gesamtgewicht. Das ist kaum spürbar.” Weltweit würde zudem mit viel höheren Abfluggewichten geflogen – mit denselben Maschinen. Die eine Antwort auf die Frage, warum es immer wieder zu Abstürzen von Kleinflugzeugen kommt, gibt es offenbar nicht. Der beste Schutz vor Unglücken – daran sind sich offenbar die Flieger weitgehend einig ist: Fliegen, fliegen, fliegen. Quelle: ‘SWR‘.

Gegen Windrad geflogen

Bei einem Flugunfall ist am Mittwochnachmittag in Gefell im Osten des deutschen Bundeslandes Thüringen ein in Österreich zugelassenes Kleinflugzeug abgestürzt. Dabei kam der Pilot, ein ehemaliger Austria-Salzburg-Trainer, ums Leben. Die Maschine dürfte mit einem Windrad kollidiert sein.

Unfallstelle großräumig abgesperrt
„Zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei sind derzeit im Einsatz“, erklärte Polizeioberkommissarin Cindy Beyer (46) von der Landespolizeidirektion Saalfeld gegenüber der „Bild“. Mittels Drohne verschafften sich die Helfer einen Überblick über das Unfallareal. Die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt, die Ermittlungen vor Ort laufen. Quelle: ‘Krone.at‘. Bild: ‘MDR‘.

Kleinflugzeug-Absturz bei Lupfig

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Birrfeld wurde am 17. Juni 2021 der Pilot schwer verletzt. Die Ursache ist noch unbekannt. Der Unfall ereignete sich kurz vor 18.30 Uhr in Lupfig. Eine Drittperson meldete, dass soeben ein Kleinflugzeug in der Nähe des Flugplatz Birrfeld abgestürzt sei. Umgehend wurde die Rettungskräfte aufgeboten. Als die Polizei vor Ort eintraf, konnte festgestellt werden, dass der Pilot alleine unterwegs war und schwer verletzt jedoch ansprechbar im Flugzeug saß. Zur Bergung wurde die Feuerwehr aufgeboten. Der 48-jährige Pilot wurde mittels Rettungshelikopter ins Spital überführt. Wie es zum Absturz kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Die Kantonspolizei hat in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Flugunfall-Untersuchungsstelle des Bundes, die Ermittlungen aufgenommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Quelle: ‘Fireworld.at’ und ‘Tele M1‘.

Kleinflugzeug überschlägt sich

Am Dienstagmorgen musste ein Kleinflugzeug auf einem Feld in der Nähe von Bad Ragaz notlanden. Dabei hat sich das Flugzeug überschlagen. Der Pilot blieb unverletzt und konnte von Passanten aus der Kabine befreit werden. Am 2. Juni, kurz nach 8:30 Uhr, hat ein Kleinflugzeug vom Typ Brändli BX-2 (Cherry) auf einem Feld an der Loisstrasse notlanden müssen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 59-jährige Pilot aus dem Kanton Graubünden war kurz vorher alleine vom Flughafen Bad Ragaz gestartet, als er aus zurzeit unbekannten Gründen in einem Feld notlanden musste. Dabei überschlug sich das Flugzeug bei geringer Geschwindigkeit und landete auf dem Dach. Der Pilot blieb unverletzt und konnte durch Passanten aus dem Flugzeug befreit werden. «Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden», schreibt die Kantonspolizei St.Gallen. Die örtliche Feuerwehr wurde zur Sicherung der Unfallstelle aufgeboten. Nach jetzigen Erkenntnissen sind keine Flüssigkeiten ausgelaufen. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST hat eine Untersuchung zur Klärung des Vorfalls eröffnet. Quelle: ‘Tagblatt‘.

Notlandung auf Wiese

Ein Motorflugzeug musste am Samstagmorgen, 24.April 2021 auf einer Wiese angrenzend zur Straße „Am Wiesental“ in Michelstadt notlanden. Gegen 9.45 steuerte der 60 Jahre alte Pilot das Flugzeug auf die Wiese, dabei entstanden beim Flugzeug und mehreren Weidezäunen leichte Schäden. Hintergrund war offenbar ein technischer Defekt. Der Pilot und seine 58 Jahre alte Begleiterin überstanden die Landung unverletzt. Der ausgelaufene Treibstoff des Flugzeuges wurde durch die Feuerwehr Michelstadt aufgefangen. Die Polizei war mit einem Hubschrauber an Ort und Stelle. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde laut Polizei bereits über den Vorfall informiert. Der Abtransport des Motorflugzeuges wurde noch durch den Besitzer veranlasst. Quelle: ‘op-online.de‘.

Kein Hinweis auf technisches Versagen

Warum stürzte Anfang Februar eine einmotorige Maschine bei Bitburg ab? Die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben einen Zwischenbericht mit den näheren Umständen des Unglücks veröffentlicht. Der Absturz eines Anfang Februar bei Sefferweich in der Eifel abgestürzten Kleinflugzeugs ist möglicherweise auf menschliches Versagen zurückzuführen. Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gibt es „keine Hinweise darauf, dass der Absturz eine technische Ursache gehabt hätte“. Der Cessna sei zuletzt einen Tag vor dem Unfall eine sogenannte Lufttüchtigkeit bescheinigt worden. Laut BFU kollidierte die Maschine, während der Pilot aufgrund des dichten Nebels in der Eifel nach Sichtflugregeln geflogen sei, mit dem Erdboden. Eine Kollision mit einem der Windräder, die im Bereich der Absturzstelle stehen, sei auszuschließen. Der 27-jähige Pilot war bei dem Absturz ums Leben gekommen. Laut Obduktion verstarb er an einem Polytrauma infolge des Absturzes.

Das Propellerflugzeug war am 5. Februar nahe Sefferweich nördlich von Bitburg abgestürzt. Zum Unglückszeitpunkt war starker Nebel. Das Trümmerfeld bei einem Windpark erstreckte sich über mehrere 100 Meter. Die Maschine war eine halbe Stunde vor dem Unglück auf dem 124 Kilometer Luftlinie entfernten belgischen Genk-Zwartberg Airfield gestartet. Dort war die Cessna gewartet worden. Zielflughafen war der Airport im österreichischen Hohenems-Dornbirn am Bodensee. Quelle: ‘Volksfreund‘.

Kleinflugzeug muss in Auerbach notlanden

Auf dem Flugplatz in Auerbach im Vogtland musste am späten Freitagnachmittag des 12. März 2021 ein Flugzeug notlanden. Wie die Polizei mitteilte, gab es Probleme bei der Landung. Das Bugrad der Piper fuhr nicht aus. Daraufhin wurde gegen 17:41 Uhr ein Großeinsatz ausgelöst. Dutzende Feuerwehren, Rettungshubschrauber und Rettungsdienste aus der Umgebung von Auerbach rückten zur Einsatzstelle aus. Dort gab es Entwarnung.

Der Pilot landete das Flugzeug sicher mit dem Rumpf auf der Landebahn. Dabei wurden der Rumpf sowie Rotor massiv beschädigt. Der Pilot blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen fünfstelligen Betrag. Die Piper hatte einen Wert von etwa 170.000 Euro. Quelle: ‘MDR‘.

Thüringen: Kleinflugzeug-Absturz

„Beim Absturz eines Kleinflugzeugs bei Ronneburg ist am Samstag ein Mensch ums Leben gekommen“, sagte ein Polizeisprecher. „Die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Identität des Toten laufen noch.“ Das Flugzeug war am frühen Nachmittag auf einem Feld zwischen Großenstein und der Autobahn 4 abgestürzt. Als Feuerwehr und Polizei am Unfallort eintrafen, konnten sie für den Piloten nichts tun: Er war nach ersten Informationen sofort tot. Die Untersuchungen des Flugzeugabsturzes vom 21. November zwischen Ronneburg und Großenstein dauern an. Bei dem Unglück war der Pilot ums Leben gekommen. „Drei unserer Mitarbeiter waren gleich am Samstag vor Ort“, so Roger Knoll von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) Braunschweig. Er leitet diesen Fall. Viel kann Knoll noch nicht sagen. „Teile des Wracks sind inzwischen im Labor. Der Datenspeicher ist sehr verbrannt und kaum auslesbar. Radardaten wurden angefordert.“ Ende des Jahres soll ein Zwischenbericht vorliegen. Quellen: ‘Bild-Zeitung‘ und ‘Ostthüringer Zeitung‘.

Kleinflugzeug-Pilot muss notlanden

Erneut ist es im Schwarzwald-Baar-Kreis zu einem Unglück mit einem Kleinflugzeug gekommen – und erneut ging der Zwischenfall überaus glimpflich aus. Betroffen war dieses Mal eine Piper Typ PA 46 350 P, die am Samstag in der Nähe von Dauchingen notlanden musste. Der 64-jährige Pilot wurde leicht verletzt, seine Frau überstand den Unfall unbeschadet.

Flugzeug erheblich beschädigt
Mit völlig beschädigten Tragflächen, einem zerstörten Propeller und abgerissenem Fahrwerk liegt die die Piper PA-46 Malibu, ein einmotoriges Geschäftsreiseflugzeug, wenige Meter entfernt von einem Aussiedlerhof im Bereich “Vorderer Birnberg” zwischen Dauchingen und Weilersbach. Hier auf einem Feldweg hatte der Pilot versucht, sein in den USA registriertes Fluggerät notzuladen – und schaffte dies offensichtlich mit Bravour.

In Zepfenhan gestartet
Die Beiden waren ersten Angaben zufolge vom Flugplatz Rottweil-Zepfenhan gestartet und dann in Richtung Süden geflogen. Laut Flugaufzeichnungen schwenkte der Pilot dann im Bereich von Trossingen um, nahm schließlich Kurs auf Dauchingen. Wie die Polizei mitteilt, war auf einer Höhe von 3000 Metern wohl wegen eines technischen Defekts der Treibstoffdruck abgefallen. Der Pilot musste notlanden. Im weichen Erdreich brach das vordere Rad des Fahrwerks ab, auch der Propeller grub sich in den Boden und brach schließlich ab. Die Maschine setzte hart auf den Tragflächen auf und wurde massiv beschädigt. Es entstand Totalschaden von mehreren 100.000 Euro.

Insassen stehen mit Koffern bereit
Die gegen 11 Uhr an die Einsatzstelle alarmierte Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr konnten beim Eintreffen beim Unglückort aufatmen. Das Ehepaar konnte sich bereits aus dem rund eine Million Euro teuren Flugzeug befreien, stand mit ihren Koffern parat, um von den Einsatzkräften in Empfang genommen zu werden. Ein Notarzt untersuchte die Insassen, wobei eine kleinere Kopfverletzung des Piloten versorgt werden musste. Ein Transport ins Klinikum zur weiteren Kontrolle erübrigte sich jedoch.

Technische Probleme werden angenommen
Die Polizei, die anschließend vom Kriminaldauerdienst aus Singen unterstützt wurde, konnte das Ehepaar sogleich befragen. Zur Unglücksursache wollte sich die Polizei gegenüber dem Schwarzwälder Bote zwar noch nicht äußern, jedoch können technische Probleme beim 14 Jahre alten Flugzeug angenommen werden.

Treibstoff wird abgepumpt
Während der Ermittlungen der Polizei kümmerten sich die Feuerwehren aus Dauchingen und Niedereschach, die von der Gefahrgutgruppe aus Donaueschingen unterstützt werden, um die Sicherung des verunglückten Flugzeugs. Hierbei galt es insbesondere, den aus den Tragflächen austretende Treibstoff zunächst aufzufangen, ehe der Tank ausgepumpt wurde.

Erst vor einem Monat Flugzeugunglück
Erst vor exakt einem Monat war im Bereich Villingen ein einmotorige Mehrzweckflugzeug vom Typ Dornier Do 27 auf einen Acker in der Nähe des Wohngebiets Schilterhäusle gekracht und hatte sich überschlagen. Dem Unglück vorausgegangen war ebenfalls eine Notlandung. Der Pilot wurde hierbei leicht verletzt. Die Ermittlungen zum damaligen Zwischenfall, die von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung geleitet werden, sind noch nicht abgeschlossen. Quelle: ‘Schwarzwälder Bote‘.

Kleinflugzeug bei Paulinenaue abgestürzt

In der Nähe des Ortes Paulinenaue (Havelland) ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag, 17. September, ist dabei der Pilot ums Leben kommen. Der 68-jährige Mann kam aus Nordrhein-Westfalen. Ein zweiter Insasse wurde schwer verletzt, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag mitteilte. Seine Identität ist noch nicht abschließend geklärt. Weitere Menschen befanden sich nicht in dem Flugzeug. Die Maschine war laut Mitteilung am Vormittag vom Flugplatz “Bienenfarm” gestartet und nur wenige hundert Meter hinter dem Platz in ein Feld gestürzt. Die Ursache dafür ist noch unklar. Die Bundesstelle für Flugunfall-Uuntersuchung hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: ‘rbb24.de‘.

Pilot startet in dichten Nebel

Trotz dichtem Nebel hob am Mittwochmorgen ein Kleinflugzeug in Hausen am Albis ZH ab. Dabei fliegen solche kleinen Maschinen eigentlich auf Sicht. Nach dem gefährlichen Manöver hat sich das Bazl eingeschaltet. Dichter Nebel liegt über dem Flugplatz von Hausen am Albis ZH am Mittwochmorgen. Die Sicht ist schlecht. Doch das scheint einen waghalsigen Piloten nicht zu stören. Er setzt sich trotzdem in ein Kleinflugzeug, schmeisst die Motoren an und startet durch – mitten rein in die graue Suppe. Ein Leserreporter filmt den Nebel-Start. Auf dem Video ist zunächst nur der Motorenlärm zu hören. Von einem Flugzeug ist nichts zu sehen. Der Lärm wird lauter und dann schiesst aus der Nebelwand plötzlich das Kleinflugzeug hervor, hebt ab und verschwindet im Nichts.

Aber darf ein Pilot überhaupt bei so starkem Nebel starten? Genau das klärt jetzt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl). Der Vorfall werde untersucht, heisst es auf Anfrage. Denn: Das Kleinflugzeug hätte wohl nicht starten dürfen. Bazl-Sprecher Christian Schubert zu BLICK: «Für den Luftraum Golf (bis auf eine Höhe von 600 Meter, Anmerkung der Redaktion) ist eine Mindestsicht von fünf Kilometern sowie ständige Sicht auf Boden notwendig. Ausserdem muss der Pilot jederzeit eine Umkehrkurve machen und auf dem Flugplatz landen können.» Und gerade das sei bei der Situation in Video fraglich – und gefährlich.

Schubert weiter: «Für nicht ausgebildete Besatzungen, mit nicht entsprechend ausgerüsteten und zugelassenen Flugzeugen auf nicht entsprechend zugelassenen Flugplätzen kann ein solcher Start tödlich enden.» Für Flugzeuge, die nach Sichtflugregeln fliegen, könnten deshalb Flüge im Nebel fatal enden. Um den Vorfall zu klären, werde der Pilot nun befragt. Er soll Stellung zu seinem gefährlichen Manöver nehmen. Bei einer Verurteilung drohen dem Nebel-Kapitän eine Busse bis hin «zum zeitweiligen oder gar permanenten Entzug der Fluglizenz».

Der Flugplatz Hausen am Albis prüft ebenfalls den Vorfall. Zur Verantwortung gezogen kann er allerdings nicht. «Es handelt sich um einen unkontrollierten Flugplatz im unkontrollierten Luftraum ohne Flugsicherung. Es gibt entsprechend keinen Tower, der Freigaben ausstellt. Alle Verkehrsteilnehmer handeln in Eigenverantwortung nach Sichtflugregeln», teilt der Flugplatz auf Anfrage mit. Das sei üblich bei Kleinflugplätzen. Quelle: ‘Blick‘.

Nach Notlandung unbeschädigt aus Feld gestartet

Ein 47-Jähriger aus Steyr flog am 26. August 2020 gegen 13:30 Uhr mit einem Kleinflugzeug vom Flugplatz in Hofkirchen im Traunkreis weg. Kurz nach dem Start fiel der Motor aus und ließ sich nicht mehr starten. Aus diesem Grund leitete der Pilot eine Notlandung ein. Weil er bereits genug Höhe erreicht hatte, konnte er sich einen Überblick über die Landschaft verschaffen und auf einem abgeernteten Feld landen. Durch das Manöver entstand weder Sachschaden am Flugzeug noch ein Flurschaden auf dem Feld. Auch der 47-Jährige blieb unverletzt. Am Boden ließ sich der Motor wieder starten und das Flugzeug konnte zurück zum Flugplatz geflogen werden. Quelle: ‘Regionews.at‘. Foto: ‘Aviator.at/Chris Barszczewski’.

Landebahn mit Wiese verwechselt

Ein Kleinflugzeug ist bei Bad Endorf abgestürzt. Das Fluggerät ist in der Nähe des Flugplatzes auf den Bahngleisen niedergegangen. Der Pilot blieb unverletzt. Der Mann aus dem Landkreis München hat eine Wiese mit der Landebahn verwechselt und konnte nicht mehr durchstarten. Der Pilot aus dem Landkreis München war laut Polizeibericht in Landshut gestartet und wollte mit seinem Ultra-Leichtflugzeug in Bad Endorf landen. Beim Landeanflug habe er eine Wiese zwischen den Gleisen und der Staatsstraße 2092 mit der Landebahn verwechselt und eine Bruchlandung hingelegt. Die angesteuerte Landebahn befindet sich ein paar Meter westlich der Gleise und der Staatsstraße. Als der Pilot seinen Fehler bemerkte, sei ein Durchstarten nicht mehr möglich gewesen, so die Polizei. Denn in seiner Flugrichtung habe eine Hochspannungsleitung gestanden. Der Pilot setzte zur Notlandung an. Den Hergang des Flugunfalles ermittelt nun ein Sachverständiger. Den Schaden vor Ort beziffert die Polizei auf 30.000 Euro. Menschen kamen bei dem Flugunfall nicht zu Schaden. Quelle: ‘OVB online‘.

Darum wären die Kleinflugzeuge fast kollidiert

Defektes Funkgerät, fehlende Warnanlage, ausgeschalteter Transponder: Der Bericht zur Beinahe-Kollision zweier Flugzeuge am Flugplatz Langenthal zeigt eine ganze Fehlerkette auf. Im Anflug auf den Flugplatz Langenthal sind im vergangenen März zwei Motorflugzeuge beinahe zusammengestossen. Das eine Flugzeug wurde beim Landen von einem anderen überholt und musste deshalb durchstarten. Die Flugzeuge näherten sich horizontal bis auf 80 Meter und vertikal bis auf 10 Meter, wie aus einem Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hervorgeht.

Beim einen Piloten war die Hörmuschel der Sprechgarnitur kaputt, weshalb er die relevanten Positionsmeldungen wegen des Motorenlärms nicht deutlich verstehen konnte, wie es im Bericht heisst. Die beiden Piloten dürften sich im Anflug gesehen haben, jedoch falsche Annahmen zu den Absichten des anderen getroffen haben. Im Gegensatz zu einem kontrollierten Flugplatz, auf dem ein Flugverkehrsleiter den Verkehr regelt, müssen dies auf einem unkontrollierten Platz die Piloten selbst tun. Dabei bleibe «kein Raum für falsche Annahmen oder Vermutungen», betont die Sust. Vielmehr müssten mittels sogenannter Blindmeldungen alle Zweifel über die Absichten der Piloten ausgeräumt werden. Eines der Flugzeuge war zum Zeitpunkt der Beinahekollision noch nicht mit einem Kollisionswarngerät versehen. Beide Flugzeuge waren hingegen mit einem Transponder ausgestattet, in einem Fall war er allerdings nicht eingeschaltet. Quelle: ‘Langenthaler Tagblatt‘.

Kleinflugzeug brannte bei Landung in Basel-Mulhouse

Ein Flugzeug hat auf dem Flughafen Basel-Mulhouse am Donnerstagnachmittag zur Schliessung beider Pisten geführt. Die Maschine brannte bei der Landung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Das Kleinflugzeug des Typs Piper PA-28 der Gesellschaft General Aviation sei mit einem Brand an Bord gelandet. Es kam neben der Piste zum Stehen. Das hiess es in einer Mitteilung des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg am Donnerstagabend. Beide Pisten seien ab 15.58 Uhr geschlossen worden, die Querpiste sei seit 17.36 Uhr aber wieder geöffnet. Es habe nur wenige Umleitungen und Annullierungen von Flügen gegeben, es kam auch nicht zu extremen Verspätungen. Verschiedene Flugzeuge flogen deshalb andere Flughäfen an. Eine Maschine von Wizz Air ist nach Genf geflogen, Turkish Airlines und Easyjet wichen auf den Flughafen Zürich aus. Quelle: ‘nau.ch‘.

Bruchlandung in Verden

Einen dramatischen Nachmittag haben am Sonntag die Rettungskräfte in Verden erlebt. Innerhalb kurzer Zeit mussten sie erst zur Bruchlandung eines Kleinflugzeugs und dann in unmittelbarer Nähe zu einem schweren Autounfall ausrücken. Wie die Polizei mitteilte, verunglückte zunächst gegen 14.50 Uhr die Propeller-Maschine beim Landeanflug. Das Kleinflugzeug geriet über die markierte Landebahn hinaus und kam erst auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Nach Angaben der Feuerwehr, mussten die Einsatzkräfte eine pyrotechnische Abschussvorrichtung für das flugzeugeigene Rettungsgerät entschärfen, bevor das Wrack geborgen werden konnte. Der Pilot erlitt leichte Verletzungen. Die Ursache für den Unfall ist noch unklar. Knapp zwei Stunden später verunglückten in rund 500 Metern Entfernung drei junge Männer mit ihrem Auto. Quelle: ‘NDR‘. Bild: ‘Kreiszeitung‘.

Bottrop: Kleinflugzeug muss notlanden

Am Dienstagvormittag, 07. Juli 2020, musste ein Kleinflugzeug auf einer Bottroper Kreuzung notlanden. Das Manöver ist geglückt – und hat dennoch einen Großeinsatz ausgelöst. Laut der Feuerwehr Bottrop war gegen 11 Uhr ein Notruf wegen eines Flugzeugabsturzes eingegangen. Zwei Notärzte, zwei Rettungswagen sowie zahlreiche Feuerwehrleute wurden daraufhin zur Kreuzung Hofwiese/Packskamp geschickt.

Vort Ort stellten die Rettungskräfte fest, dass die Maschine unversehrt auf der schmalen Straße inmitten zweier Felder zu Boden gebracht worden war. Der Pilot blieb unverletzt. “Alles ist sehr glücklich ausgegangen”, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Nur eine halbe Stunde nach dem Notruf konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Nach ersten Erkenntnissen haben technische Schwierigkeiten zur Notlandung auf der schwach befahrenen Straße geführt. Der Motor des Kleinflugzeugs soll teilweise ausgesetzt haben. Die genaue Unfallursache wird jetzt ermittelt. Quelle: ‘WDR’.

Leutkirch: Behinderung bei Landung

Vier Fußgänger haben am Sonntag bei Leutkirch im Allgäu (Kreis Ravensburg) auf dem Flugplatz Unterzeil den Betrieb durcheinander gebracht. Die jungen Männer kamen laut Polizei über eine angrenzende Wiese und liefen die Landebahn entlang. Drei im Anflug befindliche Kleinflugzeuge mussten deshalb aus Sicherheitsgründen durchstarten. Gegenüber der Polizei gaben die Männer an, sie hätten keine entsprechende Verbot-Beschilderung gesehen. Die Vier müssen mit einer Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr rechnen. Quelle: ‘SWR.de‘.

Cessna 172F: Sicherheitslandung in Mengen

Am Dienstagnachmittag, 12.Mai, musste eine Cessna Typ F172F auf dem Flugplatz in Mengen eine Sicherheitslandung wegen eines Öldruckabfalls durchführen. Wie die Polizei mitteilt, war das Flugzeug von Worms nach Friedrichshafen unterwegs, als der Pilot gegen 15 Uhr einen Ölverlust feststellte und sich deshalb mit dem Tower des Flughafens Mengen in Verbindung setzte. Die Besatzung landete gegen 15.30 Uhr störungsfrei auf dem Flugplatz Mengen. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse dürfte ein technischer Defekt am Motor ursächlich für den Ölverlust sein. Die Höhe des Sachschadens ist aktuell nicht bekannt. Quelle: ‘Schwäbische.de‘.

Kreuz am Himmel

Der Pilot eines Kleinflugzeugs flog am Ostermontag ein Kreuz über der Schweiz. Gestartet war es in der Westschweiz, flog dann Richtung Wallis, weiter in die Innerschweiz und dann Richtung Norden. Wegen des Coronavirus befinden sich derzeit nur wenige Flugzeuge im Schweizer Luftraum. Schon am Sonntagmittag war ein Privatflugzeug in Bern gestartet und umrundete die Schweiz. Und das mehr oder weniger genau der Grenze entlang. Quelle: ‘20min.ch

Kleinflugzeug zeichnet Schweizer Grenze nach

Am Sonntagmittag ist ein Privatflugzeug in Bern gestartet und umrundete die Schweiz. Und das mehr oder weniger genau der Grenze entlang. Auf Flightradar24 ist der Pilot bereits aufgefallen. Am Samstag «malte» bereits ein Flugzeug ein Herz an den Himmel über dem Kosovo. Flug GM6042 der Schweizer Fluggesellschaft Chair war auf dem Weg von Zürich in die kosovarische Hauptstadt. Der Schweizer Pilot habe dafür von der Flugsicherung in Pristina die Erlaubnis eingeholt und bekommen, wie es auf Twitter heisst. Er wolle damit seine Unterstützung für den Kosovo im Kampf gegen das Coronavirus ausdrücken, wie AirRadar Kosovo LLC twittert. Quelle: ‘Der Bund‘. Bild: Twitter.

Bundesstrafgericht spricht Pilot schuldig

Das Bundesstrafgericht hat den Piloten des im August 2016 in Löhningen abgestürzten Kleinflugzeugs wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.Das Bundesstrafgericht erachtet es als erwiesen, dass der Pilot bei der Berechnung des Startgewichts und des Schwerpunkts des Flugzeugs seinen Pflichten nicht nachgekommen ist. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten, begründeten Urteil hervor. Der 52-jährige Mann wollte im August 2016 vom Schmerlat aus einen Rundflug mit drei Personen antreten. Die Frau und die beiden männlichen Flugpassagiere gaben dem Piloten ihr Gewicht an. Anhand einer Excel-Tabelle berechnete der Pilot, ob das Gewicht aller Personen, des Flugzeugs und des Treibstoffs das maximale Startgewicht von 1000 kg überschreitet oder nicht. Das verwendete Computer-Programm spuckte ein Gewicht von 966 Kilogramm und damit ein «Go» aus. Das Flugzeug kam beim Start jedoch kaum vom Boden weg, neigte sich und stürzte nach einer Flugzeit von rund einer Minute ab. Alle Insassen wurden verletzt. Die Frau verstarb nach mehreren Tagen im Spital. Quelle: ‘Schaffhauser Nachrichten‘.

Zwischenfälle am Flughafen Grenchen häufen sich

Ein Geschäftsreiseflugzeug und einmotoriges Kleinflugzeug sind sich beim Anflug auf den Flugplatz Grenchen im Mai 2018 gefährlich nahe gekommen. Dies schreibt die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Zum schweren Vorfall kam es am 1. Mai 2018 um 17.05 Uhr. Das Geschäftsreiseflugzeug des Herstellers Embraer war vom Flughafen Belfast (Irland) gestartet und befand sich im Anflug auf Grenchen. Dort wollte auch ein einmotoriges Leichtflugzeug landen, das vom Flugplatz Wangen-Lachen SZ gestartet war. Mehr Informationen im Original-Artikel des ‘Grenchner Tagblattes‘.

Passagiermaschine muss Landung wegen Kleinflugzeug abbrechen

Ein Kleinflugzeug ist am Dienstag ohne Genehmigung in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn geflogen. Dadurch musste eine Passagiermaschine durchstarten, die sich gerade im Landeanflug befand. Weil ein Kleinflugzeug verbotenerweise in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn geflogen ist, musste eine Passagiermaschine ihren Landeanflug abbrechen. Der Fluglotse habe das Kleinflugzeug des Typs Cessna über Funk nicht erreichen können und deshalb den Piloten der Boeing 737 angewiesen, seinen Landeanflug abzubrechen. Das sagte am Donnerstag ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung in Düsseldorf. Quelle: ‘t-online.de‘.